Presseschau vom 25.08.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

Dnr-online.ru: Um 17:30 Uhr wurde ein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Dsershinsk (Artjom-Bergwerk) auf Gorlowka (Gagarin-Bergwerk) festgestellt, es wurden 10 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert. Dies teilte die Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlugsprozess mit.
Der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko teilte mit, dass es eine ganze Reihe von Schäden gibt: „Vorläufig liegt die Information vor, dass das 88. Viertel betroffen ist, Bondarenko-Straße 24 und Altschewskaja-Straße, dort gab es Treffer, es gab auch einen Treffer an der Unterstation Nikitowka und an der Unterstation „4-5“, Schirokaja Balka und die Filterstation 2 haben keinen Strom. Die Filterstation wurde auf eine Reservezufuhr umgestellt. Es wurde eine Hochspannungsleitung durchschlagen“, merkte er an.
Iwan Prichodko teilte auch mit, dass 55 Unterstationen keinen Strom haben und ein Teil der Wohngebiete, wo die Stromversorgung unterbrochen ist, nicht durch Reserveschemata versorgt werden können. Die Einwohner müssen den Abschluss der Reparaturarbeiten abwarten.
Bereits vorher hatte die Vertretung der DVR im GZKK mitgeteilt, dass die Siedlung des Gagarin-Bergwerks aus Richtung Dershinsk (Jushnaja-Bergwerk) mit 26 120mm-Mörsergeschossen beschossen worden war.
Insgesamt wurden von der Vertretung der DVR im GZKK folgende Schäden festgestellt:
– Bondarenko-Straße 22 – Dach und Schieferzaun beschädigt;
– Bondarenko-Straße 24 – Verglasung, Dach, Zaun, eine Scheune sind beschädigt, in der Nähe des Hauses wurde eine Gasleitung durch einen Beschuss beschädigt;
– Bondarenko-Straße 25 – Verglasung und Schieferzaun beschädigt;
– Bondarenko-Straße 26 – Blechzaun beschädigt;
– Bondarenko-Straße 27 – Verglasung und Schieferzaun beschädigt;
– Bondarenko-Straße 28 – Verglasung beschädigt;
– Bondarenko-Straße 46 – Fassade und Decke beschädigt.
In der gesamten Straße ist die Stromleitung defekt.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer.

de.sputniknews.com: „Reaktivierte Zweite US-Flotte droht russischen Seeversorgungsleitungen“ – Politiker
Der Vizechef des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Föderationsrates Alexej Kondratjew hat die Wiederbelebung der Zweiten Flotte der USA kommentiert.
Zuvor hatte der Admiral und Chef der Marineoperationen der US-Seestreitkräfte, John M. Richardson, bei einer feierlichen Zeremonie auf dem Marinestützpunkt in Norfolk im Bundesstaat Virginia erklärt, die USA hätten ihre Zweite Flotte reaktiviert, die Russland im Nordatlantik eindämmen solle.
„Der Nordatlantik umfasst auch die Arktis und anschließende Gebiete. Die Wiederbelebung dieser Flotte stellt eine Bedrohung für unsere nördlichen Seeversorgungsleitungen dar“, sagte der Politiker.
In diesem Zusammenhang werde Russland als Antwort auf die Reaktivierung dieser US-Flotte bestimmte angemessene Schritte unternehmen.
„Jede Aktion ruft eine Gegenreaktion hervor und hier sind bestimmte adäquate Schritte erforderlich. Ich kann sie nicht nennen, aber die quantitativen und qualitativen Eigenschaften der russischen Nordflotte werden unter Berücksichtigung der Verstärkung der USA in der Arktis so entwickelt, dass sie die Sicherheit Russlands in dieser Richtung gewährleisten“, unterstrich Kondratjew.

Wpered.su: Italienische Kommunisten unterstützten die Initiative von Nadeshda Donbassa.
In der letzten Woche fand in Italien (Marina di Massa, Toscana) eine Parteischule für junge Kommunisten statt. Die Veranstaltung fand auf Initiative der kommunistischen Partei CARC statt, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Ein Abend war dem Donbass gewidmet, an dem die Geschichte des Konflikts, die Situation an der Front und die Unterstützung der Antifaschisten diskutiert wurde. Außerdem fand eine Ausstellung von Kinderzeichnungen – „Wovon träumen die Kinder des Donbass“ – statt. Die Teilnehmer der Parteischule unterstützten den Aufruf der Frauenorganisation der KP der DVR „Nadeshda Donbassa“ zur Sammlung von humanitärer Hilfe für Kinder zum 1. September“, berichtete Eleonora Krawtschenko, eine Vertreterin der Freiwilligengruppe „NIKA“.
In der Parteischule fanden auch Vorträge zum 200. Geburtstag von Karl Marx und ein Treffen mit Arbeitern der Provinz Toscana, die um ihre Arbeitsplätze, gegen die Schließung von Unternehmen und die Verlagerung der Produktionskapazitäten ins Ausland kämpfen, statt, es gab eine Unterschriftensammlung zur Solidarität mit ihnen, Konzerte und Theateraufführungen.

Vormittags:

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR:
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat weitere Verbrechen gegen Lebenserhaltungsobjekte der friedlichen Bevölkerung begangen. Der provokative Beschuss gehen weiter, um die humanitäre Situation zu verschärfen. Das Ziel dieser Verbrechen ist eines – der militärisch-politische Nutzen, den insbesondere P. Poroschenkos verfolgt, insbesondere da sich in der Ukraine der Wahlkampf und die Präsidentschaftswahlen nähern.
Durch Beschuss von Seiten der Abteilungen der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf Befehl des Kriegsverbrechers Martschenko wurden fünf Schäden an Häusern in Staromichajlowka festgestellt.
Unter Kommando des Kriegsverbrechers Drapatyj, des Kommandeurs der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurden durch Mörserfeuer auf Gorlowka sieben Häuser und eine Stromleitung in der Bondarenko-Straße beschädigt. Die Gorlowker Filterstation Nr. 2 hat keinen Strom, deshalb wurde die Wasserzufuhr nach Bessarabka, das Wohngebiet „Solnetschnyj“ sowie in Häuser in der Schewtschenko-, der Bogun- und der Wokow-Straße unterbrochen. Zusätzliche Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Außerdem haben aufgrund von Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte ab 20:00 Uhr am 24. August die Einwohner von Dsershinsk, das sich auf von der Ukraine besetztem Territorium befindet, kein Wasser.

de.sputniknews.com: USA bereiten Angriff gegen Syrien vor – Bloomberg
Der Sicherheitsberater von US-Präsident Trump, John Bolton, hat beim jüngsten Treffen mit dem Sekretär des Sicherheitsrates Russlands, Nikolai Patruschew, erklärt, dass Washington bereit sei, einen neuen, stärkeren Angriff gegen die syrischen Regierungskräfte zu führen, falls Damaskus Chemiewaffen einsetzt. Darüber berichtet Bloomberg.
Die Agentur beruft sich auf vier, mit der Situation vertraute Quellen. Demnach machte Bolton diese Erklärung am Donnerstag bei einem Treffen mit Nikolai Patruschew in Genf.
Laut den Quellen von Bloomberg behaupten die amerikanischen Behörden, dass sie Informationen über einen möglichen Einsatz von C-Waffen durch die syrische Armee bei der Befreiung der Territorien, die von Terroristen kontrolliert werden, besitzen. Die USA seien bereit, darauf „mit noch stärkeren Militärhandlungen“ als zuvor zu antworten.
Bloomberg zufolge bereitet sich die syrische Armee auf die Eroberung eines Bezirks im Norden der Provinz Idlib vor, in dem sich überwiegend Dschihadisten von al-Qaida und andere Gruppen aufhalten. Dort sollen sich Zehntausende Kämpfer befinden, viele davon seien im Rahmen der Waffenruhevereinbarung evakuiert worden.
Wie die Agentur ferner berichtet, waren zwei frühere US-Attacken gegen Syrien „größtenteils symbolisch“ gewesen. Der erste Angriff wurde demnach gegen einen syrischen Stützpunkt verübt; während des zweiten Angriffs wurde US-Präsident Donald Trump dazu überredet, sich auf wenige Ziele zu beschränken. Beim nächsten Mal werde man Trump nicht abraten, so Bloomberg.
In der Nacht auf den 14. April hatten die USA, Großbritannien und Frankreich Raketenangriffe auf syrische Regierungsobjekte unternommen, die angeblich für die Herstellung von C-Waffen genutzt werden. Von 02:42 Uhr bis 04:10 Uhr MESZ hatten die drei Staaten mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen gegen Syrien eingesetzt. Die meisten dieser Raketen wurden von den syrischen Luftabwehrkräften abgefangen.
Der angebliche chemische Angriff konnte weder von russischen Militärexperten noch von Bewohnern der Stadt Duma bestätigt werden.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte diesen von der
westlichen Koalition gegen Syrien geführten Militärschlag auf das Schärfste verurteilt. Washington hätte mit seinen Handlungen faktisch die Terroristen ermuntert, betonte er.
Die Syrische Opposition hatte am 4. April 2017 bekanntgegeben, dass eine Giftgasattacke in der Stadt Chan Scheihun in der Provinz Idlib 80 Tote und 200 Verletzte gefordert habe. Als Schuldigen nannte sie die Regierungstruppen Syriens, die diese Anschuldigungen entschieden zurückwiesen und die Terrorkämpfer und deren Schirmherren für diese Attacke verantwortlich machten. Die syrischen Behörden erklärten, niemals Chemiewaffen gegen die eigene Zivilbevölkerung und Terroristen eingesetzt zu haben. Sie betonten, dass das gesamte Chemiewaffenarsenal des Landes unter Kontrolle der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) außer Landes geschafft worden sei.
Ungeachtet all dessen hatten die USA mehrere Tage später einen massierten Raketenschlag gegen den syrischen Militärflugplatz Schairat geführt und dies damit gerechtfertigt, dass dort angeblich Flugzeuge mit Chemiewaffen an Bord stationiert gewesen seien. Dabei seien aber keinerlei Beweise vorgelegt worden, internationale Experten hätten diesen Flugplatz nicht besucht.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Logwinowo und Panjkowka.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Damaskus des C-Waffen-Einsatzes beschuldigen: Terroristen bereiten Provokation vor.
Die Terroristen von „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ bereiten eine Provokation vor, um Damaskus des Einsatzes von Chemiewaffen gegen Zivilisten in der syrischen Provinz Idlib zu beschuldigen. Das sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow.
„Laut einer Information, die von mehreren unabhängigen Quellen bestätigt wurde, bereitet die Terrorgruppierung ,Haiʾat Tahrir asch-Schamʻ (Dschebhat al-Nusra) eine erneute Provokation ,des Einsatzes von Chemiewaffenʻ durch die syrischen Regierungstruppen gegen Zivilisten in der Provinz Idlib vor“, sagte er.
Laut Konaschenkow schickten die Kämpfer dieser Gruppierung acht Gefäße mit Chlor in die Stadt Dschisr asch-Schughur in der Provinz Idlib, die (…) in ein Dorf gebracht wurden, das mehrere Kilometer von Dschisr asch-Schughur entfernt ist.
Darüber hinaus plane eine Sondergruppe der Kämpfer, die von dem britischen privaten Militärunternehmen „Oliwa“ ausgebildet wurde, die Rettung von Betroffenen der in Idlib vorbereiteten Chemieattacke zu imitieren.
Die Betroffenen sollten wie „die berüchtigten,Weißhelmeʼ“ gekleidet werden.

de.sputniknews.com: Provokation mit C-Waffen als Anlass für West-Angriff auf Staatsobjekte Syriens:
Eine Provokation mit Chemiewaffen soll zum Anlass für einen Angriff gegen staatliche Objekte Syriens durch die USA, Großbritannien und Frankreich werden. Dies sagte am Samstag der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow.
„Die Umsetzung dieser Provokation bei aktiver Teilnahme der britischen Geheimdienste soll als erneuter Anlass für einen Raketen- bzw. Luftangriff gegen staatliche und wirtschaftliche Objekte Syriens durch die USA, Großbritannien und Frankreich dienen“, sagte Konaschenkow.
Zu diesem Zweck sei vor einigen Tagen der US-Zerstörer „The Sullivans“ mit 56 Marschflugkörpern an Bord in den Persischen Golf eingelaufen. Außerdem wurde ein amerikanischer Bomber des Typs B-1B mit 24 Luft-Boden-Marschflugkörpern auf den Luftstützpunkt Al Udeid in Katar verlegt.
Konaschenkow verwies darauf, dass die am Mittwoch abgegebenen unbegründeten Erklärungen von Vertretern der USA, Großbritanniens und Frankreichs als indirekter Beweis für die Vorbereitung eines erneuten Aggressionsaktes gegen Syrien durch die USA und die Verbündeten gelten können. Demnach beabsichtige man, „aufs Entschiedenste“ auf den „Einsatz von Chemiewaffen“ durch die syrische Regierung zu antworten.
„So zielen die Handlungen der westlichen Länder trotz öffentlicher Erklärungen auf eine erneute drastische Zuspitzung der Lage in der Nahost-Region und die Vereitlung des Friedensprozesses auf dem Territorium Syriens ab“, sagte Konaschenkow.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 24. August 3:00 Uhr bis 25. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 6.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der

Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Alexandrowka (Staromochajlowka), Besymennoje (Kominternowo).
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Staromichajlowka wurden folgende Häuser beschädigt:
– Schewstschenko-Straße 7 – das Haus geriet in Brand;
– Schewtschenko-Straße 14, 18 – direkte Treffer;
– Schtschorse-Straße 17 – Dach beschädigt;
– Tschkalow-Straße 43, 45 – jeweils die Fassade beschädigt.
Außerdem haben die ukrainischen Streitkräfte gestern das Feuer mit Mörsern des Kalibers 120mm auf Gorlowka eröffnet. Dabei wurden folgende Wohnhäuser und technische Infrastruktur der Stadt beschädigt:
– Bondarenko-Straße 22 – Dach und Schieferzaun beschädigt;
– Bondarenko-Straße 24 – Verglasung, Dach, Zaun, eine Scheune sind beschädigt, in der Nähe des Hauses wurde eine Gasleitung durch einen Beschuss beschädigt;
– Bondarenko-Straße 25 – Verglasung und Schieferzaun beschädigt;
– Bondarenko-Straße 26 – Blechzaun beschädigt;
– Bondarenko-Straße 27 – Verglasung und Schieferzaun beschädigt;
– Bondarenko-Straße 28 – Verglasung beschädigt;
– Bondarenko-Straße 46 – Fassade und Decke beschädigt.
In der gesamten Straße ist die Stromleitung außer Betrieb. Wegen des Fehlens von Strom wurde ein Wasserleitungsknotenpunkt außer Betrieb gesetzt.
Durch glücklichen Zufall konnten Opfer unter der Zivilbevölkerung vermieden werden.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 151.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 83.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Russland stellt Kontrollsystem für nahen Weltraum wieder her.
Russland hat ein über die Erde verteiltes Netz von Teleskopen zur Weltraumkontrolle neu aufgebaut. Aus dem russischen Keldysch-Institut für angewandte Mathematik verlautete, dass dieses System an die Stelle des einheitlichen Beobachtungsnetzes für den erdnahen Weltraum tritt, das mit dem Zerfall der Sowjetunion seine Funktion eingebüßt hatte.
Es wird berichtet, dass die meisten Observatorien, darunter das Forschungsnetz zur Beobachtung von geostationären Weltraumobjekten, nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 außerhalb der Grenzen Russlands geblieben waren und ihre Beobachtungen faktisch eingestellt hatten. Inzwischen seien zehn Observatorien, zwei davon im russischen Fernen Osten, sowie in Bolivien, Georgien, der Mongolei, Usbekistan, in der Ukraine, der Schweiz wie auch zwei Objekte in Tadschikistan wieder in Betrieb.
Weitere acht Beobachtungsanlagen wurden im russischen Fernen Osten, in Sibirien und in der russischen Region Altai sowie in Moldawien und Mexiko eingerichtet.
Die zum Kompetenzbereich des Keldysch-Instituts gehörenden Teleskope übermitteln Daten über die Starts von Satelliten, deren Zerstörung im Orbit bzw. Eintritt in die Erdatmosphäre sowie über potentiell gefährliche Annäherungen von Weltraumapparaten und die Ausbreitung von Weltraummüll.
Anfang 2018 hat der Supercomputer im Keldysch-Institut Angaben zu 2.438 geostationären Objekten (in 36.000 Kilometern Höhe), zu 2.925 Objekten in einer hochelliptischen Umlaufbahn und zu 361 Objekten in einer mittleren, 20.000 Kilometer hohen Umlaufbahn registriert.

Dnr-online.ru: Gratulation der Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag der Stadt:
Liebe Landsleute, Einwohner von Donezk, der Hauptstadt der Donezker Volksrepublik! Von ganzem Herzen gratuliere Ich Ihnen zum Feiertag, zum Tag der Stadt!
Donezk ist eine Heldenstadt! Diesen Titel hat sich die Hauptstadt unseres Staates erkämpft, verteidigt und erlitten. Jeder Tag mit Kämpfen, jede militärische und zivile Heldentat ist eine Bestätigung der Standhaftigkeit der Donezker. Für alle, die in Donezk geboren wurden und aufwuchsen, ist das mehr als eine Stadt! Es ist unsere Quelle, der Ort unserer Kraft und der Herausbildung unseres in seiner Art einmaligen Charakters.
Heute hat die Hauptstadt der DVR mit einem langen Weg begonnen: vom Wiederaufbau zur Entwicklung, von Plänen zu Handlungen, von der Verteidigung zum Sieg. Wie immer ist Donezk durch ehrgeizige Projekte nicht zu erschrecken. Wir können alles! Dies wurde durch die Tat bewiesen: in der Kriegszeit haben die Donezker nicht nur die zerstörten Unternehmen wieder aufgebaut, sondern auch neue Produktionen und Branchen in Betrieb genommen. Selbst in der Isolation bleibt Donezk eine Region, die Investitionen anzieht, mit hohem ökonomischen Potential, mit einer starken wissenschaftlichen Basis und einem reichen kulturellen Leben. Hundert Namen herausragender Donezker, unserer Vorfahren, geben keinem von uns das Recht, den Anspruch von die Würde und den Stolz auf die Stadt zu senken. Vor uns ist noch viel Arbeit, es ist notwendig all das zu vervollkommnen, was wir erhalten und erbauen konnten. Ich bin überzeugt, dass es für Donezk und seine Einwohner keine unerfüllbaren Aufgaben gibt! Wir sind zusammen und darin liegt die Kraft unserer Stadt!
Zum Feiertag liebe Landsleute! Zum Geburtstag beste Stadt in der Welt!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko

de.sputniknews.com: NYT: US-Informanten in Russland „verstummten“.
US-amerikanische Geheimdienste erhalten laut der Zeitung „New York Times“ immer weniger Angaben von ihren Informanten und Konfidenten aus Russland.
Wie die Zeitung behauptet, seien viele Informanten der CIA und anderer amerikanischer Agenturen in den letzten zwei Jahren „verstummt“.
„Die Quellen (der Zeitung) glauben nicht, dass die Informanten kompromittiert oder getötet wurden. Die Quellen sind zu dem Schluss gelangt, dass sie (die Informanten) wegen des aggressiven Abwehrdienstes Moskaus in den Untergrund gegangen sind“, so NYT. Das Blatt ist der Meinung, dass der Skripal-Fall die US-Geheimdienste beeinflusst haben könnte.
Laut den Gesprächspartnern der Zeitung sind die Probleme mit dem Sammeln von Informationen unter anderem darauf zurückzuführen, das US-amerikanische Geheimdienstler aus Moskau ausgewiesen wurden. Auch die vom US-Justizministerium eingeleitete Prüfung der FBI-Ermittlungen zu den angeblichen „Verbindungen“ von Mitgliedern des Trump-Wahlstabes mit Russland habe sich darauf ausgewirkt.
Wegen des Informationsmangels könnten die Geheimdienste „keine konkreten Absichten“ der russischen Behörden im Kontext der Zwischenwahlen in den USA nennen. Die Geheimdienstler befürchteten, dass Moskau versuchen könnte, „Chaos zu säen“ oder „das Vertrauen in die Demokratie zu untergraben“. Dabei hätten die US-Geheimdienste mehrere Informationskanäle und führen damit fort, Gespräche in Russland abzufangen, was ihnen einen bedeutenden ‚Zustrom von Angaben dieser Art‘ sichert“, so die Zeitung.
Sie betont, dass die CIA jeglichen Kommentar zu dieser Information verweigert habe.
US-Präsident Donald Trump hatte im Mai vom Justizministerium gefordert, zu klären, ob sich das FBI in seine Wahlkampagne eingemischt habe. Laut Medienberichten war der ehemalige CIA-Agent Stefan Halper ein geheimer Informant des FBI bei der Untersuchung der „Verbindungen“ von Mitgliedern des Trump-Wahlstabes mit Russland.
Die Ermittlung zu der Russland vorgeworfenen „Einmischung“ in die US-Wahl sowie zu den angeblichen Verbindungen Trumps mit Russland, die sowohl im Weißen Haus als auch im Kreml zurückgewiesen werden, wird vom Sonderstaatsanwalt Robert Mueller sowie in den beiden Kammern des US-Kongresses geführt.


Nachmittags:

de.sputniknews.com: Moskau warnt USA vor neuen unbesonnenen Schritten in Syrien.
Moskau hat laut dem russischen Vize-Außenminister Sergej Rjabkow die jüngsten öffentlichen Erklärungen des Sicherheitsberaters des US-Präsidenten, John Bolton, über Syrien vernommen, die als Drohungen und Ultimaten gewirkt hätten. Das sei wohl die einzige Sprache, die die USA jetzt sprechen, so Rjabkow.
In einem Interview mit Sputnik am Samstag warnte er Washington und dessen Verbündete vor neuen unbesonnenen Schritten in Syrien.
Bolton hatte kurz vor seinem Treffen mit dem Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, in Genf erklärt, die USA „sehen die Pläne des Syrien-Regimes, die militärischen Angriffshandlungen in der Provinz Idlib wieder aufzunehmen“. Die USA würden „auf entschiedenste Weise“ antworten, „sollte das Syrien-Regime chemische Waffen anwenden“, so Bolton.
Wie die Agentur Bloomberg später unter Berufung auf Quellen mitteilte, habe Bolton im Laufe seiner Verhandlungen mit dem Sekretär des russischen Sicherheitsrates erklärt, Washington sei bereit, gegen die syrischen Regierungskräfte einen noch stärkeren Schlag als bisher zu führen, sollten diese chemische Waffen einsetzen.
„Wir hören unter anderem öffentliche Ultimaten aus Washington, dies wirkt sich nicht auf unsere Entschlossenheit aus, die Linie der totalen Ausmerzung der Terrorherde in Syrien und die Rückführung dieses Landes zu einem normalen Leben fortzusetzen“, so Rjabkow.
Er betonte, Moskau werde die Arbeit zur Unterstützung von Damaskus, darunter im Bereich der Rückführung der Flüchtlinge an ihre ständigen Wohnorte, fortsetzen.
„Dass die westlichen Länder nicht daran teilnehmen wollen, ist ein weiterer Beweis dafür, dass sie ganz andere Ziele haben, das heißt Syrien weiter ins Wanken bringen und dabei kein Mittel scheuen und immer neue Vorwände nutzen, um einen Regimewechsel, einen Machtwechsel ins Gespräch zu bringen. Das ist nichts Neues (…).
Wir sind vorbereitet auf eine solche Entwicklung, wir entlarven diese Pläne. Doch die Geschichte, auch die jüngste, scheint die Amerikaner nichts gelehrt zu haben, sodass wir jetzt wieder eine ernstzunehmende Anspannung der Situation sehen können“, so Rjabkow. Er schloss ein Szenario mit grober Provokation und anschließenden Schlägen gegen Syrien nicht aus.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 25. August 2018:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen den provokativen Beschuss des Territoriums der Republik aktiviert.
Es wurden die Gebiete von drei Ortschaften unserer Republik beschossen.
In Richtung Donezk hat die 28. mechanisierte Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Martschenko Staromichajlowka beschossen. Dabei wurden sechs Häuser beschädigt.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 58. Panzergrenadierbrigade unter dem Kommando des Kriegsverbrechers Drapatyj durch Mörserbeschuss sieben Häuser und eine Stromleitung in der Bondarenko-Straße in Gorlowka beschädigt. Aufgrund dessen, dass die Stromversorgung der Donezker Filterstation Nr. 2 unterbrochen wurde, wurde die Wasserzufuhr in Bessarabka, im Wohngebiet „Soletschnyj“ sowie in den Häuser in der Schewtschenko-, der Bogun- und der Wolkow-Straße unterbrochen.
Außerdem haben die Einwohner des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Dsershinsk aufgrund von Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte kein Wasser.
In Richtung Mariupol wurde auf Befehl des Anführers der 36. Marineinfanteriebrigade Gnatow ein Beschuss mit Mörsern und Schusswaffen auf Kominternowo durchgeführt.
Genauere Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Uns wurden die Ursachen des Beschusses von Gorlowka gestern Abend und in der Nacht bekannt.
Nach unseren Informationen haben Artilleristen der 58. Brigade im Vorfeld des Unabhängigkeitstags von der 1827. Artilleriewaffenbasis ein neues Fahrzeug für den leitenden Offizier der Artilleriebatterie 1B110 erhalten, das für die Koordination des Mörserfeuers durch die Artilleristen vorgesehen ist.
Um die Arbeitsfähigkeit dieser Apparaturen zu testen, haben die Terroristen das Mörserfeuer auf friedliche Stadtteile des viel geprüften Gorlowka eröffnet. Der Leiter der Artillerie der 58. Brigade kontrollierte das Feuer persönlich aus dem neuen Fahrzeug heraus. Das Ergebnis davon ist uns bekannt – sieben zerstörte Häuser und eine zerstörte Stromleitung, eine Filterstation ohne Strom.
Unsere Einheiten haben in der Nacht die Feuerstellung des Gegners mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen unterdrückt.
Dabei schließen wir nicht aus, dass die Terroristen der 58. Brigade als Rache für die Vernichtung der Waffen und die Verletzung von drei Kämpfern den Beschuss von Gorlowka in der nächsten Zeit fortsetzen werden.
Unsere Verteidiger sind bereit, jeden Angriff des Feindes, der die Sicherheit unserer Bürger bedroht, zurückzuschlagen.
Ein weiterer Fall von Feuer bei Deckung hinter unbewaffneten Menschen demonstrierte die 28. mechanisierte Brigade.
Zuvor war von uns ein Regime der Ruhe für den 24. und 25. August im Gebiet von Krasnogorowka-Staromichajlowka vereinbart worden. Dies war mit Arbeiten von Mitarbeitern der ausländischen Organisation „Halo Trust“ in diesem Gebiet auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium verbunden, die Arbeiten zur Entminung der Örtlichkeit durchführten.
Wir haben die erklärten Vereinbarungen streng eingehalten, aber die ukrainischen Terroristen nutzten dies sowie die Tatsache, dass wir das Leben unbewaffneter Freiwilliger nicht in Gefahr bringen würden, und eröffneten das Feuer mit Schützenpanzern auf Staromichajlowka.
Ich möchte anmerken, dass die Anwesenheit von Vertretern internationaler humanitärer Organisationen (IKRK) in genau diesem Staromichajlowka die Besatzer nicht an der Verletzung des Waffenstillstands am 17. August gehindert hat. Damals gelang es nur dank sachkundiger Handlungen örtlicher Einwohner, die die Freiwilligen in Sicherheit brachten, Opfer zu vermeiden.
Wir fordern von den internationalen Beobachtern den Fall von Feuer durch die ukrainischen Truppen, wodurch das Leben von Vertretern internationaler Organisationen in Gefahr gebracht wurde, zu registrieren und härteste Maßnahmen in Bezug auf die Verletzer zu ergreifen.
Sonst könnten im Fall des Fehlens einer festen Position der internationalen Beobachter Kämpfer aus anderen Verbänden und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte die Straflosigkeit nutzen und von hinter dem Rücken von Freiwilligen heraus das Feuer eröffnen.
Wir schließen nicht aus, dass heute Kämpfer der 36. Brigade so vorgehen könnten, die die Straflosigkeit nutzen und unter Deckung der Arbeit von Freiwilligen der tschechischen Organisation „Mensch in Not“ im Verantwortungsbereich des 501. Marineinfanteriebataillons Sachanka und Kominternowo beschießen könnten.

de.sputniknews.com: Denuklearisierung behindert? China über US-Vorwürfe empört.
Die Erklärungen der USA, dass China die Verhandlungen Washingtons mit Pjöngjang zur Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel beeinflusst haben soll, sind laut dem offiziellen Sprecher des chinesischen Außenministeriums Lu Kang verantwortungslos. Dies ist der auf der Webseite des chinesischen Außenamtes veröffentlichten Erklärung zu entnehmen.
„Die Erklärungen der US-amerikanischen Seite widersprechen den Tatsachen und sind verantwortungslos. Wir drücken unsere ernsthafte Besorgtheit in diesem Zusammenhang aus und haben die amerikanische Seite bereits verbindlich darauf hingewiesen“, heißt es in dem Dokument.
Zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump bekanntgegeben, den US-Außenminister Mike Pompeo beauftragt zu haben, seinen Besuch in Nordkorea, der für die nächste Woche geplant gewesen sei, zu verschieben. Darüber hinaus helfe Peking nach Trumps Worten wegen der viel härteren US-Handelsposition gegenüber China „im Denuklearisierungsprozess nicht mehr so wie früher“.
Noch vor dieser Erklärung hatte Trump geäußert, dass China dem Prozess der Denuklearisierung „etwas schadet“.


de.sputniknews.com: „Muskeln aufgebaut“: Poroschenko verkündet Nutzen ukrainischer Krise.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat am Samstag auf Twitter über den Nutzen der Krise im Land berichtet.
Ihm zufolge haben der Konflikt im Donbass und die schwierige Wirtschaftslage die Ukraine nur stärker gemacht.
„Wir haben während des Tumults nicht nur überlebt, sondern auch starke Muskeln aufgebaut“, schrieb Poroschenko in seinem Twitter-Account.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass der Geldbetrag auf dem Konto des ukrainischen Finanzministeriums für die Zahlung von Renten und Gehältern im öffentlichen Sektor auf den tiefsten Stand seit mehr als vier Jahren gesunken sei. Nach dem Stand vom 1. August sei die Balance der ukrainischen Staatskasse auf knapp zwei Milliarden Griwna (zirka 70 Millionen US-Dollar) geschrumpft.
Im Osten der Ukraine schwelt seit mehr als vier Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen.


Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf die Gebiete von Shelobok, Logwinowo und Pankowka. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden mehr als 30 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten folgende Kriegsverbrecher und Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte: 59. Brigade Ossiptschuk, 53. Brigade Grusweitsch und 72. Brigade Tatus.
Aufgrund des allgemeinen Diebstahls in Truppenteilen und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sog. OOS ist der Kommandeur der Strafoperation gezwungen, persönlich die katastrophale Situation in Ordnung zu bringen.
So arbeitet auf Befehl von Najew vom 20. bis 27. August in den Verantwortungsbereichen der 14. und der 72. Brigade eine Inspektionskommission unter Leitung des stellvertretenden Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ für materiell-technische Versorgung Oberstleutnant Bondartschuk, um die Organisation der rückwärtigen Versorgung zu überprüfen.
Nach uns vorliegenden Informationen wurden Fehlbestände bei Lebensmitteln und Treibstoff festgestellt. Bei mehr als 100 Stück Technik fehlt der Treibstoffvorrat. Es werden dienstliche Ermittlungen durchgeführt.
Die örtliche Bevölkerung des vorübergehend von Kiew besetzten Territoriums des Lugansker Oblast erinnert sich noch an die „Verdienste“ und „Heldentaten“ ihrer sogenannten Verteidiger. Ständige Ausschreitungen von Seiten der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte und der nationalistischen Einheiten sind auch jetzt nicht vergessen.
Am 23. August weigerten sich Mitarbeiter der örtlichen Leichenhalle und Mitarbeiter der städtischen Abteilung der Nationalpolizei, die Leichen von vier ukrainischen Verbrechern aus dem Bataillon „Ajdar“ anzunehmen, die beim Versuch, die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Shelobok zu durchbrechen, umgekommen waren.
So haben die örtlichen Einwohner aufgehört ihre Unzufriedenheit mit den ukrainischen Kämpfern und deren Verbrechen im Donbass zu verbergen.
Außerdem bemerken wir trotz der Versuche des Kommandos der sog. OOS, alle radikalen nationalistischen Einheiten aus der Operationszone abzuziehen, im Gegenteil die Ankunft von nazistischen Kämpfern in den nicht von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Banditenformationen.
So sind nach unseren Informationen im Gebiet von Krymskoje im Verantwortungsbereich des 24. Bataillons „Ajdar“ Kämpfer der Einheit der Nationalpolizei der Ukraine „Lugansk-1“ eingetroffen, zu der hauptsächlich verurteilte Kriminelle und Rückfällige gehören. Der Kommandeur des Bataillons Jakowenko füllt so die Verluste an Personal auf, die seine Einheit in Folge unbedachter Aktivitäten erlitten hat, und tut auch alles, um sich eine staatliche Auszeichnung durch das Blut einfacher Soldaten zu erarbeiten.
Im Zusammenhang mit der Ankunft weiterer Mörder schließen wir die Durchführung provokativen Beschusses von Territorien unserer Republik im Vorfeld des Tags des Bergmanns nicht aus.
Die Volksmiliz der LVR ihrerseits lässt in ihrer Wachsamkeit nicht nach und widmet den Fragen der Sicherheit der Republik erhöhte Aufmerksamkeit. Mit dem Personal der Einheiten werden ständig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, bei denen die Kenntnisse und Fertigkeiten der Soldaten bei der Bearbeitung von Fragen der Ordnung und Richtigkeit von Handlungen auf dem Kampffeld vervollkommnet werden.
Ich will ein weiteres Mal erklären, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen sorgfältig einhält, aber im Fall einer direkten Aggression von Seiten der ukrainischen Truppen bereit ist, entschieden zu handeln.

de.sputniknews.com: 27 Jahre Unabhängigkeit: Erster ukrainischer Präsident von Mitbürgern enttäuscht.
Der erste ukrainische Ex-Präsident, Leonid Krawtschuk, ist von den Ukrainern während der 27 Jahre der Unabhängigkeit des Landes enttäuscht. Dies teilte er in einer Live-Sendung des TV-Senders „ZIK“ mit.
Nach seinen Worten habe er gehofft, dass die Ukrainer nach der Eroberung der Freiheit ein neues politisches Leben schaffen würden und dass das Ausbildungsniveau steigen würde. Allerdings „erwiesen sich leider die meisten als Sklaven und Kriecher“, stellte er fest.
„In der Ukraine hat sich leider keine intelligente patriotische Elite herausgebildet, die sich um das Land und ihre Bürger kümmert“, so Krawtschuk.
Zuvor hatte der Präsident des Landes, Petro Poroschenko, erklärt, dass die Ukraine alle Fesseln, die sie mit dem Russischen Reich und der Sowjetunion verbinden, zerreiße. Dies erklärte er während der Militärparade anlässlich des Unabhängigkeitstages. Poroschenko sieht die Hauptaufgabe der heutigen Generation der Ukrainer darin, „die Unabhängigkeit des Landes unumkehrbar zu machen“, und die Ukraine selbst – „als groß und stark, ohne jegliche Perspektive einer Rückkehr in die russische Einflusszone“.
Der Unabhängigkeitstag der Ukraine wird am 24. August gefeiert. Anlässlich des Feiertages wurde im Zentrum von Kiew die Militärparade mit 4.500 Militärs und über 200 Stück Militärtechnik durchgeführt.


Abends:

de.sputniknews.com: Poroschenkos Berater will Fernen Osten „ukrainisieren“.
Der ehrenamtliche Berater des Präsidenten Petro Poroschenko, Oleg Medwedew, hat in einem Interview mit dem ukrainischen Magazin „Ukrainski Tischden“ von seinem Wunsch berichtet, den Fernen Osten ukrainisch zu machen.
Ihm zufolge hat sich der Raum des Gebrauchs der ukrainischen Sprache im Laufe der letzten Jahre ständig erweitert. Wie Medwedew behauptet, zeuge dies davon, dass mit den Jahren die Bereitschaft der Bevölkerung zu einer „weichen Ukrainisierung“ stetig zugenommen habe.
„Diese Dynamik lässt sich von Jahr zu Jahr verfolgen. Aber bestimmt gibt es irgendwo eine Grenze, nach welcher dieser Prozess erschöpft ist. Es wäre wünschenswert, dass dies auf dem Grünen Keil passieren würde (Territorium im Süden des russischen Fernen Ostens, wo im Jahr 1917 die Umsiedler aus der Ukraine versucht hatten, die Ukrainische Fernost-Republik zu gründen – Anm. d. Red.). Oder im Kuban (im Süden Russlands). Aber es erfolgt im Donbass“, betonte Poroschenkos Berater.
Dabei gab er zu, dass ein bedeutender Teil der Territorien an der Grenze zur Ukraine russischsprachig bleiben werde.
„Es ist dort kein Potential mehr für die Ukrainisierung geblieben, und die sprachliche Russifizierung ist unumkehrbar geworden“, schloss der Politologe.
In Kiew hatte man mehrmals versucht, sich einen Teil der russischen Territorien anzueignen. Dem Führer der nationalistischen Partei „Swoboda“ (dt. Freiheit), Oleg Tjagnibok, zufolge war das Territorium der Ukraine in den Grenzen von 1921 etwa 1,6 Mal so groß wie heute. Im März erzählte der Ex-Anführer des „Rechten Sektors“, Dmitri Jarosch, von den „Plänen“ zur Eroberung der Gebiete Kuban, Woronesh und eines Teils des Gebiets Rostow.
In der russischen Staatsduma hatte man den ukrainischen Nationalisten empfohlen, ihren Appetit zu mäßigen, und Jarosch vorgeschlagen, die „Eroberung“ mit Workuta zu beginnen, wo für den Extremisten „ein Gefängnis vorbereitet worden ist“.

de.sputniknews.com: Russisches Militär: Tausende Kämpfer bereiten Offensive auf Hama und Aleppo vor.
Mehrere Tausend Militante mit schweren Waffen und Panzertechnik bereiten sich auf eine Offensive auf Hama und Aleppo vor. Dies teilte das russische Versöhnungszentrum in Syrien am Samstag mit.
Laut dem Leiter des Zentrums, Generalmajor Alexej Zygankow, hatte der Anführer der Terrororganisation Haiat Tahrir asch-Scham (die frühere al-Nusra-Front), Abu Muhammad al-Dschaulani, in der vergangenen Woche alle Terrorkämpfer in der Provinz Idlib zu einem „Dschihad“ gegen den syrischen Staat aufgerufen.
Der russische Generalmajor berichtete zudem von Plänen der Dschihadisten, einen Chemiewaffenangriff zu inszenieren. So halte man in der Stadt Dschisr asch-Schughur Übungen für den Fall einer „chemischen Verseuchung“ ab – unter der Leitung der sogenannten „Weißhelme“. Die syrischen Militanten hätten zudem acht Behälter mit Chlor nach Idlib gebracht. Derzeit befinden sich diese Behälter nach Angaben des russischen Versöhnungszentrums in einem Lager der Dschihadisten in der Ortschaft Halljusna.
Zuvor hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erklärt, die Terroristen von Haiat Tahrir asch-Scham würden eine Provokation vorbereiten, um Damaskus den Einsatz von C-Waffen gegen Zivilisten in die Schuhe zu schieben.
Dies soll laut Konaschenkow wiederum als Vorwand für einen neuen Angriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen Damaskus genutzt werden. Zu diesem Zweck sei auch der US-Zerstörer „The Sullivans“ mit 56 Marschflugkörpern an Bord vor einigen Tagen im Persischen Golf eingetroffen. Und auf den Luftwaffenstützpunkt in Katar Al-Udeid sei der strategische US-Bomber B-1B verlegt worden, der mit 24 Luft-Boden-Marschflugkörpern bestückt sei.


de.sputniknews.com: Trumps Berater: „Die USA könnten in der Ukraine Gas fördern“
US-amerikanische Energieunternehmen könnten laut dem Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, daran interessiert sein, Erdgas in der Ukraine zu fördern.
„Für US-amerikanische sowie andere ausländische Energieunternehmen kann eventuell anziehend sein, hier, in der Ukraine, Gas zu erkunden und zu fördern“, zitiert die Agentur „Ukrinform“ Bolton.
Nach einem Treffen mit dem ukrainischen Premier Wladimir Groisman sagte Bolton, die Entwicklung der Energiebranche ermögliche es Kiew, Brennstoff in solchen Mengen zu gewinnen, die für die „Deckung der eigenen Bedürfnisse“ ausreichen würden.
Zuvor hatte Bolton gesagt, die Ukraine müsse Energiequellen diversifizieren und darauf vorbereitet sein, dass Moskau Gas in den für Kiew nötigen Mengen nicht an die Ukraine liefern werde. Dieses Problem werde nach der Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 besonders aktuell sein, so Bolton.
Der US-Sicherheitsberater John Bolton war am Freitag zu einem Besuch in Kiew eingetroffen.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen. Die Pipeline soll 2019 in Betrieb genommen werden.
Gegen das Projekt machen mehrere Länder Front. Dazu gehören die Ukraine, die um ihre Einnahmen aus dem Transit des russischen Gases bangt, und die USA, die ambitionierte Pläne zum Export von Flüssiggas nach Europa hegen. Lettland, Litauen und Polen haben gemeinsam ihren Unwillen über den Bau der neuen Pipeline geäußert.

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