Presseschau vom 23.08.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: US-Sanktionen können Russlands politischen Kurs nicht beeinflussen – Moskau
Während des Treffens mit dem Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, will die russische Delegation die Wirkungslosigkeit der Sanktionspolitik Washingtons gegen Moskau erklären. Das teilte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow gegenüber Sputnik mit.
„Wir besprechen die Bedingungen für die Aufhebung der US-Sanktionen prinzipiell nicht. Diese ideologisierte und durch antirussische Herangehensweise gekennzeichnete Konstruktion finden wir höchst künstlich. Sie hat mit der Richtlinie der internationalen Politik Russlands nichts zu tun“, sagte der Vizeminister.
Bereits jetzt sei klar, dass die USA auch weiter Sanktionen verhängen würden, unabhängig von Moskaus Handlungen. „Wir haben 56 Sanktionsrunden erlebt. Eine weitere folgt. Das beeinflusst unsere Politik nicht. Die Position Russlands in der Welt wird stärker. Die Ziele der US-Sanktionspolitik sind für uns klar und werden uns nicht zum Kurswechsel zwingen.“
Während der Gespräche werde die russische Seite die „Fehlbarkeit, Unlogik und Aussichtslosigkeit der US-Sanktionspolitik als Methode außenpolitischer Tätigkeit“ erklären. „Wir haben keine amerikanischen Bedingungen, Quasibedingungen, Vorwände, Kriterien und so weiter besprochen und werden sie auch nicht besprechen. Sie sollen das bei sich zuhause durchkauen und weiter in ihrem Kreis, auf dem Kapitol, wo auch immer besprechen.“
Am 23. August findet in Genf ein Treffen zwischen dem Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, und US-Sicherheitsberater John Bolton statt. Die am 22. August eingeführten US-Sanktionen beinhalten Beschränkungen für Exporte nach Russland und Finanztransaktionen. Sie bedeuten ein Verbot der Lieferung unter anderem von Elektronik, Materialien, Öl- und Gasausrüstung an russische Staatsunternehmen in der ersten Phase sowie eine fast vollständige Handelssperre und ein Verbot von Flügen von Aeroflot in die USA in der zweiten.

de.sputniknews.com: Russlands Hilfe für Donbass-Zivilisten: Ministerium nennt Frist für 80. Hilfskonvoi.
Das russische Zivilschutzministerium hat bereits die 80. Autokolonne mit humanitären Hilfsgütern für die Bevölkerung der Gebiete Lugansk und Donezk aufgestellt. Dies teilte der Pressedienst der Behörde am Mittwoch mit.
Der Hilfskonvoi wurde demnach in der Siedlung Kowaljowka des Gebiets Rostow in Südrussland endgültig aufgestellt und soll sich am Donnerstag auf den Weg nach Donezk und Lugansk machen. 500 Tonnen Hilfsgüter, unter anderem Lebensmittel, Babynahrung, Medikamente und medizinische Anlagen sollen befördert werden.
Der vorhergehende humanitäre Hilfskonvoi war am 26. Juli im Donbass eingetroffen. Die nächste Lieferung von Hilfsgütern soll im September nach Donezk und Lugansk gebracht werden.
Humanitäre Hilfskonvois des russischen Zivilschutzministeriums hatten seit dem August 2014 der Ostukraine mehr als 76.000 Tonnen Hilfsgüter zukommen lassen.


de.sputniknews.com: Moskaus Antwort auf Sanktionen – „Unabhängiges Finanzsystem errichten“
Russland reagiert auf die Sanktionen mit dem Aufbau eines „wirklich unabhängigen Finanzsystems“. Dies erklärte am Mittwoch der russische Vize-Finanzminister Alexej Moissejew am Rande des Forums „Armija 2018“.
„Ich glaube, dass der Aufbau eines wirklich unabhängigen internen Finanzsystems, das keinerlei vom internationalen Finanzsystem abhängt, eine angemessene Reaktion (auf die Sanktionen – Anm. d. Red.) ist”, sagte Moissejew.
Russland wolle sich trotz der Sanktionen weiterhin aktiv am internationalen Handel beteiligen, aber dafür sei es notwendig, dass sein Finanzsystem zumindest in puncto Zahlungsverkehr Kontakte mit dem internationalen System habe.
Moskau braucht laut Moissejew keine vollständige Offenheit im Wirtschaftsbereich, da sie bereits gegen Russland verwendet wurde. Daher sollten alle Maßnahmen des Finanzministeriums, der Zentralbank und anderer Wirtschafts- und Finanzbehörden auf Folgendes abzielen: „Dort, wo wir auf die internationale Infrastruktur verzichten können, müssen wir das tun.”

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok und des Denkmals für den Fürsten Igor bei Staniza Luganskaja.
Geschossen wurde mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

de.sputniknews.com: Drei Kampfdrohnen in Idlib abgeschossen.
Syrische Militärs haben am Dienstag, 21. August, drei Drohnen von Kämpfern entdeckt und eliminiert, wie der Chef des russischen Versöhnungszentrums Generalmajor Alexej Zygankow mitteilte. Die Fluggeräte näherten sich demnach den Stellungen der Regierungskräfte im Süden der Provinz Idlib.
„Am 21. August sichteten Militärs der syrischen Streitkräfte drei unbemannte Fluggeräte in Schlagausrüstung, die sich den Stellungen der Regierungstruppen am westlichen Rande der Ortschaft Abu Dali im Süden der Provinz Idlib aus der Richtung der von illegalen bewaffneten Formationen kontrollierten Territorien kommend näherten“, erklärte Zygankow am späten Dienstagabend.
„Mithilfe der Flugabwehrkanone SU-23 und Infanteriewaffen wurden alle drei Drohnen vernichtet; die syrischen Militärs blieben unverletzt“, fügte er hinzu.

 

Dan-news.info: Die DVR erwarten möglicherweise nicht nur die nächsten Wahlen zum Oberhaupt und zum Parlament, sondern auch ein neues Referendum über den staatlichen Status der Republik. Diese Ansicht vertrat im Gespräch mit TASS der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin.
„In unserer Gesellschaft wird die Möglichkeit einer Verschiebung der Wahlen und einer Verlängerung der Vollmachten des Oberhaupts und der Abgeordneten des Volkssowjets der Repubik breit diskutiert“, erinnerte er. „Es werden Argumente dafür und dagegen, sowohl innenpolitischer, ökonomischer als auch außenpolitischer und natürlich militärischer Art vorgebracht“.
„Ich kann bisher schwer sagen, welche Entscheidung getroffen werden wird. Wir werden es sehen. Aber eines der Szenarien ist schon jetzt offensichtlich. Die Rede ist von einer Verlängerung des Gesetzes über den besonderen Status des Donbass“, unterstrich Puschilin.
„In der Ukraine wird angedeutet, dass dieses Gesetz im Oktober nicht verlängert werden könnte und damit seine Existenz beendet“, fuhr der Vorsitzende des Volkssowjets fort. „Das würde eine Absage Kiews an die Minsker Vereinbarungen bedeuten und das heißt von der Perspektive, zwischen Kiew und dem Donbass vertragliche Beziehungen aufzubauen, die Handelsbeziehungen und Weiteres wieder aufzunehmen. Das heißt, es würde abschließend klar werden, dass es keinerlei Integration geben wird und es wäre dann notwendig, so schnell wie möglich unsere Unabhängigkeit zu vollenden und die souveräne Staatlichkeit zu festigen“.
„Dann wäre es nötig, die Wahlen zum Oberhaupt und zum Volkssowjet durchzuführen“, meint Denis Puschilin. „Und nicht nur das. Es würden auch Kommunalwahlen durchgeführt werden müssen. Sie sind bisher verschoben worden, weil sie unter die Minsker Vereinbarungen fallen. Aber wenn Kiew diese Vereinbarungen verlässt, so werden wir sie selbst durchführen“.
„Außerdem ist ein allgemeines Referendum mit deutlicheren Fragen als 2014 notwendig. Zum Beispiel: „Sind Sie dafür, dass die Donezker Volksrepublik ein unabhängiger souveräner Staat ist?“ schlug Puschilin vor.
„Das ist das Szenario. Das wäre auch am besten, wenn man ehrlich ist!“, fasste der Sprecher des Parlaments zusammen.

de.sputniknews.com: Deutsche Bank droht russischer Regierung mit Abbruch von Beziehungen – Medien
Die Londoner Filiale der Deutschen Bank hat die russische Regierung um „die neuesten Informationen über ihr Unternehmen“ gebeten, berichtet das russische Wirtschaftsblatt „Wedomosti“.
Die Bank soll am 27. Juni einen Brief an die Regierung geschickt haben, mit dem sich „Wedomosti“ vertraut gemacht hätte.
Die Einrichtung habe erklärt, dass sie die Dokumente über ihre Kunden und die zur Verfügung gestellten Dienstleistungen im Rahmen der Compliance-Praxis „Know Your Client“ (dt. Kenne Deinen Kunden) analysiere.
Demnach sollten Informationen über die Kunden in Übereinstimmung mit den internen Vorschriften der Bank und den Anforderungen der Aufsichtsbehörde aktualisiert werden, hieß es laut dem Blatt in dem Schreiben.
„Die Unmöglichkeit, die neuesten Informationen über Ihr Unternehmen zu erhalten, kann uns zur Beendigung unserer Geschäftsbeziehungen zwingen“, zitiert die Zeitung das Dokument.
Die Botschaft weise auch darauf hin, dass die Bank die Beziehungen abbrechen könne, wenn die Regierung sie nicht innerhalb von dreißig Tagen kontaktiere.
Dieser Zeitraum sei bereits verstrichen und es sei kein Antwortschreiben eingetroffen, berichtet „Wedomosti“ unter Berufung auf anonyme Beamte aus Finanzkreisen.
Welche Operationen die Bank für die russische Regierung durchgeführt habe, werde im Brief nicht angegeben.

 

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 22. August 3:00 Uhr bis 23. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 1.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Flughafen (Wesjoloje).
Nach genaueren Informationen wurden durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 21. August drei Wohnhäuser in Kominternowo beschädigt:
– Kirow-Straße 33 – Fassade, Dach und Verglasung beschädigt;
– Kirow-Straße 83 – direkter Treffer auf das Dach des Hauses;
– Tschernjachowskij-Straße 18 – beschädigt sind Fassade, Dach und Verglasung.
Opfer unter der Zivilbevölkerungn wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 5.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgesfeuerten Geschosse 37.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

 

de.sputniknews.com: Angriffe auf Polizisten in Tschetschenien: „Anweisung kam aus Ausland“ – Kadyrow
Der Präsident der nordkaukasischen Teilrepublik Tschetschenien Ramsan Kadyrow hat im Zusammenhang mit den Angriffen auf Polizeimitarbeiter am Montag auf eine ausländische Spur verwiesen.
„Es gibt inzwischen keine Zweifel mehr daran, dass die Anweisung zum Attentat auf Polizeimitarbeiter aus dem Ausland über soziale Netzwerke gekommen ist“, schrieb er im russischen Netzwerk Vkontakte.
Zurzeit würden die Ermittler nach Personen suchen, die in die „psychologische Bearbeitung“ Jugendlicher verwickelt seien und diese zu schweren Verbrechen veranlassen würden, so Kadyrow.
Er bezeichnete die jüngsten Attacken auf Polizisten als eine „Verschwörung gegen das tschetschenische Volk“. Die Anwerber sollen gezielt „Jünglinge mit noch nicht stabilisierter Psyche“ herangezogen haben, um in der Gesellschaft des Landes sogar Misstrauen gegen Jugendliche hervorzurufen. „Damit jedes Kind, das zehn bis zwölf Jahre alt ist, als ein potentieller Terrorist und besonders gefährlicher Verbrecher erachtet wird“.
Am 20. August hatte das Ermittlungskomitee Russlands ein Strafverfahren wegen Angriffen auf Polizeimitarbeiter in der Teilrepublik Tschetschenien eingeleitet. Bei den Attentaten wurden mindestens drei Polizeibeamte verletzt. Nach Angaben der tschetschenischen Behörden waren die Täter minderjährig – die jüngsten sollen erst elf Jahre alt gewesen sein.

 

Dnr-online.ru: In der DVR ist der 80. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF eingetroffen. Die Kolonne besteht aus 29 Lastwagen.
Der Direktor der Abteilung zur Arbeit mit humanitärer Hilfe und zur Kontrolle über den Wiederaufbau von Objekten des Zivilschutzministeriums der DVR Wladislaw Tomastschewskij berichtete über die Zusammensetzung der humanitären Hilfe.
„In dem humanitären Konvoi sind 10.054 Lebensmittelpakete für Kinder von 0 bis 1 Jahre
n mit einem Gesamtgewicht von 69,3726 Tonnen und 6225 für Kinder von 1 bis 3 Jahren, 196,6875 Tonnen. Außerdem handelt es sich um zielgerichtete Hilfe – Medikamente und medizinisches Material“.

 

de.sputniknews.com: Russische Konten bei Credit Suisse nicht gesperrt.
Die russischen Konten in der Bank Credit Suisse sind nicht gesperrt worden, wie die Bank-Sprecherin Anne Sexton am Donnerstag mitteilte.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf Kontendaten berichtet, die zweitgrößte Schweizer Bank Credit Suisse habe die mit Russland verbundene Konten mit einer Gesamtsumme von etwa fünf Milliarden Dollar eingefroren, um Sanktionen von Seiten der USA zu vermeiden.
„Die Credit Suisse arbeitet mit internationalen Aufsichtsbehörden zusammen, wo immer sie Geschäfte tätigt, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, einschließlich der Sanktionen gegen Russland“, sagte Sexton. „Nach den jüngsten US-Sanktionen und angesichts der regulatorischen Beschränkungen in den USA hat die Credit Suisse bestimmte betroffene Vermögenswerte umklassifiziert – von verwalteten Vermögen in Custody-Vermögen“.
Die nicht sanktionierten Kunden seien von der Umklassifizierung nicht betroffen, so die Sprecherin. Die Maßnahme habe zu keinen finanziellen Verlusten geführt.
„Wir halten nach wie vor an (der Zusammenarbeit mit) Russland fest und beobachten die Entwicklung“, fügte sie hinzu.

Lug-info.com: In der LVR ist der 80. Konvoi des Zivilschutzministeriums Russlands mit humanitärer Hilfe eingetroffen.
Der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der LVR teilte mit, dass sich in der Ladung 170 Tonnen humanitäre Hilfe befinden, darunter 135 Tonnen Lebensmittelpakete für Kinder von 0 bis drei Jahren sowie 35 Tonnen Medikamente und medizinische Ausrüstung.

Nachmittags:

wpered.su: In Amwrosiewka fand eine Kundgebung aus Anlass des 75. Jahrestages des Befreiung der Stadt statt.
Vor 75 Jahren, am 23. August 1943, wurde Amwrosiewka von den Truppen der Südfront unter
dem Kommando von General F. I. Tolbuchin von den faschistischen deutschen Besatzern befreit. Heute nahmen die Amwrosiewker Kommunisten gemeinsam mit Einwohnern der Stadt an einer feierlichen Kundgebung anlässlich dieses Gedenktags teil. Die Versammelten ehrten das Andenken der Befreier mit einer Schweigeminute und legten am ewigen Feuer Blumensträuße nieder, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR am 23. August 2018:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen weiterhin das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 56. Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf Kommando des Kriegsverbrechers Iwanow mit Granatwerfern das Gebiet des Donezker Flughafens beschossen.
Nach neuen Informationen wurden im Ergebnis von direkten Treffern während des Beschusses am 21. August von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Kominternowo drei Häuser in der Kirow- und der Tschernjachowskij-Straße beschädigt.
Unsere Aufklärung hat Informationen erhalten, dass in den Verbänden und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte an der Front Kommissionen des Stabs der OOS und des Generalstabs des Verteidigungsministeriums der Ukraine eingetroffen sind. Als offizieller Grund der Überprüfung wird die Kontrolle der Bereitschaft der Einheiten zur Feier des Unabhängigkeitstags der Ukraine genannt.
Tatsächlich ist die Rede von der Aufdeckung und Lösung von problematischen Fragen, die die Ursachen für die sich in der letzten Zeit häufenden Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sind.
Allein in den letzten 10 Tagen starben nach Informationen unserer Aufklärung in der 36. Marineinfanteriebrigade, der 128. Gebirgssturmbrigade, der 28., 92., 72. mechanisierten Brigade, der 56. und 58. Panzergrenadierbrigade, die Positionen gegen unsere Republik einnehmen, insgesamt aus verschiedenen Gründen 64 Personen.
48 Opfer gab es in der Folge von Vergiftung mit qualitativ minderwertigem Alkohol, 4 wegen einer Überdosis von Drogen, 3 wegen Herz- und Kreislauferkrankungen, 5 aufgrund von Verkehrsunfällen (davon vier unter Alkoholeinfluss), 4 in Folge von nicht ordnungsgemäßem gegenseitigem Verhalten.
Die schwierigste Situation besteht in der 56. Panzergrenadierbrigade, die von dem Kriegsverbrecher Iwanow geleitet wird, wo innerhalb von 10 Tagen 24 Personen starben.
Nach unseren Informationen bereitet derzeit das Kommando der Operation der Besatzungskräfte einen Vorschlag an den Generalstab des Verteidigungsministeriums der Ukraine für eine dann folgende Weiterleitung an Poroschenko vor, der vorsieht, dass auf dem Konfliktterritorium ein sogenannten „trockenes Gesetz“ eingeführt wird, dass es erlauben wird, Produktion und Verkauf jeder Art von Alkohol zu verbieten, weil andere Mittel zum Kampf gegen den massenhaften Alkoholismus in den Einheiten an der Front bereits nicht mehr wirken.
Dabei wird von den Kommissionen auf das völlige Fehlen der Kontrolle über die Untergebenen von Seiten des Kommandos als eine der grundlegenden Ursachen einer solchen Zersetzung des Personals der ukrainischen Streitkräfte verwiesen.
Außerdem wurden bei der Unterhaltung mit einfachem und Unteroffizierspersonal der Einheiten an der Front von der Kommission zwei grundlegende Ursachen für den schlechten moralisch-psychischen Zustand der Soldaten festgestellt: die erste ist der niedrige Ausstattungsgrad der Einheiten, was zu einer doppelten Belastung des Personals bei den Diensten führt, die zweite ist das völlige Fehlen des Wunsches, weiter an diesem perspektivlosen Konflikt, der nichts bringt außer täglichem Toten auf beiden Seiten, beteiligt zu sein.
Es ist natürlich wenig wahrscheinlich, dass diese Schlussfolgerungen der Kommission im Vorfeld des Unabhängigkeitstags der Ukraine auf den Tisch des oberen Kommandos gelangen, aber wir hoffen, dass in der näheren Zukunft die Inhaber der Macht in der Ukraine sich dennoch mit ihnen bekannt machen werden und die richtige Entscheidung zur Beendigung des Bürgerkriegs treffen werden, dessen Fortsetzung oder Beendigung nur von der Ukraine abhängt.

 

de.sputniknews.com: „Damit alle aussterben“: Abgeordneter in Kiew zu Erhöhung von Gaspreisen.
Der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Wadim Rabinowitsch hat in einem Interview mit dem TV-Sender „Ukraine 112“ die Erhöhung von Gaspreisen im Lande scharf kritisiert.
Laut Rabinowitsch ist sogar eine Senkung der Gaspreise in der Ukraine durchaus möglich. 21 bis 26,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas würden im Land jährlich gefördert, sagte er. Die ukrainische Bevölkerung verbrauche insgesamt 15,4 Milliarden Kubikmeter. „Die Selbstkosten betragen etwa 2500 Grywna. Wir müssten Gas zum Selbstkostenpreis bekommen“, so der Abgeordnete.
„Wir sollten die Preise mit nur einer Operation innerhalb eines Tages um das Dreifache senken. Wer stört uns daran? Die Regierung, drei bis vier Oligarchen und der politische Wille“.
Die Staatsmacht und die Oligarchen seien nicht an einer Vermeidung der Erhöhung von Erdgaspreisen interessiert, beanstandete Rabinowitsch: „Es ist ihnen doch egal, was passiert. Sie machen sich keine Sorgen darüber. Denn sie brauchen ja, dass alle aussterben“, äußerte er.
Die Erhöhung der internen Gaspreise in der Ukraine ist eine der Hauptvoraussetzungen bei den Gesprächen zwischen Kiew und dem IWF über die Bereitstellung einer weiteren Finanzhilfe. Seit 2015 erhielt die Ukraine bereits vier IWF-Tranchen im Gesamtwert von rund 8,7 Milliarden US-Dollar. Das Land sollte die fünfte Tranche bis Ende 2017 bekommen, die allerdings bislang noch nicht bereitgestellt wurde.

 

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf das Gebiet von Shelobok und in Richtung des Denkmals des „Fürsten Igor“. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer 120mm-Mörser und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik sechs Mörsergeschosse abgefeuert. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten die Kriegsverbrecher und Kommandeure der 59. bzw. 53. Brigade Osiptschuk und Grusewitsch.
Heute hat der Gegner einen Versuch unternommen, neue Positionen im Gebiet von Shelobok einzunehmen. Um 7:50 Uhr haben sich Soldaten der 53. Brigade mit den Kräften einer Panzergrenadierabteilung in unsere Richtung bewegt. Wir waren gezwungen, adäquat das Feuer zu erwidern, dabei wurden die Feuerpunkte des Gegners unterdrückt. Der Gegner hatte mindestens vier Verletzte und drei Tote und wurde auf die zuvor eingenommenen Positionen zurückgeworfen.
Außerdem haben um 9:35 Uhr dieselben Straftruppen aus der 53. Brigade Donezkij mit 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen. Nach vorläufigen Informationen wurden zwei Häuser in der Furmanow-Straße beschädigt.
Außerdem haben die ukrainischen Kämpfer einen Brotlieferwagen beschossen. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Genauere Informationen werden ermittelt.
Derzeit führt das Kommando der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Maßnahmen zur Suche nach einem bewaffneten Deserteur durch, der am 21. August die Frontpositionen des 3. Bataillons an der Kontaktlinie verlassen hat. Nach unseren Informationen könnte der Soldat die Einheit aufgrund der schlechten materiellen Versorgung der ukrainischen Truppen an der Kontaktlinie sowie wegen regierungsfeindlicher Einstellungen und Unverständnis des Wesens des Konflikts im Donbass die Einheit verlassen haben, worüber er mehrfach mit Kameraden sprach. Dieser Vorfall wird gegenüber dem übergeordneten Kommando der OOS verheimlicht.
Außerdem hat der Soldat M.M. Jantschischin, der die Verhöhnungen von Seiten des Leiters des Stabs des Bataillons und des Kommandeurs der Kompanie leid war, dem ersten in den Fuß und dem zweiten in den Oberschenkel geschossen.
Diese Fälle verweisen darauf, dass die ukrainischen Kommandeure in der Zone der sog. OOS nur von Profitgier getrieben werden, und das unterstellte Personal, das die ständigen Abzüge, Erniedrigungen und Beleidigungen leid ist, verlässt eigenmächtig den Dienstort, begeht Selbstmord und tötet Kameraden. Außerdem „erhöht“ dies alles das Rating einer der „stärksten“ Armeen auf dem europäischen Kontinent.
Außerdem lenken wir die Aufmerksamkeit der humanitären Missionen und der Weltöffentlichkeit auf die fortgesetzte ungeordnete Verminung von Abschnitten an der Kontaktlinie durch die ukrainischen Truppen. Diese Aktivitäten haben mehrfach zu Opfern geführt, sowohl unter der Zivilbevölkerung als auch bei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte. Außerdem haben die Kommandeure der Brigaden nach Rotation normalerweise keine Karten von Minenfeldern.
In der 59. Brigade im Gebiet von Krasnaja Talakowka sind nun Mitarbeiter der britischen und amerikanischen nichtkommerziellen Organisation „Halo Trust“ eingetroffen, die genaue Karten von Minenfeldern erstellen und sich mit der Minensituation in dem genannten Gebiet auseinandersetzen soll, weil die technischen Einheiten der Brigade dazu nicht in der Lage sind.
Die Volksmiliz der LVR lässt in ihrer Wachsamkeit nicht nach und widmet den Fragen der Sicherheit der Republik erhöhte Aufmerksamkeit. Mit dem Personal der Einheiten werden ständig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, bei denen die Kenntnisse und Fertigkeiten der Soldaten bei der Bearbeitung von Fragen der Reihenfolge und Richtigkeit von Handlung auf dem Kampffeld bearbeitet werden.
Ich will ein weiteres Mal versichern, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen streng einhält, aber im Fall einer direkten Aggression von Seiten der ukrainischen Truppen ist sie bereit, entschieden zu handeln.
Frage: Direkt nach der Ausrufung des Waffenstillstands ist in ukrainischen Massenmedien eine Information aufgetaucht, dass die ukrainischen Truppen bereit seien, jederzeit Artillerie an die Kontaktlinie zu bringen. Wie kommentieren Sie diese Erklärungen? Und haben Sie Informationen über schwere Waffen der ukrainischen Truppen an der Kontaktlinie?
Antwort: Vor allem möchte ich anmerken, dass diese Art von Erklärungen der gesamten Weltgemeinschaft die reale Einstellung der ukrainischen Streitkräfte zu den Minsker Vereinbarungen zeigt. Daran, dass Najew Befehle zur Verwendung von Artillerie erteilen wird, daran zweifeln wir nicht. Doch ich will das Kommando der sog. OOS vor unbedachten Handlungen warnen, weil wir sehr gut wissen, wo und in welcher Zahl sich verbotene Waffen befinden. und im Fall ihrer Anwendung sind wir bereit das Feuer des Feindes mit uns zugänglichen Mitteln zu unterdrücken.

 

de.sputniknews.com: Nach diplomatischer Krise: Tsipras will Beziehungen zu Moskau wiederherstellen.
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hofft nach der diplomatischen Krise zwischen Russland und Griechenland auf die Wiederherstellung der Beziehungen. Das teilten zwei Quellen in den griechischen Regierungskreisen gegenüber Sputnik mit. Tsipras rechnet demnach auch mit einem Moskau-Besuch bis Ende 2018.
„Tsipras glaubt, dass was passiert sei, sei bereits passiert. Wir müssen es in der Vergangenheit lassen. Wir müssen die Beziehungen zu Russland wiederherstellen, das Geschehene vergessen und in unseren Beziehungen nach vorne gehen. Griechenlands Ministerpräsident will vor Jahresende Moskau besuchen“, so die Quelle.
Demnach würde Tsipras gerne mit dem russischen Staatschef, Wladimir Putin, telefonieren. Das Gespräch könne in den nächsten zehn Tagen stattfinden.
Die zweite Quelle in den griechischen Regierungskreisen offenbarte gegenüber Sputnik, die Regierung sei sicher, der griechische Ministerpräsident werde im November nach Russland kommen. Die griechische Öffentlichkeit spreche sich außerdem in überwältigender Mehrheit für eine Verbesserung der Beziehungen mit Russland aus und sei mit der Tatsache unzufrieden, dass es eine Krise gegeben habe.
Beiden Quellen zufolge rechnet Athen damit, dass der russische Außenminister Sergej Lawrow im Herbst einen Griechenland-Besuch absolvieren wird.
Am 11. Juli hatte Griechenland zwei russische Diplomaten des Landes verwiesen – mit der Begründung, diese hätten Versuche zur Unterhöhlung der nationalen Sicherheit Griechenlands unternommen. Moskau antwortete ebenfalls mit der Ausweisung von zwei griechischen Diplomaten, was Athen als „Willkür und Rache“ bezeichnete.

Dnr-online.ru: Wie der Pressedienst der Stadtverwaltung von Donezk mitteilt, wird am 26. August der städtische Nahverkehr kostenlos sein, um Bedingungen zu schaffen, dass alle, die es wollen an den Festveranstaltungen zur Tag der Stadt und zum Tag des Bergmanns teilnehmen können.
Für die frontnahen Bezirke der Stadt wird es spezielle Fahrten zu den Festveranstaltungen geben.

 

de.sputniknews.com: Richtung Hmeimim gestartet: 45 Drohnen von russischen Militärs abgeschossen – Moskau
In der letzten Zeit haben russische Militärs 45 Drohnen abgeschossen, die aus dem syrischen Idlib gestartet worden waren und versucht hatten, den Militärstützpunkt in Hmeimim anzugreifen. Dies teilte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag mit.
„In letzter Zeit haben die Kämpfer die Provokationen nicht nur gegen die Regierungstruppen, sondern auch gegen die Zivilisten in den an die Idlib-Zone angrenzenden Gebieten forciert“, sagte Sacharowa bei einem Briefing in Moskau.
„Die von ihnen gestarteten Drohnen-Angriffe auf den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim wurden regelmäßig abgeschossen. Mit unseren Mitteln der Luftabwehr sind bereits 45 Fluggeräte dieser Art abgeschossen worden“.
Die Terroristen führten auch Massenverhaftungen von Menschen durch, die der Agitation für den Abschluss von Vereinbarungen über die Versöhnung mit der legitimen syrischen Regierung verdächtigt würden. Wie Sacharowa betonte, seien bereits mehr als 500 solcher Fälle registriert worden.
In Syrien dauert seit 2011 ein bewaffneter Konflikt an. Vor einigen Monaten wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ bekannt gegeben. Die von der russischen Luftwaffe unterstützte syrische Armee setzt einzelne Einsätze gegen die noch agierenden Terrorkämpfer fort.

 

Av-zakharchenko.su: Im Vorfeld des Tags des Bergmanns hat das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko der Garde der Arbeit zu ihrem Berufsfeiertag gratuliert. Die festliche Versammlung der Bergleute fand am 23. August in Donezk statt.
Seit Beginn des Jahres haben die Bergleute der Republik mehr als 5 Millionen Tonnen Kohle gefördert, mehr als 30 km Kohlefundstätten erschlossen, dabei gehört der Löwenanteil der Förderung zum Staatssektor. Das Oberhaupt dankte den Bergleuten für die hohen Produktionskennziffern und gratulierte jedem, der an der Kohleförderung beteiligt ist, zum Feiertag.
„In meinem eigenen und im Namen aller Einwohner der Republik gratuliere ich Ihnen zum Berufsfeiertag. Kohle ist für uns mehr als ‚schwarzes Gold‘, zusammen mit der Entwicklung der Kohleindustrie bildete sich unser Donbasser Charakter heraus. Heute entwickelt sich die Donezker Volksrepublik dank Ihrer schweren Arbeit, wir zahlen Sozialunterstützung und Renten, in den Häusern unserer Einwohner ist es hell und warm. Dank Ihnen für die Arbeit!“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Den besten Vertretern der Brache überreichte das Oberhaupt staatliche Auszeichnungen. Vertreter der kohlefördernden Unternehmen der Republik wurden mit dem Titel „Verdienter Bergmann“, der Medaille „Für Heldenmut bei der Arbeit“ und mit Ehrenurkunden des Oberhaupts der DVR ausgezeichnet.
Vom Kohle- und Energieministerium der DVR erhielt Aleandr Sachartschenko das Abzeichen „Bergbauruhm“ und das Symbol der Bergleute – einen Schutzhelm mit den Emblemen aller staatlichen Kohleunternehmen des Landes.
„Diese Auszeichnung teile ich mit Freunde mit Ihnen. Sie ist zu einem größeren Teil Ihre als meine. Für den Staat ist die Arbeit der Bergleute wertvoll und wir ehren sie. Zur Feiertag, Garde der Arbeit“, sagte das Oberhaupt.

 

de.sputniknews.com: Moskau: Unidentifizierte Hubschrauber liefern Waffen an IS in Afghanistan.
Nach Angaben des russischen Außenministeriums liefern nicht identifizierte Hubschrauber regelmäßig Waffen an die Taliban und den IS in Afghanistan.
Laut Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, liefern bisher unidentifizierte Hubschrauber regelmäßig Waffen an die Taliban und den IS in Afghanistan. Das teilte sie beim wöchentlichen Briefing in Moskau am Donnerstag mit.
„Ich würde gern über die unidentifizierten Hubschrauber sprechen, die den Extremisten in Nordafghanistan helfen. Wir machen erneut auf die nicht identifizierten Hubschrauberflüge im Norden Afghanistans aufmerksam. Sie liefern Waffen und Munition an Mitglieder des IS sowie an diejenigen Taliban, die mit dieser Terrororganisation zusammenarbeiten“, sagte Sacharowa wörtlich.
Bedrückend sei in diesem Zusammenhang, dass diese Vorgänge keine Reaktion seitens der Regierung Afghanistans oder der Befehlshaber der Nato finden würden.
Laut Sacharowa verfolgt Moskau diese Aktionen genau, da sie in unmittelbarer Grenznähe zum Territorium der GUS-Staaten stattfinden würden.
„Die Frage stellt sich, wer hinter diesen Flügen steckt, wer die Terroristen bewaffnet und ihnen heimlich beim Aufbau von Vorposten nahe der südlichen Grenze der GUS-Staaten hilft, und auch, warum dies alles im Luftraum Afghanistans stattfindet, der unter der Kontrolle des Nato-Kommandos steht“, so die Ministeriumssprecherin weiter.
Bereits zuvor hatte der russische Botschafter in Kabul, Alexander Mantytsky, auf die „nicht identifizierten“ Hubschrauber hingewiesen, die über dem Territorium Afghanistans geflogen seien und nach Angaben von Lokalpolitikern Terroristen, darunter auch aus der Terrorgruppe „Islamischer Staat“, transportiert und mit Lebensmitteln und Munition versorgt hätten.

 

Dan-news.info: Ein Festzug aus Anlass des wichtigsten Volksfeiertags der Region – des Tages der Arbeit – ging heute durch das Zentrum von Donezk.
Der Zug wurde von verdienten Aktivisten der Kohleindustrie angeführt. Hinter ihnen gingen Vertreter der gesetzgebenden und ausführenden Organe der Republik, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin, der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats Alexandr Timofejew. Danach kamen in der Kolonne Vertreter der Kohleunternehmen von Donezk, Makejewka, Schachtjorsk, Kirowskoje, Tores, Sneshnoje,
unter ihnen solche Giganten wie „Makejewugol“, „Toresantrazit“, das Sasjadko-Bergwerk und das Bergwerk „Komsomolez Donbassa“.
„Die Atmosphäre ist sehr festlich, anders kann es bei uns nicht sein. Dieser Feiertag ist ein Volksfeiertag. Heute sind aus unserem Unternehmen etwa 700 Menschen gekommen, wir wollen zeigen, dass wir viele sind“, sagte der Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Toresantrazit“ Sergej Lubowenkow im Gespräch mit DAN.
Bei der Parade waren Energietechniker, Vertreter des staatlichen Komitees für Bergbau- und technische Aufsicht, der Gewerkschaftsföderation und andere. Die Teilnehmer hielten Flaggen der DVR, Transparente mit Aufschriften wie „Ruhm der Bergbauarbeit“, „Ruhm den Bergleuten“.
„Es ist sehr wichtig, dass unsere Arbeit in jeder Weise geehrt und unterstützt wird. Unsere Traditionen werden wiedergeboren und die Arbeit des Bergmanns wird in der Republik wirklich geachtet. Das ist sehr schön, denn auf unseren Schultern ruht das Wohlergehen“, sagte der Brigadier des Donezker Skotschisnkij-Bergwerks Michail, der mehr als 20 Jahre Berufserfahrung unter Tage hat.

 

de.sputniknews.com: Kiew will „Verbündete“ bei Zerstörung von Krim-Brücke einsetzen – Halbinsel reagiert.
Der Vizepremier der Regierung der Republik Krim Dmitri Polonski hat die extremistische Natur der Aufrufe des ukrainischen Abgeordneten Igor Mossijtschuk zur Zerstörung der Krim-Brücke betont.
Zuvor hatte der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Igor Mossijtschuk die Geheimdienste des Landes aufgefordert, die Krimbrücke „vielleicht durch unsere Verbündeten im Kaukasus“ zu vernichten. Welche Verbündete damit gemeint waren, präzisierte er jedoch nicht. Außerdem hoffe er, dass eine Höhere Gewalt oder die Kraft der Natur bei der Eliminierung der Brücke helfen würden.
Polonski appellierte in diesem Zusammenhang an die westlichen Länder, auf die Äußerungen von Mossijtschuk aufmerksam zu werden.
Die Reaktion der westlichen Demokratien auf die Worte des ukrainischen Abgeordneten solle ihre tatsächliche Haltung in Bezug auf die Extremismus- und Terrorismusbekämpfung zeigen, so Polonski.
„Mossijtschuk ist ein wahrer Verbrecher, Extremist und Terrorist. Er tätigt Aufrufe, die in keinen Rahmen passen. Wo ist die Reaktion auf seine Worte? Wo wird er zur Verantwortung gezogen? Wo bleiben die Strafverfahren, die gegen ihn eingeleitet werden sollten? Ich glaube, wir werden darüber von keinem der westlichen Länder hören“, betonte Polonski.
Dies zeuge erneut von einer Politik der Doppelstandards, sagte er. Die ukrainischen Faschisten würden sich erlauben, alles ungestraft zu sagen und zu tun, was ihnen einfalle, während gegen Russland immer wieder neue Sanktionen verhängt würden. „Ich möchte bloß darauf verweisen, dass es im Grunde genommen solche Terroristen wie Mossijtschuk sind, die hinter allen jüngsten bekanntesten Terroranschlägen stecken“, so Polonski weiter.
Die Krim-Brücke ist mit einer Länge von 19 Kilometern die längste Brücke landesweit. Die russischen Behörden hatten sofort nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im Jahr 2014 die Entscheidung über ihren Bau getroffen. Am 16. Mai 2018 wurde sie für den Autoverkehr freigegeben.
Die Krim hatte sich nach dem Referendum vom März 2014 von der Ukraine losgelöst und war am 18. März auf Wunsch ihrer Bevölkerung in den Staatsverband Russlands aufgenommen worden. Die Ukraine betrachtet die Halbinsel weiterhin als ihr Territorium, das „zeitweise okkupiert“ ist. Russlands Präsident, Wladimir Putin, zufolge ist die Krim-Frage ein für alle Mal gelöst.


mptdnr.ru: Am 23. August begannen im zentralen Kultur- und Erholungspark des Leninschen Komsomol die Ausstellung und der Markt „Potential der Donezker Volksrepublik“. Organisator der Veranstaltung ist das Ministerium für Industrie und Handel der DVR.
An der Ausstellung nehmen etwa 100 Unternehmen der DVR teil, die alle Industriebereiche repräsentieren. Unter anderem sind das der Metallindustriekomplex, der Maschinenbau, die Leichtindustrie und Lebensmittelbranche, die Chemie- und Pharmaindustrie, Unternehmen zur Herstellung von Baumaterial sowie Produzenten von Möbeln.
Wie der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats, der Minister für Einnahmen und Abgaben der DVR Alexandr Timofejew sagte, ist die Ausstellung eine wichtige Kennziffer für die ökonomische Entwicklung der Republik. „Wir bauen neue Werke, Fabriken, wir schaffen neue Arbeitsplätze und gute Bedingungen für die Einwohner der Republik. Das ist auch unser Ziel“, sagte Alexandr Timofejew.
Der Minister für Industrie und Handel Alexej Granowskij erklärte, dass der Donbass als starker industrieller Bezirk wiedergeboren wird. „Heute haben etwa 100 Unternehmen, die die grundlegenden Gebiete der Industrie der DVR repräsentieren, hier ihre Produkte vorgestellt. Und das heißt, dass im Donbass trotz der Wirtschaftsblockade, trotz militärischer Aggression von Seiten der Ukraine die stolze Bezeichnung eines Industriebezirks bewahrt werden konnte. Und das Verdienst dafür gehört dem gesamten Team des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko. Die Ausstellung „Potential der Donezker Volksrepublik – 2018“ ist dafür ein weiterer Beweis“, sagte der Minister.
Unter den auf der Ausstellung vorgestellten Produkten sind Bergbauausrüstung aus eigener Produktion, Transformatorunterstationen, Transformatoren, Fließbänder, Komponenten für landwirtschaftliche Technik, Baumaterial, Kleidung, darunter Schuluniformen, sowie eine ganze Reihe von Wurst- und Bäckereiwaren, Milchprodukte und vieles andere.

 

de.sputniknews.com: Darum wird Russland trotz Sanktionen weiter Triebwerke an USA liefern:
Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hat die weitere Lieferung von russischen Raketentriebwerken an die USA kommentiert.
Russland habe vor, die US-Sanktionen gegen bestimmte Personen und Unternehmen symmetrisch zu beantworten, werde aber nicht die Lieferungen von Raketentriebwerken für das Raumfahrtprogramm der USA einstellen. Moskau werde nicht zu seinem Nachteil handeln, so Rjabkow.
„Ideen wie die Einstellung der Lieferung von Raketentriebwerken für das Raumfahrtprogramm der USA oder von Titan für die Luft- und Raumfahrt, das in einem gemeinsamen Unternehmen mit Boeing hergestellt wird, oder andere Positionen zu unserer Ausfuhr in die USA sollen nicht als Optionen betrachtet werden. Denn es wäre das gleiche, wie sich ins eigene Knie zu schießen“, sagte der Vizeaußenminister.
Zuvor hatte der Abgeordnete des Föderationsrates Russlands, Sergej Rjabuchin, erklärt, Russland könne die Lieferung von Raketentriebwerken einschränken, die das US-Unternehmen United Launch Alliance (ULA) in der ersten Stufe der Trägerrakete Atlas V einsetzt. So hatte er die mögliche Antwort Moskaus auf Pläne der USA kommentiert, Sanktionen gegen Russland wegen des Skripal-Falls zu verhängen.
Die USA haben gegen Russland eine Menge von Sanktionen unter verschiedenen Vorwänden eingeführt. Am 8. August kündigte die US-Administration neue Maßnahmen wegen des Falls Skripal an. Das erste Sanktionspaket beschränkte die Lieferung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck nach Russland.
Die Vereinigten Staaten würden weitere Sanktionen gegen Russland verhängen, wenn Moskau sein Verhalten nicht ändere, heißt es aus Washington.
Das Abkommen zwischen Washington und Moskau über die Lieferung von 101 Raketentriebwerken RD-180 in die USA war 1997 geschlossen worden und wird auf eine Milliarde US-Dollar geschätzt.
2014 hatte der US-Kongress entschieden, auf den Einkauf russischer Raketentriebwerke zu verzichten und die Erarbeitung eigener Analoga zu beschleunigen. Dieser Beschluss wurde jedoch später im Haushaltsgesetz aufgehoben, als klar wurde, dass die USA in den nächsten drei Jahren nicht ihre eigenen Raketentriebwerke produzieren können. Somit wurde dem Unternehmen ULA, das auch die Raketen Atlas V baut, erlaubt, bei Energomasch weitere 20 Raketentriebwerke RD-180 zu bestellen.
Später wurde mitgeteilt, dass das Unternehmen ULA höchstwahrscheinlich den Einsatz der Raketentriebwerke aus russischer Herstellung entweder bis 2025 oder sogar bis 2028 plane.
Neben Raketentriebwerken RD-180 liefert Russland auch Raketentriebwerke RD-181 an die USA. Diese werden von der russischen Firma Energomasch im Rahmen des im Dezember 2014 mit dem amerikanischen Unternehmen Orbital ATK unterschriebenen Vertrags hergestellt. Die Raketentriebwerke werden auf amerikanischen Trägerraketen Antares installiert.

 

Mgblnr.org: Die Spezialdienste der Ukraine haben einen umfassenden Cyber-Krieg im Informationsraum entfacht, um die sozialökonomische und politische Situation in der LVR und DVR zu destabilisieren.
Um ihr Ziel zu erreichen verwenden die Cyberkriminellen aus den ukrainischen Spezialdiensten aktiv massenhafte Desinformation in den sozialen Netzwerken.
Insbesondere ist die Kampagne zur Diskreditierung der Staatsorgane der LVR und zur Herausbildung einer Proteststimmung stark aktiviert worden. Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat in den sozialen Netzwerken Fakegruppen von staatlichen Einrichtungen der LVR eingerichtet, in denen Aufrufe zur Durchführung von Kundgebungen gegen die derzeitige Regierung verbreitet werden. Daneben wurden im Internet Accounts von führenden Persönlichkeiten der Republik eingerichtet, in deren Namen der SBU Desinformation ins Netz stellt.
Die Rechtsschützer der LVR arbeiten daran, die Personen, die an solch rechtswidrigen Aktivitäten beteiligt sind, festzustellen.
Das Staatssicherheitsministerium ruft die Bürger der Repubik auf, zuverlässige Informationsquellen zu nutzen und Informationen aus dem Internet zu überprüfen.


Abends:

de.sputniknews.com: US-Soldaten werden für Krieg gegen Russland gedrillt.
Swobodnaja Pressa
Die US-Armee will die theoretischen und praktischen Grundlagen der Ausbildung von Militärs ändern, berichtete das US-Blatt „Task and Purpuse“. Nun werden an Soldaten und Offizieren höhere Anforderungen gestellt, weil sie in der absehbaren Zukunft laut einer neuen Pentagon-Doktrin gegen zwei sehr starke Gegner kämpfen werden – Russland und China.
Das militärische Ausbildungssystem soll sich stark ändern. Bereits vor kurzem war es noch auf einen bewaffneten Kampf gegen einen schwächeren Gegner ausgerichtet. So war es beispielsweise in Afghanistan bzw. Irak, später in Syrien und dann wieder im Irak, wo man gegen schlecht bewaffnete Terroristen kämpfte.
Jetzt sind die russische und die chinesische Armee nicht schlechter und sogar noch besser ausgerüstet, Offiziere und Soldaten werden bei regelmäßigen Trainings und Manövern sehr gut ausgebildet. Das US-Kommando muss in diesem Zusammenhang seine Armee auf dasselbe Niveau der Kampfbereitschaft bringen.
Die Situation unterscheidet sich wirklich stark von der bei den Amerikanern in Afghanistan und im Irak, als der Invasion der Landstreitkräfte massive Luftangriffe vorausgingen. US-Generäle geben das zu. Jetzt kann es keine großen Luftoperationen geben, bei denen Hunderte Flugzeuge der taktischen Fliegerkräfte eingesetzt werden. Weil Russland und China mithilfe von Luft-Luft-Raketen Tankflugzeuge, Awacs-Flugzeuge, Aufklärungsflugzeug und Luft-Kommandostellen lahmlegen können.
So wurde beschlossen, möglichst viele großangelegte Übungen mit Heranziehung verschiedener Technik – von Schützenpanzerwagen und Panzern bis Artillerie und Fliegerkräften – durchzuführen. Auf Geländen, wo der Einsatz schwerer Technik unmöglich ist, sollen Simulatoren eingesetzt werden.
An den Manövern, bei denen die Vorbereitung auf Kampfhandlungen gegen Russland und China geübt wird, nehmen nun neben Infanterie auch Panzer M1A2 Abrams, Infanteriewagen Bradley und Panzerhaubitzen M109 Paladin teil.
Diese Notwendigkeit wurde von den US-Militärs nach der Verabschiedung der Nationalen Verteidigungsstrategie durch das Pentagon begriffen. Das Dokument unterscheidet sich stark von der ähnlichen Strategie 2012, wo es um einen Wechsel des Interessengebiets von Afghanistan und Irak in die asiatisch-pazifische Region und den Nahen Osten ging. Damals wurde Russland nicht als Feind, sondern als möglicher Satellit beim Erreichen der globalen Hegemonie der USA betrachtet. Das wurde äußerst diplomatisch formuliert – „Förderung Russlands bei dem Prozess, wo es einen Beitrag zur Aufrechterhaltung des internationalen Friedens und der Sicherheit bei einem breiten Themenkreis leistet“.
2018 bezeichnete das Pentagon die internationalen Terroristen nicht mehr als die Hauptfeinde der USA. Stattdessen rangieren nun auf den ersten beiden Plätzen Russland und China. „Ab jetzt ist nicht der Terrorismus, sondern der strategische Wettbewerb zwischen den Ländern das Hauptproblem für die nationale Sicherheit der USA“, heißt es in dem Dokument.
Pentagon-Chef James Mattis äußerte sich konkreter dazu: „Der Wettbewerb zwischen den Großmächten wird erneut Realität. Wir werden den Antiterrorkampf fortsetzen, doch die größte Aufmerksamkeit in der amerikanischen nationalen Sicherheit wird nun nicht dem Terrorismus, sondern dem Wettbewerb zwischen den Großmächten gewidmet.“
Damit entfernte er Nordkorea und den Iran aus der Liste der größten Bedrohungen für die USA, die in der Strategie 2018 gleich auf China folgen, weil Nordkorea und der Iran wie bekannt keine Großmächte sind.
Die Luftstreitkräfte der USA begannen als erste, sich auf den Kampf gegen neue Feinde vorzubereiten. Zum ersten Mal seit dem Ende des Kalten Krieges wurde die „Staffel der Aggressoren“ wiederbelebt, die vorwiegend mit sowjetischen und sogar russischen Flugzeugen ausgerüstet wird. Zum Einsatz gegen solche „Aggressoren“ trainieren bereits Piloten von US-Kampfjets.
Für diese Ziele erwirbt das Pentagon bei ehemaligen sowjetischen Republiken und Ländern des Warschauer Paktes MiG- und Su-Flugzeuge. Es handelt sich dabei vor allem um Maschinen der 3. Generation. Doch manchmal wird auch ziemlich moderne Technik gekauft, die im Dienst der russischen Luftstreitkräfte steht, wie z.B. der Kampfjet MiG-29 der 4. Generation. Die Ukraine, der es selbst stark an Kampfmaschinen mangelt, verkaufte vor kurzem zwei Su-27-Kampfjets an die USA. Das sind sehr wertvolle Maschinen für das Pentagon. Denn in den russischen Luftstreitkräften stehen insgesamt rund 300 MiG-29 und Su-27 im Dienst. Es könnte zu einem Luftkampf gegen diese Maschinen kommen, falls die USA einen neuen Versuch planen, den Status des einzelnen Weltanführers mit Gewalt aufrechtzuerhalten.
Die „Staffeln der Aggressoren“ werden aktiv zur Übung eines Luftkampfes gegen russische Flugzeuge eingesetzt – modernste Kampfjets Su-36S und Su-57. Die Möglichkeiten dieser Kampfjets werden bei Trainings von F-35-Kampfjets nachgeahmt.
Zudem wird auch in anderen Ländern geübt. So stehen im Dienst der Luftstreitkräfte Malaysias 18 bei Russland erworbene Su-30MKM der Generation 4+t. Deswegen üben die Amerikaner bei gemeinsamen Manövern auf dem Luftwaffenstützpunkt Gong Kedak das Vorgehen gegen diese Flugzeuge mit ihren F-15C und F/A-18E Super Hornet.
An der Vorbereitung auf einen Krieg gegen die beiden Supermächte nehmen auch Landstreitkräfte teil. So erschien die 60-seitige Broschüre „Russischer Krieg der neuen Generation“, die vom Heereskommando erstellt wurde.
Sie kann kaum als völlig realitätsnah bezeichnet werden. Neben objektiven Angaben und nützlichen Empfehlungen sind dort auch unbedeutende Details und ausgedachte Verallgemeinerungen zu finden. So wird beispielsweise ausführlich beschrieben, wie Russen Sprengfallen aufstellen, indem eine in Motoröl angefeuchtete Angelschnur an eine Granate gebunden wird. Zudem wird kategorisch über die geringe Motivation der russischen Soldaten geschrieben. Wie kam das Pentagon zu diesem Schluss? Ist es so bequemer, sich auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten?
Dafür wurden die russische Technik und deren Kampfmöglichkeiten ziemlich präzise beschrieben. Zu den starken Seiten gehöre ein effektiver funkelektronischer Kampf. Deswegen wird den US-Infanteristen empfohlen, im Gelände mit blockiertem GPS-Signal zu trainieren. Für sie ist das sehr ungewöhnlich.
Zudem sollte man bereit sein, dass der Gegner große Gebiete durch Angriffe aus großen Entfernungen mit Hilfe von Fliegerkräften und Artillerie säubern wird. Zugleich wird aber eingeräumt (anscheinend um keine Panik zu verbreiten), dass die russische Artillerie eine nicht sehr hohe Feuerpräzision besitzt. „Nach bedeutenden Zerstörungen beginnen die Bodenkräfte zu manövrieren, vorwiegend mit Schützenpanzerwagen“, so die Broschüre.
Eine weitere starke Seite der Streitkräfte Russlands sei eine effektive Flugabwehr, ein Nachteil die schwache Logistik, heißt es weiter.
Bei zahlreichen Nato-Manövern in Osteuropa und im Baltikum werden maximal die lebendige Kraft und die Technik des Hauptfeindes nachgeahmt. Als Technik des „Aggressors“ werden Panzer T-55 und T-72 genutzt. Dabei trägt der „Gegner“ oft eine Uniform, die der russischen Uniform ähnlich ist. Manchmal geht man sogar noch weiter und heuert russischsprachige Statisten an.
Das alles soll nicht heruntergespielt werden. Denn solch detaillierte Vorbereitung kostet enorm viel Geld. Und die Amerikaner sind es nicht gewohnt, Dollar auf die Straße zu werfen.

 

de.sputniknews.com: Russland kann den Dollar bannen: Zwei Schritte und der „Greenback“ ist raus – Experte
Washingtons Versuch, Russland wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, trifft auch den Dollar. Derweil hat die amerikanische Führung weitere Anti-Russland-Maßnahmen angekündigt. Die russische Regierung will die Sanktionen nicht kampflos hinnehmen.
Kursschwankungen sind das größte Problem, die dem Handel in nationalen Währungen im Wege stehen: „Angenommen, ein Unternehmen schließt einen Liefervertrag in Rubel. Nach einem Jahr verändert sich der Rubelkurs aber, der Kauf wird für den Kunden teurer“, erklärt der Wirtschaftsexperte Anton Schabanow.
Den Kursschwankungen ist nicht nur die russische Währung unterworfen, „sondern auch der chinesische Yuan und viele andere Nationalwährungen“. Auf eine Leitwährung im Außenhandel zu verzichten, wird deshalb nicht von jetzt auf gleich möglich sein. „Wer nach Russland liefert, fordert den Dollar als Umrechnungsbasis“, erklärt der Analyst.
Diese Schwierigkeiten kann Russland aber umgehen – auf zwei Wegen: „Entweder man verwendet nicht den Dollar, sondern den Rubel oder die Nationalwährung des Handelspartners, aber bei nominaler Bindung an den Dollarkurs. Damit wird der Dollar einerseits aus der Abrechnungskette ausgeschlossen, andererseits werden die Kursschwankungsrisiken ausgeglichen. Oder – das wäre der schwierigere Schritt – schließt den Dollar ganz aus und bindet die Abrechnung an eine andere feste Größe, wie zum Beispiel Gold, Öl oder eine andere Ressource“, rät der Experte.
Russlands Industrie- und Handelsminister Denis Manturow hat angekündigt, Russlands Reaktion auf US-Sanktionen werden darin bestehen, die Abrechnung im Außenhandel auf Nationalwährungen umzustellen. Die neuen Einschränkungen, die Washington verhängt hat, treffen auch die russischen Exporteure: „Wir versuchen die Einschränkungen durch die Umstellung der Abrechnung auf Nationalwährungen aufzuheben“, sagte der Minister.
Ein Ersatz für den Dollar als Leitwährung wird sich sicherlich finden – Hauptsache, „die Welt zieht mit“, sagt der Wirtschaftsexperte Schabanow. „Aber das geschieht nicht in einem einzigen Augenblick, dazu ist die Welt noch nicht bereit. Allmählich wird es immer mehr Verträge ohne die Beteiligung des Dollars geben. Aber das ist, zugegeben, ein langsamer Prozess.“
Der russische Premierminister Dmitri Medwedew sagte am 10. August (nachdem das Weiße Haus zwei Tage zuvor weitere Anti-Russland-Sanktionen angekündigt hatte), die neuen Sanktionen gegen Russland würden als eine „Handelskriegserklärung“ gewertet. Darauf sei mit wirtschaftlichen, politischen „und bei Bedarf auch mit anderen Mitteln“ zu reagieren.
Der Generaldirektor des russischen Rüstungsexporteurs „Rosoboronexport“, Alexander Michejew, sagte, gemeinsam mit den Partnern rechne man die verschiedenen Möglichkeiten durch, den Dollar aus den Transaktionen auszuschließen: „Wir prüfen die Möglichkeit von Tauschgeschäften und von Abrechnungen in Nationalwährungen – Rupie, Yuan, Dirham…“ Russlands Partner „zeigen großen Verständnis für die Situation, weil die US-Sanktionen nicht nur gegen russischen Organisationen, sondern auch gegen unsere Partner gerichtet sind“, sagte Michejew.
Washingtons Sanktionspolitik löst in der Tat immer Unzufriedenheit in aller Welt aus, erklärt der Wirtschaftsexperte Schabanow: „Immer mehr Länder sind mit dem bestehenden System unzufrieden, die Hegemonie des Dollars wird für viele zum Problem. Aber aus diesem System auszutreten, ist schwierig. Die Vereinigten Staaten lassen nicht zu, dass ein Land das einfach tun kann.“
Gegenwärtig rechnen bereits China und Indien den Außenhandel mit Russland in Nationalwährungen ab. Die Türkei, der Iran und einige andere Länder kommen bald hinzu. „Die USA werden sich natürlich dagegenstemmen, dass sie vom Finanzolymp verstoßen werden. Doch früher oder später werden die Märkte dahin kommen, dass die Diktatur des Dollars und der Sanktionen annulliert werden müssen, und das Weltfinanzsystem wird sich ändern“, so der Analyst.

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