Presseschau vom 25.11.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 24.11.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
21 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 15 Ortschaften der Republik beschoss.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Drapatyj die Gebiete von Golmowskij, Sajzewo, Dolomitnoje und der Siedlungen des Gagarin- und des Isotow-Bergwerks mit Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. und der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und Kokorjew sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Iwanow aus die Gebiete von Alexandrowka, Wasiljewka, Luganskoje, Losowoje, Kaschtanowoje, Staromichajlowka, Jasinowataja, Krutaja Balka und Spartak mit Mörsern des Kalibers 120mm, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Kuratsch Sachanka mit Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen, beschossen.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Unsere Aufklärung hat Informationen über einen weiteren Fall von Alkoholmissbrauch durch Kämpfer der ukrainischen bewaffneten Formationen erhalten, in dessen Folge ein Stellplatz für Schützenpanzer einer Einheit der 79. Luftsturmbrigade in Brand geriet.
Am 17. November entstand auf einem bewachten Stellplatz, der sich in einem Gebäude am nördlichen Rand von Mariupol befand, ein Brand. Ursache des Geschehens war Alkoholmissbrauch und persönliche Nachlässigkeit der Kämpfern, die die von den Minsker Vereinbarungen verbotene Technik bewachten. Unter anderem entzündeten die Kämpfer, um sich vor dem Wind zu schützen und sich im Frost aufzuwärmen, ein Feuer im Gebäude in der Nähe der Technik und begannen Alkohol zu trinken.
Nachdem sie unmäßig getrunken hatten, wurden die Kämpfer unvorsichtig und es kam zu einer Entflammung in der Nähe der Technik.
Es gelang nicht, den Brand operativ zu löschen, er konnte erst von mit Verspätung eingetroffenen Feuerwehrmannschaften gelöscht werden.
In der Folge dieses Vorfalls wurden vernichtet:
– 1 130mm-Antipanzerlenkraketengeschätzten 9p149 „Sturm-C“;
– 20 Antipanzerüberschallraketen 9m114 „Kokon“;
– 1 Zündmechanismus 9p519 für einen mobilen Abwehrraketenkomplex „Igla“;
– 2 Abwehrlenkraketen 9m39 für einen mobilen Abwehrraketenkomplex „Igla“;
– 1 Fahrzeug „Kamas-5320“;
– 1 Fahrzeug „Gas-66“;
– 2 Fahrzeuge „UAS“;
– sowie Dutzende von Funkgeräten, Panzerwesten und Helme, die in den Lastwagen aufbewahrt wurden.
Es
ist wichtig anzumerken, dass sich das Brigadekommando, um der Verantwortung zu entgehen, für die Ermittlung eine andere Version ausgedacht hat, gemäß der die Technik durch einen Kurzschluss in der Folge eines zufälligen Schadens an Stromleitungen vernichtet wurde.
Die Kämpfer der ukrainischen bewaffneten Formationen begehen weiter ungestraft Verbrechen auf dem besetzen Territorium des Donezker Lands.
Am 22. November haben Banditen aus der 58. Panzergrenadierbrigade mit einem leichten Fah
rzeug mit militärischem Nummernschild an einem Fußgängerübergang in Dsershinsk eine Frau, geb. 1968, umgefahren und begingen dann Fahrerflucht. Die Verletzte wurde in das Stadtkrankenhaus eingeliefert.
Offiziell führen das Brigadekommando und der militärische Rechtsordnungsdienst Fahndungsmaßnahmen nach den Schuldigen an dem Verkehrsunfall durch.

Aber nach uns vorliegenden Informationen hat der Anführer der 58. Brigade Drapatyj die am Verkehrsunfall schuldigen Kämpfer bereits „rückwirkend“ entlassen, um das Verbrechen zu verheimlichen, und das Fahrzeug schickte er auf die Positionen der 13. Bataillons im Gebiet von Majorsk.
Die Bandera-Besatzer terrorisieren weiter die friedliche Bevölkerung des Donbass und wenden gegen sie Kampfdrohnen an. Am 22. November haben Kämpfer der ukrainischen bewaffneten Formationen mit einer Kampfdrohne Pantelejmonowka angegriffen und materiellen Schaden an einem zivilen Fahrzeug und an Häusern friedlicher Einwohner angerichtet.
Dabei sind die Najew-Kämpfer in keiner Weise durch die Tatsache beunruhigt, dass die friedlichen Einwohnern schaden und sie haben Beweise für ihre Kriegsverbrechen offen ins Netz gestellt. Solche Offenheit und Straflosigkeit der Kämpfer zeugt von Toleranz des ukrainischen Kommandos, wenn Einwohnern des Donbass Schaden zugefügt wird. Es gibt für die Najew-Kampfer keine Rechtfertigung, die bewusst und
zielgerichtet Häuser friedlicher Bürger in Brand setzen, indem sie Brandmunition mit Drohnen abwerfen.
Unsererseits sammeln wir weiter Beweise für Kriegsverbrechen gegen die ukrainischen Regierung. Und wir sind sehr dankbar, dass die ukrainischen Terroristen sie selbst veröffentlichen und so ihrer Führung und ihren Kommandeuren in den Rücken
fallen.
Die Regierung in der Ukraine wird bald abgelöst werden und mit dem Abgang der Schutzherren wird niemand mehr die Kriegsverbrecher schützen, jeder Schuldige wird die verdiente Strafe erhalten.

de.sputniknews.com: Putin schlägt vor: Keine strafrechtliche Verfolgung wegen Bagatelldelikten
Der russische Präsident Wladimir Putin hat der Staatsduma (Parlamentsunterhaus) einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Liste der Verbrechen, deren gerichtliche Ahndung unter der Bedingung einer Schadenersatzleistung eingestellt werden darf, erweitert. Der Vorstoß soll das Geschäftsklima im Lande verbessern.
Es handelt sich um geringfügige Straftaten wie Betrug, vorsätzlichen Vertragsbruch, Plagiat, Verstöße gegen das Erfinder- bzw. Patentrecht, Hinterziehung, Unterschlagung, Vertrauensmissbrauch und sonstige Rechtsverletzungen dieser Art.
Aus der Novelle geht außerdem hervor, dass Schuldige für die Nichtzahlung von Löhnen, Renten oder Studienbeihilfen von der strafrechtlichen Verantwortung befreit werden können, wenn sie ihr Vergehen zum ersten Mal begangen und ihre Verschuldung getilgt bzw. eine Entschädigung bezahlt haben.
Der Gesetzentwurf zielt laut dem dazugehörigen Erläuterungsschreiben darauf ab, im Land weiterhin ein günstiges Geschäftsklima zu gestalten, die Risiken unternehmerischer Tätigkeit zu reduzieren und zusätzliche Garantien für den Schutz von Unternehmern vor unbegründeter Strafverfolgung zu geben

Mil-lnr.info: Erklärung des Leiters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant M. Ju. Filiponenko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
achtmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl der Kriegsverbrecher, des Kommandeurs der 14. Brigade Wojtschenko, des Kommandeurs der 72. Brigade Tatus, des Kommandeurs der 10. Brigade Subanitsch, des Kommandeurs der 59. Brigade Schwedjuk wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von
Marjewka, Kalinowo, Michajlowka, Shelobok und im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor beschossen.
Es wurden 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 180 Geschosse abgeschossen.
Kiew demonstriert ein weiteres Mal seinen Unwillen, die in Minsk erzielten Vereinbarungen zu erfüllen und schafft dabei den Anschein einer Bewegung hin zu einer friedlichen Regelung des Konflikts. So wurde auf der Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk auf Initiative der ukrainischen Seite eine Vereinbarung über die Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja am 26. November erreicht, für den Fall, dass das Regime der Ruhe vollständig eingehalten wird.
Aber entgegen der Vereinbarungen haben die ukrainischen Kämpfer heute um 00:15 das Feuer mit Schusswaffen auf das Territorium der Republik in Richtung des Denkmals des Fürsten Igor eröffnet. Dieses Denkmal befindet sich im Gebiet des Abschnitts der geplanten Trennung von Kräften und Mitteln. So hat Kiew ein weiteres Mal seine Verpflichtungen nicht erfüllt und faktisch die geplante Trennung von Kräften und Mitteln sabotiert.
Das ukrainische Kommando bringt weiter Sprengstoff und Munition aus der OOS-Zone, um diese dann in westlichen Ländern zu verkaufen.

Nach unseren Informationen wurden am 18. November unter dem Anschein des Transports von Pflanzenschutzmitteln vom Territorium des Unternehmens „Sajra“ in Rubeshnoje, Lugansker Oblast, 34 Tonnen Sprengstoff in Militärlastwagen der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte abtransportiert.
Diese Ladung war für das polnische Chemieunternehmen „Nitro Chim“ vorgesehen, das ein führender Lieferant von Sprengstoff in die USA, nach Afrika, Europa und Asien ist. Insgesamt wurden seit Anfang November im Interesse des genannten Unternehmens mehr als 140 Tonnen Sprengstoff ausgeführt.
Im Zusammenhang mit dem Fehlen von Finanzen für die Ausrüstung mit technischen Schutzmitteln sowie zur Verhinderung von Vorfällen in Munitionslagern der ukrainischen Streitkräfte hat der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Artur Artjomenko die Anweisung gegeben, das Personal von Arsenalen, Munitionslagern und Lagerbasen für Waffen und Technik, unter anderem solcher in der OOS-Zone, durch Wehrpflichtige aufzustocken. Dazu we
rden 1386 Soldaten, die ihre Ausbildung abgeschlossenen haben, eingesetzt.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen der ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten, um jeder Aggression der ukrainischen Seite standhalten zu können.

de.sputniknews.com: Aleppo: Fernsehen meldet Dutzende Verletzte durch Chlorgas-Angriff
In Syrien soll erneut Chlorgas gegen Zivilisten eingesetzt worden sein: Nach Angaben syrischer Staatsmedien haben Terroristen am Samstagnachmittag die Großstadt Aleppo im Norden des Landes mit Chlorgas-Raketen beschossen. Mindestens 38 Zivilisten sollen dabei verletzt worden sein.
„Nach einem Terrorangriff auf den Stadtteil al-Chalidia wurden acht Zivilisten wegen Atemproblemen in Krankenhäuser gebracht“, meldete zuerst die Agentur Sana unter Berufung auf die Polizei von Aleppo.
Kurz danach berichtete das Staatsfernsehen unter Verweis auf einen Korrespondenten vor Ort von mindestens 38 Verletzten, darunter vier Minderjährige und zwei Senioren. Berichten zufolge wurden Al-Chalidia, aber auch as-Sachra und weitere Stadtteile seien mit selbstgebastelten Chlorgas-Raketen angegriffen.

Dan-news.info: „In der Folge eines Beschusses von Golmowskij wurden zwei Stromleitungen beschädigt. Die Ortschaften Rtutnyj und Nikitowka, die Wohngebiete Solnetschnyj und Kalinowka haben keinen Strom. Insgesamt sind 74 Tranformatorunterstationen ohne Strom“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Ein Teil davon konnte von den kommunalen Diensten praktisch sofort wieder angeschlossen werden, aber für die Wiederaufnahme der Funktion der übrigen werden mindestens zwei Stunden benötigt. In diesem Zeitraum werden mehr als 20 städtische Heizwerke keinen Strom haben.
Derzeit beträgt die Lufttemperatur in der Stadt etwa -6 Grad.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes des Feuereinstellung ist vor Ort, um die Informationen über die Folgen der Beschüsse festzuhalten.

Vormittags:

de.sputniknews.com: „Neue Kreml-Waffe“? Sacharowa veräppelt Fehler von Poroschenko
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat sich über den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko wegen seines jüngsten Facebook-Beitrags lustig gemacht, in dem das Wort „hybrid“ mit einem Tippfehler geschrieben wurde.
Es geht um einen Facebook-Post, in dem der ukrainische Präsident Petro Poroschenko Russland vorgeworfen hat, einen „hydriden“ Krieg gegen die Ukraine zu führen.
„Der hydride Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nicht nur die Offensive der Bodentruppen an der Front, sondern auch Attacken von Terroristen, die in den Lagern in Rostow und Kursk vorbereitet wurden. Das ist auch die Untergrabung der Ukraine von innen durch die fünfte Kolonne, deren Motto ist: ,Verrat. Alles ist dahinʻ“, schrieb Poroschenko.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums nahm scherzweise Stellung dazu:
„Ich gratuliere. Nun führt Russland keinen hybriden, sondern einen hydriden Krieg gegen die Ukraine. Ist die Hydra eine neue ,Waffe des Kremlsʻ?“
Ferner schrieb sie, dass man die Passage über die „in den Lagern in Rostow und Kursk“ ausgebildeten Terroristen präzisieren sollte: „Wann genau wurden Boten in Kursk gegen die Ukraine eingedrillt? Sonst kann Klimkin (der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin – Anm. d. Red.) sauer werden. Und natürlich sind alle, die sich erdreisten zu denken, dass ,alles dahinʻ sei, Verräter“.
User kommentierten auch unter dem Beitrag von Sacharowa die jüngsten Aussagen von Poroschenko. Sie verwiesen unter anderem, dass der ukrainische Präsident „die Bodentruppen“ nicht auf Ukrainisch, sondern auf Englisch geschrieben hat. „In der ukrainischen Sprache existiert offenbar das Wort ,die Bodentruppenʻ nicht“, so ein Benutzer. Sacharowa antwortete darauf: „(Er hat) es vergessen.“

de.sputniknews.com: Chlorgas-Angriff in Aleppo: 73 Zivilisten verletzt
73 Zivilisten, darunter vier Kinder, haben nach Angaben der Aufnahmestation des städtischen Krankenhauses medizinisch betreut werden müssen, nachdem die syrische Stadt Aleppo am späten Samstagabend mit Giftgas-Munition beschossen worden war.
„Alle Menschen, die ins Krankenhaus gebracht wurden, haben erschwerte Atmung und tränende Augen. In der Medizin heißt das Gas-Allergie“, sagte Scherwan Schecho, einer der Ärzte der Aufnahmestation, vor Journalisten.
Der Augenzeuge Ahmet Muhammed teilte mit, dass die Opfer die ersten Anzeichen der Vergiftung erst nach einer gewissen Zeit verspürt hätten: „Mein Bruder war zuhause, er hörte die Minen fallen, dachte aber, nichts Schreckliches sei geschehen. Zwei Stunden später verschlechterte sich jedoch sein Gesundheitszustand, er hatte Probleme beim Atmen, und er wurde von der Notfallambulanz abgeholt“, sagte er.
Die Ortsbewohnerin Galja Ali, die in der betroffenen Straße al-Nil lebt, sagte, sie habe erste Hilfe im Krankenhaus bekommen und sei entlassen worden. Später habe ihre Tochter sich schlecht gefühlt und ins Krankenhaus gebracht werden müssen.
Zuvor hatte die syrische Zeitung „Al-Watan“ berichtet, bei dem Beschuss der Großstadt Aleppo mit Giftstoff-Munition seien 65 Zivilisten verletzt worden. Laut dem Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sollen sich 46 Menschen, darunter acht Kinder, bei dem Beschuss chemische Verletzungen zugezogen haben.
„Nach vorläufigen Angaben, die unter anderem durch Vergiftungssymptome bei den Geschädigten bestätigt wurden, waren die Geschosse, mit denen Wohnviertel von Aleppo beschossen wurden, mit Chlorgas bestückt“, äußerte Konaschenkow.

Dan-news: Stromversorgung wieder hergerichtet
Donezk 25. November – Die Stromversorgung der Siedlung Golmowskij, nördlich von Gorlowka, die gestern Abend durch Beschuss ukrainischer Besatzer beschädigt wurde, ist repariert. Das sagte der Leiter der Stadtverwaltung Iwan Prichodko. Bei dieser Gelegenheit wurden auch alle Heizkessel der Siedlung wieder eingeschaltet.
Durch den Beschuss gestern Abend des nördlichen Teils von Gorlowka waren einige Wohngebäude stromlos geworden. Zwei 110-kV-Freileitungen, 74 Umspannstationen und 20 Heizkessel waren betroffen.

de.sputniknews.com: Drei Schiffe ukrainischer Marine überqueren Staatsgrenze Russlands
Drei Schiffe der ukrainischen Marine haben die staatliche Grenze Russlands überquert. Sie bewegen sich in Richtung der Straße von Kertsch. Dies meldet das Grenzschutzamt des Inlandsgeheimdienstes FSB auf der Krim am Sonntag. N
Die drei Schiffe der ukrainischer Marine sollen am Sonntagmorgen um 07:00 Uhr Moskauer Zeit (05:00 Uhr MEZ) die Staatsgrenze der Russischen Föderation überquert haben und rechtswidrig in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer eingefahren sein. Damit sollen sie gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen haben.
„Die ukrainischen Schiffe setzen ihre Fahrt in Richtung der Straße von Kertsch fort, dafür gelten Genehmigungsverfahren in Bezug auf die Bewegungen und den Aufenthalt von Schiffen, die dem vom russischen Hafenkapitän genehmigten Zeitplan für die Bewegung und Aufstellung von Schiffen entsprechen“, hieß es.
Bislang sollen die ukrainischen Schiffe keinen Antrag auf das Passieren der Straße von Kertsch gestellt haben, so der Grenzschutzamt. Die Schiffe seien noch nicht in den Zeitplan für die Durchfahrt aufgenommen worden, sie würden gefährlich manövrieren und nicht den legitimen Forderungen der russischen Behörden nachkommen.
Der russische Grenzschutzdienst ergreife alle Maßnahmen, um die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen und Asowschen Meer sowie in der Straße von Kertsch zu gewährleisten und den Schiffsverkehr dort zu regeln.
In den letzten Monaten wurde das flache Asowsche Meer nordöstlich der Krim — ein Nebenmeer des Schwarzen Meeres — zu einem weiteren Schauplatz des Konflikts der beiden Nachbarländer. Im März hatte dei Ukraine den russischen Fischkutter „Nord“ aufgebracht. Im August wurde in Cherson das russische Tankschiff „Mechanik Pogodin“ festgehalten.
Moskau hatte die Handlungen Kiews als „Seeterrorismus“ bezeichnet. Die russische Regierung hatte als Antwortmaßnahme die Grenzinspektion im russischen Teil des Asowschen Meeres intensiviert. Daraufhin hatte die ukrainische Grenzwache erklärt, dass Russland mit einer „harten Politik der Aufbringung und Durchsuchung von Schiffen begonnen“ habe.

de.sputniknews.com: Syrien: Austausch von Geiseln gegen Kämpfer gefilmt – VIDEO
Russlands Verteidigungsministerium hat ein YouTube-Video veröffentlicht, das den Austausch von gefangenen Kämpfern gegen zuvor von illegalen bewaffneten Formationen festgehaltene Geiseln bei Aleppo zeigt.
Zuvor hatte der Leiter des russischen Versöhnungszentrums der Konfliktparteien in Syrien, General-Leutnant Sergej Solomatin, mitgeteilt, dass die bewaffnete Opposition und syrische Regierungskräfte am Samstag bei Aleppo im Rahmen der Astana-Vereinbarungen zehn Geiseln und zehn gefangene Kämpfer ausgetauscht hätten. Er fügte hinzu, dass der Austausch unter Teilnahme von Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums in einer im Rahmen des Astana-Formats agierenden Arbeitsgruppe organisiert worden sei.
In dem 45 Sekunden langen Video wird dieser Austausch gezeigt. Die Wagenkolonne bewegt sich unter Beobachtung der iranischen und türkischen Seite sowie des Syrisch-Arabischen Roten Halbmondes. Unter den Geiseln waren Frauen und ältere Menschen. Sie freuten sich und gaben den Journalisten gern Kommentare.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Nach Provokation ukrainischer Marine: Straße von Kertsch geschlossen
Die Straße von Kertsch, die das Schwarze und das Asowsche Meer verbindet, ist laut dem Chef des Unternehmens „Meereshafen Krim“, Alexej Wolkow, am Sonntag für zivile Schiffe geschlossen worden.
Die Straße von Kertsch, die das Schwarze und das Asowsche Meer verbindet, ist laut dem Chef des Unternehmens „Meereshafen Krim“, Alexej Wolkow, am Sonntag für zivile Schiffe geschlossen worden.
„Die Durchfahrt über die Straße von Kertsch ist für zivile Schiffe geschlossen“, sagte Wolkow. Die Entscheidung sei aus Sicherheitsgründen getroffen worden.
Zuvor hatte das Grenzschutzamt des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB berichtet, dass drei Schiffe der ukrainischen Marine die staatliche Grenze Russlands überquert hatten. Die ukrainischen Schiffe würden sich in Richtung der Straße von Kertsch bewegen, gefährlich manövrieren und nicht den legitimen Forderungen der russischen Behörden nachkommen, hieß es.

de.sputniknews.com: Wieso wurde Chlorgas-Angriff in Aleppo möglich? Syrien erklärt und appelliert an Uno
Syrien hat den UN-Sicherheitsrat dazu aufgerufen, Maßnahmen gegen die Kämpfer, die am Samstag Wohnviertel der Stadt Aleppo mit Chlorgas-Munition beschossen, und gegen die Staaten, die den Kämpfern bei der Lieferung der Giftstoffe für die Inszenierung von Attacken mit dem Einsatz von C-Waffen helfen, zu ergreifen.
Laut einer offiziellen Mitteilung des syrischen Außenministeriums schickte die Behörde entsprechende Schreiben an den UN-Generalsekretär, den Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrates sowie den Chef der Organisation für das Verbot chemischer Waffen.
„Diese Terrorattacke ist darauf zurückzuführen, dass einige Länder die Lieferung von chemischen Stoffen an Terrorgruppierungen erleichtern, damit diese gegen die syrische Bevölkerung eingesetzt werden, um dann den syrischen Behörden die Schuld dafür zu geben. Dies wird mittels Inszenierungen und Szenarien realisiert, die im Voraus in dunklen Zimmern der Geheimdienste einer Reihe von Ländern, der Terrorismusförderer, vorbereitet wurden“, heißt es aus dem syrischen Außenministerium.
„Die syrischen Behörden rufen den UN-Sicherheitsrat dazu auf, diese Terrorverbrechen unverzüglich und hart zu verurteilen sowie die Verantwortung für die Gewährleistung der Sicherheit und des Friedens mittels der Ergreifung dringender Unterbindungs- und Strafmaßnahmen gegen die den Terrorismus unterstützenden und finanzierenden Länder und Organisationen zu übernehmen.“
Zuvor hatte die syrische Zeitung „Al-Watan“ gemeldet, dass bei dem Beschuss der Großstadt Aleppo mit Giftstoff-Munition 65 Zivilisten verletzt worden seien. Laut dem Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, haben sich 46 Menschen, darunter acht Kinder, bei dem Beschuss chemische Verletzungen zugezogen.
„Nach vorläufigen Angaben, die unter anderem durch Vergiftungssymptome bei den Geschädigten bestätigt wurden, waren die Geschosse, mit denen Wohnviertel von Aleppo beschossen wurden, mit Chlorgas gefüllt“, äußerte Konaschenkow.
Laut den jüngsten Angaben sind 107 Menschen bei der jüngsten Attacke betroffen gewesen.

de.sputniknews.com: Reaktion auf Chlorgas-Angriff: Russland nimmt Terrorstützpunkte unter Beschuss
Die russische Luftwaffe hat Terrorstützpunkte unter Beschuss genommen, von denen zuvor Chlorgas-Angriffe auf Aleppo ausgeführt worden sind. Das erklärte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.
Laut Konaschenkow sind zuvor von der Aufklärung die Abschusspositionen ausgemacht worden, von denen der Beschuss mit Chlor-Raketen auf Aleppo geführt worden ist. Diese Abschusspositionen hätten sich in der Demilitarisierten Zone in Idlib befunden.
„In der Demilitarisierten Zone der Provinz Idlib sind von der Aufklärung der russischen Truppen in der Arabischen Republik Syrien Feuerpositionen aufgedeckt worden, von denen Terroristen der illegalen bewaffneten Gruppierungen Angriffe mit giftigen Stoffen auf die Stadt Aleppo ausgeführt haben“, erklärte Konaschenkow wörtlich.
Daraufhin hätten russische Kampfjets Luftschläge auf die Positionen der Terroristen ausgeführt. Dabei seien alle Ziele vollständig zerstört worden.
Im Zuge der Aufklärung seien außerdem Indizien entdeckt worden, dass weitere Chlorgas-Angriffe geplant worden seien.
Zur Vermeidung von gefährlichen Zwischenfällen sei zudem die türkische Seite über den „Heißen Draht” über die Luftschläge rechtzeitig informiert worden…

abends:

de.sputniknews.com: Ukrainische Provokation vor Straße von Kertsch: Kiew schickt Verstärkung
Zwei weitere Schiffe der ukrainischen Marine bewegen sich mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung der Straße von Kertsch, die das Schwarze und das Asowsche Meer verbindet. Dies geht aus einer Mitteilung des Pressedienstes des russischen Grenzschutzbehörde hervor.
Laut dem Grenzschutzamt des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hatten am Sonntag um sieben Uhr bereits drei Schiffe der ukrainischen Marine die Staatsgrenze zu Russland verletzt und sich in Richtung der Straße von Kertsch begeben.
„Heute hat die Grenzschutzbehörde des FSB um 11:30 Uhr festgestellt, dass zwei gepanzerte Kanonenboote der Klasse „Gjursa“ vom Hafen Berdjansk (im Asowschen Meer — Anm. d. Red.) vorgerückt sind. Zurzeit bewegen sie sich mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung der Straße von Kertsch zum Gebiet der Provokation, die von ukrainischer Seite organisiert worden war“, heißt es in der Mitteilung.
Zuvor hatte die Ukraine Russland vorgeworfen, „aggressive Handlungen“ gegen ihre Schiffe unternommen zu haben. So soll die russische leichte Fregatte „Don“ den ukrainischen Schlepper „Jany Kapu“ angeblich gerammt haben, wodurch die Schiffsmaschinenanlage, die Seitenplanken und Schutzgeländer beschädigt worden seien.
Der Vize-Vorsitzende des Parlaments der Teilrepublik Krim, Jefim Finks, versprach in diesem Zusammenhang, dass die jüngsten Aktivitäten der ukrainischen Marine nicht ohne Reaktion von Seiten Russlands bleiben würden:
„Russland hat genügend Kräfte, um diese zu weit gehenden Personen zu ernüchtern“, sagte er. „Entsprechende Maßnahmen werden getroffen, damit sie nicht glauben, ihnen wäre alles erlaubt, weil sie von den USA und den europäischen Ländern unterstützt würden“.
Die Kiewer Behörden müssten sich streng an die russischen Gesetze sowie an die Seevölkerrechtsnormen halten betonte der Abgeordnete und warnte vor möglichen Auswirkungen der ukrainischen Provokationen.
„Ich glaube, die werden eins auf die Zähne kriegen, und damit wird es zu Ende sein. Niemand wird erlauben, mit Russland zu spielen“, äußerte er.

Dnr-news.com: Ukrainische Armee eröffnete Feuer auf die Wassilewski-Pumpstation bei Jasinowataja – GZKK
Die ukrainischen Soldaten eröffneten das Feuer aus Granatwerfern auf die Wassilewski-Pumpstation bei Jasinowataja. Dies berichtete der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Ruslan Jakubow.
Heute um 18:50 eröffneten bewaffnete Einheiten der Ukraine das Feuer auf die Ortschaft Wassilewka unter Verwendung von Granatwerfern. Unter Beschuss geriet die Pumpstation. Im Moment befindet sich das Personal im Schutzraum“, sagte er.
Jakubow fügte hinzu, dass die Vertretung der DVR im GZKK von der ukrainischen Seite Sicherheitsgarantien fordert zur Herstellung einer nachhaltigen Waffenruhe in diesem Gebiet.

 

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