Presseschau vom 24.07.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der Volksmiliz der DVR:
Gestern Abend erlitt eine junge Frau, geb. 1987, die sich im Hof ihres Hauses in der Komunalnyj-Gasse 4/4 befand, während des Beschusses von Dokutschajewsk durch die Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers W. Klotschkow Splitterverletzungen. Der Verletzten wurde rechtzeitig ärztliche Hilfe geleistet, ihr Gesundheitszustand wird noch ermittelt.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Shelobok mit Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Weißes Haus lüftet einzige Absprache zwischen Putin und Trump:
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, hat die einzige Absprache genannt, die bei dem jüngsten Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump getroffen worden ist.
„Die einzige Absprache, die (bei dem Putin-Trump-Treffen – Anm. d. Red.) getroffen wurde, ist die, dass die Nationalsicherheitsgruppen der USA und Russlands auf Arbeitsebene weiterhin zusammenarbeiten werden und dass dieses Zusammenwirken fortgesetzt wird“, sagte sie vor Journalisten.
„Ich kann Ihnen sagen, dass der Botschafter Bolton ein Treffen mit seinem Amtskollegen aus Russland im nächsten Monat als Zusatz zum Treffen mit anderen europäischen Amtskollegen plant“, fügte Sanders hinzu.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, hatte zuvor mitgeteilt, Trump habe den Nationalen Sicherheitsberater John Bolton damit beauftragt, Putin im Herbst nach Washington einzuladen.
Trump hatte zuvor getwittert, er freue sich auf einen zweiten Gipfel mit Putin, um mit der Umsetzung einiger der „vielen bereits besprochenen Dinge zu beginnen“. Dabei sollen solche Themen wie der Kampf gegen den Terrorismus und gegen Cyberattacken, die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine, Handelsfragen und die Eindämmung der Verbreitung von Atomwaffen behandelt werden.
Das erste Vollformat-Treffen zwischen Putin und Trump fand am 16. Juli in Helsinki statt. Die Verhandlungen dauerten fast vier Stunden. Beide Staatschefs lobten die Gespräche als erfolgreich.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 23. Juli 3:00 Uhr bis 24. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Dokutschajewsk, Kominternowo, Sachanka, Oktjabrj.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, wurde gestern gegen 21:00 Uhr das Feuer von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit Schützenpanzern auf Dokutschajewsk eröffnet.
Dabei wurde N. W. Britikowa, geb. 1987 verletzt, als sie sich im Hof ihres Hauses in der Komunalnyj-Gasse 4, Wohnung 4 befand.
Die Frau wurde mit der Diagnose Schuss- und Splitterverletzung an der Mitte des rechten Knies in das Zentralkrankenhaus von Dokutschajewsk eingeliefert.
Die Verletzte hat die notwendig
e ärztliche Behandlung erhalten.
Außerdem wurden
durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte folgende Häuser in Kominternowo beschädigt:
– Achmatow-Straße 15 (Verglasung);
– Achmatow-Straße 21 (Dach, Garage, Verglasung);
– Achmatow-Straße 23 (Fassade des Hauses, Garage, Verglasung);
– Pobeda-Straße 35 (direkter Treffer auf das Dach);
– Pobeda-Straße 37 (direkte Treffer auf die Sommerküche, es entstand ein Brand);
– Pobeda-Straße 39 (Dach, Fassade, Verglasung).

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 78.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abge
feuerten Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht..
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abge
feuerten Geschosse 169.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: So viele US-Soldaten sind außerhalb ihres Landes stationiert:
Der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, General Joseph Dunford, hat laut Medienberichten mitgeteilt, dass in 177 Ländern einsatzbereite US-Truppen mit einer Gesamtstärke von mehr als 300.000 Mann stationiert seien. Sie könnten „allen Verpflichtungen Washingtons gegenüber den Verbündeten nachkommen“, sagte er.
Die amerikanischen Truppen „haben einen Konkurrenzvorteil gegenüber beliebigen potentiellen Gegnern“, so Dunford.
Ihm zufolge sind die US-Soldaten an der Bekämpfung der Terrorvereinigung „Islamischer Staat“ im Irak und in Syrien beteiligt und sind darüber hinaus in Polen und Südkorea einquartiert.
US-Präsident Donald Trump hatte den US-Verbündeten wiederholt gedroht, die US-Truppen teilweise oder vollständig abzuziehen. Es ging unter anderem um die in Südkorea und Deutschland stationierten Truppen.

Dan-news.info: „Im Rahmen der Aktion „Öko-Marathon“ haben Aktivisten Müll auf dem Gebiet von Sedowo vom Sport- und Erholungslager „Monolit“ bis zum Strand des Ferienheims „Solotoje Runa“ eingesammelt“, teilte der Pressedienst der gesellschaftlichen Bewegung „Molodaja Respublika“ mit.
Die Aktion fand im Rahmen des Jugendforums „Morje“ statt, an ihr nahmen 40 junge Leute teil.
Die Aktivisten haben etwa 50 Säcke Müll zu je etwa 30kg eingesammelt, so dass es insgesamt etwa eine Tonne ist.

de.sputniknews.com: Syrisches Flüchtlingscamp Jebab leert sich – die Menschen kehren heim.
Die meisten Flüchtlinge, die zeitweise in einem Lager in der Stadt Jebab in der Provinz Deraa im Südwesten Syriens lebten, sind laut dem Chef der Administration von Jebab, Mohammed Rahum, in ihre Häuser zurückgekehrt, nachdem diese von den Militanten befreit worden waren.
„Im Flüchtlingscamp ‚Jebab‘ befinden sich jetzt 148 Familien, fast alle stammen sie aus den östlichen Gebieten der Provinz Deraa. Jede Familie hat im Durchschnitt fünf bis sieben Personen, noch vor einem Monat waren es 600 Familien“, konkretisierte Rahum.
Den Flüchtlingen habe man ihm zufolge neben gebührenden Lebensbedingungen auch Plätze in den Schulen für die Ausbildung der Kinder gewährt.
Zudem sei den Flüchtlingen medizinische Hilfe erwiesen worden.
„Alle Ärzte sind hier Fachleute für Allgemeinmedizin, wir führen Untersuchungen durch. Braucht jemand eine ernsthafte Behandlung, so geben wir ihm eine Überweisung ins Krankenhaus nach Deraa“, sagte der Chefarzt des Flüchtlingslagers, Ibrahim Abbud.
Nach den jüngsten Angaben des zwischenbehördlichen Koordinationsstabs des Verteidigungs- und Außenministeriums Russlands für die Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien wird gegenwärtig auch aktiv daran gearbeitet, syrischen Flüchtlingen, die genötigt waren, in anderen Ländern Zuflucht zu suchen, die Heimkehr zu ermöglichen. Insbesondere haben auf syrischem Territorium die ersten zwei Aufnahmestellen für zurückkehrende Flüchtlinge aus den Nachbarstaaten Jordanien und Libanon ihre Arbeit aufgenommen.
Zum 27. Juli sollen weitere drei Filialen des Zentrums für Heimkehrende ihre Pforten öffnen – „Abu-Duhur“, „Salhiyah“ und Palmyra“.

Dan-news.info: Die Schule Nr. 116 im frontnahen Petrowskij-Bezirk von Donezk, die während der Kämpfe 2014 zerstört wurde, wird am 1. September wieder für Schüler geöffnet. Dies teilte heute der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
„Derzeit findet ein Grundlegender Wiederaufbau der Schule Nr. 116 statt, die während der Kämpfe 2014 beschädigt wurde. Seitdem sind die Kinder in andere Schulen des Bezirks gegangen, es sind 284 Schüler. Schon am 1. September dieses Jahres werden die Kinder wieder in ihre eigene Schule gehen können“, sagte er.
Er erläuterte, dass zurzeit der rechte Flügel des Gebäudes renoviert wird, danach werden die Spezialisten mit dem linken Flügel beginnen, was sich auf den Unterrichtsprozess nicht auswirken wird.
Der staatliche Konzern „Donbassgas“ teilte mit, dass mit dem Legen einer Gasleitung und der Installation eines Heizwerks begonnen wurde, was eine verlässliche und unterbrechungsfreie Gasversorgung der Schule und des in der Nähe befindlichen Mehrparteienwohnhauses in der Bokija-Straße 13a gewährleisten wird.
Wir fügen hinzu, dass der Petrowskij-Bezirk der Hauptstadt der DVR zu den am meisten vom Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen betroffenen gehört. Es gibt hier Wohngebiete nur einen Kilometer von den nächsten Stellungen der ukrainischen Streitkräfte. Während des Konflikts wurde ein großer Teil der Infrastruktur und der Wohnhäuser durch das Feuer der ukrainischen Soldaten beschädigt.

de.sputniknews.com: Für Syrer sind die „Weißhelme“ Verbrecher – Sacharowa.
Das syrische Volk betrachtet die Vertreter der Zivilschutzorganisation „Weißhelme“ als Verbrecher. Dies verriet die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa in einem Interview mit Rossija 24.
„Für die Syrer, die seit mehreren Jahren wirklich von den Geschehnissen auf ihrem Territorium betroffen sind, sind die Menschen, die an der Schaffung dieser riesigen, furchtbaren, informationspropagandistischen Irrmaschine arbeiten, Verbrecher“, so Sacharowa.
Die Tätigkeit der „Weißhelme“ werde in Syrien mit Militanten und Terroristen in Verbindung gebracht, erklärte sie.
„Wir sprachen auch darüber, dass die Tätigkeit der ‚Weißhelme‘ ein heftiger Schlag für die humanitäre und Freiwilligenbewegung ist, die in der heutigen Welt existiert, und auch natürlich für die Nichtregierungsorganisationen und die Zivilgesellschaft“, fügte Sacharowa hinzu.
Russland habe wiederholt Beweise für die wahren Aktivitäten der „Weißhelme“ – die C-Waffen-Provokationen und die Desinformation – vorgelegt.
Die „Weißhelme“ präsentieren sich als Beschützer der Zivilbevölkerung in Syrien ohne politische Agenda. Der Organisation wird jedoch vorgeworfen, inszenierte Videos aus Syrien zu verbreiten: So haben syrische Journalisten mehrere Aufnahmen gezeigt, auf denen die „Rettungskräfte“ mit Waffen und in Militäruniform zu sehen sind. Das russische Außenministerium bezeichnete die Tätigkeit der „Weißhelme“ als Teil einer Verleumdungskampagne gegen die syrische Regierung.

Wpered.su: Boris Litwinow traf sich mit Vertretern türkischer Massenmedien.
Vom 19. bis 24. Juli besuchte die linke Journalistin Ceyda Karan, die für die türkische Zeitung Cumhuriyet schreibt, Donezk. Während der Erstellung einer Reportage über die derzeitige Situation im Donbass traf sie sich mit dem ersten Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Während des Interviews berichtete Boris Litwinow über die derzeitige Situation in der Donezker Volksrepublik, die Rolle der Kommunisten bei ihrer Entstehung, die internationale Aktivität der Kommunistischen Partei der DVR. Ceyda Karan arbeitet aktiv mit der Kommunistischen Partei der Türkei zusammen, daher hat die Meinung der Kommunisten für sie eine besondere Bedeutung. An dem Treffen nahm auch der kommunistische Journalist Okaj Deprem teil, der für die türkische Zeitung Evrensel über die Ereignisse im Donbass berichtet.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Russisches Aufklärungsschiff beobachtet Nato-Geschwader im Schwarzen Meer.
Das im Schwarzen Meer befindliche Nato-Geschwader wird laut der Webseite rg.ru vom mittleren Aufklärungsschiff „Ekwator“ sowie von Fliegerkräften und funktechnischen Aufklärungsmitteln Russlands überwacht.
Das Geschwader des Nordatlantischen Bündnisses war an den internationalen Seeübungen „Sea Breeze“ beteiligt. Nach deren Abschluss liefen die niederländische Fregatte „De Ruyter“, die Fregatte „Fatih“ und das Minensuchboot „Anamur“ der türkischen Marine sowie das deutsche Hilfsschiff „Rhein“ und das rumänische Minensuchboot „Lupu Dinescu“ in den Seehafen von Odessa ein. Laut der Konvention von Montreux wird der Aufenthalt von Schiffen, die keinen Schwarzmeer-Anrainern gehören, im Schwarzen Meer auf 21 Tage begrenzt.
Die „Ekwator“ sieht einem Fischereifahrzeug ähnlich. Sie war im polnischen Gdańsk gebaut und 1968 in die Seekriegsflotte Russlands aufgenommen worden. Das Schiff ist mit Registriersystemen für Schiffskenndaten, darunter für Frequenzwerte von Radaren und anderen elektronischen Ausrüstungen, ausgestattet. Seine Geschwindigkeit beträgt 17 Knoten. Das Schiff ist mit einem tragbaren Fla-Raketen-System „Igla“ ausgerüstet.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR zur Lage am 24. Juli 2018:
Die Lage entlang der Kontaktlinie bleibt angespannt.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers Klotschkow mit Mörsern des Kalibers 120mm das Gebiet von Dokutschajewsk beschossen und sechs Mörsergeschosse abgefeuert. In Folge des Beschusses von Wohngebieten der Stadt mit Schützenpanzerwaffen erlitt die Bürgerin Natalja Jewgenjewna Britikowa, geb. 1987, eine Splitterverletzung, als sie sich im Hof ihres Hauses in der Komunalnyj-Gasse 4 befand.
In Richtung Mariupol wurden Sachanka, Kominternowo und Oktjabrj von Seiten ukrainischen Söldner aus der 36. Marineinfanteriebrigade unter Kommando des Kriegsverbrecher A. Gnatow beschossen. Der Gegner hat 17 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert. Außerdem hat der Gegner Schützenpanzerwaffen verwendet.
Durch Beschuss wurden in Kominternowo sechs zivile Häuser beschädigt: Achmatow-Straße 15, 21, 23; Pobeda-Straße 35, 37, 39. Nur durch glücklichen Zufall konnten Opfer vermieden werden.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden sieben Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Die Folgen der Verzögerung der Soldzahlungen an die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die Dienst in der Zone der Operation der Besatzungskräfte tun, sind bereits zu erkennen. Wir haben schon erklärt, dass die kritischste Situation in der 24. mechanisierten Brigade entstanden ist, wo Soldaten sich weigern, Befehle des Kommandos auszuführen, solange sie nicht alle ihnen zustehenden Zahlungen erhalten. Das Fehlen von Finanzmitteln und als Folge die Unmöglichkeit, ihre Familien zu versorgen, zwingt die Soldaten der Brigade zu äußersten Maßnahmen zu greifen – mit beliebigem Material und Ausrüstung zu handeln, darunter auch Waffen. Im Verlauf der Arbeit einer Kommission für Raketenartilleriewaffen des Stabs der Gruppierung „Nord“ in den Einheiten der 24. Brigade wurde das Fehlen von 52 Kalaschnikow-Gewehren entdeckt. Außerdem hat nach uns vorliegenden Informationen am 22. Juli ein weiterer Kämpfer aus dem 2. Bataillon dieser Brigade im Zusammenhang mit der Unmöglichkeit seine Bankkredite abzuzahlen und aufgrund er aufgelaufenen Schulden Selbstmord begangen.
Da es mit dem Problem eines katastrophalen Mangels an Kadern unter dem Nachwuchsoffizierspersonal in der Zone der Strafoperation zu kämpfen hat, hat das Verteidigungsministerium der Ukraine ein Projekt zur Ausbildung von Offizierskadern für die ukrainischen Streitkräfte innerhalb eines Jahres erarbeitet – sogenannte „Führungskurse“. Innerhalb von 12 Monaten werden die Absolventen die Qualifikation „Leitungsoffizier der taktischen Ebene“ und den militärischen Rang eines „Unterleutnants“ erhalten. Harte Anforderungen werden an die Kandidaten nicht gestellt, zukünftige Offiziere können auch Kriminelle und Personen mit psychischen Problemen werden. Nach Abschluss der Kurse wird diese nicht ausgebildete Offiziersherde in die Zone der Besatzungsoperation geschickt werden, wo sie das einfache Personal kommandieren werden. So hofft der Anführer der Besatzer S. Najew das Kaderloch zu füllen und die Frage der Personalausstattung zu lösen. Aber im Fall einer Aktivierung der Kämpfe werden diese sogenannten „Leutnants“, die keine Erfahrung und professionelle Ausbildung haben, feige fliehen oder ihr Personal in den sicheren Tod schicken.

de.sputniknews.com: Lawrow-Merkel-Treffen: Das stand im Fokus
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas haben sich am Dienstag in Berlin mit dem Außenminister Russlands Sergej Lawrow und dem Generalstabschef Valeri Gerassimow getroffen, um die Situation in Syrien und in der Ostukraine zu erörtern.
Wie die Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer mitteilte, sei die entsprechende Vereinbarung darüber bei einem Telefonat zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Staatschef Wladimir Putin noch in der vorigen Woche erzielt worden.
Im Mittelpunkt des Gesprächs hätten die Situation im Nahen Osten, vor allem in Syrien, sowie der Konflikt in der Ostukraine gestanden, heißt es.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass das Flugzeug des Sonderkommandos „Rossija“, an dessen Bord sich Lawrow und Gerassimow befinden könnten, am Flughafen Berlin eingetroffen sei…

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des Leiters des Pressedienstes der Koordination der Volksmiliz der LVR:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und mit Granatwerfern und Schusswaffen Shelobok beschossen. Insgesamt wurden 40 Granaten auf das Territorium der Republik abgeschossen. Der Beschuss erfolgte von den Positionen der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Grusewitsch ist, aus.
Trotz des vollständigen Verbots der Nutzung des Luftraums in der Konfliktzone durch die Minsker Vereinbarungen betreiben die ukrainischen Streitkräfte weiter Luftaufklärung in der Nähe der Kontaktlinie. So wurde der Flug einer Aufklärungsdrohne der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Walujskoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk, bemerkt. Die ukrainischen Truppen führen Erkundungen zur Fortsetzung des provokativen Beschusses im Gebiet der Trennung von Kräften und Mitteln am Abschnitt Nr. 1 durch. Solche Handlungen sind darauf gerichtet, die Möglichkeit einer Trennung von Kräften und Mitteln in diesem Abschnitt auszuschließen.
Außerdem fanden ebenfalls in Verletzung der Minsker Vereinbarungen auf einem Truppenübungsplatz im Gebiet von Trjochisbjonka, 5 km von der Kontaktlinie, Schießübungen mit Mörsereinheiten der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte statt. Wir rufen die Beobachter der OSZE auf, dabei zu helfen, die ukrainische Seite zur Erfüllung der der übernommenen Verpflichtungen zu zwingen.
Von der Eskalation der militaristischen Bestrebungen der ukrainischen Seite zeugt auch, dass im Zeitraum vom 16. Juli bis 28. Februar 2109 auf der Basis des 3. Spezialregiments in Kirowograd, Oblast Kirowograd, Qualifikationskurse für Sprengstoffspezialisten durchgeführt werden. Die Ausbildung wird nach NATO-Standards erfolgen. Zum Abschluss der Ausbildung werden die Soldaten in die Zone der Strafoperation geschickt, um ihr erworbenes Wissen bei der Durchführung von Diversions- und Sabotageaktivitäten anzuwenden.
Das Niveau der Kriminalität in den Einheiten der Besatzungskräfte wächst weiter. Wie schon mitgeteilt wurde, hat im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte die Arbeit einer Kommission des Stabs der Besatzer begonnen, deren Ziel die Aufdeckung von Verstößen bei der Versorgung mit allen Arten von Ausrüstung und Lebensmitteln ist sowie die Überprüfung des Zustands des militärischen Disziplin. Im Ergebnis der Arbeit wurden bisher Fehlbestände von Waffen und Militärtechnik entdeckt, es wurden drei Strafverfahren bezüglich Diebstahl von Treibstoff, zehn wegen eigenmächtigem Verlassen des Dienstortes und eines wegen Nötigung zum Selbstmord aufgenommen. Ob der Kommandeur der Brigade Oberst Wojtschenko den Anforderungen an sein Amt entspricht, wird der Führung des Stabs zur Erörterung vorgelegt werden.
Vorrangige Aufgabe der Volksmiliz der LVR bleibt weiterhin die Gewährleistung der Sicherheit der Republik. Mit dem Personal der Einheiten werden regelmäßig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, bei denen die Kenntnisse und Fertigkeiten der Soldaten vervollkommnet werden. Wir halten die übernommenen Verpflichtungen genau ein, dabei behalten wir uns aber das Recht auf erwidernde adäquate Maßnahmen für den Fall grober Verletzungen der Vereinbarungen durch die ukrainische Seite vor.

de.sputniknews.com: Nothing personal, just business: US-Ölfirmen verteidigen Russland.
US-amerikanische Ölkonzerne haben eine große Kampagne gestartet, um den Kongress zum Verzicht auf die weitere Verschärfung der Russland-Sanktionen zu überreden.
Warum ExxonMobil, Shell und Chevron plötzlich Moskau unterstützen, welche Verluste US-Unternehmen wegen der politisch bedingten Wirtschaftssanktionen zu beklagen haben und warum diese ineffizient sind, erklärt Sputnik in diesem Beitrag.
Diffuse Zweifel
Als Vorwand für die mögliche neue Verschärfung der Russland-Sanktionen gilt die angebliche „russische Einmischung“ in die US-Präsidentschaftswahl 2016. Zum ersten Mal wurden diese Vorwürfe gegen Moskau noch Mitte Februar zum Ausdruck gebracht, und seitdem kann sich die Administration Donald Trumps offenbar immer noch nicht entscheiden, ob es sinnvoll wäre, weiterhin darauf zu bestehen, dass Russland die Wahlergebnisse beeinflusst haben könnte.
So sagte Trump bei seinem Treffen mit dem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am 16. Juli in Helsinki, er habe keinen Grund, seinem Gegenüber nicht zu glauben, Moskau hätte sich in die Präsidentschaftswahl in Amerika nicht eingemischt. Aber nur einen Tag später sagte er, er hätte sich versprochen und habe keinen Grund, den Schlussfolgerungen seiner Geheimdienste nicht zu glauben.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Associated Press wurde Trump nach seiner Heimkehr „überredet“, seine Worte in Helsinki zurückzunehmen. In Washington soll deswegen eine spezielle Beratung stattgefunden haben. Besonders aktiv redeten sein Sicherheitsberater John Bolton, der Stabschef des Weißen Hauses, John F. Kelly, und sein Vize Mike Pence auf ihn ein. Dennoch sagte Trump am 23. Juli erneut, die Behauptungen, Russland hätte sich in die US-Präsidentschaftswahl eingemischt, seien nichts als „Erfindungen“.
Egal wie, aber in den Kongress wurde inzwischen der so genannte DETER Act eingebracht, ein Gesetzentwurf zur Verteidigung der US-Wahlen gegen die Einmischung von außen her. Um die mögliche „Einmischung“ in die bis Ende dieses Jahres geplante „Halbzeitwahl“ zu verhindern, wollen die Abgeordneten die Sanktionen wieder verschärfen. Dabei haben sie es eilig: Das Gesetz sollte vor dem möglichen zweiten Treffen Trumps mit Putin verabschiedet werden, sagte der Senator Lindsey Graham.
Annehmbare Verluste?
In Washington hat man nachgezählt, dass Russland wegen seiner Sanktionen Milliarden Dollar verloren hat.
„Nach unserer Einschätzung konnten wir Transaktionen für mehr als drei Milliarden Dollar stoppen. Das war eben die Strafe. Das sind die Mittel, die der russische Haushalt nicht einnehmen konnte“, betonte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert.
Allerdings verschweigen die Amerikaner die Verluste ihrer eigenen Ölbranche, und US-Energiekonzerne schlagen inzwischen Alarm. Sie wollen den Kongressmitgliedern erklären, dass die Russland-Sanktionen vor allem amerikanische Unternehmen ungerecht „bestrafen“, denn sie müssen diverse Projekte in Russland aufgeben, die am Ende von Konzernen aus anderen Ländern umgesetzt werden.
Laut Analysten der Website Oilprice.com muss ExxonMobil die größten Verluste tragen. Schon Anfang 2015, also sieben Monate nach den ersten Sanktionen, verlor der Konzern nahezu eine Milliarde Dollar. Und 2018 mussten die Amerikaner aus mehreren Projekten mit dem russischen staatlichen Unternehmen Rosneft aussteigen. Die damit verbundenen Verluste schätzte ExxonMobil auf 200 Millionen Dollar.
Die amerikanischen Ölproduzenten hatten schon im vorigen Jahr ihre Besorgnisse über den wachsenden Druck Washingtons auf Moskau geäußert. Nach Einschätzung russischer Experten wird die US-amerikanische Öl- und Gasbranche zwischen 2017 und 2020 mindestens 100 Milliarden Dollar vermissen.
Ziel wurde doch nicht erreicht
Im Allgemeinen sind auch amerikanische Branchenkenner mit dieser Einschätzung einverstanden. „Die Sanktionen werden langfristig Folgen für eine ganze Reihe von US-Unternehmen und ganze Branchen haben. Sie werden den Interessen der USA schaden, während Russland profitieren wird“, findet der Exekutivdirektor des American Petroleum Institute, Jack Gerard.
Dieser Auffassung zeigt sich auch das „Wall Street Journal“: Die Zeitung stellte öfter fest, dass die 2014 verhängten Restriktionen der russischen Wirtschaft nicht besonders stark geschadet hätten.
2016 und 2017 förderte Russland elf Millionen Barrel Öl pro Tag (ein Rekord), und in diesem Jahr wird diese Zahl laut der entsprechenden OPEC-Prognose 11,04 Millionen erreichen.
Laut Experten der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die Ölförderung in Russland voraussichtlich ihren Höhepunkt erreichen. Dann sei aber ein gewisser Rückgang möglich, „falls russische Unternehmen keine Technologien und keine Finanzierung für die nächste Generation von Projekten bekommen können“.
Aber vorerst haben die von Washington verhängten Sanktionen ihr wichtigstes Ziel – den Russen den Zugang zu den neuesten Technologien zu blockieren – nicht erreicht. Über solche Technologien verfügen nämlich die europäischen Partner Russlands: So beteiligt sich der italienische Konzern ENI an der Erschließung im Schwarzen Meer im Rahmen eines Joint Ventures mit Rosneft. Und die Franzosen von Total beteiligen sich nach wie vor an einem LNG-Projekt auf der Halbinsel Jamal.

de.sputniknews.com: Gefahr für ganz Europa: Abbruch des Atom-Deals zwischen Ukraine und Russland.
Natalia Pawlowa
Probleme in ukrainischen AKWs sind mit der Installation der Kernblöcke des US-Unternehmens Westinghouse und mit dem Missverständnis aller technischer Details des Prozesses vonseiten des offiziellen Kiews verbunden.
In einem Sputnik-Interview schließt ein Rosatom-Experte Unfälle in ukrainischen AKWs mit negativen Folgen für die Nachbarländer nicht aus.
Für die Ukraine sind Deals mit Westinghouse ein politischer Schritt, der darauf abzielt, eine Energieabhängigkeit von Russland zu vermeiden. Für seinen amerikanischen Partner bedeute das die Möglichkeit, einen neuen vorteilhaften Markt zu betreten, sagt Valeri Menschikow, Mitglied des öffentlichen Rates vom russischen Energiekonzern Rosatom, im Gespräch mit Sputnik.
„Alle nach dem sowjetischen Muster gebauten Reaktoren waren nur für den vom russischen Unternehmen TVEL produzierten Kernbrennstoff geeignet. Die Zirkonium-Röhren, in die Tabletten mit Uran eingelegt werden, sind russisches Know-how. Das amerikanische Unternehmen Westinghouse Electric Corporation versucht, mit seinem teureren Kernbrennstoff in den ukrainischen Markt einzudringen. Aber man sollte sich an den Unfall im tschechischen Kernkraftwerk Temelin erinnern, wo dieser Brennstoff verwendet wird. Russische Fachkräfte waren an der Beseitigung der Havarie beteiligt. Die Lage war dort einfach bedrohlich. Man denke auch an den Unfall in Fukushima in Japan, der den Ruf von Westinghouse verschlechtert hat. Auch in den ukrainischen AKWs gab es Vorfälle. Der Versuch, russischen Brennstoff vom ukrainischen Markt zu verdrängen, kann gefährliche Ereignisse zur Folge haben.“
Die Ukraine bezieht mehr als 50 Prozent der gesamten Energie aus Atomkraftwerken – das ist eine wichtige Energiequelle für ein Land in einer Wirtschaftskrise. Vier Atomkraftwerke mit 15 Reaktorblöcken sind in Betrieb. Das Kernkraftwerk Saporischschja mit sechs Reaktorblöcken ist das größte Kernkraftwerk in Europa. Alle Reaktorblöcke wurden in der Sowjetunion entwickelt. Alle Konstruktionsbüros und Institute befinden sich in Russland. Sie haben auch alle technischen Unterlagen. Deswegen droht ein Abbruch der Beziehungen zu Russland mit Vorfällen in ukrainischen Reaktoren, die nach Ablauf der 30-jährigen Betriebszeit eine Modernisierung erfordern. Permanente Ausfälle von Energieblöcken, gefährliche Experimente mit US-amerikanischen Brennelementen und der immense Personalverlust zeugen vom Zerfall der ukrainischen Atomenergiewirtschaft.
„In der Ukraine gab es tolle Spezialisten und Leiter von Kernkraftwerken. Nach Tschernobyl wurde viel für ihre Sicherheit getan. Es ist sehr beunruhigend, dass qualifizierte Ingenieure und Techniker die Ukraine aus verschiedenen Gründen verlassen. Sie gehen nach Russland oder in andere Länder. Es kommt dann eine junge Generation, die jedoch ohne jene hochtechnische Schule geblieben sind, die sich nach Tschernobyl entwickelte. Heute ist die Sicherheit in der Ukraine ins Wanken geraten, und das sollte nicht nur Russland beunruhigen.“
Im Jahr 2017 hat die Ukraine in Russland für 369 Millionen Dollar und bei Westinghouse für 164 Millionen Kernbrennstoff gekauft. Die US-amerikanischen Brennelemente sind viel kostspieliger als der russische Brennstoff. Trotzdem hat die Ukraine den Vertrag bis 2025 verlängert und damit deutlich gemacht, auf russische Lieferungen endgültig verzichten zu wollen. Bei 60 Prozent der ukrainischen Reaktoren wird heute der russische Brennstoff verwendet, und bei 40 Prozent kommen die Westinghouse-Brennelemente zum Einsatz. Und das ist schon Realität. Ukrainische AKWs seien geographisch so gelegen, dass sie im Falle eines schweren Unfalls benachbarte Länder treffen können, so der Atomenergieexperte.
„Tschernobyl und Fukushima haben uns eine Lehre erteilt. Offenbar wurde ein riesiger Raum verschmutzt, weit über die Grenze hinaus. Die Situation in der Ukraine droht mit eventuellen Vorfällen, wenn auch nicht vergleichbar mit Tschernobyl. Aber die Strahlung kennt keine Grenzen – sie wird einfach durch den Wind verbreitet. In Schottland gibt es immer noch Verschmutzungszonen nach Tschernobyl, umgeben von Stacheldraht, wo man keine Schafe weiden darf.“
Dem Atomexperten zufolge sollten die Internationale Atomenergiebehörde IAEO und die Europäische Atomgemeinschaft EURATOM die heutige Lage der ukrainischen Kernindustrie im Fokus haben.
„Es erscheint mir seltsam, dass die europäischen Behörden den ukrainischen AKWs wenig Aufmerksamkeit schenken. Die IAEO, so wurde uns gesagt, verfolgt aufmerksam die Ereignisse in der Ukraine, zieht aber keine Schlüsse und gibt lediglich höfliche Empfehlungen. Eventuelle Risiken werden aus irgendeinem Grund durch politische Invektiven ersetzt: Man müsse Russland als Aggressor ablehnen. Europa hat jedoch nichts zu bieten, um die ukrainischen Atomkraftwerke zu modernisieren. Das ist eine sehr gefährliche Situation.“


Dnr-online.ru: Am 10. Juli 2018 ist das Gesetz der DVR Nr. 266-IZS „Über den Schutz den Schutz der atmosphärischen Luft“, das am 25. Mai dieses Jahres vom Volkssowjet der DVR beschlossen wurde, in Kraft getreten. Die Ausarbeitung und Annahme dieses wichtigen Naturschutzdokuments erfolgte über drei Jahre. Dies berichtete am 24. Juli die Leiterin der Abteilung für Schutz der atmosphärischen Luft des staatlichen Komitees für Ökologiepolitik beim Oberhaupt der DVR Olega Suworowa bei einer Pressekonferenz.
„Dieses Gesetz beschränkt den schädlichen Ausstoß in die Atmosphäre, um den Luftzustand zu verbessern. Es legt die Vollmachten der Organe der ausführenden Gewalt und der Organe der örtlichen Selbstverwaltung im Bereich des Schutzes der atmosphärischen Luft fest, die Bedingungen und Regeln für Schutzmaß ahmen, Kontrolle und Aufsicht in diesem Bereich“, berichtete sie.
Nach ihren Worten sind in diesem Dokument die grundlegenden Prinzipien des Schutzes der atmosphärischen Luft festgeschrieben, u. a.: Verhinderung irreversibler Folgen der Luftverschmutzung für die Umwelt und die Verpflichtung der Einhaltung der Gesetzgebung im Bereich des Schutzes der Luft und die Verantwortlichkeit für Verstöße gegen diese Gesetzgebung. „So sieht § 28 des Gesetzes die Verpflichtung der Ausarbeitung und Durchführung von planmäßigen Maßnahmen zur Senkung des Ausstoßes und zur Einhaltung der Regeln zum Betrieb von Luftreinigungsanlagen, bei mobilen Quellen (Notwendigkeit der Installation von Anlagen zur Einschränkung der Ausstöße), Durchführung von Messungen vor. Für Verstöße gegen den genannten Paragraphen sind sehr ernste Strafmaßnahmen vorgesehen, persönliche Strafzahlungen für den Leiter eines Unternehmens und Einstellung der Aktivität des Wirtschaftssubjekts und es werden Zahlungen für den entstandenen Schaden erhoben“, sagte Olga Suworowa.
Die Spezialisten des staatlichen Komitees für Ökologiepolitik beim Oberhaupt der DVR befassen sich jetzt mit der Ausarbeitung einer dem Gesetz untergeordneten normativen Basis für eine effektive Realisierung des in Kraft getretenen Gesetztes der DVR. „Es ist die Ausarbeitung von 20 Dokumenten vorgesehen, die alle Prozesse, die mit dem Schutz der Luft verbunden sind, regeln sollen. Wir werden uns bemühen, sie so schnell wie möglich zu erarbeiten, damit in diesem Bereich vollwertig gearbeitet werden kann“, erklärte Olga Suworowa.

Abends:

de.sputniknews.com: Kiew plant „Rückholung der Krim“ bis Dezember 2019.
Kiew plant die Rückholung und Reintegration der Krim bis Dezember 2019. Dies ließ der Ex-Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Alexej Schurawko am Dienstag via Facebook wissen.
„Das ist keine Spinnerei, das ist eine konkrete Aufgabe, die im Dokument gestellt worden ist“, schrieb Schurawko auf Facebook.
Dem ehemaligen Parlamentarier zufolge war der Plan von dem ständigen Vertreter des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, Boris Babin, entwickelt und am 20. Juni gebilligt worden.
Laut dem Dokument beabsichtigt die Ukraine „Beweise für Menschenrechtsverletzungen auf der Krim“ einzusammeln und vorzulegen, nach Indizien gegen Russland zu suchen, um die Klagen an den Internationalen Strafgerichtshof zu bekräftigen, Aktivitäten der internationalen Plattform „Freunde der Reokkupation der Krim“ zu unterstützen sowie ukrainisch gestimmte Strukturen und Organisationen auf der Halbinsel zu finanzieren.
Darüber hinaus teilte der Ex-Abgeordnete mit, dass die ukrainischen Behörden geplant haben sollen, Sondereinheiten der ukrainischen Streitkräfte, die aus den Krim-Auswanderern bestehen würden, für eine weitere „Befreiung“ der Halbinsel zu bilden. Dabei hatte Schurawko betont, dass Kiew finanzielle Mittel für die Schaffung derartiger Einheiten jedoch fehlen würden.
In der Ukraine sei häufig von der „Rückholung“ der Krim gesprochen worden. Der Ex-Präsident des Landes, Leonid Krawtschuk, hätte zu diesem Zweck vorgeschlagen, der Halbinsel einen besonderen Status zu verleihen, bei dem das „Machtsubjekt die Krimtataren sein würden“. Zu diesem Thema sollen sich auch der Ex-Verteidigungsminister Anatoli Grizenko und die ehemalige Regierungschefin Julia Timoschenko geäußert haben.

de.sputniknews.com: Bei Nato-Beitritt Finnlands und Schwedens: Schoigu droht mit Maßnahmen.
Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat sich über die aktive Zusammenarbeit Schwedens und Finnlands mit der Nato besorgt geäußert. Laut ihm wird Russland darauf reagieren müssen.
„Die Einbeziehung Finnlands und Schwedens in die Nato-Strukturen ist besorgniserregend. Im Mai wurde ein Vertrag unterzeichnet, der deren vollberechtigte Teilnahme an den Übungen der Allianz und die mögliche Nutzung der Nato-Steuerungssysteme für Truppen und Waffen vorsieht“, verkündete Schoigu am Dienstag.
Im Gegenzug habe die Nato uneingeschränkten Zugang zu den Hoheitsgewässern und den Lufträumen der beiden Staaten erhalten. Derartige Schritte der „westlichen Kollegen“ führen laut Schoigu zur Zerstörung des globalen Sicherheitssystems und „erzeugen noch größeres Misstrauen, indem sie uns zu Gegenmaßnahmen zwingen“.
Der russische Verteidigungschef wies zudem auf das andauernde Aufstocken des Nato-Kontingents in Osteuropa hin. So sei die Zahl der Nato-Soldaten in der Region seit 2014 von 2000 auf 15.000 gestiegen.
Auch die Militärmanöver des nordatlantischen Bündnisses hätten an Intensität zugenommen: Seit Jahresanfang seien mehr als einhundert Übungen durchgeführt worden, an denen insgesamt 80.000 Soldaten beteiligt gewesen sein sollen. Mit US-Hilfe seien in Europa zudem fünf Cyber-Zentren errichtet worden – in Estland, Finnland, Deutschland, Polen und Frankreich.
Zuvor hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, vor Georgiens Beitritt zur Nato gewarnt: Russland werde auf solche „aggressiven Schritte“, die eine direkte Bedrohung für das Land darstellten, entsprechend reagieren. Der Nato-Chef, Jens Stoltenberg, hatte früher die Pläne des russischen Nachbarstaates über eine Mitgliedschaft in der Allianz bestätigt.

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