Presseschau vom 12.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Losowoje.
Geschossen wurde mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 12. Oktober 3:00 Uhr bis 12. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 27.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Isotow-Bergwerks), Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Donezk (Terminal, Alexandrowka), Staromichajlowka, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 342.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 85.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.


de.sputniknews.com: MH17-Abschuss: OSZE registriert wieder Fla-Raketen Buk in Ost-Ukraine
Mehr als vier Jahre nach der Katastrophe der malaysischen Boeing bringt die Ukraine nach Angaben der OSZE-Beobachter Luftabwehr-Raketensysteme des Typs Buk im Osten des Landes in Stellung. Der Flug MH17 war im Juli 2014 nach Angaben internationaler Ermittler mit einer Buk-Rakete vom Himmel geholt worden. Alle 298 Insassen kamen damals um.
Die Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE in der Ukraine habe in Konstantinowka zwölf Buk-Systeme der ukrainischen Armee registriert, teilte der russische Botschafter bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Alexander Lukaschewitsch, am Donnerstagabend mit.
Konstantinowka (Kostjantyniwka) liegt ca. 50 Kilometer nördlich von Donezk, der Hauptstadt der nicht anerkannten Donezker Volksrepublik, die seit vier Jahren um ihre Unabhängigkeit von Kiew kämpft. Laut den Minsker Abkommen hätten die ukrainische Armee und die Donezker Volksmilizen ihre schweren Waffen von der Frontlinie eigentlich abziehen müssen.
„Die Streitkräfte der Ukraine stocken an der Frontlinie ihr militärisches Potenzial auf. Die SMM registriert wieder Fla-Systeme Buk“, sagte Lukaschewitsch in einer Sitzung des Ständigen Rats der OSZE. Am 8. Oktober seien zudem zehn 220mm-Mehrfachraketenwerfer Uragan der ukrainischen Armee gesichtet worden, als sie per Schiene nach Rubeschnoje (70 km nordwestlich von Lugansk) verlegt worden seien.
Lukaschewitsch beschuldigte die Regierung in Kiew, mit der Aufrüstung in der Region die Friedensverhandlungen in Minsk zum Stocken gebracht zu haben. Eine Stellungnahme aus Kiew dazu lag vorerst nicht vor.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 im damals umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der von Amsterdam nach Kuala Lumpur fliegenden Verkehrsmaschine, darunter 85 Kinder, kamen ums Leben.
In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben. Weil die meisten Opfer Niederländer waren, übernahmen die Niederlande die Leitung der Untersuchung. Doch noch vor Beginn der Ermittlungen hatten viele Kiewer und westliche Politiker die ostukrainischen Volksmilizen schon für den mutmaßlichen Abschuss verantwortlich gemacht und Russland eine Verwicklung vorgeworfen.
Nach Erkenntnissen des internationalen Ermittlungsteams JIT (Niederlande, Australien, Ukraine, Belgien, Malaysia), die seit 2014 zu der Katastrophe ermitteln, wurde die Maschine mit einer Boden-Luft-Rakete der Baureihe Buk abgeschossen. Die ukrainische Regierung bestritt zunächst, über Raketen dieses Typs zu verfügen.


Lug-info.com: Die Beobachtung der Wahlen durch Vertreter ausländischer Netzwerke wird eine Anerkennung der Republik befördern
„Die Verfolgung der Wahlen des Staatsoberhauptes und der Abgeordneten des Volkssowjets der Republik am 11. November durch Vertreter ausländischer Netzwerke ist ein Schritt hin zur internationalen Anerkennung der LVR”, so der Generaldirektor der Staatlichen Fernseh- und Rundfunkgesellschaft der LVR (GTRK) Sergej Koljosnikow in einem Gespräch mit dem Lugansker Informationszentrum.
Die Lugansker Volksrepublik ist ein rechtmäßiger Staat. Und die strenge Einhaltung der Gesetze und internationaler Regeln ist für uns kein leeres Wort. Vor vier Jahren haben wir uns selbst davon überzeugt, was passiert, wenn das Gesetz zur Farce wird”, sagte er und fügte hinzu, dass die Menschen in den vorübergehend durch die Ukraine kontrollierten Gebieten des Donbass bis heute unter solchen Bedingungen leben.
„Unsere Freunde und Verwandten jenseits des Nördlichen Donez (Nebenfluss des Dons, A. d. Übers.) kriegen diese ukrainische Suppe heute noch mit vollen Löffeln”, so Koljosnikow wörtlich.
„Die Gegenwart ausländischer Journalisten bei den Wahlen in unserer Republik halte ich für äußerst wichtig. Erstens: Die Verfolgung eines Wahlablaufs durch unabhängige ausländische Netzwerke gehört zu den international anerkannten demokratischen Prozeduren. Zweitens: Das ist die Garantie für Transparenz der Wahlen in der LVR, einer Transparenz, die erwartet wird. Denn sonst würden die Journalisten gar nicht erst kommen, wozu auch”, unterstrich der Leiter der GTRK.
„Das Dritte und Wichtigste: Die Anwesenheit ausländischer Journalisten stellt einen gewaltigen Schub dar für den Prozess unserer Anerkennung als Subjekt der Weltpolitik. Anstoß de facto, denn erstmals machen wir transparente, demokratische Wahlen und existieren wir als Staat”, resümierte Koljosnikow.
Der Volkssowjet hat am 7. September den Beschluss ‚über ordentliche Wahlen des Staatsoberhauptes der Lugansker Volksrepublik sowie der Abgeordneten des Volkssowjets‘ am 11. November 2018 gefasst. Einen Tag zuvor hat das jetzige Staatsoberhaupt Leonid Pasetschnik die durch den Volkssowjet eingereichten Gesetzentwürfe zu Änderungen am Provisorischen Grundgesetz (der Verfassung) und an einzelnen legislativen Akten zu den Wahlen unterzeichnet. Damit wurden die Amzszeit des Staatsoberhauptes und die Legislaturperiode von vier auf fünf Jahre verlängert.
Nach Kontrolle der vorgenannten Dokumente und der Unterschriftslisten der Wahlberechtigten hat die Zentrale Wahlkommission (ZIK) der LVR vier Präsidentschaftskandidaten sowie die Listen der sozialen Bewegung ”Mir Luganschtschinje” und der LES (Lugansker Wirtschaftliche Union) für die Wahlen zum Volkssowjet zugelassen.


de.sputniknews.com: Nato experimentiert: Neue Manöver an russischen Grenzen
Die Nato plant nach eigenen Angaben 20 Experimente im Rahmen der Übungen „Trident Juncture“ (TRJE18), der massivsten Manöver an den russischen Grenzen in den letzten Jahren, die vom 25. Oktober bis 7. November in Norwegen stattfinden werden.
Bei den Übungen sollen rund 50.000 Soldaten aus 30 Ländern – den Nato-Mitgliedern und ihren Partnerstaaten – eingesetzt werden.
„Die Übungen sollen ein Milieu schaffen, in dem bestehende und neue Möglichkeiten getestet, präzisiert und weiterentwickelt werden können. Indem sie die Experimente der Organisationen und Länder der Nato bei den Übungen TRJE18 koordiniert und integriert, bemüht sich die Nato, die bestmöglichen Ergebnisse der Experimente zu gewährleisten, ohne die Übungsaufgaben einem Risiko auszusetzen“, wird auf der Webseite des Nato-Kommandos mitgeteilt.


Dan-news: Präsident Poroschenko zeigte dem Westen mit seinem Befehl, den Donbass zu beschießen, sein reales Verhältnis zu den Minsker Verhandlungen
Der Präsident der Ukraine hat mit dem Befehl, das Feuer mit allen möglichen Arten von Waffen zu eröffnen, der Welt sein Verhältnis zum Friedensprozess demonstriert. Darüber berichtete der Pressedienst der Verwaltung der Volksmiliz der DVR.
„Poroschenko zeigt dem Westen ganz offen seine Verachtung des Friedensprozesses”, sagte der Chef des Pressedienstes Daniil Bessonow. Mit seinen verbrecherischen Befehlen, das Territorium der Republik zu beschießen, stellt er sich in eine Reihe mit seinen Idolen, den in den Nürnberger Prozessen verurteilten Kriegsverbrechern.”
In der DVR wird nicht ausgeschlossen, dass die Befehlshaber der „Operation der vereinigten Kräfte” keine Möglichkeit auslassen, den „Befehl ihres Oberkommandierenden auszuführen”, um Kampffähigkeit und Stärke zu demonstrieren.
Einen Tag zuvor hatte Poroschenko auf einem Kommandeurstreffen der Brigaden der Streitkräfte, der Nationalgarde und des Grenzschutzes im Gebiet Chmelnitzki den im Donbass dienenden Militärs befohlen, als „Reaktion” alle zur Verfügung stehen Kräfte und Mittel einzusetzen.

de.sputniknews.com: 100 Jahre Aufholjagd: Weltbank malt düstere Zukunft für Ukraine
Beim heutigen Wachstumstempo des BIP in der Ukraine wird dieses Land noch 100 Jahre brauchen, um die europäischen Nachbarländer einzuholen. Dies sagte die regionale Weltbank-Direktorin für die Ukraine, Weißrussland und Moldawien, Satu Kahkonen, in einem Interview mit der ukrainischen Webseite „Ekonimicheskaya Pravda“.
Die Ukraine habe die Folgen der Krise der letzten Jahre noch nicht überwunden, sagte sie. Ihr zufolge liege das Pro-Kopf-Einkommen in der Ukraine immer noch unter den entsprechenden Kennzahlen der Jahre 2014 und 2015.
Laut Kahkonen besteht das Risiko, dass die Reformen im Land wegen der bevorstehenden Wahlen zum Stillstand kommen oder gar „eine Rückentwicklung erfahren“ würden.
Die ukrainische Wirtschaft befindet sich nach den Ereignissen von 2014 auf einem Tiefstand: Die Schlüsselbranchen entwickeln sich nicht mehr, die größten Betriebe werden stillgelegt. Kiew ist bemüht, Wirtschaftsreformen durchzuführen, und nimmt Kredite beim Internationalen Währungsfonds auf. Dies wirkt sich negativ auf den Wohlstand der Bürger aus: Die Tarife im Bereich Wohnungs- und Kommunalwirtschaft werden weiter erhöht, während die Löhne und Renten auf einem niedrigen Niveau bleiben.
Die Situation verschlechtert sich auch wegen der beispiellosen Korruption, des wachsenden Schattensektors, des Abbruchs der wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland und wegen Kiews Politik gegenüber dem Donbass.
Die Außenverschuldung der Ukraine ist in den Jahren 2016 und 2017 um 18,9 bzw. 10,9 Prozent gewachsen. Seit Anfang 2013 bis Anfang 2018 hat sich das Verhältnis der Staatsschulden zum BIP fast verdoppelt (von 36,6 auf 71,8 Prozent).
Wie der Chef einer IWF-Mission in der Ukraine, Ron van Ruden, dazu äußerte, wird die ukrainische Wirtschaft noch eine Generation brauchen, um Europa einzuholen.
Laut dem Ex-Gouverneur des ukrainischen Gebietes Odessa, Michail Saakaschwili, wird die Ukraine unter günstigen Bedingungen erst in 20 Jahren das Niveau von 2013 erreichen können.


nachmittags:

Dnr-online.ru: Viktorija Romanjuk legte Blumen am Denkmal der im Vaterländischen Krieg Abchasiens 1992 – 1993 Gefallenen nieder
Im Rahmen eines Arbeitsbesuchs einer Delegation aus der DVR legte Viktorija Romanjuk (Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung, A. d. Übers.) in der Hauptstadt Abchasiens Suchumi Blumen nieder. „Unser Besuch findet zum für Abchasien denkwürdigen 25-jährigen Jahrestag des Sieges im Vaterländischen Krieg 1992 – 1993 und des 10. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung der Republik Abchasien statt. Diese Daten stellen wichtige Eckpunkte in der vom Volk geschriebenen neueren Geschichte Abchasiens dar. Die Verluste waren enorm, und wir erweisen den gefallenen Verteidigern unser treues Gedenken. Die gemeinsame heldenhafte Geschichte festigt die brüderlichen Beziehungen zwischen unseren Staaten mehr als alle Verträge und Abkommen”, sagte die Ministerin.
Die Teilnehmer der Zeremonie gedachten der Gefallenen Verteidigern Abchasiens mit einer Minute des Schweigens.

Dnr-online.ru: Roman Troschin: Jeder Bürger der Republik muss zu den Wahlen gehen und für seinen Kandidaten stimmen
Die Persönlichkeit des öffentlichen Lebens Roman Troschin (Sportler, A. d. Übers.) teilte dem Korrespondenden der offiziellen Website der DVR in einem Interview über die heutigen Vereinigungen junger Leute und Sportler seine Ansichten zum Integrationskurs der Republik mit. Ebenso sprach er von seinem Verhältnis zu den bevorstehenden Wahlen.
„Am 31. August geschah eine Tragödie für uns alle. Die Republik verlor ihren Führer, das Staatsoberhaupt Alexandr Sachartschenko. Plötzlich waren wir ohne Führung. Es ist bekannt, dass am 11. November die Wahlen des Staatsoberhauptes und der Abgeordneten des Volkssowjets der Republik stattfinden. Ich halte es für unerlässlich, dass jeder Bürger ins Wahllokal geht um abzustimmen. Wir sind eine Volksrepublik, eine große Familie und allen Widrigkeiten zum Trotz schreiten wir voran.
Für uns alle – speziell für Sportler und junge Leute – ist der Integrationskurs mit Russland wichtig. Es ist ganz offensichtlich, dass es auf diesem Gebiet Fortschritte gibt. …”, unterstrich Roman Troschin.

de.sputniknews.com: Russlands Weltraumbehörde nennt mögliche Ursache für Sojus-Panne
Der Exekutivdirektor der russischen Weltraumbehörde „Roskosmos“, Sergej Krikaljow, hat zur Havarie der jüngst vom Raumbahnhof Baikonur gestarteten Sojus-Trägerrakete Stellung genommen.
Ihm zufolge liegt noch keine endgültige Version der Havarie-Ursache vor, es sei aber klar, dass die Blöcke der ersten und der zweiten Stufe der Trägerrakete zusammengestoßen seien, sagte er am Freitag gegenüber Journalisten. „Bei der Trennung der ersten und der zweiten Raketenstufe kam es faktisch zu ihrer Berührung“, so Krikaljow.
„Roskosmos“ schließe nicht aus, dass es „zur Abweichung von der vorgegebenen Flugbahn und möglicherweise auch zur Zerstörung des unteren Teils der zweiten Stufe gekommen sein könnte“, so der „Roskosmos“-Exekutivdirektor.
Kurz nach der Panne am Donnerstag hatte Sputnik aus einer Quelle erfahren, dass einer der vier Blöcke der ersten Raketenstufe sich nicht zum nötigen Zeitpunkt gelöst habe und gegen den zentralen Block gestoßen sei, was möglicherweise die Havarie verursacht habe.
Die Automatik der Rakete habe diesen Fehler offensichtlich als kritisch eingeschätzt und das Havarie-Schutzsystem betätigt, das die Kapsel mit der Kosmonauten-Crew von der havarierten Raketenstufe abgetrennt habe, hieß es.


Lug-info.com: Ministerium für Staatssicherheit weist ukrainischen Faschisten aus
Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit haben einen Kämpfer des neonazististischen Batallions ‚Rechter Sektor‘, der sich in Lugansk von der Abhängigkeit von Rauschmitteln heilen lassen wollte, des Landes verwiesen. Das berichtete das Ministerium für Staatssicherheit der LVR.
„Mitarbeiter des Ministeriums enttarnten den ukrainischen Staatsbürger Dmitrij Tarabanow, Mitglied der Nationalistenorganisation ‚Rechter Sektor’”, heißt es in der Mitteilung.
Der Nationalist war aus Tscherkassy nach Lugansk gekommen, um an einem Rehabilitationskurs von Alkohol- und Rauschmittelabhängigkeit, der er während des Dienstes in der Nationalgarde verfallen ist, teilzunehmen.
Bei den Ermittlungen wurde festgestellt, dass besagter Bürger auch jetzt noch Kontakte zu Kämpfern des ‚Rechten Sektors‘ unterhält”, unterstrich das Ministerium.
Der Faschist sagte selber, dass er während des Dienstes in einem Kfz-Bataillon der Nationalgarde abhängig wurde. Dabei nannte er die ganze Truppe eine ‚Zusammenrottung von Rauschgiftsüchtigen und Alkoholikern‘.
„Es begann mit Marihuana, dann gab es, seltener aber immerhin, Amphetamin. Die Einheit war in der Stadt, von daher war das alles kein Problem. Verkauft wurde es sowohl von Kameraden als auch von Zivilisten. Das ging alles ruhig vonstatten und es gab keine Verbote, etwas zu beschaffen”, sagte er.
‚Mit dem Ziel der Vorbeugung einer Gefährdung der staatlichen Sicherheit‘ beschloss das Ministerium die Ausweisung Tarabanows aus der Republik.

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 6. bis 12. Oktober 2018
In der letzten Woche wurden mit dem Personal der Einheiten der Volksmiliz der DVR Übungen und Trainings zur Erhöhung des Niveaus der professionellen Fertigkeiten und Kenntnisse sowie Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Kampffähigkeit durchgeführt .
Es wurden taktische Übungen auf Kompanieebene mit Panzergrenadier- und Panzereinheiten, Übungen zur Koordination des Feuers mit dem Personal von Mörser- und Artillerieeinheiten sowie komplexe taktische Schießübungen mit einzelnen Trupps der Volksmiliz durchgeführt. Die bei den Übungen gestellten Aufgaben wurden in vollem Umfang erfüllt, sie haben die hervorragende Geschlossenheit und die Kampffähigkeit unserer Einheiten gezeigt.
Vertreter der Volksmiliz haben gemeinsam mit dem Fonds „Wege des Guten“ eine humanitäre Aktion zur Lieferung von Lebensmitteln und Schreibmaterial für die Schüler der Schule in Sachanka durchgeführt. Außerdem wurden Gegenstände des medizinischen Bedarfs an das klinische Tuberkulosekrankenhaus von Donezk übergeben.
In den letzten 24 Stunden haben die Besatzungskräfte 27-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Folgende Ortschaften der Republik wurden mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Alexandrowka und das Gelände des Flughafens von Donezk. Außerdem wurde die Aktivierung von Scharfschützen des Gegners bemerkt.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 171 Fälle der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainischen Kämpfer festgestellt. Auf die Gebiete von 22 Ortschaften der Republik hat der Gegner 308 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82 mm abgefeuert, davon 186 des Kalibers 120 mm, er hat Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Kämpfer starb ein Soldat der Volksmiliz der DVR. Außerdem wurde beim Beschuss von Trudowskije ein ziviler Einwohner, geb. 1963, verletzt.
Die ukrainischen Straftruppen haben ihre Beschießungen fortgesetzt, in deren Folge in der letzten Woche 15 Häuser in Kominternowo, Sachanka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Oserjanowka, Alexandrowka und Trudowskije beschädigt wurden.
Der Gegner hat die Luftaufklärung entlang der gesamten Kontaktlinie aktiviert. Die größte Aktivität wurden in Richtung Mariupol und in Richtung Donezk festgestellt.
In der letzten Woche haben Soldaten der Volksmiliz der DVR drei Drohnen des Gegners vernichtet: zwei in den Gebieten von Kominternowo und Sachanka, wo die ukrainischen Kämpfer einen weiteren Versuch unternommen haben, mit selbstgebauten Kampfdrohnen Wohnhäuser friedlicher Bürger anzugreifen. Eine weitere Drohne des Typs „Leleka-100“ wurde während Leitung des Mörserfeuers auf das Gebiet von Staromichajlowka vernichtet.
Uns ist es gelungen die Identität des Offiziers des 74. Aufklärungsbataillons festzustellen, der für die Verwendung von selbstgebauten Kampfdrohnen verantwortlich ist. Um Diversionen gegen friedliche Bürger durchzuführen, hat sich der Kommandeur der Kompanie, der Oberleutnant M.A. Sajtschenko persönlich mit dem Umbau von Drohnen und mit der Auswahl von Angriffszielen befasst.
Diese Fakten sind dokumentiert und wurden dem Generalstaatsanwalt der DVR zur Aufnahme eines Strafverfahrens übergeben.
Ich will anmerken, dass das verbrecherische Kiewer Regime nicht ewig ist und jeder Soldat der ukrainischen Streitkräfte garantiert die persönliche Verantwortung für alle von ihm im Donbass begangenen Verbrechen tragen wird.
Das Niveau der militärischen Disziplin der ukrainischen Soldaten in der OOS-Zone ist wie zuvor als kritisch niedrig zu bewerten.
Wir stellen weiter ein Anwachsen der nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte infolge von nicht ordnungsgemäßem gegenseitigen Verhalten fest sowie durch die Ausführung von Kampfaufgaben unter Alkohol- und Drogeneinfluss.
Nach Angaben der Militärstaatsanwaltschaft betrugen allein in der letzten Woche die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte zehn Tote und acht Verletzte. Von unserer Aufklärung werden diese Fälle bestätigt, hier sind einige von ihnen:
Während eines nächtlichen Beschusses des Territoriums unserer Republik von den Positionen der 128. Brigade im Gebiet von Nowotroizkoje aus, haben betrunkene Kämpfer einen 120mm-Mörser doppelt geladen, dadurch ist ein Geschoss im Lauf detoniert. In Folge der Explosion starben zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, der Feldwebel Pawlenko, geb. 1986, und der Soldat Katjuschnyj, geb. 1988, zwei weitere Soldaten wurden verletzt. Trotz der vollständigen Einhaltung des Regimes der Ruhe von Seiten der Einheiten der Volksmiliz der DVR wurde dieser Fall vom Kommando der Brigade als kampfbedingter Verlust ausgegeben, angeblich im Ergebnis eines Beschusses von Seiten der Volksmiliz der DVR.
Am 10. Oktober beging im Gebiet von Dsershinsk der Soldat der 58. Brigade Iwtschenko Selbstmord, weil er die physische Gewalt und die Verhöhnungen von Seiten betrunkener nationalistisch eingestellter Kameraden nicht mehr ertragen konnte.
Am 12. Oktober verschoss im Gebiet von Lebedinskoje ein Soldat der 36. Marineinfanteriebrigade, Kommandeur eines Zugs, der Oberleutnant Kirtschenko unter Einfluss starker Drogen ein Magazin seiner Dienstwaffe auf einen Untergebenen und floh in unbekannte Richtung. Infolge der Verletzungen starb der Soldat vor Ort. Suchmaßnahmen, die vom militärischen Rechtsordnungsdienst organisiert wurden, brachten keine Ergebnisse. Nach uns vorliegenden Informationen starb Oberleutnant Kirtschenko während der Überquerung einer Minensperre an den Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Wodjanoje beim Versuch, auf die Seite der Volksmiliz der DVR überzugehen.
All diese Fälle zeugen von der Unfähigkeit des ukrainischen Militärkommandos, trotz der regelmäßigen Kontrollen und Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte in ihren Einheiten Ordnung zu schaffen.
Selbstmorde, nicht kampfbedingte Verluste, Desertionen und der Unwille der Bürger der Ukraine, Dienst in der ukrainischen Armee zu tun, führen zum Absinken der Personalausstattung der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten OOS.
Gleichzeitig haben sich aufgrund der nicht zufriedenstellenden Versorgung mit Material und Lebensmitteln sowie dem Fehlen von normalen Unterbringungs- und Lebensbedingungen allein in der letzten Woche in der 128. Gebirgssturmbrigade und der 92. mechanisierten Brigade 90 Soldaten geweigert, ihre Verträge zu verlängern. Gar nicht erst davon zu reden, dass die vorgesehenen Prämien für die Ausführung von Aufgaben an der ersten und zweiten Verteidigungslinie nicht in vollem Umfang ausgezahlt werden, ein Teil von ihnen wurde von den Kommandeuren für die Bedürfnisse der Brigade zurückgehalten, ein Teil geht als Strafzahlungen in die Taschen derselben Kommandeure.
Nach Aussagen des einfachen Unteroffiziers- und unteren Offizierspersonals erhalten nur die leitenden Offiziere, von denen die Mehrheit nicht einmal die Stationierungsorte des Stabs verlässt, die Gelder in vollem Umfang.
Das Kommando der OOS seinerseits lässt keine Möglichkeit aus, seine hohe Kampfbereitschaft und -fähigkeit zu demonstrieren und erfüllt den Befehl seines obersten Kommandeurs Poroschenko, indem es alle Arten von Waffen gegen die Einwohner des Donbass einsetzt, auch wenn ein weiteres Treffen der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk durchgeführt wird.
Poroschenko demonstriert dem gesamten Westen offen seine Missachtung des Friedensprozesses, indem er die übernommenen Verpflichtungen im Rahmen der Verhandlungen über die Regelung des Konflikts im Donbass ignoriert. Mit seinen verbrecherischen Befehlen zur Eröffnung des Feuers mit allen Arten von Waffen auf das Territorium der Republiken stellt er sich in Reihe mit seinen Idolen, die beim Nürnberger Prozess als Kriegsverbrecher verurteilt wurden.

de.sputniknews.com: Putin verspricht AKW-Fertigstellung in Weißrussland „zum eigenen Nachteil“
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich zur Hilfe seines Landes an Weißrussland geäußert und gescherzt, Russland schade sich wohl damit selbst.
„Das machen wir zu unserem eigenen Nachteil. Anstatt Gas zu liefern, bauen wir euch ein Atomkraftwerk“, scherzte Putin beim Fünften Forum der Regionen Russlands und Weißrusslands.
Putin betonte zugleich die Vorteile dieses großen Bauprojekts: „Das wird die Situation um die Energieversorgung und die Wirtschaft der Republik verbessern und zusätzliche Exportmöglichkeiten schaffen.“ Es sei zudem der Bau eines Zentrums für Kernwissenschaften und -technologien geplant.
Das neue Atomkraftwerk wird in der Nähe der weißrussischen Stadt Ostrowetz errichtet. Der erste Kraftwerksblock soll laut Putin plangemäß Ende 2019 in Betrieb genommen werden. Die vollständige Inbetriebnahme des AKW soll 2020 erfolgen.
Die russische Seite gewährte Weißrussland einen Kredit, der 90 Prozent des Vertragspreises in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar deckt. Die Rückzahlung des Kredits soll erst nach der Inbetriebnahme des Atommeilers beginnen.

Dan-news: Abgeordneter: Die Bürger werden am 11. November für gemeinsame Zukunft mit Russland stimmen
Die Bürger der DVR sind sich der Wichtigkeit der Wahlen bewusst und bereit, ihre Stimme für eine gemeinsame Zukunft mit Russland abzugeben. Diese Meinung vertrat der Abgeordnete der Fraktion ‚Swobodnyj Donbass‘ (Freier Donbass) im Volkssowjet Jurij Siwokonenko gegenüber DAN.
„Unser Volk muss eine Wahl treffen, wem es seine Zukunft anvertraut, sowohl die Zukunft des Staates als Ganzem als auch die Ausprägungen, denen zufolge man mit Stolz sagen kann, dass wir eine heldenhafte, junge Republik mit Ausrichtung auf die Russische Föderation sind”, sagte er.
Nach Meinung des Gesprächspartners der Agentur ermöglichen es die Wahlen den Bürgern der Republik, einen Staatschef aus der Mitte des Volkes zu bestimmen, was nach dem tragischen Tod Alexandr Sachartschenkos auch sehr nötig ist. „Die Bevölkerung weiß das”, unterstrich Siwokonenko.
Der Abgeordnete benannte außerdem die vorrangigen Grundsätze der sozialen Bewegung ‚Swobodnyj Donbass‘ bei den Parlamentswahlen wie die Lösung sozialer Probleme, die Entwicklung der Medizin, Bildung, Kultur und ähnliches.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko über die Woche vom 5. bis 12. Oktober 2018
Insgesamt haben die ukrainischen Truppen in der letzten Woche 39-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und mehr als 730 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Beschossen wurden die Gebiete von Losowoje, Nishneje Losowoje, Kalinowka, Kalinowo, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Perwomajsk, Michajlowka, Golubowskoje, Donezkij, Shelobok, Sokolniki, Prischib und Smeloje.
In der letzten Woche hat die OSZE das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte an den Lagerorten für abgezogene Waffen festgestellt: 12 152mm-Haubitzen „Giazint-B“; 11 152mm-Haubitzen „Akazija“; 7 122mm-Haubitzen D-30; 8 120mm-Mörser 2B11 „Sani“; 10 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“; 10 T-72-Panzer; 14 Mehrfachraketenwerfer „Grad“.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine greift zur Ausrottung der Zivilbevölkerung des Donbass zu den Diensten ausländischer Söldner.
Nach unseren Informationen sind am 9. Oktober in der von Kiew kontrollierten Ortschaft Walujskoje, dem Verantwortungsbereich der 59. Panzergrenadierbrigade, 40 Söldner, vermutlich aus Polen und Georgien eingetroffen, die mit Waffen ausländischer Herkunft ausgerüstet sind.
Der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko hat mit einem Erlass über die Verwendung aller Arten von Waffen in der „OOS“-Zone die aggressiven Pläne in Bezug auf die friedlichen Einwohner des Donbass bestätigt.
Unsere Aufklärung hat Fälle der Verlegung von Technik und Waffen zur Verstärkung der ukrainischen Einheiten festgestellt. Im Rubeshnoje sind auf der Eisenbahnstation sechs Raketenkomplexe „Totschka-U“, 10 Mehrfachraketenwerfer „Uragan“ und 200 Mann eingetroffen.
In Nowoluganskoje sind sechs Mehrfachraketenwerfer „Grad“ eingetroffen.

de.sputniknews.com: IWF-Armutsliste: Ukraine liegt vor Papua-Neuguinea
Laut einem aktuellen IWF-Bericht ist die Ukraine das ärmste Land Europas, schreibt die ukrainische Zeitung „Vesti“.
Unter Berufung auf den Wirtschaftsexperten Wladimir Kompanijez berichtet das Blatt, dass Moldawien (das bisher als das ärmste Land Europas galt – Anm. d. Red.) die Ukraine beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung überholt habe. Infolge dessen reiht sich die Ukraine vor Papua-Neuguinea ein.
Es sei allerdings angemerkt, dass im Oktober-Bericht des IWF im Vergleich zu den Angaben vom April neben dem BIP der Ukraine diese Kennzahl auch in anderen Ländern revidiert wurde. Dies lässt sich dadurch erklären, dass Moldawien seine Wirtschaftskennzahlen wesentlich verbessert hat und nun mit einem BIP von 2694,47 Dollar pro Kopf den Platz 133 in der Welt einnimmt. Auf Platz 134 rangiert die Ukraine mit einem Pro-Kopf-BIP von 2656,01 Dollar.
Die offiziellen Löhne in Moldawien würden auch wesentlich höher liegen als die in der Ukraine, so Kompanijez weiter. Nach seinen Angaben hat der durchschnittliche Arbeitslohn in Moldawien im zweiten Quartal 2018 bei 375,82 Dollar (6369,8 Leu) und der in der Ukraine bei 325,53 Dollar (8529 Griwna) gelegen.
Auch beim offiziellen Durchschnittslohn belegt die Ukraine den letzten Platz in Europa.


Dan-news: Das kommissarische Staatsoberhaupt überreichte den Kämpfern des Besonderen Sturmbatallions »Somali« zum Jahrestag der Einheit staatliche Auszeichnungen
Das besondere Garde-Motschützenbatallion der Volksmiliz „Michail Tolstych“ begeht heute den vierten Jahrestag seiner Gründung. Die Soldaten der Einheit beglückwünschte das kommissarische Staatsoberhaupt Denis Puschilin.
„Die Geschichte eurer Einheit ist eine Chronik von Heldentum, Mannhaftigkeit und Standhaftigkeit. Es ist kein Geheimnis, dass ihr und eure Kommandeure euch nicht an warme Örtchen verdrückt, sondern wirklich an den schwierigsten Frontabschnitten gekämpft habt. Was ihr gemacht habt und weiter machen werdet, ist der Erinnerung an unsere heldenhaften Vorkämpfer angemessen. Ich versichere euch: Ihr seid jetzt schon in die Geschichte eingegangen, und von euren Errungenschaften werden noch eure Kinder und Enkel sprechen”, sagte er.
Am Ende der Zeremonie besuchten die Gäste das Museum des Ruhms der Einheit „Somali“. An der Veranstaltung nahmen auch der Leiter der Verwaltung der Volksmiliz Denis Sinenkow und der Held der DVR Achra Awidsba teil.
Bis zum 8. Februar 2017 wurde das Batallion von Michail Tolstych („Giwi”) befehligt. Es nahm an der Verteidigung Slawjansks sowie an den Kämpfen um Ilowajsk und den Donezker Flughafen teil.

abends:

de.sputniknews.com: Moskau: USA versuchen, einen Quasi-Staat östlich von Euphrat zu schaffen
Die USA versuchen laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow, mithilfe ihrer syrischen Verbündeten auf den Gebieten östlich des Euphrat-Flusses einen Quasistaat zu schaffen.
„Ich bin mit Ihnen nicht einverstanden, dass Idlib die letzte Problem-Region auf dem syrischen Territorium ist. Es gibt dort östlich des Euphrats riesige Gebiete, auf denen absolut inakzeptable Dinge passieren. Diese Gebiete versuchen die USA über ihre syrischen Verbündeten, vor allem Kurden, dazu zu nutzen, um dort einen Quasistaat zu schaffen“, sagte Lawrow am Freitag gegenüber Journalisten.
Das Vorgehen der USA sei illegal. Die Amerikaner richten dort laut Lawrow alternative Behörden ein.
Washington unterstütze zudem die Rückkehr und Unterbringung von Flüchtlingen auf diesem Territorium. „Dabei wollen weder die USA, noch Frankreich oder andere westliche Staaten Bedingungen für die Rückkehr von Flüchtlingen in die von der legitimen syrischen Regierung kontrollierten Gebiete schaffen“, fügte Lawrow hinzu. Der Westen fordere als Voraussetzung den Beginn eines vertrauenswürdigen politischen Prozesses.
„Die Frage ist nun, warum man am Ostufer des Euphrat-Flusses, das von den USA und deren örtlichen Verbündeten kontrolliert wird, keinen vertrauenswürdigen politischen Prozess abzuwarten braucht.“
Auf diesem Territorium wollen die USA laut dem russischen Chefdiplomaten eine Region schaffen, die vermutlich der Vorläufer eines neuen Staates werden soll. „Oder es wird erneut ein brandgefährliches Spiel wie im Fall der Autonomen Region Kurdistan im Irak geben – die Idee des sogenannten großen Kurdistans.“
Lawrow schließt nach eigenen Worten nicht aus, dass Washington die Spannungen in der Region gezielt aufrechtzuerhalten versucht, damit „niemand zur Ruhe kommen“ kann.
„In derart trüben Gewässern ist es für sie wesentlich leichter, den Fisch zu fangen, den sie fangen wollen. Das hat nie zu etwas Gutem geführt“, betonte der Außenminister.


de.sputniknews.com: Russisches Außenamt hat Volker im Verdacht: Er will der neue McCain werden
Das russische Außenamt hat die Erklärung des US-Sonderbeauftragten für die Ukraine, Kurt Volker, der Russlands Initiative zur Bildung einer UN-Mission zum Schutz von OSZE-Beobachtern abgelehnt hatte, „mit Befremden wahrgenommen“. Mit seinen Aussagen ähnelt er laut dem Ministerium John McCain, der für seine harte antirussische Haltung bekannt war.
„Wir müssen daran erinnern, dass die Vertreter der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk, die ihre Unterschriften unter die Minsker Abkommen gesetzt haben, ebenso wie Kiew deren gleichberechtigte Seiten sind. Es entsteht eine berechtigte Frage, ob Volker überhaupt die grundlegenden Dokumente zur Regelung der Ukraine-Krise, womit er sich befassen soll, gelesen hat. Oder sind OSZE-Beobachter, die bereits das fünfte Jahr in der Ukraine tätig sind, ebenso ‚illegal‘, weil von ihnen in der Gesetzgebung dieses Landes auch nichts gesagt wird?“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.
Ihm zufolge tritt Volker nur in Worten für die Minsker Vereinbarungen ein, de facto „arbeitet er aber für ihre Zerstörung“.
„Gerade darauf zielt das von ihm geförderte Konzept einer vollen Okkupation der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk durch sogenannte UN-Friedensstifter sowie zur Bildung einer internationalen militär-zivilen Verwaltung mit einer nachfolgenden Zwangsübergabe des Donbass unter die Kontrolle der Kiewer Behörden ab, ohne dieser Region einen besonderen Status zu verleihen und für die Sicherheit ihrer Bevölkerung zu sorgen, wie es in Minsk vereinbart wurde“, erläuterte das Ministerium.
Wie es weiter heißt, rufe Volker aktiv dazu auf, den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen, was „über den Rahmen seines Mandats“ hinausgehe.
„Er bemüht sich offenbar in diesem Arbeitsfeld den US-Senator John McCain zu ersetzen, dessen Mitstreiter Volker ist“, so die Mitteilung.
Kurt Volker lege ständig eine aggressive antirussische Haltung an den Tag und unterstütze tatkräftig das revanchistische Bestreben Kiews gegenüber dem Donbass.
Zuvor hatte Volker Russlands Donbass-Initiative über eine UN-Friedensmission als unannehmbar bezeichnet, da sie die Volkrepubliken Donezk und Lugansk beibehalten würde.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor die Idee unterstützt, eine UN-Friedensmission in die Ukraine zu schicken. Er räumte zugleich ein, dass es dabei nur um die Gewährleistung der Sicherheit der OSZE-Mitarbeiter gehen könne und dass die Blauhelme sich an der Trennlinie und auf keinen anderen Territorien aufhalten dürften.
Kiew hingegen plädiert für ein umfassenderes Mandat der UN-Mission, das den Einsatz von Blauhelmen auf dem gesamten Territorium des Donbass bis hin zur russischen Grenze vorsieht…

de.sputniknews.com: USA fordern von Russland Absage „fiktiver Wahlen“ im Donbass
Das US-State Department hat von Russland gefordert, „gesetzwidrige und fiktive Wahlen“ in den Republiken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine abzusagen. Das berichtet das russische Internetportal lenta.ru am Freitag unter Berufung auf den Sender Stimme Amerikas.
„Wir rufen Russland auf, das Bestreben der Ukraine nach Frieden zu unterstützen. Russland und jene Kräfte, die es bewaffnet, schult, steuert und mit denen es gemeinsam kämpft, haben bislang zahlreiche Versprechen nicht eingehalten, feindselige Handlungen einzustellen, ausländische Kämpfer abzuziehen, Gefangene auszutauschen und illegale bewaffnete Formationen aufzulösen“, hieß es in einer Erklärung des US-Außenministeriums.
Die USA gratulierten der Ukraine zur Verlängerung eines Gesetzes über den Sonderstatus des Donbass durch die Werchowna Rada.
Die Wahlen leitender Repräsentanten der beiden Republiken im Donbass sowie ihrer Volksräte sind zum 11. November angesetzt.
Moskau hatte zuvor mehrmals erklärt, Russland habe mit dem inneren Konflikt in der Ostukraine nichts zu tun. Moskau sei keine Konfliktpartei, sondern ein Garant der Minsker Vereinbarungen – ebenso wie Berlin und Paris. Kiew sollte direkte Gespräche mit den Führungen der beiden nicht anerkannten Republiken aufnehmen, um den Krieg zu beenden und den Frieden auszuhandeln, hieß es in der russischen Hauptstadt.


de.sputniknews.com: Poroschenko gibt Weisung: Seegrenze mit Russland festlegen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Regierung beauftragt, binnen eines Monats die Gesetzentwürfe über den Status verschiedener Gewässer in die Werchowna Rada (Parlament) einzubringen sowie die Koordinaten für die Mittellinie, die als Staatsgrenze mit Russland gelten wird, festzulegen.
Wie aus dem entsprechenden Erlass des ukrainischen Staatschefs hervorgeht, soll das Außenministerium das UN-Sekretariat und Moskau über die festzulegenden Koordinaten der Staatsgrenze zwischen den ukrainischen und russischen Binnengewässern im Asowschen und im Schwarzen Meer sowie in der Straße von Kertsch informieren.
Zudem wurde das ukrainische Ministerium für Infrastruktur beauftragt, Maßnahmen zur Entwicklung der ukrainischen Seehäfen vorzubereiten. Diese Schritte sollen auch die Arbeiten an der Vertiefung des Meeresbodens beinhalten.
Dabei soll die Regierung mehrere Gesetze über den Grenzschutz novellieren, darunter auch das Verfahren zur Heranziehung der Streitkräfte des Landes und anderer Verbände zur Stärkung des Grenzschutzes bestimmen.
Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Übungen der Streitkräfte des Landes mitverfolgt und die „Bereitschaft zur Abwehr“ Russlands verkündigt.
„Ich habe die komplexe taktische Übung der Truppen zur Verteidigung der Meeresküste inspiziert. Unsere Militärs sind zur Abwehr der russischen Aggression aus der Richtung des Asowschen Meeres bereit“, schrieb Poroschenko am Freitag auf Facebook.
In den ukrainischen Gebieten Donezk und Saporischschja finden vom 9. bis 12. Oktober taktische Sonderübungen der Marine des Landes im Zusammenwirken mit anderen Militärverbänden statt.
Zuvor hatten die ukrainischen Militärs Manöver im Asowschen Meer durchgeführt, wonach sie sofort ihre Besorgtheit wegen der „ständigen Militarisierung“ der Gewässer bekundeten.

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