Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 11. November 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Dan-news.info: Weiterer Abschnitt der Straße Lugansk – Donezk erneuert
Donezk, 6. November – Ein 11,7 km langes Teilstück dieser Straße, das die Stadt Tores durchquert, soll bis Ende dieser Woche fertiggestellt sein. Das berichtete der Pressedienst des Verkehrsministeriums der DVR heute.
„Verkehrsminister Dmitrij Podlipanow kontrollierte den Verlauf der Arbeiten an der Straße, die Teil der Verbindung Starobjelsk – Lugansk – Krasnyj Lutsch – Makejewka – Donezk ist“, meldete der Pressedienst.
Es wurde präzisiert, dass die Fräsarbeiten und das Aufbringen einer Nivellierungslage schon vollständig abgeschlossen sind. Von der obersten Lage seien schon 73.000 m2 aufgebracht.
An den Arbeiten sind
Donspezprom, Awtoban und Sowremennoje Doroshnoje Stroitelstwo als Vertragsfirmen beteiligt.

Dnr-online.ru: Seit Beginn des Jahres 35.000 Fahrausweise verkauft
Das Verkehrsministerium der DVR hat die Verkaufszahlen von Bus-, Bahn- und Flugtickets im Servicezentrum des Vorverkaufs und seinen Filialen für die Monate Januar bis Oktober untersucht, teilt der Pressedienst der Behörde mit.
Verkauft wurden 32.300 Fahrscheine, davon allein ca. 30.000 für Bus
fahrten. Nochmal 2.500 Eisenbahnfahrkarten und Flugscheine wurden an den Vorverkaufskassen der Republik verkauft.
Speziell im Oktober wurden 4.100 Beförderungsverträge für die verschieden Verkehrsarten abgeschlossen; im Oktober des Jahres 2017 waren es nur 3.100.
Im Donezker Servicezentrum des Vorverkaufs werden nicht nur Inlandstickets verkauft, sondern auch solche des internationalen Verkehrs. Das Zentrum hat Filialen in den Städten Donezk, Jasinowataja, Gorlowka, Makejewka, Charzysk, Ilowajsk und Debalzewo sowie auf den Bahnhöfen Nikitowka, Jenak
iewo und Krinitschnaja.

Dan-news.info: Anbaufläche von Wintergetreide auf Rekordniveau seit vier Jahren
Die Landwirte der DVR haben im Rahmen der Herbstkampagne eine Rekordfläche von 100.600 Hektar bearbeitet. Das berichtete der Pressedienst des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung der DVR heute.
„Die herbstliche Saatkampagne in der Republik ist abgeschlossen. Die Anbaufläche beträgt 106% des geplanten Wertes”, heißt es in der Mitteilung des Pressedienstes.
Nach Angaben des Ministeriums wurden die höchsten Werte der Planübererfüllung aus den landwirtschaftlichen Unternehmen, auch privaten, folgender Bezirke gemeldet: Makejewka – 128,9%, Sneshnoje – 124,1%, Debalzewo – 128,1%, Gebiet Schachtjorsk – 115,7%, Gebiet Telmanowo – 108,0%, Jenakijewo – 107,8% und Gebiet Starobeschewo – 106,0%.
Es wurde angemerkt, dass ein solches Ergebnis durch die guten Wetterbedingungen und durch die Preissenkungen bei Kraft- und Schmierstoffen möglich wurde.
Es sei hinzugefügt, dass der Volkssowjet der DVR … am 19. Oktober das Gesetz Zur Änderung des Artikels 84 des Gesetzes ‚Über das Steuersystem‘ angenommen hat, mit dem die Verbrauchssteuern auf Benzin und Dieselkraftstoff von 150 auf 50 Dollar pro Tonne gesenkt wurden. Am 2. November wurde der Parlamentsbeschluss über die Senkung des Steuersatzes bei mittleren Destillaten, Kerosin, Schmierstoffen u. a. auf ein Drittel des vorherigen Wertes umgesetzt.

Dan-news.info: Feuerwehrfahrzeuge und kommunale Technik aus der Russischen Föderation
Donezk, 7. November – Die Donezker Volksrepublik erhält im Rahmen der humanitären Hilfe Fahrzeuge für den Zivil- und Katastrophenschutz und die kommunale Wohnungswirtschaft. Das berichtet eine Quelle aus dem Ministerrat der Republik.
„Wir erwarten in Kürze zwei Straßendienstfahrzeuge, einen Motorstraßenhobel mittlerer Größe und drei Tanklöschfahrzeuge SIL-131”, sagte der Informant.
Humanitäre Hilfe in Form von ziviler Technik aus Russland kommt nicht zum ersten Mal in die DVR. Eine der größten Partien waren 36 Feuerwehrfahrzeuge und andere Rettungstechnik, die dem Ministerium für Zivil- und Katastrophenschutz der DVR im Jahr 2016 übergeben wurden. Und seit 2014 kamen um die hundert Einheiten moderner landwirtschaftlicher Technik ins Land.

Dnr-online: Über elf Millionen Fahrgäste im elektrischen Nahverkehr
In der Abteilung für Automobil- und Personenverkehr des Verkehrsministeriums der DVR hat man die Aktivitäten der städtischen Unternehmen des elektrischen Nahverkehrs im vergangenen Monat analysiert.
Nach Informationen der Abteilung wurden in dieser Sparte im Oktober diese
s Jahres über 11,4 Millionen Fahrgäste befördert, davon etwa 7,2 Millionen zu Sozialtarifen. Seit Jahresbeginn wurden 103 Millionen Menschen gezählt, 65 davon zu ermäßigten Fahrpreisen. In der DVR existieren fünf kommunale Verkehrsunternehmen mit elektrisch betriebenen Linien: in Donezk, in Makejewka, in Jenakjewo, in Gorlowka und in Charzysk. Die Gesamtlänge aller Linien des elektrischen Nahverkehrs beträgt 566,4 Kilometer; es gibt 26 Trolleybus- und 15 Straßenbahnlinien. Der aufsummierte Fahrzeugpark aller Betriebe beträgt 693 Einheiten, davon 286 Trolleybusse und 239 Straßenbahnwagen

Dan-news: Eine Million Tonnen Kohle in Mospino verarbeitet
Donezk, 7. November – Die Werktätigen des staatlichen kohleverarbeitenden Unternehmens
Mospinskoje UPP haben seit Jahresbeginn eine Million Tonnen gewöhnlicher Steinkohle verarbeitet. Das berichtete der Pressedienst des Ministeriums für Kohle und Energie der DVR heute. … „Vertreter des Ministeriums für Kohle und Energie sowie der Bürgermeister von Mospino Michaïl Merenkow beglückwünschten das Kollektiv“, fügte man dort hinzu. Konkret wurden Ehrenurkunden des Werks an 22 Mitarbeiter für ihre aufopferungsvolle Arbeit und hohe Professionalität überreicht; der Leiter erhielt den Orden Heldenmut des Bergmanns zweiten Grades. Das kohleverarbeitende Unternehmen in Mospino ist das einzige in der Republik in Staatseigentum. Dort wird Magerkohle und Gaskohle für die Wärmekraftwerke in Starobeschewo und Sugres angereichert.

Lug-info.com: Parlament verringert Verantwortung von Wirtschaftssubjekten bei Warenüberschuss
Die Abgeordneten des Volkssowjets haben am 8. November auf einer Plenarsitzung in erster und zweiter Lesung das Gesetz zu Veränderungen im Artikel 16 des Gesetzes der LVR Einsatz von Registrierkassen im Handel, in der Gastronomie und bei Dienstleistungen, angenommen, mit dem er die Verantwortung von Wirtschaftssubjekten, bei denen bei einer Inventur ein Warenüberschuss festgestellt wurde, verringern will.
Wie die stellvertretende Leiterin der Steuerverwaltung beim staatlichen Komitee für Steuern und Abgaben der LVR Tatjana Falina sagte, ist Ziel des Gesetzes, die Verantwortung von Personen, die für Umsatz und Lagerhaltung verantwortlich sind, und bei denen bei gewöhnlichen Inventuren ein Überschuss an Waren festgestellt wurde, zu verringern.
„Nach der heutigen Gesetzgebung wird bei einem solchen Verstoß eine Verantwortung in Höhe von 200% des Warenwertes geltend gemacht. Weil die Wirtschaftssubjekte sich in einer schwierigen ökonomischen Lage befinden, erscheint die Anwendung so hoher Strafen als nicht zuzumutende Belastung, weil die Person durch den Verkauf solcher Waren nur die Hälfte der Strafe wieder hereinholen kann”, erklärte sie.
Falina fügte hinzu, dass Wirtschaftssubjekte Steuern und Abgaben auf den Gewinn beim Verkauf solcher Waren deklarieren und entrichten müssen.
Um den finanziellen Druck auf Personen, die für Umsatz und Lagerhaltung verantwortlich sind, abzuschwächen, sieht das angenommene Gesetz eine Abgabepflicht in Höhe von 20% des Wertes der nicht deklarierten Waren vor, wie er aus der Buchhaltung hervorgeht bzw. – wenn kein Wert ermittelt werden kann – des Marktpreises ähnlicher Waren bei vergleichbaren ökonomischen Verhältnissen”, sagte die stellvertretende Leiterin der Verwaltung.
Die Vorsitzende des Volkssowjetausschusses zu Fragen der Haushalts-, Investitions- und Steuerpolitik, Wirtschaft, Handel und Außenbeziehungen sowie der Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen Jana Schubina merkte an, dass das angenommene Gesetz auf die Schaffung eines besseren Klimas für den Handel in der Republik ausgerichtet ist.

Dan-news.info: Die Qualität der Mobilfunknetzversorgung in Schachtjorsk muss besser werden
Schachtjorsk, 8. November – Der Mobilfunkanbieter Phönix fährt mit der Modernisierung seines Netzes fort. In nächster Zukunft werden in Schachtjorsk zehn neue Basisstationen errichtet. Darüber sprach das kommissarische Staatsoberhaupt der DVR Denis Puschilin heute bei einer Reise in die Stadt.
„Das soll, wenn ich mich nicht irre, bis zum 15. November geschehen. Dann wird es spürbare Verbesserungen geben”, beantwortete Puschilin eine Frage von Einwohnern der Stadt.
Der Staatschef unterstrich weiter, dass die Einrichtungen Telekommunikation in der Donezker Volkrepublik schrittweise erneuert werden.
Früher schon wurde berichtet, dass Phönix zur Verbesserung der Versorgung im Laufe des Herbstes 52 neue Basisstationen an 22 Orten der DVR errichtet.
Phönix ist der erste Mobilfunkanbieter der Republik. Er begann seinen Testbetrieb im Juni 2015 und arbeitet seit Februar 2016 auf regulärer Basis. Der Kundenstamm beträgt mehr als 1,3 Millionen Menschen.

Mptdnr.ru: Unternehmen der Lebensmittelindustrie der DVR fahren fort, das Angebot zu erweitern
Am 8. November machten Mitarbeiter des Ministeriums für Industrie und Handel der Donezker Volksrepublik einen Arbeitsbesuch beim Unternehmen zur Herstellung von Pestos und Gewürzen der Marke Amra. Das Unternehmen hat 45 Sorten Würzmittel, Soßen und Dressings sowie fünf verschiedene Pestos entwickelt.
Nach den Worten der Direktorin werden bei der Herstellung keine Konservierungsstoffe oder künstliche Farbstoffe verwendet.
„Wir vervollkommnen die Produktionstechnologie kontinuierlich und sind um eine hohe Qualität bemüht. Die Pestos werden nach einem einzigartigen, überlieferten abchasischen Rezept hergestellt, damit der Verbraucher in den Genuss der Tiefe von Geschmack und Aroma kommt. Die Würzmittel, Soßen und Dressings werden nach jahrhundertealten Rezepturen von erfahrenen Fachleuten des Unternehmens aus pflanzlichen Rohstoffen zubereitet. Die Produktion unterliegt strenger Kontrolle während aller ihrer Etappen”, sagte Natalja Adaktilos.
Die Unternehmensleitung plant, in der nächsten Zeit eine Strategie zur Herstellung von Zuschlagstoffen und Gewürzen für das Backen zu Hause zu entwickeln.
Die Leiterin der Abteilung für Leicht- und weiterverarbeitende Industrie dies Ministeriums merkte an, dass die Unternehmen der Republik eine weit gefächerte Auswahl anbieten und auch wachsam auf die sich jahreszeitlich ändernde Nachfrage reagieren.
„Zu den verschiedenen Jahreszeiten werden unterschiedliche Zutaten und Gewürze nachgefragt. So steigt zum Beispiel die Nachfrage nach Vanille , Vanillezucker und Zimt in der Zeit vom Ende des Winters bis Ostern; in dieser Zeit sind Gewürze der ‚süßen Linie‘, Vanillezucker aus natürlicher Bourbonvanille, Vanille in Hülsen, gemahlener Zimt, Zimtstangen sowie Zutaten zu Glühwein und Punsch von besonderem Interesse. Ab April kommen Gewürze und Zutaten zu Schaschliks und Grillfleisch hinzu, die bis Ende September auf hohem Niveau bleiben. Im Juni beginnt die Hochzeit der Zutaten zur Haltbarmachung und zum Einlegen, die auch bis Ende September dauert. Mit Eintritt der kalten Monate steigt der Absatz von gemischten Zutaten zu verschiedenen Geflügel- und Fischgerichten sowie exotischer Gewürze”, sagte Jelena Woronina.

Smdnr.ru: Ministerrat der Donezker Volksrepublik beschließt eine Reihe normativer Akte
Am 8. November fand unter Leitung des Vorsitzenden Alexandr Anantschenko eine ordentliche Sitzung des Ministerrates der DVR statt.
Beschlossen wurde eine Anordnung Über die Schaffung einer interministeriellen Komission zur Regulierung der Entwicklung des staatlichen Sektors der Wirtschaft und zur Koordination des Instruments der Äußeren (staatlichen) Verwaltung von Unternehmen. Zum Vorsitzenden der Kommission wurde Alexandr Anantschenko ernannt. Aufgabe der Kommission ist die Koordination und Kontrolle von staatlichen Unternehmen und Körperschaften, unter Äußerer Leitung stehender Unternehmen und anderer Einrichtungen im Rahmen bestehender Produktions- und Finanzpläne. Die Kommission wird die Anwendung des Arbeitsrechts und die Berücksichtigung der gesetzlich garantierten Interessen der Beschäftigten oben genannter Unternehmen kontrollieren.
Die Tätigkeit der Kommission wird auf die Optimierung von Zusammenstellung und Struktur des staatlichen Sektors und die Schaffung eines effektiven Systems zur Verwaltung des staatlichen Eigentums gerichtet sein. „Heute ist ein Steuerungssystem von staatlichen Unternehmen, das die Zuordnung zu einem bestimmten Ministerium, die Analyse der Tätigkeit und bereits getroffene Entscheidungen berücksichtigt, geschaffen worden. Viele Unternehmen sind verlustbringend und ineffektiv, es gibt ungelöste Probleme bei der Zertifizierung, bei der Flächennutzung und dem Vermögen, welches durch die staatlichen Verwaltungen betreut wird. Viele der durch die jeweilige Äußere Leitung erlassenen Regelungen sind nicht veröffentlicht. Um hier Wohlbegründetheit, Transparenz und Kollegialität bei der Entscheidungsfindung zu gewährleisten, ist eine interministerielle Kommission notwendig”, unterstrich Alexandr Anantschenko.
Alexandr Anantschenko beauftragte die Minister mit der Zusammenstellung analytischer Informationen über die Probleme, mit denen die Äußeren Verwaltungen zu kämpfen haben.
Der Ministerrat beschloss auch eine Anordnung Über die Schaffung einer interministeriellen Kommission zur Unterstützung des Unternehmertums. Hauptaufgabe dieser Kommission wird die Lösung sozialökonomischer Probleme der Donezker Volksrepublik sein. Die Tätigkeit der Kommission wird auf die Schaffung transparenter und komfortabler Bedingungen für unternehmerische Tätigkeit, das Zusammenwirken bei der Entwicklung des Unternehmertums und die Berücksichtigung seiner gesetzlich garantierten Interessen gerichtet sein. Die Kommission wird zur Verbesserung von Regulierungsmethoden Vorschläge zu Änderungen am Gesetzeswerk, soweit sie das Funktionieren und die Entwicklung des Unternehmertums betreffen, erarbeiten. „Der Erlass dieser Anordnung ist von der Notwendigkeit einer legalen Dialogplattform für Staat und Wirtschaft diktiert. Die Entscheidungen der Kommission müssen offen und auf einen Interessenausgleich zwischen Staat und Wirtschaft gerichtet sein. Ohne eine solche Plattform wird eine Arbeit in dieser Richtung nicht möglich sein”, sagte Alexandr Anantschenko, zum Vorsitzenden auch dieser Kommission ernannt.
Anantschenko beauftragte die stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrates eine effektive Zusammenarbeit zwischen den Ministerien und anderen Entscheidungsträgern in die Wege zu leiten. „Die Tätigkeit der Ministerien und (anderer) Behörden muss auf eine Erhöhung der Lebensqualität unserer Bürger gerichtet sein”, unterstrich der Vorsitzende der Kommissionen.

Lug-info.com: Zwangseintreibung von Steuerschulden ausgesetzt
Die Abgeordneten des Volkssowjets haben auf einer Plenarsitzung in zweiter Lesung ein Änderungsgesetz zum Gesetz der Lugansker Volksrepublik ‚Über das Steuersystem‘ angenommen, mit dem die Zwangseintreibung von Steuerschulden einer Reihe von Unternehmen der LVR ausgesetzt wird.
„… Dies betrifft staatliche und städtische Unternehmen gemäß einer vom vom Ministerrat der LVR beschlossenen Auflistung”, sagte der Vorsitzende des Parlamentsausschusses zu Fragen der Gesetzgebung, der Normenfindung, des staatlichen Bauwesens, der Innovations- und Regulierungspolitik der örtlichen Selbstverwaltung und der Arbeitsorganisation Denis Kolesnikow.
„Mit diesem Gesetz wird das Verstreichen der Zeit bei der Frist einer solchen Schuld angehalten, wodurch ein Haushaltsminus vermieden und die Schuld später eingetrieben werden kann”, fügte er hinzu.
Kolesnikow erklärte, dass es hauptsächliches Ziel des Gesetzes sei, durch die Schaffung guter Bedingungen für staatliche, städtische und solche Unternehmen, die unter Äußere (staatliche) Leitung gestellt sind, die wirtschaftliche Entwicklung der LVR, eine maximale Ausnutzung des industriellen Potentials und Wachstum zu gewährleisten. Außerdem soll kein Produktionsstillstand dieser Betriebe durch eine etwaige Steuereintreibung zugelassen werden.

Lug-info.com: Lugansker Volksrepublik plant weitere Wiederinbetriebnahmen stillstehender großer Betriebe
Das sagte Staatschef Leonid Pasetschnik heute bei einem Besuch der Firma Junis GmbH in Krasnyj Lutsch. Die Firma Junis ist ein besonderes Unternehmen zur Herstellung von Metallwaren für verschiedene Anwendungen.
… Erstens schaffen wir weiterhin neue Arbeitsplätze. Und zweitens ist die Produktion bei Junis technologisch auf sehr hohem Stand. Es werden Röhren, Profile und Heizkörper aus Aluminium hergestellt, die in Europa, ja eigentlich auf der ganzen Welt sehr gefragt sind. Das sind alles natürlich große Rechte, aber auch große Verpflichtungen. Alles ist auf die Entwicklung der Republik gerichtet, auf die Entwicklung der Wirtschaft als Ganzes”, unterstrich Pasetschnik.
„Wir planen des weiteren, alle unseren ähnlichen Betriebe, die entweder konserviert sind oder aus dem einem oder anderen Grunde nicht arbeiten, wieder zu eröffnen. Wir erarbeiten die rechtlichen Grundlagen dafür, dass sie in die Lage versetzt werden, wieder zu arbeiten”, sagte das Staatsoberhaupt.
Pasetschnik begutachtete die Kapazitäten und machte sich mit Technologie und Methoden der Herstellung von Aluminiumprodukten bekannt.
Vertreter der Unternehmensleitung sagten, dass Junis auch über eine eigene Schmelze, eine Abteilung zum Strangpressen und eine Lackiererei verfügt.
Der Bediener einer der Straßen der Heizkörperabteilung Sergej Burlakow berichtete über die dort fabrizierten Aluminium- und Verbundgeräte.
„In unserer Abteilung kommt flüssiges Aluminium in einen Pressofen. Eine spezielle Schöpfkelle entnimmt daraus eine bestimmte Menge ist gießt sie in eine Pressform. Dort geschieht ein Schlag aus einem Hydraulikspeicher, das Aluminium verteilt sich über die ganze Form und bildet den sogenannten zweiteiligen Schmetterling. Dann bearbeitet ein Roboter den ‚Schmetterling‘, entfernt kleine Überstände und die Werkstücke kommen in die mechanische Bearbeitung. Dort werden sie geschliffen und erhalten ein bestimmtes Profil. Dann gehen alle Teile auf die Montagelinie, zur Lackierung und werden schließlich verpackt”, sagte er.
Das Unternehmen verwendet nur Rohmaterialien von hoher Qualität und arbeitet mit modernen Maschinen unter Anwendung herausragender Technologien.

dnr-online.ru: Heute, am 9. November, wurde mit der Inbetriebnahme des ersten Hochofens der Donezker Metallfabrik (DMS) begonnen.
Der zweite Hochofen wird in der nächsten Woche in Betrieb genommen. Über den Winter wird das Unternehmen mit voller Kapazität arbeiten.
Am 22. September wurde der erste Hochofen zur Generalüberholung abgeschaltet, die am 27. Oktober abgeschlossen wurde. Der zweite Hochofen wurde planmäßig zur Überholung abgeschaltet.
Die Konjunktur ist derzeit für die Metallurgen nicht günstig: die Weltmarktpreise für Rohstoff sind um 10-15% gestiegen, während die Preise für Roheisen um 10% gefallen sind. Die Arbeiter der DMS haben ihre Löhne in vollem Umfang weiter erhalten (von einem Absenken auf zwei Drittel kann nicht die Rede sein). Trotz der „Verschiebung“ des Marktes wurde entschieden, die Hochöfen in Betrieb zu nehmen und die Fabrik im Winter mit voller Kapazität arbeiten zu lassen.
Die DMS steht unter äußerer Leitung des geschlossenen Aktiengesellschaft „Wneschtorgservis“.

Dnrailway.ru: 85 Jahre Wagenwerk Debalzewo Rangierbahnhof
Das Kollektiv des Wagenwerks Debalzewo Rbf beging das 85-jährige Jubiläum. Im Jahre 1933 wurde beim Bahnhof Debalzewo eine Güterwagenwerkstatt eröffnet. Dies war der Beginn der Geschichte des Unternehmens.
Heute arbeiten hier 300 Menschen, und für viele von ihnen ist das nicht nur ihr Arbeitsplatz, sondern ihr zweites Zuhause. An der Festveranstaltung nahmen die Führung der Wagenwirtschaft des staatlichen Unternehmens Donezker Eisenbahn, Eisenbahnveteranen, Vertreter älterer Generationen und junge Spezialisten, die gerade erst begonnen haben, im Werk zu arbeiten, teil.
85 Jahre sind ein stolzes Alter für ein Unternehmen. Inzwischen ist es fast vollständig gelungen, das während der Kampfhandlungen im Jahr 2014 zerstörte Werk wieder aufzubauen. Das Wichtigste ist jedoch: „Auch wenn viele fortgegangen sind, ist es gelungen, das Kollektiv zu erhalten”, sagte der Leiter der Wagenwirtschaft Wadim Fedtschenko bei seinem Glückwunsch an die Arbeiter des Wagenwerks Debalzewo-Sortirowotschnaja. „Hier arbeiten energische, talentierte Spezialisten, Meister ihrer Sache, die alle Schwierigkeiten – davon bin ich überzeugt – überwinden können. Ich sehe im Saal viele Pensionäre, und sie schauen voller Stolz auf ihre Gastgeber, die Generation junger Eisenbahner. Das Werk, das sie aufgebaut und entwickelt haben, ist in würdigen, zuverlässigen Händen.
In der Geschichte des Werkes gab es Jahre der Zerstörung durch den (Großen Vaterländischen, Anm. d. Übers.) Krieg, Perioden des Wiederaufbaus und der intensiven Entwicklung. Das Werk nach diesem Krieg wieder aufzubauen, war nicht einfach. Es gelang erst im Jahre 1950.
Von 1974 bis 1993 gab es eine intensive Bautätigkeit: Umrüstung und Erweiterung der Werkstätten sowie die Verschönerung des Geländes. Damals wie heute waren die Menschen die wichtigste und wertvollste Ressource. Hier arbeiteten talentierte Ingenieure, Erfinder und Neuerer, deren Erkenntnisse in Wagenwerken der ganzen Sowjetunion eingeführt wurden. Im Unternehmen wurden ‚Schulen der Exzellenz‘ zum Erlernen neuer Arbeitsmethoden und progressiver Technologien durchgeführt.
Die Mitarbeiter des Werkes von heute müssen das Unternehmen erneut aufbauen. Hier konnten Traditionen der Arbeit und die Erfahrung der Generationen bewahrt werden. Und schon nimmt der Umfang der Produktion wieder zu.
Uns helfen auch die Pensionäre; sie geben den jungen Arbeitern nützliche Ratschläge. In diesen Tagen erhielt ich viele Anrufe von Veteranen, die heute nicht zu dieser Feier anreisen und das Kollektiv zum Jubiläum beglückwünschen können”, sagte der Leiter des Werkes Roman Lewizkij.
Bei den Feierlichkeiten hörte man viele warme Worte, es wurden Geschenke ausgetauscht und es gab ein Konzert. Die Mitarbeiter der Donezker Eisenbahn gratulierten dem Kollektiv des Wagenwerks Debalzewo Rbf , wünschten Frieden, Glück und Erfolge bei der Arbeit.

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