Presseschau vom 04.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

wpered.su: Beileidsschreiben der Kommunistischen Partei der Völker Spaniens zum Tod Alexandr Sachartschenkos
Die PCPE hat die Nachricht über den Mord am Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko mit Trauer und Wut aufgenommen.
Mit Trauer wegen des Verlusts eines Menschen, der trotz aller Schwierigkeiten und nicht endenden Mordversuchen weiter Verantwortung für die Republik, deren Volk gegen den Staatsstreich aufgestanden ist, getragen hat, und Wut wegen der Handlungen der Terroristen des Sicherheitsdienstes der Ukraine unter dem Patronat der NATO und der Initiatoren des Staatsstreichs in Kiew, die sich auf die Macht der Mafia stützen.
Die PCPE meint, dass der Verlust Sachartschenkos den entschiedenen Willen des Volks der DVR, seine Unabhängigkeit, die Erinnerung an seine sowjetische Vergangenheit und seine Werte gegen die westliche und antikommunistische Barbarei der ultranationalistischen und faschistischen Gruppen zu verteidigen, nicht brechen wird.
Deshalb erklärt die PCPE ein weiteres Mal ihre Solidarität mit dem Volk des Donbass und seinen Institutionen und bringt in diesen schweren Zeiten ihre vollständige Überzeugung zum Ausdruck, dass sein Kampf gerecht ist, dass seine Entschlossenheit und seine Streitkräfte unter Bedingungen einer neuen militärischen Eskalation des Konflikts den Aggressor und die imperialistischen NATO-Söldner zu Fall bringen werden.
Das politische Sekretariat des ZK der PCPE
1. September 2018

vormittags:

de.sputniknews.com: Auswanderung aus der Ukraine „katastrophal“ – Außenminister Klimkin
Die Situation um die Abwanderung der Bevölkerung aus der Ukraine ist laut dem ukrainischen Außenminister Pawel Klimkin „katastrophal“.
„Die Situation ist tatsächlich katastrophal – rund eine Million Ukrainer verlassen jedes Jahr ihr Heimatland“, sagte Klimkin in einem Interview mit dem TV-Sender ICTV.
Wie er weiter betonte, bleibt diese Situation bedauerlicherweise in absehbarer Zeit nach Angaben der Behörden weiter bestehen.
Allein in Polen leben laut Klimkin jüngsten Angaben zufolge rund 1,4 Millionen Ukrainer.
Der ukrainische Außenminister verbindet die gewaltigen Auswanderungszahlen mit dem Wegfall der Visumspflicht in der Europäischen Union seit dem 11. Juni 2017.
Zuvor hatte das staatliche ukrainische Statistikamt berichtet, die Landesbevölkerung sei 2017 um 200.000 Menschen geschrumpft und betrage nun 42,38 Millionen Menschen. Im vergangenen Jahr seien auf jeweils 100 Tote 63 Neugeborene gekommen, was eine bedeutende Differenz ergebe, so das Amt.
Laut Umfragen sind Hauptgründe der Auswanderungsstimmung der Wunsch der Ukrainer, ihre Lebensbedingungen zu verbessern (64 Prozent), eine bessere Zukunft für ihre Kinder (34 Prozent) und keine guten Arbeitsmöglichkeiten in der Ukraine (23 Prozent).

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.


de.sputniknews.com: Trump warnt Syrien, Russland und Iran vor „humanitärem Fehler“ in Idlib.
Eine mögliche Offensive der syrischen Armee in der Provinz Idlib wird laut Donald Trump ein „großer humanitärer Fehler“ sein. Der US-Präsident hat dazu aufgerufen, dies zu verhindern.
„Präsident Baschar al-Assad von Syrien darf die Provinz Idlib nicht unbesonnen angreifen. Die Russen und Iraner würden einen schweren humanitären Fehler begehen, sich an dieser potenziellen menschlichen Tragödie zu beteiligen. Hunderttausende Menschen könnten getötet werden. Lasst das nicht geschehen!“, schrieb Trump in seinem Twitter-Beitrag.
​Das Territorium der Provinz Idlib wird derzeit nur in geringem Maße von syrischen Regierungstruppen kontrolliert. Dort befinden sich unter anderem Kämpfer der bewaffneten Opposition und Terroristen einer Reihe vor Gruppierungen, die regelmäßig Stellungen der Regierungstruppen attackieren.
Zuvor hatte das russische Außenministerium erklärt, dass niemand am aktiven Kampfeinsatz in Idlib interessiert sei, der massive Verluste nach sich ziehen würde.
In den letzten Tagen hat sich die Situation um Syrien zugespitzt. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, hatte erklärt, dass unabhängigen Quellen zufolge die Terroristen von „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ eine Provokation vorbereiten, um Damaskus des Einsatzes von Chemiewaffen gegen Zivilisten in der syrischen Provinz Idlib zu bezichtigen. Dies würde dann als Vorwand für einen Angriff der USA und ihrer Verbündeten auf Regierungsobjekte in Syrien dienen.
Dabei hatte der Pentagon-Chef James Mattis erklärt, dass die USA mit Russland derzeit intensiv die Verhinderung eines möglichem Einsatzes von C-Waffen in Syrien besprechen würden.

Dan-news.info: Gratulation Trapesnikows zum Tag des Wissens
Liebe Freunde!
Ich gratuliere Ihnen zum neuen Schuljahr, zum Tag des Wissens!
Der Beginn des neuen Schuljahrs ist immer ein aufregendes Ereignis. Sowohl für die Lehrer als auch für die Schüler. Es steht viel Neues, neue Erfahrungen, Herausforderungen und sicherlich Siege bevor.
Wenn er die Schwelle der Schule überschreitet, betritt der junge Bürger den Tempel des Wissens, und es ist sehr wichtig, dass er in diesem Tempel den Impuls erhält, der ihm über viele Jahre hilft zu leben und zu arbeiten- zum Wohl der Heimat, der Donezker Volksrepublik zu leben und zu arbeiten.
In diesem Jahr war der Tag des Wissens von einer Reihe tragischer Ereignisse verdunkelt. Der Tod des Oberhaupts unseres Staats Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenkos, der Tod Josif Dawydowitsch Kobsons, haben jeden Bürger der Donezker Volksrepublik tief berührt und so verhindert, dass der Beginn des neuen Schuljahrs auf die notwendige Weise gefeiert wurde.
Aber das Leben geht weiter. Alexandr Sachartschenko und Josif Kobson liebten Kinder sehr, sie taten alles zur Entwicklung des Bildungssystems unseres Staates, sie unterstützten persönlich Schulen, Internate, Kinderheime. Deshalb muss es in der Donezker Volksrepublik das Fest des Wissens, das Fest der Kind geben.
Und es wird es geben!
Ich wünschen allen Schülern, allen Lehrern erfolgreichen Unterricht. Den Eltern Geduld und Verständnis, denn wir alle waren Kinder. Den Bürgern der Republik – Frieden, Gutes, Wohlergehen.
Das kommissarische Oberhaupt der Donezker Volksrepublik
Dmitrij Trapesnikow

de.sputniknews.com: Nach Panne im All: Alle Sojus-Raumschiffe werden gecheckt.
Nach dem Druckabfall infolge eines Lecks auf der internationalen Raumstation ISS will die russische Raketen- und Raumfahrtkorporation „Energija“ alle Raumschiffe auf dem Kosmodrom Baikonur in Kasachstan und in Koroljow bei Moskau auf Bohrspuren überprüfen. Das sagte eine Quelle aus der Raketen- und Raumfahrtbranche am Dienstag gegenüber Sputnik.
Die Revision in Koroljow soll demzufolge bereits demnächst starten, auf Baikonur in der kommenden Woche. Dort befänden sich zur
zeit die zwei Raumschiffe „Sojus MS-11“ und „Sojus MS-10“ sowie der Raumfrachter „Progress MS-10“, deren Starts für Dezember bzw. Oktober geplant seien.
Gleichzeitig soll „Energija“ Raumschiffe, deren Start für 2019 anberaumt sei, weiter zusammenbauen.
Insgesamt gebe es derzeit mehr als zehn Projekte von Raumapparaten, deren Produktion bis zu zweieinhalb Jahren in Anspruch nehmen werde, so die Quelle.
In der Nacht auf Donnerstag war es zu einem Luftleck infolge eines Mikrorisses im Orbitalmodul des Raumschiffs Sojus-MS gekommen. Die Kosmonauten verschlossen das Loch mit einem speziellen Dichtungsmittel.
Die Sonderkommission, die das Entstehen eines Mikrorisses im an die Internationale Raumstation ISS angekoppelten Raumschiff Sojus-MS untersucht, zieht mehrere Versionen in Betracht. Das Loch sei möglicherweise durch den technischen Fehler eines Monteurs auf der Erde entstanden.

Dan-news.info: „In diesem Schuljahr sind etwa 15.500 Erstklässler in die Schulen der DVR gekommen“, teilt der Pressedienst des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR mit. „Insgesamt besuchen mehr als 143.000 Schüler die Einrichtungen der mittleren Bildung“.
Derzeit sind auf dem Territorium der Republik 522 Schulen in Betrieb. Die Zahl der Schüler hat sich in den letzten vier Jahren um mehr als 11 Prozent erhöht.

de.sputniknews.com: Kiew will mit fremden Händen „Hinterland“ im Donbass sichern – Experte
Der russische Politologe von der Moskauer Higher School of Economics Andrej Susdalzew hat am Dienstag in einem Gespräch mit Sputnik die Äußerungen des ukrainischen Außenministers Pawel Klimkin über eine mögliche Einrichtung von Nato-Stützpunkten im Land kommentiert.
Laut dem Experten strebt Kiew an, sich mit fremden Händen das „Hinterland“ im Donbass zu sichern und die Kontrolle über das Territorium zurückzugewinnen.
Zugleich betonte Klimkin, eine militärische Lösung des Problems des Donbass und der Krim stehe nicht auf der Tagesordnung der ukrainischen Staatsführung, da die ukrainische Armee zur direkten Konfrontation nicht bereit sei.
„Dennoch denken sie (die Staatsführung – Anm. d. Red.), wenn eine Nato-Basis oder sogar mehrere auf ukrainischem Staatsgebiet stationiert werden, wird dies ihre Sicherheit gewährleisten und helfen, Truppen in den Donbass zu verlegen. Das heißt, dass sie ihren ‚Rücken‘ mit fremden Händen sichern wollen. Gerade darin bestand die Idee zur Entsendung von Friedensstiftern, um mit ihren Händen den Donbass wieder unter Kontrolle zu bringen“, betonte der Experte.
Am Montag hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko einen Gesetzentwurf zur Novellierung der Verfassung der Werchowna Rada vorgelegt. Das Dokument soll Kiews Kurs auf die EU und die Nato verankern. Dabei soll Poroschenko vorgeschlagen haben, den Satz über die Stationierung der Schwarzmeer-Flotte aus der Verfassung zu streichen.
Wie Klimkin erklärte, könne über eine mögliche Einrichtung von Nato-Basen in der Ukraine unmittelbar vor dem Beitritt des Landes zur Allianz entschieden werden. Vorher müssen die ukrainischen Behörden laut dem Außenminister Änderungen in der Verfassung erwirken.
Im Januar 2015 hatte die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) ein Gesetz über die Reintegration des Donbass beschlossen, in dem Russland als „Aggressor-Land“ bezeichnet wird. Kiew wirft Moskau konsequent die Einmischung in die Angelegenheiten der Ukraine vor. Russland weist dies zurück und bezeichnet derartige Anschuldigungen als inakzeptabel. Moskau erklärte mehrmals, dass es an der politischen und wirtschaftlichen Überwindung der Krise in der Ukraine interessiert sei.

ukrinform.ua: Außenminister: Russland strebt nach Spaltung der Ukraine.
Der Außenminister der Ukraine Pawlo Klimkin meint, dass alle Bemühungen Russlands gerade auf die „bewusste Zergliederung der Ukraine“ gerichtet sind.
Dies erklärte er im Fernsehsender ICTV.
„Ich bin der Meinung, dass Russland tatsächlich nicht nach Revanche prorussischer Kräften in der Ukraine strebt. Russland strebt danach, zuerst die Ukraine zu destabilisieren, dann zu schwächen und danach so zu tun, als ob es uns nicht gibt“, sagte Klimkin.
Er machte zugleich deutlich, dass prorussische Realität in der Ukraine nicht mehr möglich sei.
Die Ukraine habe die ganze vertragsrechtliche Basis mit der Russischen Föderation zu revidieren, fügte der Außenminister hinzu.


Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 03. September 3:00 Uhr bis 04. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 1.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sajzewo.
Infolge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Sajzewo brannten folgende Häuser vollständig ab:
Jessenin-Straße 18, 20, 24, 26, 28.
Außerdem wurden die Wirtschaftsgebäude der Häuser in der Jessenin-Straße 6 und 8 vernichtet.
Opfer unter der Zivilbevölkerung konnten vermieden werden.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 15.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Darauf zielt Mord an Donezker Republikchef ab:
Der Mordanschlag auf den Chef der selbsternannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, zielt auf das Scheitern des Minsk-2-Abkommens zur Regelung des Donbass-Konfliktes ab. Diese Meinung äußerte der Abgeordnete des Volksrates (Parlaments) der Volksrepublik, Valeri Skorochodow, in einem Gespräch mit Sputnik.
„Viele meiner Kollegen sind sich darin einig, dass der politische Mord an dem Donezker Republikchef auf das Scheitern der Minsker Vereinbarungen gerichtet ist. Denn Alexander Sachartschenko hat seine Unterschrift unter diese Dokumente gesetzt. Er war an ihrer Umsetzung interessiert, was über die ukrainische Seite nicht gesagt werden kann“, so der Abgeordnete.
Dabei erinnerte er daran, dass Kiew den Austausch von Gefangenen blockiere und die Vereinbarungen über einen Waffenstillstand sabotiere. Auch eine mögliche Auszahlung von Renten an die Donbass-Bewohner sei auf Eis gelegt worden.
„Daher ist die Ukraine darauf eingestellt, anstelle eines konstruktiven Dialogs Provokationen vorzunehmen, um die für Kiew unbequemen Minsker Abkommen zum Scheitern zu bringen. Die ukrainische Politik des Terrors wird aber nicht unbeantwortet bleiben“, fügte Skorochodow hinzu.
Am vergangenen Freitagabend war bei einer Explosion im Café „Separ“ im Zentrum von Donezk der Republikchef Alexander Sachartschenko ums Leben gekommen. Auch sein Leibwächter wurde getötet, und insgesamt elf Menschen wurden verletzt. Die Behörden der selbsternannten Volksrepublik und das russische Außenministerium stuften den Mord als Terrorangriff ein.
Laut Wladimir Putin ist der Anschlag ein Versuch, die gesamte Situation im Donbass zu destabilisieren, um „das Volk vom Donbass in die Knie zu zwingen“, doch werde das nicht funktionieren.

Dnr-online.ru: Ein feierlicher Appell zum Feiertag des ersten Läutens fand heute, am 4. September, in der Donezker Schule Nr. 20 statt. Zu Beginn der Veranstaltung ehrten die Anwesenden das Andenken der gefallenen Helden der Republik mit einer Schweigeminute.
Der Abgeordnete des Volkssowjets Miroslaw Rudenko gratulierte den Schülern und Lehrern. „Im Namen des Volkssowjets freue ich mich, euch zum Tag des Wissens zu gratulieren. Wir alle wissen, dass an den Grenzen der Republik der bewaffnete Kampf weitergeht. Und leider nimmt er die besten Söhne unseres Volkes. Aber gerade weil er weitergeht, haben wir die Möglichkeit zu leben. Und für die Schüler bedeutet das in erster Linie zu lernen und Wissen zu erwerben“, sagte der Abgeordnete.
Ein besonderer Festtag war es für die Erstklässler. Die Direktorin der Schule Nr. 20 Wera Markowa wünschte ihnen, mit Interesse auf den Weg des Wissens zu gehen.
„Und nun ist der lang erwartete Augenblick des Beginns des Schuljahres gekommen. Vor euch stehen viele Erlebnisse, interessanter Unterricht, Kreativität, Erfolge. Ich möchte wünschen: geht auf diesem Weg des Wissens mit Interesse, lernt neue Freunde kennen“, sagte sie.
Auch Soldaten der Armee der DVR und Vertreter der gesellschaftlichen Organisation „Oplot Donbassa“ nahmen an der Veranstaltung teil. Die gesellschaftliche Organisation hat für die Erstklässler methodische Hilfemittel vorbereitet und übergab Bücher des Donezker Schriftstellers Walerij Gerlanz an die Schulbibliothek.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Russische Staatsanwaltschaft warnt Google vor Wahleinmischung.
Die Staatsanwaltschaft und andere Behörden Russlands haben den US-Konzern Google gemahnt, dass es unzulässig ist, sich in die russischen Wahlen einzumischen.
„Roskomnadsor (die russische Aufsichtsbehörde für Informationstechnologien und Kommunikationswesen – Anm. d. Red.) hat über mögliche Gesetzesverstöße seitens Google informiert. Wir haben unsererseits auch reagiert: Die Staatsanwaltschaft des Zentralen Verwaltungsbezirks Moskau hat vor der Unzulässigkeit von Verstößen gegen die Wahlgesetzgebung gewarnt“, sagte der stellvertretende Leiter der Abteilung für die Überwachung der Ausführung der föderalen Sicherheitsgesetze bei der russischen Staatsanwaltschaft, Alexei Dschafjarow, am Dienstag.
Zuvor hatten Roskomnadsor sowie die zentrale Wahlkommission Russlands einen Brief an Google geschickt, in dem es sich um die Verantwortung für die Verbreitung von Aufrufen zu Aktionen am Wahltag handelte.Wie der stellvertretende Leiter von Roskomnadsor, Wadim Subbotin, betonte, ist die Bereitstellung von Ressourcen für die Bewerbung illegaler Aktivitäten auf russischem Territorium am Wahltag unzulässig.
„Dutzende spezielle Youtube-Kanäle (insgesamt mehr als 40) führen in einem konstanten Modus massive Aktionen mit Appellen gegen das russische Gesetz durch. Mittels der Bereitstellung von nahezu unbegrenzten Möglichkeiten seitens solcher ausländischen Internet-Giganten wie Google, versuchen einige an der Destabilisierung der Situation in Russland interessierten Personen, Benutzer für gesetzwidrige Handlungen im Internet zu gewinnen“, so Subbotin weiter.
Bemerkenswert ist, dass weder Roskomnadsor noch die Zentrale Wahlkommission eine Antwort auf ihre Warnbriefe bekommen haben. Es sei jedoch absolut unmöglich, dass Google selbst das Dokument nicht erhielt:
An 9. September findet eine Ersatzwahl für die Staatsduma statt, wobei sieben Sitze zu vergeben sind. Außerdem finden die Direktwahlen der Chefs von 22 Föderationssubjekten, die Wahl von Abgeordneten (in die Landtage von Inguschetien, Dagestan, Nenets und dem Autonomen Bezirk der Jamal-Nenzen) und Organen der Staatsgewalt in 16 Regionen, die Wahlen von Bürgermeistern in vier Städten einschließlich Moskau, die Wahlen zur Stadtduma der Hauptstädte der Regionen sowie Kommunalwahlen statt.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Das moralisch-psychische Niveau der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte kann als gering charakterisiert werden. Mit jedem Tag suchen immer mehr Soldaten ein Mittel, die Zone der sog. OOS zu verlassen.
Die Kommandeure der Einheiten haben eine „Taxe“ in Höhe von 2000 Griwna für die Befreiung vom Dienst an den vorderen Positionen festgelegt. Außerdem erhalten wir immer öfter Informationen, dass sich Soldaten der ukrainischen Streitkräfte durch Selbstverletzung dem Dienst entziehen.
So hat der Soldat der 14. Brigade Igor Iwanowitsch Rudtschik vorsätzlich sein Bein unter einen vorbeifahrenden Lastwagen gehalten, dadurch erlitt er zahlreiche Brüche am Bein und am Knie und wurde in ein Militärhospital eingeliefert.
So sehen wir, dass der Unwille der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, für die Interessen der verbrecherischen Regierung, die die Macht in Kiew ergriffen hat, zu kämpfen, die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste erhöht und das Anwachsen der Korruption den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte stimuliert.
Außerdem hat nach unseren Informationen die oberste Militärführung der Ukraine mit den Mitteln ihrer Propagandisten aus dem Pressezentrum des Stabes der sog. OOS die Taktik des Verschweigens und Verheimlichens der nicht kampfbedingten Verluste unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte geändert. Es ist die interessante Tatsache zu bemerken, dass in den offiziellen Berichten der ukrainischen Truppen bereits seit drei Tagen eine erhebliche Zahl an Verlusten auftaucht, angeblich wegen Beschusses von Seiten der Volksrepubliken.
Ich erklärte verantwortlich, dass die Einheiten der Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen streng einhalten und nicht auf Provokationen von Seiten des Gegners eingehen, die künstlich erhöhte Zahl der Beschießungen, angeblich von unserer Seite, ist nichts anderes als eine Zuspitzung im Informationsbereich und ein Versuch, ein weiteres Mal falsche Beweise beim bevorstehenden Treffen in Minsk über eine angebliche Aggression der Volksmiliz vorzulegen, um die öffentliche Meinung in Bezug auf die Republik negativ zu beeinflussen.
Die örtlichen Einwohner des Nowoajdarskij-Bezirks verdächtigen den Leiter der Bezirksverwaltung der Korruption, weil im Gebiet der Ortschaft Pobeda im Nowoajdarskij-Bezirk ein schützendes Waldstück abgeholzt wurde. Das geschlagene Holz verschwand in unbekannte Richtung. Bei der Aufklärung der Umstände am Ort des Geschehens nahmen die Arbeiter Bezug auf den Leiter der Bezirksvewaltung W. W. Mokogon.
Nach unseren Informationen hatte der Leiter der Verwaltung eine Absprache mit Militär und Mitarbeitern des Innenministeriums. Im Zusammenhang damit wurden seine Verbrechen lange Zeit nicht bekannt und es wurden keine Strafverfahren eingeleitet.
Die Soldaten der Volksmiliz erhöhen planmäßig den Level ihrer Professionalität und Fähigkeit zur Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung und Gewährleistung der Sicherheit der Einwohner der Republik.
Heute fand auf einem Truppenübungsplatz die Eröffnung der ersten Etappe der Panzerwettkämpfe unter den Einheiten der Volksmiliz der LVR statt.

Rusvesna.su: Einsturz eines Schachtes in Saproshje, ein Toter
Im Dorf Malaja Belosjorka (Saporoshje) kam es zu einem Steinschlag in einem Stollen, der der zur Saporoshjer Eisenerzanlage gehört. Dabei kam ein Bergmann ums Leben
Über die Umstände des Vorfalls berichtete die Pressestelle des ukrainischen Notfalldienstes (SSES) unterstützt. Demnach ereignete sich der Steinschlag am 4. September um 4:25 Uhr in einer Tiefe von 940 Metern.
Unter den Trümmern befand sich ein 33 Jahre alter Bergmann.
„Rettungskräfte des 7. Zuges des staatlichen Bergrettungsteams des Katastrophenschutzministeriums der Ukraine sind eingetroffen, um die Folgen des Unfalls zu beseitigen. Um 5:34 Uhr wurde der Körper des Verstorbenen geborgen“, teilte das Ministerium mit.
Zum Zeitpunkt des Einsturzes waren 424 Bergleute in dem Schacht, es habe keine Bedrohung für ihr Leben und ihre Gesundheit bestanden. Im Moment sind die Arbeiten am Einsatzort unterbrochen, andere Bereiche arbeiten im Normalbetrieb.
Die Umstände und Ursachen des Vorfalls werden noch untersucht.

Dnr-online.ru: Im Rahmen der Aktion des Donezker Republikanischen Heimatkundlichen Museums „Tage des Schenkens“ besuchte Tamara Mosolewa, die Witwe des Donezker Veterans der Großen Vaterländischen Krieges Boris Worgul, das Militärhistorische Museum des Großen Vaterländischen Krieges. Wie der Pressedienst des Museums mitteilte, wurden dem Museum einmalige Materialien übergeben – militärische und Jubiläumsauszeichnungen, Fotos und Urkunden unseres heldenhaften Landsmanns.
„Mein Mann wurde vor Beginn des Kriegs geboren und lebte in Awdotjino. Am 13. September 1941 leistete er den Eid und trat als Freiwilliger in die Armee ein. Damals war er 13 Jahre alt. Dies ist ein einmaliger Fall, dass ein 13jähriger Junge nicht einfach „Sohn eines Regiments“ war, sondern ein sogenannter vollwertiger Soldat. In der 10. Panzergrenadieraufklärungskompanie war Boris Pawlowitsch während des ganzen Krieges. Im September 1943 nahm er an der Befreiung seines heimatlichen Donbass teil, kämpfte in Saporoshje, am Dnestr, in Moldawien, Rumänien und Ungarn. Den Sieg erlebte er in der Hauptstadt der befreiten Tschechoslowakei, in Prag“, berichtete Tamara Jewgenjewna. …

ukrinform.ua: Kurz fordert Moskau auf, im „Normandie-Format“ weiter zu verhandeln.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz habe auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko in Kiew Russland aufgefordert, im Rahmen des „Normandie-Formats“ weiter über eine friedliche Lösung der Situation im Donbass zu verhandeln, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Im Juni dieses Jahres haben wir (die EU – Red.) die Sanktionen gegen den Aggressor verlängert. Natürlich ist auch ein Dialog, ein Kanal für den Dialog notwendig, um eine friedliche Lösung für diese Situation zu finden, weil die Lösung des Konflikts im Osten der Ukraine nur am Verhandlungstisch zu finden ist, und es wird niemals eine militärische Lösung dieses Konflikts geben. In diesem Zusammenhang möchte ich an Russland appellieren, zum Verhandlungstisch im „Normandie-Format“ zurückzukehren“, sagte Kurz.
Er fügte ferner hinzu, dass die Verhandlungen in diesem Format weiter geführt werden müssen, auch wenn es keine wesentlichen Fortschritte gibt.
„Das ist das einzige Format, das wir bisher haben, und die einzige Möglichkeit, zu verhandeln und irgendwann eine friedliche Lösung zu finden“, sagte Bundeskanzler von Österreich.

de.sputniknews.com: USA und Verbündete liefern Waffen an IS-Terroristen durch Ukraine – Damaskus.
Die USA und ihre Verbündeten liefern Waffen an die Terrormilizen „Dschebhat an-Nusra“ und „Islamischer Staat“ durch Drittländer, darunter auch durch die Ukraine. Das gab der erste Sekretär des auswärtigen Departements des syrischen Außenministeriums, Alaa Din Said Hamdan, am Dienstag bekannt.
„Es ist offensichtlich, dass die USA und ihre Verbündeten jede Menge Waffen und Munition durch Drittländer, wie zum Bespiel osteuropäische Länder, die Ukraine, die Balkan-Staaten liefern, um die Terrormilizen ‚Dschebhat an-Nusra‘ und ‚Islamischer Staat‘* mit Waffen zu versorgen“, sagte Hamdan auf der Konferenz „Der Kampf gegen illegale Waffenlieferungen im Kontext der Bekämpfung des internationalen Terrorismus“ in Moskau.
Laut dem Diplomaten beliefern die USA auch andere Terror-Gruppierungen (über den IS und „Dschebhat an-Nusra“ hinaus – Anm. d. Red.) mit Waffen.
„Sie agieren durch Vermittler und spielen eine wichtige Rolle auf dem Waffen-Schwarzmarkt. Hunderte Tonnen Waffen wurden einst durch einen jordanischen Hafen geschickt, um in die Hände der Terroristen im Süden Syriens gelangen zu können“, fügte er hinzu.
Damaskus hatte Washington mehrmals vorgeworfen, Terroristen unterstützt zu haben. So hatte das syrische Außenministerium erklärt, die syrische Armee habe nach der Befreiung von Ost-Ghuta große Vorräte an Waffen sichergestellt, die unlängst aus den USA und westlichen Ländern geliefert worden seien.
Damaskus rief Washington auf, mit der Unterstützung der Terroristen aufzuhören und die Souveränität Syriens zu achten.

ukrinform.ua: Kurz: Was in der Ukraine geschieht, ist russische Aggression.
Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko in Kiew Russlands Vorgehen als Aggression bezeichnet, das eine „klare Reaktion“ erfordert.
„Ich spreche jetzt nicht nur als Bundeskanzler, sondern auch als Vorsitzender des Rates der Europäischen Union, dass wir eine sehr klare Reaktion auf die russische Aggression erwarten“, sagte Kurz.
Ihm zufolge wurden in diesem Zusammenhang im Juni dieses Jahres die Sanktionen gegen Russland verlängert.
Gleichzeitig betonte der Bundeskanzler Österreichs, dass die Situation im Donbass auf friedlichem Wege gelöst werden muss, und nicht militärisch.


de.sputniknews.com: Asien, Afrika, Lateinamerika: Moskau setzt im Handel auf Nationalwährungen.
Russland arbeitet intensiv daran, im Handel mit den Nahostländern sowie mit Südostasien, Lateinamerika und Afrika zu Nationalwährungen zu wechseln. Dies teilte der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow gegenüber Sputnik mit.
„Das ist kein schneller Prozess, und wir haben damit nicht erst in Antwort auf die aktuellen Sanktionsmaßnahmen begonnen. Wir betreiben diese Arbeit konsequent seit einigen Jahren. Wir haben uns in der Praxis verbessert, wir haben Erfahrung im Bereich der Tätigkeit von Geschäftsbanken, aber auch der Zentralbanken in jenen Ländern, wo diese Arbeit für uns vorteilhaft ist. Das betrifft die europäischen Länder in geringerem Maße. Viel mehr betrifft es die Nahostländer, die Staaten Südostasiens und sogar Staaten in Lateinamerika und Afrika“, so Manturow.
„Was die Europäische Union angeht, ist die Situation in der Eurozone nicht so extrem für uns. Wir haben Schwierigkeiten, die mit der Durchführung von Dollar-Verrechnungen verbunden sind. Deswegen wird vor allem in den von mir erwähnten Regionen intensiv am Handel in den jeweiligen Nationalwährungen gearbeitet“, fügte er hinzu.
Der Minister verzichtete darauf, nähere Angaben über die Unternehmen zu machen, die bei ihren Auslandslieferungen bereits zu Verrechnungen in Nationalwährungen übergegangen sind. Jedoch präzisierte er, dass vor allem große Unternehmen darauf angewiesen sind, da sie als Ziel der US-Sanktionen gelten. Insgesamt sei laut Manturow der Anteil der Geschäfte, die von russischen Industriegesellschaften in Nationalwährungen abgewickelt werden, „vorerst unbedeutend“.
„Ich wäre glücklich, wenn wir das Ziel (50 Prozent Geschäfte, die in Nationalwährungen abgewickelt werden – Anm. d. Red.) erreichen könnten. Jedoch fürchte ich, dass bis zu 50 Prozent unserer Gesamtlieferungen im Bereich der hochtechnologischen Produktion, oder überhaupt, wenn wir nicht vom Rohstoffexport und vom Energieexport reden, ein durchaus hohes Ziel ist. Zumal wir nicht auf den europäischen Markt verzichten, auch nicht auf den amerikanischen. Die Kollegen beschaffen das, was sie brauchen, und das, was für sie von Vorteil ist, um ihren Bedarf zu decken“, merkte der Minister an.
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, dass Russland nicht vorhabe, auf Investitionen in Dollar und auf Verrechnungen in der US-amerikanischen Währung zu verzichten. Ihm zufolge erkenne das Land jedoch die mit den Sanktionen verbundenen Risiken und versuche, sie zu minimieren. Dabei bespreche Russland mit einigen Ländern seit längerem die Möglichkeit der Verrechnungen in Nationalwährungen.

Dan-news.info: Eine qualitativ hochwertige Bildung in den Dorfschulen ist für die Republik äußerst wichtig, und das Kulturministerium der DVR ist bereit, seinen Beitrag dazu zu leisten, sagte gegenüber DAN der Kulturminister Michail Sheltjakow nach dem Besuch eines feierlichen Appells in der Dorfschule Konkowo im Telmanowo-Bezirk.
„Heute hat die Schule die Schüler mit renovierten Klassenzimmern und einem neuen Spielplatz empfangen. Die Regierung der Republik tut alles ihr Mögliche, damit die Kinder unter bequemen Bedingungen lernen und eine qualitativ hochwertige Bildung erhalten können“, sagte Sheltjakow.
Nach seinen Worten wurde beim Besuch der Schule eine Vereinbarung getroffen, dass die Künstler der Donezker Staatlichen Philharmonie bald das Dorf zu einem Konzert besuchen werden.
Die Bevölkerung des Dorfes Konkowo beträgt 500, die Schule besuchen 35 Kinder.

de.sputniknews.com: Kreml erkennt „wesentliche Bedrohung“ für russisches Militär in Syrien.
Nach wiederholten Drohnenangriffen in Syrien spricht der Kreml von einer „wesentlichen Bedrohung“ für russische Militärstützpunkte in dem Bürgerkriegsland.
Nach Angaben der russischen Regierung haben Islamisten, die die nordwestsyrische Provinz Idlib noch immer kontrollieren, in den vergangenen zwei Monaten mindestens 50-mal die syrischen Regierungstruppen und auch die russische Luftwaffenbasis Hmeimim in Latakia mit Drohnen attackiert. Beim jüngsten Angriff am Sonntag waren drei syrische Soldaten getötet worden.
„Das stellt eine wesentliche Bedrohung für unsere zeitweiligen Stützpunkte dar“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag. Dies ist ihm zufolge auch die Meinung von Präsident Wladimir Putin. Peskow bestätigte, dass die Drohnen aus Idlib gestartet würden.
Am Montag hatte sich der russische Vize-Außenminister Oleg Syromolotow gegen „aktive Kampfhandlungen“ in Idlib als letzte Islamisten-Hochburg in Syrien ausgesprochen. Es gebe noch Chancen auf eine anderweitige „Lösung“, sagte der Diplomat. Die Entscheidung über eine Befreiungsoperation sei jedoch der Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad überlassen.
Russland hat auf Bitte aus Damaskus seit 2015 die syrische Armee im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS), al-Nusra und andere Terrormilizen militärisch unterstützt. Zu diesem Zweck hat die russische Armee einen Luftwaffenstützpunkt in Hmeimim und eine Marine-Basis in Tartus an der Mittelmeerküste eingerichtet.

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 4. September 2018:
Auf der Grundlage von Aufklärungsdaten, die wir von Quellen aus dem Generalstab der ukrainischen Streitkräfte, dem Stab der Besatzungskräfte und den Stäben der Verbände in der Konfliktzone erhalten haben, wird klar, dass in Richtung Mariupol eine Angriffsschlaggruppierung des Gegners im Rahmen der 36. Marineinfanteriebrigade, der 79. Luftsturmbrigade, der 128. Gebirgssturmbrigade und eines Teils der Einheiten der 56. Panzergrenadierbrigade gebildet wurde. Die Feuerunterstützung gewährleistet die 406. Artilleriebrigade sowie ein Teil der Einheiten der 55. Artilleriebrigade, der 27. Raketenartilleriebrigade sowie der 32. und 107. Raketenartillerieregimenter. Außerdem ist in dieser Richtung das Regiment „Asow“ der Nationalgarde konzentriert. Die Gesamtzahl der angegebenen Verbände und Truppenteile übersteigt 12.000 Mann.
Nach vorläufigen Informationen ist der Plan der Besatzer der folgende: am Tag „D“ (nennen wir ihn so) wird nach einer Artillerievorbereitung der 36. Brigade, unter Verwendung von Raketen- und Rohrartillerie von der Linie Kominternowo-Schirokino in Richtung Nowoasowsk, die 79. Brigade von der Linie Nabereshnoje-Saitschenko in Richtung Rosa Luxemburg (Name einer Siedlung, A. d. Ü.) den Angriff beginnen. Gleichzeitig damit wird die 128. Gebirgssturmbrigade ein ablenkendes Angriffsmanöver in Richtung Telmanowo durchführen sowie die Deckung der linken Flanke der Angriffsgruppierung gewährleisten.
Die gesamte Angriffsoperation und das Vordringen an die Grenze zur Russischen Föderation planen die Besatzer in fünf Tagen durchzuführen. Danach ist mit den Kräften des nazistischen Regiments „Asow“ sowie mit Razziaabteilungen der 79 Luftsturmbrigade auf dem besetzten Territorium eine Säuberung der Ortschaften von nach ihrer Meinung unerwünschten „Elementen“ und Gegnern der ukrainischen Besatzung geplant.
Dabei weiß der Gegner, dass bei der Durchführung solcher Angriffshandlungen die Zahl der Opfer Hunderte, wenn nicht Tausende betragen wird.
Auch die rückwärtige Versorgung ist in vollem Umfang geplant. So soll die medizinische Versorgung der ukrainischen Streitkräfte durch das 66. mobile Militärhospital, das nordwestlich von Mariupol stationiert ist, sowie vom Personal der zivilen medizinischen Einrichtungen der Stadt gewährleistet werden.
Außerdem wurden 4 mobile Leichenhallen auf Basis von Kühllastwagen in das 66. mobile Militärhospital abkommandiert. Wir schließen nicht aus, dass mobile Krematorien in Richtung Mariupol gebracht werden, wie sie die Ukraine 2014 zur Verheimlichung ihrer Verluste im Jahr 2014 verwendet hat.
So ist die ukrainische militärisch-politische Führung zum Nutzen ihrer Ambitionen und zur PR vor den Wahlen 2019 bereit, trotz der vorhersehbaren riesigen Verluste, sowohl unter den Soldaten als auch unter der Zivilbevölkerung, auf jegliche Abenteuer einzugehen.
Natürlich denken diese „Experten für PR mit Blut“ überhaupt nicht daran, dass all ihre Versuche eines Durchbruchs beim Vordringen zu den vordersten Linien unserer Einheiten scheitern werden.
Entsprechend einem Reserveplan des Stabes der OOS kann der Beginn des Angriffs auch auf dem Weg des Absetzens von Truppen auf dem Land- oder Seeweg erfolgen. Diese Entscheidung des ukrainischen Kommandos ist ebenfalls perspektivlos. Wir sind bereit, dem Feind sowohl in der Luft als auch auf dem Meer entgegen zu treten.
Ich wende mich an die Bevölkerung der Ukraine! Die Junta, die die Macht im Land ergriffen hat, treibt eure Freunde und Verwandten wieder in den sicheren Tod! Diese Unmenschen, die seit vier Jahren versuchen, den Donbass auf Kosten des Lebens ihrer Soldaten zu besetzen, denken nicht an euch und nicht an ihr Land, sondern führen die Pläne ihrer Kuratoren aus.
Der Versuch einer Eskalation des Konflikts von Seiten der militärisch-politischen Führung der Ukraine ist nichts anderes als ein weiteres Mittel der politischen Oberschicht, sich die Taschen zu füllen! Und auch, um ihrer westlichen Marionettenspieler willen, eine endgültige Spaltung zwischen den russischen und ukrainischen Brudervölkern herzustellen, die jahrhundertelang in Frieden in diesem Land gelebt haben!
Wir verteidigen unsere Bürger! Unsere Einheiten sind absolut kampfbereit! Der Feind wird nicht durchkommen!
Wie Batja (Sachartschenko) gesagt hat: „Der Preis dessen, wofür wir kämpfen, ist weitaus höher als der Preis unseres Lebens!“.

Lug-info.com: Gratulation des Oberhaupts der LVR zum 75. Jahrestag der Befreiung der Woroschilowgrader Oblast:
Liebe Freunde!
Ich gratuliere Ihnen zum 75. Jahrestag der Befreiung des Woroschilowgrader Oblast von den faschistischen deutschen Besatzern!
Im weit entfernten Jahr 1943 wurde unser Gebiet durch heldenhafte Siege von der braunen Pest befreit. Mit sehr großer Dankbarkeit und tiefster Trauer neigen wir die Köpfe vor den Helden, die durch den Preis ihres eigenen Lebens unser Land verteidigt haben.
Im Jahr 2014 hat das verbrecherische Kiewer Regime wieder Tod und Zerstörung in den Donbass gebracht. Trotz der Minsker Vereinbarungen sterben aufgrund der Ausschreitungen der Straftruppen auch heute unsere Bürger. Die Lugansker Volksrepublik hat bereit bewiesen, dass sie der unmenschlichen Politik der Kiewer Regierung überzeugend widerstehen kann, wir werden unser Gebiet weiter von den Besatzern befreien. Ich bin überzeugt, dass wir dank gemeinsamer Anstrengungen erreichen werden, dass unsere Bürger in einem unabhängigen und blühenden Staat leben werden!
Ich wünschen Ihnen starke Gesundheit, Frieden und Wohlergehen!
Mit Hochachtung,
das Oberhaupt der LVR
Leonid Pasetschnik

ukrinform.ua: Terroristen durchsuchen Auto der OSZE-Beobachtermission.
Die Terroristen haben ein Auto der Sonderbeobachtermission in der Ukraine der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) nahe der Stadt Jasinowataja, Oblast Donezk, durchsucht.
Das teilt die Pressestelle der Operation der Vereinigten Kräfte (OVK) auf Facebook unter Berufung auf das Gemeinsame Zentrum für Kontrolle und Koordination der Waffenruhe mit. Die Vertreter der Terrorristen hätten die Fortsetzung der Patrouille nur nach der Durchsuchung erlaubt, heißt es.

wpered.su: In Tarangog wurde Alexandr Sachartschenko mit einer Schweigeminute geehrt.
Am 2. September fand in Tarangog im Rahmen der gesamtrussischen Protestaktion gegen die Erhöhung des Rentenalters, das Anwachsen von Preisen und Gebühren eine von der KPRF organisierte Kundgebung statt. An ihr nahm eine Delegation der KP der DVR teilt, teilt eine Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Die Kundgebung eröffnete und leitete der erste Sekretär der Stadtorganisation Tarangog der KPRF Wiktor Bulgakow. Bei der Eröffnung der Kundgebung schlug er vor, das Andenken der vorzeitig aus dem Leben geschiedenen Helden des Donbass Josif Kobson und Alexandr Sachartschenko zu ehren. Die Versammelten senkten die Fahnen und erstarrten in einer Schweigeminute.
Unter den Rednern auf der Kundgebung waren Kommunisten und Komsomolzen, Kandidaten zur gesetzgebenden Versammlung, Einwohner von Taganrog. Vor den Teilnehmern der Aktion sprach der erste stellvertretende Leiter der Fraktion der KPRF in der Staatsduma der RF, das Mitglied des Präsidiums des ZK der KPRF, der erste Sekretär des Rostower Oblastkomitees der KPRF Nikolaj Kolomejzew, der nach Abschluss der Kundgebung noch eine halbe Stunde lang auf Fragen der Versammelten antwortete.
Die Kundgebungsteilnehmer nahmen einstimmig eine Resolution und einen Aufruf an die Bürger an, die Wiktor Bulgakow verlas. Außerdem sprach er dem Volk des Donbass ein Beileid aus und unterstrich den Mut und das Heldentum der Bürger der DVR und wünschen den Kommunisten der Republik Erfolge im Kampf für die Rechte des Volkes.

Abends:

de.sputniknews.com: Zeichen auf Krieg: Wie Ukrainer von westlichen Ausbildern lernen, „Iwans“ zu töten
Der Pressedienst der Volksrepublik Donezk hat von einem starken Anstieg der Zahl ausländischer Militärausbilder in der Ukraine berichtet. Die Volksrepublik vermutet, dass nach der Ankunft zusätzlicher ausländischer Militärspezialisten eine weitere Offensive der ukrainischen Truppen im Kampfgebiet folgen wird.
Nach Angaben des Leiters des Pressedienstes der Volksrepublik Donezk, Daniil Bessonow, wird nicht ausgeschlossen, dass die eingetroffenen Militärs ausländischer Streitkräfte unmittelbar an der Planung und Durchführung der Offensive teilnehmen könnten. Es handelt sich um Militärausbilder aus den USA und Kanada.
Die Präsenz der Militärspezialisten ist in der Ukraine seit langem zu erkennen. Es geht dabei um eine Branche, in der westliche Firmen und Politik merkwürdig verflochten sind. So verabschiedete der US-Kongress vor einigen Jahren eine Reihe spezieller Änderungen, die es den Pentagon-Spezialisten verbieten, neonazistische paramilitärische Einheiten auszubilden. Wie sich jedoch herausstellte, hindert das die westlichen Ausbilder nicht daran, das Personal der berüchtigten Asow-Sondereinheit zu trainieren.
Asow-Chef Andrej Bilezki äußerte sich selbst mehrmals über die Ziele seiner Gruppe, nämlich „einen Kreuzzug der weißen Rasse gegen die von Semiten geführten Unmenschen anzuführen“.
Jetzt werden die militärischen Ausbilder, die die ukrainischen Extremisten trainieren, als Vertreter verschiedener westlicher privater Militärfirmen vorgestellt. Mit Asow kooperieren Strukturen wie European Security Academy (ESA). Zudem stellten Asow-Vertreter der ESA sogar eine Dankesurkunde aus: „Die Kämpfer und das Kommando des Sonder-Regiments Asow drücken den Ausbildern der European Security Academy-Ukraine ihre besondere Dankbarkeit für die Hilfe beim Schutz des ukrainischen Staates aus.“
Dabei arbeiten die ESA-Ausbilder mit der Asow-Einheit seit 2015 zusammen. Die Mitglieder des Bataillons berichteten auf ihrer Webseite, dass sie für die Aufgaben eines Krieges gegen einen starken und erfahrenen Gegner ausgebildet werden.
„ESA-Instrukteure entwickelten ein Ausbildungsprogramm unmittelbar für den Krieg, mit dem wir konfrontiert sind. Da der Gegner bei uns nicht einfach ist und große Erfahrung und Kraft hat, müssen wir uns an seine Taktik anpassen und noch effektiver werden. Der Charakter der Handlungen des Gegners unterscheidet sich an verschiedenen Frontabschnitten, weshalb unsere Einheiten zu jeder Änderung der Situation bereit sein sollten.“
Es handelt sich also nicht nur um den Krieg gegen die Volksrepubliken, sondern auch gegen Russland. Denn wenn man die Stärke der ukrainischen Truppen und der Truppen der Volksrepubliken vergleicht, sind Letztere kein stärkerer Gegner.
Bemerkenswert ist, dass die Verbindung der Asow-Einheit und der westlichen privaten Militärfirmen von Bellingcat-Bloggern enthüllt wurde. Die Blogger sammeln „Fotos aus offenen Quellen“ und machen auf ihrer Grundlage mitunter seltsam anmutende Entdeckungen. Beispielsweise, dass die russische Seite ständig das Zentrum der Ukraine unter Artilleriefeuer nimmt.
Bei Bellingcat handelt es sich um Personen, die äußerst negativ zum russischen Staat eingestellt sind und in diesen Jahren in der Ukraine-Frage eng mit den Regierungsstrukturen der USA zusammenarbeiteten. Die Ergebnisse waren aber sehr zweifelhaft.
Doch nun versucht Bellingcat gegen neonazistische bewaffnete Gebilde in der Ukraine sowie gegen westliche private Militärfirmen vorzugehen.
Allerdings es ist seit langem kein Geheimnis mehr, dass die Ukrainer von amerikanischen und europäischen Spezialisten ausgebildet werden.
Anfang März stellte sich heraus, dass Tausende ukrainische Soldaten unter Leitung von Militärausbildern aus den USA, Litauen, Großbritannien und Kanada auf dem geheimen Gelände Jaworow im Gebiet Lwow ausgebildet werden. Das Gelände gibt es seit 2015, in dieser Zeit wurden dort mehr als 6000 ukrainische Soldaten geschult. Dabei ist dort ständig eine Einheit aus 200 amerikanischen und 250 kanadischen Militärausbildern stationiert.
Einige Monate später, am 25. Juli, begannen Spezialisten der US-Marine mit dem Bau eines Übungs-Stützpunktes in Otschakow, 130 Kilometer von der Krim entfernt. Natürlich wird offiziell berichtet, dass diese Basis anschließend an das Militär der Ukraine übergeben wird. Doch interessant sind die Details bei dieser Angelegenheit. Die Ukraine verfügt kaum über eine so große Flotte, dass ein weiterer Stützpunkt erforderlich sein würde. In diesem Zusammenhang gibt es Gerüchte, denen zufolge das neue Gelände und der Hafen von Kriegsschiffen der Nato genutzt werden könnten. Zudem kann dieser Stützpunkt auch zur Ausbildung der Ukrainer dienen.
Auf der Webseite des Projekts Politonline.ru tauchte bereits 2015 ein Artikel auf, in dem ausführlich der Umfang und die Kosten der Ausbildung der ukrainischen Militärs durch ausländische Spezialisten beschrieben werden. „Sechs Monate wird die Ausbildung der ukrainischen Militärs durch US-Instrukteure dauern. In dieser Zeit muss die Regierung der Ukraine 19 Millionen Dollar zahlen, damit 705 ukrainischen Soldaten der Umgang mit Gewehren, Funkgeräten für verschlüsselte Gespräche und das Aufbrechen verschlossener Türen beigebracht wird“, hieß es.
Im Ganzen ist in Bezug auf die Ukraine alles bereits seit 2014 klar. Interessant ist etwas anderes: Länder, die als Stütze der Demokratie und menschlichen Werte gelten, führen gegen Russland einen Stellvertreterkrieg, ohne das besonders zu verheimlichen. Denn die Asow-Einheit sowie andere militärische Einheiten wollen nach der Eroberung des Donezbeckens mit Russland weitermachen. An die friedlichen Einwohner von Donezk und Lugansk, die regelmäßig unter dem Feuer der ukrainischen Militärs ums Leben kommen, erinnert sich niemand. Menschliche Werte nach westlicher Lesart.
Auf der anderen Seite ist sehr interessant, wie die Reaktion der „westlichen Partner“ auf die Bellingcat-Recherche aussehen wird. Zuvor hatten sie behauptet, dass alles, was die Blogger berichten, die reine Wahrheit und Anlass für weitere Sanktionen gegen Russland sei. Wie die jetzige Reaktion ausfällt – das ist eine sehr wichtige Frage.

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