Presseschau vom 13.07.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

mil-lnr.info: Operativer Bericht der Volksmiliz der LVR:
In den letzten 24 Stunden wurden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.

de.sputniknews.com: Iran nennt Bedingungen für Abzug seiner Militärs aus Syrien und Irak:
Der Iran ist mit Militärberatern und Offizieren in Syrien und dem Irak präsent und unterstützt dort die Regierungen beim Kampf gegen illegale bewaffnete Gruppierungen. Nun hat der Berater von Ayatollah Ali Chamenei, Ali Akbar Velayati, die Bedingungen für den Abzug iranischer Militärs genannt.
Laut dem Berater wird es zum Abzug iranischer Militärs aus Syrien und dem Irak nur auf Wunsch der jeweiligen Regierung kommen.
Demnach werden iranische Militärberater Syrien und den Irak verlassen, sobald Teheran von den Regierungen dieser Länder dazu aufgefordert wird.
Im Moment sei allerdings geplant, dass der Iran seine Präsenz vor allem in Syrien weiter beibehält, um Damaskus beim Kampf gegen den Terrorismus zu unterstützen.
Sollten nämlich Militärberater – ob iranische oder russische – zu voreilig abgezogen werden, könnten Terroristen dies nutzen, um wieder zurückzuschlagen, so Velayati.
„Der Iran wird sicherlich seine Präsenz in Syrien fortsetzen, dort sind unsere Militärberater. Sobald wir von dort weggehen, wird auch Russland (Syrien) verlassen. Also werden die Terroristen wieder zurück kommen“, sagte er beim sogenannten „Waldaj-Diskussionklub“.
Zudem erklärte der Politik-Berater von Chamenei, dass sich die Terrorgruppen in Syrien sich im Moment in der Provinz Idlib konzentriert hätten.
Velayati erinnerte auch daran, dass iranische Militärberater im Irak und in Syrien dort auf Wunsch und Ersuchen der Regierungen dieser Staaten aktiv seien.
„Wenn sie sagen, dass sie unsere Militärberater nicht brauchen, wird der Iran keine Zweifel haben, um von dort wegzugehen“, sagte Velayati.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 12. Juli 3:00 Uhr bis 13. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 9.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Dolomitnoje, Wasiljewka9; Mineralnoje, Spartak, Donezk (Flughafen), Dokutschajewsk, Sosnowskoje, Leninskoje.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurde gestern durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Dokutschajewsk eine Stromleitung beschädigt. In zwei Straßen in Jasnoje, Walow- und Pobeda-Straße, fiel teilweise der Strom aus. Beschädigungen und Zerstörungen von Wohnraum wurden nicht festgestellt.
Opfer und den friedlichen Bürgern wurden derzeit nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgesfeuerten Geschosse betrug 58.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 2.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

Nachmittags:

Lug-info.com: Trennung von Kräften und Mitteln im Pilotabschnitt bei Staniza Luganskaja, Versuch Nummer 80+n:
12:04 Uhr: Vertreter der Volksmiliz der LVR sind heute im Rahmen eines weiteren Versuchs, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehene Trennung von Kräften und Mitteln zu beginnen, im Gebiet von Staniza Luganskaja eingetroffen und haben eine weiße Signalrakete abgeschossen, um ihre Bereitschaft zum Abzug der Einheiten der Republik zu bestätigen.
12:24 Uhr: „Heute hat die Volksmiliz der LVR ein weiteres Mal versucht, ihre Kräfte und Mittel in dem vorgeschlagenen Trennungsabschnitt Nr. 1 „Staniza Luganskaja“ abzuziehen. Es wurde eine Signalrakete gestartet, sie war auf der Gegenseite sichtbar. Das hat uns ein Vertreter der OSZE-Mission mitgeteilt“, berichtete der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko.
„Aber eine erwidernde Handlung von Seiten der ukrainischen Soldaten ist nicht erfolgt. Außerdem sind jetzt Informationen aus dem Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination in Soledar (auf von Kiew kontrolliertem Gebiet) eingegangen, dass die ukrainische Seite nicht über ihre Absicht, ihre Kräfte und Mittel im Gebiet von Staniza Luganskaja abzuziehen, informiert hat“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.
Kiew hatte zwar auf der letzten Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk am 11. Juli zugesagt, eine Trennung von Kräften und Mitteln bei Staniza Luganskaja am 13. Juli durchzuführen, aber dann seine eigenen Positionen in diesem Gebiet beschossen, um die Volksmiliz der Nichteinhaltung de für den Beginn der Trennung notwendigen sieben Tage eines Regimes der „Ruhe“ zu beschuldigen.

de.sputniknews.com: Deutsche Welle „übersieht“ Hitlergruß eines ukrainischen Soldaten auf deutschem Boden.
Ein für eine medizinische Behandlung nach Deutschland überstellter Soldat der ukrainischen Streitkräfte zeigte beim Empfang am Flughafen den Hitlergruß. Darauf machte der ukrainische Blogger Anatolij Scharij aufmerksam.
Die Journalisten der Deutschen Welle erstellten eine Videoreportage über die Ankunft ukrainischer Soldaten in Deutschland, wo sie einer ärztlichen Behandlung unterzogen werden sollen. In der 49. Sekunde des Clips ist zu erkennen, wie einer der Ukrainer auf der Krankenliege den Hitlergruß zeigt.
„Der ukrainische Kämpfer, den Deutschland aufgenommen hat, um ihn zu heilen, zeigt beim Empfang auf deutschem Boden den Hitlergruß. Den Hitlergruß auf deutschem Boden, wo dafür eine Kriminalstrafe droht. Was ist das, eine geistige Behinderung? Vielleicht ist neben seinen Beinen auch etwas in seinem Kopf verletzt worden? Ich will diesen Soldaten nicht beleidigen, aber begreift er überhaupt, was er macht und wo er ist?“, empörte sich Scharij in seinem Blog auf YouTube.
Er bezweifelte zudem, dass die DW-Journalisten das Geschehene nicht bemerkt haben. Er vermutete, das Fragment sei absichtlich ins Video eingebunden worden, damit es jemand bemerke.
Die Deutsche Welle ließ als Antwort auf die Kommentare zu diesem Video via ihrem russischsprachigen Twitter-Account wissen: „Sehr geehrte Leser, bei allem Respekt! Die Behauptung, dass in diesem Video der `Hitlergruß` demonstriert wird, entspricht nicht der Wahrheit“.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR über die Lage am 13. Juli 2018:
In der letzten Woche haben Soldaten der Donezker Volksrepublik gemeinsam mit dem karitativen Fonds „Humanitäre Gruppe Engel“ eine humanitäre Aktion zur Leistung von Unterstützung an Einwohner des frontnahen Krutaja Balka durchgeführt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte die Intensität des Beschusses auf das Territorium der Republik verstärkt.
In Richtung Mariupol wurden Sosnowskoje und Leninskoje von Seiten der ukrainischen Kämpfer beschossen. Die ukrainischen Terroristen aus der 36. Marineinfanteriebrigade haben auf Befehl des Anführers der Bande A. Gnatow mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen. Auf Leninskoje wurde das Feuer mit Mörsern des Kalibers 120mm eröffnet und drei Mörsergeschosse abgefeuert.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer aus der 56. und der 93. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft der Kriegsverbrecher I. Iwanow und W. Klotschkow Mineralnoje, Spartak und den Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk beschossen. Es wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm geschossen, insgesamt wurden zehn Mörsergeschosse abgefeuert. Außerdem wurden Schusswaffen verwendet.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Besatzer Dolomitnoje und Wasiljewka beschossen. Die Kämpfer aus der 24. mechanisierten Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers W. Guds haben mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen auf Wohngebiete geschossen. Auf Wasiljewka wurde das Feuer mit Mörsern des Kalibers 82mm eröffnet und zwei Mörsergeschosse abgefeuert.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden neun Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 34 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.Auf die Gebiete von 18 Ortschaften der Republik hat der Gegner 79 Mörsergeschosse des Kalibers 120 bzw. 82mm abgefeuert, außerdem wurden aktiv alle Arten von Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrige und Scharfschützenwaffen, eingesetzt.
In dem angegebenen Zeitraum wurden 13 Häuser in Dokutschajewsk, Golmowskij, Schirokaja Balka, Wesjoloje und Sajzewo beschädigt.
In der vergangenen Woche hat die Erklärung des Kommandeurs der OOS Najew, dass sich im Gebiet der Kämpfe nur die ukrainischen Streitkräfte und Einheiten der anderen militärischen Strukturen, die zur OOS gehören, befinden werden, eine breite öffentliche Resonanz hervorgerufen. Die nicht kontrollierten nationalistischen Bataillon, darunter der „Rechte Sektor“, sollen dagegen aus der Zone der Durchführung der Operation abgezogen werden. Es werden nur kleine Gruppen bleiben, die Aufgaben von Spezialdiensten als Diversanten ausführen. Die Folgen dieser Entscheidung wurden bereits von unserer Aufklärung festgestellt. An den Standorten der nationalistischen Bataillone hat eine Operation zur Entwaffnung der Freiwilligenbataillone unter Heranziehung von Mitarbeitern des SBU und von Spezialkräften der ukrainischen Streitkräfte begonnen. Die mit dieser Lage der Dinge nicht einverstandenen Kommandeure der Nationalisten haben ihre Einheiten in höchste Gefechtsbereitschaft versetzt, und es gehen bereits Informationen über bewaffnete Auseinandersetzungen mit Armeespezialkräften und Verlusten auf beiden Seiten ein.
Um die reale Lage entlang der Kontaktlinie und die kritische Situation in den Truppen gegenüber der Öffentlichkeit zu verheimlichen, hat Najew eine weitere Initiative zur Deportation der Freiwilligen, die mit ihren Reportagen und Videoveröffentlichungen von Beweisen für die Verletzung des Regimes des Waffenstillstands durch die ukrainische Seite das Kommando der OOS in eine „Sackgasse“ bringen, von der Front begonnen. Denn gemäß den täglichen Erklärungen der offiziellen Vertreter des Stabs der Besatzungskräfte halten die ukrainischen Streitkräfte die Minsker Vereinbarungen ein und erleiden praktisch keine Verluste. Aber die von den Freiwilligen an die Massenmedien übergebenen oder auf ihren Seiten in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Informationen widersprechen diesen Erklärungen und überführen das Kommando der ukrainischen Streitkräfte praktisch der Lüge.
Die getroffene Entscheidung über ein Verbot der Arbeit von Freiwilligen an der Front hat Empörung nicht nur bei den ukrainischen Massenmedien, die alternative und objektivere Informationsquellen verloren haben, sondern auch bei den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte selbst hervorgerufen. Im Verlauf von 4 Jahren haben Freiwilligenorganisationen im Zusammenhang mit dem Fehlen einer angemessenen rückwärtigen Versorgung von Seiten des Verteidigungsministeriums der Ukraine in jeder Weise den Soldaten geholfen, ihnen die notwendige Ausrüstung, Lebensmittel und Uniformen übergeben. Und es wird klar, warum die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die in der Kampfzone militärischen Dienst tun, in Uniformen verschiedener Farbtöne gekleidet sind, wie die Fahne der LGBT-Gemeinschaft. Und nachdem jahrelang Unterstützung und Hilfe geleistet wurde, zahlt es ihnen das Kommando der OOS mit einem solch „schwarzen Undank“. Es muss angemerkt werden, dass die getroffene Entscheidung sich ungünstig auf das Image der ukrainischen Streitkräfte ausgewirkt hat. Ukrainische Massenmedien und Blogger unter den Freiwilligen haben begonnen, praktisch täglich das Kommando der OOS mit Kritik zu überziehen und es der Lüge und der Verbreitung von Desinformation zu beschuldigen.
Wir erhalten weiter Informationen von örtlichen Einwohnern von dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium über Fälle von Repression gegenüber der örtlichen Bevölkerung der Ortschaften in der Grauen Zone durch Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte, die in Uniformen von Soldaten der DVR gekleidet sind. Die „Werwolf-Provokateure“ begehen Ausschreitungen gegenüber der örtlichen Bevölkerung in der Grauen Zone, beleidigen und erniedrigen ihre Ehre und Würde, plündern ihr Eigentum.
Mit solchen Methoden verwirklicht das Kommando der ukrainischen Streitkräfte seine Absichten, unter der örtlichen Bevölkerung Panik hervorzurufen und die sozialpolitische Lage in der Nähe der Kontaktlinie zu erschweren und ihr Eindringen in Ortschaften zu rechtfertigen.
Nicht nur wir stellen weiter Fälle von moralischer und psychischer Zersetzung fest, sondern auch die Hauptabteilung des militärischen Rechtsordnungsdienstes der ukrainischen Streitkräfte, die eine Analyse der von Soldaten seit Anfang 2018 begangenen Verbrechen vorgenommen hat. Dabei wurde festgestellt, dass in diesem Zeitraum 881 Rechtsverletzungen begangen wurden, davon 149 unter Alkoholeinfluss. Aufgrund von Alkoholmissbrauch starben 31 Soldaten.
Und vom 1. Mai bis zum 1. Juli wurden allein von der Militärkommandantur von Mariupol 112 administrative Protokolle gegenüber Soldaten von Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte wegen Alkoholgenuss und ungesetzlichem Handel mit Betäubungsmitteln ausgestellt.
Die Arbeit der mobilen Gruppen zur Anwerbung von Kandidaten für den Militärvertragsdienst im April bis Juni 2018 wurde von der Führung der ukrainischen Streitkräfte für gescheitert erklärt. Den festgelegten Umfang zur Anwerbung von Kandidaten für den Militärvertragsdienst, der vom Stab des operativen Kommandos „Ost“ bestimmt wurde, haben die Kommandeure der 53. mechanisierten Brigade, der 17. Panzerbrigade und des 74. Aufklärungsbataillons nicht erreicht.
Im Zusammenhang damit haben die Oblast-Militärkommissariate der Oblaste Dnjepropetrowsk, Donzek, Lugansk, Saporoshe, Poltawa, Sumy, Charkow und Cherson die Aufgabe erhalten, im Jahr 2018 Maßnahmen zur Anwerbung von mindestens 850 Kandidaten für Militärvertragsdienst zu gewährleisten. Dabei wird besondere Aufmerksamkeit darauf gerichtet, dass keine Verträge mit Personen abgeschlossen werden, die keine nationalistischen ideologischen Überzeugung oder eine Neigung zu Erscheinungen des Separatismus oder Verbindungen in die RF und in die besetzten Territorien usw. haben.
So führt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte trotz der unterzeichneten Vereinbarungen über einen „Brotwaffenstillstand“ weiter regelmäßigen Beschuss von Ortschaften der Republik durch. Alle Verletzungen werden von uns festgehalten und an internationale Rechtsorganisationen weitergeleitet. Die ukrainischen Kommandeure werden für jeden Schuss in unsere Richtung Rede und Antwort stehen müssen. Wir unsererseits halten die erreichten Vereinbarungen in vollem Umfang ein und sind bereit, dem Gegner eine harte Antwort zu geben.

Dan-news.info: „In der letzten Woche wurden fünf neue Fälle von Masernerkrankungen auf dem Territorium der DVR festgestellt – das ist ein Ausbruch, aber keine Epidemie. Alle Erkrankten sind nicht geimpft oder ihr Impfstatus ist unbekannt“, teilte das Gesundheitsministerium der DVR mit.
Das Ministerium versicherte, dass den Einwohnern der DVR keine Masernepidemie droht. In den Infektionsherden werden verstärkte antiepidemische Maßnahmen organisiert und durchgeführt. Impfstoff ist in allen Krankenhäusern vorhanden.

de.sputniknews.com: Ajatollahs Berater: USA wollen Syrien wie vorher Libyen zersplittern.
Der leitende Berater des iranischen religiösen Oberhaupts Ajatolah Ali Chamenei , Ali-Akbar Velayati, hat den USA Versuche vorgeworfen, Syrien in mehrere Teile zu zersplittern, wie es bereits in Libyen der Fall war. Seiner Ansicht nach wollen die USA dadurch die Region unter ihre Kontrolle bringen.
„Heutzutage besteht die Politik der US-Regierung, darunter auch des Präsidenten Trump, darin, dass sie die Länder dieser Region (vom Nahen Osten und Nordafrika – Anm. d. Red.) schwächen und sie in Teile zerlegen, um ihren illegitimen Einfluss auf diese geschwächten zersplitterten Länder auszuüben. Das krasseste Beispiel dafür ist das Schicksal von Libyen und Somalia“, sagte er in einer Sitzung des „Waldai-Diskussionsklub“.
Libyen sei ein großes und einflussreiches Land Nordafrikas gewesen, betonte Velayati. Allerdings sei es nach dem von den Nato-Kräften unterstützten Staatsstreich „zerstückelt“ worden. Die libyschen Naturschätze würden heutzutage „ausgeraubt“, so Velayati.
„Sie wollten und wollen auch jetzt dasselbe Elend für Syrien, Irak und den Jemen schaffen“, warnte er. „Der Krieg, der in Syrien seit mehr als sieben Jahren tobt, besteht darin, dass die USA in Syrien etwas Ähnliches wie in Libyen schaffen wollten und wollen. Und sie machen keinen Hehl daraus, sie sagen, dass Syrien zersplittert werden soll: ein Teil für die Kurden, ein anderer Teil für die Alawiten, ein weiterer Teil für die Sunniten“, fügte er hinzu.

Dnr-online.ru: Die Fragen des Wiederaufbaus und des Baus von Wohnhäusern sind für Behörden und Einwohner der Republik von großer Bedeutung. Das Programm zum Wiederaufbau geht planmäßig voran und wird erst dann abgeschlossen, wenn jeder Betroffene Wohnraum erhalten hat. Dies teilte heute der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR, der Leiter der Abteilung von Innen- und Außenpolitik der Administration des Oberhaupts der DVR Dmitrij Trapesnikow mit.
„Das Programm zum Wiederaufbau von zerstörtem Wohnraum und sozialen Objekten geht planmäßig weiter, wir werden alles wieder aufbauen. Vor allem betrifft dies die Reparatur und den Wiederaufbau von Objekten, die nicht durch den Krieg zerstört, sondern aufgegeben wurden. Das ist die äußere Erscheinung unserer Republik. Wenn es die technischen Möglichkeiten erlauben, solche Gebäude wieder aufzubauen, werden wir sie aufbauen. So wird die Frage der Unterbringung von Menschen gelöst und das Äußere unserer Städte wird gut aussehen. Es wurde bereits eine Inventarisierung und Beurteilung solcher Gebäude vorgenommen, es laufen Expertisen. Das Projekt wird nicht aufgegeben. Wir werden solange wiederaufbauen bis jeder Betroffene mit Wohnraum versorgt ist“, sagte Dmitrij Trapesnikow.
„Wir haben eine Inventarisierung von nicht fertig gebauten Gebäuden der Republik durchgeführt, wir haben 163 solcher Objekte entdeckt. Alle Eigentümer der nicht fertig gebauten Gebäude, die sich in der Republik befinden, sind vom Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft benachrichtigt worden, dass sie die Bewachung ihrer Objekte und die sichere Nutzung gewährleisten müssen. Andernfalls haben wir eine staatliche Architektur- und Bauinspektion, die Strafen für die Nichterfüllung dieser Anweisungen verhängt“, fügte der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez hinzu.
Insgesamt wurden in der DVR während der Kämpfe mehr als 26.000 Objekte beschädigt, davon sind nach den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der DVR allein in der letzten Zeit mehr als 3800 Objekte wiederaufgebaut worden, es wurden mehr als 100 neue Wohnhäuser gebaut.

de.sputniknews.com: „Reine Ideologie”: Lawrow zu US-Aussagen über deutsche Abhängigkeit von Russland.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump bezüglich der Pipeline Nord Stream 2 in einem Interview mit Larry King kritisiert.
Trump hatte bei dem Nato-Gipfel in Brüssel gesagt, dass Deutschland durch Gaslieferungen vollständig von Russland kontrolliert werde. Er halte es für völlig inakzeptabel, dass Berlin Milliarden für russisches Gas zahle und plane, eine neue Pipeline für das Projekt zu bauen (Nord Stream 2).
„Trump hat geantwortet, dass Putin ein Rivale, ein starker Konkurrent für ihn sei. Übrigens habe ich immer an einen freien Wettbewerb geglaubt. Der freie Markt basiert auf fairem Wettbewerb. Und wenn US-Energieminister Rick Perry erklärt, dass das Nord Stream 2 Projekt gestoppt werden muss und dass die USA Sanktionen gegen europäische Länder verhängen würden, deren Unternehmen an diesem Projekt teilnehmen, unter dem Vorwand, dass (…) russisches autoritäres Gas schlimmer als amerikanisches demokratisches Gas ist (…) Tut mir sehr leid, aber das ist keine Wirtschaft oder Konkurrenz mehr, sondern reine Ideologie“, sagte Lawrow.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen und 2019 in Betrieb genommen werden.
Gegen das Projekt machen mehrere Länder Front. Dazu gehören die Ukraine, die um ihre Einnahmen aus dem Transit russischen Gases bangt, und die USA, die ambitionierte Pläne zum Export von Flüssiggas nach Europa hegen.
Deutschland betrachtet Nord Stream 2 laut Bundeskanzlerin Angela Merkel als ein kommerzielles Projekt, obwohl es auch andere Komponenten hat.

Dan-news.info: „Landwirtschaftliche Märkte im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk sind eine gute Tradition“, teilte der Leiter des Sektors für Verbraucherinfrastruktur der Bezirksverwaltung des frontnahen Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk mit. „An verschiedenen Wochentagen werden sie am Kujbyschew-Kulturpalast, in der Siedlung Asotnyj, im Stadtteil „Oktjabrskij Rudnik“ und an anderen Orten durchgeführt. Insgesamt haben seit Beginn des Jahres hier 25 solcher Märkte stattgefunden, die von tausenden örtlichen Einwohnern besucht wurden“.
Heute hat eine solche Veranstaltung in der Kremlewskaja-Straße im Stadtteil „Oktjabrskij Rudnik“ stattgefunden. Etwa 20 Produzenten haben auf ihren Ständen Gemüse und Obst, Fleisch und Wurst, Honig und Milchprodukte angeboten. Die Preise auf dem Markt waren traditionsgemäß niedriger als die durchschnittlichen Marktpreise.
Am 21. Juli wird ein weiterer landwirtschaftlicher Markt auf dem Lenin-Platz in Donezk stattfinden.

de.sputniknews.com: Nato setzte bei Bombardements von Libyen Uranmunition ein – Bericht
Im Jahr 2011 hat die Nato Libyen massiv bombardiert. Laut einem nun veröffentlichten Bericht von Atomwissenschaftlern setzte das nordatlantische Bündnis dabei Munition mit abgereichertem Uran ein. Die Munition wird wegen ihrer langandauernden Einwirkung auf die Umwelt im Zielgebiet international geächtet.
Eine Gruppe libyscher Atomwissenschaftler hat der „Regierung der Nationalen Einheit“ in Tripolis einen Bericht übergeben, aus dem hervorgeht, dass die Nato bei ihrem Militäreinsatz gegen Libyen im Jahr 2011 Munition mit abgereichertem Uran eingesetzt hat.
Wie ein Berater des libyschen Ausschusses für Umwelt und des Ausschusses für Atomfragen, Nuri al-Druki, Sputnik mitteilte, wurde „der offizielle Bericht, der die Verwendung von abgereichertem Uran seitens der Koalition beweist, am Donnerstag an die Regierung übergeben.“
„Wir haben eine Untersuchung an einem der Hauptquartiere der libyschen Armee, das von der Nato bombardiert wurde, durchgeführt. Dort wurden Orte mit erhöhter Radioaktivität registriert. Nach genaueren Messungen konnten wir feststellen, dass diese Radioaktivität das Ergebnis des Einsatzes von Raketen mit abgereichertem Uran durch die Nato ist“, erklärte Nuri ad-Druki gegenüber Sputnik.
Er und seine Kollegen würden die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) sowie andere Weltorganisationen um Unterstützung bitten bei den sorgfältigen Untersuchungen des Gehalts des abgereicherten Urans, die sie auch in anderen Teilregionen Libyens durchführen wollten, die den Bombardements der westlichen Koalition ausgesetzt worden seien, sagte al-Druki.
Unter natürlichen Bedingungen besteht Uran aus verschiedenen Isotopen. Die wichtigsten darunter sind U-238 und U-235. Im abgereicherten Uran ist der Anteil der spaltbaren Isotope U-234 und U-235 geringer, denn diese sind aus dem natürlichen Isotopengemisch entfernt worden. Abgereichertes Uran wird in der Medizin- und der Rüstungsindustrie verwendet. Allerdings gibt es Hinweise auf die Gefährlichkeit der Substanz, die Krebs und andere schwere Erkrankungen auslösen kann.

Dan-news.info: „In der Makejewker Siedlung Proletarskoje wurde ein beschädigter Abschnitt einer Wasserleitung ausgetauscht, um die Wasserversorgung zu verbessern. Die Wasserleitungen in dieser Ortschaft wurden vor mehr als 80 Jahren verlegt und es ist die erste Reparatur seit ihrer Existenz“, teilte das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR mit.
Die Reparaturarbeiten werden von Arbeitern des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ unter Mitwirkung von Mitarbeitern des Zivilschutzministeriums der DVR mit spezieller Ausrüstung durchgeführt.

de.sputniknews.com: Sowjetzeiten waren gute Zeiten – Lettin löst Diskussion über „Besatzung“ aus.
Ināra Balode aus Lettland hat eine Welle an Kommentaren auf Facebook ausgelöst. In einem langen Beitrag erklärt sie, warum zu Sowjetzeiten nicht alles schlecht gewesen sei – im Gegenteil.
„Es ist scheußlich, diesen ausgedachten Unsinn (…) zu lesen. Ich bin in der Lettischen Sozialistischen Sowjetrepublik 1960 geboren. Niemals habe ich irgendeine Besatzung erlebt. Meine Eltern waren keine Parteimitglieder. Ich erhielt freie und kostenlose Bildung in lettischer Sprache. Ich spreche fließend Russisch und Englisch. Das Konservatorium absolvierte ich ebenfalls.“
Ināra Balode ist der Meinung, dass der Begriff „Besatzung“ von der Politik missbraucht werde. „Heutzutage muss man dem Land – der neuen Regierung – gegenüber loyal sein. Jetzt gibt es eine andere Art des Regimes: noch mehr Bürokratie und Überwachung.“
Über 673 Nutzer hinterließen einen „Like“ unter der Nachricht, rund 460 Menschen verbreiteten sie. Nicht alle, aber ein Großteil der Leser stimmten Ināra Balode in der Kommentarspalte zu. Unter denjenigen, die ihr widersprechen ist eine gewisse Liene: „Wir beide sind gleich alt, aber ich kenne keine Person, weder eine Lettisch noch Russisch sprechende, welche solch ein sowjetischer und kommunistischer Zombie ist wie Sie!“
Eine Christine stellt hingegen fest: „Es kann sein, dass es zuerst die Sowjetunion war. Aber in den 70er Jahren fand die Blütezeit des lettischen Kinos, der Musik, Dichtung und der Literatur statt. Alles ging aufwärts: Das Sozialsystem, die Medizin, Produktion, Landwirtschaft und Bildung. (…)“ Jemand kommentierte: „Danke, Ināra, dass Du nicht gezögert hast, die Wahrheit zu sagen.“

wpered.su: Am 12. Juli fand in London eine Aktion als Zeichen der Solidarität mit dem Donbass und der antifaschistischen Bewegung in der Ukraine statt. Die Kundgebungsteilnehmer riefen die britische Regierung auf, die Finanzierung Kiews und die Entsendung von Militärspezialisten einzustellen, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Die friedlichen Einwohner des Donbass kämpfen nach wie vor täglich mit Schüssen, Tod, Verletzungen und der Blockade. Es muss jetzt Frieden in die Ukraine kommen!“, forderten die Teilnehmer der Aktion.
Die Protestierenden halten die Beschuldigungen an Russland bezüglich des Kriegs in der Ukraine für falsch. Nach ihren Worten hat die russische humanitäre und wirtschaftliche Unterstützung einschließlich der Erholungsaufenthalte für tausende Kinder aus dem Donbass den Volksrepubliken in erheblichem Maße geholfen, vier Jahre Krieg und Blockade zu überleben.
Die Organisatoren der Aktion waren Vertreter der Neuen Kommunistischen Partei, des Sozialistischen Kampfes, Posadisten und Mitglieder der Solidaritätsbewegung mit dem antifaschistischen Widerstand in der Ukraine.

Abends:

de.sputniknews.com: US-Justizministerium klagt 12 Mitarbeiter russischer Geheimdienste an.
Das Justizministerium der Vereinigten Staaten hat zwölf Mitarbeiter der russischen Geheimdienste im Rahmen der Ermittlungen zur angeblichen russischen Einmischung in die US-Wahlen angeklagt.
Laut dem stellvertretenden Justizminister Rod Rosenstein wird zwölf russischen Geheimdienstlern vorgeworfen, Hacking-Angriffe auf das Computernetzwerk der Demokratischen Partei der USA während der Präsidentschaftswahl 2016 verübt zu haben. Unter anderem seien die Computer des Wahlkampflagers von Donald Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton gehackt worden.
Mit der Anklage gegen die Mitarbeiter der russischen Geheimdienste geht das US-Justizministerium davon aus, dass Russen hinter den Hackerangriffen stecken, die unter den Begriffen „DCLeaks“ und „Guccifer 2.0“ bekannt geworden waren. Die Geheimdienstler bekamen angeblich illegal vertrauliche Informationen und machten diese publik.

Sonderermittler Mueller
Bisherige Annahmen, dass hinter den Hackerangriffen Amerikaner beziehungsweise ein rumänischer Hacker stecken könnten, seien damit hinfällig.
„Ich habe Präsident Trump Anfang dieser Woche über die Vorwürfe informiert“, so Rosenstein am Freitag in Washington. Trump stehe hinter den Maßnahmen.

de.sputniknews.com: Amesbury: Ermittler finden Fläschchen von Nervengift – Scotland Yard
Ermittler haben ein Fläschchen in einem Haus in Amesbury gefunden, durch das zwei Briten mit einem Nervengift in Kontakt gekommen sein sollen. Dies teilte Scotland Yard am Freitag mit.
„Am Mittwoch, dem 11. Juli, wurde bei der Durchsuchung von Charlie Rowleys Haus in Amesbury eine kleine Flasche gefunden. Sie wurde in das Labor des Verteidigungsministeriums in Porton Down zur Untersuchung gebracht. Die Wissenschaftler bestätigten nach der Analyse, dass es sich bei der gefundenen Substanz um ‚Nowitschok‘ handelt“, hieß es.
Bei weiteren Labortests soll demnach nachgewiesen werden, ob die Substanz von derselben Charge wie das Nervengift im Fall der Skripals stammt.
Die 44-jährige Britin Dawn Sturgess und ihr 45-jähriger Partner Charlie Rowley waren am 30. Juni in der britischen Stadt Amesbury mit starken Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Scotland Yard erklärte kurz darauf, das Paar sei mit dem „Nowitschok“ vergiftet worden – demselben Giftgas, das angeblich bei dem Anschlag auf den ehemaligen russischen GRU-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia eingesetzt wurde.

mil-lnr.info: Wochenpressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst M. Ju. Filiponenko:
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie sowie über die Ergebnisse der Tätigkeit der Einheiten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine Tendenz zur Stabilisierung. In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde mit Granatwerfern verschiedener Art, Schützenpanzern und verschiedenen Schusswaffen. Insgesamt wurden mehr als 42 Geschosse auf das Territorium er LVR abgefeuert.
Von den ukrainischen Truppen wurden die Ortschaften Losowoje, Kalinowka, Frunse und Sokolniki beschossen.
Die verbrecherischen Befehle zur Eröffnung des Feuers auf die Gebiete von Ortschaften erteilten die Kommandeure und Verbrecher: der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Tatus, der 53. mechanisierten Brigade Grusewitsch.
Unter Nutzung des „Brotwaffenstillstands“ verletzt das ukrainische Kommando weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Konzentration von verbotenen Waffen entlang der Kontaktlinie.
So wurde im Gebiet von Nowoswanowka im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte die Stationierung von 6 122mm-Haubitzen D-30 bemerkt.
Die Stationierung einer mobilen Feuergruppe aus dem 1120. Abwehrraketenregiment der ukrainischen Streitkräfte wurde im Gebiet von Loskutowka bemerkt.
Außerdem wurde festgestellt, dass im Gebiet von Troizkoje zwei Schützenpanzer eingetroffen sind, außerdem wurden Feuerstellungen von zwei Mörserbatterien entdeckt.
Im Gebiet von Walujskoje ist nach unseren Informationen in einem Waldstück eine Haubitzenartilleriebatterie aus einer Artillerieabteilung der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte stationiert, die über sechs 152mm-Haubitzen D-20 verfügt.
Die Maßnahmen zur Tarnung der von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen und Militärtechnik an der Kontaktlinie führen Einheiten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch.
Außerdem sind unmittelbar in der Ortschaft Solotoje-4 in der letzten Woche zwei T-72-Panzer, drei Schützenpanzer sowie ein Panzerfahrzeug „Kozak-2“ eingetroffen. Diese Technik haben die Kiewer Straftruppen im privaten Sektor der Ortschaft stationiert und getarnt.
Ergebnis der Verstärkung der militärischen Präsenz der ukrainischen Truppen in Solotoje-4 ist die am 10. Juli vom Bataillon „Wolyn“ durchgeführt Provokation mit einem Beschuss eines Wohngebiets der genannten Ortschaft. Ziel der Provokation war die Beschuldigung der Volksmiliz bezüglich des Beschusses von zivilen Einwohnern von Solotoje-4. Zur Aufnahme und Veröffentlichung wurden zielgerichtet kontrollierte Massenmedien eingeladen.
Die nächste Provokation haben die Kiewer Truppen am 11. Juli durchgeführt, wobei wiederholt ein Wohngebiet von Solotoje-4 beschossen wurde.
Wir rufen die Vertreter der OSZE-Mission auf, die Kiewer Truppen zu zwingen, die Minsker Vereinbarungen einzuhalten, Waffen und Militärtechnik aus der Ortschaft abzuziehen, die friedlichen Einwohner nicht in Gefahr zu bringen und das Genozid am eigenen Volk zu beenden.
Die ukrainische Seite hat ein weiteres Mal die Maßnahme zur Trennung von Kräften und Mitteln am Trennungsabschnitt Nr. 1 im Gebiet von Staniza Luganskaja zum Scheitern gebracht. Im Vorfeld der bevorstehenden Trennung, während der Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk am 11. Juli, hat die ukrainische Seite eine Trennung von Kräften und Mitteln an dem genannten Abschnitt initiiert. Dabei wurde die Aufmerksamkeit der Mitglieder der Gruppe auf das Ausbleiben von Beschuss von beiden Seiten während der Woche vom 4. bis 11. Juli gelenkt, was eine der Hauptbedingungen für die Durchführung der genannten Maßnahmen ist.
Aber in der Nacht vom 11. auf den 12. Juli haben die ukrainischen Truppen im Gebiet von Staniza Luganskaja einen Beschuss ihrer eigenen Positionen durchgeführt und die Soldaten der Volksmiliz dessen beschuldigt. Diese Praxis wird von der ukrainischen Seite während des gesamten Konflikts angewandt und illustriert deutlich den Unwillen der militärisch-politischen Führung der Ukraine, die erreichten Vereinbarungen zu erfüllen.
Ein weiteres Mal erkläre ich, dass von Seiten der Volksmiliz das Feuer nicht eröffnet wurde, das Regime der Feuereinstellung seit Beginn des „Erntewaffenstillstands“ streng eingehalten wird.
Außerdem verwenden die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Verletzung der Minsker Vereinbarungen Drohnen in der Nähe der Kontaktlinie.
Wir haben Luftaufklärung mit Drohnen durch Einheiten der 59. Brigade im Gebiet von Staniza Luganskaja und Sisoje festgestellt. Folge der Aufklärung war eine Provokation der ukrainischen Truppen, bei der das 11. Bataillon der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus dem Gebiet von Staniza Luganskaja heraus die Positionen des 9. Bataillons im Gebiet von Sisoje beschossen hat. Diese Handlungen haben das Ziel, die Führung der Republik der Verletzung des „Brotwaffenstillstands“ zu beschuldigen. Außerdem führen Aufklärungseinheiten der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Luftaufklärung im Gebiet von Choroscheje durch.
Neben Luftaufklärung nehmen die Strafeinheiten der ukrainischen Armee auch nicht von Diversionsaktivitäten Abstand. Es wurde festgestellt, dass im Gebiet von Swetlodarskoje eine Aufklärungsgruppe aus der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen ist.
Außerdem ist bekannt, dass das Kommando der 72. Brigade in der Nähe der Kontaktlinie Maßnahmen zur Verstärkung von Beobachtungsposten und Scharfschützenpaaren durchführt. Es wurde die Ankunft von acht Scharfschützen im Gebiet von Sholtoje im Verantwortungsbereich des 10. Bataillons der 59 Brigade registriert. Die Soldaten sind eingetroffen, um Provokationen während des „Brotwaffenstillstands“ durchzuführen. Die Gruppe ist mit Gewehren ausländischer Herkunft mit einer Schussweite von bis zu 2000m ausgerüstet.
Wir rufen das Kommando der „OOS“ auf, von provokativen Aktivitäten Abstand zu nehmen, weil alle Versuch der Aggression von Seiten des Gegners von unseren Soldaten unterbunden werden.
Im Zusammenhang mit der Erklärung des Kommandeurs der Strafoperation General Najew über ein Verbot des Besuchs von Frontpositionen durch Bürger, die eine humanitäre Mission erfüllen, ist eine Konfrontation zwischen den ukrainischen Streitkräften und ukrainischen Freiwilligen aufgekommen. Freiwillige haben auf ihren Seiten in den sozialen Netzwerken begonnen, die reale Lage der Dinge in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte im Frontbereich zu veröffentlichen. Die Informationen der ukrainischen Freiwilligen unterscheiden sich diametral von denen, die täglich vom Pressezentrum des Stabs der OOS geliefert werden.
So hat ein ukrainischer Freiwilliger auf seine persönlichen Facebook-Seite eine Mitteilung über die geringe Ausstattung der Einheiten der 72. mechanisierten Brigade veröffentlicht. Gemäß seinen Angaben ist die Brigade zu weniger als 60% ausgestattet. In Folge inkompetenter Handlungen des Brigadekommandeurs Oberst Tatus, der unter dem ihm unterstellten Personal keine Autorität genießt, ist das moralisch-psychische Niveau der Soldaten niedrig. Die Offiziere stellen Anträge auf Entlassung und die Soldaten verlassen einfach eigenmächtig den Standort des Truppenteils an der Front. Es gibt eine große Zahl nicht kampfbedingter Verluste. Nach Informationen des Freiwilligen hat die 72. Brigade allein im letzten Monat 23 Verletzte und vier Tote gehabt.
Das Absinken des moralisch-psychischen Niveaus der Soldaten und das Anwachsen der Zahl der nicht kampfbedingten Verluste ist auch in anderen Truppenteilen der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ festzustellen. (Es folgen nun genaue Angaben über drei Fälle von Selbstmord in den ukrainischen Streitkräften; Anm. d. Übers.).
Die psychische Anspannung in den Einheiten der ukrainischen Truppen wird durch die Frauen der Soldaten verstärkt, die mit dem langen Aufenthalt ihrer Männer in der Zone der Strafoperation unzufrieden sind. In Folge der langen Trennung gehen viele Familien auseinander, was seinerseits zu einem Anwachsen der Zahl der Selbstmorde in den ukrainischen Streitkräften führt.
Allein in der letzten Woche haben im Bereich der operativ-taktischen Guppierung „Nord“, deren Kommandeur General Krawtschenko ist, acht Soldaten der ukrainischen Streitkräfte Selbstmord begangen.
Die Vergrößerung der Zahl der nicht kampfbedingten Verluste unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wird auch durch den militärisch-industriellen Komplex der Ukraine befördert, der der ukrainischen Armee Waffen und Technik mit milde ausgedrückt nicht der besten Qualität liefert.
Am 6. Juli starben drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte während einer Übung auf dem Übungsplatz von Rowenki aufgrund der Detonation eines Mörsers „Molot“, weitere neun wurden unterschiedlich schwer verletzt.
Nach Informationen ukrainischer Journalisten sind aufgrund von Detonationen von Mörsern des Typs „Molot“ in der Ukraine in den letzten zwei Jahren mindestens 12 Menschen gestorben. Ursache ist die Konstruktion der Waffe. Experten bestätigen, dass der Stahl des Laufs des Mörsers nicht den technischen Charakteristika entspricht, er ist weicher als notwendig. Dass solche Waffen in die ukrainischen Streitkräfte gelangen, ist eine Folge der Korruption in der ukrainischen Führung.
Wegen der sich häufenden Todesfälle von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bei Nutzung von Mörsern vom Typ „Molot“ ist ein zeitweiliges Verbot für den Kauf und die Verwendung dieser Waffenart in Kraft getreten.
Zum Zwecke der Lobbyarbeit der ukrainischen Führung für die Interessen des Herstellers von „Molot“ und einer Wiederaufnahme der Käufe fand am 11. Juli auf dem 233. allgemeinmilitärischen Übungsplatz im Oblast Rowenki ein Ermittlungsexperiment im Rahmen der Untersuchungen zu den Detonationen des Mörsers statt, an dem der stellvertretende Verteidigungsminister der Ukraine Generalleutnant Pawlowskij teilnahm. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dieses Produkt wieder in die Bewaffnung der ukrainischen Armee aufgenommen wird und es weitere Opfer unter den ukrainischen Soldaten geben wird.
Es ist offensichtlich, dass das Leben ukrainischer Soldaten für die Kiewer Oligarchen, die den Krieg im Osten des Landes ausschließlich für ihre persönliche Bereicherung brauchen, Wechselgeld ist.
Unter Berücksichtigung der verschiedenen Szenarien der Entwicklung der Situation an der Kontaktlinie unternehmen wir die notwendigen Maßnahmen zur Erfüllung der gestellten Aufgaben – das ist der Erhalt der territorialen Integrität der LVR und des Lebens unserer Bürger.
In der letzten Woche haben auf den Übungsplätzen der Volksmiliz Übungen zur taktischen und Schießausbildung mit Panzer- und Artillerieeinheiten sowie zur Spezialausbildung mit technischen und Kommunikationseinheiten stattgefunden. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Spezial- und Aufklärungseinheiten gewidmet. …
Außerdem leistet die Volksmiliz der LVR weiter den Ortschaften an der Kontaktlinie humanitäre Hilfe.
In der letzten Woche haben Soldaten der Volksmiliz der LVR humanitäre Lebensmittelhilfe an Einwohner von Solotoje-5 geliefert. Auch Einwohner des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Solotoje-4 konnten Hilfe erhalten.
Zum Schluss will ich erklären, dass die strenge Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung, des sogenannten „Brotwaffenstillstands“ ein unabdingbarer Teil des Maßnahmekomplexes zur Verteidigung und Sicherheit unserer Republik ist. Unsere Bestrebungen zu einer friedlichen Regelung des Konflikts sind unverändert. Die Einheiten der Volksmiliz eröffnen das Feuer nicht, aber sie tun wachsam Dienst. Im Fall einer Gefahr oder einer Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen sind wir bereit eine adäquate Antwort zu geben.

de.sputniknews.com: „Aus der Position der Stärke“: May belehrt Trump vor seinem Treffen mit Putin.
Die britische Premierministerin Theresa May hat US-Präsident Donald Trump aufgerufen, beim Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin die Einigkeit der Nato zu unterstreichen.
„Ich begrüßte das Treffen von Präsident Trump mit Präsident Putin. Es ist aber wichtig, mit ihm aus der Position der Stärke und der Einigkeit zu sprechen, die die Nato demonstriert“, sagte May am Freitag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Trump.
Direkt nach dem Nato-Gipfel in Brüssel und vor dem Treffen mit Wladimir Putin traf Donald Trump am Donnerstag zu einem mehrtägigen Besuch in London ein.
Der Putin-Trump-Gipfel soll am 16. Juli in Helsinki stattfinden. Laut dem Kreml beabsichtigen die beiden Staatschefs, die Perspektiven der weiteren Entwicklung der bilateralen Beziehungen sowie aktuelle Fragen der internationalen Politik zu erörtern.

de.sputniknews.com: Nach US-Beschuss: Syrien beschwert sich beim UN-Generalsekretär.
Nach den jüngsten Schlägen der US-geführten internationalen Koalition auf zwei Dörfer im Gouvernement Deir ez-Zor hat das syrische Außenministerium ein Schreiben an den UN-Generalsekretär gerichtet. Das meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am Freitag.
„Diese heimtückische Aggression und das von der Koalition angerichtete Gemetzel können durch nichts gerechtfertigt werden“, hieß es in dem Schreiben. „Die Koalition kennt die örtliche Geographie ganz gut. Der Angriff hatte zum Ziel, die Bevölkerung einzuschüchtern, die gegen die Präsenz paramilitärischer Formationen der sogenannten Syrischen Demokratischen Kräfte in ihren Dörfern sind“, betonte das Außenamt.
Die Koalition sei nur in der Lage, friedliche Zivilisten in Syrien zu töten und die Infrastruktur von Siedlungen entlang dem Euphrat-Ufer zu zerstören, darunter Brücken, Schulen und Umspannwerke, hieß es in Damaskus.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass bei Luftangriffen auf zwei syrische Dörfer unweit der Stadt Abu Kamal an der Grenze zum Irak rund 30 Zivilisten getötet und Dutzende verletzt worden waren.

Advertisements
Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s