Presseschau vom 10.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen elfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Donezkij, Kalinowo, Kalinowka, Losowoje und Sokolniki.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen Maschinengewehren.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 9. Oktober 3:00 Uhr bis 10. Oktober 3:00 Uhr:
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 24.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Schirokaja Balka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Wasiljewka, Mineralnoje, Spartak, Kaschtanowoje, Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Alexandrowka (Luganskoje), Donezk (Trudowskije) Nowolaspa, Kominiternowo, Besymennoje, Dsershinskoje, Leninskoje.
Wie bereits mitgeteilt, wurde infolge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Kominternowo durch den direkten Treffer eines Mörsergeschosses das Wohnhaus in der Achmatowa-Straße 98 zerstört.
Außerdem haben die ukrainischen Streitkräfte gestern mit Mörsern des Kalibers 120mm die Wasiljewker Pumpstation beschossen, dabei wurde eine Wasserleitung beschädigt
Opfer und den friedlichen Bürgern wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 316.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 278.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Präsidentschaftswahlen 2019 in Ukraine: Kiew will keine Teilnahme von Gus-Beobachtern.
Kiew hat auf die Teilnahme von Beobachtern aus den Gus-Staaten bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine im Jahr 2019 verzichtet. Dies hat der Chef des Gus-Exekutivkomitees Sergej Lebedew am Mittwoch verkündet.
„Wir haben eine offizielle Benachrichtigung von den entsprechenden Behörden erhalten, der zufolge die Ukraine auf die Teilnahme an der Wahlbeobachtung verzichtet. Deshalb werden wir (die Beobachtermission der Gus-Staaten – Anm. d. Red.) kaum dorthin kommen“, so Lebedew vor Journalisten.
Mitte September hatte die Ukraine das Freundschaftsabkommen mit Russland aufgehoben.


Dnr-online.ru: Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden in Krutaja Balka im Jasinowataja-Bezirk durch Treffer von Geschosssplittern von Mehrfachraketenwerfern „Grad“ die Dächer von zwei privaten Wohnhäusern in der Schirokaja-Straße beschädigt. Tote oder Verletzte gibt es nicht. Der Umfang der Zerstörungen wird noch ermittelt. Dies teilte heute der Pressedienst der Verwaltung von Jasinowataja mit.

Dnr-sckk.ru: Wie schon mitgeteilt wurde, haben die ukrainischen Streitkräfte heute um 7:40 Uhr das Feuer auf Staromichajlowka mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Dabei wurde die Verglasung eines Hauses in der Gagarin-Straße 2, Wohnung 1 beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht. Genauere Informationen werden ermittelt.


Tass.ru: Der Assistent des Präsidenten der RF Wladislaw Surkow traf sich am Mittwoch in Moskau mit dem kommissarischen Oberhaupt der DVR Denis Puschilin.
„Auf dem Treffen wurden Fragen der Vorbereitung der Wahlen zum Oberhaupt und zum Volkssowjet der DVR und soziale Probleme des Donbass erörtert“, teilte gegenüber TASS der Direktor des Zentrums für politische Entwicklung Alexej Tschesnakow mit.
Im Ergebnis des Treffens erklärte Puschilin, dass die Lage in der Republik von ihm konkret erörtert wurde.
„Ich habe mit Wladislaw Jurjewitsch die Situation in der Republik genau erörtert. Es erfolgte eine positive Einschätzung des Funktionierens aller Verwaltungsstrukturen in der Übergangsperiode. Es wurde die klare und professionelle Arbeit der zentralen Wahlkommission der DVR unterstrichen. Es gab Unterstützungsgarantien von Seiten Russlands in allem, was die Sicherheit und die Erhöhung des Lebensstandards der Bürger betrifft“, sagte das kommissarische Oberhaupt der DVR.
Nach seinen Worten „wird in der nächsten Zeit eine Reihe von Entscheidungen humanitären Charakters getroffen werden, die es erlauben werden, die Löhne für eine ganze Reihe von Bevölkerungsgruppen spürbar zu erhöhen“.
„Die Stabilität der Preise für einige vorrangig notwendigen Waren wurde auch als Priorität anerkannt“, fügte Puschilin hinzu.
Er teilte auch mit, dass er Wladislaw Surkow eingeladen hat, 2018 Donezk zu besuchen. Nach seinen Worten hat Surkow die Einladung angenommen. „Es wurde die Anweisung gegeben, einen Zeitpunkt für einen möglichen Besuch zu finden“, sagte das kommissarische Oberhaupt der DVR.
Tschesnakow seinerseits unterstrich, dass an dem Treffen der hochrangige Mitarbeiter der Abteilung der Administration des Präsidenten der RF zu grenzüberschreitender Zusammenarbeit Alexej Filatow teilgenommen hat, der jetzt die humanitäre und politische Zusammenarbeit mit der DVR und der LVR betreut. Unter anderem ist er für die Zusammenarbeit mit dem Donbass in den Fragen der Wahlen zuständig. In dieser Funktion hat er den ausscheidenden Maxim Poljakow abgelöst.
Tschesnakow unterstrich, dass Filatow in der Abteilung nicht neu ist. „Zuvor hat er die Beziehungen mit Südossetien betreut, er kam mit der Arbeit gut zurecht und wurde jetzt befördert“, sagte er.

ria.ru: Der Pressesekretär des Präsidenten der RF Dmitrij Peskow leitete die Frage über ein Treffen des Assistenten des Staatsoberhaupts Wladislaw Surkow mit dem kommissarischen Oberhaupt der DVR Denis Puschilin an den Politologen Alexej Tschesnakow um, weil er keinerlei offizielle Information dazu habe.
Zuvor hatte der Direktor des Zentrums für politische Konjunktur Alexej Tschesnakow gegenüber Ria Nowosti berichtet, dass Surkow sich mit Puschilin getroffen habe. ….
„Ich denke, besser wenden Sie sich an Tschesnakow, damit er erklärt, woher er diese Informationen hat. Ich kann ihnen dazu offiziell gar nichts sagen“, kommentierte Peskow.
„Ich höre zum ersten Mal davon“, fügte Peskow hinzu.

Dnr-online.ru: Das staatliche Unternehmen „Post des Donbass“ wurde am 10. Oktober 2014 gegründet. Neben Abonnements und Lieferung von örtlichen, republikanischen und ausländischen Periodika befasst sich das staatliche Postamt mit der Auszahlung von Renten, Sozialzahlungen und der Annahme aller Arten von Zahlungen. Das Unternehmen verkauft auch Verbrauchswaren und natürlich Briefmarken der „Post des Donbass“. Vor kurzem wurde das Internet-Geschäft „Post Mag“ eröffnet. Spezialisten des staatlichen Unternehmens organisieren einen SMS-Informationsservice für Empfänger von Postsendungen und Überweisungen, einen Telegramm-Bot und ein System zur Ermittlung von Postfilialen nach Adresse. Es wurde eine ganze Reihe von künstlerischen Briefumschlägen, Marken und Postkarten der Donezker Volksrepublik geschaffen.
„Vier Jahre zügiges Wachstum und eine breit angelegte Entwicklung in der neuesten Geschichte der Region – dies ist eindeutig ein wichtiges Datum, das man begehen muss. Wir gehen unserem Geburtstag mit Erfolgen entgegen, wir haben tatsächlich etwas, auf das wir stolz sein können:
– 240 Postfilialen. 20% von ihnen sind renoviert, einschließlich der neu eröffneten 20 Filialen im Format eines Einheitlichen Kommunikationszentrums und zehn Filialen in frontnahen Bezirken. Absolut alle Filialen des staatlichen Unternehmens „Post des Donbass“ sind mit IP-Telefonie und einem frei zugänglichen WiFi-Netz ausgestattet;
– Etwa 40 Dienstleistungen werden zur Verfügung gestellt. Am meisten nachgefragt sind Überweisungen, Lieferung von Waren aus Internetshops der RF und des weiteren Auslands, die Annahme von kommunalen Zahlungen über ein einheitliches Abrechnungsdokument, die Zahlung für Dienstleistungen für Mobilfunk, Postverbindungen, Internet, Festnetz;
– 300 Personen nutzen täglich die Dienste des Online-Treckings. Eine vollständig automatisierte Annahme und Ausgabe von Postsendungen sowie Online-Trecking haben es erlaubt, die Prozesse des Transports von Waren oder Päckchen zu optimieren und die Lieferzeit zu minimieren. Die Post garantiert die Lieferung von Sendungen innerhalb eines Postbezirks innerhalb von drei Tagen und innerhalb von sechs Tagen in der ganzen Republik;
– jede dritte kommunale Zahlung in der Republik erfolgt über das staatliche Unternehmen „Post des Donbass“;
– 200 Personen nutzen täglich den Überweisungsdienst. Überweisungen sind auf dem Territorium der DVR und der LVR möglich. …
– 493.844 – so viele aktuelle Adressen der DVR erhält das postalische Adressbuch, dass wir erstellt haben. Jetzt sind Fehler beim Empfang oder beim Versenden von Briefen, Päckchen, Waren praktisch unmöglich.
Und das Wichtigste – wir sind den Menschen näher gekommen, uns ist es gelungen, ihr Vertrauen zu erringen. Danke dafür, dass Sie die Post des Donbass wählen“, heißt es in einer Pressemitteilung des staatlichen Unternehmens.


de.sputniknews.com: Clear Sky 2018: Nato spielt Hausherr im Himmel über der Ukraine.
Swobodnaja Pressa
Auf Luftwaffenbasen in der West-Ukraine herrscht seit langem wieder reger Betrieb, im Himmel darüber dröhnen amerikanische Kampfjets, Kampfdrohnen, Tank- und Transportflugzeuge: Das Clear-Sky-Manöver von Nato und Ukraine hat begonnen. Nachdem sie die ukrainische Luftwaffe verschrottet haben, ergreifen die USA nun den ukrainischen Himmel.
Stolz verkündet Kiew, es handele sich um das größte Militärmanöver, seit die Ukraine unabhängig sei. Die Übung diene dazu, die Fähigkeiten der Flugzeugcrews auszubauen und „die Kompatibilität mit den Luftstreitkräften der USA und anderer Nato-Mitgliedsländer“ beim Erfüllen gemeinsamer Aufgaben innerhalb der Allianz zu erhöhen.
So lautet die offizielle Version. Tatsächlich aber fliegen beim derzeitigen Manöver hauptsächlich Nato-Flugzeuge über der Ukraine – die ukrainischen Jets bleiben am Boden, in den Hangars.
Denn: „Die Ukraine hat ihre Luftwaffe nach dem Zerfall der Sowjetunion einfach verloren. Ausgerechnet die USA haben maßgeblich dazu beigetragen. Sie wollten die Schlagkraft der ehemaligen Sowjetrepublik auf ein Minimum zurückdrängen“, sagt General Nikolaj Antoschkin, Ex-Vize-Kommandeur der russischen Luftstreitkräfte.
Die ukrainische Luftwaffe, wie man sie heute kennt, wurde 2004 geschaffen. Sie entstand aus den Überresten ehemals sowjetischer Geschwader, die nach dem Zerfall der UdSSR auf ukrainischem Boden geblieben waren.
Unter der Einwirkung der Amerikaner habe die Ukraine ihre gesamte Bomberflotte verloren.
„Das waren ungefähr 80 Langstreckenbomber“, erklärt General Antoschkin. Auch andere Flugzeuge seien künstlich unbrauchbar gemacht worden – sprich: sie wurden verschrottet.
Von den ehemals 1.100 Kampfflugzeugen verfügen die Ukrainer heute über circa 210. Nicht jede dieser Maschinen ist einsatzfähig: Die Verschleißrate liegt bei über 50 Prozent. Außerdem erlitt die ukrainische Luftwaffe bei Kämpfen im Donbass schwere Verluste. Vor allem tragbare Flugabwehrsysteme setzten den Ukrainern zu.
An der Clear-Sky-Übung sind mehrere Tausend Soldaten mit circa 40 Luftfahrzeugen und Dutzenden Flugabwehrsystemen beteiligt. Die Mannschaften kommen aus Polen, Rumänien, Estland, aus Belgien, Dänemark, den Niederlanden und natürlich aus Großbritannien und den USA. Die Vereinigten Staaten haben das Manöver initiiert.
Das Ausmaß dieser Übung ist angesichts der beteiligten Kräfte „ziemlich gering“, sagt der Militärexperte Wladislaw Schurigin. „Aber man soll das Manöver nicht unterschätzen. Wir erleben, wie der große Bruder seine kleineren Geschwister allmählich ans Kämpfen gewöhnt. Die Amerikaner trainieren die Ukrainer, sich im Luftkampf ruhig und sicher zu verhalten.“
Für Russland sei das Clear-Sky-Manöver keine Bedrohung, sagt der Experte: „Natürlich riskieren sie es nicht, sich der russischen Grenze zu nähern. Weißrussland aber ist nur einen Steinwurf vom Übungsgebiet entfernt – nur 200 Kilometer. Für die amerikanischen F-15-Jets ist das überhaupt keine Entfernung.“
Kiew betont traditionell, es gehe nur um die Abwehr der „russischen Bedrohung“. Weißrussland als Mitgliedsland der OVKS bleibt dabei wie absichtlich unerwähnt.
Das Nato-Manöver in der Ukraine hat aber auch noch einen anderen Grund: „Die ukrainische Luftwaffe wird auf Nato-Standards getrimmt. Das heißt auch, die Ukraine wird im Westen als Absatzmarkt für gebrauchte Nato-Jets betrachtet. Bald werden jene Flugzeuge dorthin geliefert, die erst in den USA, dann in Polen, Rumänien und Estland geflogen sind. Kiew wird sie natürlich dankbar annehmen“, sagt General Antoschkin.


Nachmittags:

de.sputniknews.com: Russland warnt Uno: Washington verletzt INF-Vertrag.
Russland hat bei der UN-Generalversammlung erneut darauf hingewiesen, dass die USA mit der Stationierung von Abschussvorrichtungen des Typs MK-41 in Rumänien und Polen gegen den INF-Vertrag verstoßen.
„Es gibt ernsthafte Fragen in Bezug auf den INF-Vertrag verletzende Handlungen unserer US-Kollegen. Dies betrifft unter anderem die Bodenstationierung von Startvorrichtungen des Typs MK-41 auf rumänischem und polnischem Territorium“, verlautbarte der Chef der Abteilung für Nichtverbreitung und Kontrolle von Waffen im russischen Außenministerium, Wladimir Der INF-Vertrag über den Abbau von Raketen mittlerer und geringer Reichweite war am 8. Dezember 1987 bei einem Washington-Besuch des damaligen Generalsekretärs des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), Michail Gorbatschow, unterzeichnet worden. Erstmals musste eine ganze Klasse von Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 1000 Kilometern sowie von 1000 bis 5500 Kilometern verschrottet werden.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 10.10.2018:
In den letzten 24 Stunden wurden 22 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 18 Ortschaften beschoss.
In Richtung Gorlowka wurden von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade und der 58. Panzergrenadierbrigade unter dem Kommando der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj Sajzewo, Schirokaja Balka und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow mit Schützenpanzerwaffen, Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak, das Volvo-Zentrum, Luganskoje, Wasiljewka, Mineralnoje, Kaschtanowoje und den Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher aus der 128. Gebirgssturmbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade unter Kommando von Sobko und Gnatow 50 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm auf die Gebiete von Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, Dsershinkoje, Besymennoje und Nowolaspa abgesfeuert sowie verschiedene Arten von Granatwerfern, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Durch Beschuss seitens der ukrainischen Kämpfer mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Alexandrowka wurden die Fassade und Verglasung eines Wohnhauses in der Gorki-Straße 297 und in Staromichajlowka die Verglasung eines Hauses in der Gagarin-Straße 2 beschädigt.
Die Personalausstattung der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten OOS bleibt weiter auf einem niedrigen Niveau. Nach Informationen, die wir von einer Quelle in der 128. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte erhalten haben, wurde uns bekannt, dass die Kommandeure der Einheiten, die Aufgaben an der Front erfüllen, wegen Personalmangels in der ganzen Nacht nur je einen Soldaten auf den Positionen lassen, damit die anderen sich erholen können. Diese Tatsache wurde von Stabsoffizieren bei einer außerplanmäßigen Kontrolle der Organisation des Dienstes der Einheiten auf den Frontpositionen während der Nacht entdeckt. In einer der Einheiten im Gebiet von Starognatowka haben die Kontrolleure überhaupt unbemannte Positionen entdeckt, weil der Soldat, der dort Dienst tun sollte, die Front eigenmächtig verlassen hatte und mit der Waffe in unbekannte Richtung geflohen war. Zu diesem Vorkommnis und den Verstößen durch das Brigadekommando werden Ermittlungen durchgeführt.
Vor dem Hintergrund der qualitativ minderwertigen Lebensmittelversorgung der Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade, die sich an der Front befinden, haben sich die Konflikte zwischen den Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte und den zivilen Einwohnern der in der Nähe liegenden Ortschaften gehäuft. Unter anderem haben die ukrainischen Besatz begonnen, bewaffnete Überfälle auf Lebensmittelgeschäfte durchzuführen und sich Dinge durch Diebstahl bei örtlichen Einwohnern zu beschaffen, indem sie ihnen für den Winter angelegte Lebensmittelvorräte wegnehmen.
Die Unternehmen von Sartana, die die Diebstähle von Seiten der Straftruppen der ukrainischen Streitkräfte leid sind, haben begonnen ihren Besitz zu schützen. Während einer der Überfälle haben sie einen Kämpfer der 36. Brigade, den Soldaten Kuzenko, am Tatort festgenommen und verprügelt, danach wurde er Mitarbeitern des Militärischen Rechtsordnungsdienstes übergeben. Die Einwohner der Ortschaft planen, eine militärische Einheit zur Verteidigung ihres Besitzes gegen die sogenannten „Verteidiger“, die sich gegenüber der Zivilbevölkerung verhalten wie die Nazis aus der SS-Division „Galitschina“, die derzeit ein Vorbild für die ukrainischen Besatzer sind, zu bilden.

de.sputniknews.com: Kiew nutzt Donbass-Status-Gesetz für Druck auf Russland aus – Moskau
Das russische Außenministerium hat in einem Kommentar erläutert, wozu die Werchowna Rada (das ukrainische Parlament) das Gesetz über den Sonderstatus des Donbass verlängert hat.
Im Dokument verweist das russische Außenministerium auf die Begeisterung, die der entsprechende Beschluss des ukrainischen Parlaments in den westlichen Ländern ausgelöst hatte, darunter auch bei den Partnern im sogenannten Normandie-Format.
Die Grundidee Kiews derartiger Aktivitäten sei jedoch weit von den Zielen und Aufgaben der Minsker Abkommen entfernt. Die Kiewer Behörden hätten auch kein Hehl daraus gemacht, wie der Kernpunkt dieser Idee aussehe. „Es wurde in der Ukraine unverhohlen verkündet, dass eine Verlängerung des,Status-Gesetzes‘ nötig sei, um ‚den Sanktionsdruck auf Russland aufrecht zu halten‘ und Voraussetzungen für die Entfaltung einer internationalen UN-Friedensmission im Donbass zu schaffen“, heißt es im Kommentar.
Zudem beruft sich Moskau auf eine Äußerung der Vizepräsidentin des ukrainischen Parlaments und Vertreterin Kiews in der Kontaktgruppe für humanitäre Fragen, Irina Geraschtschenko, die das Gesetz über den Donbass-Status als ein „technisches Dokument“ ohne Chancen auf praktische Umsetzung bezeichnete.


de.sputniknews.com: Mehr als tausend Kämpfer ziehen sich aus Idlib zurück – Russlands Außenministerium
Mehr als tausend Kämpfer haben die demilitarisierte Zone im syrischen Idlib verlassen, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa am Mittwoch mitteilte.
„Mehr als tausend Kämpfer haben sich aus der demilitarisierten Zone zurückgezogen, etwa 100 Fahrzeuge haben das Gebiet verlassen“, sagte Sacharowa vor Journalisten.
Am Montag soll die syrische Opposition nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu den Abzug der schweren Technik aus Idlib abgeschlossen haben. Diese Informationen werden derzeit in Moskau überprüft, so Sacharowa.
Zuvor hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, bei ihrer Zusammenkunft in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.
Russland, die Türkei und der Iran fungieren als Garanten des Waffenstillstands in Syrien, wo seit 2011 ein bewaffneter Konflikt andauert.


de.sputniknews.com: Abzug schwerer Waffen aus demilitarisierter Zone in Idlib abgeschlossen – Ankara
Der Abzug schwerer Waffen aus der entmilitarisierten Zone in der syrischen Provinz Idlib ist abgeschlossen worden. Das teilte das türkische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit.
„Der Prozess des Abzugs der schweren Waffen aus der demilitarisierten Zone (in der Region Idlib – Anm. d. Red.) im Rahmen des Abkommens von Sotschi ist heute abgeschlossen worden“, hieß es in der Mitteilung des Amtes….

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter Ortschaften der LVR.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner elfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kommandeurs der 14. mechanisierten Brigade, des Kriegsverbrechers Wojtschenko wurde die Umgebung von Perwomajsk mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen. Auf seinen Befehl wurden auch Donezkij und Kalinowo mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen. Während des Beschusses von Donezkij wurde eine Stromleitung beschädigt, mehr als 1300 Verbraucher hatten keinen Strom. Außerdem wurden fünf private Häuser beschädigt. Durch glücklichen Zufall konnten Opfer unter der Zivilbevölkerung vermieden werden.
Sokolniki haben die ukrainischen Truppen mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade, der Kriegsverbrecher Grusewitsch.
Auf Befehl des nicht weniger blutrünstigen Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade Tatus, wurden Losowoje und Kalinowka mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 200 Geschosse abgefeuert.
Die ukrainische Regierung stationiert weiter Waffen und Militärtechnik in den Ortschaften an der Kontaktlinie und ignoriert damit die Minsker Vereinbarungen und gefährdet das Leben friedlicher Bürger.
Nach uns vorliegenden Informationen haben die ukrainischen Truppen in Solotoje-4 Feuerstellungen 20 Meter von Wohnhäusern entfernt eingerichtet. Dort sind auch Waffen der ukrainischen Streitkräfte stationiert, mit denen praktisch täglich unsere Positionen und Wohngebiete der LVR beschossen werden. Infolge eines Beschusses am 6. Oktober wurde ein neunjähriger Junge in Michajlowka verletzt.
Die Stationierung von Technik durch die ukrainischen Truppen wird auch von OSZE-Beobachtern bestätigt. Im Bericht vom 7. Oktober hat die OSZE-Mission Schützengräben und Schützenpanzer der ukrainischen Soldaten bei Wohnhäusern in Solotoje-4 festgestellt. Dort befanden sich auch ukrainische Soldaten. Außerdem haben Drohnen der internationalen Beobachter einen Lastwagen entdeckt, der mit Kisten und Haushaltsgegenständen beladen war, einschließlich Stühlen und Tischen. Nach Information von örtlichen Einwohnern haben genau an diesem Tag ukrainische Soldaten Sachen aus zwei privaten Häusern geholt, die von ihren Besitzern wegen der Anwesenheit der Soldaten verlassen wurden.
Die Volksmiliz der LVR hält die übernommenen Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen zur militärischen Ausbildung durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten, um jede Aggression von der ukrainischen Seite abwehren zu können.

de.sputniknews.com: Ungarn: Ukrainischer Botschafter ins Außenministerium einbestellt.
Nach Eskalation der „antiungarischen Politik” der Kiewer Regierung hat das ungarische Außenministerium den ukrainischen Botschafter zu einem Gespräch einbestellt. Das schreibt das Portal „Hungary Today”.
Staatssekretär im Außenamt Levente Magyar erklärte, die Einbestellung stehe in Verbindung mit der so genannten „Todesliste”, auf der Ungarn aus Transkarpatien eingetragen worden seien. Mit ein Grund sei auch der auf der Webseite des ukrainischen Parlaments veröffentlichte Aufruf, Bürger mit doppelter Staatsbürgerschaft auszuweisen.
Magyar betonte zudem, Budapest sei auch über den neuen Militärstützpunkt der Ukraine in Transkarpatien besorgt, der nur einige Kilometer von der ungarischen Grenze entfernt sei.

Dnr-online.ru: Die kommunalen Dienste der DVR sind grundsätzlich mit der Vorbereitung zur Heizperiode fertig . Die Inbetriebnahme des Heizungssystems wird planmäßig am 15. Oktober beginnen. Dies erklärte bei einer Pressekonferenz der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez.
Das gesamte geplante Minimum an Reparaturarbeiten an Heizungs-, Wasser und Kanalisationsnetzen wurde erfüllt. Derzeit ist der Wohnraum zu 99% bereit, die sozialen Objekte zu 98%, die Heizungsversorgungsobjekte zu 92%, die Wasserversorgungs- und Kanalisationsobjekte zu 88%, teilte er mit.
Zu den problematischsten Fragen gehört der Zustand der Heizkessel in Sneshnoje, die das Krankenhaus Nr. 2 versorgen. Beide Kessel sind nicht in funktionsfähigem Zustand. Bisher wurde ein neuer Kessel gekauft, er ist installiert. Der zweite, der Reservekessel, wird bis zum 20. Dezember in die Republik geliefert und installiert.
Die Arbeiten zur Vorbereitung der Heizperiode 2018/2019 waren direkt nach Beendigung der vorherigen Heizperiode begonnen worden. „Ich werde nicht lügen, leider haben wir die kommunale und Wohnungswirtschaft in einem traurigen Zustand übernommen. Die Abnutzung der Wasser- und Heiznetze beträgt 80%. Aber die vorrangigen Reparaturarbeiten hat die Führung der Republik finanziell abgesichert“, sagte er.
Derzeit werden in den Lagern des Ministeriums die notwendigen Vorräte an Material angelegt, um Störungen während der Heizperiode beseitigen zu können.
Weiter sprach Sergej Naumez über die Tarifpolitik.
„Es ist eine prinzipielle Position der Führung der Republik, dass es vor dem Ende des Krieges keine Erhöhung der Tarife geben wird“, sagte Naumez. Es gelten auch weiter alle Ermäßigungen, die es vor dem Krieg gab.
Im laufenden Jahr hat die Bevölkerung der Republik den Zahlungslevel bei kommunalen Dienstleistungen um 4% auf 91% erhöht. Die Menschen, die nicht sofort ihre Rückstände bezahlen können, können ihre Zahlungen verschieben. Dafür ist es aber notwendig zu kommen und einen Vertrag über die Restrukturierung der Rückstände abzuschließen.
Die Einwohner der Ukraine zahlen für die kommunalen Dienstleistungen im Durchschnitt vier- bis fünfmal mehr als die Einwohner der DVR.

de.sputniknews.com: Russland plant Satelliten-Bodenstation in Kuba.
In Kuba soll bis Ende April 2019 eine mobile Anlage für die Aufnahme von Daten russischer Beobachtungssatelliten stationiert werden, wie es in den Ausschreibungsunterlagen der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos heißt.
„In diesem Teil der Versuchs- und Konstruktionsarbeiten sollen die folgenden Hauptaufgaben gelöst werden – Arbeiten zum Ausbau… eines mobilen Aufnahme- und Übermittlungskomplexes in der Republik Kuba“, heißt es in dem Dokument.
Darin steht geschrieben, dass die mobile Anlage 2015 entwickelt wurde und ihre Tests absolviert hat. Die Aufstellung der Station und die Inbetriebnahme sollen bis zum 30. April 2019 abgeschlossen werden. Der Komplex soll Angaben von Beobachtungsapparaten wie Ressource-P und Kanopus-W, Kanopus-W-IK mit Infrarotkamera erhalten und sie über die Satelliten Lutsch im verschlüsselten Format nach Moskau übermitteln.
Zudem will Roskosmos im kommenden Jahr stationäre Datenaufnahmestationen auf Tschukotka und in der Station Progress in der Antarktis einrichten.
Das Weltraumsystem Ressource-P besteht aus drei Apparaten und lässt Informationen mit einer Auflösung von 0,7 Meter bis zu drei Mal pro Tag in angegebenen Gebieten in sichtbarer und naher Infrarotfrequenz erhalten. Die Daten der Apparate werden bei der Erstellung und Erneuerung von geografischen, thematischen und topografischen Karten, Kontrolle der Verschmutzung und Zerstörung der Umwelt, Informationsunterstützung bei der Entdeckung von Vorkommen von Öl und anderen Bodenschätzen genutzt. Auf Grundlage der Satellitenaufnahmen kann die Reife von Weizen, Mikroflora in Wasserbecken sowie der Versalzungsgrad des Bodens bestimmt werden.
Zuvor war berichtet worden, dass die neue Generation der Satelliten des Typs Ressource – Ressource-PM – neben der Suche nach Bodenschätzen und Überwachung der Umwelt auch den Start und Flug von Raketen fixieren, Weltraumschrott entdecken und identifizieren sowie Sterne als Teleskop beobachten kann.
Satelliten des Typs Kanopus-W sind zur Überwachung von Notstandssituationen vom erdnahen Orbit bestimmt, darunter Naturkatastrophen, Waldbrände, große Schadstoffemissionen, Überwachung landwirtschaftlicher Aktivitäten, Kartographie. Im erdnahen Orbit befinden sich jetzt vier Kanopus-Satelliten, darunter ein Gerät mit Infrarot-Kamera Kanopus-W-IK, das zur Ortung von Waldbränden bestimmt ist.
Im Mai wurde berichtet, dass die Wissenschafts- und Produktionskorporation „Systeme des Präzisions-Gerätebaus“, das zur Raumfahrtbehörde Roskosmos gehört, einen Vertrag zur Stationierung einer Messanlage für das Satellitennavigationssystem GLONASS in Kuba unterzeichnet hat.


abends:

de.sputniknews.com: Kiew bereitet Provokation im Asowschen Meer vor – Quelle
Die Situation im Asowschen Meer wird zunehmend angespannter. Kiew will seine Militärpräsenz in dieser Region deutlich aufstocken. Eine mit der Situation vertraute Quelle auf der Krim hat nun gegenüber Sputnik vor einer Provokation der ukrainischen Seite, um Russland zu diskreditieren, gewarnt.
Kiew habe eine Provokation im Asowschen Meer vorbereitet, um russische Grenzsoldaten zu diskreditieren, teilte eine informierte Quelle auf der Krim Sputnik mit. Diese Provokation könnte schon am Donnerstag stattfinden und bewusst vor den Augen von Medienvertretern durchgeführt werden.
„Am 11. Oktober planen Grenzbeamte der Ukraine, ein Patrouillenboot (…) mit einer Gruppe von Journalisten aus ukrainischen Medien ins Asowschen Meer ausfahren zu lassen. Dabei soll Material für einen Videobericht über angebliche aggressive Aktionen des (russischen) Grenzdienstes gegenüber ukrainischen zivilen Schiffe gesammelt werden“, so der Gesprächspartner wörtlich.
Zuvor hatte der Nationale Sicherheits- und- Verteidigungsrat der Ukraine angewiesen, die militärische Präsenz im Asowschen Meer zu verstärken und die Einheiten der Küstenverteidigung mit Raketenwaffen zu versorgen. Der Oberbefehlshaber des ukrainischen Heeres, Generaloberst Sergej Popko, kündigte eine Vergrößerung der entlang der Küste des Asowschen Meeres stationierten Armeeabteilung an.
Laut dem stellvertretenden Infrastrukturminister Juri Lawrenjuk wurden zwei zusätzliche Panzerboote ins Asowsche Meer verlegt.
Am 22. September waren die ukrainischen Kriegsschiffe „Donbass“ und „Korez“ in die ausschließliche Wirtschaftszone Russlands vor der Halbinsel Krim eingedrungen und hatten die Krim-Brücke passiert. Die Schiffe hatten Kurs auf die Stadt Berdjansk genommen.
Laut den ukrainischen Medien sollen sie zu dem neu zu schaffenden Militärstützpunkt der Ukraine an der Küste des Asowschen Meeres gehören. Aus sicherer Entfernung wurden sie von der Küstenwache des Grenzdienstes des russischen Geheimdienstes FSB begleitet.
Aus Sicht der Ukraine verletzt Russland ihre Rechte hinsichtlich des Schwarzen sowie des Asowschen Meeres. Nachdem die Krim-Brücke über die Straße von Kertsch fertiggebaut worden war, hatte die Spannung im Asowschen Meer an Stärke zugenommen. Die Ukraine befürchtet, dass Russland ihr den Zugang zu diesem Meer sperren könnte. Die Grenzdienste beider Länder hatten bereits mehrmals gegenseitig Schiffe im Asowschen Meer aufgebracht und arretiert.

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