Presseschau vom 30.07.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Prischib und Sokolniki.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Russische Militärs legen Zahlen über Spionageaktivitäten an Russlands Grenzen offen.
Die offizielle Zeitung der russischen Armee, „Krasnaja Swesda“, hat die Angaben zur Spionagetätigkeit an Russlands Grenzen für die vergangene Woche veröffentlicht.
Laut einer Infografik des Blattes führten 25 Luftfahrzeuge die Luftaufklärung an der russischen Grenze entlang. Um „die Verletzung von Russlands Staatsgrenze zu verhindern“, seien fünf Jagdflugzeuge „der für die Luftabwehr zuständigen Kräfte“ gestartet.
Die Zeitung betont, dass keine Verletzungen des russischen Luftraumes zugelassen worden seien.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 28. Juli 3:00 Uhr bis 29. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 1.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Spartak.
Opfer unter der Zivilbevölkerung, Zerstörungen von Wohnraum, Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 2.
Wir erinnern daran, dass die Zahl Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 27.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Lettischer Politiker will Russland in Teile zerlegen – russische Duma reagiert.
Der Abgeordnete des lettischen Parlaments Aleksandrs Kiršteins hat auf seinem Twitter-Account von der Notwendigkeit geschrieben, Russland aufzuteilen.
Nach Ansicht des lettischen Politikers sei diese Maßnahme für sein Land und Europa „für den Frieden notwendig“.
„Erst wenn Russland in kleine Staaten nach ethnischer Zusammensetzung zerfällt, werden Militärkonflikte zum Ende kommen, und in Europa wird für lange Jahre Frieden einkehren“, schrieb der Parlamentsabgeordnete.
Mit dieser Nachricht kommentierte Kiršteins einen dem russischen Schriftsteller und Satiriker Wladimir Woinowitsch gewidmeten Beitrag.
Woinowitsch starb in der Nacht auf Samstag im Alter von 85 Jahren an einem Herzinfarkt. Zu seinen berühmtesten Werken gehören „Trilogie über den Soldaten Iwan Tschonkin“, „Moskau 2042“ und „Porträt vor dem Hintergrund eines Mythos“.
Inzwischen hat der Vorsitzende des GUS-Ausschusses der Staatsduma (russisches Unterhaus) Leonid Kalaschnikow den Tweet des lettischen Politikers kommentiert:
„In der Tat bestätigt diese Äußerung unsere Besorgnisse unter anderem wegen der Nato-Stützpunkte im Baltikum. Wir dürfen uns nicht zieren und müssen hart kämpfen. Und nicht etwa gegen diese Behauptungen, sondern gegen die Bedrohungen, die für unser Land bezüglich seiner Spaltung entstehen“, sagte Kalaschnikow.
Westliche Länder würden Russland versichern, sie hätten keine Absichten, Russland zu spalten und seine Territorien und Naturschätze zu erbeuten. Die Äußerung des lettischen Abgeordneten würde jedoch vom Gegenteil zeugen.
„Gerade deswegen müssen wir diese Nato-Bedrohungen und bestimmte aggressive Absichten bekämpfen und dürfen nicht irgendwelchen Worten Glauben schenken“, sagte der russische Politiker.
Abgeordnete, Experten und Journalisten aus Lettland haben in der Vergangenheit wiederholt öffentlich antirussische Äußerungen verbreitet. Dennoch geben auch lettische Politiker nicht selten zu, dass die Verschlechterung der Beziehungen zu Russland Riga nur schadet.

Dnr-online.ru: Das Bildungssystem ist eine Art Marker für den Zustand einer Gesellschaft. Vor allem zeigt gerade die Schule, was im Staat insgesamt geschieht, ob er in Ordnung ist und ob er eine Zukunft hat. Die Ukraine ist ein deutliches Beispiel dafür, wie die Schulbildung die Prozesse zeigt und aufdeckt, die in der Gesellschaft ablaufen. Darüber sprach der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR Miroslaw Rudenko in einem offiziellen Kommentar.
„Vor nicht so langer Zeit sind im Netz und in einigen ukrainischen Massenmedien Stellungnahmen zu Zitaten aus einem Lehrbuch der Geografie für die 8. Klasse der allgemeinbildenden Schulen, dessen Autoren P. O Masljak und S.L. Kapiruschnaja sind und das bereits 2016 das Siegel ‚Empfohlen vom Bildungs- und Wissenschaftsministerium der Ukraine‘ erhalten hat, erschienen. Wir stellen einige Zitate aus diesem Lehrbuch vor. Und das ist kein Fake.
Also. „Praktisch 1000 Jahre lange existierte die Ukraine in ein und denselben Grenzen. Die Menschen taten damals das, was sie auch heute tun – sie bauten Weizen und Roggen, Gemüse und Obst an, züchteten Vieh. Sie betrieben Handwerk und Jagd, tauschten Waren mit nahen und entfernten Völkern aus. Die antiken Forscher unterstrichen den athletischen Körperbau der Menschen, ihren Mut und ihren Kampfgeist, sowie die Schönheit der Frauen. Ist das vielleicht nicht die Charakteristik des heutigen ukrainischen Volkes? Die Ukrainer waren über Jahrtausende ein unüberwindliches Schild zwischen Asien und Europa, haben letzteres gegen den Ansturm der Nomadenstämme geschützt. Und geschieht das nicht auch heute, wo die ukrainischen Heldensoldaten im Donbass den imperialen Ambitionen Russlands widerstehen?“
„Die außergewöhnlich reiche, vielgestaltige und schöne Natur der Ukraine brachte phänomenale Qualitäten der ukrainischen Nation hervor, die sie auf der ganzen Welt bekannt machte. Überall auf der Erde, wo es Schwarzerdeböden gibt, leben Ukrainer und bearbeiten den Boden – die älteste Ackerbaunation der Welt“; „Heute wird mit dem genetisch ukrainischen Dreifelderweizen, der in die USA, Russland, Kanada, Kasachstan, Argentinien gelangte, die ganze Welt ernährt“; „Amerikanische Wissenschaftler halten die Ukrainer für die älteste Nation der Welt. Sie begründen ihre These damit, dass die ukrainische Nation die einzige in der Welt ist, die ihren Beginn aus den tausendjährigen Tiefen des Matriarchats herleitet. Nur bei den Ukrainern wird das menschliche Wesen mit einem Femininum bezeichnet – „ljudina“. Nur bei den Ukrainern ist der Mensch eine Frau. Bei den Ukrainern wird selbst ein kleiner Mensch mit einem Femininum bezeichnet – „dititna“. Bei den Russen ist das „rebjonok“, das heißt er“.
Das sind nur einige Zitate aus dem Lehrbuch, nach dem die ukrainische Regierung bereits die Kinder in der Ukraine unterrichtet. Seine Unwissenheit zu kommentieren ist recht schwierig, etwa so schwierig, wie den Unsinn eines Schizophrenen zu kommentieren. Das heißt, ausgehend von dem Text kann man sagen, dass es darin Symptome einer psychischen Erkrankung gibt, man kann eine medizinische Analyse zur Diagnose durchführen, aber ernsthaft diesen Unsinn zu widerlegen ist unmöglich, ja sogar schädlich für die eigene Psyche.
In diesem „Meisterwerk“ existieren eine Menge Manipulationen und Propaganda. In einem der vorgestellten Zitate beziehen sich die Autoren auf irgendwelche amerikanischen Wissenschaftler, aber geben keine Informationen über diese. Weder Hinweise auf wissenschaftliche Arbeiten noch wenigstens die Namen. Und bei der Erwähnung der ukrainischen „Helden“, die gegen die „russische Aggression“ kämpfen, werden in einem Geografielehrbuch (!) nur Verweise auf ukrainische Massenmedien gegeben.
Wenn man dieses Lehrbuch liest, so weiß man nicht, was schrecklicher ist: seine erschreckende Unwissenheit oder die Ideen, die dadurch bei den Kindern erzeugt werden. Wodurch ist das erste schrecklich? Die Erziehung eins unwissenden, dummen und das heißt in der heutigen Welt nicht konkurrenzfähigen Menschen.
Das Lehrbuch setzt einen fetten Schlusspunkt unter die Zukunft der ukrainischen Wissenschaft, der ukrainischen Bildung und folglich der Zukunft der Ukraine in einer postindustriellen Welt. Im Übrigen, gerade wenn man berücksichtigt, dass das nicht nur eine Sammlung von Dummheiten ist oder eher der Unsinn eines Schizophrenen, sondern auch, dass solche Bücher nicht einfach dumme, sondern psychisch nicht gesunde Menschen heranziehen. Das zweite ist schrecklich dadurch, dass die Ideen einer Exklusivität der ukrainischen Nation, die auf einem messianischen Minderwertigkeitskomplex beruhen, in das Bildungssystem eingeführt werden. Dies ist im Grunde ein Vorbote und eine Grundlage für den Nazismus.
Aber selbst das ist nicht das Wichtigste. Die Autoren dieses Lehrbuchs müssen ausgebildet worden sein, eine Prüfung abgelegt haben, wie auch das gesamte Team der Mitarbeiter des ukrainischen Bildungs- und Wissenschaftsministeriums, die dieses Lehrbuch gebilligt haben. Die Gesellschaft musste sich auf die Herausgabe und Verwendung solcher Lehrbücher nicht nur ein Jahr lang vorbereiten. Und im Donbass hat das in einer aggressiven Ukrainisierung Ausdruck gefunden.
Heute kann man von Zeit zu Zeit hören, dass es im Donbass keinerlei Ukrainisierung gegeben habe, dass niemand uns dort verboten hätte russisch zu sprechen. Aber wir wissen sehr gut, wie viele Schulen mit russischer Unterrichtssprache es im Donbass im Jahr 2014 noch gab, wir erinnern uns an die Verzerrung der Geschichte, an die Propaganda und daran, welche Schulführung schon in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts den Schülern des Donbass vorgelegt wurde. So gab es 2012 im Donezker Oblast nur noch 182 Schulen mit Unterrichtssprache Russisch, was nur 16,85% der Gesamtzahl ist. Wenn man von Unterrichtsmaterial redet, so reicht es, sich an das Buch „Die Ukraine: Geschichte“ von Orest Subtelnyj zu erinnern. Zweifellos sind die Autoren des Geografielehrbuchs für die 8. Klasse seine begeisterten Anhänger.
Das erschreckende Unwissen, die Scheuklappen, die an eine psychiatrische Diagnose grenzen, sind nicht zufällig aufgekommen. Sie sind die Frucht einer zielgerichteten vieljährigen Politik des ukrainischen Staates. Die Ukraine hat ihren Kurs schon lange gewählt. Einen Kurs in den Abgrund. Und wir sind mit ihr nicht auf einem Kurs“, sagte der Abgeordnete.

de.sputniknews.com: „Tür für US-Dialog zu Handel offen“ – Chinas Außenminister.
China strebt nach einer Regelung von jeglichen Streitigkeiten mittels Dialog im Rahmen der entsprechenden internationalen Mechanismen, sagte der chinesische Außenminister Wang Yi. Peking sei für einen Dialog mit Washington zu Handelsfragen offen, dieser solle aber auf gegenseitigem Respekt und berechtigten Herangehensweisen beruhen.
China und USA hätten mehrere Verhandlungsrunden zu den Handelsunstimmigkeiten durchgeführt und in einer Reihe von Fragen einen Konsens erreicht, leider hätten die USA ihre Verpflichtungen und Versprechungen nicht erfüllt.
„Chinas Tür für einen Dialog und Verhandlungen ist immer offen“, sagte Chinas Außenminister bei einer Pressekonferenz mit seinem britischen Amtskollegen Jeremy Hunt.
Dieser Dialog sollte aber auf gegenseitigem Respekt und Einhaltung der Regeln beruhen.
Die bestehenden Spannungen wurden ihm zufolge von den USA initiiert.
„China wollte diesen Handelskrieg nicht, aber als Antwort auf die aggressive US-Haltung (…) mussten wir Gegenmaßnahmen ergreifen“, fügte der chinesische Außenminister hinzu.
Er betonte dabei, dass alle Unstimmigkeiten im Rahmen der WTO geregelt werden könnten, aber die USA würden zu ihren internen Gesetzen und Normen greifen, was die WTO-Prinzipien verletze.
Ab dem 6. Juli gelten zwischen China und den USA gegenseitige erhöhte Zollgebühren. Washington verhängte eine 25-prozentige Importgebühr für 818 Güter mit einem Gesamtwert von 34 Milliarden US-Dollar. Am 15. Juni hatten die Vereinigten Staaten 25-prozentige Grenzabgaben für Importe aus China im Umfang von 50 Milliarden US-Dollar im Jahr verhängt. Als Reaktion führte China ebenfalls 25-Prozent-Zölle für Waren aus den USA im Gesamtwert von 50 Milliarden US-Dollar ein.

Dnr-online.ru: Die Fußballakademie von „Oplot Donbassa“ eröffnet im Rahmen der Entwicklung des Kinder- und Jugendfußballs in der DVR und der Gewinnung von Heranwachsenden für den Sport zwei Filialen in den frontnahen Petrowskij- und Kujbyschewskij-Bezirken von Donezk für Kinder der Geburtsjahre 2007-2008 und 2009-2010. Das erste Training und ein Freundschaftsspiel zwischen den Spielern der Akademie findet am 1. August im Stadium „Kirowez“ statt.

de.sputniknews.com: Wohnviertel in Aleppo unter Beschuss – Tote und Verletzte
Ein Wohnviertel am Rande der syrischen Stadt Aleppo ist am Montag durch Terroristen beschossen worden, wie die Nachrichtenagentur Sana meldet.
Bei einer Terror-Attacke mit zwei Granaten in einem Schlafbezirk wurden demnach zwei Zivilsten getötet und sechs weitere verletzt.
Am 21. Juli waren bei einer Attacke in Aleppo zwei Zivilsten getötet worden.
In Syrien tobt seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt zwischen Regierungstruppen, dem dschihadistischen „Islamischen Staat“ und militanten, bewaffneten Oppositionsgruppen.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR zur Lage am 30. Juli 2018:
In den letzten 24 Stunden ist die Lage entlang der Kontaktlinie angespannt geblieben.
In
Richtung Donezk haben die ukrainischen Besatzer aus der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Iwanow mit 120mm-Mörsern das Gebiet von Spartak beschossen.
Nach unseren Informationen erfolgte das Feuer von den Positionen des 23. Bataillons dieser Brigade
aus, das der Kriegsverbrecher Gerassimenko kommandiert. Der Beschuss erfolgte mit Feuerleitung durch eine Drohne im Rahmen des Trainings zur militärischen Ausbildung, das vom Bataillonskommandeur durchgeführt wird.
Wi
e wir sehen, ist das Territorium unserer Republik für diese Faschisten nicht mehr als ein Truppenübungsplatz, auf dem sie weiterhin ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten zum Beschießen von friedlichen Einwohnern erproben.
Außerdem darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Beschuss am 27. Juli durch Nationalisten von „Asow“ auf Sachanka mit 120mm-Mörsern, in dessen Folge ein Wohnhaus in Brand geriet, vor dem Hintergrund der andauernden Arbeit von UN-Vertretern in diesem Gebiet erfolgte, die die Lage studieren und einen Bericht bezüglich der Stationierung einer Friedensmission in der Konfliktzone erstellen.
So haben die Kämpfer von „Asow“ nicht nur ihre Unkontrolliertheit durch das Kommando der Besatzungskräfte und Najew persönlich demonstriert, sondern auch die ukrainische Seite in diesem Konflikt
insgesamt diskreditiert.
Nach Informationen von vertrauenswürdigen Quellen, die die UN-Vertreter begleitet haben, wird der Fall von Beschuss, der eine Zerstörung von ziviler Infrastruktur auf unserem Territorium nach sich zog, in den Ergebnisbericht der UN-Mission für die Generalversammlung aufgenommen.
Es ist wichtig anzumerken, dass nach Informationen unserer Aufklärung eine Vertreterin des 74. Zentrums für informationspsychologische Operation
en der ukrainischen Streitkräfte, die Übersetzerin der Gruppe für konsolidierende Propaganda der Abteilung für Beobachtung und Spezialaktivitäten Julija Bobik, die in diesem Gebiet arbeitenden amerikanischen Journalisten aus den Informationsagenturen „Bloomberg“ und „Polaris Images“ begleitet.
Die Tatsache, dass „Informationspsychologen“ mit diesen Ausländern arbeiten, erlaubt es zu behaupten, dass das Material, das sie erstellen, darauf gerichtet sein wird, die Volksrepublik aller möglichen Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung und der Beschüsse ukrainischer
Einheiten zu beschuldigen und die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte als Opferseite darzustellen und nicht über die reale Situation in der Konfliktzone zu berichten.

de.sputniknews.com: Russland oder Europa? Lawrow spricht über vom Westen aufgedrängte Wahl für Ukraine:
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Wahl zwischen Russland und Europa, die der Ukraine vom Westen aufgedrängt wird, als inakzeptabel bezeichnet.
„Die Logik – die Ukraine ist entweder mit uns oder mit euch – ist nirgendwohin verschwunden. Sie bleibt weiter in den Köpfen unserer westlichen Kollegen“, so Lawrow bei dem Allrussischen jugendlichen Bildungsforum „Territorium der Sinne an der Kljasma“ (Die Kljasma ist ein russischer Fluss in der Region Moskau – Anm. d. Red.).
Die westlichen Partner hätten noch im Jahre 2004, „ohne sich geschämt zu haben“, öffentlich erklärt: „Die ukrainische Bevölkerung soll die Wahl treffen: Sie ist entweder mit Russland oder mit Europa.“
„Dieses Herangehen ist provokativ und absolut inakzeptabel in der modernen Welt“, betonte Lawrow.
Darüber hinaus äußerte sich Russlands Außenminister zur Verlegung der globalen US-Raketenabwehr: „Was auch in der Welt passiert, die Sicherheit des Staates, die Sicherheit unserer Bürger und die Souveränität werden zuverlässig geschützt. Dies hat der russische Präsident Wladimir Putin mehrmals bestätigt, und ich versichere, dass dies auf realen materiellen Veränderungen beruht, die es in unserem Land und in unserer Armee gibt.“

mil-lnr.info: Pressekonferenz des Leiters des Pressedienstes der Koordination der Volksmiliz der LVR:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verände
rt und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt und mit Mörsern des Kalibers 82mm, Granatwerfern und Schusswaffen die Gebiete von Shelobok und Prischib beschossen. Insgesamt wurden auf das Territorium der zwei Mörsergeschosse und 55 Granaten abgefeuert. Der Beschuss erfolgte von den Positionen der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Grusewitsch ist.
Nach Angaben einer Quelle geschehen in der „legendären“ 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte
weiter empörende Vorfälle. Das moralisch-psychische Niveau des Personals der Brigade in der Zone des militärischen Konflikts bleibt niedrig.
Nach der Durchführung einer Ermittlung zum Fall des Mord
es an den Soldaten der Brigade Dshendshera und Plotnikow und der Suche nach dem flüchtigen Mörder aus dem Lugansker Oblast Nikolajtschuk, beschloss Leutnant Tschajkowskij in betrunkenem Zustand die Gerechtigkeit wiederherzustellen und hat kaltblütig den Schuldigen erschossen. Nikolajtschuk hatten viele Soldaten der Brigade „Separatist“ genannt, ihn schikaniert und mit physischer Vergeltung gedroht. Besonders feindselig haben sich ihm gegenüber Kameraden aus westlichen Regionen der Ukraine verhalten, die ihn offen als Verräter und Feind bezeichneten.
Ein weiteres
Mal wende ich mich an die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte: tanzen Sie nicht nach der Pfeife ihrer wahnsinnigen Kommandeure, stellen Sie den brudermörderischen Krieg ein, der ohne Unterbrechung Leben nimmt.
Die ukrainischen Truppen besetzen
weiter Objekte der zivilen Infrastruktur.
So führt das Kommando der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Maßnahmen zur Bildung eines
Raketenartilleriewaffenlagers auf dem Territorium einer ehemaligen Wurstfabrik im Gebiet von Polowinkino durch. Die Bewachung des Lagers wird von einer Kompanie aus dem 15. Regiment der Nationalgarde der Ukraine durchgeführt, dessen Personal in einer örtlichen Schule untergebracht ist.
Außerdem wird in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie ein Maßnahmekomplex zur Auffindung von Objekten zum Angriff durchgeführt. Soldaten der 53. mechanisierten Brigade führen Luftaufklärung von Positionen der Volksmiliz durch, die dem Verantwortungsbereich der Brigade gegenüber liegen, mit Drohnen des Type „Mara-2“ durch.
Außerdem haben die ukrainischen Kämpfer den Befehl erhalten, die Bereitschaft der gesamten Waffen- und Militärtechnik an den Frontpositionen zu kontrollieren. So wird im Gebiet von Popasnaja eine Überprüfung der Abnutzung der Laufkanäle der Artilleriesysteme durchgeführt. Diese Aktivitäten sind auf eine Korrektur der ballistischen Charakteristiken beim Feuern gerichtet. Im Zusammenhang mit dem oben Ausgeführten sind Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unter Verwendung von großkalibriger Artillerie im höchsten Maße wahrscheinlich.
Wir können solche Tatsachen nicht ohne Aufmerksamkeit lassen und rufen die OSZE-Mission auf, die Beobachtung zu aktivieren, um verbotene Waffen der ukrainischen Streitkräfte in diesem
Gebiet festzustellen und um ihren Abzug auf den vorgeschriebenen Abstand zu erreichen.

de.sputniknews.com: Henry Kissingers geheimer Plan: Aus Russland die Ukraine machen!
Iwan Danilow
US-Medien diskutieren dieser Tage die sogenannte Kissinger-Strategie, die kürzlich publik gemacht wurde. Laut der Online-Zeitung „The Daily Beast“ ist es dem 95-jährigen Ex-Außenminister gelungen, diese Konzeption zum Schlüsselelement der Außenpolitik Donald Trumps zu machen.
Gleich fünf Quellen im Weißen Haus sollen bestätigt haben, dass der Plan des „Patriarchen“ der US-Diplomatie, Henry Kissinger, darin bestünde, Russland als eine Art „Rammbock“ gegen China zu nutzen, das die globale Hegemonie der USA hemme. Laut amerikanischen Journalisten wurde diese Vorgehensweise vom Trump-Team positiv aufgenommen, und eben darauf lasse sich die jüngste, teilweise positive Entwicklung in Bezug auf Russland zurückführen.
In diesem Schema sollte Russland die Rolle eines Instruments spielen, damit China „in eine Kiste“ getrieben würde, aus der es nicht mehr hinauskommen könnte. Im Grunde wäre Moskaus Rolle dabei dieselbe wie die der Ukraine gegenüber Russland selbst, wie die US-amerikanischen Strategen meinen: Es wäre ein Spannungsherd, mit dem viele Risiken für Peking verbunden wären, und zudem ein aktiver Teilnehmer der möglichen wirtschaftlichen oder logistischen Blockade der Volksrepublik.
Gerüchte, dass der russischen Führung in dieser oder jener Weise ein Anti-China-Deal angeboten werden könnte, gab es schon seit langem. Doch jetzt hat diese Idee den konkreten „Autor“, und für Trumps Russland-Politik wurde ein quasi-offizielles Ziel bestimmt. Übrigens haben weder das Weiße Haus noch Henry Kissingers Büro die Behauptungen von „The Daily Beast“ dementiert, und das macht sie noch pikanter und sogar gewissermaßen glaubwürdig.
Sehr unwahrscheinlich ist, dass die Öffentlichkeit irgendwann die Wahrheit über Kissingers konkrete Vorschläge erfahren wird, die er Präsident Trump und seinem Schwiegersohn Jared Kushner machte, der in der US-Administration für die außenpolitische Agenda zuständig ist. Aber die Mutmaßung über die „antichinesische Agenda“ hat einen Vorteil: Sie erklärt nämlich alle Schritte der US-Seite gegenüber Russland, insbesondere die neuen Sanktionen und den Gipfel in Helsinki. Immerhin ist Trump kein üblicher Unterhändler, und seine Vorstellungen von den Wegen zum Abschluss von finanziellen und politischen Deals haben mit der „konventionellen“ Diplomatie wenig zu tun.
Trump selbst – und auch seine zahlreichen früheren Partner und Kontrahenten – behauptete im Buch „The Art Of The Deal“, dass seine typische Erfolgsmethode so war bzw. ist: Man sollte der Gegenseite drohen, und zwar möglichst hart – und dann ein kleines Zugeständnis bieten, das kaum etwas wert ist, aber vor dem allgemeinen Hintergrund sehr großzügig aussieht. Für Trump war es ziemlich üblich, dem Kontrahenten zu drohen, den Deal platzen zu lassen und einen großen Skandal auszulösen, um zusätzliche Zugeständnisse zu verlangen.
Jetzt greift er auf dieselben Methoden in der Politik zurück, wovon seine jüngsten Verhandlungen über die Situation um Nordkorea sowie sein Handelskrieg gegen das Reich der Mitte deutlich zeugen. Mit Russland ist die Situation noch offensichtlicher: Gegen Russland werden Sanktionen verhängt (das ist die Peitsche), und als „Zuckerbrot“ dienen die „hypothetisch mögliche“ Aufhebung der Sanktionen, die Erlaubnis zur Rückkehr in die „zivilisierte Welt“ und sogar potenzielle US-Investitionen.
Das Problem dieser Vorgehensweise ist aber, dass Trump selbst als Geschäftsmann trotz all seiner kolossalen politischen Kontakte und nahezu grenzenlosen finanziellen Möglichkeiten immer wieder auf Opponenten oder Partner stieß, die sich seine Drohungen nicht gefallen ließen und den Verhandlungstisch verließen.
Noch mehr als das: Trumps Unternehmen schlitterten sechs
mal in die Insolvenz, und in einigen Fällen führte seine Verhandlungsstrategie gegenüber Partnern und Kreditgebern dazu, dass er aus den von ihm selbst initiierten Projekten „verdrängt“ wurde. Als Geschäftsmann konnte der künftige US-Präsident es sich leisten, nahezu ewig nach nachgiebigen Kontrahenten zu suchen, aber in der Politik klappt so etwas nicht: Der Klub der Supermächte ist ziemlich klein, und die Folgen von verdorbenen Beziehungen mit allen seinen Mitgliedern kann man nicht durch eine neue Insolvenz „ausradieren“.
Außerdem kann man sich eine noch kontraproduktivere Taktik beim Zusammenwirken mit Wladimir Putin nicht vorstellen, als die, die als Trumps „Visitenkarte“ gilt. Der Kremlchef betonte häufiger, dass man Russland keineswegs durch Drohungen und Druck zu Zugeständnissen zwingen könnte und dass solche Versuche immer eine angemessene Reaktion hervorrufen würden.
Sollten die Informationen über den neuen „Kissinger-Plan“ wahr sein, werden wir früher oder später sehen, dass er von den Medien quasi unterstützt wird: Einerseits wird die antichinesische Hysterie weitergehen, andererseits wird die These vorangetrieben, dass die russische Wirtschaft im Falle der Verbündetenbeziehungen mit den USA einen Aufschwung erleben würde.
Aber egal was Washington Moskau für die „Freundschaft gegen China“ versprechen sollte – der Kreml würde einen großen Fehler begehen, dem „Kissinger-Plan“ zuzustimmen. Denn am Beispiel Ukraine kann man deutlich sehen, was aus einem Land werden kann, das als „Rammbock“ gegen eine Großmacht benutzt wird. Mehr noch: Jeder Deal mit den Vereinigten Staaten ist mit kolossalen Risiken verbunden, denn es ist allgemein bekannt, dass Washington jeden schon eingewickelten „historischen Deal“ ganz leicht wieder außer Kraft setzen kann, wie das Beispiel des Iran-Deals eindrücklich zeigt.
Übrigens war Henry Kissinger neben Zbigniew Brzeziński der Autor des „chinesischen Wirtschaftswunders“: Sie haben nicht nur den damaligen US-Präsidenten Richard Nixon überredet, China gegen die Sowjetunion zu nutzen, es mit Geld „vollzupumpen“ und den US-Markt für chinesische Waren zu öffnen. Die beiden konnten auch bewirken, dass Nixons Deal mit den Chinesen auch von seinen Nachfolgern eingehalten wurde. Der Hass der Demokraten und Republikaner auf die Sowjets war groß genug, dass er von jeglichen innenpolitischen Veränderungen in Amerika unberührt blieb. Diese Stabilität fand erst nach Trumps gewonnener Präsidentschaftswahl ein Ende, da er China als Existenzgefahr für die USA betrachtet. Doch diese Meinung ist alles andere als typisch für das US-Establishment.
Es sieht leider so aus, dass Trump und sein ganzes Team immer noch davon ausgehen, dass man Russland mit der „Sanktionspeitsche“ und diplomatischem „Zuckerbrot“ in die „antichinesische Agenda“ Washingtons einbinden kann.
Doch ihre Erfolgschancen tendieren gen Null. Ein wirklich inhalts- und aussichtsreicher Dialog zwischen Moskau und Washington könnte nur dann beginnen, wenn man im Weißen Haus begreift, dass Russland eines der globalen Machtzentren ist, das seine Rechte und Interessen hat – und kein „geopolitischer Hammer“, mit dem Washington die Chinesische Mauer zerstören kann.

Dan-news.info: Der russische humanitäre Konvoi hat am 26. Juli 230 Ampullen des teuren medizinischen Präparats „Kurosurf“ geliefert, das zum Überleben von frühgeborenen Kindern notwendig ist. Dies teilte heute der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der DVR mit.
„Mit dem humanitären Konvoi sind 230 Ampullen „Kurosurf“ mit je 80 mg/ml 1,5ml Nr. 1 eingetroffen. Unter Berücksichtigung der Spezifik dieses Präparats wird die Verteilung gemäß einem Entwurf erfolgen, der einem leitenden nicht hauptamtlichen Spezialisten für Neonatologie in einer Gesundheitseinrichtung dritter Ebene,
in der Frühgeborene behandelt werden, erstellt wurde“, teilte das Ministerium mit.
Das Ministerium fügte hinzu, dass das Präparat für die Republik
für ein halbes Jahr zugeteilt wurde.
„Kurosurf“ ist ein Präparat für frühgeborene Kinder, das die Überlebenschancen des Kindes erhöht. Unter normalen Bedingungen benötigt ein Perinatalzentrum einen Vorrat von 10 Dosen. In der DVR wird dieses Präparat nicht frei verkauft. Der mittlere Preis einer Ampulle beträgt in der Ukraine mehr als 16.000 Griwna (38.400 Rubel), in der RF kostet „Kurosurf“ etwa 23.000 Rubel.
Wir erinnern daran, dass die Lieferung von lebenswichtigen Präparaten für Frühgeborene seit 2014 schwierig ist. Im Sommer 2015 hat Kiew die Einführung von Medikamenten auf das Territorium der DVR verboten.

Ukrinform.ua: Kohlevorräte der Ukraine zurückgegangen:
Zum Stand vom 30. Juli 2018 sind in der Ukraine die Bestände an Brennstoff- und Energieressourcen verglichen mit dem entsprechenden Datum letzten Jahres zurückgegangen: Kohle – um 29,4 Prozent, Brennöl in den Lagern der Wärmekraftwerke und Heizkraftwerke – um 40,2 Prozent, Erdgas in unterirdischen Gasspeicheranlagen – um 2,3 Prozent.

Dies geht aus Daten des Ministeriums für Energie und Kohleindustrie der Ukraine hervor.

de.sputniknews.com: „Neue Normandie-Verhandlungen unzweckmäßig“ – Lawrow erwartet Truppenabzug.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Verhandlungen im sogenannten Normandie-Format zur Regelung der Lage in der Ostukraine sowie die russisch-ukrainischen Beziehungen kommentiert und von den Partnern die Erfüllung vorangehender Vereinbarungen gefordert.
Dem Minister zufolge ist es nicht zweckmäßig, eine neue Runde der Normandie-Gespräche durchzuführen, bevor die „konkreten Absprachen“ zum Truppenabzug aus den Pufferzonen erfüllt werden.
„Bevor eine ganz konkrete Verabredung der Staatschefs der Normandie-Vier über drei bestimmte Ortschaften nicht erfüllt sind, wird es meiner Meinung nach nicht so gut für das Image des Normandie-Formats sein, einen neuen Gipfel zu veranstalten“, sagte Lawrow bei dem Allrussischen jugendlichen Bildungsforum „Territorium der Sinne an der Kljasma“ in der Region Moskau.
Die russischen und die ukrainischen Völker werde man nicht gegeneinander aufhetzen. Die meisten Ukrainer verstehen laut dem Minister die ganze Absurdität und die Komik der ideologischen Einwirkung auf die ukrainische Bevölkerung.
„Dass mehr als eine Million ukrainischer Bürger jedes Jahr ihren Urlaub auf der Krim verbringen, ist einer der besten Beweise dafür, dass es nicht gelingen wird, einen Keil zwischen unsere Völker zu treiben.“
Lawrow zufolge belasten „behelfsmäßige Opportunisten“, die „die Macht in Kiew gesetzwidrig übernommen haben“, die russisch-ukrainischen Beziehungen.
„Je eher das ukrainische Volk sie (die „behelfsmäßigen Opportunisten“ – Anm. d. Red.) selbst entlarvt, desto mehr Nutzen wird das sowohl den Ukrainern als auch unseren Beziehungen bringen.“
Beim Treffen der Außenminister des sogenannten „Normandie-Quartetts“ (Russland, Deutschland, Frankreich und die Ukraine) in Berlin waren unter anderem die Möglichkeit der Etablierung einer UN-Friedensmission im Donbass sowie die Arbeitsbedingungen der OSZE-Beobachter, die Ausweitung humanitärer Maßnahmen und der Austausch von Gefangenen besprochen worden.
Die Agentur „Bloomberg“ hatte berichtet, Russlands Präsident Wladimir Putin soll während des Treffens in Helsinki seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump als eine Variante für die Regelung der Krise in der Ostukraine vorgeschlagen haben, ein Referendum im Donbass durchzuführen.

Dan-news.info: „Von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr wurde Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Lebendinskoje auf Sachanka und aus Richtung Schirokino auf Leninskoje festgestellt“, teilte die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination mit.
Der Gegner verwendete schwere Mörser. Auf das Gebiet der Dörfer wurden 16 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abge
feuert.

de.sputniknews.com: Polnischer Politiker fordert Reparationen von Russland.
Der Abgeordnete des Sejms (polnisches Unterhaus) aus der Partei „Solidarisches Polen“ Arkadiusz Mularczyk hat im Gespräch mit der Zeitung „Rzeczpospolita“ über Reparationsforderungen an Russland gesprochen.
„Ich denke, dass der Sejm der neuen Legislaturperiode ein Gutachten über den von Sowjetrussland zugefügten Militärschaden erstellen muss“, sagte der Politiker.
„Ich weiß, dass die baltischen Staaten solche Gutachten erstellt haben. Natürlich wird es ein Problem mit der Erfüllung dieser Anforderungen geben, weil das heutige Russland ein Land ist, das die internationale Rechtsordnung nicht respektiert. Es muss jedoch ein solches Gutachten geben“, so Mularczyk.
Polnische Politiker aus der regierenden Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) haben erklärt, Polen wolle Reparationsforderungen nicht nur an Deutschland, sondern auch an Russland stellen. Der Sejm-Abgeordnete Jan Mosinski hat Forderungen erhoben, sich an den Tisch zu setzen und darüber zu sprechen, wie man die Reparationsfrage klären könne. Der polnische Vizejustizminister Patryk Jaki hat darauf verwiesen, nach 1945 habe Polen „Billionen von Zlotys“ für den Wiederaufbau des Staates nach dem Zweiten Weltkrieg ausgegeben. Dabei sind die Politiker der Meinung, Polen habe das Recht, Reparationsforderungen an Russland zu stellen.
Der Chef des Ausschusses für Informationspolitik im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) Alexej Puschkow hat den Vorstoß Polens kommentiert und erklärt, Polen werde keine Reparationen von Russland erhalten, denn es habe keine Rechte dazu.
Der Vizechef des Außenausschusses des Föderationsrates Wladimir Dschabarow hat die Forderungen Polens als einen „aussichtslosen Weg“ bezeichnet. Dabei entstehe die Frage, wie man die Leben von 600.000 sowjetischen Soldaten einschätzen soll, die bei der Befreiung Polens von Faschismus gefallen seien. Der erste Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (Parlamentsunterhaus) Dmitri Nowikow hat erklärt, russische Behörden müssten keine offizielle Erklärung bezüglich der polnischen Initiative abgeben.
Zuvor hatte die damalige polnische Ministerpräsidentin Beata Szydło erklärt, Polen habe das Recht, Entschädigungen von Deutschland wegen des Zweiten Weltkrieges zu fordern. Die Reparationen sollten an Gerechtigkeit erinnern, daran, was Polen zustehe, so Szydło. Deutschland hält die Reparationsfrage dagegen für geklärt.
Nach dem Potsdamer Abkommen sollte Polen Reparationen aus dem Anteil der Sowjetunion bekommen. Die Sowjetunion sollte ihre Reparationsansprüche im Wesentlichen aus ihrer eigenen Besatzungszone in Ostdeutschland befriedigen. Laut einem Vertrag zwischen der UdSSR und der Volksrepublik
Polen verzichtete Polen ab 1953 auf seine Reparationszahlungen aus der DDR.

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