Presseschau vom 10.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

wpered.su: In Donezk fand ein Fußballspiel zum 75. Jahrestag der Befreiung des Donbass statt.
Am 9. September fand im Rahmen der Donezker Minifußballmeisterschaft ein Spiel statt, das dem 75. Jahrestag der Befreiung des Donbass gewidmet war. Dies teilt ein Korrespondent der Seite „Wperjod“ mit.
In der dritten Liga traf die Mannschaft „Avantgarde“ des Sportklubs der Kommunistischen Partei der DVR auf die Mannschaft „Arsenal“. Vor Beginn des Spiels stellten sich Spieler und Schiedsrichter auf dem Platz auf. Zu den Sportlern und Zuschauern sprach der erste Sekretär des ZK der Kommunistischen Partei der DVR Boris Litwinow. In seinem Beitrag berichtete er über die Heldentaten, die unsere Vorfahren geleistet haben, und rief die Mannschaften auf, das heutige Treffen dem 75. Jahrestag der Befreiung des Donbass zu widmen.
„Avantgarde“ siegte mit 7:2 und festigte damit den ersten Platz in der Tabelle. Das nächste Spiel der Mannschaft der KP der DVR wird am 22. September stattfinden.

 

armiyadnr.su: Die ukrainischen Seestreitkräfte bereiten sich unter Leitung amerikanischer Instrukteure aktiv sowohl auf den Einsatz von Marinelandetruppen als auch auf die Durchführung von Diversionen in südlicher Richtung vor.
Als einer der Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Gefahr wurden in der Volksmiliz mobile Gruppen mit Geländefahrzeugen, die mit Antipanzerlenkraketen ausgestattet sind, geschaffen, die bereit sind, operativ auf küstennahen Positionen eingesetzt zu werden und alle seegestützten Ziele des Gegners anzugreifen.
Die Mannschaften sind zum Angriff von seegestützten Zielen ausgebildet, sie kennen die Besonderheiten des Einsatzes von Antipanzerlenkraketen über dem Wasser. Es muss daran erinnert werden, dass das einzige Schiff, dass während des Krieges versenkt wurde das ukrainische Grenzschutzboot „Grif“ war, das genau durch eine Antipanzerlenkrakete vernichtet wurde.


vormittags:

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 09. September 3:00 Uhr bis 10. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 17.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sajzewo jushnoe, Gorlowka (Gagarin-Bergwerk), Oserjanowka, Jasinowataja, Spartak, Mineralnoje, Trudowskije, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Sachanka, Saiteschnko, Kominternowo, Nowaja Tawrija.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Zerstörungen von Wohnraum und Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 174.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 103.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Zeitung: Trump zieht Angriff auf russisches Militär in Syrien in Erwägung.
US-Präsident Donald Trump erwägt, ob die amerikanischen Streitkräfte im Falle einer Attacke gegen die syrischen Regierungskräfte Schläge gegen in Syrien eingesetzte russische und iranische Militäreinheiten führen sollten. Das meldet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf namentlich nicht genannte ranghohe Beamte.
Nach Informationen der US-Zeitung habe der syrische Präsident Baschar al-Assad „dem Einsatz von Chlorin bei einer Attacke gegen die letzte große Rebellen-Hochburg im Land zugestimmt“. Gemeint sei die Provinz Idlib. Dies könne einen Antwortschlag durch die US-amerikanischen Streitkräfte provozieren, so die US-Zeitung.
„Das Pentagon ist dabei, militärische Szenarien zu entwickeln, aber Herr Trump hat noch nicht beschlossen, was Anlass für eine militärische Antwort bietet und ob die USA die russischen und die iranischen Kampfkräfte angreifen sollen, die Herrn Assad in Syrien unterstützen“, heißt es.
Wie das Blatt unterstreicht, habe offiziell nicht bestätigt werden können, dass die USA in Syrien Luftangriffe ausführen würden, wenn eine Attacke unter Einsatz von Kampfstoffen geschehen sollte. Nach Angaben der Zeitung könnte Washington auch gezielte Wirtschaftssanktionen gegen syrische Beamte verhängen, statt Militärschläge zu führen.
„Wir haben nicht gesagt, dass die USA Militärgewalt als Antwort auf eine Attacke anwenden würden. Wir verfügen über politische Instrumente und wir verfügen über ökonomische Instrumente. Es gibt eine Auswahl an Antworten, die wir geben könnten, wenn Assad einen unbedachten und gefährlichen Schritt unternehme sollte“, sagte ein ranghoher Beamter im Weißen Haus.
Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor warnend darauf hingewiesen, dass in Syrien eine Provokation unter Einsatz von C-Waffen vorbereitet werde, die Anlass für einen Schlag gegen staatliche Objekte Syriens durch die USA, Großbritannien und Frankreich werden solle. Die drei genannten Länder hatten bereits früher syrische Regierungsobjekte angegriffen und ihr Vorgehen als „Antwort auf C-Waffen-Einsätze“ gerechtfertigt.

 

Dan-news.info: Neue Runde der Aggression Kiews im Donbass könnte zur Anerkenneung der DVR und der LNR durch Russland führen.
Donezk, 10. September – Ein neuer Versuch der Ukraine, auf das Territorium von DVR und LVR vorzudringen, wäre nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern könnte auch zur offiziellen Anerkenneung der DVR und der LVR durch Russland führen. Diese Meinung vertrat heute der Direktor des Zentrums für politische Rahmenbedingungen Alexej Tschesnakow in einem Interview mit TASS.
„Wenn es dazu kommen sollte, würde es bedeutend mehr Opfer geben als im ukrainischen Krieg 2014. Aber eine endgültige Entscheidung „auf kroatisch“ wird es nicht geben; die Ukraine würde bedingungslos – wie schon 2014 – zum Frieden gezwungen werden. Und wieder würden alle mit dem Finger auf die Minsker Abkommen zeigen, was noch gütig Kiew gegenüber wäre, könnte es doch durch die vollständige Anerkennung der DVR und der LVR in die Geschichte eingehen, wie es seinerzeit mit Südossetien und Abchasien nach den Abenteuern Sa
akaschwilis geschah“, unterstrich der Experte.
Nach seinen Worten erscheint der Versuch Kiews, große militärische Auseinandersetzungen im Donbass zu entfesseln, jetzt sehr wahrscheinlich.
„Es kann sein, dass ich irre, aber ich bin irgendwie überzeugt, dass sich die Ukraine irgendwann zu einer massenhaften Invasion des von den Aufständischen kontrollierten Territoriums entschließen wird. Erstens, weil die transatlantischen Sponsoren die Ukraine aktiv zu solchen Handlungen aufstacheln, und zweitens, weil es der Ukraine selbst an solchen Verrückten nicht mangelt“, erklärte Tschesnakow.
Er präzisierte, dass die Verfechter der Aggression sich gerade am Beispiel Kroatiens orientieren, das sich im Zuge des Balkankonflikts Gebiete Serbiens mit Gewalt unterordnete. „Übrigens: Im Laufe dieser Ereignisse töteten die Kroaten nicht nur Serben, sonder
n auch Soldaten eines UN-Kontingents“, erinnerte der Politologe.
Anfang September wurde bekannt, dass die ukrainischen Machthaber einen großen Angriff auf Stellungen der DVR im Süden, aus Richtung Mariupol, vorbereiten. Es wurde berichtet, dass die Stärke der Angriffsgruppierung des Gegners 12000 Mann übersteigt. Neueste Aufklärungsergebnisse bezeugen, dass die ukrainischen Streitkräfte entgegen den Minsker Abkommen schwere Technik an die Frontlinie verlagern.

Dnr-online.ru: Heute, am 10. September, hat das kommissarische Republikoberhaupt Denis Puschilin eine Erklärung abgegeben, dass er sein Mandat als Abgeordneter des Volkssowjets niedergelegt hat, weil er dazu nach der Verfassung und dem Gesetz „Über den Status eines Abgeordneten des Volkssowjets der DVR“ dazu verpflichtet ist.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Moskau: „Können Aggression der Idlib-Terroristen nicht ignorieren“.
Eine Terroristenbande hat die Schaffung einer Deeskalationszone im syrischen Idlib ausgenutzt und sich dort verschanzt. Ihre Aggressionsakte darf Russland nicht ignorieren, erklärt der Vize-Außenminister Oleg Syromolotow gegenüber Sputnik.
„Unter Ausnutzung der Deeskalationszone in Idlib hat sich dort eine Bande von Terroristen verschanzt. Sie haben ihre Reihen verstärkt und begonnen, Angriffe gegen die Zivilbevölkerung in Syrien und gegen die Stützpunkte der russischen Streitkräfte durchzuführen“, teilte Syromolotow mit.
Er betonte, dass „wir nichts anderes tun können, als auf diese Aggression zu reagieren“.
Dabei müsse man allerdings berücksichtigen, dass sich in der Deeskalationszone auch die Zivilbevölkerung sowie Einheiten der bewaffneten Opposition befinden, die an terroristischen Aktivitäten nicht beteiligt waren und sich möglicherweise dem Regelungsprozess in Syrien anschließen könnten.
„Operative Angaben über die Vorbereitung neuer C-Waffen-Einsätze in Syrien laufen ständig ein“, so der Vizeminister weiter.
Syromolotow fügte hinzu, dass die Syrer „regelmäßig sehr spezifische Informationen an den UN-Sicherheitsrat und die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) übermitteln“.
Er erinnerte daran, dass die Ständige Vertretung Syriens bereits am 17. August den Ausschuss 1540 des UN-Sicherheitsrats über die Lieferung mehrerer Behälter mit Chlor ins Lager der Militanten nahe dem Dorf Halljus in der Provinz Idlib informiert habe.
„Offenbar ist es kein Zufall, dass die Vertreter einiger Staaten des Westens nur ein paar Wochen später begannen, Damaskus mit einem neuen Raketenangriff zu drohen, wenn die syrischen Behörden angeblich einen chemischen Angriff in Idlib unternehmen würden“, merkte Syromolotow an.

 

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 10.09.2018:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen das Gebiet von15 Ortschaften der Republik beschossen. Das Feuer erfolgte an der gesamten Kontaktlinie.
In Richtung Gorlowka haben Einheiten der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte unter Führung des Verbrechers Drapatyj mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen Sajzewo, die Siedlung des Gagarin-Bergwerks und Oserjanowka beschossen.
In Richtung Donezk haben Einheiten der 92., 56., 28. mechanisierten Brigade und der 128. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeure die Kriegsverbrecher Kokarjow, Iwanow, Martschenko und Sobko sind, Jasinowataja, Spartak, Mineralnoje, Trudowskije, Staromichajlowka und Dokutschajewsk mit großkalibrigen und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der 36. Panzergrenadierbrigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Gnatow mit Mörsern des Kalibers 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen die Gebiete von Sachanka, Kominternowo, Leninskoje, Saitschenko, Krasnoarmejskoje und Nowaja Tawrija beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 17 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt.
Unsere Aufklärung hat Informationen über den für den 12. September geplanten Besuch des Militärattachees bei der Botschaft der USA Paul Schmitt in der „OOS“-Zone erhalten. Dieser Kurator der ukrainischen Streitkräfte plant die Stäbe der 128. und 36. Brigade in Richtung Mariupol zu besuchen.
Nach unseren Informationen wird das Hauptthema des Berichts an den hochrangigen Amerikaner die Fähigkeit oder Unfähigkeit der genannten Einheiten zur Erfüllung gegebener Aufgaben sein. Der Bericht wird durch die Kommandeure der Brigaden sowie die zuvor eingetroffenen Instrukteure aus Streitkräften von NATO-Ländern erfolgen.
Außerdem ist morgen, am 11. September im Stab der 128. Gebirgssturmbrigade der Besuch von 12 ausländischen Offizieren (8 Männern und 4 Frauen) geplant, die an Maßnahmen zur militärischen Ausbildung der Brigade teilnehmen sollen.
Dabei schließen wir eine Verschärfung der Situation an der Abgrenzungslinie im Verantwortungsbereich der von P. Schmitt besuchten Verbände nicht aus. Beim letzten Mal, am 23. Juli, während des Besuchs dieses Kurators in der 93. Brigade wurde Dokutschajewsk mit 120mm-Mörsern beschossen, dabei wurde eine zivile Einwohnerin, geb. 1987, verletzt.
So sammeln wir weiter Informationen, die die Betreuung der ukrainischen Terroristen durch westliche Partner bestätigen sowie die unmittelbare Beteiligung von Soldaten aus NATO-Ländern an diesem Konflikt.
Gleichzeitig wird von uns die Arbeit von Kommissionen des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte und des Stabs der „OOS“ in der 36. und 128. Brigade festgestellt, die das Ziel haben, Informationen über die Versorgung dieser Verbände mit Treibstoff und Raketenartilleriewaffen zu erhalten.
Nach dem Bericht der Kontrolleure sind derzeit die Treibstoffvorräte der Technik der 128. Brigade, die sich im vorderen Verteidigungsbereich befindet, zu 30% aufgefüllt, die der 36. Brigade zu 25%. An der 2. und 3. Verteidigungslinie sind die Treibstoffvorräte zu 15-20% aufgefüllt.
Nach Mitteilung von Vertretern der rückwärtigen Einheiten dieser Brigaden ist trotz der aktiven Vorbereitung zu Kampfhandlungen eine Lieferung von Treibstoff für die notwendigen Vorräte sowie die Schaffung einer Reserve in der nächsten Zeit nicht geplant.
Außerdem bemerken nach uns vorliegenden Informationen ausländische Kuratoren bei den Kommandeuren der Bataillone der ukrainischen Streitkräfte einen hohen Prozentsatz des Personals, dass noch nicht 20 Jahre alt ist, an der Gesamtzahl der ukrainischen Kämpfer in den Einheiten.
So beträgt im 15. Gebirgssturmbataillon der 128. Brigade die Zahl der Kämpfer, die noch nicht 20 Jahre alt sind, 184 Mann, was 25% des gelisteten Personalausstattung der Einheit ist.
Dabei sind, wie die ausländischen Kuratoren unterstreichen, mehr als 120 dieser Kämpfer zum ersten Mal in der Konfliktzone und führen Kämpfe. Und das ist fast ein Fünftel des Gebirgssturmbataillons.


de.sputniknews.com: Nordkorea plant keine einseitigen Schritte zu Denuklearisierung.
Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un hat zu verstehen gegeben, dass er keine einseitigen Schritte bei der Regelung der Situation auf der Korea-Halbinsel unternehmen werde, wenn es keine Gegenschritte geben sollte. Das teilte die Chefin des Föderationsrates (russisches Oberhaus), Valentina Matwijenko, Journalisten nach ihrem Nordkorea-Besuch mit.
„Sie erwarten (von den USA – Anm. d. Red.) etappenweise, synchrone und entgegenkommende Antwortschritte, darunter auch eine Sanktionsmilderung, womit sie gerechnet haben, was aber bisher nicht der Fall ist. Deshalb setzen sie ihre Verhandlungen und Kontakte fort und hoffen, dass die Gegenpartei nicht nur einseitige Forderungen an sie stellen, sondern auch eine gewisse Reaktion zeigen wird. Er (Kim Jong-un – Anm. d. Red.) macht das mit Würde, er ist nicht zu beliebigen Bedingungen bereit“, so Matwijenko.
Ihr zufolge rechnet der nordkoreanische Staatschef mit respektvollen Verhandlungen. „Er ist zu gegenseitig respektvollen Verhandlungen, zu einer respektvollen gegenseitigen Annäherung bereit. Dabei sind keinerlei einseitige Schritte ohne Gegenreaktion (…) geplant“, sagte die Oberhaus-Chefin.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt….
Unter Nutzung des Waffenstillstands haben die ukrainischen Kämpfer in Verletzung der Minsker Vereinbarungen die Luftaufklärung an der Kontaktlinie verstärkt. So wurden Flüge von Drohnen der 26. Artilleriebrigade im Gebiet der Ortschaften Stschastje und Sholtoje festgestellt. Wie deutlich wurde, haben die ukrainischen Banditen in der Nähe dieser Ortschaften eine praktische Ausarbeitung von Übungsfragen zur Nutzung von Drohnen durchgeführt.
Diese Maßnahmen werden vom ukrainischen Kommando durchgeführt, um Objekte zum Angriff zu finden, die Qualität der Tarnung ihrer Positionen und Technik, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen stationiert ist, zu kontrollieren. Im Zusammenhang damit schließen wir provokativen Beschuss in der nächsten Zeit nicht aus.
Wir unsererseits erhöhen weiter das Niveau der Professionalität des Personals und der Fähigkeit zur Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung unserer Republik. In den Einheiten der Volksmiliz der LVR gehen die Wettbewerbe um den Titel der besten Einheiten weiter.
Ich erkläre ein weiteres Mal, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen streng einhält. Wir sind weiterhin offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts.

Ukrinform.ua: Deutsches Auswärtiges Amt: Ankündigung der Rebellen wird Position Deutschlands gegenüber der Ukraine nicht beeinflussen.
Die Nachricht über die Absicht der sogenannten „DVR und LVR“ (selbsterklärte „Volksrepubliken Donezk (DVR) und Lugansk (LVR) – Red.), „Wahlen“ am 11. November durchzuführen, werde keinen Einfluss auf die offizielle Position Deutschlands gegenüber der Ukraine haben, erklärte der Sprecher des Auswärtigen Amtes Deutschlands Rainer Breul auf einem Briefing am Montag, berichtet die Ukrinform-Korrespondentin in Deutschland.
„Die Position der Bundesregierung gegenüber der Ukraine ist klar und sie hat sich nach der Ankündigung der Wahlen nicht geändert. Sie besteht darin, dass die Grenzen in Europa nicht auf die gewalttätige Art und Weise geändert dürfen. Wir befolgen die Linie auf die Achtung der politischen und territorialen Souveränität der Ukraine“, sagte der Diplomat.
Wie bereits berichtet, haben die Separatisten am 7. September in den besetzten Gebieten der Regionen Donezk und Lugansk die Durchführung von „Wahlen“ am 11. November angekündigt.
In der Erklärung des Europäischen Auswärtigen Dienstes steht in diesem Zusammenhang, dies widerspreche den Mìnsker Vereinbarungen.

de.sputniknews.com: Russlands Geheimdienst: Von Kiew gesponsertes IS-Mitglied soll Morde geplant haben.
Im russischen Gebiet Smolensk ist ein mutmaßliches Mitglied der Terrororganisation Islamischer Staat festgenommen worden, das im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes und des rechtsextremen Rechten Sektors den Mord an „einem der Chefs der Volksabwehr von Donezk“ geplant haben soll. Das meldet der russische Inlandsgeheimdienst FSB am Montag.
Den Aussagen des Festgenommenen zufolge beliefern die Geheimdienste der Ukraine die IS-Mitglieder mit Informationen und mit Waffen für die Organisation von Terroranschlägen in Russland sowie für die Eliminierung von Kommandeuren der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk (DVR) und Lugansk (LVR).
„Auf dem Territorium des Smolensker Gebiets wurde der russische Bürger Magomedow Medshid Gabibulajewitsch, in Dagestan geboren, ein Mitglied der Organisation ‚Islamischer Staat‘, festgenommen, der im Auftrag des Geheimdienstes der Ukraine sowie der Anführer des ‚Rechten Sektors‘ die Ermordung eines Chefs der Volkswehr der DVR plante“, heißt es in der Pressemeldung.
Der Meldung zufolge hatte Magomedow Anfang dieses Jahres die Ukraine besucht, um zusammen mit den IS-Emissären die Fragen „zur Versorgung des nordkaukasischen verbrecherischen Untergrunds mit Ressourcen zu besprechen“.
„Sie haben ihn mit Vertretern des Geheimdienstes der Ukraine sowie des Rechten Sektors bekannt gemacht. Magomedow soll von den Mitarbeitern der ukrainischen Geheimdienste einen Auftrag bekommen haben, einen im Gebiet Smolensk wohnenden Kommandeur einer Einheit der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik zu eliminieren“, heißt es weiter in der Meldung.
Es sei gelungen, Magomedow während der Vorbereitung des Mordes festzunehmen. „Bei ihm ist eine selbstgebaute Sprengvorrichtung mit einer Sprengkraft von 1,5 Kilogramm TNT entdeckt und beschlagnahmt worden, ebenso eine Pistole mit Schalldämpfer und die Munition dazu“, präzisiert die Pressestelle.
Laut den Aussagen des Festgenommenen „leisten die ukrainischen Geheimdienste den IS-Kämpfern eine aktive Hilfe bei der Gewährleistung ihrer Sicherheit und der Finanzierung“. Außerdem würden sie „Waffen und Sprengstoff“ für die Organisation der Terroranschläge in der Russischen Föderation „bereitstellen“.
„Unter anderem werden die IS-Mitglieder von den Geheimdiensten der Ukraine eingesetzt, um die Chefs der Volksrepubliken Donezk und Lugansk auszuschalten“, betont der FSB.
Der Festgenommene erläuterte, er sei nach dem Tod von Anich Chomutajew, dem Anführer einer IS-Zelle in Dagestan, in die Ukraine umgezogen. Dort sollen Magomedow und seine Komplizen die Vertreter des Rechten Sektors kennengelernt haben, die für sie ein Treffen mit dem ukrainischen Geheimdienst SBU organisiert hätten.
Der SBU soll dem IS-Mitglied Magomedow Medshid 10.000 Dollar dafür versprochen haben, dass er einen der Chefs der Donezker Volkswehr eliminiert, der in Smolensk lebt.
Es wird nicht präzisiert, wie viele gebürtige Dagestaner in der Gruppe sind, die vom SBU betreut wird. Es ist auch der Name des Kommandeurs der Donezker Volkswehr nicht bekannt.
Dabei leugnet der SBU die Angaben der russischen Geheimdienste, indem er sie als „einen weiteren Fake des FSB“ bezeichnet.

 

Dnr-online.ru: Heute traf die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa gemeinsam mit dem Koordinator der humanitären Untergruppe in Minsk, dem OSZE-Vertreter Toni Frisch, Verwandte von Personen, die auf dem Territorium der Ukraine festgehalten werden, und von Personen, die vermisst werden, sowie mit Personen, die im Ergebnis eines Austausches in die Republik zurückgekehrt sind.
Während des Gesprächs haben die Verwandten und ehemaligen Kriegsgefangenen über die Schwierigkeiten und Probleme gesprochen, die seit langer Zeit ungelöst geblieben sind. Vor allem waren das Fragen der Verwendung ungesetzlicher Methoden bei Verhören gegenüber den festgehaltenen Personen, die Fortsetzung der strafrechtlichen Verfolgung, der Unwille der Vertreter Kiews offiziell, den Aufenthalt von Anhängern der DVR auf ihrem Territorium zu bestätigen, die fehlende ärztliche Behandlung in den Gefängnissen der Ukraine. Die Verwandten der Gefangenen wandten sich an Toni Frisch mit der Bitte, in der nächsten Zeit ihre Verwandten in den Gefängnissen der Ukraine zu besuchen.
Der Vertreter der OSZE teilte mit, dass er die Anstrengungen der Vertreter der Republik bei den Verhandlungen über eine zweite Etappe des Gefangenenaustauschs hoch schätzt. Er äußerte auch Unterstützung der von der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR durchgeführten Maßnahmen zur Suche nach Vermissten.
Außerdem überreichte Darja Morosowa Toni Frisch das Fotobuch „Der nicht erklärte Krieg“, in dem Zeugnisse über die Verbrechen der Ukraine gegen ihre Bürger gesammelt sind.
Im Rahmen des Besuchs in der DVR besuchte Toni Frisch gemeinsam mit Darja Morosowa das Gefängnis, in dem Kriegsgefangene in Erwartung eines Austausch festgehalten werden.
„Das Problem des Gefangenenaustauschs ist für uns ein Schlüsselproblem und jetzt gibt es Probleme bei der Lösung dieser Frage, deshalb haben wir Toni Frisch die Möglichkeit gegeben, nicht nur uns in Minsk zu hören, sondern mit eigenen Augen zu sehen. Wir haben das Gefängnis besucht, wo in besonderen Blöcken Kriegsgefangene, die ausgetauscht werden sollen, festgehalten werden, mit ihnen hat der OSZE-Vertreter Gespräche geführt“, sagte Morosowa.
Toni Frisch äußerte seine Eindrücke von dem Gesehenen und den Gesprächen mit den Gefangenen.
„Ich hatte die Möglichkeit mit sechs Personen zu sprechen, die sich in dem Gefängnis befinden, mit ihnen haben wir ein offenes Gespräch geführt. Ich hatte zum ersten Mal die Möglichkeit mit den Gefangenen vertraulich zu sprechen, in zweiseitigem Format, und das ist ein sehr großer Schritt voran. Ich will mich bei allen Vertretern der Behörden der DVR, die für dieses Treffen verantwortlich sind, bedanken und auch bei Darja Morosowa für die Organisation dieser Maßnahme. Außerdem werden wir noch Gefangene an anderen Orten besuchen, aber ich bin überzeugt, dass wir dort genauso normale Haftbedingungen und Verhältnisse vorfinden werden wie hier. Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, mit den Gefangenen, sowohl hier als auch in der LVR, vertraulich zu sprechen. Was den neuen Gefangenenaustausch betrifft, so werden wir gemeinsam mit Darja Morosowa in Minsk alle Anstrengungen einbringen, damit er so schnell wie möglich stattfinden kann“, unterstrich Toni Frisch.


de.sputniknews.com: Syrischer Außenminister: USA handeln im Interesse Israels.
Das Ziel der USA in Syrien ist die Kontrolle über die gesamten Aktivitäten des Landes im Interesse von Israel. Dies erklärte der Außenminister Syriens Walid Muallem gegenüber der Zeitschrift „Internationales Leben“ am Montag.
„Ich will sagen, dass die amerikanischen Ziele keine zutiefst amerikanischen Ziele sind. In Wirklichkeit sind das die israelischen Ziele, die die USA in Syrien verfolgen. Es gibt mehrere von solchen Zielen“, so Muallem.
Laut dem syrischen Außenminister hat alles im Jahr 2011 angefangen. „Erstens wollen sie nicht, dass Syrien das Hauptland des Widerstands gegenüber Israel ist. Zweitens wollen sie nicht, dass Syrien strategische Beziehungen mit dem Iran und Russland unterhält. Sie wollen, dass Syrien so ist, wie die anderen Staaten in der Region, also dass es zu einem Instrument der Außenpolitik der USA mit Billigung Israels wird.“
Demnach wolle er sagen, dass die Kontrolle über die gesamte künftige Tätigkeit von Syrien zugunsten Israels das Ziel sei, das die USA in Syrien verfolgen würden.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über dem Islamischen Staat in Syrien und im Irak erklärt. In den einzelnen Gebieten dieser Länder wird der Befreiungskampf gegen die IS-Terrormiliz unter Mitwirkung der Luft-und Weltraumstreitkräfte (WKS) Russlands fortgesetzt. Zurzeit gelten die politische Beilegung der Syrienkrise sowie der Wiederaufbau im Land als vorrangig.

abends:

de.sputniknews.com: Paris verurteilt kommende Wahlen im Donbass.
Das französische Außenministerium hat die für den 11. November angesetzten Wahlen in den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk kritisiert. Diese widersprechen laut einem Ministeriumssprecher den Minsker Abkommen.
„Frankreich steht zu seiner Verpflichtung gegenüber der Souveränität und territorialen Unversehrtheit der Ukraine innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen. Die Ankündigung der Wahlen am 11. November 2018 widerspricht den Minsker Abkommen, welche die einzige Grundlage für eine politische Regelung des Konflikts im Osten der Ukraine darstellen“, so der Vertreter des Außenministeriums in Paris gegenüber Sputnik.
Die Minsker Abkommen sehen laut dem Sprecher vor, dass Wahlen in den Gebieten, die „heute von den Separatisten kontrolliert werden“, gemäß dem ukrainischen Gesetz über den Sonderstatus des Donbass abgehalten werden müssen. „Jede Initiative, die diese Bedingungen nicht erfüllt, muss verurteilt werden“, fügte er hinzu.
Zuvor hatte das Donezker Parlament Denis Puschilin zum komissarischen Republikchef ernannt. Die entsprechende Wahl wurde für den 11. November angesetzt. Der ehemalige Republikchef Alexander Sachartschenko war zuvor bei einem Bombenanschlag getötet worden. In Lugansk wurde beschlossen, die Wahl am selben Tag abzuhalten.

 

de.sputniknews.com: Stopp des Zugverkehrs mit Russland: Ukrainischer Minister verspricht Gewinnplus.
Die Einstellung der Zugverbindungen mit Russland hat der ukrainische Minister für Infrastruktur, Wladimir Omeljan, erneut als wichtig bezeichnet und betont, dass dies „eine Erleichterung für die ukrainischen Bürger“ bedeute und dem Land angeblich noch mehr Gewinn bringen werde. Dies berichtet am Montag die russische Geschäftszeitung „Wsgljad“.
„Ich halte an der Meinung fest, dass die Schließung der (Zug-)Verbindungen mit Russland notwendig ist“, sagte der Minister demnach auf einer Pressekonferenz.
Auf die wahrscheinlichen Fristen sei er dabei allerdings nicht eingegangen. Seines Erachtens werde dies der Eisenbahn der Ukraine keinerlei Einbußen bringen, da Züge für den Inlandverkehr fehlen würden.
„Diese acht Züge, die jetzt in der russischen Richtung verkehren, könnten eine wesentliche Erleichterung für die ukrainischen Bürger bringen, die im Inland reisen wollen, und sie würden dabei nicht weniger Gewinn generieren, sondern, wie ich vermute, auch mehr als sie jetzt in der östlichen Richtung generieren“, ist der Minister überzeugt.
Nach den Angaben des ukrainischen Ticket-Reservierungsdienstes „Ukrsalisnyzi“ hatten gerade die Züge nach Moskau und Sankt Petersburg der Ukraine im Jahr 2017 den größten Gewinn gebracht. Allein die drei Routen aus Kiew und Odessa in die russischen Städte hätten es erlaubt, im vergangenen Jahr 274 Millionen Griwna (etwa zehn Millionen US-Dollar) zu erwirtschaften.
Hier sei daran erinnert, dass im August in der Ukraine ein Gesetzentwurf über die Einstellung des Zugverkehrs mit Russland vorbereitet worden war.

 

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