Presseschau vom 03.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

wpered.su: Heute, am 2. September, hat de KPRF in Moskau gemeinsam mit anderen linken Parteien und Organisationen eine Kundgebung gegen die sogenannte Rentenreform durchgeführt. Dabei warf der Vorsitzende des ZK der KPRF Gennadij Sjuganow das Thema Donbass auf, teilte ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Auf den schrecklichen Terrorakt, bei dem Alexandr Sachartschenko getötet wurde, muss mit einem starken Willen und den notwendigen Maßnahmen geantwortet werden. Wir haben dem Präsidenten und den Abgeordneten in der Duma zehnmal vorgeschlagen: lasst uns die Donezker und Lugansker Republik anerkennen. Lasst uns eine Entscheidung treffen, wie wir sie zu Südossetien und Abchasien getroffen haben. Dort haben Terror und Gewalt geendet. Wenn wir diese Entscheidung zum Donbass treffen, dann, das versichere ich euch, wird alles schnell enden“, erklärte Gennadij Sjganow.
Außerdem ehrten die Kundgebungsteilnehmer das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der am 31. August in Donezk starb, mit einer Schweigeminute.

 

Wpered.su: Beileidsschreiben der Deutschen Kommunistischen Partei zum Tod Alexandr Sachartschenkos:
An den Ersten Sekretär des ZK der KP der DVR
Genossen Boris Litwinow
Sehr geehrter Boris Alexejewitsch
,
liebe Genossinnen und Genossen!
Mit großer Betroffenheit und Trauer haben wir von dem Mord am Staatsoberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko erfahren. Sein Tod ist für Euer Land ein großer Verlust. Im Namen der Deutschen Kommunistischen Partei möchten wir Euch und allen Einwohnern der DVR unser Beileid, aber auch unsere Solidarität in Eurem weiteren Kampf gegen die ukrainische Aggression und für den Aufbau Eures Landes zum Ausdruck bringen. Alexandr Sachartschenko hat vom ersten Tag an gegen den ukrainischen Nationalismus und Faschismus und gegen das oligarchische Regime in Kiew gekämpft und sich für den Aufbau einer von Oligarchen und Nationalismus freien und den Interessen der Menschen dienenden Donezker Volksrepublik eingesetzt.
Die Verantwortung für diesen Mord trägt das Kiewer Regime, das vom Westen, auch von der deutschen Regierung, politisch, finanziell und militärisch unterstützt wird.
Wir wissen, dass Euer Kampf weitergehen wird. Ihr werdet weiter Euer Land verteidigen und aufbauen, den Kampf gegen Nationalismus und Oligarchie, für eine fortschrittliche Entwicklung fortsetzen. Wir sind davon überzeugt, dass die Kommunisten der DVR dabei in den vordersten Reihen stehen werden.
Wir Kommunisten der BRD werden dabei solidarisch an Eurer Seite stehen!
Der Faschismus kommt nicht durch!
Für Frieden und Sozialismus!
Hoch die internationale Solidarität!
Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP
Günter Pohl, Leiter der internationalen Kommission des Parteivorstands der DKP
Renate Koppe, Mitglied des Parteivorstands der DKP
Essen, 2. September 2018

Wpered.su: Beileidsschreiben der italienischen Rifondazione Comunista zum Tod von Alexandr Sachartschenko:
Erklärung von Maurizio Acerbo, Generalsekretär der Rifondazione Comunista (PRC) –
Europäische Linke (SE) und Marco Consolo, Verantwortlicher für internationale Beziehungen
Alexandr Sachartschenko, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, wurde durch eine Explosion in einem Café im Zentrum von Donezk getötet. Bei dieser Explosion wurde auch der Minister für Einkünfte und Abgaben Alexandr Timofejew verletzt.
Dieses ernsthafte Verbrechen ist ein weiterer Versuch, den Widerstand der Republiken des Donbass zu ersticken und den schweren Prozess der Herstellung von Frieden zu stoppen. Sachartschenko nahm unmittelbar an den Verhandlungen zum Abschluss der Minsker Vereinbarungen teil, die die Republiken des Donbass trotz aller Schwierigkeiten umsetzen und die die ukrainische Regierung nicht einhält. Dieses Verbrechen führt zur Verschärfung der Lage auf dem gesamten Territorium eines Gebiets, das bereits unter dem Krieg leidet.
Die Verantwortung der NATO, der EU, der USA und anderer Länder, die eine Regierung unterstützen, die nazistische Formationen rehabilitiert, kommunistische Organisationen verbietet und russischsprachige Einwohner diskriminiert, für die Schaffung von Spannungen ist für alle sichtbar.
Gerade zu dieser Zeit wurde uns bekannt, dass unsere Abgeordnete im EU-Parlament Eleonora Forenza als „Terroristin“ in die Listen einer ukrainischen Webseite aufgenommen wurde, nachdem bereits vorher über sie wegen ihres Besuchs im Donbass ein Einreiseverbot in die Ukraine verhängt wurde.
Die PRC-SE bringt der Familie des Oberhaupts der DVR, der Regierung und allen Einwohnern der Donezker Volksrepublik ihr tiefes Beileid zum Ausdruck.
Wir werden weiter für die Schaffung von Frieden arbeiten!
Rom, 1. September 2018

Vormittags:

wpered.su: In Russland fanden Kundgebungen gegen die Erhöhung des Rentenalters statt
Am 2. September fanden in Russland auf Initiative der KPRF gemeinsam mit anderen linken Parteien und Organisationen Kundgebungen gegen die sogenannte Rentenreform statt. Die größte von ihnen fand in Moskau statt, an ihr nahmen Zehntausende von Menschen teil, teilte ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Die Reformen, die uns die Regierung vorschlägt, entzieht unseren Frauen die normale Rente. Diese Reform gibt der Jugend keine Möglichkeit, eine normale Arbeit zu finden. Bei uns ist jeder vierte junge Mensch arbeitslos und jeder dritte kann keine Arbeit in seinem Beruf finden… Wir sind überzeugt, dass das Land, wenn es unser Programm, mit dem wir in die bevorstehenden Wahlen gehen, annimmt, sich entwickeln wird, tatsächlich zu den fünf mächtigsten gehören wird. Die modernsten Unternehmen werden das beste Personal erhalten. Anderthalb Millionen unserer Landsleute, die das Land verlassen haben, werden zurückkehren und werden hier mit Vergnügen arbeiten“, sagte der Vorsitzende des ZK der KPRF Gennadij Sjuganow bei seiner Rede.
Auf der Kundgebung sprachen auch Vertreter von Arbeitskollektiven und regionalen Organisationen der KPRF.
„Jetzt sitzt unser Genosse Sergej Udalzow, der hier an einer solchen Kundgebung teilgenommen hat, im Gefängnis. Sie haben sich etwas ausgedacht, dass er eine nicht genehmigte Kundgebung durchführt habe. Dazu müssen wir sagen: „Freiheit für Sergej Udalzow!“, sagte der Kandidat zum Bürgermeister Moskau von der KPRF Wadim Kumin.
Anastasija Udalzowa, die Frau des Gefangenen, die auch an der Kundgebung teilnahm, dankte den Teilnehmern der Protestaktion für den Aufruf zur Freilassung Sergej Udalzows. Dieser Forderungen schloss sich die Kommunistische Partei der DVR an.
Zum Abschluss der Kundgebung wurde eine Resolution verlesen. In ihr heißt es, dass die sogenannte Rentenreform völlig abgelehnt werden muss. Die Mehrheit der Bürger Russlands sind gegen sie, was durch ein Referendum bestätigt werden kann, auf dessen Durchführung die KPRF besteht. Die russischen Kommunisten erklärten, dass sie beabsichtigen weiter Protestaktionen gegen die Reform durchzuführen, deswegen findet die nächste Kundgebung am 22. September statt.

 

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.

de.sputniknews.com: Macron verrät Putins „Traum“:
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender SVT über europäische Werte sowie den Unterschied zwischen Frankreich und Russland geäußert. Zudem offenbarte er den „Traum“ des russischen Staatschefs Wladimir Putin.
Macron respektiert nach eigenen Worten den Präsidenten Russlands. Jedoch träume Putin vom „Zerfall der EU“.
„Ich respektiere Wladimir Putin und bin einer derjenigen, die meinen, dass wir neue Herangehensweisen im Sicherheitsbereich mit Russland erarbeiten müssen. Wir brauchen einen Dialog mit Russland. Aber es ist Putins Traum, die EU abzubauen“, betonte Macron.
Als Anlass für diese Aussage soll der Wahlkampf zur Parlamentswahl am 9. September in Schweden gedient haben.
Der schwedische Politiker und Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei „Die Schwedendemokraten“ (Sverigedemokraterna), Jimmie Åkesson, soll während seiner Wahlrede gefragt worden sein, wen er bevorzugen würde – den französischen Präsidenten, Emmanuel Macron, oder den russischen Staatschef, Wladimir Putin. Åkesson habe sich geweigert, die Frage zu beantworten und dies damit begründet, keine Wahl treffen zu wollen.
Die Geschichte soll eine Moderatorin des schwedischen Senders während des Interviews mit Macron in Erinnerung gerufen und ihn gebeten haben, diese Antwort zu kommentieren.
Zugleich betonte er, die Antwort sage viel über jenen Spitzenpolitiker, der „Werte und Interessen nicht der Reihe nach ordnen“ könne.
Frankreich achte die Menschenrechte und sei „eines der Länder mit eminenter Demokratie“ und EU-Mitglied, so Macron.
„Ich unterhalte ständigen Kontakt mit Putin und respektiere ihn. Russland ist aber kein Vorbild vom Standpunkt der Menschenrechte aus. Ich denke, dass Russland nicht als Vorbild Schwedens dienen kann“, so Macron.
Zuletzt waren Wladimir Putin und Emmanuel Macron am 15. Juli in Moskau zusammengekommen.

Dnr-online.ru: „Der Donbass hat einen Verteidiger verloren, Verwandte haben einen Mann, Vater, Sohn verloren.. Ich habe einen Freund verloren. Zum großen Bedauern scheut die ukrainische Regierung vor nichts zurück: Terroristen, Auftragsmorde… Sie versuchen den Donbass auf die Knie zu zwingen, wie sie zuvor versucht haben, das mit der Krim zu tun. Uns schüchtert das nicht ein, wir werden unsere Sache fortsetzen. Ein Kämpfer kann sterben, aber seine Ideen werden weiterleben. Heute wird das Team von Alexandr Wladimirowitsch alles das verwirklichen, wovon er geträumt hat. Bei unserem letzten Treffen erzählte er von Plänen und sagte, wie der Donbass wiederaufgebaut wird. Er war ein aufrichtiger ehrlicher Mensch, der seine Heimat liebte, die Menschen liebte und sich ihnen gegenüber respektvoll verhielt, der sich um seine Soldaten sorgte. Wir haben einen unersetzlichen Verlust erlitten. Ich spreche allen Einwohnern der Donezker Volksrepublik mein Beileid aus, Gott sei ihm gnädig, Alexandr Wladimirowitsch wird immer in unseren Herzen leben“, sagte das Oberhaupt der Republik Krim Sergej Axjonow gegenüber Journalisten.

de.sputniknews.com: Syrien könnte EU Terror-Datenbank übergeben – aber nicht ohne Gegenleistung:
Syrien ist laut seinem Außenminister Walid Muallem bereit, EU-Staaten Terroristen-Datenbanken zur Verfügung zu stellen. Damaskus erwarte aber etwas Konkretes im Gegenzug.
„Die EU leidet unter Problemen, die mit Migration verbunden sind. Und Syrien kann bei ihrer Lösung helfen. Europa braucht eine umfassende Datenbank mit aus Syrien eingereisten Terroristen“, so der syrische Chefdiplomat in einem Interview für den TV-Sender „Rossija 24“.
Syrien verfüge über Daten, welche die EU dringend brauche. „Wir werden sie aber nicht ohne Gegenleistung übergeben: Diese Länder müssen ihre Fehler im Umgang mit dem syrischen Volk berichtigen“, betonte Muallem weiter.
Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration kamen seit Jahresanfang mehr als 60.000 Migranten über das Mittelmeer nach Europa. Dabei verloren über 1500 ihr Leben oder gelten als vermisst.


Armiyadnr.su: In den letzten Tagen hat der Gegner nicht nur begonnen, zusätzliche Kräfte an der Abgrenzungslinie zusammenzuziehen und eine Angriffsgruppierung zu bilden, sondern er hat auch die Aktivität von Diversions- und Erkundungsgruppen aktiviert. Die Einheiten der Volksmiliz der DVR halten die feindlichen Diversanten mit von den Minsker Vereinbarungen erlaubten Waffen zurück und verstärken ihre Positionen, um sich vor dem Feuer der ukrainischen Streitkräfte zu schützen.

Dnr-online.ru: „Ein sehr schmerzhafter und unersetzlicher Verlust. Alexandr Wladimirowitsch war ein Mensch, hinter dem sich der Donbass erhob, ein Mensch, der die Soldaten begeisterte und sie lehrte, ihr Land zu verteidigen, indem er durch sein eigenes Beispiel zeigte, wie das getan werden muss“, sagte der Außenminister der LVR Wladislaw Dejnego.
Dejnego unterstrich, dass die DVR und die LVR Bruderrepubliken sind und die Tragödie sie angesichts des Feindes, der ein solch gemeines Verbrechen beging, noch stärker zusammenschließen wird.
„Lugansk leidet gemeinsam mit Donezk. Die Nachricht über den Tod Alexandr Sachartschenkos war für uns ein Schock. Es ist schmerzhaft über diesen Verlust zu sprechen und ihn zu durchleben“, sagte er.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: „Damit es Reizerreger an unserer Grenze gibt“ – Lawrow zu Ukraine-Konflikt:
Den Konflikt in der Ukraine hat die Administration des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama erzeugt, während die derzeitigen Behörden ihn „in erhitztem Zustand“ erhalten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag.
„Dies gilt auch für die Beilegung internationaler Krisen und internationaler Konflikte, unabhängig davon ob sie im Nahen Osten, in Nordafrika oder in der Ukraine stattfinden, wo die USA den Konflikt unter der Obama-Regierung aktiv gebildet haben und nun aufheizen, damit es bei uns, an unseren Grenzen, einen Reizerreger gibt“, erläuterte Lawrow in seiner Rede vor Studenten der russischen MGIMO-Universität.
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew vom Februar 2014 nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den örtlichen Bürgermilizen sind laut aktuellen UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen.
Die Beilegung des Konflikts im Donbass wird unter anderem bei Treffen der Kontaktgruppe in Minsk besprochen. Diese hatte im September 2014 bereits drei Dokumente verabschiedet, die die Deeskalationsstufen festlegen. Jedoch kommt es auch nach den erzielten Waffenstillstand-Abkommen immer wieder zu Schusswechseln zwischen den Konfliktparteien.

 

dnrsovet.su: Der Mord am Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko ist eine Provokation, die auf das Scheitern der Minsker Vereinbarungen gerichtet ist. Dies sagte heute, am 3. September, in einer Sendung des Programms „Reakzija“ beim russischen Fernsehsender „NTV“ der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR, der ständige bevollmächtigte Vertreter der DVR bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk Denis Puschilin.
Er merkte an, dass die Vorbereitung des Terrorakts von erfahrenen Spezialisten durchgeführt wurde.
„Bisher gibt es erst die Erkenntnis, dass Professionelle aktiv waren, es wurde modernen technische Ausrüstung und Fernauslöser verwendet.
Wie das geschah und wie das möglich war – die Frage ist schwierig. Man kann jetzt schwer von vollständiger Sicherheit für irgendwen reden. Der Bürgerkrieg läuft seit mehr als vier Jahren und es ist nicht möglich, sich ständig in einem Zustand erhöhter Wachsamkeit zu befinden. Hier darf man niemanden beschuldigen. Man will einfach manchmal ein normaler Mensch sein. Das ist die schwierige Lage, in der wir uns befinden“, sagte Denis Puschilin.
Nach Meinung des Bevollmächtigten der DVR könnte eines der möglichen Ziele des Terroraktes ein Versuch sein, die Minsker Verhandlungen zum Scheitern zu bringen, die auf eine friedliche Lösung des militärischen Konflikts im Donbass gerichtet sind.
„Jetzt gibt es beim Verhandlungsprozess insgesamt mehr Fragen als Antworten. Ich bin absolut überzeugt davon, dass das (der Mord am Oberhaupt der DVR) eine Provokation ist, die eindeutig auf das Scheitern der Minsker Vereinbarungen gerichtet ist.
Wem nützt das? Für mich ist es völlig offensichtlich, wenn man sieht, wie sich die ukrainische Seite bei den Verhandlungen aufführt. Aus dem Minsker Prozess ausscheiden kann die Ukraine nicht, ihn fortsetzen auch nicht, in erfüllen wird nicht gelingen. Was brauchen sie? Sie müssen eine ernsthafte Provokation durchführen, die den Prozess nicht durch ihre offensichtliche Schuld zum Scheitern bringt“, sagte Denis Puschilin.
Der Sprecher des Parlaments der DVR erklärte, dass die Aktivitäten der Organisatoren und Ausführenden des gemeinen Verbrechens, das zum Tod des Staatsoberhaupts geführt hat, nicht unbestraft bleiben werden.
„Natürlich wird der Donbass das nicht ohne Antwort lassen. Welche Antwort das sein wird, welche Methoden verwendet werden, wird die Zeit zeigen. Wir haben erst gestern von Alexandr Wladimirowitsch Abschied genommen. Und jetzt von einem fertigen Handlungsplan zu sprechen ist zu früh, es gibt ihn nicht. Alles ist am Freitag passiert, es war ganz unerwartet. Aber man kann mit Überzeugung sagen, dass der Kurs, den Alexandr Sachartschenko gewählt hat, der richtige war“, unterstrich Denis Puschilin.

de.sputniknews.com: Nach Mord an Donezker Chef: Poroschenko plant keinen Ausnahmezustand im Donbass.
Nach dem Mordanschlag auf den Chef der selbsterklärten Volkrepublik Donezk Alexander Sachartschenko will der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko keinen Ausnahmezustand im Donbass verhängen.
„Für mich war es nicht einfach, diese Entscheidung zu treffen und im Parlament durchzusetzen, dass wir keinen Ausnahmezustand einführen, weil demokratische Werte für uns nicht weniger wichtig sind als die Werte der Souveränität“, verkündete Poroschenko laut ukrainischen Medien bei einer Diskussion im Lyzeum „Wissenschaftliche Schicht“ am Montag in Kiew.
Zuvor hatte der Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Igor Mossijschuk Kiew dazu aufgerufen, sich zum Mord am Donezker Republikchef Alexander Sachartschenko zu bekennen und der ukrainischen Regierung Feigheit unterstellt.
Am vergangenen Freitagabend war bei einer Explosion im Café „Separ“ im Zentrum von Donezk der Republikchef Alexander Sachartschenko ums Leben gekommen. Auch sein Leibwächter wurde getötet und insgesamt elf Menschen verletzt. Die Behörden der selbsterklärten Volksrepublik sowie das russische Außenministerium stuften den Mord als Terrorangriff ein.

 

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 03.09.2018:
Die Lage entlang der Kontaktlinie wird vollständig von unseren Einheiten kontrolliert. Wir sind bereit, jeden Angriff zu unterbinden.
Der Gegner vergrößert die Gruppierung seiner Kräfte und Mittel in Richtung Mariupol.
Unsere Aufklärung hat Daten von im Süden abgeschossenen ukrainischen Drohnen dechiffriert. In zwei von ihnen waren Videoaufzeichnungen, die während des Fluges auf unser Territorium aufgenommen wurden. Auf diesen Fotomaterialien sind Eisenbahnstationen, an denen Technik entladen wird, in den Gebieten von Chlebodarowka und Satschatowka zu sehen. Auf dem Foto ist deutlich die entladene Panzertechnik zu sehen.
Diese Technik gehört nach Angaben unserer Aufklärung der 79. Luftsturm- und der 56. Panzergrenadierbrigade.
Außerdem bestätigt die Verstärkung der Arbeiten der Einheiten für informationspsychologische Operationen der Spezialoperationskräfte in Richtung Mariupol die Vorbereitung der ukrainischen Streitkräfte zum Angriff.
In den letzten Tagen hat der Feind begonnen SMS-Mitteilungen auf Telefone zu senden, die sich in der Zone befinden, die von Mobilfunksendern ukrainischer Operatoren abgedeckt werden, um psychischen Einfluss auf Soldaten von Einheiten der Volksmiliz in Richtung Mariupol zu nehmen sowie im Versuch, ihren moralisch-psychischen Zustand zu verschlechtern. Der Text der Mitteilungen ruft unsere Soldaten dazu auf, die Waffen niederzulegen und die eingenommenen Positionen zu verlassen.
Zweifellos bringen diese Versuche der ukrainischen Besatzer keinerlei Ergebnisse. Mehr noch, sie fügen den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die sich in diesem Gebiet befinden, größeren Schaden zu, weil die Automatik die SMS-Mitteilungen auf alle Telefone in der Erreichbarkeitszone der Senden schickt, aber auf unserer Seite sind die Nutzer ukrainischer Operatoren einzelne, was man von den Besatzungskräften nicht sagen kann.
Unsere Quellen in der 128. Gebirgsjägerbrigade teilen mit, dass die Einheiten der Brigade in einen höheren Grade der Kampfbereitschaft versetzt wurden und aktiv ihre Vorräte an materiellen Mitteln und Munition auffüllen. Außerdem hat die Brigade, wie zuvor die Nazisten von „Asow“, die Anweisung erhalten, die grundlegenden Anstrengungen auf die Durchführung von militärischer Ausbildung mit Einheiten der Brigade zu legen, die keine Aufgaben im vordersten Verteidigungsbereich erfüllen, und sich dabei auf Fragen der Kampfführung unter städtischen Bedingungen und die Durchführung von Säuberungen auf den befreiten Territorien zu konzentrieren.
Außerdem führen unsere Spezialisten eine Analyse der Anweisung des Leiters des Stabs der Besatzungskräfte Salushnyj über die Durchführung von vorbereitenden Maßnahmen und der Einhaltung der Geheimhaltung bei der Vorbereitung zum Angriff durch, die in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Nach Informationen aus dem Stab der OOS ist dieses Dokument echt.
All dies sind weitere Beweise der Vorbereitung des ukrainischen Regimes auf einen Versuch, den Süden unserer Republik zu besetzen.
Aber alle Versuche der Besatzer auf unser Land vorzudringen werden für sie mit Gräbern in diesem Land enden!
Außerdem möchte ich die ukrainischen faschistischen Truppen daran erinnern, dass es in allen in der Nähe liegenden Staaten eine sehr große Zahl an Freiwilligen gibt, die bereit sind, uns im Fall von Gefahr jederzeit zur Hilfe zu kommen.
Führt das Schicksal nicht in Versuchung und nehmt von Euren Plänen Abstand, solange es nicht zu spät ist.

de.sputniknews.com: Lawrow: US-Administration setzt aggressiver denn je auf „Amerika über alles“.
Die jetzige US-Administration verficht laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow unerbittlicher als ihre Vorgänger die These „Amerika über alles“.
„Die heutige US-Administration verficht die These, Amerika über alles‘, die allen ihren Vorgängern ohne Ausnahme eigen war, am unerbittlichsten, wenn nicht aggressiv“, so Lawrow bei seinem Auftritt vor Studenten des Staatlichen Moskauer Instituts für Internationale Beziehungen (MGIMO).
Wenn der Partner die Unterwerfung verweigere, würde Washington Sanktionen und Strafmaßnahmen gegen ihn verhängen und zu Ultimaten und Drohungen greifen, so Lawrow.
„Ich denke nicht, dass das eine zukunftsfähige Methode für die Gestaltung der Dinge auf der Welt ist. Aber so ist die Philosophie und das Verhalten der jetzigen Administration“, merkte der Minister an.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Das Besatzungskommando zieht aktiv kontrollierte Massenmedien zur Vorbereitung von Materialien heran, die die Verbrechen der ukrainischen Straftruppen gegen die Zivilbevölkerung des Donbass rechtfertigen sollen und bei der Zivilbevölkerung der Ukraine ein negatives Verhältnis zur Volksmiliz und zur Führung der LVR insgesamt erzeugen sollen.
So sind im Verantwortungsbereich der 14. Brigade im Gebiet von Popasnaja Gruppen von Journalisten des Fernseh- und Radiosenders „Ukraina“ eingetroffen. Die Hauptaufgabe der Vertreter der Massenmedien ist es, Falschinformationen zu erstellen und zu verbreiten, um die Führung der Republik der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Da jetzt ein Waffenstillstand ausgerufen ist und aktive Handlungen an der Kontaktlinie nicht beobachtet werden, schließen wir irgendwelche Provokationen ukrainischer Kämpfer nicht aus, um den Journalisten „für die Bilder“ die Erwiderung des Feuers von Seiten der Volksmiliz der LVR zu erreichen.
In diesem Zusammenhang haben die Einheiten der Volksmiliz der LVR wiederholt die Anforderung erhalten, nicht auf Provokationen zu reagieren und das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen streng einzuhalten. Die ukrainischen Terroristen nutzen den Waffenstillstand und aktivieren die Verminung von Abschnitten an der Kontaktlinie.
In den letzten 24 Stunden sind nach unseren Informationen zwei ukrainische Kämpfer getötet worden, zwei weitere wurden verletzt, als sie auf eine unbekannte Sprengeinrichtung gerieten.
Wenn man eine einfache Analyse der offiziellen Berichte des Stabs der Strafoperation durchführt, kann man den Schluss ziehen, dass das Niveau der nicht kampfbedingten Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte äußerst hoch ist, die ukrainischen Propagandisten versuchen, sie auf erdachten Beschuss von Seiten der Repubik „abzuschreiben“.
Außerdem haben wir mehrfach auf das niedrige moralisch-psychische Niveau des Personals der ukrainischen Streitkräfte in Zusammenhang mit den unmenschlichen Dienstbedingungen, dem niedrigen Sold und dem gleichgültigen Verhalten des kommandierenden Personals hingewiesen.
Im Zusammenhang damit ist nach unseren Informationen im Verantwortungsbereich der 72. Brigade eine Kommission unter Leitung des stellvertretenden Kommandeurs der OOS für moralisch-psychische Betreuung und humanitäre Fragen General Golodjuk eingetroffen.
Die Volksmiliz der LVR lässt trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen in ihrer Wachsamkeit nicht nach und stellt die Frage der Gewährleistung der Sicherheit der Republik auf den ersten Platz.
Wir halten die übernommenen Verpflichtungen zur Wiederherstellung des Friedens im Donbass genau ein, dabei behalten wir das Recht auf adäquate erwidernde Maßnahmen im Fall grober Verletzungen der Vereinbarungen durch die ukrainische Seite.
Mit dem Personal der Einheiten werden ständig militärische Übungen durchgeführt, bei denen die Kenntnisse und Fertigkeit der Soldaten vervollkommnet werden.

de.sputniknews.com: Erpressung statt Diplomatie: Moskau akzeptiert keine US-Handlungen – Lawrow.
Russland erkennt die unrechtmäßigen Schritte Washingtons insbesondere in Fragen des iranischen Problems, der WTO und der palästinensisch-israelischen Regelung nicht an. Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow wollen die USA nicht Diplomatie und Dialog, sondern Ultimaten und Diktate in ihren internationalen Beziehungen nutzen.
„Wir erkennen die illegitimen Schritte Washingtons nicht an. Ich sage noch einmal, sie haben viel Wichtiges, was schon erreicht wurde, durchgekreuzt. Beginnend bei dem in einem beispiellosen Dokument geregelten iranischen Problem und endend bei dem Zweifel an der Notwendigkeit der Präsenz in der Welthandelsorganisation (WTO), ganz zu schweigen von der US-Position zur palästinensisch-israelischen Regelung“, sagte Lawrow in seiner Rede vor Studenten der russischen MGIMO-Universität am Montag.
Die Vereinigten Staaten wollten eine Revision „von allem“ durchführen. Begonnen mit dem Gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPOF), dem Pariser Klima-Abkommen und dem Abkommen über die nordamerikanische Freihandelszone, die sie jetzt zu ‚reparieren‘ versuchten. Bisher sei ihnen das jedoch nicht völlig gelungen.
Dabei würde Washington „einfache, direkte“ Aktionen vornehmen, die wenig mit Diplomatie zu tun hätten, betonte Lawrow weiter.
„Es gibt eine kleine Gruppe von Ländern, die von den USA geleitet wird und statt Diplomatie Diktat, Ultimaten und Erpressung nutzen will. Wir beobachten das jeden Tag “, unterstrich der Chefdiplomat.

Dan-news.info: Einwohner der Hauptstadt der DVR legen weiter Blumen an dem Ort nieder, an dem das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko starb.
Als Ort für die Blumen wurde ein Platz am Eingang zu dem gesprengten Restaurant „Separ“ gewählt. Dort haben die Menschen ein improvisiertes Denkmal eingerichtet – sie haben ein Foto des Führers der Republik aufgestellt, eine Ikone und Grableuchten gebracht. Darum liegen Blumen. Die Menschen kommen ständig, stehen lange, schweigen.
„Ich kann nicht reden, bitte, nicht jetzt. Das ist schwer“, sagt eine der Frauen und hielt die Tränen zurück.
Um das Restaurant ist der Asphalt mit Glassplittern übersät, der Bereich ist nach wie vor abgesperrt, im Umkreis steht eine bewaffnete Wache.
„An ihn (Sachartschenko) wird man hier nach uns erinnern, Sie verstehen, er war ein Held, er starb als Held. Sie konnten ihn nicht besiegen“, sagte ein junger Mann, der mit seiner Freundin an den Ort der Detonation kam.

Dnr-online.ru: Heute fand in Donezk die Beerdigung von Wjatscheslaw Donezko statt, der infolge des Terrorakts in der Hauptstadt am 31. August starb, bei dem auch das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko starb.

Dan-news.info: „Die ukrainische Armee hat Sajzewo mit Brandgeschossen beschossen. Das Zivilschutzministerium der DVR konnte nicht dorthin gelangen. Es sind fünf Häuser und zwei Wirtschaftsgebäude in der Jessenin-Straße abgebrannt“, teilte die Leiterin der Ortsverwaltung Irina Dikun mit.
Tote und Verletzte gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Trotz Mordes in Donezk: Russland beteuert Treue zum Friedensprozess.
Nach dem Mord an Alexander Sachartschenko, dem Oberhaupt der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR), ist es schwierig, mit Kiew über etwas zu sprechen; dies bedeutet jedoch nicht den Ausstieg Russlands aus dem Minsker Prozess, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.
„Russland war und bleibt ein Land, das am Minsker Prozess festhält. Aber Russland war und bleibt auch ein Land, welches immer darauf verwiesen hat, dass gerade Kiew die Umsetzung dieser Vereinbarungen bremst. Nach dem verübten Terroranschlag ist es wohl schwierig, mit der ukrainischen Seite über etwas zu sprechen. Aber ich möchte ein weiteres Mal wiederholen: Dies bedeutet nicht, dass Russland aus dem Minsker Prozess aussteigt“, sagte Peskow auf die Frage, ob die Erklärung des russischen Außenministers, Sergej Lawrow, zum Tod des DVR-Republikchefs bedeute, dass es unmöglich sei, in der gegenwärtigen Situation über das nächste Treffen im Normandie-Format zu sprechen.
Verhandelt werde immer dann, wenn ein Ergebnis erzielt werden müsse. Verhandlungen um des Prozesses willen wären „eine nicht ganz vernünftige Beschäftigung“, fügte Peskow hinzu.

 

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR:
Die ukrainischen Besatzer versuchen unsere Aufmerksamkeit von der Vorbereitung ihres Angriffs in Richtung Mariupol abzulenken und führen zielgerichteten Beschuss unserer Ortschaften mit Brandgeschossen durch.
Heute tagsüber wurde in Richtung Gorlowka Sajzewo in dieser Weise beschossen. In der Folge des Beschusses geriet Gras in Brand, das Feuer bereitete sich schnell auf in der Nähe liegende Häuser aus.
Bisher hat das Feuer fünf Häuser in der Jessenin-Straße vollständig vernichtet.
Nach unseren Informationen halten die ukrainischen Terroristen weiter an dieser Schusstaktik fest. Der Stab der OOS hat gestern eine Anweisung in die Einheiten herausgegeben, dass sie sie Brandgeschosse erhalten und sie beim Feuer nutzen sollen.
Was ist das anderes als ein weiterer Art des Terrors gegen friedliche Einwohner unserer Republik?!
Wir fordern von den internationalen Beobachtern alle Fälle von Terror von Seiten der ukrainische festzuhalten. Das wird in der Folge von uns für Anklageschriften bei dem Kriegstribunal verwendet werden, dass über die ukrainischen Kriegsverbrecher richten wird!

de.sputniknews.com: Timoschenko erwägt Definition des Donbass als Krieg.
Die ehemalige Regierungschefin der Ukraine und Vorsitzende der Parlamentsfraktion der ukrainischen Partei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) Julia Timoschenko hat am Montag die Rada-Abgeordneten und Präsidentschaftskandidaten dazu aufgerufen, ein Memorandum zu unterzeichnen. Darin wird die Situation im Donbass als Krieg definiert.
„Wir haben ein Memorandum vorbereitet, in dem die Kontinuität des Kurses auf Integration in den europäischen und euroatlantischen Raum sowie die Wiederherstellung der territorialen Integrität und Souveränität der Ukraine verankert ist“, sagte Timoschenko auf einer Sitzung des Schlichtungsrates der Werchowna Rada, die vom ukrainischen Fernsehen übertragen wurde.
Wie Timoschenko betonte, werde im Dokument Kiews Kurs auf den Beitritt zur EU und der Nato widergespiegelt. Unter anderem figurierten die Krim und der Donbass im Memorandum als ukrainische Gebiete, die zurückgewonnen werden sollten. Die Situation im Donbass werde als Krieg bezeichnet.
In den Jahren 2014 bis 2017 hatte Kiew mehrmals eine mögliche Verhängung des Kriegszustandes im Donbass zur Erörterung gebracht. Nach dessen Einführung hätte die Armee die führende Rolle bei der Operation übernehmen sollen. Dennoch hatte das offizielle Kiew diesen Schritt nicht unternommen.
Später verwandelte Kiew das Format des „Anti-Terror-Einsatzes“ im Donbass in die sogenannte Operation der vereinten Kräfte, wobei Geheimdienste und nicht Militärs eine führende Rolle spielen sollen.
Die Präsidentschaftswahl in der Ukraine ist für das Frühjahr 2019 anberaumt. Den Wahlkampf soll derweil Julia Timoschenko anführen, für die 17,1 Prozent der Wähler stimmen würden.

 

Mgblnr.org: Die ukrainische Seite hat einseitig den Passierpunkt „Staniza Luganskaja“ geschlossen und den Bürgern die Möglichkeit zur freien Überschreitung der Abgrenzungslinie entzogen, nach offiziellen Informationen vom 2. bis 7. September.
Im Zusammenhang damit erklärt der Grenzdienst des MfS der LVR, dass die technischen Arbeiten in Staniza Luganskaja ausschließlich militärische Bedeutung haben, um letztlich politische Ziele zu erreichen, sie hängen nicht mit der Schaffung besserer Bedingungen für die Bürger zusammen.
Den Passierpunkt während einer Reparatur zu schließen ist in keiner Weise notwendig. Die ukrainische Seite verletzt die Rechte der Bürger auf freie Bewegung grob, um unnötige Zeugen dafür loszuwerden, wie technische Einheiten der ukrainischen Streitkräfte militärische Infrastruktur schaffen.
Mehr noch. Die am Passierpunkt vorhandenen Einrichtungen sind völlig ausreichend für eine rechtzeitige und unterbrechungsfreie Bedienung der Bürger. Das Problem liegt im Fehlen eines Passierpunkts für Fahrzeuge, der den Fußgängerpunkt erheblich entlasten würde. Am sichersten und am besten vorbereitet ist die Autobrücke bei Stschastje. Der Grenzdienst ist jederzeit bereit, dort mit dem Dienst zu beginnen.
Aber die Ukraine besteht mit verblüffender Hartnäckigkeit auf der Eröffnung des Passierpunkts bei Solotoje, einem der gefährlichsten Orte im Donbass, weil sie weiß, dass die LVR auf dieses verbrecherische Abenteuer nicht eingehen wird.
Das Staatssicherheitsministerium hat die ukrainischen Spezialdienste entlarvt, die eine Sprengung der Brücke über den Sewerskij Donezk bei Staniza Luganskaja vorbereitet hatten, um die Republik der Diversion zu beschuldigen. Im übrigen ist die geplante Diversion eine Umsetzung der politischen Entscheidungen Kiews, die Transportverbindung mit Russland zu schließen. Wenn das in der Ukraine regierende Regime selbst nach Enttarnungen einen Befehl zur Sprengung der Brücke gibt, wird das unüberwindbare Schwierigkeiten für Tausende von Bürgern schaffen, die gezwungen sind, die Abgrenzungslinie zu passieren. Danach strebt die Kiewer Regierung.

Abends:

de.sputniknews.com: Nach Sachartschenko-Mord: FSB schickt „Spezialisten“ in den Donbass.
Nach dem Mordanschlag auf den Chef der Donezker Volksrepublik (DVR), Alexander Sachartschenko, hat der russische Inlandsgeheimdienst FSB eigenen Angaben zufolge Mitarbeiter in die von Kiew abtrünnige Region geschickt.
„Unsere Spezialisten arbeiten dort bereits“, teilte FSB-Sprecher Sergej Besseda am Montag in Moskau mit. Nach seinen Worten sollen russische Geheimdienstler bei der Aufklärung des Mordes an dem DVR-Spitzenvertreter helfen: „Natürlich sind wir bereit zu helfen.“
Alexander Sachartschenko (42) war am Freitagvormittag bei einem Sprengstoffanschlag in einem Café im Zentrum von Donezk getötet worden. Weitere elf Menschen wurden verletzt. Die Behörden der selbsterklärten Volksrepublik Donezk machten den ukrainischen Geheimdienst SBU für den Anschlag verantwortlich. Dieser bestreitet seine Verwicklung.
Der ehemalige Bergbautechniker Sachartschenko hatte Ende 2014 die Führung der DVR übernommen. Einige Monate zuvor hatte diese im Kohlerevier Donbass liegende und von Russischsprachigen dominierte Region nach dem prowestlichen Umsturz in Kiew ihre Unabhängigkeit und den Kurs auf eine Annäherung an Russland ausgerufen.
Sachartschenko wurde am gestrigen Sonntag beerdigt. An der Abschiedszeremonie in Donezk nahmen nach Angaben der örtlichen Behörden rund 120.000 Menschen teil. Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hatte das Attentat als ein tragisches Ereignis bezeichnet, das „unvermeidlich Folgen“ nach sich ziehen werde.

 

de.sputniknews.com: Ukraine will Waffen und Kampftechnik direkt vom Pentagon beziehen.
Die Ukraine will künftig Waffen und Kampftechnik unmittelbar vom Pentagon beziehen. Zu diesem Zweck wird der Sicherheits- und Verteidigungsausschuss der Werchowna Rada einen entsprechenden Gesetzentwurf einbringen, wie die russische Internetzeitung Wsgljad (vz.ru) am Montag schreibt.
„Die Möglichkeit einer direkten Kooperation des (ukrainischen) Verteidigungsministeriums mit dem Pentagon und dem State Department beim Kauf von Kampftechnik, Waffen und Dual-Use-Gütern ist ein überaus wichtiger Faktor“, erklärte der Sekretär des Ausschusses, Iwan Winnik.
Zuvor teilte der ukrainische Botschafter in Washington, Waleri Tschaly, mit, dass Kiew bei Washington Luftabwehrsysteme im Stücknennwert von 750 Millionen US-Dollar beantragt habe.
2017 hatte das Weiße Haus die Lieferung tödlicher Waffen an die Ukraine genehmigt. Es geht unter anderem um tragbare Panzerabwehrkomplexe Javelin. Dabei verbot die amerikanische Seite den Einsatz dieser Systeme an der Trennlinie im Donbass. Eine eigenständige Nutzung von Kampftechnik wäre Tschaly zufolge ausschließlich im Fall eines direkten Kaufs möglich.
Im August teilte der ukrainische Generalstabschef Viktor Muschenko mit, dass ukrainische Militärs im Umgang mit Javelin-Systemen geschult wurden und zu ihrem Einsatz bereit sind.

 

de.sputniknews.com: Sturm auf Idlib: Russland überlässt Assad die Entscheidung.
Angesichts der Berichte über eine angeblich kurz bevorstehende Offensive der syrischen Armee auf Idlib hat sich das russische Außenministerium gegen aktive Kämpfe in der letzten Islamisten-Hochburg in dem Bürgerkriegsland ausgesprochen. Dabei sieht Moskau noch Chancen auf eine anderweitige „Lösung“.
„Niemand möchte, dass es zu aktiven Kampfhandlungen kommt und dass Zivilisten sterben“, sagte der russische Vize-Außenminister, Oleg Syromolotow, am Montag. Man versuche deshalb, eine Lösung zu finden.
„Es geht vor allem darum, die Opposition von den Al-Nusra-Terroristen zu trennen. Wenn das gelingt, wird man schon eine Lösung finden können.“
Auf die Frage von Journalisten, wann eine Anti-Terror-Operation in Idlib starten könne, sagte Syromolotow, die Entscheidung darüber sei der Regierung des syrischen Präsidenten, Baschar Assad, und seinem Verteidigungsminister überlassen.
Die Provinz Idlib im äußersten Nordwesten Syriens wird von bewaffneten Rebellen und Islamisten kontrolliert. Letztere stecken nach Angaben aus Damaskus und Moskau hinter den jüngsten Angriffen auf Regierungstruppen.
Nach Informationen der russischen Regierung planen Islamisten in Idlib eine „Provokation mit Giftgas“, um eine militärische Reaktion des Westens gegen die syrische Armee auszulösen. Russland unterstützt auf Bitte aus Damaskus die syrische Armee im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS), al-Nusra und andere Terrormilizen militärisch.

 

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s