Presseschau vom 01.12.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5 und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Russische Armee testet neue Rakete zum Schutz Moskaus
Die russische Armee hat in Zentralasien eine neue Modifikation einer Anti-Raketen-Rakete getestet. Die neue Abwehrwaffe ist für den Raketenschild um Moskau bestimmt.
Der Probestart fand auf dem Truppenübungsplatz Sary-Schagan in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Kasachstan statt. Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte am Freitag auf seinem offiziellen Youtube-Kanal ein Video von dem Test.
Laut Oberst Sergej Grabtschuk von den russischen Luft- und Weltraumtruppen hat die Flugabwehrrakete ein Übungsziel getroffen. Damit sei eine ganze Reihe von Teststarts erfolgreich abgeschlossen worden.
„Die neue Anti-Raketen-Rakete hat bei dieser Testreihe ihre Leistungen unter Beweis gestellt“, sagte der Offizier. Sie sei für den Raketenabwehrschild bestimmt, der die Hauptstadt Moskaus vor Luftangriffen schützt. Zum Typ der neuen Rakete machte er keine Angaben.

Dnr-online.ru: Kinderklinik der Donezker Volkrepublik behandelt kleine Patienten aus besetzten Gebieten
Über 450 Menschen aus den vorübergehend von der Ukraine kontrollierten Gebieten des Donezker Gebiets haben sich mit der Bitte um Hilfe an das Kinderkrankenhaus des Gesundheitsministeriums der Rebublik gewandt. Im Rahmen des humanitären Programms zur Einigung des Volkes im Donbass leistet die Einrichtung in zwei Hauptrichtungen: Chemotherapie bei onkologischen Erkrangungen von Kindern sowie hochspezialisierte ambulante und stationäre medizinische Hilfe. Das erklärte das Gesundheitsministerium heute.
”… Die Kinder erhalten Hilfe in Form von Beratung, ambulanter
Behandlung unter den Bedingungen einer Poliklinik oder bekommen, wenn nötig, eine vollumfängliche stationäre Behandlung in einer Fachabteilung. Die Behandlung ist kostenlos”, sagte die stellvertretende Chefärztin Oksana Krenida.
Für Bürger der DVR ist die Behandlung in allen medizinischen Einrichtungen der Republik kostenlos. Einwohner in den vorübergehend von der Ukraine kontrollierten Gebieten des Donezker Gebiets müssen sich über eine Hotline an das Zentrum des humanitärem Programms … wenden; für eingescannte Dokumente gibt es E-Mail-Adressen.

de.sputniknews.com: Putin ersetzt Trump durch Erdogan
Nachdem sein US-Amtskollege Donald Trump das geplante Gespräch abgewinkt hat, will der russische Präsident Wladimir Putin den nun frei gewordenen Termin am Rande des G20-Gipfels in Argentinien für eine bilaterale Unterredung mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan nutzen.
Putin werde am Samstagvormittag mit Erdogan zu einem bilateralen Gespräch zusammentreffen, teilte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitagabend (Ortszeit) in Buenos Aires mit. Beide Präsidenten wollen ihren „vertrauensvollen Dialog insbesondere zu Syrien fortführen“.
Das außerplanmäßige Treffen mit Erdogan werde wegen der Absage des Termins mit Trump möglich, allerdings werde die Unterredung zu einer etwas anderen Uhrzeit stattfinden. „Der Terminplan wurde leicht geändert, jetzt wurde ein zusätzliches Treffen vereinbart.“
Trump hatte am Donnerstag das lange davor geplante Treffen mit Putin am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires abgesagt. Formeller Grund ist die jüngste Eskalation vor der Krim, wo die russische Küstenwache am Sonntag drei ukrainische Marineschiffe wegen Grenzverletzung aufgebracht hatte.
Rund drei Wochen davor hatte der US-Präsident bereits einen Termin mit Putin in Paris platzen lassen – angeblich auf Bitte des französischen Staatschefs Emmanuel Macron.

wpered.su: Boris Litwinow gratulierte dem Kollektiv der Zeitung „Alternatiwy“ zum Jubiläum
Am 30. November fand in Moskau ein Treffen des Kollektivs der marxistischen Zeitung „Alternativy“ mit Lesern, Wissenschaftlern und sozialen Aktivisten aus Anlass der 100. Ausgabe statt. An der Veranstaltung nahm eine Delegation der KP der DVR unter Leitung des ersten Sekretärs des ZK Boris Litwinow teil, teilt eine Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Bei dem Treffen wurde die Organisation von Bildungsveranstaltungen, die Erarbeitung einer modernen marxistischen Theorie, die Vorbereitung und Durchführung des 4. Russischen Sozialforums in St. Petersburg im Mai 2019 erörtert. Die Teilnehmer erstellten eine Liste von Jubiläumsdaten und bedeutsamen Ereignissen, die im kommenden Jahr gefeiert werden. Außerdem vereinbarten bei dem Treffen Moderatoren von Internet-Seiten und YouTube-Kanälen, in Aktivitäten im weiteren zu koordinieren.
Boris Litwinow schlug vor, eine Festveranstaltung aus Anlass der Feiern des 5. Jahrestags der Ausrufung der Donezker Volksrepublik und der Durchführung des Referendums am 11. Mai 2014 nicht nur im Donbass, sondern auch in der Russischen Föderation durchzuführen. Die Teilnehmer des Treffens unterstützten diese Initiative und die Redaktion von „Alternatiwy“ schlug ihrerseits vor, eine Ausgabe der Zeitschrift im nächsten Jahr dem Donbass zu widmen. Zum Abschluss seines Beitrag überreichte Boris Litwinow dem Chefredakteur Alexandr Busgalin Briefmarken aus der DVR.
Der Sekretär des ZK der DVR Stanislaw Retinskij dankte dem Kollektiv von „Alternatiwy“ dafür, dass die Mitgliedern der KP der DVR und ihren Sympathisanten die Möglichkeit zu Publikationen in ihrer Zeitschrift geben. Er äußerte die Überzeugung, dass sie von den Lesern geschätzt werden. Seinerzeit konnte Karl Marx am Beispiel der englischen Fabrik die Widersprüche des Kapitalismus erklären. Wladimir Lenin erklärte am Beispiel Russlands die Widersprüche des Imperialismus, des höchsten Stadiums des Kapitalismus. Beim Studium der Geschichte des Konflikts im Donbass, meint Stanislaw Retinskij, ist es möglich zu begreifen, wie sich die Konstellation der Klassenkräfte in der Welt heute herausgebildet hat.

Das Treffen bestätigte ein weiteres Mal die Bereitschaft der KP der DVR und „Alternatiwy“ ihre Zusammenarbeit zu entwickeln. Zuvor hatten sie eine Reihe Projekte realisiert. Beispielsweise war Alexandr Busgalin Mitglied eines Redaktionskollektivs eines Sammelbands, in dem Materialien einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz veröffentlicht sind, die aus Anlass des 200. Geburtstags von Karl Marx unter der Bezeichnung „Marxismus und Gegenwart: Alternativen des 21. Jahrhunderts“ in Donezk stattfand. Diese Konferenz fand am Lehrstuhl für Soziologie und Politologie der Donezker Nationalen Technischen Universität statt, den das Mitglied des Präsidiums des ZK der Kommunistischen Partei der DVR Nikolaj Ragosin leitet.

de.sputniknews.com: Russland plant große Mondbasis: Errichtungstermin nun bekannt
Russland plant, im Zeitraum von 2036 bis 2040 einen vollwertigen Stützpunkt auf dem Mond zu errichten. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor, der in einer gemeinsamen Sitzung der Staatskorporation Roskosmos und des Rates für Weltraumforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften erarbeitet wurde.
Das Dokument liegt der Agentur Sputnik im Wortlaut vor.
Laut früheren Berichten sollten Roskosmos und die Wissenschaftsakademie innerhalb von drei Monaten ein Mondprogramm Russlands konzipieren und es dem Präsidenten und der Regierung vorlegen.
Entsprechend dem Dokument soll der Betrieb der Mondbasis mit „der Zustellung von Großgütern und der Anreicherung der Mond-Testgelände mit verschiedenen wissenschaftlichen Experimenten“ beginnen.
Laut einem im Jahr 2014 vorgebrachten Vorschlag der Roskosmos-Arbeitsgruppe und der Wissenschaftsakademie soll die Mondbasis Module mit Lebensunterhaltungs- und Strahlenschutzsystemen, Zentren zur Überwachung der Erde, Energieversorgungs- und Kommunikationsmittel sowie Stände für Experimente zur Verarbeitung und Nutzung von Mondmaterie und natürlichen Ressourcen sowie zur Entwicklung und Erprobung neuer Weltraummittel und -technologien umfassen. Rund um die Basis soll ein astronomisches Observatorium eingerichtet werden.
Laut Plan soll die Mondbasis am Südpol des Erdtrabanten entstehen.
Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass Ende 2025 mit dem Bau einer russischen Station auf einer Umlaufbahn um den Mond begonnen werden soll. Im Weiteren sollen dort Raumschiffe sowie Start- und Landemodule andocken, die Kosmonauten auf dem Mond absetzen und von dort zurückbringen sollen.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 30. November 3:00 bis 01.Dezember 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 19
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Sajzewo, Dolomitnoje, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Staromichajlowka, Oktjbarj, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka.
In der Folge eines Beschusses von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine unter Verwendung von großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen wurden zwei Häuser in Staromichajlowka beschädigt:
Tscheljuskinzew-Straße 3 (Verglasung des Hauses);
Schtschorse-Straße 8 (Verglasung des Hauses).

Opfer unter den friedlichen Bürgern wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 90.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 314.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

nachmittags:

Ukrinform.ua: Ukraine verweigert Einreise von 100 Russen
Am 30. November hat der ukrainische Grenzschutzdienst die Einreise von rund 100 Bürgern der Russischen Föderation verboten.
Russland ließ etwa 40 Ukrainer nicht einreisen, erklärte ein Sprecher des Grenzschutzdienstes gegenüber der Nachrichtenagentur Ukrainform. Die meisten Russen konnten das Ziel ihrer Reise nicht bestätigen oder hatten keine notwendigen Papiere für die Grenzüberschreitung, sagte der Sprecher. Russland habe mit Einreiseverboten für Ukrainer geantwortet.
Der Chef des ukrainischen Grenzschutzdienstes Petro Tsygykal teilte am Freitag mit, dass die Ukraine Einreisebeschränkungen für Männer aus Russland im Alter von 16 bis 60 Jahren verhängte. Nach Worten von Tsygykal ist die Einreise nur aus humanitären Gründen, wie zum Beispiel Beerdigung, gestattet.
Nach der russischen Aggression im Aswoschen Meer stimmte das ukrainische Parlament am 26. November dem Dekret des Staatspräsidenten über die Ausrufung des Kriegsrechts für 30 Tage zu.

rusvesna.su: „Wir brauchen einen anderen, guten Präsidenten!“ – Mariupol schockierte einen CNN-Korrespondenten
Nach der kürzlich erfolgten Provokation der ukrainischen Marine in der Straße von Kertsch kam eine CNN-Filmcrew in Mariupol an, um eine Propagandageschichte über „Russlands Aggression“ in der Stadt zu drehen, aber etwas lief schief.
In einem Gespräch mit dem Korrespondenten Nick Peyton Walsh weigerten sich die Anwohner, auf Moskau zu schimpfen. Stattdessen sprachen sie über ihre positive Haltung gegenüber Russland und Russen und betonten, dass die Ukraine einen „neuen, guten Präsidenten“ brauche.
„Seit einigen Jahren befindet sich die Wirtschaft Mariopols im Verfall, weil diese Stadt fast ständig unter der Bedrohung einer russischen Invasion leben muss“, begann Walsh fröhlich, aber dann gab es Widerspruch.
„Was denken Sie, wenn wir einen normalen Präsidenten hätten, würde eine Frau in einem solchen Job arbeiten?“;
„Ich habe Verwandte in Russland. Wir sind Russen. Ich verstehe diesen Konflikt nicht „;
„Ich habe viele russische Bekannte, mit denen wir uns sehr gut verstehen, die sich genauso für uns interessieren wie für sie.“;
„Wir brauchen einen anderen, guten Präsidenten!“ –
schockierten die Anwohner den Amerikaner.
„Putins Name brachte sie zum Lächeln! Das ist
sonderbar, wo hier doch Tausende Menschen aufgrund des Drucks von Moskau gestorben sind! “- schlagartig waren die Vorgaben des CNN-Korrespondenten zerrissen.
https://amd-ssl.cdn.turner.com/cnn/big/ads/2018/05/30/CitizenWatch_15s_05302018_576x324.mp4

Dan-news.info: Die Abgeordneten des Volkssowjets der DVR haben Alexandr Anantschenko im Amt des Vorsitzenden der Regierung der DVR bestätigt. Alle 100 Abgeordneten stimmten mit „Ja“.
„Eine der ersten Aufgaben des Volkssowjets ist die Bestätigung des Vorsitzenden der Regierung der Republik. Ich habe für das Amt des Vorsitzenden der Regierung Alexandr
Anantschenko vorgeschlagen“, sagte das Oberhaupt der DVR Denis Puschlin vor den Abgeordneten.
Anantschenko war seit dem 18. Oktober 2018 kommissarischer Vorsitzender des Ministerrats der DVR.

de.sputniknews.com: Abschied von „bösen Revolutionsmachern“: Ukrainischer Ballettstar Polunin wird Russe
Der bekannte ukrainische Balletttänzer Sergej Polunin hat einen russischen Pass bekommen und sein Passfoto bei Instagram veröffentlicht.
Polunin war der jüngste Erste Solotänzer des Royal Ballet in London und ist seit 2012 Erster Solotänzer im Moskauer Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater. 2016 wurde er zum Gastsolisten des Bayerischen Staatsballetts in München. Außerdem spielt er in Filmen mit.
„Russland war und bleibt immer Gutes für mich. Ich bin sehr glücklich, Staatsbürger Russlands zu werden und Stellung gegen die bösen und gewissenlosen Menschen zu beziehen, die Revolutionen und Kriege in der Ukraine, in Georgien und anderen Ländern heraufbeschwören (…) Zusammengeschlossen werden wir diese Welt vereinen, die in Liebe leben wird“, schreibt Polunin.

de.sputniknews.com: Putin erklärt Macron Vorfall in Kertsch-Straße mit Zeichnung
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron haben am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires die Eskalation zwischen Moskau und Kiew besprochen. Putin soll Macron dabei die Lage mit einer Zeichnung zu erklären versucht haben.
Putin und Macron sollen 20 Minuten lang nebeneinander gesessen haben. Der russische Staatschef holte laut der „Zeit Online“ ein Blatt Papier hervor und zeichnete das Asowsche Meer sowie die Straße von Kertsch.
Dabei habe er den Fahrtverlauf der ukrainischen Schiffe auf dem Blatt gezeigt. „Er hat sich die Zeit genommen, um seine Version des Vorfalls zu erklären, das hat etwa zehn Minuten gedauert“, zitiert die „Zeit“ eine französische Diplomatin
Macron habe während des Gesprächs mit Putin gefordert, dass eine „Phase der Deeskalation“ eingeleitet werde. Um dies zu erreichen, seien auch die dafür notwendigen Gesten erforderlich.
In der entstandenen Krise nach dem jüngsten Vorfall in der Straße von Kertsch stellten sich die westlichen Staaten auf die Seite der Ukraine und warfen Russland Aggression vor. Bundesaußenminister Heiko Maas bezeichnete das Vorgehen Moskaus gegen die ukrainischen Schiffe als „inakzeptabel“. Gleichzeitig erklärte er auf Twitter, die Bundesregierung wolle „keine Militarisierung eines Konflikts, der auch unsere Sicherheit in Europa“ bedrohe. Berlin setze alles daran, die Krise im Wege der Diplomatie zu beenden….

Dnr-online.ru: Redebeitrag des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin auf der heutigen außerordentlichen Sitzung des Volkssowjets.
„… Der erste Volkssowjet arbeitete unter schwierigsten Bedingungen des Kriegs und der Blockade, vieles musste im laufenden Gang erledigt werden und des halb kann man sagen, dass der erste Volkssowjet ein bestimmtes Recht auf Fehler hatte. Wir haben dieses Recht nicht. Heute, wo der Volkssowjet vollständig ausgebildet und mit der Arbeit begonnen hat, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Fundamt des Staatsgebäudes errichtet ist und es Zeit ist, seine Wände zu bauen. Wenn der erste Volkssowjet die Basis geschaffen hat, so muss der zweite diese Basis entwickeln, vervollkommnen, verbessern. Und für die vorrangige Aufgabe des Gesetzgebers halte ich die Vervollkommnung der ökonomischen Gesetzgebung. Wir müssen ein derartiges Gesetzesfeld erarbeiten, um maximal günstige Bedingungen für die örtlichen Unternehmen zu schaffen, aber auch für Investoren von außen. Unsere Gesetzgebung muss ein Garant der Spielregeln für die Unternehmen werden – fest und zuverlässig. Gerade das halte ich für einen Unterpfand einer erfolgreichen Entwicklung des sozialen Bereichs, der Medizin, der Bildung der Kultur und von allem, was Komponenten eines starken und unabhängigen Staates sind. Natürlich heißt das nicht, dass es nicht die Notwendigkeit gibt, an anderen Richtungen der Gesetzgebung zu arbeiten. Zweifellos gibt es diese Notwendigkeit, sogar sehr dringend. Aber auch bei dieser Arbeit muss ein Schwerpunkt auf die ökonomische Komponenten gelegt werden. Wir müssen unsere ökonomische Unabhängigkeit, die Auffüllung des Haushalts, das Wachstum der Industrieproduktion erreichen. Und Grundlage für all das sind Gesetze …“

de.sputniknews.com: Wagt Kiew Blockade russischer Schiffe? Experte kommentiert
Russische Schiffs- und Güterbesitzer werden laut dem Generaldirektor der Forschungsagentur InfraNews und Verkehrsexperten Alexej Besborodow nicht betroffen sein von möglichen Einlaufverboten für ukrainische Häfen.
Wie der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin zuvor berichtet hatte, erwägt die Ukraine nach der Aufbringung von drei ukrainischen Schiffen durch die russische Grenzwache mehrere Vorgehensvarianten, darunter eine mögliche Schließung etlicher ukrainischer Häfen für russische Schiffe.
Auch die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich laut dem Magazin „Stern“ zu möglichen Sanktionen gegen Russland geäußert. Ihr zufolge dürften „russische Schiffe, die aus der Region kommen, eben aus dem Asowschen Meer, so lange auch nicht mehr europäische oder in US-Häfen anlaufen, bis dieser Zustand mit der Ukraine beseitigt ist“. „Stern“ beruft sich dabei auf ein Reuters-Interview von Kramp-Karrenbauer.
Wie Besborodow gegenüber Sputnik äußerte, können derartige Verbote keine russischen Güter- und Schiffsbesitzer betreffen. Denn „größere Transportunternehmen besitzen entweder keine Schiffe unter russischer Flagge bzw. der russischen Jurisdiktion oder sie arbeiten in anderen Gebieten“.
„Die Leute verstehen einfach nicht die Prinzipien des Funktionierens des Schifffahrtsgeschäfts auf See. Dieses war und bleibt völlig offen. Es gibt nur eine Strafe – die Aufnahme eines Landes in die Liste der Schwarzflaggen (…) für einen gefährlichen Flottenbetrieb. Für eine sehr grobe Verletzung der Seenormen und —regeln. Die Politik hat mit dem Meer überhaupt nichts zu tun, das Meer lässt sich nie von der Politik gängeln“, so der Experte…

mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Leitung der Volksmiliz der LVR Oberleutnant Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl der Kriegsverbrecher der Kommandeure der Kämpfer der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Subanitsch und der 72. Brigade Tatus wurden die Gebiete von
Solotoje-5 und Logwinowo beschossen.
Während der Beschüsse wurden 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 80 Geschosse abgeschossen.
Anstelle von Anstrengungen zur Erreichung eines nachhaltigen Friedens versucht die ukrainische Regierung hartnäckig den Konflikt auf militärischem Weg zu lösen.
Dies wird durch die Ankunft eines neuen strategischen Beraters aus den USA, General Keith Dayton, bestätigt, der bereits im Verteidigungsministerium der Ukraine mit der Arbeit begonnen hat.
Aus eine Anweisung hin arbeitet in der OOS-Zone vom 27. November bis 5. Dezember eine internationale Inspektion mit Vertretern aus sechs Ländern, unter Führung des USA, zum Zweck des Monitorings der Lage und der Beobachtung der Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte.
In der OOS-Zone haben mit Einführung des Kriegszustands Maßnahmen zur Zusammenstellung von Listen von Männern im Alter von 18 bis 60 Jahren durch die Militärkommissariate begonnen. In Rubeshnoje wurden bereits solche Listen von Unternehmen und Bildungseinrichtungen verlangt.
Außerdem haben ukrainische Spezialdienste die Anweisung erhalten, in Sewerodonezk einen Stab zu bilden, der sich mit der Vorbereitung und Verbreitung von positiven Publikationen über die militärische Lage in Medien und sozialen Netzen befassen wird, um die panische Stimmung in der Bevölkerung zu beruhigen.
So ist bekannt, dass in einer Hochschule in Sewerodonzek bereits Studenten für diese Arbeit eingestellt wurden.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sinkt das Niveau des moralisch-psychischen Zustands des Personal weiter ab. In erster Linie hängt das mit der Verschiebung der Rotation auf einen späten Zeitraum, der Rückstände bei den Soldzahlungen und der nicht zufriedenstellenden Versorgung der Einheiten in der OOS-Zone zusammen.
Wir stellen weiter Fälle nicht kampfbedingter Verluste in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die sich in der OOS-Zone befinden, fest.
In einer Einheit der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet vom Krymskoje stationiert ist,
entstand am 30. November während der täglichen Diensteinteilung nach dem Trinken von Alkohol ein Streik zwischen Soldaten, bei dem einer der Beteiligen durch einen Schuss mit einem Maschinengewehr getötet wurde.
In der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte beging ein Soldat Selbstmord, weil er die Quälereien von Seiten der Kameraden nicht ertrugt.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen die übernommenen Verpflichtungen zur Wiederherstellung des Friedens im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen zur Aufrechterhaltung einer hohen Kampffähigkeit durch, um jeder Aggression der ukrainischen Seite standhalten zu können.

Ukrinform.ua: Putin kann Schutz von Nord Stream 2 als Vorwand für Attacke auf andere Länder nutzen
Das Verhalten Russlands in der Welt ist nicht nur ein Problem der Ukraine. Das ist eine „Katastrophe, das ist eine Bedrohung für die globale Sicherheit“. Das erklärte Präsident der Ukraine Petro Poroschenko in einem Interview für Sky News.
Man muss Druck organisieren, um Russland in die zivilisierte Welt zurückzubringen, sagte er und betonte, dass niemand weiß, wo Putin morgen erscheint. „Vielleicht trifft Putin die Entscheidung, Nord Stream 2 zu schützen und wird deswegen beschließen, die baltischen Staaten, die Staaten in Skandinavien anzugreifen. Für Putin gibt es keine roten Linien.“ Laut Poroschenko müssen die nicht nur Anführer sondern auch Völker der zivilisierten Welt gemeinsam handeln. „Das ist sehr wichtig für die globale Sicherheit“, so der ukrainische Staatschef.

de.sputniknews.com: Resolution zum Stopp von Nord Stream 2 im Europarlament vorbereitet
Im Europarlament ist laut Medien der Entwurf einer Resolution über die Beziehungen zu Russland vorbereitet worden, in der unter anderem die Forderung enthalten ist, die Realisierung von Nord Stream 2 zu „stoppen“.
Als Autor des Entwurfs trat die Abgeordnete des Europarlaments von Lettland, Sandra Kalniete, auf. Das Dokument wurde dem Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten zur Prüfung vorgelegt.
In dem Resolutionsentwurf wird dargelegt, dass Nord Stream 2 angeblich die Abhängigkeit Europas vom russischen Gas verstärke, den Binnenmarkt der EU „bedrohe“ sowie der „Energiepolitik der EU nicht entspreche“ und daher „gestoppt werden müsse“. Zugleich wird in dem Dokument betont, dass Russland und die Europäische Union als „in absehbarer Zukunft wirtschaftliche Schlüsselpartner bleiben werden“.
Zuvor gab es von Seiten der USA eine Reihe scharfer Erklärungen gegen den Energiesektor der russischen Wirtschaft und Aufrufe an die Europäer, auf die für sie vorteilhafte Zusammenarbeit mit Moskau zu verzichten.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte erklärt, dass die Lieferung von Energieressourcen nach Europa eine jener Sachen sei, die „höher als politische Intrigen“ seien.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR über die Lage am 01.12.2018
In den letzten 24 Stunden wurden 19 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 13 Ortschaften der Republik beschoss.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Dolomitnoje und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, Abwehrgeschützen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. und der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und Kokorjew sowie der 57. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Mischantschuk aus die Gebiete von Spartak, Jasinowataja, Krutaja Balka, Staromichajlowka sowie das Gebiet von Trudowskije und der Flughafen von Donezk mit Mörsern des Kalibers 120mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen, beschossen.
In der Folge des Beschusses von Staromichajlowka wurden zwei Häuser in der Tscheljuskinzew- und der Schtschorse-Straße besch
ädigt.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Kuratsch Leninskoje, Sachanka, Oktjabrj und Kominternowo mit Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen beschossen.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Verstärkung der Gruppierung der bewaffneten Formationen der Ukraine in allen taktischen Richtungen fest.
Nach uns vorliegenden Informationen wurden gestern an der Eisenbahnstation Konstantinowka drei Züge entladen. Zwei Züge mit Technik und Personal des 2. Fallschirmjägerbataillons der 25. Luftlandebrigade und ein Zug mit Munition für eine
Brigadeartilleriegruppe dieses Verbandes.
Die Einheiten wurden im Gebiet von Keramika 10 km von Jasinowataja stationiert. Die Munition wurde in einem Feldartillerielager im Gebiet von Otscheretino gelagert.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Luftlandesoldaten vor der Abfahrt in die Besatzungszone an taktischen Übungen zur Thematik der Kampfführung unter städtischen Bedingungen teilnahmen. Wir schließen nicht aus, dass während einer möglichen Eskalation des Konflikts dies die Hauptaufgabe der Kämpfer sein wird, die zur Verstärkung der 92. mechanisierten Brigade eingetroffen sind.

Ich möchte daran erinnern, dass dies die „legendären“ Luftlandesoldaten sind, die unsere Verteidiger bereits mehrfach in Schachtjorsk im Jahr 2014 und in Awdejewka im Jahr 2015 zerschlagen haben. Offensichtlich hat sie das Leben nichts gelehrt.
Es ist bemerkenswert, dass dieser Luftlandeverband
mehrfach nicht nur der Brutalität und der Begehung von Kriegsverbrechen gegen friedliche Einwohner des Donbass, sondern auch der Hinterhältigkeit gegenüber ihren eigenen Kämpferkameraden aus anderen Verbänden überführt wurden. So haben die Luftlandesoldaten im Jahr 2014, als sie versuchten, Saur-Mogila einzunehmen, Gespräche über offene Funkkanäle geführt und mehrfach die Koordinaten von Stationierungsorten benachbarten Einheiten genannt, weswegen unsere Artilleristen präzise Schläge gegen die Besatzer verüben konnten. Dabei haben sie die Lage ihrer Kommando- und Beobachtungspunkte sorgfältig chiffriert. Im Jahr 2014 wurde wegen solche „Bloßstellungen“ der Fallschirmjäger die 30. mechanisierte Brigade der Ukraine praktisch vernichtet. Offensichtlich sind heute die Kämpfer der 92. Brigade an der Reihe, die „Treter“ zu ertragen, die gemeinsam mit der hinterhältigen 25. Luftlandebrigade in Richtung Donezk aktiv sein werden.
In Richtung Mariupol kommen auch Widersprüche zwischen der Entscheidung der Führung der Ukraine, den Konflikt zu eskalieren, und dem Willen der Kämpfer, an ihm teilzunehmen, auf.
So ist nach uns vorliegenden Informationen im Verantwortungsbereich der 128. „transkarpatischen“ Gebirgssturmbrigade eine Einheit der Nationalgarde aus Kriw
oj Rog im Zusammenhang mit der Zunahme von Fällen offener Nichtunterordnung unter die Befehle bei den Kämpfern des Verbandes sowie mit Anzeichen für eigenmächtiges Verlassen der Positionen eingetroffen. Die Nationalgardisten haben die Aufgabe, die Bewegung der Kämpfer der 128. Brigade zu kontrollieren, um Desertionen zu verhindern. Zu diesem Zweck wurden im Verantwortungsbereich der 128. Brigade zusätzliche Checkpoints und Patrouillen im Abschnitt von Mariupol bis Kurachowo eingerichtet.
Und zum Abschluss, nach Informationen aus dem Stab der Besatzungskräfte ist in Kramatorsk eine Inspektionsgruppe der US-Streitkräfte mit sechs Mann eingetroffen. Ihr Hauptaufgabe ist die Unterstützung der Anführer der ukrainischen bewaffneten Formationen bei der Beschlussfassung und bei der Leitung der Aktivitäten ihrer Kämpfer. Faktisch sind die ukrainischen Militärs in dieser Situation willenlos, alle verhängnisvollen Entscheidungen über eine Verschärfung des Konflikts werden von ihren Herren getroffen. Dabei wird die Verantwortung für den Tod ukrainischer Soldaten bei den Kommandeuren der bewaffneten Formationen der Ukraine liegen, die sich der Erfüllung verbrecherischer Befehl nicht werden verweigern können.

de.sputniknews.com: „Geht voll auf Putins Kosten“: Merkel kritisiert Krim-Brücke – Halbinsel reagiert
Auf der Krim hat man auf die Kritik von Angela Merkel bezüglich der Krim-Brücke reagiert. Die Kanzlerin hatte zuvor beklagt, dass der Bau der Brücke die Schifffahrtsbedingungen verschlechtert hat. Das Informationszentrum der Krim-Brücke weist den Vorwurf zurück: Die Durchfahrt aller Arten von Schiffen sei nicht beeinträchtigt.
Vielmehr habe die Intensität der Schifffahrt zugenommen, so das Zentrum weiter.
„Die Fahrwasserstrecke der Krimbrücke ist so ausgelegt, dass sie allen Schiffen eine ungehinderte Durchfahrt ermöglicht, die an dem Schiffsumlauf beteiligt sind, der sich in den Häfen des Asow-Schwarzmeer-Beckens unter Berücksichtigung der Hydrologie der Straße von Kertsch historisch etablierte. Die geometrischen Abmessungen dieses Teils des Wasserbeckens, seine navigatorisch-hydrographische Versorgung sowie Tiefen bleiben unabhängig von Bau und Betrieb der Brücke unverändert“, heißt es in der Mitteilung des Infozentrums.
Die Intensität der Schifffahrt durch den Kertsch-Jenikalski-Kanal sei in den zehn Monaten des Jahres 2018 um zwölf Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2017 gestiegen.
Darüber hinaus habe eine zusätzliche Ausrüstung der Dienste, die die Schifffahrtssicherheit im Kertsch-Jenikalski-Kanal gewährleisten, ermöglicht, die bis zum Jahr 2014 gegoltenen Einschränkungen hinsichtlich der zulässigen Länge eines Schiffes aufzuheben. Wie es heißt, beträgt sie derzeit etwa 252 statt 215 Meter.
Am Donnerstag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforum in Berlin gesagt, dass sich mit dem Bau der Krim-Brücke die Bedingungen für die Schifffahrt verschlechtert hätten. „Das geht voll auf Kosten des russischen Präsidenten“, so Merkel….

Ukrinform.ua: EU-Kommission genehmigt 500 Mio. EUR Finanzhilfe für Ukraine
Die Europäische Kommission hat beschlossen, der Ukraine die erste Tranche des Vierten EU-Finanzhilfeprogramms in Höhe von 500 Millionen Euro zuzuweisen.
Darüber schreibt in seinem Twitter-Account der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis.
„Heute hat die EU eine Tranche in Höhe von 500 Mio. EUR für die Makrofinanzhilfe für die Ukraine genehmigt. Diese Entscheidung wurde in einem entscheidenden Moment getroffen, an dem die Ukraine, die der neuen Aggression Russlands ausgesetzt wurde, die Unterstützung und Solidarität von Freunden auf der ganzen Welt spüren soll“, schrieb Dombrovskis.
Der Sprecher der Europäischen Kommission, Alexander Winterstein, sagte seinerseits auf einem Briefing in Brüssel, dass die gesamte Finanzhilfe der Europäischen Union für die Ukraine seit 2014 3,3 Milliarden Euro beträgt.
Präsident Petro Poroschenko dankte der Europäischen Kommission für die Zuteilung der ersten Tranche der Vierten EU-Makrofinanzhilfe in Höhe von 500 Millionen Euro.
„Ich bin der Europäischen Kommission aufrichtig dankbar für die positive Entscheidung, der Ukraine die erste Tranche der Vierten Makrofinanzhilfeprogramms in Höhe von 500 Millionen Euro zuzuweisen. Ich schätze sehr hoch die persönliche Unterstützung des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und des Vizepräsidenten Valdis Dombrovskis, was wir bei den Treffen in Helsinki Anfang November vereinbart haben. Es ist ein sehr wichtiges Signal der unveränderten Unterstützung der Europäischen Union angesichts der jüngsten Herausforderungen seitens des russischen Aggressors“, schrieb Poroschenko.

de.sputniknews.com: Weiterer Zwischenfall vor der Meerenge von Kertsch
Eine Beinahe-Kollision von zwei Schiffen hat sich in der Nacht zum Freitag unweit der Meerenge von Kertsch ereignet, die die Schwarzmeer-Halbinsel Krim vom russischen Kernland trennt. Das teilte die föderale Agentur für See- und Binnenschifffahrt Russlands am Samstag mit.
Beim Manövrieren streifte das unter der Flagge von Togo fahrende Kreuzfahrtschiff „Lady Maria“ mit seiner Schraube die rechte Ankerkette des maltesischen Frachters „Azov Concord“. „Die Schraube wurde leicht beschädigt“, teilte Agentursprecher Alexej Krawtschenko mit. Es habe weder Betroffene noch sonstige Schäden gegeben, hieß es….

Abends:

Dan-news.info: Die Volksmiliz der DVR hat gemeinsam mit karitativen Organisationen heute mehr als 230 Stück Schulmöbel und Dutzende von Schulbüchern für die Kinder aus zwei Schulen in Amwrosiewka und Blagodatnoje im Osten der Republik übergeben, teilt der Pressedienst der Volksmiliz mit.
„Das Problem mit Schulmöbeln und Schulbüchern konnte für die Schüler der Amwrosiewker Schule Nr. 2 und der Schule in Blagodatnoje endlich gelöst werden“, heißt es in der Mitteilung. „Durch Kräfte der Volksmiliz sowie der internationalen Freiwilligengruppe „Moskau-Donbass“, des karitativen Fonds „Gutes am Don“, der gesellschaftlichen Organisation „Landmannschaft der Donbasser“ und des gesellschaftlichen Stabs zur Unterstützung der frontnahen Bezirke wurden 150 zweisitzige Schulpulte, sechs Einzelpulte, 80 Stühle, drei Schreibtische und zehn neue Schulbücher nach Amwrosiewka geliefert“.
Außerdem erhielten die Schüler insgesamt 100 kg Süßigkeiten.

de.sputniknews.com: Berlin lüftet Details von Gespräch Merkel-Putin in Buenos Aires
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ihre Sorge über die Eskalation zwischen Russland und der Ukraine geäußert. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach dem ausführlichen Treffen am Samstag am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires mit.
Deutschen Medienberichten zufolge sagte der Sprecher, die Kanzlerin sei für die Freiheit des Schiffsverkehrs durch die Meerenge von Kertsch ins Asowsche Meer eingetreten. Auslöser der Krise war die Festsetzung ukrainischer Schiffe und Seeleute durch Russland vor der Meerenge von Kertsch.
Außer über den Ukraine-Konflikt sprachen Merkel und Putin auch über die Lage im Bürgerkriegsland Syrien. Seibert zufolge bekräftigten die beiden die Vereinbarungen des Vierergipfels von Istanbul mit Merkel, Putin, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Ende Oktober. Auch seien sie sich einig gewesen, dass an deren Umsetzung auf dem Weg hin zu einem politischen Prozess weiter zu arbeiten sei, sagte Seibert.
Merkel war nach einer technischen Panne ihres Regierungsflugzeugs mit rund zwölf Stunden Verspätung zum G20-Gipfel in Argentinien eingetroffen. Sie landete am Freitagabend in Buenos Aires an Bord eines Linienflugs der spanischen Fluggesellschaft Iberia. Die Kanzlerin wird von Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz begleitet.

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR bestätigte die stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung der DVR Igor Martynow, Wladimir Antonow und Tatjana Perewersewa in ihren Ämtern. Er ernannte auch die ersten Minister. Staatssicherheitsminister ist Wladimir Pawlenko, Innenminister Alexej Dikij, Zivilschutzminister Alexej Kostrubizkij, Außenministerin Natalja Nikonorowa, Justizminister Jurij Sirowatko. (Die genannten Minister außer dem Justizminister hatten diese Ämter schon bei Sachartschenko inne, der Justizminister war bereits im September als kommissarischer Minister vom damals kommissarischen Republikoberhaupt Puschilin ernannt worden; Anm. d. Übers.).

 

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