Presseschau vom 12.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Moskau warnt USA vor „neuen gefährlichen Schritten“ in Syrien.
Das russische Außenministerium hat die USA und deren Verbündeten vor „neuen gefährlichen Schritten“ in Syrien gewarnt. Eine entsprechende Erklärung erschien am Dienstag auf der Webseite der Behörde.
In der vergangenen Woche hatte der ständige UN-Botschafter Russlands, Wassili Nebensja, Washington aufgerufen, die Ziele eines möglichen Angriffs in Syrien offenzulegen. Außerdem forderte Russland von den USA, diese Angaben an die OPCW weiterzugeben, damit die Experten der Organisation eine Inspektion der Objekte durchführen können, die in Washington für Besorgtheit sorgen.
„Es ist bereits eine Woche vergangen, und trotzdem sind nach unserem Wissen keine Informationen und Anfragen bei der OPCW eingegangen, was erneut auf die wahren Absichten der westlichen,Troika‘ hinweist“, heiß es.
Russland erklärte bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrates, es verfüge über „unwiderlegbare Beweise“ einer bevorstehenden Provokation in Syrien. So hatte das russische Versöhnungszentrum am Dienstag unter Berufung auf Einwohner der Provinz Idlib mitgeteilt, dass Dreharbeiten zu einem inszenierten Giftgasanschlag in der Region begonnen hätten. Der angebliche C-Waffen-Angriff solle dann der syrischen Armee angelastet und als Vorwand für einen neuen Angriff der internationalen Koalition verwendet werden.
Idlib bleibt zur Zeit die letzte Bastion der Dschihadisten in Syrien. Moskau, Damaskus und Teheran betonen die Notwendigkeit einer Militäroperation gegen die Militanten.

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR:
Der Feind verletzt weiter den geltenden „Schulwaffenstillstand“ und beschießt unser Territorium.
Dabei wählt er als grundlegendes Ziel für seine gemeinen Schläge zivile, offensichtlich friedliche Objekte.
Heute war ein solches Objekt landwirtschaftliche Technik – ein Traktor vom Type „Belarus“.
Um 17:30 Uhr wurde im Gebiet von Bajrak in Richtung Gorlowka aus Richtung Nowoluganskoje mit einem Antipanzerraketenkomplex ein Schuss mit einer Rakete auf den fahrenden Traktor abgegeben.
Durch glücklichen Zufall traf die Rakete daneben.
Dieser Fall ist eine weitere Bestätigung der Prinzipienlosigkeit der ukrainischen Kämpfer aus der 72. mechanisierten Brigade, die der Kriegsverbrecher Tatus kommandiert.
Beim letzten Mal, am 28. August, wurde ebenfalls tagsüber ein Fahrzeug vom Typ BalAS im Gebiet von Dokutschajewsk beschossen und der Fahrer starb.
Diese Faschisten, ein anderes Wort gibt es für sie nicht mehr, haben die Abreise des Koordinators der OSZE in der humanitären Untergruppe Toni Frisch aus unserer Republik abgewartet und haben dann ihren gemeinen Schlag durchgeführt.
Wir fordern von der OSZE-Mission, diesen Fall von Mordversuch an einem friedlichen Bürger unserer Republik festzuhalten!
Und die Kriegsverbrecher aus den ukrainischen Streitkräften warnen wir – freut euch nicht, die Vergeltung wird euch auf jeden Fall erreichen!

de.sputniknews.com: Medien entlarven Unterstützung an syrische Terroristen durch die Niederlande.
Journalisten der niederländischen Rundfunkanstalt Niederlandse Omroep Stichting (NOS) haben bei einer Recherche herausgefunden, dass die Behörden des Landes die Organisation „Dschabhat asch-Schamia“ in Syrien technisch und finanziell unterstützt haben. Die Gruppierung war zuvor in einem Gerichtsprozess als terroristisch eingestuft worden.
Die niederländischen Behörden versorgten die Mitglieder der Gruppierung laut dem Bericht mit Ausrüstung, Uniformen und Kleintransportern.
Interessant ist dabei, dass „Dschabhat asch-Schamia“ früher bei einem Gerichtsprozess gegen einen niederländischen Bürger, der Mitglied dieser Organisation war, als terroristisch eingestuft wurde. Die niederländische Staatsanwaltschaft erklärte jedoch gegenüber Journalisten, sie könne den terroristischen Charakter der Gruppierung nur im Rahmen dieses konkreten Falls kommentieren.
Laut niederländischen Medien ist das nicht das erste Mal, dass die Behörden des Landes der sogenannten „gemäßigten Opposition“ geholfen hatten, deren Vertreter „ernste Menschenrechtsverletzungen“ zu verantworten hätten. Namen der konkreten Gruppierungen wurden allerdings nicht genannt, weil diese geheim gehalten werden.
Im Repräsentantenhaus des niederländischen Parlaments zeigte man sich über die Meldung schockiert. Das Außenministerium des Landes erklärte, der Bericht werde „sehr ernst behandelt“. Man fühle sich in der Überzeugung bestärkt, dass die Entscheidung, die finanzielle Unterstützung an die syrische Opposition zu stoppen, richtig gewesen sei.

 

vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal das „Regime der Ruhe“ verletzt und Michajlowka beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der LVR mit.
Geschossen wurde aus Richtung Solotoje. Die ukrainischen Streitkräfte verwendeten Granatwerfer und Schusswaffen.
Durch Geschsstreffer wurden ein Haus und eine Holzgebäude in der Kotljarowskij-Straße beschädigt.
Verletzte und der Zivilbevölkerung und den Soldaten der Volksmiliz gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Putin appelliert an mutmaßliche Skripal-Attentäter.
Die beiden mutmaßlichen Attentäter im Fall Skripal sind den russischen Behörden bekannt, samt Aufenthaltsort. Das hat Russlands Präsident Wladimir Putin am Mittwoch in Wladiwostok erklärt. Er fordert sie auf, sich öffentlich zu stellen – „so wäre es für alle besser.“
Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich am Mittwoch öffentlich an Alexander Petrow und Ruslan Boschirow mit dem Appell gewendet, sich zu stellen. Die beiden Russen sollen im März in Großbritannien den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia vergiftet haben, wie die britischen Behörden behaupten.
Die russischen Behörden wiederum hätten die beiden schon identifiziert, sagte Putin auf dem Östlichen Wirtschaftsforum Wladiwostok. „Wir wissen, wer sie sind. Wir haben sie gefunden.“
Der Präsident fügte hinzu: „Ich hoffe, dass sie auftauchen und selber über sich selbst erzählen. So wäre es für alle besser.“
Putin appellierte an die beiden mutmaßlichen Täter: „Ich wende mich an Sie: Meldet Euch irgendwie, kommt in ein Massenmedium.“ Bei den beiden handelt es sich laut dem Präsidenten um „Zivilisten“ mit „keinerlei kriminellem Hintergrund´“.
Sergej Skripal und seine Tochter Julia, die am 4. März unweit des geheimen Militärlabors Porton Down bewusstlos aufgefunden wurden, waren nach Darstellung der britischen Regierung mit dem tödlichen Giftstoff A234, im Westen unter dem russischen Namen Nowitschok bekannt, vergiftet worden. Ihre schnelle Genesung halten Experten jedoch für überraschend.
Die britische Regierung machte umgehend Russland für das mutmaßliche Attentat verantwortlich. Russland weist diesen Vorwurf von sich und fordert eine unabhängige Aufklärung.
Das mit der Untersuchung beauftragte britische Militärlabor Porton Down teilte im April mit, dass eine russische Herkunft des Nervengifts nicht nachweisbar sei.
Anfang September hat die britische Polizei Bilder von zwei Verdächtigen veröffentlicht. Bei ihnen soll es sich um russische Geheimdienstmitarbeiter Alexander Petrow und Ruslan Boschirow handeln. Russland bestreitet das.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 11. September 3:00 Uhr bis 12. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 23.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sajzewo, Dolomitnoje, Gorlowka (Bajrak, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Staromichajlowka, Mineralnoje, Spartak, Flughafen, Donezk (Trudowskije), Sachanka, Leninskoje, Kominternowo, Nowaja Tawrija.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowoluganskoje in Richtung Dolomitnoje mit Schützenpanzern geriet ein Haus in der Shelesnodoroshnaja-Straße 39 in Brand.
Opfer unter der Zivilbevölkerungwurden bisher nicht festgestellt
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 187.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 174.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Ukraine verlegt Truppen ans Asowsche Meer.
Kiew baut seine Truppenpräsenz an dem ans Schwarze Meer grenzenden Asowschen Meer aus. Das haben ein ranghoher ukrainischer Militär und ein Regierungsmitglied mitgeteilt. Sie erklären, warum das geschieht.
Das ukrainische Militär hat die am Asowschen Meer stationierte Armeegruppierung verstärkt. Das hat der Befehlshaber der ukrainischen Landstreitkräfte, Generaloberst Sergej Popko, am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite mitgeteilt.
Diese Maßnahme des ukrainischen Generalstabes zielt laut Popko darauf ab, „die Situation in der Region vollständig unter Kontrolle zu bringen, die Handlungen der (dortigen) Schiffsgruppierung zu unterstützen und eine zuverlässige Verteidigung der Meeresküste zu sichern“.
Der stellvertretende Infrastruktur-Minister Juri Lawrenjuk teilte auf Facebook mit, die Ukraine habe die Verlegung von zwei gepanzerten Schnellbooten vom Typ Gjursa-M zum Asowschen Meer abgeschlossen. Am Sonntag sei das Schnellboot „Lubny“ und am Dienstag das Schnellboot „Krementschug“ zu Wasser gelassen worden.
Zuvor hatte der Rat für nationale Sicherheit und Verteidigung (SNBO) der Ukraine verfügt, die militärische Präsenz im Asowschen Meer zu verstärken und die Küstenschutz-Einheiten mit Raketenwaffen auszurüsten.
Kiew beschuldigt Moskau, Schiffe aufzubringen, die durch die Straße von Kertsch zu ukrainischen Seehäfen unterwegs sind. Die Schiffe würden untergenutzt liegen, weswegen ihre Besitzer Verluste hinnehmen müssten, wird geklagt. Die stellvertretende Außenministerin der Ukraine, Jelena Serkal, erklärte jedoch, die Schiffskontrollen im Asowschen Meer durch den russischen Grenzdienst erfolgten protokollgemäß und ohne Rechtsverstöße.
Die Grenzschutzbehörde der Krim hat ihrerseits erklärt, dass die Kontrollen ausländischer Schiffe entsprechend dem Völkerrecht vorgenommen würden. Es seien bisher keine Einsprüche von Schiffsbesitzern erhoben worden.
Die Seestreitkräfte der Ukraine verfügen gegenwärtig über sechs leichte Schnellboote vom Typ Gjursa-M. Sie wurden in dem Unternehmen „Kusnja na Rybalskom“ gebaut, das sich im Besitz des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko befindet.


Dnr-online.ru: Das kommissarische Staatsoberhaupt der DVR Denis Puschilin unterzeichnete den Erlass Nr. 9 vom 11. September 2018 „Über einen bevollmächtigten Vertreter der DVR bei den Verhandlungen der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk“.
Gemäß diesem Erlass wird Natalja Nikonorowa (Außenministerin der DVR) zur bevollmächtigten Vertreterin der DVR bei den Verhandlungen der dreiseitigen Kontaktgruppe ernannt.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Kamikaze-Drohnen gegen Donbass: Auf seine Kämpfer setzt Kiew wohl keine Hoffnung mehr.
vpk.ru
Die ukrainische Armee rüstet sich weiter zu einem „Krieg aus Entfernung“ gegen den Donbass. Dafür kauft Kiew teure Technik im Westen ein. Diesmal liefert eine polnische Firma Bausätze für Drohnen, die in Kamikaze-Angriffen gegen die Volksmilizen im abtrünnigen Kohlerevier Donbass im Osten des Landes eingesetzt werden sollen.
Als eine gute Alternative zu Panzerabwehrwaffen bewirbt die polnische Firma WB Electronics ihre Kampfdrohne „Warmate 1“. Im Grunde ist das Luftvehikel nichts anderes als ein patrouillierendes Geschoss: in einem Umkreis von zehn Kilometern und einer Höhe von 500 Metern kreist die Drohne über dem Zielobjekt, bis sie das Kommando erhält, sich darauf zu stürzen und es durch Selbstzerstörung zu sprengen. Je nach Gefechtskopf kann die Kamikaze-Drohne auf Soldaten, Panzerfahrzeuge oder Artilleriestellungen einwirken.
Im Juli dieses Jahres hat der ukrainische Staatskonzern „Ukrspezexport“ die technische Dokumentation, also die Bauanleitung, für die polnische Drohne erhalten. Die Geräte sollen bei einem Elektronikhersteller in der ukrainischen Stadt Tschernigow aus polnischen Bausätzen montiert werden.
Ukrainische Medien hatten schon 2016 berichtet, der ukrainische Telekommunikationsausrüster „Chezara“ habe zwei Exemplare des polnischen Fluggeräts samt einer Produktionslizenz erworben. Die Drohnen würden auf dem Flugplatz von Tschernigow erprobt und den Anforderungen der ukrainischen Truppen unter der Maßgabe der Kampferfahrungen im Donbass angepasst, erklärte das ukrainische Verteidigungsministerium damals gegenüber einem lokalen Nachrichtenportal.
12.000 US-Dollar koste eine „Warmate“-Drohne inklusive Sprengkopf, berichtete das Fachportal „Flight Global“ unter Berufung auf den Vize-Präsidenten des polnischen Herstellers WB Electronics. Das Fluggerät könne sowohl autonom als auch im Verbund mit anderen Systemen eingesetzt werden. Um ein Ziel auszumachen und zu zerstören, benötige die Drohne circa eine halbe Stunde.
Rund ein Jahr nach diesen Berichten verkündete der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine den erfolgreichen Test einer Aufklärungs- und Kampfdrohne, die in polnisch-ukrainischer Zusammenarbeit entwickelt worden sei. „Das Aufklärungs- und Kampfsystem ‚Sokol‘, welches wir heute erprobt haben, besteht aus einer Aufklärungs- und drei Kampfeinheiten. Es kann seine Ziele aufspüren und präzise bekämpfen, wobei es je nach Auftrag einen Mörser-, einen Sprengbrand- oder einen Aerosolsprengkopf einsetzt“, erklärte der Vorsitzende des Sicherheits- und Verteidigungsrats Alexander Turtschinow.
„Warmate 1“ ist indes nicht das einzige Fluggerät der polnischen Firma, das in der Ukraine zusammengebaut und im Donbass eingesetzt werden soll. Auch die „Fly Eye“ genannte Drohne von WB Electronics soll bei den ukrainischen Truppen in Dienst gehen, wie der ukrainische Verteidigungsminister letztes Jahr verfügt hat.
Überhaupt haben Polen, Großbritannien und die Vereinigten Staaten ihre Waffenlieferungen an die Ukraine in den letzten Jahren deutlich erhöht. Meist handelt es sich nicht um letale Waffen, sondern um waffentaugliche Elektronik.
Dennoch betonen Experten, die westliche Waffenhilfe an die Ukraine stärke die Schlagkraft der ukrainischen Truppen und damit auch die Hardliner, die eine gewaltsame Lösung im Donbass fordern.
Eine der letzten großen Waffenanschaffungen bei der ukrainischen Armee ist der Kauf des Radarsystems MFTR-2100 des dänischen Ausrüsters Weibel Scientific. Eine Lieferung vom Mai dieses Jahres bestand Medienberichten zufolge aus den Systemkomponenten und einem Nutzfahrzeug zu deren Transport – Stückpreis: 109.000 US-Dollar.
Der ukrainische Generalstabschef, Wiktor Muschenko, erklärte im Oktober letzten Jahres, die ukrainischen Truppen hätten genug Waffen für eine gewaltsame Befreiung der Donbass-Gebiete. Jedoch würden die Verluste sehr hoch sein, warnte er.
Bei einer zehntägigen Operation unter Einsatz der Luftwaffe würden die Verluste zehn- bis zwölftausend Soldaten und mindestens zweitausend Zivilisten betragen.


mptdnr.ru: Heute wurde ein Vertrag zur Lieferung von Bussen des Typs „Donbass“ an Bildungseinrichtungen der LVR unterzeichnet.
Bei der Unterzeichnung waren der Direktor des staatlichen Unternehmens „Donezker Energiewerk“ Alexej Jarosch, die Assistentin der Bildungs- und Wissenschaftsministerin der LVR Natalja Kotikowa sowie Vertreter des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR anwesend.
„Heute haben wir einen Vertrag über die Lieferung von acht Bussen der Marke „Donbass“ für Bildungseinrichtungen der LVR unterzeichnet. Bereits in der nächsten Zeit wird die Arbeit zur Montage der Technik und zur Fertigstellung und Lieferung beginnen. Zur Erledigung solcher Aufträge ist unser Unternehmen vollständig materiell-technisch ausgestattet und mit qualifzierten Kadern versehen“, sagte der Direktor des staatlichen Unternehmens „Donezker Energiewerk“ Alexej Jarosch.
Der Direktor des staatlichen Unternehmens merkte auch an, dass derzeit Bestellungen von Städten und Bezirken der DVR sowie von Kollegen aus der LVR eingehen.
„Für uns eröffnen die neuen Busse Möglichkeiten zur Arbeit mit den Studenten. Jetzt können die Hochschulen der Republik ihre Kollektive, Sportteams und viele andere mit eigenen Transportmitteln versorgen. Ich möchte auch anmerken, dass die Busse „Donbass“ beim Preisleistungsverhältnis optimal sind. Wir haben sie auf den Strecken gesehen, die Busse sind modern ausgestattet und bequem für die Fahrt“, sagte Natalja Kotikowa.

de.sputniknews.com: USA verstoßen gegen „Open Skies“ – Kein Überflug für neuen russischen Kontroll-Jet.
Washington ist gegen den „Offenen Himmel“ – weil Russland dafür vertragsgerecht und überprüft sein neuestes Überwachungsflugzeug einsetzen will. Das ist mit neuester russischer Technologie ausgerüstet. Die Zeitung „Krasnaja Swesda“ informiert über den Fall und die Moskauer Sicht darauf.
Die USA haben ohne jegliche Begründung russische Überwachungsflüge nach dem Vertrag über den „Offenen Himmel“ („Open Skies“) verboten. Das hat der Chef des nationalen Zentrums für die Minderung der Nukleargefahr, Sergej Ryschkow, in einem Interview mit der Zeitung „Krasnaja Swesda“ mitgeteilt, das am Mittwoch veröffentlicht wurde.
Ihm zufolge hat Russland den neuen „Open Skies“-Jet vom Typ TU-214ON im Zeitraum vom 2. bis 11. September von internationalen Experten besichtigen lassen. Ryschkow erklärte dazu: „Anhand der Prüfung haben die Delegationsleiter aus 22 Ländern ein Abschlussprotokoll unterzeichnet, das Überwachungsflüge für dieses Flugzeug über den Territorien der Teilnehmerstaaten des Vertrages erlaubt. Aber der Leiter der US-Delegation hat es in Verletzung der Forderungen aus dem Vertrag über den ‚Offenen Himmel‘ ohne Klarstellung und Angabe von Gründen abgelehnt, das Schlussdokument zu unterzeichnen. Er berief sich dabei auf direkte Anweisungen aus Washington.“
Die US-Seite habe ein weiteres Mal vor Augen geführt, dass es ihr nicht um die Einhaltung der Forderungen aus dem „Open Skies“-Vertrag, sondern um politische Fragen gehe, so Ryschkow.
„Die Behörden und das Establishment der USA können es nicht hinnehmen, dass Russland mit dem Bau des Überwachungsflugzeuges Tu-214ON, das mit Digitalausrüstungen aus russischer Produktion ausgestattet ist, den USA um mehr als fünf bis sieben Jahre voraus ist.“
Ryschkow betonte: „Wir bestehen darauf, dass die USA in den Raum des Vertrages über den ‚Offenen Himmel‘ zurückkehren. Und wir fordern, dass die entstandene Situation entsprechend den Vertragsbestimmungen geklärt wird.“
Der Vertrag über den „Offenen Himmel“ (OH-Vertrag; auch „Open Skies“) wurde 1992 unterzeichnet und gilt als eine der Maßnahmen zur Vertrauensbildung in Europa nach dem Kalten Krieg.


Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR für den 12.09.2018:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen die Gebiete von 12 Ortschaften der Republik beschossen. Es wurde an der gesamten Kontaktlinie geschossen.
In Richtung Gorlowka haben Einheiten der 58. Panzergrenadierbrigade und der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeure die Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj sind, Sajzewo, Bajrak, Dolomitnoje und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen und Schusswaffen beschossen. Außerdem wurde von Seiten der ukrainischen Kämpfer ein Beschuss mit einer Antipanzerlenkrakete auf fahrende zivile landwirtschaftliche Technik durchgeführt. Durch glücklichen Zufall wurde niemand verletzt, weil die ukrainischen Terroristen das Ziel verfehlten.
In Richtung Donezk haben Einheiten der 92., 56., 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die von den Kriegsverbrechern Kokarjow, Iwanow und Martschenko geleitet werden, mit Granatwerfern und Schusswaffen auf die Gebiete von Jasinowataja, Mineralnoje, Spartak und den Petrowskij-Bezirk von Donezk geschossen.
In Richtung Mariupol wurden Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und Nowaja Tawrija von Seiten der 36. Marineinfanteriebrigade unter Leitung von Gnatow beschossen. Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 23 Fälle von Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt.
Wir haben mehrfach die Beteiligung von Instrukteuren der US-Streitkräfte an militärischen Ausbildungsmaßnahmen auf den Übungsplätzen der Ukraine während Übungen mit Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte und Banditen verschiedener nationalistischer Einheiten festgestellt.
So finden derzeit auch Übungen auf dem Übungsplatz bei Ursuf 30km von Mariupol statt, wo NATO-Instrukteure nicht nur Aufklärer aus der 36. Marineinfanteriebrigade und Einheiten des 3. und 8. Spezialregimenter der ukrainischen Streitkräfte trainieren, sondern auch Kämpfer aus dem Regiment „Asow“ der Nationalgarde und des 8. nationalistischen Bataillons der Ukrainischen Freiwilligenarmee „Aratta“.
Zu den Übungen wurden 123 Kämpfer aus einer Luftsturmkompanie von „Asow“ und 64 Strafsoldaten aus „Aratta“ herangezogen.
Die allgemeine Leitung des Trainingsprozesses liegt bei Orts Kim Wort aus dem Kommando der Spezialoperationskräfte des Marineinfanteriekorps der USA.
Nach uns vorliegenden Informationen wird eine weitere Partie von Nationalisten aus „Asow“ und „Aratta“ einen Monatskurs unter Leitung amerikanischer Instrukteure am 1. Oktober dieses Jahres beginnen.
So stellen wir fest, dass der Konflikt im Donbass weiter durch westliche Länder aufgeheizt wird, besonders durch die USA, die ukrainische Nazisten unterstützen, um die Lage in der Region zu destabilisieren. Trotz der Erklärungen der amerikanischen Führung über ihre Nichtbeteiligung an dem Konflikt und trotz eines demonstrativen Verbots der Lieferung von Waffen an „Asow“ scheuen die USA sich nicht, diese Neonazisten zur unterstützen und zu trainieren.
Wir rufen die Weltöffentlichkeit auf, die Aufmerksamkeit auf den Betrug der US-Regierung zu richten und auf sie einzuwirken. Andernfalls wird diese „braune Pest“, die von Amerika angeheizt wird, sich aus der Ukraine heraus auf ganz Europa und die Welt verbreiten.


de.sputniknews.com: Streit im Orbit: US-Crew bestreitet Beschädigung russischer Sojus-Kapsel.
Der ISS-Kommandant, der amerikanische Astronaut Andrew Feustel, hat die Darstellung bestritten, der zufolge das Leck im Sojus-Raumschiff im Weltall gebohrt worden sein konnte. Die Zeitung „Kommersant“ veröffentlichte die entsprechende Version in ihrer Mittwoch-Ausgabe.
„Ich kann eindeutig erklären, dass die Crew damit nichts zu tun hat, zweifellos. Und ich finde es beschämend und seltsam, dass jemand die Zeit verschwendet, indem er darüber nachsinnt, dass die Besatzung daran beteiligt ist“, gab Feustel im Interview mit dem TV-Sender ABC News bekannt.
„Das Einzige, was die Besatzung machte, ist, dass sie ordnungsgemäß reagierte, indem sie unsere havariebedingte Vorgehensweise befolgte, anschließend das Leck entdeckte und es abdichtete. Dadurch garantierten wir die Fortsetzung der Vorgänge auf der Station, sicherten die Möglichkeit für die Besatzung, im All zu bleiben und die Erfüllung jener wichtigen Arbeit fortzusetzen, mit der wir uns auf der ISS beschäftigen.“
Zuvor war berichtet worden, dass die Sensoren auf der ISS am 30. August einen leichten Druckabfall gezeigt hatten. Der Astronaut der Europäischen Weltraumagentur (ESA) Alexander Gerst hatte das Leck im Sojus-Raumschiff im Aufenthaltsraum, und zwar direkt hinter der Sanitärzelle, entdeckt. Dabei war die Suche danach live von der US-Raumfahrtbehörde Nasa übertragen worden. Anschließend war der Riss am 30. August mit einem speziellen Dichtungsmittel gefüllt worden. Zurzeit ist das Leck abgedichtet.

 

mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner mit Granatwerfern und Schusswaffen das Gebiet von Michajlowka beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kriegsverbrechers und Kommandeur der 14. Brigade Wojtschenko. Während des Beschusses wurde ein Wohnhaus in der Kotljarskij-Straße beschädigt.
Das ukrainische Kommando zieht weiter aktiv kontrollierte Massenmedien in die Zone der Strafoperation heran, um Materialien zu erstellen, die die Verbrechen der Najew-Besatzer gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass rechtfertigen, und um bei der Zivilbevölkerung der Ukraine ein negatives Verhältnis gegenüber der Volksmiliz und der Führung der LVR zu erzeugen.
Nach unseren Informationen ist im Verantwortungsbereich der 72. Brigade im Gebiet von Mironowskij eine Gruppe von Journalisten des „5. Kanal“ eingetroffen. Hauptaufgabe der Korrespondenten des Fernsehsenders ist die Vorbereitung zur Herausgabe von Falschinformationen, in denen die Führung der Republik der Verletzung der Minsker Vereinbarungen beschuldigt wird.
Wir schließen nicht aus, dass die ukrainischen Journalisten nicht zufällig im Gebiet dieser Ortschaft sind. Nach unseren Informationen wird in der nächsten Zeit in der Zone der sog. OOS die Ankunft einer ausländischen Delegation unter Leitung des Botschafters Deutschlands (Ernst Reichel) erwartet.
Im Zusammenhang damit erwarten wir provokative Aktionen von Seiten der ukrainischen Kämpfer.
Im Zusammenhang mit der nicht zufriedenstellenden materiellen Versorgung, dem Fehlen frischer Lebensmittel und von Trinkwasser weigern sich die ukrainischen Soldaten an die Frontpositionen an der Kontaktlinie zu gehen. Die Zahl der Desertionen hat zugenommen und die Zahl derjenigen, die sich drücken. Im Zusammenhang damit ist die Personalausstattung der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sog. OOS auf einem niedrigen Niveau. Derzeit beträgt die Personalausstattung der 53. Brigade etwa 50% der normalen Zahl.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen weiter das Regime der „Feuereinstellung“ und die Minsker Vereinbarungen ein.
Dabei behalten wir uns das Recht auf adäquate erwidernde Maßnahmen für den Fall vor, dass von der ukrainischen Seite grobe Verletzungen der Vereinbarungen erfolgen. Dazu werden mit dem Personal der Einheiten ständig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, bei denen die Fertigkeiten und Fähigkeiten der Soldaten vervollkommnet werden.

de.sputniknews.com: Putin schlägt Abe Friedensvertrag ohne Vorbedingungen vor.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem japanischen Minister Shinzo Abe vorgeschlagen, bis zum Jahresende einen Friedensvertrag zu schließen.
„Ich bin auf folgende Idee gekommen: Lassen Sie uns einen Friedensvertrag schließen, aber nicht jetzt, sondern innerhalb der Zeit bis zum Jahreswechsel. Ohne jegliche Vorbedingungen“, sagte Putin am Mittwoch in einer Plenarsitzung des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok.
„Dann könnten wir auf der Grundlage dieses Friedensvertrags als Freunde alle strittigen Fragen weiter behandeln. Wie mir scheint, würde das die Lösung aller Probleme für uns erleichtern, mit denen wir seit 70 Jahren nicht fertig werden können“, sagte Putin.
Die Beziehungen zwischen Russland und Japan sind seit Jahrzehnten durch das Fehlen eines Friedensvertrages getrübt. Japan beansprucht die südlichsten Inseln des Kurilen-Archipels: Kunaschir, Schikotan, Iturup und Chabomai und beruft sich dabei auf den bilateralen Handels- und Grenzvertrag aus dem Jahr 1855.
Tokio hatte bereits früher die Rückgabe der Inseln als Bedingung für den Abschluss des Friedensvertrages gefordert. Moskau hingegen verweist darauf, dass die Südkurilen im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges in den Staatsbestand der Sowjetunion (Rechtsvorgängerstaat Russlands) aufgenommen wurden und die völkerrechtlich verankerte russische Souveränität über diese Territorien nicht anzuzweifeln ist.

Dnr-online.ru: „Die Donezker Filterstation ist wieder in Betrieb. Die Pumpausrüstung wurde angeschlossen. Die Auffüllung der Wasserleitungen erfolgt gerade“, teilte der stellvertretende Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Witalij Kishajew mit.

de.sputniknews.com: Terroristen bereiten in Idlib echten Chlor-Angriff vor – Russisches Militär
Die Terroristen bereiten einen echten Giftstoff-Angriff gegen Menschen in Idlib vor, teilt das russische Versöhnungszentrum in Syrien am Mittwoch mit. Der Angriff werde sich gegen Teilnehmer der laufenden Dreharbeiten zu einem angeblichen C-Waffen-Angriff seitens der syrischen Armee richten.
„Die Weißhelme bereiten zusammen mit Terroristen einen echten Giftstoffangriff auf Chlorbasis gegen Teilnehmer der Dreharbeiten vor, um dann die syrische Armee der C-Waffen-Attacke zu beschuldigen“, hieß es in der Pressemitteilung des Zentrums.
Die Vorbereitungen an den Orten, an denen Behälter mit Giftstoffen gesprengt werden sollen, werden laut dem Zentrum von der Terrorgruppierung Hurras al-Din durchgeführt.
Die Aktivisten der „Weißhelme“ proben zudem seit dem 9. September in Chan Schaichun jeden Tag inszenierte Giftgasangriffe unter Beteiligung von Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren, so das russische Zentrum weiter. Zu diesem Zweck hätten die Militanten 22 Kinder zusammen mit ihren Eltern aus der Provinz Aleppo ausgesucht.
„Noch eine Gruppe von Waisenkindern, die aus Flüchtlingslagern entführt wurde und die zum Drehen von tödlichen Szenen bestimmt ist, befindet sich derzeit im Gefängnis Ikab, das von der Terrorgruppierung Dschabhat al-Nusra kontrolliert wird.“
Außerdem gebe es Anzeichen dafür, dass inszenierte C-Waffen-Attacken in einer weiteren Stadt von Idlib vorbereitet würden, und zwar in Kafir Zait.
Zudem hätten mehrere nahöstliche und ein US-amerikanischer TV-Sender neun Fake-Szenen eines C-Waffen-Angriffs seitens der syrischen Soldaten in der Stadt Dschisr asch-Schughur in der Provinz Idlib gefilmt.

 

Dnr-online.ru: In Donezk fand eine erweiterte Sitzung des Komitees des Volkssowjets der DVR für Verkehr und Kommunikation zur Frage von ermäßigten Fahrten von Schulkindern im öffentlichen Verkehr während der Schulzeit statt. An der Veranstaltungen nahmen auch Vertreter des Komitees des Volkssowjets für Bildung, Wissenschaft und Kultur, des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR sowie von Transportunternehmen teil.
„Wir sind Initiatoren dafür, dass wir die Gewerkschaft der Transporteure zur Erörterung der Frage der kostenlosen Fahrt von Schülern während der Schulzeit einladen wollen. In der LVR ist dies seit dem 1. September so, und wir wollen eine kostenlose Fahrt für Schüler im innerstädtischen Verkehr organisieren“, sagte der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR Sergej Swertschkow.
„Das Thema des heutigen Treffens ist aktuell. In der schwierigen Situation, in der die Frage der Erhöhung der Lebensqualität der Bürger der Republik Aufgabe Nr. 1 ist, müssen wir Mittel finden, um den Schülern zu helfen. Entsprechend muss man Mechanismen finden, einen Fahrplan mit den Transporteuren ausarbeiten, um ihnen die Möglichkeit zu geben, den Kindern der Republik zu helfen“, kommentierte die stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Olga Makejewa.


de.sputniknews.com: Loch in Sojus-Kapsel: Russische Politiker verurteilen Vorwürfe gegen US-Astronauten.
Haltlose Behauptungen, dass die amerikanischen Astronauten die Sojus-Kapsel absichtlich beschädigt haben könnten, sind laut dem Vize-Premier Russlands, Juri Borissow, gefährlich und völlig inakzeptabel. Ähnlicher Ansicht ist auch der Roskomos-Chef Dmitri Rogosin.
Es ist absolut inakzeptabel, unsere oder amerikanische Astronauten zu belasten“, so Borissow.
Die Internationale Raumstation sei „eine vereinte Mannschaft, in der es keine politischen Streitigkeiten gibt und auch nicht geben kann“, betonte der Vize-Premier. „Heute, noch bevor die Untersuchung abgeschlossen ist, ist es – gelinde gesagt – kurzsichtig und gefährlich, jemanden abzustempeln und Hexen zu suchen“, sagte er weiter.
Der Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin bezeichnete auch jegliche Behauptungen hinsichtlich der Ursache, wie es zu einem Leck im Raumschiff habe kommen können, als inakzeptabel.
„Die Verbreitung von Mutmaßungen und Gerüchten um das, was auf der ISS geschehen ist, hilft der Arbeit der Roskosmos-Experten nicht und zielt dabei auf die Untergrabung der Kollegialität unter der ISS-Besatzung ab. Bis die Arbeit des speziellen Roskosmos-Ausschusses abgeschossen ist, sind jegliche unter Berufung auf die ˏQuellenˊ geäußerten Behauptungen inakzeptabel“, schrieb Rogosin in seinem Facebook-Beitrag.
Zuvor hatte der ISS-Kommandant, der amerikanische Astronaut Andrew Feustel, die Darstellung bestritten, der zufolge die Crew-Mitglieder etwas damit zu tun gehabt haben könnten, dass es im Sojus-Raumschiff zum Leck gekommen war.
Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin sagte am Mittwoch, dass die bisherigen Ergebnisse der Untersuchung bislang kein objektives Bild liefern. „Die Situation ist deutlich komplizierter, als wir zuvor angenommen haben“, so Rogosin. Er hatte auf Kommentare hinsichtlich der Meldungen über die Schuld der amerikanischen Astronauten verzichtet, die in den Medien sowie auch in den Telegram-Kanälen erschienen waren.

de.sputniknews.com: Japanische Regierung lehnt Putins Friedensvorschlag ab.
In Tokio ist der jüngste Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin über einen Friedensvertrag mit Japan auf Ablehnung gestoßen: Das japanische Ministerkabinett hat sich laut seinem Generalsekretär Yoshihide Suga dagegen ausgesprochen.
Japan will demnach keinen Vertrag unterzeichnen, ehe der Territorialstreit mit Russland nicht geregelt sei.
„Die Regierung hat ihren Standpunkt bezüglich der Lösung der Frage um die Rückkehr der Nordgebiete (die Inseln des Kuril-Archipels: Iturup, Kunaschir, Schikotan und Hamobai – Anm. d. Red.) und der Schließung eines Friedensvertrags nicht geändert“, sagte der Generalsekretär laut dem Fernsehsender Ren TV. Tokio werde weiterhin Verhandlungen mit Moskau aufgrund dieser Position führen.
Am Mittwoch hatte Putin dem japanischen Premierminister Shinzo Abe im Rahmen des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok den Abschluss eines Friedensvertrages zwischen Russland und Japan bis Ende des Jahres ohne Vorbedingungen vorgeschlagen. „Dann könnten wir auf der Grundlage dieses Friedensvertrags als Freunde alle strittigen Fragen weiter behandeln. Wie mir scheint, würde das die Lösung aller Probleme für uns erleichtern, mit denen wir seit 70 Jahren nicht fertig werden können“, so Putin.
Zwischen Russland und Japan gibt es bis heute keinen Friedensvertrag. Nach der Kapitulation des japanischen Kaiserreichs im Zweiten Weltkrieg war der gesamte Kurilen-Inselbogen an die Sowjetunion gefallen, was völkerrechtlich festgehalten worden war. Japan hält die südlichen Kurilen-Inseln Iturup, Kunaschir, Schikotan und die Inselgruppe Habomai für unrechtmäßig besetzt und fordert deren Rückgabe.
1956 verabschiedeten die beiden Staaten eine gemeinsame Deklaration, mit der der Kriegszustand beendet wurde. Darin hatte sich die damalige Sowjetunion als Geste guten Willens bereit erklärt, im Falle eines Friedensvertrages die Inseln Schikotan sowie die Habomai-Gruppe an Japan zu übertragen. Doch Japan fordert alle vier Inseln zurück und beruft sich dabei auf einen bilateralen Handels- und Grenzvertrag von 1855, in dem diese Inseln als japanisch anerkannt worden waren.

 

abends:

de.sputniknews.com: USA und Japan erproben gemeinsam Aegis-Raketenabwehrsystem.
Die USA und Japan haben das US-amerikanische Raketenabwehrsystem Aegis erfolgreich getestet. Wie die US-Raketenabwehragentur (MDA/Missile Defense Agency) in Washington mitteilte, wurde eine von der Hawaii-Insel Kauai gestartete ballistische Rakete von einer von einem japanischen Zerstörer abgefeuerten Gegenrakete zerstört.
„Dieser erfolgreiche Test ist ein großer Schritt, der Möglichkeiten einer erweiterten Konfiguration des Aegis-Systems vor Augen geführt hat, das für japanische Zerstörer geliefert wird“, lobte MDA-Chef Generalleutnant Sam Greaves.
Japan hatte im vergangenen Jahr das Aegis-System gekauft. Die Regierung in Tokio behauptet, das System sei für die Abwendung der von Nordkorea ausgehenden Gefahr notwendig. Es sei nicht gegen andere Länder wie Russland gerichtet, hieß es.
Moskau hatte mehrmals Besorgnis über Pläne Tokios geäußert, eine eigene Raketenabwehr aufzustellen.

 

Dan-news.info: Das Innenministerium der DVR hat einen Einwohner zur Fahndung ausgeschrieben, der kurz vor der Explosion am 31. August das Café „Separ“ besucht hat. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
„Im Café befand sich am 31. August 2018 ein Bürger, dessen Foto Sie hier sehen. Wir bitten die genannte Person und Bürger, die über irgendwelche Informationen über das Geschehen verfügen, sich sofort an die nächste Polizeiabteilung zu wenden“, heißt es in der Mitteilung, in der ein Foto des Gesuchten zu sehen ist.

de.sputniknews.com: Außenamtschef Klimkin: Kiew wird „russische Krim“ nie mit Wasser beliefern.
Kiew wird die „russische Krim“ nie mit Wasser beliefern. Das erklärte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin am Mittwoch nach Angaben der Agentur UNIAN.
„Nach einem Vertrag, in dem der Bestimmungsort als ‚Krim. Russland‘ bezeichnet wird, fließt kein Wasser“, erklärte Klimkin vor Journalisten. Dabei bezeichnete er die Schwarzmeer-Halbinsel als „okkupiertes Territorium“.
Zuvor hatte der stellvertretende Kiewer Minister für die Angelegenheiten der zeitweise okkupierten Territorien der Ukraine, Juri Grymtschak, erklärt, dass Kiew die Wasserversorgung der Krim wieder aufnehmen könnte, wenn Moskau die „Besetzung“ der Region anerkennt.
Alexej Tschernjak, Abgeordneter des Obersten Rates der Krim, sagte der Föderalen Nachrichtenagentur, dass die Halbinsel bereits seit vier Jahren ohne ukrainisches Wasser auskommt.
Kiew hatte die Wasserversorgung der Krim nach deren Loslösung von der Ukraine eingestellt. Bis dahin wurde die Halbinsel über den 403 Kilometer langen Krim-Kanal mit Wasser aus dem Fluss Dnepr versorgt.

Armiyadnr.su: Wettbewerbe von Panzermannschaften der Volksmiliz der DVR werden nicht das erste Mal durchgeführt. Aber in diesem Jahr 2018 hat das Kommando der Volksmiliz der DVR beschlossen weiter zu gehen und die Ausrichtung der Wettbewerbe, die schon eine gute Tradition geworden sind, auf ein neues Niveau zu bringen. In diesem Jahr nahmen außer Panzersoldaten auch Spezialisten einer Menge von militärischen Spezialgebieten teil.
In diesen Tagen haben die Mehrfachraketenwerfer, die in der Lage sind, eine Überlegenheit über den Gegner zu erlangen, um ihn entscheidend zu zerschlagen und die Ziele des Kampfes zu erreichen, auf den Übungsplätzen ihre gesamte Macht gezeigt. Auch die Hauptschlagkraft der Bodentruppen, die Rohrartillerie, stand nicht am Rand. Salven aus D-30-Geschützen erschallten in andauernd auf den Übungsplätzen der Republik. Auch die mobile Artillerie, wie Selbstfahrlafetten, nahmen an dem Wettbewerb teil. Auch die Soldaten, die den Luftraum der DVR für die Luftstreitkräfte der Ukraine schließen können, zeigten sich in den Wettbewerben – die Mannschaften der Luftabwehr. Operateure von Abwehrraketenkomplexen trafen alle Übungsziele, die gestartet wurden. Es nahmen an den Wettbewerben natürlich auch Panzermannschaften teil, die im Unterschied zu den letzten Jahren nicht nur aus dem Stand, sondern auch in der Bewegung schossen. Denn einen modernen Kampf kann man sich ohne schwere Panzertechnik nicht vorstellen. Aber außer schweren Panzern gab es auch einen Wettbewerb für Mannschaften leichter Panzertechnik – Schützenpanzer, die wie auch die Panzer Hindernisse überwanden und Übungsziele vernichteten.
Wie die Praxis zeigt, erlauben es solche Wettbewerbe, die Fertigkeiten und Fähigkeiten des Personals der Volksmiliz der Republik zu erhöhen, indem sie in den Ausbildungsprozess der Soldaten den Geist des Wettbewerbs bringen.

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR:
Heute um 17:35 Uhr haben ukrainische Straftruppen zynisch die gültige Vereinbarung über einen „Schulwaffenstillstand“ verletzt. Der Gegner hat hat von den Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade im Gebiet von Schirokino aus mit Mörsern 7 Geschosse des Kalibers 82mm in Richtung Sachanka abgefeuert, dabei wurde ein ziviler Einwohner, Wladimir Petrowitsch Nepljuj, geb. 1958, verletzt, und es wurde ein Wohnhaus in Sachanka in der Gawrilenko-Straße 59 beschädigt, die Fassade und die Verglasung wurden zerstört. Der Verletzte wurde rechtzeitig ärztlich behandelt, er wurde in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Nowoasowsk eingeliefert.
Außerdem ist festzustellen, dass von Seiten des Gegners Kominternowo, Leninskoje und Besymennoje beschossen wurden, auf die 17 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und 14 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert wurden.

 

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