Presseschau vom 06.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die ukrainischen Streitkräfte Leninskoje und Kominternowo im Süden der Republik mit Mörsern beschossen. Es wurden 15 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
In Folge des Beschusses entstand ein Brand eines privaten Wohnhauses in Kominternowo in der Achmatowa-Straße 37.
Zum Glück gab es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Genauere Informationen werden noch ermittelt.

Wpered.su: Auf dem Forum linker Kräfte in Moskau äußerten Musiker ihre Solidarität mit dem Volk des Donbass und der Kommunistischen Partei der DVR
Am 5. September fand in Moskau das Forum linker Kräfte statt, a
n dem Vertreter der KPRF und ihre Sympathisanten teilnahmen. Im Rahmen der Veranstaltung fand auch ein Rockkonzert statt, teilte ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Das Forum eröffnete der russische Publizist und Schriftsteller Sachar Prilepin, der den Anwesenden vorschlug, Alexandr Sachartschenko mit einer Schweigeminute zu ehren. Während des Konzerts widmeten die Musiker eines ihrer Stücke dem Oberhaupt der DVR, der in
folge eines Terroraktes starb. So spielte die Gruppe „Django“ das Stück „Wir gehen nicht fort“, das in Donezk geschrieben worden war.
Am eindruck
svollsten und einprägsamsten war der Auftritt der Gruppe „Sweroboj“. Die Musiker erklärten direkt von der Bühne, dass die einzige Alternative zur jetzigen Lage der Dinge der Sozialismus ist. Der Sekretär des ZK der KP der DVR Stanislaw Retinskij traf sich nach dem Forum mit den Musikern und tauschte sich mit ihnen über das Geschehen in Russland und im Donbass aus. Er dankte ihnen für ihren kürzlichen Auftritt in der Donezker Volksrepublik, und die Musiker ihrerseits erklärten ihre Solidarität mit dem Volk des Donbass und der Kommunistischen Partei der DVR.
Während der Veranstaltung sprach
en der stellvertretende Vorsitzende des ZK der KPRF Jurij Afonin, der Direktor der Lenin-Sowchose Pawel Grudinin, die Sportlerin Marjana Naumowa, der Journalist Maxim Schewtschenko, der Schriftsteller Sergej Schargunow. Zum Abschluss des Forums sprach der Kandidat der KPRF für das Amt des Bürgermeisters von Moskau Wadim Kumin. Die Redner unterstrichen, dass nur die Kommunisten den Beschluss der Rentenreformen verhindern, die Wirtschaft des Landes wieder in Gang bringen, Russland auf den Weg des Sozialismus bringen können.
Außerdem wurde auf dem Forum die Forderung aufgestellt, den Koordinator der „Linken Front“, die Vertrauensperson des Kandidaten der KPRF für das Bürgermeisteramt von Moskau Sergej Udalzow freizulassen. Seine Frau Anastasija las einen Brief des Inhaftierten vor, den er im Gefängnis geschrieben hatte. Aus ihm folgt, dass der Gesundheitszustand Sergej Udalzows weiterhin ernst ist.


Vormittags:

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.

Dnr-online.ru: Am Mittwoch, dem 5. September, besuchte die Frau der Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko Natalja Wladimirowna Stationierungsorte von Truppenteilen der Armee der DVR, die unmittelbar an der Abgrenzungslinie stationiert sind. Während der Besuche unterhielt sich Natalja Sachartschenko mit den Soldaten, die an der Front Dienst tun und garantierte den Soldaten persönlich sowohl die Unterstützung der Streitkräfte der DVR von Seiten des Staates als auch eine folgerichtige Weiterführung der Politik des Kampfes für Unabhängigkeit und Freiheit der Donezker Volksrepublik, die von dem bei einem Terrorakt einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe getöteten Alexandr Sachartschenko begonnen wurde.

de.sputniknews.com: Kim Jong-un richtet Botschaft an Washington.
Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un hat dem Sondergesandten Seouls eine Botschaft an die Behörden der Vereinigten Staaten übergeben. Dies meldet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.
Chung Eui-yong, der Sondergesandte Seouls, traf sich am Mittwoch mit Kim Jong-un, um ihm einen Brief vom südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in zu überreichen und die Regelung der Situation auf der Halbinsel zu besprechen, schreibt Yonhap.
Der Sondergesandte soll am Dienstag ein Telefongespräch mit dem Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, führen und dabei die Botschaft Kim Jong-uns übergeben.
Chung Eui-yong gab gegenüber Yonhap keine Details der Nachricht von Kim Jong-un preis, betonte aber, der nordkoreanische Staatschef hoffe auf die Wiederaufnahme der Denuklearisierungsgespräche mit den USA.
Das Denuklearisierungsabkommen zwischen Washington und Pjöngjang wurde beinahe unterbunden, nachdem US-Präsident Donald Trump im letzten Monat eine geplante Reise seines Außenministers Mike Pompeo nach Nordkorea abgesagt hatte. Als Grund dafür hatte er den mangelnden Fortschritt bei der Denuklearisierung genannt.
Während seines Treffens mit dem südkoreanischen Gesandten in Pjöngjang soll Kim darauf bestanden haben, dass die von seinem Land bisher unternommenen Denuklearisierungsmaßnahmen erheblich seien und entsprechend betrachtet werden sollten, da sie den Abbau des einzigen Atomtestgelände beinhalten würden.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 05. September 3:00 Uhr bis 06. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 17.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sajzewo, Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Spartak, Flughafen (Volvo-Zentrum), Sachanka, Leninskoje, Kominternowo.
Gestern wurde durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Wohnhaus in Kominternowo in der Achmatowa-Straße 37 beschädigt – das Dach geriet in Brand.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 53.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: China wird Gasimport aus Russland und Kasachstan forcieren.
China will in nächster Zeit eine Erhöhung der Gaslieferungen aus Russland und Kasachstan beantragen. Das meldet die Agentur „China News Service“ unter Berufung auf eine verantwortliche Person in der Energiebehörde des Landes.
„Im Jahre 2017 importierte China 94,6 Milliarden Kubikmeter Erdgas … aus Turkmenistan, Usbekistan und Myanmar. In naher Zukunft werden die Einfuhrvolumen aus Russland und Kasachstan erhöht“, so die Quelle der Agentur.
China wolle außerdem die Diversifizierung der Erdgasimporte in das Land fördern. Die Zahl der Länder, die Flüssigerdgas an China liefern, sei auf 22 gestiegen. Das Niveau der Diversifizierung der Versorgungsquellen sei somit ziemlich hoch.
Der russische Gaskonzern Gazprom und der chinesische Öl- und Gaskonzern CNPC hatten im Mai 2014 nach zehnjährigen Verhandlungen einen auf 30 Jahre ausgelegten Vertrag über Gaslieferungen per Pipeline „Kraft Sibiriens“ nach China abgeschlossen. Der Deal hat ein Volumen von 400 Milliarden US-Dollar. Die 3000 Kilometer lange Pipeline wird eine Jahresleistung von 38 Milliarden Kubikmetern haben.

Dnr-online.ru: Am Denkmal für die Soldaten der Sowjetarmee, die im Kampf um die Befreiung von Ruttschenkowo gefallen sind, fand am 6. September eine Kundgebung zum 75. Jahrestag der Befreiung des Donbass statt. Dies teilt ein Korrespondent der offiziellen Seite der DVR mit.
Zu Beginn der Veranstaltung ehrten die Anwesenden das Andenken der Teilnehmer des Großen Vaterländischen Krieges und des tragisch gestorbenen Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Euch, den Veteranen, und denen die heute nicht mehr leben – großen Ruhm. Heute schläft der Feind wieder nicht, aber wir werden in jedem Fall den Faschismus besiegen“, sagte der Leiter der Verwaltung des Kirowskij-Bezirks von Donezk Jurij Budrin.
Zum Jahrestag der Befreiung des Donbass gratulierte den Anwesenden auch der Abgeordnete des Volkssowjets Wiktor Petrowitsch. „Vor 75 Jahren haben unsere Großväter und Urgroßväter widerstanden, die faschistische Ordnung besiegt. Es werden auch die unterliegen, die heute unser Leben angreifen. Sehr großen Dank den Veteranen für die Heldentaten und dafür, dass ihr mit uns seid, und dafür, dass ihr den Kindern und Enkeln zeigt, wie wirkliche russische Menschen sein müssen“, sagte er.
An der Kundgebung nahmen auch Soldaten der Armee der DVR und Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges teil. Schüler kamen mit Fotos von Teilnehmern des Großen Vaterländischen Krieges auf die Allee des Ruhmes.
Nach einem dreifachen Salut legten die Versammelten Blumen am Gedenkstein und am Denkmal für die Soldaten der Sowjetarmee nieder, die in den Kämpfen um die Befreiung Ruttschenkowos gefallen sind.

Dnrsovet.su: Erklärung des Abgeordneten Alexej Shigulin über die Situation bezüglich der Ausrufung Dmitrij Trapesnikows zum kommissarischen Oberhaupt der DVR:
Der tragische Tod Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenkos hat dazu geführt, dass in der DVR juristisch eine Pattsituation entstanden ist.
Nach den Normen der Verfassung ist festgelegt, dass die Vollmachten des Oberhaupts im Falle seines Todes vorzeitig enden. Die Entscheidung über eine vorzeitige Beendigung der Vollmachten des Oberhaupts trifft der Volkssowjet, und in diesem Fall übernimmt der erste stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats kommissarisch die Vollmachten.
Es muss die Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden, dass A. W. Sachartschenko am 11. April 2016 in den Erlassen Nr. 97, 98 und 99 A. Ju. Timofejw (Minister für Einnahmen und Abgaben), Je. S. Matjuschtschenko (Finanzministerin) und D. W. Trapesnikow (erster Leiter der Administration des Oberhaupts) zu stellvertretenden Ministerratsvorsitzenden ernannt hat. Es ist offensichtlich, dass im Kontext der Anforderung von § 62 der Verfassung der DVR keiner der oben genannten Beamten das gesetzliche Recht hat, die Verpflichtungen des Republikoberhaupts zu übernehmen.
Die derzeitige Entscheidung über eine Erklärung (aber nicht Ernennung) eines kommissarischen Republikoberhaupts hält einer Kritik von juristischen Positionen aus nicht stand. Wir merken an, dass gemäß der Verfassung der DVR „keine anderen Fälle und Entscheidungen anderer Organe als der in dieser Verfassung genannten Grundlagen für die Amtsenthebung des Oberhaupts der DVR von seiner Funktion und eine vorzeitige Beendigung seiner Vollmachten sein kann“ (Teil 4 § 61 der Verfassung). Gleichzeitig muss man zugeben, dass diese eine notwendige zeitweilige Maßnahme war, die durch die Notwendigkeit hervorgerufen ist, den sozialen Bereich der Lebenstätigkeit der Republik aufrechtzuerhalten.
Unsere Republik muss einen rechtsstaatlichen Entwicklungsweg einhalten, wir müssen uns um das Recht kümmern und es bewahren, dies ist der wahre Weg zu Anerkennung, deshalb sind die Abgeordneten verpflichtet, alle Mechanismen der Volksmacht, darunter auch das Recht zu wählen und gewählt zu werden, zu verteidigen. Die einzig wahre und gesetzmäßige Weise eines Auswegs aus der entstandenen Situation ist die Durchführung von allgemeinen Wahlen zum Oberhaupt der DVR in der nächsten Zeit.
Ich merke an, dass die Abgeordneten der Fraktion „Swobodnyj Donbass“ und „Donezkaja Respublika“ im Ergebnis von Konsultationen davon sprechen, dass wir diese Frage auf der nächsten Sitzung des Volkssowjets behandeln werden. Die Auffassung, die ich geäußert habe, wird von Abgeordneten beider Fraktionen unterstützt.
Außerdem muss daran erinnert werden, dass im Herbst die Amtsperiode des 1. Volkssowjets ausläuft.
Alexej Shigulin, Vorsitzender des Komitees für straf- und verwaltungsrechtliche Gesetzgebung (Fraktion „Swobodnyj Donbass“)
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de.sputniknews.com: Trolling auf Gottes Niveau“: Moskau über Widersprüche auf Fotos der Skripal-„Killer“
Bei den Informationen über zwei Männer, denen die Verwicklung in die Vergiftung des russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia vorgeworfen wird, gibt es Ungereimtheiten. Darauf verwies die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa bei einem Interview mit dem TV-Sender „Rossija-1“.
Sacharowa verwies darauf, dass die verdächtigten Männer auf verschiedenen Screenshots von Überwachungsvideos vor einem identischen Hintergrund in einem schmalen Korridor aufgenommen worden seien. Auch der Zeitpunkt der Aufnahmen sei der gleiche, sagte sie.
Entweder seien das Datum und der genaue Zeitpunkt in die Aufnahmen eingefügt worden, oder die angeblichen,Mitarbeiter‘ des russischen Militäraufklärungsdienstes GRU seien in der Lage, sich gleichzeitig an einem und demselben Ort im Korridor zu befinden, obwohl das physisch gesehen unmöglich sei.
„Die Bilder der zwei Personen sind jedoch auf zwei verschiedenen Fotos festgehalten“, spottete Sacharowa. „Wissen Sie, das ist schon ein Trolling von göttlichem Niveau“, fügte sie hinzu.
Die Fotos müssten nach der Ankunft der Männer geschossen worden sein, nahm Sacharowa an. Deshalb müssten die Verdächtigen ein britisches Visum bekommen haben. Bevor die britischen Behörden über die Ausstellung eines Visums entscheiden würden, würden sie biometrische Daten sowie andere Informationen sammeln, erinnerte die Sprecherin die Zuschauer. Am Mittwoch habe das russische Außenministerium den britischen Botschafter in Moskau, Laurie Bristow, einbestellt und ihn darum ersucht, diese Informationen mitzuteilen. Bristow habe sich jedoch geweigert, dies zu tun.
Zudem behaupte London, über Informationen zu dem Datum und der Nummer des Fluges zu verfügen, mit dem die Verdächtigen angeblich nach Großbritannien gekommen sein sollen. In diesem Zusammenhang zeigte Sacharowa sich darüber erstaunt, dass London Russland diese Informationen bislang nicht mitgeteilt hatte. Russland hätte seinerseits auch mit der Suche beginnen können, betonte Sacharowa.
Trotz der „totalen Flegelei“ der britischen Behörden sei Moskau nach wie vor zur Zusammmenarbeit mit London im „Fall Skripal“ bereit, hob Sacharowa hervor.
Zuvor hatte London Fotos von zwei vermutlichen Verdächtigen in der Causa Skripal veröffentlicht. Dabei solle es sich angeblich um die russischen Geheimdienstler Alexander Petrow und Ruslan Boschirow handeln, hieß es. Das russische Außenministerium sagte, die angegebenen Namen würden Moskau „nichts sagen“ und rief die britische Seite dazu auf, von Anschuldigungen und informationellen Manipulationen zu einer praktischen Zusammenarbeit überzugehen.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 06.09.2018:
Trotz der Vereinbarungen über einen „Schulwaffenstillstand“ ist eine Aktivierung des Beschusses von Seiten der ukrainischen Kriegsverbrecher zu bemerken.
In den letzten 24 Stunden haben die Terroristen sechs Ortschaften unserer Republik beschossen.
Der Gegner hat mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen auf die Gebiete von Sajzewo und die Siedlung Gagarin in Richtung Gorlowka, auf Spartak in Richtung Donezk, auf Kominternowo, Leninskoje und Sachanka in Richtung Mariupol geschossen.
Gestern Abend wurden Kominternowo und Leninskoje von Seiten der ukrainischen Straftruppen von den Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade aus unter Kommando von A. Gnatow mit Mörsern beschossen, dabei entstand ein Brand eines Wohnhauses in Kominternowo in der Achmatowa-Straße 37.
Insgesamt hat der Feind in den letzten 24 Stunden 17-mal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
Im Vorfeld der Durchführung von Angriffshandlungen bemerken wir eine Verstärkung der Aktivität der Kräfte für informationspsychologische Operationen der ukrainischen Streitkräfte.
So verbreitet der Stab der Besatzungstruppen über von Einheiten der Kräfte für informationspsychologische Operationen kontrollierte Massenmedien und Internetressourcen offensichtlich falsche Informationen über eine angebliche Verletzung des „Schulwaffenstillstands“ durch uns und den Beschuss von Positionen der ukrainischen Streitkräfte sowie von Ortschaften auf den von der Ukraine kontrollierten Territorien, um die Lage zu verschärfen und um Vorwände für einen Angriff auf unser Territorium zu schaffen.
Dabei haben die Besatzer beschlossen, alle nicht kampfbedingten Verluste als kampfbedingt auszugeben, um bestätigende Fakten für Beschüsse zu schaffen.
So starb nach Mitteilung dees Stabs der Besatzer in den letzten 24 Stunden angeblich ein ukrainischer Kämpfer in Folge unseres Beschusses und drei wurden verletzt. Aber wie aus medizinischen Einrichtungen, in die diese Pseudoverletzten eingeliefert wurden, bekannt wurde, sind die Diagnosen bei allen drei keineswegs kampfbedingt.
Hier sind nun die Ursachen für die Verletzungen (aus Dokumenten des medizinischen Dienstes der OOS):
– gegen 02:00 Uhr am 05.09.2018 rutschte ein Soldat der 36. Marineinfanteriebrigade bei Entladearbeiten aus und stürzte, dabei wurde er verletzt. Diagnose: geschlossener Bruch eines inneren Knochens am linken Knie mit Verschiebung.
– gegen 14:45 Uhr am 05.09.2018 rutschte ein Soldat des 503. Marineinfanteriebataillons der 36. Marineinfanteriebrigade während der Löschung eines Brandes von trockenem Gras in der Nähe der Positionen im Gebiet von Gnutowo aus und stürzte, dabei erlitt er Brandwunden und eine Verletzung. Diagnose: Brandwunde hinteren Teil der linken Schulter, am Ellenbogengelenk, am linken Unterarm, an der linken Kreuzgegend. Verrenkung.
– gegen 18:00 Uhr am 05.09.2018 wurde ein Soldat der 128. Gebirgssturmbrigade in Folge persönlicher Unvorsichtigkeit (er sprang aus dem Auto) verletzt. Diagnose: geschlossener Bruch am unteren Teil des rechten Knies mit Verschiebung der Splitter.
– gegen 19:30 Uhr am 05.09.2018 verschlechterte sich bei einem Soldaten der 92. mechanisierten Brigade im Dienstgebiet bei Poltawka im Bezirk Konstantinowka plötzlich das Befinden und der Blutdruck stieg. Der Soldat wurde in den medizinischen Punkt der Einheit gebracht und dann zu einem ärztlichen Punkt gebracht. Während der Behandlung verschlechterte sich der Zustand des Soldaten plötzlich und der Eintritt des Todes wurde festgestellt.
Aber die ukrainische militärisch-politische Führung verschärft weiter die Lage und schafft sich Vorwände für einen Angriff, indem sie alle möglichen Mittel dazu nutzt. Dabei geschieht dies alles bei straffer Leitung durch Vertreter ausländischer Streitkräfte, die in großer Zahl bei jedem militärischen Stab von Verband (Brigade) aufwärts anwesend sind.
Wir rufen unseren Feind ein weiteres Mal dazu auf, nachzudenken und von der Entfachung eines weiteren Blutvergießens Abstand zu nehmen.
Ukrainische Soldaten, wir brauchen eure Leben und euer Blut nicht! Wir wollen Frieden im Land des Donbass! Wir haben jahrhundertelang als Brüder gelebt und jetzt versuchen westliche Scheusale uns zu entzweien! Wenn ihr leben wollt und auch Frieden wollt – zieht ab! Zieht nicht in ein weiteres Abenteuer, das euch die prowestlichen Marionetten in Kiew aufdrängen!

Ukrinform.ua: IWF-Delegation besucht die Ukraine.
Eine Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) nahm heute ihre Arbeit in der Ukraine auf.
Die Delegation leitet Ron van Rooden, berichtet „Minfin“. Der Besuch wird bis zum 19. September dauern. Die Ukraine erwartet vom IWF eine weitere Hilfstranche in Höhe von 2 Milliarden Dollar. Der IWF fordert im Gegenzug Erhöhung der Gaspreise für die Bevölkerung. Ein weitere Zusammenarbeit zwischen dem Fond und der Ukraine ist auch ein Thema der Gespräche im Finanzministerin der Ukraine.

 

nachmittags:

de.sputniknews.com: Frankreich droht Syrien mit Angriff.
Frankreich ist laut dem französischen Generalstabschef François Lecointre bereit, einen Militärschlag gegen Syrien durchzuführen, sollten in Idlib chemische Waffen zum Einsatz kommen.
Lecointre erklärte, die französischen Kräfte seien jederzeit bereit, Ziele in Syrien anzugreifen. Dies werde passieren, falls die syrische Regierungsarmee bei der Idlib-Operation Chemiewaffen einsetze.
Die letzten verbliebenen Einheiten des IS in Syrien und im Irak sollen nach Lecointres Einschätzungen bis Ende November vernichtet werden.
Nach Informationen der russischen Regierung planen Islamisten in Idlib eine „Provokation mit Giftgas“, um eine militärische Reaktion des Westens gegen die syrische Armee auszulösen. Russland unterstützt auf Bitte aus Damaskus die syrische Armee im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS), al-Nusra* und andere Terrormilizen militärisch.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Die militärische Führung der Ukraine hat sich endgültig in ihren Brigadekommandeuren in der sog. OOS-Zone getäuscht, allein im letzten Monat haben wir mehrfach über Korruption unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und Fälle von Diebstahl von Material berichtet.
An der gesamten Kontaktlinie arbeiten in den unterstellten Truppenteilen und Verbänden mobile Gruppen des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, um Fehlbestände aufzudecken und daraufhin Dokumente zur Entlassung unfähiger Brigadekommandeure zu erstellen.
So wurde in den Einheiten der 14. Brigade im Gebiet von Wrubowka die Arbeit einer Inspektionskommission der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ unter Leitung des Kommandeurs General Krawtschenko bemerkt, Ziel der Kontrolle ist zu prüfen, ob eine Buchführung über Treibstoff vorhanden ist sowie die Aufdeckung von Fällen der nicht bestimmungsgemäßen Nutzung von Treibstoff.
In der 53., 72. und 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte unter Kommando der Kriegsverbrecher Grusewitsch, Tatus und Wojtschenko, die sich in der Zone der Strafoperation befinden, ist der moralisch-psychische Zustand der Soldaten wie zuvor nicht zufriedenstellen. Regelmäßige grobe Verletzungen der militärischen Disziplin sowie Kriegsverbrechen unter den Soldaten haben eine Systematik angenommen und das kommandiere Personal ist einfach nicht in der Lage auf den Zustand einzuwirken. Diese Situation in den ukrainischen Streitkräften ist in der Folge der nicht zufriedenstellenden materiell-technischen Versorgung, des hohen Niveaus an Korruption, Diebstahl und Alkoholismus sowohl unter dem Personal als auch unter dem kommandieren Personal entstanden….

de.sputniknews.com: Wahltag in Russland: Protestaufrufe via Google politischer Auftrag? – Föderationsrat
Moskau hofft, dass die vom US-Konzern Google verbreiteten Aufrufe zu Protestaktionen kurz vor der Wahl in Russland kein politischer Auftrag gewesen sind. Das erklärte am Donnerstag der Chef der Kommission zur Verteidigung der staatlichen Souveränität im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus), Andrej Klimow.
Der Parlamentsabgeordnete schloss aber nicht aus, dass das Unternehmen dazu gezwungen wurde.
Zuvor hatten Roskomnadsor sowie die zentrale Wahlkommission Russlands einen Warnbrief an Google wegen möglicher Einmischung in die russischen Wahlen geschickt. Der stellvertretende Leiter von Roskomnadsor, Wadim Subbotin, betonte in diesem Zusammenhang, die Bereitstellung von Ressourcen für die Bewerbung illegaler Aktivitäten auf russischem Territorium am Wahltag sei unzulässig.
Roskomnadsor soll derzeit nach eigenen Angaben in ständigem Kontakt mit dem Unternehmen stehen.
„Wir gehen davon aus, dass es kein politischer Auftrag war. (…) Vielleicht war die Firma gezwungen, das zu tun, ich schließe das nicht aus“, sagte Klimow am Donnerstag vor der Presse.
Er fügte hinzu, er hoffe, dass der Konzern „seine Unabhängigkeit behält“.
Am 9. September findet eine Ersatzwahl zur Staatsduma statt, wo sieben Sitze zu vergeben sind. Außerdem gibt es Direktwahlen der Chefs von 22 Föderationssubjekten, von Abgeordneten (in die Landtage von Inguschetien, Dagestan, Nenets und dem Autonomen Bezirk der Jamal-Nenzen) und Organen der Staatsgewalt in 16 Regionen, von Bürgermeistern in vier Städten einschließlich Moskau, zur Stadtduma der Hauptstädte der Regionen sowie Kommunalwahlen.

ukrinform.ua: Ostukraine: 18 ukrainische Soldaten im August gefallen.
Bei Kämpfen mit den russischen Besatzungstruppen sind im August in der Ostukraine 18 ukrainische Soldaten ums Leben gekommen.
Das teilte Präsident der Ukraine Petro Poroschenko im Gespräch mit Außenministerin Norwegens Ine Søreide mit, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Zahlreiche Soldaten“ wurden nach Worten des Staatschefs verwundet. Es gebe jeden Tag Artillerieangriffe der Besatzer.
Poroschenko dankte Norwegen für die Unterstützung und Hilfe bei der Rehabilitierung der ukrainischen Soldaten.
Søreide weilt in der Ukraine vom 4. bis 6. September zu einem Arbeitsbesuch.


de.sputniknews.com: Weder Vermutungen noch Vorwürfe zulässig: Kreml zu Causa Skripal.
Moskau hält die Vorwürfe der britischen Regierung für die Vergiftung der Skripals für inakzeptabel, ist dennoch zur Zusammenarbeit bei den Ermittlungen bereit. Dies gab der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Donnerstag gegenüber Reportern bekannt.
Er merkte an, dass Russland erst dann Maßnahmen in Bezug auf die Verdächtigen im Fall Skripal treffen könnte, wenn die britische Seite einen entsprechenden Antrag einreiche.
„Gestern sprach Frau (Theresa – Anm. d. Red.) May über die mögliche Verwicklung der obersten russischen Führung. Wir wiederholen, dass weder die oberste Führung Russlands noch Leiter unteren Ranges oder offizielle Vertreter mit den Ereignissen in Salisbury etwas zu tun hatten und haben. Davon kann überhaupt keine Rede sein; irgendwelche Vermutungen oder Vorwürfe zu diesem Fall sind unzulässig“, so Peskow.
Der Pressesprecher erinnerte daran, dass Russland seit Beginn der Affäre Zusammenarbeit bei den Ermittlungen vorgeschlagen hatte, welche die britische Seite verweigerte.
„Um die Identität (der Verdächtigen – Anm. d. Red.) überprüfen zu können, brauchen wir einen Antrag seitens Großbritanniens, damit wir rechtliche Gründe für die Identitätsprüfung haben (…). Es gibt eine übliche internationale Praxis. Tatsache ist, dass Publikationen in den Medien sowie Erklärungen im Parlament kein Antrag sind und keiner sein können“, verlautbarte Peskow.
Ihm zufolge bedauere der Kreml, dass London eine Zusammenarbeit mit Russland für sinnlos halte. „Wenn sie keinen Sinn darin sehen, können wir es nur bedauern“, erörterte er.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR
Heute wurden wir Zeugen einer weiteren Provokation, die von den ukrainischen Besatzungskräften vorbereitet wurde.
Um den den anwesenden Journalisten Beschießungen von Krasnogorowka zu demonstrieren, angeblich aus Richtung unserer Positionen, wurde ein Beschuss von Wohngebieten und Häusern durchgeführt. Aber wahrscheinlich haben sie ihre Kräfte nicht richtig eingeschätzt oder einfach die Munition vertauscht und einen Brand bei den beschossenen Objekten provoziert.
Angesichts des Fehlens einer organisierten Infrastruktur auf den von der Ukraine besetzten Gebieten entlang der Kontaktlinie ist es nicht gelungen, den Brand operativ zu löschen.In der Folge brannte ein Wirtschaftsgebäude vollständig ab und die übrigen Gebäude wurden ernsthaft beschädigt.
Derzeit werden vom Kommando der OOS über ihre kontrollierten Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Falschinformationen verbreitet, in denen unsere Verteidiger der Brandstiftung beschuldigt werden, um das eigene Verbrechen zu verheimlichen.
Dieser Fall demonstriert deutlich, wie Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zum Nutzen von verlogener Propaganda auf dem Territorium der Ukraine zivile Objekte und Wohnhäuser friedlicher Bürger auf den von ihnen besetzten Territorien vernichten.

de.sputniknews.com: Londons neue Skripal-Vorwürfe: Frankreich, Deutschland, USA und Kanada ziehen mit.
Frankreich, Deutschland, die USA und Kanada unterstützen die neuen Anschuldigungen gegen Russland im Skripal-Fall, die zuvor von London veröffentlicht wurden. Die Staaten teilten dies in einer gemeinsamen Erklärung mit.
In einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung teilten die Staats- und Regierungschefs der vier Staaten sowie Großbritanniens mit, dass sie „volles Vertrauen in die britische Einschätzung“ hätten, dass die beiden tatverdächtigen Russen Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU waren oder sind.
Ebenfalls glauben die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, der USA und Kanadas, „dass diese Operation mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf hoher Regierungsebene gebilligt wurde“.
Konkrete Beweise für die Behauptungen in der gemeinsamen Stellungnahme wurden jedoch nicht genannt.
Dennoch betrachtet London laut der britischen UN-Vertreterin Karen Pierce die Möglichkeit, die Sanktionen gegen Russland erneut auszuweiten.
Offenbar erwartet London dabei erneut, dass die EU- und Nato-Partner die neuen Sanktionen mittragen.
„Wir werden mit unseren Partnern besprechen, welche Schritte am besten zu ergreifen sind“, sagte der britische Vertreter und beantwortete damit die Frage, ob Großbritannien seine Sanktionen gegen die Russische Föderation ausweiten wird.
Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sich zuvor „28 Länder und die Nato“ der Ausweisung russischer Diplomaten angeschlossen hätten.

abends:

de.sputniknews.com: Russland will Kooperation mit Vietnam massiv intensivieren – Putin
Der russische Präsident Wladimir Putin hat das Interesse Russlands an einer intensiven Kooperation in verschiedenen Bereichen mit Vietnam geäußert.
Russland interessiere sich für eine enge außenpolitische Koordination mit Vietnam. „Dazu trägt in großem Maße die Nähe der Herangehensweisen Russlands und Vietnams an die Lösung internationaler Fragen bei“, so Putin.
„Wir haben Interesse daran, die Zusammenarbeit im militärtechnischen Bereich sowie auf dem Gebiet Verteidigung und Sicherheit zu intensivieren“, sagte der russische Präsident nach Verhandlungen mit dem Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams, Nguyễn Phú Trọng.
Nach den Verhandlungen gaben die beiden Staatschefs eine gemeinsame Erklärung ab und unterzeichneten eine Reihe von Dokumenten. So wurden Abkommen in den Bereichen Informationssicherheit, Kultur, Landwirtschaft, Atomenergie sowie im Bankensektor geschlossen. Es wurde ebenfalls ein Programm der Kooperation zwischen den Innenministerien beider Länder angenommen.

de.sputniknews.com: „Beweisloser Lügen-Cocktail“: London enttäuscht Moskau mit Causa Skripal.
Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja hat die Anschuldigungen, die bei einer der Causa Skripal gewidmeten Sitzung des US-Sicherheitsrates gegen Russland erhobenen wurden, scharf kritisiert.
„Wir haben so gehofft, dass wir heute etwas Überzeugendes hören würden, was Licht auf diesen verworrenen Vorfall wirft. Leider sind unsere Erwartungen enttäuscht worden“, so der Diplomat.
Demzufolge handelte es sich in den heutigen Reden um „die gleiche Ansammlung von Lügen“: von Russlands Sicherheitsdiensten angeblich bedrohte Doppelagenten, „Übungen“ russischer Sicherheitsdienste im C-Waffen-Einsatz, „Entwicklung von Giftkampfstoffen“ in Russland, Cyberattacken, versuchter „Staatsumsturz“ in Mazedonien und vieles andere mehr.
„Ich werde diesen ganzen beweislosen Lügen-Cocktail nicht aufzählen“, sagte Nebensja.

Londons Anschuldigungen gegen Russland
In einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung unterstützen die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands, der USA und Kanadas die neuen Anschuldigungen gegen Russland im Skripal-Fall, die zuvor von London veröffentlicht wurden. Laut der Erklärung sollen die beiden tatverdächtigen Russen Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU sein oder gewesen sein. Ebenfalls glauben die Regierungen, „dass diese Operation mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf hoher Regierungsebene gebilligt wurde“.
Konkrete Beweise für die Behauptungen in der gemeinsamen Stellungnahme wurden jedoch nicht genannt. Dennoch betrachtet London laut der britischen UN-Vertreterin Karen Pierce die Möglichkeit, die Sanktionen gegen Russland erneut auszuweiten.
Moskau hält die Vorwürfe der britischen Regierung der Vergiftung der Skripals für inakzeptabel, ist dennoch zur Zusammenarbeit bei den Ermittlungen bereit, gab der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bekannt.
„Russen“ im Fall Skripal
Zuvor hatte London Fotos von zwei vermutlichen Verdächtigen in der Causa Skripal veröffentlicht. Dabei soll es sich angeblich um die russischen Geheimdienstler Alexander Petrow und Ruslan Boschirow handeln, hieß es. Das russische Außenministerium sagte, die angegebenen Namen würden Moskau „nichts sagen“, und rief die britische Seite dazu auf, von Anschuldigungen und informationellen Manipulationen zu einer praktischen Zusammenarbeit überzugehen.
Sergej Skripal und seine Tochter Julia, die am 4. März unweit des geheimen Militärlabors Porton Down bewusstlos aufgefunden wurden, waren nach Darstellung der britischen Regierung mit dem tödlichen Giftstoff A234, im Westen unter dem russischen Namen Nowitschok bekannt, vergiftet worden. Ihre schnelle Genesung halten Experten jedoch für überraschend.

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