Presseschau vom 21.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Rückschlag für Raketen-Abrüstung: Trump will offenbar INF-Vertrag mit Russland kippen
US-Präsident Donald Trump hat einem Agenturbericht zufolge einen Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) angekündigt. Das 1987 unterzeichnete Papier verpflichtet beide Staaten zur Vernichtung aller Raketen mit mittlerer und kürzerer Reichweite und untersagt deren Produktion.
Die USA würden den Vertrag aufkündigen, weil Russland ihn verletzte, sagte Trump nach Angaben der Nachrichtenagentur AP.
Nach Angaben der Zeitung „The New York Times“ soll Trumps Sicherheitsberater John Bolton bei seinem anstehenden Moskau-Besuch die russische Seite offiziell über den Ausstieg aus dem Vertrag informieren.
In den vergangenen Jahren haben sich Russland und die USA gegenseitig beschuldigt, mit dem Bau neuartiger Rüstungen den INF-Vertrag zu verletzen.
Der INF-Vertrag war am 8. Dezember 1987 von den damaligen Präsidenten der UdSSR und der USA, Michail Gorbatschow und Ronald Reagan, unterzeichnet worden. Darin verpflichteten sich beide Staaten, sämtliche Raketen mit mittlerer (1000 bis 5500 Kilometer) und kürzerer (500 bis 1000 Kilometer) Reichweite zu vernichten und keine neuen mehr zu produzieren.
Im November vergangenen Jahres hat der US-Kongress 58 Millionen Dollar für die Entwicklung von bodengestützten Mittelstreckenraketen gebilligt.

vormittags:

de.sputniknews.com: Wegen Explosionen in Waffendepots: Ukraine verliert 40 Prozent des Munitionsarsenals
In den vergangenen eineinhalb Jahren hat die Ukraine laut ukrainischen Medien wegen Explosionen in Waffendepots etwa 40 Prozent des gesamten Munitionsarsenals verloren. Mehr als 210.000 Tonnen Munition aller Typen – von Pistolenpatronen bis zu ballistischen Raketen „Totschka-U“ – wurden durch Feuer vernichtet.
Wie der ukrainische Journalist Juri Butussow in einem Beitrag für die Wochenzeitung „Serkalo Nedeli“ schreibt, hat die Ukraine seit Beginn des Krieges im Donbass vor mehr als vier Jahren und bei zahlreichen Armeeübungen rund 70.000 Tonnen Munition verbraucht.
„Somit übertreffen unsere Verluste bei ausgebrannten Depots die Zahl der während des Krieges eingesetzten Waffen um das Dreifache“, so der Journalist.
Bei einem Brand in einem Militärdepot im nordukrainischen Gebiet Tschernigow war es am 9. Oktober zu einer heftigen Explosion gekommen. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums waren dort zu dem Zeitpunkt 69.500 Tonnen Munition, darunter 43.000 Tonnen kampffähige, deponiert. Dieses Arsenal galt als größtes landesweit.
In der Nacht zum 23. März war in der ostukrainischen Stadt Balakleja bei Charkow ein Feuer ausgebrochen. Es wütete bis zum 24. März und löste zahlreiche Explosionen aus. Geschosse flogen kilometerweit herum. Zehntausende Bewohner aus den umliegenden Ortschaften wurden in Sicherheit gebracht. Im Umkreis von 40 Kilometern wurde der Luftraum gesperrt. Nach Behördenangaben gab es ein Todesopfer, ein weiterer Mensch wurde verletzt.
Im September 2017 war es in einem Munitionslager im westukrainischen Gebiet Winnizja zu einem Brand und zu mehreren Explosionen gekommen. Damals verlor die ukrainische Armee rund 39.000 Tonnen Munition.


de.sputniknews.com: Kritik aus eigenen Reihen: US-Senator gegen Ausstieg aus Nuklearabkommen mit Russland
Der republikanische Senator Rand Paul hat den Beschluss des US-Präsidenten Donald Trump kritisiert, den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) mit Russland anzubahnen.
„Genau aus diesem Grund hätte John Bolton nicht in die Nähe der US-Außenpolitik gelassen werden dürfen. Dies wird Jahrzehnte der bilateralen Rüstungskontrolle von Reagan rückgängig machen. Wir sollten das besser nicht tun. Wir sollten versuchen, die Probleme mit diesem Vertrag zu lösen und voranzukommen“, schreibt Paul auf seinem Twitter-Account.
Am Samstag hatte US-Präsident Donald Trump den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) angekündigt. Das 1987 unterzeichnete Papier verpflichtet beide Staaten zur Vernichtung aller Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite und untersagt deren Produktion.
Die USA würden den Vertrag aufkündigen, weil Russland ihn verletzt, sagte Trump. …

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.

de.sputniknews.com: „Eine der stärksten Einheiten der Ukraine“ kehrt ins Asowsche Meer zurück – Medien
Das ukrainische Küstenschutzboot „Donbass” des Projektes 205P BG-32, das als „eine der stärksten Einheiten der ukrainischen Kräfte“ in der Region gilt, kehrt nach Reparaturarbeiten ins Asowsche Meer zurück. Darüber informierte das ukrainische Portal Tisk in seinem Facebook-Account.
Wie es heißt, wurde das Schiff neu gestrichen, eine Schutzschicht am Unterwasserteil des Rumpfes montiert sowie der Steuermechanismus, die Schrauben und andere Mechanismen justiert.
Das Küstenschutzboot PSKR-705 (Projekt 205P „Tarantul“) war im Jahr 1982 in Leningrad vom Stapel gelaufen.
Das Schiff wurde in die Bewaffnung der Grenztruppen des Komitees für Staatsicherheit der UdSSR (KGB) aufgenommen. Im Jahr 1992 wurde das Boot an den Grenzschutzdienst der Ukraine übergeben. Seit 1995 hat es die Benennung „Donbass“. Seit 1999 trägt es die Bordnummer BG32.
Die Sowjetunion klassifizierte die 113 Boote ihrer Grenztruppen als „Grenzwachschiffe“ (russ. Abk. PSKR) und die fünf Boote der Marine als Kanonenboote. Eine vergleichbare Zuteilung von Booten, die zur U-Boot-Bekämpfung ausgelegt sind, zur regulären Grenzsicherung war in den Nato-Staaten eher ungewöhnlich, so dass das Projekt 205P dort auch als Patrouillenboot geführt wird.
Das Projekt 205P mit dem Decknamen „Tarantul“ von der Nato als Stenka-Klasse bezeichnet, ist eine Klasse von U-Jagd-Booten, die während des Kalten Krieges in der Sowjetunion entwickelt wurden.


de.sputniknews.com: US-Ausstieg aus Atomabkommen: Moskau droht mit „militärtechnischen“ Gegenmaßnahmen
Wenn die Vereinigten Staaten weiterhin aus internationalen Abkommen zurücktreten und diese somit einseitig brechen, wird Russland Gegenmaßnahmen, darunter auch militärtechnischer Art, ergreifen. Dies teilte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow gegenüber Sputniknews am Sonntag mit.
„Das Thema ist zu heikel, um es mittels einer öffentlichen Debatte zu erörtern. Wenn die Amerikaner weiterhin so plump und schroff handeln, wie wir es an vielen Beispielen sehen, wenn sie auch weiterhin einseitig aus Verträgen, aller Art Abkommen und Mechanismen zurücktreten, werden wir keine andere Wahl haben. In einem solchen Fall werden Gegenmaßnahmen ergriffen, darunter auch militärtechnischer Art. Wir wollen aber nicht, dass es so weit kommt“, sagte Rjabkow.
Als Beispiele von Vertragsbrüchen nannte der Diplomat den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Atom-Deal mit Iran und dem Weltpostverein. „Solche Verstöße dauern bereits viele Jahre an. Wir haben stets geduldig versucht, unsere Kollegen aus Washington den Weg des Dialogs gehen zu lassen“, betonte er.
Das Timing der Androhung, aus dem INF-Vertrag auszusteigen, sei aber ganz bestimmt gewählt worden, um das Abkommen auch weiter offenkundig verletzen zu können.
„Die Amerikaner haben keinen Grund dafür, Russland der Verletzung dieses Vertrags zu beschuldigen. Seit Jahren hat die russische Seite dies mehrmals erläutert“, so Rjabkow. Washington sei aber nicht in der Lage oder nicht gewillt, seine „frei erfundenen Vorwürfe“ gegen Moskau zu untermauern…


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 20. Oktober 3:00 Uhr bis 21. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 23.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Isotow-Bergwerks), Donezk (Trudowskije), Jasinowataja, Spartak, Wasiljewka, Donezker Flughafen (Terminal), Alexandrowka, Luganskoje, Dokutschajewsk, Leninskoje, Sachanka.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, wurde durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Überlandstromleitung der Wasiljewker Pumpstation beschädigt, deren Abzweigung die Ortschaft versorgt, somit ist Wasiljewka ohne Strom.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 248.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 86.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Nach Androhung von INF-Ausstieg: Lawrow trifft Bolton am Montag
Die Zusammenkunft zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und Trumps Sicherheitsberater John Bolton soll am Montag in Moskau stattfinden. Dies bekundete der stellvertretende Außenamt-Chef Russlands, Sergej Rjabkow, gegenüber Sputnik.
„Soweit ich es verstanden habe, ist das Treffen zwischen dem Minister und Bolton für morgen angesetzt“, erläuterte Rjabkow.
Der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, kommt Sonntag in Moskau an. Wie Rjabkow zuvor angemerkt hatte, wolle die russische Seite nicht nur den INF-Vertrag besprechen, sondern auch auf die Fehlerhaftigkeit der US-Politik in Syrien hinweisen.
„Wir erwarten von ihm (Bolton – Anm. d. Red.) eine deutliche Erklärung der amerikanischen Absichten und weiteren Schritte“, betonte der stellvertretende Außenminister.
Bei seinem Besuch in Moskau wird Bolton mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Sekretär des Sicherheitsrates Nikolai Patruschew zusammentreffen…

de.sputniknews.com: Verringerung strategischer Offensivwaffen: US-Ausstieg aus Start-Vertrag möglich
Nach Berichten der „Financial Times“ erwägt die Regierung des US-Präsidenten Donald Trump eine mögliche Revision des Vertrages zur Verringerung strategischer Offensivwaffen (START-III).
„Die USA nehmen noch keine endgültige Position ein, aber es gibt mehrere Optionen, einschließlich der Überarbeitung des START-III-Vertrages“, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf eine hochrangige Quelle in der US-Verwaltung. Ebenfalls soll auch die Möglichkeit der Verlängerung des Vertrages in Betracht gezogen werden, aber diese Option sei eher „unwahrscheinlich“.
Zuvor hatte die „New York Times“ berichtet, dass die USA planen, den Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) aufzukündigen.
Der nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, wird die russische Seite während seines Besuchs in Moskau darüber in Kenntnis setzen. Bolton selbst teilte auf Twitter mit, seine Gespräche seien eine Fortsetzung der noch während des Helsinki-Gipfels begonnenen Diskussionen. US-Präsident Donald Trump erklärte, Washington werde nach dem Austritt aus dem Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) mit Russland eigene Waffen entwickeln.
Russland und die USA unterzeichneten den START-III-Vertrag im Jahr 2010, in Kraft trat er 2011. Die Vereinbarung sieht vor, die eingesetzten strategischen Trägersysteme auf 700 Einheiten und auf 1550 Kernladungen auf jeder Seite zu reduzieren. Die Laufzeit des Vertrages beträgt zehn Jahre und endet 2021.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Staatsduma: USA provozieren Russland zu neuem Wettrüsten
Nach Meinung des stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Verteidigung der Staatsduma, Juri Schwytkin, soll die US-Initiative über den Austritt aus dem Vertrag zur Verringerung strategischer Offensivwaffen (START-III) Russland ein neues Wettrüsten aufzwingen.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, er werde den Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) aufkündigen. Dabei warf er Moskau vor, diesen zu verletzen.
Die USA würden den Wunsch hegen, Russland ein Wettrüsten aufzuzwingen, obwohl es wiederholt erklärt hat, dass es kein Wettrüsten wolle, jedoch gleichzeitig alle notwendigen Maßnahmen und Anstrengungen unternehme, um seine Verteidigungsfähigkeit im Rahmen des Völkerrechts zu gewährleisten. Einschließlich der Einhaltung des INF-Vertrags, erklärte Schwytkin.
Der Vertrag über Raketen mit mittlerer und kürzerer Reichweite wurde am 8. Dezember 1987 während des Besuchs des sowjetischen Staatschefs Michail Gorbatschow in Washington unterzeichnet. Erstmals wurde eine ganze Klasse von Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 1000 und 1000 bis 5500 Kilometern reduziert, einschließlich der R-12 (NATO-Codename SS-4) —und R-14-Raketen (NATO-Codename SS-5), welche die UdSSR 1962 in Kuba aufgestellt hatte, was folglich zur Kuba-Krise führte.
Im Mai 1991 wurde der Vertrag vollständig erfüllt, zu dem Zeitpunkt vernichtete die UdSSR 1752 bodengestützte ballistische und geflügelte Raketen, die USA 859. Der Vertrag ist von dauerhaftem Charakter. Gleichzeitig hat jede der Parteien das Recht, den Vertrag zu kündigen, indem sie überzeugende Beweise für die Notwendigkeit des Austritts aus ihm vorlegen.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR über die Lage am 21.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden 24 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von elf Ortschaften der Republik beschossen hat.
In Richtung Gorlowka wurde von den Positionen der 58. Panzergrenadierbrigade unter Leitung des Kriegsverbrechers Drapatyj die Siedlung des Isotow-Bergwerks in Gorlowka mit Mörsern es Kalibers 82mm, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Kokrjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow aus die Gebiete von Jasinowataja, Wasiljewka, Spartak, Trudowskije, Alexandrowka, Luganskoje, Dokutschajewsk und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Dabei wurde eine Stromleitung beschädigt, wodurch Wasiljewka vollständig ohne Stromversorgung ist.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade, die die Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade abgelöst haben, auf Befehl eines weiteren Henkers, Kuratsch, auf die Gebiete von Leninskoje und Sachanka etwa 40 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert und außerdem Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik in den letzten 24 Stunden mehr als 50 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert.
Außerdem sind Aktivitäten von Scharfschützengruppen des Gegners in Richtung Mariupol festzustellen.
Die ukrainischen Kämpfer ignorieren weiter die Regelungen der Minsker Vereinbarungen über ein Verbot der Verwendung von Drohnen.
In Richtung Donezk und Mariupol wurden während der Beschüsse mit schweren Waffen vom Gegner Drohnen für die Feuerleitung verwendet.
In den letzten 24 Stunden wurde von den Luftabwehrmitteln der Volksmiliz der DVR eine weitere Drohne des Typs Quadrokopter vernichtet, die die Leitung des Feuers auf die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Spartak durchführte.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte wächst die Liste der nicht kampfbedingten Verluste weiter an.
Am 20. Oktober um 16:50 Uhr wurde ein Soldat der 79. Brigade im Gebiet von Balki im Verantwortungsbereich der 80 Luftsturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte schwer verletzt und in ein Krankenhaus in Mariupol gebracht, da er auf eine Mine geriet, die zuvor von Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade installiert worden war. Dieser Vorfall erfolgt deswegen, weil die Kommandeure der Einheiten, die aus der Zone der sog. OOS abgezogen werden, den Kommandeuren der sie ablösenden Einheiten keine Informationen und Karten von Minenfeldern übergeben, sondern vorschlagen, sie zu kaufen.
Nach bereits entstandener Tradition stellt das Kommando der OOS diesen nicht kampfbedingten Verlust als Ergebnis mythischen Beschusses von Seiten der Volksmiliz der DVR dar.
Der Zustand der Rechtsordnung und der militärischen Disziplin in den Verbänden und Truppenteilen, die an der OOS beteiligt sind, ist als kritisch niedrig zu charakterisieren, die Brigadekommandeure verheimlichen weiter Fälle nicht kampfbedingter Verluste und geben sie als kampfbedingt aus.
An einem Zugstützpunkt der 92. Brigade im Gebiet von Awdejewka eröffnete der Kommandeur des Zuges in betrunkenem Zustand das Feuer auf sich in der Nähe befindende Soldaten. Dabei erlitt der Unterfeldwebel Semenjk eine Schussverletzung.
Um die Umstände des Vorfalls zu verheimlichen, wurde dieser Fall vom Brigadekommandeur auch als Verletzung infolge von Beschuss ausgegeben.


de.sputniknews.com: USA bringen die Welt an die Schwelle eines Atomkriegs – Außenpolitiker
Dem US-Ausstieg aus dem INF-Vertrag und der Nichtverlängerung von START-III wird auch der Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag folgen. Diese Meinung äußerte Leonid Sluzki, Vorsitzender des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma, gegenüber russischen Medien.
„Der Ausstieg der USA aus dem INF-Vertrag wird auch den Zusammenbruch des wichtigsten Vertrages zur Verringerung strategischer Offensivwaffen (START-III) mit sich bringen, da es bereits den Beschluss des US-Kongresses gibt, keine Mittel zur Umsetzung von START-III zur Verfügung zu stellen. Die Nichtverlängerung von START-III im Jahr 2021 könnte auch den Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag zur Folge haben“, erörterte Sluzki.
Er fügte hinzu, dass dies die gesamte Ordnung der Nichtverbreitung von Kernwaffen und der Abrüstung auf dem Planeten völlig zum Einsturz bringen würde, obwohl für den Aufbau dieses Systems Jahrzehnte aufgewendet worden seien.
„Und das ist mit 100 Prozent Wahrscheinlichkeit ein echter neuer Kalter Krieg und ein Wettrüsten, das die Welt an die Schwelle einer atomaren Katastrophe bringt. Das würden wir lieber nicht haben“, so Sluzki weiter.
Zuvor hatte die „Financial Times“ über die mögliche Revision des Start-Vertrags durch die Trump-Regierung berichtet.
Am Samstag hatte US-Präsident Donald Trump den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) angekündigt.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmilz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, aber kontrollierbar. In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen kein Feuer auf das Territorium der LVR eröffnet.
Aber trotz der Abnahme der Zahl der Beschießungen konzentriert die ukrainische Regierung weiter ihre Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie und zeigt so der Weltgemeinschaft ihren Unwillen, den Konflikt m Donbass auf friedlichem Weg zu lösen.
Nach uns vorliegenden Informationen sind am 20. Oktober im Gebiet von Krymskoje, Verantwortungsbereich der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte zwei T-72-Panzer und fünf Schützenpanzer eingetroffen.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte sinkt das moralisch-psychische Niveau weiter ab. Eine Bestätigung dafür ist ein weiterer Fall von Desertion in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte.
So wurde uns bekannt, dass das Kommando der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Ermittlung bezüglich des eigenmächtigen Verlassens des Truppenteils durch einen Soldaten der Brigade durchgeführt. Dieser Soldat hat die Einheit im Gebiet von Popasnaja verlassen und seine Dienstwaffe – eine AK-74 – und Munition mitgenommen. Derzeit ist der Aufenthaltsort des Soldaten nicht bekannt.
Ich will anmerken, dass die Einheiten der Volksmilz der LVR nicht auf Provokationen reagieren, das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen einhalten. Wir sind auf eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ausgerichtet, aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, mit entschiedenen Handlungen die von den Kiewer Banditen besetzten Territorien zu befreien.

de.sputniknews.com: „Genozid“ in Rakka: Damaskus stellt US-Koalition an den Pranger
Das syrische Außenministerium hat die Handlungen der internationalen Koalition unter der Führung der USA in der Stadt Rakka als Genozid bezeichnet. Dies berichtete der staatliche Fernsehsender Syriens unter Berufung auf eigene Quellen im Außenamt.
„Das erfordert eine Strafe“, soll es in der Erklärung des Außenministeriums heißen.
Der Behörde zufolge „verurteilt Syrien die falschen Aussagen und die Desinformationskampagne, auf die sich die Erklärung des französischen Außenministeriums über die sogenannte Befreiung von Rakka bezieht“.
Die Quelle betonte, dass die französischen Behörden absichtlich Maßnahmen zur Zerstörung Syriens ergreifen und die in Rakka tätigen Terrorgruppen unterstützen würden.
Am 17. Oktober veröffentlichte das französische Außenministerium ein Schreiben auf seiner Webseite unter dem Titel „Syrien – Jubiläum der Befreiung von Rakka“, worin Frankreichs „führende Rolle“ bei den Handlungen in der Stadt unterstrichen wurde.
Die Terroristen des Islamischen Staates hatten 2014 die Stadt Rakka besetzt und zu ihrer Hauptstadt in Syrien erklärt. Die Operation zur Befreiung von Rakka im Jahr 2017 wurde von Einheiten der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ unter dem Schutz der Luftwaffe der internationalen Koalition unter Leitung der USA durchgeführt. Die Koalition handelte ohne die Erlaubnis von Damaskus.
Infolge der massiven Bombardierungen und der Handlungen von pro-amerikanischen kurdischen Formationen wurde die Stadt vollständig zerstört und ist immer noch nicht für das friedliche Leben wiederaufgebaut.


de.sputniknews.com: US-Ausstritt aus INF-Vertrag: Darum soll es sich Trump anders überlegen – Puschkow
Der Chef des Ausschusses für Informationspolitik im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Alexej Puschkow, hat am Sonntag zu den US-Plänen zum Ausstieg aus dem Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) auf Twitter Stellung genommen.
„Mit dem Ausstieg der USA aus den Verträgen, die nukleare Waffen begrenzen, wird Trump Amerika nicht ‚erneut groß‘ (great again), sondern anfälliger (more vulnerable again) machen. In diesem Bereich werden die USA keine entscheidende Vorherrschaft erlangen können. Das ist eine gefährliche Täuschung“, schrieb Puschkow in seinem Twitter-Account.
Laut Puschkow sollte es sich Trump besser anders überlegen…

de.sputniknews.com: Gasverteuerung macht Ukrainer zu Sklaven des IWF – Abgeordneter
Der Leiter der ukrainischen Radikalen Partei, Oleg Ljaschko, hat zur Absicht der ukrainischen Behörden, die Gaspreise um 23,5 Prozent zu erhöhen, Stellung genommen. Das wird auf der Webseite der Partei mitgeteilt.
„Mit der Entscheidung, die Gaspreise zu steigern, hat die Staatsführung die Ukrainer faktisch erneut in den Zustand der IWF-Sklaverei versetzt. Unserer Meinung nach ist das eine völlig verantwortungslose Entscheidung“, so Ljaschko.
Statt „die Förderung von landeseigenem Erdgas zu steigern und die Löhne und Renten anzuheben, plündern die Machtbehörden nur die Menschen aus“ und „machen die Ukrainer von diesen internationalen Anleihen abhängig“.
Zuvor hatte der ukrainische Premier Wladimir Groisman in einer Sitzung des Ministerkabinetts erklärt, die Gaspreise in der Ukraine würden Anfang November um 23,5 Prozent erhöht werden.

de.sputniknews.com: „Unversehrt bleibt wohl kaum jemand“: Politiker appelliert an Selbsterhaltungstrieb
Nach dem angedrohten Ausstieg der USA aus dem INF-Vertrag mit Moskau sieht Konstantin Kossatschow die Gefahr eines Atomkrieges. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrats (russisches Parlamentsoberhaus) warnt die Westmächte vor einer neuen „Appeasement-Politik“ und fordert, dem eigenen „Selbsterhaltungstrieb“ zu folgen.
US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag einen Ausstieg seines Landes aus dem Vertrag zum Verbot von Mittelstreckenwaffen (INF) mit Russland angekündigt. In den vergangenen Jahren hatten sich beide Länder gegenseitig beschuldigt, das wichtige Atom-Abrüstungsabkommen nicht einzuhalten.
„Wenn man nur die Zeitungsüberschriften liest, sieht die Lage furchtbar aus: Eine Atommacht, einer der beiden Teilnehmer eines grundlegenden Vertrags im Bereich der strategischen Sicherheit, vernichtet diesen einseitig“, kommentierte Kossatschow via Facebook. „Wenn das wirklich passieren sollte, sind die Folgen katastrophal.“
„Die Alliierten stehen vor einer Entscheidung“
Der Politiker zog Parallelen zu den Jahren kurz vor dem Zweiten Weltkrieg und rief die US-Verbündeten auf, eine Entscheidung zu treffen: „Die Appeasement-Politik gegenüber dem Aggressor im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs hat schreckliche Folgen für die Menschheit nach sich gezogen.“
„Damals hatten die westlichen Alliierten diese Linie gemeinsam in München ausgearbeitet und auch umgesetzt. Nun stehen die westlichen Verbündeten der USA vor der Wahl: Entweder denselben Weg – womöglich in einen neuen Krieg – gehen, oder sich auf die Seite der Vernunft schlagen, schon allein aus ihrem Selbsterhaltungstrieb“, so Kossatschow. Und weiter:
„Denn in einem Atomkonflikt, der mit einem einseitigen Rücktritt der USA vom Vertrag über die Raketen mit mittlerer und kurzer Reichweite deutlich näher rückt, wird wohl kaum jemand unversehrt bleiben.“
Den einzigen Weg sieht der Politiker in Verhandlungen. So berechtige Artikel 16 des INF-Vertrags jede Partei dazu, Novellen vorzuschlagen. Beratungen unter den übrigen Atomwaffenmächten und eine unverzügliche Diskussion auf der Abrüstungskonferenz in Genf seien dringend erforderlich.

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