Presseschau vom 18.11.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Jetzt nun auch „Mascha und der Bär” – Trickfilm soll „Kreml-Propaganda“ sein
Kritiker haben die russische Kinderzeichentrickserie „Mascha und der Bär“ als „Softpower“ bezeichnet und warfen ihren Machern von den „Animaccord“-Studios vor, damit, „Kreml-Propaganda“ zu betreiben. Darüber berichtet die britische Zeitung „The Times“. Die russische Seite hat darauf bereits reagiert.
„Mascha hat einen durchsetzungsfähigen, unangenehmen Charakter, dabei ist sie entschlossen. Sie nimmt zu viel auf sich. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass sie sich auf putinische Weise verhält.“, so Professor Anthony Glis von der Buckingham University, einer der Kritiker des Trickfilms.
Der Charakter des Bären hingegen soll, nach Meinung von Priit Hybemyagi von der Universität Tallinn, „das Bild Russlands im Bewusstsein der Kinder vom Negativen zum Positiven ändern“. In diesem Zusammenhang sieht Hybemyagi eine Bedrohung der nationalen Sicherheit Estlands.
Litauische Kritiker ihrerseits haben Kritik an Maschas Kopfbedeckung aus diversen Folgen, die der der Grenztruppen der UdSSR ähnelt, geäußert. Die Szene, in der Mascha einen Hasen aus dem Gemüsegarten des Bären vertreibt, soll als Demonstration Russlands zum „Schutz seiner Grenzen“ interpretiert worden sein.
„Es ist schwer das zu kommentieren, wenn, dann nur mit einem großen Anteil an Ironie. In der Times hätte man schreiben sollen, dass sich Mascha wie Churchill verhält“, sagte Dmitri Lovejko, der Chef der der „Animaccord“-Studios.
Auf die Vorwürfe von „The Times“, wonach die Zeichentrickserie eine Propagandawaffe in den Händen des Kremls sei, reagierte Lovejko folgendermaßen: „[…] leider hatten wir seit zehn Jahren keine Kopeke (Untereinheit des Rubels – Anm. d. Red.) an staatlichem Geld. Und wir haben niemanden darum gebeten, weil wir ein rein kommerzielles Projekt sind“.
Die Botschaft der Russischen Föderation in London reagierte ebenfalls mit Ironie auf diese antirussische Veröffentlichung und schlug vor, eine Fachstelle für den Kampf gegen „Kremlpropaganda“ in Zeichentrickfilmen zu schaffen.
„Ein wichtiges Problem wurde heute von @thetimes angesprochen: Wie kann sich Großbritannien vor „Mascha und der Bär“ retten? Ein spezielles Anti-Cartoon-Zentrum irgendwo im Baltikum schaffen? Alle Karikaturisten auf die EU-Sanktionsliste setzen? Es ist offensichtlich, dass man hier einen entschlossenen und sehr teuren Ansatz benötigt!“, so die Botschaft via Twitter.
„Mascha und der Bär“ ist eine beliebte russische Kinderzeichentrickserie, die vom Animationsstudio „Animacord“ produziert wird.
Gegenwärtig haben rund vier Millionen Youtube-Nutzer den englischsprachigen Kanal der Zeichentrickserie abonniert. Die Gesamtzahl der Klicks von „Mascha und der Bär“ beträgt mehr als vierzig Milliarden.

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5, Frunse, Shelobok und Panjkowka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen 3U-23-2 und Schusswaffen, darunter großkalibrigen Maschinengewehren.

de.sputniknews.com: Ukrainischer General warnt vor „großem Krieg“ mit Russland
Die Zuspitzung der Situation im Asowschen Meer kann zu einem großangelegten Krieg zwischen Russland und der Ukraine führen. Davor warnte der ehemalige stellvertretende Chef des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Igor Romanenko im Gespräch mit der Zeitung „Apostrof“.
Romanenko kommentierte gegenüber dem Blatt die Aussage des russischen Politikers Franz Klinzewitsch, dass Russland für ukrainische Schiffe den Weg im Asowschen Meer sperren könnte.
Laut dem General führt eine Sperre des Asowschen Meeres durch Russland für die Ukraine zu weiteren internationalen Sanktionen und milliardenschweren Verlusten des Kremls.
Im Allgemeinen glaubt Romanenko, dass das Asowsche Meer zu einem dritten Kriegsherd nach der Krim und dem Donbass werden und zu einem großen Konflikt mit Russland führen könnte.
Seiner Meinung nach wäre ein militärischer Konflikt mit Moskau für Kiew jedoch unzweckmäßig. Denn die Ukraine sei nicht in der Lage, angemessen auf die angenommenen Handlungen Russlands in einem solchen Fall zu reagieren.
„Ist ein militärisches Szenario in Asow möglich? Kaum. Vielleicht wird die Blockade von Schiffen im Asowschen Meer weitergeführt werden. Wir haben gewisse Stärken, aber sie haben mehr. Wir werden nicht antworten können. In diesem Fall muss man die Situation verschärfen und in einen großen Krieg verwandeln, aber der ist für die Ukraine derzeit unzweckmäßig“, zitiert „Apostrof“ den General.
Romanenko fügte hinzu, die westlichen Verbündeten Kiews würden keine Truppen zur Unterstützung der Ukraine schicken, da sie den Ausbruch eines dritten Weltkrieges befürchten würden.
Deswegen sei die einzige Hilfe, auf die sich Kiew verlassen könne, diplomatischer und wirtschaftlicher Art. Dazu zählten auch die Sanktionen gegen Russland, die allerdings nach Ansicht von Romanenko nicht streng genug sind.
„Die Sanktionen gegen Russland sind mit den Sanktionen Reagans gegen die Sowjetunion nicht vergleichbar, weil die Finanzen und die Energie nicht betroffen sind und der Kreml immer noch wesentliche Ressourcen hat“, heißt es im Artikel.
In den letzten Monaten wurde das flache Asowsche Meer nordöstlich der Krim, ein Nebenmeer des Schwarzen Meeres, zu einem weiteren Schauplatz des Konflikts der Nachbarländer. Im März brachte die Ukraine den russischen Fischkutter „Nord“ auf. Im August wurde in Cherson das russische Tankschiff „Mechanik Pogodin“ festgehalten.
Moskau hatte die Handlungen Kiews als „Seeterrorismus“ bezeichnet. Die russische Regierung hatte als Antwortmaßnahme die Grenzinspektion im russischen Teil des Asowschen Meeres intensiviert. Daraufhin hatte die ukrainische Grenzwache erklärt, dass Russland mit einer „harten Politik der Aufbringung und Durchsuchung von Schiffen begonnen“ hätte.
Russland hat über die Meerenge von Kertsch Zufahrt zum Asowschen Meer. Kiew wirft dem Kreml schikanöse Kontrollen von Schiffen vor, die ukrainische Häfen wie Mariupol oder Berdjansk anlaufen würden. Beide Seiten haben ihre Marinepräsenz in dem Seegebiet verstärkt. Zudem bekundete Kiew die Absicht, einen Marinestützpunkt im Asowschen Meer einzurichten.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 17. November 3:00 bis 18. November 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 18.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Golmowskij, Sajzewo, Dolomitnoje, Oserjanowka, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jasinowataja, Wasiljewka, Krutaja Balka, Kaschtanowoje, Mineralnoje, Spartak, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Alexandrowka), Staromichajlowka, Nowolaspa.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, wurde in der Folge eines Beschusses von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine mit Schusswaffen auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk ein friedlicher Einwohner, geb. 1990, verletzt.
Zerstörungen von ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 314.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 58.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

Rusvesna.su: Das „Rote Kreuz“ spielte Daten von Enwohnern der LDVR und de Krim der Ukraine zu und flüchtet jetzt
Seit November 2018 beendet das Internationale Komitee des Roten Kreuzes das Programm der humanitären Hilfe.
In diesem Zusammenhang werden die Büros des IKRK in Rostow-am-Don und Smferopol geschlossen. Die Vertretung der Organisation wird ihre Arbeit nur in Sewastopol fortsetzen,
die Abteilung wird aber das Programm der wirtschaftlichen Sicherheit einstellen.
Alles begann damit, dass Mitarbeiter der Sewastopoler Abteilung des Roten Kreuzes Personaldaten der Einwohner der Krim sowie der Donezker und Lugansker Volksrepublik an Dritte weitergegeben hatten.
Das Rote Kreuz von Sewastopol half Einwohnern des Donbass. Um personenbezogen helfen zu können – sammelten sie die Daten der Menschen.
Man musste zwingend die Wohnadresse, die Registrierungsnummer,die Telefonnummer u.a. angeben. Im Dokument wurde versichert, dass diese Informationen nicht an Dritte weitergegeben würden. Doch der jetzige Leiter des Sewastopoler Roten Kreuzes Nikolai Stefljuk verstieß gegen diese Regel.
„Die Behörde Roskomnadsor führte eine Überprüfung durch und es stellte sich heraus, dass Daten der Einwohner der LDVR und der Krimbewohner, die den Donbass verteidigt haben, in der Ukraine auftauchten.“
„ Die Datenbank des Roten Kreuzes enthält Angaben von Tausenden von Menschen. Viele
von ihnen werden in der Ukraine regelrecht gejagt. Genau deren Personendaten wurden von den Mitarbeitern der Abteilung an Ausländer übergeben“

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Ukrainischer Metropolit lehnt Kirchenspaltung ab – Residenz gestürmt
Die Residenz des Metropoliten von Krywyj Rih und Nikopol, Jefrem, der der Ukrainisch-Orthodoxe Kirche (Moskauer Patriarchat) treu bleibt, ist in der Stadt Krywyj Rih im Süden der Ukraine attackiert worden. Das teilte die Kirche auf Facebook mit.
Dem Eintrag zufolge handelt es sich bei den Angreifern um eine Gruppe von Provokateuren, die „Agitationsmaterial für die Autokephalie (Unabhängigkeit der Kirche – Anm. d. Red.) mitgebracht“ hat. Sie sollen Jefrem beschimpft und versucht haben, die Türen aufzubrechen – weil er die Autokephalie nicht unterstütze.
Laut der Kirche stellte sich einer der Protestteilnehmer als Mitglied der rechtsextremen Gruppierung „Prawyj Sektor“ (Rechter Sektor) vor. Andere erklärten, dass sie „für die freie Ukraine“ seien, und verlangten vom Metropoliten die Änderung seiner Einstellung. Beamte der Nationalen Polizei sollen das Geschehene beobachtet haben, ohne einzugreifen.
Zuvor hatte die Russisch-Orthodoxe Kirche ihre Kontakte zum Patriarchat von Konstantinopel abgebrochen. Der Grund war die Entscheidung des Patriarchen Bartholomaios I. von Konstantinopel, zwei nicht kanonische schismatische Kirchen in der Ukraine – die Ukrainische Orthodoxe Kirche des Kiewer Patriarchats und die Ukrainische Autokephale Kirche, die von anderen orthodoxen Kirchen nie anerkannt wurden – zu legalisieren. Zudem setzte der Synod des in Istanbul ansässigen Patriarchats von Konstantinopel den von Moskau über die Vorsteher der beiden schismatischen Kirchen verhängten Kirchenbann (Anathema) außer Kraft.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung des Volksmiliz zur Lage am 1811.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
18 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 15 Ortschaften der Republik beschoss.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Drapatij die Gebiete von Golmowskij, Sajzewo, Dolomitnoje, Oserjanowka und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. und der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und Kokorjew sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft Iwanow die Gebiete von Jasinowataja, Krutaja Balka, Mineralnoje, Spartak, Alexandrowka, Wasiljewka, Kaschtanowoje, Staromichajlowka und der Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Mörsern des Kalibers 120mm, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 128. Gebirgssturmbrigade auf Befehl von Sobko Nowolaspa mit Schützenpanzerwaffen beschossen.
Nach Informationen unserer Aufklärung erfolgte heute Nacht
im Panzertechniklager der 28. mechanisierten Brigade im Gebiet von Kurachowo eine Detonation, die zu einem Brand auf einer Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern führte. Im Ergebnis der Detonation und des sich ausbreitenden Feuers wurden vier Schützenpanzer mit Munition vernichtet, außerdem starb ein Kämpfer der Brigade.
Nach Informationen von Quellen in der 28. Brigade erfolgte die Detonation in der Folge eines Schusses mit einem Granatwerfer, den der Kämpfer, dessen Leiche gefunden wurde, abgegeben hatte.
Derzeit werden Ermittlungsmaßnahmen und die Feststellung der Ursachen dieses Vorgehens des Kämpfers, der dort dann auch starb, durchgeführt.
Wir schließen nicht aus, dass das Kommando der „OOS“ wieder versuchen wird, die Verantwortung für das Geschehen auf eine mythische Diversionsgruppe unserer Verteidiger zu legen, um den Fall von Sabotage und Diversion durch ukrainische Kämpfer zu verheimlichen.

Nach uns vorliegenden zuverlässigen Informationen bereitet das ukrainische Kommando gemeinsam mit westlichen Kuratoren eine große Diversion am Chemiewerk „Stirol“ vor. Ziel davon ist es, eine ökologische Katastrophe zu schaffen und eine massenhafte Evakuierung von Bürgern aus in der Nähe liegenden Ortschaften zu provozieren. So sollen die Einheiten der Volksmiliz der DVR, die Gorlowka verteidigen, abgelenkt werden und Bedingungen für eine Einnahme neuer Territorien durch die Besatzungstruppen geschaffen werden. Dabei wird die ukrainische Seite sich bemühen, die Verantwortung für die Katastrophe nach der Erfahrung der „Weißhelme“ auf die Behörden der Republik zu legen.
Inzwischen haben die Kämpfer der Einheiten der 72. Brigade bereits Schutzausrüstung gegen chemische Waffen erhalten. Vom Stab der „OOS“ wurden Anweisungen ausgegeben, in Richtung Gorlowka nach einer Verstärkung der Fröste und der Durchführung der Diversion an dem Chemiewerk Angriffshandlungen vorzubereiten.

An den Angriffshandlungen können die 72., 58., 92. Brigaden, die zur Verstärkung der 54. Brigade eintreffen, beteiligt sein.
Im Zusammenhang damit rufen wir die Weltgemeinschaft auf, die Aufmerksamkeit auf die hinterhältigen Pläne der ukrainischen Führung zu richten und eine ökologische Katastrophe durch die Schuld Najews, die den Tod von friedlichen Einwohnern nach sich zieht, nicht zuzulassen.
Zum Abschluss möchte ich anmerken, dass seit dem 16. November von technischen Einheiten der Volksmiliz planmäßige Maßnahmen zur Entsorgung von Munition mit abgelaufenem Verwendungsdatum durchgeführt werden, indem diese an speziell ausgerüsteten Orten auf offiziellen Übungsplätzen detoniert werden. Im Zusammenhang damit lenken wir die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf mögliche Unannehmlichkeiten in Form von Lärmeffekten durch die Detonationen der Geschosse und bitten darum, Ruhe zu bewahren.

de.sputniknews.com: Baltische Staaten zu „Antwort auf russische Bedrohung“ aufgerufen
Die Baltische Versammlung – eine Organisation für Parlamentszusammenarbeit in den baltischen Staaten – ruft nach Angaben des Senders RT die Mitgliedstaaten dazu auf, die Abwicklung von Nato-Truppentransporten am Land, in der Luft und auf dem Seeweg zu vereinfachen.
„Es ist wichtig, dass die Nato defensiv auf die Bedrohungen durch die provokativen Aktionen russischer Streitkräfte reagiert”, hieß es in der Mitteilung.
Westliche Politiker äußern sich regelmäßig zu der „russischen Bedrohung“ – am häufigsten Vertreter baltischer Länder und Polens. Dabei hat Moskau mehrfach betont, dass Russland niemals irgendein Nato-Land angreifen werde. Der russische Senator Alexej Puschkow wies darauf hin, dass die Politiker in den baltischen Republiken sich der Tatsache bewusst seien, dass es keine „russische Bedrohung” gebe. Sie würden aber weiter so tun, um ihre Positionen in der Nato zu stärken.
Wie Russlands Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, zuvor angemerkt hatte, wurde die Zahl der Nato-Truppen an der russischen Grenze während der „Hysterie” in Polen und im Baltikum um das Siebenfache erhöht.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl der Kriegsverbrecher des Kommandeurs der 14. Brigade Wojtschenko und des
Kommandeurs der 10. Brigade Subanitsch wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Shelobok, Frunse, Marjewka und Panjkowka beschossen.
Bei den Beschüssen wurden
120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschütze, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als
80 Geschosse abgeschossen.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, starb in der Folge der Aktivität eines feindlichen Scharfschützen ein Soldat der Volksmiliz der LVR.
Trotz unseres Strebens nach einer friedlichen Regelung des Konflikts und der Erfüllung der Bedingungen des Regimes der Feuereinstellung eskaliert das ukrainische Kommando weiter die Lage in der Region und führt eine Umgruppierung schwerer Waffen in der Nähe der Abgrenzungslinie durch.
So wurde im Gebiet von Peredelskoje in Richtung Nowoajdar die Verlegerung einer Militärkolonne des Gegners mit vier 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ auf Schleppern und fünf Lastwagen „Ural“ mit Munition bemerkt.
Außerdem führen die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte Maßnahmen zur Verstärkung der Positionen entlang der Kontaktlinie, unter anderem im Verantwortungsbereich der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch.
Es gibt neue Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte in der Folge von Alkohol- und Drogenmissbrauch die Soldaten der ukrainischen Armee.
Am 17. November schoss in Troizkoje ein Soldat der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte nach der Einnahme von Drogen mit einem Maschinengewehr auf einen Kameraden, den er für einen Feind hielt und der an den Verletzungen starb. Dieser Fall wird vom Kommando verheimlicht, der Soldaten wird als vermisst ausgegeben.

Im Zusammenhang mit der unzureichenden Finanzierung und Rückständen bei den Soldzahlungen verkaufen die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte weiterhin Waffen und Munition sowohl an die örtliche Bevölkerung als auch außerhalb der OOS-Zone.
Im Gebiet von Staniza Luganskaja wurde von einer Polizeimannschaft ein Versuch
ungesetzlichen Verkaufs von Schusswaffen durch Soldaten der 59. Brigade verhindert. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet und Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten, um jeder Aggression der ukrainischen Seite standhalten zu können.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Ex-Präsident Janukowitsch in Moskauer Notfallklinik behandelt
Der ehemalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch ist in der Moskauer Klinik für Notfallmedizin „Sklifosowski“ behandelt worden. Das Auskunftsbüro der Klinik bestätigte diese Information.
Demnach wurde der Politiker am Freitag in die Klinik gebracht. Nachdem ihm Hilfe geleistet worden sei, sei Janukowitsch an demselben Tag entlassen worden. Hieß es aus dem Auskunftsbüro der Klinik.
Der Rechtsanwalt des ukrainischen Ex-Präsidenten, Alexander Goroschinski, gab am Sonntag bekannt, sein Mandant werde daher am Montag nicht imstande sein, das letzte Wort in einem Kiewer Gericht zu sprechen, denn er befinde sich in einem Krankenhaus.
Janukowitsch habe sich eine „Sportverletzung“ zugezogen, so Goroschinski: „Er kann sich nicht selbständig bewegen, ihm wurde eine Longuette angelegt“, sagte er. Der Politiker habe eine ernsthafte Bein- und Rückgratverletzung und werde entsprechend den ärztlichen Empfehlungen drei Wochen in einem Krankenhaus verbringen müssen.
Goroschenski versprach, medizinische Dokumente, die den Gesundheitszustand des Ex-Präsidenten bestätigen, im Kiewer Gericht vorzulegen.
Viktor Janukowitsch, der von 2010 bis 2014 das Präsidentenamt in der Ukraine bekleidet hatte, verließ sein Land nach dem gewaltsamen Machtwechsel infolge der Euro-Maidan-Aktivitäten in Kiew und anderen ukrainischen Städten. In der Ukraine wurden mehrere Strafverfahren gegen ihn eingeleitet sowie sein Vermögen eingefroren.

Abends:

armiyadnr.su: Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR Eduard Basurin
Die ukrainischen Propagandisten führen weiter Maßnahmen durch, die auf die
Destabilisierung der Lage in unserer Republik gerichtet sind.
Zurzeit werden in den Massenmedien der Ukraine aktiv Mitteilungen verbreitet, dass angeblich in dem Munitionslager der Einheiten der Volksmiliz in der Nähe von Tores Detonationen erfolgt sind.
Ich erkläre offiziell, dass alle Detonationen, die heute auf dem Truppenübungsplatz von Tores stattgefunden haben, Ergebnis der Vernichtung von nicht detonierten Mörsergeschossen, Artilleriegeschossne, Granaten, Raketen
elementen sind, über die die Vertreter der OSZE-Mission in ihren Berichten berichtet haben und die entlang der Kontaktlinie in den Gebieten der Kontroll- und Passierpunkte zwischen dem von der Ukraine kontrolliertem Territorium und unserer Republik sowie in Wohngebieten, auf Ackerland und in Ortschaften, in denen in den Jahren 2014-2015 aktive Kampfhandlungen stattfanden, gefunden wurden.
Alle Maßnahmen werden durchgeführt, um die Sicherheit der Bürger der Republik bei der Bewegung zwischen Ortschaften und bei der Durchführung von landwirtschaftlichen Arbeiten zu gewährleisten und um tragische Ereignisse, wie sie am 30. September im Gebiet des KPP „Majorsk“ stattfanden, wo drei minderjährige Kinder getötet wurden und ein weiteres schwer verletzt wurde, zu verhindern.
Wir bitten die Bürger unserer Republik, nicht auf die verlogene Propaganda der ukrainischen Seite hereinzufallen.
Außerdem teile ich mit, dass auch in der nächsten Woche planmäßige Vernichtungen von Munition auf Truppenübungsplätzen unserer Republik stattfinden.
Diese Vernichtung bringt keinerlei Gefährdung für friedliche Bürger mit sich und erfolgt und Beachtung aller Sicherheitsanforderungen und in der vorgeschriebenen Entfernung von Ortschaften.
Wir erinnern die Einwohner und Gäste der Republik daran, dass man sich beim Entdecken von explosiven Objekten diesen in keinem Fall nähern, sie
weder bewegen, vergraben, auseinandernehmen, in ein Feuer oder ein Gewässer werfen noch als Altmetall abgeben darf.

 

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