Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 28. Juli 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Mptdnr.ru: Im staatlichen Unternehmen Stirol hat am letzten Wochenende ein Subbotnik stattgefunden, an dem Mitarbeiter des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR teilgenommen haben.
„Jetzt arbeiten bei Stirol Brigaden von dem Ministerium untergeordneten staatlichen Unternehmen. Jeden Tag sind bis zu 150 Personen aus den staatlichen Unternehmen der Republik bei den Wiederaufbauarbeiten tätig. Probleme gibt es hier viele, weil wiederaufbauen immer schwieriger ist als zerstören. Die Mitarbeiter unseres Ministeriums kennen die Wichtigkeit der persönlichen Beteiligung am Wiederaufbau der Fabrik „Stirol“. Denn mit gemeinsamen Anstrengungen werden wir nicht nur die Produktion in Ordnung bringen, sondern auch das Fabrikgelände“, berichtete der Minister für Industrie und Handel Alexej Granowskij.
„Die grundlegenden Arbeiten, die heute beim staatlichen Unternehmen ‚Stirol‘ durchgeführt werden, erfordern eine spezielle Ausbildung und damit befassen sich professionelle Reparaturarbeiter. Wir unsererseits haben uns entschieden, dem Unternehmen zu helfen, indem wir einen Subbotnik durchführen, um das Gelände in Ordnung zu bringen“, sagte der Direktor der Abteilung für administrative Leitung des Ministeriums für Industrie und Handel Alexandr Gorban.
„Heute werden neben den laufen Arbeiten Arbeiten im Bereich der Wasserversorgung beim Auswechseln von Abschnitten von Wasserleitungen durchgeführt, im Ammoniakbereich werden Arbeiten zur Überprüfung der Ausrüstung und der Infrastruktur der Wasserversorgungsleitungen durchgeführt. Spezialisten führen Druckprüfungen an der Ausrüstung durch und die entsprechende Beseitigung bei den Prüfungen und Tests gefundener Defekte. Ich will anmerken, dass wir den gesetzten Plan, der vom operativen Stab zur Inbetriebnahme der Produktion für Kunstdünger erarbeitet wurde, strikt einhalten“, berichtete der Direktor des staatlichen Unternehmens „Stirol“ Maxim Tschepak.
Wir erinnern daran, dass das staatlichen Unternehmen „Stirol“ Wiederaufbauarbeiten zur Inbetriebnahme der Massenproduktion von Kunstdünger unternimmt. Den Gorlowker Chemikern helfen mehr als 90 Arbeiter von acht republikanischen staatlichen Unternehmen.

Mptdnr.ru: Am Donnerstag, dem 26. Juli, fand in der staatlichen Einrichtung für berufliche Bildung „Charzysker technologisches Technikum“ ein Runder Tisch zum Thema „Vervollkommnung der Ausbildung von Kadern und der berufsorientierenden Arbeit für die Metallunternehmen von Charzysk“ statt.
An der Veranstaltung nahmen der Rektor des der staatlichen Einrichtung für höhere Berufsbildung „Donezker Technische Nationaluniversität“ Konstantin Marenitsch, der Direktor des „Charzysker technologischen Technikums“ Igor Chramow, der Direktor des staatlichen Unternehmens „Charzysker Stahlseilfabrik Silur“ Sergej Artjomow sowie Spezialisten von Industrie- und Bildungseinrichtungen teil.
Im Rahmen des Runden Tisches wurden das Niveau der beruflichen Ausbildung der Studenten der genannten Bildungseinrichtungen, derzeitige Schwierigkeiten, die mit der Auswahl von Abiturienten zusammenhängen und der Bedarf an Spezialisten mit technischen beruflicher Ausrichtung erörtert.
„Das staatliche Unternehmen ‚Silur‘ ist das größte metallverarbeitende Unternehmen in Charzysk. Wir betreiben ständige Anstrengungen, um unseren Mitarbeitern angenehme Arbeits- und Erholungsbedingungen zu gewährleisten. Es gibt sowohl ein großes soziales Paket als auch einen Wettbewerb um den besten Arbeiter im Beruf, Erholungsmöglichkeiten für die Arbeiter und ihre Familie und Ferieneinrichtungen und vieles andere“, berichtete der Direktor von Silur Sergej Artjomow.
Nach dem Austausch von Meinungen wurden konkrete Schritte der Zusammenarbeit des Unternehmens Silur mit Bildungseinrichtungen der Stadt erarbeitet: Organisation von Praktika für Studenten mit der Möglichkeit der anschließenden Einstellung, Besetzung von vakanten Stellen des Unternehmens durch Aufnahme von Absolventen der Donezker Technischen Nationaluniversität; Unterstützung des Bildungsministeriums bei der beruflichen Orientierung der Absolventen von Schulen bezüglich des Eintritt in mittlere Bildungseinrichtungen (Technikum, Lyzeen usw.) zur Schaffung eines Potentials junger Arbeiter der Republik.

Mptdnr.ru: Am 27. Juli wurde im Rahmen der Veranstaltung zur Herausgabe von Briefmarken zu Ehren des 90. Jahrestags der Donezker Straßenbahn Ehrengästen und Journalisten die Produktion der ersten Donezker Straßenbahn gezeigt.
„Heute können wir mit Überzeugung sagen – die Donezker Straßenbahn existiert! Auf den Strecken unserer Stadt fahren täglich etwa 80 Straßenbahnen, ihre Gesamtzahl beträgt etwa 120. Die Mehrheit dieser Straßenbahnen wurde bereits in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts produziert. Auf der einen Seite zeugt das von ihrer Dauerhaftigkeit und hohen Qualität, auf der anderen Seite wissen wir, dass unser Straßenbahnpark bereits alt ist – sowohl von der Ausstattung als auch rein physisch. Gerade deswegen wurde entschieden, die Kapazitäten des staatlichen Unternehmens ‚Donezker Elektrotechnische Fabrik‘ teilweise umzubauen, um Straßenbahnen herzustellen. Ich möchte dem Kommunikationsministerium der DVR für die Unterstützung danken, dafür dass wir jetzt die Straßenbahn aus der Produktion der Donezker Volksrepublik verewigen“, sagte der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij.
„Unsere Straßenbahn ist absolut neu. Von der alten Straßenbahn ‚Tatra‘ sind nur der Rahmen und das Fahrgestell geblieben. Diese Straßenbahnen wurden in den 60er und 70er Jahren produziert und dass sie jetzt noch fahren, zeugt davon, dass sie sehr dauerhaft waren. Deshalb haben wir auf Basis der Straßenbahn aus tschechischer Produktion ein vollständig neues Produkt entwickelt. Hierzu gehören verzinkte Karosserie, neue Elektrik, neue Elektronik, ein völlig neuer Passagierraum. Dieses Produkt entspricht allen weltweiten Niveaus und Standards“, sagte Alexej Granowskij.
Nach den Worten des Ministers ist ein Fahrtest des neuen Straßenbahnwaggons für Mitte oder Ende August geplant. „Es gehen Fragen zur Bezeichnung der Straßenbahn ein. Das soll eine Überraschung werden. Mehr noch, wir haben entschieden, dass jede Straßenbahn, wie ein Schiff, eine eigene Bezeichnung tragen wird“, fügte er hinzu.
Insgesamt ist in der ersten Etappe der Bau von zehn neuen Straßenbahnwaggons geplant. „Die Technik ist neu, es gibt viele Probleme, viele Fragen, aber das Kollektiv hat die Aufgabe bewältigt. Jetzt sind wir vollständig bereit zur Montage eines zweiten Waggons“, kommentierte der Direktor der Donezker elektrotechnischen Fabrik Wadim Tazenko.
„Wir sind sehr froh, dass in der Republik ein solches Projekt in Angriff genommen wurde. Natürlich warten wir mit Ungeduld auf die neue Straßenbahn. Sie wird auf der Linie Nummer 1 von Donezk fahren. Im Weiteren planen wir, den Elektrotransportpark der Republik weiter zu erneuern“, sagte der Direktor des Kommunalen Unternehmens der Verwaltung von Donezk „Donelektroawtotrans“ Jurij Atamanow.

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