Presseschau vom 21.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: Putin-Erdogan-Abkommen zu Idlib offiziell bei Uno unterbreitet.
Das Abkommen über die Stabilisierung der Situation im syrischen Idlib zwischen den Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, ist bei der Uno als offizielles Dokument unterbreitet worden. Das gab der Sprecher der ständigen Vertretung Russlands bei der Weltorganisation, Fjodor Strschischowski, am Freitag bekannt.
„Ein Memorandum über die Stabilisierung der Situation in der sogenannten Deeskalationszone Idlib wurde am 18. September dem UN-Sicherheitsrat als offizielles Dokument unterbreitet“, sagte der Sprecher.
Am Montag hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei bei ihrem Treffen in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.
Idlib ist die letzte syrische Provinz, die von Kämpfern der Terrorgruppe „Dschabhat an-Nusra“ und einer Reihe illegaler Gruppierungen kontrolliert wird. Die syrischen Regierungstruppen sind zu einer Militäroperation gegen die Terroristen bereit, falls die politische Regelung erfolglos bleiben sollte.


de.sputniknews.com: Israel übergibt Russland Daten zu Il-20-Tragödie.
Die Delegation israelischer Militärs um den Luftwaffenchef Amikam Norkin hat während eines Treffens in Moskau mit den Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums Daten über den jüngsten Vorfall mit der russischen Il-20 überreicht. Eine entsprechende Information wurde über den Twitter-Account der israelischen Armee veröffentlicht.
Die israelischen Militärs übergaben die Ergebnisse ihrer eigenen Ermittlung, in der sie darauf hinweisen, dass das russische Flugzeug durch „syrisches Flakfeuer“ abgeschossen worden ist. „Die beiden Seiten betonten die Wichtigkeit staatlicher Interessen und die weitergehende Einführung eines Systems zur Konfliktbereinigung“, heißt es in der Mitteilung.
Darüber hinaus informierte die israelische Seite über „Versuche des Iran, seine Präsenz in Syrien zu festigen und strategische Waffen an die Hisbollah zu übergeben“.
Nach der Tragödie mit dem russischen Flugzeug hatte am Dienstagabend ein Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu stattgefunden. Israels Premier bekundete die Bereitschaft Israels, alle ihm zur Verfügung stehenden Daten an Russland weiterzuleiten, die für die Klärung der Umstände des Zwischenfalls nötig sind. In diesem Zusammenhang schlug Netanjahu vor, den Befehlshaber der israelischen Luftwaffe nach Moskau zu schicken.
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu machte Syrien für den Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeugs über dem Mittelmeer verantwortlich….

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Sokolniki und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und anderen Schusswaffen.
Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz oder der Zivilbevölkerung gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Westliche Diplomaten verurteilen Verbot russischer Sprache in Lwiw.
Der Botschafter Kanadas und seine britische Amtskollegin haben via Twitter die Entscheidung der Behörden der westukrainischen Stadt Lwiw, die öffentliche Verwendung „des russischen Kulturproduktes“ zu verbieten, heftig kritisiert.
„Das Verbot im Lwiwer Gebiet ist in seiner Formulierung engstirnig, diskriminierend und einfach dumm“, schrieb der kanadische Botschafter Roman Waschuk. Der Diplomat verwies darauf, dass er Muttersprachler des Ukrainischen und „konsequenter Befürworter“ einer Förderung des Kulturprodukts in der ukrainischen Sprache sei, aber auch die Vielfalt unterstütze.
Sein Posting retweetete auch die britische Botschafterin in der Ukraine, Judith Gough.
„Ich kann nicht umhin, zuzustimmen. Komm schon, Lwiwer Gebiet. Du bist besser als das“, schrieb die Diplomatin.
Sie betonte dabei, dass sie ein Fan sowohl der ukrainischen als auch der russischen Sprache sei.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass der Regionalrat (Gebietsparlament) der westukrainischen Stadt Lwiw angeordnet hätte, „das russische Kulturprodukt“ in der Region zu verbieten. Für diese Entscheidung stimmten demnach 57 Abgeordnete, 43 Abgeordnete votierten dagegen.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 20. September 3:00 Uhr bis 21. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 17.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sajzewo, Donezker Flughafen, Spartak, Leninskoje, Sachanka, Besymennoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Beschädigungen von ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 254.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 356.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Verona: Poroschenkos Ehrenbürgerschaft wieder aberkannt.
Der Stadtrat der norditalienischen Stadt Verona in der Region Venetien hat dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko den ihm vor zwei Jahren verliehenen Titel eines Ehrenbürgers entzogen. Das teilte das Mitglied des Stadtrates, Vito Comencini, am Freitag gegenüber Sputnik Italia mit.
Wie Comencini präzisierte, trete die Entscheidung über die Annullierung der Ehrenbürgerschaft sofort in Kraft.
Wie ein Vertreter des Freundschaftsverbandes zwischen Russland und der italienischen Region Venetien berichtete, hatten 30 Mitglieder des Stadtrates für den Widerruf der Ehrenbürgerschaft bei Poroschenko gestimmt. Weitere drei sollen dagegen votiert haben.
Der Titel eines Ehrenbürgers von Verona wurde Poroschenko im Mai 2016 als Dankbarkeit für die Rückkehr von 17 Gemälden durch die Ukraine verliehen, die aus dem Museum von Castelvecchio in Verona gestohlen worden waren.
Damals soll die Entscheidung des Bürgermeisters von Verona, Flavio Tosi, bei vielen Stadtbewohnern Erstaunen ausgelöst haben. Sie hätten den Stadtbehörden vorgeworfen, diesen Beschluss in Eile gefasst zu haben.
Im Mai 2016 hatte der Regionalrat der Region Venetien in Norditalien eine Resolution verabschiedet, welche die Regierung in Rom auffordert, die Halbinsel Krim als Teil Russlands anzuerkennen sowie die Russland-Sanktionen aufzuheben.
Nach Venetien unterbreiteten auch die Regionen Lombardei und Ligurien ähnliche Initiativen.


de.sputniknews.com: Moskau zu neuen US-Sanktionen: „Nicht mit dem Feuer spielen“
Nicht mit dem Feuer spielen – diesen Ratschlag hat das Außenministerium in Moskau den USA als Reaktion auf die neuen Sanktionen gegen Russland gegeben. Washington werde es nie gelingen, Russland seine Bedingungen zu diktieren.
„Den Washingtoner Betreibern der Sanktionsmaschine empfehlen wir, sich zumindest oberflächlich mit unserer Geschichte vertraut zu machen, damit sie nicht mehr vergeblich Tamtam machen“, sagte der stellvertretende russische Außenminister, Sergej Rjabkow. Sein Kommentar wurde auf der Webseite des Außenministeriums veröffentlicht.
„Sie wären auch gut beraten, sich an so einen Begriff wie globale Stabilität zu erinnern, an der sie rücksichtslos rütteln. Mit dem Feuer zu spielen ist dumm, denn das kann gefährlich werden“, fügte er hinzu.
Das Verhängen von Sanktionen gegen Russland scheine mittlerweile zu einer nationalen Lieblingsbeschäftigung der US-Amerikaner geworden zu sein. „Denn die gestrigen antirussischen Maßnahmen sind schon die 60. in Folge seit 2011.“
Jede neue Sanktionsrunde zeugt laut Rjabkow von der Wirkungslosigkeit der bisherigen Strafmaßnahmen gegen Russland. US-Politiker hätten sich in der Idee ihrer eigenen „Einzigartigkeit“ verfangen: Sie glaubten, es komme nur auf ein bisschen mehr Druck an, und schon werde es gelingen, Russland ihre Bedingungen zu diktieren. „Niemandem wird das jemals gelingen“, betonte der russische Diplomat.

nachmittags:

de.sputniknews.com: „Wir handeln in Syrien hinter den Kulissen“ – US-Botschafter in Moskau
Russland und die USA handeln hinsichtlich der Situation in Syrien „hinter den Kulissen“. Laut dem US-Botschafter in Russland, Jon Huntsman, wollen die beiden Länder auf dem Weg einer politischen Regelung vorankommen.
„Wir tun die Arbeit, die hinter den Kulissen stattfindet, um sicherzustellen, dass wir der Gewalt ein Ende setzen können und in Hinsicht einer Regelung in Damaskus endlich voranzuschreiten“, betonte Huntsman in seiner Rede bei der Investitionskonferenz AmCham.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern die Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit wird gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr der Flüchtlinge gewidmet.

Ukrinform.ua: Beendigung des Freundschaftsvertrags: Außenministeriums richtet Note an Russland.
Das Außenministerium der Ukraine benachrichtigte Russland über die Nichtverlängerung des Vertrags über Freundschaft, Kooperation und Partnerschaft.
Dies erklärte der Außenminister der Ukraine Pawlo Klimkin auf einem Briefing am Freitag.
„Das Außenministerium hat die formelle Note über die Nichtverlängerung des Vertrags über Freundschaft, Kooperation und Partnerschaft an die Russische Föderation gerichtet“, sagte Klimkin.

de.sputniknews.com: EU-Parlament besorgt über Situation im Asowschen Meer.
Das Europäische Parlament hat seine Besorgnis über eine Zuspitzung der Sicherheitslage in der Ostukraine und über eine angebliche Stärkung der russischen Militärpräsenz im Asowschen Meer geäußert. Ein entsprechendes Dokument wurde laut dem TV-Sender RT nach der 8. Sitzung des Parlamentsausschusses für die Assoziation Ukraine-EU veröffentlicht.
Wie es heißt, sei die EU äußerst besorgt über eine angebliche Stärkung der russischen Militärpräsenz im Asowschen Meer sowie über die Blockierung des Transits von Schiffen nach dem Bau der Krim-Brücke.
Gemäß einem russisch-ukrainischen Vertrag über Zusammenarbeit bei der Nutzung des Asowschen Meeres und der Straße von Kertsch gehören die beiden Gewässer historisch zu den Binnengewässern beider Länder. Das Asowsche Meer wird in Übereinstimmung mit dem Abkommen durch die Linie der Staatsgrenze getrennt.
Die Regelung der Fragen in Bezug auf die Gewässer der Straße von Kertsch soll auf Vereinbarung beider Seiten erfolgen.
Zuvor wurde mitgeteilt, Kiew wolle das Abkommen über das Asowsche Meer kündigen.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte in einem Interview gegenüber der Zeitung „The Washington Post“ gesagt, Russland wolle das Asowsche Meer „okkupieren“ und blockiere zu diesem Zweck ukrainische Schiffe.
Kiew wirft Moskau vor, Schiffe beim Anlaufen der ukrainischen Häfen über die Straße von Kertsch zu blockieren. Die Schiffe würden lange Zeit liegen bleiben, während ihre Besitzer Verluste erleiden würden, hieß es. Das Grenzschutz-Departement des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in der Republik Krim gab in diesem Zusammenhang bekannt, die Kontrollen der ausländischen Schiffe würden im Einklang mit dem Internationalen Seerecht erfolgen. Die Reeder sollen keine Kritik geübt oder Ansprüche erhoben haben.
Die Verkehrsverbindung zwischen der südrussischen Region Krasnodar und der Halbinsel Krim über die Überführung war vorfristig – ein halbes Jahr früher als geplant – fertiggestellt worden. Am 15. Mai hatte der russische Präsident Wladimir Putin den Verkehr über die Krim-Brücke eröffnet und die Brücke auch selbst persönlich überquert. Am 16. Mai wurde der offizielle Autoverkehr in beide Richtungen aufgenommen.


Dan-news.info: Die während des Terrorakts am 31. August , bei dem das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko getötet wurde, Verletzten sind alle aus dem Krankenhaus entlassen. Dies teilte der Direktor des Gusak-Instituts für Notfall- und wiederherstellende Medizin Emil Fistal mit.
„Heute haben wir die letzte Patientin von allen während der Detonation in Donezk Verletzten, die bei uns zur Behandlung waren, entlassen – Natalja Wokowa“, sagte Fistal.
Er fügte hinzu, dass der Zustand aller Patienten zufriedenstellend ist. Nach der Entlassung werden einige noch weiter behandelt, aber niemand wird in Folge des Vorfalls bleibende Behinderungen haben.
„Alle sind in Ordnung, sie werden arbeiten, lernen. Die Ärzte taten alles, was sie konnten“, schloss der Direktor des Krankenhauses.

de.sputniknews.com: Sanktionen wegen Militärkooperation mit Russland: China warnt USA.
Peking hat die USA wegen der Sanktionen gewarnt, die die USA als eine Antwort auf die militärische Zusammenarbeit Chinas mit Russland verhängt hatten. Dies erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, am Freitag.
„Die chinesische Seite drückt ihre äußerste Empörung wegen der erwähnten Handlungen aus, und sie hat schon eine Warnung ausgesprochen“, erklärte Geng Shuang bei einem Briefing.
China werde die strategische Zusammenarbeit mit Russland fortsetzen, trotz der von den USA verhängten Sanktionen, so der Sprecher weiter.
„Wir werden nach wie vor zusammen mit der russischen Seite den Konsens umsetzen, den die Präsidenten beider Länder erreicht haben. Und wir werden das strategische Zusammenwirken beider Länder auf ein neues Niveau heben“, erklärte Geng Shuang.
Ihm zufolge sei die Zusammenarbeit Chinas und Russlands unter anderem auf dem Gebiet der Verteidigung keine Verletzung des Völkerrechts. Sie sei auch nicht gegen Drittländer gerichtet.
„China und Russland unterstützen eine normale Zusammenarbeit, unter anderem auf dem Gebiet der Selbstverteidigung, auf der Grundlage der Ebenbürtigkeit sowie des gegenseitigen Vertrauens. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die legitimen Interessen beider Länder ebenso wie den regionalen Frieden und die Stabilität zu schützen“, so Geng Shuang.
Zuvor hatte das US- Finanzministerium mitgeteilt, dass es Sanktionen gegen die Rüstungsabteilung der Zentralen Militärkommission Chinas und ihren Chef Li Shangfu verhängt habe.
Ein ranghoher Vertreter der US-Administration hatte gegenüber Journalisten erklärt, dass die Zentrale Militärkommission wegen der Kooperation mit dem russischen Rüstungsunternehmen Rosoboronexport von der zweiten Sanktionswelle betroffen sei. Dies sei eine Strafmaßnahme für den Erwerb von zehn russischen Su-Kampfjets im Dezember 2017 sowie von S-400-Luftabwehrraketen im Januar 2018.


Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 15. bis 21. September 2018:
In der letzten Woche wurden mit dem Personal der Volksmiliz Übungen und Trainings zur Erhöhung des Niveaus der professionellen Fertigkeiten und Kenntnisse durchgeführt, außerdem Maßnahmen zur Unterstützung der Kampffähigkeit. Es wurden zweiseitige taktische Kompanieübungen mit Panzereinheiten, Kontrollübungen zur Feuerkoordination mit dem Personal von Mörser- und Artillerieeinheiten durchgeführt. Der Vorbereitung von Soldaten und Militärtechnik zur dritten Etappe der Wettbewerbe der Einheiten der Volksmiliz der DVR und der LVR um die beste Panzer-, Schützenpanzer-Mannschaft, Trupp, Zug und um den besten Scharfschützen, die vom 24. bis 29. September auf den Truppenübungsplätzen der Volksmiliz der LVR stattfinden, wurde große Aufmerksamkeit gewidmet.
Im Rahmen der Hilfeleistung für sozial ungeschützte Schichten der Bevölkerung haben Soldaten der Volksmiliz Bücher und Unterrichtsliteratur in eine Schule in Gorlowka sowie Kleidung und Hygienemittel an Familien in Tores und Sneshnoje geliefert. Außerdem wurden Lebensmittelpakete an Einwohner des frontnahen Tawritscheskoje geliefert und ausgegeben.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte 17-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Gebiete von sechs Ortschaften, auf die der Gegner mit Mörsern, Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen schoss.
Heute wird der internationale Tag des Friedens gefeiert, der auf der 36. UN-Generalversammlung am 30. November 1981 begründet wurde. An diesem Tag wurde allen Ländern der Erde vorgeschlagen, keine Kriegshandlungen zu begehen und von Gewalt Abstand zu nehmen. Wir rufen die ukrainischen Streitkräfte auf, die Beschießungen zu beenden und zu beginnen, die in Minsk übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 152 Fälle der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainischen Kämpfer festgestellt. Der Gegner hat auf die Gebiete von 24 Ortschaften der Republik 234 Mörsergeschosse des Kalibers 120 bzw. 82mm abgefeuert, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen eingesetzt.
Im genannten Zeitraum starb ein ziviler Einwohner und einer wurde verletzt. Es wurden zehn Häuser in Jasinowataja, Staromichajlowka und Kominternowo beschädigt.
Bei der Verteidigung der Republik gegen die Faschisten starb ein Soldat der Volksmiliz.
Wir stellen eine Aktivierung der Verwendung von Drohnen entlang der Kontaktlinie durch den Gegner fest. In der letzten Woche wurden mehr als 20 Drohnen entdeckt, die von den ukrainischen Kämpfern für den Erhalt von Aufklärungsdaten über unsere Positionen, militärische Objekte und Objekte der zivilen Infrastruktur, die Leitung des Mörserfeuers, insbesondere in den Gebieten von Kominternowo, Spartak, Leninskoje und Sachanka, eingesetzt wurden.
Besondere Aufmerksamkeit verdient der Versuch der Kämpfer Najews, mit einer stümperhaft umgebauten Drohne eine Sprengeinrichtung abzuwerfen. Diese Drohne wurde von einer Mannschaft der Luftabwehr der Volksmiliz der DVR im Gebiet von Gorlowka abgeschossen.
Die vom IS übernommene Taktik hat nicht den erwünschten Erfolg für die Poroschenko-Terroristen erbracht.
Was wird weiter geschehen?
Allem Anschein nach wird Najew gegenüber Mushenko über die Bereitschaft zur Verwendung Selbstmordattentätern und „Dshihad-Mobilen“ Rechenschaft ablegen.
Seit Beginn des Monats wurden durch kluge und operative Handlungen der diensthabenden Kräfte der Luftabwehr der Volksmiliz der DVR 16 Drohnen des Gegners abgeschossen und vernichtet, einen Teil davon stellen wir Ihnen hier vor.
Wegen der zunehmenden Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte in betrunkenem Zustand hat der Kommandeur der „OOS“ Najew den Kommandeuren der Verbände und Truppenteile befohlen, dem Personal die Verwendung privater Fahrzeuge zu verbieten. Außerdem wurde den Mitarbeitern des militärischen Rechtsordnungsdienstes befohlen, bis zum 25. September eine Überprüfung der Organisation der Verwendung und Nutzung von Fahrzeugen in den untergeordneten Einheiten zu organisieren und Übungen zur Verhütung von Verkehrsunfällen durchzuführen.
Allein in der letzten Woche starben in der „OOS“-Zone infolge von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Kämpfern zwei Zivilisten und drei wurden verletzt, bei den Terroristen starben zwei und fünf wurden verletzt.
Der letzte Vorfall unter Beteiligung von Militärtechnik ereignete sich im Gebiet von Wolnowacha. Der Fahrer eines Schützenpanzers der 1. Kompanie des 15. Bataillons der 128. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte überfuhr die zivile Einwohnerin Nina Pawlowna Chornowa, geb. 1964, die von der Arbeit kam. Die Gleichgültigkeit und Kaltblütigkeit der ukrainischen Strafsoldaten ist nicht auszurotten. Die ukrainischen Kämpfer, die an ihre Straflosigkeit gewöhnt sind, haben nicht einmal angehalten, um der Verletzten erste Hilfe zu leisten. Nach den Worten des medizinischen Personals des Zentralkrankenhauses, wohin die Leiche gebracht wurde, hätte sie gerettet werden können. Die Frau starb vor Ort an Blutverlust.
Diese Fakten unterstreichen das wahre Verhältnis der ukrainischen Terroristen zu den Einwohnern des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Donbass.
Das Niveau der militärischen Disziplin in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte ist weiter niedrig. Um keine Unruhen und die sich noch weiter häufende Fälle von Desertion aufkommen zu lassen, verheimlicht der Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade Gnatow die Anweisung Najews über eine Verschiebung der Rotation auf unbestimmte Zeit gegenüber dem Personal.
Die Verschiebung der Ablösung der Einheiten der 36. Brigade hängt mit der niedrigen Kampffähigkeit der 79. Luftsturmbrigade zusammen, die im Ergebnis einer komplexen Überprüfung durch eine Kommission der Hauptabteilung der Luftsturmtruppen der ukrainischen Streitkräfte entdeckt wurde. Die Kommission hat eine äußerst niedrige Personalausstattung festgestellt, die im Zusammenhang mit dem hohen Niveau des Personalabflusses aus den ukrainischen Streitkräften keine 50% erreicht, sowie Schäden an 80% der Waffen und Militärtechnik des Verbands.
In einem Versuch, die Situation irgendwie in Ordnung zu bringen, hat der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte den Militärkommissariaten die Anweisung erteilt, alle Ressourcen in die Anwerbung von Personal für den Dienst in der „OOS“-Zone einzusetzen und dabei die Ausbildungskurse auf 14 Tage zu verkürzen.
So hat die militärische Führung beschlossen, die Einheiten in der „OOS“-Zone mit ungeschulten Jungs aufzufüllen, die sich in einer ausweglosen Situation unter Bedingungen totaler Arbeitslosigkeit befinden und gezwungen sind ein,en blutigen Vertrag über den Dienst in den terroristischen Truppen der Ukraine zu unterzeichnen.


de.sputniknews.com: Il-20-Abschuss: Ignorierte „verärgerter“ Putin Assads Anrufe? Kreml gibt Auskunft.
Nach dem Abschuss einer Il-20 über Syrien soll Russlands Präsident Wladimir Putin auf Anrufe seines syrischen Kollegen Baschar al-Assad nicht reagiert haben, behaupten israelische Medien. Putins Sprecher Dmitri Peskow hat diese Gerüchte am Freitag klar zurückgewiesen.
Israelische Medien hatten spekuliert, dass Putin über den Flugzeug-Abschuss sehr „verärgert“ gewesen und deshalb nicht ans Telefon gegangen sei, als Assad angerufen habe. Dies sei der Grund gewesen, warum Assad schließlich ein Telegramm an den Kreml habe schicken müssen.
Laut Dmitri Peskow sind diese Berichte reine Erfindung.
„Das stimmt nicht. Sie sollten diesen Berichten aus israelischen Medien nicht glauben“, sagte der Kreml-Sprecher am Freitag auf Journalistenanfrage in Moskau.
Ein russischer Seefernaufklärer vom Typ Iljuschin Il-20 war am Montagabend durch eine syrische Abwehrrakete versehentlich getroffen worden und abgestürzt. Alle 15 Insassen kamen dabei ums Leben. Das russische Militär machte Israel verantwortlich, dessen Kampfjets zu diesem Zeitpunkt Syrien angegriffen hatten und sich dabei hinter dem russischen Flugzeug „versteckt“ haben sollen.
Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu stellte seinem israelischen Amtskollegen eine „Antwort“ in Aussicht. Der russische Präsident Putin sprach dagegen von einer „Verkettung tragischer Zufälle“ und ordnete an, die Sicherheit der russischen Militärs in Syrien zu verstärken.
Israel bekundete am Montag sein Beileid gegenüber Moskau, wies jedoch jede Schuld von sich ab. Der syrische Präsident Baschar al-Assad schickte erst am Dienstagabend, zwei Tage nach dem tödlichen Vorfall, ein Telegramm an Putin, in dem er sein Beileid äußerte und Israel für den Abschuss verantwortlich machte.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst M. Ju. Filiponenko:
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie und über die Ergebnisse der Tätigkeit der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen das Regime der Feuereinstellung dreimal verletzt und dabei Mörser des Kalibers 120mm, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Beschossen wurden Kalinowka, Sokolniki und Logwinowo.
Insgesamt haben die ukrainischen Truppen
in der letzten Woche 26-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 480 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Insgesamt wurden
elf Ortschaften der Republik beschossen. …
Neben täglichen provokative
m Beschuss verwenden die ukrainischen Truppen aktiv Drohnen an der Kontaktlinie, sowohl zur Aufklärung als auch zur Feuerleitung.
Gestern hat die Luftabwehr der Volksmiliz der LVR eine
Drohne der 72. Brigade abgeschossen, die ein Geschoss transportierte. Ich versichere den ukrainischen Truppen, dass solche Aktivitäten nutzlos sind, weil die Einheiten der Luftabwehr der Volksmilz bereit sind, alle solchen Versuche der ukrainischen Streitkräfte zu unterbinden.
Wir wenden uns wieder an die Vertreter der OSZE-Mission und bitten, die Verletzung in ihren Berichten zum Ausdruck zu bringen und eine objektive Bewertung des Kiewer Regimes vorzunehmen, d
as Methoden des Terrorkriegs anwendet. …

de.sputniknews.com: Spaniens Außenminister offenbart größte Gefahr für Europa:
Spaniens Außenminister Josep Borrell hat am Freitag in seiner Rede an der New York University die größte Bedrohung für die Europäische Union genannt. Es handelt sich ihm zufolge um die Schwächung der globalen Multilateralität wegen der von US-Präsident Donald Trump betriebenen Politik.
„Das ist die größte Gefahr für uns“, sagte er.
Wie Borrell weiter betonte, müsse die EU einen Schritt vorwärts unternehmen und den Prozess zur Wiederherstellung der Vielseitigkeit unterstützen.
„Wir wollen in einer multilateralen Welt agieren“, so der Minister.
Deswegen müsse man das tun, was nötig sei, um eine Welt zu schaffen, wo es eine gewisse Ordnung geben werde.
Als Beispiel soll Borrell die Entscheidung von Trump angeführt haben, aus dem globalen Klima-Abkommen sowie aus dem Iran-Deal auszusteigen, den die Sechsergruppe der internationalen Vermittler (Russland, die USA, Großbritannien, China, Frankreich und Deutschland) im Jahr 2015 erzielt hatte.
Dabei erinnerte der spanische Minister daran, dass die Differenzen zwischen den USA und der EU noch unter dem früheren US-Präsidenten Barack Obama begonnen hätten.


de.sputniknews.com: Zum Krim-Schutz: Dritte S-400-Division nun im diensthabenden System
Die dritte Division mit Flugabwehrsystemen S-400 „Triumpf“ ist in das diensthabende System der Luftabwehr in der Stadt Jewpatorija auf der Krim aufgenommen worden. Darüber informierte die Pressestelle der russischen Schwarzmeer-Flotte am Freitag.
Wie es heißt, seien die Anlagen aus dem Luftabwehr-Verband der Armee der Luftstreitkräfte und Luftverteidigung des Wehrbezirks Süd eingetroffen.
Zwei derartige Komplexe seien im Januar 2017 bzw. im Januar 2018 in Feodossija bzw. Sewastopol in Dienst gestellt worden.
Der Raketenabwehrkomplex S-400 „Triumpf“ ist zur Bekämpfung von Störflugzeugen, AWACS-Flugzeugen, Aufklärungsflugzeugen, von Flugzeugen der strategischen Fernfliegerkräfte, von operativ-taktischen ballistischen Raketen, ballistischen Raketen mittlerer Reichweite, von Hyperschall-Zielen und anderen modernen offensiven Flugmitteln bestimmt.
Die S-400-Raketensysteme können Luftziele in einer Entfernung von bis zu 600 Kilometern orten und besitzen eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern und in einer maximalen Höhe von rund 30 Kilometern.
Die mobilen S-400 sind geländegängig. Dabei beträgt die Zeit zur Entfaltung des Systems fünf Minuten….

abends:

Lug-info.com: Die zentrale Wahlkommission der LVR hat bisher zwei gesellschaftliche Bewegungen als Teilnehmer an den Wahlen zum Volkssowjet registriert – „Mir Luganschtschine“ und „Luganskij ekonomitscheskij Sojus“.

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