Presseschau vom 11.11.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Nach Tod von Zivilisten durch US-Luftschlag: Damaskus richtet sich an Uno
Nach dem jüngsten Luftschlag der US-geführten Koalition, bei dem mindestens 26 Zivilisten ums Leben gekommen sind, hat das syrische Außenministerium zwei Schreiben an die Uno gerichtet. Das meldet die syrische staatliche Nachrichtenagentur Sana.
„Das Außenministerium hat zwei Briefe an den Generalsekretär (António Guterres – Anm. d. Red.) und den UN-Sicherheitsrat gerichtet, im Zusammenhang mit dem Verbrechen, das die Luftwaffe der illegalen von den USA geführten Koalition gestern Abend (am Freitag) begangen hat und infolgedessen 26 Zivilisten im Dorf Hadjin östlich der Stadt Deir ez-Zor gestorben sind“, so Sana.
Dem Amt zufolge „enthüllt“ der Vorfall wiederum „falsche Erklärungen der USA zur Terrorbekämpfung“ und bestätigt, dass Washingtons Ziel die „Ermordung einer möglichst großen Zahl der Söhne des syrischen Volkes“ sei. Die Koalition verübe „Verbrechen gegen die Menschheit“.
„Syrien fordert erneut vom Sicherheitsrat, Verpflichtungen zu ernsten und sofortigen Handlungen auf sich zu nehmen, um eine Wiederholung solcher Attacken zu verhindern (…) und einen internationalen unabhängigen Mechanismus zur Ermittlung dieser Verbrechen zu schaffen“.
Die Koalition hat bereits mehrfach Luftangriffe auf Hadjin geführt. Syrische Medien haben in diesem Zusammenhang wiederholt auf die Verwendung von weißem Phosphor durch die Koalition bei ihren Luftangriffen hingewiesen.
Vertreter des Pentagons erklärten daraufhin, dass die US-Koalition keine Informationen über die in Syrien verwendete Munition preisgebe – sie würde aber allen internationalen Standards entsprechen.
Seit 2014 führen die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten eine Operation gegen den „Islamischen Staat“* in Syrien und im Irak durch. In Syrien operieren sie ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus.

de.sputniknews.com: Erstmals seit 2016: Russische Kriegsschiffe laufen in spanischen Hafen Ceuta ein
Russische Kriegsschiffe sind zum ersten Mal seit Oktober 2016 in den Hafen von Ceuta, der Exklave Spaniens in Nordafrika, eingelaufen. Das schreibt die spanische Zeitung „El Pais“.
In Ceuta sollen der Lenkwaffenkreuzer „Marschall Ustinow“, das Schleppschiff Sb-406 und der Tanker „Dubna“ dem Blatt zufolge drei Tage verbringen, um die Lebensmittelvorräte aufzufüllen und damit die Besatzungsmitglieder sich erholen können. Insgesamt befinden sich an Bord der drei Schiffe ungefähr 700 Seeleute.
Die Hafenbehörde habe den Zwischenstopp begrüßt, weil das eine positive Auswirkung auf die Geschäfte der Stadt haben werde. Demnach liefen russische Schiffe im Zeitraum von 2010 bis 2016 mehr als 60 Mal in den Hafen von Ceuta ein. Die 10.000 Seeleute, die sich an Bord der russischen Schiffe befanden, gaben dabei rund 4,5 Millionen Euro in der Stadt aus.
Im Oktober 2016 wollte der Schiffsverband mit dem Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ an der Spitze den Hafen Ceuta auf dem Weg ins Mittelmeer anlaufen. Jedoch sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, damals: „Vertreter der spanischen Führung haben mitgeteilt, dass wegen des US- und Nato-Drucks auf sie ein Einlaufen russischer Schiffe in Ceuta unzweckmäßig sei“.
Darauf hatte Moskau seine Anfrage zurückgezogen, welche es seinen Kriegsschiffen ermöglichen sollte, im Hafen von Ceuta aufgetankt zu werden.

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5 und Shelobok.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 10. November 3:00 bis 11. November 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 11.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), donezk (Terminal, Volvo-Zentrum), Spartak, Jasinowataja, Wasiljewka, Leninskoje, Sachanka.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 111
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 85.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: (Hände) weg von Moskau: Poroschenko wirbt mit Losung ukrainischer Kommunisten
Auf Kiews Straßen sind Werbetafeln des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko mit dem Slogan „Get‘ vid Moskwy“ (dt. Weg von Moskau) angebracht worden. Die Zweideutigkeit des Slogans hat bei Internet-Nutzern für Aufsehen und Witze gesorgt, berichtet das Portal Strana.ua.
Die Aussage stammt von einem ukrainischen kommunistischen Dichter der 1920er und 30er Jahre, Nikolai Chwyljowi. Er setzte sich für eine national gerichtete Entwicklung der ukrainischen Kultur ein, die im Rahmen der kommunistischen Revolution ins Leben gerufen werden sollte. Die Losung bezog sich damals nicht auf die Politik, sondern auf die Frage, ob man bei der Wiederbelebung der ukrainischen Kultur auf Russland oder auf Europa setzen müsse.
Viele Ukrainer wissen diese Details jedoch nicht und lesen die Aussage daher als „Hände weg von Moskau“. Diese Übersetzung gab Anlass für zahlreiche Witze.
„Die neuen sozialen Werbetafeln von Poroschenko sagen uns quasi ‚Hände weg von Moskau!‘, merkte der Blogger Denis Gorochowski via Facebook an.
In den Kommentaren zu seinem Beitrag scherzten einige, man solle diese Werbung auf dem von der ukrainischen Stadt Lwiw nach Moskau fahrenden Zug platzieren. Andere witzelten, dem PR-Dienst des ukrainischen Präsidenten müsse ein Preis verliehen werden.
„Ich kann nicht sagen, dass ich Moskau sehr liebe, aber wenn Pjotr Aleksejewitsch sagt ‚Hände weg von Moskau!‘ werde ich den Präsidenten wie immer vollständig unterstützen“, spottet der ukrainische Journalist Wadim Folker auf seiner Facebook-Seite.

Dan-news.info: „Die ukrainischen Streitkräfte haben um 7:40 Dolomitnoje beschossen, Es gab einen Treffer in der Shelesnodoroshnaja-Straße 66. Verletzt wurde niemand“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK ist vor Ort.

Dan-news.info: „In der Nacht wurde Alexandrowka beschossen. Es gab Treffer mit Brandgeschossen in ein Wirtschaftsgebäude in der Tscheljukinzew-Straße 60a. In der Folge brannte ein Schober ab und das Gebäude selbst wurde beschädigt“, teilte der Leiter der Ortsverwaltung Konstantin Tschalyj mit.

nachmittags:

Dan-news.info: Unterbrechungen in der Mobilfunkverbindung „Phönix“ wurden in Sneshnoje und Tores in der Folge eines Beschädigung der Ausrüstung des staatlichen Unternehmens „Republikanischer Mobilfunkoperator“ aufgrund von Diversion festgestellt. Dies teilte heute das Kommunikationsministerium der DVR mit.
„Die Ausrüstung des Stütznetzes des staatlichen Unternehmens „Republikanischer Mobilfunkoperator“ wurde von Diversionsaktvitäten betroffen, die auf die Beschädigung der Glasfasermagistrale im nordöstlichen Teil der DVR abzielten. Dies hat zu
r Unterbrechung der Funktion von „Phönix“ heute Morgen in Tores und Sneshnoje geführt“, teilte das Ministerium mit.
Das Problem ist inzwischen lokalisiert, der Ort des Schadens festgestellt, technische Dienste des staatlichen Unternehmens sind vor Ort, um die Reparaturarbeiten durchzuführen. Zur Stabilisierung der Dienste in Tores, Sneshnoje sowie einigen Ortschaften im Schachtjorskij-Bezirk wurde Reserveleitungen verwendet.
„Kritische Probleme bei der Funktion gibt es nicht, möglicherweise kurzfristige Probleme mit der Verbindung in einzelnen Bezirken“, unterstrich das Ministerium.

Dan-news.info: „Auf dem gesamten Territorium der DVR ist die Mobilfunkverbindung von „Vodafone“ ausgefallen. Vermutlich ist es ein Schaden am Glasfaserkabel zwischen Donezk und Lugansk“, teilte das Kommunikationsministerium der DVR mit.
Zur
zeit finden Maßnahmen zur Feststellung des Ortes des Schadens statt, um dann Reparaturarbeiten durchzuführen.

de.sputniknews.com: Merkel legte Steine in Kiews Weg zur Nato – Ukrainischer General
Der ukrainische General Igor Romanenko hat der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeworfen, Kiews Pläne für einen Nato-Beitritt unterbunden zu haben. Diese Beschuldigung brachte der General in einer Sendung des Senders ZIK zum Ausdruck.
Seiner Ansicht nach gibt es Probleme mit der Anwendung des Bündnisfalls in der Nato.
„Wir hatten 2008 die größten Chancen auf eine Annäherung, aber Putin sprach sich mit Frau Merkel ab und sie taten alles, damit weder die Ukraine noch Georgien den Mitgliedschaftsaktionsplan erhalten“, behauptete Romanenko, der ehemalige stellvertretende Chef des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte.
Zuvor hatte der Rada-Abgeordnete Juri Tschischmar der Bundeskanzlerin den Verlust der einst ukrainischen Regionen Donbass und Krim zur Last gelegt und dies ebenfalls mit der Verweigerung eines Nato-Beitritts in Verbindung gebracht.
Die Behörden Kiews erwarteten auf dem Nato-Gipfel in Bukarest 2008, in den Aktionsplan zur Mitgliedschaft in der Allianz aufgenommen zu werden. Dagegen sprachen sich Frankreich, Deutschland und einige andere europäische Staaten aus. Die Nato-Führung erklärte letztendlich, dass die Türen des Bündnisses für die Ukraine offen bleiben würden.
2010, nachdem Viktor Janukowitsch zum neuen Präsidenten der Ukraine gewählt worden war, proklamierte die Ukraine ihre Blockfreiheit und lehnte die Nato-Mitgliedschaft ab. Ende 2014 veränderte die Ukraine ihren blockfreien Status und machte einen Nato-Beitritt zum außenpolitischen Ziel des Landes.
Der Ex-Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hatte zuvor gesagt, dass die Ukraine eine Reihe von Kriterien erfüllen müsse, um der Allianz beitreten zu dürfen, deren Umsetzung einige Zeit in Anspruch nehmen würde. Experten glauben, dass Kiew in den nächsten 20 Jahren nicht in die Allianz aufgenommen wird.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 11.11.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
elf Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von neun Ortschaften der Republik beschossen hat.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft der Kämpfer Tatus und Drapatyj das Gebiet von Sajzewo und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando des Henkers Kokorjew sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow aus Wasiljewka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, das Gebiet des Volvo-Zentrums sowie des Flughafens von Donezk mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Kuratsch während der Beschüsse von Leninskoje und Sachanka Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
Seit Beginn des Tages haben die Straftruppen der 72. Brigade Dolomitnoje mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen. In der Folge des Beschusses wurden das Dach und die Verglasung eines Hauses in der Shelesnodoroshnaja-Straße 47 beschädigt.
Derzeit ist die Si
tuation an der Kontaktlinie vollständig kontrollierbar. Die Einheiten der Volksmiliz der DVR sind zur Unterbindung provokativer Handlungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte bereit.
Das Kommando der OOS verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Verwendung von Drohnen.
Die
größte Aktivität bei der Verwendung von Drohnen ist in Richtung Donezk und Mariupol zu bemerken, wo die ukrainischen Kämpfer die Feuerleitung während der Beschüsse des Territoriums der Republik durchführen.
In den letzten 24 Stunden haben die Einheiten der Luftabwehr der Volksmiliz der DVR eine Drohne des Gegners im Gebiet des Flughafens von Donezk vernichtet.
In Richtung Gorlowka ist seit dem 7. November in der Folge der
Verwendung von Mitteln der elektronischen Kriegsführung durch den Gegner im Gebiet von Pantelemonowka (2km von Korsun entfernt, wo bei einer Drohne der OSZE-Mission die Funkverbindung unterdrückt wurde) eine Unterbrechung in der Funktion der Mobilfunkverbindung und der Fernseh- und Radiosendungen zu bemerken, außerdem ist die Zahl der friedlichen Einwohner gestiegen, die sich wegen Kopfschmerzen an die medizinischen Einrichtungen des Bezirks wenden.

de.sputniknews.com: 400 ausländische Firmen nehmen am Wiederaufbau Syriens teil – Außenministerium
Rund 400 ausländische Unternehmen werden laut dem syrischen Vizeaußenminister Ayman Susan in der nächsten Zeit mit dem Wiederaufbau der syrischen Infrastruktur beginnen.
Im Einklang mit den Anweisungen der syrischen Regierung sollten einheimische Unternehmen dabei Vorrang haben, betonte Susan in einem Interview mit der Zeitung „al-Iqtisad“ und forderte die ausgewanderten syrischen Geschäftsleute zur Heimkehr auf. Einige Delegationen syrischer Unternehmer, die zurzeit im Ausland, unter anderem in Ägypten, tätig seien und sich bereit erklärt hätten, in den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes zu investieren, hätten Syrien bereits besucht, verriet er.
Im September 2017 habe das Außenministerium ein Amt für wirtschaftlichen Aufbau geschaffen, das bereits mehrere tausende Anfragen erhalten habe. 400 davon seien schon bearbeitet worden: „Das sind mehr als 400 Firmen aus verschiedenen Ecken der Welt, unter anderem auch aus Russland, China und Indien, sowie Unternehmen syrischer Emigranten. Sie haben sich bereit erklärt, an dem Wiederaufbau Syriens zu arbeiten, und in nächster Zeit damit zu beginnen“, so Susan.
Die gegenüber Syrien feindlich eingestellten westlichen Länder würden keine Möglichkeiten für Investitionen in den Wiederaufbau des Landes bekommen, fügte er hinzu. Unter den Antragstellern seien auch italienische und spanische Firmen gewesen, was zu Meinungsdifferenzen in Bezug auf Syrien in der EU geführt habe.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl der Kriegsverbrecher Wojtschenko und Subanitsch wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Solotoje-5 und Shelobok beschossen. Bei den Beschüssen wurden von den Minsker Vereinbarungen verbotene 82mm-Mörser und Schützenpanzerwaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik elf Geschosse abgeschossen.
Das ukrainische Kommando setzt die Praxis der Verwendung von Diversanten in der Nähe der Kontaktlinie fort. Am 8. November wurde im Gebiet von Katerinowka die Ankunft einer Gruppe von Diversanten aus dem 8. Regiment für Spezialoperationen der ukrainischen Streitkräfte bemerkt, deren grundlegende Aufgabe die
Begehung von Provokationen in Ortschaften der Republik ist, um die Lage während der Wahlen zum Oberhaupt der LVR zu destabilisieren.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gibt es weitere Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten.
So starben beim Vorrücken einer Scharfschützengruppe auf die Positionen zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, der leitende Instrukteur der einer Ausbildungseinrichtung für Scharfschützen Oberfeldwebel Selichow und der Instrukteur Hauptfeldwebel Olejnik im Gebiet von Luganskoje, als sie auf ein eigenes Minenfeld gerieten. Der Leiter der Ausbildungseinrichtung für Scharfschützen Major Kudrja und der Instrukteur Feldwebel Pozelujko wurden unterschiedlich schwer verletzt.

In einer Einheit der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Soldat in der Folge von unvorsichtigem Umgang mit der Waffe verletzt. Als er in eine medizinische Einrichtung eingeliefert wurde, wurde festgestellt, dass der Verletzte unter Drogeneinfluss stand.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone geht die Disziplin weiter zurück. So hat das Kommando der 59. Brigade entschieden,
Soldatinnen wegen zunehmenden Beschwerden über unangemessenes Verhalten der Soldaten aus der OOS-Zone abzuziehen.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen zur militärischen Ausbildung durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten, um jeder Aggression der ukrainischen Seite entgegentreten zu können.

Lug-info.com: „Heute findet an den Frontpositionen der Volksmiliz der LVR die geheime Abstimmung statt. Wie ich zuvor sagte, kann jeder Soldat bei uns, ob er sich am ständigen Dislozierungspunkt oder an der Front befindet, sich an den Wahlen beteiligen“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
Mobile Wahllokale haben alle Frontpositionen der Volksmiliz der LVR besucht.

de.sputniknews.com: Putin bewertet Macrons Initiative für eine „Europäische Armee“
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Interview mit RT France die Idee des französischen Staatschefs, Emmanuel Macron, zur Schaffung einer gesamteuropäischen Armee kommentiert.
Vergangenen Dienstag hatte Macron im Gespräch mit dem Rundfunksender Europe 1 die Gründung einer europäischen Armee vorgeschlagen. „Wir brauchen ein Europa, das sich selbst verteidigen kann, ohne sich völlig auf die USA zu verlassen“, zitierte die Agentur Reuters den französischen Staatschef.
„Was die alternativen gesamteuropäischen Streitkräfte betrifft, ist dies keine neue Idee. Präsident Macron belebt sie jetzt wieder, aber einer der früheren Präsidenten, Jacques Chirac, hat mir davon erzählt, und vor ihm gab es diese Ideen auch. Im Prinzip ist Europa ein mächtiges wirtschaftliches Gebilde, eine mächtige Wirtschaftsunion, und es ist ganz natürlich, dass sie unabhängig, autark und souverän im Bereich Verteidigung und Sicherheit sein wollen“, erläuterte der russische Staatschef am Sonntag.
Er betonte, dass dies „ein allgemein positiver Prozess ist, um die Multipolarität der Welt zu stärken“.
„In diesem Sinne überschneiden sich unsere Stellungnahmen mit jenen Frankreichs“, fügte Putin hinzu.

Dan-news.info: „Um 17:00 wurde ein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Wodjanoje auf Leninskoje durchgeführt. Es wurden vier Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen, zehn Schüsse mit einem Schützenpanzer abgegeben, außerdem werden großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet“, teilte die Vertretung der DVR im GZKK mit.
Der Gegner hat auch das Feuer mit 82mm-Mörsern auf das Gebiet i
n Spartak im Norden von Donezk eröffnet.

de.sputniknews.com: Wahlen im Donbass: „Beispiellose Wahlbeteiligung“ – russischer Beobachter
Der Abgeordnete des russischen Unterhauses Alexej Didenko, der als Wahlbeobachter bei den Wahlen in der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk fungiert, bezeichnete die Wahlbeteiligung an diesem Sonntag als beispiellos.
Nach Angaben der Wahlkommission überschritt die Wahlbeteiligung die 50-Prozent-Marke (Stand 14 Uhr Ortszeit) und betrug 56,5 Prozent.
„Wie wir bemerkt haben, ist die Wahlbeteiligung recht hoch. Bereits seit dem Morgen stehen die Menschen Schlange. Ab 8 Uhr, als die Wahllokale öffneten, gingen wir von einem Wahllokal zum anderen und es gab überall sehr viele Menschen. Es gibt keine Störungen, die Wahlkommission wird mit ihrer Aufgabe fertig“, sagte Didenko.
„Wir wissen, dass die Kiewer Behörden am Vortag den Bürgern (der Volksrepubliken — Anm. d. Red.) gedroht haben und sie aufgerufen haben, nicht an den Wahlen teilzunehmen. Die Tatsache, dass die Wahlbeteiligung beispiellos hoch ist und die Leute sehr aktiv sind, zeugt davon, dass sie sich vor nichts fürchten“, betonte er.
In Donezk betrug die Wahlbeteiligung laut der Chefin der Zentralen Wahlkommission der Volksrepublik Donezk, Olga Posdnjakowa, 65,9 Prozent (Stand 14 Uhr Ortszeit).
In den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk finden am heutigen Sonntag Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Kiew erklärte bereits, es werde die Wahlergebnisse nicht anerkennen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte betont, die Wahlen in Donezk und Lugansk würden nicht gegen die Minsker Vereinbarungen verstoßen.

Dnr-online.ru: Internationale Wahlbeobachter besuchten heute viele Wahllokale in der DVR und bemerkten den hohen Grad der Demokratie, Transparenz und die große Wahlbeteiligung.
Ich habe tatsächlich lange Schlangen an den Wahllokalen gesehen. Viele Menschen kamen seit dem frühen Morgen zu den Abstimmungen. In Deutschland arbeite ich in einem Parlament, ich bin Politiker und von meinem Gesichtspunkt aus habe ich keinerlei Verstöße gesehen.
Uns als internationalen Beobachtern wurde eine sehr große Bewegungsfreiheit, Kommunikation mit den Menschen, mit Journalisten gewährt. Wir wurden in keiner Weise eingeschränkt. Von meinem Gesichtspunkt aus war alles transparent“, sagte der Beobachter aus Deutschland Artur Leyer (Linkspartei Hamburg, Anm. d. Übers.).
„Ich möchte auf die große Zahl von Wählern hinweisen. Die Wahlen in der Republik haben stattgefunden.
Heute wählt das Volk der DVR seine Zukunft für die nächsten fünf Jahre. Südossetien ist das erste Land, dass die Unabhängigkeit der DVR anerkannt hat. Wir sehen die Prozesse, die unsere Republik bereits durchlaufen hat. Ich will sagen, dass das Volk der DVR seine Zukunft eigenständig wählt, es gibt keinerlei Zwang.
Wir waren in einigen Wahllokalen und es gab keinerlei Verstöße“, sagte der Abgeordnete des Parlaments von Südossetien Igor Tschotschijew.

de.sputniknews.com: Festnahme von russischem Journalisten in USA: Druck auf russische Medien – Außenamt
Die Festnahme des russischen Journalisten Alexander Malkewitsch am Freitag am Flughafen von Washington ruft ernsthafte Besorgnis hervor. Das folgt aus einer Mitteilung, die am Sonntag auf der offiziellen Seite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.
Wie es heißt, sei ein mehrstündiges Verhör des Journalisten durch die US-Bundespolizei FBI ein weiterer Beweis dafür, dass Washington die russische Presse unter Druck setze.
„Das offizielle Washington bemüht sich darum, dass unvoreingenommene Informationen über die Ereignisse in der Welt und in den USA nicht an die breite Öffentlichkeit der USA gelangen“, heißt es.
Wie aus den Malkewitsch gestellten Fragen zur „russischen Einmischung“ in den US-Wahlkampf, mit der man die Rechtfertigung von Problemen innerhalb des Landes versuche, geschlossen werden könne, steckt laut dem Außenministerium hinter der Festnahme das Streben Washingtons, einen Vorwand für neue antirussische Sanktionen zu erfinden.
„Dabei gehört die Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten zum Firmenstil Washingtons.“
Russland rechne unter anderem mit der Folgerung Washingtons, dass eine weitere Zerrüttung der bilateralen Beziehungen zugunsten der US-amerikanischen innenpolitischen Konjunktur unzulässig sei.
Der erste Vizevorsitzende der Kommission für Entwicklung einer Informationsgemeinschaft, Medien und Massenkommunikation bei der russischen Öffentlichen Kammer, Alexander Malkewitsch, war am Freitag am Flughafen von Washington festgehalten worden.
Wie russische Medien am Sonntag berichteten, habe Malkewitsch bereits die USA verlassen und halte sich zurzeit in Paris auf.

de.sputniknews.com: Aus diesem Grund fand Putin-Trump-Treffen in Paris nicht statt – Kreml
Frankreich hat laut dem Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, durchaus ausdrücklich darum gebeten, das in Paris geplante Treffen der Staatschefs Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, nicht durchzuführen.
Wie Uschakow am Sonntag gegenüber dem TV-Sender „Rossija 1“ sagte, hatten Russland und die USA schon begonnen, „Zeitparameter“ des Treffens zu vereinbaren. Dann hätten die Seiten die Befürchtungen Frankreichs in Betracht gezogen.
„Diese Bitten waren durchaus ausdrücklich, deshalb haben wir gemeinsam mit unseren US-amerikanischen Kollegen dies diskutiert und beschlossen, ein eingehenderes Gespräch in Buenos Aires durchzuführen“, betonte Uschakow.
Zuvor hatte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gesagt, dass die Präsidenten Russlands und der USA, die zurzeit in Paris weilen, bisher nicht miteinander geredet hätten.
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein US-Amtskollege Donald Trump sind unter den Spitzenpolitikern, die am Sonntag in den Élysée-Palast gekommen sind.
Anlass ist Teil der offiziellen Gedenkfeier zum 100-jährigen Bestehen des Waffenstillstandes von Compiègne, der am 11. November 1918 unterzeichnet worden war und den Ersten Weltkrieg beendet hatte.
US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin gaben sich am Triumphbogen in Paris die Hand.
Am 30. November beginnt in Buenos Aires ein G20-Gipfel.

abends:

Dnr-online.ru: Um 18:00 betrug die Wahlbeteiligung bei den Wahlen zum Oberhaupt der DVR und den Abgeordneten des Volkssowjets 76,2 Prozent, teilte die Zentrale Wahlkommission mit. Die Wahllokale sind noch bis 20 Uhr geöffnet.

Lug-info.com: Die Wahlbeteiligung bei den Wahlen zum Oberhaupt der LVR und den Abgeordneten des Volkssowjets betrug um 18:00 72,5 Prozent der Wähler, die auf den Wählerlisten erfasst sind. Das teilte die Zentrale Wahlkommission der LVR mit.

de.sputniknews.com: Spaltung der Medien in Gute und Schlechte ist „inakzeptabel“ – Putin
Das Aufstellen von Listen und Ratschläge zum Bestimmen von „guten und schlechten“ Medien sind laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin inakzeptabel und haben nichts mit Demokratie zu tun.
„Wichtig sind nicht ausgerechnet die russisch-französischen Beziehungen im Bereich des Informationsaustauschs. Hier sind generell gemeinsame Vorgehensweisen in Bezug auf Informationen sowie Informationsaustausch und freie Informationsverbreitung wichtig. Genau das ist wichtig“, sagte Putin in einem Interview mit dem Sender RT France.
Moskau wisse und habe es immer von seinen westlichen Partnern gehört, dass freie Informationsverbreitung eines der Kernprinzipien der Demokratie sei. Aber das Aufstellen verschiedener Listen und Empfehlungen zur Bestimmung von „guten” und „schlechten” Medien seien völlig inakzeptabel und haben nichts mit Demokratie zu tun, fügte der Präsident hinzu.
Putin betonte weiter, dass, wenn man auf freien Informationszugang setze, restriktive Maßnahmen seitens politischer Strukturen und anderer verwaltenden Instanzen fehl am Platz seien.
Ohne den Weg der Beschränkungen zu verfolgen, sollte man Fernsehzuschauern, Radiohörern und Internetusern die Möglichkeit geben, selbst darüber zu entscheiden, wo die Wahrheit liege.

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