Presseschau vom 01.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: Kiew will US-Flugabwehrsysteme kaufen.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat gegenüber dem US-Fernsehsender CNN die Absicht verkündet, Luftabwehrsysteme von den USA zu kaufen.
Nach Meinung des ukrainischen Staatchefs soll der Ankauf der neuen Ausrüstung die vermeintliche Bedrohung „eines russischen Großeinsatzes unter Verwendung der Luftwaffe“ aufhalten und angeblich zur Gewährung der globalen Sicherheit beitragen.
Im Dezember 2017 beschloss Washington die Lieferung von Javelin-Panzerabwehrraketen an die Ukraine, die im Mai an die ukrainische Seite übergeben wurden. Poroschenko bezeichnete das als einen symbolischen Beginn der militärischen Zusammenarbeit zwischen Kiew und Washington.
US-Präsident Donald Trump hatte im August den Verteidigungsetat für 2019 unterzeichnet, der sich auf insgesamt 716 Milliarden Dollar beläuft – drei Prozent mehr als im Vorjahr. Demnach sollen 250 Millionen Dollar für Militärhilfe an die Ukraine bereitgestellt werden, unter anderem auch für tödliche Waffen.
Russland hatte mehrmals vor Waffenlieferungen an die Ukraine gewarnt und betont, dass dies nur zur Eskalation des Konfliktes im Donbass führen würde. Der Kreml-Sprecher, Dmitri Peskow, hatte darauf hingewiesen, Waffenlieferungen von außen würden nicht zur Beilegung des Konflikts im Donbass und zur Umsetzung der Minsker Abkommen beitragen.


lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Shelobok, Sokolniki, Losowoje und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.


de.sputniknews.com: Irans Vize-Außenminister: S-300 können zur Stabilität Syriens beitragen.
Laut dem iranischen Außenministerium wird die Lieferung des russischen S-300-Flugabwehrystems zur Sicherheit und Stabilität in Syrien beitragen. Diese Meinung äußerte der stellvertretende Außenminister des Iran, Abbas Araktschi, in einem Interview mit Sputnik.
„Wenn die syrischen Behörden beschließen, es (S-300 – Anm. d. Red.) zu kaufen, und wenn sich die russischen Behörden für den Verkauf entscheiden, dann bin ich sicher, dass es für die Sicherheit und Stabilität Syriens nützlich sein wird“, erläuterte Araktschi.
Am 24. September hatte der russische Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, erklärt, Russland werde als Antwort auf den Il-20-Abschuss die Kommandostellen der syrischen Luftverteidigung mit einzigartigen automatisierten Kontrollsystemen ausstatten sowie in den nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem an Syrien liefern.
Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow muss Moskau nach dem Abschuss der russischen Il-20 in Syrien solche Maßnahmen treffen, um die Sicherheit russischer Militärs im Land zu gewährleisten.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 30. September 3:00 Uhr bis 1. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 20.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Dolomitnoje, Jasinowataja, Shabitschewo, Spartak, Krutaja Balka, Kaschtanowoje, Alexandrowska (Losowoje), Leninskoje, Kominternowo, Sachanka, Oktjabrj, Kulikowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, sind infolge der Explosion einer Mine in der „grauen“ Zone zwischen den Positionen der Seiten im Gebiet von Gorlowka und Majorsk drei Jugendliche tödlich verletzt worden, ein vierter ist in mittelernstem Zustand in das Stadtkrankenhaus Nr. 2 von Gorlowka eingeliefert worden.
Außerdem erlitt gestern Abend durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Mädchen Splitterverletzungen im Bereich des Bauches und des rechten Oberschenkels. Die Verletzte wurde in das Kalinin-Krankenhaus engeliefert.
Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 301.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 287.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Krim-Brücke für Lkw-Verkehr eröffnet: Duma-Abgeordneter kommentiert
Die Krim-Brücke ist nun offiziell für den Lkw-Verkehr freigegeben worden, wie der Duma-Abgeordnete Dmitri Belik in einem Interview mit dem Sender RT erklärte.
Heute sei ein Feiertag, Russland demonstriere die Entschlossenheit, seine neuen Regionen weiterhin zu integrieren, sagte Belik. „Die Bauarbeiten gehen schnell voran, die Bahnverbindung mit dem Festland soll bald fertiggestellt werden“, fügte er hinzu.
Die Eröffnung der Krim-Brücke für den Lkw-Verkehr solle Logistik-Engpässe vor allem im Winter verhindern. „Ich bin sehr optimistisch hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen der Brückeneröffnung. (…) Eines kann man jetzt schon sagen: In diesem Winter wird es keine Lieferverzögerungen aufgrund schlechter Wetterbedingungen geben“, räumte Belik abschließend ein.
Der Autoverkehr über die 19 Kilometer lange Krim-Brücke, die die südrussische Region Krasnodar mit der Halbinsel Krim verbindet, war am 15. Mai offiziell in beide Richtungen freigegeben worden. An der feierlichen Zeremonie hatte der russische Präsident Wladimir Putin teilgenommen.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz zur Lage am 1. Oktober 2018:
In den letzten 24 Stunden wurden 22 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt. Der Gegner hat 15 Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus mit Schützenpanzern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete der Ortschaften Sajzewo, Dolomitnoje und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks beschossen.
In Richtung Donezk wurde von den Positionen der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Leitung des Verbrechers Iwanow aus mit Mörsern des Kalibers 82mm (2 Geschosse), Schützenpanzern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf die Gebiete von Krutaja Balka, Shabitschewo, Kaschtanowoje, Jasinowataja, Spartak, Alexandrowka und Staromichajlowka geschossen, wo eine Jugendliche, geb. 2002, zahlreiche Splitterverletzungen erlitt.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Gnatow auf die Gebiete von Leninskoje, Sachanka, Sergejewka und Besymennoje mehr als 90 Mörsergeschosse abgefeuert, darunter 70 des Kalibers 120mm, acht Schüsse mit Panzerwaffen abgegeben sowie Abwehrgeschütze, verschiedene Arten von Granatwerfern, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Gestern haben die ukrainischen Kämpfer ihren provokativen Beschuss unserer Positionen fortgesetzt, dabei wurden im Gebiet von Kominternowo zwei Soldaten der Volksmiliz der DVR tödlich verletzt.
Wir bringen den Verwandten der gefallenen Helden unser aufrichtiges Mitgefühl zum Ausdruck. Mit aller Verantwortlichkeit erkläre ich, dass die Handlungen der ukrainischen Seite im Vorfeld des Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe unmenschlich sind und von ihrer Straflosigkeit zeugen.
Ich rufe die internationalen Organisationen auf, Prinzipienfestigkeit zu zeigen und diese Verbrechen gegen die Einwohner des Donbass festzuhalten.
Die Geldgier des kommandierenden Personals der ukrainischen Streitkräfte führt nicht selten zu Verlusten unter dem Personal. Ein solches deutliches Beispiel ist das Fehlen von Karten von Minenfeldern, die gierige Kommandeure bei der Rotation der Einheiten von Jahr zu Jahr zu verkaufen versuchen. Weitere Opfer der verbrecherischen Nachlässigkeit eines Kommandeurs wurden zwei Kämpfer aus dem 15. Bataillon der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte, die Soldaten Jarimenko und Slipenko, die zahlreiche Splitterverletzungen erlitten, als sich auf eigene Minenfelder gerieten, ein weiterer Soldat starb.
Die ukrainische Führung beschuldigt weiter fälschlich die Einheiten der Volksmiliz des Beschusses von Territorien, die von der Kiewer Regierung kontrolliert werden. So hat die ukrainische Seite im GZKK über einen angeblichen Beschuss am 28. September von unserer Seite aus auf Gnutowo mit 122mm-Artillerie berichtet. Ich erkläre ein weiteres Mal offiziell, dass die Soldaten der Volksmiliz die Minsker Vereinbarungen streng einhalten, das Regime der Feuereinstellung nicht verletzen und sich alle von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen in den Abzugsorten in der zuvor festgelegten Entfernung befinden.


de.sputniknews.com: „Märchen über Fake-Siege“: Donezk dementiert Kiews Bericht.
Das operative Kommando der selbsterklärten Volksrepublik Donezk hat die jüngste Mitteilung der ukrainischen Armee über die Rückeroberung von Gebieten im Donbass zurückgewiesen.
„Wir haben unsere Stellungen nicht geräumt, unsere Einheiten bleiben dort, wo sie sich auch früher befunden haben. Es ist unklar, welche Gebiete die ukrainische Seite besetzt haben will. Höchstwahrscheinlich ist es ein weiteres Märchen des ukrainischen Kommandos über Fake-Siege, das darauf abzielt, die Kampfmoral zu erhöhen und höhere Dienstgrade zu erzielen“, sagte ein Sprecher des operativen Kommandos der Volksrepublik.
Zuvor hatte der Chef des Pressedienstes der sogenannten Operation der vereinigten Kräfte im Donbass (Kiewer Militäreinsatz in der Ostukraine – Anm.d. Red.), Wjatscheslaw Petrowski, in einem Interview mit dem Webportal „Obozrevatel.com“ behauptet, die ukrainischen Streitkräfte hätten seit August 2018 den „Sicherheitsstreifen um mehr als zehn Quadratkilometer vergrößert“.
Im August hatte der Oberbefehlshaber des Militäreinsatzes im Donbass, Sergej Najew, bekanntgegeben, die ukrainische Armee habe eine Fläche von 15 Quadratkilometern unter ihre Kontrolle gebracht.
Ende September gab die ukrainische Armee bekannt, das Dorf Wolny im Gebiet Lugansk zurückerobert zu haben. Daraufhin erwiderte die Volksmiliz der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk, die Meldung entspreche nicht der Wirklichkeit: Die Siedlung sei auch früher von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert worden, hieß es.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf die Gebiete von Shelobok, Sokolniki, Losowoje, Kalinowka und Kalinowo. Dabei die ukrainischen Kämpfer 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, automatische Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 130 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Das moralisch-psychischen
Niveau der Soldaten in der OOS-Zone könnte besser sein.
So ist gestern in einer der Einheiten der 14. mechanisierten Brigade im Gebiet von Solotoje zur Durchführung einer Ermittlung und zur Feststellung der Ursachen des schlechten moralisch-psychischen Zustands der ukrainischen Soldaten der Brigadekommandeur Oberst Wojtschenko eingetroffen. Ich möchte anmerken, dass diese Einheit am 25. September bereits der für das Personalwesen zuständige stellvertretende Brigadekommandeur mit einer Gruppe von Psychologen die Einheit besucht hat.
In der OOS-Zone werden in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte wieder Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten festgestellt.
Am 30. September wurde in einer Einheit derselben 14. Brigade bei der Durchführung von Maßnahmen zur Tarnung von Waffen und Militärtechnik ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte am Rücken verletzt. Die Verletzung erlitt er, als er von einem Panzer fiel.
Ein weiterer Fall geschah in der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Das Brigadekommando führt eine administrative Ermittlung zu einer Schussverletzung eines Soldaten einer der Einheiten in Krymskoje durch. Die Verletzung erfolgt
e im Ergebnis von unvorsichtigem Umgang mit der Waffe. Dieser Fall wird gegenüber dem übergeordneten Stab verheimlicht.
Wir stellen weiter Fälle
der Besetzung von Wohnhäusern auf von Kiew kontrolliertem Territorium durch Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte fest. So haben Soldaten aus der 14. Brigade in Solotoje eigenmächtig drei private Wohnhäuser besetzt. Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit darauf, dass in den Höfen der gewaltsam den Besitzern weggenommenen Häuser sofort Militärtechnik stationiert wurde – ein Schützenpanzerwagen und zwei Ural-Fahrzeuge.
Solche Fälle sind keine
Ausnahmen und werden an der gesamten Abgrenzungslinie festgestellt.
Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen
strikt ein. Wir sind weiter offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts, aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners sind wir zu äußerst entschiedenen Handlungen bereit.
Wir erhöhen weiter das Niveau der Professionalität des Personals und der Bereitschaft zur Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung unserer Republik. Zu diesem Zweck werden in den Verbänden und Truppenteilen der Volksmiliz der LVR planmäßig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt.

Ukrinform.ua: Norwegische Delegation besucht illegal besetzte Krim.
Die Grenze mit der durch Russland vorübergehend besetzten Krim sei ohne vorherige Absprache mit den Behörden der Ukraine illegal von einer norwegischen Delegation passiert worden, berichteten am Sonntag, dem 30. September, örtliche Medien der Halbinsel.
Dem Bericht zufolge haben die Norweger die Absicht, vier Städte der Halbinsel Krim zu besuchen.
Es wurde auch berichtet, dass der Besuch wahrscheinlich bis zum 6. Oktober dauern wird.
Die norwegische Delegation besteht aus Mitgliedern der Gruppe der Ärzte gegen Atomwaffen Mons Lie, der Schauspielerin Ane Hoel, dem Professor für statistische Wissenschaften der Abteilung für Volkswirtschaftslehre der Universität Oslo Tore Schweder, Bauern, Unternehmern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

de.sputniknews.com: Ungarns Außenministerium erhebt brisante Vorwürfe gegen Poroschenko.
Der Pressesprecher des ungarischen Außenministeriums Tamas Menzer hat den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und andere Regierungskräfte des Landes der Aufhetzung zu extremistischen Stimmungen beschuldigt. Dies teilte die ukrainische Online-Zeitung „Ewropejskaja Prawda“ mit.
Zuvor wurde der ungarische Außenminister Peter Szijjarto auf der Webseite „Mirotworez“ (dt. Friedensstifter) in eine Liste der „Feinde der Ukraine“ eingetragen. Dies soll wegen seiner Kritik an Petro Poroschenko geschehen sein.
Tamas Menzer kommentierte den Kiewer Schritt mit der Erklärung, dass der „Außenminister Ungarns nicht eingeschüchtert werden kann“.
Er beteuerte laut Zeitungsangaben, dass sich die Ungarn in Transkarpatien weiterhin auf die „bedingungslose und entschiedene Unterstützung“ Szijjartos verlassen könnten. Alle notwendigen Maßnahmen seien getroffen, so Menzer.
„Der Minister unterstützt jede seiner früheren Behauptungen, wie die Tatsache, dass der derzeitige Präsident der Ukraine und die Regierungskräfte versuchen, Unterstützung und Stimmen zu bekommen, indem sie extremistische Stimmungen anfachen“, zitiert das Blatt den Pressesprecher des ungarischen Außenministeriums.
Menzer bezeichnete das Vorgehen der ukrainischen Behörden als inakzeptabel, „nicht zuletzt, weil sich die Ukraine auf die Mitgliedschaft in der Nato und der EU vorbereitet“.
Die Spannungen in den Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn sind vor dem Hintergrund der Diskussionen um das ukrainische Bildungsgesetz entstanden, das für nationale Minderheiten die Bildungsmöglichkeiten in ihrer Muttersprache einschränkt. Wie die Regierungen mehrerer Länder, so von Ungarn und Rumänien, verlauten ließen, verletzt das Gesetz die Rechte der nationalen Minderheiten in der Ukraine.
Ein weiterer Anlass für die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Ungarn und der Ukraine war die angebliche Aushändigung ungarischer Pässe an ukrainische Bürger in Transkarpatien. Die Gesetzgebung der Ukraine untersagt eine doppelte Staatsbürgerschaft. Der ukrainische Außenminister Pa
wlo Klimkin hatte in der vergangenen Woche mit der Ausweisung des ungarischen Konsuls gedroht.

ukrinform.ua: Pass-Skandal in Transkarpatien: Ungarn will seine Diplomaten nicht zurückbeordern.
Ungarn wird weder den Generalkonsul noch den Konsul aus der ukrainischen Stadt Berehowe wegen der Vergabe der Staatsbürgerschaft zurückbeordern.
Das erklärte Sprecher des ungarischen Außenministeriums Tamas Menzer, heißt es auf der Regierungsseite des Landes. Ungarn würde das nicht tun, „unabhängig davon, wie stark die Ukraine das fordert“, betonte er.
Am 19. September veröffentlichte die Nachrichtenagentur Ukrinform ein Video, auf dem zu sehen ist, wie Ukrainer die ungarische Staatsbürgerschaft im Konsulat in Berehowe annehmen. Zum Ende der Einbürgerungsverfahrens gab es ein Glas Sekt und Instruktionen, ukrainische Behörden darüber nicht in Kenntnis zu setzen. Die Ukrainer schwören dabei Ungarn Treue.
Außenminister der Ukraine Pawlo Klimkin erklärte, dass der Konsul vom Video nicht in der Ukraine bleiben werde. Budapest drohte erneut mit Schritten zur Verlangsamung der EU-Integration der Ukraine.


de.sputniknews.com: Nato begrüßt „Ja“-Abstimmung beim Namensreferendum in Mazedonien.
Der Nato-Chef Jens Stoltenberg hat sich auf Twitter zum Referendum über die Namensänderung in Mazedonien geäußert.
„Ich begrüße die ‚Ja‘-Abstimmung beim Referendum. Ich rufe alle politischen Leiter und Parteien dazu auf, konstruktiv und verantwortlich zu handeln, um die historische Möglichkeit zu nutzen“, schrieb der Politiker am Montag.
Demzufolge sind die „Türen der Nato offen, jedoch müssen alle nationalen Verfahren durchgeführt werden“.
Am Sonntag hatten 91,46 Prozent der Bürger Mazedoniens, die am Referendum über die Namensänderung des Staates teilgenommen hatten, das entsprechende Abkommen mit Griechenland sowie die Aufnahme von EU- und Nato-Beitrittsgesprächen unterstützt. Die Wahlbeteiligung lag allerdings deutlich unter den laut den mazedonischen Gesetzen erforderlichen 50 Prozent: Ihre Stimmen gaben 36,91 Prozent der Wahlberechtigten ab.
Mazedonien und Griechenland hatten am 17. Juni eine Vereinbarung zur Beilegung des langjährigen Streits um den Namen Mazedonien geschlossen. Danach soll die frühere Teilrepublik Jugoslawiens künftig Nord-Mazedonien heißen.


D
an-news.info: „Vom 1. bis zum 30. September haben die ukrainischen Streitkräfte 552-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und auf das frontnahe Territorium der DVR in Richtung Donezk, Gorlowka und Mariupol 6159 Geschosse abgefeuert“, teilte der Leiter der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung Ruslan Jakubow mit.
Er fügte hinzu, dass im genannten Zeitraum
durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen sieben Zivilisten verletzt wurden, mehr als 50 Wohnhäuser und Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.

ukrinform.ua: Poroschenko und Merkel besprechen Sanktionen gegen Russland und Befreiung der Gefangenen des Kremls.
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, teilte auf seiner Facebook-Seite mit, dass er mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel Perspektiven für die Fortsetzung der Sanktionen gegen Russland erörtert habe.
„In einem Telefongespräch mit der Bundeskanzlerin von Deutschland Angela Merkel haben wir die Perspektiven für die Fortsetzung der Sanktionen gegen Russland erörtert. Ich habe betont, dass es wichtig ist, Bemühungen um die Freilassung aller ukrainischen Geiseln, einschließlich Oleg Senzow und Roman Suschtschenko, zu intensivieren“, schrieb Poroschenko.
Nach seinen Worten wurde vereinbart, die Friedensbemühungen und Kontakte auf höchster Ebene für die Befreiung ukrainischer Gebiete von der russischen Aggression fortzusetzen.
Wie der Pressedienst des Präsidenten mitteilte, diskutierten die Gesprächspartner die Situation im Donbass und Fragen zur bilateralen Agenda, einschließlich der Energiesicherheit.
Die Tagesordnung von Merkels Besuch in der Ukraine, der im Herbst stattfinden soll, wurde ebenfalls erörtert.
Wie von Ukrinform bereits berichtet, wird der Besuch der deutschen Kanzlerin Merkel in der Ukraine Anfang November erwartet.


de.sputniknews.com: Moskau bezeichnet jüngsten Kosovo-Vorfall als „Provokation zum Druck auf Serbien“.
Moskau hält den jüngsten Vorfall im Kosovo für eine „Provokation“ und kritisiert das „verantwortungslose“ Vorgehen der Kosovo-Behörden, die zu neuem Blutvergießen und zur Destabilisierung“ auf dem Balkan führen könnten. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Kommentar der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hervor.
„Der demonstrative Einmarsch einer Spezialeinheit der Kosovo-Polizei in die serbisch besiedelten Gebiete im Norden der Region am 29. September ist eine Provokation, die darauf abzielt, die Kosovo-Serben einzuschüchtern und Druck auf Serbien auszuüben“, so Sacharowa.
„Dieses unverantwortliche Verhalten der kosovarischen Behörden könnte zu einem neuen Blutvergießen im Kosovo und zur Destabilisierung in der gesamten Balkanregion führen. Die Fortsetzung der Versuche seitens Pristinas, die serbisch besiedelten Gebiete der Region unter Kontrolle zu bringen, führt zur Anheizung interethnischer Spannungen und macht die langfristigen Bemühungen der internationalen Gemeinschaft zur friedlichen Beilegung des Konfliktes sinnlos“, betonte Sacharowa.
Moskau verurteile außerdem das passive Verhalten der Internationalen Kräfte für Kosovo (KFOR), die nichts unternommen hätten, obwohl sie verpflichtet seien, Frieden und Sicherheit in der Provinz in Übereinstimmung mit ihrem bestehenden Mandat des UN-Sicherheitsrates zu gewährleisten.
Am Samstag hatte der serbische Präsident Aleksandar Vucic angeordnet, die serbischen Streitkräfte in volle Gefechtsbereitschaft zu versetzen. Hintergrund sei die Besetzung der Zugänge zum Wasserkraftwerk „Gazivoda“ am gleichnamigen Stausee im Norden des Kosovo durch kosovarische Spezialeinheiten gewesen.
1999 hatte sich die Nato in die bewaffnete Konfrontation der albanischen Separatisten der paramilitärischen „Befreiungsarmee des Kosovo“ einerseits und der jugoslawischen Armee und Polizei andererseits eingemischt und Bombenangriffe auf Jugoslawien unternommen, das damals aus Serbien und Montenegro bestanden hatte. Im März 2004 war es zu Ausschreitungen der Albaner des Kosovo gegen die serbische Bevölkerung gekommen, die zur massenhaften Aussiedlung der Serben aus Kosovo und zur Vernichtung zahlreicher historisch und kulturell wertvoller Gebäude führten.
Am 17. Februar 2008 hatten die albanischen Behörden des Kosovo einseitig die Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Die selbsterklärte Republik Kosovo wird von Serbien, Russland, China, Spanien, dem Iran und einer Reihe anderer Staaten nicht anerkannt.

Ukrinform.ua: Tod von drei Kindern durch Mine: US-Botschaft verlangt von Russland Maßnahmen.
„Russland muss darauf bestehen, damit seine Schützlinge in der Ostukraine die Minengefahr reduzieren.“
Das erklärte die Botschaft der USA in der Ukraine auf Twitter im Zusammenhang mit dem Tod von drei Teenagern in der besetzten Stadt Gorlowka durch eine Mine.
Wie in der diplomatischen Mission betont wurde, verdienen Kinder im Donbas eine friedliche und sichere Kindheit.
„Bei uns herrscht Verzweiflung wegen der Nachricht, dass im von Russland kontrollierten Gorlowka drei Kinder durch die Explosion einer Mine starben und ein viertes Kind verletzt wurde“, heißt es.
Der Tragödie ereignete sich am Sonntag. Der von Russland verursachte Konflikt im Donbass habe die Ostukraine zu einer der am meisten verminten Regionen der Welt gemacht, betonte die Botschaft und fügte hinzu, dass die Ukrainer unter der russischen Aggression leiden.

Mil-lnr.info: Im Gebiet von Nishneje Losowoje (65km westlich von Lugansk, 2 km südlich der Kontaktlinie) haben Soldaten der Volksmiliz mit Schusswaffen eine Drohne (Quadrokopter) der ukrainischen Streitkräfte vom Type „Phantom-4“ abgeschossen, der aus nordwestlicher Richtung auf einer Höhe von etwa 300 Metern flog.
Außer Video- und Fotoapparaturen zur Aufklärung war die Drohne
mit einer elektromagnetischen Vorrichtung zum Transport und zum Abwerfen von Handgranaten ausgerüstet, die direkt am Korpus befestigt war.
Nach Abschuss der Drohne beobachteten Augenzeugen wie sich von dem „Phantom“ eine F-1-Granat ablöste, die nicht weit vom Absturzort detonierte.
Unsere Spezialisten haben festgestellt, dass diese Drohne
von der amerikanischen Firma „Stampede Presentation Products, inc.“ hergestellt wurde. Außerdem wurde uns im Weiteren durch die Identifikationsnummer bekannt, dass diese Drohne in einer ganzen Partie am 7. Juli 2018 in den USA gekauft und Mitte August in die 72. mechanisierte Brigade geliefert wurde.
Die Untersuchung der Apparatur, die sich auf der Drohne befand, erlaubt es zu sagen, dass sie im Interesse ukrainischen Diversionsgruppen verwendet wurde, die bewaffnete Provokationen durchführen und die Lage an der Kontaktlinie destabilisieren. Eine solche Apparatur wird durch Briefkastenfirmen unter Nutzung grauer Schemata von westlichen Spezialdiensten an die ukrainischen Streitkräfte geliefert.
Insgesamt hat unsere Aufklärung
mindestens vier Fälle solcher „inoffiziellen“ Lieferungen von Drohnen zur Nutzung durch die ukrainischen Streitkräfte im Krieg im Donbass aus den USA festgestellt.
So gibt es analoge Drohnen, die bei der amerikanischen Firma „Stampede Presentation Products, inc.“ gekauft wurden, auch in der 14. und der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte und werden aktiv von ukrainischen Diversanten in Verletzung der Minsker Vereinbarungen verwendet.
Ich möchte anmerken, dass die Verwendung ausländischer Drohnen durch die ukrainischen Streitkräfte eine gröbste Verletzung des Memorandums „Über die Ausführung der Regelung des Protokolls im Ergebnis der Konsultationen der dreiseitigen Kontaktgruppe“
ist, in dem von einem Verbot von Flügen von Militärflugzeugen und ausländischen Drohnen entlang der Kontaktlinie in einer Zone von mindestens 30 km die Rede ist.
Ich bitte die internationalen Organisationen – UNO, OSZE-Mission, IKRK und andere – eine objektive Bewertung der rechtswidrigen Handlungen der Ukraine in Bezug auf die Verwendung ausländischer und zudem Kampfdrohnen abzugeben.

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