Presseschau vom 30.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: Nach jüngstem Kosovo-Vorfall: Vucic will Putin um Unterstützung bitten.
Der serbische Präsident Aleksandar Vucic will laut dem serbischen Portal novosti.rs die Situation im Kosovo mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Moskau besprechen und um Unterstützung bitten.
Es gehe nicht um militärische Unterstützung wie im Syrien-Fall. „Ich will nicht, dass es zu großen bewaffneten Zusammenstößen in unserem Land kommt, und deshalb werde ich alles tun, um den Frieden zu bewahren“, sagte Vucic.
Serbischen Medien zufolge ist das Treffen zwischen Vucic und Putin für den 2. Oktober anberaumt.
Zuvor war berichtet worden, Vucic hätte befohlen, die serbischen Streitkräfte in volle Gefechtsbereitschaft zu versetzen. Der Hintergrund sei die Besetzung der Zugänge zum Wasserkraftwerk „Gazivoda“ am gleichnamigen Stausee im Norden des Kosovo durch kosovarische Spezialeinheiten gewesen.

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Losowoje, Kalinowka, Prischib und Krasnyj Jar.
Geschossen wurde mit 122mm-Geschützen, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.

de.sputniknews.com: London schickt Hunderte Elitesoldaten aus Angst vor Russlands U-Booten in Arktis.
Im Rahmen der neuen Arktis-Strategie will Großbritannien 800 Militärs in Norwegen aufstellen sowie eine Basis im Norden des Landes errichten. Das schreibt „The Sunday Telegraph“ unter Berufung auf den britischen Verteidigungsminister Gavin Williamson.
Demzufolge muss London die Bereitschaft beweisen, seine „Interessen zu schützen“, zitiert das Blatt den Politiker. Er bezeichnete den Plan als „Strategie zur Verteidigung der Arktis“.
„Wir sehen, dass das Aktivitätsniveau der russischer U-Boote jenem der Zeit des Kalten Kriegs sehr nah ist. Es ist richtig, dass wir mit einer Antwort darauf begonnen haben“, so Williamson.
Die Marineinfanteristen und Spezialkräfte der Armee würden nächstes Jahr nach Norwegen entsendet werden und dort zusammen mit den US-amerikanischen, niederländischen und norwegischen Soldaten agieren. Für die Verfolgung russischer U-Boote soll unter anderem das Anti-U-Boot-Flugzeug P-8 Poseidon zum Einsatz kommen.
Laut Williamson haben „viele Menschen“ vor zehn Jahren gedacht, das „Zeitalter der U-Boot-Aktivität“ im Nordatlantik und die „Bedrohung, die sie dargestellt“ habe, sei „mit dem Fall der Berliner Mauer verschwunden“. „Diese Bedrohung ist wirklich wieder in den Vordergrund getreten“.
Im März war das britische Atom-U-Boot „HMS Trenchant“ mitten im arktischen Eispanzer aufgetaucht. Bilder von dessen Durchbrechen des dicken Arktis-Eises sollten laut der britischen Zeitung „Express“ die britische Militärstärke zeigen.
Im Januar hatte der Ausschuss für Verteidigung im Repräsentantenhaus des britischen Parlaments begonnen, aufgrund der Aktivitäten Russlands in der Arktis eine Strategie für Handlungen in dieser Region zu erörtern. Insbesondere interessierten sich die Parlamentarier für Einsatzmöglichkeiten von Streitkräften und Kampfsystemen.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 29. September 3:00 Uhr bis 30. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 16.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo), Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Losowoje, Alexandrowka, Leninskoje, Sachanka, Sergejewka, Besymennoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 287.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 350.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: US-Innenminister hält Seeblockade gegen Russland für möglich.
US-Marinestreitkräfte können gegebenenfalls Seewege für Russland sperren, um Energielieferungen an Nahost zu blockieren. Dies berichtet die Zeitung „Washington Examiner“ unter Berufung auf Aussagen des US-Innenministers Ryan Zinke.
Laut Zinke haben Fracking und der Schieferenergie-Boom den USA einen Vorteil gegenüber ihren Rivalen, Russland und dem Iran, gebracht – denn nun ist die USA unabhängiger von ausländischen Energiequellen, so „Washington Examiner“.
„Die USA können mit unserer Marine die Offenheit der Seerouten gewährleisten und sie wenn nötig blockieren… um sicherzustellen, dass ihre Energie nicht auf den Markt geht“, zitiert das Blatt aus einer Rede des Innenministers in Pittsburgh.
Er fügte hinzu, Russlands Wirtschaft basiere auf dem Verkauf von Energie.
„Ich glaube, es (Moskau – Anm. d. Red.) ist jetzt im Nahen Osten, um einen Energiehandel zu etablieren, wie in Ost- und Südeuropa“, so Zinke weiter.
Washington tritt gegen den Bau der Gasleitung Nord Stream 2 auf, indem es erklärt, sie mache Europa von „russischen Energielieferungen abhängig“. Zudem versuchen die USA mithilfe von Flüssiggas (LNG) Russland als führenden Energielieferanten für den europäischen Markt zu verdrängen.


de.sputniknews.com: Russland wird weiterhin Regierung und Volk in Abchasien unterstützen – Putin
Russlands Staatschef Wladimir Putin hat laut dem Kreml-Pressedienst seine Unterstützung für Abchasien in einer Grußbotschaft an dessen Präsidenten Raul Hadschimba hervorgehoben.
„Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine Grußbotschaft an den abchasischen Präsidenten Raul Hadschimba anlässlich des Nationalfeiertags – Tag des Sieges und der Unabhängigkeit geschickt…Wladimir Putin hat bestätigt, dass Russland die Regierung und die Bevölkerung in Abchasien weiterhin bei der Bewältigung von Herausforderungen größtmöglich unterstützen wird”, heißt es.
In seinem Schreiben soll Putin zudem betont haben, dass Abchasien bedeutende Erfolge bei der sozioökonomischen Entwicklung, dem Aufbau von staatlichen Institutionen und der Gewährleistung nationaler Sicherheit nach Verkündung der Unabhängigkeit erzielt habe.
In der Nacht zum 8. August 2008 hatten georgische Truppen die abtrünnige Provinz Südossetien angegriffen und einen Teil der Hauptstadt Zchinwal zerstört. Zum Schutz der Bürger, von denen viele auch russische Pässe hatten, verlegte Russland für eine Zufriedenstellung Georgiens eigene Truppen in die Region. Abchasien, welches die Jurisdiktion von Tiflis ebenso nicht anerkannte, verdrängte die georgischen Truppen mittlerweile aus dem Kodori-Flusstal. Am 26. August 2008 erkannte Moskau die Souveränität beider Republiken an und nahm diplomatische Beziehungen zu ihnen auf.

nachmittags:

de.sputniknews.com: US-Truppen geben verbliebenen IS-Kämpfern auf At-Tanf Basis Zusatzausbildung.
US-Truppen geben verbliebenen IS-Terroristen auf der Militärbasis At-Tanf eine neue Kampfausbildung, wie der syrische Außenminister Walid Muallem erklärte.
„Unsere Erfahrung zeigt, dass sie die verbliebenen IS-Kämpfer auf diese Basis bringen und sie dort zusätzlich ausbilden, um sie dann in den Kampf mit der syrischen Armee zu schicken. Warum? Sie wollen die syrische Krise im Interesse Israels verschärfen”, so Muallem in einem Interview mit dem Sender RT.
Diese Aktion sei vergeblich, unrealistisch und aggressiv, fügte er hinzu. „Die USA haben bereits versucht, Kämpfergruppen nach Palmyra zu schicken. Diese wurden aber vernichtet. Daher hat die At-Tanf-Basis auf syrischem Boden keine Zukunft“, so Muallem weiter.
Die USA und ihre Verbündeten führen seit 2014 im Irak und in Syrien eine Operation gegen den „Islamischen Staat“. In Syrien handeln sie ohne Genehmigung der Landesbehörden. Seit 2015 bekämpft Russland auf Anfrage von Damaskus die Terroristen im Land.

armiyadrn.su: Bericht des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR für den 30.09.2018:
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Gebiete von neun Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus Sajzewo mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Leitung des Kriegsverbrechers Iwanow die Gebiete von Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak und Alexandrowka mit Mörsern des Kalibers 120mm (9 Geschosse), Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Gnatow mehr als 90 Mörsergeschosse, darunter 70 des Kalibers 120mm, auf Leninskoje, Sachanka, Sergejewka und Besymennoje abgefeuert, außerdem wurde mit Abwehrgeschützen, verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 16 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Um sich für die Verbrechen gegen das eigene Volk zu rechtfertigen, gibt das blutige Kiewer Regime die Versuche nicht auf, die Weltgemeinschaft und die eigenen Bürger in die Irre zu führen. Dazu arbeiten in der OOS-Zone Journalisten kontrollierter Massenmedien, die sich mit der Erstellung von Fakevideoreportagen befassen, die auf Diskreditierung der Volksrepubliken gerichtet sind.
So arbeiten im Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade Journalisten von gleich drei Informationsagenturen: eine ukrainische vom „Fünften Kanal“ und zwei amerikanische „Bastion Organization“ und „Voice of America“, die Videomaterialien vorbereiten, um die Weltgemeinschaft von der Notwendigkeit der Militärhilfe für die Ukraine zu überzeugen und die Volksmiliz der DVR der Verletzungen der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen.
Unsererseits erkläre ich offiziell, dass alle Reportagen der genannten Agenturen keinerlei Bezug zur realen Lage der Dinge haben und inszeniert sind und die Journalisten Olga Kalenitschenko und Jewgenija Klimentjewa, die sich derzeit in Mariupol befinden, für sie die persönliche Verantwortung tragen.
Nach uns vorliegenden Informationen haben sich ukrainische Journalisten eine neue Sensation über den Dienst von Bürgern der RF in den ukrainischen Streitkräften ausgedacht. So werden wir bald eine weitere Portion von Märchen über Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sehen, die als Freiwillige aus Russland ausgegeben werden.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Journalist nennt seine Mitbürger „Dummkopfnation“.
Der ukrainische Journalist, Schriftsteller und Moderator einer Polit-Talkshow Ostap Drosdow hat auf dem TV-Sender ZIK die mangelnde Lesekultur seiner Mitbürger kritisiert.
Laut Drosdow ist die Tätigkeit als Schriftsteller in seiner Heimat schwer, da die Ukrainer nicht ans Lesen gewöhnt sind.
„In der Ukraine ist die Lage des Buchmarkts sehr schlecht, wir sind keine lesende Nation. Wir sind eine Dummkopfnation, die vor dem Fernseher sitzt und dem glaubt, der dort spricht… Uns wird nicht von Kindheit an eine Kultur des Lesens und Akzeptierens von Texten vermittelt“, beschwerte sich der Journalist in einer Live-Sendung.
Er betonte, dass visuelle Informationen in der Ukraine von großer Bedeutung seien.
„Für uns ist nicht wichtig wie etwas wirklich ist, sondern wie es aussieht. Bei unseren Wahlen konkurrieren nicht Texte und Ideen, sondern Bilder – Spots, visuelle Werbung… In so einem Land ist es schwer“, fuhr Drosdow fort.


Dan-news.info: Vier Minderjährige sind bei Gorlowka auf eine Mine geraten, als sie versuchten, die Abgrenzungslinie in einer für die Zivilbevölkerung gesperrten Zone zu überqueren. Dies teilte heute der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
„Gegen 11:40 Uhr sind vier Jugendliche aus Richtung Bessarabka in Richtung Majorsk gegangen und sind auf eine Mine geraten. Drei starben“, erläuterte Prichodko.
Das vierte Kind, geb. 2008, ist im Krankenhaus. Es hat Verletzungen am ganzen Körper.
Alle Kinder gingen in eine Schule, Schüler von der 5. bis 8. Klasse.
Wie Quellen aus den Rechtsschutzorganen der DVR mitteilten, sind im Gebiet des Vorfalls keine Positionen der Kräfte Republik, deswegen gab es keine Möglichkeit, die Kinder daran zu hindern, in die gefährliche Zone zu gehen. In dem genannten Gebiet stehen an der gesamten Abgrenzungslinie Warnschilder.

rusvesna.su: Gleichbedeutend mit einer Kriegserklärung – Puschkow reagierte scharf auf amerikanische Drohungen mit einer Seeblockade.
Senator Alexej Puschkow, der für seine scharfen Kommentare zu aktuellen Fragen der russischen und der Weltpolitik bekannt ist, kommentierte die Erklärung Innenministers der USA, Ryan Zinke, über die Möglichkeit einer Seeblockade Russlands.
„Der Innenminister der USA, Zinke, beschuldigte Russland, den Nahen Osten mit Energie versorgen zu wollen (?!) und drohte uns mit einer Seeblockade. Abgesehen davon, dass dies völliger Unsinn ist, würde die Blockade Russlands durch die Vereinigten Staaten nach internationalem Recht einer Kriegserklärung gleichkommen“, schrieb Puschkow in seinem Twitter-Mikroblog.
„Manchmal ist es besser zu kauen als zu reden“, schloss der Senator.
Wie bereits berichtet , sagte der US- Innenminister, dass die US-Marine die Möglichkeit habe, eine Blockade russischer Schiffe zu organisieren, um zu verhindern, dass sie Energie an die Länder des Nahen Ostens liefern.
Zinke behauptete, dass die russische Wirtschaft vollständig von Einnahmen aus dem Verkauf von Energieressourcen abhängig sei. Ihm zufolge ist Moskau in die Angelegenheiten im Nahen Osten involviert, weil es dort die gleiche Energiepolitik verfolgen will wie in Osteuropa….

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden hat der Gegner achtmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf die Gebiete von Kalinowo, Losowoje, Sokolniki, Kalinowka, Prischib und Krasnyj Jar. Nur durch glücklichen Zufall konnten Opfer unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur vermieden werden.
Insgesamt wurden mehr als 120 verschiedene Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Ich will ich Aufmerksamkeit darauf lenken, dass morgen, am 1. Oktober, in der Ukraine die Herbsteinberufung für den Wehrdienst startet, von Oktober bis Dezember 2018 werden etwa 18.000 Personen einberufen. Die ukrainische Regierung plant mehr als 9000 Einberufene in die ukrainischen Streitkräfte zu schicken, die übrigen 9000 Einberufenen werden auf andere militärische Strukturen verteilt.
Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass die realen Zahl von in die Armee einberufenen Ukrainern sich von den veröffentlichten Zahlen unterscheiden wird. Unter Berücksichtigung dessen, dass es einen katastrophalen Mangel an Personen gibt, die in die Armee gehen wollen, hat der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko den Einberufungszeitraum um einen Monat verlängert, von Oktober bis Dezember 2018. Ich möchte erläutern, dass der Stab der OOS behauptet, dass die Einberufenen nicht in die Zone der militärischen Operation im Donbass geschickt werden.
Der Unwille der Bürger der Ukraine, Dienst in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte zu tun, und massenhafte Entlassungen haben zu einer niedrigen Personalausstattung der Einheiten geführt. So werden bereits im Januar-Februar mindestens 3000 Rekruten in die OOS-Zone geschickt, um doch irgendwie die Einheiten aufzufüllen, die aufgrund der sich häufenden Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten, Desertionen und Selbstmorden merklich ausgedünnt sind.
Wir entdecken weiter neue Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten der ukrainischen Streitkräfte und von Selbstverletzungen in der OOS-Zone. In einer der Einheiten der 14. mechanisierten Brigade, die im Gebiet von Popasnaja stationiert ist, hat ein Soldat der Brigade sich selbst ins Bein geschossen, um einer Stationierung an einer Frontpositionen zu entgehen. Die Kommando versucht, diesen Fall gegenüber dem übergeordneten Kommando zu verheimlichen.
Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen streng ein. Wir sind weiterhin offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts, aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners, sind wir zu den entschiedensten Handlungen bereit.
In den Einheiten der Volksmiliz wird das Niveau der Professionalität des Personals und der Bereitschaft zur Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung unserer Republik weiter erhöht, indem Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt werden.
Außerdem führen technische Einheiten der Volksmiliz der LVR weiter Maßnahmen zur Entminung von Objekten der zivilen Infrastruktur, Wohngebieten und anliegenden Straßen durch.
Gestern wurden die Gebiete in der Nähe von Rajewka und Wesjoloja Gora entmint.


de.sputniknews.com: „S-300 reicht für Antwort auf israelische Bedrohung aus“ – Syriens Außenministerium
Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hat in einem Interview mit dem TV-Sender RT die Drohungen Israels gegenüber Syrien wegen der militärischen Präsenz des Iran kommentiert.
„In jedem Fall reicht S-300 aus, um auf diese Bedrohungen zu reagieren“, sagte al-Muallim.
Zudem betonte er, dass sich iranische Militärs legitim auf dem syrischen Territorium aufhalten würden und als Militärberater tätig seien.
„Um die syrisch-iranischen Beziehungen lässt sich nicht feilschen“, hob er hervor. „Diese Beziehungen gründen sich auf den Beschluss der beiden souveränen Staaten, die ihre unabhängige Entscheidung verteidigen“.
Zudem betonte der Minister den defensiven Charakter des Flugabwehrsystems des Typs S-300: „Das System ist seinem Wesen nach ein Verteidigungssystem und kein Angriffssystem, es ist für den Schutz des syrischen Himmels bestimmt. Wenn wir die Bedeutung des Schutzes des syrischen Himmels analysieren, so werden wir sehen, dass dies ein Anzeichen von Sicherheit und Stabilität, nicht aber von Krieg ist“.
Er lobte Moskaus Entscheidung, Syrien mit diesem Flugabwehrsystem auszurüsten, und sagte, sie komme gerade zur rechten Zeit.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR:
Der von der Kiewer Regierung und deren Kuratoren im Donbass entfachte Krieg vernichtet weiter Leben friedlicher Einwohner, dies geht in die Tausende. Der heutige Tag wird von einer weiteren Tragödie verdunkelt: am Kontroll- und Passierpunkt des von der Ukraine kontrollierten Majorsk starben in der Folge der Detonation einer Sprengeinrichtung in einem Waldstück drei Kinder und eines wurde schwer verletzt.
Wir fühlen mit den Eltern dieser Kinder und rufen die internationalen Beobachter auf, die Arbeit zur Gewährleistung der Sicherheit der friedlichen Bürger, die die Kontaktlinie überschreiten, zu aktivieren und die Weltgemeinschaft, die ukrainische Führung, die ihrerseits diese tragischen Ereignisse für weitere Beschuldigungen der Volksrepublik nutzen wird, zu einer friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass zu drängen.

de.sputniknews.com: US-Innenminister will „Russland im Meer blockieren“ – Moskau kommentiert:
Sergej Zekow, Mitglied des Komitees für auswärtige Angelegenheiten im Föderationsrat, hat in einem Gespräch mit RT die Erklärung des US-Innenministers Ryan Zinke scharf kritisiert. Denn er hatte die Möglichkeit einer Meeresblockade Russlands zugelassen.
„Ich denke, das ist eine äußerst inkompetente Äußerung (…). Man muss verstehen, dass dies doch nicht einfach Sanktionen sind. Eine solche Blockade kann nur mit Gewalt umgesetzt werden. Das heißt, Zinke kündigt praktisch an, dass sie Kriegshandlungen beginnen könnten“, unterstrich der Senator.
Zekow vermutete zudem, dass derartige Auftritte wahrscheinlich mit der Schwächung der Kontrolle der Amerikaner in der Nahostregion verbunden seien.
„Sie verlieren Positionen im Nahen Osten. Immer mehr Länder wenden sich von ihnen ab. Und wenn sie auch mit ihnen zusammenarbeiten, dann nur, weil die USA enorm starken Druck ausüben. Was die Kooperation mit uns betrifft, so ist sie partnerschaftlich und freundschaftlich. Man vertraut uns, weshalb sich unsere Positionen im Nahen Osten verstärken. Jedoch hängt dies keinesfalls mit der Lieferung von Energieressourcen zusammen – das ist eine absolute Dummheit“, schloss der Parlamentarier.
In der Staatsduma wurde diese Erklärung des US-Innenministers als niederschmetternd bezeichnet.
„Es ist entmutigend, dass unsere Partner, statt miteinander zur aktuellen internationalen Problematik zu verhandeln, erneut das Regime der Bedrohungen, Sanktionen und irgendwelcher unfreundlicher Handlungen einschalten. Natürlich haben wir darauf etwas zu antworten (…). Doch das kann zur Eskalation der Spannungen zwischen unseren Ländern führen“, sagte das Mitglied des Komitees für auswärtige Angelegenheiten in der Staatsduma, Anton Morosow.
Morosow unterstrich, dass Russland sich von den Ideen der Unterstützung des Friedens und der Sicherheit leiten lasse und in dem Sinne „für Dialog und normales gegenseitiges Verständnis eintrete, um allen Herausforderungen der internationalen Tagesordnung adäquat antworten zu können“….

abends:

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR:
Das blutige Kiewer Regime, das endgültig sein menschliches Gesicht verloren hat, setzt den Terror gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass fort und wählt als seine Ziele Kinder. So haben die ukrainischen Kämpfer der 28. mechanisierten Brigade auf persönlichen Befehl des Kriegsverbrechers Martschenko ein weiteres Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Um 17:55 Uhr haben die an ihre Straflosigkeit gewöhnten Strafsoldaten einen Beschuss von Wohngebieten im Gebiet von Staromichajlowka mit Schützenpanzerwaffen vorgenommen.
Infolge des Beschusses erlitt eine Jugendliche, geb. 2002, zahlreiche Splitterverletzungen. Die Verletzte wurde rechtzeitig vom Beschussort evakuiert und in eine medizinische Einrichtung gebracht, um ärztlich behandelt zu werden.
Und das ist schon der zweite tragische Fall an einem Tag, wo Kinder Opfer der ukrainischen Aggression werden.
Leider hat das Leben von Kindern und friedlichen Bürgern für die Vertreter der ukrainischen Führung, die im Ergebnis eines bewaffneten Staatsstreichs an die Macht gekommen sind, keinerlei Wert.
Wir rufen die internationalen Organisationen auf, Prinzipienfestigkeit bei der Ermittlung und Festhaltung dieser Verbrechen gegen Einwohner des Donbass zu zeigen, und die OSZE-Mission, diese festzuhalten.
Alle Fakten werden von uns an internationale Rechtsschutzorganisationen übergeben werden. Wir erklären mit voller Verantwortlichkeit, dass die Handlungen der ukrainischen Seite nicht unbestraft bleiben werden, die Schuldigen am Mord an Jugendlichen werden die verdiente Strafe erhalten.

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