Presseschau vom 06.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: „Ich habe einen Boiler“: Klitschko scherzt über fehlendes Warmwasser in Kiew.
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat die fehlende Warmwasserversorgung in der Hauptstadt mit einem Scherz erklärt. Zudem erinnerte er an Schwierigkeiten bei Gaslieferungen. Das teilte die Zeitung „Ukrainskaja Prawda“ am Samstag mit.
„Man sagt, dass Klitschko Wasserhähne zugedreht und die Warmwasserversorgung eingestellt hat. Ich bitte um Verzeihung, ich beginne aber wieder zu scherzen. Was braucht man, um kaltes Wasser in warmes Wasser umzuwandeln?“, fragte Klitschko Journalisten.
Man müsse es erwärmen, antworteten die Journalisten.
„Richtig! Womit erwärmen wir Wasser? Mit Gas. Es gibt jetzt aber kein Gas“, betonte Klitschko.
Als Antwort auf die Frage, wie er selbst klarkommt, sagte Klitschko, er habe einen Warmwasserboiler.
Zugleich gab der Bürgermeister zu, dass nicht alle Bewohner der Hauptstadt sich leisten könnten, einen Wasserwärmer zu kaufen. Dieses Gerät ermöglicht, „von der zentralen Wasserversorgung unabhängig zu sein“.
Laut Medienberichten gab es in Kiew den ganzen Sommer über kein warmes Wasser, in einigen Stadtteilen bis heute nicht.
Zuvor hatte der ukrainische Energieversorger Naftogaz Ukrainy erklärt, er wolle mit dem Versorgungsbetrieb Kiewteploenergo keinen Vertrag über die Gasversorgung schließen, bis die Stadt alte Schulden getilgt hätte.


lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Losowoje, Sokolniki, Nishneje Losowoje und Shelobok
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern.

de.sputniknews.com: „Aus Angst vor Gegenmaßnahmen“: Kiew schließt russische Generalkonsulate nicht.
Trotz der angespannten Beziehungen zu Russland hat die Ukraine laut ihrem Außenminister Pawlo Klimkin nicht vor, russische Generalkonsulate zu schließen, weil sie Gegenmaßnahmen seitens Moskaus befürchtet.
Wie Klimkin am Samstag gegenüber dem TV-Sender UA: Charkiw sagte, halten sich zurzeit rund drei Millionen Ukrainer in Russland auf.
Gegen sie werden laut dem Minister regelmäßig „Provokationen vorgenommen“, deswegen sei die konsularische Präsenz der Ukraine in Russland nötig.
„Wenn wir hier diese Konsulate räumen, wird Russland natürlich unsere Konsulate schließen“, unterstrich er.
Zugleich werden die diplomatischen Vertretungen Russlands in der Ukraine regelmäßig überfallen.
So hatten Unbekannte im September Autos von russischen Diplomaten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit Müll übergossen. Mit Farbe wurden verunglimpfende Aufschriften aufgetragen. Die Autoreifen wurden durchstochen. Die Autonummern wurden weggerissen.
Im August war mitgeteilt worden, dass das russische Konsulat in Kiew mit Rauchkörpern beworfen worden sei.
Die Beziehungen zwischen Kiew und Moskau hatten sich nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im März 2014 und nach Beginn des Donbass-Konflikts im April desselben Jahres verschlechtert.
Das ukrainische Parlament hatte im Januar das Gesetz über die Reintegration des Donbass verabschiedet. Russland wird darin als „Aggressor“ und das von Kiew nicht kontrollierte Territorium der Ukraine als „besetzt“ bezeichnet. In der Endfassung des Dokuments ist von der vorrangigen Bedeutung der Minsker Vereinbarungen keine Rede mehr.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 5. Oktober 3:00 Uhr bis 6. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 26.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Donezker Flughafen, Staromichajlowka, Donezk (Trudowskije), Dokutschajewsk, Kominternowo, Sachanka, Besymennoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerung Schäden an der zivilen Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 259.
Wir erinnern daran, dass die Zahl derGeschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 183.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

ukrinform.ua: Geraschtschenko: Ukraine hat alle Punkte der Minsker Abkommen erfüllt und Russland keinen.
Die erste stellvertretende Parlamentspräsidentin, die Vertreterin der Ukraine in der Arbeitsuntergruppe für humanitäre Fragen der Trilateralen Kontaktgruppe, Irina Geraschtschenko, sagte gestern auf der Pressekonferenz im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung von Gemälden des in Russland illegal verurteilten Journalisten von Ukrinform, Roman Suschtschenko, dass die Ukraine alle Verpflichtungen des politischen Blocks der Minsker Abkommen erfüllt hat, indem sie die Gültigkeit des Gesetzes über den Sonderstatus von Donbass verlängerte.
„Die Ukraine hat jetzt alle Punkte unseres Teils des politischen Blocks der Minsker Vereinbarungen erfüllt. Die Russische Föderation hat keinen einzigen Punkt erfüllt – weder im Sicherheits- noch im humanitären Bereich… Ich denke, dass jetzt die Zeit gekommen ist, in der die ganze Welt, die Länder des „Normandie-Formats“, die USA, alle unsere Partner in der Europäischen Union und G7 von der Russischen Föderation die sofortige Freilassung von Geiseln verlangen müssen“, betonte sie.
Frau Geraschtschenko stellte auch fest, dass diese Entscheidung für die Stärkung der Verhandlungsposition der ukrainischen Diplomaten und internationalen Partner der Ukraine notwendig ist.



Dan-news.info: Eine Einwohnerin von Tores starb am Kontroll- und Passierpunkt der DVR „Majorskij“. Diese teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
„Eine Frau, geb. 1957, Einwohnerin von Tores,starb am KPP“, sagte er.
Prichodko fügte hinzu, dass die Ursache des Todes Herzversagen war. Der Frau wurde operativ ärztliche Hilfe geleistet, aber die Wiederbelebungsmaßnahmen hatten keinen Erfolg.


achmittags:

de.sputniknews.com: Russisches Außenamt nennt Hauptziel von Deeskalationszone Idlib.
Moskau hofft laut Vize-Außenminister Michail Bogdanow darauf, dass alle zum syrischen Idlib vereinbarten Abkommen umgesetzt werden. Ihm zufolge ist deren Hauptziel die Vernichtung des Terroristenzentrums, dabei werden die Kämpfer, die ihre Waffen nicht gestreckt haben, eliminiert.
„Die Kontakte werden nach wie vor unterstützt, und wir arbeiten weiterhin gemeinsam mit den türkischen Partnern gemäß den am 17. September geschlossenen Abkommen. Die Details müssen von unseren Militärs geklärt werden, die mit Ankara eng in Kontakt sind. Ich glaube, die Arbeit wird fortgesetzt. Wollen wir darauf hoffen, dass alles, was im Memorandum von Sotschi vereinbart wurde, auch umgesetzt wird“, sagte Bogdanow am Rande des Internationalen Forums „Dialog der Zivilisationen“ im Gespräch mit Sputnik.
„Die Idlib-Abkommen sind provisorischer Natur“, betonte er und sagte zudem, dass ihr endgültiges Ziel „die Vernichtung des Terroristen-Herds in Syrien im Allgemeinen und in der Idlib-Region im Besonderen ist, aber auch die Sicherung von Einheit und Souveränität sowie der territorialen Integrität des Staates“.
„Natürlich müssen jene Terroristen, die ihre Waffen nicht gestreckt haben und ihre Angriffe fortsetzen, entweder verhaftet oder vernichtet werden, was die russische Seite ebenso wie einige unserer Partner, einschließlich der legitimen Führung Syriens, ganz deutlich erklärt haben“, fügte Bogdanow hinzu. So kommentierte er auf Bitte der Journalisten die Erklärung des syrischen Außenministers Walid Muallem, dass die Kämpfer in Idlib, die bis Mitte Dezember ihre Waffen nicht niederlegen, eliminiert werden müssten.
Zuvor hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, bei ihrem Treffen in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.
Der Iran sowie auch Russland und die Türkei sind Garanten bei der friedlichen Beilegung des syrischen Konflikts, der seit 2011 andauert.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 06.10.2018:
In den letzten 24 Stunden wurden
26 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 13 Ortschaften beschoss.
In
Richtung Gorlowka wurden von den Positionen der 72. mechanisierten und der 58 Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj aus die Gebiete von Sajzewo, Schirokaja Balka und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Iwanow die Gebiete von Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, den Petrowskij-Bezirk und das Gelände des Flughafens von Donezk mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 128. Gebirgssturmbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Sobko und Gnatow die Gebiete von Dokutschajewsk, Kominternowo, Sachanka und Besymennoje mit 13 Mörsergeschossen des Kalibers 120mm beschossen. Außerdem wurden verschiedene Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen verwendet.
Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz der DVR gibt es nicht.
Informationen über Zerstörungen und Opfer unter der
Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Wir stellen weiter Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite fest. Unter anderem wurde die
Verwendung von Drohnen aktiviert. Die größte Flugaktivität ist in Richtung Mariupol festzustellen, wo die Kämpfer die Feuerleitung beim Beschuss von Ortschaften der Republik mit 120mm-Mörsern durchführen.
Die allgemeine Verelendung der Bevölkerung der Ukraine angesichts der destruktiven Politik Poroschenkos wirkt sich negativ auf den moralisch-psychischen Zustand der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte aus. So hat der Soldat des 2. Bataillons der 92. mechanisierten Brigade Chmurenko (geb. 1986), als der erfuhr, dass man seine Familie wegen Schulden bei den kommunalen Diensten aus der Wohnung werfen will, eigenmächtig den Dienstort in der Nähe von Werchnetorezkoje verlassen und ist mit der Waffe zu sich nach Hause nach Pawlograd gegangen, um seine Familie gegen die Willkür der ukrainischen Behörden zu schützen. Die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte müssen begreifen, dass ihr wirklicher Feind das verbrecherische Regime Poroschenko ist. Während die bisher betrogenen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an der Front erfrieren, überleben ihre Familien in Armut.
Soldaten der Volksmiliz der DVR haben eine weitere erfolgreiche Operation beim Kauf von Waffen unternommen. Ein weiteres Mal bringen wir einzelnen Funktionsträgern in den ukrainischen Streitkräften unseren Dank für die Verstärkung der Einheiten der Luftabwehr der Volksmiliz der DVR mit zwei Einmann-Boden-Luft-Raketen „IGLA“ zum Ausdruck.
Wir sind bereit, alle Waffen der ukrainischen Streitkräfte aufzukaufen, nur um diesen sinnlosen Krieg zu beenden und die Sicherheit der friedlichen Einwohner zu gewährleisten.


de.sputniknews.com: „Kriegsspiel“: Krim-Politiker warnt Kiew vor Provokationen im Asowschen Meer.
Die ukrainischen Streitkräfte beabsichtigen, vom 9. bis 12. Oktober groß angelegte Militärübungen im Asowschen Meer durchzuführen. In diesem Zusammenhang hat der Vize-Vorsitzende des Krim-Parlaments, Jefim Fiks, die Kiewer Behörden vor möglichen Provokationen gewarnt.
Ihm zufolge erinnern die bevorstehenden Übungen des ukrainischen Militärs an ein „Kriegsspiel“:
„Mögen sie spielen und den Kindern zeigen, wie alles bei ihnen ihrer Meinung nach gut läuft“, sagte der Politiker.
Fiks betonte ebenso, dass es den ukrainischen Militärs kaum gelingen werde, eine Provokation anzuzetteln:
„Sie können nur provozieren. Alle Einheiten Russlands, die die Grenzsicherheit sowie die Sicherheit auf See gewährleisten, sind so verantwortungsvoll und geschult, dass sie keine ernsthaften Dinge von der ukrainischen Seite zulassen werden.“
Am Freitag hatte der ukrainische Journalist Andrej Klimenko auf seiner Facebook-Seite geschrieben, dass ein Teil des Asowschen Meeres in der Gegend der Stadt Berdjansk und der Siedlung Jalta im Gebiet Donezk vom 9. bis 12. Oktober wegen Artilleriebeschuss geschlossen würde. Er nannte auch die Koordinaten der geschlossenen Zone und die genaue Zeit, wann das Manöver durchgeführt werden soll.


de.sputniknews.com: Moskau: Westen verwandelt Libyen in Terror-Hochburg.
Die kurzsichtige Politik des Westens hat Libyen laut dem russischen Vize-Außenminister Michail Bogdanow in eine Hochburg des Terrorismus verwandelt.
„Terrorgruppierungen auf dem afrikanischen Kontinent, von denen die meisten sich zum radikalen Islam bekennen, stellen eine besondere Gefahr dar (…). Wegen der äußerst kurzsichtigen Politik der westlichen Länder hat sich Libyen in eine Hochburg des Terrorismus verwandelt“, sagte Bogdanow am Samstag beim Afrika-Gipfel im Rahmen des Internationalen Forums „Dialog der Zivilisationen“ im griechischen Rhodos.
Zudem spitze die Rückkehr von Terror-Kämpfern aus dem Irak, Syrien und Afghanistan in die afrikanischen Länder die Situation immer mehr zu.
Zurzeit steckt Libyen in einer schweren Krise und wird von einer Doppelherrschaft geführt. Der östliche Teil des Landes steht unter Kontrolle des von der Bevölkerung gewählten und in der Stadt Tobruk sitzenden Parlaments, während in der Hauptstadt Tripolis der von der Uno und der EU unterstützte Nationale Übergangsrat regiert. Die Behörden im Osten agieren unabhängig von Tripolis und kooperieren mit der Nationalen Armee, die unter der Führung von Chalifa Haftar einen langwierigen Krieg gegen die Islamisten in Libyen führt.
Das 16. Rhodos-Forum der Zivilisationen findet am 5. und 6. Oktober statt.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotscbko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Sokolniki, Losowoje und Nishneje Losowoje. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer Mörser der Kaliber 120mm und 80mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 70 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Im Verantwortungsbereich der 59. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Stschastje wurde die Ankunft von 15 ausländischen Söldnern/Instrukteuren vermerkt, die nur englisch sprechen. Vermutlich sind die Instrukteure zur Ausbildung von Diverisons- und Terrorgruppen eingetroffen, die blutige Provokationen in der Nähe der Kontaktlinie verüben sollen.
Die ukrainische politische Führung konzentriert weiter Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie, zieht Militärberater und Instrukteure aus NATO-Ländern heran und demonstriert so ihre aggressiven Absichten trotz der vorhandenen Möglichkeit, den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen.
Die Volksmiliz der Republik hält die übernommenen Verpflichtungen trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ein und unterstützt mit ihren Handlungen die Herstellung von Frieden im Donbass.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst und vervollkommnen ihre professionellen Fertigkeiten, um eine hohe Kampffähigkeit zum Widerstand gegen jede Aggression von Seiten ukrainischer Soldaten aufrecht zu erhalten.

Ukrinform.ua: Parubij: Ukraine, Georgien und Moldawien müssen eine gemeinsame Strategie gegen Russland entwickeln.
Die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Herausforderungen vereinen die Ukraine, Georgien und Moldawien, sagte der Präsident der Werchowna Rada der Ukraine, Andrij Parubij, bei der Eröffnung der ersten Sitzung der Interparlamentarischen Versammlung der Ukraine, Georgiens und Moldawiens, berichtet die Pressestelle der Werchowna Rada der Ukraine.
„Die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Herausforderungen vereinen uns. Unsere Länder spüren den Schrecken der Besatzung – sowohl in Moldawien, als auch in Georgien, auf der Krim, in den Regionen Donezk und Lugansk sind russische Besatzungstruppen, und es muss gemeinsam auf diese Herausforderungen reagiert werden“, sagte Parubij.
Er stellte fest, dass alle der Wunsch vereint, die Unabhängigkeit und ihre Länder zu verteidigen. Schließlich sei die Bedrohung, die von Russland ausgeht, oft nicht nur militärisch. „Die Aggression erfolgt in allen Bereichen: Energie, Information, Spiritualität, Cyber-Angriffe. Wir spüren das jeden Tag. Daher ist die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie eine der Aufgaben, die vor uns steht. Bei der Lösung der Probleme sollte man nicht vergessen, dass es notwendig ist, Verantwortung füreinander zu tragen“, betonte Parubij.

de.sputniknews.com: John Kerry warnt vor Krieg mit Iran.
Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat laut dem ehemaligen US-Außenminister John Kerry das Risiko eines Militärkonflikts zwischen den beiden Staaten erhöht.
Während seiner Amtszeit hatte Kerry eine erstrangige Rolle bei den Verhandlungen zwischen den USA, dem Iran und anderen Staaten gespielt, die zu der Ausarbeitung des Atomdeals (JCPOA) führten.
Mit dem von US-Präsident Donald Trump verkündeten Ausstieg Washingtons aus dem Abkommen „hat er die Wahrscheinlichkeit eines Konflikts in der Region erhöht. Denn es gibt Menschen, die gerne einen US-Bombenangriff auf den Iran sehen würden“, zitiert der iranische Sender Press TV den Ex-Außenminister.
Kerry zufolge hatten ihm der damalige saudische König Abdullah und der verdrängte Präsident Ägyptens, Hosni Mubarak, gesagt, dass die USA den Iran angreifen sollten. Eine ähnliche Position solle auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geäußert haben, so Kerry.
Am 3. Oktober beendete Washington das Freundschaftsabkommen mit dem Iran aus dem Jahr 1955. Damit reagierten die USA auf den Beschluss des Internationalen Gerichtshofs, der die Aufhebung einiger US-Sanktionen gegen den Iran gefordert hatte.
Anfang Mai hatte Donald Trump den Ausstieg der USA aus dem Atomdeal mit dem Iran und die Wiederverhängung von Sanktionen angekündigt.


Dnr-online.ru: Der Abgeordnete der Staatsduma der RF (aus der Fraktion der KPRF; Anm. d. Übers.) und Mitglied des Schriftstellerverbands Russlands Sergej Schargunow war am 6. Oktober an den Frontpositionen der DVR im Gebiet von Gorlowka.
„Wir befinden uns in den Schützengräben des Donbass. Wie immer überrascht der Geist der Menschen, ihr Mut und ihre Selbstlosigkeit. Wie viele Jahre halten sie sich und halten stand. Hier sind jeden Tag Scharfschützen aktiv, deshalb ist die Situation nach wie vor angespannt. Aber man muss sagen, dass die Positionen hier sehr stark befestigt sind“, sagte der Abgeordnete.
„Eindruck machte die Frontbibliothek. Ich habe hier viele interessante Bücher gesehen. Es ist sehr wichtig, dass die Soldaten nicht nur die Republik verteidigen – hier gibt es sehr viele Menschen, die ihre Ausbildung fortsetzen. Junge Menschen, die das friedliche Leben fortsetzen, aber dabei bleiben sie Soldaten. Die Menschen hier haben Verwandte, Familien und sie wissen, wofür sie stehen und wen sie verteidigen“, fasste Sergej Schargunow zusammen.

de.sputniknews.com: Kiew will seine Panzerboote durch russische Marine versenken lassen – Zeitung
Die Seestreitkräfte der Ukraine haben laut dem Sekretär des Sicherheits- und Verteidigungsrates, Alexander Turtschinow, umfassende Seeübungen im Asowschen Meer gestartet – als Antwort auf gleiche Manöver der russischen Marine. Darüber schreibt die „Nesawisimaja gaseta“ in ihrer Online-Ausgabe.
„Das ukrainische Militär nimmt ebenfalls seriöse Übungen im Asowschen Meer vor“, sagte Turtschinow am Freitag in Kiew bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Chef des Büros für nationale Sicherheit Polens, Paweł Soloch. Kiew verstärke darüber hinaus den Küstenschutz und stocke die Fliegerkräfte im Raum am Asowschen Meer auf, so Turtschinow.
Er verwies darauf, dass Russland in nächster Zeit Übungen in dieser Region durchzuführen beabsichtige. Laut der Zeitung ist es allerdings nicht gelungen, öffentlich zugängliche Informationen zur Vorbereitung von Seeübungen durch Russland im Asowschen Meer zu finden. Selbst wenn es so wäre, lasse die gleichzeitige Durchführung von Manövern durch die beiden Länder, die gelinde gesagt kein freundschaftliches Verhältnis zueinander unterhielten, gewisse Fragen aufkommen, schreibt die Zeitung.
Das Blatt unterstreicht, das Asowsche Meer sei nicht vergleichbar mit dem Pazifik oder Atlantik und sei seicht und eng – selbst für Schnellboote.
Es entstehe der Eindruck, so die Zeitung weiter, dass man in Kiew mit Ungeduld darauf warte, dass die Russen im Endergebnis der Manöver des ukrainischen „Geschwaders“ (des Schleppschiffes „Korez“, des Schiffes „Donbass“ und der zwei Panzerschnellboote der Gjursa-Klasse) irgendein Schiff dieser „Flotte“ durch Zufall versenken würden. Dies könnte den Vorwand bieten, Russland der Aggression zu bezichtigen, so die Zeitung.


abends:

de.sputniknews.com: Militärübungen „Clear Sky 2018“: US-Flugzeuge in der Ukraine eingetroffen.
Die US Air Force hat F-15-Kampfjets sowie C-130-Transportflugzeuge in die Ukraine gebracht, um sie bei den Militärübungen „Clear Sky 2018“ einzusetzen. Dies teilt die US-Botschaft in der Ukraine am Samstag mit.
„Die Flugzeuge der US-Luftstreitkräfte F-15C Eagles und C-130J Super Hercules sind in der Ukraine eingetroffen, um bei den internationalen Militärübungen ‚Clear Sky 2018‘ eingesetzt zu werden, die Frieden und Sicherheit stärken sollen“, schrieb die Botschaft auf ihrer offiziellen Twitter-Seite.
Am Freitag hatte der Pressedienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums mitgeteilt, dass vom 8. bis zum 19. Oktober auf dem Territorium der ukrainischen Gebiete Chmelnyzkyj und Winnyzja die multinationalen Militärübungen „Clear Sky 2018“ stattfinden würden.

Wpered.su: In der Vertretung der DVR in Griechenland wurde Solidarität mit der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik zum Ausdruck gebracht.
Am 4. Oktober fand in Athen in der Staatlichen Polytechnischen Universität auf Initiative der Vertretung der DVR in Griechenland eine Veranstaltung anlässlich der Ermordung von Alexandr Sachartschenko und anderen Terrorakten, die von Kiew und NATO-Staaten organisiert wurden, statt. An ihr nahmen
Hunderte von Menschen, darunter Studenten der Hochschule, teil, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Bei der Veranstaltung wurden Grußworte des Zentralkomitees der KP der DVR
und der kommissarischen Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa verlesen, es wurden Grußworte des stellvertretenden Leiters der Koordination der Volksmiliz der DVR Eduard Basurin und des Mitglieds des Präsidiums der Gewerkschaftsföderation der LVR Andrej Kotschetow per Video übertragen.
Die Organisatoren des Treffens erzählten von Alexandr Sachartschenko,
den nicht endenden Kriegshandlungen im Donbass und betonten die Notwendigkeit der Solidarität mit dem antifaschistischen Kampf. Der Leiter der Vertreteung Andreas Safejris lenkte die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen Organisationen des Donbass und Griechenlands zu verstärken.
Außer Mitgliedern der Vertretung der DVR i
n Griechenland waren bei dem Treffen auch Aktivisten von elf linken gesellschaftlichen Organisationen und politischen Parteien anwesend. Sie brachten ihre Solidarität mit der Kommunistischen Partei der DVR zum Ausdruck und verurteilten den Terrorakt, der während des Parteitags stattfand.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR:
Die ukrainischen Straftruppen terrorisieren weiter die friedliche Bevölkerung der Republik.
Heute um 18:40 Uhr haben Kämpfer der 28. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Martschenko von den Positionen im Gebiet von Marjinka aus Scharfschützenfeuer in Richtung Trudowskije eröffnet. Während des Beschusses wurde ein Mann, geb. 1963, verletzt.
Wir wenden und an die Weltgemeinschaft und die Rechtsschutzorganisationen und rufen auf, diese Verbrechen nicht ohne die notwendige Aufmerksamkeit zu lassen.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s