Presseschau vom 04.11.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: Ukraine setzt erstmals seit 19 Jahren S-300B1 ein
Zum ersten Mal seit 19 Jahren hat das ukrainische Militär das mobile Flugabwehrsystem S-300B1 eingesetzt. Das erklärte der Chef des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, Victor Muschenko, auf seinem Facebook-Account.
Laut Muschenko wurde das System bei Schießübungen in der Region Cherson eingesetzt.
Die Region grenzt an die Halbinsel Krim. Die Systeme sollen zwei Ziele zerstört haben.
„Die Ergebnisse der Schießübungen haben bestätigt, dass wir unsere Kampfstärke innerhalb kürzester Zeit deutlich steigern können”, schrieb Muschenko.
Er stellte außerdem fest, dass der erfolgreiche Einsatz der wiederaufgebauten Kurz- und Mittelstrecken-Luftabwehrsysteme sowie die Erprobung modernisierter Kontrollsysteme Aussichten für den weiteren Ausbau des ukrainischen Verteidigungsindustriekomplexes eröffnen.
Zuvor hatte der Sprecher der ukrainischen Luftabwehrtruppen, Dmitri Strutinski, versprochen, dass die Übungen mit lenkbaren Raketen im Gebiet Cherson, das an die Krim grenzt, am 1. November beginnen und bis zum 4. November dauern würden.
In diesem Zusammenhang müsste nach seinen Worten der Luftraum über dem Schwarzen Meer gesperrt werden.


Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Losowoje
Geschossen wurde mit Granatwerfern.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Politiker wirft Merkel Verlust von Krim und Donbass vor
Juri Tschischmar, Abgeordneter der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), hat der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel den Verlust der einst ukrainischen Regionen Donbass und Krim zur Last gelegt. Eine entsprechende Erklärung machte er in dieser Woche im Laufe der Sendung „Narod proti“.
Tschischmar, der Mitglied der Radikalen Partei von Oleg Ljaschko ist, behauptete, es hätte keinen Konflikt in der Donbass-Region und keine Wiedervereinigung der Krim mit Russland gegeben, wenn sich Angela Merkel 2008 nicht gegen die Aufnahme der Ukraine in den Nato-Aktionsplan ausgesprochen hätte.
„Was Angela Merkel betrifft, haben wir eine sehr harte Haltung in Bezug darauf, dass sie heutzutage die Sicherheit der Ukraine garantieren muss. Es war sie, (…) die 2008 in Bukarest Putins Russland zuliebe die Frage der Nichtgewährleistung des Nato-Aktionsplans für die Ukraine gestellt hat. Hätten wir das damals gehabt, würde es heute vielleicht keinen Donbass und keine Krim geben. Darum haben wir viele Fragen an sie (Merkel – Anm. d. Red.)“, erklärte der Abgeordnete.
Die Krim war nach dem Referendum im März 2014, bei dem 96,77 Prozent der Bewohner der Republik Krim und 95,6 Prozent der Einwohner von Sewastopol für den Beitritt zum Staatsbestand Russlands gestimmt hatten, der Russischen Föderation beigetreten. Grund für die Volksabstimmung war der Staatsstreich im Februar 2014 in Kiew.
Die ukrainischen Behörden hatten im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz in der Ukraine ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Für die Regelung der Situation im Donbass sind bereits drei Dokumente angenommen worden, die Maßnahmen zur Deeskalation festlegen. Trotzdem konnte in dieser Region noch kein Frieden hergestellt werden.
Kiew hatte Moskau mehrmals Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine und insbesondere eine militärische Beteiligung am Konflikt im Südosten des Landes vorgeworfen. Russland weist die Vorwürfe zurück und bestreitet jede Verwicklung in den innerukrainischen Konflikt.
Die Behörden Kiews erwarteten auf dem Nato-Gipfel in Bukarest 2008, in den Aktionsplan zur Mitgliedschaft in der Allianz aufgenommen zu werden. Dagegen sprachen sich Frankreich, Deutschland und einige andere europäische Staaten aus. Die Nato-Führung erklärte letztendlich, dass die Türen des Bündnisses für die Ukraine offen bleiben würden.
2010, nachdem Viktor Janukowitsch zum neuen Präsidenten der Ukraine gewählt worden war, proklamierte die Ukraine ihre Blockfreiheit und lehnte die Nato-Mitgliedschaft ab.


Dnr-sckk.ru:
Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 3. November 3:00 Uhr bis 4. November 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 16.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Shabitschewo, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Alexandrowka), Saitschenko, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Zerstörungen an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 20.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 238.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Poroschenko lädt türkisches Militär in den Donbass ein
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan die Teilnahme türkischer Soldaten an einer UN-Friedensmission im Donbass angeboten, berichtet der Fernsehsender 112 Ukraina.
„Wir vertrauen der Türkei und würden uns freuen, wenn die Türkei durch die Entsendung ihrer Friedenssicherungsmission als Teil der Uno an der Errichtung des Friedens im Donbass teilnehmen würde“, so Poroschenko.
Zudem habe man mit der Türkei ein Projekt vereinbart, in dessen Rahmen die Infrastruktur im Donbass mit türkischer Teilnahme aufgebaut werden sollte.
Erdogan seinerseits hätte die Möglichkeit, türkische Friedenssoldaten in den Donbass zu schicken, nicht erwähnt. Die Türkei werde aber die Angliederung der Krim an Russland nicht akzeptieren, stellte der türkische Präsident fest.
Das Treffen zwischen Poroschenko und Erdogan fand in Istanbul statt. Dabei wurde ein bilaterales Abkommen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit unterschrieben.
Die ukrainischen Behörden hatten im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz in der Ukraine ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Für die Regelung der Situation im Donbass sind bereits drei internationale Abkommen geschlossen worden, die Maßnahmen zur Deeskalation festlegen. Trotzdem konnte in dieser Region noch kein Frieden hergestellt werden.


de.sputniknews.com: Nato-Übungen in Norwegen: Vier Soldaten verletzt
In Norwegen finden die größten Nato-Manöver seit dem Ende des Kalten Krieges statt. Laut der Nachrichtenagentur Belga sind am Samstag im Zuge der Übungen vier schwedische Soldaten verletzt worden.
Der Meldung zufolge sind am Samstag bei den Nato-Übungen Trident Juncture in Norwegen vier schwedische Militärangehörige verletzt worden, als es zu einer Kollision zwischen einem Panzer und einem anderen Militärfahrzeug kam.
Die verletzten Soldaten hätten sich im Letzteren befunden.
Alle Verletzten wurden laut der Nachrichtenagentur ins Krankenhaus gebracht. Zwei von ihnen verließen unmittelbar nach der Untersuchung die medizinische Einrichtung, die anderen beiden bleiben weiter zur Behandlung.
In welchem Zustand sich diese beiden Militärs befinden, wird nicht erklärt, ihr Leben sei jedoch nicht in Gefahr.
Die Nato-Übungen „Trident Juncture“ finden vom 25. Oktober bis 7. November in Norwegen statt. Daran sind rund 50.000 Soldaten aus 30 Ländern beteiligt.
Diese Manöver gelten als die größten Militärübungen der letzten Jahre an den russischen Grenzen.

 

nachmittags:

Dnr-online.ru: Am Tag der Einheit des Volkes fand im Kalininskij-Bezirk von Donezk eine feierliche Zeremonie zur Anlage eines Parks statt, der nach dem ersten Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko bnannt ist. Die ersten jungen Bäume des zukünftigen Parks pflanzten das kommissarische Oberhaupt des DVR Denis Puschilin, Mitglieder der Regierung, Leiter von Städten und Bezirken der Republik, Aktivsten der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ und der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ sowie Schüler der „Schule Nr. 4 – Kadettenkorps“.
„Alexandr Sachartschenko ging einen nicht einfachen Weg gemeinsam mit dem Volk des Donbass. Er war nicht nur das erste Republikoberhaupt, er führte auch einen historischen Prozess an, er führte einen Veränderungsprozess an. Und die Republik ist in
Vielem seiner Persönlichkeit, seiner Seelenkraft verpflichtet. Und während dieses ganzen Weges haben wir gesehen, welch großen Einfluss eine Persönlichkeit in der Geschichte haben kann. Wir haben uns davon überzeugt.
Ich kann mit Überzeugung sagen, dass es unsere Aufgabe ist, eine Kontinuität der Generationen zu erreichen. Und die Schritte, die wir heute zur Verewigung des Andenkens des ersten Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko tun, für jeden von uns wichtig sind. Und die Anlage eines Parks, der nach dem ersten Oberhaupt der DVR benannt ist, ist ein sehr bedeutsames Ereignis.
Ich bin überzeugt, dass es noch Plätze und Straßen geben wird, die seinen Namen tragen. Das brauchen wir alle. Es ist deshalb notwendig, damit die Nachkommen sich erinnern und wissen, was geschehen ist, wie die Donezker Volksrepublik entstanden ist. Und dieser Park wird ein Symbol unserer Einheit und Geschlossenheit werden. Das ist das, wovon Alexandr Sachartschenko sprach und träume und das, was wir gemeinsam tun werden“, sagte das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin.
Das Andenken des ersten Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko wurde von den Versammelten durch eine Schweigeminute geehrt.
Der Ort für die Anlage des Parks ist nicht zufällig gewählt. Noch am 5. Dezember 2017 schlug Alexandr Sachartschenko während eines Treffens mit den ersten Kadetten der Republik vor, die Tradition von Donezk als „Stadt der Millionen Rosen“ fortzusetzen,
die mit Parks und Grünflächen übersät ist. Die Eröffnung des Parks unter Beteiligung von Alexandr Sachartschenko war für den Herbst dieses Jahrs geplant. Heute haben die Donezker Kadetten die Verpflichtung übernommen, diesen Park zu hüten und das Andenken des Helden der DVR Alexandr Sachartschenko (1976-2018) zu ehren.


de.sputniknews.com: Antwort auf US-Basis in Polen: Lukaschenko will „Etwas in Weißrussland stationieren“
Wenn ein US-Stützpunkt in Polen errichtet wird, würde Weißrussland laut seinem Präsidenten Alexander Lukaschenko zu Gegenmaßnahmen gezwungen sein.
Ende Oktober erklärte der polnische Minister für nationale Verteidigung, Mariusz Blaszczak, dass Warschau die Unterstützung Washingtons für die Bildung eines US-Militärstützpunkts in Polen unter dem Arbeitstitel „Fort Trump“ bekommen habe.
„Ich sagte dem Außenminister (Polens – Anm. d. Red.), als er bei uns in Minsk auftrat: Wir werden nicht mit Ihnen kämpfen. Also schaffen Sie keine zusätzlichen Stützpunkte. Ansonsten müssten wir mit den Russen darauf antworten. Das bedeutet, dass wir etwas stationieren müssen, um Ihnen entgegenzuwirken“, so der weißrussische Präsident am Sonntag.
Er unterstrich allerdings, dass Weißrussland friedlich sei und lieber Hunderte Jahre Verhandlungen als einen Tag Krieg haben würde.
Moskau warnte davor, dass die Schaffung eines US-Militärstützpunktes in Polen militärtechnische Vorkehrungen seitens Russlands erfordern würde.
Zuvor hatte der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko verkündet, Russland und Weißrussland hätten alle militär-technischen Möglichkeiten, um auf die Stationierung einer ständigen US-Basis in Polen zu reagieren.

Armiyadrn.su: Bericht des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz über die Lage am 04.11.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
16 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners auf 13 Ortschaften der Republik festgestellt.
In
Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus das Gebiete von Sajzewo und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Donezk wurden von den Positionen der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow aus die Gebiete von Krutaja Balka, Spartak, Jasinowataja, Alexandrowka, Shabitschewo, der Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk sowie das Gebiet des Donezker Flughafens mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 128. Gebirgssturmbrigade und der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Sobko und Kuratsch zum Beschuss von Saitschenko, Kominternowo, Leninskoje und Sachanka großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Beim Beschuss von Sachanka, Besymennoje und Leninskoje haben die ukrainischen Kämpfer großkalibrige Waffen, die von den Minsker Vereinbarungen verboten sind, verwendet und zehn Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm sowie 50 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
In den letzten 24 Stunden hat die diensthabende
Luftabwehr der Volksmiliz der DVR einen weiteren Versuch, eines Gruppenangriffs von Kampfdrohnen im Gebiet von Sachanka verhindert. Gegen 17:00 Uhr haben Beobachter eine Annäherung von drei Drohnen des Gegners bemerkt, danach wurde auf sie konzentriert das Feuer eröffnet. Zwei Drohnen wurden durch Schusswaffen aus Betrieb gesetzt. Im Absturzgebiet wurden Detonationen und Entzündungen von trockenem Gras festgestellt.
Ich will auf auf einen ähnlichen Fall am 29. Oktober dieses Jahres hinweisen und
daran erinnern, als ukrainische Straftruppen aus der 28. Brigade unter Nutzung von Drohnen einen Angriff mit Brandgeschossen auf Wohnhäuser von Staromichajlowka verübten, was Brände in Häusern in der Dnejpropetrowskaja-Straße nach sich zog.
Dabei haben die ukrainischen Kämpfer eine zum Beschussort fahrende Brigade des Zivilschutzministeriums beschossen und die Feuerwehrleute gezwungen, die Löschung des Brand
es einzustellen und den Ort des Geschehens zu verlassen.
Bei uns gehen weiter Informationen über nicht kampfbedingte Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone ein. Am 3. November dieses Jahres entstand auf den Positionen der 58. Brigade im Gebiet von Schumy während des Trinkens von Alkohol ein Konflikt zwischen Soldaten aufgrund persönlicher Abneigung, der mit der Verwendung von Waffen endete. Im Ergebnis erlitt Feldwebel Koltschenko eine Schusswunde am Bein.
Um einer disziplinarischen Rüge zu entgehen erteilte das Brigadekommando den Befehl, den genannten Fall zu verheimlichen, dazu wurde der verletzte Soldat in das zentrale Stadtkrankenhaus von Dsershinsk eingeliefert.

de.sputniknews.com: Nato bereitet sich auf Krieg vor – Experte
Der Militärexperte Igor Korotschenko hat die Äußerung des Chefs des Internationalen Militärstabs der Nato (International Military Staff, IMS), Generalleutnant Jan Broeks, kommentiert, der zur Verbesserung der Logistik des Nordatlantischen Bündnisses aufgefordert hatte.
Zuvor hatte Broeks in einem Interview mit dem Magazin „Defense News“ geäußert, dass die Nato-Länder im Falle eines Konflikts mit Russland mit ernsthaften logistischen Problemen konfrontiert werden würden. Es sei nötig, die Durchlassfähigkeit der wichtigsten Häfen zu vergrößern und Autobahnen zu finden, deren Beläge das Gewicht der Militärtechnik aushalten könnten, sagte Brooks.
„Diese Äußerung beweist, dass die Nato ihre Kriegsvorbereitung fortsetzt, und in einem Überholtempo“, sagte Korotschenko. Die Worte von Brooks seien ein Aufruf, Voraussetzungen dafür zu schaffen und im Notfall eine reibungslose Logistik sowie ungehinderte Entfaltung der Kampfgruppierungen der Nato-Truppen nahe der Grenzen zu Russland zu gewährleisten.
„Es ist offensichtlich, dass diese Aufrufe als konkrete Lösungen umgesetzt werden sollen, und das ist durchaus gefährlich“, fügte er hinzu.
Dabei werde die militärpolitische Führung Russlands diese Äußerungen und die ihnen folgenden praktischen Handlungen der Nato nicht unbeachtet lassen, betonte der Experte. Moskaus Gegenmaßnahmen würden „asymmetrisch, aber relativ kostengünstig“ sein, denn Russland dürfe sich nicht in ein Wettrüsten verwickeln lassen, so der Experte.
Vor diesem Hintergrund sollte Russland die Produktion der seegestützten Raketen „Kalibr“ auf das Mehrfache steigern. Auf diese Weise werde Russland sein nukleares Abschreckungspotential vergrößern, das, wie auch die nukleare Triade, die Sicherheit des Landes garantieren werde, ist der Experte überzeugt.


Mil-lnr.info:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Re
gime der Feuereinstellung nicht eingehalten.
Auf Befehl des Kriegsverbrechers des Kommandeurs der 72.
mechanisierten Brigade Tatus wurde das Gebiet von Losowoje mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden mehr als zehn Geschosse auf das Territorium der Republik abge
feuert.
Der moralisch-psychische Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „OOS“-Zone ist weiter kritisch
schlecht. Dies wird durch Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bestätigt.
Nach uns vorliegenden Informationen haben am 2. November in einer Einheit der 10. Gebirgsjägerbrigade im Gebiet von Krymskoje zwei Soldaten der Brigade eigenmächtig das Territorium des Truppenteils verlassen und sind geflohen. Bei ihrer Flucht nahmen die Soldaten ihre persönlichen Waffen vom Typ AK-74 und Munition dazu mit. Das Brigadekommando hat Suchmaßnahmen organisiert.
Der Brigadekommandeur hat dem übergeordneten Kommando darüber keinen Bericht erstattet.
Außerdem ge
hen bei uns Informationen über weitere nicht kampfbedingte Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte ein, die dem übergeordneten Kommando gegenüber verheimlicht werden.
Am 2. Oktober wurde ein Soldat der 14. mechanisierten Brigade in Solotoje aufgrund unvorsichtigen Umgangs mit der Waffe verletzt. Im Bericht des Brigadekommandeurs Wojtschenko an den Stab der OOS wurde dieser Vorfall als Verletzung angeblich bei einem Beschuss von Seiten der Volksmiliz ausgegeben.
Ich danke den Mitarbeitern der OSZE-Mission für die rechtzeitige und operativ vorgenommene detaillierte Ermittlung zum Fall eines Beschusses einer Drohne der Mission am 1. November. Im Ergebnis der Ermittlung haben die Mitarbeiter der Mission die unbegründete Beschuldigung der Volksmiliz, dass sie die Drohne beschossen habe, als gegenstandslos erklärt.
Im Bericht der OSZE-Mission für den 3.November ist angegeben: „Im Ergebnis einer weiteren Analyse der Materialien der Foto- und Videoaufnahmen der Drohne wurde festgestellt, dass sich auf dem von der Regierung kontrollierten Abschnitt zwischen Shetoje und Lopaskino ein Mann befand, der mit einem Maschinengewehr auf die Drohne schoss“. Zuvor war im Bericht der Mission für den 2. November angegeben worden, dass die Drohne angeblich vom Territorium der LVR aus beschossen wurde.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten, um jeder Aggression der ukrainischen Seite standhalten zu können.


de.sputniknews.com: Krim: Von Verlust und Merkel-Schuld kann keine Rede sein
Der Abgeordnete des Staatsrates der Krim Wladislaw Ganshara hat die Behauptung des ukrainischen Abgeordneten Juri Tschischmar kommentiert, der Angela Merkel die Verantwortung für den Verlust der Halbinsel Krim zugeschoben hatte.
„In der Ukraine wird weiterhin außerhalb des Landes nach Schuldigen an allen Problemen gesucht. Und das trotz der Tatsache, dass all diese verheerenden Prozesse in diesem Staat heute – in Bezug auf die territoriale Einheit, die Wirtschaft und die soziale Komponente – seinerzeit die Vertreter der verschiedenen radikalen ukrainischen Bewegungen gestartet hatten”, hieß es im Kommentar von Ganshara.
Zudem äußerte er die Auffassung, dass die Krim auf jeden Fall, früher oder später, mit Russland wieder vereint worden wäre, weil, „der Wunsch der Einwohner der Krim immer darin bestand, nach Hause zurückzukehren”.
Er hat außerdem nicht ausgeschlossen, dass sich hinter diesen Behauptungen die Hoffnung der ukrainischen Seite verbergen könnte, zusätzliches Geld von Deutschland zu bekommen.
„Das ukrainische Regime liebt es, alle um Entschädigungen zu bitten. Gegenwärtig muss wahrscheinlich die gesamte Welt Kiew entschädigen. Für sie sieht die Situation leider anders aus. Ihnen wird Geld vom IWF zugeteilt, wobei diese Vereinbarungen und Kredite die Ukraine mehr und mehr knechten”, betonte Ganshara.
Zuvor hatte der Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Juri Tschischmar die deutsche Kanzlerin Angela Merkel des Verlustes der Krim und der aktuellen Donbass-Situation beschuldigt…


Lug-info.com:
Die bekannte russische Rockmusikerin Julija Tschitscherina trat im frontnahen Kirowsk für Soldaten der Volksmiliz der LVR und Mitglieder ihrer Familien auf.
Dies teilt
e der Pressedienst der Volksmiliz mit.
„Ich bin sehr froh über das Treffen mit Euch, froh in dieser Stadt zu sein, ich habe
viel von ihr gehört. Und nun bin ich hier“, sagte Tschitscherina vor Beginn des Konzerts.
Die Musikerin spielte für die Soldaten und ihre Familien Lieder über den Krieg, darunter „An der Front“ und andere ihrer bekannten Kompositionen..
Außerdem besuchte sie das frontnahe Shelobok, wo sie sich mit Soldaten unterhielt und echte Armeesuppe probierte.
„Ich möchte sehr, dass alles möglichst schnell endet. Eine solche Natur, solche Eichen, in Shelobok, breit ausladend, schön, solche Grasflächen. Man wünscht sich, dass dort sehr schnell Frieden ist“, teilte die Sängerin ihre Eindrücke mit.
„Traditionsgemäß wünsche ich euch Sieg und Frieden, in erster Linie. Und gut durch den Winter zu kommen, zieht euch warm an, esst Vitamine, passt auf euch auf. Wir leben, freuen uns, auf dass alles gut wird. Wir bewegen uns ruhig, konzentriert weiter“, sagte Tschitscherina zu den Soldaten.
Der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko dankte der Sängerin für ihren Besuch an der Front und für die Unterstützung der Verteidiger der Republik.
„Im Namen des Kommandos und aller Soldaten der Volksmiliz und in meinem eigenen will ich Ihnen dafür danken, dass Sie dem Aufruf, an die Front zu kommen, gefolgt sind. Sie sind einfach eine furchtlos Frau“, sagte er.
Am 4. und 5. November werden Tschitscherina und akademische Philharmonieorchester in Lugansk und Stachanow Konzerte zum Tag der Einheit des Volkes geben.

de.sputniknews.com: Ukraine startet „Plan B“ wegen Nord Stream 2 – Energieexperte reagiert: „PR-Gag“
Das ukrainische Energieunternehmen Naftogaz hat laut seinem Chef Juri Witrenko mit der Umsetzung von „Plan B“ im Zusammenhang mit dem Bau von Nord Stream 2 begonnen. Dies sei ein Publikumsspektakel, meint der stellvertretende Direktor des russischen Nationalen Energieinstituts, Alexander Frolow.
Trotz Kiews Bemühungen, das Pipelineprojekt zu unterbinden, werde Nord Stream 2 umgesetzt, gestand Witrenko ein. Deswegen bestehe die Gefahr, dass der Gastransit durch die Ukraine aufhören könne.
Also habe Naftogaz bereits mit der Umsetzung seines „Plans B“ begonnen.
„Erstens versuchen wir, die finanziellen Verluste auszugleichen. Wir haben bereits ein neues Schiedsverfahren eingeleitet, das praktisch bereits begonnen hat und bei dem wir mehr als zwölf Milliarden Dollar fordern. Zehn Milliarden davon sind eine Entschädigung dafür, dass es nach 2019 keinen Transit durch das Territorium der Ukraine mehr geben wird. Wir tun dies jetzt. Dennoch ist der Ausgleich der finanziellen Verluste eine Ersatzoption. Die erste Variante, „Plan A“, sieht die Beibehaltung des Transits vor“, sagte ein Naftogaz-Sprecher.
Was das Versprechen der Bundeskanzlerin Angela Merkel betreffe, den Gastransit durch die Ukraine beizubehalten, erläuterte Witrenko, dass er von diesem Versprechen nichts gewusst und dass die Ukraine keine klaren Garantien aus Europa erhalten habe.
Der stellvertretende Direktor des russischen Nationalen Energieinstituts, Alexander Frolow, hat die Ankündigung von Naftogaz als einen „PR-Gag“ bezeichnet.
Laut Frolow erscheint die Absicht von Naftogaz, durch ein internationales Schiedsverfahren über zwölf Milliarden Dollar von Russland zu fordern, „geradezu lächerlich“. Denn die Ukraine sei kein EU-Mitglied und könne deshalb sogar theoretisch nicht einmal hoffen, irgendwelche Gelder auf diese Weise zu erhalten.
Die Ukraine hat wiederholt erklärt, dass sie ein Transitland für russisches Gas nach Europa bleiben wolle. Der aktuelle Liefervertrag läuft Ende 2019 ab. In diesem Zusammenhang lehnt die Ukraine die Verlegung neuer Gaspipelines unter Umgehung ihres Territoriums entschieden ab.

 

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