Presseschau vom 02.12.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: „Kriegsgefangene?“: Kreml über Bezeichnung ukrainischer Seeleute verblüfft
Der Kreml hält den Begriff „Kriegsgefangene“ in Bezug auf die verhafteten ukrainischen Matrosen infolge des Kertsch-Vorfalls für ungeeignet: Laut dem russischen Präsidentensprecher Dmitri Peskow geht es um etwas ganze Anderes.
„Wie können sie Kriegsgefangene sein? Sie sind Grenzverletzer“, sagte Peskow am Samstag am Rande des G20-Gipfels.
„Das ist keine Kriegsgefangenschaft, es gibt keinen Krieg, es gibt ukrainische Soldaten, die die Staatsgrenze Russlands überquert haben. Sie haben in den russischen Gewässern randaliert.“
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin das Vorgehen der russischen Küstenwache in der Straße von Kertsch verteidigt: Der Grenzschutz habe schlicht seine Pflicht erfüllt. Davor habe die Küstenwache versucht, die ukrainischen Schiffe zum Umdrehen zu bewegen, allerdings erfolglos.
Die anschließende Verhängung des Kriegsrechtes durch Präsident Poroschenko sei zudem unverhältnismäßig: Schließlich habe die Ukraine nicht einmal nach der Angliederung der Krim an die Russische Föderation oder während des Konfliktes im Donbass das Kriegsrecht ausgerufen, betonte Putin.

de.sputniknews.com: Putin zu Ukraine: „Einen gröberen Fehler kann ich mir nicht vorstellen“
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Entscheidung der Kiewer Führung, das Kriegsrecht nur in bestimmten Teilen der Ukraine zu verhängen, als groben Fehler bezeichnet. Damit habe die Regierung das Land mit ihren eigenen Händen faktisch geteilt.
Putin wies auf die sehr niedrigen Zustimmungsraten des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko hin. Deshalb habe dieser beschlossen, das Kriegsrecht nur in den zehn Teilen der Ukraine einzuführen, wo er von der Bevölkerung nicht unterstützt werde.
Damit habe Poroschenko sein eigenes Land quasi in „zuverlässige“ und „unzuverlässige“ Regionen geteilt. „Einen gröberen Fehler kann ich mir gar nicht vorstellen“, so der russische Präsident bei der Pressekonferenz im Anschluss auf den G20-Gipfel in Buenos Aires.
Russland werde die Entwicklungen in der Ukraine genau verfolgen, weil das Land Russland sehr nahestehe.
„Lasst uns sehen, wie sich die Lage in der Ukraine weiterentwickelt. Uns ist es nicht egal, weil das ein uns nahestehendes Land ist“, so Putin weiter…

ukrinform.ua: US-Außenministerium: Absage des Treffens mit Putin ist ein starkes Signal an Russland
Der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump habe ein „starkes Signal“ an Russland gesendet, indem er das Treffen mit dem russischen Präsidenten in Argentinien abgesagt habe, erklärte am Donnerstag Sprecher des US-Außenministeriums, Robert Palladino, berichtet der Korrespondent von Ukrinform in den USA.
„Die Meldung des Präsidenten in Twitter bezüglich dieser Frage ist sehr eindeutig, und was wir erreichen wollen, ist die Rückkehr der ukrainischen Seeleute und Schiffe. Die Aggression, deren Zeuge wir in der vergangenen Woche waren, ist nicht hinnehmbar, so wurde ein starkes Signal gesendet“, sagte der Vertreter des US-Außenministeriums.
Es handele sich ihm zufolge um die zunehmende Isolierung Russlands auf der internationalen Ebene.
Palladino erinnerte auch an die EU, die NATO und die OSZE, die ebenfalls harte Erklärungen abgegeben haben. Die amerikanische Seite sei im ständigen Kontakt mit den Partnern im Kontext der neuen Aggression Russlands.
„Sie (die Russen – Red.) müssen der Ukraine ihre Schiffe und die inhaftierten Crew-Mitglieder zurückgeben“, betonte noch einmal die Sprecher des Außenministeriums der Vereinigten Staaten.

de.sputniknews.com: Weißes Haus bestätigt informelles Gespräch zwischen Putin und Trump
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, hat die Information bestätigt, dass die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, ein informelles Gespräch am Rande des G20-Gipfels in Argentinien geführt hätten.
„Präsident Trump und die First Lady haben während des Abendessens gestern Abend eine Reihe informeller Gespräche mit führenden Weltpolitikern, darunter auch mit Präsident Putin, geführt“, zitieren die Medien die Erklärung von Sanders.
Zuvor hatte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärt, dass die beiden Staatschefs (Russlands und der USA) Wladimir Putin und Donald Trump einen kurzen Kontakt am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires gehabt hätten.
Ein vollwertiges Treffen bei dem Gipfel war wegen der Entscheidung von Donald Trump ausgefallen.

Dan-news.info: „In der letzten Zeit haben die bewaffneten Formationen der Ukraine sich eine terroristische Taktik angeeignet – die Verwendung von Drohnen, um Objekte im Land anzugreifen“, erklärte die Außenministerin der DVR und bevollmächtigte Vertreterin der DVR bei den Verhandlungen in Minsk Natalja Nikonorowa. „Wir meinen, dass solche verbrecherischen Verletzungen der Forderungen der Minsker Vereinbarungen über das Verbot der Verwendung von Luftstreitkräften und Drohnen von Seiten Kiews in erheblichem Maße eine Folge des Fehlens der notwendigen Reaktion von Seiten der OSZE-Mission sind“.
Sie merkte auch an, dass die Kiewer Truppen die Verwendung von Kampfdrohnen bei Beschüssen des Territoriums der Republik auf Video aufnehmen und dann in Massenmedien oder sozialen Netzen im Kontakt sogenannte „Siege der ukrainischen Armee“ veröffentlichen.

de.sputniknews.com: Putin: Jetzige ukrainische Führung stellt eine „Partei des Krieges“ dar
Die jetzige ukrainische Führung stellt laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine „Partei des Krieges“ dar, die nicht an einer friedlichen Regelung von Konflikten interessiert ist. Dies bedeutet, dass sich Provokationen und der Donbass-Konflikt weiter fortsetzen werden.
„Die Analyse der jüngsten Ereignisse, die mit diesem Zwischenfall oder den Provokationen im Schwarzen Meer verbunden sind, oder das, was wir im Donbass sehen, zeugen davon, dass die jetzige ukrainische Staatsführung nicht an einer Beilegung dieser Situation generell und zumal auf friedlichem Wege interessiert ist“, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin am Samstag auf einer Pressekonferenz am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires.
Dies bedeute, dass sich „alle Tragödien dieser Art und der Krieg weiter fortsetzen werden“, bis die „Kriegspartei an der Macht ist“.
„Warum denn? Weil es unter Bedingungen irgendwelcher Kampfhandlungen, unter Bedingungen der Provokationen, mit denen wir jetzt im Schwarzen Meer konfrontiert sind, für die Oligarchen-Macht immer leichter ist, eine Politik fortzusetzen, die auf die Beraubung des eigenen Volkes und des eigenen Staates abzielt“, so Putin.
Der G20-Gipfel fand am 30. November und 1. Dezember in Buenos Aires statt.

Vormittags:

de.sputniknews.com: „Glaube nicht, dass er sich vor etwas fürchtet“: Putin über Trumps Treffen-Absage
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Absage des geplanten Treffens mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump kommentiert. Putin äußerte Zweifel daran, dass Trump diese Entscheidung aufgrund irgendwelcher Bedenken getroffen habe.
„Ich glaube nicht, dass Präsident Trump etwas fürchtet, er ist ein sehr erfahrener und erwachsener Mensch. Deshalb entspricht das nicht der Wahrheit, so viel ist sicher“, sagte Putin auf die Frage, warum Trump das Treffen mit ihm abgesagt haben könnte.
Zugleich äußerte Putin sein Bedauern darüber, dass er kein vollwertiges Gespräch mit Trump führen konnte – es sei nämlich längst überfällig.
„Schade, dass wir kein vollwertiges Treffen durchführen konnten. Weil es meines Erachtens längst überfällig ist, und das ist mit den Fragen der strategischen Stabilität verbunden. Besonders, nachdem der Präsident den Austritt der USA aus dem INF-Vertrag angekündigt hat.“

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Kalinowo.
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen und großkalibrigen Maschinengewehren.

de.sputniknews.com: Ankara: Keine Anfrage für Bosporus-Schließung für russische Marine erhalten
Die Türkei hat laut ihrem Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu bisher keine Anfrage von der Ukraine erhalten, den Bosporus für Russlands Schifffahrt zu sperren.
„Wir haben keine Vorschläge dieser Art von irgendwem, auch nicht von den Ukrainern, bekommen“, sagte Çavuşoğlu am Samstag in Buenos Aires gegenüber Journalisten.
Zuvor hatte der Befehlshaber der ukrainischen Seestreitkräfte, Igor Worontschenko, gesagt, Kiew wolle sich mit der Bitte an die Weltgemeinschaft wenden, wegen der jüngsten Aufbringung ukrainischer Schiffe durch die russische Grenzwache den Bosporus für Russlands Schifffahrt zu sperren.
Am vergangenen Sonntag hatten drei Schiffe der ukrainischen Marine – „Berdyansk“, „Nikopol“ und „Jany Kapu“ – die Staatsgrenze Russlands überquert. Sie drangen in die zeitweilig gesperrten Hoheitsgewässer Russlands ein und bewegten sich in Richtung der Straße von Kertsch. Sie führten gefährliche Manöver aus und widersetzten sich legitimen Forderungen der russischen Küstenwache.
Nach Angaben der russischen Sicherheitsbehörde FSB wurden die ukrainischen Schiffe – zwei gepanzerte Kanonenboote und ein Schlepper – mit insgesamt 25 Mann an Bord im Schwarzen Meer von Spezialkräften festgesetzt. Bei der Operation seien Waffen eingesetzt worden. Drei ukrainische Matrosen seien dabei verletzt worden. Ihr Leben wäre jedoch außer Gefahr, sie hätten die notwendige medizinische Hilfe erhalten, hieß es beim FSB.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte den Zwischenfall in der Straße von Kertsch als Provokation eingestuft. Diese sei von der ukrainischen Führung im Vorfeld der Wahlen in der Ukraine organisiert worden, sagte Putin. Er betonte, der russische Grenzdienst habe alles getan habe, um die Eskalation zu vermeiden, jedoch hätten die Besatzungen der ukrainischen Marineboote jeden Kontakt einfach ignoriert.

Dnr-news.com: Poroschenko sagte, dass Russland angeblich Berdjansk und Mariupol erobern will
Der ukrainische Präsident Petro Poros
chenko sagte in einem Interview mit der deutschen Funke Media Group, Russland beabsichtige, Berdjansk und Mariupol zu erobern, um einen Landkorridor vom Donbass zur Krim zu bekommen.
Russland gibt seinen Plan zur Ausweitung der Besetzung der Ukraine nicht auf. Moskau versucht, einen Landkorridor vom besetzten Donbass zur besetzten Krim zu schaffen, wobei Mariupol und Berdjansk erobert werden“ wird ein Teil des Interviews Poroschenkos von seinem Pressedienst wiedergegeben.
Gleichzeitig legte der ukrainische Präsident keinen wirklichen Beweis für seine Worte vor und als den einzigen Beweis für solche „Pläne“ nannte er den Vorfall in der Straße von Kertsch, als Russland die ukrainischen Matrosen verhaftete, die illegal die Grenze zur Russischen Föderation überschritten hatten.

de.sputniknews.com: Putin bei G20: „US-U-Boot in unserem Stützpunkt? – Unmöglich“
Wladimir Putin hat es zum Abschluss des G20-Gipfels in Argentinien mit einem Scherz versucht. Auf der abschließenden Pressekonferenz in Buenos Aires wurde der russische Präsident um eine Stellungnahme zum neuen amerikanischen Action-Thriller „Hunter Killer“ gebeten.
Weil der Kremlchef den Film nach eigenen Worten nicht gesehen hat, musste ein Journalist die Handlung kurz schildern. Der Streifen handelt von einem US-amerikanischen U-Boot, das einen russischen Präsidenten rettet, der auf einem Arktis-Stützpunkt als Geisel gehalten wird.
Putin erkundigte sich, ob das amerikanische U-Boot dabei habe wirklich in einen russischen Stützpunkt einlaufen dürfen.
„Ein kaum mögliches Szenario. Ein utopisches“, kommentierte er und erinnerte an den jüngsten Vorfall vor der Krim:
„Die beiden kleinen Boote, die die Ukraine von den USA geschenkt bekommen hatte, schafften es nicht einmal durch die Meerenge von Kertsch. Und du erzählst von einem Atom-U-Boot, das in unseren Stützpunkt einläuft?“, sagte Putin ironisch. „Ein schlechter Film also“, resümierte er und löste Lacher aus.
Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 20-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wurden 50 Kilometer abseits der gewöhnlichen Durchfahrts-Route durch die Krim-Brücke und nur 20 Kilometer von der russischen Küste entfernt gestoppt…

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 01. Dezember 3:00 bis 02.Dezember 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 21.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Dolomitnoje, Donezk (Trudowskije), Jasinowataja, Krutaja Balka, Shabitschewo, Spartak, Staromichajlowka, Sachanka, Kominternowo.
Opfer unter den friedlichen Bürgern und Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 68.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 90.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Putin lobt seine Panzer-Limo und will sie Arabern verkaufen
Wladimir Putin hat beim G20-Gipfel in Argentinien seine neue Präsidenten-Limousine Aurus als sehr bequem bezeichnet. Der Kremlchef war erst im Frühjahr von seinem Mercedes auf den Luxuswagen russischer Bauart umgestiegen.
Auf einer Pressekonferenz in Buenos Aires baten ihn Journalisten am Samstag, seine neue Limo zu bewerten.
„Der Wagen ist sehr gut. Mir gefällt’s“, antwortete Putin. Er habe selber zwar nicht am Steuer gesessen, denn er sei „an etwas kleinere Wagen gewöhnt“.
„Aber dieser Wagen ist gut gebaut und sehr bequem“, sagte Putin. „Er gefällt auch unseren arabischen Freunden. Sie wollen ihn schon kaufen. Ich denke, wir werden das machen. Da sehe ich keine Probleme.“
Seit dem Untergang der Sowjetunion sind alle russischen Staatschefs viele Jahre mit Luxuswagen von Mercedes gefahren. 2012 gab der Kreml die Entwicklung einer völlig neuen Regierungslimousine aus russischer Produktion in Auftrag. So entstand das Projekt „Cortege“, das neben einer Limousine auch ein Stufenheck, einen Geländewagen, einen Minivan und ein Motorrad umfasst.
Putin ist zu seiner Amtseinführung im Mai dieses Jahres erstmals mit einem nagelneuen Aurus gefahren. Der 6,6 Meter lange und zwei Meter breite Wagen ist gepanzert und bringt deshalb ganze 6500 Kilo auf die Waage.

dnr-news.com: Poroschenko besteht auf dem Einsatz von UN-Friedenstruppen im Donbass
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko forderte einen Waffenstillstand und die Einführung von UN-Friedenstruppen im Donbass.
„Wir fordern die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen, um einen nachhaltigen Waffenstillstand zu gewährleisten. Wir fordern die Blauhelme der Vereinten Nationen auf, als Friedenstruppen eine Pufferzone in den besetzten Gebieten zu besetzen. Wir fordern die Freilassung unserer Gefangenen. Das habe ich in einem Interview mit der italienischen Zeitung Corriera della Sera betont“, schrieb Poroschenko auf seiner Twitter-Seite.

de.sputniknews.com: Russische Raketen: Militärausschuss-Chef im US-Senat stellt Türkei Ultimatum
Der US-Senat hat die Türkei hinsichtlich deren Waffenkäufe vor die Wahl gestellt: Russland oder der Westen. In diesem Sinne hat sich der neue Chef des Senats-Ausschusses für die Streitkräfte und Nachfolger des verstorbenen John McCain, James Inhofe, geäußert.
„Wenn die Türkei weiter im F-35-Programm bleiben will, muss sie auf den Bezug russischer S-400-Systeme verzichten.“ So kommentierte Inhofe laut Bloomberg einen Bericht, den das Pentagon vor kurzem dem US-Kongress vorgelegt hatte.
Die Türkei sei ein sehr wichtiger Partner der USA in der Nato und sollte daher entsprechend diesem Status handeln, so Inhofe. „Die Türkei muss zwischen Russland und dem Westen wählen. Sollte sie den Prozess des Kaufs von S-400 fortsetzen, wird sie mit Konsequenzen rechnen müssen“, sagte der Senator warnend.
Bloomberg nimmt ferner Bezug auf die Meinung des Militärexperten Steven Zaloga vom Forschungsunternehmen „Teal Group“. Letzterem zufolge befürchten die USA und die Nato, dass russische Militärfachleute zusammen mit S-400-Anlagen in die Türkei kommen würden.
„Es besteht die Besorgnis, dass die Türken den russischen Fachleuten erlauben würden, S-400-Radare gegen türkische F-35-Jets zu erproben, um die Radar-Abwehrfähigkeit des US-Jagdflugzeuges zunichte zu machen“, so Zaloga.
Es handelt sich um den Kauf von vier S-400-Abteilungen im Gesamtwert von 2,5 Milliarden US-Dollar. Das Kreditabkommen über die Lieferungen von Fla-Raketenkomplexen dieses Typs an die Türkei war im Dezember 2017 in Ankara unterzeichnet worden. Der Kauf soll auch teilweise von der Türkei direkt bezahlt werden.
Wie der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar mitgeteilt hatte, soll im Oktober 2019 mit der Lieferung begonnen werden.
Der Pressesprecher des türkischen Präsidenten, Ibrahim Kalin, schließt nicht aus, dass die Türkei auch US-amerikanische Fla-Raketenkomplexe Patriot erwerben könne, „wenn sie ein gutes Angebot nicht nur über Lieferungen, sondern auch im Bereich der gemeinsamen Produktion erhalten sollte“.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Erste Annäherung im Handelskrieg: China zum Kauf von US-Erzeugnissen bereit
China hat sich bereit erklärt, Agrarerzeugnisse und andere Waren aus den USA „in sehr bedeutenden Mengen“ zu kaufen. Das gab die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, nach einem Treffen zwischen dem chinesischen Staatschef Xi Jinping und dem US-Präsidenten Donald Trump am Rande des G-20-Gipfels in Buenos Aires bekannt.
„China stimmt dem Kauf von Agrar-, Energie-, Industrie- und sonstigen Erzeugnissen aus den USA zu — in noch nicht vereinbarten, aber sehr bedeutenden Mengen —, um die Disbilanz im Handel zwischen den beiden Ländern zu verringern“, heißt es in der Mitteilung von Sanders.
China habe einen „unverzüglichen“ Kauf von landwirtschaftlichen Erzeugnissen bei US-Farmern zugesagt, wird hervorgehoben.

Armiyadnr.su: Antwort der Volksmiliz der DVR auf den Kriegszustand in der Ukraine
Der Gegner stoppt seine Pläne zur gewaltsamen Lösung des Konflikts im Donbass nicht. Ein weiterer krimineller Schritt der Kiewer Regierung auf diesem Weg war die Ausrufung des Kriegszustands. Aber für die Volksmiliz der DVR sind solche Schritte nicht unerwartet. Die Einheiten der Volksmiliz der DVR führen eine intensive militärische Ausbildung durch, in deren Rahmen unter anderem die Abwehr eines groß angelegten Angriffs der ukrainischen Streitkräfte geübt wird. Deshalb können die Einwohner der Republik überzeugt sein, dass ihre Verteidiger die eingenommenen Linien zuverlässig halte und alle Provokationen des Feindes werden abwehren können.

de.sputniknews.com: „Einfach Willkür“: Putin erinnert an von der Ukraine festgehaltene russische Fischer
Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei der Pressekonferenz im Anschluss an den G20-Gipfel in Buenos Aires auf den Aufruf der G7-Außenminister, die in der Straße von Kertsch inhaftierten ukrainischen Marinesoldaten freizulassen, geantwortet.
„Was die Rückgabe von Schiffen und Mariensoldaten anbelangt, wollen wir an jene russischen Fischer erinnern, die im Asowschen Meer ohne jeden Grund inhaftiert wurden“, sagte Putin. Dieses Vorgehen Kiews nannte er einfach Willkür.
Zudem betonte der Staatschef, der Vertrag von 2003 sehe eine fünf Kilometer breite Zone als Territorialgewässer vor. Der restliche Teil des Meeres gelte als gemeinsam, darunter auch für die wirtschaftliche Nutzung.
„Die Fischer sind nicht einmal in der fünf Kilometer-Zone gewesen. Sie wurden einfach festgenommen. Der Kapitän wird dort immer noch festgehalten, ohne jeden Grund. Das ist einfach Willkür, und damit basta“, so Putin.
Zudem bezeichnete Putin den jüngsten Vorfall im Schwarzen Meer als eine grobe Grenzverletzung.
Laut Putin agierten die russischen Grenzer dabei streng vorschriftsmäßig. Ihre Kollegen in jedem anderen Land hätten dasselbe getan, sollte ihre Staatsgrenze grob verletzt werden.
Am 30. November hatten die G7-Staaten Moskau zur Freilassung der in Russland inhaftierten ukrainischen Marinesoldaten aufgerufen.
Russland müsse die drei Marineschiffe zurückgeben, die ukrainischen Soldaten freilassen und eine freie Durchfahrt durch die Straße von Kertsch gewähren, hieß es in der Erklärung weiter…

ukrinform.ua: Ukrainische Soldaten nehmen an Manöver „Combined Resolve XI“ teil
Die Soldaten der Nationalgarde und Streitkräfte der Ukraine beteiligen sich am Manöver der Nato „Combined Resolve XI“ in Deutschland.
Das teilte das Innenministerium der Ukraine auf Facebook mit. „Binnen drei Wochen werden unsere Soldaten nach Nato-Standards üben“, heißt es.

de.sputniknews.com: Georgische Polizei nimmt sieben Ukrainer fest – wegen illegalem Waffenbesitz
Das Innenministerium Georgiens hat über die Festnahme von sieben ukrainischen Bürgern in der georgischen Hauptstatt Tiflis informiert. Als Grund wurde der Erwerb bzw. der Besitz von Schusswaffen und Sprengstoffen angegeben.
Laut der Mitteilung erfolgte die Festnahme der mutmaßlichen Waffenbesitzer, darunter des ethnischen Georgiers Luka Tschchetija, eines früheren Mitglieds des Kiew-treuen ukrainischen Freiwilligen-Bataillons „Donbass“, im Hotel „Alliance“.
Wie Tschchetijas Angehörige aussagten, sollte er am Sonntag an einer Protestaktion teilnehmen, die die von Michail Saakaschwili (früher Georgiens Präsident und Gouverneur des ukrainischen Gebietes Odessa – Anm. d. Red.) geleitete Partei „Einheitliche nationale Bewegung“ organisiert haben soll.

Mil-lnr.info: Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der Kämpfer der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Tatus wurde das Gebiet von
Kalinowo beschossen.
Während des Beschusses wurden Schützenpanzerwaffen, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik neun Geschosse abgeschossen.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Am 29. November erfolgte ein weiterer erfolgloser Versuch einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe, auf das Territorium der LVR einzudringen, in deren Verlauf fünf Diversanten starben. Uns gelang es, die Leiche eines der toten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu bergen, der von der ukrainischen Gruppe in diesem Gebiet zurückgelassen wurde. Inzwischen wurde seine Identität ermittelt, es ist der Soldat Sergej Grigorjewitsch Prodanjuk, er diente in der 10. Gebirgssturmbrigade.

Derzeit gibt es keinerlei Anfragen von der ukrainischen Seite, ihnen die Leiche zu übergeben. Wir wenden uns an das ukrainische Kommando mit dem Vorschlag, die Leiche des Toten zu übernehmen, um die seinen Verwandten zur Beerdigung zu übergeben.
Seit Einführung des Kriegszustands in der Ukraine hat die Zahl der Rechtsverletzungen und Verbrechen, die von ukrainischen Soldaten in der „OOS“-Zone gegen friedliche Einwohner begangen werden, stark
zugenommen.
Soldaten aus der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte haben aktiv bekommen, Häuser örtlicher Einwohner in Solotoje zu besetzen, Fahrzeuge zu konfiszieren, wobei sie Fahrzeug mit Allradantrieb bevorzugen.
In Krjakowka haben Kämpfer aus der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zwei zweitstöckige Wohnhäuser besetzt und im Hof eines der Häuser zwei Schützenpanzerwagen stationiert.
Das Kommando der 10. Gebirgssturmbrigade verwendet landwirtschaftliche Gebäude in Nowoajdar und Dmitrowka zur Aufbewahrung von Munition. Diese Gebäude und die umliegenden Territorien entsprechen nicht den Sicherheitsanforderungen und dies kann zu einer weiteren Tragödie mit neuen Opfern und der örtlichen Bevölkerung führen.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst und führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten, um jeder Aggression von ukrainischer Seite standhalten zu können.

de.sputniknews.com: Poroschenko: Russland beansprucht ukrainische Hafenstadt Mariupol
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Russland beschuldigt, „seine Besetzung der Ukraine ausweiten“ und unter anderem die Städte Mariupol und Berdjansk erobern zu wollen.
In einem Interview mit der deutschen Funke-Mediengruppe sagte Poroschenko: „Wenn einige Politiker nicht aufhören, mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu kuscheln, sollte niemand ausschließen, dass das Ausmaß der russischen Aggression weiter zunimmt.“
Dabei führte der ukrainische Präsident keine stichhaltigen Beweise an. Er erwähnte lediglich den jüngsten Zwischenfall in der Straße von Kertsch, bei dem die russische Küstenwache drei ukrainische Schiffe wegen Verletzung der russischen Grenze aufgebracht hatte.
Laut Poroschenko will Russland seinen Plan zum Ausbau seiner Okkupation der Ukraine nicht aufgeben und versucht, durch die Einnahme von Mariupol und Berdjansk einen Festland-Korridor vom okkupierten Donbass zur okkupierten Krim zu bekommen.
Kiew hat wiederholt behauptet, Russland mische sich in die Angelegenheiten der Ukraine ein und sei eine Konfliktseite im Donbass.
Das russische Außenministerium wies diese Behauptungen als „öffentliche haltlose Insinuationen“ zurück. Moskau hat mehrmals erklärt, keine Seite des innerukrainischen Konflikts zu sein. Russland sei an den Ereignissen im Südosten der Ukraine nicht beteiligt und an der Überwindung der politischen und wirtschaftlichen Krise durch die Ukraine interessiert, hieß es aus Moskau.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 2. Dezember 2018
In den letzten 24 Stunden wurden
21 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 21 Ortschaften der Republik beschoss.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Dolomitnoje und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. und der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und Kokorjew sowie der 57. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Mischantschuk aus die Gebiete von Spartak, Jasinowataja, Krutaja Balka, Staromichajlowka, Shabitschewo und das Gebiet von Trudowskije in Donezk mit Mörsern des Kalibers 120mm, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Verbrecher der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Kuratsch Sachanka und Kominternowo mit Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen beschossen.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Unsere Aufklärung hat die Ankunft einer
Inspektionskommission der US-Streitkräfte beim Generalstab der Ukraine am 30. November bemerkt. Offizieller Zweck der Arbeit der Ausländer ist die Bewertung der militärisch-politischen Lage in der zentralen, östlichen und südöstlichen Region des Landes. Aber tatsächlich bearbeitet die Kommission die Frage der Stationierung eines begrenzten Kontingents von NATO-Streitkräfte, die als Friedenstruppen ausgegeben werden. Faktisch wird dies eine Einmischung von NATO-Vertretern in die inneren Angelegenheiten der Ukraine und die Nutzung von deren Ressourcen zur Erreichung ihrer eigenen politischen Ziele sein.
Gesondert möchte ich unterstreichen, dass der militärische Rechtsordnungsdienst seit dem Zeitpunkt der Ankunft der Luftlandesoldaten der 25. Brigade in der Besatzungszone bereits 17 Personen bei Rechtsverletzungen gegen friedliche Einwohner festgenommen hat (Raub, Plünderung und ein Vergewaltigungsversuch), dabei waren sechs von ihnen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.
Außerdem wurde
zum Zweck der medizinischen Versorgung der Truppen während der Durchführung der vorgesehenen Aufgaben von der militärmedizinischen Hauptabteilung des Generalstabs der Ukraine die Anweisung an die Kommandeure der untergeordneten militärmedizinischen Einrichtungen erteilt, Maßnahmen zur Bildung von chirurgischen Frontgruppen zu durchzuführen.
Diesen Gruppen sollen einen Treibstoffvorrat für 1000 km sowie einen Vorrat an Material und medizinischen Mitteln für 15 Tage haben. Außerdem ist durch eine gemeinsame Anweisung der militärmedizinischen Hauptabteilung und des Gesundheitsministeriums der Ukraine die Schaffung einer Reserve an Betten im Umfang von 30% des normalen Bestands in jeder medizinischen Einrichtung vorgesehen.

abends:

de.sputniknews.com: „Zu viel Übereinstimmungen“: Lawrow äußert sich über Ziel des Kertsch-Vorfalls
Russlands Außenminister Sergej Lawrow schließt nicht aus, dass der jüngste Vorfall in der Straße von Kertsch als Vorwand genutzt werden konnte, das geplante Treffen der Präsidenten Russlands und der USA beim G20-Gipfel in Argentinien zum Scheitern zu bringen.
„Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien und jeglichem Denken dieser Art. In letzter Zeit hat es aber zu viel Übereinstimmungen gegeben, wenn es im Vorfeld bedeutsamer Ereignisse plötzlich zu einer Provokation kommt, die dann sofort unter anderem für eine Verschärfung der Sanktionsrhetorik genutzt wird“, sagte Lawrow am Sonntag gegenüber dem TV-Sender „Rossija-1“ auf eine entsprechende Frage.
Am Donnerstag wurde berichtet, dass US-Präsident Donald Trump das geplante Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin für Samstag in Argentinien abgesagt hatte.
Es war geplant, dass sich Trump und Putin beim G20-Gipfel in Argentinien treffen. Der US-Staatschef hatte zuvor gedroht, das Treffen wegen des Vorfalls in der Straße von Kertsch abzusagen. Zuerst wolle er aber einen Bericht dazu lesen…

ukrinform.ua: Deutsches Business ist bereit, in die Ukraine zu investieren – Subko
Die Unterstützung des politischen Kurses und der territorialen Integrität der Ukraine seitens der europäischen Gemeinschaft nehme zu und das deutsche Business sei bereit, in die Ukraine zu investieren.
Dies erklärte der Vizepremierminister und Minister für regionale Entwicklung, Bauwesen und Kommunalwirtschaft der Ukraine, Gennadi Subko, auf dem 3. Ukrainisch-Deutschen Business-Forum in Berlin, meldet das Regierungsportal.
„Die deutschen Unternehmen können ihre Mittel nicht nur in die Infrastruktur und den Agrar-Industrie-Komplex investieren. Es gibt auch einen riesengroßen Markt für Energieeffizienz. Deutschland zusammen mit der Europäischen Union schaltet sich aktiv in die Finanzunterstützung der Multigeber-Stiftung ein, die mit dem Energieeffizienzfonds aktiv zusammenarbeiten wird. Der Wirtschaftseffekt des Startes des Fonds wird kolossal sein – die Schaffung von 75.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen, 60 Prozent Energieeinsparung , Reduzierung des Gasverbrauchs um 10 Mrd. Kubikmeter“, so der Vizepremier.
Ihm zufolge werde das Investitionspotential des Marktes für Energieeffizienz mit 50 Milliarden Euro bewertet.

de.sputniknews.com: Warum England Russland mit Terrormiliz vergleicht – Putin klärt auf
Laut dem russischen Staatschef Wladimir Putin vergleicht Großbritannien Russland mit Terrororganisationen, um bei den Wählern innerhalb des Landes zusätzlich zu punkten.
„Ich denke, dass gerade dann, wenn derartige Erklärungen abgegeben und irgendwelche Vergleiche gemacht werden, Russland in eine Reihe mit Terrororganisationen und so weiter gestellt wird. Wollen wir dies dem Gewissen jener überlassen, die das sagen und tun“, sagte Putin.
„Was den Terrorismus anbelangt, ist Russland hier wohl das Land Nummer eins, das den bedeutsamsten Beitrag zur Bekämpfung des Terrorismus leistet. Und derartige Erklärungen (Vergleiche mit Terrororganisationen – Anm. d. Red.) sind in der Regel von dem Wunsch diktiert, den Wählern, der Bevölkerung harte Positionen dieses oder jenes Politikers zu zeigen. All dies wird aber vor allem im Hinblick darauf getan, zusätzliche Punkte innerhalb des eigenen Landes zu gewinnen“, sagte Putin bei der Pressekonferenz im Anschluss an den G20-Gipgfel in Buenos Aires.
Zugleich brachte Putin seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Beziehungen zwischen Moskau und London demnächst den Weg einer positiven Entwicklung einschlagen werden.
„Großbritannien ist für uns ein wichtiger Partner. Wir hoffen darauf, dass wir irgendwann – ausgehend davon, dass dies möglichst schnell geschehen muss – jene Schwierigkeiten, die es in unseren Beziehungen gibt, bewältigen und den Weg einer positiven Zusammenarbeit sowohl im Interesse Großbritanniens als auch der Russischen Föderation einschlagen können“, so Putin.
Der G20-Gipfel fand am 30. November und 1. Dezember in Buenos Aires statt.
Zuvor hatte der britische Generalstabschef Mark Carleton-Smith behauptet, dass Russland eine größere Bedrohung für sein Land als Terrorgruppierungen darstellen würde.
„Zweifellos stellt Russland zurzeit eine viel größere Bedrohung für unsere nationale Sicherheit dar als Extremisten wie Al-Qaida* oder der ‚Islamische Staat‘*“, sagte Carleton-Smith.
* in Russland verbotene Terrorgruppierungen

 

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