Presseschau vom 18.10.2018

 

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden das Gebiet von Sokolniki.
Geschossen wurde mit 120mm-Mörsern.

de.sputniknews.com: Lawrow: Russland wird zu Gespräch mit Westen bereit sein, wenn…
Moskau wird laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow auf ein Gespräch im Rechtsfeld mit den westlichen Ländern warten, wenn sich bei ihnen „der politische Wutanfall“ gelegt hat. Zugleich verwies der Politiker darauf, dass Russland auf größere Provokationen seitens des Westens vorbereitet sei.
„Wenn das alles oberflächlich ist und der ,politische Wutanfallʻ auf natürliche Weise vergeht, und wenn sie sich aussülzen, dann werden wir auf sie für ein ernsthaftes, professionelles, nicht propagandistisches Gespräch im Rechtsfeld warten“, so Lawrow gegenüber RT France, Paris Match und Figaro.
„Falls unsere westlichen Kollegen uns mit dieser Hysterie aus der Fassung bringen wollen, dann lesen sie historische Bücher schlecht“, fügte Russlands Außenminister hinzu.
Zugleich betonte Lawrow, Russland werde auf größere Provokationen seitens der westlichen Länder vorbereitet sein, die in letzter Zeit eine Reihe von Vorwürfen gegen Moskau erhoben hätten:
„Wir werden auch zu größeren Provokationen bereit sein. Aber unsere Antwort ist einfach: Wenn man mit uns via Medien kommuniziert, werden wir auch über diese antworten, aber konkret und korrekt.“
Er verwies darauf, dass bisher „uns alle Beweise nur über die Medien vorgelegt werden“.
„Bei aller Achtung vor ihnen und dem Journalistenberuf, können wir als seriöse Menschen konkrete Fragen nicht behandeln“, in denen Russland aller Todsünden beschuldigt werde, so der Außenminister.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 17. Oktober 3:00 Uhr bis 18. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 26.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Golmowskij, Sajzewo, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum, Terminal), Staromichajlowka, Alexandrowka, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Golmowskij mit Abwehrgeschützen wurden folgende Häuser beschädigt:
– Nikitowskoje-Chaussee 5 – Dach, Heizungssystem;
– Stepan-Babij-Straße 3 – Verglasung;
– Sagorodnaja-Straße 9/1 – Verglasung.
Außerdem wurde während des Beschusses von Kominternowo mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Verglasung des Hauses in der Achmatowa-Straße 37 beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 198.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 106.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.


de.sputniknews.com: Kampfunfähig seit 2009: Neue Details zu Su-27-Absturz in Ukraine offenbart
Der während eines internationalen Übungsflugs in der Westukraine abgestürzte Kampfjet vom Typ Su 27UB ist seit 2009 kampfunfähig gewesen. Darüber schreibt das Portal Airforce.ru und führt detailliert die Geschichte der Flugzeuge der Su-27-Serie an.
Demnach wurde der abgestürzte Kampfjet im Jahre 1991 gebaut. Zunächst soll er die Bordnummer „05“ gehabt haben. Die Ukraine habe die Maschine als Teil des selbständigen 100. Schiffsjagdregimentes der Fliegerkräfte der sowjetischen Marine auf dem Flugplatz Saky auf der Krim erhalten.
Nach einem Jahr wurde der Flieger, so das Portal, unter ukrainische Kontrolle des 831. Gardejagdregimentes (derzeit: die 831. Brigade der taktischen Fliegerkräfte) in Mirgorod gebracht, wo ihm die Bordnummer „70 blau“ zugewiesen worden sei.
2009 sei die Maschine aufgrund verbrauchter Nutzungsdauer in Verwahrung genommen worden. Im Sommer 2014 sei der Kampfjet entmottet und im Rahmen der 831. Brigade erneut in Betrieb genommen worden. Dabei soll das Flugzeug keiner technischen Wartung unterzogen und mit einer neuen Schutzbemalung versehen worden sein.
Am Dienstag war laut dem Pressedienst des ukrainischen Generalstabs ein Su-27 Kampfflugzeug bei einem Trainingsflug über dem Gebiet Winnyzja abgestürzt. Zwei Piloten, ein ukrainischer und ein amerikanischer Bürger, sind dabei ums Leben gekommen.
Vom 8. bis 19. Oktober finden auf dem Territorium der ukrainischen Gebiete Chmelnyzkyj und Winnyzja die multinationalen Militärübungen „Clear Sky 2018“ statt. Neun Länder nehmen an ihnen teil, darunter acht Nato-Mitglieder.

Ukrinform.ua: Deutscher Koordinator von ukrainischer Zivilgesellschaft begeistert
In der Ukraine gebe es eine aktive Zivilgesellschaft, die der Westen unterstützen soll.
Dies betonte Dirk Wiese, der SPD-Abgeordnete des deutschen Bundestags, der Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft bei der Konferenz „Kiewer Dialog“ der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin, teilt ein Ukrinform-Korrespondent mit.
„Es gibt unglaubliches Potential”, sagte der Politiker und fügte hinzu, dass „dies in Russland nicht zu sehen sei“.
Wiese besuchte im September Kiew, wo er sich insbesondere mit Aktivistinnen traf. Außer positiven Eindrücken äußerte er auch die Beunruhigung über Tatsachen des Drucks und der Arbeitsverhinderung für Aktivisten, die im Bereich der Bekämpfung der Korruption agieren. Der Politiker betonte die Wichtigkeit weiterer Unterstützung der ukrainischen Zivilgesellschaft, die die Triebkraft der Reformen sei.
Der Koordinator teilte ferner mit, dass im Budget Deutschlands im Jahr 2018 die Mittel für Projekte zur Unterstützung der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft von 14 bis zu 17 Millionen Euro erhöht wurden. Ein Teil davon ist für die Ukraine vorgesehen.



de.sputniknews.com:
Lawrow warnt: Russland lässt Nato-Schiffe nicht ins Asowsche Meer einlaufen
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Pläne der Ukraine, ein gemeinsames Manöver mit der Nato im Asowschem Meer durchzuführen, als unrealistisch und provokatorisch bezeichnet. Er verwies darauf, dass dafür eine Genehmigung Russlands erforderlich sei.
„Jetzt will die Ukraine Nato-Manöver im Asowschen Meer einberufen“, so Lawrow in einem Interview mit RT France, „Paris Match“ und „Le Figaro“ in Paris.
„Aber dort kann man nicht mehr hin, da unser Vertrag mit der Ukraine bereits für das Überqueren des Asowschen Meeres mit Militärschiffen eine Zusage beider Seiten verlangt“, so der Minister. Trotz dieser Tatsache strebe Kiew dieses Manöver an und werde dabei „begünstigt“.
Lawrow bezeichnete die Nato-Aktivitäten an den russischen Grenzen als „provokatorisch“. Konkret gehe es um die Anhäufung von Bewaffnung und Aufstockung des Nato-Kontingents an den russischen Grenzen sowie um Übungen der Allianz in der Ukraine, Georgien und im Schwarzen Meer.
Dies passiere vor dem Hintergrund der neuen US-Atomdoktrin, laut der kleinere Atomwaffen mit geringerer Sprengkraft entwickelt werden. Laut Lawrow will Washington solche Waffen als Kriegsmittel parat haben.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Nach Angriff auf Krim-Berufsschule: Staats- und Regierungschefs sprechen Beileid aus
Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs haben den Familien der Opfer der Explosion und Schießerei in der Kertsch-Berufsschule auf der Halbinsel Krim kondoliert.
„Meine Gedanken sind mit den Familien der Opfer der schrecklichen Schießerei in der Berufsschule in Kertsch. Ich wünsche allen Verletzten eine zügige Erholung“, twitterte der österreichische Kanzler Sebastian Kurz.
Auch der Regierungssprecher Steffen Seibert nutzte Twitter, um eine Beileidsbekundung im Namen der Bundeskanzlerin zu veröffentlichen.
Erschütternde Berichte vom Anschlag auf eine Schule auf der #Krim: Kanzlerin #Merkel trauert um die vielen ausgelöschten jungen Leben. Unsere Anteilnahme gilt den Familien der Opfer und allen Verletzten.
Steffen Seibert (@RegSprecher) 17 октября 2018 г.
​Das Auswärtige Amt publizierte am Mittwoch eine Pressemitteilung mit seiner Kondolenz.
„Wir sind erschüttert über den Anschlag auf der Krim, bei dem heute zahlreiche Menschen getötet wurden. Offenbar sind vor allem Jugendliche unter den Toten. Nichts rechtfertigt diese Gewalt gegen unschuldige Schülerinnen und Schüler. Unsere Gedanken sind bei den Freunden und Familien der Opfer. Wir wünschen den Verletzten, dass sie bald wieder vollständig gesund werden.“
Italiens Innenminister Matteo Salvini kondolierte den Familien der Opfer bei seinem jüngsten Besuch in Moskau.
„Ich spreche den russischen Behörden und Angehörigen der Menschen, die infolge des Terrorakts in Kertsch ums Leben kamen, mein Beileid aus“, so Salvini am Mittwoch beim Treffen mit der in Russland ansässigen italienischen Lobbyorganisation „Confindustria“.
Auch der estnische Ministerpräsident, Jüri Ratas, und der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, drückten ihr Mitgefühl aus.
„Die Untersuchung solcher Vorfälle ist wichtig für die Ukraine, da die Krim Teil des ukrainischen Territoriums ist und die auf der Halbinsel lebenden Ukrainer Bürger unseres Staates sind. Wenn ukrainische Bürger ums Leben kommen, ist das eine Tragödie, wo auch immer es geschieht. Ich spreche den Ukrainern mein Beileid aus, die Kinder und Angehörige verloren haben“.
Am Mittwoch waren bei einer Sprengsatz-Explosion und Schießerei in der technischer Schule von Kertsch 20 Menschen getötet und weitere 50 Menschen verletzt worden.


lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik und der Leiter der Verwaltung von Krasnodon und des Bezirks Krasnodon Sergej Konsenko haben heute an der feierlichen Inbetriebnahme der Gasversorgung in der Ortschaft Iswarino im Bezirk Krasnodon teilgenommen.
„Natürlich ist diese Veranstaltung für
Sie alle besonders festlich und lang erwartet. Nun sind alle Straßen an die Gasversorgung angeschlossen, alle haben die Möglichkeit, Gas zu nutzen“, sagte das Oberhaupt der LVR zu den Einwohnern.
„Es ist sehr gut, umso mehr als es dem Kurs entspricht, den die Verwaltung der Republik, die Führung der LVR, zur Erhöhung des Lebensstandards und der Lebensqualität der Bürger der Republik fährt“, fügte Pasetschenik hinzu.
Er erinnerte daran, dass die Führung der LVR bereits beschlossen hat, ab 1. November die Löhne der öffentlichen Beschäftigten um 10% erhöhen. Ab dem ersten Oktober wurden bereits die Stipendien der Studenten um 20% erhöht.
„Alles, was wir tun, tun wir mit internen Reserven. Die Inbetriebnahme von Werken, Fabriken, der Wiederaufbau der Wirtschaft vergrößern unseren Haushalt, und wir geben das Geld zur Erhöhung der Lebensqualität unserer Einwohner aus“, sagte Pasetschnik.
„Die Gasanschlüsse sind nicht nur für Ihre Häuser. In der Perspektive gilt dies auch für Schulen, Kindergärten, Ambulatorien. Das ist mehr Wärme für unsere Kinder und Enkel“, sagte Kosenko.
Er gratulierte den Einwohnern zum für Iswarino historischen Tag und sagte, dass dies „dem Ort ein zweites Leben gibt“.
„Heute sind wir hier bei der Inbetriebnahme der Gasanschlüsse, worauf wir so lange gewartet haben. Dank an alle Einwohner unserer Ortschaft, die kein Risiko gescheut haben, und gemeinsam konnten wir diesen Traum verwirklichen“, sagte die Einwohnerin Jewgenija Turkulez.
Sie fügte hinzu, dass viele Einwohner von Iswarino praktisch ihr ganzes Leben auf den Gasanschluss gewartet haben.
Jewgenija Turkuleza lud nach der Einweihung der Gasleitung das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik zu einem Omelett ein, dass auf einem Gasherd zubereitet wurde.
Sie hatte noch nie einen Gasherd verwendet und konnte ihn nicht gleich in Betrieb nehmen, deshalb half ihr Pasetschnik.
Um die Ortschaft an die Gasversorgung anzuschließen wurden 7 km Gasleitung gelegt.


de.sputniknews.com: So viel Geld braucht Ukraine für Modernisierung von Munitionsdepots – Minister
Der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak hat die notwendige Geldsumme für die Modernisierung von Munitionslagern und Militärbasen nach Nato-Standards bekannt gegeben.
„Um alle Munitionslager und Militärstützpunkte auf das Niveau der Nato zu heben…brauchen wir insgesamt etwa 15 Milliarden Hrywnja (rund 538 Millionen US-Dollar – Anm. d. Red.)“, sagte Poltorak.
In den zwei vergangenen Jahren hätten die ukrainischen Behörden dafür lediglich 18,3 Millionen US-Dollar ausgegeben. Sollten Finanzmittel auch weiter im bisherigen Tempo bereitgestellt werden, könnte dieses Problem so schnell nicht gelöst werden.
Am 9. Oktober war es in einem Militärdepot bei der nordukrainischen Stadt Tschernigow zu einer heftigen Explosion gekommen. In den naheliegenden Ortschaften waren 80 Häuser beschädigt worden.
An demselben Tag beauftragte der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, den Außenminister des Landes, Pawel Klimkin, die Verhandlungen mit der Nato über die Schaffung eines speziellen Treuhandfonds für ein sicheres Betreiben und Bewachung der Militärdepots abzuschließen. Laut Poroschenko hat die Ukraine bereits in diesem Jahr die Möglichkeit, die Arbeiten zur Sicherung des Umfangs der Munitionslager, für den Bau der Lagerhallen sowie für den Transport der Munition zu finanzieren.


Armiyadnr.su: Bericht des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR für den 18.10.2018
Zuerst möchten wir den Verwandten der von der Tragödie in Kertsch in der Republik Krim Betroffenen unser aufrichtiges Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Wir verstehen und teilen Ihre Trauer.
Was auch geschieht, politisch oder militärisch, die Zivilbevölkerung darf nicht darunter leiden, vor allem Kinder nicht.
In den letzten 24 Stunden wurden 25 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die die Gebiete von elf Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Tatus und Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Schirokaja Balka und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden die Gebiete von Alexandrowka, Spartak, Jasinowataja, Staromichajlowka und das Gelände des Flughafens von Donezk von den Positionen der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow aus mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade, die die Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade eingenommen haben, auf Befehl eines weiteren Henkers, Kuratsch, mehr als 40 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm auf die Gebiete von Kominternowo, Leninskoje und Sachanka abgefeuert sowie mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
Trotz der vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte eingeleiteten Maßnahmen ist die Disziplin der ukrainischen Kämpfer weiterhin gering.
Unter anderem sind im Bericht des Leiters der Hauptabteilung für moralisch-psychische Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte General Gruntkowskij im Zeitraum vom 11. bis 18. Oktober 2018 mehr als hundert Rechtsverletzungen in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone festgehalten, davon sind 59 eigenmächtiges Verlassen des Truppenteils und Desertion, Diebstahl von Material und Waffen, 15 sind Fälle von Drogenschmuggel, drei sind Todesfälle aufgrund von Drogen- oder Alkoholvergiftung, zwei Morde und mehr als 25 sind Fälle von nicht ordnungsgemäßem gegenseitigem Verhalten und andere Rechtsverletzungen.
Nach der Statistik des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte sind die Spitzenreiter die 128. Sturm- und die 92. mechanisierte Brigade. Auch die Kämpfer er 36. und der 56. Brigade der ukrainischen Streitkräfte stehen nicht zurück, aus ihren Stäben wurden uns Einzelheiten einiger Ermittlungsmaterialien bekannt.
So geriet der Unterfeldwebel Chrestjuk auf seinem Kampfposten im Gebiet von Lebedinskoje unter Einwirkung von Drogen in einen Konflikt mit seinem Zugführer. Nach Meinung des Soldaten hatte der Kommandeur seine Unzufriedenheit mit der Führung des Landes zu offen zum Ausdruck gebracht, im Zusammenhang damit begann ein Wortgefecht, das in eine Prügelei überging. Den Konflikt löste die Detonation einer Handgranate, die der Zugführer Chrestjuk aus der Hand schlug. Infolge der Detonation erlitten beide Kämpfer Splitterverletzungen.
In der 56. Brigade betrank sich der Kämpfer Ljachowskij, während er sich eigenmächtig im Gebiet von Peski befand und ging zu den Positionen der 28. Brigade. Auf die Aufforderung stehen zu bleiben reagierte Ljachowskij nicht, nach ersten Warnschüssen erwiderte er das Feuer. Während des Gefechts wurden Ljachowskij und zwei Besatzer aus der 28. Brigade unterschiedlich schwer verletzt.
Die Kommandos der oben genannten Brigaden haben diese Verluste nach bereits bestehender Tradition als kampfbedingt dargestellt, angeblich als Folge von Beschuss von Seiten der Volksmiliz der DVR.


de.sputniknews.com: Russland schränkt Öl- und Gastransporte in Arktis für ausländische Schiffe ein
Russland wird das Recht für ausländische Schiffe beim Öl- und Gastransport in der Arktis ab 2019 gesetzlich einschränken. Das teilte der Chef der Abteilung für Preisbildung und Wirtschaftsanalyse in der Schiffsbauindustrie beim russischen Handelsministerium, Wassili Netswetajew, am Donnerstag mit.
„Die Änderungen im Gesetzbuch über die Handelsschifffahrt beinhalten ein Verbot auf die Nutzung neuer ausländischer Schiffe für Öl- und Gastransporte in der russischen Arktis“, sagte Netswetajew beim 6. Internationalen Forum „Arktische Projekte: heute und morgen“ in Archangelsk.
„Das ausschließliche Recht darauf werden auf dem Territorium Russlands gebaute Schiffe erhalten. Dabei kann die russische Regierung jedoch Ausnahmegenehmigungen für ausländische Schiffe erteilen, wozu die ausländische Seite jedoch die Unmöglichkeit der Nutzung russischer Schiffe begründen muss“, so Netswetajew.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters des Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, aber kontrollierbar. In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung einmal verletzt.
Der Kommandeur der 53. Brigade, der Kriegsverbrecher Grusewitsch, gibt im Zusammenhang mit den vor dem Abschluss stehenden Maßnahmen zur Rotation der Brigade weiter Munition aus, um sozusagen mit leichterem Gepäck in den ständigen Dislozierungspunkt zu gehen. Auf seinen Befehl wurde die Umgebung von Sokolniki mit 120mm-Mörsern beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als zehn Mörsergeschosse abgefeuert.
Die ukrainische Regierung konzentriert weiter ihre Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie und demonstriert so ihren Unwillen, den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen.
Nach uns vorliegenden Informationen sind am 16. Oktober im Gebiet von Stschastje im Verantwortungsbereich der 53. mechanisierten Brigade und der sie ablösenden 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte fünf Schützenpanzer und 60 Mann eingetroffen.
Außerdem gehen bei uns weiter Informationen über das unmenschliche Verhalten der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte gegenüber der örtlichen Bevölkerung in den von Kiew kontrollierten Ortschaften ein.
Nach den Worten von Einwohnern von Wolnoje im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade haben die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte den Zugang von Krankenwagen in die Ortschaft vollständig unterbunden. Die in diesem Dorf lebenden Menschen müssen die Kranken auf Tragen oder in Rollstühlen zum ukrainischen Checkpoint bringen und sie von dort in die nächste medizinische Einrichtung in Popasnaja fahren.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen die übernommenen Verpflichtungen zur Feuereinstellung ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst und führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten, um jede Aggression von der ukrainischen Seite abwehren zu können.


de.sputniknews.com:
Putin: Russland hat mit Operation in Syrien Schlimmeres verhindert
Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Rahmen der jährlichen Sitzung des Diskussionsklubs Waldai erklärt, dass dank dem in Syrien eingeleiteten Einsatz die schlimmste Entwicklung der Ereignisse verhindert worden sei.
Das schlimmste Szenario der Ereignisse wäre für uns der absolute Verfall der Staatlichkeit und das Eindringen eines wesentlichen Teils der Kämpfer von diesem Territorium ins Territorium Russlands und der Anliegerstaaten, „mit denen wir keine Zollhürden und im Grunde genommen Visafreiheit haben“, so Russlands Staatschef.
„Dies wäre für uns eine ernsthafte Bedrohung. Mit unseren Handlungen haben wir diese Gefahr maßgeblich abgewandt“, fuhr er fort.
„Er (Terrorismus) stellt natürlich auch eine sehr große Gefahr für unser Land dar. Deswegen haben wir mit aktiven Operationen in Syrien begonnen. Terror ist eine große Gefahr für unsere Nachbarn, darunter Afghanistan“, sagte Putin im Rahmen der jährlichen Sitzung des Diskussionsklubs Waldai.
Russland habe global den Terror nicht besiegt, aber „wir haben ihm einen riesigen Schaden zugefügt und grundsätzlich die Situation in Russland verändert“.
„Im Laufe dieser Jahre haben wir fast 95 Prozent des ganzen Territoriums Syriens befreit – das ist das Erste. Zweitens haben wir dort die Staatlichkeit für gültig erklärt und den Zerfall des Staats als solchen nicht zugelassen.“
Die russische Luftwaffe unterstützt seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen Daesh, al-Nusra-Front und weitere Terrormilizen, die zuvor weite Teile des vorderasiatischen Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten. In den letzten Jahren konnte die syrische Regierung die Kontrolle über das Land weitgehend zurückgewinnen.
Im Dezember 2017 erklärte das russische Militär den endgültigen Sieg über den IS in Syrien. Kurz danach besuchte Präsident Wladimir Putin den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in der nordwest-syrischen Provinz Latakia und ordnete den Rückzug eines Großteils der russischen Militärs aus Syrien an. Sowohl die Basis Hmeimim in der Provinz Latakia als auch die Marinebasis Tartus an der Mittelmeerküste sollen jedoch beibehalten werden.


Dan-news.info: „Es gibt einen direkten Treffer eines Geschosses auf ein Haus und ein Auto in der Rybalko-Straße 212 in Sajzewo“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Verletzt wurde niemand.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK ist vor Ort.


de.sputniknews.com: Kosovo: Parlament votiert für Gründung eigener Armee
Das Parlament der selbsterklärten Republik Kosovo hat für die Umwandlung der kosovarischen Sicherheitskräfte in eine richtige Armee gestimmt.
Nach Angaben der Zeitung „Gazeta Express“ haben für die Etablierung eines eigenen Verteidigungsministeriums 101 der insgesamt 102 anwesenden Abgeordneten ihre Stimmen abgegeben. Die Vertreter der Serbischen Liste (serbische Minderheitspartei im Kosovo) haben den Parlamentssaal vor der Abstimmung verlassen.
Für die Gründung einer eigenen Armee soll im Kosovo die Verfassung geändert werden. Gegen diesen Schritt tritt Belgrad aktiv auf und beruft sich dabei auf die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates über die Regelung im Kosovo und in Metochien.
Zuvor hatte der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärt, dass Serbien die Unabhängigkeit von Kosovo nicht anerkennt, obwohl der Westen diesen Schritt von Serbien erwarte.


Lug-info.com: „Bei der Hotline der Generalstaatsanwaltschaft der LVR ist eine Information über Provokationen, die von Seiten der ukrainischen Streitkräfte an Ortschaften an der Kontaktlinie vorbereitet werden, eingegangen. Zu diesem Zweck haben militärische Einheiten Scharfschützenwaffen erhalten, um damit verdeckt friedliche Einwohner zu beschießen und dann die Einheiten der LVR des Mordes zu bezichtigen“, teilte der stellvertretende Leiter der Abteilung zur Aufsicht über die Einhaltung der Gesetze im militärischen Bereich der Generalstaatsanwaltschaft der LVR Janis Pilawow mit.
Er erläuterte, dass der Staatsanwaltschaft derzeit zuverlässig bekannt ist, dass zehn Scharfschützenwaffen in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen sind.
„In der 14. mechanisierten Brigade: zwei Gewehre des Kalibers 7,62 mm UAR-10; ein Karabiner Remington 700 VARMINT Kaliber 308 Win (7,62mm); in der 58. Panzergrenadierbrigade – vier Gewehre 7,62mm URA-10; in der 59. Panzergrenadierbrigade: ein Gewehr 7,62mm UAR-10; ein Karabiner Remington 700 VARMINT Kaliber 308 Win; in der 72. mechanisierten Brigade – H-S Precision Kaliber 338 LM (8,6x70mm)“, berichtete Pilawow.


de.sputniknews.com:
Putin über Atomkrieg gegen Russland: „Wir kommen in den Himmel und sie… krepieren“
Der russische Präsident Wladimir Putin hat während der Plenarsitzung des Diskussionsklubs Waldai am Donnerstag über die Folgen eines Atomkriegs gegen Russland und das Benehmen des Landes in diesem Fall gesprochen.
Russland werde Atomwaffen nur dann einsetzen, wenn es sich eines feindlichen Nuklearschlages gegen sein Territorium sicher wäre, unterstrich Putin. Denn der Einsatz von Atomwaffen würde eine globale Katastrophe sein.
„Das ist natürlich eine globale Katastrophe… Und wir können nicht die Initiatoren dieser Katastrophe sein, weil wir keinen präventiven Schlag (in der Doktrin Russlands) haben. Ja, in dieser Situation warten wir irgendwie darauf, dass gegen uns Atomwaffen eingesetzt werden, und tun selber quasi nichts“, so der Staatschef.
Dennoch sei Russland für einen Vergeltungsschlag bereit.
„Der Aggressor muss wissen, dass eine Vergeltung unvermeidlich ist, dass er vernichtet wird. Und wir… Wir werden Opfer dieser Aggression sein. Wir kommen als Märtyrer in den Himmel. Und sie krepieren einfach, weil sie nicht einmal die Zeit haben werden, Reue zu zeigen“, so Putin weiter.
Außerdem sprach Putin über Russlands Errungenschaften in der Hyperschallwaffen-Industrie und erklärte, das Land fühle sich sicher.
„Das ist eine offensichtliche Tatsache. Die Experten verstehen, dass wir definitiv alle unsere, sozusagen, Partner und Konkurrenten in diesem Feld übertroffen haben. Niemand hat bislang hochpräzise Hyperschallwaffen. Einige planen, sie in anderthalb oder zwei Jahren zu testen, und bei uns sind sie im Bestand. Das sind hochtechnologische moderne Hyperschallwaffen, in dieser Hinsicht fühlen wir uns sicher“, beteuerte Putin.
Als Antwort auf die Ausweitung der US-Flugabwehr werde Russland demnächst die neuesten „Avangard“-Hyperschallraketen in den Bestand aufnehmen, fügte der Staatschef hinzu.


Dan-news.info: Ein Runder Tisch „Erhöhung der sozialen Garantien für die Werktätigen – Hauptaufgabe der Gewerkschaft der Republik“ fand heute im Gewerkschaftshaus in Donezk statt. An der Diskussion nahmen die Vertrauensperson des Kandidaten zum Oberhaupt der DVR Denis Puschilin, Natalja Tschekarewa, der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin sowie Vorsitzende und Aktivisten von Branchengewerkschaften der Republik teil.
Parschin erklärte, dass seit der Gründung der Republik die Gewerkschaften immer aktiv an der Schaffung der Gesetze des Landes beteiligt waren. Derzeit gibt es in der Republik noch keine Gesetze über minimale soziale Standards, also solche Normen, die ein minimales Niveau des sozialen Schutzes festlegen.
Die Teilnehmer des Runden Tisches nannten aus ihrer Sicht zentrale Fragen der gesetzlichen Regelung grundlegender sozialer Garantien der Werktätigen, die gemeinsam mit den Vertretern der neuen Regierung nach den Wahlen gelöst werden müssen. Dazu gehören ein systematisches Herangehen an die Löhne der öffentlich Beschäftigten, eine Erhöhung der Stipendien für die Studenten, eine Tilgung der Schulden gegenüber den öffentlich Beschäftigten für materielle Unterstützung von März bis April 2015, eine Verlängerung des Bildungsurlaubs und zusätzliche Urlaubstage für Beschäftigte im Freizeitbereich und für Leiter von Kinderkollektiven usw.
„Das Protokoll des Runden Tisches schicken wir an das zentrale Exekutivkomitee der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ zur weiteren Bearbeitung und Aufnahme in das Aktionsprogramm der Regierung nach den Wahlen“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende.


de.sputniknews.com: „
Das ist ziemlich simpel“: Warum die Nato mit Kiew im Asowschen Meer nicht üben darf
Die Ukraine darf keine gemeinsame Übung mit der Nato im Asowschen Meer abhalten, weil dafür die Zustimmung Russlands nötig ist. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow im Interview mit mehreren französischen Medien. An der russischen Führung führt da wirklich kein Weg vorbei, betont ein Experte.
Wenn militärische Schiffe das Asowsche Meer passieren wollen, bedarf es immer einer Zustimmung der russischen Führung, sagt der Chefanalyst des Zentrums für strategische Konjunktur Iwan Konowalow. „Das ist ziemlich simpel: Es gibt ein bilaterales Abkommen zwischen der Ukraine und Russland. Daran führt kein Weg vorbei.“
Natürlich könne der Vertrag auch verworfen werden. „Für die Ukraine ist das derzeit die Leitlinie: Verträge mit Russland zerreißen“, so der Experte. Aber Russlands Position ändere sich dadurch nicht. „Deshalb ist es unmöglich, irgendwas ohne Russlands Zustimmung im Asowschen Meer zu veranstalten. Natürlich lässt Russland keine Nato-Truppen ins Asowsche Meer durch.“
Minister Lawrow sagte im Interview außerdem, die Nato sei an der russischen Grenze „sehr aktiv“. Demnach konzentriert die Allianz Waffen, passt die Verkehrsinfrastruktur in Europa an schwere US-Waffentechnik an und hält „offensichtlich provokante Übungen“ in der Ukraine, in Georgien und im Schwarzen Meer ab.
Das Asowsche Meer wird sowohl von russischen als auch von ukrainischen Schiffen befahren. Das vom Experten genannte bilaterale Abkommen sieht vor, dass ausschließlich Schiffe dieser beiden Staaten die Straße von Kertsch passieren dürfen.
Kiew nimmt das strategisch wichtige Gewässer zunehmend in den Fokus. Präsident Poroschenko lobte erst vor wenigen Tagen eine Übung der ukrainischen Streitkräfte an der Küste des Asowschen Meeres. Die Armee sei zur Abwehr der „russischen Aggression“ beriet, sagte er.
Poroschenko hat die ukrainische Regierung angewiesen, Unterlagen zur Grenzregelung mit Russland im Asowschen Meer vorzubereiten.


de.sputniknews.com: Gouverneur von Gebiet Leningrad trifft sich mit Ministerpräsidentin Schwesig
Der Gouverneur des Gebietes Leningrad, Alexander Drosdenko, hat sich in Rostock mit der Ministerpräsidentin des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, getroffen.
„Die langjährigen freundschaftlichen Verbindungen unserer Regionen tragen zur Verbesserung des politischen Dialogs sowie zur Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen bei und gestatten uns, Erfahrungen auszutauschen und für uns wichtige Fragen in Bereichen wie Kultur, Sport, Verkehrswesen, regionale Selbstverwaltung usw. zu erörtern“, äußerte Drosdenko.
Er bestätigte, dass der Besuch der russischen Delegation in Rostock einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der gegenseitigen Verbindungen leisten werde. „Wir sind in Mecklenburg keine Gäste – wir sind gekommen, um zu kooperieren. Ich bin überzeugt, dass diese beiden Tage sehr produktiv sein werden“, fügte der Gouverneur hinzu.
Schwesig hob ihrerseits die große Bedeutung sowohl von Wirtschaftsprojekten als auch der humanitären Kontakte der beiden Regionen hervor.
Die Delegation des Gebietes Leningrad mit dem Gouverneur an der Spitze weilt vom 16. bis 18. Oktober zu einem offiziellen Besuch in Deutschland. Unter anderem ist ihre Teilnahme am Forum „3. Unternehmertag Russland in Mecklenburg-Vorpommern“ in Rostock geplant. Darüber hinaus werden sich die russischen Beamten mit Vertretern der führenden Unternehmen der Stadt treffen.
Im Jahr 2017 wurde das 15-jährige Jubiläum der Freundschaftskontakte zwischen dem Gebiet Leningrad und Mecklenburg-Vorpommern begangen. Diese waren im Januar 2002 geknüpft worden, als in Greifswald eine Gemeinsame Erklärung über regionale Kooperation unterzeichnet wurde. Die bilaterale Partnerschaft stützt sich auf verschiedene Wirtschaftsprojekte im Ostseeraum, wobei gemeinsame Geschäftsforen eine wichtige Rolle für den Ausbau der Kontakte spielen. Es finden regelmäßige Besuche von offiziellen Delegationen, Schul- und Jugendaustausche, Ausstellungen zu Themen wie Kultur und Geschichte Russlands und der Bundesrepublik statt. Die Seiten setzen auch gemeinsame Projekte im Sportbereich um.
Die Partnerbeziehungen entwickeln sich auf der Ebene von Kommunen intensiv. Am 14. September schlossen sich den Partnerregionen auf beiden Seiten der Kreis Wyborg (Gebiet Leningrad) und die Stadt Greifswald an. Ein entsprechendes Abkommen wurde in Berlin unterzeichnet. Die Seiten, die durch die Gasleitung „Nord Stream“ verbunden sind, wollen den Schul- und Jugendaustausch entwickeln sowie gemeinsame Projekte auf Gebieten wie Sport, Kultur und Wirtschaft umsetzen.


Wpered.su: Die KPRF besteht auf der Anerkennung der DVR und der LVR
Am 18. Oktober wurde in der Staatsduma der RF ein Entschließungsentwurf zur Verschärfung der Situation in der Ukraine angenommen. Während des Berichts betonte der Vorsitzende des Komitees der Staatsduma für Angelegenheiten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, der eurasischen Integration und Verbindungen mit Landsleuten, der Abgeordnete der KPRF-Fraktion Leonid Kalaschnikow die Notwendigkeit der Anerkennung der DVR und der LVR, teilt der Pressedienst der KPRF mit.
„Ich werde nicht müde sie zu erklären (die Positionen der KPRF-Fraktion – Anm. d. Red.) und meine Genossen tun dies regelmäßig, dass wir die DVR und die LVR früher oder später alle anerkennen müssen. Wir, die KPRF, bestehen darauf“, sagte der Abgeordnete.


de.sputniknews.com:
Medwedew: Europäer zahlen für voreilige Entscheidungen der EU
Die Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union befinden sich laut dem russischen Premierminister Dmitri Medwedew in einer schweren Phase. Dies sei das Ergebnis der voreiligen Entscheidungen der Europäischen Union selbst.
„Wenn wir auf die aktuelle Situation in den Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union zurückkommen… erleben diese Beziehungen nicht die besten Zeiten. Wir glauben, dass dies das Ergebnis der ziemlich voreiligen Entscheidungen ist, die von der Europäischen Union selbst getroffen wurden. Und es scheint mir, dass für diese Entscheidungen die Einwohner der EU bezahlen“, sagte Medwedew in einem Interview mit dem Fernsehsender Euronews.
Er betonte, dass dies natürlich negative Auswirkungen auf Russland habe. Laut ihm hat sich ein bedeutender Teil der Handels- und Wirtschaftskooperation „ausgeschaltet“, und die humanitäre Zusammenarbeit wurde sehr bedeutend reduziert.
„Leider haben wir den Dialog mit einigen Ländern verloren… Ich kann direkt sagen, dass wir zum Beispiel auf Ebene des politischen und wirtschaftlichen Dialogs keine Beziehungen zu Polen haben. Ist das gut oder nicht? Ich weiß es nicht. Ich denke, es ist nicht sehr gut, sogar unter Berücksichtigung der spezifischen Geschichte, die unsere Länder verbindet. In jedem Fall waren wir meiner Meinung nach als ich Polen zu einer bestimmten Zeit besuchte dem Dialog viel näher“, sagte der Premierminister.
Er betonte, dass es jetzt keinen solchen Dialog gebe und dies „nichts Gutes an sich“ habe.


Lug-info.com: „Zwei zivile Einwohner, ein Mann und eine Frau, sind auf Antipersonenminen geraten, die von den ukrainischen Streitkräfte im Gebiet des Gehöfts Wolnyj in Solotoje-4 gelegt wurden“, teilte der Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Nach vorläufigen Informationen starb der Mann, die Frau wurde schwer verletzt“, sagte Marotschko.
Die örtlichen Einwohner hatten versucht, selbständig die Stromleitung, über die Strom in das Dorf kommt, zu reparieren.
„Da sie keine Unterstützung und kein Verständnis von Seiten der Soldaten fanden, sind der Mann und die Frau selbständig in das Gebiet gegangen, in dem die Stromleitung abgerissen war, wo sie dann auf eine Antipersonenmine gerieten, die von den Strafsoldaten nicht weit von ihren Positionen installiert worden war“, sagte Marotschko.
Die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte weigerten sich den Einwohnern zu helfen, weil sie wussten, dass das Gebiet vermint ist, aber die Kiewer Soldaten warnten die Dorfbewohner nicht vor der Gefahr.
Nach Auffassung Marotschkos müssen sich internationale Organisationen versuchen, von der ukrainischen Seite Unterstützung in der Frage der Bergung der Betroffenen zu erhalten.


de.sputniknews.com: USA versprechen zusätzliche Anti-Russland-Sanktionen „alle zwei Monate“
Der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine Kurt Volker hat versprochen, dass die US-Regierung alle zwei Monate oder sogar häufiger zusätzliche Sanktionen gegen Russland verhängen wird.
„Sie werden sehen, dass jeden Monat oder alle zwei Monate oder so, wie wir es gesehen haben, zusätzliche Sanktionen ins Spiel kommen“, sagte er bei einer Konferenz in der Denkfabrik „Atlantic Council“.
Laut Volker arbeiten die Vereinigten Staaten „sehr eng“ mit den europäischen Verbündeten beim Thema der antirussischen Sanktionen zusammen.
„Die Sanktionen haben, glaube ich, ihre Wirkung, wir sehen ein Zeugnis davon in Russland“, fügte er hinzu.
Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Staaten hatten sich nach dem Umsturz in der Ukraine 2014 verschlechtert. Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und die EU politische und wirtschaftliche Strafmaßnahmen gegen Russland. Moskau konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den Ländern, die zuvor Sanktionen gegen Russland verhängt hatten, und nahm Kurs auf Importersatz. Russland bezeichnete die westlichen Sanktionen mehrmals als kontraproduktiv.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s