Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 25. November 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, Dnrailway sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Lug-info.com: Wirtschaftsrat beim Ministerrat wird eingerichtet
Der Ministerrat der LVR bestätigte die Einrichtung eines unter behördlicher Leitung stehenden Wirtschaftsrates. Dieser Wirtsch
aftsrat wird ein ständiges, koordinierend-beratendes Organ mit der Aufgabe, Vorschläge zu grundlegenden Fragen der sozialökonomischen Entwicklung der LVR zu erarbeiten, sein.
Dazu gehören: (i) eine Bewertung der sozialökonomischen Entwicklung, Erkennung von Problemen einer nachhaltigen Entwicklung und die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen, (ii) Vorschläge zu einer ausbalancierten Entwicklung der verschiedenen Branchen republikweit, (iii) die Festlegung von Prioritäten bei der wirtschaftlichen Entwicklung, ihrer Methoden und Mechanismen der Umsetzung, … (iv) die Erarbeitung von Vorschlägen zur Erhöhung der Effizienz der zusammenwirkenden staatlichen Organe, der ausführenden Organe und derer der örtlichen Selbstverwaltungen bei der Lösung der wichtigsten sozialökonomischen Probleme, (v) die Analyse wissenschaftlicher Forschung und fachspezifischer Ausarbeitungen mit dem Ziel einer Erhöhung des Tempos der Entwicklung, der Qualität und Konkurrenzfähigkeit von Waren und Dienstleistungen sowie die Schaffung von Mechanismen der wirtschaftlichen und sozialen Stabilität, (vi) die Durchsicht bestehender Projekte des Ministerrates der LVR, die die sozialökonomische Entwicklung betreffen.

Dnr-online: Vorzeitige Planerfüllung im Bergwerk
Am 23. November gab es in der Bergwerksverwaltung
L. I. Lutugin (Geologe 1864 – 1915, Anm. d. Übers.) des staatlichen Unternehmens Toresantrazit einen doppelten Feiertag. Seit Anfang 2018 wurden im Kombinat zwei Millionen Tonnen des ’schwarzen Goldes‘ gefördert und der Schacht L. I. Lutugin hat mit 412.000 t den Jahresplan erfüllt.
Wie der Korrespondent der offiziellen Website der DVR berichtet, kamen Vertreter des Ministeriums für Kohle und Energie, von
Toresantrazit und von der Stadtverwaltung um zu gratulieren. Nach den Worten des Direktors von Toresantrazit Sergej Ljubowenkow stehen die Bergleute von L. I. Lutugin damit an zweiter Stelle der Planerfüllung republikweit und an erster Stelle im Unternehmen.

Es ist der Lohn der Arbeit der Bergleute des ganzen Unternehmens, der Schächte Progress, Schachtjorskaja-Glubokaja, L. I. Lutugin, Sarja und der Verwaltung Wolynskoje. Im vergangenen Jahr wurden auch zwei Millionen Tonnen gefördert, aber dieses Jahr sollen es, so planen wir 2,5 Millionen Tonnen werden”, sagte Ljubowenkow.
Im Schacht Schachtjorskaja-Glubokaja wurde außerdem eine besondere Reparatur durchgeführt: Unter Tage wurde die Kraft- und Steuerungshydraulik eines Komplexes 1KD-90 erneuert. Zurzeit arbeitet die Anlage normal, was eine Förderung von über 900 t pro Tag erlaubt. Der Leiter der Verwaltung des Schachtes Jewgenij Babitsch fügte hinzu: ”Nach guter Tradition feiern wir das ’neue Jahr des Bergbaus‘ früher als das kalendarische. … Wir werden uns auch weiterhin bemühen, die in uns gesetzten Erwartungen zum Wohle unserer Republik zu erfüllen.”
Im Zuge der Veranstaltung wurden Bergleuten, die sich hervorgetan haben, Ehren-, Dankesurkunden und Geldprämien überreicht. Zum Abschluss gab es ein feierliches Konzert.
Am 2. November hatte das Kollektiv des Schachtes
S. M. Kirow des staatlichen Unternehmens Makejewugol mit 253.000 t Kohle als erstes das Jahresziel erreicht und beging den 70. Jahrestag des Unternehmens.

Dan-news: In der DVR sind zwei Landschafts- und Erholungsparks sowie drei Landschaftsschutzgebiete geplant
Donezk 22. November – Experten des staatlichen Komitees für Umweltpolitik und natürliche Ressourcen beim Staatsoberhaupt der DVR planen die Einrichtung zweier Landschaftsschutzgebiete und dreier Schutzzonen. …
Wie das Komitee präzisierte, werden in das Landschaftsschutzgebiet
Olchowatskij Objekte des historischen und industriellen Erbes des Donbass‘ integriert: ein Gotteshaus aus dem 18. Jahrhundert in der Siedlung Ilinka und der stillgelegte Kohleschacht Olchowatskaja, in dessen Umgebung eine altgläubige Gemeinschaft lebt.
Das Landschaftsschutzgebiet
Rasdolnjenskij soll auf dem Territorium der gleichnamigen geologischen Formation eingerichtet werden. Hier befanden sich jungsteinzeitliche, bronzezeitliche Siedlungen, eine alte griechische sowie mittelalterliche, Hünengräber, Naturdenkmäler. Es gibt eine landestypische Flora. Zurzeit erarbeiten Mitarbeiter des Komitees eine Auswahl von Materialien zur wissenschaftlichen Begründetheit des Parks.
Außer diesen beiden beabsichtigt die Republik, dem Naturgebiet Balka Kasjonnaja in der Region Amwrosiwka sowie den Naturdenkmälern Panskij Sad an der Quelle des Flusses Olchowaja und Starolaspinskaja Skala am linken Ufer des Kalmius den Status besonderer Schutzzonen zu verleihen. Ebenso sollen Wanderwege gekennzeichnet und die Voraussetzungen für einen ’sanften Tourismus‘ in der DVR geschaffen werden.

Dan-news: Bahnverbindung mit Russland erfreut sich großer Beliebtheit
Donezk 23.November – Die staatliche
Donezeker Eisenbahn hat im laufenden Jahr bis jetzt über 60.000 Fahrkarten für den Regionalzug zum Grenzbahnhof in Russland verkauft, so der Pressedienst des Verkehrsministeriums der DVR heute. ”Das tägliche Zugpaar 619/620 Jasinowataja – Uspjenskaja und zurück ist damit zu 60% ausgelastet”, heißt es in der Mitteilung. Die Reisezeit beträgt drei Stunden und 25 Minuten, der Fahrpreis 55 Rubel (EUR 0,74 [!, Anm. d. Übers.]). Damit sind die seit April 2016 verkehrenden Züge mit Abstand das günstigste Verkehrsmittel für Reisen nach Russland und zurück. In Uspjenskaja besteht Anschluss an Züge über Taganrog nach Rostow am Don.

Dnrailway: High-Tech bei der Bahn
Im Rahmen der Modernisierung des Fernmeldenetzes der
Donezker Eisenbahn wurden die Arbeiten zwischen Debalzewo, Kumschazkij und Rassypnaja fertiggestellt.
In den Monaten September – November wurden 4,2 km Lichtwellenleiterkabel in vorhanden Kabelkanälen verlegt. 30 Kilometer solcher Kabel wurden an bestehenden Masten der Energieversorgung aufgehängt. Die Bahnhöfe Kumschazkij und Rassypnaja wurden an das Lichtwellenleiternetz angeschlossen. Das ganze Projekt wurde ohne Hinzuziehung von Fremdfirmen von den Fernmeldemeistereien Donezk, Jasinowataja, Debalzewo und Ilowajsk durchgeführt. Die neue Technik versorgt alle Bahnhöfe dieser Strecke mit den für den
Beförderungsprozess notwendigen digitalen Kanälen, einer schnellen Datenverbindung und gewährleistet eine zuverlässige Arbeit von automatischen Messstationen, des Intranets und den E-Mail-Austausch. Perspektivisch ergibt sich die Möglichkeit, die Einnahmeseite der Bahn durch Telekommunikationsdienste, Internet und Telefon für jedermann zu verbessern.

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