Presseschau vom 23.07.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Mogherini prahlt mit EU-Teilnahme an Evakuierung der „Weißhelme“ aus Syrien.
Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat die Evakuierung der Mitglieder der Nichtregierungsorganisation „Weißhelme“ aus Syrien am Sonntag kommentiert. Das Statement wurde auf der offiziellen Internetseite des Europäischen Auswärtigen Dienstes veröffentlicht.
Die Diplomatin bezeichnete die „Rettung von ungefähr 800 ‚Weißhelmen‘ und ihrer Familien“ aus Syrien als eine „wichtige humanitäre Handlung“.
„Nach der letzten Eskalation der Gewalt im Süd-Westen Syriens drohte ihrem Leben eine akute Gefahr. (…) Die EU erkennt die wesentlichen Bemühungen Israels und Jordaniens sowie aller anderen Länder, darunter einer Reihe von EU-Staaten, die beigetragen haben, die ‚Weißhelme‘ und ihre Familien in Sicherheit zu bringen“.
Mogherini wiederholte den EU-Aufruf, „die Feindseligkeiten sofort einzustellen und einen völligen humanitären Zugang zu allen hilfsbedürftigen Syrern“ zu gewährleisten.
Zuvor hatte das Außenministerium Israels mitgeteilt, auf Ersuchen der USA, Kanadas und europäischer Staaten habe Israel den humanitären Einsatz zur Rettung von Mitgliedern der „Weißhelme“ und ihren Familien beendet. Die „Weißhelme“ sollen dabei zunächst in einer Art Transit über Jordanien evakuiert werden. Insgesamt sollen so etwa 800 „Aktivisten“ über das Nahostland in den Westen kommen.
Die „Weißhelme“ präsentieren sich als Beschützer der Zivilbevölkerung in Syrien ohne politische Agenda. Der Organisation wird jedoch vorgeworfen, inszenierte Videos aus Syrien zu verbreiten: So haben syrische Journalisten früher mehrere Aufnahmen gezeigt, auf denen die „Rettungskräfte“ mit Waffen und in Militäruniform zu sehen sind.
Das russische Außenministerium bezeichnete die Tätigkeit der „Weißhelme“ als einen Teil der Verleumdungskampagne gegen die syrische Regierung. Der Präsident Syriens, Baschar al-Assad, erklärte, dass die Mitglieder der „Weißhelme“ in der Tat Anhänger von Al-Qaida seien.

Wpered.su: ErstKLASSige Geschenke von den Kommunisten für die die zukünftigen ErstKLÄSSler:
Am 22. Juli fand
im Kinder- und Jugendklub „Gajdarowez“ von Makejewka ein interessantes Treffen von Kindern und ihren Eltern mit dem ersten Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der DVR Boris Litwinow und dem ersten Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Sajenko statt“, teilt der Pressedienst des Makejewkaer Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR mit.
Boris Litwinow berichtete den Anwesenden, welche gemeinsame Arbeit die Kommunisten der Donezker Volksrepublik und der Russischen Föderation bei der Arbeit mit Kindern leisten.
„Die KPRF hat von 2014 bis heute ihre Unterstützung für das Volk des Donbass zum Ausdruck gebracht und ergreift die Initiative, unter anderem auch in der Staatsduma, bezüglich der Anerkennung der Ergebnisse des Referendums, das am 11. Mai 2014 stattfand. Seit jenem Jahr haben Kommunisten aus Städten und Bezirken der Russischen Föderation begonnen, humanitäre Konvois zu schicken und eine große Unterstützung bei der humanitären Aktivität leisten – die guten Freunde der Kinder, Gennadij Sjuganow, der Vorsitzende des ZK der KPRF, und Marjana Naumowa, die viermalige Weltmeisterin im Powerlifting, deren Geschenke wir euch, unseren zukünftigen Erstklässlern, heute überreichen.“
Die Kinder freuten sich, solche bunten, schönen und vor allem nützlichen Geschenke zu erhalten. Ihre Freude verbargen auch ihre Eltern nicht, denn die Familien, die an diesem Tag in den Klub kamen, gehören zu denen mit Anspruch auf Ermäßigungen – kinderreiche Familien, alleinerziehende Mütter und Kinder, deren Eltern bei der Verteidigung der Donezker Volksrepublik fielen.
Mit erwidernden Worten und Dank an die Kommunisten und das Kollektiv des Klubs „Gajdarowez“ wandte sich Ljudmila Bulgakowa an die Anwesenden:
„Ich bin Ihnen aufrichtig für die Aufmerksamkeit gegenüber den Kindern dankbar, denn heute ist es nicht so einfach, mit eigenen Kräften ein Kind für die Schule auszustatten, besonders einen Erstklässler. Die Hilfe, die Sie uns leisten, ist sehr notwendig und nützlich. Ich wünsche Ihnen in Ihrer nicht einfachen Arbeit Erfolg, und ich möchte sehr, dass die Kinder unserer Republik so aufwachsen, wie wir in der Sowjetunion.“
Zum Abschluss des Treffens antwortete Boris Litwinow auf die Kinder und Eltern interessierende Fragen und Anton Sajenko versprach, dass die Kommunistische Partei und der Leninsche Komsomol in Zukunft die Zusammenarbeit mit den anwesenden Familien weiter stärken werden und auch zukünftig bereit sind, ihnen humanitäre Hilfe zu leisten.
Pressedienst der Makejewker Stadtorganisation des Leninschen kommunistischen Jugendverbands der Donezker Volksrepublik


de.sputniknews.com: Syrien und Südossetien unterzeichnen Abkommen zu Aufnahme diplomatischer Beziehungen.
Der syrische Außenminister Walid Muallem und sein südossetischer Amtskollege Dmitri Medojew haben am Sonntag in Damaskus ein Abkommen zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Staaten unterzeichnet.
Die syrische Nationalagentur SANA berichtet, dass die beiden Außenminister während ihres Treffens die Entwicklung der bilateralen Beziehungen in einer Reihe von Bereichen besprochen haben. Muallem erklärte zudem, dass die teilnehmenden Seiten „eine Reihe bilateraler Abkommen im Interesse beider Länder“ unterzeichnet hätten.
Der Außenminister Südossetiens dankte zudem der syrischen Regierung für die Anerkennung der südossetischen Unabhängigkeit und betonte, dass Zchinwali die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen mit Damaskus weiter entwickeln wolle.
Bereits im Mai hatte Syrien die Unabhängigkeit der ehemaligen georgischen autonomen Republiken Abchasien und Südossetien anerkannt.
Im August 2008 schickte Georgien Truppen nach Südossetien, das von den meisten Staaten als Teil Georgiens angesehen wird, jedoch bereits seit Anfang der 90er Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion de facto unabhängig ist. Der Angriff, bei dem die südossetische Hauptstadt Zchinwali weitgehend zerstört und zahlreiche Zivilisten sowie russische Friedenssoldaten getötet wurden, konnte erst nach dem Eingreifen russischer Truppen abgewehrt werden.
Nach dem Fünf-Tage-Krieg erkannte Russland Südossetien sowie Abchasien als unabhängig an.

Vormittags:

de.sputniknews.com: An Lieferung aus EU nach Russland beteiligt: FSB nimmt Waffenhändler fest.
Der Inlandsgeheimdienst FSB hat im Rahmen eines Einsatzes mit dem Innenministerium und der Nationalgarde einen Kanal zur Lieferung von Schusswaffen aus EU-Ländern nach Russland unterbunden.
„Vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB wurde zusammen mit den Behörden des Innenministeriums Russlands und der Nationalgarde die Tätigkeit einer interregionalen Verbrechergruppe, bestehend aus Einwohnern Moskaus, St. Petersburgs und Jaroslawls, unterbunden, die an der Organisation der Lieferung von Schusswaffen aus EU-Ländern nach Russland beteiligt sein soll“, heißt es in der offiziellen Mittelung.
Bei den verhafteten Personen wurden demnach 330 Stück Schusswaffen aus einheimischer und ausländischer Produktion (25 Maschinengewehre, 30 Sturmgewehre, 70 Maschinenpistolen, 94 Karabiner und Gewehre, 158 Pistolen und Revolver, 2 Panzerbüchsen), ein infanteristischer Minenwerfer mit einem Kaliber von 45 Millimetern, ein Maschinengranatwerfer „AGS-17“, ein selbstgemachtes Explosionsgerät, 15 Splitterhandgranaten, mehr als 4500 Patronen unterschiedlichen Kalibers und zahlreiche Bauteile von Schusswaffen beschlagnahmt.
Dabei soll die Tätigkeit von zwei Werkstätten zur Modernisierung von Schusswaffen und zur Munitionsherstellung unterbunden worden sein.

mil-lnr.info: Operativer Bericht für den Zeitraum vom 22. auf den 23. Juli
Es wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.

de.sputniknews.com: Fast die Hälfte der „Weißhelme“ bleibt noch in Syrien – Medien
Mehrere Mitglieder der „Weißhelme“ und ihre Familienangehörigen haben nicht aus Syrien evakuiert werden können. Das meldet die Agentur AFP unter Berufung auf eine Quelle in der kanadischen Regierung.
Laut der Quelle der Agentur „konnte eine Gruppe von ‚Weißhelmen‘ und ihre Familienangehörigen wegen der Situation vor Ort nicht die Grenze erreichen“. Die Gruppe befinde sich immer noch auf syrischem Territorium. Aufgrund der „instabilen“ Situation im Land gebe es keine Gewissheit, dass Retter eine zweite Evakuierungsoperation durchführen können.
AFP meldet außerdem unter Berufung auf das Außenministerium Jordaniens, ins Land seien 422 Menschen evakuiert worden, trotz der ursprünglichen Vereinbarung über die Evakuierung von 800 Menschen.
Der Sprecher des israelischen Außenministeriums Emmanuel Nahshon hatte am Sonntag mitgeteilt, Israel habe auf Bitte der USA, Kanadas und europäischer Länder die Mitglieder der Organisation „Weißhelme“ mit deren Familienangehörigen aus Syrien evakuiert. Die örtlichen Medien hatten berichtet, bei einer Nachtoperation seien etwa 800 Personen durch Israel nach Jordanien evakuiert worden…

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 22. Juli 3:00 Uhr bis 23. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 6.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Spartak, Dokutschajewsk, Nowowybojewo, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Zerstörungen an Wohnraum und Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 169
Wir erinnern daran, dass die Zahl Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht..
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 65.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Russische Bahn hat das Nachsehen – Fußballfans ließen Ausstattung mitgehen.
Auf einer Pressekonferenz hat die russische staatliche Bahngesellschaft ihre offiziellen Zahlen als Resümee nach der Fußballweltmeisterschaft veröffentlicht. Es hat sich herausgestellt, dass die Fans die Zugausstattung als „Souvenirs“ betrachteten.
Während der WM 2018 in Russland verkehrten zwischen elf Städten kostenlose FIFA-Fan-Züge. Oft waren diese Züge schon Monate vorher ausgebucht. Rund 300.000 russische und ausländische Fußballfans brachten die Züge zu den Spielstätten. Dabei bedienten sie sich gerne an der Innenausstattung. Die charakteristischen Teegläser wurden scheinbar als Souvenirs betrachtet und die Laken als Banner umfunktioniert, die später in die Fernsehkameras während der Spiele gehalten wurden.
Ein Schaden von rund einer Million Rubel (13.500 Euro) sei entstanden. Pavel Bursev von der Bahngesellschaft: „Die Leute glauben, wenn ihnen die Reise geschenkt wird, dann gehört es ihnen. Wir sind von anderen Überlegungen ausgegangen.“

nachmittags:

Dan-news.info: „Indem Poroschenko den Bürgern eine sogenannte einheitliche russisch-orthodoxe Kirche der Ukraine verspricht, für eine Abspaltung vom Moskauer Patriarchat eintritt und den ukrainischen Nationalismus befördert, betreibt er bewusst und nachdrücklich die Entfachung von Auseinandersetzungen auf religiöser Grundlage im Land. Besonders zynisch sehen die spaltenden Aktivitäten der ukrainischen Regierung im Vorfeld des 1030. Jahrestages der Christianisierung Russlands aus. Anstelle einer geistigen Einheit der Slawen demonstriert Kiew eine Verstärkung der Politik des Zerfalls des Landes“, erklärte heute der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR, der Leiter der Delegation der DVR bei den Minsker Verhandlungen Denis Puschilin.
Puschilin nannte solche Aktivitäten des Kiewer Regimes den Versuch, eine Spaltung unter den orthodoxen Gläubigen herzustellen. Er unterstrich, dass die Entfachung eines neuen Konflikts auf die Verschärfung der Situation im Inneren des Landes und eine weitere Untergrabung der Beziehungen zu Russland gerichtet ist. „Ich äußere die Hoffnung, dass die orthodoxen Gläubigen der Ukraine genug Weisheit und Standfestigkeit haben, um der Idee der Spaltung zu widerstehen“, fügte Puschilin hinzu.
Ende April unterstützte die Oberste Rada einen Aufruf des Präsidenten des Landes Pjotr Poroschenko an den Konstantinopler Patriarchen Bartholomäus mit der Bitte zu genehmigen, dass in der Ukraine eine eigenständige orthodoxe Kirche gegründet wird.
Wir fügen hinzu, dass in der Ukraine eine einzige kanonische orthodoxe Kirche existiert, die sich als selbstverwaltete Kirche im Rahmen des Moskauer Patriarchats darstellt. Aber es existierten auch zwei nicht weltweit anerkannte orthodoxe Strukturen – das Kiewer Patriarchat und die eigenständige ukrainische orthodoxe Kirche.


de.sputniknews.com: „Verbrecherisch“: Damaskus über Israels Evakuierung der „Weißhelme“ aus Syrien
Die Handlungen Israels, die zur Evakuierung der „Weißhelme“ aus Syrien beitragen, sind verbrecherisch. Dies sagte ein offizieller Sprecher des syrischen Außenministeriums gegenüber der Agentur Sana.
Der Einsatz zur Evakuierung der „Weißhelme“ aus Syrien, der durch Israel und dessen Werkzeuge durchgeführt worden sei, sei „verbrecherisch“.
Mit der Hilfe bei der Evakuierung der „Weißhelme“ unterstützen die USA, Großbritannien, Jordanien, Deutschland und Kanada demnach die Terroristen.
Syriens Außenministerium ist der Auffassung, dass es momentan unakzeptabel sei, Treffen der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) durchzuführen. Damaskus erwarte von der OPCW die Änderung ihrer Position zu Chemiewaffen in Syrien.
Der Sprecher des israelischen Außenministeriums Emmanuel Nahshon hatte am Sonntag mitgeteilt, Israel habe auf Bitte der USA, Kanadas und europäischer Länder die Mitglieder der Organisation „Weißhelme“ mit deren Familienangehörigen aus Syrien evakuiert. Die örtlichen Medien hatten berichtet, bei einer Nachtoperation seien etwa 800 Personen durch Israel nach Jordanien evakuiert worden…


Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR zur Lage am 23. Juli 2018:
In den letzten 24 Stunden ist die Lage entlang der Kontaktlinie schwierig geblieben.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers Klotschkow mit Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren Dokutschajewsk beschossen. Die Terroristen aus der 92. mechanisierten Brigade, die von dem Kriegsverbrecher W. Kokorew angeführt werden, haben ihrerseits mit Granatwerfern und Schusswaffen Spartak beschossen.
In Richtung Mariupol wurden Sachanka und Nowowybojewo von Seiten der ukrainischen Kämpfer aus der 36. Marineinfanteriebrigade unter dem Kommando des Kriegsverbrechers A. Gnatow beschossen. Der Gegner feuerte fünf Mörsergeschosse des Kalibers 82mm ab und verwendete aktiv Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern sowie Schusswaffen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden sechs Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
In der nächsten Zeit sind in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte massenhafte Aktionen mit Verweigerung von Befehlen des Kommandos und mit Rechtsverletzungen durch das Personal der ukrainischen Streitkräfte zu erwarten. Wie uns bekannt wurde, werden die Soldzahlungen an Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die in der Zone der Operation der Besatzungskräfte Dienst tun, im Zusammenhang mit der schwierigen sozialökonomischen Lage im Land zwei Monate später als vorgesehen erfolgen. Das Kommando der Kämpfer, das Protestaktionen fürchtet, hat den Militärkommandanten die Anweisung gegeben, zusätzliche Patrouillen des militärischen Rechtsordnungsdienstes einzusetzen und in den Brigaden Aufklärungsarbeit unter dem Personal durchzuführen. Aber die leitende Militärstaatsanwaltschaft hat bereits eine Zunahme von Rechtsverletzungen durch das Personal der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Am kritischsten ist die Situation in der 24. mechanisierten Brigade, wo Soldaten sich massenhaft weigern, vor dem Erhalt ihrer Soldzahlungen die Befehle des Kommandos auszuführen.
Am 21. Juli wurde auf Befehl des Kommandeurs der OOS S. Najew ein außerplanmäßiges Training zu militärischen Ausbildung der Einheiten des 107. Raketenregiments im Gebiet von Welikomichajlowka, 71 km von der Kontaktlinie, durchgeführt. Aber tatsächlich wurden die Übungen nur „auf dem Papier“ durchgeführt, um materielle Mittel, darunter Munition, abschreiben zu können. Solche „Fake“-Übungen werden in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig durchgeführt.
Wir warnen das ukrainische Kommando, dass jeder Schuss in unsere Richtung nicht unbestraft bleiben wird und alle Feuerpunkte vernichtet werden.


de.sputniknews.com: USA: Senatoren fordern schärfere Sanktionen noch vor zweitem Putin-Trump-Treffen.
US-Senatoren haben zur unverzüglichen Ausarbeitung von neuen antirussischen Sanktionen aufgerufen, um eine mögliche Einmischung Russlands in die Zwischenwahlen in den USA im Herbst 2018 zu verhindern. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Der Senator Lindsey Graham merkte an, die neuen Sanktionen sollten noch vor dem zweiten Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeführt werden. Es sollten schärfere Sanktionen sein, so Graham.
Der republikanische Senator Marco Rubio will eine Abstimmung über den Gesetzentwurf unter der Bezeichnung „DETER“ (dt. „eindämmen“) veranstalten, laut dem neue Sanktionen verhängt werden sollten, falls US-Geheimdienste feststellen sollten, dass sich Russland in die US-Wahl eingemischt habe. Die Einmischung Russlands sei unbestreitbar, und Russland werde es in Zukunft auch tun, behauptete der Republikaner. Rubio und der Senator Chris Van Hollen von der Demokratischen Partei forderten, die Abstimmung bereits Anfang August durchzuführen.
Der neue Gesetzentwurf soll neue Sanktionen „automatischer“ machen und würde sich gegen den russischen Finanz-, Energie- und Militärsektor richten.
Die Agentur verwies darauf, dass Trump nach dem Gipfeltreffen mit Putin in Helsinki am 16. Juli heftiger Kritik ausgesetzt worden war, weil er Putin bei der Frage nach der angeblichen russischen Einmischung in die US-Wahl 2016 nicht die Stirn hätte bieten können.


Mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Koordination der Volksmiliz der LVR:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine Tendenz zur Stabilisierung
In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Die ukrainischen Streitkräfte verletzten weiter die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehenen Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie.
Im Gebiet von Kapitanowo, Nowoajdarskij-Bezirk, 9 km von der Kontaktlinie, sind schwere Feuermittel der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte mit drei Artilleriegeschützen 2S1 „Gwosdika“ stationiert.
Gleichzeitig bemerken wir Fakten, die von den Absichten der ukrainischen Seite, zu aktiven Handlungen überzugehen zeugen.
So hat der Leiter der Waffenabteilung der ukrainischen Streitkräfte General Schewzow die Anweisung gegeben, von den Raketenartilleriewaffenlagern Geschosse für D-20-Haubitzen, Antipanzergeschütze MT-12, Abwehrgeschütze 3U-23 sowie 82mm-Mörsergeschosse aus den Raketenartilleriewaffenlagern zur Lieferung in die Zone der Strafoperation auszugeben. Daneben ist die Lieferung von gepanzerten Sanitätsfahrzeugen (Didgori Medevac) in die 14. mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte geplant.
Die nicht kampfbedingten Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte hängen hauptsächlich mit dem nicht zufriedenstellenden moralisch-psychischen Zustand des Personals zusammen und haben systematischen Charakter angenommen.
Am 20. Juli beging im Gebiet von Nowolexandrowka ein Soldat der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, der die Erniedrigung von Seiten des Bataillonskommandos nicht mehr ertrug, Selbstmord. Der Vorfall wird traditionsgemäß gegenüber der übergeordneten Führung verheimlicht. Zu diesem Fall werden Ermittlungen durchgeführt.
Außerdem gehen die Verbrechen, die von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte unter Alkohol- und Drogeneinfluss begangen werden, weiter. Im Gebiet von Solotoje-4 entstand während eines Zanks an einem Geschäft ein Konflikt zwischen drei Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte und zwei örtlichen Einwohnern, der in eine Prügelei überging. Dank schneller Hilfe wurden die Soldaten entwaffnet und an den militärischen Rechtsordnungsdienst übergeben. Nach diesem Vorfall wurde ein Soldat mit einem Armbruch in das 59. Militärhospital im Gebiet von Sewerodonezk eingeliefert.
In diesem Zusammenhang ist am 22. Juli in dem Truppenverband eine Kommission mit Offizieren aus dem Stab der Strafoperation und der Militärstaatsanwaltschaft eingetroffen und hat bereits mit der Arbeit begonnen.
Unsere Einheiten erhöhen weiter das Niveau der Professionalität und der Kampffähigkeit zur Erfüllung Aufgaben zur Verteidigung der Republik. Heute werden komplexe Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, deren Hauptziel die Erhöhung der Geschlossenheit der Handlungen der Organe der militärischen Koordination und der untergeordneten Einheiten bei der Ausführung von gestellten Aufgaben in der festgelegten Zeit ist.
Wir rufen die Öffentlichkeit auf, nicht auf provokative Erklärungen der Ukraine über nicht endenden Beschuss von unserer Seite hereinzufallen. Die Volksmiliz der LVR hält den „Erntewaffenstillstand“ streng ein, weil unsere Bestrebungen auf die Lösung des Konflikts auf friedlichen Weg gerichtet sind, wir sind offen für einen Dialog und immer bereit, der OSZE-Mission allseitige Unterstützung zu leisten.


de.sputniknews.com: Moskau – Poroschenkos Äußerung zu Sieg im Box-Kampf: „Nahe an National-Schizophrenie“.
Der russische Vizeaußenminister Grigori Karassin hat die Äußerung des Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko zum Sieg des ukrainischen Boxers Oleksandr Ussyk kommentiert.
„Die Erklärung von Präsident Poroschenko, der dem Sieg des ukrainischen Boxers eine politische Deutung gegeben hat, ist natürlich eine empörende Tatsache, die einer National-Schizophrenie nahe kommt“, sagte der russische Diplomat.
Im Finale der World Boxing Super Series in Moskau hatte sich Oleksandr Ussyk am Samstag gegen seinen Konkurrenten aus Russland, Murat Gassijew, durchgesetzt. Als Ussyk sich die Weltmeistertitel im Cruisergewicht von WBO, WBC, IBF und WBA gesichert hatte, kommentierte Poroschenko diesen Erfolg auf Twitter. Die ukrainische Hymne, die in Moskau erklungen sei, sei das „Symbol des Kampfes der Ukraine“, so Poroschenko.

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von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
Link zum Beitrag:
https://de.rt.com/1kmb


Av-zakharchenko.su: Im Vorfeld der Feier des 1030. Jahrestages der Christianisierung der Rus erklärte das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, dass in der Republik im Unterschied zu Kiew keine Spaltung der Kirche und Spekulationen verschiedener Art zum Thema Religion zugelassen werden.
„Der Tag der Christianisierung der Rus ist ein großer Feiertag für alle Russisch-Orthodoxen. In den Kirchen der Republik werden Festtagsliturgien und Kreuzwege stattfinden. Ich werde selbst in die Kirche gehen. Aber der Hauptkreuzweg ist in Kiew geplant. Ich hoffe, die ukrainische Regierung wird es den Gläubigen erlauben zu feiern“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Das Oberhaupt kommentierte auch die Erklärung des Präsidenten der Ukraine Pjotr Poroschenko über die Absichten, eine einheitliche örtliche Kirche und einen Konflikt zwischen dem Kiewer und dem Moskauer Patriarchat zu schaffen.
„Jetzt gibt es in der Ukraine drei Kirchen. Die ukrainische orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats. Die ukrainische orthodoxe Kirche des Kiewer Patriarchats und die ukrainische selbständige Kirche. Die einzige anerkannte Kirche ist die ukrainische orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats. Jetzt will die Kiewer Regierung eine weitere örtliche Kirche bilden und erbittet das vom Patriarchen Bartholomäus. Wir verhalten uns zu solchen Erscheinungen äußerst negativ, weil die Schaffung einer örtlichen Kirche zu einem Religionskrieg führen könnte. Sowohl der Baptist Turtschinow als auch der griechische Katholik Parubij treiben Lobbyarbeit für diese Prozesse und hoffen, dass die Schaffung einer örtlichen Kirche zu einer breiten Gehirnwäsche der Bevölkerung führt. Ich erkläre offiziell, dass wir auf dem Territorium der Donezker Volksrepublik die Entfachung von religiösen Konflikten nicht zulassen werden. Im Jahr 2014 haben wir uns mit der Waffe in der Hand erhoben, um unser Land, unsere Sprache und unseren Glauben zu verteidigen, und wir werden auch in Zukunft keine Religionskriege zulassen. Wenn es wegen der unternommenen Handlungen Blutvergießen geben sollte, so wird dies vollständig auf Pjotr Poroschenko zurückfallen. Deshalb will ich den Konstantinopler Patriarchen Bartholomäus bitten, die Entfachung von Religionskriegen und Blutvergießen nicht zuzulassen und den amerikanischen Diplomaten nicht zu erlauben, sich in die religiösen Angelegenheiten der Ukraine einzumischen. Dies widerspricht den internationalen Normen und den religiösen Gesetzen“, erklärte das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik.

Dnr-online.ru: Seit Beginn dieses Jahres haben die Unternehmen des städtischen Elektroverkehrs der DVR Reparatur- und Wartungsarbeiten an den Wagen des Elektroverkehrs vorgenommen, um sie in einem verlässlichen Zustand zu halten. Dies teilte das Verkehrsministerium der DVR mit.
So wurden 12 Trolleybusse, 9 Straßenbahnwaggons und zwei Spezialwaggons grundlegend überholt; Reparaturarbeiten in mittlerem Ausmaß erfolgten an 24 Trolleybussen, einem Spezialfahrzeug und 18 Straßenbahnwaggons; routinemäßige Wartungsarbeiten wurden an 150 Trolleybussen, 3 Spezialfahrzeugen, 62 Straßenbahnwaggons und 3 Spezialwaggons durchgeführt.
Wir erinnern daran, das in der DVR fünf kommunale Unternehmen für städtischen Elektroverkehr in Donezk, Makejewka, Jankiewo, Gorlowka und Charzysk arbeiten.
Die Gesamtlänge des Liniennetzes des städtischen Elektroverkehrs beträgt 566,425 km, es gibt 21 Trolleybuslinien, 15 Straßenbahnlinien. Der kommunale öffentliche Nahverkehr in der DVR verfügt über 696 Fahrzeuge, davon sind 286 Trolleybusse, 239 Straßenbahnen und 171 Busse.


de.sputniknews.com: Ukraine: Nato-Schiffe im Hafen Odessa eingetroffen.
Schiffe der Nato-Marinegruppe sind am Montag im Hafen von Odessa eingetroffen. Das teilte der Pressedienst der ukrainischen Seestreitkräfte mit.
„Im Hafen Odessa sind zu einem Besuch Schiffe der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2) und der Standing NATO Response Force Mine Countermeasure Group 2 (SNMCMG2) eingetroffen“, heißt es in einer Mitteilung, die via Facebook veröffentlicht wurde.
Insgesamt seien im Hafen sechs Schiffe eingetroffen: die Fregatte der Königlich Niederländischen Marine „De Ruyter“, die türkische Fregatte „Fatih“, die rumänische Fregatte Regele Ferdinand, das Begleitschiff der deutschen Marine „Rhein“, das türkische Minenräumboot „Anamur“ sowie das rumänische Minenräumboot „Lupu Dinescu“.
Die Schiffe sollen Übungen vom Typ PASSEX
(Zusammenwirken unterschiedlicher Marineeinheiten) mit den ukrainischen Seestreitkräften durchführen.
In der vorigen Woche hatte in der Ukraine die internationale Marineübung Sea Breeze 2018 geendet. Das Manöver startete am 9. Juli im Gebiet Odessa, daran nahmen mehr als 2.000 Militärs und etwa 30 Schiffe aus 19 Ländern teil.
Die Ukraine annullierte im Dezember 2014 ihren Blockfreien-Status. Im Juni 2017 erklärte Kiew den Nato-Beitritt zu einer außenpolitischen Priorität.

Dnr-online.ru: Die Mitarbeiter der Donezker Filterstation, die unmittelbar an der Abgrenzungslinie liegt, brauchen Hilfe. Die Vorsitzende der Gewerkschaftsorganisation der Donezker Abteilung des Kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ Olga Michejewa rief dazu auf, humanitäre Pakete zur Verfügung zu stellen.
Die Situation an der DFS ist sehr schwierig: ständiger Beschuss, schwer an den Arbeitsplatz zu kommen, die Menschen wissen nicht, ob sie zur Arbeit können. Sich auf dem Territorium zu bewegen ist auch schwierig, ständig sind Scharfschützen aktiv. Die Mitarbeiter befinden sich ständig in einem Stresszustand“, berichtete sie.
Nach den Worten der Gewerkschaftsvorsitzenden befinden sich wegen des ständigen Beschusses und der instabilen militärischen Lage insgesamt viele Mitarbeiter in einer schwierigen Lebenssituation. Und heute brauchen sie wie nie zuvor Unterstützung von Seiten des Staates.
„Die Menschen wollen spüren, dass sie unterstützt werden, unter anderem auch mit humanitärer Hilfe. Wir bemühen uns nach Kräften, sie mit allem Notwendigen zu versorgen, aber nicht zu allem sind wir in der Lage. Deshalb bitten wir darum, den Mitarbeitern des Unternehmens, die an der Abgrenzungslinie arbeiten humanitäre Hilfe zu leisten“, sagte Olga Michejewa.
Wir merken an, dass die Information über die schwierige Situation der Mitarbeiter der DVR und über die notwendige Unterstützung bereits an den gesellschaftlichen Stab für die frontnahen Gebiete bei der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respubika“ übergeben wurde, der durch einen Erlass des Oberhaupts der DVR gebildet wurde.
„Die Mitarbeiter von „Woda Donbassa“ haben sich mit der Bitte um Lebensmittelpakete gemeldet. Wir haben diese Frage erörtert und einstimmig beschlossen, die Hilfe zuzuteilen. In der nächsten Zeit wird dieses Problem vollständig gelöst sein. Wir wissen, welche Situation heute an der DFS herrscht, sie wird bei allen Verhandlungen in Minsk erörtert. Die Menschen müssen ihr Leben riskieren, um uns und die Einwohner des von der Ukraine kontrollierten Territoriums mit Wasser zu versorgen. Und unsere Pflicht ist es, sie zu unterstützen“, sagte die Leiterin des Stabs Jekaterina Martjanowa.
Insgesamt werden 162 Mitarbeiter der frontnahen Einheiten von „Woda Donbassa“, darunter auch die Arbeiter der Donezker Filterstation, Unterstützung erhalten. Das Gewicht eines Pakets beträgt etwa 15 kg, die Ausgabe wird in den nächsten Tagen erfolgen.
Nach den Worten der Leiterin des Stabs werden derzeit auch andere Möglichkeiten zur Unterstützung der Mitarbeiter der DFS erarbeitet.


Dan-news.info: „Von 16:10 bis 16:50 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte das Feuer aus Richtung Nikolajewka auf Dokutschajewsk eröffnet. Es wurden sechs Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert und 20 Schüsse mit Schützenpanzern abgegeben“, teilte die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination mit.

Dnr-online.ru: Die Sprengeinrichtung, die heute an der Straße N21 Starobelsk – Donezk im Gebiet von Charzysk gefunden wurde, wurde installiert, um eine Kolonne der OSZE-Mission zu vernichten, teilte der Pressedienst des Staatssicherheitsministeriums der DVR mit.
„Im Ergebnis von Ermittlungsmaßnahmen wurde bekannt, dass das Ziel der Terroristen eine OSZE-Kolonne war“, teilte der Pressedienst des MfS mit. „Die Straße, auf der die Sprengeinrichtung aus 4 152mm-Artilleriegeschossen gefunden wurde, wird als Verbindung zwischen der Hauptstadt der DVR und Russland stark befahren.

Lug-info.com: Erklärung des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik:
Das Kiewer Marionettenregime, das nach einem Staatsstreich einen brudermörderischen Krieg im Donbass entfacht hat, hat alle Kräfte gebündelt, um auf dem Territorium der Ukraine einen weiteren Krieg zu entfachen, auf religiöser Grundlage.
Aufgewiegelt vom katholischen Westen ist es bereit die gesamte orthodoxe Bevölkerung in Blut zu tauchen, mit einem Ziel, ihnen den Glauben der Vorfahren, die einheitliche Kirche, das gemeinschaftliche Handeln zu nehmen und für Jahrhunderte Zwietracht, Unruhe und Hader zu säen.
Die heutigen Kiewer Regierenden, die an dem brudermörderischen Krieg Milliarden zusammengerafft haben, wollen zugunsten fremder politischer Ziele dem Volk eine fundamentale Grundlage seiner Existenz, die russisch-orthodoxe Kirche nehmen. Sie erkennen nicht, dass die von ihnen betriebenen Spaltung in der orthodoxen Kirche einen weiteren schrecklichen Krieg provoziert, einen religiösen, der die Ukraine einfach in Blut ertränken wird. Dies verstehen die Marionettenspieler jenseits der Ozeans sehr gut, und sie treiben ihre Marionetten zur Schaffung einer eigenständigen Kirche, sie verfolgen gerade dieses Ziel: das gesamte Volk der Ukraine in einen brutalen Krieg zu treiben.
Als russisch-orthodoxer Mensch wende ich mich an meine Glaubensgenossen in der ganzen Welt. Ich rufe Sie auf, die in ihren Folgen schreckliche Spaltung in der Orthodoxie, auf die es die politischen Halunken, die vom Westen gesteuert werden, abgesehen haben, nicht zuzulassen!
Als Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik erkläre ich verantwortlich: wenn das Kiewer Regime in der Ukraine einen Krieg auf religiöser Grundlage entfacht, sind wir bereit unseren Glaubensbrüdern zur Hilfe zu kommen, sie gegen einen religiösen Genozid zu verteidigen. Die Entfachung eines Krieges gegen den Glauben unserer Vorfahren durch Kiew wird das letzte Verbrechen sein, das vom blutigen Kiew gegen das eigene Volk verübt wird.
Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik, Leonid Pasetschnik

Abends:

de.sputniknews.com: Evakuierung von „Weißhelmen” enthüllt ihre Heuchelei – Russlands Außenministerium
Die Mitglieder der Hilfsorganisation „Weißhelme” sind in „ominöseste Provokationen“ im Syrien-Konflikt verwickelt, wie das russische Außenministerium am Montag erklärte.
Die Evakuierung aus Syrien entschleiere „das Wesen und die Heuchelei dieser Menschen“, heißt es in der Mitteilung.
„Es ist wohl bekannt, dass die ‚Weißhelme‘ an ominösesten Provokationen während des Konflikts in Syrien beteiligt waren. Sie waren im Einsatz nur in den Gebieten, die von radikal-islamischen Rebellen kontrolliert werden. Sie erstellten reine Fälschungen, die dann als Vorwand für Anschuldigungen gegen die syrischen Behörden dienten”, kommentierte die Behörde.
Nach Angaben von Zeugen von Provokationen mit C-Waffen in Ost-Ghuta liegt der Schwerpunkt der Organisation auf der Produktion von inszenierten Propaganda-Clips, die in den westlichen Medien und im Netz durchgesickert waren.
„Dass die ‚Weißhelme‘ es vorgezogen haben, mit ausländischer Unterstützung aus Syrien zu fliehen und dadurch ihre Identität zu enthüllen und der Welt ihre Heuchelei zu demonstrieren, hat eine symbolische Bedeutung. (…) Sie haben deutlich gezeigt, wessen Aufträge sie erledigten und von wem sie finanziert wurden“, betonte das Ministerium.
Der Sprecher des israelischen Außenministeriums Emmanuel Nahshon hatte zuvor mitgeteilt, dass Israel die Mitglieder der Organisation „Weißhelme“ mit deren Familienangehörigen auf Bitte der USA, Kanadas und europäischer Länder aus Syrien evakuiert hätte.


Dan-news.info: „Im Woroschilowskij-Bezirk von Donezk hat ein Mitarbeiter der OSZE-Mission einen Verkehrsunfall provoziert. Der Toyota Land Cruiser 200, an dessen Steuer sich der Ausländer befand, fuhr auf dem Prospekt des 25. Jahrestags der Roten Arbeiter- und Bauernarmee aus Richtung Artjom-Straße in Richtung Postyschew-Straße und stieß mit einem Nissan zusammen, der ihm entgegen kam“, teilte der Pressedienst des Innenministeriums der DVR mit.
Nach Informationen der Polizei wird der Schuldige gemäß der gültigen Gesetzgebung der DVR administrativ zur Verantwortung gezogen werden. Entsprechend §124 der Straßenverkehrsordnung droht entweder eine Geldstrafe oder der Entzug des Führerscheins für ein Jahr.
„Dies ist bei weitem nicht der erste derartige Vorfall, der von Mitarbeitern der OSZE-Mission provoziert wird. Seit Beginn ihrer Arbeit in der DVR waren ihre Fahrzeuge bereits siebenmal in Verkehrsunfälle verwickelt. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres haben sie bereits viermal Verkehrsunfälle auf dem Territorium des Staates verursacht“, fügte der Pressedienst hinzu.

Standard

Presseschau vom 22.07.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: „Sie würden für Austritt aus der Ukraine stimmen“ – Experte zu Referendum im Donbass
Der russische Politologe Andrej Susdalzew von der Moskauer Higher School of Economics hat die Äußerungen des ukrainischen Außenministers Pawel Klimkin über ein mögliches Referendum im Donbass kommentiert.
„Klimkin<…> hat als erster von den hochrangigen ukrainischen Staatsbeamten auf die Nachricht über einen angeblichen Vorschlag zum Referendum reagiert. Er hat emotional reagiert, weil man in Kiew sehr klar versteht, dass bei einem solchen Referendum die Menschen für den Austritt aus dem Land stimmen würden“, sagte der Politologe.
Laut dem Experten sind die ukrainischen Behörden bereit, sogar unbestätigte Informationen zu besprechen, um sich, zumindest so, am internationalen Dialog zu beteiligen. Susdalzew betonte, das Gipfeltreffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump in Helsinki habe gezeigt, man könne die Interessen der ukrainischen Seite unberücksichtigt lassen, und Russland sei ein berechenbarer Partner, mit dem man übereinkommen könne.
Zuvor hatten Medien berichtet, bei dem Treffen in Finnland soll Putin Trump vorgeschlagen haben, ein Referendum im Donbass durchzuführen. Der ukrainische Außenminister Klimkin hatte seinerseits erklärt, politisch und rechtlich gesehen sei die Abwicklung des Referendums unmöglich und das sei im Grunde eine Probe für den Zusammenbruch der Ukraine.

de.sputniknews.com: US-Koalition attackiert Zivilisten in der Provinz Deir ez-Zohr in Syrien – Sana
Die US-geführte Koalition fliegt weiter Angriffe in Syrien und trifft damit Zivilisten. Nach Angaben der syrischen staatlichen Nachrichtenagentur Sana haben Kampfjets der Koalition in der Nacht zum Sonntag eine Gruppe von Zivilisten in der Provinz Deir ez-Zohr angegriffen.
Den Berichten nach waren die Zivilisten auf der Flucht vor „wahllosen Angriffen“ der Koalition in der Region, als der Luftschlag sie traf. Sana beruft sich bei den Angaben auf lokale Quellen.
„Die Luftwaffe der internationalen Koalition hat einen Luftangriff auf eine Gruppe von Zivilisten ausgeführt, die (…) im Vorort von Abu Kamal in Richtung der Wüste vor wahllosen Luftschlägen der Koalition und Terroranschlägen des IS* auf der Flucht gewesen waren“, zitiert die Nachrichtenagentur die Quelle vor Ort.
Der Angriff habe zu „vielen Toten und Verletzten geführt“.
Das russische Außenministerium hat in diesem Zusammenhang wiederholt erklärt, dass die Handlungen der Vereinigten Staaten und der internationalen Koalition in Syrien ohne die Zustimmung der anerkannten syrischen Regierung und ohne die Abstimmung mit einer UN-Resolution durchgeführt werden.

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Losowoje wurde mit Granatwerfern beschossen.

de.sputniknews.com: Israel hat „Weißhelme“ aus Syrien evakuiert – Außenministerium
Israel hat auf Bitte der USA, Kanada und der europäischen Länder die Mitglieder der Organisation „Weißhelme“ mit deren Familienangehörigen aus Syrien weggebracht. Dies teilte der Sprecher des israelischen Außenministeriums Emmanuel Nahshon mit.
„Auf Ersuchen der USA, Kanadas und der europäischen Staaten hat Israel einen humanitären Einsatz beendet, um Mitglieder der syrischen Zivilorganisation („Weißhelme“) und ihre Familien zu retten. Sie wurden aus dem Kriegsgebiet in Südsyrien in ein Nachbarland evakuiert“, so Nahshon via Twitter.
Zuvor war berichtet worden, dass verschiedene diplomatische Quellen Kanada, Großbritannien und Deutschland als mögliche Umsiedlungsländer für etwa 1000 Mitglieder der Organisation genannt hatten. Das US-Außenministerium gab bekannt, dass die Vereinigten Staaten 6,6 Millionen Dollar für die Tätigkeit der „Weißhelme“ und der Uno in Syrien bereitstellen würden.
Die „Weißhelme“ präsentieren sich als Schützer der Zivilbevölkerung in Syrien ohne politische Agenda. Der Organisation wird jedoch vorgeworfen, inszenierte Videos aus Syrien zu verbreiten: So haben syrische Journalisten früher mehrere Aufnahmen gezeigt, auf denen die „Rettungskräfte“ mit Waffen und in Militäruniform zu sehen sind.
Das russische Außenministerium bezeichnete die Tätigkeit der „Weißhelme“ als einen Teil der Verleumdungskampagne gegen die syrische Regierung. Der Präsident Syriens, Baschar al-Assad, erklärte, dass Mitglieder der „Weißhelme“ in der Tat Anhänger von Al-Qaida seien.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 21. Juli 3:00 Uhr bis 22. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 9.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Besymennoje (Kominternowo, Leninskoje, Sachanka), Jasinowataja.
Opfer unter der Zivilbevölkerung sowie Schäden an Wohnraum und Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 65.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber un
ter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht..
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abge
feuerten Geschosse 134.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.


de.sputniknews.com: Syrien: Unbekannte Drohnen bei Hmeimim abgeschossen.
Die russische Armee hat am Wochenende nach eigenen Angaben vor ihrem Luftstützpunkt Hmeimim in Syrien zweimal unbekannte Drohnen ins Visier genommen und diese abgeschossen.
„Die russische Luftabwehr hat am Samstag, 21. Juli 2018 zur Nachtzeit ein unbekanntes Flugobjekt geringer Größe nahe der russischen Militäreinrichtungen vor dem Stützpunkt Hmeimim (…) geortet. Das Luftziel wurde durch die Abwehrgeschütze der russischen Luftwaffenbasis zerstört. Am Sonntagmorgen, 22. Juli 2018, hat die Luftverteidigung (…) eine unbekannte Drohne in der Nähe des Luftstützpunktes Hmeimim aus nordwestlicher Richtung abgeschossen“, heißt es in der Mitteilung.
Dadurch sei kein Personen- oder Sachschaden entstanden. Der Betrieb auf der Basis laufe planmäßig.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR über die Lage am 22. Juli 2018:
In den letzten 24 Stunden ist die Lage an der Kontaktlinie schwierig geblieben.
In Richtung Donezk terroriseren die Kämpfer der 92. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers W. Kokarew weiter die friedlichen Einwohner. Zielgerichtet wurde Jasinowataja beschossen, das der Gegner mit großkalibrigen Schusswaffen beschossen hat.
In Richtung Mariupol wurden die Ortschaften Kominternowo und Leninskoje mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Der Kriegsverbrecher A. Gnatow erteilte den Kämpfern aus der 36. Marineinfanteriebrigade den Befehl, das Mörserfeuer auf Sachanka zu eröffnen. Es wurden insgesamt sieben Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und zehn des Kalibers 82mm abgefeuert.
Insgesamt wurden neun Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Wir bemerken weiter Fälle des Unwillens von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, den Vertragsmilitärdienst in den Truppenteilen in der Zone der Operation der Besatzungskräfte fortzusetzen. In den Einheiten der 24. mechanisierten Brigade wurden von Mai bis Juli mehr als 160 Fälle von Weigerungen den Vertrag zu verlängern festgestellt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass im Zusammenhang mit dem Ablauf der Verträge von Soldaten gegen Herbst/Winter in der Brigade ein großes Personaldefizit entstehen wird.
Vor dem Hintergrund der Verstärkung des Konflikts zwischen den ukrainischen Streitkräften und den nationalistischen Einheiten, die sich weigern, freiwillig die Kampfzone zu verlassen, hat der Kommandeur der OSS S. Najew einen Prozess der Aktivierung des Scharfschützenkampfes an der Kontaktlinie initiiert.
So wurde gemäß einem vertraulichen Befehl im Juli dieses Jahres im Stab der OOS eine vereinigte Scharfschützengruppe mit etwa 30 Mann gebildet. Zu dieser Gruppe gehören Soldaten des Zentrums für Spezialoperationen „A“ des Sicherheitsdienstes der Ukraine sowie Scharfschützen des 3. Spezialregiments und der 17. Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Die genannte Einheit ist auf dem Gebiet von Kramatorsk stationiert und unmittelbar dem stellvertretenden Kommandeur der OOS unterstellt.
Zur Ausstattung der gebildeten Einheit hat S. Najew zusätzlich Haushaltsmittel für den Kauf von Scharfschützengewehren „Remington“ und „Barrett“ sowie für eine neue Felduniform des Typs „Mabuta MK2“, Navigationstablets „Army SOS“, Scharfschützenentfernungsmesser des Typs „Vetronix“, tragbare meteorologische Stationen „Kestral 4500 NV“ zur Verfügung gestellt. So ist nach dem Kauf von Waffen und Ausrüstung in der nächsten Zeit zu erwarten, dass ukrainische Soldaten missliebige Anführer von nationalistischen Bataillonen abschießen und uns der Verstärkung der Scharfschützenaktivität beschuldigen werden.

de.sputniknews.com: Syrische Armee gewinnt Kontrolle über 21 Ortschaften im Süden des Landes.
Die syrische Armee hat die Kontrolle über 21 Ortschaften in den südlichen Provinzen Deraa und al-Quneitra zurückerlangt, meldete am Sonntag die Agentur Sana.
Laut der Agentur konnte ein Teil der Kämpfer eine Versöhnung mit den Behörden erzielen. Andere hätten beschlossen, mit ihren Familien in die Provinz Idlib zu fahren, die unter Kontrolle der Kämpfer bleibe. Am Samstag sollen sich 2800 Menschen mit Bussen in Richtung der im Nordwesten Syriens liegenden Region begeben haben.
Die Agentur berichtete auch, der Abzug der Kämpfer der Terrormiliz „Dschebhat an-Nusra“ aus der Stadt Nawa werde vorbereitet.
Nach Angaben der Zeitung „Al Watan“ kontrollieren die Kämpfer in al-Quneitra immer noch zehn Dörfer nahe der Grenze der entmilitarisierten Zone in der Nähe der Trennlinie zwischen den syrischen und israelischen Truppen auf den Golanhöhen. Im Falle eines erfolgreichen Abschlusses der Verhandlungen werden die Kämpfer am Sonntag mit der Übergabe von Waffen, Granatwerfern und militärischer Technik an die syrischen Truppen beginnen.

Mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Koordination der Volksmiliz der LVR:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und mit Antipanzergranatwerfern RPG-7 das Gebiet von Losowoje beschossen.
Der Beschuss erfolgte von den Positionen der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Tatus ist.
Die ukrainischen Truppen haben ein weiteres Mal demonstriert, dass die militärisch-politische Führung des Landes nicht in der Lage ist, eine Erfüllung der Vereinbarungen über eine Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung während des „Erntewaffenstillstands“ zu gewährleisten.
Die ukrainischen Streitkräfte verletzen weiter die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehenen Bedingungen für die Stationierung von Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie.
Nach Informationen unserer Aufklärung sind auf dem Gelände einer Spedition in Popasnaja Panzer und Abwehrraketenkomplexe stationiert. Die genaue Menge der Militärtechnik wurde nicht ermittelt. Zur Verheimlichung der Existenz dieser Waffen lassen die ukrainischen Streitkräfte keine OSZE-Beobachter auf das Gelände.
Die ukrainischen Truppen führen weiter aktiv Aufklärungsmaßnahmen in der Nähe der Kontaktlinie durch. So ist am 19. Juli im Gebiet von Troizkoje im Verantwortungsbereich der 72. Brigade eine Gruppe von Soldaten aus dem 3. Spezialregiment der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen. Im Zusammenhang damit ist eine Verschärfung der Lage in Richtung Debalzewo durch geplante Provokationen vorauszusehen.
Mit solchen Aktivitäten demonstriert die militärisch-politische Führung der Ukraine ihre Absicht, von einer friedlichen Lösung des Konflikts im Donbass Abstand zu nehmen. Im Zusammenhang damit rufen wir die internationalen Beobachterorganisationen und die Garantenstaaten auf, Kiew zu zwingen, die übernommenen Verpflichtungen zur Feuereinstellung einzuhalten und von jeder Form von Aggression Abstand zu nehmen.
Es gibt weiter Fälle von Desertion und nicht kampfbedingten Verlusten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der Strafoperation, was ein weiteres Mal das äußerst geringe moralisch-psychische Niveau der Soldaten bestätigt.
So hat im Gebiet von Katerinowka ein Soldat des 1. Bataillons der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte den Truppenteil unter Mitnahme eines Kalaschnikow-Maschinengewehrs und von acht Granaten verlassen. Um ein Durchsickern der Information über diesen Vorfall zu verhindern, wurde eine Suche nach dem Soldaten organisiert.
Im Gebiet von Solotoje-4 beging ein Soldat des 3. Bataillons der 14. Brigade nach einem Konflikt mit dem Kommandeur der Kompanie Selbstmord. Dabei wurde einen Tag zuvor dieser Soldat zur Fahndung ausgeschrieben, weil er eigenmächtig den Truppenteil verlassen habe. Solche Vorfälle sind bei weitem keine Einzelfälle und werden von den Kommandeuren der Einheiten sorgfältig verheimlicht.
Die Verteidiger der Republik ihrerseits erhöhen weiter das Niveau ihrer Professionalität und sind zur Erfüllung von Aufträgen zur Gewährleistung ihrer Sicherheit bereit.
In der nächsten Woche sind in den Einheiten der Volksmiliz Übungen zur taktischen und Schießausbildung geplant. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Vervollkommnung der militärischen Kenntnisse von Scharfschützengruppen und die Modernisierung der materiellen Unterrichtsbasis gerichtet werden.


de.sputniknews.com: Bundesaußenminister Maas: Deutschland wird „Weißhelme“ aufnehmen.
Israel hat auf Bitten der USA, Kanadas und einiger europäischer Länder die Mitglieder der Nichtregierungsorganisation „Weißhelme“ aus Syrien evakuiert. Laut Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) will nun auch Deutschland einigen der Evakuierten Schutz bieten und sie aufnehmen.
Wie die „Bild“ berichtet, hat Maas in einem Interview für das Blatt am Sonntagmorgen mitgeteilt, dass die Bundesrepublik Mitglieder der „Weißhelme“ aufnehmen wird.
„Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, dass viele dieser mutigen Ersthelfer nun Schutz und Zuflucht finden, einige davon auch in Deutschland“, zitiert das Blatt den Außenminister.
Eine genaue Zahl sei bisher nicht genannt worden. Die „Bild“ berichtete jedoch, dass es sich vermutlich um 50 „Aktivisten“ handelt, die in Deutschland untergebracht werden sollen.
Auch Großbritannien und Kanada würden Mitglieder der NGO aufnehmen.
Die „Weißhelme“ sollen dabei zunächst in einer Art Transit über Jordanien evakuiert werden.
Insgesamt sollen so etwa 800 „Aktivisten“ über das Nahostland in den Westen kommen.
​Nach Angaben des Blattes hat die Regierung in Amman bereits bestätigt, dass „Deutschland, Großbritannien und Kanada ‚rechtlich verbindliche‘ Zusagen gemacht (hätten), die Syrer innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufzunehmen“…

de.sputniknews.com: Ukraine beginnt mit Herstellung von reaktiven Flammenwerfern – Staatskonzern
Der ukrainische staatliche Rüstungskonzern „Ukroboronprom“ hat mit der Herstellung der Flammenwerfer RPW-16 begonnen, die über Sprengköpfe verfügen, deren Sprengkraft der einer Granate entsprechen soll. Dies berichtet der Pressedienst des Unternehmens.
Der reaktive Flammenwerfer der Infanterie RPW-16 ist mit einer thermobarischen Granate ausgerüstet. Diese Granaten werden auch als Vakuumbomben bezeichnet.
„Die Sprengkraft eines 93-mm-Sprengkopfes von RPW-16 ist mit der einer großkalibrigen Granate vergleichbar. Der Flammenwerfer kann gegnerische Soldaten sogar in einer massiven Deckung sowie leicht gepanzerte Fahrzeuge aus Entfernungen von rund einem Kilometer bekämpfen“, heißt es in der Mitteilung des Konzerns.
Die Flammenwerfer sollen die Abnahmeprüfungen erfolgreich absolviert haben und in der nächsten Zukunft in den Dienst der ukrainischen Streitkräfte gestellt werden.

Abends:

de.sputniknews.com: Warum Israel „Weißhelme“ aus Syrien holt – Experte klärt auf:
Das israelische Militär hat Mitglieder der syrischen Hilfsorganisation „Weißhelme“ aus dem Süden Syriens am Sonntag evakuiert. Alexander Gussew, Direktor des russischen Instituts für strategische Planung, hat dazu Stellung genommen.
Der Grund für die Evakuierung war laut dem Experten, dass die Organisation sich „völlig kompromittiert” hat. Die Aktion der israelischen Armee bedeute, dass die „Weißhelme“ ihre Aufgabe erledigt hätten, sagte Gussew.
„Warum gerade Israel? Das ist ein Land, das politisch und finanziell von großem Kapital des Westens unterstützt wird. Dabei geht es auch um die territoriale Nähe. Es ist klar, dass die israelischen Geheimdienste einen großen Teil Syriens kontrollieren. Für sie ist es einfacher, die Mitglieder dieser Organisation zurückzuziehen”, fügte er hinzu.
Es bestehe kein Zweifel, dass Israel diesen Schritt auf Drängen Washingtons unternommen habe, da die „Weißhelme“ von westlichen Staaten vollständig finanziert worden seien, so Gussew.
Der Sprecher des israelischen Außenministeriums Emmanuel Nahshon teilte am Sonntag mit, Israel habe auf Bitte der USA, Kanadas und europäischer Länder die Mitglieder der Organisation „Weißhelme“ mit deren Familienangehörigen aus Syrien evakuiert…

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Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 21. Juli 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Mptdnr.ru: Die Wiederaufbauarbeiten im staatlichen Unternehmen ”Stirol” werden fortgesetzt.
Im staatlichen Unternehmen ”Stirol” ist die Wiederaufnahme der Massenproduktion von Kunstdünger in vollem Gange. Das Ministerium für Industrie und Handel der DVR hat den Beschluss gefasst, den Chemikern in Gorlowka Unterstützung zu leisten, in diesem Fall, Spezialisten aus anderen staatlichen Unternehmen der Republik einzuladen.
Allein in den vergangenen zwei Tagen trafen in Gorlowka über 90 Mitarbeiter der Unternehmen ”Charzysker Stahlseilfabrik Silur”, ”Donbass-Liberty” aus Charzysk, ”JuMF” (Jusowskij-Metallfabrik) und ”DEF” (Donezker Elektrotechnische Fabrik) aus Donezk, ”DFDK” (Dokutschajewsker Gesteinskombinat) aus Dokutschajewsk, dem Elektrotechnischen Werk in Tores, dem Chemiemaschinenbau in Snjeshnoje und dem Fleischkombinat aus Gorlowka ein.
”Die Situation mit ’Stirol‘ erinnert an die Nachkriegsjahre des vergangenen Jahrhunderts als alle Kräfte des Landes in den Wiederaufbau der Volkswirtschaft und der Industrie gesteckt wurden. Wir nutzen unsere Erfahrung mit der Kooperation unserer staatlichen Unternehmen. In den Unternehmen wurden Brigaden gebildet, die beim Wiederaufbau von ‚Stirol‘ helfen. Viele der Abkommandierten wurden in Gemeinschaftsunterkünften des Werkes untergebracht. Die neu hinzugekommenen Spezialisten erhielten Instruktionen zur Arbeitssicherheit sowie technische Aufgaben und gingen an die Arbeit”, sagte der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij.
”Das Personal von ‚Stirol‘ und die auswärtigen Spezialisten wurden vor Aufgaben zur Überarbeitung der technischen Ausrüstung und der Versorgungsleitungen gestellt. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Abteilung zur Produktion von Ammoniak. Ebenso werden viele Arbeiten in der Abteilung für Dampferzeugung sowie in der Abteilung zur Annahme, Lagerung und Verladung des Ammoniaks zu erledigen sein”, merkte der Direktor von ‚Stirol‘ Maxim Tschepak an.
Er fügte hinzu, dass im ganzen Werk die außerplanmäßige technische Durchsicht der Anlagen, die Prüfung und Reparatur von Elektromotoren, die Überprüfung und Kalibrierung von Mess- und Kontrollgeräten der Automatisierung sowie die Revision von beweglichen und ortsfesten Ausrüstungen als auch von Verschlusseinrichtungen durchgeführt wird. Das gleiche gilt für Anlagen mit erhöhtem Gefahrenpotential, d.h. Kräne, Druckbehälter, Dampf- und andere Versorgungsleitungen.
Nach den Worten der Unternehmensleitung werden die Arbeiten von Experten der Arbeitssicherheit von ”Stirol” und von Zulieferern durchgeführt. Zur Anwendung kommt Hochtechnologie zur Kontrolle des Zustandes der Ausrüstung: Kapillar-, Ultraschall- und Methoden der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung.
Alle dieser komplexen Aufgaben werden nach einem im Voraus beschlossenen Plan ausgeführt, ausgearbeitet vom operativen Stab der Kunstdüngerproduktion des staatlichen Unternehmens ‚Stirol‘.

Mptdnr.ru: Im Ministerium für Industrie und Handel wurden Fragen von Auftragsreparaturarbeiten durch staatlichen Unternehmen der Maschinenbaubranche der Republik erörtert.
Heute, am 20. Juli 2017, fand im Ministerium für Industrie und Handel ein Arbeitstreffen zur Fragen der Prioritäten der Übergabe von Aufträgen für Reparaturen an staatlichen Unternehmen der Maschinenbaubranche der Donezker Volksrepublik statt.
An der Veranstaltung nahmen der Leiter der Abteilung für Maschinenbau des Ministeriums für Industrie und Handel Alexandr Nakonetschnyj, der technische Direktor des regionalen Unternehmens „Energie des Donbass“ Andrej Korshow, der Direktor des staatlichen Unternehmens „Donezker elektrotechnische Fabrik“ Wadim Tazenko, der Direktor des staatlichen Unternehmen „Toreser elektrotechnische Fabrik“ Igor Newalennyj, der Direktor des staatlichen Unternehmens „Sneshnjaskchimimasch“ Jewgenij Kostin, der Direktor des staatlichen Unternehmens „Donezker elektrotechnische Fabrik“ Alexej Jarosch sowie Mitarbeiter der Abteilung für Maschinenbau des Ministeriums teil. „Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den Behörden hat sich das regionale Unternehmen „Energie des Donbass“ bezüglich der Frage von Auftragsreparaturarbeiten durch staatliche Unternehmen der Maschinenbaubranche der Republik an das Ministerium für Industrie und Handel gewandt. Heute müssen wir Wege zur Zusammenarbeit in dieser Frage finden“, eröffnete der Leiter der Abteilung für Maschinenbau des Ministeriums für Industrie und Handel Alexandr Nakonetschnyj die Sitzung.
„Vor uns steht die Aufgabe die Reparatur der existierenden Ausrüstung zu gewährleisten und sie in einen zuverlässigen technischen Zustand zu bringen. Vertragsorganisationen sind nicht immer in der Lage die nötigen Arten von Arbeit durchzuführen, deshalb bitten wir die staatlichen Unternehmen in dieser Frage um Unterstützung. Derzeit handelt es sich um grundlegende Überholungen, im Weiteren ist die Herstellung neuer Ausrüstung für unser Unternehmen möglich“, berichtete der technische Direktor des regionalen Unternehmens „Energie des Donbass“ Andrej Korshow.
„Wir haben die Liste der Ausrüstung, die technischen Charakteristika sowie die Liste der notwendigen Arbeiten durchgesehen. Für eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit werden die Spezialisten unseres Unternehmens unmittelbar zu den Objekten fahren, um die Möglichkeit zur Durchführung der Aufträge vollständig einzuschätzen. Eine solche Zusammenarbeit ist ein perspektivreiches Gebiet für unser Unternehmen“, sagte der Direktor des staatlichen Unternehmens „Donezker elektrotechnische Fabrik“ Wadim Tanzenko.
Nach den Worten der Teilnehmer der Sitzung wird es eine Kooperation des regionalen Unternehmens „Energie des Donbass“ und der staatlichen Industrieunternehmen es erlauben, die Maschinenbaufabriken mit Aufträgen zu versorgen und den Energetikern der Republik ihre Tätigkeit unterbrechungsfrei durchzuführen.

Mptdnr.ru: Beim staatlichen Unternehmen „Dokutschajewsker Gesteinskombinat“ wurde die zweite industrielle Sprengung in diesem Jahr vorgenommen.
Am Samstag, de
m 21. Juli, wurde beim staatlichen Unternehmen „Dokutschajewsker Gesteinskombinat“ eine industrielle Sprengung im östlichen Steinbruch vorgenommen.
Der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij berichtete, dass das „Dokutschajewsker Gesteinskombinat“ der einzige Lieferant von Dolomitkalkstein an Metallbetriebe der Republik, an die Chemie- und Baubranche ist.
„Die letzte Gesteinssprengung fand im Mai dieses Jahres statt. Jetzt setzt das Kombinat seine Arbeit fort und versorgt die Unternehmen der Republik mit dem notwendigen Rohstoff. Obwohl das Unternehmen ständig beschossen wird, die Infrastruktur des Kombinats leidet, erfüllt das Kollektiv des staatlichen Unternehmens Dokutschajewsker Gesteinskombinat weiter den Produktionsplan. Wenn nicht die Hartnäckigkeit und Initiative der Arbeiter wäre, so wäre diese einmalige Produktion vielleicht vollständig eingestellt worden. Heute aber sehen wir, dass das Unternehmen trotz der Schwierigkeiten arbeitet und Ergebnisse erbringt“, berichtete Alexej Granowskij.
Außerdem wurde während der Sprengarbeiten der Sprengstoff Granulit M auf seine Sprengkraft hin getestet.
„Der Stoff ist für Tagebauarbeiten vorgesehen. Granulit liegt in Granulatschläuchen von 120, 130 und 150mm vor. Das Ziel der Tests ist es, die Sprengkraft festzustellen und die Regeln für die Herstellung von Granulit M und seine Anwendung in Schläuchen für Bohrlochladungen festzulegen. Im Grunde genommen werden die Ladungen hergestellt, auf den Boden gelegt und sind fertig für de Sprengung“, kommentierte der Doktor der technischen Wissenschaften, Professor Stanislaw Kaljakin.
„Ich will sagen, dass das Gesteinskombinat eine sehr große Rolle im Leben von Dokutschajewsk spielt, es ist für die Stadt ein grundlegendes Unternehmen. Heute arbeiten wir. Jetzt haben wir den Steinbruch teilweise mit Hilfe von Entwässerungsgräben trockengelegt und das h
eißt, wir haben die besten Arten von Gestein freigelegt, die derzeit bei uns unglaublich wichtig sind. Die industrielle Gesteinssprengung ist die zweite in diesem Jahr. Die Produkte unseres Unternehmens werden weiterhin an Metallunternehmen geliefert“, sagte der stellvertretende Direktor des Dokutschajewsker Gesteinskombinats Jurij Temertej.
Wir erinnern daran, dass das Dokutschajewsker Gesteinskombinat Dolomitkalkstein an Metallunternehmen von Donezk und Jenakiewo sowie in das Altschewsker Metallkombinat (LVR) liefert.


 

 

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Presseschau vom 21.07.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der Volksmiliz der DVR:
Heute Abend gab es im Gebiet von Marjinka gegen 21:00 Uhr eine Explosion an einer Mine. Stark betrunkene Soldaten des 3. Bataillons der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in einem leichten Fahrzeug mit Tarnfarbe der Mark Lanos kamen mit der Lenkung des Autos nicht klar, dadurch gerieten sie auf von den ukrainischen Streitkräften installierte Minen und es kam zu einer Detonation.

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.


de.sputniknews.com: Donbass: Ukrainische Militärs laufen auf eigene Minen.
Vertreter der ukrainischen Streitkräfte sind nahe der Ortschaft Marjinka im Donbass auf eine eigene Mine gefahren, die daraufhin in die Luft ging. Darüber informiert das operative Kommando der selbsterklärten Volksrepublik Donezk.
Marjinka steht zurzeit unter der Kontrolle Kiews.
„Um 21:10 Uhr (20:10 MESZ) hat sich in der Gegend der Ortschaft Marjinka ein Minenunfall ereignet. Militärs der Ukrainischen Streitkräfte verloren die Kontrolle über einen getarnten Pkw. Dies führte dazu, dass auf eine durch die Ukrainischen Streitkräfte platzierte Mine gefahren wurde und diese anschließend detonierte“, so der Vertreter des operativen Kommandos der selbsterklärten Volksrepublik Donezk gegenüber Reportern.
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach Angaben der Uno forderte der Konflikt bisher über 10.000 Menschenleben.
Am 7. Juni hatte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow geäußert, Kiew könnte das gesamte Territorium der Gebiete Donezk und Lugansk wieder unter seine Kontrolle bringen, ohne die ukrainischen Streitkräfte oder die Uno-Friedenstruppen einzusetzen. Dieser Plan könnte höchstwahrscheinlich mit Hilfe eines Polizeieinsatzes umgesetzt werden, an dem rund 2000 Beamte teilnehmen sollen.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 20. Juli 3:00Uhr bis 21. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sajzewo, Dokutschajewsk, Jasnoje, Sosnowskoje, Trudowskije, Kominternowo, Leninskoje.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Wohnhaus in Sajzewo in der Poletajewa-Straße 149 beschädigt (Dach, Wände und Fußboden).
Außerdem wurden in Folge von Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje auf Dokutschajewsk in Jasnoje folgende Wohnhäuser beschädigt:
Schtschorse-Straße 25/14 – Loggia und Verglasung beschädigt;
Oktjabrskaja-Straße 6/6 – Verglasung beschädigt.
Außerdem wurden Schäden am Dokutschajewsker Gesteinskombinat festgestellt: Treffer auf das Depot und eine Elektrolok.
Opfer unter den friedlichen Bürgern wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 134.
Wir erinnern daran, dass Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingehen.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 140.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.


de.sputniknews.com: Trump unterzeichnet US-Gesetz über Menschenrechte in Nordkorea.
US-Präsident Donald Trump hat laut einer Meldung des Weißen Hauses ein Gesetz über Menschenrechte in Nordkorea unterzeichnet.
Das Gesetz „North Korean Human Rights Reauthorization Act“ trat am 20. Juli in Kraft und soll in Nordkorea „Menschenrechte und Freiheit“ fördern.
Zur Vollstreckung des Gesetzes dürfte der Präsident „eine besondere Außenpolitik der Vereinigten Staaten wählen oder Verhandlungen mit ausländischen Regierungen und internationalen Organisationen führen“, heißt es in der Pressemeldung.
„Ich beauftrage meine Administration, diese Regelungen in Übereinstimmung mit der verfassungsmäßigen Befugnis des Präsidenten zur Durchführung auswärtiger Angelegenheiten umzusetzen“, so Trump.
In Juni waren die USA aus dem Uno-Menschenrechtsrat ausgestiegen und hatten sich dem Iran, Nordkorea und Eritrea angeschlossen – den einzigen Staaten, die nicht an der Tätigkeit dieser Uno-Behörde beteiligt sind.

nachmittags:

ukrinform.ua: Außenministerium empört über „Krim-Aussage“ des italienischen Innenministers.
Das ukrainische Außenministerium hofft, dass die italienische Regierung wieder die russische Aggression gegen die Ukraine, die Besetzung der Krim und des Donbass verurteilt.
„Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Ukraine hat mit Empörung die Aussage des Innenministers von Italien, Matteo Salvini, in einem Interview mit The Washington Post zur Kenntnis genommen, die die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine in Frage stellt… Wir hoffen, dass die italienische Regierung erneut die russische Aggression gegen die Ukraine, die Besetzung der Krim und des Donbass verurteilt“, hieß es in der Erklärung des Ministeriums.
Das Außenministerium der Ukraine verurteilt die Haltung des italienischen Politikers als solche, die „nicht auf realen Fakten beruht und den anerkannten Prinzipien und Normen des Völkerrechts widerspricht“.
Um den Protest auszudrücken und Erklärungen von der italienischen Seite zu bekommen, hat das ukrainische Außenministerium den italienischen Botschafter in der Ukraine einbestellt.
Der Innenminister von Italien Matteo Salvini erklärte in einem Interview mit The Washington Post, dass Russland die ukrainische Krim legal annektiert hat, und die Revolution der Würde in der Ukraine nannte er „falsch“.


de.sputniknews.com: Russland bringt 44 Tonnen Hilfslieferungen aus Frankreich nach Syrien.
Ein Transportflugzeug der russischen Luftwaffe hat humanitäre Hilfe im Umfang von mehr als 40 Tonnen aus Frankreich nach Syrien geliefert, meldet das russische Verteidigungsministerium.
„Am 21. Juli hat das Militärtransportflugzeug An-124 ‚Ruslan‘ der russischen Luft- und Weltraumkräfte 44 Tonnen humanitäres Gut für die Unterstützung der Zivilbevölkerung vom französischen Flughafen Chateauroux auf den Luftstützpunkt Hmeimim in der Syrischen Arabischen Republik gebracht“, heißt es in der Mitteilung der Behörde.
Darüber hinaus habe das Flugzeug Arzneimittel, Notfallversorgung, Kleidung, Zelte, medizinische Apparatur und Bedarfsgegenstände geliefert.
Die Medikamente und Bedarfsgegenstände sollen unter Beistand des russischen Versöhnungszentrums und von Vertretern des syrischen Roten Halbmonds an die Zivilbevölkerung übergeben werden, die „in Ost-Ghuta immer noch Hilfe benötigt, vor allem bei der medizinischen Nothilfe in den Krankenhäusern, die vom Syrischen Arabischen Roten Halbmond kontrolliert werden“.
Die Begleitung der Güter soll in Übereinstimmung mit den Uno-Regelungen und dem humanitären Völkerrecht mit Unterstützung durch Russland erfolgen.

armiyadnr.su: Bericht des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR zur Lage am 21. Juli 2018:
In den letzten 24 Stunden hat sich die Intensität des Beschusses entlang der Kontaktlinie vergrößert.
In Richtung Donezk terrorisieren die Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers W. Klotschkow weiter friedliche Einwohner. Zielgerichtet wurden wieder Dokutschajewsk, Jasnoje und der Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen. Der Gegner schoss mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern verschiedener Art und Schusswaffen, auch großkalibrigen.
Dabei wurden drei zivile Häuser in Jasnoje in der Schtschorse-Straße 25 und 31A und der Oktjabrskaja-Straße 6 beschossen.
In Richtung Mariupol wurden Kominternowo, Sosnowskoje und Leninskoje von Seiten der ukrainischen Kämpfer beschossen. Die ukrainischen Terroristen aus der 36. Marineinfanteriebrigade unter Leitung des Mörders A. Gnatow haben die Ortschaften mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern verschiedener Art und großkalibrigen Schusswaffen beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Besatzer Sajzewo beschossen. Die Kämpfer aus der 72. mechanisierten Brigade unter Leitung des Banditen R. Tatus haben mit Mörsern des Kalibers 82mm geschossen.
Durch einen Treffer eines Mörsergeschosses wurde das Dach eines Wohnhauses in Sajzewo, Poletajewa-Straße 149 beschädigt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden sieben Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Unsere Erklärung vom 10. Juli 2018 über die katastrophale sanitär-epidemologische Lage in der 36. Marineinfanteriebrigade hat ihre Auswirkungen nicht nur auf das Kommando der Brigade und den Stab der Operation der Besatzungskräfte, sondern auch auf den Sicherheitsdienst der Ukraine. Zahlreiche Kontrollen und Inspektionen des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte haben nicht zu positiven Ergebnissen geführt. Nach wie vor werden Ausbrüche von Infektionskrankheiten unter den Soldaten der Brigade im Zusammenhang mit der unregelmäßigen Wasserversorgung sowie dem Fehlen von Chlorlieferungen von Seiten des Unternehmens „DnjeprAsot“ festgestellt. In diesem Zusammenhang hat der SBU eine Überprüfung der Handlungen von Funktionsträgern des Unternehmens „DnjeprAsot“, die zu dem Defizit an flüssigem Chlor und dem Aufkommen von Massenvergiftungen mit der Gefahr der Ausbreitung einer Epidemie geführt haben, begonnen.
Wir stellen weiter nicht kampfbedingte Verluste des Gegners fest. So gab es im Gebiet von Marjinka gegen 21:00 Uhr eine Explosion an einer Mine. Soldaten des 3. Bataillons der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in einem leichten Fahrzeug mit Tarnfarbe der Marke Lanos kamen mit der Lenkung des Autos nicht klar und fuhren in ein Waldstück, dabei fuhren sie auf eine von nationalistischen Einheiten gelegte Mine. Zwei Soldaten starben vor Ort und ein weiterer wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert.
Außerdem geriet am 18. Juli bei der Installation von Minensperren ein Soldat aus einer technischen Einheit der 24. mechanisierten Brigade auf eine Mine. Der Stab der Besatzungskräfte seinerseits lügt weiterhin und verheimlicht die Informationen über Verluste, gibt sie als kampfbedingt aus und verheimlicht Todesfälle.

de.sputniknews.com: US-Ölindustrie tritt gegen Verschärfung antirussischer Sanktionen ein.
Führende Öl- und Gasunternehmen der USA versuchen laut einem Bericht von Reuters zurzeit, die Gesetzgeber ihres Landes von einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland abzuraten.
Sie behaupten, die Strafmaßnahmen würden US-Unternehmen zu Unrecht bestrafen und gleichzeitig den ausländischen Energierivalen wie Royal Dutch Shell und BP erlauben, in dem größten ölproduzierenden Land tätig zu sein.
Besonders besorgt sei die Russisch-Amerikanische Handelskammer, die aktive Geschäfte mit Russland unterstütze und der Öl-Riesen wie ExxonMobil, Shell und Chevron angehören würden.
„Der US-Senat hat einen Gesetzentwurf unter dem Titel DETER wieder in Gang gesetzt. Dieser würde eine schnelle Verhängung der Sanktionen ermöglichen, falls Moskau bei künftigen Wahlen in den USA dazwischenfunkt. Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner versuchen, die schwache Position von Donald Trump zu den Vorwürfen russischer Intervention bei den Wahlen 2016 zu korrigieren“, erklärt Reuters die Stellungnahme, welche die Ölunternehmen geärgert habe.
Laut Angaben der Zeitschrift „The Wall Street Journal“ zieht Washington derzeit die Möglichkeit in Betracht, Öl aus der strategischen Reserve auf den Markt zu bringen. Dies soll einen neuen Anstieg der Ölpreise verhindern.

Ukrinform.ua: Ukraine will Sanktionen gegen Schwarzmeerhäfen Russlands für Blockieren des Asowschen Meeres.
Die Ukraine plädiere für die Verhängung von Sanktionen gegen die Schwarzmeerhäfen der Russischen Föderation für das Blockieren des Asowschen Meeres, erklärte in der Sendung des TV-Kanals „112 Ukraine“ der Minister der Infrastruktur der Ukraine, Wladimir Omeljan.
„Wir verhandeln mit unseren europäischen und amerikanischen Partnern, damit die bestehenden Sanktionen auch gegen die Schwarzmeerhäfen der Russischen Föderation für die Blockierung des Asowschen Meeres und der ukrainischen Häfen im Asowschen Meer verhängt werden“,sagte Omeljan.
Er fügte hinzu, dass die Russen für den Bau der Kertsch-Brücke büßen werden.

de.sputniknews.com: Kiews Idee von Sanktionen gegen russische Häfen zum Scheitern verurteilt – Politiker
Die Initiative der Ukraine, internationale Sanktionen gegen russische Schwarzmeerhäfen zu verhängen, basiert laut dem russischen Föderationsrat-Abgeordneten Sergej Kalaschnikow auf falschen Vorwürfen und ist zum Scheitern verurteilt.
Zuvor hatte der ukrainische Infrastrukturminister Wladimir Omeljan erklärt, die Ukraine führe Verhandlungen mit westlichen Partnern über Sanktionen gegen russische Schwarzmeerhäfen wegen der „Blockade“ des Asowschen Meers.
„Russland verhänge keine Blockade gegen das Asowsche Meer, der Schiffsverkehr dort ist frei“, sagte Kalaschnikow, Vize-Chef des Wirtschaftsausschusses des russischen Parlamentsoberhauses, am Samstag gegenüber Sputnik.
Laut dem Politiker ist Omeljans Aussage „gefälscht und propagandistisch“, weil sie keine reale Grundlage hat. Für Kiew sei offensichtlich, dass die Initiative im Westen nicht unterstützt werde.
„Ich möchte im Gegenteil daran erinnern, dass die Ukraine in der letzten Zeit zwei russische Schiffe aufgehalten hat. Ihr Aufruf, die russischen Häfen am Schwarzen Meer zu blockieren, ist absolut unbegründet“, sagte der Abgeordnete.
Kalaschnikow fügte hinzu, dass Russland nur einen Hafen internationaler Relevanz am Schwarzen Meer besitze – nämlich in Noworossijsk. Die Häfen in Kertsch und Feodossija seien Fischhäfen und von „absolut lokaler Bedeutung“.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des Leiters des Pressedienstes der Koordination der Volksmiliz der LVR:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und mit Antipanzergranatwerfern Kalinowka beschossen.
Der Beschuss erfolgte von den Positionen der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Tatus ist.
Die ukrainischen Truppen haben die Aufklärungsaktivität im Gebiet des „Swetlodarsker Bogens“ verstärkt. Wir haben die Führung von Luftaufklärung mit Drohnen des Typs „Mara-2“ durch Aufklärungseinheiten der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Swetlodarsk bemerkt. Ziel der genannten Handlungen ist die Aufklärung neuer Objekte zum Angriff für die folgenden Beschießungen.
Gleichzeitig ist im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Solotoje-4 eine Einheit mit 30 Soldaten aus dem 54. Aufklärungsbataillon eingetroffen. Das Personal der Einheit ist speziell für die Durchführung von provokativen Aktivitäten in der Nähe der Kontaktlinie ausgebildet. Im Zusammenhang damit ist die Wahrscheinlichkeit einer Verschärfung der Lage in Richtung Popasnaja hoch.
Die ukrainische Seite ignoriert weiter die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs schwerer Waffen von der Kontaktlinie.
Im Gebiet der Trennung von Kräften und Mitteln am Abschnitt Nr. 1 in Staniza Luganskaja haben Soldaten der 59. Brigade auf dem Territorium eines privaten Hauses in der Straße Moskwa-Donbass einen T-72-Panzer zum Beschuss unserer Positionen stationiert.
Es ist notwendig anzumerken, dass die Stationierung von schweren Waffen durch die Kiewer Straftruppen in Wohngebieten erfolgt, um die Zivilbevölkerung als lebenden Schild zu benutzen.
So wurde im Gebiet von Nowoiwanowka eine Konzentration von verbotenen Waffen und Technik einer Raketenabteilung der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte mit folgenden Waffen entdeckt:
6 Mehrfachraketenwerfer BM-21 „Grad“;
ein Leitungsfahrzeug 1B18;
3 Lastwagen vom Type KrAS mit Munition.
Zur Tarnung wurde diese Technik in Gebäuden eines örtlichen landwirtschaftlichen Betriebs untergebracht.
Der moralisch-psychische Zustand des Personals der ukrainischen Streitkräfte, das in der Zone der Operation der Besatzungskräfte eingesetzt ist, ist nach wie vor schlecht. Nach Informationen unserer Aufklärung wurden Todesfälle in einer Einheit der 14. mechanisierten Brigade festgestellt, wo ein Soldat Selbstmord beging, weil er die erniedrigende Behandlung von Seiten seines Kommandos nicht ertrug.
Dies ist nicht der einzige Fall von nicht kampfbedingten Verlusten unter dem Personal dieser Einheit. Allein in der letzten Woche gibt es drei Fälle in der 14. Brigade, in denen Soldaten nie mehr zu ihrer Familie heimkehren werden. Alle Todesfälle ereigneten sich in Folge des völligen Fehlens von Disziplin und aufgrund von Konflikten zwischen den Soldaten unter Verwendung von Waffen. Die unmittelbare Schuld für alle diese Todesfälle liegt beim Kommandeur der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Wojtschenko.
Die Volksmiliz der Republik geht trotz der regelmäßigen Verletzungen des „Erntewaffenstillstands“ durch die ukrainische Seite nicht auf die Provokationen ein und hält die Vereinbarungen ein. Unsere Handlungen sind weiterhin auf eine Lösung des Konflikts auf friedlichem Weg gerichtet. Im Fall, dass die ukrainische Seite die übernommenen Verpflichtungen nicht erfüllt, behalten wir uns das Recht auf erwidernde Handlungen vor.


de.sputniknews.com: „Sehr überrascht“: Bruder von Amesbury-Vergiftungsopfer kommentiert schnelle Genesung.
Der Bruder von Charlie Rowley, der in der englischen Stadt Amesbury eine Vergiftung mit einem Nervengift überlebte, hat sich von dessen schnellen Genesung überrascht gezeigt, berichtet das Portal Sky News am Samstag.
„Ich bin sehr überrascht, denn als ich ihn zum ersten Mal gesehen hatte, hatte ich gedacht, dass er dort (im Krankenhaus – Anm. d. Red.) noch mehrere Monate bleiben wird“, zitiert das Portal Matthew Rowley. „Offensichtlich ist er stärker, als ich gedacht habe“.
Zuvor hatte die britische Polizei gemeldet, sie hätte in der vergangenen Woche eine Parfümphiole in der Wohnung von Charlie Rowley in Amesbury gefunden, welche das Gift enthalten haben soll. Matthew Rowley zufolge erzählte sein Bruder, dass er das Parfümfläschchen irgendwo aufgelesen habe und dann krank geworden sei. Er könne sich nicht daran erinnern, wo er und seine Partnerin die Phiole gefunden hätten.
Die 44-jährige Britin Dawn Sturgess und ihr 45-jähriger Partner Charlie Rowley waren am 30. Juni in der britischen Stadt Amesbury mit starken Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Scotland Yard erklärte kurz darauf, das Paar sei mit „Nowitschok“ vergiftet worden – demselben Giftgas, das angeblich bei dem Anschlag auf den ehemaligen russischen GRU-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia eingesetzt wurde.
Dawn Sturgess war am 8. Juni an den Folgen der Vergiftung gestorben. Charlie Rowley wurde am 20. Juli aus dem Krankenhaus entlassen.

Ukrinform.ua: Präsident: Vertrag zwischen Antonow und Boeing sichert Luftfahrtunabhängigkeit von Russland.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ist sich sicher, dass der Vertrag zwischen dem Staatsunternehmen „Antonow“ und der Tochtergesellschaft The Boeing Company – Avial Services Inc. über die Zusammenarbeit bei der Produktion von Flugzeugen eine Gewähr der Luftfahrtunabhängigkeit der Ukraine von der Russischen Föderation ist.
Darüber schreibt er auf seiner Facebook-Seite, wo er dem Staatsunternehmen Antonow zum erfolgreichen Vertrag gratuliert.
„Ich gratuliere „Antonow“ zu dem erfolgreichen Vertrag mit der Gesellschaft The Boeing Company für die Herstellung von Baugruppen für die ukrainischen Flugzeuge. Solche Verträge sind eine Gewähr unserer Luftfahrtunabhängigkeit von der Russischen Föderation und eine Bestätigung des strategischen Kurses auf die Zusammenarbeit mit den USA und der EU“, schrieb Poroschenko.
Er erinnerte daran, dass nach dem unterschriebenen Vertrag die ukrainischen Flugzeuge AN-148, AN-158 und AN-178 Teile und Ersatzteile bester Qualität erhalten werden.


de.sputniknews.com: So sieht nun vermintes Asowsches Meer aus…
Laut dem Ex-Oberkommandeur der ukrainischen Marine Sergej Gajduk ist es notwendig, das Asowsche Meer zu verminen. Der Staatsduma-Abgeordnete Dmitri Belik hat diese Aussage für einen „Akt der Aggression“ gehalten.
„Die Verlegung von Sprengkörpern entlang unseren Grenzen sowie der Fakt der Verminung der Wasserfläche sind ein deutlicher Akt der Aggression. Die Idee solcher Verminungen in der Region sagt dabei viel über den Dilettantismus in Marinefragen“, erklärte Belik gegenüber Sputnik.
Gajduk hatte zuvor erklärt, dass die durch das Asowsche Meer verlegten „Explosions- und Nichtexplosionsabsperrungen“ ermöglichten, Verluste des Landes durch die Tätigkeit russischer Militärschiffe zu verhindern und die Ukraine vor einer potentiellen Anlandung russischer Streitkräfte zu sichern.

Dnr-online.ru In dieser Woche sind beim Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR keine Anzeigen über Festnahmen eingegangen.
Wie der Pressedienst der Bevollmächtigten mitteilt, werden zum Stand vom 20. Juli von der ukrainischen Seite 277 Personen festgehalten, darunter:
– 82 Personen, deren Aufenthalt auf ukrainischem Territorium von der ukrainischen Seite bestätigt wurde;
– 195 Personen, über die Informationen fehlen oder von der ukrainischen Seite ermittelt werden.
In dieser Woche sind beim Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR auch keine Anzeigen über Vermisste eingegangen.
Zum Stand vom 20. Juli befinden sich 471 Personen auf der Liste der Vermissten. Möglicherweise befinden auch sie sich in ukrainischer Gefangenschaft.

de.sputniknews.com: Ich rieche was, was du nicht riechst… Briten suchen nach „Nowitschok“ in Park-Klos.
Eine Gruppe britischer Spezialisten in Chemieschutzanzügen und Masken sucht nach Spuren des Nervengifts „Nowitschok“ im Park Queen Elizabeth Gardens in Salisbury. Dies teilte der TV-Sender Sky News mit.
Die Operation habe am Freitag begonnen und werde am Samstag noch fortgesetzt.
„Die Toiletten sind mit Schutzabdeckungen abgesperrt, und von einer Parkbank wurden Tupfer genommen“, so der Fernsehsender.
Laut Angaben von Sky News hatten sich die Opfer der Amesbury-Vergiftung, Dawn Sturgess und Charlie Rowley, kurz vor dem Unfall an diesem Ort aufgehalten.
Früher war bekannt geworden, dass die in Amesbury vergiftete Frau die gefährliche Flüssigkeit aus einem Parfümfläschchen auf ihre Handgelenke appliziert hätte…

de.sputniknews.com: Putin und Macron besprechen humanitäre Hilfe für Syrien.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron telefoniert und mehrere aktuelle Fragen, darunter auch die Hilfslieferungen an Syrien, erörtert. Dies meldet der Pressedienst des Kremls am Samstag.
„Im Anschluss an die am 15. Juli in Moskau abgehaltenen Verhandlungen haben der russische Präsident Wladimir Putin und der Präsident Frankreichs Emmanuel Macron beim Telefonat eine Reihe aktueller internationaler und regionaler Probleme besprochen“, heißt es in der Mitteilung.
Besondere Aufmerksamkeit sei den humanitären Aspekten der Regelung der Situation in Syrien gewidmet worden, einschließlich der Umsetzung der gemeinsamen russisch-französischen Initiative für die Unterstützung der Zivilbevölkerung in Ost-Ghuta.
Zuvor war berichtet worden, dass Russland 44 Tonnen humanitäres Gut aus Frankreich nach Syrien geliefert hätte.

abends:

de.sputniknews.com: Syrien: Russische Raketenabwehr schießt Terroristen-Drohne bei Hmeimim ab.
Laut dem Leiter des Russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Generalmajor Alexej Zygankov, haben russische Raketenabwehrsysteme in der Nähe der Luftwaffenbasis Hmeimim eine Drohne der Terroristen abgeschossen.
Laut Zygankov hat sich der Vorfall bereits in der Nacht zum Samstag ereignet. Die Drohne sei im Norden der Provinz Latakia gestartet worden – aus einem Gebiet, das immer noch von illegal bewaffneten Gruppierungen kontrolliert werde.
Das Flugobjekt sei von russischen Luftverteidigungssystemen in sicherer Entfernung zur Basis abgeschossen worden. Opfer oder Schäden gebe es nicht.
„Die russische Luftwaffenbasis Hmeimim setzt ihre Arbeit regulär fort“, erklärte der Leiter des Versöhnungszentrums.
Gleichzeitig betonte Zygankov, dass in der letzten Zeit ähnliche Drohnenstarts regelmäßig vorkommen würden.

de.sputniknews.com: USA wurden zum Hauptimporteur ukrainischer Kleinwaffen.
Sechs Staaten haben 2017 ukrainische Waffen gekauft. Der größte Teil davon ging an die USA, folgt aus einem Bericht des ukrainischen Dienstes für Kontrolle über den Export.
Demzufolge kaufte Washington von Kiew mehr als 15.000 Sturmgewehre und Maschinenpistolen sowie 790 Panzerbüchsen und Granatwerfer.
Ein weiterer aktiver Käufer ukrainischer Kleinwaffen war Usbekistan, das 2000 Sturmgewehre erworben hatte.
Thailand wurde zum wichtigsten Kunden für Kiews Großgeräte, indem es 16 ukrainische Panzer „Oplot“ (dt. „Bastion“) importierte, die auf der Basis des sowjetischen Panzers T-80 entwickelt wurden.
Die ukrainische Botschaft in Washington teilte am Freitag mit, dass das US-Verteidigungsministerium mit der Bereitstellung von 200 Millionen Dollar für die ukrainischen Streitkräfte begonnen habe. Die Finanzmittel sollen für die Bereitstellung von Militärtechnik und von Militärausrüstung, anderer Ausrüstung und militärischen Dienstleistungen sowie für logistische Versorgung und Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte ausgegeben werden.

Standard

Presseschau vom 20.07.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Vormittags:

de.sputniknews.com: Trump weist „aufrichtigen Vorschlag“ von Putin zurück.
US-Präsident Donald Trump hat laut der Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders den Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin zurückgewiesen, Verhöre einer Reihe von Bürgern nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit zu ermöglichen. Dies berichtet die Webseite „The Hill“.
„Das ist ein von (Russlands Staatschef) Wladimir Putin gemachter aufrichtiger Vorschlag, aber Präsident Trump stimmt nicht zu“, sagte Sanders.
„Hoffentlich lässt Präsident Putin die zwölf genannten Russen in die USA kommen, damit man ihre Unschuld oder Schuld beweist“, fügte sie hinzu.
Beim Helsinki-Gipfel zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-Amtskollegen Donald Trump schlug Putin vor, dem Sonderstaatsanwalt Robert Mueller mit dem Verhör der neulich im Rahmen der Wahleinmischungsermittlungen angeklagten russischen Offiziere zu helfen, indem russische Ermittler unter Anwesenheit der Vertreter von Muellers Team die verklagten Mitarbeiter der Geheimdienste vernehmen würden.
Im Austausch würde der Kreml Hilfe von US-Ermittlern bei den Gerichtsverfahren gegen einige Amerikaner verlangen. Darunter nannte er die Firma „Hermitage Capital“ von William Browder, die etwa 1,5 Milliarden Dollar in Russland verdient und Steuern hinterzogen habe.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse und Prischib.
Geschossen wurde mit Granatwerfern.

de.sputniknews.com: Referendum im Donbass? Bloomberg lüftet Putins Angebot an Trump.
Russlands Präsident Wladimir Putin soll während des Treffens in Helsinki seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump als eine Variante für die Regelung der Krise im Donbass vorgeschlagen haben, ein Referendum durchzuführen. Dies berichtet die Agentur „Bloomberg“.
Über diesen Vorschlag soll Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem geschlossenen Treffen im Gebäude des russischen Außenministeriums in Moskau verschiedene Amtsleute und Diplomaten in Kenntnis gesetzt haben, so Bloomberg unter Berufung auf zwei Quellen, die dabei waren.
Der Vorschlag des russischen Präsidenten wird demnach die Klärung der Statusfrage der selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk bezwecken. Damit die Einwohner dieser Regionen ihre Meinung dazu frei äußern können, solle die Abstimmung unter der Ägide der internationalen Gemeinschaft durchgeführt werden.
Laut einer Quelle von Bloomberg soll der amerikanische Staatschef Donald Trump darum gebeten haben, diese Initiative nicht bei der Pressekonferenz in Helsinki zu besprechen. Dies sei notwendig gewesen, damit der US-Präsident Zeit haben könne, die Initiative zu „überdenken“.
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat demnach darauf verzichtet, diese Information zu kommentieren. Gegenüber Bloomberg sagte er, dass die beiden Staatschefs bei ihrem Treffen in Helsinki „einige neue Ideen“ zur Ukraine besprochen hätten. „Sie werden daran arbeiten“, zitiert ihn die Agentur…

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 19. Juli 3:00 Uhr bis 20. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 4.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Jasinowataja, Dokutschajewsk, Dolomitnoje, Golmowskij, Spartak.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje auf Dokutschajewsk wurden Infrastrukturobjekte und Transportmittel auf dem Territorium des Dokutschajewsker Gesteinskombinats in der Thälmann-Straße 2 beschädigt:
– Dach des Depots;
– Verwaltungsgebäude;
– Lokomotive.
Nach genaueren Informationen
wurden durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Dolomitnoje folgende Häuser beschädigt:
– Sagorodnaja-Stsraße 8 – Eckfenster beschädigt;
– Bolnitschnaja-Straße 15 – Schaden an einer Wand;
– Archipow-Straße 3/2 – Dach und Heizung beschädigt;
– Paladin-Straße 4 – Schäden an der Fassade eines Wirtschaftsgebäudes;
– Paladin-Straße6 – Schäden an der Fassade eines Wirtschaftsgebäude.
Außerdem wurde
während des nächtlichen Beschusses von Dokutschajewsk die Wand einer Garage in der Suworow-Straße 9 beschädigt.
Opfer unter
der Zivilbevölkerung wurden bis jetzt nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 140
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abge
feuerten Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht..
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abge
feuerten Geschosse 86.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: So kann Ukraine Nord Stream 2 stoppen – Überraschender Vorschlag aus Kiew:
Die ehemalige Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), Anna German, hat den Sender „NewsOne“ darüber aufgeklärt, wie Kiew den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 stoppen kann.
Laut der Politikerin sind die ukrainischen Behörden heute nicht in der Lage, die Beziehungen zu Moskau wiederherzustellen. Deshalb sei es notwendig, vorgezogene Parlamentswahlen durchzuführen und „vernünftige“ Menschen ins Parlament zu wählen.
„Wenn die Ukraine Nord Stream 2 stoppen will, muss sie unverzüglich alles tun, um die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland in eine vernünftige Richtung zurückzubringen. Das heutige Parlament kann es nicht tun. Wenn man eine vorgezogene Parlamentswahl durchführt und vernünftige Menschen dort hineinwählt, wenn man das Konzept der Beziehungen mit Russland überdenkt, wenn man beginnt, nach einem Kompromiss zu suchen, und wenn man diesen Kompromiss findet, dann können wir Nord Stream 2 stoppen“, sagte German gegenüber „NewsOne“.
Sie betonte außerdem, falls das Projekt umgesetzt werde, werde Kiew „die Aussicht seiner Staatlichkeit“ verlieren.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen. Die Pipeline soll im Jahr 2019 in Betrieb genommen werden.
Gegen das Projekt machen mehrere Länder Front. Dazu gehören die Ukraine, die um ihre Einnahmen aus dem Transit russischen Gases bangt, und die USA, die ambitionierte Pläne zum Export von Flüssiggas nach Europa hegen. Lettland, Litauen und Polen haben gemeinsam ihren Unwillen über den Bau der neuen Pipeline geäußert.

Dan-news.info: „Die zwei Kinder und ihre Großmutter, die gestern Abend auf eine Granate geraten sind, sind auf dem Weg der Besserung. Ihr Zustand ist stabil“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Die Umstände des Geschehens werden derzeit aufgeklärt.

de.sputniknews.com: Asowsches Meer zu verminen? Duma-Politiker zu „Aggressionsakt“ aus der Ukraine:
Der Ex-Oberkommandeur der ukrainischen Marine Sergej Gajduk hat gegenüber dem „Gromadsjke Radio“ erklärt, dass es notwendig sei, das Asowsche Meer zu verminen. Nun kommentierte der Abgeordnete der Staatsduma (russisches Unterhaus) Dmitri Belik diese Aussagen.
Gajduk hatte zuvor erklärt, dass die durch das Asowsche Meer verlegten „Explosions- und Nichtexplosionsabsperrungen“ es ermöglichten, Verluste des Landes durch die Tätigkeit russischer Militärschiffe zu verhindern und die Ukraine vor einer potentiellen Anlandung russischer Streitkräfte zu sichern.
Laut dem Abgeordneten der Staatsduma Dmitri Belik lebt der ukrainische Admiral mit taktischen Ideen aus dem vorvorigen Jahrhundert. „Die Verlegung von Minen entlang unseren Grenzen sowie der Fakt der Verminung der Wasserfläche sind ein deutlicher Akt der Aggression. Die Idee solcher Verminungen in der Region sagt dabei viel über den Dilettantismus in Marinefragen“, erklärte er gegenüber Sputnik.
„Ich würde dies als Akt der Aggression gegen die internationale Schifffahrt in der Region bezeichnen“, fügte der Politiker hinzu.
Später äußerte sich dazu das Mitglied des Verteidigungsausschusses in der Staatsduma Iwan Teterin:
„Es ist eine weitere Wahnidee einer weiteren Amtsperson. Die Ukraine hat wegen ihrer Kraftlosigkeit und weil sie nichts tun können, nur einen Gedanken: Wie kann man noch eine Laus in den Pelz setzen?“
Er betonte mehrmals, dass sich darin die Kraftlosigkeit der ukrainischen Behörden einschließlich der Sicherheitskräfte ausdrücke, jegliche Probleme zu lösen.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 14. bis 20. Juli 2018:
In der letzten Woche fanden auf den Truppenübungsplätzen der Donezker Volksrepublik Wettbewerbe von Mörsermannschaften statt. In den Einheiten wird weiter erfolgreich ein Wettbewerbselement bei der Ausbildung der Soldaten eingebracht.
In den letzten 24 Stunden ist die Lage an der Kontaktlinie weiter angespannt geblieben.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers Klotschkow ein weiteres Mal zielgerichtet das Feuer auf zivile Infrastrukturobjekte in Dokutschajewsk eröffnet, auf das vier Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert wurden, außerdem hat der Gegner aktiv Schützenpanzerwaffen eingesetzt, es wurden 70 Schüsse registriert. Außerdem wurde Staromichajlowka beschossen, das mit Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen, auch mit großkalibrigen, beschossen wurde.
In Folge von Beschuss wurden ein Gebäude und technische Einrichtungen des Dokutschajewsker Gesteinskombinats beschädigt.
In Richtung Mariupol wurde Kominternowo von Seiten der ukrainischen Kämpfer beschossen. Die ukrainischen Terroristen aus der 36. Marineinfanteriebrigade unter Anführerschaft von A. Gnatow haben mit Granatwerfern verschiedener Art und großkalibrigen Schusswaffen auf die Ortschaft geschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden vier Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 30 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt. Auf die Gebiete von zehn Ortschaften der Republik hat der Gegner 44 Mörsergeschosse des Kalibers 120 bzw. 82mm abgefeuert, es wurden aktiv Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrige und Scharfschützenwaffen, eingesetzt.
In dem genannten Zeitraum starb ein Verteidiger des Donbass und einer wurde verletzt.
Trotz des gültigen „Brotwaffenstillstands“ vernichten die Kiewer Straftruppen weiter zynisch die friedliche Bevölkerung des Donbass.
In der vergangenen Woche hat ein weiteres Verbrechen der ukrainischen Truppen gegen die friedlichen Bürger des Donbass breite öffentliche Resonanz hervorgerufen.
Am 16. Juli erlitten infolge von zielgerichtetem Beschuss auf Wohngebiete von Dokutschajewsk Walentina Iwanowna Tubol, geb. 1955, und ein 9 Monate altes Kind zahlreiche Splitterverletzungen.
Es ruft Verwunderung hervor, dass die Beobachter der OSZE-Mission, die sich in der Konfliktzone befanden, um die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen zu kontrollieren, dieses Verbrechen in keinem einzigen ihrer Berichte festgehalten haben. Es kommt die Frage der „Unvoreingenommenheit“ und Effektivität ihrer Arbeit auf.
Wir rufen die Weltöffentlichkeit auf, auf die Anführer der ukrainischen Banden einzuwirken, sie zu zwingen, die „verbotenen Waffen“ abzuziehen und die regelmäßigen Beschüsse von Ortschaften der Republik einzustellen.
Wir hoffen, dass die Führung der OSZE-Mission operative Maßnahmen ergreift und in Zukunft objektiv alle Verbrechen der ukrainischen Henker, die die Einwohner der Republik, Frauen, alte Leute und selbst Kinder, für Verbrecher halten, sich zynisch über deren Verletzungen freuen und ihr Leiden als Aktivposten ihrer Siege festhalten, registrieren. So haben ukrainische Massenmedien nach den gestrigen tragischen Ereignissen mit der Verletzung von Kindern in Gorlowka durch die Detonation eines Granatgeschosses in grober, höhnischer Form in Bezug auf die verletzten Kinder freudig triumphiert, ohne dabei nur einen Tropfen an Mitgefühl und Menschlichkeit zu zeigen.
Am 6. Juli haben wir während der Pressekonferenz über den ungesetzlichen Waffenhandel von Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte berichtet und unsere Informationen durch eine Demonstration von Beutemaschinengewehren vom Typ Kalaschnikow und einer Liste mit Nummern der verkauften Waffen bestätigt.
Diese Umstände und die Empörung der ukrainischen Öffentlichkeit hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte gezwungen, eine komplexe Überprüfung der Raketenartilleriewaffenlager der Verbände, die an der OOS beteiligt sind, auf den Lagerbestand der Waffen hin vorzunehmen.
Im Verlauf einer Überprüfung in der 24. mechanisierten Brigade wurde ein Fehlbestand von 43 Kalaschnikow-Gewehren und 18 Granatwerfern entdeckt. In den Lagern der 36. Marineinfanteriebrigade im Gebiet von Berdjansk fehlten mehr als 50 verschiedene Waffen, darunter fünf großkalibrige Maschinengewehre.
Die Kontrolle geht weiter. Festgenommene Funktionsträger legen Geständnisse ab, wohin und wem die Waffen verkauft wurden.
Nach unseren Informationen wurde bei vorläufigen Ermittlungen festgestellt, dass die Waffen in die Volksrepubliken sowie an ukrainische Verbrecher und nationalistische Gruppierungen verkauft wurden. Die Beunruhigung Kiews in dieser Frage ist verständlich. Im Vorfeld der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen werden die bewaffneten nazistischen Banden ein gewichtiges „Argument“ für politische Konkurrenten und zukünftige Schlachten darstellen.
Enttäuscht durch das Ergebnis der Gespräche der Präsidenten Russlands und der USA zur ukrainischen Frage hat P. Poroschenko auf seiner Twitter-Seite geschrieben, dass wenn sich die ganze internationale Gemeinschaft von der Ukraine abwendet, die aggressive Politik gegenüber dem Donbass durch eine Verstärkung der ukrainischen Armee fortgesetzt wird.
Ich wage es Herrn Poroschenko zu versichern, dass unsere Armee um einiges kampffähiger ist als die ukrainische und im Fall einer Aggression werden wir seine Armeewählerschaft auf ein Bruchteil verringern.

de.sputniknews.com: Trump droht mit Zöllen auf Waren aus China im Umfang von 500 Milliarden Dollar.
US-Präsident Donald Trump hat gedroht, Zölle auf China-Importe im Wert von 500 Milliarden Dollar zu erheben. Dies teilte die Agentur Reuters unter Verweis auf den US-Fernsehsender CNBC mit.
„Die USA liegen gewaltig zurück“, so Trump in einem Interview mit CNBC. Er sei „bereit, bis 500 zu gehen“. Damit erwäge er, chinesische Waren im Umfang von 500 Milliarden US-Dollar mit Einfuhr-Zöllen zu belegen, so Reuters.
Zuvor war berichtet worden, dass die USA bereits chinesische Importe im Wert von 34 Milliarden Dollar mit Zöllen belegt haben. Peking verhängte daraufhin Strafzölle gegen US-Importe in gleicher Höhe.
Laut Reuters drückte die neue Drohung von Trump an den Börsen bereits die US-Futures ins Minus.

Dan-news.info: Die Ursache für die Unterbrechung der Vodafone-Verbindung im Donbass ist eine Störung an einem Faseroptik-Kabel in Slawjansk, die Reparaturarbeiten laufen, teilte der Pressedienst des Kommunikationsministeriums der DVR mit
„Nach Informationen unserer Kollegen aus dem Kommunikationsministerium der LVR ist eine große Störung an der optischen Leitung im Gebiet von Slawansk erfolgt. Die Reparaturarbeiten laufen schon“, heißt es in der Mitteilung.
Wir erinnern daran, dass das Vodafone-Signal auf dem Gebiet der DVR und der LVR heute Morgen ausgesetzt hat.

de.sputniknews.com: Eklat: Afghanischer Botschafter mit Wissenslücken fordert Entschuldigung von Moskau.
Das afghanische Volk erwartet von Russland eine Entschuldigung – wegen Fehlern, die die UdSSR vor 40 Jahren angeblich begangen hat. Dies sagte der afghanische Russland-Botschafter Abdul Kayum Kuchai im russischen Parlament. Es ist nicht das erste Mal, dass der Diplomat durch abstruse Erklärungen auffällt, die offensichtlich auf Unwissen basieren.
Ein Einwurf ohne Beispiel, dafür mit unbegründeten Ansprüchen ist das, was der afghanische Botschafter im russischen Parlament gesagt hat. Bei einem Besuch der LDPR-Fraktion in der Duma erklärte der Diplomat: „Wir rechnen damit, dass Russlands Regierung das afghanische Volk in gewisser Weise um Entschuldigung bittet … Eine derartige Erklärung wäre einer echten Vertiefung und Festigung unserer Beziehungen zuträglich.“
Was Russland aus Sicht des afghanischen Botschafters angeblich verschuldet hat, liegt bald 40 Jahre zurück: „Wir sind daran interessiert, dass unsere Beziehungen sich weiterentwickeln, dass einstige Fehler sich nicht wiederholen. Solche Fehler etwa, wie sie 1979 passierten“, sagte Kuchai. In Afghanistan kamen 1978 „linke Kräfte“ an die Macht, „die in Wirklichkeit überhaupt nicht links waren“. Sie seien nur von der Machtgier getrieben gewesen. „Indem sie diese Regierung anerkannte, machte die UdSSR ihren ersten Fehler.“ Die Regierung sei dann auch eine „Marionettenregierung“ gewesen, so der Diplomat.
Der zweite Fehler der UdSSR sei die Entsendung von Truppen nach Afghanistan 1979 gewesen, fuhr der Botschafter fort. „Über zwei Millionen Afghanen und eine große Zahl sowjetischer Soldaten“ seien infolgedessen gestorben, „die gesamte Infrastruktur des Landes“ sei zerstört worden.
Eine deutlich wahrnehmbare offizielle Reaktion auf diesen Eklat hat es in Russland nicht gegeben. Der LDPR-Chef Wladimir Schirinowski – für seine wortgewaltigen Auslassungen zur Außenpolitik berühmt – schweigt bislang. Auch das Außenministerium hat sich noch nicht geäußert.
Der einzige, der die Forderung des afghanischen Botschafters kommentiert hat, ist der Sondervertreter des russischen Präsidenten zu Afghanistan, Samir Kabulow:
„Natürlich wird Russland niemanden um Entschuldigung bitten. Die Sowjetregierung erkannte die neue Regierung Afghanistans an und baute ein normales Verhältnis zu ihr auf. Die Truppenentsendung kam später, infolge bestimmter Schritte, die gegen diese Regierung unternommen worden waren. Diese Erklärung stiftet nichts als Aufregung und Verwirrung“, sagte der Sondervertreter im Gespräch mit „Sputniknews“.
Seit über 40 Jahren ist Samir Kabulow im diplomatischen Dienst tätig. Seit 1983 ist er in Afghanistan eingesetzt, verhandelte in den Neunzigerjahren mit den Taliban, war von 2004 bis 2009 russischer Botschafter in Kabul. Der Hauptgrund, warum es nichts gibt, wofür Russland sich entschuldigen müsste, ist seiner Ansicht nach der, dass die Sowjettruppen damals auf eine Bitte der afghanischen Regierung hin nach Afghanistan entsandt worden waren (auf gleicher Grundlage, auf der russische Truppen heute in Syrien aktiv sind).
Neben diesem wichtigen Aspekt gibt es noch etliche gewichtige Gründe, warum die Forderung des afghanischen Diplomaten ins Leere läuft. Denn damals unterstützte Moskau nicht nur die legitime afghanische Regierung, sondern leistete auch humanitäre Hilfe für das afghanische Volk. Es war die Sowjetunion, die den Bau von Straßen und Betrieben in Afghanistan finanzierte – und Forschung im Lande vorantrieb: Der erste und einzige afghanische Raumfahrer wurde mit sowjetischer Unterstützung in den Erdorbit geschickt, zur Weltraumstation „Mir“.
Die Hilfe der Sowjets war lang vor dem Einmarsch der Truppen nach Afghanistan gekommen und blieb dort noch einige Zeit nach deren Abzug. Mit anderen Worten: Die russischen Barbaren brachen in die Bergdörfer von Afghanistan herein und hinterließen dort nichts als Städte, Bibliotheken und Universitäten. Und Schulden: Elf Milliarden US-Dollar hätte die afghanische Regierung der damaligen Sowjetunion und später Russland zahlen müssen – bis die russische Führung diese Schulden 2007 einfach annullierte.
Die Sowjetunion zerstörte die Infrastruktur Afghanistans nicht, sie baute sie auf. Zerstört wurde sie von den Mudschaheddin, mit aktiver Unterstützung aus Pakistan und den Vereinigten Staaten. Und seit dem 11. September 2001 herrscht in dem Land Bürgerkrieg, mit tatkräftiger Beteiligung der Nato-Truppen. Die Infrastruktur wird aufgebaut und augenblicklich wieder zerstört. Die USA greifen regelmäßig auch zivile Objekte an – wofür sie sich bisweilen sogar wirklich entschuldigen.
Der Vorwurf des afghanischen Botschafters an Russland ist insofern abwegig. Aber es ist nicht seine erste Anklage dieser Art. Es seien die Russen und die tadschikische Mafia, die hinter dem Drogenanbau in Afghanistan steckten, sagte Abdul Kayum Kuchai in einem Interview im Januar letzten Jahres. Im selben Interview unterstellte er Russland auch noch, die ehemalige Sowjetrepublik Tadschikistan kolonisiert zu haben: „Tadschikistan ist ein kleiner Staat, wo weniger als fünf Millionen Menschen leben, von denen eine Million Russen sind. Die Kultur in diesem Land ist russisch, Russisch ist auch die Amtssprache. Die Tadschiken haben nicht mal das Recht, in ihrer eigenen Sprache zu schreiben, sie haben sogar ihre Schrift verändert“, sagte der Botschafter.
Auffällig ist, dass der afghanische Botschafter sich bei seiner Einschätzung längst veralteter Daten bedient. Weniger als fünf Millionen Menschen lebten in Tadschikistan vor 1988 – heute sind es über neun Millionen, trotz aller Bürgerkriege und der Arbeitsmigration nach Russland und in die anderen GUS-Staaten. Von den einstigen fünf Millionen waren rund 400.000 – also keine halbe Million – Russen. Die meisten von ihnen verließen das Land 1992, nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges. Heute leben in Tadschikistan höchstens 35.000 russischstämmige Bürger.
Was die Landessprache angeht: Die Tadschiken schreiben auf Tadschikisch, aber in kyrillischer Schrift. Etwa so wie die Afghanen keine eigenen, sondern die persischen Buchstaben nutzen, um das Dari in Schrift zu fassen.
Jedenfalls wurden nach diesem Interview Forderungen nach Abzug des Botschafters aus Russland laut. Ein afghanischer Abgeordneter sagte der russischen Zeitung „Iswestija“: „Die Aussagen von Herrn Abdul Kuchai sind inakzeptabel. Tadschikistan und Russland sind einige der Länder, die Afghanistan besonders nahestehen. Wir haben sehr gute Beziehungen zu diesen Staaten. … Die Aussagen des Herrn Botschafters geben seine persönliche Meinung wieder. Es handelt sich dabei weder um die Position des afghanischen Staates noch des Parlaments noch des afghanischen Volkes.“

Dnr-online.ru: Wie das frontnahe Ilowajsk die Periode der militärischen Zuspitzung zu Beginn des Konflikts zwischen der DVR und der Ukraine überstand, mit welchen Verlusten es aus der ukrainischen Besatzung kam und wie es heute lebt und welche Erfolge es beim Wiederaufbau und der Entwicklung gibt, berichtete in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Bürgermeister von Ilowajsk Sergej Mukownin.
„Natürlich ist im Sommer 2014 ein großer Teil der Einwohner unserer Stadt, hauptsächlich mit kleinen Kindern, weggegangen. Aber der Hauptteil der männlichen Bevölkerung ist trotzdem geblieben, trotz des Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte. Das erste Mal wurde die Stadt an einem hohen kirchlichen Feiertag beschossen, am Tag von St. Petrus und St. Paulus. Es war ein schöner warmer Tag und nichts hat auf das Unglück hingewiesen. Damals gab es auch die ersten Opfer und Zerstörungen.
Von 116 mehrstöckigen Häusern sind alle 116 in unterschiedlichem Ausmaß beschädigt worden. Und Ende August war in unserer Stadt kein einziges Fenster mehr heil, auch nicht im privaten Sektor. Die Stadt lebt bis heute mit den Malen des Krieges an jedem Haus. Weil die Stadt hauptsächlich aus dem privaten Sektor besteht, ist ein sehr großer Teil der Häuser bis auf die Grundmauern niedergebrannt (etwa 300); teilweise im Ergebnis von Geschossdetonationen und so, dass sie nicht mehr bewohnt werden können, etwa 70%“, berichtete Sergej Mukownin.
Heute werden nach seinen Worten an der Mehrheit der mehrstöckigen Häuser Wiederaufbauarbeiten an Dächern und Fenstern durchgeführt.
„Aus objektiven Gründen, die mit der militärischen und der ökonomischen Situation in der Republik zusammenhängen, gibt es in der Stadt noch zerstörte mehrstöckige Häuser, deren Wiederaufbau noch nicht begonnen hat. Aber die Wiederaufbauarbeiten in der Stadt laufen aktiv im gesamten Zeitraum. In der nächsten Zeit werden soziale Objekte „schlüsselfertig“ wiederaufgebaut, namentlich Kindergärten und das Krankenhaus sowie einige Mehrparteienwohnhäuser“, sagte der Bürgermeister.
Sergej Mukownin berichtete auch über den traurigen Zustand der Eisenbahn, die ein grundlegender Teil der Transportinfrastruktur der Stadt war, und über die Pläne für deren Wiederaufbau.

de.sputniknews.com: Russische Regierung bildet Abteilung für Eindämmung der Auswirkungen von Sanktionen.
Die Regierung der Russischen Föderation bildet unter dem Dach des Finanzministeriums eine Abteilung zur Eindämmung der negativen Auswirkungen von antirussischen Sanktionen. Ein entsprechendes Dekret hat der russische Premierminister Dmitri Medwedew unterzeichnet.
Demnach sollen die Abteilung sowie das Finanzministerium insgesamt die Befugnis bekommen, eng mit Behörden anderer Staaten sowie mit internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten.
Vor allem soll die Abteilung Personen und russischen Unternehmen, die unter die westlichen Sanktinen geraten sind, bei der Bewältigung der negativen Folgen helfen.
Wörtlich zu den neuen Funktionen heißt es im Dekret:
„Das Finanzministerium soll die interinstitutionelle Koordinierung bei der Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zur Eindämmung negativer Auswirkungen (…) im Finanzsektor“ leiten.
Bereits im April sprachen Vertreter des russischen Finanzministeriums davon, dass eine Abteilung gebildet werden könnte, um die von westlichen Sanktionen betroffenen Unternehmen zu unterstützen.
Zu dem Zeitpunkt war es allerdings nicht klar, im Rahmen welcher größeren Struktur die neue Behörde aktiv werden würde.

Dnr-online.ru: Nach genaueren Informationen wurden heute Morgen um 10:00 in Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Sajzewo Nord auf Sajzewo Süd mit Mörsern des Kalibers 82mm bei einem Wohnhaus in der Poletajew-Straße149 das Dach, sowie Decke, Wände und Fußboden beschädigt.
Außerdem wurde in dem Haus ein nicht detoniertes Mörsergeschoss des Kalibers 82mm gefunden, teilt die Vertretung der DVR im GZKK mit.

de.sputniknews.com: „Wir arbeiten daran” – Trump freut sich auf zweites Treffen mit Putin.
Die Vorbereitungsarbeiten für das zweite Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin laufen laut US-Präsident Donald Trump bereits.
„Ich würde sagen, wir arbeiten daran”, sagte Trump bezüglich eines zweiten Gipfels mit Putin in einem Interview mit dem Sender CNBC. Zudem erinnerte er an sein letztes Gespräch mit Putin:
„Wir hatten ein großartiges Treffen, ich denke, es gab eine sehr gute Pressekonferenz, trotz der Fake News. Ich glaube wirklich, dass mir die Pressekonferenz sehr gut gelungen ist.“
Trump fügte hinzu, er habe eine gute Beziehung zu Putin und spreche mit ihm eine gemeinsame Sprache.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, teilte auf Twitter mit, Trump habe den Nationalen Sicherheitsberater John Bolton damit beauftragt, Putin im Herbst nach Washington einzuladen.
Trump hatte zuvor getwittert, er freue sich auf einen zweiten Gipfel mit Putin, um mit der Umsetzung einiger der „vielen bereits besprochenen Dinge zu beginnen“. Dabei sollen solche Themen wie der Kampf gegen den Terrorismus und gegen Cyberattacken, die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine, Handelsfragen und die Eindämmung der Verbreitung von Atomwaffen behandelt werden.
Das erste Vollformat-Treffen zwischen Putin und Trump fand am 16. Juli in Helsinki statt. Die Verhandlungen dauerten fast vier Stunden. Beide Staatschefs lobten die Gespräche als erfolgreich.

Mil-lnr.info: Wochenpressekonferenz des Leiters der Koordination des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko:
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie und über die Ergebnisse der Arbeit der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt und Granatwerfer verschiedenen Typs verwendet. Beschossen wurden die Positionen der Volksmiliz der LVR in den Gebieten von Frunse und Prischib.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 15 mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit Granatwerfern verschiedener Art, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen geschossen. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 130 Geschosse abgefeuert.
In der letzten Woche wurden von Seiten der ukrainischen Truppen die Gebiete von Losowoje, Kalinowka, Frunse, Shelobok, Sokolniki, Prischib, Slawjanoserbs und Kalinowo beschossen.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten der Kommandeur der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Tatus, der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Grusewitsch und der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Wojtschenko.
Unter Nutzung der Feuereinstellung von Seiten der Einheiten der Volksmilz im Rahmen des „Brotwaffenstillstands“ verlegt das ukrainische Kommando weiter Waffen in die Zone der Strafoperation an die Kontaktlinie und zwar in folgenden Gebieten:
Swetlodarsk – es wurden getarnte Panzer, Artilleriegeschütze und Schützenpanzer der ukrainischen Streitkräfte in Stärke einer Bataillonsgruppe entdeckt:
Nowotoschkowskoje – es wurden Feuerpositionen von zwei Mörsermannschaften des Kalibers 82mm und ein Mannschaft eines Abwehrgeschützes 3U23-3 entdeckt;
Nowoswanowka – die Positionen einer Mörserbatterie des Kalibers 120mm, zwei Schützenpanzer.
Am 18. Juli wurde im Gebiet von Solotoje-4 die Verlegung einer Kontrolle Waffen und Technik des Gegners aus dem 3. Bataillon der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte mit 2 Schützenpanzerwagen, einem Schützenpanzer und drei Lastwagen mit Personal und Material bemerkt. Diese Fakten bestätigen den Unwillen der ukrainischen Seite, einen friedlichen Dialog zu führen und die Vereinbarungen zur Regelung der Situation im Donbass zu erfüllen.
Nach unseren Informationen wurden im Gebiet von Artjomowsk auf der Basis der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Übungen für Drohnenoperatoren durchgeführt. Im Verlauf der Übungen wurden Fragen der Erhöhung der Effektivität der Luftaufklärung sowie der Organisation der Zusammenarbeit mit Artillerie- und Mörsereinheiten geübt.
Die praktische Bearbeitung der Übungsfragen wurden in Verletzung der Minsker Vereinbarungen in der Nähe der Kontaktlinie im Gebiet von Snamenka und Swetlodarsk durchgeführt.
Außerdem haben die ukrainischen Straftruppen aus der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Luftaufklärung mit Drohnen des Typs „Leleka-100“ im Gebiet von Nowotoschkowskoje betrieben. Diese Maßnahmen werden vom ukrainischen Kommando durchgeführt, um Objekte zum Angriff ausfindig zu machen, die Qualität der Tarnung ihrer Positionen und Technik, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen stationiert ist, zu kontrollieren.
Im Zusammenhang damit schließen wir eine Zunahme des provokativen Beschusses in der nächsten Zeit nicht aus.
Der Prozess der friedlichen Regelung wird durch die systematische Heranziehung von NATO-Instrukteuren zur Ausbildung ihrer Truppen durch die Kiewer Regierung erschwert. Die Intensität, mit der die ausländischen Spezialisten die militärischen Objekte der „unabhängigen“ Ukraine besuchen, zeugt davon, dass die westlichen Länder die Ukraine aktiv als Übungsplatz zum Test perspektivreicher Methoden der Kriegsführung und zur Erprobung neuer Arten von Waffen und Technik nutzen.
Wir haben festgestellt, dass in der Nähe von Alexandrowka im Staniza-Luganskaja-Bezirk in einem Waldstück eine Basis liegt, auf der eine gut ausgestattete und technisch versehene NATO-Aufklärungseinheit stationiert ist. Die westlichen Instrukteure bilden die ukrainischen Truppen in einer realen Situation aus und nutzen als gegnerische Ziele die Positionen nazistischer Bataillone und der eigenen Truppen. Gleichzeitig werden solche Angriffe genutzt, um die Volksmiliz der Verletzung des „Brotwaffenstillstands“ zu beschuldigen.
Im Gebiet von Swetlodarsk ist etwa ein Zug ausländischer Kämpfer aus baltischen Ländern und Ländern Osteuropas stationiert.
Auf der Basis des 169. Ausbildungszentrums der ukrainischen Streitkräfte „Desna“ findet unter Führung von NATO-Instrukteuren die Ausbildung von Scharfschützen der 57. und 58. Panzergrenadier- und der 10. Gebirgssturmbrigade statt, die in der Folge in die Zone der Strafoperation im Donbass geschickt werden.
Ein weiteres Mal will ich unterstreichen, dass ein Versuch, den Konflikt auf gewaltsamem Weg zu lösen nur zu zahlreichen Opfern auf beiden Seiten führen wird.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte sinkt die Disziplin weiter ab und die Menge der nicht kampfbedingten Verluste wächst.
Bei unvorsichtigem Umgang mit der Waffen und Munition starben drei Soldaten des 2. Bataillons der 72. Brigade aufgrund der Explosion einer Granate.
Ein Soldat der 53. Brigade starb bei Montagearbeiten an einem Lastwagen, ein weiterer wurde schwer verletzt.
Im Gebiet von Gejewka, Staniza-Luganskaja-Bezirk, beging ein Soldat der 59. Brigade Selbstmord, indem erst sich mit seiner Dienstwaffe erschoss.
Alle Vorfälle werden sorgfältig gegenüber der übergeordneten Führung sowie den Verwandten der Toten verheimlicht, denen man erklärt, sie seien bei Kampfaufgaben gefallen.
Während der Arbeit einer Kommission des Stabs der Strafoperation wurden in der 72. Brigade festgestellt, dass die Personalausstattung nur 60% des Standards beträgt.
Ursachen dieser Situation sind die Korruption bei den Kommandeuren aller Ebenen sowie die moralische und physische Erniedrigung des Personals, was dann zu Desertionen und Selbstmorden führt.
Außerdem fehlt aufgrund der unzureichenden Ausstattung fast vollständig eine medizinische Versorgung bei den Besatzungstruppen. Einfache Medikamente fehlen.
Seit Anfang Juli sind in der Mehrheit der ukrainischen Einheiten die Fälle von Masernerkrankungen gestiegen. Es werden zahlreiche Fälle von Magen- und Darminfektionen festgestellt, was die Kommandeure „vergessen“ dem übergeordneten Kommando zu berichten.
Nach unseren Informationen ist das 59. Militärhospital in Nowoajdar überfüllt. Die Kranken liegen in Korridoren und Nebengebäuden.
Wir unternehmen unter Berücksichtigung der Situation an der Kontaktlinie die notwendigen Maßnahmen zur Erfüllung unserer Aufgaben zum Erhalt der territorialen Integrität der Republik und des Lebens unserer Bürger.
In der letzten Woche wurden in der Volksmiliz Spezialübungen mit den Einheiten im Hinterland durchgeführt, bei denen Fragen der Organisation der Arbeit bei der rückwärtigen Versorgung unter Feldbedingungen bearbeitet wurden. ….
Die Volksmiliz leistet der Bevölkerung in den Ortschaften an der Kontaktlinie weiter humanitäre Hilfe. In dieser Woche erhielten die Einwohner von Frunse Unterstützung.

de.sputniknews.com: Deutschland ist wohl bewusst: Russland-Sanktionen sind kontraproduktiv – Botschafter:
In Deutschland wächst laut dem russischen Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, das Bewusstsein, dass die Russland-Sanktionen kontraproduktiv sind.
„Ein erheblicher Teil der europäischen Öffentlichkeit ist sich des kontraproduktiven Charakters der Sanktionspolitik gegenüber Russland bewusst und erkennt an, dass es keine Alternative zu einem konstruktiven Dialog mit unserem Land gibt. Diese Tendenz zeichnet sich auch in Deutschland ab. Es ist erfreulich, dass unsere bilaterale Zusammenarbeit in einigen Bereichen heute allmählich ‚auftaut‘“, sagte Netschajew.
Er vermerkte zudem, dass die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und humanitären Beziehungen zwischen Russland und Deutschland früher besser gewesen seien. Nach dem „Krim-Frühling“ seien verschiedene Kooperationsformate „eingefroren“ worden – und zwar nicht auf Initiative des Kremls.
„Wir sind generell gegen Sanktionen, gegen die Blockade eines Dialogs. Dies macht die kolossalen Bemühungen bei der jahrzehntelangen harten Arbeit zum Aufbau einer guten Partnerschaft zunichte“, betonte der Botschafter…

de.sputniknews.com: Kiewer „Fake-Revolution“ aus dem Ausland bezahlt – italienischer Vizepremier:
Der Machtwechsel in der Ukraine ist laut dem italienischen Vizepremierminister Matteo Salvini aus dem Ausland bezahlt worden.
So charakterisierte Salvini gegenüber der „Washington Post“ die Ereignisse des Jahres 2014 in der Ukraine, als es nach mehrmonatigen Protesten in Kiew zu einem gewaltsamen Machtsturz kam. Er stellte diese Ereignisse dem legitimen Referendum auf der Halbinsel Krim gegenüber, wo die absolute Mehrheit der Bürger für den Beitritt zu Russland gestimmt hatte.
„Vergleichen Sie das mit der Fake-Revolution in der Ukraine. Sie war im Wesentlichen eine Pseudorevolution, gesponsert von ausländischen Kräften“, sagte der Politiker.
Es gebe in der Welt einige historisch russische Zonen mit russischer Kultur und Traditionen, die legitim der Russische Föderation angehören würden.
„Dort wurde ein Referendum abgehalten und 90 Prozent der Menschen haben sich für die Rückkehr der Krim in die Russische Föderation ausgesprochen“, antwortete der Politiker auf die Worte des Journalisten, dass die Abstimmung gefälscht worden sei.
Zuvor hatte Salvini erklärt, dass die italienischen Behörden in Brüssel die Aufhebung der antirussischen Sanktionen bis Ende des Jahres diskutieren wollen.

Dan-news.info: „Der SBU hat Vertretern der DVR am 18. Juli die Leiche eines Mannes, des Einwohners von Donezk Andrej Gordejew übergeben, der 2014-2015 in der Volksmiliz war. Er machte über die sozialen Netze Bekanntschaft mit einer Frau aus Mariupol, entschied sich, sein weiteres Schicksal mit ihr zu verbinden und fuhr am 14. Juli zu ihr“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Das Kommando der DVR teilte mit, dass an der Leiche des Getöteten ein Kugeleinschlag an der linken Schulter und ein Austritt rechts an den Rippen zu sehen waren. Dies zeugt davon, dass dem Mann von oben in die Seite geschossen wurde. Es ist anzunehmen, dass er dabei wahrscheinlich kniete, seine Hände waren hinter dem Rücken. An den Händen waren tiefe Einschnitte zu sehen. Weitere Wunden von Feuerwaffen gibt es nicht.
Zuvor hatte das Kommando der OOS mitgeteilt, dass die Miliz angeblich den Mann mit einem Schuss in den Rücken getötet hätte, als er versuchte auf die Seite der Ukraine überzugehen. Die Leiche des Mannes wurde in die Leichenhalle eines Krankenhauses in Mariupol gebracht. Die DVR hatte diese Information des Kommandos der OOS zuvor dementiert.

Ukrinform.ua: Kultbauten für Militärzwecke in der Ostukraine: US-Außenminister Mike Pompeo nennt das „inakzeptabel“.
US-Außenminister Mike Pompeo hat die Tatsache, dass die prorussischen Kräfte Kirchen der religiösen Minderheiten als Militärobjekte nutzen, als „inakzeptabel“ bezeichnet.
Das sagte er in einem Interview für Voice of America. Der Außenminister betonte weiter, dass die USA das ukrainische Volk nach wie vor unterstützt. „Unsere Administration nimmt eine sehr harte Position ein. Wir haben ukrainischen Kräften Hilfe geleistet, die die vorherige Administration verweigerte. Wir sind der Meinung, dass das Voraussetzungen für die erfolgreiche Durchführung der Wahlen in der Ukraine 2019 schafft“, so Pompeo.
Die Terroristen in den besetzten Gebieten der Ostukraine richten in den Kultbauten Kasernen und Stäbe ein. Am 6. Juli 2018 schlossen sie eine protestantische Kirche in Makjewka, am 10. Juli eine Kirche des Kiewer Patriarchats der Ukrainischen Orthodoxen Kirche in Donezk und am 26. Juni eine Moschee in Donezk.

de.sputniknews.com: Traditionelle Sommerpressekonferenz: Merkel spricht von Trump und Putin.
Bei der Pressekonferenz am Freitag in Berlin hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel Stellung zum letzten Gipfeltreffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-Amtskollegen Donald Trump sowie zur ständigen Kritik des amerikanischen Präsidenten an Deutschland genommen.
Das zweite Treffen zwischen Putin und Trump bezeichnete die Bundeskanzlerin als begrüßenswert. „Immer wenn gesprochen wird, ist es gut für alle. Gerade zwischen diesen Ländern“.
Merkel kommentierte die ständigen Attacken des US-Präsidenten auf Berlin wegen der Militärausgaben sowie des angeblichen US-Handelsdefizits mit Deutschland. „Ich nehme das erstmal zur Kenntnis“, so die Kanzlerin.
Sie habe nicht „die Forschung nach der Motivation“ Trumps gemacht, sondern versuche „mit meinen Argumenten zu antworten“. „So versuche ich einfach, mich mit der Kritik auseinanderzusetzen, aber auch noch eigenständige souveräne Antworten zu geben“.
Zuvor hatte Trump Berlin wegen des Gaspipeline-Deals mit Moskau scharf kritisiert. Washington wolle „gegen Russland schützen“, Deutschland sei jedoch „vollständig von Russland kontrolliert“, weil es „60 bis 70 Prozent seiner Energie aus Russland und der neuen Pipeline“ bekommen würde.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen und im Jahr 2019 in Betrieb genommen werden.

Abends:

de.sputniknews.com: Janukowitschs Ex-Pilot: Helikopter mit Präsident an Bord sollte abgeschossen werden.
Der Hubschrauber mit Präsident Viktor Janukowitsch an Bord, der nach dem Umsturz in Kiew im Februar 2014 von Charkow nach Donezk unterwegs war, sollte nach Angaben von Janukowitschs Pilot Arkadi Jaroschtschuk abgeschossen werden. Das schrieb Witali Serdjuk, Anwalt des ehemaligen ukrainischen Präsidenten Janukowitsch, am Freitag auf Facebook.
Dabei berief er sich auf Angaben des Piloten selbst. Zuvor hatte sich ein ukrainisches Gericht geweigert, Serdjuk im Prozess gegen Janukowitsch aussagen zu lassen. Die ukrainische Justiz wirft dem Ex-Staatschef Hochverrat vor.
Zudem veröffentlichte der Anwalt ein Gespräch zwischen der Hubschrauber-Besatzung und einem militärischen Fluglotsen:
„Wichtige Mitteilung für Sie. Auf Anordnung des kommissarischen Präsidenten (Alexander Turtschinow – Anm. d. Redaktion) müssen sie nach Charkow umkehren. Sonst wird gezieltes Feuer auf Ihre Maschine eröffnet.“
Der Pilot habe geantwortet, das sei wegen komplizierter Wetterbedingungen nicht mehr möglich. Nach einer Wiederholung des Befehls habe der Lotse den Flug nach Donezk doch noch genehmigt, hieß es.
Jaroschtschuk teilte ferner mit, dass zur Gewährleistung der Sicherheit des Präsidenten noch vor dem Start beschlossen wurde, ihn an Bord einer Begleitmaschine auszufliegen. An Bord des Hubschraubers Nr. 1 seien Leibwächter geflogen.
Am 22. Februar brachte ein russisches Sondereinsatzteam Janukowitsch vom Gebiet Donezk auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim (damals noch ukrainisch – Anm. d. Red.) in Sicherheit. Derzeit lebt der ukrainische Ex-Präsident in russischem Exil.

de.sputniknews.com: Putin-Merkel-Telefonat: Internationale Fragen im Fokus – Kreml
Der russische Präsident Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Freitag miteinander telefoniert, wie der Kreml mitteilte.
„Ein Telefongespräch zwischen Russlands Präsident, Wladimir Putin, und der deutschen Bundeskanzlerin, Angela Merkel, hat stattgefunden. Dabei wurden einige Fragen der internationalen Agenda sowie regionale Probleme besprochen“, hieß es.
Merkel hat am Freitag in Berlin ihre traditionelle Sommerpressekonferenz gegeben. Zu den zentralen Themen sollen neben dem Flüchtlingsproblem auch Fragen der Innen- und Außenpolitik gehört haben.

de.sputniknews.com: Südrussland: Unbekannte greifen Polizeistreife an – zwei Beamte erschossen.
In der südrussischen Provinz Dagestan haben Unbekannte eine Polizeistreife überfallen. Ein Polizeibeamter ist in Folge des Angriffes noch am Tatort gestorben, ein weiterer ist seinen schweren Verletzungen später erlegen.
Der Angriff hat sich in der Stadt Kizilurt der islamisch geprägten Provinz Dagestan im Süden Russlands ereignet.
Wie eine Quelle in den Sicherheitskreisen der Provinz gegenüber Sputnik aussagte, seien die Angreifer auf der Flucht.
„Unbekannte haben auf der Straße in der Nähe der Stadt Kizilurt eine Einheit der Verkehrspolizei angegriffen. In Folge des Gefechtes wurde ein Polizist getötet, ein anderer wurde schwer verletzt“, sagte die Quelle zunächst.
Später wurde präzisiert, dass auch der schwer verletzte Beamte gestorben ist.
Im Moment ist noch nicht bekannt, ob der Angriff in Verbindung mit islamistischen Terrorgruppierungen stehen könnte.
Die gesamte Mannschaftsstärke des Innenministeriums in der Provinz sei alarmiert worden und würde nach den Angreifern suchen.
In der südrussischen, islamisch geprägten Republik Dagestan kommt es immer wieder zu Anti-Terror-Einsätzen russischer Spezialkräfte, nicht selten sind diese Operationen gegen Anhänger des IS gerichtet.

de.sputniknews.com: Im Wert von 200 Mio. Dollar: USA beginnen mit Lieferungen von Kriegstechnik an Kiew.
Das US-Verteidigungsministerium soll mit der Bereitstellung von 200 Millionen Dollar für die ukrainischen Streitkräfte begonnen haben. Damit soll amerikanische Kriegstechnik eingekauft werden. Dies teilte die ukrainische Botschaft in Washington am Freitag mit.
„Die entsprechenden Institutionen des Verteidigungsministeriums der USA haben bereits die Verfahren der Vertragsabschlüsse für die Lieferung der Militärtechnik sowie für die Erbringung von Dienstleistungen für die ukrainische Verteidigungsindustrie im Jahr 2018 begonnen“, heißt es in der Mitteilung.
Die Botschaft verwies darauf, die Vereinigten Staaten hätten die Entscheidung getroffen, 200 Millionen US-Dollar für die Stärkung der Sicherheit und der Verteidigung der Ukraine im Haushaltsjahr 2018 bereitzustellen. Die Finanzmittel sollen für die Bereitstellung von Militärtechnik und von Militärausrüstung, anderer Ausrüstung und militärischen Dienstleistungen sowie für logistische Versorgung und Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte ausgegeben werden.
Laut der Mitteilung zeugt die Entscheidung Washingtons, die Finanzmittel durch das Pentagon 2018 zuzuweisen, von der Unveränderlichkeit der US-Position in Bezug auf die Unterstützung der Ukraine und von der Anerkennung dessen, dass Kiew sich konsequent auf dem Weg der Reformen des Sicherheits- und Verteidigungssektors weiter bewegt.
Russland hatte mehrmals vor Waffenlieferungen an die Ukraine gewarnt und betont, dass dies nur zur Eskalation des Konfliktes im Donbass führen würde. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte darauf hingewiesen, Waffenlieferungen von außen würden nicht zur Beilegung des Konflikts im Donbass und zur Umsetzung der Minsker Abkommen beitragen. Laut dem russischen Vizeaußenminister Grigori Karassin ist Moskau wegen der geplanten Lieferung von letalen Waffen an die Ukraine besorgt.
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen haben sich seit 2014 im Zuge der Ukraine-Krise rapide verschlechtert. Der Westen hatte Russland vorgeworfen, sich in die innenpolitischen Angelegenheiten der Ukraine einzumischen, und Sanktionen verhängt. Moskau hat wiederholt betont, Russland sei keine Partei des innerukrainischen Konfliktes; es beteilige sich nicht am Geschehen im Donbass und sei daran interessiert, dass die Ukraine ihre politische und wirtschaftliche Krise überwinden würde.

Standard

Presseschau vom 19.07.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

de.sputniknews.com: Kluft zwischen Moskau und Washington wird kleiner – russischer Botschafter in USA:
Bei den Gesprächen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem Amtskollegen Donald Trump hat sich die „Kluft
Der Diplomat sagte, dass ihm das Treffen gefallen habe: „Es scheint, dass beide Präsidenten ein Gespür füreinander entwickelt haben.“
Das Gespräch zwischen den Staatsoberhäuptern sei offen und ernst gewesen, fügte der Diplomat hinzu.
Laut Antonow hat Trump Putin während der Verhandlungen tatsächlich zugehört, obwohl das wiederum nicht bedeute, dass er mit allem einverstanden gewesen sei.
„Diese gewaltige Kluft im Verständnis der Probleme bei den bilateralen Beziehungen als auch internationalen Problemen ist wohl kleiner geworden“, betonte der Botschafter.
Moskau werde Trump künftig beim Aufbau der bilateralen Beziehungen helfen, fügte er hinzu.
Das erste Vollformat-Treffen zwischen Putin und Trump fand am 16. Juli in Helsinki statt. Die Verhandlungen dauerten fast vier Stunden.

Dnr-news.com: Ukrainische Medien beschuldigten Timoschenko des Versuchs, zum Treffen Trump-Putin zu kommen
Die ehemalige Premierministerin der Ukraine und Vorsitzende der „Vaterlandspartei“ Julia Timoschenko hatte versucht, durch amerikanische Lobbyisten zum Treffen zwischen den Präsidenten der USA und der RF Donald Trump und Wladimir Putin zu kommen. Dies berichtete am Mittwoch die ukrainische Ausgabe „Glawkom“, Timoschenko selbst dementierte diese Information.
Nach Angaben von „Glawkom“ hatte der amerikanische Lobbyist Bob Livingstone, Vertreter des Unternehmens The Livingstone Group, in einem Brief, der sich in den Händen der Redaktion befindet, erklärt, dass Timoschenko beabsichtige, Mitte Juli Washington zu besuchen, um eine „Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine“ zu erörtern. Der entsprechende Brief wurde Anfang Juli im US-Justizministerium registriert, wie es die amerikanische Gesetzgebung zur Registrierung ausländischer Vertreter verlangt.
Livingstone schreibt in dem Brief auch, dass Timoschenko bereit sei, am Treffen von Trump und Putin teilzunehmen, wenn dies nützlich sei, schreibt die ukrainische Zeitung. Unter Berufung auf Quellen in diplomatischen Kreisen berichtet die Zeitung, dass ein solches Schreiben nur an das Weiße Haus gerichtet sein konnte, das nun alle Fragen im Zusammenhang mit den Beziehungen zu Russland überwacht.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber der Lobby-Dienste das Unternehmen Innovative Technology & Business Consulting ist.Im Rahmen eines Jahresvertrages zahlt der Kunde 50.000 Dollar pro Monat an die Livingstone Group.
Timoschenko dementierte in ihren Kommentaren zur Publikation diese Informationen und nannte den Brief eine „Fälschung“.
„Wir werden nach diesen Leuten suchen, werden diese Information widerlegen und werden fordern, dass sie sie auch dementieren. Wir haben keinerlei Verträge unterzeichnet. Dies ist eine Spezialoperation zu meiner Diskreditierung, da die Information nicht wahr ist. Ich betrachte das als Fälschung“, schrieb die ehemalige Premierministerin der Ukraine.

de.sputniknews.com: Vergiftung von Amesbury: Unabhängige Experten entnehmen Proben am Vorfallort.
Experten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) haben nach eigenen Angaben Proben von der Substanz entnommen, mit der sich zwei Menschen im britischen Amesbury vergiftet hatten.
Wie die OPCW berichtet, ist das Expertenteam auf Antrag Großbritanniens eingesetzt worden, um die Substanz, die vermutlich einen Menschen getötet und bei einem anderen Menschen gravierende Gesundheitsschäden verursacht hatte, objektiv zu identifizieren.
„Die entnommenen Proben sollen in zwei spezialisierte OPCW-Labors geschickt werden. Sobald die Analyseergebnisse fertig sind, wird ein entsprechender Bericht an das Vereinigte Königreich geschickt“, hieß es aus der OPCW.
Die Fachleute haben am heutigen Mittwoch die erste Phase ihrer Arbeit abgeschlossen und Großbritannien verlassen.
Wie die britische Polizei zuvor berichtet hatte, wurde im Haus des betroffenen Charlie Rowley in Amesbury ein Behälter für Nervengas entdeckt. Laut Medienberichten handelte es sich um eine Parfümflasche.
Am 4. Juli hatte die britische Polizei einen „ernst zu nehmenden Vorfall“ in Amesbury gemeldet, wo zwei Menschen „unter dem Einfluss einer unbekannten Substanz standen“. Die beiden seien in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
Wie Scotland Yard später bestätigte, hatten sich der 45-jährige Mann und seine 44-jährige Lebensgefährtin mit dem gleichen Stoff vergiftet wie der ehemalige GRU-Oberst Sergej Skripal und seine Tochter Julia.
Die Frau starb vier Tage später im Krankenhaus von Salisbury an den Vergiftungsfolgen. Der Mann kam am 10. Juli wieder zu Bewusstsein.
Unweit vom Wohnort der verstorbenen Frau hatten sich im März der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter mit Nervengas vergiftet.
London machte Russland dafür verantwortlich. Moskau wies die Anschuldigung als völlig haltlos und unbegründet zurück.

de.sputniknews.com: Moskau kritisiert Deutsche-Welle-Video für Nazigruß.
Das russische Außenministerium hat ein Video über die Behandlung verwundeter ukrainischer Soldaten in Deutschland wegen eines aufgezeichneten Nazigrußes kritisiert.
„Wir wurden auf ein von der russischsprachigen Redaktion der Deutschen Welle gedrehtes Video über die Behandlung verwundeter ukrainischer Militärs in Deutschland aufmerksam“, sagte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Mittwoch in Moskau.
„In der 50. Sekunde ist deutlich zu sehen, wie ein sogenannter Militär die Hand zum Nazigruß hebt. Darauf wiesen russische Internet-Nutzer hin, für die solche Sachen unannehmbar sind.“ Dabei geht es um die Behandlung von Angehörigen eines der berühmt-berüchtigten Freiwilligen-Bataillone.
Darüber hinaus seien Diplomaten über einen Kommentar der Deutschen Welle unter der Publikation erstaunt gewesen, wonach die Behauptung, dass in dem Video ein Nazigruß gezeigt werde, nicht der Wirklichkeit entspreche. In diesem Zusammenhang fragte Sacharowa, ob dieser journalistischen Erklärung eine entsprechende Expertise des Videos zugrunde liegt.
„Wir sprechen immer wieder von zunehmenden neonazistischen Stimmungen in der Ukraine. Darüber werden sich selbst jene klar, die alles, was in der Ukraine geschieht, uneingeschränkt unterstützen“, kritisierte die Sprecherin.
Die ukrainischen Behörden hatten Sowjetsoldaten mit Mitgliedern der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der in Russland verbotenen Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) gleichgesetzt, die während des Zweiten Weltkrieges mit Hitler kollaboriert und mit Massenmorden auf dem Territorium der Ukraine zu tun gehabt hatten. Die Werchowna Rada verabschiedete sogar ein Gesetz, das alle Personen, die 1917-1991 gegen das kommunistische Regime kämpften, als „Kämpfer für Freiheit und Unabhängigkeit der Ukraine“ einstuft.

de.sputniknews.com: Ukraine: Bürgermeister droht Schuldirektoren Kündigung „wegen Liebe zu Russland“ an.
Der Oberbürgermeister der ukrainischen Stadt Dnipro (vormals Dnepropetrowsk), Boris Filatow, hat Schuldirektoren „wegen der Liebe zum benachbarten Staat“ mit der Kündigung gedroht. Er habe gleich nach dem Amtsantritt Dossiers über Direktoren und sonstige leitende Schulkräfte gesammelt, schrieb Filatow auf Facebook.
„Nun ist es im dritten Jahr meiner Amtszeit (als OB) soweit (…). Mehr als 30 (!) Prozent der Bewerber haben seit 2014 in den sozialen Netzwerken oder nicht öffentlich separatistische Stimmungen unterstützt, ihr eigenes Land verschmäht und eine starke Liebe zu einem Nachbarstaat (Russland – Anm. d. Red.) gezeigt.“
Filatow zufolge waren einige auf Facebook für die Ukraine und im russischen sozialen Netzwerk Odnoklassniki für Donezk, Lugansk und Russland. „Jetzt werden sie alle gefeuert bzw. nicht mehr angestellt.“ Sanktionen gegen solche Direktoren würden „juristisch tadellos“ angewandt werden, betonte der OB.
Zudem empfahl er Schuldirektoren, die eine prorussische Position beziehen, sich lieber nicht zu bewerben. Filatows Post wurde bereits vom ukrainischen Innenminister Arsen Awakow gelikt.

vormittags:

de.sputniknews.com: Russlands Botschafter hält US-Invasion in Venezuela für möglich.
Der russische Botschafter in Venezuela, Wladimir Sajemski, hält ein militärisches Eingreifen der USA in Venezuela für möglich. „Dieses Szenario ist leider real“, sagte Sajemski gegenüber russischen Nachrichtenagenturen.
„Sie haben bestimmt die Meldungen gesehen, die vor ein paar Wochen erschienen sind, als eine ausländische Nachrichtenagentur Informationen veröffentlicht hatte, wonach US-Präsident Donald Trump im Mai des vergangenen Jahres mit seinen Beratern ernsthaft eine Militäroperation als Reaktion auf die Lage in Venezuela erörtert hatte“, fügte er hinzu
Das Weiße Haus habe diese Informationen später aber bestritten und gesagt, diese Option sei nicht in erster Linie in Betracht gezogen worden. „Leider ist es immer Teil der US-Position, dass alle Szenarios auf der Tagesordnung bleiben, auch ein Gewalt-Szenario.“
Auch die Gefahr, dass die venezolanische Opposition eine „Farbrevolution“ versuche, bleibe weiterhin hoch.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Losowoje wurde mit Granatwerfern beschossen.

de.sputniknews.com: Mögliche Konfrontation zwischen Iran und Israel in Syrien – Russland besorgt:
Russland ist wegen einer möglichen Militärkonfrontation zwischen iranischen und israelischen Kräften in Syrien besorgt und tut alles Mögliche, um diese Situation nicht zuzulassen. Dies erklärte der russische Botschafter im Iran, Lewan Dschagarjan, am Mittwoch.
„Vor allem möchte ich daran erinnern, dass die iranische Militärpräsenz auf dem syrischen Territorium legitim ist. Die Iraner befinden sich dort, wie auch die russischen Militärs, auf Einladung der rechtmäßigen Regierung der Arabischen Republik Syrien und beteiligen sich an der Operation zur Liquidierung von Terrorkämpfern. Manchmal entstehen tatsächlich Kollisionen, und wir sind natürlich wegen einer möglichen Konfrontation zwischen den iranischen und israelischen Kräften in Syrien besorgt“, erklärte Dschagarjan in einem Interview mit der Zeitung „Kommersant“.
Ihm zufolge tut Russland „alles Mögliche, um dies, (…) die Entfaltung des Konfliktes, nicht zuzulassen“.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 18. Juli 3:00 Uhr bis 19. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Jasinowataja, Dokutschajewsk, Dolomitnoje, Golmowskij, Spartak.
In der Folge eines nächtlichen Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowoluganskoje in Richtung Dolomitnoje wurden folgende Häuser in Golmowskij beschädigt:
– Archipow-Straße 3/2 – Dach und eine Wasserleitung wurden beschädigt;
– Sagorodnaja-Straße 4/8 – die Fensterverglasung wurde beschädigt;
– Bolnitschnaja-Straße 15 – die Fassade des Hauses wurde durch Splitter beschädigt.
Nach genauen Informationen wurden
durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 17.07.2018 auf Dokutschajewsk folgende Häuser beschädigt:
– Watutin-Straße 3/7 – Verglasung beschädigt;
– Watutin-Straße 3/11 – Verglasung beschädigt.
In Folge von Besch
uss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Dokutschajewsk wurden Produktionseinrichtungen eines erdölverarbeitenden Betriebs des staatlichen Unternehmens „Donezkawtogas“ beschädigt:
– Benzin-Diesel-
Anlage (2 Treffer D-20 und 10cm);
– Behälter für 2000 Kubikmeter – durch Splitter wurden 6 Quadratmeter beschädigt;
– 4 Quadratmeter Wände und 2 Kunststoffrahmen am Verwaltungsgebäude wurden beschädigt;
– Metallrohr eines Ofens 0,5 Quadratmeter.
Opfer unter der
Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 86.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abg
feuerten Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht..
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abge
feuerten Geschosse 109.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Ukraine nimmt Produktion von Munition nach Nato-Standards auf – „Ukroboronprom“:
Der ukrainische Betrieb „Impuls“, der zum staatlichen Rüstungskonzern „Ukroboronprom“ gehört, hat die Serienproduktion von Munition nach den Nato-Standards gestartet. Das teilte der Pressedienst des Konzerns am Donnerstag mit.
Wie es heißt, handelt es sich hierbei um Munition PGOF-40, die den Nato-Standards entsprechen soll. Diese sei für 40-Millimeter-Schnellfeuer-Granatwerfer bestimmt, deren Zusammenbau jetzt manuell erfolge.
Zudem soll das Werk zurzeit an der Erhöhung des Produktionsumfangs von Munition gearbeitet haben und zwar, mittels der Mechanisierung und Einführung neuer Technologien.
Unter anderem habe das Werk die Produktion inerter Munition PGI-40 erschlossen, die für das Einschießen von Schnellfeuer-Granatwerfern sowie für die Ausbildung der Bedienungsmannschaften bestimmt sei, heißt es.
Zugleich befinde sich die Erschließung der Herstellung von Munition VOG-25V für Unterlaufgranatwerfer im Anfangsstadium.
Ende September 2017 hatte der US-Sondergesandte für die Ukraine, Kurt Volker, erklärt, dass Kiew noch nicht bereit sei, der Nato beizutreten. Des Weiteren hatte der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am 29. August 2017 verkündet, die Ukraine habe weder etwas mit der Europäischen Union noch mit der Nato zu tun. Davor hatte Präsident Petro Poroschenko die Absicht bekräftigt, ein landesweites Referendum über den Nato-Beitritt durchzuführen, und die Nato-Mitgliedschaft als das Hauptanliegen Kiews bezeichnet.
Das ukrainische Parlament hatte im Dezember 2014 den blockfreien Status des Landes per Gesetzesänderung aufgehoben. Laut der neuen Militärdoktrin soll die Ausstattung der ukrainischen Streitkräfte bis 2020 gänzlich mit der Nato-Kriegstechnik kompatibel sein. Das bedeutet praktisch, dass die Ukraine wieder Kurs auf Mitgliedschaft in der Nordatlantikallianz nimmt.
Im Dezember 2015 hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bei einem Besuch in Brüssel eine Roadmap zur militärtechnischen Zusammenarbeit seines Landes mit der Nato unterzeichnet.

de.sputniknews.com: „Ungeheuerlich“: Browder zu Reaktion des Weißen Hauses auf Russlands Vorschlag
Der Chef der Stiftung Hermitage Capital, William Browder hat allein die Idee als ungeheuerlich bezeichnet, dass der US-Präsident Donald Trump bereit sei, die Möglichkeit zu erörtern, ihn und sein Team an Russland auszuliefern.
„Die Idee, dass das Weiße Haus, dass Donald Trump die Auslieferung dieser Leute und meiner Person an die Russen in Betracht ziehen können, ist einfach ungeheuerlich. Das ist im Grunde Verrat – patriotische Leute auszuliefern, die versucht haben, richtig aufzutreten“, sagte er am Donnerstag gegenüber dem TV-Sender Fox News.
Browder meinte, dass die Trump-Administration eine solche Möglichkeit überhaupt hätte ausschließen müssen.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, hatte am Mittwoch erklärt, Trump beabsichtige, seine Berater in Bezug auf die Möglichkeit zu konsultieren, dass die russische Seite mehrere amerikanische Bürger verhört.
Zuvor hatte der russische Staatschef während der Pressekonferenz nach dem Gipfeltreffen mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump in Helsinki den amerikanischen Ermittlungsorganen vorgeschlagen, im Fall der der Hacker-Attacken bei den Wahlen in den USA beschuldigten 12 Bürger Russlands zusammenzuarbeiten. Putin betonte dabei, dass dann von der amerikanischen Seite ähnliche Schritte nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit erwartet würden. Und zwar würde die russische Seite erwarten, dass in den USA im Beisein von russischen Ermittlungsbeamten jene Personen verhört werden, darunter Vertreter der US-Geheimdienste, die Moskau verdächtige, Verbrechen auf dem Territorium der Russischen Föderation begangen zu haben.
Zu den amerikanischen Beamten, die Russland zum Fall des in der Russischen Föderation in Abwesenheit wegen Steuerhinterziehung zu neun Jahren Haft verurteilten Chefs der Stiftung Hermitage Capital, William Browder, gern vernehmen würde, gehört zum Beispiel der Ex-US-Botschafter in Russland Michael McFaul, wie der Chef der Verwaltung der Generalstaatsanwaltschaft Russlands, Alexander Kurennoi, zuvor der Presse mitgeteilt hatte.

Dnr-online.ru: In Surgres werden die Probleme der Wasserversorgung gelöst.
Während einer langen Zeit war eines der drängenden Probleme für die Ortschaften des Donbass die Wasserversorgung für die Verbraucher in der Sommerzeit. Die Regierung der DVR hat sich ernsthaft um die Lösung dieser Frage gekümmert, in einem kurzen Zeitraum gelang es, eine Wasserversorgung rund um die Uhr für eine Reihe Städte und Ortschaften zu organisieren. Darüber sprach in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Bürgermeister von Charzysk Alexandr Lewtschenko.
„In Charzysk wie auch in Surgres, Ilowowajsk und anderen Ortschaften wurde in der Vorkriegszeit 15 bis 16 Jahre lang Trinkwasser nach einem stundenweisen Zeitplan geliefert. Beispielsweise im alten Teil von Surgres gab es überhaupt nur einmal am Tag Wasser von 17:00/18:00 bis 22:00/23:00. Stellen Sie sich das vor, heute im 21. Jahrhundert, und die Menschen erhalten einmal am Tag Wasser! Dabei gab es keine ernsthaften Erklärungen für diese Praxis.
Deshalb hat das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko die Aufgabe gestellt, alles Mögliche zur Herstellung einer Wasserversorgung rund um die Uhr zu tun. Dazu wurden Ende Oktober 2015 die notwendigen Maßnahmen ergriffen und Charzysk und Ilowajsk begannen rund um die Uhr Wasser zu erhalten. In Surgres erfolgt die Wasserversorgung zurzeit noch nach einem Zeitplan. Reparaturarbeiten an den Wasserversorgungsnetzen werden vorgenommen, Abschnitte von Wasserleitungen werden ausgetauscht, Verschlussarmaturen. Alles geschieht, um die Wasserverluste zu minimieren, was es erlauben wird, Wasser rund um die Uhr zu liefern“, kommentierte Alexandr Lewtschenko.

de.sputniknews.com: FBI-Chef kommentiert Putins Angebot an Trump:
Der FBI-Direktor Christopher Wray hat beim Sicherheitsforum in Aspen (Staat Colorado) die Möglichkeit von Russlands Beteiligung an den Ermittlungen zur Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 kommentiert.
Der Moderator erwähnte Putins Angebot, US-Agenten nach Russland reisen zu lassen, um den Vernehmungen der Verdächtigen durch russische Ermittler beizuwohnen, und fragte den FBI-Chef, ob er oder das Justizministerium solch eine Möglichkeit in Betracht ziehen würde.
„Ich denke, ich werde dies dem Sonderermittler Mueller überlassen“, antwortete Wray.
Der Moderator setzte fort und fragte ihn, ob er sich überhaupt eine Welt vorstellen könne, wo Russland Verdächtige befragen dürfte.
„Ich sage niemals nie, aber dies steht bestimmt nicht hoch auf der Liste unserer Ermittlungstechniken“, scherzte der FBI-Chef.
Er fügte dem hinzu, seine Stellungnahme bezüglich der angeblichen „Einmischung“ Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 habe sich nicht geändert. Er nannte Russland den „aggressivsten Akteur“ im Bereich des „Säens von Zwietracht und Entzweiung“.
Beim Helsinki-Gipfel zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-Amtskollegen Donald Trump schlug Putin vor, dem Sonderstaatsanwalt Mueller mit dem Verhör der neulich im Rahmen der Wahleinmischungsermittlungen angeklagten russischen Offiziere zu helfen, indem russische Ermittler in der Anwesenheit der Vertreter von Muellers Team die verklagten Mitarbeiter der Geheimdienste vernehmen würden.
Im Austausch würde der Kreml Hilfe von US-Ermittlern bei den Gerichtsverfahren gegen einige Amerikaner verlangen. Darunter nannte er die Firma „Hermitage Capital“ von William Browder, die etwa 1,5 Milliarden Dollar in Russland verdient und die Steuern hinterzogen habe.

de.sputniknews.com: Diplomatisches Eigentum in USA: Weiterhin kein Zugang – Russlands Botschafter
Dem russischen Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, ist nach seinen eigenen Worten verweigert worden, das von den USA angeeignete diplomatische Eigentum Russlands zu betreten.
„Der Dialog verläuft schlecht“, sagte Antonow in Beantwortung einer Frage in Bezug auf den Dialog über das diplomatische Eigentum.
„Wir kämpfen und werden weiter kämpfen … Zum jetzigen Zeitpunkt darf ich nicht einmal nachschauen“, erklärte Antonow am Donnerstag gegenüber Journalisten vor Beginn einer Beratung im Außenministerium.
Dabei scherzte der Diplomat, er könne nicht einmal prüfen, ob „Stühle und Kronleuchter“ noch in Ordnung seien.
Laut Antonow hat Russlands Außenminister Sergej Lawrow die Frage nach dem Zugang zum diplomatischen Eigentum „sehr tatkräftig und entschieden“ gestellt.
Anfang September 2017 waren die Gebäude des russischen Generalkonsulats in San Francisco, der Handelsvertretung in Washington und Räumlichkeiten der Handelsvertretung in New York auf Forderung des US-Außenministeriums der amerikanischen Seite übergeben worden. Das amerikanische Außenministerium hatte zuvor die Schließung des russischen Konsulats in San Francisco, des Gebäudes der Handelsvertretung in Washington und gemieteter Räumlichkeiten der Handelsvertretung in New York bis zum 2. September gefordert.
Dies geschah als Reaktion auf den russischen Vorschlag, die Anzahl der Mitarbeiter diplomatischer Missionen der USA in Russland zu reduzieren und mit der Mitarbeiterzahl russischer diplomatischer Vertretungen in den USA in Einklang zu bringen. Der Zugang in das Gebäude des Generalkonsulats ist seitdem für russische Diplomaten faktisch gesperrt.

de.sputniknews.com: Experte prophezeit Kiew eine Müll-Apokalypse.
In der Nähe von Kiew lauert eine große ökologische Katastrophe, wie der Direktor des Kiewer Ökologischen und Kulturellen Zentrums Wladimir Borejko in einem Interview mit dem Portal „Obozrevatel“ berichtet hat.
Es handle sich um die Festmülldeponie in Podgorzy nahe der ukrainischen Hauptstadt, die seit mehr als 30 Jahren funktioniere. Dort hätten sich zehn Millionen Tonnen von Abfällen angesammelt, die Höhe des Müllbergs sei auf 90 Meter gestiegen, was der Höhe eines 27-stöckigen Gebäudes entsprechen soll. Die Deponiefläche betrage derzeit 63,7 Hektar.
Borejko äußerte seine Befürchtungen, dass aufgrund eines fehlenden Betongerüsts Regen, der durch die Abfälle lecke, in die unterirdischen Gewässer gelange und sie vergifte.
„Es (das Grundwasser unter der Deponie) enthält verschiedene Säuren, Laugen, schädliche Mikroben, Ölprodukte, Schwermetalle usw. Tatsächlich ist es eine ökologische Katastrophe mit einem Radius von 10-15 Kilometern um die Deponie“, erklärte der Experte.
Er fügte hinzu, dass der Erdwall, der die Deponie umgibt, durchbrechen könne, und dann würde das Ausmaß der Umweltkatastrophe noch viel größer sein.

de.sputniknews.com: EU-Parlamentarier nennt Faktor für Änderung von Lettlands antirussischer Haltung:
Sollten sich die Beziehungen zwischen Moskau und Washington verändern, wird auch die Haltung Lettlands gegenüber Russland anders sein. Dies erklärte der lettische Abgeordnete im Europäischen Parlament, Miroslaw Mitrofanow, in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Rubaltic.
Um die Beziehungen zwischen Russland und Lettland zu verbessern, sei eine ganze Reihe von Aktivitäten nötig – der wichtigste Faktor aber sei die Verbesserung der Beziehungen zwischen Moskau und Washington, so Mitrofanow.
„Sehen Sie, die lettische Elite fühlt die Stärke, und wenn sich die Beziehungen zwischen Russland und den USA verändern, wird sie wenigstens ihre Beziehungen zu Russland anders gestalten. Viele werden überrascht sein, wieso die Menschen, die bis vor kurzem alles, was russisch ist, hassten, ihre Einstellung völlig ändern.“
Ferner habe der Parlamentarier betont, dass es für die lettischen Behörden immer typisch gewesen sei, sich „vor den Mächtigen zu beugen“. Diese Situation habe in all den fünfzig Jahren der Existenz Lettlands im Bestand der Sowjetunion beobachtet werden können:
„Wenn es vorteilhaft war, die Ausrichtung zu ändern und ‚sich vor den Mächtigen zu beugen‘, haben die lettischen herrschenden Kreise dies immer getan. Außerdem gab es die 50-jährige Sowjetperiode, als ein absolut konfliktfreies Zusammenwirken der lettischen Elite mit dem Sowjetregime zu sehe war. Zu Beginn der 1990er Jahre gab es dann eine scharfe und völlige Neuorientierung derselben Menschen auf die Annäherung an den Westen sowie den Übergang zu antirussischen Positionen“, unterstrich Mitrofanow.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Beitritt den baltischen Staaten zur Europäischen Union und zur NATO hat sich ihr Verhältnis zu Moskau erheblich verschlechtert.
In der letzten Zeit sind immer öfter Erklärungen von Politikern aus den baltischen Ländern über eine wachsende Bedrohung vonseiten Russlands zu hören. 2016 hatten die Nato-Länder beim Gipfel in Warschau beschlossen, Militärkontingente in Lettland, Litauen, Estland und Polen zu stationieren.
Moskau hat bereits mehrmals beteuert, dass es keinen Angriff auf jegliches Nato-Land plant. Doch die Allianz nutzt die Hysterie der baltischen Länder, um ihre Präsenz an den russischen Grenzen zu rechtfertigen.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR zur Lage am 19. Juli 2018:
In den letzten 24 Stunden ist die Lage unverändert angespannt geblieben.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers Klotschkow einen Mörserbeschuss von Wohngebieten von Dokutschajewsk durchgeführt, auf das vier Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und drei des Kalibers 82mm abgefeuert wurden. Aktiv wurden Schützenpanzerwaffen verwendet. Es wurden 50 Schüsse festgestellt. Außerdem wurde Jasinowataja mit Mörsern beschossen, auf das der Gegner zwei Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abfeuerte.
Die ukrainischen Straftruppen beschießen weiter zielgerichtet Objekte der zivilen Infrastruktur. So wurde gestern die Dokutschajewsker erdölverarbeitende Fabrik des staatlichen Unternehmens „Donezkawtogas“ beschossen, das Verwaltungsgebäude und technische Einrichtungen wurden beschädigt.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Besatzer aus der 72. mechanisierten Brigade mit dem Anführer R. Tatus Dolomitnoje und Golmowskij beschossen, auf die acht Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert wurden, außerdem wurde mit Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen geschossen.
In Folge des Feuers der terroristischen Einheiten der Ukraine auf Ortschaften wurden zivile Häuser in Golmowskij in der Archipow-Straße 3/2, der Sagorodnaja-Straße 8, der Bolnitschnaja-Straße 15, der Paladin-Straße 4 und 6 beschädigt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden fünf Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Das Kommando der Besatzungskräfte führt weiter Maßnahmen zur ideologischen Bearbeitung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte durch. Nach uns vorliegenden Informationen aus dem Stab der Besatzungskräfte wurden den Kommandeuren von Einheiten und Truppenteilen Anweisungen gegeben, täglich systematische Informations- und Aufklärungsarbeit unter dem Personal bezüglich des Verbots der Nutzung von Mobilfunkgeräten und Internet durchzuführen.
Um die Ausführung dieser Anweisungen zu überprüfen, ist im Stab der Besatzungskräfte in Tschasow Jar eine Inspektionskommission des Verteidigungsministeriums der Ukraine unter Führung des Leiters des Stabs des Kommandos der Bodentruppen der ukrainischen Streitkräfte des Kriegsverbrechers O. A. Domanskij eingetroffen.
Die zuvor von uns veröffentlichten Fakten über einen mangelhaften sanitär-epidemologischen Zustand in der 36. Marineinfanteriebrigade hat sich auf das Kommando der Brigade und den Stab der Besatzungskräfte ausgewirkt. So ist gestern im Gebiet von Talakowka im Verantwortungsbereich des 503. Marineinfanteriebataillons der 36. Marineinfanteriebrigade der Brigadekommandeur A. W. Gnatow zur Überprüfung von Fragen der rückwärtigen und Lebensmittelversorgung sowie zur Aufklärung der Ursachen für Massenvergiftungen de Personals eingetroffen.
Außerdem wurde festgestellt, dass von Soldaten aus der 36. Marineinfanteriebrigade Beschwerden an die Regierungshotline über die fehlende Auszahlung verschiedener finanzieller Zuschläge sowie über die Weigerung, Bescheinigungen über die Teilnahme an Kämpfen auszustellen, eingehen. Diese Bescheinigungen werden von Offizieren des Stabs an Soldaten der Brigade nur gegen entsprechendes Schmiergeld von 2000 Griwna ausgegeben, wovon 1000 Griwna an den Brigadekommandeur persönlich gehen. In diesem Zusammenhang hat der Brigadekommandeur eine dienstliche Sitzung durchgeführt, bei der er ultimativ befohlen hat, unter den Soldaten des Bataillons Aufklärungsarbeit bezüglich der Unzulässigkeit solcher Beschwerden durchzuführen.
Trotz unserer mehrfachen Warnungen an die Bevölkerung bezüglich der Falschheit und Verlogenheit der Mitarbeiter der ukrainischen militärischen Behörden gibt es nach wie vor vertrauensselige Bürger, die der Propaganda des Sicherheitsdienstes der Ukraine glauben. So hat der Einwohner von Donezk Andrej Wiktorowitsch Gordejew, der in den Jahren 2014-2015 in der Miliz war, in einem sozialen Netzwerk die Bekanntschaft einer Frau aus Mariupol gemacht und beschlossen, sein weiteres Schicksal mit ihr zu verbinden und zu ihr überzusiedeln, um zusammen zu leben. Er glaubte dem Programm des SBU „Dich erwartet man zu Hause“ und wurde am 14. Juli beim Versuch, im Gebiet von Wodjanoje auf das vorübergehend von den ukrainischen Streitkräften kontrollierte Territorium zu gelangen, von Soldaten aus der 36. Marineinfanteriebrigade festgenommen. Im Zusammenhang damit, dass er ohne Waffen war und den Grund seines Grenzübertritts erklärte, haben die Soldaten ihn an Mitarbeiter des SBU übergeben, um die Umstände aufzuklären. Die Mitarbeiter des SBU wiederum stellte die Erklärung des Bürgers Gordejew, dass er gemäß dem Programm „Dich erwartet man zu Hause“ in die Ukraine zurückkehren wolle und an Kriegshandlungen nicht aktiv beteiligt war, nicht zufrieden.
Weil Gordejew in militärische Tarnkleidung gekleidet war, war der grundlegende Verdacht der Soldaten, dass der Überläufer zu den militärischen Strukturen der DVR gehört. Gegen ihn wurden physische Mittel angewandt, in deren Folge er starb. Um die Spuren des Mordes zu verheimlichen und weil sie eine Bestrafung für die Tat fürchteten, schoss der SBU in den Rücken der Leiche und transportierte sie zu Kontaktlinie, um die Version auszugeben, dass wir unseren Genossen erschossen hätten. Zu diesem Fall hat die Generalstaatsanwaltschaft der Republik ein Strafverfahren aufgenommen.
Wir wenden uns ein weiteres Mal an die Bevölkerung der Republik! Glauben sie den verlogenen provokativen Versprechungen der ukrainischen Mörder nicht, das ist ihre Arbeit, vertrauensselige Bürger auf ihr Territorium zu locken. Denken Sie daran, der Feind ist sehr hinterhältig und gefährlich.


de.sputniknews.com: Skripal-Fall: Polizei will Tatverdächtige identifiziert haben – Moskau fordert Namen
Die Polizei Großbritanniens hat laut britischen Medien die Vermutung geäußert, dass die Vergiftung des Ex-Mitarbeiters der russischen Militäraufklärung GRU Sergej Skripal und seiner Tochter Julia in Salisbury durch mehrere Personen verübt worden sei und Leute aus Russland darin verwickelt seien.
„Daily Mail“ hatte zuvor unter Verweis auf eine geheimdienstliche Quelle berichtet, dass die Vergiftung der Skripals im britischen Salisbury eine sechsköpfige Gruppe habe verüben können, in der eine Frau „die Schlüsselposition“ inne habe.
„Die Quelle teilte der Agentur mit, die Ermittlung vermute, die Verdächtigen, die an der Attacke auf die Skripals schuld sind, identifiziert zu haben“, heißt es in der auf Twitter veröffentlichten Meldung der Agentur Press Association.
„Die Ermittler sind überzeugt, dass die Tatverdächtigen Russen sind“, teilt der Fernsehsender ITV unter Verweis auf die Agentur Press Association mit. Es wird hervorgehoben, dass es sich um mehrere Personen handeln soll.
Laut dem TV-Sender haben die Ermittlungsbeamten die Aufzeichnungen von Beobachtungskameras und die Daten von Personen ausgewertet, die etwa in jener Zeit ins Land eingereist waren.
Der russische Botschafter in Großbritannien, Alexander Jakowenko, hat inzwischen auf die Medienberichte reagiert und erklärt, dass Russland von britischen Amtspersonen die Namen der Verdächtigten an der Vergiftung der Skripals hören wolle.
„Es handelt sich um Mitteilungen in den Medien, offizielle Erklärungen der britischen Seite gibt es leider nicht. Ich möchte es von Scotland Yard, vom Foreign Office hören. Viele Versionen in den Zeitungen finden auf offizieller Ebene keine Bestätigung“, kommentierte Jakowenko vor der Botschafter-Beratung in Moskau die in den britischen Medien aufgetauchte Meldung.
Ihm zufolge bitte die Botschaft das britische Außenministerium jedes Mal, die auftauchenden Versionen zu bestätigen, erhalte auf ihre diplomatischen Noten aber keine Antwort.
Der Botschafter erinnerte daran, dass der Nationale Sicherheitsberater Großbritanniens unlängst erklärt hatte, dass die Ermittlung keine Verdächtigen habe. „Das spricht davon, dass die Ermittlungsbehörden über keinerlei Fakten verfügen. Man hatte Russland ja buchstäblich am nächsten Tag (nach der Giftattacke in Salisbury gegen die Skripals – Anm. d. Red.) beschuldigt, dass mein Land in diese Vergiftung verwickelt sei, was absolut nicht den Tatsachen entspricht“, ergänzte Jakowenko….

Dan-news.info: „Vom staatlichen Komitee für Bergbau- und technische Aufsicht der DVR wurde eine Kommission speziell zur Ermittlung des Gruppenunfalls mit tödlichem Ausgang, der mit Arbeitern der Jenakiewer Abteilung für Kanalisation des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ erfolgt ist“, teilte der Pressedienst des Komitees mit.
Die Kommission wird eine außerplanmäßige Überprüfung des Zustands von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit der Kanalisationseinrichtungen des Unternehmens in Jenakiewo vornehmen. Außerdem werden Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen durchgeführt.
Wir erinnern daran, dass am 17. Juli in Jenakiewo an einer Pumpstation des Klärwerks ein Gasaustritt erfolgte. Dabei starben vier Arbeiter von Woda Donbassa, vier weitere wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

de.sputniknews.com: Moskau warnt London vor Geheimhaltung zu Fällen in Salisbury und Amesbury
Moskau ruft die britischen Behörden zur maximalen Transparenz bei der Ermittlung der Fälle in Salisbury und Amesbury auf. Falls diese geheim gehalten werden, wird Moskau darin laut der offiziellen Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, einen Versuch zur Verheimlichung der Auftraggeber und Täter dieser Verbrechen sehen.
„Die Londoner Polizei hat bekanntgegeben, dass am 19. Juli in Salisbury geplant wird, die Coronerer Investigation in Bezug auf die am 8. Juli im Krankenhaus gestorbene Dawn Sturgess einzuleiten. Ich erläutere, das ist eine quasigerichtliche Prozedur, deren Ziel es ist, die Todesursachen juristisch zu verankern“, so Sacharowa.
„Mit Rücksicht auf jene unbewiesenen Anschuldigungen, mit denen Großbritannien bereits gegen Russland aufgetreten ist, ist es prinzipiell wichtig, eine maximal mögliche Transparenz bei dieser Ermittlung zu gewährleisten. Ihr Wechsel in die Gerichtsebene mit einer weiteren Geheimhaltung wird als Versuch eingestuft, der Öffentlichkeit die wahren Auftraggeber und Täter dieser Verbrechen zu verheimlichen“, sagte sie weiter.
Moskau rechnet ihr zufolge jedoch mit einer gründlichen und offenen Ermittlung. Die russischen Sicherheitsbehörden seien bereit, ihren britischen Kollegen zu helfen.
In der letzten Zeit trete die Londoner Polizei mit regelmäßigen öffentlichen Erklärungen über die Fälle in Salisbury und Amesbury auf, und die Politiker verweisen auf die Notwendigkeit, die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen abzuwarten.


Ukrinform.ua: Sanktionen gegen Nord Stream 2: Gesetzentwurf in Senat eingebracht.
Der Republikaner John Barrasso hat einen Gesetzentwurf unter dem Namen ESCAPE über Sanktionen gegen die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 in den Senat der Vereinigten Staaten eingebracht. Mit dem Gesetz sollen auch Gaslieferungen aus den USA an die Nato-Verbündeten in Europa unterstützt werden.
„Der russische Präsident Wladimir Putin nutzt russisches Erdgas, um unsere Verbündeten und unsere Partner und unsere Verbündete zu erpressen und zu bedrohen“, erklärte der Senator aus Wyoming auf seiner Webseite. Das ESCAPE-Gesetz könne den Einsatz dieser geopolitischen Waffen durch die Sanktionen gegen die Gaspipeline und Gaslieferungen aus den USA verhindern, heißt es.
Das Gesetz sieht Strafmaßnamen gegen natürliche und juristische Personen, die in den Bau von russischen Projekten zum Energieexport investieren oder auf andere Weise zum Bau von Nord Stream 2 beitragen, vor.
Koautoren des Gesetzes sind auch die republikanischen Senatoren Cory Gardner und Steve Daines.

Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik traf sich mit Teilnehmern des republikanischen Jugendforums „Zukunft des Lugansker Landes – 2018“, das auf Basis des Kindererholungslagers „Metschta“ in Bolschoj Suchodol im Bezirk Krasnodon stattfindet.
Organisatoren des Forums sind das Ministerium für Kultur, Sport und Jugend der LVR gemeinsam mit der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“. Das Forum findet vom 17. bis zum 21. Juli statt, sein Programm beinhaltet Bildungsveranstaltungen zum Thema „Bürgerinitiativen“, „Rolle der Jugend in der Politik“, „Patriotische Erziehung unter heutigen Bedingungen“, in deren Rahmen Vorträge, Kurse und Trainings organisiert werden.
Das Oberhaupt der Republik begrüßte die Jugendaktivisten, wünschte ihnen, dass sie auf dem Forum nützliche Kenntnisse erlangen, ihr Potential und feste freundschaftliche Beziehungen entwickeln.
Danach fand ein Freundschaftsfußballspiel zwischen den Mannschaften der Jugend und der Führung der Republik, für die das Oberhaupt der LVR, der Vorsitzende des Volkssowjets der Republik Denis Miroschnitschenko und die Organisatoren des Forums spielten, statt.
Danach versammelten sich Gäste und Teilnehmer des Forums zu einem Teetrinken und diskutierten in informeller Atmosphäre die Perspektiven der Entwicklung der Republik.

de.sputniknews.com: Putin spricht über Risiken der Eskalation in der Ostukraine
Da die ukrainischen Behörden ihren Verpflichtungen nicht nachkommen und eine friedliche Konfliktlösungen ablehnen, muss man mit Verschlechterungen der Lage in der Ostukraine rechnen, hat der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag im Außenministerium mitgeteilt.
„Die ernsthaften Risiken der Eskalation bleiben weiterhin im Südosten der Ukraine bestehen. Die Gründe hierfür sind: Das Versagen der heutigen ukrainischen Behörden, ihren Verpflichtungen nachzukommen und die Verweigerung, den Konflikt friedlich beizulegen. Das ein um andere Mal demonstriert man die Missachtung von Vereinbarungen, die mangelnde Bereitschaft, in den Dialog mit den Bürgern zu treten. Alle Szenarien befinden sich auf einem sich verschärfenden Weg“, erklärte Wladimir Putin am Donnerstag bei einem Treffen von Botschaftern und ständigen Vertretern im Außenministerium.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des Leiters des Pressedienstes der Koordination der Volksmiliz der LVR:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und mit einem Antipanzergranatwerfern SPG-9 das Gebiet von Losowoje beschossen.
Der Beschuss erfolgte von den Positionen der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Tatus ist.
Außerdem beschießen die ukrainischen Truppen weiter ihre eigenen Positionen, um dann die Einheiten der Volksmiliz dessen zu beschuldigen.
So haben heute Nacht Soldaten des 1. Bataillons der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus dem Gebiet von Troizkoje heraus sogenanntes „freundschaftliches Feuer“ auf die Frontpositionen der Soldaten aus der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte östlich von Nowoswanowka eröffnet.
Außerdem haben die ukrainischen Truppen in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli ihre Positionen in der Nähe des Abschnitts der Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja beschossen.
Ich erinnere daran, dass Hauptbedingungen für de Trennung die Einhaltung eines Regimes der Ruhe durch beide Seiten ist. Durch diesen provokativen Beschuss behindern die Kiewer Truppen ein weiteres Mal die Schaffung von Bedingungen für die Trennung von Kräften und Mitteln, womit sie ihre Weigerung, die Minsker Vereinbarungen einzuhalten, demonstriert haben. Zu ihrer Rechtfertigung hat der Stab der Besatzungskräfte bereits Soldaten der Volksmiliz der LVR des Beschusses des Gebiets von Staniza Luganskaja beschuldigt.
Ich erkläre offiziell, dass von Seiten der Einheiten der Volksmiliz kein Beschuss erfolgt ist. Das Regime der Feuereinstellung wird von unserer Seite eingehalten.
Das niedrige moralisch-psychischen Niveau der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bleibt unverändert. So sind in einer Einheit der 59. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Makarowo drei Soldaten mit der Waffe desertiert.
Ein weiterer Fall von eigenmächtigem Verlassen der Positionen ereignete sich im 3. Bataillon der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Solotoje-4. Ein Soldat, der die Ausschreitungen von Seiten des Kommandos des Bataillons nicht ertrug, hat die Positionen eigenmächtig mit Waffe und Munition verlassen.
Nicht kampfbedingte Verluste, ungesetzlicher Drogenhandel, Alkoholismus in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte „erhöhen“ weiter das Rating einer der „stärksten“ Armeen auf dem europäischen Kontinent.
Soldaten einer Einheit der 59. Brigade im Gebiet von Nishneje haben in betrunkenem Zustand einen Streit mit örtlichen Einwohnern angefangen, im Ergebnis erlitt einer der Soldaten Knochenbrücke an Hand und Bein.
Außerdem haben die Rechtsordnungsorgane drei Soldaten der 53. Brigade festgenommen, die der Verbreitung von Drogen im Gebiet von Krymskoje verdächtigt werden. Derzeit befinden sie sich unter Arrest. Solche Fälle sind keine Einzelfälle und werden von den Kommandeuren der Einheiten gegenüber der übergeordneten Führung verheimlicht, um eine starke militärische Disziplin in der Zone der Besatzungsoperation vorzuspiegeln.
Die Volksmiliz der Republik ihrerseits geht trotz der regelmäßigen Verletzungen des „Brotwaffenstillstands“ durch die Ukraine nicht auf Provokationen ein und hält die erreichten Vereinbarungen ein. Unsere Handlungen sind weiterhin auf eine friedliche Lösung des Konflikts gerichtet, aber im Fall von groben Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite behalten wir uns das Recht auf adäquate erwidernde Maßnahmen vor.


de.sputniknews.com: Nato-Beitritt Georgiens und der Ukraine: Putin rät, über „Folgen“ nachzudenken
In der vergangenen Woche hat der Nato-Chef Jens Stoltenberg die Pläne über den Beitritt des russischen Nachbarstaats Georgiens zu der Nordantlantischen Allianz bestätigt. Der russische Präsident Wladimir Putin rät, über die Folgen eines solchen Schritts nachzudenken.
„Wir werden auf solche aggressiven Schritte, die eine direkte Bedrohung für Russland darstellen, entsprechend reagieren“, sagte der russische Staatschef bei einem Treffen mit russischen Diplomaten und Mitarbeitern des russischen Außenministeriums in Moskau.
„Kollegen“, die mit dem Gedanken spielen, Georgien oder sogar die Ukraine auf die „Umlaufbahn“ der Nato zu bringen und somit den Kurs auf eine Krisenverschärfung nehmen, sollten über die Folgen solcher „verantwortungslosen Schritte“ nachdenken.
„Der Schlüssel zur Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität in Europa liegt gerade darin, die Zusammenarbeit zu erweitern und das Vertrauen wiederherzustellen, anstatt den Aufbau neuer Stützpunkte und militärischer Infrastruktur der Nato an den russischen Grenzen voranzutreiben“, betonte Putin.

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben heute das Feuer auf das frontnahe Dokutschajewsk eröffnet, es wurden Objekte des Gesteinskombinats beschädigt. Dies teilte der Störungsdienst der Stadtverwaltung mit.
„Heute wurden in Folge von Beschuss das Dach des Waggondepots, das Verwaltungsgebäude des Lokomotivdepots und eine Lokomotive OP-37 des staatlichen Unternehmens „Dokutschajewsker Gesteinskombinat“ beschädigt“, heißt es in der Mitteilung.
Tote und Verletzte wurden nicht festgestellt.

Dan-news-info: „In Zchinwali fand am 18. Juli eine Zeremonie zur Unterzeichnung der Vereinbarungen „Über die Zusammenarbeit zwischen der Industrie- und Handelskammer der Republik Südossetien und der Industrie- und Handelskammer der Donezker Volksrepubik“ statt“, heißt es in einer Mitteilung auf der Seite des Präsidenten der Republik Südossetien Anatolij Bibilow.
Dort wird erläutert, dass die Leiter
in der Industrie- und Handelskammer der DVR Walerija Bulyga und ihr Kollege aus Südossetien Alan Alborow die Vereinbarung unterzeichneten. bei der Zeremonie der Unterzeichnung des Dokuments war auch der Präsident der Republik Südossetien Anatolij Biblow anwesend.
„Die Vereinbarung wirkt sich günstig auf die Entwicklung der
beiderseitigen Beziehungen aus. Und die feste Grundlage, die es in unseren gegenseitigen Beziehungen gibt, wird auch die Entwicklung der Beziehungen m Rahmen des Handels und der geschäftlichen Zusammenarbeit befördern“, wird Bibilow zitiert.

de.sputniknews.com: WM-Fans entwendeten aus Reisezügen Teeglashalter und Decken für eine Million Rubel
Der Sprecher der Holding „Russische Eisenbahnen“ (RZD), Pawel Burzew, hat gemutmaßt, dass die Fans die Sachen des Unternehmens als Souvenirs mitgenommen hätten.
Ihm zufolge verschwanden Teeglashalter, Bettwäsche und Decken hauptsächlich aus jenen Zügen, die die Fans kostenlos beförderten. Burzew ergänzte, dass er später im Fernsehen gesehen habe, wie einige Fans aus Betttüchern Plakate gemacht haben….

Dnr-online.ru: Die Stilllegung des Dnjeprodsershinsker Unternehmens „Dnjeprasot“, dass das Klärsystem der Städte und Bezirk der Ukraine mit Chlor versorgte, kommentierte der stellvertretende Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Witalij Kishajew.
„Das aufgrund von Nichtzahlung der Löhne stillgelegte Unternehmen „Dnjeprasot“ ist der Lieferant von Chlor für das Unternehmen „Woda Donbassa“, insbesondere zur Nutzung im technologischen Prozess in den Filterstationen, die sich auf den vorübergehend von der Ukraine kontrollierten Territorien befinden. Derzeit sind noch Chlorvorräte für etwa 15 Tage vorhanden“, unterstrich Witalij Kishajew.
Er unterstrich auch, dass das Unternehmen „Woda Donbassa“ derzeit die Frage des Imports von Chlor aus Rumänien erwägt, aber das kann wegen der geringen Qualität des rumänischen Chlors eine Gefahr für die Nutzung der Ausrüstung der Pumpstationen des Unternehmens darstellen.
Was das Territorium der DVR betrifft, so wirkt sich das Fehlen oder Vorhandensein von Chlor in der Ukraine in keiner Weise auf die Filterstationen der DVR aus – die Lieferungen der Chemikalie in die Republik erfolgt in vollem Umfang und gemäß der Zeitplanung. „Das Chlor, das uns aus der RF geliefert wird, hat eine hohe Qualität. Das Fehlen von Chlor in der Ukraine wird sich nicht auf das Leben und die Gesundheit der Einwohner der Republik auswirken“.
Weiter unterstrich der stellvertretende Minister, dass das Fehlen von Chlor oder Hypochlorit, die bei der Wasserklärung in der Ukraine genutzt werden, zu Massenvergiftungen, Verbreitung von Infektionen und Epidemien führen kann.

de.sputniknews.com: Putin über Russland-Gegner in USA: „Wenn sie solche Geschichten aufschwatzen können…“
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Gegner seines Landes in den Vereinigten Staaten als „mächtige und starke“ Menschen bezeichnet, da sie Millionen ihrer Mitbürger verschiedene „schwer verdauliche“ Geschichten „aufschwatzen“ können.
Solche Kräfte passen laut dem russischen Staatschef nicht in die politische Philosophie Russlands: „Weil uns immer und überall beigebracht wurde, dass diejenigen, die im Interesse des Staates und der Gesellschaft arbeiten, in erster Linie an diese grundlegenden Interessen denken müssen“, sagte Putin beim Treffen mit den russischen Botschaftern am Donnerstag.
„In den USA sehen wir, dass es Kräfte gibt, die ihre eigenen Gruppen- und innerparteilichen Interessen über die nationalen stellen“, fügte er hinzu.
Er erinnerte an russische Satire-Schriftsteller, die solche Menschen sehr treffend bezeichnet hätten – „armselige, jämmerliche Menschen“.
„Aber in diesem Fall stimmt das nicht. Das sind keine armseligen und jämmerlichen Menschen, ganz im Gegenteil – es sind ziemlich mächtige und starke Menschen, wenn sie Millionen ihrer Mitbürger verschiedene im Rahmen der normalen Logik schwer verdauliche Geschichten,aufschwatzen‘ können, verzeihen Sie meine Ausdrucksweise.“

Dan-news.info: „Im Zentrum von Gorlowka sind drei Kinder im Alter von 7, 9 und 11 Jahren in Folge der Detonation einer Granate verletzt worden. Sie haben zahlreiche Splitterverletzungen“, teilte heute eine informierte Quelle mit.
Die Umstände des Vorfalls werden noch ermittelt.

Dan-news.info: „Nach genaueren Informationen befinden sich zwei Kinder und ihre Großmutter in ernstem Zustand nach der Detonation einer Granate in Gorlowka. Das dritte Kind war einfach mit Blut bespritzt, Verletzungen wurden bei ihm nicht festgestellt“, teilte eine informierte Quelle mit.

Dan-news.info: „Vor einer Stunde gerieten in der Storoshewaja-Straße 34a zwei Kinder und ihre Großmutter auf eine Granate vom Typ RGD. Der Zustand der Verletzten ist mittelschwer, Lebensgefahr besteht nicht“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er merkte an, dass bei dem 12jährigen Kind das linke Auge verletzt ist und es am ganzen Körper Splitterverletzungen hat, der zweite Junge, sieben Jahre alt, erlitt einen Knochenbruch an der Hand und Splitterverletzungen am ganzen Körper. Die Frau, geb. 1946, hat eine Gehirnerschütterung und einen Kieferbruch.

de.sputniknews.com: Reaktion auf US-Sanktionen: Russische Regierung schnürt „Dollar-Frei-Paket“
Dass die russische Regierung die Wirtschaft des Landes aus der Geiselhaft des Dollars zu befreien versucht, ist längst keine Neuigkeit mehr. Russlands Finanzministerium hat angekündigt, bis Anfang kommenden Monats einen Maßnahmenplan zu erarbeiten, um die Nutzung des Dollars im Außenhandel zu verringern.
Es ist an der Zeit, die Befreiung der Wirtschaft vom Dollar zu intensivieren. Die Dominanz der amerikanischen Währung im internationalen Abrechnungssystem muss man bekämpfen, denn „der Dollar macht alle fertig, er ist ein Mittel, um zu bestrafen“, sagte unlängst der Vorstandsvorsitzende der russischen Staatsbank VTB, Andrei Kostin.
In diese Richtung handelt das russische Regierungskabinett nun. Das Finanzministerium hat angekündigt, einen entsprechenden Maßnahmenkatalog zu erarbeiten. Alle bisherigen russischen Gegensanktionen sollen systematisiert werden, heißt es. Der verantwortliche Vizepremier Anton Siluanow hat dem Vorhaben des Finanzministeriums Anfang dieses Monats zugestimmt.
Demnach soll russischen Firmen, die von US-Sanktionen betroffen sind, der Zugang zum inländischen Kapitalmarkt erleichtert werden. Der „unlautere Wettbewerb ausländischer Staaten“ soll eingeschränkt werden – sprich: auf einige US-Waren werden Strafzölle verhängt. Zudem soll der Zugang zu Informationen über Firmen erschwert werden, die von den US-Sanktionen betroffen sind.
Ein weiterer zentraler Punkt des geplanten Maßnahmenpakets ist die Schaffung sog. Sonderverwaltungsbezirke. Firmen, die mit US-Sanktionen belegt sind, können sich dann auf russischem Gebiet neu registrieren lassen, um weiter ihren Geschäften nachgehen zu können.
Die US-Sanktionen seien ein starker Impuls, den Einfluss des Dollars auf die russische Wirtschaft schneller zurückzudrängen, sagt der Chef-Analyst der Investmentgesellschaft TeleTrade Mark Goichman. Die Entdollarisierung sei „eine einzige große Importsubstitution im Finanzbereich“, so der Experte. Es sei strategisch und politisch wichtig, die Abhängigkeit vom Dollar zu verringern, „weil der Einfluss äußerer Faktoren begrenzt werden muss, damit die Wirtschaft stabil und steuerbar bleibt“. Doch: Außer Vorteilen habe die „Importsubstitution“ auch Nachteile.
Es wäre in der Tat eine Entlastung für Unternehmen, wenn ihnen der Zugang zum inländischen Kapitalmarkt erleichtert würde, wie es das russische Finanzministerium vorschlägt. „Aber die Zinsen, die Laufzeiten und andere Finanzierungsbedingungen sind im Ausland günstiger als bei russischen Banken“, mahnt der Analyst. Verringert man die Nutzung ausländischer Kredite, erhöht man dadurch die Finanzierungskosten der Unternehmen.
Eine andere Maßnahme des Finanzministeriums könne man indes nur begrüßen, betont Goichman. Gemeint ist die Abschaffung der Pflicht für russische Exporteure, ihre Deviseneinnahmen nach Russland zu transferieren.
Dass die Devisen dann auf ausländischen Konten russischer Firmen bleiben dürfen, erleichtert ihnen die Abrechnung mit ausländischen Partnern. Dadurch steigt die Wettbewerbsfähigkeit russischer Exporteure. Die Kehrseite dieser Entscheidung aber ist die Verringerung der Devisenmenge in Russland – dies setzt den Rubel im bestimmten Maße unter Druck.
Die Umstellung des Außenhandels auf Nationalwährungen wäre da deutlich interessanter, erst recht ob der Vielfalt der Länder, mit denen Russland Handel – Export und Import – treibt. Doch wie sehr es auch erwünscht ist: Dass man mit einem Mal auf den Dollar verzichtet, wird nicht funktionieren, sagt der Finanzexperte Gaidar Gassanow vom Internationalen Finanzzentrum.
Innerhalb der GUS ist die Idee, auf den Dollar zu verzichten und auf Nationalwährungen umzusteigen, laut dem Experten noch praktikabel. „Aber das im globalen Maßstab umzusetzen, geht nicht, ohne die Stabilität des gesamten Finanzsystems zu gefährden“, so Gassanov. All die gegenwärtigen Maßnahmen – die Importsubstitution, der Verkauf von US-Staatsanleihen etc. – dienen nur dazu, die Abhängigkeit der Wirtschaft von „äußeren geopolitischen Faktoren“ zu verringern, so der Analyst.
Um vollständig auf den Dollar zu verzichten, müssten laut dem Experten gut durchdachte Konzepte her – anderenfalls kämen hohe Verluste auf russische Firmen, Banken und den Staat zu.

Mgblnr.org: Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der LVR haben lange Zeit ein operatives Spiel mit der Gegenaufklärung des Gegners über einen Agenten, der vom Sicherheitsdienst der Ukraine angeworben wurde, gespielt.
In Folge der operativen Maßnahmen wurden das Durchsickern geheimer Informationen und das Eindringen von Diversions- und Erkundungsgruppe auf das Territorium der Republik verhindert und ein Versuch, einen Diversions- und Terrorakt gegen einen Mitarbeiter der MfS zu begehen, unterbunden.
Bei der Suche nach einem Objekt zum Anwerben geriet der SBU an einen ehemaligen Soldaten der Volksmiliz der LVR, der früher auf von den ukrainischen Streitkräften besetztem Territorium gelebt hatte.
Ihm schlugen sie vor, nach dem Fake-Programm „Man erwartet Dich zu Hause“ zurückzukehren, aber zuvor sich gegenüber dem derzeitigen Regime zu rehabilitieren – dem SBU Informationen, die Staatsgeheimnisse der LVR darstellen, zu übergeben. Über Anwerbeversuche berichtete der ehemalige Soldat sofort dem MfS der LVR, wo eine Spezialoperation unter seiner Beteiligung ausgearbeitet wurde.
Unter der Legende eines Agenten des SBU erhielt der ehemalige Soldat über Mobilfunkgeräte und Internetmessenger von einem Vertreter des Spezialdienstes der Ukraine Aufgaben zur Sammlung verschiedener Informationen. Vorrangige Aufträge, die der Agent erhielt, waren: Eindringen in eine der Einheiten des MfS, um geheime Daten zu gewinnen, Gewährleistung des unbehinderten Eindringens einer Diversions- und Erkundungsgruppe auf das Territorium der Republik durch den Grenzschutz, Liquidierung eines Mitarbeiters der Staatssicherheit.
Die propagandistische Kampagne unter dem Titel „Man erwartet Dich zu Hause“, die von Spezialdiensten der Ukraine durchgeführt wird, hat gegen sie selbst gearbeitet.
Alle Fälle von terroristischer Aktivität der ukrainischen Spezialdienste wurden dokumentiert. Die Daten des Mitarbeiters des SBU wurden festgestellt. Es handelt sich um Dmitrij Anatoljewitsch Turewitsch, geb. am 26.03.1983. Es ist bekannt, dass er derzeit Filtrations-, Erkundungs- und Gegenaufklärungsmaßnahmen an der Kontaktlinie durchführt. Gegen Turewitsch wurde eine Strafverfahren nach §§ 30, 239 des Strafgesetzbuchs der LVR aufgenommen.


de.sputniknews.com: Putin: Wird START-3-Vertrag nicht verlängert, läuft er einfach aus
Wenn die Arbeit zur Verlängerung des Vertrages über die Reduzierung von strategischen Offensivwaffen (START-3) jetzt nicht beginnt, so wird er in anderthalb Jahren einfach auslaufen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei der Beratung der Botschafter und der ständigen Vertreter Russlands am Donnerstag im Außenministerium.
„Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit darauf, dass im Jahr 2021 die Gültigkeit des START-3-Vertrags zu Ende geht. Man hat aber einen richtigen Schritt gemacht und dieses Abkommen abgeschlossen. Und wenn heute, gerade jetzt, keine Aktivitäten zu seiner Verlängerung unternommen werden, so wird er in anderthalb Jahren einfach auslaufen, es wird ihn nicht mehr geben“, sagte Putin.
Der START-Vertrag (Vertrag über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen), der zwischen Russland und den USA 2010 unterzeichnet wurde, ist am 5. Februar 2011 in Kraft getreten. Er sieht vor, dass jede Seite ihre Atomwaffenarsenale so reduziert, dass sie in sieben Jahren und auch weiterhin über maximal 700 interkontinentale ballistische Raketen, U-Boot-gestützte ballistische Raketen und schwere Bomber sowie 1550 Sprengköpfe und 800 stationierte und nicht stationierte Raketenabschussanlagen verfügt.
Der Vertrag verpflichtet Russland und die USA, Information über die Quantität der Sprengköpfe und Trägermittel zweimal pro Jahr auszutauschen.
Diese Bedingungen sollten bis zum 5. Februar 2018 erfüllt werden. Während der Ausarbeitung des Dokuments verfügte Russland über 3987 Nukleargeschosse, bei den USA waren es 5916 (nach Angaben des US-Außenministeriums). Im Sommer 2011 tauschten die Seiten Angaben über den aktuellen Zustand ihrer Atomarsenale aus. Im Juni 2011 hatte Russland bereits nur noch 1537 Gefechtsköpfe und die USA 1800, wie Medien damals berichteten.
Am 5. Februar 2018 trat die Deadline ein, zu der Russland und die USA ihre Kontrollwerte zum START-3 erzielen sollten.
Beide Seiten erklärten, ihre Verpflichtungen gemäß dem START-Vertrag erfüllt zu haben. Wie das russische Außenministerium berichtete, hatte Russland zum 5. Februar 1444 Gefechtsköpfe. Laut dem US-Außenministerium wurden die Verpflichtungen bereits im August des vergangenen Jahres erfüllt, als die Zahl der nuklearen Geschosse auf 1393 reduziert wurde.
Die Vertragsfrist läuft im Jahr 2021 ab.

Dan-news.info: Die Ökologen der DVR haben eine erhebliche Verbesserung des Luftqualität im Vergleich zur Vorkriegszeit festgestellt. Dies teilte heute der Pressedienst des staatlichen Komitees für Ökologiepolitik und Naturressourcen beim Republikoberhaupt mit.
„Mir Überzeugung kann man eine Verbesserung der Luftqualität und der Wasserqualität feststellen (Bestätigung dafür sind zahlreiche Messungen von Wasserproben, die von Spezialisten unseres Laboratoriums durchgeführt werden), es findet eine strenge Kontrolle der Einhaltung der Forderungen der Naturschutzgesetzgebung statt, und trotz der offensichtlichen Schwierigkeiten wird ein System des staatlichen ökologischen Monitorings ausgearbeitet“, heißt es in der Mitteilung.
Als Beweise nannte das staatliche Komitee das Auftauchen seltener Vogelarten in besonders geschützten Naturobjekten – des weltweit gefährdeten Lockenpelikans oder einer vom Aussterben bedrohten Kranichart.
Auf dem von Kiew kontrollierten Teil des Donbass jedoch ist das Niveau der Ökologie um Größenordnungen geringer. Ursachen sind der vernachlässigte Zustand von Industrieobjekten, das Fehlen der Kontrolle über gefährliche Produktion. „Wir kontrollieren, soweit dies natürlich möglich ist, die Situation jenseits der Abgrenzungslinie und hoffen, in nächster Zeit mit Unterstützung internationaler Organisationen die problematischen Objekte besuchen zu können, um mit eigenen Augen die Lage dort zu beurteilen“, hieß es beim staatlichen Komitee.

Abends:

de.sputniknews.com: Doch keine Giftmischer gefunden? Britisches Innenministerium bestreitet Gerüchte
Der stellvertretende Chef des britischen Innenministeriums Ben Wallace hat die Information verneint, die Polizei habe angeblich den Giftmörder von Sergej Skripal und seiner Tochter Julia in Salisbury identifiziert.
​„Ich denke, dass solche Informationen in den ’schlecht informiert und wild spekuliert‘-Ordner gehören“, twitterte Ben Wallace. Der Sicherheitsstaatssekretär reagierte auf eine Nachricht der „Press Association“, dass man aus internen Kreisen erfahren habe, den Täter hinter der „Nowitschok“-Attacke gefunden zu haben. Demnach seien angeblich Aufzeichnungen aus Überwachungskameras ausgewertet worden.
Am 19. Juli hatte der russische Botschafter in London gefordert, die Namen der Verdächtigen zu nennen, falls bekannt. Man wolle Informationen von Scotland Yard oder aus dem Außenministerium hören – und nicht aus der Presse, so der russische Botschafter in Großbritannien Alexander Jakowenko.
Zuvor hatten britische – und auch deutsche – Medien berichtet, dass die Polizei Namen kennen würde. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung zum Beispiel nahm aber mittlerweile ihren Bericht mit der Headline „Nowitschok-Vergiftung: Polizei soll Täter gefunden haben“ von ihrer Internetseite.

Standard

Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 19.07.2018

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

wpered.su: Gratulation Boris Litwinows aus Anlass des 39. Jahrestags der Sandinistischen Revolution
Der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow hat eine Gratulation an den Geschäftsträger der Republik Nicaragua in der Russischen Föderation Alba Azucena Torres aus Anlass des 39. Jahrestags der Sandinistischen Revolution gerichtet.
Sehr geehrter Genosse Alba Azucena Torres!
Im Namen der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik gratulieren wir Ihnen und dem ganzen Volk der Republik Nicaragua herzlich zum 39. Jahrestag der Sandinistischen Revolution!
Die Sandinistische Front zur Nationalen Befreiung hat das Volk Nicaraguas für den entscheidenden Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit zusammengeschlossen und organisiert. Und am 19. Juli 1979 siegte die Revolution. Die Macht ging an eine Regierung der nationalen Wiedergeburt über. Die Erfahrung des Kampfes des nicaraguanischen Volks ist ein begeisterndes Beispiel, nicht nur für die Länder Lateinamerikas, sondern auch für die junge Donezker Volksrepublik.
Heute durchlebt Ihr Land eine schwierige Zeit. Die kürzlichen Unruhen in Nicaragua, die aus Washington organisiert und unterstützt wurden, sind gegen die rechtmäßige Regierung des Landes gerichtet. Der amerikanische Imperialismus verwendet in der Welt ein und dieselben Methoden – Bestechung und Unterstützung proamerikanischer Sprachrohre, Gewalt, Terror, Sturz von Regierungen, Destabilisierung von Ländern, die ihre Souveränität verteidigen. Dies zeugt davon, dass die USA nicht die Absicht haben, ihre alten geopolitischen Ambitionen aufzugeben.
Nicaragua, Syrien, Venezuela, die Volksrepubliken des Donbass sind heute sehr wichtige Zentren des Widerstands gegen die amerikanische Hegemonie. Zur Erreichung von Erfolgen in unserem Kampf ist es notwendig, allseitig die Einheit der internationalen antiimperialistischen Front auf den Prinzipien des proletarischen Internationalismus und der Solidarität der Werktätigen aller Länder zu stärken.
Die freundschaftlichen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik und der Botschaft der Republik Nicaragua in der Russischen Föderation sind ein Prolog für zukünftige offizielle freundschaftliche und gegenseitig nutzbringende Beziehungen zwischen unseren Staaten.
Heute erklären wir ein weiteres Mal unsere Solidarität mit dem nicaraguanischen Volk und äußern unsere vollständige Überzeugung, dass das Volk Sandinos, Fonsecas, Ortegas ehrenvoll durch alle Prüfungen gehen wird, erfolgreich die ökonomischen und sozialen Probleme, mit denen es konfrontiert ist, lösen wird.
Mit tiefem Respekt
Der erste Sekretär
des ZK der Kommunistischen Partei der DVR
Boris Litwinow

Standard

Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 18.07.2018

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: Boris Litwinow: KPU und KP der DVR – eine einige Gruppe von Kämpfern gegen den ukrainischen Nationalismus und das imperialistische Diktat
Auf dem gemeinsamen 6. (Juli-)Plenum des ZK und der ZIK der KP der DVR wurde zwei großen Jubiläumsdaten besondere Aufmerksamkeit gewidmet: dem 100. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei (der Bolschewiki) der Ukraine und dem 25. Jahrestag de
r Wiedergründung der Kommunistischen Partei der Ukraine. Sie sind gleichermaßen bedeutsam sowohl für die Kommunistische Partei der Ukraine als auch für die Kommunistische Partei der DVR. Darauf hat der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow in seinem Bericht die Aufmerksamkeit gelenk:.
Verehrte Genossen, unser Plenum findet in den Tagen von bedeutsamen historischen Daten statt: der 100. Jahrestag der Gründung der KP(B)U und der 25. Jahrestag der Wiedergründung der Kommunistischen Partei der Ukraine. In der Ukraine fanden unter den derzeitigen politischen Bedingungen trotz der Verfolgungen und des Terrors gegen Kommunisten eine Reihe von Konferenzen, feierlichen Versammlungen und anderen Veranstaltungen zu diesen bedeutsamen Daten statt. Bei einer feierlichen Versammlung zu diesen Ereignissen waren in Kiew nicht nur Veteranen und Beteiligte an diesen Ereignissen, sondern auch zahlreiche Gäste: zwei Abgeordnete des EU-Parlaments, die Vorsitzenden der Kommunistischen Parteien Ungarns, Moldawiens, Vertreter der kommunistischen Parteien Tschechiens, Griechenlands, Portugals und Zyperns. Glückwünsche aus Anlass der Jubiläen kamen auch von den Kommunisten Weißrusslands, Litauens, linken Abgeordneten des Bundestags und vielen anderen Genossen, die die Kommunisten der Ukraine in ihrem Kampf gegen die nationalistische Junta unterstützen.
Aber diese Jubiläumsdaten und Ereignisse betreffen nicht nur die ukrainischen Kommunisten, sondern auch die Kommunisten der DVR. Ich erlaube mir, kurz auf diese bedeutsamen Daten einzugehen. An sie müssen sich nicht nur die Kommunisten der älteren Generation erinnern, die heutigen jungen Mitglieder der Partei, die Komsomolzen, die auf den Weg des Kampfes für den Sozialismus gehen, unsere zahlreichen Anhänger, ja und auch unsere Gegner, müssen sie kennen.
Nach einen langwierigen, mehrjährigen und harten Kampf um die Frage der Vereinigung der kommunistischen Organisationen der Ukraine fand in Moskau vom 5. bis zum 12. Juli 1918 der 1. Parteitag der KP(B)U statt. An dem Parteitag nahmen 65 Delegierte mit Stimmrecht teil. Es gab 154 Delegierte mit beratender Stimme. Der Parteitag beschloss die Vereinigung der Organisationen der Kommunisten (Bolschewiki), die auf dem Territorium der damaligen Ukraine aktiv waren, zu einer einheitlichen Partei, einem integraler Bestandteil der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (B). Dieser Beschluss spielte beim Zusammenschluss und der Mobilisierung der progressiven Kräfte zur Behauptung und Verteidigung der durch den Großen Oktober geschaffenen Sowjetmacht, zur Durchführung
von volksdemokratischen Umwälzungen, zur Entfaltung des sozialistischen Aufbaus in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik eine sehr große Rolle.
Die Basis der KP der Ukraine bildeten vorwiegend Arbeiter und Bauern. Etwa 75% ihrer Mitglieder arbeiteten im Bereich der materiellen Produktion. Dank des aufopferungsvollen, selbstlosen Dienstes für die Interessen des arbeitenden Volkes hatte die Partei Autorität und die Unterstützung der Massen, sie mehrte ihre Reihen – von 4000 vor dem 1. Parteitag bis zu 75.000 am Ende des Bürgerkriegs und 559.200 zu Beginn des Großen Vaterländischen Kriegs.
Die KP der Ukraine leistete einen gewichtigen Beitrag zur Durchsetzung des Leninschen Plans zum Aufbau des Sozialismus in der UdSSR. Allein in den Jahren des ersten Fünfjahresplans (1928-1932) wurden in der Ukraine etwa 400 Fabriken und Werke, Bergwerke und Elektrizitätswerke in Betrieb genommen. In den Dörfern wurden trotz des Widerstands des Kulakentums 88.000 Kolchose, 929 Sowchose, 1227 Maschinen-Traktor-Stationen organisiert. Der ökonomische Aufschwung schuf die Bedingungen für eine Erhöhung des Wohlstands und der Kultur der Bevölkerung.
Die KP der Ukraine unterstützte zielgerichtet und konsequent die Entstehung und Entwicklung der ukrainischen Staatlichkeit, den Aufschwung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur der USSR. Sie spielte eine aktive Rolle bei der Wiedervereinigung mit den westlichen Regionen in einem einheitlichen ukrainischen sozialistischen Staat, bei der Herausbildung der Organe der Sowjetmacht in diesem.

Seit den ersten Tagen des Großen Vaterländischen Krieges gingen mehr als 240.000 Kommunisten (etwa 40% der Mitglieder der KP(B)U) in die Rote Armee. Mit der Leitung und Koordination des antifaschistischen Kampfes der Partisanen befassten sich das Untergrund-ZK der KP(B)U und der zentrale Stab. Auf dem Territorium der USSR waren mehr als 2000 Einheiten, Abteilungen und Gruppen aktiv, die eine halbe Million Partisanen und Untergrundkämpfer vereinigten.
Eine entscheidende Rolle bei der Befreiung der Ukraine und dem Wiederaufbau ihrer Volkswirtschaft nach dem Krieg spielte die Hilfe des gesamten sowjetischen Staats, aller seiner Völker. Die USSR verwandelte sich in eine hochentwickelte Republik, die zu den zehn am meisten entwickelten Staaten Europas und der Welt gehörte. Besonders fruchtbar waren für die Ukraine die Jahre 1970-1980. Zu dieser Zeit vereinte die KP der Ukraine mehr als 3 Millionen Bürger. Die Partei war eine mächtige intellektuelle Kraft.
In den Jahren der Gorbatschowschen sogenannten Perestrojka unterstützte die KP der Ukraine eine Demokratisierung des gesellschaftlichen Lebens, aber sie unterstützte die zerstörerischen Bestrebungen der Gorbatschow-Gruppe nicht. Aber den antisozialistischen Kräfte, die sich in der sogenannten „Volksbewegung für die Perestrojka“ vereinigten, gelang es, eine kapitalistische Restauration aufzuoktroyieren,die kommunistische Partei zu verbieten, einen Bruch mit Russland und den anderen Bruderrepubliken durchzuführen. Die Folgen einer solchen Politik sind eine katastrophale Verelendung der Massen, ein Verfall der Gesellschaft, eine Spaltung bis hin zum Bürgerkrieg in der Ukraine.
Im Lichte der Lehren der nationalen Tragödie, die die Ukraine und ihr Volk erfasst hat, wird die Weisheit und der Mut der Kommunisten besonders offensichtlich, die die Durchführung eines Parteitags zur Wiedergründung der KP der Ukraine, die im August 1991 ungesetzlich verboten wurde, was fast zehn Jahre später das bürgerliche Verfassungsgericht der Ukraine zugab, am 19. Juni 1993 in Donezk initiierten. Und in diesen Tagen begehen wir den 25. Jahrestag der Wiedergründung der Kommunistischen Partei der Ukraine.
Unter den Mitgliedern unserer unter neuen historischen Bedingungen gegründeten Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik sind nicht wenige Genossen, die unmittelbar an den Ereignissen beteiligt waren, die die Partei schufen und direkt nach ihrer Wiedergründung stärkten. Unter ihnen sind Pjotr Platonowitsch Bogun, Iwan Iwanowitsch Pyshkow, Georgij Stepanowitsch Ruban, Anatolij Petrowitsch Chmelewoj, Boris
Alexejewitsch Litwinow, Ljudmila Alexejewna Jakubowkskaja, Oleg Iwanowitsch Dozenko, Nikolaj Jewgenjewitsch Shrurawlew, Michail Alexandrowitsch Below, Alexandr Iwanowitsch Krawzow, Ljudmila Leonidowna Switschkar, Wassilij Nikolajewitsch Suworow, Witalij Sacharowitsch Parfilow, Eduard Borisowitsch Ljubimow, Alexandr Grigorjewitsch Schapowalow, Walentina Stepanowna Medwedkina, Wladimir Wasiljewitsch Tomilow und viele andere Genossen. Unter unseren Landsleuten, die eine herausragende Rolle bei der Wiedergründung der kommunistischen Partei spielten, können wir heute mit Stolz Pjotr Nikolajewitsch Simonenko, Georgij Wladimirowitsch Bejko, Georgij Dmitrijewitsch Popow, Jewgenij Wasiljewitsch Marmasow, Walerij Timofejewitsch Prochorow nennen. Die Liste kann unendlich verlängert werden. Und all diese Genossen führen auch heute unter schwierigsten Bedingungen die Sache ihrer Vorgänger, die die Partei vor 100 Jahren gegründet und sie am 19. Juli 1993 wiedergegründet haben, fort.
Erlauben Sie mir im Namen unseres Plenums den Kämpfern für die Ehre und den guten Namen der Kommunisten, die konsequent den Interessen des arbeitenden Volks dienen, unseren Dank auszudrücken.
Heute sind sowohl die KPU als auch die KP der DVR eine einige
Gruppe von Kämpfern gegen den ukrainischen Nationalismus und das imperialistische Diktat gegenüber den Völkern im postsowjetischen Raum. Wir haben ein gemeinsames Ziel – die Befreiung von der Macht des eigenen und des internationalen Kapitals, die Erkämpfung der Macht für die Werktätigen, den Weg zum sozialistischen Aufbau, den Bau eines sicheren Fundaments für eine sozialistische Entwicklung unserer Staaten, die Vereinigung der Völker auf sozialistischen Prinzipien und die Erneuerung der Union brüderlicher Völker.

Standard

Presseschau vom 18.07.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

de.sputniknews.com: Ukraine und Türkei einigen sich über gemeinsamen Flugzeugbau
Die ukrainische Flugzeugbaufirma „Antonow“ und das türkische Unternehmen Turkish Aerospace Industry wollen ein Gemeinschaftsunternehmen für die Produktion von Transportflugzeugen vom Typ An-188 gründen. Dies teilte der Pressedienst des Staatskonzerns „Ukroboronprom“ mit.
„Am Montag, dem 16. Juli, haben bei (der Luftfahrtmesse) Farnborough 2018 (in Großbritannien) Verhandlungen mit einer Delegation von Turkish Aerospace Industry stattgefunden. Die Seiten haben ihr prinzipielles Interesse an einer weiteren Kooperation bei diesem Projekt bekräftigt“, so die Mitteilung.
Es wird präzisiert, dass die türkische Delegation einen Besuch im „Antonow“-Betrieb plant, um die Erstellung von juristischen Dokumenten über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Entwicklung, zum Bau und zum Testen von Flugzeugen An-188 abzuschließen.
Entsprechende Dokumente sollen dem ukrainischen Ministerkabinett zur Prüfung vorgelegt werden.
Zuvor war bekanntgeworden, dass die Ukraine bei der internationalen Luftfahrtmesse Farnborough Airshow 2018 in Großbritannien ein neues Transportflugzeug vom Typ An-178 vorgestellt hat.

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess teilt mit, dass zwischen 19:32 und 20:00 ein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkje auf Dokutschajewsk durchgeführt wurde, es wurden 3 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen und 20 Schüsse mit Schützenpanzern abgegeben.
Nach vorläufigen Informationen wurden in der Folge des Beschusses folgende Häuser beschädigt:
– Watutin-Straße 9, Wohnung 16 (Verglasung);
– Zentralnaja-Straße 93, Wohnung 49 (Verglasung).
Informationen über Opfer unter der friedlichen Bevölkerung sind bisher nicht eingegangen.

Vormittags:

ukrinform.ua: Gas-Gespräche EU-Ukraine-Russland: Sefcovic verzeichnet erste erfolgreiche Runde
Die Hauptfrage der Gasverhandlungen zwischen der Ukraine, der Europäischen Union und Russland sei die Erarbeitung eines neuen Vertrags über den Transport von russischem Gas durch die Ukraine in die EU nach dem Jahr 2019, erklärte gestern Abend der EU-Kommissar für die Energieunion Maros Sefcovic in Berlin nach der ersten Runde der Verhandlungen EU-Ukraine-Russland über die Bedingungen des russischen Gas-Transits, berichtete der Ukrinform-Korrespondent aus Brüssel.
„Wir haben vereinbart, die Bemühungen auf einen neuen Vertrag über den Gas-Transport nach dem Jahr 2019 zu konzentrieren“, erklärte der Vizepräsident der Europäischen Kommission.
Sefcovic teilte mit, dass die Seiten auf hoher Expertenebene Mitte September weiter Gespräche führen werden, um das Treffen auf politischer Ebene im Oktober vorzubereiten.
Er stellte ferner fest, dass die erste Verhandlungsrunde erfolgreich war, ihr Hauptergebnis sei der Anfang eines neuen dreiseitigen Verhandlungsprozesses zwischen der Russischen Föderation, der Ukraine und der Europäischen Union über den Transport von russischem Gas gewesen.
Die ukrainische Delegation bei den Gesprächen leitete der Außenminister Pawlo Klimkin.
Der aktuelle Vertrag über den Gas-Transit zwischen dem ukrainischen Naftogaz und dem russischen Gazprom läuft bis zum Jahr 2019.
Am 17. Juli haben in Berlin Verhandlungen mit der Teilnahme der Ukraine, der EU und Russlands über die Bedingungen des russischen Gas-Transits begonnen.

de.sputniknews.com: Erstmals seit drei Jahren: Pentagon-Chef zu Verhandlungen mit Schoigu bereit
US-Verteidigungsminister James Mattis hat sich bereit erklärt, sich mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu zu Verhandlungen zu treffen. Dies werden erste Kontakte auf dieser Ebene seit drei Jahren sein. Das berichtete die Agentur Reuters am Mittwoch unter Verweis auf eigene Quellen.
Dabei präzisierten die Quellen nicht, ob es sich um ein Treffen oder um Telefongespräche handeln soll. Laut der Agentur war es nach dem Putin-Trump-Gipfel vom 16. Juli in Helsinki möglich, darüber zu sprechen.
Zugleich gab das Pentagon der Agentur Sputnik keine Kommentare dazu ab.
„Momentan können wir nichts Konkretes sagen. Wenn sich aber etwas ändern wird, setzen wir Sie in Kenntnis“, sagte ein Pentagon-Sprecher in Beantwortung einer entsprechenden Anfrage von Sputnik.
Das Verteidigungsministerium in Moskau hat sich laut seinem Sprecher Igor Konaschenkow bereit gezeigt, mit der Umsetzung der jüngsten Vereinbarungen zwischen dem Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-Amtskollegen Donald Trump im Sicherheitsbereich zu beginnen. Es sollen unter anderem über die Generalstäbe der beiden Länder die Kontakte mit den US-Kollegen aktiviert werden.
Zuletzt waren die Verteidigungsminister Russlands und der USA vor drei Jahre zusammengekommen. Im September 2015 hatten Schoigu und der damalige Pentagon-Chef Ashton Carter die Situation in Syrien telefonisch besprochen. Zugleich werden regelmäßig Kontakte zwischen den Generalstabschefs der beiden Länder unterhalten.

wpered.su: In Mannheim fand ein Treffen unter dem Titel „Rettet das Volk des Donbass vor der ukrainischen Armee“ statt
Am 14.Juli fand in der deutschen Stadt Mannheim ein Treffen unter dem Titel „Rettet das
Volk des Donbass vor der ukrainischen Armee“ statt. Organisatoren der Veranstaltung waren Vertreter linker Parteien und Organisationen, die in diesem Jahr im Rahmen der antifaschistischen Karawane den Donbass besucht hatten, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.

de.sputniknews.com: Deraa: Syrische Flagge über Ex-Hochburg der Terroristen gehisst
Die syrische Flagge ist in der von den Kämpfern befreiten Ortschaft Bosra ash-Sham in der Provinz Deraa im Südwesten des Landes gehisst worden. Nun beginnen die Flüchtlinge, aktiv hierher zurückzukehren, wie der Gouverneur der Provinz, Muhammad Khalid al-Hanus, vor Journalisten erklärte.
„Das ist die älteste Stadt, in der Muslime, Christen sowie Römer gelebt haben, — alle haben sich am Bau dieser Stadt beteiligt. Dank den Bemühungen unserer Freunde und unserer Armee konnten wir diese Stadt befreien. Nun beginnt hier das neue Leben“, sagte er.
Wegen des Krieges hätten etwa 30.000 Familien diese Stadt verlassen, 4000 davon hätten sich an der Grenze zu Jordanien befunden. Derzeit sollen fast alle zurück in ihre Häuser gekommen sein. Die Behörden der Provinz ergreifen al-Hanus zufolge alle möglichen Maßnahmen für die Aufnahme der zurückkehrenden Flüchtlinge.
„Wir haben 130 fertig eingerichtete Schulen für den Empfang jener Menschen, deren Häuser schwer beschädigt oder zerstört wurden. Wir sind bereit, diesen Menschen jegliche Hilfe zu erweisen …“, sagte der Gouverneur weiter.
Bosra ash-Sham war eine strategische Position und Hochburg der Terroristen im Süden Syriens. Die Ortschaft liegt zwischen den administrativen Zentren der Provinzen Deraa und Suweida, 20 Kilometer entfernt von der Grenze zu Jordanien.
Nach erfolgreichen Verhandlungen von Vertretern des russischen Versöhnungszentrums mit Anführern illegaler bewaffneten Gruppen sollen bereits Dutzende Dörfer und der größte Teil der Grenze zu Jordanien in der Provinz Deraa kampflos wieder unter Kontrolle der syrischen Armee gebracht worden sein, heißt es.
Die Kämpfe gegen die Terrormilizen „Islamischer Staat“ * (IS, auch Daesch) und „Dschabhat an-Nusra“ dauern im Westen der Provinzen Deraa und Quneitra noch an.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Prischib und Kalinowka.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Nach Gipfel mit Putin: Trump bezichtigt Medien des Verleumdungsversuchs
US-Präsident Donald Trump hat via Twitter den Gipfel mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am 16. Juli in Helsinki als einen „riesigen Erfolg“ eingestuft.
Dabei wirft Trump den ihm gegenüber unfreundlichen Medien vor, die Ergebnisse des Treffens zu verleumden zu versuchen.
„Mein Treffen mit Putin war ein riesiger Erfolg, aber nicht für Fake-Medien“, schrieb Trump am Mittwoch in seinem Twitter-Account.
Am Montag fand in der finnischen Hauptstadt Helsinki das erste offizielle Gipfeltreffen zwischen Putin und Trump statt. Mehr als zwei Stunden lang unterhielten sich die Staatschefs unter vier Augen. Daraufhin traten sie vor die Presse. Zahlreiche westliche Journalisten und Medien bezeichneten den Gipfel jedoch als „Verrat“ des US-Präsidenten, unter anderem wegen Trumps Haltung in Bezug auf die angebliche Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf 2016. Trump schenke Putins Worten mehr Glauben als den Daten der US-Geheimdienste, hieß es.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 17. Juli 3:00 bis 18. Juli 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Donezk (Siedlung des Abakumow-Bergwerks), Dokutschajewsk, Kominternowo.
Gestern Abend wurden in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Dokutschajewsk folgende Häuser beschädigt:
– Watutin-Straße 9, Wohnung 16 (Verglasung);
– Zentralnaja-Straße 93, Wohnung49 (Verglasung):
Opfer unter den Bürger wurden bisher nicht festgestellt.

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 109.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber und 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Gescho
sse 105.
Ab 00:01 am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Trump erklärt, warum er Russland nicht als Gegner betrachten will
Der US-Präsident Donald Trump will Russland trotz seiner starken Armee nicht als „Gegner“ bezeichnen. Dies gab er im Interview mit Fox News bekannt.
„Sie haben eine starke Armee, aber ihre Wirtschaft, wie Sie wissen, ist viel kleiner als Chinas. Ich will das Wort ‚Gegner‘ gar nicht nutzen. Wir können alle zusammenarbeiten, jeder kann gut vorankommen und im Frieden leben“, antwortete Trump auf die Frage des Moderators, ob er Russland als den Hauptgegner der USA betrachte.
Zuvor hatte Trump erklärt, dass er den russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht als Feind, sondern als Konkurrenten wahrnehme, hatte jedoch hinzugefügt, dass sie eines Tages Freunde werden könnten. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow hatte erläutert, der Kreml sehe Trump als Verhandlungspartner.
Viele antirussische Politiker in den USA bezeichnen Russland nicht nur als einen „Gegner“, sondern als einen „Feind“, und kritisieren Trump für seinen Verzicht auf solche Worte.

Dan-news.info: Vier Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ starben aufgrund eines Gasaustritts an einer Pumpstation in Jenakiewo, weitere vier wurden ins Krankenhaus eingeliefert, teilte der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der DVR mit.
„Am 17. Juli gab es in Jenakiewo in der Straße der Oktoberrevolution an einer Kanalisationspumpstation bei der Durchführung planmäßiger Arbeiten einen Austritt von Gas. In der Folge starben vier Menschen vor Ort“, teilte der Pressedienst mit.
Weitere vier Mitarbeiter wurden in das Stadtkrankenhaus von Jenakiewo eingeliefert.

de.sputniknews.com: Fox News-Interview mit Putin sammelte Millionen-Auditorium
Mehrere Millionen haben sich die Interviews mit den Präsidenten Russlands und der USA angeschaut, die der TV-Sender Fox News am Montag nach dem Gipfeltreffen in Helsinki ausgestrahlt hatte. Dies bezeugen Angaben der Ratingagentur Nielsen.
Wladimir Putin und Donald Trump waren am Montag zu ihrem ersten offiziellen Gipfeltreffen zusammengekommen, bei dem sie die bilateralen Beziehungen und internationale Probleme erörterten. Danach hat jeder von ihnen den Fox News-Journalisten Chris Wallace und Sean Hannity ein Interview gewährt.
Zuerst habe der TV-Sender am Montag (um 18.00 Uhr Ostküstenzeit, 24.00 Uhr MESZ) das Exklusiv-Interview mit dem russischen Staatschef gezeigt. Nach den Angaben der Ratingagentur Nielsen, die Forbes anführte, sollen es 3,2 Millionen Zuschauer gesehen haben. Das Interview mit Donald Trump, das drei Stunden später ausgestrahlt wurde, soll ein Auditorium von 3,963 Millionen Menschen gesammelt haben. Beide Interviews hätten Fox News zu diesem Zeitpunkt das zahlenmäßig größte Auditorium unter den anderen Kabelsendern gewährleistet, hieß es…

Dan-news.info: „Während der Kämpfe wurden in der DVR 16 Brücken und Unterführungen beschädigt“, teilte der Pressedienst des Verkehrsministeriums der DVR mit.
Mit den Wiederaufbauarbeiten wurde bereits 2016 begonnen. So wurden zwei Brücken und eine Unterführung auf der Verbindung Donezk – Sedowo und Amwrosiewka – Kamyschewacha repariert, eine grundlegende Reparatur wurde an zwei Objekten auf der Strecke Jenakiewo – Amwrosiewka durchgeführt, auch laufen Arbeiten an der Strecke Snamenka – Iswarino.

„2018 geht die Arbeit an den Objekten weiter. Bei Abschluss der Reparatur wird bei jedem Objekt ein Pass der technischen Einrichtungen erstellt“, fasste das Ministerium zusammen.

de.sputniknews.com: Russland kürzt scharf Anlagen in US-Wertpapieren auf Elfjahrestief
Russische Investitionen in US-Wertpapiere sind jetzt laut Angaben des US-Finanzministeriums auf dem tiefsten Stand seit elf Jahren.
Die Leiterin der Bank von Russland, Elwira Nabiullina, erklärte, dass die Zentralbank eine Politik der Diversifizierung der Währungsreserven verfolge und bei ihren Entscheidungen alle Risiken, einschließlich finanzieller, wirtschaftlicher und geopolitischer, berücksichtige.
Zuvor war berichtet worden, dass Russland seine Anlagen in US-Schatzpapieren mindestens um ein Drittel reduziert habe und damit nicht mehr auf der Liste der größten ausländischen Besitzer von US-Staatsanleihen stehe.
Im April 2018 hatte Russland Schatzpapiere des US-Finanzministeriums im Wert von 47,5 Milliarden Dollar verkauft und rutschte somit vom 16. auf den 22. Platz auf der Liste. Im März 2018 hatte Russland über amerikanische Staatsanleihen im Wert von 96,1 Milliarden US-Dollar verfügt.
Vor elf Jahren begann Moskau, erheblich in US-Staatsanleihen zu investieren. Der Höchstwert von 176,3 Milliarden Dollar wurde in Oktober 2010 erreicht.

Smdnr.ru: Über die Ergebnisse der Arbeit des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR im ersten Halbjahr berichtete am 18. Juli der Minister Sergej Naumez. Vor allem wurden Fragen des Wiederaufbaus, der Vorbereitung auf die Heizperiode und eine Reihe weiterer behandelt.
Nach den Worten des Fachministers wurde im ersten Halbjahr das Programm zum Wiederaufbau von 200 privaten Wohnhäusern, die in der Folge von Kämpfen beschädigt worden waren, realisiert. „Wir haben beschlossen, es fortzusetzen, weil Mittel eingespart wurden, die für dieses Programm vorgesehen waren. Zusätzlich sind wir bereit, weitere 110 private Wohnhäuser zu reparieren“, erklärte Sergej Naumez.

Außerdem wurden auf Anweisung Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko Reparaturarbeiten zum Austausch der Fenster in der allgemeinbildenden Schule Nr. 3 und dem Internat Nr. 27, die am 14. Februar durch einen Beschuss beschädigt worden waren, durchgeführt. Die grundlegende Reparatur des durch eine Gasexplosion beschädigten fünfstöckigen Hauses in der Krasnoarmejskaja-Straße 84 in Donezk ist abgeschlossen.
Gemeinsam mit dem Zivilschutzministerium und der Stadtverwaltung von Donezk werden in den frontnahen Siedlungen des Petrowskij-Bezirks soziale Objekte repariert – ein Ambulatorium in Alexandrowka und das dörfliche Sport- und Kulturzentrum in Luganskoje. Bei beiden Objekten wurden durch das Zivilschutzministerium bereits die Dacharbeiten abgeschlossen. Der Fahrplan für die Legung von Gasleitungen und der Installation eines Gasheizkessels im Ambulatorium in Alexandrowka wird realisiert. „“Wir haben mit dem Wiederaufbau der Schule Nr. 116 im Petrwoskij-Bezirk begonnen. Wir planen dort einen Gasanschluss und ein Blockheizwerk einzurichten“, fügte der Minister hinzu.
Er merkte an, dass es trotz der erheblichen Abnutzung der grundlegenden Einrichtungen gelungen ist, die Heizperiode 2017-2018 erfolgreich zu durchlaufen. Zu ihrem Abschluss haben traditionsgemäß die Maßnahmen zur Vorbereitung auf die folgende Heizperiode begonnen. Es laufen die planmäßigen Reparaturen von Heizwerken, Heizleitungen, Wasserversorgungssystemen, den internen Heizsystemen in den Häusern. „Derzeit es gibt keine Rückstände gegenüber dem Plan. Die Bereitschaft für die Herbst- und Winterperiode betrug am 17.7.18 bei den Objekten der Wohnungswirtschaft 52%, im sozialen Bereich 46%, bei den Heizungssystemen 50% und bei Wasserversorgung und Kanalisation 49%“, teilte Sergej Naumez mit.
Außerdem wurde die Frage des Kampfes gegen illegale Müllkippen angesprochen. So wurden seit Beginn des Jahres 898 solcher Objekte liquidiert. Es wurden mehr als 27.000 Kubikmeter Müll weggebracht. „Illegale Müllkippen sind das Ergebnis eines nachlässigen Verhältnisses der Menschen zu dem Ort, an dem sie leben“, sagte der Minister. Er rief die Einwohner der Republik auf, auf die Sauberkeit und Ordnung in ihren Ortschaften zu achten, Müll nur an dafür vorgesehenen Orten zu entsorgen.

de.sputniknews.com: Daily Mail verrät weitere Details der Amesbury-Vergiftung
Die in Amesbury vergiftete Frau hat die Flüssigkeit aus einem Parfümfläschchen auf ihre Handgelenke appliziert. Dies berichtet die Zeitung Daily Mail mit Verweis auf einen Verwandten des anderen Opfers der Vergiftung.
Im Zuge der Ermittlungen stellte es sich heraus, dass die Parfümphiole mit Gift gefüllt war.
Der verletzte Mann, Charlie Rowley, soll im Krankenhaus mit seinem Bruder Matthew telefoniert und seine Erinnerungen an den Vorfall mitgeteilt haben.
„Er erinnert sich, dass Dawn (Sturgess, die vergiftete Frau – Anm. der. Red.) Parfüm an beide Handgelenke gespritzt hat“, zitiert die Zeitung den Bruder des Opfers.
Es sei aber noch nicht klar, ob Charlie direkt oder erst nach der Berührung seiner Partnerin in Kontakt mit dem Giftstoff gekommen sei.
„Er erinnert sich vage daran, dass ein merkwürdiger Ammoniakgeruch vom Parfüm herrührte“, so Matthew Rowley weiter über das Gespräch mit seinem Bruder.
Zuvor hatte die britische Polizei gemeldet, sie hätten letzte Woche eine Parfümphiole in der Wohnung von Charlie Rowley in Amesbury gefunden, welche das Gift enthalten soll.
Die 44-jährige Britin Dawn Sturgess und ihr 45-jähriger Partner Charlie Rowley waren am 30. Juni in der britischen Stadt Amesbury mit starken Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Scotland Yard erklärte kurz darauf, das Paar sei mit „Nowitschok“ vergiftet worden – demselben Giftgas, das angeblich bei dem Anschlag auf den ehemaligen russischen GRU-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia eingesetzt wurde.
Dawn Sturgess war an den Folgen der Vergiftung im Krankenhaus gestorben.

Dan-news.info: „Im Jahr 2018 hat der Verkehrsministerium der DVR 20 saisonale Buslinien in Richtung des Ferienortes Sedowo eingerichtet“, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit. „Zusätzlich wurden 10 neue allgemeine Buslinien eingerichtet, neun zwischen Städten und eine internationale.“
Außerdem wurde aufgrund von zahlreichen Bitten von Einwohnern der DVR im Juli dieses Jahres eine Buslinie „Jenakiewo – Shdanowka“ in Betrieb genommen.
Wir fügen hinzu, dass derzeit in der DVR 107 Verkehrsunternehmen registriert sind, die 159 Linien bedienen. Davon sind 35 internationale, 63 zwischen Städten und 61 Nahverkehrslinien.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Trump zu Treffen mit Putin: „Wir kamen gut aus, was viele Hasser echt geärgert hat“
Der US-Präsident Donald Trump hat via Twitter erneut über die Ergebnisse seines Gipfels mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin berichtet.
Die Präsidenten Russlands und der USA trafen sich in Helsinki am 16. Juli.
„Putin und ich haben bei unserem jüngsten Treffen viele wichtige Themen besprochen. Wir kamen gut aus, was viele Hasser echt geärgert hat, die einen Boxkampf sehen wollten. Große Ergebnisse werden kommen!“, erklärte Trump.
Zudem nannte er sein Treffen mit Vertretern der Nato einen „Triumph“, räumte aber ein, die Zusammenkunft mit Wladimir Putin könnte auf lange Sicht „ein noch größerer Erfolg“ werden.
„Viele positive Sachen können aus diesem Treffen folgen“, so der US-Präsident.
Er fügte hinzu, Russland habe Hilfe bei der Regelung der Situation um Nordkorea versprochen.

Dnr-news.com: Kiew bat die USA, die Gespräche von Trump und Putin über den Donbass zu erläutern
Kiew hat sich mit der Bitte an die USA gewandt, die Diskussion neuer Ideen zur Beilegung des bewaffneten Konflikts im Donbass zu erläutern, die bei den Gesprächen des russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Amerikanischen Staatschef Donald Trump zur Sprache gekommen seien. Dies sagte gegenüber „Interfax“ eine Quelle aus diplomatischen Kreisen.
„Die Ukraine hat Washington um eine offizielle Erklärung zur angeblichen Diskussion neuer Vorschläge zur Lösung der Situation in den südöstlichen Regionen der Ukraine bei dem amerikanisch-russischen Treffen in Helsinki gebeten, die der Präsident Russlands in seinem Interview mit russischen Medien erwähnte“, sagte die Quelle.
Der Gesprächspartner der Agentur fügte hinzu, dass Kiew Washington vorgeschlagen hatte, diese Information offiziell zu dementieren, falls ein solches Thema in den Gesprächen gar nicht berührt worden war.

de.sputniknews.com: Telefonstreich: Juncker rügt Trump und lässt sich auf armenische Grillparty einladen
Die russischen Pranker Wowan und Lexus (Wladimir Kusnezow und Alexej Stoljarow), die durch ihre Anrufe bei Promis und Staatschefs bekannt wurden, haben sich eigenen Angaben nach als Premierminister Armeniens vorgestellt und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker „zum Schachlik nach Jerewan“ eingeladen.
Wie die Pranker behaupten, haben sie Juncker vorgeschlagen „Schaschlik auf dem Platz in Jerewan zuzubereiten und ‚eine Art Kundgebung‘ abzuhalten“. Er habe ihre Einladung angenommen:
„Dies klingt gut! Ich werde nächstes Jahr kommen. In diesem Jahr ist es nicht möglich, aber im nächsten Jahr werden wir passende Termine und Möglichkeiten finden“, soll Juncker gesagt haben.
Darüber hinaus hätten sich Wowan und Lexus im Gespräch mit Juncker über den Druck seitens der USA beklagen.
Der EU-Kommissionspräsident soll darauf geantwortet haben, dass sie „Herrn Trump immer wieder erklären müssen, wie die Welt funktioniert. Er versteht nicht, was passiert. Wir müssen uns davon überzeugen, dass er die Geschehnisse in Armenien besser zu erkennen beginnt.“
Die Pranker haben außerdem mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini ein Telefongespräch geführt. Die EU-Chefdiplomatin soll vor allem betont haben, dass es nötig sei, dass die neuen armenischen Behörden gute Beziehungen nicht nur zu einem einzigen Land, sondern zu allen Partnern pflegen, damit sich das ukrainische Szenario nicht wiederhole. Sie habe aber auch unterstrichen, dass Brüssel diese Vorgehensweise nicht immer unterstützt habe.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR zur Lage am 18. Juli 2018
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte die
Intensität der Beschüsse des Territoriums der Republik verstärkt.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers Klotschkow die Beschüsse von Wohngebieten von Dokutschajewsk fortgesetzt. In der Folge von Beschüssen mit Mörsern des Kalibers 120mm und Schützenpanzerwaffen wurden zwei Häuser in der Watutin-Straße 9 und der Zentralnaja-Straße 93 beschädigt. Den Kirowoskij-Bezirk von Donezk haben Söldner aus der 28. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft von M. Martschenko mit Schützenpanzerwaffen beschossen.
In Richtung Mariupol wurde Kominternowo von Seiten der ukrainischen Kämpfer beschossen. Die ukrainischen Terroristen aus der 36. Marineinfanteriebrigade unter Leitung des Kriegsverbrechers A. Gnatow haben mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen und dabei vier Mörsergeschosse abgeschossen. Außerdem wurde mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen, geschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden sieben Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt, in deren Folge ein Verteidiger der Republik starb und ein weiterer verletzt wurde.
Die Verbrechen der Kämpfer aus der 28. mechanisierten Brigade, die mit regelmäßigen Beschüssen von Ortschaften der Republik verbunden sind, haben bei der
OSZE-Mission das Fass zum Überlaufen gebracht, die zur Festhaltung von Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Brigadekommandos geplant hat, Videokontrolleinrichtungen in den Gebieten von Krasnogorowka und Beresowoje zu installieren. Wir möchten hoffen, dass diese von der OSZE unternommenen Maßnahmen dabei helfen, die heißen Köpfe der Banditen aus der 28. mechanisierten Brigade abzukühlen.
Außerdem haben wir die Ankunft und Aktivität von Vertretern des ukrainischen karitativen Fonds „Recht auf Verteidigung“ im Verantwortungsbereich der 28. mechanisierten Brigade bemerkt, um sich mit der Lage bekannt zu machen und friedlichen Einwohnern im Gebiet von Kurachowo und Marjinka Hilfe zu leisten. Nach uns vorliegenden Informationen hat das Brigadekommando geplant, die provokativen Beschüsse auf die Einheiten der Volksmiliz der DVR zu verstärken, um eine Erwiderung des Feuers hervorzurufen, um die Einheiten und die Führung der Volksrepublik gegenüber den ukrainischen karitativen Organisationen zu diskreditieren.
Ich möchte auch anmerken, dass unsere Aufklärung die Durchführung von Arbeiten zur Ausrüstung neuer Positionen für Mörsermannschaften im Verantwortungsbereich des 1. Bataillons der 93. mechanisierten Brigade im Gebiet von Nowotroizkoje festgestellt hat. In diesem Zusammenhang schließen wir eine Zunahme der provokativen Beschüsse unserer Positionen nicht aus und wenden uns an die OSZE-Mission, damit diese die Aufmerksamkeit auf diese Tatsache richtet und die Anlieferung von
durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Mörsern auf diese Positionen nicht zulässt.

Dnr-online.ru: Trotz der ungünstigen Wetterbedingungen werden die Landwirte den Vorrat an Getreide bilden können, der für die Versorgung der Bevölkerung der Republik mit Brot notwendig ist. Dies teilte am 18. Juli gegenüber Journalisten in Donezk der Landwirtschaftsminister der DVR Wladimir Antonow mit.
„Die Ernte in der Republik hat begonnen. Im Vergleich zu
m letzten Jahr ist die Getreideernte leider geringer. Sie wird etwas geringer sein als 2017. Dies ist aus objektiven Gründen erfolgt: Trockenheit, geringe Niederschläge. Bis jetzt haben wir etwa 170.000 Tonnen Getreide geerntet – das sind fast 70% des Geplanten. In diesem Jahr werden wir eine Ernte erreichen, die die Bedürfnisse unserer Bürger befriedigt“, sagte er.

de.sputniknews.com: Fußball-Fans der WM 2018 wollen wieder nach Russland
Wie eine Umfrage der Assoziation der Reiseveranstalter Russlands gezeigt hat, will die Mehrheit von ausländischen Gästen der Weltmeisterschaft 2018 wieder nach Russland kommen. Dies meldet die Nachrichtenagentur für Sport „R-Sport“ am Mittwoch.
„Bei der Umfrage hat sich herausgestellt, dass 87 Prozent der Gäste der WM wieder nach Moskau kommen wollen“, erklärte die Sprecherin der Assoziation, Maja Lomidse.
Sie brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass dies den Touristenzustrom erhöhen werde. „Wir haben schon vorausgesagt, dass dieser Wert im Jahr 2019 um 20 Prozent steigen wird, aber nach der Weltmeisterschaft kann man schon mit Gewissheit sagen, dass es eine sehr vorsichtige Aussage war“, unterstrich Lomidse.
Am 15. Juli erklärte der russische Präsident Wladimir Putin, dass für die Inhaber der „Fan-Pässe“ die visafreie Einreise nach Russland verlängert werde. Es ging um die Verlängerung einer mehrfachen Einreise bis Ende 2018.
Die Fußball-Weltmeisterschaft fand vom 14. Juni bis 15. Juli in 11 Städten Russlands statt. Der WM-Sieger wurde Frankreich. Im Finale bezwangen die Franzosen die kroatische Mannschaft mit 4:2.

Dan-news.info: „In diesem Jahr haben 8880 Studierende Diplome von Hochschulen der Republik erhalten. Die Zahl der Absolventen der höheren berufsbildenden Einrichtungen, die rote Diplome (mit Auszeichnung, Anm. d. Übers.) erhalten haben, betrug 956“, teilte der Direktor der Abteilung für Bildung des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR Andrej Alexin mit.
Er fügte hinzu, dass in diesem Jahr 9539 Spezialisten die mittleren beruflichen Bildungseinrichtungen abgeschlossen haben, davon 533 mit Auszeichnung.
Bis heute haben in diesem Jahr 260 Absolventen republikanischer Hochschulen verschiedener Fachrichtungen die entsprechenden Prüfungen durchlaufen und Diplome der RF erhalten. Bakkalaureats-Diplome erhielten 42 Personen, Spezialistendiplome 89, Magisterdiplome 129“, sagte Alexin weiter.

de.sputniknews.com: USA wollen sich gegen Russland mit Uranzöllen schützen
Die US-Administration beabsichtigt, den Schaden für die nationale Wirtschaft und Sicherheit durch den Uran-Import zu untersuchen. Sollte ein Zusammenhang gefunden werden, können laut der Nachrichtenagentur Bloomberg Einfuhrzölle eingeführt werden.
Bemerkenswert sei, dass die US-amerikanischen Uranproduzenten nur etwa fünf Prozent der Inlandnachfrage abdecken, während die restlichen 95 Prozent importiert werden müssten. Die US-Industriellen wollten, dass die Regierung sie vor der Konkurrenz ausländischer Staatsunternehmen schütze.
Vor allem würden die russischen, kasachischen und usbekischen Unternehmen, auf die etwa 40 Prozent der US-amerikanischen Uranimporte entfalle, als die Hauptbedrohung genannt. Laut Bloomberg wollen die lokalen Hersteller etwa 25 Prozent des Marktes besetzen.
Die USA hatten im März Strafzölle im Umfang von zehn beziehungsweise 25 Prozent auf Importe von Stahl und Aluminium eingeführt. Washington begründete diese Entscheidung mit nationalen Sicherheitsinteressen. Am 31. Mai hatten die USA diese Zölle nach fruchtlosen bilateralen Verhandlungen fast gegen alle Länder verhängt, einschließlich der EU und Kanada. Die betroffenen Länder haben als Reaktion Vergeltungsmaßnahmen angekündigt.
Auch Russland wurde von den Maßnahmen betroffen und bezeichnete sie als unrechtmäßig.
Bereits Ende Mai hatte Russland die WTO über die mögliche Einführung von Gegenmaßnahmen auf US-amerikanische Waren in Höhe von 537,6 Millionen Dollar pro Jahr als Reaktion auf Washingtons Zölle auf Stahl und Aluminium informiert.

Dan-news.info: Mitglieder des gesellschaftlichen Stabs für die frontnahen Gebiete haben für Kinder von Übersiedlern aus Peski bei Donezk eine Fahrt in den Zoo des Dorfes Prodoroshnoje im Starobeschewo-Bezirk organisiert. Dies teilte heute die Leiterin des Stabs, die Abgeordnete des Volkssowjets der DVR Jekaterina Martjanowa mit.
„An und beim Stab hat sich eine Initiativgr
uppe von Übersiedlern aus Peski, das sich in der „grauen Zone“ befindet, gewandt und gebeten, eine Veranstaltung für die Kinder der Übersiedler zu organisieren. Heute sind wir dieser Bitte mit Vergnügen nachgekommen und sind mit den Kindern zum Zoo in Prodoroshnoje gefahren“ kommentierte Jekaterina Martjanowa.
An der Exkursion nahmen 15 Kinder zwischen 7 und 16 Jahren teil. Die Mitarbeiter des Zoos machten sie nicht nur mit den Bewohnern des Zoos bekannt, sondern erzählten auch über die Geschichte des Donbass.

de.sputniknews.com: Putin: Fans haben das wahre Russland bei WM 2018 gesehen
Die Gäste der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland haben laut dem Präsidenten Wladimir Putin das wahre Land und keine „zurschaugetragene virtuelle Welt“ gesehen.
Alles war, wie man bei uns sagt, regelrecht“, erklärte Putin.
Ihm zufolge schätzten die Fans die russische Gastfreundschaft, die Arbeit der Freiwilligen und der Polizei, die Sporteinrichtungen sowie die Verkehrsinfrastruktur.
„Die erneuerten Plätze und Straßen unserer Städte wurden zu einem Symbol für Anziehung, Freundschaft und Geselligkeit der Gäste aus verschiedenen Ländern der Welt“, fügte der Präsident hinzu.

Ukrinform.ua: Weltbank: In der Ukraine sind jetzt mehr Arme als vor fünf Jahren
Für die Ukraine sei es wichtig, die eingeleiteten Reformen zu vollenden, um die Wirtschaftskrise zu überwinden, sagte gestern beim Presselunch im Premier Palace in Charkiw die Weltbank-Direktorin für die Ukraine, Weißrussland und Moldawien, Satu Kahkonen, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Die wirtschaftliche Krise, die in der Ukraine im Jahr 2014 begann, führte dazu, dass die Armut jetzt höher als vor fünf Jahren ist. Während im Jahr 2014 unterhalb der Armutsgrenze 15 Prozent der Bevölkerung der Ukraine lebten, so sind es heute 25 Prozent. Allerdings gibt es einen tatsächlichen Ausweg aus der Krise. Das sind die Vollendung der eingeleiteten und die Umsetzung der neuen Reformen, sei es das Gesundheitswesen, die Errichtung des Obersten Antikorruptionsgerichts, der unabhängigen Aufsichtsräten in den staatlichen Banken, und das ist die Hälfte des ganzen Bankensektors des Landes, damit die Kredite nicht bei „seinen“ Leuten landen. Die Ukraine hat einen Schritt bei der Reform der verschiedenen Bereiche gemacht und sie darf nicht aufhören“, sagte Frau Kahkonen.
Nach ihren Worten ist das wirtschaftliche Potenzial der Ukraine höher als in den Ländern wie Polen, Rumänien, Georgien, Indonesien.
„Die Ukraine hat den größten Bestand von fruchtbarer Erde in Europa . Auch ist vorteilhaft ihre geographische Lage an der Kreuzung Europas und Asiens. Jedoch liegt die Politik in Bezug auf die Entwicklung der Wirtschaft 20 Jahre zurück. Wenn es Änderungen geben werde, insbesondere die Schaffung eines transparenten Landmarktes, wird es auch einen Anreiz für die Steigerung des Lebensstandards geben“, fügte Kahkonen hinzu.
Seit 2014 habe die Weltbank in der Ukraine mehr Geld als in jedem anderen Land investiert, sagte sie weiter.
„Investiert sind 5,5 Milliarden US-Dollar, die Hälfte – 2,5 Milliarden – in verschiedenen Investitionsprojekten, plus 2 Milliarden zur Unterstützung der regionalen Budgets für die Durchführung von Reformen, weitere 500 Millionen Dollar für Gaslieferungen. Leider sind nicht alle diese Mittel in vollem Umfang verwendet und wir erwarten Entscheidungen von der Regierung der Ukraine“, sagte Kahkonen.
Satu Kahkonen hat auch die Existenz von Risiken erwähnt.
„Es ist schwer, Investoren zu überzeugen, heute in der Ukraine zu investieren. Es gibt Probleme auf makroökonomischer Ebene: die Staatsverschuldung der Ukraine ist sehr hoch und geht nicht auf das Niveau zurück, wie es früher geplant war. Es gibt auch Risiken im Zusammenhang mit der Inflation…“, sagte die Direktorin der Weltbank.
Dennoch hat die Ukraine ihr zufolge Perspektiven unter der Bedingung der staatlichen Politik der Entwicklung, die die Umsetzung des Reformplans einschließt.

de.sputniknews.com: Putins neue „politische Waffe“ erstmalig im Ausland ausgeführt
Zum Treffen mit dem US-amerikanischen Präsidenten in Helsinki hat sich der russische Präsident Wladimir Putin das erste Mal im Ausland in seiner neuen Staatskarosse kutschieren lassen. Der französische Fernsehsender „BFMTV.“ hat die Luxus-Limousine als „Waffe“ bezeichnet.
Die Journalistin Pauline Ducamp ist der Meinung, dass das erste offizielle Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin den Anschein eines Autosalons gehabt hätte: Der amerikanische Präsident führte seinen Dienstwagen „The Beast“ aus. Der russische Präsident rollte mit dem neuen „Aurus“ der „Cortege“-Baureihe vor. „Die 6,62 Meter lange Limousine ist mehr als ein Staatsauto“, schreibt Ducamp, „Es ist auch eine industrielle und politische Waffe.“ Laut der Autorin führe Putin die sowjetische Tradition fort: Der Dienstwagen wurde zu 100 Prozent in Russland hergestellt und soll die industrielle Stärke des Landes zeigen.
Am 17. Mai war der Luxuswagen der „Cortege“-Baureihe erstmals dem Publikum vorgeführt worden, als der russische Staatschef vor seiner Vereidigung damit vorgefahren war. Zuvor waren im Wagenpark der russischen Präsidenten seit den 1990er Jahren ausschließlich Luxuswagen der Marke Mercedes vertreten gewesen. Das Projekt „Cortege“ sieht die Schaffung einer Fahrzeugfamilie – Limousine, Sedan und Minivan – auf einer einheitlichen Modulplattform für Staatspersonen vor. In das Projekt wurden 12,4 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 171 Millionen Euro) aus dem Haushalt investiert. Anfang 2019 sollen die Autos unter dem Markennamen „Aurus“ auf den Markt kommen – für mindestens sechs bis sieben Millionen Rubel (ab 96.600 Euro).

de.sputniknews.com: Nationalheld oder Nazi-Helfer? US-Journalistin entlarvt ihren Großvater
Die amerikanische Journalistin Sylvia Foti hat auf der US-Webseite Salon.com ihren Großvater Jonas Noreika, der in Litauen als Kämpfer für die Unabhängigkeit dieser Baltischen Republik gewürdigt wird, als Nazi-Handlager und Judenmörder entlarvt. Die Journalistin warf den Behörden in Vilnius vor, diese Verbrechen verdeckt zu haben.
Wie Salon.com schreibt, wollte Foti auf Bitte ihrer im Sterben liegenden Mutter zunächst ein Buch über ihren Großvater verfassen, der angeblich im Gefängnis des sowjetischen Ministeriums für Staatssicherheit (MGB) getötet worden war. Laut der Familiengeschichte habe Noreika einen anti-kommunistischen Aufstand geleitet und während der Besatzung Litauens durch die hitlerdeutschen Truppen einen Landkreis im Nordwesten Litauens geleitet und gegen die Nazis gekämpft.​
„Kopf hoch, Litauer!“
Bei ihrem Besuch in Litauen im Jahr 2000 ließen Sylvia Foti und ihr Bruder eine Gedenktafel für Jonas Noreika am Gebäude der Bibliothek der Akademie der Wissenschaften Litauens enthüllen. Die Journalistin wurde von allen ringsum gebeten, ein Buch über ihren heroischen Großvater zu schreiben.
Dass Jonas Noreika an der Ermordung von Juden beteiligt war, erfuhr sie zum ersten Mal vom Direktor eines Gymnasiums in Šiauliai, das ihrem Großvater zu Ehren umbenannt werden sollte. Sie begann eine eigene Ermittlung und erfuhr, dass ihr Großvater von den deutschen Besatzern zum Chef des Landkreises ernannt worden war. Als sie später nach Chicago zurückkehrte, fand sie die von ihrem Großvater verfasste antisemitische Broschüre mit dem Titel „Kopf hoch, Litauer!“.
Tausende Ghetto-Bewohner erschossen
Damals stellte sie ihre Recherche ein. Im Jahr 2013 kam sie jedoch wieder nach Litauen und setzte in Gemeinschaft mit dem Holocaust-Experten Simon Dovidavičius ihre Ermittlungsarbeit fort. Es stellte sich heraus, dass Jonas Noreika persönlich die Tötung von mehr als 10.000 litauischen Juden genehmigt hatte und mit seiner Familie in ein „plötzlich freigewordenes“ Haus umgezogen war, das zuvor einer jüdischen Familien gehört hatte.
Sylvia Foti stellte auch fest, dass die heutigen Behörden Litauens die Verbrechen der „Kämpfer für die Unabhängigkeit der Republik“, die mit Nazis kollaboriert hatten, verdecken.
„Wegen des enormen Widerstands der litauischen Regierung wird es nicht leicht sein, sie zum Eingeständnis ihrer Rolle im Holocaust zu bewegen. Aber die Seelen von 200.000 Juden, die in der litauischen Erde begraben liegen, fordern Vergeltung“, schlussfolgert die Journalistin.
Nach Angaben der jüdischen Gemeinde von Litauen hatte Jonas Noreika, der im August 1941 zum Chef des Landkreises Šiauliai ernannt worden war, befohlen, alle in der Region lebenden Juden in ein Ghetto zu bringen und ihnen all ihr Vermögen wegzunehmen. Später wurden Tausende Ghetto-Bewohner erschossen.
1945 bildete Jonas Noreika den so genannten Nationalrat Litauens, dessen Ziel es war, die Unabhängigkeit der Republik wiederzuerlangen. Er wurde Ende November 1946 verhaftet und zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung fand am 26. Februar 1947 im MGB-Haus in Vilnius statt.

Mil-lnr.info: Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Gebiete der Ortschaften
Prischib, Shelobok und Kalinowka. Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte 82mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 30 verschiedene Geschosse abgeschossen. Der Beschuss erfolgt von den Positionen der 53. und der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeure die Kriegsverbrecher Grusewitsch und Tatus sind.
Trotz der Gültigkeit des „Erntewaffenstillstands“ gibt es in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte weiter nicht kampfbedingte Verluste.
Am 16. Juli gerieten Soldaten der 14. Brigade beim Patrouillendienst bei Solotoje-4 auf ein eigenes Minenfeld, das auf der Karte nicht vermerkt war. In der Folge der Detonation einer Mine wurden zwei Soldaten unterschiedlich schwer verletzt. Dieser Vorfall wird sorgfältig gegenüber der übergeordneten Führung geheim gehalten.
Wie zuvor ist der moralisch-psychische Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte nicht zufriedenstellen
d. Davon zeugen nicht endende Vorfälle, die mit Alkohol- und Drogengenuss verbunden sind.
Am Abend des 17 Juli erfolgt im 1. Bataillon der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte ein Streit zwischen stark betrunkenen Soldaten, bei dem einer der Beteiligten das Feuer mit einem Maschinengewehr auf seinen Kameraden eröffnete. In der Folge wurden drei Soldaten unterschiedlich schwer verletzt. Zu diesem Fall wird eine Ermittlung durchgeführt.
Von ernsthaften Problemen und faktisch vom Verlust der Leitung in der 72. Brigade berichten auch ukrainische Freiwillige auf ihren Seiten in den sozialen Netzwerken. Als Ursache dafür nennen sie das völlige Fehlen von Autorität des Kommandeurs der Brigade Oberst Tatus bei seinen Untergebenen. Offensichtlich haben solche Erklärungen eine Grundlage, weil die Freiwilligen wie niemand sonst mit der Situation in den Truppeneinheiten vertraut sind.

Ergebnis der Korruptionsaktivitäten und der Diebstahls bei den militärischen Leitern der ukrainischen Streitkräfte sind unmenschliche Lebensbedingungen für das Personal in der Zone der Strafoperation und als Folge nicht endende Vorfälle mit Selbstmorden, Desertionen, allgemeinem Alkoholismus. Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte bereichert sich weiter an den Mitteln, die zur Versorgung der Einheiten in der Operation der Besatzungskräfte vorgesehen sind.
So hat die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine einen Diebstahl von etwa 5 Millionen Griwna aufgedeckt, die für den Bau und die Ausrüstung von Zugstützpunkten der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte im Südosten des Landes vorgesehen waren.
Eine weitere Voraussetzung für den Diebstahl von Budgetmitteln ist ein Erlass des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte über die Lieferung von Ausrüstung zur Unterdrücken von Fernseh- und Radiosignalen in der Zone der Strafoperation. Nach Informationen einer Quelle wird derzeit im Stab der OOS von den Funktionsträgern, die für die Lieferung verantwortlich sind, ein Schema ausgearbeitet, um Teile dieser Ausrüstung zu verkaufen. Die oben genannten Tatsachen illustrieren deutlich das Verhältnis der militärisch-politischen Führung des Landes zu seiner Armee, der Bevölkerung und dem Land insgesamt sowie die Ergebnisse der von ihnen durchgeführten Politik.

de.sputniknews.com: US-Geheimdienste auf der Jagd nach russischen Bürgern – Russlands Botschafter
Russlands Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, hat in Bezug auf die Festnahme der „Spionin“ Maria Butina erklärt, dass die US-Geheimdienste weltweit auf der Jagd nach Russen seien, und das sei nicht neu.
Wie Antonow gegenüber Sputnik sagte, geschehe das nicht allein auf dem Territorium ihres Landes, sondern auch im Ausland, und „es gibt in diesem Fall nichts Neues“.
Er fügte hinzu, dass Russland alles tun werde, um die in den USA der Spionage beschuldigte Maria Butina freizubekommen. Zurzeit tun die Diplomaten alles Mögliche, um sich mit ihr zu treffen.
Der russischen Bürgerin Maria Butina drohen bis zu fünf Jahren Haft in den USA wegen „eines Komplotts zwecks der Arbeit als Agent eines ausländischen Staates“.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass das US-Justizministerium die Beschuldigungen gegen Butina erweitert hätte.

Abends:

de.sputniknews.com: Afghanistan erwartet von Russland Entschuldigung für Sowjet-Einmarsch – Botschafter
Den Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan im Jahr 1979 hat der afghanische Botschafter in Russland, Abdul Kajum Kutschai, als Fehler bezeichnet, für den das afghanische Volk von Russland eine Entschuldigung erhalten möchte. Dies sei für ein gutes Verhältnis zwischen den beiden Ländern von großer Bedeutung.
„Wir sind daran interessiert, dass sich unsere Beziehungen entwickeln, damit sich die früheren Fehler nicht wiederholen. Zum Beispiel Fehler wie im Jahr 1979“, sagte Kutschai bei einem Treffen mit der LDPR-Fraktion in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus).
„Im Jahr 1978 waren linke Kräfte an die Macht gekommen, die aber in der Tat nicht links waren. Sie hatten nur einen Wunsch – die Macht. Die Sowjetunion beging ihren ersten Fehler, als sie die Regierung von Amin und Taraki anerkannte – dies war keine selbstständige, sondern eine Marionetten-Regierung“, so der Diplomat weiter.‘
Der zweite Fehler war laut ihm der Einmarsch der sowjetischen Truppen, infolge dessen „mehr als zwei Millionen Afghanen und eine große Zahl von sowjetischen Soldaten“ getötet worden seien. Auch die gesamte Infrastruktur des Landes sei zerstört worden.
„Unter Nachbarn kann so etwas vorkommen (…). Aber jetzt rechnen wir damit, dass die russische Regierung dem afghanischen Volk eine Art Entschuldigung ausspricht. Eine solche Erklärung wird zur Vertiefung und Verstärkung unserer Beziehungen beitragen“, so Kutschai.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte sich 2015 zum Krieg in Afghanistan geäußert. Er sagte damals, er wolle dem Einsatz der Sowjet-Truppen „keine politischen Bewertungen“ geben: „Natürlich gab es viele Fehler, aber es gab auch reale Gefahren, welche die sowjetische Führung mit dem Einmarsch der Truppen nach Afghanistan zu hemmen versuchte“.
Im Jahr 1973 brach in Afghanistan ein Militärkonflikt zwischen Regierungskräften und islamistischen Guerilla-Grupperungen, bekannt als Mudschaheddin, aus. Die Mudschaheddin wurden politisch und materiell von den führenden Staaten der Nato und der islamischen Welt unterstützt. Am 27. April 1978 übernahm die kommunistische Demokratische Volkspartei Afghanistans (DVPA) unter Nur Muhammad Taraki die Macht. Taraki hatte seit Ende 1978 mehrfach um sowjetische Militärhilfe gebeten, um innere Unruhen zu bekämpfen. Im Jahr 1979 entschied sich die sowjetische Führung dafür, in Afghanistan einzumarschieren. Der sowjetische Militäreinsatz dauerte von 1979 bis 1989. Nach unterschiedlichen Angaben kamen in dieser Zeit bis zu 1,5 Millionen Zivilisten ums Leben. Millionen von Afghanen flohen aus ihrem Land.

de.sputniknews.com: Moskau: Lawrow hat Athen nie mit Veto für neuen Namen Mazedoniens gedroht
Griechische Medienberichte, wonach Russlands Außenminister Sergej Lawrow Athen mit einem Veto für den neuen Namen Mazedoniens im UN-Sicherheitsrat gedroht haben soll, ist laut Außenministerium in Moskau „absoluter Schwachsinn“.
„Merkwürdig ist, dass die griechische Seite keine Stellung zu diesen Meldungen genommen hat… Das ist erstaunlich. Das ist ein Nonsens, das ist Unsinn“, erklärte die amtliche Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa am Mittwoch in Moskau.
Die russische Seite habe mehrmals betont, dass Moskau selbst in den kompliziertesten Situationen in den bilateralen Beziehungen nie vergisst, dass es um das Schicksal beider Länder und ihrer Bürger gehe, die nicht als Geiseln schmutziger Spiele werden wollten, in die mehrere Länder hineingezerrt würden, sagte Sacharowa.
Die Außenminister Griechenlands und Mazedoniens, Nikos Kotzias und Nikola Dimitrov, hatten sich zuvor auf einen neuen Namen der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik geeinigt – Republik Nord-Mazedonien. Der etwa 25-jährige Namensstreit zwischen Athen und Skopje stand der Aufnahme Mazedoniens in die EU und NATO im Wege. Griechenland forderte eine andere Bezeichnung des Nachbarlandes, damit es nicht mit der gleichnamigen griechischen Region Mazedonien verwechselt wurde.

Standard

Presseschau vom 17.07.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

Dan-news.info: „In Dokutschajewsk in der Gornaja-Straße 21 wurde eine Frau, geb. 1955, in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte verletzt“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Der Vorfall ereignete sich in Folge eines direkten Treffers einer Rakete auf ein Wohnhaus.
Die Vertretung der DVR im GZKK hatte zuvor mitgeteilt, dass heute zwischen 19:00 und 19:30 Uhr von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje Dokutschajewsk mit einer Antipanzerlenkrakete beschossen wurde.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der Volksmiliz der DVR:
Nach dem Treffen der Staatsoberhäupter Russlands und der USA, bei dem die ukrainische Frage zweitrangige Bedeutung hatte, hat die militärisch-politische Führung der Ukraine beschlossen, mit ihren primitiven und unmenschlichen Mitteln die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Die Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers Klotschkow haben weiter friedliche Einwohner terrorisiert. So wurden heute um 19 Uhr wieder zielgerichtet Wohngebiete von Dokutschajewsk beschossen. Der Gegner hat mit Antipanzerlenkraketen geschossen. In Folge des Beschusses wurde Walentina Iwanowna Tubol, geb. 1955, verletzt. Sie wurde ins zentrale Krankenhaus von Dokutschajewsk eingeliefert mit der Diagnose Detonationsverletzung, zahlreiche Splitterverletzungen am Rücken, am linken Oberschenkel und am linken Bein.
Informationen zu den Fällen von Beschuss von Seiten der Besatzungskräfte werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: „Es war Verrat!“ – Ex-CIA-Chef über Trumps Rede bei Pressekonferenz mit Putin.
Der ehemalige CIA-Direktor John Brennan hat den Auftritt von US-Präsident Donald Trump bei der Konferenz in Helsinki als Verrat bezeichnet.
Brennan zufolge reicht die Rede des Staatschefs „weit über die Grenzen gravierender Verbrechen und Fehltritte hinaus“. „Es war nichts anderes als Verrat. Nicht genug, dass Trumps Äußerungen idiotisch sind, er hängt auch noch an Putins Angel“, schrieb Brennan auf Twitter.
Brennan hatte sich zuvor die Frage gestellt, warum sich der US-Staatschef mit seinem russischen Amtskollegen unter vier Augen treffen wollte. „Was hatte er vor (Sicherheitsberater John) Bolton, (Außenminister Mike) Pompeo, (dem Verwaltungschef des Präsidenten John) Kelly und der US-amerikanischen Öffentlichkeit zu verbergen?“, so Brennan. Er fügte hinzu, dass das mangelnde Ansehen Trumps jede seiner Äußerungen bezüglich des Treffens und der Vereinbarungen äußerst zweifelhaft mache.
Die Präsidenten der beiden Länder hatten sich am Montag in Helsinki getroffen. Ihre Verhandlungen, darunter auch ein Vier-Augen-Gespräch, dauerten fast vier Stunden.
Brennan hatte zuvor erklärt, dass Russland etwas gegen Trump in der Hand habe und Putin den US-Staatschef einschüchtern könnte.
Während der Verhandlungen in Helsinki haben die beiden Politiker den Besitz von Belastungsmaterial gegen den jeweils anderen Gesprächspartner kategorisch zurückgewiesen. Putin bezeichnete derartige Anschuldigungen als Unsinn, weil Russland kein Belastungsmaterial gegen alle aus Geschäftsgründen einreisenden Unternehmer sammle. Trump sagte dazu, wenn es solche Informationen gegeben hätte, wären sie längst veröffentlicht worden.
Die beiden Politiker zeigten sich im Allgemeinen zufrieden mit ihrem ersten Vollformat-Treffen.
Brennan hatte von März 2013 bis Januar 2017 die CIA geleitet.

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Slawjanoserbsk und Shelobok.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 16. Juli 3:00 Uhr bis 17. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Donezk (Trudowskije, Spartak), Dokutschajewsk, Petrowskoje.
Am 16. Juli wurde durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Dokutschajewsk eine örtliche Einwohnerin verletzt – W.I. Tubol, geb. 1955. Außerdem wurde ein Haus in der Gornaja-Straße 21 beschädigt.
Außerdem wurden am 16. Juli in Folge des Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte auf Dokutschajewsk folgende Häuser beschädigt:
– Majskij-Gasse 8 – Wände beschädigt;
– Majskij-Gasse 10 – Dach und Decke beschädigt.
Nach genaueren Informationen wurde am 16. Juli durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje auf Dokutschajewsk eine Wohnung in der Lenin-Straße 112, Wohnung 28 beschädigt. Beschädigt wurden Balkon und Verglasung.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 105
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht..
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 36.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: So schätzt Putin möglichen Nato-Beitritt der Ukraine ein:
Der russische Staatschef Wladimir Putin hat in einem Interview mit dem TV-Sender Fox News erklärt, wie sich Moskau zu einer möglichen Nato-Erweiterung durch die Aufnahme Georgiens und der Ukraine verhält.
„Das Vorrücken der Nato-Infrastruktur zu unseren Grenzen würde für uns eine Gefahr darstellen, deswegen würden wir dies natürlich äußerst negativ bewerten“, sagte Putin in Bezug darauf, wie er einen möglichen Beitritt der Ukraine und Georgiens zur Nato einschätzen würde.
Wie Putin ferner ausführte, gibt es die Möglichkeit, unmittelbar mit diesen Ländern im bilateralen Format zu arbeiten, ohne sie dabei in die eigenen Reihen aufzunehmen.
„Als die Sowjetunion ihre Truppen aus Deutschland abgezogen hatte, wurde uns versprochen, dass sich die Nato nicht Richtung Osten erweitern wird“, erinnerte Putin.

Dan-news.info: „Die ukrainischen Truppen haben gestern um 20:30 Uhr Dokutschajewsk beschossen. Dabei wurde eine erdölverarbeitende Einrichtung, das staatliche Unternehmen „Donezkawtogas“ in der Industrialnaja-Straße 3B beschädigt“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Tote und Verletzte gibt es nicht. Weitere Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: „Gucken Sie aufmerksamer“: Putin kontert Vermutung der US-Medien zu russischen Waffen.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Interview mit Fox News die Mutmaßungen der US-Medien, dass die neuesten Waffen Russlands gegen die Vereinigten Staaten gerichtet seien, dementiert.
Der Fox News Journalist Chris Wallace erwähnte in seinem Gespräch mit Putin, dass der russische Staatschef im März eine neue Generation von Lenkwaffen präsentiert und ein Video gezeigt hätte, in dem die „Superrakete über den USA fliegt und in Florida landet“. Wallace fragte, ob diese Demonstration eine „Eskalierung des Wettrüstens“ sei.
„Was die Videomaterialien betrifft, zeigen sie nicht, dass diese Rakete auf die Vereinigten Staaten gerichtet ist. Sie sollten sich unsere Videomaterialien aufmerksamer anschauen“, antwortete Putin.
Wallace behauptete, in der entsprechenden Infografik sei das Wort „Florida“ zu lesen gewesen.
„Nein, dort war nicht ‚Florida‘ geschrieben. Das stimmt nicht. Gucken Sie noch mal und aufmerksamer“, erörterte der russische Präsident.
Er fügte dem hinzu, die US-Medien sollten die Bevölkerung nicht mit nicht existierenden Gefahren erschrecken, und schlug vor, Wallace das erwähnte Video zu schenken.
Am 1. März hatte Wladimir Putin in seiner Ansprache an die Föderale Versammlung zur Lage der Nation eine Reihe von neuen strategischen Waffen präsentiert.

Dnr-online.ru: Nach Informationen, die vom Störungsdienst des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ eingegangen sind, ist im Gebiet der Donezker Filterstation (Jasinowataja-Bezirk, Krutaja Balka, Schirokaja-Straße 69) in Folge von Kriegshandlungen der Asphalt durch einen Treffer eines explosiven Objekts beschädigt.
Derzeit funktioniert die Donezker Filterstation normal, Schäden an der Infrastruktur der Station wurden nicht festgestellt, verletzt wurde niemand. Dies teilte heute der Pressedienst der Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.

de.sputniknews.com: „Kein Anspruch darauf, Symbol Russlands zu sein“ – Putin
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Interview für den TV-Sender Fox News erklärt, dass er nicht die Rolle eines Symbols Russlands beanspruche.
„Ich habe keinen Anspruch darauf, ein Symbol Russlands zu sein“, sagte der Präsident.
Dabei betonte er, dass gemäß dem geltenden Gesetz die Präsidentschaftsinstitution neben der Flagge und Hymne auch ein Symbol nicht nur von Russland, sondern von jedem anderen Land sei.

Dan-news-info: Interview mit dem Vorsitzenden den Volkssowjets der DVR und bevollmächtigtem Vertreter der DVR bei den Verhandlungen in Minsk Denis Puschilin (Auszüge):
(Es fehlen vor allem allgemeine Aussagen zu Minsk, zusätzlichen Maßnahmen, Einhaltung des Waffenstillstands, Trennung von Kräften und Mitteln etc. da diese nicht über die Erklärungen nach den Verhandlungsrunden hinausgehen; Anm. d. Übers.)
Von der militärischen Problematik gehen wir zu einem anderen wichtigen Thema über – die Funktion des Mobilfunkoperators. Am 9. Juli gab es in der DVR und LVR eine weitere Unterbrechung von Vodafone. Zwei Tage später wurde klar, dass die Verhandlungsteilnehmer in Minsk ein Einvernehmen bezüglich konkreter Maßnahmen zur Stabilisierung der Funktion des Operators in den Republiken erzielt haben. Werden Vertreter von Vodafone in die Republik kommen und die Ausrüstung reparieren oder werden sie online arbeiten?
Bei dieser Frage gibt es drei Probleme: technischen Charakters, bezüglich des Rechtsraums der Ukraine und bezüglich der Sicherheit. Dies betrifft die dauerhafte Reparatur der Ausrüstung und die Reise von Mitarbeitern von Vodafone in die Republik. Deshalb wird jetzt eine Variante unter Heranziehung internationaler Auftragnehmer in Betracht gezogen, die das Funktionieren des Netzes in den Republiken gewährleisten können. Das ist eine der Varianten. Es gibt ein Einverständnis, die Absicht gibt es auch, deswegen wird dieser Prozess weitergehen.
Was den Gefangenenaustausch betrifft, so ist die Erörterung dieser Frage im letzten halben Jahr praktisch eingefroren. Außerdem sind ukrainische bevollmächtigte Vertreter in der humanitären Untergruppe in der letzten Zeit überhaupt nicht bei den Treffen in Minsk erschienen. Es entsteht der Eindruck, dass die Seiten sich bei der Lösung dieser Frage voneinander entfernt haben. Was ist jetzt weiter zu tun?
Bei einigen der letzten Treffen der humanitären Untergruppe sehen wir tatsächlich das Fehlen von ukrainischen Verhandlern, die Entscheidungen treffen können. Leider ist das so. Aber der Prozess der Erörterung und des Gefangenenaustauschs wird dadurch nicht verzögert. Das hängt mit einer politischen Entscheidung zusammen, die vom Präsidenten der Ukraine Pjotr Poroschenko ausgeht. Wir sehen den Versuch das Format zu ändern, das heißt die Absicht, in den Austausch Terroristen hineinzuziehen, die in Russland festgenommen wurden. Das sind Oleg Senzow und die weitere Gesellschaft, die mit uns keinerlei Verbindung haben.
Kann im nächsten halben Jahr ein Austausch stattfinden?
Diese Prognose kann niemand abgeben, weil wir mit der Ukraine zu tun haben.
Sie als Vorsitzender des Volkssowjets befassen sich mit der Entwicklung der zwischenparlamentarischen Zusammenarbeit der DVR und der LVR. Im Juni haben Abgeordnete beider Republiken in Donezk eine erste Arbeitssitzung durchgeführt. Wie läuft die Realisierung des Protokolls über eine Zusammenarbeit in der Gesetzgebung?
Derzeit läuft eine vollwertige Zusammenarbeit auf der Ebene von Experten. Zurzeit befinden sich drei Gesetzentwürfe, die von den Parlamenten der DVR und der LVR gemeinsam erarbeitet werden, im letzten Stadium der Abstimmung.
Von welchen Gesetzentwürfen ist die Rede?
Erstens, ist es ein Gesetzentwurf über die Verzollung von Transportmitteln, der es erlauben wird, einen absolut transparenten Mechanismus der Einführung von Transportmitteln zu schaffen und von irgendwelchen Schemata weg zu kommen, bei denen es auf einem der Gebiete günstiger ist, Transportmittel einzuführen. Bei uns in den Republiken müssen gleiche und transparente Bedingungen herrschen. Das nächste Dokument ist der Entwurf eines Gesetzes über den Schutz von Kinderrechten, damit dies in den Republiken synchron geschieht, und dies geschieht bei aktiver Beteiligung der Bevollmächtigten für Kinderrechte. Der dritte Gesetzentwurf ist der über die Flagge des Sieges, es geht um einheitliche Standards zur Verwendung ihrer Kopien.
Wie sehen Sie das abschließende Ergebnis der zwischenparlamentarischen Zusammenarbeit? Eine vollständige Vereinheitlichung der Gesetzgebung beider Republiken?
Eine vollständige Vereinheitlichung wird nicht gelingen, des es gibt bestimmte unterschiedliche Bedingungen und Faktoren, die es nicht erlauben dies zu tun. Aber dort, wo es möglich ist, wird die Gesetzgebung synchronisiert werden.
Wie weit kann die Gesetzgebung der DVR und der LVR synchronisiert werden?
Nach unserer Einschätzung kann es uns zu 80 bis 85 Prozent gelingen, die Gesetzgebung der DVR und der LVR zu synchronisieren. Natürlich ist das ein sehr arbeitsreicher Prozess, der davon ausgeht, dass während der ganzen Zeit Gesetze ohne gegenseitige Rücksicht beschlossen wurden.
Es ist bereits bekannt, dass das nächste Treffen von Abgeordneten der DVR und der LVR im September in Lugansk stattfinden wird. Gibt es ein Einvernehmen über die Tagesordnung dieses Treffens?
Die Tagesordnung wird noch von Experten ausgearbeitet. Es ist bekannt, dass die drei Gesetzentwürfe behandelt werden, von denen ich eben gesprochen habe, möglicherweise werden es bis dahin weitere sein.

de.sputniknews.com: Gipfel mit Putin in Helsinki: Trump ignorierte „harten Verhandlungsplan“ – Medien
US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben der Zeitung „The Washington Post“ Ratschläge von Mitarbeitern seiner Administration ignoriert, die sie ihm im Vorfeld des Gipfels mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Helsinki vorbereitet hatten.
Wie das Blatt unter Verweis auf eigene Quellen mitteilte, seien Trumps Äußerungen nicht hart genug gewesen und hätten „sehr stark dem vorgelegten Plan widersprochen“.
Laut der Zeitung wurden Trump Informationsmaterialien von insgesamt 100 Seiten zur Verfügung gestellt.
Obwohl diese klare Hinweise zu den Verhandlungen enthalten haben sollen, habe der US-Staatschef die meisten davon ignoriert, heißt es.
Unter anderem soll es sich dabei um die US-Position zur Krim-Frage, die „Einmischung“ Russlands in den US-Wahlkampf und viele andere Themen gehandelt haben.
Nach Angaben der Zeitung haben der Sicherheitsberater John Bolton und der US-Außenminister Mike Pompeo den Staatschef aufgerufen, Putin „durch ein mehr negatives Prisma“ zu sehen.
Dennoch soll Trump im „Laufe des Spiels beschlossen“ haben, nach seinem Gutdünken zu agieren.
Zuvor soll Trump das Gipfeltreffen mit Putin als einen „guten Anfang“ bezeichnet haben. Laut Trump strebt Washington „Freundschaft, Zusammenarbeit und Frieden“ mit Moskau an. Zudem soll er seine Hoffnung geäußert haben, dass Treffen mit dem russischen Präsidenten öfter stattfinden würden.
Die Präsidenten der beiden Länder hatten sich am Montag in Helsinki getroffen. Ihre Verhandlungen, darunter auch ein Vier-Augen-Gespräch, dauerten fast vier Stunden.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR zur Lage am 17. Juli 2018:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte die Intensität des Beschusses auf das Territorium der Republik erhöht.
In Richtung Mariupol wurde Petrowskoje von Seiten der ukrainischen Kämpfer beschossen.Die ukrainischen Terroristen aus der 36. Marineinfanteriebrigade unter Leitung des Mörders A. Gnatow haben die Ortschaft mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen, auch großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Donezk terrorisieren die Kämpfer im Verantwortungsbereich der 93. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers Klotschkow weiter friedliche Einwohner. Zielgerichtet wurden wieder Wohngebiete von Dokutschajewsk und der Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen. Der Gegner hat drei Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert, es wurde auch mit Antipanzerlenkraketen, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer verschiedener Art und großkalibrigen Schusswaffen geschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden sechs Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Leider gab es Verletzte. In Folge eines zynischen Beschusses erlitt eine ältere zivile Einwohnerin, Walentina Iwanowna Tubol, geb. 1955, zahlreiche Splitterverletzungen mit großem Blutverlust im Bereich des Rückens, des linken Oberschenkels und des linken Knies, sie wurde operativ in das zentrale Stadtkrankenhaus von Dokutschajewsk gebracht, die Tatsache des Genozids an der Zivilbevölkerung ist offensichtlich, außerdem wurden fünf Objekte der zivilen Infrastruktur beschädigt: Trawnewyj-Straße 8 und 10; Donezkaja-Straße 48; Gornaja-Straße 21; Leninstraße 112. So sind hier die Folgen der Entscheidung des Kommandos der OOS, die nationalistischen Einheiten aus der Zone der Operation abzuziehen, offensichtlich. Diese Einheiten eröffnen zielgerichtet das Feuer auf Ortschaften, um die Erwiderung des Feuers zu provozieren, um ihre Kampffähigkeit und Notwendigkeit zu demonstrieren. Außerdem lenken wir Ihre Aufmerksamkeit darauf, dass die ukrainischen Streitkräfte gemäß den täglichen Berichten des Stabs der Besatzungskräfte nur das Feuer auf Beschuss, die angeblich von unserer Seite stattfindet, erwidern. In der Erklärung des ukrainischen Kommandos vom 17. Juli wurde kein Beschuss aus Richtung Dokutschajewsk genannt, was ein weiteres Mal die Verlogenheit einer vom ukrainischen Militärkommando verbreiteten Information bestätigt.
Außerdem möchte ich anmerken, dass wir in der offiziellen Erklärung der Volksmiliz der DVR vom 14. Juli die Aufmerksamkeit auf den Fall des Selbstmords eines Soldaten der 2. Haubitzenartillerieabteilung der 92. mechanisierten Brigade gelenkt haben, der Selbstmord während des Wachdienstes beging, indem er sich mit seiner Dienstwaffe, einer AK-74, in den Kopf schoss. Da sie den offiziellen Berichten des Stabs der OOS über das Fehlen von Toten nicht trauten, haben einige ukrainischen Massenmedien eine eigene Ermittlung durchgeführt, die den von uns im Unterschied zu den offiziellen Vertretern der ukrainischen Militärbehörde veröffentlichten Fall bestätigt hat. Bis heute fehlt auf der Seite des Verteidigungsministeriums der Ukraine sowie der Militärstaatsanwaltschaft noch immer jede Informationen über den Vorfall. Wenn das Kommando der Operation der Besatzungskräfte nicht über diese Art von Informationen verfügt, so sind wir bereit, sie den ukrainischen Truppen täglich zur Verfügung zu stellen, und vielleicht wird die ukrainische Öffentlichkeit dann objektive Informationen erhalten.

de.sputniknews.com: „Unnötige Panzerautos“: Ukrainischer Politiker missbilligt Kiews Waffen.
Der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments (Werchowna Rada) Andrej Bilezki hat im Interview mit dem Sender ZIK die gegenwärtige Bewaffnung der Streitkräfte des Landes als katastrophal bezeichnet und die Gründe dafür gelüftet.
Die Abnutzung der Waffen, die seit den sowjetischen Zeiten in der Ukraine geblieben sind, sei beinahe kritisch, während die notwendige Ausrüstung wegen der Korruption nicht produziert werde, bemerkte Bilezki.
Die Kiewer Elite, so der Abgeordnete weiter, bevorzuge, nicht bei Staatsaufträgen zu stehlen, sondern Geld mittels der Rüstungsindustrie zu waschen, in dem sie die Herstellung an ihre eigenen Privatfirmen übergeben.
Laut Bilezki versorgt der ukrainische Präsident Petro Poroschenko seine Armee mit „unnötigen Panzerautos und nicht funktionierenden Granatwerfern“ und bereichert sich durch solche Machenschaften.
„Hergestellt wird nicht, was gebraucht wird, sondern was ein Privatunternehmen herstellen kann“, erklärte Bilezki.

Dan-news.info: „Heute am vierten Jahrestag des Absturzes der malaysischen Boeing-777 bei Tores, fand am Ort der Tragödie, im Dorf Grabowo, eine Trauerkundgebung zum Gedenken an die Opfer der Katastrophe statt“, teilte die gesellschaftliche Bewegung Donezkaja Respublika mit.
An der Veranstaltung nahmen etwa 500 Menschen teil, darunter der Bürgermeister von Schachtjorsk Alexej Schwydkij und der Sekretär der örtlichen Organisation von DR Eduard Galuschka. Die Kundgebungsteilnehmer legten Blumen am Denkmal nieder und zündeten Kerzen an. Außerdem fand eine Schweigeminute statt.

Ukrinform.ua: Poroschenko will Reaktion auf Russlands Blockade des Asowschen Meeres.
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat in der gestrigen Sendung auf dem ukrainischen TV-Kanal ICTV mitgeteilt, er habe den Verteidigungsminister, den Chef des Generalstabs und die Führung der Seestreitkräfte der Ukraine angewiesen, ausreichende Maßnahmen zu ergreifen, um russische Provokationen mit der Blockierung der Schiffe, die in die ukrainischen Häfen im Asowschen Meer anlaufen, zu stoppen.
„Wir werden die illegale Aufbringung der ukrainischen und ausländischen Schiffe, die in die Richtung der ukrainischen Häfen und Mariupol kursieren, um den Bergbau-Metallurgie-Komplex im Donbass zu stoppen, nicht hinnehmen. Und zum heutigen Stand wurden von mir dem Verteidigungsminister, dem Chef des Generalstabs und der Führung der Seestreitkräfte der Ukraine entsprechende Befehle erteilt, ausreichende Maßnahmen zu treffen, um diese Verletzung des Gesetzes und russische Provokationen beim Durchfahren durch die ukrainische Straße von Kertsch zu stoppen“, sagte er.
Der Präsident stellte fest, dass Russland für diese Angriffe die besetzte und illegal annektierte Krim mit der sich dort illegal befindenden Schwarzmeer Flotte im besetzten Sewastopol nutzt.
„Wir werden das nicht hinnehmen. Wenn wir Ukrainer unser Land nicht verteidigen, wird es niemand verteidigen“, sagte Poroschenko.
Gleichzeitig erinnerte er daran, dass die Besorgnis über die Situation im Asowschen Meer auch in der Erklärung des NATO-Gipfels verankert wurde.
Wie es berichtet wurde, habe die Zahl der Schiffe, die die Russische Föderation aufgebracht hat, die von und nach ukrainischen Häfen durch die Straße von Kertsch kursieren, nun 148 erreicht.


de.sputniknews.com: Vier Jahre nach MH17-Abschuss: Moskau will bei Ermittlung helfen – Westen lehnt ab.
Moskau ist laut dem stellvertretenden UN-Botschafter Russlands, Dmitri Poljanski, bereit, Dokumente und Fachkräfte zur Aufklärung des Abschusses des Flugs MH17 über der Ostukraine im Juli 2014 bereitzustellen. Westliche Partner sind laut dem Diplomaten daran jedoch nicht besonders interessiert.
„Momentan sind wir gar nicht damit zufrieden, wie die Ermittlung durchgeführt wurde. Es entsteht der Eindruck, dass man sich über die sogenannte ,russische Schuld‘ von Anfang an einig war, und wir haben keinerlei Illusionen in Bezug auf die Ermittlungsergebnisse“, so Poljanski.
Er betonte, die Ermittlung müsse die „Positionen aller Seiten einschließen, darunter auch die von Russland“.
„Russische Akten und russische Daten wurden mehrmals abgelehnt und daher nicht in die Ermittlungsergebnisse aufgenommen. Zugleich gibt es leider viele Verweise auf soziale Netzwerke und sehr fragliche Gruppen im Internet, die in solchen Fällen keine glaubwürdige Informationsquelle darstellen können“, so der Diplomat weiter.
Ein großer Teil der wichtigen Angaben zur Tragödie sei in dem Ermittlungsbericht gar nicht enthalten: „Sie (die westlichen Länder – Anm. d. Red.) ignorieren uns einfach, wir nehmen an der Ermittlung nicht teil. Und sie sagen, dass sie es entscheiden, ob sie Unterlagen aus Russland in die Ermittlung aufnehmen oder nicht.“
Dasselbe gelte für die ukrainische Seite: „Wir sind der Meinung, dass die ukrainische Seite viele Informationen hat, die bei ihnen nicht angefragt werden. Genau deshalb gehen wir davon aus, dass die Ermittlung weit davon entfernt ist, fair, umfassend und transparent zu sein.“
Eine der wichtigsten sei nach wie vor die Frage, warum die Ukrainer zugelassen hatten, dass ein Passagierflugzeug durch den Luftraum über einem Kriegsgebiet fliegt. Das widerspreche allen Regeln der internationalen Zivilluftfahrtorganisation.
Russland lehne die Kooperation keineswegs ab und wolle keinen Fragen ausweichen, betont Poljanski. „Wir haben viel zu sagen und viel zu tun.“
Australien hat am Dienstag die Hoffnung geäußert, dass unter Zusammenarbeit mit Russland ein Dialog über die Umstände eingeleitet werden kann, die zum Absturz von MH17 geführt haben.
„Am 25. Mai hatten Australien und die Niederlande erklärt, dass wir Russland für die Katastrophe verantwortlich machen. Wir hoffen, dass wir durch Gespräche mit Russland einen Dialog über die Umstände beginnen können, die zum Tod von Unschuldigen geführt haben“, heißt es in einer Erklärung der australischen Außenministerin Julie Bishop.
Das Joint Investigation Team (JIT) hatte zuvor Zwischenergebnisse der Ermittlung zur Tragödie vorgelegt. Im MH17-Team von JIT arbeiten die niederländische Staatsanwaltschaft und die niederländische Nationalpolizei mit den Polizei- und Justizbehörden von Australien, Belgien, Malaysia und der Ukraine zusammen. Die Ermittler behaupten, dass die Buk-Rakete, mit der die Boeing abgeschossen worden sei, aus der 53. russischen Luftabwehrbrigade stamme, die in Kursk stationiert gewesen sei.
Das russische Außenministerium kritisierte die Ermittlung jedoch als voreingenommen und einseitig: Die Vorwürfe gegen Russland seien unbegründet und bedauernswert.
Später beklagte der russische Präsident Wladimir Putin, Russland werde von der Ermittlung der Katastrophe ausgeschlossen. Moskau werde die Ergebnisse nur in dem Fall anerkennen, wenn es an der Ermittlung in vollem Umfang beteiligt sei. Das Argument, die Rakete sei russischer Bauart gewesen, könne man nicht akzeptieren. Schließlich würden beide Seiten im Konflikt fast ausschließlich mit Waffen russischer oder sowjetischer Bauart kämpfen.


ukrinform.ua: Außenministerium zum Jahrestag von MH17: Es ist eine Sache der Ehre, Schuldige zur Verantwortung zu ziehen.
Der 17. Juli bleibt für Ewigkeit in Erinnerung als der Tag des schrecklichen Terroranschlags mit 298 Todesopfern. Vor vier Jahren wurde der Flug MH17 von Malaysia Airlines durch die russische Buk-Rakete abgeschossen. Das erklärte das ukrainische Außenministerium zum vierten Jahrestag der Tragödie.
Das Ministerium sprach in dem Statement allen Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. „Heute ist es unsere gemeinsame Pflicht und eine Sache der Ehre, die Beteiligten am Abschuss des Flugs MH17 von Malaysia Airlines festzustellen und zur Verantwortung zu ziehen“, heißt es. Das Ministerium betonte, dass ein Ermittlerteam aus Vertretern der Ukraine, der Niederlande, Australiens, Belgiens und Malaysias sich mit der Aufklärung des Abschusses vier Jahre lang beschäftigt hätten. Nach Ergebnissen der Ermittler sei die Maschine mit einem Buk-Raketensystem aus Beständen der 53. Luftabwehr-Brigade, die in der russischen Stadt Kursk stationiert ist, abgeschossen worden.
Die Boeing von Malaysia Airlines mit Flugnummer MH17 wurde am 17. Juni 2014 über den besetzten Gebieten der Ostukraine abgeschossen. Die Maschine war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben.


de.sputniknews.com: Putin erinnert an ermordete US-Präsidenten.
Nach ermordeten politischen Gegnern befragt, hat sich der russische Präsident Wladimir Putin an die umgebrachten US-Präsidenten erinnert. Diese Frage war ihm während eines Interviews mit dem TV-Sender Fox News gestellt worden. Der Text des Interviews ist der Webseite des Kremls zu entnehmen.
Mit dem russischen Staatschef hatte der Journalist Chris Wallace gesprochen. „Ich möchte Sie nicht vom internationalen, sondern vom internen – russischen – Standpunkt aus fragen, warum so viele Menschen, die gegen Wladimir Putin auftreten, auf einmal ermordet worden waren?“, fragte er.
Unter den Opfern nannte der Moderator die Journalistin Anna Politkowskaja, die im Herbst 2006 im eigenen Haus ermordet wurde, und „den nahe dem Kreml umgebrachten Opponenten“ (wahrscheinlich ist der Politiker Boris Nemzow gemeint, der am 27. Februar 2015 auf der Bolschoi Moskworezki Brücke erschossen wurde – Anm. d. Red.). Er nannte auch den Namen des ehemaligen Mitarbeiters der GRU (russische Militäraufklärung – Anm. d. Red.), der im britischen Salisbury vergiftet wurde.
Putin sagte daraufhin, dass alle Menschen, die mit Staatstätigkeit beschäftigt sind, politische Gegner hätten, darunter auch US-Präsident Donald Trump. Auf die Anmerkung von Wallace, ob sie leben, antwortete Putin, dass es nicht immer der Fall sei.
„Hat man bei Ihnen keine Präsidenten ermordet? Hätten Sie das etwa vergessen? Wo ist Kennedy erschossen worden – in den USA oder in Russland? Und was ist mit King passiert?“, erwiderte der russische Staatschef.
Der russische Präsident betonte zudem, dass die USA über viele derartige Probleme verfügten. „Was passiert überhaupt während der Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Mitgliedern einer Zivilgesellschaft, beispielsweise ethnischer Organisationen von Afroamerikanern? Passiert dies etwa bei uns oder doch bei euch? Das passiert bei euch“, unterstrich Putin.
Der Staatschef fügte hinzu, dass Russland „sich gewissermaßen noch in einem Zustand seines staatlichen Werdegangs befindet“ und dass sich solche Vorfälle im Land noch ereignen würden. „Wir kämpfen dagegen und ziehen die Leute zur Verantwortung, die dafür zuständig sind“, erklärte er. Putin ergänzte, dass in der Situation um Skripal die britische Seite keine konkreten Dokumente vorgelegt hätte.
Am 16. Juli hat ein Gipfeltreffen von Trump und Putin in Helsinki stattgefunden. Die Verhandlungen der beiden Staatschefs, einschließlich des Gespräches unter vier Augen, dauerten fast vier Stunden.
Der 35. US-Präsident, John Kennedy, war im November 1963 in Dallas erschossen worden. Der Kämpfer für die Bürgerrechte der Schwarzhäutigen in den USA, Martin Luther King, war von einem Scharfschützen im April 1968 erschossen worden.


de.sputniknews.com: Hauptproblem in Beziehungen Russland-USA benannt.
Die nukleare Abrüstung ist das Hauptproblem für die US-amerikanische und die russische Seite. Dies sagte US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox News.
Laut Trump befinden sich 90 Prozent der Atomwaffen im Besitz Russlands und der USA. Der US-Präsident erinnerte daran, dass sein Amtsvorgänger Barak Obama das Hauptproblem in der globalen Erwärmung gesehen habe.
„Aber nein, ich würde sage, unser Hauptproblem ist eine nukleare Erwärmung“,
fügte Trump hinzu. Er ermahnte zur Vorsicht in dieser Frage.
Das erste Gipfeltreffen der Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, hat am Montag in Helsinki stattgefunden. Wie der US-Präsident äußerte, haben die beiden Seiten das gesamte Spektrum von Themen – vom Handel über militärische Fragen und Raketen bis hin zur nuklearen Thematik – erörtert.
Trump sagte ferner, dass Russland und die USA die größten kernwaffenbesitzenden Länder seien und sich miteinander gut vertragen müssten.

Mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Koordination der Volksmiliz der LVR:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Gebiete von Slawjanoserbsk und Shelobok.
Dabei haben die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
Leider gab es Verluste. In der letzten Nacht starben zwei unserer Soldaten während des Dienstes durch Scharfschützenfeuer des Gegners. Helles Andenken den Verteidigern der Republik. Wir sprechen den Verwandten und Freunden der Toten unser Mitgefühl aus.
Die ukrainischen Soldaten nutzen die Feuereinstellung von Seiten unserer Einheiten und befestigen weiter ihre Positionen an der Kontaktlinie.
Im Gebiet von Nowotoschkowskoje, Popasnaja, Shelobok und Donezkij werden an den Frontpositionen von ukrainischen Soldaten technische Arbeiten zur Tarnung und zur Vervollkommnung von Befestigungseinrichtungen durchgeführt. Trotz der Anstrengungen der ukrainischen Soldaten sind wir immer auf die Entwicklung verschiedener Szenarien der Verschärfung der Lage vorbereitet.
Außerdem konzentrieren die ukrainischen Truppen weiter Kräfte in der Zone der Besatzungsoperation. Am 16. Juli wurde die Ankunft von einem 152mm-Geschütz 2A36 „Giazint-B“ an der Eisenbahnstation von Bachmutka bemerkt, dass für die 4. Artillerieabteilung der 26. Artilleriebrigade vorgesehen ist.
Außerdem plant das Kommando der ukrainischen Streitkräfte, im Rahmen der zweiseitigen militärisch-technischen Zusammenarbeit die Armee mit französischen Ortungskomplexen für Scharfschützen des Unternehmens „Сilas“ auszustatten. Entsprechend zuvor zwischen Kiew und Paris abgeschlossenen Vereinbarungen ist in der nächsten Zeit die Lieferung von 20 solcher Komplexe in die Zone des Genozids am Volk des Donbass zu erwarten.
Das Niveau der militärischen Disziplin und der moralisch-psychischen Zustand der ukrainischen Soldaten sind weiter mangelhaft.
In der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte fügte am 14. Juli der Gefreite Sarshin in betrunkenem Zustand dem Kommandeur eines Zugs Unterleutnant Semljanskij schwere Körperverletzungen (Kieferbruch) zu.
In Folge dieses Vorfalls hat der militärische Rechtsordnungsdienst in den Einheiten der Brigade Arbeiten zur Entdeckung von betrunkenen und drogensüchtigen Soldaten durchgeführt.
Das Kommando der Besatzungskräfte hat den Kommandeuren der unterstellten Verbände und Truppenteile Anweisungen erteilt, zusätzliche Unterrichtseinheiten durchzuführen, die auf die Vermeidung von Alkohol- und Drogengenuss zielen.
Zum Abschluss will ich erklären, dass die strenge Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung, des sogenannten „Erntewaffenstillstands“ ein unabdingbarer Teil des Maßnahmekomplexes zur Gewährleistung der Verteidigung und Sicherheit unserer Republik ist. Unsere Bestrebungen zu einer friedlichen Regelung des Konflikts bleiben unverändert. Die Einheiten der Volksmiliz eröffnen das Feuer nicht, aber sie tun aufmerksam Dienst. Im Fall einer Gefahr oder einer Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen, sind wir zu einer adäquaten Antwort bereit.


de.sputniknews.com: Panik in USA: Trump „verrät“ Vaterland und erhält Einfluss-Instrument von Putin.
Iwan Danilow
Das Gipfeltreffen in Helsinki sollte schon deshalb stattfinden, um die Reaktion westlicher Politiker, Experten und sonstiger Medienarbeiter genießen zu können. Wie man der Panik und dem Hass entnehmen kann, ist das Zusammentreffen zwischen Trump und Putin wohl gelungen.
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow auf die Frage, wie das Treffen Putins und Trumps verlief, geantwortet, dass die Gespräche „einfach klasse“ verlaufen seien. Zur selben Zeit riefen Vertreter des amerikanischen politischen Establishments zu einem Militärputsch und Sturz des „Verräters Trump“ auf.
So schrieb beispielsweise Kongressmitglied Steve Cohen auf Twitter: „Wo sind unsere Militärs? Der Oberbefehlshaber ist in Händen des Feindes!“
Der ehemalige CIA-Chef John Brennan äußerte Folgendes: „Die Pressekonferenz von Donald Trump in Helsinki ist sogar mehr als ein ‚ernsthaftes Verbrechen‘ (für ein Amtsenthebungsverfahren – Anm. d. Red.). Das war ein wahrer Landesverrat. Die Kommentare Trumps waren nicht einfach nur idiotisch. Sie spielen Putin in die Hände. Republikanische Patrioten, wo seid ihr?“
Die britischen Staatsmedien folgten den US-Kollegen Schritt für Schritt: „Trump stellte sich auf die Seite Putins gegen das FBI“, hieß es bei BBC. #TreasonSummit – (Summit des Verrats), so lautet zur Zeit der populärste Hashtag im US-Segment von Twitter.
Senator John McCain hob in einer Sondererklärung zum Gipfel hervor, dass das Treffen ein „tragischer Fehler“ gewesen sei. Zudem sagte er, dass Trump sich von einem „Tyrannen“ habe demütigen lassen.
Der Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, der Republikaner Paul Ryan, übte ebenfalls Kritik an Trump: „Der Präsident muss verstehen, dass Russland kein Verbündeter für uns ist. Es gibt keine moralische Gleichheit zwischen den USA und Russland, das feindselig gegenüber unseren Grundwerten und Idealen ist. Die USA sollten sich darauf konzentrieren, Russland für das Geschehene zur Verantwortung zu ziehen und böswillige Attacken gegen die Demokratie zu stoppen.“
Man sollte bedenken, dass der Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses somit ziemlich klar die übliche Doktrin der moralischen Überlegenheit der USA gegenüber Russland formulierte: Die USA haben das moralische Recht, sich in fremde Wahlen einzumischen, Präsidenten anderer Staaten zu töten, andere Staaten ohne UN-Mandat zu zerbomben und ohne Gericht Menschenleben zu nehmen. Trotz alledem behalten die USA eine moralische Überlegenheit gegenüber Russland – allein deswegen, weil Washington „hohe Ideale und Werte“ besitze.
Dies zeugt davon, dass es im amerikanischen politischen Establishment eine Gruppe von Politikern gibt, mit denen ein Dialog aus allgemein menschlichen Positionen prinzipiell unmöglich ist. Diese Politiker sind einfach nicht im Stande, die Gleichheit der Rechte sowohl bei Amerikanern als auch Vertretern anderer Staaten anzuerkennen. Im Vergleich dazu könnte man die pragmatische und manchmal auch zynische Politik Trumps schon fast als ein Vorbild des Humanismus bezeichnen.
Wenn man die Medien- und politische Reaktion auf den Gipfel betrachtet, könnte man den Schluss ziehen, dass eine Rebellion gegen „Verräter Trump“ im Gange sei, doch das wäre fehlerhaft. Bei vielen Amerikanern löste die Medien-Hysterie Lacher und sogar eine Art Erleichterung aus – wenn das bei vielen Wählern gehasste Establishment so böse auf den Staatschef ist, zeuge dass ja davon, dass der Präsident auf dem richtigen Weg sei. Wenn US-Senator Lindsey Graham beinahe hysterisch fordert, dass der von Putin überreichte WM-Ball auf Spionagegeräte geprüft werden müsse, dann macht er sich selbst zu einer Lachnummer.
Sicher ist die Mehrheit der US-Bürger der Meinung, dass ein Frieden mit Russland deutlich besser als ein Krieg gegen Russland ist, den Clinton-Anhänger zu entfachen versuchen.
Jack Posobiec, ein Medien-Experte der Trump-Kampagne, brachte diese Idee bereits auf Twitter zum Ausdruck: „Es sollen diejenigen die Hand heben, die keinen Krieg gegen eine andere Atommacht wegen der Tatsache entfachen wollen, dass das E-Mail-Passwort von John Podesta das Wort ‚Passw0rt‘ war.“
Zudem führen die medialen Anstrengungen zur Förderung des Mythos über die entscheidende Rolle Russlands bei der Wahl Trumps zu unerwarteten Nebenwirkungen. So hatte bei einer Live-Übertragung des US-Parlamentssenders C-Span eine Einwohnerin des US-Bundesstaates Kentucky angerufen, die sich für die Einmischung in die Wahlen direkt bei den Russen bedankte, da dies Clinton daran gehindert haben soll, Präsidentin zu werden. Für einen bedeutenden Teil der Öffentlichkeit ist das Schema „Der Feindesfeind ist mein Freund“ somit wohl vollkommen in Ordnung. Als ein solcher gemeinsamer Feind soll wohl der Clinton-Clan gelten.
In dieser Hinsicht ist es dann durchaus nachvollziehbar, dass Wladimir Putin mit seinen Äußerungen die US-Medienlandschaft wortwörtlich in Flammen setzte und nach dem Gipfel in Helsinki den ein oder anderen Amerikaner für sich gewinnen konnte.
Bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen erwähnte Putin zudem George Soros, der sich in die Wahlen in der ganzen Welt einmischen soll, und zeigte sich auch informiert über die Finanzierung des Wahlkampfes von Hillary Clinton mit dem angeblich schmutzigen Geld von Bill Browder. Dies sorgte für viel Begeisterung bei radikalen Anhängern der Republikanischen Partei, für die der Tadel von Soros oder Clinton als eine eindeutige Eintrittskarte in den Club dient und quasi auch davon zeugt, ob ein Gesprächspartner ein Freund und potentieller Verbündeter ist.
Der Gipfel in Helsinki war im gewissen Sinne ergiebiger, als das zu erwarten war. Vor dem Gipfel schrieb ich, dass „wenn zwei Meister des politischen Realismus sich einig werden, dies eine gute Nachricht für die ganze Welt ist. Schon deswegen, weil Kanonen schweigen, wenn Pragmatiker übereinkommen.“
Donald Trump sagte nach dem Helsinki-Besuch: „Ich werde lieber ein politisches Risiko im Streben nach Frieden zulassen, als den Frieden zugunsten der Politik zu riskieren.“
Das ist eine sehr untypische Position für das US-Establishment. Sie bietet auch eine gewisse Hoffnung darauf, dass es tatsächlich eine Chance auf Frieden gibt, und diese Chancen sich nach dem Gipfel mehren.

de.sputniknews.com: Helsinki-Vereinbarungen: Russisches Verteidigungsministerium zur Umsetzung bereit.
Das Verteidigungsministerium in Moskau hat sich bereit erklärt, mit der Umsetzung der jüngsten Vereinbarungen zwischen Präsident Wladimir Putin und seinem US-Amtskollegen Donald Trump im Sicherheitsbereich zu beginnen. Es sollen unter anderem über die Generalstäbe der beiden Länder die Kontakte mit den US-Kollegen aktiviert werden.
„Das russische Verteidigungsministerium ist zu einer praktischen Umsetzung der Vereinbarungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump im Bereich der internationalen Sicherheit bereit, die zuvor beim Gipfel in Helsinki getroffen wurden“, teilt der Sprecher der Behörde, Generalmajor Igor Konaschenkow, am Dienstag mit.
Das russische Ministerium sei bereit, die Kontakte mit den US-Kollegen über die Generalstäbe und andere existierende Kommunikationskanäle zu aktivieren, um die Verlängerung des Vertrags zur Verringerung strategischer Waffen (START), die Zusammenarbeit in Syrien und andere aktuelle Fragen der militärischen Sicherheit zu besprechen.
Bei dem gestrigen Gipfel in Helsinki hatte Putin Trump versichert, Moskau sei zu einer Verlängerung des START-Vertrags bereit. Es müssten nur Einzelheiten erörtert werden. Die beiden Staatschefs trafen außerdem Vereinbarungen in Bezug auf die Zusammenarbeit in Syrien. Trump betonte, dass dies Hundertausende Leben retten kann.

Abends:

Dnr-online.ru: Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft in der RF hatte Wladimir Putin das offizielle Kiew offen vor Versuchen gewarnt, die Situation im Donbass während der WM zu verschärfen. Wie sich die Warnung auf die militärische Situation und die Position der Ukraine im Minsker Prozess ausgewirkt hat, berichtete der ständige bevollmächtigte Vertreter der Republik in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Die Rhetorik Kiews hat sich nur an der Kontaktlinie geändert. Sie schießen weniger, von ernsthaften Provokationen nehmen sie Abstand. Sie wären wohl durchgeführt worden, wenn es nicht zwei Ursachen gäbe. Erstens – wir haben in den Medien die größtmögliche Aufmerksamkeit auf Informationen unserer Aufklärung im Bereich der Technik und der Truppen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Abgrenzungslinie gelenkt. Und die zweite Ursache – die unzweideutige Erklärung Wladimir Putins bezüglich der Zukunft der Ukraine bzw. des Fehlens dieser Zukunft, wenn sie irgendwelche destruktiven Schritte während der WM tun. Sie waren eingeschüchtert und wir sehen, dass es an der Kontaktlinie relativ ruhig ist“, sagte er.
Bezüglich des Verhandlungsprozesses stellte der Bevollmächtigte der Republik fest, dass die Ukraine bei den Sitzungen der dreiseitigen Kontaktgruppe weiterhin die Arbeit sabotiert. Und die destruktive Position Kiews ist nach den Worten Puschilins auch schon für die Garantenstaaten der Minsker Vereinbarungen zu sehen.
„Es ist eine Sache es zu verstehen, eine andere es öffentlich zu machen und die Schuldigen zu benennen, darunter auch sich selbst. Deutschland und Frankreich waren an dem Staatsstreich beteiligt, der in Kiew stattfand. Und wenn sie jetzt offen die Schuld der Ukraine zugeben, erklären sie sich selbst für schuldig. Deshalb nehmen sie von einer solchen Rhetorik Abstand und versuchen die Ukraine in jeglicher Weise zu unterstützen und erkennen dabei sehr gut, dass es bereits nicht mehr möglich ist, sie in dieser oder jener Situation „herauszureden“. Die Ukraine ist jetzt ein Ballast. Wir haben bei den Verhandlungen von Putin und Trump gesehen, dass die Ukraine aus der Tagesordnung fällt und nur nebenbei erwähnt wird. Vermutlich wird Europa in dieselbe Richtung gehen“, fasste Puschilin zusammen.


de.sputniknews.com: USA drohen Russland mit neuen Sanktionen.
Die USA können neue Sanktionen gegen Russland verhängen, wenn der Kongress es für nötig hält. Dies erklärte laut Reuters der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Paul Ryan, am Dienstag.
„Russland ist ein gefährlicher Staat, der unsere Interessen und Werte nicht teilt“, äußerte er und fügte hinzu, dass er „mit neuen Einschränkungsmaßnahmen mehr als glücklich sein wird“.
Ryan betonte zudem, dass es Moskau diesmal nicht gelingen werde, der Bestrafung für die Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 auszuweichen. „Wollen wir doch maximal konkret sein: Russland hat sich in unsere Wahlen eingemischt“, so Ryan.
Am 13. Juli hatten US-Geheimdienste zwölf Mitarbeitern russischer Geheimdienste in Kontumaz Einmischung in die US-Wahlen vorgeworfen. Das US-Justizministerium geht davon aus, dass die Russen unter dem Hacker-Nick Guccifer 2.0 gehandelt und die E-Mail-Kontos von Hillary Clinton und von zwei Ausschüssen der Demokratischen Partei – dem nationalen und dem für Kongresswahlen – aufgebrochen haben.


de.sputniknews.com: Deutschland hadert nach Helsinki mit Trump und Putin – Sie wollten Hillary Clinton.
Andreas Peter
Nach dem Gipfel von Helsinki überschlagen sich US-amerikanische und bundesdeutsche Politiker und Medien in ihrer Kritik am US-Präsidenten. Dabei wird immer deutlicher, dass nicht die Politik von Donald Trump oder ein möglicherweise zu nachsichtiger Umgang mit Russland das Problem für die Kritiker ist, sondern der Schmerz über die eigene Niederlage.
Die Reaktionen in Deutschland nach dem Treffen von Helsinki haben eine Bandbreite von hilf- und ratlos bis zu blanker Verzweiflung und Zorn.
Der Schmerz sitzt tief bei denen, die mit Entsetzen zusehen müssen, wie ein US-Präsident fast täglich und offenbar ohne Schmerzen die verlogene Theaterkulisse der moralisch überlegenen westlichen Wertegemeinschaft zertrümmert, und dass sich dieser US-Präsident offenbar auch über die fassungslosen bis wütenden Reaktionen zu amüsieren scheint. Den wohl wichtigsten Satz, der die ganze Aufregung am besten erklärt, sagte Donald Trump in Helsinki eher beiläufig:
„Ich habe bei dieser Präsidentenwahl gewonnen, Hillary Clinton hat verloren.“
Genau das aber ist der springende Punkt. Man mag über den 45. Präsidenten der USA denken, was immer man will. Aber er ist der gewählte Präsident. Und genau das können seine Kritiker einfach nicht verwinden.
Der zweite Grund ist genauso banal wie logisch. An Russland kommt niemand mehr vorbei. Und damit eben auch nicht an seinem Präsidenten. Das tut vor allem jenen Hetzern in Deutschland weh, die in den zurückliegenden Jahren aus allen Rohren gegen Russland und Wladimir Putin feuerten. Und weil sie sich mehr mit Beschimpfungen und Unterstellungen beschäftigen, haben sie eben auch kein Ohr und keine Aufmerksamkeit dafür gehabt, dass Putin in Helsinki der Ukraine und damit auch dem Westen die Hand reichte, was die hoch umstrittene Gas-Pipeline Nord Stream 2 und die damit verbundenen Einnahmeverluste für die Ukraine angeht:
„Ich habe dem Herrn Präsidenten versichert, dass Russland bereit ist, nach wie vor Erdgas über die Ukraine nach Europa zu liefern. Mehr noch. Wir sind bereit, den Transitvertrag zu verlängern. Dieser Vertrag läuft nächstes Jahr aus. Vorausgesetzt, dass die Wirtschaftssubjekte im Schiedsgericht in Stockholm ihre Streitigkeiten regeln können.“
Natürlich ist niemand verpflichtet, die derzeitigen Staatsoberhäupter der USA und Russlands und ihr Agieren zu mögen. Ebenso gibt es keine Pflicht, das Treffen von Helsinki toll zu finden. Nur eines kann man erwarten – dass man Realitäten zur Kenntnis nimmt.

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