Presseschau vom 08.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Kalinowo, Losowoje, Sokolniki, Kalinowka und Michajlowka (Solotoje-5).
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.

de.sputniknews.com: Britische Militärs veranstalten „größte Kriegsspiele seit 17 Jahren“
Die britischen Militärs werden erstmals im Rahmen der größten Militärübungen seit 17 Jahren „Saif Sareea 3“ im Oman zahlreiche Drohnen einsetzen, wie die Zeitung „The Times“ berichtet. Angenommener Gegner dieses Manövers ist unter anderem Russland.
Die britischen Truppen bereiten sich auf einen Kampf gegen das russische Militär mit
dem Einsatz kommerzieller Drohnen vor, heißt es in einem „Times“-Artikel.
Es handle sich um gewöhnliche unbemannte Geräte, die in Großbritannien als populäres Weihnachtsgeschenk gelten und deren Preis wenig
er als 1000 Pfund (circa 1140 Euro) pro Drohne betragen würde.
„Die größten Kriegsspiele seit 17 Jahren“ sollen dem Blatt zufolge „die britischen Militärs auf einen Kampf gegen die Nationen vorbereiten, die stärkere Streitkräfte als Großbritannien haben“.
Als hypothetischer Gegner der britischen Truppen gilt dem Blatt zufolge „nach Analyse der russischen Taktik“ eine aus 150 Menschen bestehende Schwadron. Neben Drohnen werde die britische Armee auch einen 30 Tonnen schweren gepanzerten Schlepper einsetzen. In der Rolle der russischen T-72-Panzer sollen laut britischen Militärs das Aufklärungsfahrzeug Scimitar und der Panzerwagen Spartan auftreten.
Laut dem Artikel folgen die Militärübungen auf das russische Wiederaufrüstungsprogramm, aufgrund dessen aus britischer Sicht London auf zukünftigen Schlachtfeldern unterlegen sein k
önnte. Der neue „Armata“-Panzer könne beispielweise weiter schießen als der britische Panzer Challenger 2. Zudem verfüge er über einen aktiven Schutz. Großbritannien besitze jedoch nur die alte Panzertechnik und Artillerie. Des Weiteren sei die Zahl der britischen Soldaten von 102.000 im Jahre 2010 auf knapp 77.000 gesunken.
Diese Tendenz ist auch bei diesem Manöver zu sehen. Im Jahre 2001 sollen am Manöver viermal mehr Soldaten und Schiffe sowie doppelt so viel Panzertechnik eingesetzt worden sein. Im Rahmen der Übungen „Saif Sareea 2“ gab es demnach 66 Panzer Challenger 22, nun sei deren Zahl nur 18.
Am Manöver „Saif Sareea 3“ im Oman sollen sich 5500 Soldaten, 200 Panzerwagen, sechs Schiffe der britischen Marine, ein Kampflandungsschiff sowie acht Jagdflugzeuge Typhoon beteiligen. Alle Handlungen sollen bei Temperaturen bis zu 49 Grad Celsius stattfinden.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 7. Oktober 3:00 Uhr bis 8. Oktober 3:00 Uhr:
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 25.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Schirowkaja Balka, Dolomitnoje, Oserjanowka, Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Siedlung des Bergwerks 6/7), Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Alexandrowka), Staromichajlowka, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Oserjanowka wurde die Stromversorgung in der Komarow-, der Zelinnaja-, der Scholochow-, der Glebow-, der Solnetschnogorskaja-Straße unterbrochen. Zurzeit laufen die Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten.
Außerdem brannte im Ergebnis des genannten Beschusses ein Wirtschaftsgebäude in Oserjanoka in der Komarow-Straße 1 ab.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 133.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 317.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Russland und Türkei bestimmen Grenzen für Entmilitarisierungszone in Idlib – Moskau
Russland und die Türkei haben die Grenzen der Entmilitarisierungszone in der syrischen Provinz Idlib definiert, wie der russische Vize-Außenminister Sergej Werschinin in einem Interview mit Sputnik erklärte.
Zuvor hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, bei ihrer Zusammenkunft in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.
„Die Grenzen der Entmilitarisierungszone wurden bereits bestimmt“, verkündete Werschinin.
Ihm zufolge wurden „sehr gute Kontakte“ zwischen den russischen und den türkischen Militärs geknüpft.
„Sie haben sich nach der Unterzeichnung des Dokuments bereits mehrmals getroffen“, sagte der Vize-Minister.

Dan-news.info/dnr-online.ru: Heute fand in Donezk eine Zeremonie statt, bei der der fünften Panzergrenadierbrigade der Volksmiliz als Bezeichnung der Namen des ersten Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko verliehen wurde. An der Veranstaltung nahmen Delegationen aus drei Ländern teil.
Bei dem feierlichen Ereignis waren das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin, der Leiter der Koordination der Volksmiliz der DVR Denis Sinenkow, der stellvertretende Leiter der Koordination der Volksmiliz der DVR Eduard Basurin, die Witwe des ersten Oberhaupts der DVR Natalja Sachartschenko anwesend. Auch ausländische Gäste besuchten die Veranstaltung:
der Präsident Südossetiens Anatolij Bibilow, der Abgeordnete der Staatsduma der RF Kasbek Tajsajew (KPRF-Fraktion; Anm. d. Übers.) und eine Delegation aus Abchasien.
„Ab dem heutigen Tag tragen Sie den Namen des ersten Oberhaupt
s der DVR, Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko. Ich bin überzeugt, dass Sie – die Erben des legendären „Oplot“ – dem Namen Ihres ersten Kommandeurs keine Schande machen werden. Sie erfüllen jetzt Kampfaufgaben an den schwierigsten Abschnitten der Front. Sie verteidigen die Grenzen der DVR mit der Waffe in der Hand. Dank dessen hat die Republik die Möglichkeit, ein friedliches Leben aufzubauen, auf den Weg der Entwicklung zu gehen – das ist Ihr großes Verdienst. Ich bin zutiefst überzeugt, dass Sie den Namen Alexandr Sachartschenkos mit Ehre tragen werden, eines Menschen, der mit seinen Taten, Handlungen, Heldentaten den Lauf der Geschichte des Donbass verändert hat. Ich bin überzeugt, dass er ein Vorbild für Sie und die zukünftigen Generationen von Soldaten ihrer Brigade sein wird“, sagte Puschilin.
„Ich bin stolz darauf, dass ich die 5. Brigade kommandiert habe. Ihr Kampfweg begann teilweise in den ersten Tagen der Kämpfe. Aus unserer Brigade kamen fünf Helden der Donezker Volksrepublik. Tragt den hohen Titel des Namen
s des ersten Republikoberhaupts mit Ehre und Würde“, sagte der erste Kommandeur der 5. Panzergrenadierbrigade, der heutige Leiter der Donezker höheren allgemeinmilitärischen Offiziersschule, Generalmajor Michail Tichonow.

Nachmittags:

Dan-news.info: Mehr als 3000 Kinder des Donbass haben sich dank dem Volkskünstler der UdSSR und Helden der DVR Josif Kobson während der Zeit des Krieges in dem Erholungskomplex „Snegiri“ bei Moskau erholt. Dies teilte heute der Abgeordnete der Staatsduma Russlands Kasbek Tajsajew mit.
„Er war ein großer Mensch, der den Donbass sehr liebte. So wurde unter seiner Beteiligung das Programm „Die Kinder Russlands für die Kinder des Donbass“ organisiert, in dessen Rahmen jedes Jahr Kinder zur Rehabilitation in das Ferienheim „Snegiri“ fahren. Insgesamt waren hier bisher mehr als 3000 Kinder aus dem Donbass“, sagte Tajsajew.

de.sputniknews.com: Lawrow kommentiert neue Vorwürfe der Niederlande über russische „Spione“.
Während einer Pressekonferenz mit seinem italienischen Amtskollegen Enzo Moavero Milanesi hat der russische Außenminister neue Spionage-Vorwürfe seitens der Niederlande gegen Russland kommentiert.
„Es hat nichts Geheimes bei der Reise russischer Spezialisten nach Haag im April dieses Jahres gegeben. (…) Das war eine Routine-Fahrt, sie haben sich nicht versteckt, weder als sie im Hotel abgestiegen noch als sie im Flughafen gelandet sind noch als sie unsere Botschaft besuchten“, so Lawrow.
Die Russen seien ohne jeglichen Erklärungen verhaftet worden. Man habe ihnen nicht erlaubt, die russische Botschaft zu kontaktieren, und sie gebeten wegzufahren. Das habe wie ein Missverständnis ausgesehen. Dabei habe man keine Demarchen gegen Russland unternommen, weder in Moskau noch in Haag.
„Nach einem halben Jahr, im September, vor etwa drei Wochen, ist dennoch in die holländische Presse durchgesickert, dass diese Menschen sich mit Cyber-Spionage beschäftigt hätten. Da haben wir uns schon für diese Entwicklung der Ereignisse interessiert. Wir haben den Botschafter der Niederlande ins Außenamt eingeladen und nach Details und Tatsachen bezüglich dieses Durchsickerns, dass in den Medien passiert ist, gefragt. Uns ist nichts Plausibles gesagt worden“.
Das Benehmen der Niederlande bezeichnete der Minister als „Megaphon-Diplomatie“. Der russische Botschafter in den Niederlanden sei ins Außenamt des Landes einbestellt worden und habe eine Protestnote wegen des Vorfalls erhalten.
„Auf die Frage des Botschafters ‚wo sind konkrete Tatsachen, wo sind konkrete Materialien, mit denen man sich bekannt machen kann?‘ hat es geheißen: ‚Sie erfahren alles aus der Pressekonferenz, die das Verteidigungsministerium durchführen wird.‘ Das war eigentlich die ganze Geschichte. Ich denke, das ist ein weiteres Beispiel für die so genannte Megaphon-Diplomatie“.
Lawrow bestätigte, dass die niederländische Botschafterin in Russland, Regina Jones-Bos, wegen der in Haag unternommenen Desinformations-Kampagne am Montag ins russische Außenministerium einbestellt werde. Die Kampagne sei ein „Ablenkungsmanöver“ im Vorfeld des Treffens zwischen den Verteidigungsministern der Nato-Länder sowie einer baldigen Tagung des Europäischen Rates.
„Jemandem hat es offensichtlich geschienen, dass es, wenn man diese Geschichte vom April ausgräbt und genau jetzt in die Öffentlichkeit lanciert, helfen kann, die Aufmerksamkeit von den schweren Fragen abzulenken, die derzeit sowohl in der EU als auch in gewissem Sinne in der Nato besprochen werden und die unter anderem den Zusammenhang der Verteidigungsmöglichkeiten zwischen diesen beiden Strukturen betreffen“.
Am 4. Oktober hatte die niederländische Regierung bekannt gegeben, vier russische Staatsbürger am 13. April ausgewiesen zu haben. Den Russen soll zur Last gelegt worden sein, einen Hacker-Angriff auf die in Den Haag ansässige Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) angeblich vorbereitet zu haben.
Das russische Außenministerium stufte diese Beschuldigungen als „eine weitere inszenierte Propaganda-Aktion“ ein. Demnach fügt die „antirussische Spione-Manie-Kampagne“ den zweiseitigen Beziehungen einen beträchtlichen Schaden zu.


Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Lage am 08.10.2018:
In den letzten 24 Stunden wurden 25 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt. Der Gegner hat die Gebiete von 15 Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 58. mechanisierten Brigade unter Kommando von Drapatyj die Gebiete von Dolomitnoje, Schirokaja Balka, Oserjanowka und die Siedlungen des Bergwerks 6/7 und des Gagarin-Bergwerks mit 120mm-Mörsern, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 92. und 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Leitung des Verbrechers Iwanow aus die Gebiete von Krutaja Balka, Spartak, Staromichajlowka, Trudowskij, Alexandrowka, Jasinowataja und das Gelände des Flughafens mit Mörsern des Kalibers 120mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Gnatow die Gebiete von Leninskoje, Sachanka und Kominternowo beschossen und dabei Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden mehr als 30 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Durch Beschuss wurde in Oserjanowka die Stromversorgung Komarow-, der Zelinnaja-, der Scholochow-, der Glebow- und der Solnetschnogorskaja-Straße unterbrochen. Ein Wirtschaftsgebäude in die Komarow-Straße wurde zerstört.
Wir stellen weiter die Verwendung von Drohnen durch den Gegner fest. Die größte Aktivität ist in Richtung Donezk und in Richtung Mariupol festzustellen.
Dank der organisierten Handlungen der Soldaten der Volksmiliz der DVR haben die ukrainischen Strafsoldaten aus der 56. Brigade eine weitere Drohne des Typs Quadrokopter verloren, die sie während der Leitung des Mörserfeuers auf das Gebiet von Spartak verwendet haben.
Im Oblast Lwow finden taktische Übungen der Luftabwehr der ukrainischen Streitkräfte mit Schießübungen statt, an der das unrühmlich bekannte 223. Abwehrraketenregiment beteiligt ist.
Dieses Regiment wurde dadurch bekannt, dass mit einer Rakete, die zu diesem Truppenteil gehört, am 17. Juli 2014 die malaysische Boeing-777 mit der Flugnummer MH-17 abgeschossen wurde. Opfer dieser Tragödie waren 298 Menschen.
Die traurige Erfahrung der Handlungen der Abwehrraketentruppenteile der ukrainischen Streitkräfte in den letzten 20 Jahren zeugt davon, dass die zivile Luftfahrt auf der Hut sein muss und die Flüge in der genannten Zone vorübergehend eingestellt werden müssen, um keine neuen Opfer weiterer Verbrechen der Kiewer Terroristen zuzulassen.

de.sputniknews.com: Russisches Außenministerium: Frage nach Assads Rücktritt steht nicht mehr.
Die Frage nach dem Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ist im Wesentlichen geklärt, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Werschinin.
Russland habe wiederholt erklärt, dass nur das syrische Volk über Assads Schicksal entscheiden sollte. Früher hätten aber westliche Länder, einschließlich der USA, auf dem Rücktritt von Assad bestanden und dies als Hauptbedingung für eine Regelung des Syrien-Konflikts bezeichnet.
„Da wir über die Ministerwoche bei der 73. UN-Generalversammlung sprechen, kann ich sagen, dass niemand die Frage nach einem Rücktritt des syrischen Präsidenten aufgeworfen hat. Es gibt ein Verständnis darüber, dass dieses Land, das ein Uno-Mitglied ist, das Recht hat, selbst zu bestimmen, in welche Richtung es geht. Und die Syrer müssen und werden bestimmen, wer sie anführt. Daher würde ich sagen, dass wir dieses Problem bereits überwunden haben“, so Werschinin.


Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter hinterhältig die Ortschaften der LVR und provozieren unsere Einheiten zur Erwiderung des Feuers.
Insgesamt hat der Gegner in den letzten 24 Stunden siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kommandeurs der 14. Brigade, des Kriegsverbrechers Wojtschenko wurden Kalinowo und Michajlowka beschossen.
Die Soldaten der 53. Brigade haben auf Befehl des Kriegsverbrechers Gruseqitsch auf die Gebiete von Donezkij und Sokolniki geschossen. Auf die Ortschaften wurden etwa 40 120mm-Mörsergeschosse abgefeuert.
Auch der Kommandeur der 72. Brigade Tatus stand bei der Begehung von Kriegsverbrechen nicht abseits, er erteilte Befehle zum Beschuss von Kalinowka und Losowoje.
Dabei haben die ukrainischen Truppen 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 150 verschiedene Geschosse abgefeuert. Praktisch täglich stellen wir Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten des Gegners fest. Ein weiterer Fall ereignete sich in einer der Einheiten der 53. mechanisierten Brigade im Gebiet von Kjrakowka.
Am 6. Oktober erlitten zwei Soldaten der Brigade Splitterverletzungen, als sie auf eine von den eigenen Einheiten installierte Sprengeinrichtung gerieten. Ein Bericht an den übergeordneten Stab ist nicht erfolgt.
Mit großer Wahrscheinlichkeit kann ich sagen, dass diese nicht kampfbedingten Verluste nach einem ausgearbeiteten Schema vom Pressedienst der OOS als kampfbedingt, angeblich in der Folge von Beschuss von Seiten der Volksmiliz der LVR, dargestellt werden.
Die Volksmiliz der LVR ihrerseits hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen die übernommenen Verpflichtungen zur Einhaltung eines Regimes der Feuereinstellung ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, vervollkommnen ihr professionelles Niveau und halten eine hohe Kampffähigkeit zur Erfüllung der gestellten Aufgaben zur Verteidigung der Republik aufrecht.

Dnr-sckk.ru: Nach genauen Informationen wurden am 7. Oktober um 22:50 Uhr infolge eines Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte mit Schützenpanzern vier Häuser in Staromichajlowka beschädigt:
– Tschkalow-Straße 43, 44, 45 – jeweils Verglasung beschädigt;
– Pionerskaja-Straße 5 – das Dach ist beschädigt.
Opfer der Zivilbevölkerung wurden nicht festgestellt.

de.sputniknews.com: Clear Sky 2018: Gemeinsames Manöver mit Nato startet in der Ukraine.
Die multinationalen Militärübungen „Clear Sky – 2018“ unter Teilnahme von Nato-Staaten haben in der Ukraine begonnen. Dies bekundete der Pressedienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums am Montag.
„Die Ukraine veranstaltet Clear Sky 2018, eine zwölftägige gemeinsame multinationale Militärübung. Die Übung wird zwischen dem 8. und dem 19. Oktober in den Regionen Chmelnyzkyj und Winnyzja stattfinden“, heißt es auf der Twitter-Seite des Verteidigungsministeriums.
Neben der Ukraine werden Belgien, Großbritannien, Dänemark, Estland, die Niederlande, Polen, Rumänien und die USA teilnehmen.
Zuvor hatte die US-Botschaft in der Ukraine gemeldet, dass die US Air Force F-15-Kampfjets und C-130-Transportflugzeuge in die Ukraine gebracht habe, um an Clear Sky 2018 teilzunehmen.


Dan-news.info: „Heute um 16:05 Uhr geriet Kominternowo unter Mörserfeuer von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. Dabei wurden zwei Wohnhäuser beschädigt“, teilte der Leiter der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Ruslan Jakubow mit.
Durch einen direkten Treffen in der Achmatowa-Straße 37 wurde eine Sommerküche zerstört, am benachbarten Haus Nr. 41 wurde das Dach beschädigt.
Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Genauere Informationen werden ermittelt.

Dnr-online.ru: Heute, am 8. Oktober, hat sich das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschlin mit dem studentischen Aktiv der Donezker medizinischen Gorki-Nationaluniversität getroffen. An den Unterhaltungen mit den Studenten nahmen auch der Präsident Südossetiens Anatolij Bibilow, der Abgeordnete der Staatsduma der RF Kasbek Tajsajew und der Gesundheitsminister Alexandr Oprischtschenko teil.
„Das heutige Treffen war nicht geplant, aber unsere Gäste wollten diese für die Republik wichtige Hochschule besuchen.
Derzeit läuft eine große Arbeit, damit die Situation mit den Diplomen, mit der Arbeitsplatzvermittlung sich ändert. In der Republik gibt es jetzt auf der einen Seite einen Mangel an Kadern, auf der anderen Seite fehlten die notwendigen Motivationskomponenten im medizinischen Bereich, damit die Verteilung der Ärzte gleichmäßig auf die Städte und Gemeinden erfolgt. Damit man in eine ländliche Ortschaft zieht, muss natürlich der Lohn höher sein, als er jetzt ist. Und Arbeit in dieser Richtung läuft. Außerdem ist eine Bereitstellung von Wohnraum und vieles Andere nötig. Uns steht eine sehr komplexe Arbeit bevor, und ich hoffe auf Ihre Unterstützung und Initiative.
Jetzt ist die Zeit, in der Initiative sehr geschätzt wird. Ich bin überzeugt, dass uns alles gelingen wird. Man muss das anstreben. Man darf nicht einfach nur kritisieren, legen Sie Lösungswege für die Probleme vor, übernehmen Sie selbst einen Teil der Verantwortung und handeln Sie“, sagte Denis Puschilin zu den Anwesenden.
Anatolij Bibilow merkte an, dass bei Praktika der Studenten in Südossetien ein hoher Ausbildungsstand bei den zukünftigen Ärzten festgestellt wurde.
„Es ist sehr schön, dass die Frage bereits gelöst wird, dass Sie russische Diplome auf dem Territorium der Republik erhalten. Für Sie ist das ein großer Schritt und eine Errungenschaft.
Außerdem werden bald Ärzte aus der DVR in die Republik Südossetien zum Erfahrungsaustausch kommen. Das ist auch für uns sehr wichtig.
Heute durchlebt das Volk der Republik schwere Prüfungen, die auch Südossetien lange Zeit, beginnend mit 1989, durchlaufen hat. Wenn sich das Volk ein Ziel setzt, wird niemand und nichts es stoppen, dieses Ziel wird erreicht werden. Niemand stoppt den Willen des Volkes, einfach in Frieden zu leben, nach den Gesetzen, die sich das Volk gibt. Ich wünsche Ihnen, dass Sie das alle aushalten. Dass alle begreifen, dass Sie ein Volk sind, dass nicht den Krieg will, Sie wollen einfach in Frieden leben“, sagte Anatolij Bibilow.
Auch Kasbek Tajsajew wandte sich an die zukünftigen Ärzte und wünschte den Studenten Erfolge im Studium und den lang erwarteten Frieden. Der Abgeordnete der Staatsduma der RF erwähnte auch das hohe Ausbildungsniveau der zukünftigen Mediziner der Republik.
Der Rektor der Hochschule Grigorij Ignatenko verlieh dem Abgeordneten der Staatsduma der RF Kasbek Tajsajew die Auszeichnung „Ehrenprofessor der medizinischen Gorki-Nationaluniversität“ für die Hilfe und Unterstützung, die er den Studenten der Hochschule geleistet hat.
Wir erinnern daran, dass zuvor bereits der Präsident von Südossetien Anatolij Bibilow diese Auszeichnung erhalten hatte.
Dann konnten die Studierenden Fragen stellen. Es war unter anderem die Frage zu hören, ob in der Republik eine Erhöhung der Stipendien geplant ist.
„Derzeit wird in der Republik die Frage einer Erhöhung der Löhne für die öffentlichen Beschäftigten, der Renten und Stipendien behandelt. Ich kann noch keinen genauen Zeitpunkt nennen, weil es sehr wichtig ist, dass die Worte den Taten entsprechen“, sagte das kommissarische Republikoberhaupt Denis Puschilin. …

de.sputniknews.com: Moskau warnt vor Destabilisierung in Aleppo und „Chemiewaffen“-Provokationen.
Der russische Vizeaußenminister Sergej Werschinin hat vor Versuchen gewarnt, die Lage im syrischen Aleppo durch Versorgung der Extremisten mit Waffen zu destabilisieren. Außerdem verwies er auf die anhaltende Gefahr von Inszenierungen von Chemiewaffen-Angriffen, die die USA für einen Schlag gegen Syrien ausnützen könnten.
Aleppo liege in unmittelbarer Nähe der Deeskalationszone von Idlib, betonte Werschinin in einem Interview mit Sputnik. „In Aleppo verlaufen gute Wiederaufbauprozesse, viele Gebäude werden wiederhergestellt. Ich glaube, es wäre das Allerschlimmste, es wäre nicht konstruktiv, Menschen gegeneinander zu stimmen, um damit radikale Elemente, wer sie auch sein mögen, mit Waffen zu fördern“, sagte er.
Der Wiederaufbau sei zurzeit die Hauptsache in Syrien. Dazu würden sowohl der politische als auch der materielle Aufbau gehören, „der Wiederaufbau vom Infrastruktur-Objekten, die für alle Syrer notwendig sind, seien es Kurden, Araber oder jemand anderer“.
Außerdem verwies Werschinin auf die Gefahr der mit dem Einsatz von chemischen Waffen verbundenen Provokationen, die darauf abzielen würden, die syrische Regierung für chemische Attacken verantwortlich zu machen und Washingtons Militärschlag gegen Syrien dadurch zu rechtfertigen. Diese Gefahr bestehe nach wie vor in Syrien, sagte er:
„Im Laufe aller zurückliegenden Monate haben wir vor möglichen Provokationen gewarnt, insbesondere im Zusammenhang mit der intensiven Informationskampagne, die in vieler Hinsicht gegen Syrien und Russland in Idlib gerichtet war“, so Werschinin. „Diese Gefahr ist, glaube ich, bis jetzt nicht gebannt. Deshalb muss man alle Aktivitäten äußerst aufmerksam verfolgen, die einen „Abrutsch“ von Ereignissen auslösen können“, sagte er.
Russland halte sowohl derartige Provokationen als auch deren Ausn
utzung für unannehmbar, so der Vizeaußenminister.
Im August hatte das russische Verteidigungsministerium vor chemischen Attacken in Syrien gewarnt, die von Extremisten inszeniert werden könnten. Später teilte das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien mit, Terrorkämpfer würden sich zu einem tatsächlichen Einsatz von Giftstoffen auf Grundlage von Chlor vorbereiten, um die Regierungstruppen dafür verantwortlich zu machen und den TV-Sendern Aufnahmen von einem „Chemiewaffen-Angriff“ zuzuspielen. Dschihadisten sollen zwei Behälter mit Giftstoffen nach Dschisr asch-Schughur gebracht haben.


Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik sieht keine einzige Variante, bei der die ukrainische Regierung auf das Territorium der Republiken des Donbass zurückkehren kann. Dies sagte er während eines Treffens mit seinen früheren Lehrern in der Schule Nr. 48 der Hauptstadt.
So antwortete er auf Befürchtungen der Lehrer, dass das offizielle Kiew durch eine Wiederaufnahme der Kriegshandlungen oder durch politische Manipulationen die LVR und DVR einnehmen könnte.
„Die Ukraine wird nicht wiederkommen, nur Russland, wir haben keine anderen Varianten und Absichten“, unterstrich der Leiter der Republik. „Wir werden die Ideen verteidigen und umsetzen, die schon 2014 festgelegt wurden“.
Dabei merkte er an, dass die Republiken des Donbass selbst ihre innere Kooperation vertiefen müssen. Pasetschnik erinnerte daran, dass er im Mai einen Erlass über die einseitige Aufhebung der Zollgrenzen mit der DVR unterzeichnet hat und hofft auf erwidernde Maßnahmen von Seiten des kommissarischen Oberhaupts der DVR Denis Puschilin.
„Uns trennt nichts und ich hoffe, dass Denis Wladimirowitsch die richtigen Schritte tun wird und diese Frage abgeschlossen wird“, sagte er.
Pasetschnik ist der Auffassung, dass das Wohlergehen nicht nur der Republiken des Donbass, sondern aller postsowjetischen Länder nur im Bündnis mit Russland möglich ist.
„Je schneller wir wieder ein einheitliches Ganzes und das große vereinigte Land werden, desto schneller werden wir all diese Plagen los“, sagte Pasetschnik.

abends:

de.sputniknews.com: „Sie können nicht überleben“: Ukrainischer Politiker zu Bevölkerungsrückgang im Land
Der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments (Werchowna Rada) Jewgenij Murajew hat das Tempo des Aussterbens der Bevölkerung der Ukraine gegenüber dem Fernsehsender „CapitalTV“ beklagt.
Laut dem Politiker hat sich die Zahl der Ukrainer um zehn Millionen verringert: Neun Millionen sind aus dem Land ausgereist, eine weitere Million ist gestorben. Dabei präzisierte Murajew den Zeitraum, über den er sprach, nicht.
„Eine Million ist tatsächlich gestorben. Denn sie waren nicht im Stande, unter diesen Bedingungen zu überleben. Denn es ist unmöglich, sich mit Medikamenten zu versorgen, denn es ist unmöglich, sich mit Essen zu versorgen“, sagte der Abgeordnete.
Die heutige demografische Lage in der Ukraine verglich Murajew mit dem sogenannten Golodomor (Hungerzeit in der Sowjetunion Anfang der 1930er Jahre – Anm. d. Red.).
„Ich werde mit Gerede über den Golodomor, über die grausame sowjetische Vergangenheit berieselt. Und wird jetzt nicht ein Golodomor organisiert?!“, empörte sich Murajew.
Nach Angaben der Uno befindet sich die Ukraine unter den fünf Ländern mit der am schnellsten aussterbenden Bevölkerung. Nach Einschätzung des staatlichen statistischen Amtes betrug die Bevölkerung der Ukraine 2017 42,3 Millionen Menschen. Zuvor hatte der ukrainische Ex-Arbeitsminister Michail Papijew erklärt, die Bevölkerung der Ukraine sei in der Tat um zehn Millionen weniger, als es das staatliche statistische Amt behaupte.


de.sputniknews.com: Neue Spionage-Vorwürfe: Russland und Niederlande präsentieren ihre Positionen.
Nach den neuen Spionage-Beschuldigungen der Niederlande gegen angeblich russische Hacker haben die niederländische Botschafterin in Russland, Regina Jones-Bos, und das russische Außenministerium Stellung genommen.
„Ich habe dem russischen Außenamt erklärt, dass die Niederlande für die internationalen Organisationen auf ihrem Territorium, darunter für die OPCW, Verantwortung tragen, und dass wir uns mit den Cyberattacken auf internationale Organisationen nicht abfinden können“, sagte Jones-Bos vor der Presse.
Die Niederlande haben ihr zufolge ein „klares Zeichen gegeben, dass Ähnliches aufhören soll“. Die Botschafterin werde Haag über die Ergebnisse des Treffens informieren.
Laut dem russischen Außenamt verschweigt die niederländische Seite, dass keine offiziellen Beschuldigungen gegen die festgenommenen Russen ausgesprochen worden seien.
„Keine Fragen sind an sie gestellt worden. Ihre Geräte, darunter Handys, sind einfach beschlagnahmt worden. Auf diese Weise waren sie außerstande gesetzt, die Botschaft schnell zu kontaktieren“.
Eine direkte Forderung, Russlands diplomatische Vertretung über das Geschehene zu benachrichtigen, sei auch zurückgewiesen worden.
„Überdies sind bei unseren Experten ihre persönlichen Sachen beschlagnahmt worden, darunter Kreditkarten und Geld. Darauf sind sie zum nächsten Flug nach Moskau begleitet worden“.
Die beschlagnahmten Geräte seien für das Testen der Informationssysteme der russischen Botschaft geeignet gewesen. Versuche von Cyberattacken auf russische staatliche Institutionen kommen häufiger vor. Deswegen sei die Analyse der Sicherheit der Computersysteme notwendig gewesen.
Am 4. Oktober hatte die niederländische Regierung bekannt gegeben, vier russische Staatsbürger am 13. April ausgewiesen zu haben. Den Russen soll zur Last gelegt worden sein, einen Hacker-Angriff auf die in Haag ansässige Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) angeblich vorbereitet zu haben. Am 8. Oktober überreichte das russische Außenministerium an Regina Jones-Bos eine Protestnote.
Das Außenamt stufte die Beschuldigungen als „eine weitere inszenierte Propaganda-Aktion“ ein. Demnach fügt die „antirussische Spione-Manie-Kampagne“ den zweiseitigen Beziehungen einen beträchtlichen Schaden zu. Die Erklärung der Niederlande sei im Vorfeld der OPCW-Sitzung am 9. Oktober abgegeben worden, um einen „notwendigen“ politischen Hintergrund für widerrechtliche Initiativen zu schaffen.
Letzte Woche hatten Großbritannien, die USA und Kanada Vorwürfe von Cyberangriffen gegen Russland erhoben. Es wird behauptet, dass sieben Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes GRU an Cyberattacken auf das amerikanische Wahlsystem, das Atomunternehmen „Westinghouse“ sowie auf Anti-Doping-Labors beteiligt gewesen sein sollen. Vier der Verdächtigten seien dabei dieselben Personen, die aus den Niederlanden abgeschoben wurden.
Es soll laut Washington und Ottawa auch Versuche gegeben haben, das britische Außenministerium und die OPCW zu hacken. Dabei hatte der Westen keine Fakten vorgelegt, die diese Version beweisen würden. Früher hatten die USA Russlands Vorschlag abgelehnt, eine Gruppe für Cybersicherheit zu schaffen.

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