Presseschau vom 17.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

lug-info.com: Seine Sicht der Entwicklung der Situation im Donbass, von Änderungen die in Lugansk und der Republik erfolgt sind, berichtete der Leiter der bekannten italienischen Musikgruppe Banda Bassotti, der den Donbass aktiv unterstützende Antifaschsit David Cacchione in einem Interview mit LIZ.
– Sie waren wieder in Lugansk. Wie und wo begann Ihre Bekanntschaft mit dem Donbass?
– Mitglieder unserer Gruppe waren 2014 über die Ereignisse am 2. Mai in Odessa einfach entsetzt. Wir haben das Geschehen sehr aufmerksam verfolgt und als die Ereignisse hier im Donbass begannen, haben wir sofort die antifaschistische Karawane organisiert, das ist die offizielle Bezeichnung unserer gesellschaftlichen Organisation. Diese Karawane wurde speziell gebildet, um den Einwohnern des Donbass Hilfe zu leisten. Wir und unsere Musiker reisen in die ganze Welt, veranstalten Konzerte, sind in vielen Ländern aufgetreten: Chile, Nicaragua, Venezuela, Kuba, Mexiko, Japan, Ecuador. Überall berichten wir über den Donbass und das Geschehen hier, zeigen die Symbolik des Donbass, zeigen Fotos von hier und rufen überall die Fans unserer Gruppe auf, dem Volk des Donbass verstärkt zu helfen und es zu unterstützen.
– Wann waren Sie das erste Mal bei uns?
– Das erste Mal waren wir im September 2014 hier, aber nach Lugansk hat man uns nicht gelassen, weil ein doppeltes Visum notwendig war. Dennoch haben wir im Zentrum des Rostower Donezk (Donezk im Oblast Rostow der RF; Anm. d. Übers.) ein Konzert zu Ihrer Unterstützung veranstaltet. Danach waren wir jedes Jahr bei Ihnen. Und im letzten Jahr haben wir am 1. Mai ein Konzert in Krasnodon
gegeben, in diesem Jahr am 9. Mai in Stachanow.
– Sind im Vergleich zu 2014-2015 Unterschiede sichtbar?
– Im Jahr 2015 waren wir in Altschewsk. Damals war eine große Zahl von Militärs zu sehen, gab es viel Militärtechnik auf der Straße. Jetzt sehe ich, dass Lugansk an eine friedliche Stadt erinnert. Dabei denke ich immer daran, dass wenige Kilometer von der Stadt Krieg ist, die
Zivilbevölkerung stirbt. Dieser Gedanke verlässt mich nicht. Und zweifellos ist es jetzt, da die Menschen in Lugansk sich nicht unter Artilleriebeschuss befinden, leichter mit ihnen zu sprechen. Aber dass Sie eine kämpfender Republik sind, wird deutlich. Die Menschen haben es schwer. Das ist auch sichtbar – Probleme mit der Arbeit, niedrige Renten. Der Staat Ukraine tut alles, damit niemand eine Rente erhält, ich weiß das sehr gut.
– Sie versuchen seit vier Jahren der Welt die Wahrheit über die Ereignisse bei uns zu vermitteln, aber gibt es irgendwelche Veränderungen in der Wahrnehmung der Informationen über uns bei den Menschen im Westen?
Ganz am Anfang des Krieges, als wir mit unseren Aktivitäten begonnen haben, hat fast niemand etwas über den Donbass gewusst. Jetzt hat sich die Situation zum Besseren verändert, unter anderem auch durch uns, aber trotzdem gibt es den Schleier in den führenden westlichen Medien. Gerade deswegen bemühen wir uns, möglichst vielen Menschen die Wahrheit über das Geschehen bei Ihnen zu vermitteln. Darüber spreche ich nicht nur in Italien, sondern auch in vielen Ländern. Zum Beispiel war ich auf Konferenzen in Berlin, in Beirut und überall spreche ich über den Donbass.
– Ihre Aktivität steht dem westlichen politischen und damit dem medialen Mainstream entgegen. Erfahren Sie deswegen irgendwelchen Druck?
– Wir haben unser ganzes Leben der Unterstützung der linken Bewegung gewidmet, besonderen Druck von Seiten der Regierung erfahren wir nicht, wir tun einfach unsere Arbeit und das ist es. Dabei sind wir selbst keine Personen non grata in den italienischen Massenmedien, aber wir können dort nicht hineingelangen, weil unser Blickpunkt sich vom offiziellen Blickpunkt der Regierung Italiens unterscheidet. Die Bezeichnung unserer Gruppe Banda Bassotti bedeutet „Streuner“.
– Wie ist Ihre Prognose der Entwicklung der Situation im Donbass? Sie waren ja in vielen Ländern, sie unterstützen verschiedene Befreiungsbewegungen, können Sie hier vergleichen?
– Meine Sicht ist, dass die Republiken des Donbass, wie auch Syrien, wie man bei uns sagt, zwischen Hammer und Amboss geraten sind. Dies alles ist die globale Abrechnung der USA mit den Ländern, die das amerikanische Diktat und den Terror leid sind. In Ihrem Fall – die Abrechnung mit Russland. Wie mir scheint, unterstützt die RF in diesem Konflikt derzeit Syrien aktiver und den Donbass weniger aktiv. Aber dennoch wird die Lösung der Zukunft in diesem Kampf von Seiten Russlands kommen.
– Gut, aber was erwartet die Ukraine und ihr Volk in einer solchen Situation? Denn im Grunde sind die Ukraine Marionetten und amerikanischen Söldner in einem Krieg gegen einen Teil des eigenen Volks.
– Wenn ich über Amerika spreche, meine ich nicht das Volk. Es gibt viele Amerikaner, die die aggressive Politik der USA nicht unterstützen. Nun, dasselbe kann ich über die Ukrainer sagen. Ich stehe mit vielen in Kontakt und weiß, dass sie ihre Regierung nicht unterstützten. Ich weiß sehr gut, dass die Regierung der Ukraine riesige politische, finanzielle und weitere Unterstützung von Seiten der USA erhalten hat, deshalb stürzt sie ihr Volk in eine aktive Beteiligung am Krieg gegen den Donbass.
– Und was wünschen Sie uns, den Einwohnern der Republiken?
– Natürlich „No pasaran!“. Diese Losung verwenden wir immer auf unseren Konzerten. Haltet durch!
Banda Bassotti ist eine bekannte linke Ska-Punk-Gruppe aus Rom. Sie wurde 1987 gegründet. Die Texte der Gruppe zeichnen sich durch soziale, politische, kommunistische und antifaschistische Ausrichtungen aus und sind in vielen Sprachen geschrieben – italienisch, spanisch, englisch, japanisch, baskisch, jiddisch und russisch. Die Gruppe unterstützt Befreiungsbewegungen, sie tritt unter anderem für ein unabhängiges Katalonien, Nordirland und Baskenland ein. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine unterstützt die Gruppe systematisch das Volk des Donbass. Neben einer Reihe von Aktionen zur Unterstützung der LVR und der DVR in verschiedenen Städten der Welt sind die Mitglieder Gruppe mehrfach in die Volksrepubliken gekommen und haben auch zu Hause Sammlungen von Geld und notwendigen Dingen organisiert, die dann für kranke Kinder, Schulen und Organisationen wegen der Antifaschistischen Karawane übergeben wurden, die seit 2015 in den am meisten vom Krieg betroffenen Territorien des Donbass war. Die Gruppe wurde von der Bevölkerung und den Milizen warm empfangen, vor allem bei der Brigade „Prisrak“.

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung der Leitung der Volksmiliz der DVR
Der Feind verletzt weiter das Regime der Feuereinstellung und beschießt das Territorium unserer Republik.
Dabei wählt er als Hauptziele für seine hinterhältigen Schläge zivile, offensichtlich friedliche Objekte.
Um 18:45 Uhr haben die ukrainischen Straftruppen der 36. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die der Kriegsverbrecher Gnatow kommandiert, zielgerichtet Wohngebiete von Oktjabrj beschossen und 6 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
Dabei wurden in der Komunarow-Straße eine Gasleitung, eine Stromleitung und zwei Häuser beschädigt, eines davon geriet in Brand.
Zusätzliche Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Diese Tatsache ist eine weitere Bestätigung der Prinzipienlosigkeit der ukrainischen Kämpfer, die die verbrecherischen Befehle des blutigen Regimes Poroschenko ausführen.

vormittags:

de.sputniknews.com: US-Sanktionen für Beteiligung an Wiederaufbau Syriens möglich – Medien
Die Administration des US-Präsidenten Donald Trump entwickelt eine neue Vorgehensstrategie in Syrien, welche die Verhängung von Sanktionen gegen am Wiederaufbau des Landes beteiligte russische und iranische Unternehmen vorsieht. Dies berichtet der amerikanische Fernsehsender NBC unter Berufung auf innere Quellen.
Dem Sender zufolge beinhaltet die Strategie keine direkten Zusammenstöße mit iranischen Militärs. Denn die US-Truppen in Syrien dürften nur zur Selbstverteidigung iranische Einheiten angreifen. Stattdessen sehe der Plan politische und diplomatische Schritte vor, um durch finanziellen Druck „die iranischen Streitkräfte aus Syrien zu vertreiben“.
Mit Verweis auf drei mit dem Dokument vertraute Quellen schreibt NBC, die USA würden Finanzhilfe für den Wiederaufbau jener Gebiete zurückbehalten, wo sich russische und iranische Streitkräfte befänden.
„Zudem werden die USA auch Sanktionen gegen russische und iranische Firmen verhängen, die in den Wiederaufbau in Syrien involviert sind“, heißt es im Artikel.
Zuvor war berichtet worden, dass die USA Sanktionen gegen 20 iranische Unternehmen und Banken wegen Unterstützung der Basidsch-Miliz im Iran und angeblicher Rekrutierung von Kindersoldaten in Syrien eingeführt hätten.
Die USA fordern den Rückzug der iranischen Streitkräfte aus Syrien als eine Voraussetzung für Hilfe beim Wiederaufbau des Landes. Sie behaupten, iranische Militärpräsenz mache die politische Beilegung in Syrien unwahrscheinlich und erschwere die Bekämpfung der Terrormiliz IS. Der US-Sondergesandte für Syrien, James Jeffrey, erklärte allerdings, es handle sich dabei nur um politischen Druck und nicht um einen Militäreinsatz gegen iranische Truppen.
Früher hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, bei ihrer Zusammenkunft in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.

lug-info.com:In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Michajlowka (Solotoje-5) und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Europa will Russland nicht mehr als Feind wahrnehmen – El Pais
Die europäischen Länder erwägen die Entwicklung eines eigenen Sicherheitssystems sowie die Stärkung der Beziehungen zu Russland, schreibt der spanische Journalist Carlos Yárnoz für die Zeitung El Pais.
Ein wichtiger Moment in diesem Prozess sei der Vorfall mit dem spanischen Kampfjet im Luftraum über Estland nahe der russischen Grenze gewesen, der zu einem katastrophalen Konflikt führen hätte können. Danach habe man in Europa über die Sinnhaftigkeit nachzudenken begonnen, den Flug von Nato-Jets nahe der russischen Grenze zu erlauben. Auch ist laut El Pais überlegt worden, ob die Zeit reif sei, Russland nicht mehr als Feind, sondern als einen Verbündeten wahrzunehmen.
Washington habe Moskau immer als Hauptbedrohung für seine Sicherheit angesehen und die Allianz weiter nach Osten bis zur russischen Grenze erweitert. Das sei der Hauptgrund für die zwischen Russland und der Nato entstandenen Schwierigkeiten. Osteuropäische Länder spielen laut Yárnoz eine wichtige Rolle dabei, indem sie Druck auf die Nato ausüben und bitten, ihre Grenzen für die Eindämmung der angeblichen „russischen Aggression“ zu stärken. Die US-amerikanische Wahrnehmung Russlands sei anderen europäischen Ländern beigebracht worden und habe sie am Aufbau freundschaftlicher Verbindungen zu Moskau gehindert.
Strategien, Allianzen und Bedrohungen würden sich jedoch ändern. Eine solche Transformation sei durch die Präsidentschaft Donald Trumps herbeigeführt worden, der den Brexit unterstütze, aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen sei und die USA zu einem unzuverlässigen Partner aus Sicht Europas gemacht habe. Darüber hinaus habe die Annäherung zwischen Trump und dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, Europa bangen lassen, dass es künftig keine wichtige Rolle in der Weltpolitik spielen werde. Deswegen gewinne in Europa immer mehr die Tendenz zur Annäherung an Russland an Bedeutung, das zudem der größte Lieferant von Energieträgern sei, so Yárnoz.
Frankreichs Präsident, Emmanuel Macron, sei der erste Politiker gewesen, der sich für einen Dialog mit Moskau eingesetzt und öffentlich vorgeschlagen habe, die Folgen des Kalten Krieges in Europa neu zu überdenken sowie das Gleichgewicht auf dem Kontinent zu sichern.
Im letzten Jahr sei in Europa für die Schaffung eines eigenen Sicherheitssystems mehr getan worden, als in den vorherigen 60 Jahren. Dies soll unter anderem in der Wahrnehmung Russlands als einen Nachbarn, Partner und potenziellen Verbündeten und nicht als einen Feind gründen, betonte der spanische Journalist.
Ein Jagdflugzeug vom Typ Eurofighter Typhoon 2000 der spanischen Luftstreitkräfte hatte am 7. August irrtümlicherweise eine scharfe Luft-Luft-Rakete AIM-120 AMRAAM beim Flug über dem südlichen Teil Estlands abgefeuert. Die Rakete soll 3,7 Meter lang sein und einen Durchmesser von 18 Zentimetern aufweisen. Sie soll 80 Kilometer geflogen sein und vermutlich über dem unbesiedelten moorigen Waldgebiet Joeküla nah dem Endla-Naturschutzgebiet abgestürzt sein. Nach einer gründlichen Prüfung des mutmaßlichen Absturzortes konnten die Verteidigungskräfte Estlands weder die Rakete noch ihre Wrackteile finden. Kurz darauf stellten estnische Militärs die aktiven Sucharbeiten ein.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 16. Oktober 3:00 Uhr bis 17. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 24.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Mineralnoje, Spartak, Donezker Flughafen, Donezk (Trudowskije), Alexandrowka, Staromichajlowka, Styla, Nowaja Tawrija, Leninskoje, Oktjabrj, Kominternowo.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, gab es im Ergebnis von Beschuss der ukrainischen Streitkräfte folgende Schäden:
in Oktjabrj:
– Kommunarow-Straße 30 – Gasleitung;
– Swesdnaja-Straße – Stromleitung;
– Kommunarow-Straße 32 – Fassade des Hauses;
– Swesdnaja-Straße 1 – Verglasung und Fassade;
– Swesdnaja-Straße 2 – Dach, Fassade;
– Swesdnaja-Straße 4a – Verglasung;
– Swesdnaja-Straße 5 – Verglasung, Fassade und Fundament;
– Swesdnaja-Straße 6 – Dache und Anbau.
In Kominternowo ist in der Kirow-Straße 27 ein Nichtwohngebäude abgebrannt.
In Donezk (Siedlung des Bergwerks Trudowskaja“) sind durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in der Krasnaja-Swesda-Straße 9 zwei Zäune und zwei Wirtschaftsgebäude abgebrannt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgesfeuerten Geschosse betrug 106.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 396..
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

ukrinform.ua: Protestaktion in Kiew: Gewerkschaften fordern Lohnerhöhung und Gebührensenkung
Der Gewerkschaftsbund der Ukraine führt in Kiew die zweite Etappe der ukraineweiten Protestaktion durch.
Einige tausend Menschen nehmen an der Aktion teil, meldet ein Ukrinform-Korrespondent.
Gefordert werden eine Loherhöhung und die Senkung der Kommunalgebühren. Die Aktionsteilnehmer halten auch Plakate mit der Aufschrift „Nein den sinnlosen Reformen“ und „Würdigen Arbeitslohn für Mediziner“.
Die Aktion wird vor dem Gebäude des Parlaments, der Werchowna Rada abgehalten, wo Protestierer ihre Forderungen aussprechen.
Sie verlangen insbesondere, die Gesetzvorlage der Gewerkschaften bis Jahresende 2018 zu verabschieden, den Preis für Erdgas und Brennstoffe, Kommunal- und Transportgebühren nicht zu erhöhen.
Die Aktionsteilnehmer fordern überdies von der Regierung, die Anordnung des Kabinetts aufzuheben, die nach ihren Worten die Übergabe des Vermögens der Gewerkschaften in staatliches Eigentum erlaube.
Derzeit ist es ruhig. Die Polizei kontrolliert den Fahrzeugverkehr.



de.sputniknews.com: Su-27-Absturz bei Militärübung: Ukrainische Luftwaffe bestätigt Tod von ihrem Oberst
Bei dem Absturz eines Kampfjets vom Typ Su-27UB am 16. Oktober in der Ukraine ist der Chef des Luftwaffenkommandos „Wostok“ (dt. „Osten“) der ukrainischen Streitkräfte Oberst Iwan Petrenko umgekommen. Dies berichtet der Pressedienst der ukrainischen Luftwaffe.
„Die Leichen der Piloten wurden gefunden. Der Flugzeugkommandant war Iwan Nikolajewitsch Petrenko, der stellvertretende Kommandeur der Luftwaffe und Chef des Luftwaffenkommandos Wostok“, geht aus einer Mitteilung hervor.
Informationen über den zweiten Piloten sollen später bekannt gegeben werden. Laut dem Schreiben war der zweite Pilot ein Militärangehöriger der US-Streitkräfte. Eine offizielle Bestätigung seitens der US-Streitkräfte liegt bislang nicht vor.
Zuvor hatte der Generalstab der ukrainischen Luftstreitkräfte über den Tod von zwei Piloten bei dem Absturz einer Su-27-Maschine über dem Gebiet Winnyzja berichtet. Der Meldung zufolge handelt es sich dabei um einen Ukrainer und einen Amerikaner. Später löschte der Pressedienst des ukrainischen Generalstabs die Informationen über die nationale Zugehörigkeit der Piloten.
Laut einer Mitteilung der Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten in Europa (USAFE) war ein US-Militärangehöriger in diesen Zwischenfall „involviert“. Nach Angaben des ukrainischen Fernsehsenders „112 Ukraina“ befinden sich Vertreter der US-Botschaft am Absturzort im Gebiet Winnyzja. „Vertreter der Militärstaatsanwaltschaft arbeiten gemeinsam mit Vertretern der US-Botschaft am Absturzort. An den Arbeiten nehmen zudem Vertreter der Polizei und anderer Ermittlungsbehörden sowie Militärs teil“, berichtete ein Korrespondent des Fernsehsenders vor Ort.
Vom 8. bis 19. Oktober finden auf dem Territorium der ukrainischen Gebiete Chmelnyzkyj und Winnyzja die multinationalen Militärübungen „Clear Sky 2018“ statt. Neun Länder nehmen teil, darunter acht Nato-Mitglieder.


nachmittags:

de.sputniknews.com: „Korrosion der Moral“: Ex-Minister über weltweite Schande der Ukraine
Der ehemalige ukrainische Verkehrsminister Jewgeni Tscherwonenko hat gegenüber dem TV-Sender „112 Ukraina“ verlautbart, dass sich die Ukraine vor der ganzen Welt blamiert.
Tscherowenko verwies darauf, dass der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, im vergangenen Jahr einen Gesetzentwurf in der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) vorgelegt habe, der die Aufhebung der Abgeordnetenimmunität vorsehe. Das Dokument sei bislang nicht angenommen worden.
„Das sieht sehr beschämend aus vor der Welt, weil euch niemand gezwungen hat, dies vor den Wahlen zu rufen. Jetzt ist es doppelt so scheußlich“, sagte er.
Ferner sagte der ukrainische Ex-Verkehrsminister: „Falls in der Ukraine auf Niveau der nationalen Idee nicht anerkannt wird, dass das Gesetz für alle gleich ist, wird es aus meiner Sicht keine Ukraine mehr geben; weil die Korrosion der Moral und die Korruption der Moral bereits den Tiefpunkt erreicht haben (…) Alle, die arbeiten, kämpfen und siegen wollen, ziehen weg. Leider haben wir nun meiner Meinung zufolge nach moralischen und professionellen Kriterien das schändlichste Parlament.“
Er erkannte unter anderem im Land Merkmale für die Entwicklung des Jugoslawien-Szenarios: „Entweder machen wir das Gesetz gleich für alle, oder ausgehend von der Situation und davon, was wir angerichtet haben. Da wir uns überall Feinde gemacht haben, befürchte ich, dass unsere Fähigkeit, ukrainisch zu leben (klauen oder Demokratie – für mich, das Gesetz – für sie), die Ukraine in den Abgrund treiben wird. Allen Merkmalen nach erwartet uns etwas, was der Jugoslawien-Variante ähnelt. Und das ist traurig.“

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 17.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden 24 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 13 Ortschaften bescossen hat.
In Richtung Gorlowka wurden von den Positionen der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj die Gebiete von Sajzewo und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow Spartak, Trudowskije, Staromichajlowka, Alexandrowka, Styla, Mineralnoje und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Gnatow auf die Gebiete von Kominternowo, Leninskoje, Nowaja Tawrija und Oktjabr mehr als 30 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgefeuert sowie mit Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
Durch Beschuss seitens der Kämpfer auf Oktjabr wurden in der Kommunarow-Straße zwei Häuser und eine Gasleitung beschädigt, in der Swjosdnaja-Straße wurden fünf Häuser und eine Stromleitung beschädigt – die ganze Ortschaft hat keinen Storm. In Kominternowo in der Kirow-Straße ist ein Wohnhaus abgebrannt. In Trudowskije sind in der Krasnaja-Swesda-Straße zwei Wirtschaftsgebäude und ein Zaun abgebrannt.
Wir stellen eine Zunahme der Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung und der Häufigkeit des Beschusses von Seiten des Gegners in Richtung Mariupol im Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade fest. Diese Tatsache hängt mit dem Abzug der Brigade aus der OOS-Zone zusammen. Mit dem ungeordneten Feuer versuchen die ukrainischen Besatzer möglichst viele „Kampftage“ abzudecken, um vor dem Verlassen der Zone der Besatzungskräfte mehr Geld zu verdienen.
In Folge von Beschuss fügt ein solch ungeordnetes Feuer gerade der zivilen Infrastruktur Schaden zu und stellt eine Gefahr für das Leben der Zivilbevölkerung dar, was ein weiteres mMal die wahren Motive der ukrainischen Kämpfer bestätigt.
Trotz der Erklärung der ukrainischen Seite über die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen unternimmt das Kommando der OOS weiter Versuche, unsere Positionen aufzudecken und anschließend Provokationen durch Diversions- und Erkundungsgruppen durchzuführen.
Am 15. Oktober haben Soldaten der Volksmiliz der DVR eine Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners mit sechs Mann entdeckt, die sich aus Richtung Awdejewka von den Positionen der 56. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Jakowlewka bewegte. Während eines Gefechts mit der Diversions- und Erkundungsgruppe starben zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, einer wurde verletzt. Verluste auf Seiten der Volksmiliz gibt es keine.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte wächst die Liste der nicht kampfbedingten Verluste weiter.
Am 16. Oktober rollte bei technischen Wartungsarbeiten ein Schützenpanzer von einem Gerüst. Infolge des Aufpralls des Fahrzeugs starben zwei ukrainische Soldaten, P.P. Bilyk und A.Ju. Bojko, einer weiter Soldat, O.O. Wachruschew, wurde schwer verletzt.
In Nowoselowka Wtoraja wurden die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte W.S. Linko und A.S. Majorow verletzt, weil sie auf eine Mine in einem eigenen Minenfeld gerieten.
Nach bereits bestehender Tradition stellt das Kommando der OOS diese Verluste als Ergebnis mythischen Beschusses von Seiten der Volksmiliz der DVR dar.


de.sputniknews.com: WSJ: US-Sanktionen tragen zur Stärkung russischer Wirtschaft bei
Die amerikanischen Sanktionen haben – unbeabsichtigt – der russischen Wirtschaft in die Hände gespielt, da sie zu höheren Ölpreisen und einem billigeren Rubel beitragen. Dies stellt die Markt-Reporterin Avantika Chilkoti in ihrem Artikel für die Zeitschrift „Wall Street Journal“ fest.
Dem Blatt zufolge ist der Ölpreis als „Grundlage der russischen Exporte“ seit Mitte August um 14 Prozent gestiegen. In vielerlei Hinsicht sei dieses Wachstum auf die Wiederverhängung der US-Sanktionen gegen Teheran zurückzuführen, die sich vermutlich negativ auf die Rohölexporte aus dem Iran auswirken würden.
Gleichzeitig habe die Abwertung des Rubels um 15 Prozent seit April nur zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der russischen Waren geführt, betont die Autorin.
Darüber hinaus seien die Notierungen der russischen Energieriesen Rosneft und Lukoil in diesem Jahr um 56 beziehungsweise 39 Prozent gestiegen.
Russland sei mit höheren Ölpreisen und einem schwachen Rubel in einer günstigeren Lage. Denn angesichts des Budgets seien diese Faktoren von doppeltem Vorteil, zitiert das Blatt einen Experten von der Vermögensverwaltung Aberdeen Asset Management.
Am Dienstag hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, erklärt, dass das Bild der russischen Wirtschaft den Schlüsselparametern nach insgesamt ein positives sei.

Lug-info.com: „Die Organe der Staatsanwaltschaft haben in den ersten 9 Monaten dieses Jahres 28 Dokumente bezüglich Vorgängen der Staatsanwaltschaft im Bereich der Korruption eingebracht, 19 Funktionsträger wurden disziplinarisch zur Verantwortung gezogen“, teilte die Abteilung für Aufsicht über die Einhaltung der Gesetze durch die Staatsorgane und zum Kampf gegen die organisierte Kriminalität und Korruption der Generalstaatsanwaltschaft der LVR mit.
Die Generalstaatsanwaltschaft teilte mit, dass im Berichtszeitraum im Ergebnis von vorläufigen Ermittlungen in 28 Angelegenheiten zu Korruptionsfällen Anklagen erhoben und Strafverfahren bei Gericht angestrengt wurden. In 14 Fällen hat dies bisher zur gerichtlichen Verurteilung geführt. …

de.sputniknews.com: Wenige Flugminuten bis Russland: Nato baut Stützpunkt in Estland aus
In Estland sind am Dienstag neue Einrichtungen für die Aufnahme und Wartung der dort stationierten Nato-Truppen und deren Ausrüstung eröffnet worden. Die feierliche Veranstaltung fand auf dem Luftstützpunkt Ämari bei Tallinn, etwa 190 Kilometer Luftlinie von Russland entfernt, statt.
Die Einrichtungen, darunter ein weiterer Hangar, ein Hauptgebäude und ein Bahngleis mit Entladerampe für explosive Güter, sind im Rahmen der sogenannten European Deterrence Initiative (EDI), eines US-amerikanischen Programms, gebaut worden, so der estnische Verteidigungsminister Jüri Luik. Die Kosten für das Projekt betragen etwa 15 Millionen US-Dollar. Das EDI-Rüstungsprogramm der USA war im letzten Jahr mit einem Budget von 4,8 Milliarden Dollar ausgestattet – für das kommende Jahr sind 6,5 Milliarden US-Dollar dafür bewilligt worden.
Luik merkte an, dass die neuen Objekte in Ämari nicht ausschließlich für die US-Luftwaffe bestimmt seien. „Natürlich können diese auch andere Nato-Truppen oder andere Verbündete nutzen. So ist es für alle vorteilhaft“, so Luik.
Der Chef des Engineering- und Logistik-Service der US-Luftwaffe in Europa, Brigadegeneral Roy Agustin sagte, dass die Projektarbeiten neun Monate, und der Bau selbst fünfzehn Monate in Anspruch genommen hätten. „Für solch ein großes Vorhaben ging es sehr schnell“, betonte der General.
Gegenwärtig werden auf dem Luftwaffenstützpunkt Ämari Eurofighter-Kampfjets der Bundeswehr stationiert, die eine Luftraumschutzmission über den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen erfüllen.
Die baltischen Staaten besitzen keine für eine Luftraumüberwachung geeigneten Flugzeuge, sodass seit dem Beitritt dieser Länder zur Nato der Luftraum abwechselnd von Flugzeugen anderer Nato-Länder patrouilliert wird. Diese sind in Litauen auf dem Flugplatz Zokniai sowie in Estland auf dem Flugplatz Ämari untergebracht, der seit 2014 zusätzliche Start- und Landeplätze für die Stationierung von Nato-Flugzeugen erhalten hat. Auf dem Nato-Gipfel in Chicago im Jahr 2012 wurde die Mission auf unbestimmte Zeit verlängert.


mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter die Ortschaften der LVR und provozieren die Einheiten der Volksmiliz der LVR zur Eröffnung des Feuers.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kommandeurs der 14. Brigade des Kriegsverbrechers Wojtschenko wurde die Umgebung von Michajlowka mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Kalinowka haben die ukrainischen Truppen mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 72. Brigade der Verbrecher Tatus.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 120 Geschosse abgeeuert.
Die ukrainische Regierung konzentriert weiter ihre Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie und unterstreicht so ihre aggressive Einstellung bei der Lösung der Konflikts im Donbass.
Nach uns vorliegenden Informationen sind am 15. Oktober im Gebiet von Krymskoje, im Verantwortungsbereich der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte zehn Schützenpanzer und acht Fahrzeuge eingetroffen.
Wir erhalten weiter Informationen über die Zunahme von Erkrankungen unter dem Personal der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone. Hauptsächlich kommen Soldaten mit Lungenentzündungen in die Krankenhäuser. Allein in den letzten vier Tragen sind in die medizinischen Einrichtungen in Popasnaja, Nowoswanowka und Stschastje mehr als 50 Soldaten aus der 53. und der 14. Brigade eingeliefert worden.
Hauptgrund für die Erkrankungen sind das Fehlen von warmer Kleidung und Heizung.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen die übernommenen Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen zur militärischen Ausbildung durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten und jede Aggression von der ukrainischen Seite abwehren zu können.

de.sputniknews.com: Politischer Mord: Staatsanwaltschaft Georgiens klagt Ex-Präsident Saakaschwili an
Die Hauptstaatsanwaltschaft Georgiens soll den Fall über die Vorbereitung für den Mord des bekannten georgischen Geschäftsmannes und Milliardärs Arkadi „Badri“ Patarkazischwili geklärt haben. Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft hat der ehemalige georgische Präsident Michail Saakaschwili den Mord an Patarkazischwili in Auftrag gegeben.
Patarkazischwili könne mit einem Stoff vergiftet worden sein, der einen natürlichen Tod herbeiführe, heißt es in der Erklärung.
Laut der Behörde wurden aufgrund eines Gerichtsurteils die ehemaligen Staatsbeamten des Innenministeriums G.M., L.K., und R. Sch. wegen Kompetenzüberschreitung und Vorbereitung eines Mordes unter erschwerenden Umständen festgenommen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft haben die Ermittler bei einer Durchsuchung bei einem weiteren Angeklagten, E. Z., ein Diktiergerät mit zwei Audioaufnahmen vom 4. und 5. Februar 2007 mit Besprechungen zur Vorbereitung des Mordes vorgefunden. Demnach sollte einer der Angeklagte, G.D., versuchen, einen der Leibwächter von Patarkazischwili in diese Vorbereitung zu involvieren.
„Während des Gesprächs bestätigt G.D., dass die Frage der Vorbereitung des Mordes von Michail Saakaschwili genehmigt worden sei, denn Badri Patarkazischwili sei sein politischer Opponent und ein Feind der Führung. Auch wurde festgestellt, dass das Department für Verfassungssicherheit die Tötung verübt hat“, heißt es in der Erklärung.
Auf der zweiten Audioaufnahme sollen die Ex-Beamten die Schaffung entsprechender Bedingungen für den Mord besprechen, eine Liste der Menschen aus Patarkazischwilis Umgebung erstellen und seine tägliche Route untersuchen. Des Weiteren sollten sie verschiedene Mordmethoden erwägen, darunter auch eine Vergiftung mit einem zu einem natürlich Tod führenden Stoff, so die Staatsanwaltschaft.
Auf dieser Aufnahme wird bestätigt, dass alle Fragen zu den Mordmethoden mit Bacho Akhalaia koordiniert worden sind.
Den festgenommenen ehemaligen Beamten droht eine Haftstrafe in einem Ausmaß von 16 bis 20 Jahren.
Badri Patarkazischwili, einer der reichsten Menschen Georgiens und Opponent des damaligen georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili, verstarb völlig unerwartet am 12. Februar 2008 in seinem Landhaus in Leatherhead im Süden Englands. Nach Einschätzungen von Ärzten hatte er einen Herzinfarkt erlitten. Einige Monate vor seinem Tod hatte sich der Geschäftsmann aktiv mit Politik zu beschäftigen begonnen. Er hatte die Gründung einer oppositionellen Partei in Georgien angekündigt und bei der Präsidentschaftswahl kandidiert.


Dan-news.info: „Die Post des Donbass hat den Briefmarkenblock Nr. 21 „Den Kämpfern gegen den ukrainischen Nationalismus“ sowie einen Ersttagsumschlag und Ersttagsstempel herausgegeben. Bekannte Persönlichkeiten im Kampf gegen die faschistischen Nationalisten waren der legendäre Dmitrij Nikolajewitsch Medwedjew und Pawel Anatoljewitsch Sudoplatow“, teilte das staatliche Unternehmen „Post des Donbass“ mit.
An den Feier anlässlich des Erscheinens nahmen der Staatssicherheitsminister der DVR Wladimir Pawlenko, der Kommunikationsminister der DVR Wiktor Jazenko und der Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Post des Donbass“ Denis Neudatschin teil.


ukrinform.ua: Vertreter der Ukraine in TKG: Russland wird „Wahlen“ im besetzten Donbass nicht absagen
Russland werde aller Wahrscheinlichkeit nach auf die Abhaltung der für den 11. November geplanten Wahlen in den besetzten Gebieten von Donbass trotz der Proteste der EU, der USA und der OSZE nicht verzichten, erklärte der Vertreter der Ukraine in der Arbeitsuntergruppe für politische Fragen der Trilateralen Kontaktgruppe (TKG) zur Lösung der Situation im Donbass, Oleksandr Mozyk, während der öffentlichen Debatte „Welche Friedensmission braucht die Ukraine?“, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Bei der letzten Sitzung (der Trilateralen Kontaktgruppe – Red.) konnten wir die Russische Föderation nicht überzeugen, die Wahlen abzusagen, die sie am 11. November im besetzten Gebiet abhalten will. Wir haben betont, dass die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa gegen diese Wahlen sind, aber wir sehen, dass Russland höchstwahrscheinlich, zu 99,9 Prozent, diese Wahlen durchführen wird, obwohl noch etwas Zeit bleibt, Russland zu überzeugen, das nicht zu tun“, sagte Mozyk.
Er fügte hinzu, dass Russland seine eigenen strategischen Ziele verfolgt und sowohl die Minsker Abkommen als auch das „Normandie-Format“ missachtet.

Dan-news.info: „Energietechniker der DVR haben die gestern durch Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte unterbrochene Stromversorgung von Oktjabrj im Süden der DVR wieder in Betrieb genommen. Um 11 Uhr begannen Spezialisten mit der Arbeit, die Stromversorgung war um 13:37 Uhr wieder in Betrieb“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
Auch die Gasversorgung in Oktjabrj, die gestern durch ukrainischen Beschuss für 64 private Wohnhäuser unterbrochen wurde, ist seit 14:00 Uhr wieder in Betrieb, teilte der staatliche Konzern Donbassgas mit.


de.sputniknews.com: Absturz ukrainischer Su-27: US-Luftwaffe bestätigt Tod ihres Piloten
Ein US-Luftwaffenpilot ist während eines internationalen Übungsflugs in der Westukraine mit einem ukrainischen Kampfjet vom Typ Su-27 Suchoi abgestürzt und getötet worden. Das bestätigte das Kommando der US-Luftwaffe in Europa und Afrika.
Ein US-Luftwaffenpilot sei beim Absturz einer ukrainischen Su-27 während eines internationalen Manövers in der Westukraine ums Leben gekommen. Auch der zweite Mann an Bord, ein ukrainischer Pilot, sei tot.
Bei dem umgekommenen US-Piloten handle es sich um einen Angehörigen der Luftwaffe der US-Nationalgarde im US-Bundesstaat Kalifornien, hieß es.
Am Dienstag war laut Pressedienst des ukrainischen Generalstabs ein Su-27 Kampfflugzeug bei einem Trainingsflug über dem Gebiet Winnyzja abgestürzt.
Vom 8. bis 19. Oktober finden auf dem Territorium der ukrainischen Gebiete Chmelnyzkyj und Winnyzja die multinationalen Militärübungen „Clear Sky 2018″ statt. An den Übungen nehmen neun Länder teil, darunter acht Nato-Mitglieder.

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