Presseschau vom 18.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: Nach israelischer Attacke: Russlands Militärflugzeug verschwindet vom Radar in Syrien.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist am 17. September spät abends ein russisches Militärflugzeug des Typs Il-20 bei einem Flug nahe des russischen Luftstützpunkts Hmeimim in Syrien vom Radar verschwunden.
Wie eine Quelle in der russischen Staatsbehörde gegenüber Sputnik in den frühen Montagsstunden mitteilte, sei der Kontakt zu der Crew des Militärflugzeuges um 23 Uhr Ortszeit abgebrochen – das Aufklärungsflugzeug vom Typ Il-20 sei in einer Entfernung von 35 Kilometern vor der Küste vom Radar der russischen Luftwaffenbasis Hmeimim in Syrien verschwunden. Zur selben Zeit soll ein Luftangriff der israelischen Streitkräfte gegen Ziele in Syrien stattgefunden haben. An dem Angriff seien mehrere israelische Kampfjets des Typs F-16 beteiligt gewesen.
Auch sei in derselben Zeitspanne ein Raketenangriff durch die syrische Luftabwehr in der Stadt Latakia abgewehrt worden. Wie eine syrische Quelle gegenüber Sputnik berichtet, seien die feindlichen Raketen vom Meer aus gestartet worden. Mehrere von ihnen seien im Anflug zu den Zielen in Latakia abgeschossen worden. Dieser Angriff soll von israelischen Militärkräften geleitet worden sein.
Wie die Quelle in der Verteidigungsbehörde gegenüber Sputnik weiter berichtet, sollen zur selben Zeit Raketen von der französischen Fregatte „Auvergne“ unweit von Hmeimim und Latakia gestartet worden sein.
Auf dem verschwundenen Aufklärungsflugzeug sollen sich mitsamt der Crew 14 Militärangehörige befunden haben. Das israelische Militär weigert sich derweil, sich über den angeblichen Angriff der israelischen Luftwaffe gegen Syrien zu äußern. „Wir kommentieren keine Berichte aus dem Ausland“, sagte gegenüber Sputnik eine Sprecherin der israelischen Verteidigungskräfte.

de.sputniknews.com: Dadurch konnte Krieg in Idlib verhindert werden – iranischer Außenminister erläutert:
Dank den in den letzten Wochen durchgeführten Treffen und Verhandlungen wie dem russisch-türkischen Treffen in Sotschi hat der Krieg im syrischen Idlib verhindert werden können. Darüber schrieb der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif am Dienstag auf seinem Twitter-Account.
„Die intensive, verantwortungsvolle Diplomatie der letzten Wochen, die während meiner Besuche in Ankara und Damaskus sowie während des Iran-Russland-Türkei-Gipfels und des Treffens in Sotschi betrieben wurde, konnte den Krieg in Idlib (…) verhindern“, schrieb der iranische Außenminister.
„Die Diplomatie funktioniert“, fügte er hinzu.
Am Montag hatten sich der russische Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan bei ihrem Treffen in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi darauf geeinigt, im syrischen Idlib eine entmilitarisierte Zone einzurichten. Diese soll 15 bis 20 Kilometer breit sein und bis zum 15. Oktober an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition geschaffen werden.
Idlib ist die letzte syrische Provinz, die von Kämpfern der Terrorgruppe „Dschabhat an-Nusra“ und einer Reihe illegaler Gruppierungen kontrolliert wird. Die syrischen Regierungstruppen sind zu einer Militäroperation gegen die Terroristen bereit, falls die politische Regelung erfolglos bleiben sollte.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“* in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern die Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit wird gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr der Flüchtlinge gewidmet.


lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal das „Regime der Ruhe“ verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Michajlowka und Donezkij.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und anderen Schusswaffen.
Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz und Zivilbevölkerung gibt es nicht.


de.sputniknews.com: Marinebasis am Asowschen Meer: General sieht Chance für Krim-Ergatterung.
Die Errichtung eines ukrainischen Marinestützpunkts am Asowschen Meer wird Russland aus Sicht des ukrainischen Generalleutnants Wasilij Bogdan „nachgiebig machen“.
Kiew sei in der Lage, in der Asowschen Region eine solche seemilitärische Infrastruktur aufzubauen, die Russland dazu zwingen könne, „Zugeständnisse zu machen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen“, so Bogdan gegenüber dem Portal „Obozrevatel“.
Die Errichtung eines Marinestützpunkts am Asowschen Meer kann laut dem Generalleutnant auch die Erfüllung der Minsker Abkommen sowie die Lösung anderer Probleme einschließlich der Krim-Frage günstig beeinflussen.
Bogdan zeigte sich überzeugt, dass der Westen Kiew bei diesem Vorhaben helfen wird, indem er sich auf „Vereinbarungen mit der amerikanischen Seite“ hinsichtlich der Verstärkung der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine berief.
Zuvor hatte die Regierung in Kiew Pläne angekündigt, an der Küste des Asowschen Meeres eine Basis der Marinestreitkräfte zu errichten und zwei Panzerbeiboote dorthin zu verlegen. Der Rat für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine (SNBO) hatte auch angeordnet, die Militärpräsenz im Asowschen Meer zu verstärken und die Einheiten der Küstenabwehr mit Raketenwaffen zu versorgen. Der Oberbefehlshaber des ukrainischen Heeres, Generaloberst Sergej Popko, kündigte seinerseits die Vergrößerung der Armeeabteilung an, die entlang der Küste des Asowschen Meeres stationiert ist.
Die Situation um die Seefahrt im Asowschen Meer spitzt sich seit Jahresanfang zu. Im März hatte die Ukraine den russischen Fischkutter „Nord“ aufgebracht. Der Kapitän des Schiffes wurde beschuldigt, die Krim illegal besucht zu haben. Dabei soll er „darauf abgezielt haben, staatlichen Interessen zu schaden“. Im August war das russische Tankschiff „Mechanik Pogodin“ im Hafen von Cherson aufgebracht worden.
Moskau hatte die Handlungen Kiews als „Seeterrorismus“ bezeichnet. Die russische Regierung hatte als eine Antwortmaßnahme die Grenzinspektion im russischen Teil des Asowschen Meeres intensiviert. Daraufhin hatte die ukrainische Grenzwache erklärt, dass Russland mit einer „harten Politik der Aufbringung und Durchsuchung von Schiffe begonnen“ hätte.
Die Krim war im März 2014 wieder Russland beigetreten, nachdem 96,77 Prozent der Bevölkerung der Halbinsel sowie 95,6 Prozent der Bürger von Sewastopol nach einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatten.
Die Regierung der Krim hatte das Referendum nach dem Staatsstreich in der Ukraine im Februar 2014 durchgeführt. Die Ukraine betrachtet die Krim nach wie vor als eigenes, nur zeitweise besetztes Territorium.
Die russische Regierung hatte mehrfach erklärt, dass die Bevölkerung der Krim demokratisch, in vollem Einklang mit dem Völkerrecht und der Uno-Charta für die Wiedervereinigung mit Russland abgestimmt hatte. Laut dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, ist die Krim-Frage „endgültig abgeschlossen“.


Dnr-online.ru:
Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 17. September 3:00 Uhr bis 18. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
22.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Dolomitnoje, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jakowlewka, Mineralnoje, Wasiljewka, Staromichajlowka, Saitschenko, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Zerstörungen von Wohnhäusern und ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgesfeuerten Geschosse betrug 121
Wir erinnern daran, dass die Zahl Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 377.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Abschuss von Il-20 und Tod der Crew: Schuld liegt völlig bei Israel – Schoigu
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat während eines Telefongesprächs mit dem israelischen Amtskollegen Avigdor Lieberman erklärt, dass die Schuld am Abschuss des russischen Flugzeugs in Syrien und am Tod der Crew völlig bei der israelischen Seite liegt.
„Sergej Schoigu hat konstatiert, dass ,die Schuld an dem Abschuss des russischen Flugzeugs und Tod der Besatzung völlig bei der israelischen Seite liegtʻ“, heißt es in einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums.
„Russlands Verteidigungsministerium rief die israelische Seite über verschiedene Kommunikationskanäle mehrmals dazu auf, sich Angriffen auf syrisches Territorium zu enthalten, da sie eine Bedrohung für die Sicherheit der russischen Militärs schaffen.“
Am Dienstag hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass das Aufklärungsflugzeug Il-20 von einer Rakete des syrischen Luftabwehrsystems S-200 abgeschossen worden sei. Moskau macht das israelische Militär für die Tragödie verantwortlich. Israel habe das russische Militär nicht rechtzeitig über eine Operation in Latakia in Kenntnis gesetzt, so der Sprecher der russischen Behörde, Generalmajor Igor Konaschenkow.
Die israelischen Flugzeuge hätten absichtlich eine „gefährliche Situation“ für Fluggeräte in der Region geschaffen: Das Bombardement durch die israelische Luftwaffe habe in der Nähe der französischen Fregatte „Auvergne“ und in mittelbarer Nähe der Il-20 stattgefunden, die sich gerade im Landeanflug befunden habe.
Darüber hinaus teilte Konaschenkow mit, dass die 15 russischen Militärs wegen Handlungen ums Leben gekommen sind, die das israelische Militär verantwortet.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass am späten Montagabend ein russisches Militärflugzeug des Typs Il-20 bei einem Flug nahe der russischen Luftwaffenbasis Hmeimim in Syrien vom Radar verschwunden war.
Der Kontakt zu der Crew sei um 23 Uhr Ortszeit abgebrochen. Das Aufklärungsflugzeug sei in einer Entfernung von 35 Kilometern vor der Küste vom Radar des russischen Stützpunkts Hmeimim in Syrien verschwunden.

Ukrinform.ua: MH17: Reaktion der Niederlande auf Erklärung Russlands
Die Regierung der Niederlande erklärte, dass sie den Untersuchungsergebnissen des internationalen Gemeinsamen Ermittlungsteams vertraue, die von der Schuld Russlands zeugen.
„Die Mitteilungen in Zusammenhang mit der Pressekonferenz des Verteidigungsministeriums Russlands zur Kenntnis genommen“, heißt es in der Erklärung der Regierung der Niederlande für Radio Liberty.
„Die Niederlande vertrauen vollständig den Ergebnissen des JIT (das internationale Ermittlungsteam (Joint Investigation Team JIT) und den daraus gezogenen Schlussfolgerungen. Die Untersuchung JIT hat die höchste Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Die Regierung hat sich entschieden, mit der Strafuntersuchung, die alle beteiligten Länder führen, laut der Resolution des UNO-Sicherheitsrates 2166 vollständig zusammenzuarbeiten“, heißt es in der Erklärung.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli 2014 über dem umkämpften Donbass von einer Flugabwehrrakete abgeschossen worden. Alle 298 Insassen, die meisten von ihnen niederländischen Bürger, kamen dabei ums Leben.
Das internationale Ermittlerteam (Joint Investigation Team JIT) stellte am 24. Mai seinen Bericht zum Abschuss des Flugzeuges vor. Nach den Ergebnissen der Ermittler wurde die Maschine mit einem Buk-Raketensystem aus Beständen der 53. Flugabwehrbrigade, die in Kursk stationiert ist, abgeschossen.
Am 25. Mai haben die Niederlande und Australien Russland für den Abschuss des Fluges MH17 im Jahr 2014 verantwortlich gemacht.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Il-20-Abschuss über Syrien: Russland zeigt Bewegungsschema israelischer F-16.
Russlands Verteidigungsministerium hat die Bewegungsschemata israelischer Kampfjets und des russischen Aufklärungsflugzeuges Il-20 kurz vor dessen Abschuss gezeigt. Einen Screenshot davon hat RT via Twitter publiziert.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass am späten Montagabend ein russisches Militärflugzeug des Typs Il-20 bei einem Flug nahe des russischen Luftstützpunkts Hmeimim in Syrien vom Radar verschwunden sei.
Israelische Jets hätten sich hinter dem russischen Flugzeug versteckt und zum Zeitpunkt, als es zur Landung ansetzte, den Angriff auf Ziele in der syrischen Provinz Latakia begonnen. Die russische Maschine mit 15 Militärs am Bord wurde demnach von der syrischen Luftabwehr S-200 abgeschossen.

Dnr-online.ru: Dringende Mitteilung des Staatssicherheitsministeriums der DVR:
Beim MfS der DVR hat sich freiwillig der ehemalige Mitarbeiter der Abteilung des SBU im Donezker Oblast, W. N. Boltenko, gemeldet. Während seiner Befragung wurde festgestellt, dass er zwischen 2014 und 2016 Dienst in der Abteilung des SBU im Donezker Oblast in Mariupol tat. Er war mehrfach Zeuge der Ausbildung von Diversions- und Erkundungsgruppen, die gebildet wurde, um hochrangige Persönlichkeit der DVR zu beseitigen, außerdem war er Augenzeuge von rechtswidrigen Handlungen einer Reihe von Mitarbeitern der Abteilung des SBU im Donezker Oblast, von Charaberjusch, Petruchin, Lisun, gegenüber Zivilisten, die sie unter Anwendung von Folter befragten.
Außerdem teilte W. N. Boltenko mit, dass die Führung der Abteilung des SBU im Donezker Oblast eine operative Kampfgruppe gebildet hat, die gemeinsam mit nationalistischen Bataillonen auf den Territorien in der Nähe der Abgrenzungslinie Strafaktionen gegen Zivilisten durchführt, die die DVR und LVR unterstützen.
Angesichts dessen, das W. N. diese Aktivitäten von Mitarbeitern und Führung der Abteilung des SBU nicht unterstützte, wartete er die Anweisung über seine Entlassung nicht ab, sondern entschied, nach Donezk zurückzukehren und sich an das MfS der DVR mit einer Selbstanzeige zu wenden.

de.sputniknews.com: „Gewalt oder Waffenruhe“ – Regierung will ganz Syrien von Kämpfern befreien.
Die syrische Regierung hat die Vereinbarung über die Errichtung einer demilitarisierten Zone in der Provinz Idlib kommentiert, indem sie ihre Absicht bekanntgab, das Land vollständig von Kämpfern zu befreien. Dies berichtet die Nachrichtenagentur „SANA“ unter Berufung auf eine Quelle im syrischen Außenministerium.
Demnach beabsichtigen die syrischen Behörden, entweder Gewalt einzusetzen oder einen Waffenstillstand abzuschließen.
„Syrien begrüßt jede Vereinbarung, die das Blutvergießen stoppen sowie Frieden und Sicherheit in das unter dem Terrorismus leidende Land zurückbringen kann, und betont, dass es den Kampf gegen den Terrorismus bis zur Befreiung des letzten Stückes Land fortsetzt, sei es durch militärische Operationen oder durch den Abschluss eines Waffenstillstands vor Ort“, so die Quelle.
Bemerkenswert ist, dass die Vereinbarung über die Errichtung einer demilitarisierten Zone in der Provinz Idlib im Rahmen des sogenannten „Astana-Prozesses“ abgeschlossen worden sei. Die Regelung soll dazu beitragen, die Souveränität Syriens zu bewahren.
Idlib ist die letzte syrische Provinz, die von Kämpfern der Terrorgruppe „Dschabhat an-Nusra“* und einer Reihe illegaler Gruppierungen kontrolliert wird. Die syrischen Regierungstruppen sind zu einer Militäroperation gegen die Terroristen bereit, falls die politische Regelung erfolglos bleiben sollte.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern die Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit wird gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr der Flüchtlinge gewidmet.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 18.09.2018:
In den letzten 24 Stunden wurden von Seiten der ukrainischen Straftruppen die Gebiete von elf Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka wurden Dolomitnoje, Sajzewo und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks von den Positionen der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Terroristen Tatus und Drapatyj mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Einheiten der 56. Panzergrenadier sowie der 28. und 92. mechanisierten Brigade unter Kommando von Iwanow, Martschenko und Kokorjew mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Ortschaften Wasiljewka, Mineralnoje, Jakowlewka und Staromichajlowka beschossen.
Auf Befehl des Kriegsverbrechers Gnatow haben Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Sachanka, Leninskoje, Saitschenko und Kominternowo beschossen. Trotz des bevorstehenden Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk haben die ukrainischen Kämpfer Sachanka mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 22 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Ich möchte anmerken, dass die ukrainischen Straftruppen dank der koordinierten Handlungen der Soldaten der Volksmiliz der DVR eine weitere Drohne vom Typ Quadrokopter verloren haben. Mit ihr hat der Feind das Feuer auf Sachanka geleitet. Nach der Vernichtung der Drohne hörte der Beschuss sofort auf.
Die ukrainische Führung setzt ihren Kurs zur Destabilisierung der Lage im Donbass fort. Das blutige Regime Poroschenko greift nach der kleinsten Möglichkeit und versucht sich vor seinen westlichen Kuratoren für seine Verbrechen zu rechtfertigen sowie seine Schuld für die Verletzung des „Schulwaffenstillstands“ über kontrollierte Massenmedien auf uns abzuschieben.
Nach unseren Informationen hat Najew von der obersten militärisch-politischen Führung der Ukraine den Auftrag erhalten, Beschuss, angeblich von unserer Seite, auf das von den ukrainischen Streitkräften besetzte Territorium im Vorfeld des Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk am 19. September und der UNO-Generalversammlung in New York vom 25. bis 27. September zu inszenieren. Wir rufen die ukrainischen Soldaten auf, diese verbrecherischen Befehle nicht auszuführen. Solche Provokationen von Seiten der Besatzungskräfte gefährden das Leben friedlicher Einwohner.
Die Personalausstattung der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte ist nicht höher als 60%, dies zeugt davon, dass die Bürger der Ukraine nicht dem oligarchischen, blutigen Regime dienen wollen.
Im Zusammenhang damit hat die Militärführung der Ukraine zum Zweck der zusätzlichen Ausstattung der Einheiten in der „OOS“-Zone die Anweisung gegeben, dass die Kommandeure der Truppenteile alle möglichen Maßnahmen ergreifen sollen, um Soldaten, die ihre Wehrpflicht erfüllen, zum Abschluss eines Vertrages zu zwingen. Dabei wird angegeben, dass bei Nichterfüllung des Plans zu Vertragsabschlüssen von „Zeitsoldaten“ gegen das Kommando der Truppenteile äußerst harte Strafmaßnahmen erfolgen werden, bis hin zur Entlassung. Dies erinnert sehr an eine weitere Mobilisierung.


de.sputniknews.com: Israelischer Botschafter in Moskau ins russische Außenministerium einbestellt
Der israelische Botschafter in Moskau ist im Zusammenhang mit dem Abschuss des russischen Militärflugzeugs Il-20 in Syrien ins russische Außenministerium einbestellt worden.
„In Zusammengang mit der entstandenen Situation ist der Botschafter Israels ins Außenministerin einbestellt worden“, hieß es aus der russischen Behörde.
Am Dienstag hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass das Aufklärungsflugzeug Il-20 von einer Rakete des syrischen Luftabwehrsystems S-200 abgeschossen worden sei. Moskau macht das israelische Militär für die Tragödie verantwortlich. Israel habe das russische Militär nicht rechtzeitig über eine Operation in Latakia in Kenntnis gesetzt, so der Sprecher der russischen Behörde, Generalmajor Igor Konaschenkow. …

Mil-lnr.info: Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
Trotz des Waffenstillstands hat der Gegner in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf die Ortschaften Michajlowka und Donezkij. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr 90 Geschosse abgefeuert. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten die Kriegsverbrecher Grusewitsch und Wojtschenko.
Im Zusammenhang mit der ungeordneten Verminung von Territorien an der Kontaktlinie und den zunehmenden Fällen, dass Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte auf eigene Minen geraten, ist im Gebiet von Nowoluganskkoje im Verantwortungsbereich des 3. Bataillons der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine technische Gruppe eingetroffen. Ihre Aufgabe ist die Feststellung des Schemas der Minenfelder und die Verminung neuer Territorien.
Neben dem Tod ukrainischer Kämpfer sterben auch örtliche Einwohner an Minensperren. Deshalb sind im Zusammenhang mit der neuen Verminung von Örtlichkeiten weitere Opfer auch unter der Zivilbevölkerung der in der Nähe liegenden Ortschaften nicht ausgeschlossen.
Das ukrainische Kommando verwendet weiter Journalisten für seine gemeinen Ziele, unter anderem zur Irreführung der Weltgemeinschaft und der Bevölkerung der Ukraine.
So wurde nach Informationen unserer Aufklärung die Ankunft und Aktivität einer Gruppe von Korrespondenten des Fernsehsenders „ICTV“ in Nowoswanowka im Stationierungsgebiet des 1. Bataillons der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Die Gruppe erstellt nicht nur Materialien, die die Volksmiliz diskreditieren, sie versuchen auch unsere Positionen zu ermitteln.
Wir schließen in der nächsten Zeit provokative Handlungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gegen die Volksmiliz nicht aus. …
Frage: In einem der letzten Berichte der OSZE-Mission wird gesagt, dass am 15. September am Checkpoint in Jushnaja Lomowatka Vertreter der LVR einer OSZE-Patrouille die Fahrt durch eine Straßensperre verweigert haben und sich dabei auf einen Befehl über die Schließung der Straße für alle Fahrzeuge im Zusammenhang mit technischen Arbeit und Arbeiten zur Entminung berufen haben. Können Sie dies kommentieren.
Antwort: Wir sind über einige Prinzipien der Arbeit der OSZE-Mission auf dem Territorium der LVR beunruhigt. Wir erinnern uns bis heute an die bedauerlichen Ereignisse am 23. April nicht weit von Prischib, wo ein Fahrzeug der OSZE mit tödlichem Ausgang gesprengt wurde. Die Volksmiliz der LVR versucht mit allen Mitteln, eine Wiederholung solcher Fälle zu verhindern, und die internationalen Beobachter nehmen unsere Bemühungen ihre Sicherheit zu gewährleisten nicht eindeutig auf. Ich möchte anmerken, dass Jushnaja Lomowatka wie auch Prischib nicht weit von der Kontaktlinie und von ukrainischen Terroristen sind, und wie die Praxis zeigt, ist dort alles zu erwarten.


de.sputniknews.com: So schätzt Damaskus Putins und Erdogans Idlib-Deal ein:
Das offizielle Damaskus begrüßt die Vereinbarung der Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, über die Einrichtung einer demilitarisierten Zone in der syrischen Provinz Idlib. Das teilte die Agentur Sana am Dienstag unter Verweis auf eine Quelle aus dem syrischen Außenministerium mit.
„Die Arabische Republik Syrien begrüßt das Abkommen zu Idlib, das gestern in Sotschi verkündet wurde, und betont, dass diese Vereinbarung ein Ergebnis der intensiven Konsultationen zwischen Syrien und Russland und der Koordinierung des Vorgehens beider Länder ist“, so die Quelle.
Am Montag hatten Putin und Erdogan bei ihrem Treffen in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der syrischen Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.


Dnr-online.ru: „In der Ukraine wurde das Rentenalter erhöht, in Russland wird es auch verändert. Wir haben nicht ein solches Niveau von Renten, dass man von einer Erhöhung des Rentenalters sprechen können. Deswegen wird in überschaubarer Zukunft über eine Veränderung des Rentenalters nicht einmal diskutiert werden“, sagte Denis Puschilin.


de.sputniknews.com: Abschuss russischer Il-20: Israel macht Damaskus „voll verantwortlich“.
Israel sieht die ganze Schuld für den Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeugs Il-20 über Latakia bei Damaskus. Zugleich gab das israelische Militär zu, dass seine Kampflugzeuge in der vergangenen Nacht ein Objekt der syrischen Streitkräfte bombardiert hätten.
Die israelische Verteidigungsarmee sieht Syrien als „voll verantwortlich“ für den Vorfall mit dem russischen Aufklärungsflugzeug Il-20 und beschuldigt den Iran und die libanesische Hisbollah-Bewegung der Beteiligung an der Tragödie.
„Israel betrachtet das Regime (des syrischen Präsidenten Baschar al- Assad – Anm. d. Red), dessen Militärs das russische Flugzeug abgeschossen haben, für diesen Vorfall als voll verantwortlich. Israel hält auch den Iran und die Terrororganisation Hisbollah für verantwortlich“, heißt es in der offiziellen Erklärung.
Gleichzeitig hat Israel zugegeben, dass seine Flugzeuge letzte Nacht Objekte der syrischen Streitkräfte bombardiert hätten.
„Letzte Nacht haben Jagdflugzeuge der israelischen Verteidigungsarmee ein Unternehmen der syrischen Streitkräfte getroffen, dessen Systeme zur Herstellung präziser tödlicher Waffen bald im Auftrag des Irans für die Hisbollah nach Libanon transportiert werden sollten“, heißt es in der Erklärung der israelischen Verteidigungsarmee.
Die Armee hat ebenso betont, dass diese Waffen für einen „Angriff auf Israel“ vorgesehen gewesen seien und eine Bedrohung für das Land dargestellt hätten.
Der russische Seefernaufklärer Iljuschin Il-20 war am späten Montagabend von den Radaren verschwunden. Zum fraglichen Zeitpunkt hatten israelische F-16 die syrische Provinz Latakia bombardiert.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums geriet die Iljuschin ins Feuer der syrischen Luftabwehr, denn die israelischen F-16 hätten sich absichtlich hinter dem russischen Flugzeug versteckt. Israel habe Russland zudem nicht vor den geplanten Angriffen gewarnt, hieß es aus Moskau.
Nach russischen Angaben wurde die Maschine mit einer syrischen S-200-Rakete abgeschossen. Alle 15 Insassen kamen dabei ums Leben. Israel bestätigte am Dienstag, dass seine Luftwaffe zum fraglichen Zeitpunkt Angriffe auf Syrien geflogen hatte, machte jedoch Syrien für den Abschuss der Il-20 verantwortlich. Die israelische Armee erklärte zudem, Moskau sei über die Luftangriffe auf Syrien über einen speziellen Kommunikationskanal informiert worden.


de.sputniknews.com: Ex-Nativ-Chef zum Flugzeugabschuss in Syrien: Ausschweigen keine Variante für Israel.
Die künftigen Beziehungen zwischen Russland und Israel nach dem Flugzeugabschuss über Syrien werden laut dem ehemaligen Chef des israelischen Sonderdienstes „Nativ“, Jacob Kedmi, davon abhängen, wie Israels Leitung auf den Zwischenfall reagieren wird. Der Experte kritisierte die Handlungen der israelischen Luftwaffe als verantwortungslos.
Russland und Israel haben laut Kedmi vereinbart, dass israelische Angriffe auf Syrien keinesfalls russische Militärs gefährden würden. „Nach dem Vorfall im Himmel über Latakia am 17. September könnte das Kommando der russischen Gruppierung in Syrien mit Recht den Eindruck bekommen, dass diese Vereinbarungen nicht funktionieren“, sagte Kedmi in einem Gespräch mit RIA Novosti.
„Russland kann sich nicht darauf verlassen, dass Israel am Niveau gegenseitiger Verständigung festhalten wird, mit dem die russische Seite gerechnet hat.“ Es sei kein Zufall, dass Moskau die Handlungen der israelischen Luftwaffe als nicht entsprechend dem Klima der russisch-israelischen Partnerschaft kritisierte.
Kedmi nannte die Handlungen des israelischen Militärs verantwortungslos. Er äußerte auch die Vermutung, dass die Möglichkeiten der israelischen Luftwaffe im Himmel über Syrien nun eingeschränkt werden könnten.
„Was künftige Reaktionen der russischen Seite betrifft, wird alles davon abhängen, welche Verhaltenslinie die israelische Leitung wählen wird“, sagte Kedmi. „Sich auszuschweigen klappt nicht. Sonst wird Russland zusätzliche Maßnahmen zum Schutz seiner Militärinteressen in Syrien einleiten“, meint der Experte.
Israelische Jets hätten sich hinter dem russischen Flugzeug versteckt und zum Zeitpunkt, als es zur Landung ansetzte, den Angriff auf Ziele in der syrischen Provinz Latakia begonnen. Die russische Maschine mit 15 Militärs an Bord wurde demnach von der syrischen Luftabwehr S-200 abgeschossen.


de.sputniknews.com: Flugzeugabschuss: Russlands Verteidigungsminister stellt Israel „Antwort“ in Aussicht.
Nach dem Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeugs über Syrien hat der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu Israel für den Vorfall mit 15 Toten verantwortlich gemacht. In einem Gespräch mit seinem israelischen Amtskollegen Avigdor Lieberman stellte Schoigu am Dienstag Gegenmaßnahmen in Aussicht.
„Das Vorgehen des israelischen Verteidigungsministeriums entspricht nicht dem Geist der russisch-israelischen Partnerschaft“, erklärte Schoigu in seinem Telefonat mit Lieberman nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau. „Wir behalten uns weitere Antwortmaßnahmen vor.“
Später teilte Schoigu auf einer Kollegiumssitzung seines Ministeriums mit, dass Russland solche Schritte Israels „nicht unbeantwortet“ lasse. Darüber habe er den israelischen Amtskollegen Lieberman bereits in Kenntnis gesetzt.
Der russische Seefernaufklärer Iljuschin Il-20 war am späten Montagabend von den Radaren verschwunden. Zum fraglichen Zeitpunkt hatten israelische F-16 die syrische Provinz Latakia bombardiert.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums geriet die Iljuschin ins Feuer der syrischen Luftabwehr, denn die israelischen F-16 hätten sich absichtlich hinter dem russischen Flugzeug versteckt. Israel habe Russland zudem nicht vor den geplanten Angriffen gewarnt, hieß es aus Moskau.
Nach russischen Angaben wurde die Maschine mit einer syrischen S-200-Rakete abgeschossen. Alle 15 Insassen kamen dabei ums Leben. Israel bestätigte am Dienstag, dass seine Luftwaffe zum fraglichen Zeitpunkt Angriffe auf Syrien geflogen hatte, machte jedoch Syrien für den Abschuss der Il-20 verantwortlich. Die israelische Armee erklärte zudem, Moskau sei über die Luftangriffe auf Syrien über einen speziellen Kommunikationskanal informiert worden.
General Viktor Bondarew, einst russischer Luftwaffenchef und seit 2017 Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Föderationsrats (Parlaments-Oberhaus), sagte am Dienstag, der Abschuss der Il-20 werde nicht zu einem militärischen Konflikt mit Israel führen, jedoch die diplomatischen Beziehungen beider Staaten überschatten.

Dnr-online.ru: Im Ergebnis der Einschreibungskampagne an den Einrichtungen für höhere berufliche Bildung der DVR, die dem Bildungs- und Wissenschaftsministerium der DVR unterstehen, wurden auf Plätze, die durch das republikanische Budget der DVR finanziert werden, 8200 Studenten aufgenommen, auf Plätze die durch natürliche oder juristische Personen finanziert werden 3600.
Im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass wurden 193 Studenten aufgenommen, die in verschiedenen Städten und Bezirken des vorübergehend von der Ukraine kontrollierten Territoriums des Donezker Oblast leben.

Ukrinform.ua: Kobolew: Regierung erhöht Gaspreise für Bevölkerung.
Die Regierung hat mit dem internationalen Währungsfonds (IWF) eine Erhöhung der Gaspreise für Bevölkerung vereinbart.
Die Gaspreise werden stufenweise bis zum April 2020 steigen, gab der Leiter des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz, Andrij Kobolew, auf einer Konferenz von „European Business Association“ bekannt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Laut Kobolew ist die Zusammenarbeit mit dem IWF sehr wichtig für die wirtschaftliche Stabilität der Ukraine in kommenden Jahr. Die Regierung habe einen Kompromiss mit dem IWF erreicht. Die Gaspreise würden steigen. Über die Höhe der Preise würde noch verhandelt.
Kobolew wollte Berichte über die erste Erhöhung um 25 Prozent nicht bestätigen.
Der Regierungschef W
ladimir Grojsman erklärte zuvor, die Erhöhung sei ein notwendiger Schritt. Dazu habe sich die Ukraine schon vor 10 Jahren verpflichtet.
Eine Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) befindet sich vom 6. bis 19. September in der Ukraine. Die Ukraine erwartet vom IWF weitere Hilfstranchen. Der IWF fordert im Gegenzug die Anpassung der Gaspreise für die Bevölkerung
an das Marktniveau.

de.sputniknews.com: Il-20-Abschuss: Putin verspricht „Schritte, die alle merken werden“.
Nach dem Abschuss einer Il-20 will Russlands Präsident Wladimir Putin die Sicherheit seiner Soldaten in Syrien verstärken lassen. Das russische Militärflugzeug wurde am Montag durch eine syrische Abwehrrakete versehentlich getroffen. Moskau gibt jedoch Israel die Schuld, dessen Kampfjets zu diesem Zeitpunkt Syrien angegriffen hatten.
Am Dienstagvormittag hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu mit seinem israelischen Amtskollegen Avigdor Lieberman wegen des Il-20-Abschusses telefoniert und ihm „Antwortmaßnahmen“ in Aussicht gestellt. Putin dagegen geht von einem „tragischen Zufall“ aus.
„Was unsere Antwortmaßnahmen angeht, so werden diese vor allem auf mehr Sicherheit für unsere Militärs, unsere Objekte in der Arabischen Republik Syrien abzielen“, sagte Putin am Dienstag in Moskau. „Das werden Schritte sein, die alle merken werden“, so der russische Präsident auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ungarischen Amtskollegen Viktor Orbán.
Er selbst sehe den Abschuss der Il-20 eher als einen tragischen Zufall, sagte Putin. „Hier handelt es sich offenbar um eine Abfolge tragischer Zufälle. Denn es war kein israelisches Flugzeug, das das unsere abgeschossen hat.“
Der russische Seefernaufklärer Iljuschin Il-20 war am späten Montagabend von den Radaren verschwunden. Zum fraglichen Zeitpunkt hatten israelische F-16 die syrische Provinz Latakia bombardiert.
Nach Informationen des russischen Verteidigungsministeriums geriet die Iljuschin ins Feuer der syrischen Luftabwehr, denn die israelischen F-16 hätten sich absichtlich hinter dem russischen Flugzeug versteckt. Israel habe Russland zudem nicht vor den geplanten Angriffen gewarnt, hieß es aus Moskau.

Russland ist seit 2015 auf Bitte aus Damaskus in Syrien militärisch präsent, um die Regierungstruppen im Kampf gegen den Daesh (auch Islamischer Staat, IS und andere Terrormilizen zu unterstützen.


de.sputniknews.com: MH17-Abschuss: Wo sich Militär-Bürokratie als nützlich erweist
Iswestija
Wie gut, dass es beim russischen Militär eine ordentliche Verwaltung gibt. Das russische Verteidigungsministerium hat erklärt, anhand von technischen Unterlagen festgestellt zu haben, dass der malaysische Flug MH17 mit einer ukrainischen Rakete abgeschossen wurde. Diese Beweise wird Kiew kaum widerlegen können.
Flugabwehrraketen unterliegen einer strengen Erfassung. Was so kompliziert klingt, bedeutet im Grunde nur, dass jede Bewegung einer Flugabwehrrakete von der Herstellung bis zur Entsorgung akribisch festgehalten wird.
Der Raketenhersteller zum Beispiel hinterlegt Akten über die Herkunft von Flugkörpern in seinem Archiv. Auch müssen Truppeneinheiten alles sehr genau erfassen, was mit einem Flugkörper im Verlauf seiner Dienstzeit passiert: Wie wird die Rakete eingesetzt, wie lange verbleibt sie bei Übungen oder während der Gefechtsbereitschaft auf der Startrampe, wann, wo und von wem wird sie gewartet etc.
Bei so viel genauer Dokumentation kommt einiges an Unterlagen zusammen. Doch im Zweifelsfall helfen die Akten, nachzuverfolgen, wo eine Rakete hergestellt, wohin sie geliefert, wo sie gelagert und möglicherweise eingesetzt wurde.
Genauso hat das russische Verteidigungsministerium jene Rakete identifiziert, mit welcher der malaysische Flug MH17 am 17. August 2014 über dem Donbass abgeschossen wurde. Ihre Erkenntnisse hat die russische Behörde kürzlich bei einem Briefing vorgestellt.
Die zentralen Beweisstücke sind demnach der Düsenblock einer Rakete mit der Seriennummer 9D131.1.05.000 Nr. 8.30.113 und der Rumpf eines Strahltriebwerks mit der Seriennummer 9D1318869032.
Eingebaut wurden diese Bauteile in der Rakete mit der Seriennummer 9M38 Nr. 886847379. Dies geht laut dem russischen Verteidigungsministerium aus dem Archivunterlagen des Herstellers hervor.
Demnach war die Rakete am 24. Dezember 1986 in der russischen Stadt Dolgoprudnyj fertiggestellt und am 29. Dezember mit der Bahn an die Truppeneinheit Nr. 20152 im ukrainischen Terebowlja verschickt worden.
„Es ist nachweislich bekannt, dass die Rakete von der Truppeneinheit erhalten wurde“, sagte Nikolai Parschin, Leiter der Hauptabteilung für Raketen- und Artilleriewesen der russischen Streitkräfte, bei der Präsentation der Ermittlungsergebnisse.
Als Truppeneinheit Nr. 20152 wurde die 223. Flugabwehrbrigade der Heerestruppen der Sowjetunion bezeichnet. Diese Einheit verfügte über „Buk“-Flugabwehrsysteme. Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde die Einheit in die neuentstandenen ukrainischen Streitkräfte eingegliedert. Waffen und Munition aus dem Sowjetbestand verblieben in ihrem Besitz.
Später ist die Brigade in das 223. Flugabwehrregiment umbenannt worden und ist seither in der westukrainischen Stadt Stryj stationiert. Im Sommer 2014 waren Teile dieses Regiments an den Kampfhandlungen im Osten der Ukraine beteiligt.
Jetzt ist es an der Ukraine, Unterlagen hinsichtlich der genannten Rakete vorzulegen, die die Beweise des russischen Verteidigungsministeriums widerlegen würden. Welche Argumente könnte Kiew dabei vorbringen?
Kiews mögliche Version 1
Die Rakete sei zur Instandsetzung an den russischen Hersteller übergeben und vor dem Ausbruch der russisch-ukrainischen Krise nicht zurückgeliefert worden.
Diese Behauptung müsste entsprechend durch Unterlagen belegt werden. Diese Dokumente zu fälschen, ist so gut wie unmöglich, sodass sie höchstwahrscheinlich nicht vorgelegt werden können.
Kiews mögliche Version 2
Die Rakete sei in der Oblast Donezk oder Lugansk gelagert worden, wo sie von den Volksmilizen der Volksrepubliken erbeutet und anschließend eingesetzt worden sei.
Auch dieses Argument müsste dokumentarisch bestärkt werden. Die Verschickung von Raketen zwischen Truppeneinheiten oder Waffenlagern muss in den Unterlagen verzeichnet worden sein, die sowohl im Archiv des 223. Flugabwehrregiments als auch des ukrainischen Verteidigungsministeriums hinterlegt sein müssten.
Die Kiewer Führung hat indes erklärt, keine „Buk“-Raketen bei den Kampfhandlungen im Osten der Ukraine verloren zu haben.
Kiews mögliche Version 3
Die Rakete sei 2007 als Bestandteil eines „Buk“-Flugabwehrsystems an Georgien übergeben und von den russischen Truppen im Kaukasuskrieg von 2008 erbeutet worden. Danach sei die Rakete eingelagert und erst 2014 zu Provokationszwecken eingesetzt worden.
Es ist wahr, dass die Ukraine Flugabwehrsysteme an Georgien lieferte. Aber dieses Geschäft, die Übergabe der Raketensysteme an den Auslandskunden und deren weiterer Verbleib müssen dokumentiert worden sein. Die Dokumentation nachträglich zu fälschen, ist sehr schwierig.
Noch schwieriger ist die Vorstellung, dass die russische Armee eine erbeutete Rakete ohne jedwede Dokumentation in den Einsatzdienst stellt.
Kiews mögliche Version 4
Die Rakete sei auf der Halbinsel Krim gelagert und von den russischen Truppen 2014 erbeutet worden.
Dieses Argument ist bereits beim Briefing des russischen Verteidigungsministeriums entkräftet worden. Laut der russischen Behörde zählte ein Großteil der auf der Krim vorgefundenen Raketen zur Modifikation 9M38M1. Fünf davon seien 1984 hergestellt worden und verfügten über andere Seriennummern.
Dass eine Rakete 9M38 mit der Nummer 886847379 auf der Krim gelagert worden sei, müsste die Ukraine ebenfalls dokumentarisch belegen. Auch bei diesen Unterlagen ist eine nachträgliche Fälschung kaum möglich.
Am spannendsten wird es jetzt sein, die Akten des 223. Flugabwehrregiments einzusehen. Sollte die Prüfung plötzlich ergeben, dass die nötigen Unterlagen fehlen oder auffällige Lücken aufweisen, wird es für Kiew schwierig werden, stichhaltige Argumente vorzubringen.
Wobei dies angesichts des gegenwärtigen Zustands, in dem sich die zwischenstaatlichen Beziehungen befinden, kaum Konsequenzen auslösen wird. Viel wahrscheinlicher ist es, dass Russland in der Ukraine und im Westen der Urkundenfälschung oder sonstiger Manipulationsversuche beschuldigt wird.
Doch es gibt auch Interessenten, die die Wahrheit wirklich wissen wollen: Die malaysische Regierung zum Beispiel – oder das Management der Malaysia Airlines und die Versicherer der Fluggesellschaft, die bereits hohe Abfindungen an die Firma und die Hinterbliebenen der Opfer ausgezahlt haben, und gerne wüssten, wer nun endlich für den Schaden haften muss.


ukrinform.ua: Russland ist für MH17-Abschuss verantwortlich: EU hat volles Vertrauen in Untersuchungsergebnisse.
Die Europäische Union hat volles Vertrauen in die Arbeit des internationalen Ermittlungsteams (Joint Investigation Team JIT) zum Abschuss des malaysischen Verkehrsflugzeuges MH17 und in die Ergebnisse seiner unabhängigen, professionellen und unparteiischen Untersuchung.
Das sagte ein EU-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Ukrinform in Brüssel.
Laut dem Zwischenbericht des JIT wurde die Passagiermaschine der Malaysia Airlines mit einem Flugabwehrsystem Buk der russischen Streitkräfte abgeschossen. Das Buk-Raketensystem gehörte zu Beständen der 53. Luftabwehr-Brigade in der russischen Stadt Kursk.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte am Montag in Moskau, dass die Rakete, die für den Abschuss des malaysisches Passagierflugs MH17 verantwortlich war, aus der Ukraine stammte. Sie wurde in einem Werk in Gebiet Moskau 1986 produziert und im selben Jahr an eine Militäreinheit in der Stadt Stryi, Gebiet Lwiw, in der Ukraine geliefert.
Die Boeing von Malaysia Airlines mit Flugnummer MH17 wurde am 17. Juni 2014 über den besetzten Gebieten der Ostukraine abgeschossen. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben.


de.sputniknews.com: Syrischer Abgeordneter: Das wollte Israel mit seiner feigen Operation erreichen
Die israelischen Luftstreitkräfte haben das russische Flugzeug indirekt zum Abschuss gebracht, um die am Vortag vereinbarten Abkommen über Idlib zu vereiteln. Diese Meinung hat der Abgeordnete des syrischen Parlaments, Safwan Qirbi, im Gespräch mit Sputnik geäußert.
„Erstens wurde das russische Flugzeug Il-20 abgeschossen, um die russischen Kräfte dazu zu zwingen, das syrische Territorium zu verlassen. Zweitens wollte man das Abkommen vereiteln, das die Präsidenten Russlands und der Türkei gestern Abend in Sotschi abgeschlossen haben“, so der Abgeordnete.
In Sotschi sei ein einzigartiges Abkommen abgeschlossen worden, das es der Türkei ermöglicht habe, würdevoll aus einem mit der Situation in Idlib verbundenen Dilemma herauszukommen, merkte Qirbi an.
Es seien inakzeptable Handlungen der israelischen Kräfte, besonders wenn man die Tatsache berücksichtige, dass sich in diesem Teil Syriens der wesentliche Teil der russischen Militärs befinde, so der Parlamentarier. „Der gut vorbereitete israelische Sondereinsatz wurde durchgeführt, um der russischen militärischen Präsenz in Syrien ein Ende zu setzen.“ Die Israelis haben laut Qirbi die Flugbahn der russischen Maschine gesehen.
„Das israelische Flugzeug hat sich absichtlich hinter dem Flugkörper des russischen Flugzeugs versteckt und es damit dem Angriff ausgeliefert.“

de.sputniknews.com: Russland offenbart Aufgabe über Syrien abgeschossener Il-20:
Das über Syrien abgeschossene russische Flugzeug Il-20 hat laut dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu eine Aufklärungsaufgabe in der Deeskalationszone in Idlib ausgeführt.
„Es sollte Lagerungs- und Montageorte von Fluggeräten feststellen, die aus dieser Zone abfliegen und verschiedene Gebiete Syriens angreifen“, sagte Schoigu am Dienstag. …

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