Presseschau vom 15.06.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

Lug-info.com: „Gegen 20:00, als das frontnahe Kirowsk den Sieg Russlands im ersten Spiel der Fußballweltmeisterschaft feierte, haben die ukrainischen Truppen einen Artillerieschlag auf das Zentrum der Stadt durchgeführt“, teilte die Stadtverwaltung von Kirowsk mit.
„In der Folge eines direkten Treffers einer Geschosses wurde ein Haus in der Sewastopolskaja-Straße 6 teilweise zerstört. Außerdem gibt es Schäden in der Gornospasatelnaja-Straße 6. Die Stadt hat teilweise keinen Strom“, erläuterte das Bürgermeisteramt.
In der Folge von Beschüssen haben mehr als 200 Verbraucher keinen Strom.
Die Kiewer Truppen beschießen die Stadt und die umliegenden Gebiete weiter.

de.sputniknews.com: Ukraine: Pogrome gegen Roma … staatlich finanziert – Medien
Die ukrainische Regierung hat laut dem US-Investor George Soros nahe stehenden Web-Ressourcen eine halbe Million Griwna (mehr als 16.000 Euro) für die rechtsradikale Gruppierung S-14 bereitgestellt. Letztere hatte vor kurzem ein Roma-Lager in Kiew vernichtet und droht jetzt, die am Wochenende geplante Schwulenparade auseinanderzujagen.
Wie die ukrainische Mediengesellschaft „Gromadske Telebatschennja“ am Mittwoch unter Berufung auf Unterlagen des Ministeriums für Jugend und Sport mitgeteilt hatte, habe diese Behörde fast 1.300.000 Griwna (42.000 Euro) Fördermittel für zwei ultrarechte Organisationen – die Partei „Swoboda“ und die Gruppierung S-14 – bereitgestellt.
Die erste Tranche in Höhe von 700.000 Griwna (rund 23.000 Euro) soll die unter der Schirmherrschaft der „Swoboda“ stehende Organisation „Golosiiwska kriiwka“ erhalten. Diese Wohltätigkeitsorganisation sammelt Spenden für die ärztliche Behandlung von verletzten Teilnehmern der so genannten Anti-Terror-Operation im Donbass.
Weitere 440.000 Griwna (mehr als 14.000 Euro) sollen an die S-14 überwiesen werden, die die Einrichtung eines „patriotischen“ Kinderlagers und die Gründung einer Tochterabteilung, „Obrasowatelnaja assambleja“, (Bildungsversammlung) planen soll.
Die S-14-Organisation ist mit dem ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU und anderen Sicherheitsbehörden eng liiert und durch gewaltsame Übergriffe aus ethnischen und politischen Gründen bekannt. Die S-14-Mitglieder versuchten unter anderem, einen Blockadering um das Kiewer Höhlenkloster (des Moskauer Patriarchats) zu errichten, und überfielen Journalisten, darunter den Chefradakteur des Portals Strana.ru, Igor Guschwa.
„Aktivisten“ der S-14-Bewegung haben in diesem Jahr in Kiew das Denkmal für Armeegeneral Nikolai Watutin, unter dessen Kommando 1943 die ukrainische Hauptstadt von den Nazi-Truppen befreit worden war, geschändet.

Lug-info.com: „Heute Nacht um 22:15 haben die ukrainischen Truppen das Feuer mit Artillerie des Kalibers 122mm aus Richtung Nowotoschkowskoje auf Kirowsk geschossen. In der Folge des Beschusses wurden vier Wohnhäuser beschädigt. Eine friedliche Einwohnerin, geb. 1977, erlitt Splitterverletzungen und einen Knochenbruch“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Russische Botschaft fordert: USA sollen „Nowitschok“-Daten aufdecken
Die russische Botschaft in den USA hat die amerikanischen Behörden via Twitter dazu aufgerufen, Akten über das Nervengift vom Typ „Nowitschok“ offenzulegen.
„Decken Sie Ihre ,Nowitschokʻ-Akten auf! Vernichten Sie Ihre C-Waffen-Vorräte!“, heißt es in einer Twitter-Mitteilung der russischen Botschaft.
Weiter verwiesen die russischen Diplomaten auf Inszenierungen von Chemiewaffenangriffen in Syrien und die lautstarke Aufdeckung eines inszenierten „Angriffs“ in der syrischen Stadt Duma. Dazu wurden Links zu entsprechenden Videos angegeben.
​Am Montag hatte der russische Armeesprecher Igor Konaschenkow mitgeteilt, die Freie Syrische Armee (FSA) und die US-Spezialkräfte würden eine Provokation mit Chemiewaffen im syrischen Deir ez-Zor vorbereiten.
Darauf reagierte die amtliche Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, via Twitter wie folgt: „Während Russland in Salisbury einen Giftstoff eingesetzt hat und Assad vor dem Vorwurf wiederholter C-Waffen-Attacken in Syrien schützt, halten wir uns an die Chemiewaffenkonvention.“….

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Nishneje Losowoje, Kirowsk und Krasnyj Jar.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Donbass: Ukrainische Kämpfer eröffneten Artilleriefeuer auf Volksrepublik Lugansk
Ukrainische Soldaten haben die Ortschaft Kirowsk in der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk mit Artilleriefeuer belegt. Dies teilte der Sprecher der Lugansker Volksmiliz Andrej Marotschko mit.
Am Donnerstag teilte Marotschko gegenüber Sputnik mit:
„Heute Nacht haben die ukrainischen Kämpfer um 22.15 Uhr das Feuer mit der Artillerie mit einem Kaliber von 122 Millimetern seitens (der Siedlung) Nowotoschkowskoe gegen die Ortschaft Kirowsk eröffnet.“
Demnach wurden dabei mehrere Wohn- und Wirtschaftsgebäude beschädigt.
„Eine 1977 geborene Zivilistin hat Splitterverletzungen und einen Bruch erlitten“, präzisierte Marotschko.
Laut den jüngsten Angaben aus dem Pressedienst der Lugansker Volksmiliz verletzten die ukrainischen Soldaten innerhalb des vergangenen Tages mindestens viermal die Waffenruhe. Dabei sollen sie Artilleriewaffen mit einem Kaliber von 122 Millimetern, Minenwerfer mit einem Kaliber von 120 Millimetern, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt haben.
Am Dienstag hatte Marotschko erklärt, dass die ukrainischen Soldaten die Anzahl an Waffen und Technik an der Berührungslinie zur selbsterklärten Volksrepublik Lugansk erhöhen.
Am 7. Juni hatte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow geäußert, Kiew könnte das gesamte Territorium der Gebiete Donezk und Lugansk wieder unter seine Kontrolle bringen, ohne die ukrainischen Streitkräfte oder die Uno-Friedenstruppen einzusetzen. Dieser Plan könnte höchstwahrscheinlich mit Hilfe eines Polizeieinsatzes ausgeführt werden, an dem rund 2000 Beamte teilnehmen sollen.

Dan-news.info: „Heute um 6:32 ist in der Folge von Kämpfen die Hochspannungsleitung „Nowoasowskaja“ ausgefallen, zwei Unterstationen und 16 Transformatorunterstationen sind abgeschaltet, sieben Dörfer des Nowoasowskij-Bezirks – Kominternowo, Saitschenko, Dsershinsk, Leninskoje, Sachanka, Sergejewka und Nowaja Tawrija haben keinen Strom“, teilte der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums der DVR mit.
Reparaturbrigaden des republikanischen Unternehmens „Regionale Energielieferungsgesellschaft“ führen zurzeit Untersuchung der Stromleitung und der Ausrüstung der Unterstationen durch. Falls das Regime der Ruhe eingehalten wird, werden die Spezialisten die Stromversorgung in kürzester Frist wieder in Betrieb nehmen.

de.sputniknews.com: Washington warnt Damaskus vor Militäroffensive
Washington hat Damaskus vor einer Offensive gegen die Stellungen der Kämpfer im Südwesten Syriens gewarnt. Das US-Außenministerium drohte dabei mit „entschiedenen“ Schritten.
„Wir unterstreichen erneut, dass die USA entschiedene und angemessene Schritte als Antwort auf Syriens Verstoß gegen die Vereinbarungen in dieser Region unternehmen werden“, sagte die Sprecherin des State Department, Heather Nauert.
Jegliche militärische Handlungen der syrischen Regierungen in der Schutzzone würden zu einer „Ausweitung des Konflikts“ führen, warnte Nauert.
Sie appellierte daraufhin an Moskau, Einfluss auf Damaskus zu nehmen: „Russland trägt als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates die Verantwortung, seinen diplomatischen und militärischen Einfluss auf die syrische Regierung auszuüben, die Angriffe zu beenden und sie zu zwingen, keine weiteren Militäroffensiven zu unternehmen.“ Russland müsse seinen Verpflichtungen gemäß der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates nachkommen.
Zuvor hatte der syrische Präsident Baschar al-Assad erklärt, das Befreiungsszenario für den Süden Syriens stehe bislang nicht fest: Es werde entweder friedlich oder militärisch sein. Zudem hatte die iranische Nachrichtenagentur Farsnews in der vergangenen Woche berichtet, das syrische Militär habe einen Militärkonvoi und Soldaten zur Vorbereitung einer großangelegten Offensive nach Dara geschickt.
Die südwestlichen Regionen Syriens, die die Städte Dara, Quneitra und Suweida einschließen und an Israel und Jordanien angrenzen, sind Teil einer Schutzzone, die im Juli 2017 von Russland, den USA und Jordanien vereinbart worden war.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 14. Juni 3:00 bis 15. Juni 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
12.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Dokutschajewsk, Styla, Petrowskoje, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka.
Es wurden Schäden an zivilen Objekten in Folge von Beschüssen in Dokutschajewsk festgestellt:
Lenin-Straße 112a, Wohnung 8 und 15, Verglasung beschädigt.
In der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde
ein Einwohner von Kominternowo verletzt. Eine operative Gruppe ist dort hingefahren, um weitere Informationen zu erhalten.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 275..
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse
160.

de.sputniknews.com: Kiew führt Truppen an Russland heran – Duma-Abgeordneter
Kiew soll beschlossen haben, eine Angriffsgruppierung im Raum des Asowschen Meers zu stationieren. Dies teilte der Abgeordnete der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) der Krim-Region, Ruslan Balbek, mit. Moskau ist laut ihm gegebenenfalls zu entschiedenen Gegenmaßnahmen bereit.
Die Ukraine zieht laut dem Politiker derzeit eine „gemischte Angriffsgruppierung“ im Raum des Asowschen Meers zusammen. Diese soll aus verschiedensten Truppengattungen bestehen. Kiew verlege zudem Kampfflugzeuge an die Grenze zu Russland.
Dieses Vorgehen zwingt Moskau, nach neuen Wegen zum Schutz der Halbinsel Krim zu suchen, fügte der Abgeordnete hinzu. Zudem geschehe das Truppenmanöver während der Fußball-WM in Russland: Damit hoffe Kiew, die Aufmerksamkeit des Westen auf sich zu ziehen und eine Zuspitzung der Beziehungen mit Russland zu erreichen.
Doch weder die Fußball-WM noch die „Hysterien“ des westlichen Establishments werden Russland laut Balbek dazu bringen, im Fall einer Aggression seitens Kiews „zurückzuweichen und fragwürdige Friedensgespräche zu führen“.
Ein Überfall auf russische Objekte im Asowschen Meer, egal ob auf ein Kriegsschiff oder auf die Küste der Halbinsel Krim, werde als vollwertige Militäroffensive bewertet werden. „Das heißt also, dass darauf spiegelartige Gegenmaßnahmen folgen werden“, betonte der Politiker.

Dnr-online.ru/Dan-news.info: Zum Zweck des Erfahrungsaustauschs im Bereich der Gesetzgebung und zur Synchronisierung der Gesetzgebung in der DVR und der LVR wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet. Dies teilte heute während einer Pressekonferenz der Vorsitzenden der Parlamente der DVR und der LVR in Debalzewo der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin mit.
„Es wird eine Arbeitsgruppe gebildet, um die Erfahrung und bereits beschlossene Gesetze zu studieren. Wir können einander „beschleunigen“, indem wir bereits vorhandene Ausarbeitungen nutzen“, sagte Denis Puschilin.
„Es ist sehr wichtig, den Mechanismus der Arbeit der Gesetzgebung zu kennen. Und heute beginnen wir die Arbeit daran“, fügte der Vorsitzende des Volkssowjets der LVR Denis Miroschnitschenko hinzu
und sagte, dass das zweite Treffen in Lugansk stattfinden wird.
Nach der Pressekonferenz legten die beiden Volkssowjetvorsitzenden Blumen am Denkmal der Opfer der militärischen Aggression der Ukraine in Debalzewo nieder.

de.sputniknews.com: Krim als Teil Russlands? Kreml äußert sich zu Trump-Aussagen
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die jüngsten Aussagen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump über die Krim-Halbinsel und den Wiederaufbau der G8 kommentiert.
„Wissen Sie, es gibt eine große Zahl an Falschmeldungen, oder ,Fake Newsʻ. Deswegen würde ich dies nicht kommentieren, weil wir nicht wissen, wie weit dies glaubwürdig ist“, sagte Peskow vor Journalisten. „Weder Sie noch wir waren bei diesen geschlossenen G7-Treffen. Wir können den Zuverlässigkeitsgrad dieser Nachrichten natürlich nicht beurteilen“, fügte er hinzu.
Zuvor hatte das Nachrichtenportal BuzzFeed News berichtet, dass US-Präsident Donald Trump die Schwarzmeer-Halbinsel Krim als Teil Russlands sehe. „Denn alle Krim-Bewohner sprechen russisch“, soll Trump beim jüngsten G7-Gipfel erklärt haben. Die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders kommentierte die entsprechenden Medienberichte am Donnerstag nicht….

Lug-info.com: „Am 15. Juni gegen 4:00 wurde die Wasserlieferung vom Territorium der Ukraine, von der westlichen Filterstation und der Petrowskij-Pumpstation eingestellt. Vom kommunalen Unternehmen „Bezirkswasserwerke Popasnaja“ haben wir einen Brief mit Angabe der Gründe erhalten – die Stromversorgung der Pumpstation ist unterbrochen“, teilte das staatliche Unternehmen der LVR „Luganskwoda“ mit.
Durch den Stromausfall bei der Petrowskij-Pumpstation führt zu einem hydraulischen Überdruck, in der Folge wurde die Hauptwasserleitung mit 900mm Durchmesser beschädigt. Vermutlich befindet sich die beschädigte Stelle zwischen der Abgrenzungslinie und Obosnoje im Slawjanoserbskij -Bezirk der LVR.
„Aufgrund des Schadens an der Leitung werden die Wasserlieferungen nach Lugansk auf 20% eingeschränkt und der Zeitplan für die Wasserversorgung korrigiert. Außerdem wir
d es Unterbrechungen in der Wasserversorgung in den Dörfern des Slawjanoserbskij-Bezirks geben, bis die Wasserversorgung auf städtische Quellen umgestellt ist und die Hauptwasserleitung wieder aufgefüllt ist“, sagte das Unternehmen.
Die Leitung von Luganskwoda hat eine Anfrage für die Einhaltung eines Regimes der Ruhe zur Durchführung der Arbeiten vom 18. Juni bis 18. Juli beim Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination eingereicht.
„Mit den Arbeiten zur Auffindung des Schadens werden die Spezialisten erst beginnen, wenn sie eine Garantie für eine Feuereinstellung und eine Sicherheitsgarantie für die Durchführung der Arbeiten erhalten haben“, teilte Luganskwoda weiter mit.
„Zum Stand um 9:00 war die Stromversorgung der westlichen Filterstation wieder hergestellt. Aber wegen des Stromausfalls an der Station vierter Ebene der westlichen Filterstation
auf Antrag der (Kraftwerksgesellschaft) „Nefteprodukt“ wird am 9 Uhr am 15 Juni die Wasserversorgung für Stachanow, Kirowsk, Brjanka, Artjomowsk, Sorinsk eingeschärnkt“, teilte der Pressedienst weiter mit. Die Wasserversorgung wird dann wieder aufgenommen, wenn die Stromversorgung der o.g. Pumpstation wieder in Betrieb ist.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: Falsche Angaben von Krim – wir zahlen!
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. hat auf telefonische Nachfrage von Sputnik erläutert, dass er die Finanzierung der Kriegsgräberstätte Sewastopol-Gontscharnoje entgegen einer anderslautenden Behauptung von der Krim nicht eingestellt hat.
In unserem Beitrag vom 12. Juni „Deutsche Kriegsgefallene auf Krim auch unter Sanktionen der Bundesrepublik“ haben wir berichtet, dass ein Vertreter des Staatsrats der Republik Krim darauf verwiesen hat, dass der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit dem Beitritt der Krim zu Russland die Zahlungen für die Pflege der Deutschen Kriegsgräberstätte Sewastopol-Gontscharnoje völlig eingestellt hat. Auch könnten die Überreste von 60 gefallenen deutschen Soldaten nicht beigesetzt werden, da es diesbezüglich keine Abstimmung getroffen werden könne.
Hierzu sagte Herr Wiedemann von der Kriegsgräberfürsorge: Früher seien die Gelder für die Pflege des Friedhofes an Kiew überwiesen worden, unter den neuen Gegebenheiten erfolge dies aber über Moskau. Es gebe einen Vertrag mit einer Firma auf der Krim, die die Instandhaltung übernommen hat, und es werde auch eine Person bezahlt, die in der Sommersaison Führungen vor Ort für die zunehmende Zahl der hauptsächlich russischen Touristen auf der Krim durchführe.
Was die Beisetzung der Gebeine von Gefallenen betreffe, so werde, wenn eine größere Zahl gefunden sei, eine Gruppe von Spezialisten vor Ort geschickt, um soweit möglich einen Identifizierung vorzunehmen und eventuell vorhandene Erkennungsmarken auszuwerten. Danach erst könne die Bestattung erfolgen. In Bezug auf die erwähnten Überreste sei das für den Herbst geplant.
Bei einer telefonischen Rückfrage bei Herrn Gempel im Staatsrat der Republik Krim sagte dieser gegenüber Sputnik, er habe sich am 7. Juni vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt, nach dem Beitritt zur Krim sei die Finanzierung für einige Zeit unterbrochen gewesen, jetzt werde ein kleiner finanzieller Beitrag von deutscher Seite geleistet. Bezüglich der Beisetzung würde man auf eine entsprechende Kontaktaufnahme warten.

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Streitkräfte der DVR zur Lage an der Kontaktlinie vom 9. bis 15. Juni 2018
Guten Tag!
In der letzten
Woche haben in den Streitkräften der Donezker Volksrepublik Übungen von Abteilungen stattgefunden, bei denen das Personal Schießübungen und taktische Übungen im Rahmen der Abteilungen durchgeführt haben. Außerdem fanden in den Verbänden der Streitkräfte Übungen mit Scharfschützen und Maschinengewehrschützen statt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 12 Mal die Vereinbarung über eine Feuereinstellung verletzt und ihre hauptsächlichen Anstrengungen in Richtung Mariupol konzentriert. Von den betrunkenen ukrainischen Kämpfern wurden Leninskoje, Petrowskoje, Sachanka und Kominternowo beschossen, die zuletzt genannte Ortschaft haben die Kämpfer fünf mal mit Artillerie des Kalibers 152mm beschossen. Außerdem hat der Gegner 71 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 17 des Kalibers 82mm auf die oben genannten Ortschaften abgeschossen.
In der Folge eines Beschusses wurden ein Wohnhaus, ein Wirtschaftsgebäude und eine Stromleitung in Kominternowo beschädigt.
In der Folge von verbrecherischen Handlungen der betrunkenen Marineinfanteristen aus der 36. Marineinfanteriebrigade wurde
ein friedlicher Einwohner von Kominternowo verletzt. Den Befehl zur Eröffnung des Feuers gab nach Informationen unserer Aufklärung der nicht nüchtern gewordene Brigadekommandeur, der Kriegsverbrecher Gnatow. Außerdem wurden beim Beschuss von Dokutschajewsk durch die Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade auf Befehl des gewissenlosen Gangsters Klotschkow zwei Wohnungen eines mehrstöckigen Hauses in der Lenin-Straße beschädigt. Diese Tatsachen hat das GZKK festgehalten und sie werden in nächster Zeit auch durch Vertreter der OSZE-Mission untersucht und bestätigt werden.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner Sajzewo jushnoje und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks beschossen und dabei 146 Schüsse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgegeben und dreimal das Feuer mit Schützenpanzerwaffen eröffnet.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Besatzungskräfte 20 Schüsse mit Schützenpanzerwaffen auf Dokutschajewsk abgegeben und drei mal das Feuer mit Panzern auf Styla eröffnet. Solche unvernünftigen und verbrecherischen Handlungen konnten nur betrunkene Gangster begehen, die rund um die Uhr unter Alkoholeinfluss stehen.
Insgesamt wurden
in der letzten Woche 52 Fälle von Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt. Auf 38 Ortschaften der Republik hat der Gegner fünf Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm und sechs des Kalibers 122mm, neun Panzergeschosse, 200 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen, 183 Schüsse mit Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen abgegeben sowie aktiv alle Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet, darunter auch großkalibrige und Scharfschützenwaffen.
In dem genannten Zeitraum starben zwei Verteidiger des Donbass und einer wurde verletzt.
In der letzten Woche hat der Kommando der Besatzungskräfte unter Führung von Najew mit einer verstärkten Realisierung des Plans für ein Genozid an der friedlichen Bevölkerung des Donbass begonnen.
In sieben Tagen mit Beschüssen mit den Waffen ukrainischer Terroristen wurden 12 friedliche Einwohner verletzt. Dabei hat sich der geographische Bereich der Beschüsse der ukrainischen Kämpfer ausgeweitet.
Am 7. Juni haben Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte Sachanka beschossen, wo zwei friedliche Einwohner verletzt wurden. Am gleichen Tag haben Terroristen der 24. mechanisierten Brigade Sajzewo beschossen, wo ein friedlicher Einwohner verletzt wurde. Am 9. Juni haben Kämpfer der 92. mechanisierten Brigade Wasiljewka
abgeschossen, in der Folge wurde eine örtliche Einwohnerin verletzt. Am 11. Juni haben Terroristen der 56. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Vorstadt von Donezk beschossen, in der Folge wurden vier friedliche Einwohner verletzt. Am 12. Juni haben Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Dokutschajewsk beschossen, in der Folge wurde eine weitere friedliche Einwohnerin verletzt. Am 12. Juni haben Kämpfer der 56. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte das Feuer aus Jasinowataja eröffnet und in der Folge wurde noch eine friedliche Einwohnerin verletzt. Am 14. Juni haben Kämpfer der 30. mechanisierten Brigade Alexandrowka beschossen, wo ein örtlicher Einwohner verletzt wurde. Und auch gestern haben die üblen Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade einen friedlichen Einwohner in Kominternowo verletzt.
Damit haben die ukrainischen Terroristen noch nicht Schluss gemacht. Durch zielgerichtetes Feuer auf zivile Infrastruktur wurden 40 friedliche Objekte beschädigt, darunter Stromleitungen und ein Büro der Gesellschaft „Woda Donbassa“ in Dokutschajewsk. Alle diese Fälle bestätigen vollständig die „aufrichtigen“ Worte Najews über seine „Liebe“ und „Fürsorge“ für die friedliche Bevölkerung des Donbass, die unter den verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Besatzer „niemals leidet“.
Es ist wichtig anzumerken, dass die ukrainischen Verbrecher nicht nur internationales Recht verletzen, sondern auch die eigenen Gesetze und Befehle, insbesondere den Befehl des Verteidigungsministers der Ukraine Nr. 164 vom 23.03.2017 „Über die Bestätigung der Instruktionen über die Erfüllung der Normen des internationalen humanitären Rechts in den ukrainischen Streitkräften“. Gemäß diesem Befehl wird jeder Beschuss einer Ortschaft von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus als vorsätzlich und zielgerichtet bewertet. Für verletzte friedliche Einwohner und zerstörte zivile Infrastruktur müssen die Strafsoldaten der ukrainischen Streitkräfte die strengste strafrechtliche Verantwortung tragen. Auf der einen Seite widersprechen die Befehle, die Najew und seine Banditenumgebung zur Zerstörung und Vernichtung des Donbass erteilen, dem Befehl des Verteidigungsministeriums der Ukraine Nr. 164, aber bei dem derzeitigen ungesetzlichen verbrecherischen oligarchischen Kiewer Regime deckt ein Bandit den anderen, deshalb wird der unangenehme Zeitpunkt für die ukrainischen Verbrecher zeitweilig verzögert. Wir erklären verantwortlich, dass alle ukrainischen Banditen strafrechtlich nicht nur nach internationale
m Recht, sondern auch entsprechend der ukrainischen Gesetzgebung zur Verantwortung gezogen werden. Entsprechend werden die ukrainischen Kämpfer nicht nur die Ukraine aufgrund ihrer Verfolgung auf Grundlage der der internationalen Gesetzgebung nicht verlassen können, sondern werden sich auch schwerlich der strafrechtlichen Verantwortung auf ihrem Territorium in der Ukraine selbst entziehen können. Sie müssen nicht mehr so lange warten.
Das Kommando der ukrainischen Besatzungstruppen konzentriert weiter verbotene Waffen in der Nähe der Kontaktlinie und bereitet weiter Angriffsaktivitäten vor. Diese Tatsachen stellen unter anderem auch die Vertreter der OSZE-Mission fest:
2 152mm-Haubitzen „Giazint-B“;
6 152mm-Haubitzen „Akazija“;
15 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
33 122mm-Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
2 Mörser „Wasilek“;
9 T-64-Panzer;
18 Schützenpanzer und Schützenpanzerwagen.

In der letzten Woche wurden von Seiten der ukrainischen Terroristen nicht nur friedliche Einwohner gefährdet, sondern auch internationale Beobachter. Insbesondere beim Besuch der stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission in der Ukraine Alexander Hugs in der Tschigari-Schlucht am Rand von Jushnyj (von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert) haben die ukrainischen Kämpfer das Feuer mit Schusswaffen in Richtung der internationalen Beobachter eröffnet, um zu verhindern, dass die katastrophale Situation, die in der Folge verbrecherischer Handlungen der ukrainischen Streitkräfte aufgetreten ist, festgehalten wird.
Einen analogen Fall haben unsere Soldaten am 13. Juni während des Besuchs von Vertretern des IKRK in Showanka festgestellt. Zur Einschüchterung der örtlichen Bevölkerung und der Vertreter der internationalen Mission haben die ukrainischen Kämpfer einen Schusswechsel unter sich und in Richtung der Beobachter organisiert. An dem Schusswechsel waren Kämpfer der 24. mechanisierten Brigade und Terroristen des „Rechten Sektors“ beteiligt. Nach einigen Informationen war die Ursache der Schießerei das eigenständige Verlassen einer der Straßen von Showanka durch Kämpfer der 24. Brigade, was die Radikalen aus dem „Rechten Sektor“ unterbinden wollten, weswegen das Feuer auf die eigenen Leute und in Richtung der Beobachter eröffnet wurde.
Es ist wichtig anzumerken, dass die ukrainischen Besatzer mit ihren Handlungen erreicht haben, dass die Vertreter der OSZE trotz allem einen für Najew und das ganze ukrainische Establishment verheerenden Bericht über den Besuchs der Umgebung von Jushnyj veröffentlicht haben, in dem sie die katastrophale Situation in der Ortschaft aufgrund der verbrecherischen Handlungen der Besatzungstruppen und der heuchlerischen Sorge Najews um die friedliche Bevölkerung genau beschrieben haben. Jetzt wissen nicht nur die Einwohner der DVR, dass dank der „Befreiungs“aktivitäten der ukrainischen Terroristen von den ukrainischen Streitkräften besetzte Ortschaften vollständig vom Antlitz der Erde getilgt werden und dass die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte gegenüber ihren Einwohnern Gewalt anwenden. Jetzt weiß die ganze Welt davon.
Und wir haben uns ein weiteres Mal davon überzeugt, wer in der Welt die Augen vor diesen Tatsachen weiter verschließt und das verbrecherische oligarchische Kiewer Regime weiter deckt und wer mit diplomatischen Anstrengungen versucht, Kiew zu zwingen, seinen Verpflichtungen nachzukommen.
Faktisch diskreditiert das gleichgültige Verhalten der Regierungen einzelner Länder gegenüber den Verbrechen Kiews im Donbass diese in den Augen anderer Staaten, die auf Grundlage der Prinzipien der Gleichberechtigung und des gegenseitigen Respekts handeln.

Es muss angemerkt werden, dass die ukrainische Regierung nicht aufhört Angriffspläne gegen den Donbass zu hegen. Nach unseren Informationen hat Poroschenko Najew befohlen, einen „gewichtigen“ Grund zu finden oder einen Anlass für einen Angriff zu provozieren. Er kann alle Kräfte, die die Besatzer in der Nähe der Kontaktlinie konzentriert haben, in das Gemetzel schicken.
Als Beweis: Während des letzten Monats haben unsere Einheiten sechs Drohnen der ukrainischen Streitkräfte abgeschossen (die letzte stellen wir Ihnen hier vor), die das Territorium der DVR erkundeten und für die Feuerleitung der Artillerie auf friedliche Ortschaften genutzt wurden. Bei der Untersuchung der Trümmer der abgeschossenen Drohnen haben wir Datenträger in kompletter Form gefunden. Zu unserem Erstaunen haben sich die ukrainischen Drohnen nicht die Mühe gemacht, alte Dateien zu löschen. So haben wir festgestellt, dass fast alle diese Drohnen nicht nur Kampfaufgaben erfüllten, sondern auch Kontrollflüge zur Überprüfung der Qualität der erledigten Tarnmaßnahmen der Gruppierungen der Besatzungskräfte durchführten.
Unter den weiteren Videodateien befanden sich Aufnahme von Artjomowsk, Konstantinowka und Donskoj, wo die ukrainischen Terroristen ihre Panzer, Artilleriegeschütze und Mehrfachraketenwerfern in Wohngebieten versteckt haben. Diese ganze Technik wird derzeit hinter dem Rücken friedlicher Einwohner versteckt und ist zur Verwendung gegen die Bevölkerung der DVR bereit. Nach unseren Einschätzungen hat der „fürsorgliche“ Najew in jedem dieser Ortschaften in Wohngebieten Militärtechnik und Kräfte von einer taktischen Bataillonsgruppe bis zu zu einer Luftlandebrigade versteckt.
Nachdem er seine Kräfte an der Kontaktlinie konzentriert hat, nimmt es Najew nun in Angriff, einen
Vorwand für die Entfachung von Kampfhandlungen zu suchen.
Bei der letzten Pressekonferenz haben wir erklärt, dass das Kommando der Besatzungskräfte
mit seinen zielgerichteten Beschüssen auf die Donezker Filterstation versucht hat, eine humanitäre Katastrophe in der Region zu schaffen. So wollten die terroristischen Anführer uns zu Aktivitäten zur Befreiung des lebenswichtigen Objekte von den ukrainischen Terroristen zwingen. Doch dank der Anstrengungen der Vertretung der DVR im GZKK und der OSZE-Mission gelang es, die Station wieder in Betrieb zu nehmen und Najew durch politische Verhandlungen mit der Kiewer Führung in die Schranken zu weisen. Der gescheiterte Plan Najews hat den Kriegsverbrecher nicht gestoppt. Derzeit nutzt er aktiv Probleme, die die ukrainischen Streitkräfte 2014 um den Damm der Phenolfabrik in Dsershinsk geschaffen hat, um eine Beschädigung des Objekte angeblich durch Beschüsse der Streitkräfte der DVR zu imitieren.
Wir erklären mit Überzeugung, dass sich dieses Objekt unter Kontrolle von Vertretern internationaler Missionen befindet. Bis jetzt hat sich die ukrainische Regierung trotz ihrer vollständigen Tatenlosigkeit nicht über die schlechte Lage des Damms und die Überfüllung des Reservoirs mit chemischen Abfällen gesorgt. Voraussetzungen für eine ökologische Katastrophe wurden ausschließlich dank der verbrecherischen Handlungen des Kommando der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2014 und die verbrecherische Nachlässigkeit der ukrainischen Regierung in der Folge geschaffen.
Gerade ihre Gleichgültigkeit gegenüber den friedlichen Bevölkerung des Donbass versucht die ukrainische Regierung jetzt auf die DVR zu schieben. Und Najew will diese Situation nutzen, um eine ökologische Katastrophe zu schaffen und diese als Vorwand für einen Angriff auf die Republiken zu nutzen. Wir schließen nicht aus, dass die Blutrünstigkeit dieses Wahnsinnigen zu einer vorsätzlichen Zerstörung des Dammes führen kann.
Außerdem hat Najew in seinem Vorrat einen weiteren Plan, von dem in der letzten Woche das Staatssicherheitsministerium der DVR berichtet hat. Dies ist der Abschuss eines Hubschraubers mit einer ausländischen Delegation in der Nähe der Kontaktlinie mit Luftabwehr mitteln, um analog zu malaysischen Boeing die Streitkräfte der DVR dessen zu beschuldigen.
Zum Unglück Najews sind uns alle Pläne der verbrecherischen ukrainischen Oberschicht zu Entfachung von Kampfhandlungen bekannt. Und wir lassen deren Realisierung nicht zu. Umso mehr, als jetzt die ganze Welt von ihnen weiß. Und für seine Radikalität könnte Najew bereits in den nächsten zwei Monate mit seinem Amt zahlen. Dies behaupten unsere Quellen im SBU und in anderen Spezialdiensten der Ukraine.

de.sputniknews.com: Kanzler für Ukraine? Ex-Regierungschefin Timoschenko schlägt neue Regierungsform vor
Die Ex-Regierungschefin und Vorsitzende der Parlamentsfraktion der ukrainischen Partei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“), Julia Timoschenko, hat vorgeschlagen, eine parlamentarische Regierungsform mit einem Kanzler an der Spitze in der Ukraine zu gründen. Dies berichtet das Nachrichtenportal Interfax-Ukraine am Freitag.
„Ich möchte eine parlamentarische Regierungsform mit einem Kanzler zur öffentlichen Diskussion vorschlagen“, sagte Timoschenko während ihrer Rede beim Forum „Der neue Kurs der Ukraine“.
Die Politikerin habe betont, dass die parlamentarische Regierungsform in den Ländern mit einem hohen Lebensstandard ihre Priorität bewiesen habe.

ukrinform.ua: Julia Tymoschenko will „Kanzlerdemokratie“ für Ukraine
Die Chefin der Partei Batkiwschtschyna Julia Tymoschenko hat bei dem politischen Forum „Der neue Kurs des Landes“ ein gleichnamiges strategisches Programm präsentiert.
Die Politikerin schlug ein parlamentarisches Regierungssystem „des Typs der Kanzlerdemokratie“ für die Ukraine vor. Ihr zufolge gibt es in den meisten erfolgreichen Länder der Welt dieses parlamentarische Regierungssystem. Als Vorbild nannte sie zwei Länder, Italien und Frankreich, mit einer geringen Sperrklausel bei den Parlamentswahlen. Sie sprach sich für die 1,5-Prozent-Sperrklausel für die Werchowna Rada aus, um den Einzug der „Jugendparteien“ ins Parlament zu ermöglichen, die dann die „Personalreserve“ des Landes bilden können. Nach Ansicht von Tymoschenko braucht das Land auch mehr direkte Demokratie.
Sie will auch vier „Plattformen aus Intellektuellen, Vertreter der Berufskreise, Öffentlichkeit und verschiedenen politischen Teams“ gründen. Diese Plattformen sollten sich mit dem Weg zum Frieden und Wiederaufbau von Donbass, mit einem neuen Gesellschaftsvertrag, mit dem Wirtschaftskurs und der Umwelt befassen.

de.sputniknews.com: Wegen Schulden: Ukrainer müssen Fußball-WM in Russland zuschauen
Die Ukraine ist gezwungen, Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland auf ihrem Territorium zu übertragen. Das gab der Chef des ukrainischen Staatsfernsehens, Surab Alassanija, am Freitag auf Facebook bekannt.
Wie er ausführte, soll die Ausstrahlung der WM-Spiele in der Ukraine weiter fortgesetzt werden, da das Land die Schulden vor der Europäischen Rundfunkunion EBU seit 2016 tilgen müsse.
Im Gegenzug droht Kiew Alassanija zufolge eine Strafe sowie der Entzug des Rechts auf die Übertragung der nächsten Fußball-WM.
„Die Schulden vor der EBU müssen bis Jahresende getilgt werden, was dem ukrainischen Staatsfernsehen die fast verlorene Möglichkeit bieten wird, die Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2022 in Katar auszustrahlen“, schrieb Alassanija auf seinem Facebook-Account.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass Kiew die Fußball-WM in Russland demonstrativ boykottiere.
Wie Alassanija früher erklärte, habe das Staatsfernsehen die WM-Spiele nicht zeigen wollen. Die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) hatte die Ausstrahlung aber nicht verbieten können. Letzen Endes hatte sich der TV-Sender „Inter“ entschlossen, die WM-Spiele in der Ukraine zu senden.
Die Fußball-WM findet vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018 in elf russischen Städten statt: Moskau, Kaliningrad, St. Petersburg, Kasan, Wolgograd, Nischni Nowgorod, Samara, Saransk, Rostow am Don, Sotschi und Jekaterinburg.

Dan-news.info: Kommentar der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Wasiljewna Morosowa zu den Ergebnissen der Sitzung der humanitären Untergruppe in Minsk am 13. Juni
Im Ergebnis der Sitzung der humanitären Untergruppe kann ich konstatieren, dass die Verantwortung für die Nichterfüllung des sechsten Punkts des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen vollständig bei der ukrainischen Seite liegt. Die Vertreter der Ukraine sind bei den Verhandlungen nicht anwesend, deshalb verlaufen die Sitzung ergebnislos. Die ukrainische Seite weigert sich auch, Informationen als Antwort auf unsere Anfragen schriftlich zur Verfügung zu stellen.
Eine offizielle Position Kiews zu einem Austausch gibt es auch nicht. Seit einem halben Jahr kommt der Verhandlungsprozess nicht vom toten Punkt: die Verhandler aus Kiew demonstrieren äußerstes Desinteresse an der Durchführung einer zweiten Austauschetappe.

Ich rufe die ukrainische Seite auf, von den deklarativen Erklärungen in sozialen Netzen wegzukommen und sich an den Verhandlungstisch zu setzten. Menschen auf beiden Seiten der Abgrenzungslinie sollten in Freiheit sein, und sich nicht aufgrund des Fehlens des politischen Willens der ukrainischen Führung in Gefängnissen befinden.

de.sputniknews.com: Moskau für schnellstmögliche Aufhebung von Nordkorea-Sanktionen
Moskau ist für die schnellste Aufhebung aller einseitigen Sanktionen gegen Nordkorea. Dies erklärte die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Freitag.
„Was die autonomen Sanktionen gegen Nordkorea angeht, die von einer Reihe von Staaten unter Umgehung und sogar über die Sanktionen des UN-Sicherheitsrates hinaus verhängt wurden, so ist unser Verhältnis dazu gut bekannt – es ist negativ“, sagte sie bei einem Briefing in Moskau.
„Wir treten für die schnelle Aufhebung aller einseitigen Restriktionen ein, insbesondere der sogenannten sekundären Sanktionen mit exterritorialer Wirkung“, betonte Sacharowa.
Zuvor hatte der US-Außenminister Mike Pompeo mitgeteilt, dass Südkorea, Japan und China erklärt hätten, dass es wichtig sei, das gegen Nordkorea geltende Sanktionsregime bis zur vollen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel aufrechtzuerhalten.

de.sputniknews.com: Neue Signale? Moskau spricht über Position einiger Staaten zu Schicksal von Assad
Einige Länder, die zuvor für einen Sturz der syrischen Regierung plädierten, haben laut Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa ihre Positionen entschärft.
„Wir bekommen Signale hinsichtlich einer Entschärfung von Positionen einer Reihe von Staaten, die zuvor den Wechsel des sogenannten Assad-Regimes gefordert haben“, sagte Sacharowa am Freitag bei ihrem Briefing.
Die von Damaskus im Anti-Terror-Kampf im Land erzielten militärischen Erfolge sowie die Förderung einer politischen Regelung der Syrien-Krise „zwingen die darin involvierten äußeren Kräfte dazu, über die Wahl einer weiteren Linie nachzudenken“.
Sacharowa betonte dabei, dass es bislang in Syrien eine illegale Militärpräsenz gebe. In den von äußeren Kräften kontrollierten Bezirken versuche man weiter, parallele Verwaltungsbehörden einzurichten. Und die von den USA geführte Koalition strebt ihr zufolge nach wie vor nach einer Aufteilung der Terroristen „in schlechte und nicht besonders schlechte“.
In Syrien tobt seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt zwischen Regierungstruppen, dem dschihadistischen „Islamischen Staat“* und militanten, bewaffneten Oppositionsgruppen. UN-Schätzungen zufolge hat der Bürgerkrieg in Syrien mehr als 220.000 Menschen das Leben gekostet.
Russland hatte 2015 auf Bitte der syrischen Regierung mit einer Anti-Terror-Operation in dem arabischen Land begonnen. Der Löwenanteil der Infrastruktur der Terroristen wurde von der russischen Luftwaffe und durch seegestützte Raketen zerstört. Im Dezember 2017 verkündete der russische Präsident Wladimir Putin den Sieg über die Terrormiliz IS in Syrien, fügte aber hinzu, einzelne Widerstandsherde der Islamisten in Syrien könnten noch für einige Zeit bestehen bleiben.

Dan-news.info: „Heute hat in den landwirtschaftlichen Betrieben der Republik die Zusammenstellung der Erntemannschaften begonnen. Zu ihnen gehören die erfahrensten Traktoristen und ihre Assistenten. Insgesamt sind an der Getreideernte mehr als 400 Mähdrescher und 134 Mähmaschinen beteiligt“, teilte das Landwirtschaftsministerium der DVR mit.
Für unterstützende Arbeiten und die Bearbeitung des Bodens nach der Ernte werden mehr als 1350 Traktoren und 324 Scheibeneggen verwendet. Nach letzten Informationen beträgt die technische Bereitschaft im Durchschnitt 87 Prozent.
Wir fügen hinzu, dass in diesem Jahr in der DVR 163.500 Hektar Getreide- und Hülsenfruchtkulturen abgeerntet werden. Dies sind 2300 Hektar oder 1,4 Prozent mehr als 2017.

de.sputniknews.com: Syrien: Stagnation bei Regelung des Konflikts ist äußerst gefährlich – Sacharowa
Eine Stagnation im Prozess der friedlichen Beilegung des syrischen Konflikts ist laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, inakzeptabel, weil sie die Ergebnisse des Kampfes gegen den Terrorismus in Syrien zunichtemachen wird.
„Wir möchten noch einmal betonen, dass die friedliche Regelung in Syrien vorangebracht werden muss. Die Stagnation in diesem Prozess ist äußerst gefährlich, denn sie kann die beachtlichen Erfolge der letzten Monate im Kampf gegen die Terroristen zunichtemachen, und das darf nicht zugelassen werden“, sagte Sacharowa bei einem Briefing in Moskau am Freitag….

de.sputniknews.com: Schon wieder „highly likely“? Moskau stellt OPCW-Bericht zu Syrien infrage
Das Außenministerium in Moskau hat Kritik am neuen Bericht der Organisation zum Verbot von Chemiewaffen (OPCW) zum vermutlichen C-Waffeneinsatz in der syrischen Hama-Provinz im März 2017 geübt. Die Arbeitsmethoden der Organisation bezeichnete die Sprecherin Maria Sacharowa als fragwürdig.
In dem OPCW-Bericht geht es um mutmaßliche Giftgasangriffe in der syrischen Hama-Provinz am 24. und 25. März 2017. Darin heißt es, Sarin und Chlor seien „sehr wahrscheinlich“ als Chemiewaffen im Dorf Ltamenah am 24. und 25. März 2017 eingesetzt worden.
„Die Formulierung bringt einen bedauerlicherweise zum Schmunzeln: Dieses,sehr wahrscheinlich‘ ist zu einer ungebührenden Formulierung geworden, die als Deckmantel für alles genutzt wird, was derzeit in den internationalen Beziehungen vor sich geht“, so Sacharowa.
Damit spielte die Außenamtssprecherin auf die inzwischen berühmt gewordene Formulierung der britischen Premierministerin Theresa May „highly likely“ an. Mit diesen Worten hatte sie Russlands vermeintliche Verwicklung in die Vergiftung des ehemaligen russischen Geheimdienstlers Sergej Skripal und dessen Tochter kommentiert.
Die Schlüsse der Organisation basieren laut Sacharowa auf einer Fernanalyse der Daten, die von „einer gewissen Nichtregierungsorganisation“, offenen Quellen, „limitierten medizinischen Gutachten“ und Augenzeugenbefragungen stammten.
Schon beim ersten Blick auf den Bericht werde einem klar, dass die Vorgehensweise der Mission noch immer viel zu wünschen übrig ließe: Diese sei weit von den Forderungen zum Sammeln und zur Analyse von Informationen im Fall eines C-Waffen-Einsatzes entfernt, betonte sie weiter.
Auch werfe der Zeitpunkt der Veröffentlichung des OPCW-Berichts Fragen auf: Sacharowa fragt sich, wie genau die Analyse von Proben nach über einem Jahr sein könne.

Mil-lnr.info: Wöchentliche Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Guten Tag!

Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie und stelle die Ergebnisse der Aktivität der Einheiten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche vor.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Verschärfung. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Bei den Beschüssen haben die von Kiew kontrollierten Kämpfer 152mm-Artillerie, Mörser des Kalibers 120mm, Granatwerfer, Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 21 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit 152mm- und 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen und Schusswaffen geschossen. Insgesamt wurden mehr als 267 Geschosse auf das Gebiete der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die
Gebiete von elf Ortschaften beschossen. …
In der Folge von Beschüsse der ukrainischen Straftruppen von Donezkij wurden vier private
Häuser und ein Kindergarten beschädigt. Außerdem detonierte 100m von einer Mittelschule ein 122mm-Artilleriegeschosse, das die Kiewer Straftruppen unter Kommando des Anführers Grusewitsch von Nowotoschkowskoje aus abgeschossen haben. Nur durch einen glücklichen Zufall wurde niemand verletzt.
Außerdem haben die Kiewer Straftruppen
gestern Abend Kirowsk mit 152mm-Artillerie beschossen, in der Folge wurde eine Frau, geb. 1977, verletzt, es wurden Objekte der zivilen Infrastruktur an fünf Orten beschädigt. In der Folge von Beschädigungen an Stromleitungen haben 650 Verbraucher keinen Strom. Es gibt Zerstörungen in Golubowskij und Donezkij.
Diese Tatsachen zeugen nur von einem – das verbrecherische Kommando der ukrainischen Streitkräfte plant nicht, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen und tut alles für ihr Scheitern und für eine Weiterführung des brudermörderischen Kriegs im Donbass.
Unsere Aufklärung stellt weiter Fälle von Verlagerung von von den Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest, was den Zweck einer Rotation und einer verdeckten Verstärkung der Kräfte hat. So wurde von den Minsker Vereinbarungen verbotene Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten folgender Ortschaften entdeckt:
Nishnetjoploje – elf Stück Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte, darunter zwei T-72-Panzer, vier Lastwagen mit Munition und Treibstoff;
Nishneje – ein Schützenpanzer, ein Mehrfachraketenwerfer „Grad“, zwei Abwehrgeschütze 3U-23-2, drei Fahrzeuge „Kamas“ mit Munition, zwei Lastwagen mit Personal und drei militärische Sattelschlepper mit T-64-Panzern;
Gretschischkino – in einem Waldstück ist eine große Zahl von Panzertechnik einschließlich Panzern, Mehrfachraketenwerfern und Artillerie konzentriert:
Brubowka, Popasnaja-Bezirk – 12 km von der Kontaktlinie sind 21 Artilleriesystem „Msta-B“ des Kalibers 152mm stationiert;
Troizkoje – auf den Positionen sind drei 122mm-Artilleriehaubitzen D-30 stationiert;
Mironowskij – drei Mehrfachraketenwerfer „Grad“.
Im Zusammenhang damit
rufen wir die OSZE-Mission auf, die Luftbeobachtung sowie das Monitoring durch Patrouillen zu verstärken, um das Vorhandensein verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte zu entdecken und deren Abzug auf die festgelegte Entfernung zu erreichen.
In einer Reihe von Abschnitten an der Kontaktlinie hat das ukrainische Kommando mit der Ausbildung von Diversions- und Erkundungsgruppen zur Erfüllung verschiedener Aufträge in der „grauen Zone“ begonnen.
So werden derzeit im Rahmen von Ausbildungsmaßnahmen Verbände und Truppenteilen mit tragbaren Nachtsichtgeräten AN/PVS-14 aus US-Produktion (ITT USA, Reichweite bei Sternenlicht bis zu 350m) ausgerüstet.
Insgesamt ist geplant mehr als 5000 dieser Geräte zu liefern. Die Lieferung einer solchen Zahl von Nachtsichtgeräten in die Einheiten erhöht die Möglichkeiten von Diversionsgruppen erheblich.
Außerdem ist nach Informationen unserer Aufklärung bereits am 16. Juni 2018 ein Ausfall einer Diversions- und Erkundungsgruppe aus einer Aufklärungskompanie der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie geplant, wahrscheinlich für Diversionen und Provokationen an den Frontpositionen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Provokationen von Soldaten die ukrainischen Streitkräfte in Uniformen der Streitkräfte der RF durchgeführt werden.
Im Verantwortungsbereich der 72. Brigade im Gebiet von Swetlodraskoje ist auch die Ankunft einer Luftsturmeinheit der ukrainischen Streitkräfte geplant. Während Übungen werden die ukrainischen Kämpfer Angriffshandlungen unter Absetzung von Luftlandesoldaten üben.
Daneben haben die ukrainischen Truppen im Verantwortungsbereich der genannten Brigade im Gebiet von Luganskoje auch die Luftaufklärung mit Drohnen verstärkt.

Im Zusammenhang mit erhaltenen Informationen schließlich wir aktive Provokationen und eine Vergrößerung der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in dieser Richtung nicht aus.
Trotz der Versuche des Kommando der ukrainischen Streitkräfte, die Situation in der Konfliktzone zu destabilisieren, fällt die Disziplin in der Zone der Operation der Besatzungskräfte weiter.
Wir haben Informationen über weitere nicht kampfbedingte Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Bolotennoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk, erhalten. Es ist bekannt, dass ein Soldat der 80. Brigade der ukrainischen sich mit seiner Waffe erschoss, als er sich auf einem provisorischen Stützpunkt befand.

In der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte starb ein Soldat und zwei wurden verletzt, als sie Sicherheitsregeln bei einem Marsch missachteten. Und im 3. Bataillon der 72. Brigade starben zwei Soldaten aufgrund unvorsichtigen Umgang mit Waffen und Munition.
Insgesamt ist in der letzten Woche von acht Toten und sieben verletzten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im Rahmen von Vorfällen bekannt geworden. Diese Zahl zeugen von einem beklagenswerten Verhältnis der Kommandeure gegenüber ihren Untergebenen, die der Willkür des Schicksal und Bedingungen eines sinnlosen Bürgerkriegs überlassen werden.
In der letzten Woche fanden in den Einheiten der Volksmilz Übungen zur taktischen, Schieß- und Spezialausbildung statt.
Besondere Aufmerksamkeit wurde der militärischen Ausbildung von Artillerie-, technischen und Aufklärungseinheiten gewidmet. …
Im ganzen vervollkommnet die Volksmiliz weiter ihre militärischen Fertigkeiten und strebt zu nähen Höhen der militärischen Ausbildung.
Außerdem haben technische Einheiten in der letzten Woche Arbeiten zur Entminung durchgeführt. Es wurden zehn Quadratkilometer in den Gebieten von Kirowsk, Sokolniki und Frunse von explosiven Objekten gesäubert.
Alle Ukrainer und Einwohner des Donbass brauchen Frieden. Aber gleichzeitig will ich versichern – wir weichen nicht zurück. Jede Provokation wird angemessen abgewehrt. Wir sind unserer Republik treu und unserer Kampfgeist kann nicht zerschlagen werden!

de.sputniknews.com: Versöhnung der Volksrepublik Lugansk mit Kiew möglich, falls …
Der Außenminister der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk, Wladislaw Dejnego, hat am Freitag gegenüber Sputnik Modalitäten genannt, unter welchen die Republik in den Bestand der Ukraine zurückkehren könnte.
Als eine Bedingung soll er die Erfüllung der Verpflichtungen im Rahmen der Minsker Abkommen durch Kiew bezeichnet haben.
„Die Praxis zeigt, dass die Ukraine den Donbass außer Acht lässt. Sie benötigt nur das Territorium. Und ihre ganzen Aktivitäten, die ihr Festhalten an den Minsker Vereinbarungen zeigen sollten, beweisen de facto das strikte Gegenteil und zwar, die Abweisung im humanitären Bereich, die Blockierung des Austausches von Gefangenen, die Verweigerung der Rentenzahlung“, sagte Dejnego.
Ihm zufolge führt die Abtrennung des Territoriums von einem Staat entweder zu einer selbstständigen Existenz oder zu einem Beitritt zu anderen Völkerrechtssubjekten.
Sollte die Ukraine jedoch ihren Vektor radikal – um 180 Grad — ändern und den Weg zur Umsetzung der Minsker Abkommen gehen, sei die Wiederaufnahme der Beziehungen unter diesen Umständen möglich.
„Hierbei handelt es sich wiederum um die Erlangung einer gewissen Selbstständigkeit in den Beziehungen zu dem Staat, in dessen Bestand wir als selbstständiges Subjekt bleiben, das in den Bestand dieses Staates aufgenommen wird“, betonte Dejnego.
Die Rede sei von dem föderativen oder konföderativen Staatsaufbau.
Im Februar 2015 hatten die Präsidenten Russlands, der Ukraine, Frankreichs und die deutsche Kanzlerin einen Komplex von Maßnahmen zur Umsetzung der Minsker Abkommen vereinbart.
Das Dokument unterzeichneten die Vertreter Russlands, der Ukraine, der OSZE und der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Damit verpflichteten sich die Konfliktparteien, die Kampfhandlungen einzustellen. Zudem sollte Kiew politische Reformen durchführen.

Dan-news.info: Heute fand die feierliche Eröffnung eines neuen Busbahnhofs in Novyj Swet im Starobeschewo-Bezirk statt. Dies berichtet der Pressedienst des Verkehrsministeriums.
„Auf die Eröffnung des Busbahnhofs haben die Einwohner der Ortschaft mehr als 20 Jahre gewartet. Sie stellten diese Frage während eines Besuchs des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko im März dieses Jahres im Starobeschewo-Bezirk. Auf Anweisung des Staatsoberhaupts wurden die notwendigen Arbeiten durchgeführt, so dass die lang erwartete Eröffnung stattfinden konnte“, teilte der Pressedienst mit.
Das Gebäude des Busbahnhofs entspricht vollständig allen Anforderungen an solche Einrichtungen. Derzeit gibt es Verbindungen nur nach Donezk, später wird es noch Linie
n in weitere Richtungen geben.

de.sputniknews.com: So viele Ukrainer verlassen jede Minute das Land
In der Ukraine funktioniert nun eine Webseite, die verdeutlichen soll, wie viele Ukrainer jeden Augenblick ins Ausland reisen. Wie ukrainianpeopleleaks.com. zeigt, haben allein seit dem Auftauchen des Portals am 20. März 2018 bis zum jetzigen Zeitpunkt 248.000 Ukrainer das Land verlassen.
„Nach jüngsten UN-Angaben kann die ukrainische Bevölkerung bis 2050 um 18 Prozent auf 36 Millionen Menschen schrumpfen. Die Ukraine kann sich in einen Staat alter Leute und Kinder verwandeln. Als eine der wichtigsten Faktoren für die Ausreise dient die Arbeitsmigration“, heißt es auf der Webseite.
Dem Portal zufolge verlassen jede Minute zwei ukrainische Bürger das Land, alle 30 Sekunden reist ein Ukrainer aus.
Zudem wird auf der Webseite online die Anzahl der ausgereisten Ukrainer angegeben.
Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin mitgeteilt, dass seit der Abschaffung der Visapflicht mit der EU jeden Monat rund 100.000 Ukrainer das Land verlassen würden

ukrinform.ua: Präsident: Verfassungsänderungen betreffs EU und NATO nahezu fertig
Die Verfassungskommission beende die Arbeit an den Gesetzentwürfen über die Verfassungsänderungen bezüglich der Verankerung der europäischen und euroatlantischen Richtungen der Entwicklung der Ukraine im Grundgesetz.
Dies erklärte der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko in seinem Auftritt bei der Unterzeichnungszeremonie des Gesetzes „Über den diplomatischen Dienst“, teilt ein Ukrinform-Korrespondent mit.
„Man hat mir berichtet, dass die Verfassungskommission ihre Arbeit an den Projekten der Verfassungsänderungen abschließt, wobei wir in der Verfassung die europäische und euroatlantische Richtung, den Vektor der Entwicklung der Ukraine festlegen werden“, betonte das Staatsoberhaupt.
Wie berichtet, kündigte Poroschenko am 28. Februar die Pläne an, in der Verfassung das Streben der Ukraine nach der Mitgliedschaft an der EU und der NATO zu verankern.

de.sputniknews.com: Russlands Außenministerium fordert Erklärung von der „Deutschen Welle“
Das russische Außenministerium will eine offizielle Anfrage an den deutschen staatlichen Auslandsrundfunk „Deutsche Welle“ richten. Es geht um offenbar bezahlte beleidigende Inhalte gegen Russland, die im Twitter-Account des Rundfunks erschienen sind.
Vor Kurzem wurden in den sozialen Medien laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, Screenshots aus dem Twitter-Account der „Deutschen Welle“ veröffentlicht. Auf denen könne man sehen, dass die negativen Beiträge über Russland als Werbung markiert seien.
„Also wird für Geld den Meinungen eine Plattform gegeben, die absolut, entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, schwachsinnig und beleidigend gegenüber Russland sind. Und hier geht es um ein deutsches Medium, das vom Staat unterstützt wird“, so die Sprecherin. Dabei würden gerade die russischen Medien immer wieder beschuldigt, irgendeine bezahlte politische Werbung zu betreiben.
Das Außenministerium habe den Rundfunksender bereits um eine Erklärung gebeten. Die „Deutsche Welle“ müsse entweder bestätigen oder dementieren, dass sie die besagten Beiträge gegen Bezahlung auf ihrem Account platziert habe.
„Sie haben uns nicht geantwortet, haben zeitweilig eine Pause genommen. Heute richten wir eine offizielle Anfrage an sie“, betonte Sacharowa. Auch vom Kurznachrichtendienst Twitter würde sie gern eine Erklärung erhalten, fügte sie hinzu.

Abends:

dnr-news.com: Eine Zivilistin wurde im Dorf Saizewo im Norden von Gorlowka infolge des Beschusses durch die ukrainische Armee verletzt. Dies berichtete heute der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko.
„Etwa um 18:00 wurde infolge des Beschusses von Saizewo erhielt eine Frau, geb. 1939, eine Verletzung“, sagte der Bürgermeister.
Es sei angemerkt, dass das Opfer mehrere Schrapnellwunden an Kopf, Hals, Brust und Gliedmaßen erlitt. Gemäß vorläufiger Daten wird die Schwere der Verletzung als mittelschwer eingeschätzt.

de.sputniknews.com: Truppen vor Russlands Grenze: Wagt Kiew große Provokation während Fußball-WM?
Sergej Iljin
Die Ukraine konzentriert ihre Truppen an der russischen Grenze – bleibt aber passiv. Offensichtlich hat Kiew von seinen „Betreuern“ keinen Befehl zu einer großen Provokation bekommen. Doch am propagandistischen Spiel beteiligt es sich aktiv.
Die Ukraine hat eine große Truppengruppierung am Asowschen Meer, unweit der russischen Grenze, stationiert. Unter anderem geht es um mehrere Schlachtflugzeuge. Und das ruft in Russland große Besorgnisse hervor. Wie der Abgeordnete der Staatsduma (Parlamentsunterhaus) von der Krim, Ruslan Balbek, sagte, geht es um ein „absichtliches Spiel“ seitens Kiews, das die Aufmerksamkeit des westlichen Publikums auf sich ziehen soll – in der Hoffnung auf eine Anspannung der Beziehungen zu Russland. Das Vorgehen der ukrainischen Seite verlange aber, zusätzliche Möglichkeiten zur Verteidigung der Halbinsel zu entwickeln, so der Parlamentarier. Die russischen Truppen auf der Halbinsel seien jedenfalls auf alles gefasst, und die jüngsten Übungen in dieser Region hätten das deutlich unter Beweis gestellt. Die „Hitzköpfe“ in Kiew und auch im Ausland müssten das wissen.
Manche ukrainische Politiker würden jeglicher Vernunft und Logik zuwider gerne eine große Provokation organisieren. Das Ziel wäre klar: Moskau in einen Konflikt verwickeln, das moralisch verpflichtet wäre, die angegriffenen Einwohner des Donbass zu beschützen, um dann den Russen „Aggression“ vorwerfen zu können.
Im Vorfeld der russischen Präsidentschaftswahl, die im März stattfand, war die Zeit nicht gerade passend: Es war kalt und schmutzig, wie immer im Frühjahr. Das Risiko, gegen die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk wieder blamabel zu verlieren, wäre viel zu groß.
Aber viele Experten behaupteten immer wieder, Kiew würde gerade während der Fußball-WM in Russland seine Truppen in die Donbass-Region losschicken. Es wurden sogar genaue Daten genannt. Aber dazu kam es nicht und wird es wohl auch nicht kommen: Wie gewöhnlich setzt Kiew sein „Schauspiel“ fort, ohne wirklich etwas zu tun. Der Grund ist auch klar: Es hat keinen Befehl bekommen.
Die Europäer haben die ukrainische Seite offenbar unter Druck gesetzt und verlangt, dass sie sich ruhig verhält. Möglicherweise passierte das auch beim jüngsten Treffen der Außenminister des „Normandie-Quartetts“. Nach Russland sind immerhin Hunderttausende Fans aus Westeuropa gekommen, und die Führung in Brüssel will am wenigsten, dass sie Geiseln eines von Kiew ausgelösten Konflikts werden. Aber auch Washington hat wohl die Ukrainer zur Vernunft aufgerufen, egal aus welchen Gründen.
Die europäischen Fußballfans sind den Amerikanern völlig egal, und die Fußball-WM wäre eigentlich ein passender Anlass, Russland zu provozieren. Aber der Kreml-Chef Wladimir Putin hatte unlängst klar und deutlich gewarnt, dass ukrainische Angriffe oder Provokationen während des Wettkampfes äußerst schlimme Folgen hätten.
Dennoch sind kleinere Provokationen durchaus möglich, ja sogar wahrscheinlich. Diesbezüglich kommen verschiedene Informationen: Vor kurzem erklärten Vertreter der Volksrepublik Donezk beispielsweise, auf der ukrainischen Seite der Trennungslinie im Konfliktraum Menschen in der Uniform der russischen Spezialkräfte gesehen zu haben. Und gerade vor einigen Tagen berichtete man in Donezk, die ukrainischen Geheimdienste würden einen Überfall auf eine ausländische Delegation in der Donbass-Region planen. Allerdings haben die russischen Geheimdienste alle nötigen Ressourcen, um jegliche Versuche Kiews oder seiner aggressiven „Freiwilligenbataillone“, seine Ziele zu erreichen, zu unterbinden.

Standard

Presseschau vom 14.06.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Angeblich zu gefährlich: „Doping-Experte“ Seppelt fährt nicht zur WM nach Russland
Der „Doping-Experte“ Hajo Seppelt wird nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland fahren. Die Reise für ihn wäre angeblich ein „unberechenbares Risiko“, so die Einschätzung deutscher Sicherheitsbehörden.
Nach Angaben der Tagesschau hat die ARD diese Entscheidung nach einem Gespräch mit Außenminister Heiko Maas getroffen.
„Gefährdungsanalysen von Bundessicherheitsbehörden“ hätten ergeben, dass die Reise nach Russland für den „Doping-Experten“ angeblich zu gefährlich werden könnte.
Auch das LKA Berlin habe Seppelt von einer Fahrt nach Russland abgeraten.
Vor allem befürchte man ein Verhör durch „das (russische) staatliche Ermittlungskomitee in der Strafsache Grigori Rodschenkow“.
Seppelt laufe Gefahr, in Russland festgesetzt zu werden, wenn das russische Komitee der Auffassung sei, dass er nicht kooperiere.
Auch seien „spontane Gewalttaten selbstmotivierter Akteure“ nicht auszuschließen.
Mit seinen Dokumentationen über Doping im russischen Sport hatte Seppelt zur Einleitung der Ermittlungen der Welt-Antidoping-Agentur zu dem angeblichen staatlichen Dopingsystem in Russland beigetragen. Dabei stützte sich die WADA auf die Aussagen ihres russischen Informanten Grigori Rodtschenkow, der später seine Vorwürfe gegen russische Athleten teilweise zurücknahm.

Ukrinform.ua: FIFA WM: Erklärung des EU-Parlaments
Am Vorabend der Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland veröffentlichte das EU-Parlament eine spezielle Erklärung zur Verletzung der Menschenrechte in diesem Land.
Dies erklärten die Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, David McAllister, des Unterausschusses für Menschenrechte Pier Antonio Panzeri und Leiter der parlamentarischen EU-Russland-Delegation im Europaparlament Othmar Karas, berichtet der eigene Ukrinform-Korrespondent in Brüssel.
„Wir betonen, dass der Schutz der Menschenrechte vorrangiger als alle anderen Probleme ist. Wir betonen, dass Russland eine negative Situation bezüglich der Menschenrechte einschließlich der Periode der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft, die heute beginnt, ständig demonstriert. Das schließt strenge Freiheitsbeschränkung der Massenmedien, Verhaftung der Journalisten und der politischen Opponenten, Einschüchterung der Menschenrechtsverteidiger und andere Verstöße gegen Menschenrechte ein, was man nicht ertragen darf», heißt es in der Erklärung des EU-Parlaments.

de.sputniknews.com: Experte: Kiew torpediert dauernd Prozess der Kräfteentflechtung im Donbass
Russland besteht darauf, dass die Ukraine die Vereinbarung zur Entflechtung der Kräfte im Raum der Siedlungen Solotoje und Petrowskoje im Donbass einhält. Das sagte der bevollmächtigte Vertreter Moskaus zur Kontaktgruppe für die Beilegung der Krise in der Ostukraine, Boris Gryslow, am Mittwoch in der weißrussischen Hauptstadt Minsk.
Der Experte warf Kiew vor, diesen Prozess dauernd zu torpedieren. Gryslow zufolge registriert die Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dass die Ukraine immer neue Rüstungen in der Region zusammenzieht. Indes sei die Entflechtung der Kräfte vor eineinhalb Jahren beschlossen worden. „Mehr noch. Ungeachtet der gültigen Beschlüsse wurde mit dem Abzug der Truppen im Raum der Siedlung Luganskaja nicht einmal begonnen.“
„Russland als Vermittler bei der Beilegung des Konflikts appelliert ein weiteres Mal an die ukrainische Seite, die erzielten Vereinbarungen einzuhalten und schwere Waffen von der Trennlinie im Donbass abzuziehen“, sagte Gryslow nach einer Sitzung der Gruppe.

de.sputniknews.com: Assad nennt Szenarien für Syriens Süden
Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat in einem Interview mit dem iranischen TV-Sender „Al- Alam“ die Optionen der Befreiung des südlichen Teils des Landes genannt.
„Der Süden Syriens steht vor der Wahl: entweder Versöhnung oder Befreiung durch Gewaltanwendung. Zurzeit gibt es keine offensichtlichen Ergebnisse (des Friedensprozesses — Anm. d. Red.) wegen des Drucks von Seiten Israels und der USA auf die Terroristen in der Region, der ausgeübt wird, damit keine Versöhnung und keine Friedensregelung erreicht wird“, zitiert die Nachrichtenagentur SANA den syrischen Staatschef.
In Syrien tobt seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt zwischen Regierungstruppen, dem dschihadistischen „Islamischen Staat“* und militanten, bewaffneten Oppositionsgruppen. UN-Schätzungen zufolge hat der Bürgerkrieg in Syrien mehr als 220.000 Menschen das Leben gekostet.
Russland hatte 2015 auf Bitte der syrischen Regierung mit einer Anti-Terror-Operation in dem arabischen Land begonnen. Der Löwenanteil der Infrastruktur der Terroristen wurde von der russischen Luftwaffe und durch seegestützte Raketen zerstört. Im Dezember 2017 kündigte der russische Präsident, Wladimir Putin, den Sieg über die Terrormiliz IS in Syrien an, fügte aber hinzu, einzelne Widerstandsherde der Islamisten in Syrien könnten noch für einige Zeit bestehen.

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Kalinowo und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Assad über mögliche geheime russische S-300-Lieferung nach Syrien
Syriens Präsident Baschar al-Assad hat in einem Interview mit dem iranischen TV-Sender „Al-Alam“ Berichte über angebliche geheime Lieferungen von den russischen Fla-Raketenkomplexen S-300 „Favorit“ an die Republik kommentiert.
Laut Assad hält das offizielle Damaskus es nicht für nötig, über mögliche russische S-300-Lieferungen nach Syrien zu informieren.
„Wir teilen niemandem mit, ob diese Komplexe geliefert werden“, äußerte Assad laut der Agentur Sana gegenüber dem Sender.
„Dabei handelt es sich um Waffen. Von ihnen wird bei ihrem Einsatz bekannt werden“, zitiert der TV-Sender Assad.
Wie Assad weiter ausführte, hätten die russisch-syrischen Beziehungen einen strategischen Charakter. Dabei mische sich Russland nicht in die inneren Angelegenheiten von Damaskus ein und wirke mit Syrien als freundschaftlicher Staat zusammen.
Ende April waren unbestätigte Informationen aufgetaucht, wonach Russland offenbar mit der Zustellung von S-300-Komplexen nach Syrien beginnen könnte. In einem Kommentar dazu gab Russlands Außenminister, Sergej Lawrow, zu verstehen, die Frage der S-300-Lieferungen sei nicht als gelöst zu bezeichnen.
Wie der für militärtechnische Kooperation zuständige Berater des russischen Staatschefs Wladimir Putin, Wladimir Koschin, erklärte, führe Russland zurzeit keine Verhandlungen mit Damaskus über eine mögliche Übergabe von S-300 Komplexen.

Dnr-online.ru: In der Folge eines nächtlichen Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Krasnyj Partisan im Jasinowataja-Bezirk wurde das Gebäude der allgemeinbildenden Schule in der Gagarin-Straße 9 beschädigt. Nach vorläufigen Informationen wurden in der ersten Etage die Verbundglasfenster in den Räumen für das technische Personal durchschlagen. Verletzt wurde niemand, teilt am 14. Juni der Pressedienst der Verwaltung von Jasinowataja mit.

de.sputniknews.com: US-Department antwortet Moskau: Keine Provokation mit C-Waffen in Syrien vorbereitet
Die amtliche Sprecherin des amerikanischen Außenministeriums Heather Nauert hat die jüngsten Aussagen des russischen Armeesprechers Igor Konaschenkow über die Vorbereitung einer Chemiewaffen-Provokation in Syrien kommentiert.
Am Montag hatte der russische Armeesprecher, Igor Konaschenkow, mitgeteilt, die Freie Syrische Armee (FSA) und die US-Spezialkräfte würden eine Provokation mit Chemiewaffen im syrischen Deir ez-Zor vorbereiten.
Darauf reagierte die amtliche Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, via Twitter wie folgt:
„Solange Russland einen Giftstoff in Salisbury eingesetzt hat und Assad vor Vorwürfen der wiederholten C-Waffen-Attacken in Syrien schützt, halten wir uns an die Chemiewaffenkonvention.“….

Dan-news.info: „Gestern Abend um 19:25 wurde ein Einwohner von Alexandrowka, geb. 1992 in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte verletzt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Er erläuterte, dass der Verletzte Splitterverletzungen am linken Oberschenke und am rechten Schulterblatt erlitt. Er wurde in das Krankenhaus Nr. 14 von Donezk eingeliefert. Sein Leben ist nicht in Gefahr.

de.sputniknews.com: „Naftogaz“ spricht von „unumkehrbaren“ Folgen von Nord Stream 2
Die Umsetzung des Pipeline-Projekts Nord Stream 2 wird zu „unumkehrbaren“ Folgen auf dem europäischen Gasmarkt führen. Diese Meinung äußerte der Geschäftsführer des ukrainischen Energieversorgers Naftogaz Juri Witrenko am Donnerstag auf der Facebookseite des Unternehmens.
Ihm zufolge verstößt der Pipeline-Bau gegen die europäische Gesetzgebung und „tötet allmählich die Konkurrenz auf dem europäischen Gasmarkt unter Einwirkung des Gas-Druckes des russischen Energiekonzerns Gazprom“.
Zudem soll Witrenko Deutschland wegen seiner Position im russisch-ukrainischen Gasstreit im Jahr 2009 kritisiert haben.
„Seien wir ehrlich. Deutschland hat uns unter Druck gesetzt, daher haben wir im Jahr 2009 ein Abkommen unterzeichnet. Sie wollten nicht auf Details eingehen. Ihnen war es recht, dass die Russen gesagt haben, dass dieser Vertrag den europäischen Regeln entspreche… Dann hat sich herausgestellt, dass er nichts mit den europäischen Regeln gemein hatte. Das war eine echte neokoloniale Politik. Deutschland war es aber recht“, so Witrenko.
Am Mittwoch hatte der ukrainische Vize-Minister für zeitweilig okkupierte Gebiete und vertriebene Personen, Georgi Tuka, geäußert, Deutschlands Beteiligung am Projekt „Nord Stream 2“ werde sowohl für die Ukraine als auch für ganz Westeuropa negative Folgen nach sich ziehen.
Zuvor hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während seines Kiew-Besuchs die Ukraine dazu aufgerufen, die Position Berlins zum Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 nicht zu kritisieren.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Pipelinesträngen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Gaspipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen.
Gegen das Pipeline-Projekt machen mehrere Länder Front. Dazu gehören die Ukraine, die um ihre Einnahmen aus dem Transit des russischen Gases bangt, und die USA, die ambitionierte Pläne zum Export von Flüssiggas nach Europa hegen.
Russland hatte mehrmals dazu aufgerufen, den Pipeline-Bau nicht zu politisieren und diesen als ausschließlich wirtschaftliches Projekt zu betrachten.

Dan-news.info: „Die Nacht war bei uns sehr unruhig, die ukrainischen Truppen haben die Stadt mit schweren Waffen beschossen. In der Folge wurde ein Wohnhaus in der Lenin-Straße 82 beschädigt“, teilte der Störungsdienst der Stadtverwaltung von Dokutschajewsk mit.
Die Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks teilte mit, dass auch in der Folge von nächtlichen Beschüssen von Seiten der ukrainischen Truppen in
Kominternowo ein privates Haus in der Tschernjachowskij-Straße und eine Stromleitung in der Achmatowa-Straße beschädigt wurden. Etwa 60 Häuser haben deshalb keinen Strom.

Nachmittags:

Dnr-online.ru: Die Ermittlungsabteilung der Generalstaatsanwaltschaft der DVR ermittelt in einem Strafverfahren gegen einen Soldaten der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte und einen Soldaten der 57. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte in Bezug auf ein Vergehen nach Teil 3, § 230 des Strafrechtsbuchs der DVR (Unterstützung terroristischer Aktivitäten). Dies teilte heute der Pressedienst der Generalstaatsanwaltschaft mit.
Die genannten Soldaten befanden sich auf dem Territorium der DVR in der Nähe der Abgrenzungslinie (im ersten Fall Dokutschajewsk, im zweiten im Gebiet von Peski) und hatten die Absicht Aufklärungsdaten zu sammeln, die vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte zur Begehung von Terrorakten auf dem Territorium der Republik verwendet werden sollten, sie wurden aber rechtzeitig entdeckt und von Mitarbeitern der Rechtsschutzorgane festgenommen.

de.sputniknews.com: Hallo Moskau: Deutscher Rentner trifft mit Traktor zu WM 2018 ein
Heute startet in Russland die Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Fans aus aller Welt treffen in der russischen Hauptstadt ein, wo in wenigen Stunden die Eröffnungszeremonie stattfindet. Unter den internationalen Gästen ist auch ein 70 Jahre alter Deutscher, der mit seinem Traktor nach Moskau gekommen ist.
Die einen fliegen mit dem Flugzeug, andere Fans bevorzugen Züge oder Autos, um rechtzeitig nach Moskau zu kommen. Der 70 Jahre alte Hubert Wirth aus Pforzheim fuhr mehr als 2500 Kilometer mit seinem Traktor Baujahr 1936.
Im Video ist zu sehen, wie der Deutsche und sein vierbeiniger Begleiter Hexe mit seinem Traktor mit der Aufschrift „Hallo Moskau!“ endlich die russische Hauptstadt erreicht und von Moskauer Verkehrspolizisten und Journalisten begrüßt wird.
https://www.facebook.com/sputnik.deutschland/videos/2037445179600366/

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 13. Juni 3:00 bis 14. Juni 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Sajzewo, Spartak, Dokutschajewsk, Kominternowo, Nowolaspa.
In der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde der Einwohner von Alexandrowka E.A. Kupischow, geb. 1992 verletzt – eine Schusswunde am rechten Ellenbogen und rechten Oberschenkel.
In Kominternowo wurde in der Achmatowa-Straße ein Stromleitung beschädigt und in der Tschnjachowskij-Straße 18 ein Wohnhaus (Treffer in den Hof, ein Wirtschaftsgebäude wurde beschädigt).

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 160.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse
120.

ukrinform.ua: Gesetz über Antikorruptionsgericht in Kraft getreten
Das Gesetz der Ukraine „Über den Antikorruptionsgerichtshof “ trat heute, am 14. Juni in Kraft.
Am Vorabend wurde das Dokument auf der Webseite der Parlamentszeitung „Golos Ukrainy“ (Stimme der Ukraine) veröffentlicht.
Wie berichtet, unterzeichnete der Parlamentspräsident Andrij Parubij am 9. Juni „Das Gesetz über den Antikorruptionsgerichtshof“, das die Werchowna Rada am 7. Juni verabschiedet hatte. Staatspräsident Petro Poroschenko signierte das Gesetz am 11. Juni.
Im Dokument werden die Grundsätze der Organisation und der Tätigkeit des Antikorruptionsgerichts im Gerichtssystem, spezielle Forderungen zu den Richtern dieses Gerichts und die Garantie ihrer Tätigkeit sowie Besonderheiten der Durchführung der Ausschreibung für das Amt eines Richters des Antikorruptionsgerichtshofs festgelegt.
Die Verabschiedung des Gesetzes ist eine der Forderungen des Internationalen Währungsfonds für die Gewährung einer nächsten Tranche an die Ukraine.

de.sputniknews.com: Rada-Abgeordnete erklären: So versucht Kiew IWF zu betrügen
Das unlängst in der Ukraine verabschiedete Gesetz zur Korruptionsbekämpfung ist nichts anderes als der Versuch, den Internationalen Währungsfonds in die Irre zu führen. Diese Meinung äußerten Vertreter der ukrainischen Parteien „Volksfront“ und „Selbsthilfe“ auf Facebook.
So erklärte der Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), Jegor Sobolew, dass Präsident Petro Poroschenko einen Gesetzesartikel gefälscht haben soll.
Laut Sobolew heißt es in dem Dokument, dass alle Fälle des ukrainischen Anti-Korruptions-Komitees, deren Behandlung in allgemeinen Gerichten erster Instanz begonnen hat, auch dort vollendet werden, und nicht in der Beschwerdekammer des Anti-Korruptions-Gerichtes.
Wie Sobolew ferner ausführte, habe das Parlament „für so was nicht gestimmt“.
„Den gefälschten Wortlaut haben der Reihe nach der Leiter des Rada-Rechtsausschusses, Ruslan Knjasewitsch, Rada-Sprecher Andrej Parubij und Poroschenko selbst unterzeichnet. Ich habe dieses Problem bereits mit dem Direktor des Nationalen Anti-Korruptions-Büros NABU, Artjom Sytnikow, besprochen. Wir werden nach einer Lösung suchen. Die Fälschung zeigt an und für sich, wie Top-Schmiergeldnehmer das Anti-Korruptions-Gericht fürchten“, schrieb Sobolew auf seinem Facebook-Account.
Wie ein Sprecher der Partei „Volksfront“ gegenüber RT äußerte, stehen Gerichte der allgemeinen Gerichtsbarkeit unter der Kontrolle der Präsidentenumgebung. Alle Fragen soll der Abgeordnete des „Blocks Petro Poroschenko“, Alexander Granowski, lösen.
„Der IWF denkt, dass wir freiwillig der Bildung des Anti-Korruptions-Gerichtes zugestimmt haben. Dies wird aber alle Beziehungen im politischen Bereich abbrechen, die sich ohnehin nur auf Immunitätsgarantien stützen. Wie sollen wir mit unseren Partnern weiterarbeiten, wenn sie morgen verhaftet werden können?“, sagte er.
Der IWF würde der Ukraine eine weitere Kredittranche gewähren, wenn er sieht, dass der Kampf gegen die Korruption begonnen hat, egal ob das nur vorgetäuscht wird.
Die Schaffung eines Anti-Korruptions-Gerichtes in der Ukraine hatte der IWF als wichtigste Forderung für eine weitere Kredittranche an Kiew gestellt. Anfang Juni hatte die Werchowna Rada das entsprechende Gesetz gebilligt. Am 11. Juni hatte Präsident Poroschenko das Dokument unterzeichnet.
Das EU-Hilfsprogramm für die Ukraine wurde im Jahr 2015 in einer Höhe von 1,8 Milliarden Euro vereinbart. Kiew erhielt zwei Tranchen, die letzte wurde jedoch im Dezember von der EU-Kommission gestoppt.

Dan-news.info: Das Donezker Kommando hat die ukrainischen Streitkräfte beschuldigt, das von Kiew kontrollierte Wodjanoje in Richtung Mariupol beschossen zu haben.
„In diesem Gebiet hat die ukrainische Seite Panzer verwendet. Unter anderem haben Einheiten der ukrainischen Kräfte aus Richtung Talakowka Kominternowo beschossen, wo in der Achmatowa-Straße eine Stromleitung und ein Haus in der Tschernjachowskij-Straße beschädigt wurde. Am ehesten haben bei diesem Beschuss Einheiten der ukrainischen Terroristen grobe Abweichungen zugelassen, in deren Folgen Wodjanoje unter Beschuss geriet“, teilte ein Vertreter des Kommandos der DVR mit.
Die gesamte Verantwortung für den Beschuss liegt ausschließlich bei der ukrainischen Seite.
Wir fügen hinzu, dass die Polizei der Ukraine heute die Streitkräfte der DVR des Beschusses von Wodjanoje beschuldigt hat. Dort wurden Schäden festgestellt, außerdem gibt es Informationen über Verletzte.

de.sputniknews.com: Putin nach Trump-Kim-Gipfel: Gefahr eines „Großkonflikts“ abgewendet
Wladimir Putin hat den historischen Gipfel USA-Nordkorea begrüßt. Am Donnerstag empfing der russische Präsident den nordkoreanischen Parlamentschef Kim Yong-nam, der zur Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft in Moskau weilt.
Der Korea-Streit hätte in einen „militärischen Großkonflikt“ münden können, sagte Putin. Das Treffen Kims mit Trump habe diese Gefahr abgewendet und den Weg zu einer friedlichen Beilegung der Korea-Krise geebnet.
Kim Yong-nam übergab Putin vor laufenden TV-Kameras einen großen Briefumschlag von Kim Jong-un. Putin seinerseits erneuerte seine Einladung für den nordkoreanischen Staatschef nach Russland.
Trump und Kim haben sich Anfang dieser Woche in Singapur getroffen. Bei dem amerikanisch-nordkoreanischen Gipfel, dem ersten in der Geschichte, einigten sich die Seiten auf eine vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Die USA versprachen Nordkorea im Gegenzug die Sicherheit.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Streitkräfte der DVR zur Lage für den 14. Juni 2018
In den letzten 24 Stunden ist die Intensität der Beschüsse der Donezker Volksrepublik gleich geblieben.
In Richtung Donezk wurden von Seiten der ukrainischen Kämpfer die Ortschaften Dokutschajewsk und Spartak beschossen, auf die der Gegner zehn Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen und sie mit Schützenpanzerwaffen beschossen hat.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Kämpfer mit Granatwerfern und Schusswaffen Sajzewo beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Terroristen die zwei Ortschaften Kominternowo und Nowolaspa beschossen, auf die sie sechs Panzergeschosse abgeschossen haben sowie aktiv Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen beschossen haben.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden
sieben Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungsformationen festgestellt.
In der Folge von verbrecherischem zielgerichteten Feuer auf friedliche Einwohner durch Einheiten der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf Befehl ihres Kommandeurs Garas wurde ein Einwohner von Alexandrowka, geb. 1992, verletzt. Das Feuer haben auch die Banden der 36. Marineinfanteriebrigade aus Richtung Talakowka auf
Kominternowo eröffnet, wo in der Achmatowa-Straße eine Stromleitung und in der Tschernjachowskij-Straße 18 ein Haus beschädigt wurden. Ich erinnere daran, dass die 36. Brigade vom Kriegsverbrecher Gnatow kommandiert wird.
Wir sammeln weiter Beweise für Kriegsverbrechen der ukrainischen Terroristen gegen friedliche Einwohner des Donbass. Und jedes von ihnen wird die verdiente Strafe nach sich ziehen.
Das Kommando der Besatzungskräfte befindet sich wegen des durchgehenden Betrugs von Seiten der Brigadekommandeure der ukrainischen Streitkräfte weiterhin in vollständiger Unkenntnis der Lage. Insbesondere berichten die ukrainischen Kommandeure nicht darüber, dass die
Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte eine Reihe ihrer Positionen aufgrund des großen Mangels an Personal in den Einheiten aufgegeben haben. Mit dem Betrug befassen sich die Kommandeure der 30., 56., 24. Brigade. Und dann, bei der Rückkehr auf einzelne Positionen, geben das die ukrainischen Massenmedien als weiteres Vorrücken aus.
Äußerst verwunderlich ist beispielsweise, dass im Verantwortungsbereich der 30. Brigade, nachdem die ukrainischen Einheiten eigenmächtig ihre Positionen aufgegeben haben, die Kämpfer nicht einmal ein Drittel des verlorenen Territoriums zurückgeholt haben. Dies ist in einem Video des „Militärfernsehens“ zu sehen, das vor einigen Tagen aufgenommen wurde, auch wenn die rechtfertigende Propaganda der ukrainischen Streitkräfte versucht, ihr Kommando vom Gegenteil zu überzeugen.
Vom Verlassen eigener Positionen sprechen selbst ukrainische Kämpfer, die ihre Enttäuschung über die Handlungen der Kommandeure in den sozialen Netzen veröffentlichen. Aber die radikal eingestellten Kämpfer des „Rechten Sektors“ und der „Ukrainischen Freiwilligenarmee“ erlauben es den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte oft nicht abzuziehen. In diesem Zusammenhang kommen Schusswechsel auf, wie dies vor zwei Tagen der Fall war, als Kämpfer der 24. Brigade eigenmächtig eine Straße in Showanka verlassen haben.
So führen der Mangel an Personal und das eigenmächtige Abziehen von Einheiten der 30., 56. und 24. Brigade zu einer selbständigen und unkontrollierten Flucht von Kämpfern von ihren Positionen. Von den entstandenen Veränderungen erfahren die Brigadekommandeure aus verspäteten Berichten von den nationalistischen Einheiten. Danach können sie schon nichts mehr unternehmen oder sie erleiden beim Vorrücken an die alten Positionen nicht zu rechtfertigende Verluste.
Im Zusammenhang mit dem unkontrollierten und ergebnislosen Verbrauch von teuren lenkbaren Antipanzerraketen durch die ukrainischen Kämpfer sorgt sich das Kommando der „OOS“ um deren Bestand in den Lagern. So arbeitet in den Verbänden und Truppenteilen der operativ-taktischen Gruppierungen „Nord“ und „Ost“ eine Kommission aus dem 65. Arsenal für Raketenartilleriewaffen, um die Bestände an Raketen und Antipanzerraketenkomplexen zu kontrollieren. Nach Informationen des Leiters der Abteilung für Raketenartilleriewaffenlagerung Major W.W. Twerdochleb, der die Kontrolle leitet und mit seinen Kollegen die vorläufigen Ergebnisse austauscht, beträgt der Fehlbestand an den genannten Mitteln in den Lagern in der Zone der Besatzungsoperation bei den Verbänden der ukrainischen Streitkräfte bis zu 65 Prozent. Die Schlussfolgerung der Kommission zeugen davon, dass die ukrainischen Kämpfer unkontrolliert teure Mittel verwenden, dabei gibt es keinerlei Effektivität bei den Beschüssen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die ukrainischen Kämpfer zur Rechtfertigung ihrer ineffektiven und nutzlosen Aktivitäten das inszeniertes Video gedreht haben, das Treffer auf zweifelhafte Bauwerke, die sie Unterstände unserer Einheiten nennen, zeigt. Überlegen Sie, vier Antipanzerlenkraketen ins Leere! Nur Staub wurde aufgewühlt! Dabei erfolgten die Schüsse auf ein merkwürdiges Bauwerk, am ehesten auf irgendwelche Haufen, die bei irgendeiner Schweinefarm auf von Kiew kontrolliertem Territorium liegen. Es ist wichtig anzumerken, dass eine Raketen 20.000 bis 25.000 Dollar kostet, das heißt 100.000 Dollar wurden in den Mist geschossen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass gerade dieses inszenierte Video der ukrainischen Kämpfer die Kommissionen zu totalen Kontrollen aller Lager in der „OOS“-Zone angetrieben hat, nach denen jetzt die Köpfe von Brigadekommandeuren rollen.
Es muss angemerkt werden, dass der vorsätzliche Betrug des Kommandos der „OOS“ und im besonderen Najews durch die Brigadekommandeure vom Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte W. Mushenko nicht unbemerkt geblieben ist, der am 11. Juni in Kramatorsk während einer Besprechung mit dem leitenden Personal der operativ-taktischen Gruppierungen sowie der unterstellten Verbände und Truppenteile die Kommandeure deutlich auf ihre Verantwortung für Betrug aufmerksam gemacht hat. Außerdem hat er sich negativ über Najew wegen dessen fehlender Beherrschung der Situation geäußert.
Mit all diesen Problemen bereitet sich die ukrainische Seite darauf vor, heute eine
Delegation (mit 10 Personen) unter Leitung des Verteidigungsministers Großbritanniens Gavin Williamson in der „OOS“-Zone zu empfangen. Das Kommando der Besatzungskräfte der Ukraine plant nicht, den Besuchern die problematischen Momente zu zeigen, von denen es mit der Umwandlung der „ATO“ in die „OOS“ sehr viele gibt. Dabei hat die ukrainische Seite auch nicht von ihren hinterhältigen Plänen Abstand genommen. Nach unseren Informationen könnte der Terrorakt, den die Regierung der Ukraine gegen die Engländer zu begehen plant, von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte (des Sicherheitsdienstes der Ukraine) im Verantwortungsbereich der 30. Brigade im Gebiet von Kurachowo zwischen 14:50 und 15:40 erfolgen.
Nach dem Mord und der Wiedererweckung eines ihrer Journalisten durch die Regierung Kiews kann die ukrainische Regierung jetzt auf radikalere „Heldentaten“ ausgerichtet sein, um ihre blutigen Ziele im Donbass zu erreichen. Im Zusammenhang damit warnen wir den Verteidigungsminister Großbritanniens. Seien Sie wachsam, vermeiden Sie Abweichungen von der geplanten Strecke. Vertrauen Sie Ihrem eigenen Sicherheitsdienst und nicht dem SBU und den Kämpfern Najews.

de.sputniknews.com: Russland übt scharfe Kritik an Erhöhung von US-Militärpräsenz in Norwegen
Die russische Botschaft in Norwegen hat die Stationierung US-amerikanischer Marineinfanteristen in Værnes und Setermoen sowie die Pläne zur Entwicklung der Infrastruktur auf dem Luftwaffenstützpunkt Moss-Rygge kommentiert.
„Wir haben die Ausweitung der ausländischen Militärpräsenz in Norwegen schon mehrmals kommentiert. Es hat sich nichts geändert: ob Værnes in Zentralnorwegen, Rygge in Süd- oder Setermoen in Nordnorwegen – derartige Schritte rufen bei uns ernste Besorgnis hervor“, teilt die Botschaft auf Facebook mit.
Ein solches Vorgehen stehe „in direktem Widerspruch“ zu der Entscheidung der norwegischen Führung aus dem Jahr 1949, ausländischen Streitkräften keine Militärstützpunkte zur Verfügung zu stellen, solange Norwegen nicht überfallen oder von einem Überfall bedroht werde.
„Sie (diese Schritte – Anm. d. Red.) machen Norwegen unberechenbar, können zu erhöhten Spannungen führen, regen zum Wettrüsten an und führen zur Destabilisierung der Lage im Norden Europas. Wir bewerten sie als eindeutig unfreundlich, sie werden nicht ohne Konsequenzen bleiben“, hieß es weiter.
Auch seien die ständigen Aufrufe, „Militärausgaben anzuheben“, besorgniserregend. Und das ungeachtet der Tatsache, dass Norwegen bereits hinsichtlich der Pro-Kopf-Militärausgaben auf Platz zwei stehe.
Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Norwegen beschlossen hat, die Zahl der US-Soldaten im Lande zu verdoppeln. Diese sollen in der Nähe der Grenze zu Russland stationiert werden.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation
im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
drei Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Gebiete von
Kalinowo, Kalinowka und Donezkij.
Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte 120mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und großkalibrige Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik etwa 30 verschiedene Geschosse abgeschossen. Geschossen wurde von den Positionen der 53. und der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte unter Kommando der Kriegsverbrecher Grusewitsch und Tatus.
Ihre verbrecherischen Handlungen zur Verletzung der Minsker Vereinbarungen halten die ukrainischen Strafsoldaten auf Video fest und setzten sie ohne Hemmungen allgemein zugänglich in die sozialen Netze und Massenmedien. Mit solchen Handlungen demonstrieren die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ihre Verachtung gegenüber den Erklärungen der militärisch-politischen Führung der Ukraine.

Den letzten Fall von Verstößen nahmen ukrainischen Strafsoldaten aus der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur Majstrenko ist, auf Video auf. Auf dem Video führen Soldaten der Brigade mit einem 120mm-Mörser einen provokativen Beschusses des Territoriums unserer Republik durch. Ich will anmerken, dass die ukrainischen Truppen solche Beschüsse zielgerichtet aus Ortschaften heraus durchführen, um die Soldaten der Volksmiliz der LVR zu erwidernden Handlungen zu provozieren.
An solchen Provokationen nehmen auch die ukrainischen Massenmedien teil. Nach unseren Informationen arbeiten derzeit am „Swetlodarsker Bogen“ fünf Informationsagenturen, die
von der Kiewer Regierung kontrolliert werden.
Mit solchen Videoreportagen demonstrieren und beweisen die Kiewer Straftruppen deutlich ihre Beteiligung an Beschüssen von Ortschaften unserer Republik und davon gab es in der letzten Zeit nicht wenige. Allein in der letzten Woche haben die Kiewer Truppen dreimal Donezkij beschossen, in der Folge wurden sieben Häuser, ein Kindergarten und eine Schule beschädigt. Und in Golubowskoje wurden sechs Passagiere eines Linienbusses durch die Detonation eines 120mm-Mörsergeschosses, das von ukrainischen Soldaten abgeschossen wurde, verletzt.
Wenn man die Worte des Kommandeurs der Operation der Besatzungskräfte General Najews zitiert, der in einem Interview mit der Agentur „Unian“ erklärte, dass „die ukrainischen Streitkräfte niemals als erste das Feuer eröffnen“, so muss man anmerken, dass solche Erklärungen deutlich der realen Lage entgegenstehen. Und wenn man direkt sagt, so lügt General Najew einfach.
Ich will die ukrainischen Verbrecher, deren Hände mit dem Blut des ukrainischen Volks befleckt sind, daran erinnern, dass sie alle die entsprechende Strafe erhalten werden. Kein einziges Verbrechen wird ungestraft bleiben.
Außerdem verletzt das ukrainische Kommando weiter die Bedingungen für die Stationierung von Militärtechnik an der Kontaktlinie, die die Minsker Vereinbarungen vorsehen, und konzentrier
t militärisches Potential und Vorräte in der Zone der Operation der Besatzungskräfte.
Nach uns vorliegenden Informationen sind im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade im Gebiet von Orechowo sechs Artilleriegeschütze „Gwosdika“ eingetroffen.
An der Eisenbahnstation Rubeshnoje ist ein Zug mit Militärtechnik eingetroffen. Es wurde die Entladung von zehn 152mm-Haubitzen „Akazija“ bemerkt.
Außerdem hat das Kommando der OOS, um den Eisenbahntransport von Waffen und Militärtechnik geheim zu halten, angewiesen, dass die Entladungsmaßnahmen in der Nacht stattfinden müssen, unter Beachtung von Sicherheits- und Tarnmaßnahmen. Dazu wurden die Fahrpläne der Züge geändert.

Ich will mich an die OSZE-Beobachter wenden, ich bitte darum, die Aufmerksamkeit auf die Stationierung von verbotenen Waffen durch die ukrainischen Truppen in der Sicherheitszone zu konzentrieren, was zu weiteren Verletzungen der Minsker Vereinbarungen führen könnte und direkte Bedrohung für die Bevölkerung unserer Republik darstellt. …
Heute fanden in den Einheiten der Volksmiliz Übungen zur Schießausbildung statt, bei denen das Personal seine Fertigkeiten beim Umgang mit Schusswaffen und Schützenpanzern erhöhte.
Ein weiteres Mal will ich erklären, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen genau einhält, aber im Fall grober Verletzungen durch die ukrainische Seite sind wir immer zu Gegenmaßnahmen bereits.
Und zum Abschluss will ich allen Journalisten unserer Republik zur ihrem Berufsfeiertag gratulieren.
Ihre schwere Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung unserer jungen Republik. Nur dank Ihrer Arbeit erfährt die Welt von den Ereignissen, die tatsächlich im Donbass geschehen. Sie sind unersetzliche Vermittler zwischen den Ereignissen und dem Volk. Ihre Beredsamkeit möge eine würdige Aufnahme finden.
Wir wünschen Ihnen unerschöpfliche Begeisterung und Freude am Schaffen! Zum Tag des Journalisten!

de.sputniknews.com: Pentagon setzt Militärmanöver mit Seoul auf „unbestimmte Zeit“ aus – Medien
Das Pentagon hat die Einstellung der Militärübungen mit Südkorea „auf unbestimmte Zeit“ verkündet. Das teilte die Agentur AFP am Donnerstag unter Verweis auf einen hochrangigen US-Beamten mit.
Zuvor hatte Donald Trump nach dem historischen Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un erklärt, dass Washington die Militärmanöver mit Südkorea einstellen werde und sich die Verhandlungen mit Nordkorea bisher in der richtigen Richtung entwickeln würden. Der Präsident fügte hinzu, dass dadurch „eine große Menge Geld gespart“ werde.
Das Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un wurde im Hotel „Capella“ auf der Singapurer Insel Sentosa abgehalten. Nach der Zusammenkunft unterzeichneten die beiden Seiten ein Dokument. Demzufolge sagte Washington Pjöngjang Sicherheitsgarantien zu. Die nordkoreanische Staatsführung bekannte sich ihrerseits zu einer vollständigen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Auf der Agenda des ersten Gipfels in der Geschichte der beiden Länder stand unter anderem die Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea.

Dnr-online.ru: Die Situation im Nowoasowskij-Bezirk der Republik ist weiter recht schwierig. Täglich beschießt der Gegner das Territorium der frontnahen Dörfer Kominternowo, Leninskoje, Sachanka. Dies erklärte heute der Leiter der Bezirksverwaltung Anatolij Janowskij
„Beschüsse gibt es jeden Tag, vor allem nachts. Vor allem leiden drei Dörfer – Kominternowo, Sachanka und Leninskoje. In Kominternowo wurde bei einem Beschuss eine Stromleitung beschädigt, es wurden zwei Häuser in der Tschernjachowskij-Straße beschädigt und das Gebäude der Dorfverwaltung. Die Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten sind kurz vor dem Abschluss.
Die Bezirksverwaltung widmet den frontnahen Gebieten große Aufmerksamkeit, wir führen dort häufig Versammlungen der Bürger durch, wir bemühen uns zu helfen, wie wir können. Am 11. Juni waren wir in Kominternowo, Saitschenko und Sachanka, haben mit den Einwohnern gesprochen. Insbesondere haben wir die dringenden Fragen des Wiederaufbaus des Wohnraums nach Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte, die Verkehrsverbindungen mit Nowoasowsk, die Reparatur der Straße Kulikowo – Oktjabrj besprochen, wir haben über die medizinische Versorgung, über die Erhöhung der Spannung im Stromnetz, d
ie Lieferung von Trinkwasser, die Versorgung der Einwohner von Kominternowo mit Brennholz und Kohle im Winter gesprochen“, sagte Anatolij Janowskij.

de.sputniknews.com: Grandiose 5:0: Russland zerschmettert Saudi-Arabien bei WM-Eröffnungsspiel
Bei dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2018 hat Gastgeber Russland am Donnerstag Saudi-Arbien besiegt. Die Sbornaja um den Chefcoach Stanislaw Tschertschessow setzte sich im Moskauer Luschniki-Stadion vor knapp 80.000 Zuschauern mit 5:0 (2:0) durch….

de.sputniknews.com: Krim liefert Getreide nach Syrien
Sewastopol, die größte Stadt der russischen Schwarzmeerhalbinsel Krim, wird laut der Stadtregierung damit beginnen, Getreide an Syrien zu liefern.
Die Verschiffung von Getreide nach Syrien werde am 15. Juni stattfinden, so die Regierung.
„Die Verschiffung wird im Rahmen der Umsetzung des Kooperationsabkommens zwischen dem Hafen von Tartus und dem Seehafen Sewastopol durchgeführt“, heißt es in dem Bericht.
Zuvor hatte der Vize-Gouverneur von Sewastopol, Wladimir Basarow, erklärt, dass Sewastopol und Tartus im Rahmen des sozialökonomischen Abkommens beabsichtigen, eine ständige Verbindungslinie zwischen ihren Häfen einzurichten. Das Abkommen solle am 29. Juli unterzeichnet werden.

Dan-news.info: „Die Vorsitzenden und Abgeordnete der Volkssowjets der DVR und der LVR werden am 15. Juni in Donezk eine gemeinsame Arbeitssitzung durchführen“, teilte der Pressedienst des Volkssowjets der DVR mit.
An ihr werden 36 Parlamentarier aus der DVR und 19 auf der LVR teilnehmen. Dies ist das bislang größte zwischenparlamentarische Treffen mit einer so großen Zahl an Teilnehmern.
Es werden Fragen aus dem Bereich der Gesetzgebung, der Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den Parlamenten und die Festlegung vorrangiger Arbeitsgebiete erörtert werden.

Abends:

de.sputniknews.com: Trump sieht Krim als Teil Russlands – Medien
US-Präsident Donald Trump sieht die Schwarzmeer-Halbinsel Krim einem Bericht des Nachrichtenportals BuzzFeed News zufolge als Teil Russlands. „Denn alle Krim-Bewohner sprechen russisch“, soll Trump beim jüngsten G7-Gipfel erklärt haben.
Zugleich stellte der US-Präsident die Hilfe in Frage, die die G7 der Ukraine erweist. „Die Ukraine zählt zu den korruptesten Ländern weltweit“, wurde Trump von einem Diplomaten zitiert, der anonym bleiben wollte.
Den Angaben zufolge hatte Trump diese Erklärungen am vergangenen Freitag bei einem G7-Arbeitsessen im kanadischen Quebec abgegeben. „Es ist aber nicht ganz klar, ob Trump gescherzt oder eine radikale Abkehr von der bisherigen Außenpolitik der USA signalisiert hat“, schrieb BuzzFeed News….

de.sputniknews.com: Gazprom feiert Zwischensieg gegen Ukraine – Beschlagnahme von Aktiva gestoppt
Ein schwedisches Gericht hat den Argumenten des russischen Energiekonzerns Gazprom Gehör geschenkt und die Vollstreckung des Beschlusses der Stockholmer Arbitrage gestoppt, nach dem das Unternehmen dem ukrainischen Naftogaz 2,56 Milliarden US-Dollar auszahlen sollte.
Die Anordnung des schwedischen Berufungsgerichts bezüglich der vorübergehenden Einstellung der Vollstreckung des Beschlusses der Stockholmer Arbitrage bezüglich des Streits zwischen Gazprom und Naftogaz im Rahmen des Vertrags über den Gastransit durch das ukrainische Territorium nimmt dem ukrainischen Unternehmen die Gründe, die Gazprom-Konten im Ausland zu sperren zu versuchen, heißt es in der Mitteilung der russischen Gasholding.
Gazprom teilte mit, dass das Berufungsgericht des Bezirks Svea (Schweden) am 13. Juni seinem Antrag stattgegeben und einen Beschluss über die zeitweilige Einstellung der Vollstreckung des Schiedsspruches der Stockholmer Arbitrage vom 28. Februar über den Streit zwischen Gazprom und Naftogaz der Ukraine im Rahmen des Vertrags über den Gastransit durch das ukrainische Territorium gefasst habe.
„Die Beschlussfassung nimmt dem Unternehmen Naftogaz Ukrainy unter anderem auch die Gründe für die Sperrungen von Gazprom-Aktiva im Ausland. Dieser Umstand wird von Gazprom bei der Anfechtung der Handlungen von Gerichtsvollziehern in der Schweiz und den Niederlanden genutzt werden“, heißt es in der Mitteilung.
„In Übereinstimmung mit dem schwedischen Gesetz ‚Über die Arbitrage‘ darf der Beschluss des Berufungsgerichtes nicht angefochten werden“, wird ferner betont.
Die Stockholmer Arbitrage hatte im Dezember und Februar Beschlüsse über die Streits zwischen Gazprom und Naftogaz bezüglich der Verträge für die Lieferung und den Transit von Gas gefasst und das russische Unternehmen somit verpflichtet, dem ukrainischen 2,56 Milliarden US-Dollar auszuzahlen. Gazprom hatte diese Beschlüsse im März angefochten, und im Mai eine volle Aufhebung der „Transit“-Entscheidung gefordert. Die Ukraine hatte am 30. März den Start einer Zwangseinforderung der Mittel und die Unterstützung ihres Antrags angekündigt, die Aktien von Nord Stream AG und Nord Stream 2 AG in der Schweiz zu sperren, und am 5. Juni eine ähnliche Gerichtsentscheidung bezüglich der Gazprom-Konten in den Niederlanden verkündet.
Gazprom hatte seinerseits am 7. Juni beim schweizerischen Gericht beantragt, ihm Zugang zu den Materialien des Verfahrens über die Einforderung seiner Aktiva durch Naftogaz zu gewähren, um später die Handlungen der Gerichtsvollstrecker anzufechten. Einen ebensolchen Antrag wollte das Unternehmen auch beim Gericht in den Niederlanden einreichen.

Ukrinform.ua: Ukraine importierte Erdgas im Mai zum Preis von rund 260 US-Dollar
Die Ukraine hat im Mai des laufenden Jahres Erdgas zum Durchleitungspreis von 6 806,3960 Hrywnja, oder 260,01 US-Dollar per 1000 Kubikmeter importiert.
Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums der Ukraine war das der niedrigste Preis für importiertes Gas seit Anfang des laufenden Jahres. Im April war der Preis am höchsten, 8 099,75 Hrywnja oder 309,90 US-Dollar per 1000 Kubikmeter. Vom Januar bis März lag der Durchleitungspreis bei 71000 bis 7800 Hrywnja per 1000 Kubikmeter.

de.sputniknews.com: Moskau dementiert: Schwarzmeerflotte nicht in erhöhter Gefechtsbereitschaft
Das Verteidigungsministerium Russlands hat die Berichte widerlegt, dass die Schwarzmeerflotte wegen möglicher Provokationen seitens der Ukraine an den Krim-Küsten in erhöhte Gefechtsbereitschaft versetzt worden sei.
„Der Bericht der britischen Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf ‚dem russischen Militär nahe stehende Quellen‘ über die angebliche erhöhte Gefechtsbereitschaft der Kräfte der Schwarzmeerflotte auf der Krim wegen möglicher Provokationen seitens der Ukraine ist ein Fake“, heißt es in der Erklärung.
Die Schwarzmeerflotte funktioniere im Normalbetrieb, so das Verteidigungsministerium.

Standard

Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 14.06.2018

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ukrinform, tass, sputnik und ria.ru
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Lug-info.com: Mitteilungen der Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe Olga Kobzewa
Die Sitzung der humanitären Untergruppe war wenig produktiv, weil die bevollmächtigten Vertreter der Ukraine Wiktor Medwedtschuk und Irina Geraschtschenko nicht anwesend waren. Kiew war bei diesem Treffen nur durch Experten vertreten. Im Zusammenhang damit wurde einer der Haupttagesordnungspunkte – der Austausch festgehaltener Personen – nicht erörtert.
Zu der heute in Minsk stattfinden Sitzung kam der Leiter der Delegation des IKRK in der Ukraine Alan Ashleyman, in seiner Anwesenheit fand eine lange Erörterung des Wiederaufbaus der zerstörten Brücke bei Staniza Luganskaja statt. Aber irgendwelche Vereinbarungen konnten nicht erreicht werden, weil die ukrainische Seite, die durch Experten vertreten wurde, ein weiteres Mal dem Dialog mit den Vertretern der Republiken auswich und es vorzog ausschließlich mit den Vertreter der OSZE sowie des IKRK – einer Organisation, die nur für die technische Ausführung der getroffenen Entscheidung zuständig ist – zu reden.
Bei dem Treffen wurde auch die Frage der Annahme einer Deklaration, die Folter und Gewalt verurteilt, angesprochen. Die LVR und die DVR haben ein weiteres Mal ihre Bereitschaft bestätigt, dieses Dokument zu unterzeichnen.
Von Seiten der Ukraine war eine solche Bereitschaft nicht zu hören, weil die sie vertretenden Experten nicht bevollmächtigt sind, irgendeine Entscheidung zu treffen.

Dan-news.info: Die Sitzung der politischen Untergruppe in Minsk verlief ohne einen offiziellen Vertreter der ukrainischen Seite, was von dem Unwillen Kiews zeugt, einen konstruktiven Dialog zu führen, erklärte heute zum Ergebnis des Treffens die Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa.
„Bei der heutigen Sitzung der Gruppe zu politischen Fragen in Minsk war aus Kiew nur ein Experte anwesend, der keinerlei Status eines offiziellen Vertreters und keinerlei Vollmachten zur Abstimmung von irgendwas oder zur Vorstellung von Verhandlungspositionen der ukrainischen Seite hatte. Dies zeugt beredt von dem unzuverlässigen Verhältnis der Ukraine zum Minsker Prozess und von dem Unwillen, einen konstruktiven Dialog zu führen“, sagte Nikonorwa.
Die Außenministerin erinnerte daran, dass die Verhandlungen in der politischen Untergruppe in einer Krise sind, aus der der Ausweg nur eine sachlich
e Erörterung der Formel Steinmeiers sein könnte, dem weicht die ukrainische Seite in jeglicher Weise aus.
„Dennoch wurde bei dem vor einigen Tagen stattgefundenen Treffen der Außenminister des „normannischen Formats“ wieder die Tatsache bestätigt, dass es Alternativen zu den Minsker
Vereinbarungen und direkten Verhandlungen mit Vertretern der DVR und der LVR nicht gibt. Dies ist der einzige friedliche Mechanismus zur Regelung des Konflikts und zur Herstellung von Frieden in langfristiger Perspektive“, fasste Nikonorowa zusammen.

Lug-info.com: Mitteilung des Außenministers der LVR Wladislaw Dejnego zur Arbeit der politischen Untergruppe
„Die Arbeit der politischen Untergruppe war dieses Mal nicht einfach in einer Sackgasse, sondern wurde von der ukrainischen Seite zum Scheitern gebracht – von ihnen war nur einer der Experten anwesend, der keinerlei Vollmachten hat, weder die Ukraine zu vertreten noch überhaupt bei der Sitzung der Untergruppe zu sprechen“, sagte er.

Dnr-online.ru: Bei der heutigen Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk wurde die Frage der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung und der Realisierung der Vereinbarung über eine Trennung von Kräften und Mitteln an allen drei Pilotabschnitten aufgeworfen.
„Heute beeilt sich die Ukraine trotz der bereits veröffentlichen Daten der OSZE-Berichte, die unzweideutig auf den Verletzer verweisen und trotz des Aufrufs der Koordinatoren, diese Verletzungen zu beseitigen und auf den Weg einer genauen Einhaltung aller Punkte der Vereinbarungen über die Trennung von Kräften und Mitteln zu gehen, nicht, diese Empfehlungen auszuführen. Mehr noch, die Vertreter der ukrainischen Seite erlauben sich ein zynisches Herangehen sowohl an die veröffentlichten Daten als auch an den Aufruf, der auf dem heutigen Treffen zu hören war“, teilte eine Quelle von den Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk mit.

Tass.ru: Der bevollmächtigte Vertreter Russlands in der Kontaktgruppe zur Regelung der Situation im Osten der Ukraine Boris Gryslow hält es für notwendig, zur Frage der Wiederaufnahme von Bürgern der RF, die von Kiew einseitig während des letzten Austausches im Donbass im Dezember letzten Jahres gestrichen wurden, in die Austauschlisten zurückzukommen.
„Zur Realisierung der Aufgabe eines Austausch nach dem Prinzip „alle gegen alle“ besteht die russische Delegation darauf, die Bürger Russlands, die von der ukrainischen Seite im Zusammenhang mit den Ereignissen im Südosten der Ukraine festgehalten werden, in die Liste der Personen für den Austausch wiederaufzunehmen“, erklärte er heute nach der Sitzung der Kontaktgruppe.
Nach den Worten Gryslows haben alle Teilnehmer der Kontaktgruppe die Bedeutsamkeit des Minsker Formats zur Lösung der Konflikts in der Ukraine bestätigt.
Er erinnere daran, dass seit 2014 85 Sitzungen der Kontaktgruppe stattgefunden haben. „Ergebnis war eine wesentliche Senkung der Eskalation des Konflikts“, sagte er.
Nach seinen Worten wurde bei dem heutigen Treffen der „Erfüllung der Verpflichtungen der Seiten zur Trennung der Kräfte in den Abschnitten Solotoje und Petrowskoje“ besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
„Die OSZE-Mission registriert in diesen Gebieten immer neue Waffen der ukrainischen Streitkräfte, obwohl die Trennung der Kräfte in diesen Abschnitten vor anderthalb Jahren erfolgt ist“, sagte Gryslow. „Mehr noch, trotz mehrfacher Entscheidungen hat am Abschnitt bei Staniza Luganskaja keine Trennung stattgefunden. Die ukrainischen Streitkräfte sabotieren diesen Prozess ständig aufgrund erdachter Beschüsse, die die OSZE nicht bestätigt. Russland als Vermittler bei der Regelung des Konflikts hat sich wieder an die ukrainische Seite mit dem Aufruf gewandt, die Vereinbarungen einzuhalten und die übernommenen Verpflichtungen an den Trennungsabschnitten zu erfüllen“.
Eine der Fragen der Sitzung war auch die Erörterung der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung. „Es bleibt eine Sicherheitsgefahr für zivile Einwohner. Russland hat sich wieder an die Konfliktseiten gewandt, die disziplinarische Verantwortung der Militärs für die Verletzung des Regimes der Feuereinstellung an der Kontaktlinie zu verschärfen“, teilte er mit.
Gryslow erinnerte daran, dass im Verlauf des Treffens der Außenminister des „normannischen Formats“ ein weiteres Mal die Notwendigkeit der Realisierung der Maßnahmen zur politischen Regelung bestätigt wurden.
„Der besondere Status des Donbass und eine Amnestie für die Konfliktbeteiligten von beiden Seiten bleiben alternativlose Maßnahmen zur Regulierung der Situation. Wegen der ständigen Verzögerung einer sachbezogenen Erörterung dieser Themen durch die ukrainische Seite in der politischen Untergruppe gibt es bisher keinen Fortschritt in dieser Richtung. Russland ruft die Ukraine auf, mit der Erörterung der politischen Regelung des Konflikts zu beginnen“.


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Presseschau vom 13.06.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR:
Heute um 12:00 Uhr haben die ukrainischen Terroristen das Feuer mit großkalibrigen Waffen aus Richtung Nowotroizkoje in Richtung Dokutschajewsk eröffnet. In Folge des zielgerichteten Beschusses durch die nazistischen Verbrecher erlitt eine zivile Einwohnerin, geb. 1974, die sich in einem Büro in der zweiten Etage eines Gebäudes der städtischen Wasserwerke in der Lenin-Straße 61a befand Splitterverletzungen am Hals, an der linken Schulter, am Unterarm und am Knie (Schock 1. bis 2. Grades). Die Verletzte wird derzeit im Stadtkrankenhaus von Dokutschajewsk ärztlich behandelt.
Nach Angaben der Aufklärung der Streitkräfte der DVR haben Einheiten der 93. mechanisierten Brigade geschossen, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Klotschkow ist.

de.sputniknews.com:Ultrarechte Gewalt gefährdet Demokratie in Ukraine – Freedom House
Der Experte Wjatscheslaw Lichatschjow von der Menschenrechtsorganisation „Freedom House“ hat einen analytischen Bericht über die steigende Zahl der Gewalttaten durch Rechtsradikale in der Ukraine präsentiert.
Diese Tendenz gefährde die Demokratie im Land, sagte der Experte.
„In den letzten Monaten beobachten wir einen gewissen negativen Trend: Seit Ende des Vorjahres bis Anfang dieses Jahres ist die Zahl der mit der Vereitelung verschiedener Veranstaltungen, öffentlicher Aktionen und sogar geschlossener Veranstaltungen verbundenen Gewalttaten durch Rechtsradikale stark gestiegen. Die Zahl der Angriffe auf Minderheiten hat ebenfalls drastisch zugenommen, dabei ist die Roma-Gemeinde am meisten bedroht“, berichtete Lichatschjow auf einer Pressekonferenz.
Nach Angaben des Experten sind auch antisemitische Vorfälle registriert worden. „Unsere Kollegen von ´Amnesty International´ haben in den letzten Monaten über 30 solche Vorfälle dokumentiert“, unterstrich der Experte und fügte hinzu, vor einem oder vor zwei Jahren sei die Lage in der Ukraine besser gewesen.
Lichatschjow verwies darauf, dass die Menschenrechtler dies als einen Angriff auf fundamentale Menschenrechte wahrnehmen würden. Die Rechtsradikalen würden versuchen, der Gesellschaft ihre Agenda aufzudrängen. Im Großen und Ganzen würden sie Gewaltmethoden anwenden, um kulturelle und politische Aktivitäten, die sie für inakzeptabel hielten, zu unterdrücken.
Dies unterminiere die Autorität der Staatsgewalt und destabilisiere die Lage im Lande, behauptete der Experte. „Deshalb bewerten wir den ultraradikalen Rechtsextremismus als eine Bedrohung für die ukrainische Demokratie und für die Stabilität der Ukraine in der heutigen Etappe. Wir glauben, dass die negative Entwicklung, die in letzter Zeit zu beobachten ist, besondere Wachsamkeit fordert“, fasste Lichatschjow zusammen.

Luginfo.com: SBU bereitet Provokationen während der Weltmeisterschaft mithilfe der ukrainischen „Ultras“ und Radikalen von – MfS der LVR
Der Sicherheitsdienst der Ukraine bereitet Provokationen auf dem Territorium der LVR und Russlands vor mit dem Ziel der Destabilisierung der Situation während der WM vor.
Dies erklärte der stellvertretende Minister der Staatssicherheit der LVR Alexandr Basow.
„Das Ministerium für Staatssicherheit der Lugansker Volksrepublik erhielt eine operative Information, dass der Sicherheitsdienst der Ukraine eine Reihe von Maßnahmen umsetzt, die auf die Destabilisierung der innenpolitischen Situation in der LVR und in Russland während der Fußballweltmeisterschaft mithilfe radikaler nationalistischer Fan-Gruppierungen umsetzt“, sagte er.
„In den Ortschaften nahe der Abgrenzungslinie und auf dem durch die ukrainische Armee kontrollierten Gebiet in den Städten Lisitschansk, Stschastje und Sewerodonezk kamen mehrere Gruppen von „Ultras“ von insgesamt ungefähr 50 ukrainischen Bürgern ein“, setzte der stellvertretende Minister fort.
Basow erklärte, dass das Ziel der Fußballfans darin besteht, auf das Territorium Russlands und der LVR vorzudringen, um Maßnahmen der Destabilisierung der gesellschaftspolitischen und sozial-ökonomischen Situation durchzuführen.
„Das MfS der LVR dokumentierte Fakten von Vorschlägen der ukrainischen „Ultras“ an die Fußballfans der Republik, für eine finanzielle Belohnung auf das Territorium Russlands zu reisen und Provokationen durchzuführen, um die Fußballspiele der WM in den Städten Moskau, St. Petersburg und Rostow-am-Don zu stören“, sagte er.
Der stellvertretende Minister ergänzte, dass das MfS ebenfalls Informationen erhalten hat, dass der SBU zur Umsetzung der Provokationen Aktivisten von nationalistischen und terroristischen Organisationen wie „Asow“, „Trisub“ und UNA-UNSO (Abkürzung für Ukrainische Nationalversammlung – Ukrainische Nationale Selbstverteidigung) heranzieht.
Basow betonte, dass die Mitarbeiter der bewaffneten Organe der Republik operative Maßnahmen zur Neutralisierung der Bedrohungen vorbereiten.
‚Das Ministerium für Staatssicherheit wendet sich an die Fußballfans mit dem Aufruf, nicht auf die Provokationen des SBU, die auf die Störung der WM gerichtet sind, einzugehen und keine kriminellen Handlungen zu begehen“, informierte er….

de.sputniknews.com:Ukrainische Soldaten in russischen Uniformen im Donbass gesichtet – Lugansk
Der Sprecher der Volksmiliz der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk Andrej Marotschko hat vor möglichen Provokationen gewarnt, die mit einer mutmaßlichen Verlegung von ukrainischen Soldaten in russischen Militäruniformen in eine Stadt an der Berührungslinie zwischen der ukrainischen Armee und der Volksmiliz verbunden sind.
Nach Angaben der Ortsbewohner soll die Gruppe von Soldaten der ukrainischen Sondereinsatzeinheiten am 9. und 10. Juni in die Stadt Stschastje gekommen sein. Die Militärs sollen russische Uniformen getragen haben, sagte Marotschko.
„Wir erwarten mögliche Provokationen, die darauf abzielen werden, der Volksmiliz und Soldaten der russischen Armee Terroranschläge und Gewaltakte gegenüber der Zivilbevölkerung des Gebietes Lugansk vorzuwerfen“, sagte er in diesem Zusammenhang.
„Die ukrainische Provokationen können die Grundlage für eine Verleumdungskampagne bieten, die gegen die Volksrepublik Lugansk und die Russische Föderation gerichtet werden könnte“, so Marotschko.
Am 7. Juni hatte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow geäußert, Kiew könnte das gesamte Territorium der Gebiete Donezk und Lugansk wieder unter seine Kontrolle bringen, ohne die ukrainischen Streitkräfte oder die Uno-Friedenstruppen einzusetzen. Dieser Plan könnte höchstwahrscheinlich mit Hilfe eines Polizeieinsatzes umgesetzt werden, an dem rund 2.000 Beamte teilnehmen sollen.

av-zakharchenko.su: Am 12. Juni hat das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko ein Arbeitstreffen mit Vertretern der Transportunternehmen der innerstädtischen, der zwischenstädtischen und der internationalen Linien durchgeführt.
An der Besprechung nahmen außerdem der Verkehrsminister der DVR Igor Andrienko, der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin
sowie Leiter von Behörden und Fachabteilungen teil.
Auf der Tagesordnung stand eine Reihe von Fragen: die Festlegung des Umfangs von ermäßigten Fahrten, die Erhöhung der Tarife für innerstädtische Linien, die Verringerung des Dokumentenaufwands für die Steuern und andere.
Nach Informationen des Verkehrsministers wurden 2017 auf den zwischenstädtischen Linien etwa 2,5 Mio. Passagiere befördert. Davon hatten etwa 720.000 Anspruch auf Ermäßigungen.
Ausgehend von diesen Zahlen schlägt das Ve
rkehrsministerium vor, eine Höchstzahl für die zwischenstädtischen Linien festzulegen – höchstens 20% der Passagiere im Bus können ermäßigt reisen.
Derzeit wird ein entsprechender Gesetzentwurf vorbereitet, dessen Ausarbeitung Alexandr Sachartschenko unter seine persönliche Kontrolle genommen hat.
„Der Mechanismus der Realisierung dieses Programms wird mit mir persönlich abgestimmt werden. Solche Entscheidungen müssen abgewogen und bedacht sein, um negative sozial bedeutsame Folgen zu verhindern“, sagte das Oberhaupt der DVR.
Ebenfalls wurde auf der Versammlung die akute Frage der Erhöhung der Tarife für die innerstädtischen Linien aufgeworfen. Insbesondere argumentierten die Transporteure mit der Notwendigkeit der Erhöhung der Tarife aufgrund der steigenden Benzin- und Dieselpreise, der erhöhten Amortisation der Technik und der höheren Kosten für Ersatzteile.
Unter anderem unterstrich das Staatsoberhaupt, dass die Höhe der Tarife im innerstädtischen Transport große soziale Bedeutung hat. Eine Kontrolle über die Preispolitik ist unter Berücksichtigung der Interessen sowohl der Transporteure als auch der Bürger notwendig.
Auf der Besprechung wurde eine Reihe von Vorschlägen für die Regelung der Funktion des innerstädtischen Verkehrssystems behandelt. Ausmaß und Fristen für die Erhöhung der Tarife werden nach einer gemeinsamen Ausarbeitung unter Beteiligung von Vertretern des Verkehrsministeriums, der Transporteure, der Administration des Oberhaupts der DVR und der Fachbehörden festgelegt.

vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von
Donezkij, Kalinowo, Logwinowo und Sokoloniki..
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schütznepanzerwaffe
n, Granatwerfern und Schusswaffen.


de.sputniknews.com:Nord Stream 2: Kiew sieht Gefahr für Westen
Deutschlands Beteiligung am Projekt „Nord Stream 2“ wird sowohl für die Ukraine als auch für ganz Westeuropa negative Folgen nach sich ziehen. Diese Meinung äußerte der ukrainische Vize-Minister für zeitweilig okkupierte Gebiete und vertriebene Personen Georgi Tuka gegenüber dem Fernsehsender ICTV.
Er erläuterte, obwohl der Westen ständig von einer Unterstützung Kiews spreche, baue Deutschland bei vollem Bewusstsein der „negativen Folgen“ „Nord Stream 2“
Laut ihm verstehen die Europäer nicht, dass die ganze „westliche Zivilisation“ in Gefahr schweben werde, wenn sie Grundprinzipien wie Menschenrechte oder den Respekt für international anerkannte Grenzen gegen „Business-Projekte“ tauschen würden.
Zuvor hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während seines Kiew-Besuchs die Ukraine dazu aufgerufen, die Position Berlins zum Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 nicht zu kritisieren.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 12. Juni 3:00 Uhr bis 13. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 9.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Werchnetorezkoje nishneje, Oserjanowka), Jasinowataja, Alexandrowka (Trudowskije), Dokutschajewsk, Besymennoje (Leninskoje, Kominternowo).
Am 12. Juni wurde durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje auf Dokutschajewsk eine zivile Einwohnerin, die Mitarbeiterin von „Woda Donbassa“ M.W. Fedorenko, geb. 1974, verletzt, als sie sich an ihrem Arbeitsplatz in der Lenin-Straße 61a befand.
Am 12. Juni um 21:00
Uhr wurde in Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Jasinowataja die zivile Einwohnerin N.N. Gaponowa, geb. 1984, wohnhaft Transportnaja-Straße 68 verletzt.
Am 12. Juni wurde
n durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Dokutschajewsk folgende Häuser beschädigt:
Lenin-Straße 98, 86, 82, 61a – jeweils Verglasung beschädigt:
Watutin-Straße 13, Wohnung 26 – Verglasung beschädigt;
Watutin-Straße 13, Wohnung 28 – Treffer auf den Balkon.
Am 12. Juni wurde in Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte eine Stromleitung in Kominternowo beschädigt, außerdem gibt es Zerstörungen an folgenden Häusern:
Kirow-Straße 1, 3 – jeweils Verglasung beschädigt;
Kirow-Straße 21 – Treffer auf das Dach.

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 120.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abge
feuerten Geschosse 58.


de.sputniknews.com:Poroschenko-Trump-Treffen von Lobby-Firma bezahlt – ukrainischer Diplomat
Der Ex-Mitarbeiter der ukrainischen Botschaft in Washington Andrej Telischenko erklärte im Interview mit dem Portal „strana.ua“, wie die Zusammenkunft zwischen dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und US-Präsident Donald Trump organisiert wurde.
Laut dem Diplomaten war das Meeting des ukrainischen Staatschefs mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen von der Lobby-Firma BGR veranstaltet und bezahlt worden. „Davor hatte (der Außenminister der Ukraine – Anm. d. Red.) Pawel Klimkin ein Foto mit Trump gemacht – das war auch offiziell von der BGR im Voraus bezahlt worden“, so Telischenko.
„In dieser Situation war die Botschaft nicht dabei“, fügte der Diplomat hinzu. Die Finanzquelle für die Veranstaltung der Sitzung gab er jedoch nicht preis. Telischenko dementierte Berichte, wonach die Zusammenkunft angeblich von Trumps Juristen Michael Cohen in die Wege geleitet worden sei, und erklärte, alles sei von der einflussreichen Lobby-Struktur BGR arrangiert worden.
„Die einzige Beziehung Cohens zur Ukraine ist die durch seine Ehefrau, die aus Charkow stammt“, fuhr der Diplomat fort.
Telischenko zufolge, habe es eine solche Situation – dass ein Treffen von zwei Staatschefs von der Botschaft organisiert worden sei – sogar zur Zeit von (dem ehemaligen ukrainischen Präsidenten – Anm. d. Red.) Janukowitsch nicht gegeben, als die Ukraine kühle Beziehungen zu den USA gehabt habe.
Der Diplomat verwies darauf, dass das Meeting von Poroschenko und Trump dem Protokoll nicht entsprochen hätte. „Bei einem offiziellen Besuch begleitet die First Lady den Präsidenten, und Trump hätte ihn persönlich vor dem Weißen Haus empfangen müssen, wie es bei Besuchen von anderen Staatsoberhäupter der Fall ist“, merkte Telischenko an.
Das Treffen zwischen Trump und Poroschenko hatte am 20 Juni 2017 stattgefunden. Kurz danach seien die ukrainischen Ermittlungen gegen Trumps ehemaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort überraschend beendet worden. Manafort ist einer der wichtigsten Angeklagten in der Untersuchung zur Russland-Affäre von Sonderermittler Robert Mueller.

de.sputniknews.com:EU-Kommission ruft zu Rettung der Ukraine vor Misserfolg auf
Der Vizepräsident der EU-Kommission Valdis Dombrovskis hat bei einer Plenardiskussion im EU-Parlament die Bedingung für die Bereitstellung einer weiteren Makrofinanzhilfe in der Höhe von knapp einer Milliarde Euro für die Ukraine genannt.
„Der Kampf gegen Korruption wird im Memorandum über das Verständnis, das zwischen der EU und der Ukraine für diese Makrofinanzhilfe vereinbart werden soll, im Zentrum der politischen Bedingungen stehen,“, sagte Dombrovskis.
Diese Finanzhilfe sei „strikt“ mit der Umsetzung der Reformen im Land verbunden.
„Risiko von Reformumkehrungen“
„Falls wir zögern oder der Ukraine den Rücken kehren, kann das Risiko von Reformumkehrungen sehr hoch sein“, sagte er weiter.
Die EU-Finanzhilfe sei für die ukrainische Wirtschaft von großer Bedeutung. Der Politiker verwies darauf, dass die Ukraine in den Jahren 2018 und 2019 noch viele Schulden zurückzahlen solle, was „eine schwere Belastung“ für den staatlichen Haushalt sei.
„Wir können nicht zulassen, dass die Ukraine scheitert“, fügte Dombrovskis hinzu.
IWF-Finanzhilfe für Kiew
Im Frühjahr 2015 wurde zwischen der EU und der Ukraine ein Memorandum zur Bereitstellung einer Makrofinanzhilfe in der Höhe von 1,8 Milliarden Euro unterzeichnet, die in drei Etappen zu je 600 Millionen Euro erfolgen sollte.
Dabei handelt es sich um Kredite, die für längere Zeiträume und unter wesentlich milderen Bedingungen gewährt werden als die IWF-Finanzhilfe.
Zuvor hatte der Leiter der EU-Mission in der Ukraine, Hugues Mingarelli, bekannt gegeben, dass die EU die geplante 600-Millionen-Euro-Tranche für Kiew gestoppt habe.
Der Grund für die EU-Absage seien vier Bedingungen, die Kiew nicht erfüllt habe: die Aufhebung des Ausfuhrverbots für Rundholz, der Start einer automatisierten Prüfung elektronischer Vermögenserklärungen von Beamten, die Verabschiedung des Gesetzes über das Kreditregister der Nationalbank der Ukraine und die Überprüfung wirtschaftlicher Eigentümer von Firmen. Insgesamt soll es 21 Forderungen gegeben haben.
Seit der Vereinbarung des EU-Hilfsprogramms für die Ukraine im Jahr 2015 erhielt Kiew insgesamt zwei Tranchen.

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR:
Heute Morgen um 10:40
Uhr haben unsere Einheiten im Gebiet von Showanka einen Schusswechsel zwischen Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte und des „Rechten Sektors“ festgestellt. Die Terroristen haben einander mit Schusswaffen beschossen. Informationen über verletzte Zivilisten und ukrainische Terroristen werden noch ermittelt. Es ist wichtig anzumerken, dass zu der Zeit im genannten Bezirk zwei Autos der IKRK anwesend waren. Sehr wahrscheinlich haben die ukrainischen Kämpfer die Provokation speziell organisiert, um die Beobachter des IKRK einzuschüchtern und die Streitkräfte der DVR zu diskreditieren. Wir schließen auch nicht aus, dass dies innere Auseinandersetzungen zwischen den ukrainischen Besatzern sein könnten, deren Zeugen die internationalen Beobachter wurden.


de.sputniknews.com:Kreml nimmt zu Trump-Kim-Treffen Stellung
Das Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un trägt zur Entspannung auf der Halbinsel bei und entschärft die Situation. Dies äußerte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.
„Die Ergebnisse dieser Zusammenkunft werden noch substantivisch analysiert werden, aber die Tatsache, dass dieses Treffen stattgefunden hat und ein unmittelbarer Dialog gestartet worden ist, ist nur zu begrüßen. Zweifellos tragen solche Meetings trotz ihrer Ergebnisse zur Entspannung auf der Halbinsel bei und entschärfen die kritische Situation, die vor einigen Monaten vorherrschte…“, sagte Peskow.
Er betonte dabei, dass es nicht richtig wäre, bei derart ,schwierigen Geschichtenʻ auf eine gleichzeitige Lösung von einem eingewurzelten Problemkomplex zu hoffen. Aber der Fakt des Treffens bestätigt ihm zufolge die Berechtigkeit der russischen Seite und des russischen Präsidenten, Wladimir Putin. Dieser habe zuvor geäußert, dass es bei der Regelung der Krise auf der Koreanischen Halbinsel keine weitere Alternative für die diplomatischen Methoden gebe und der direkte Dialog der einzige mögliche Weg sei.
Am 12. Juni sind Donald Trump und Kim Jong Un in Singapur zum ersten Gipfeltreffen in der Geschichte der Länder zusammengekommen. Die bilateralen Beziehungen waren besonders im letzten Jahr mehr als angespannt. Noch im Jahr 2017 hatten Trump und Kim gegenseitig mit Kriegshandlungen gedroht.
Nach der Zusammenkunft unterzeichneten die beiden Seiten ein Dokument, in dem Washington Pjöngjang Sicherheitsgarantien zusagte.

de.sputniknews.com:Syrien: Waffenversteck von Kämpfern in Homs entdeckt – Versöhnungszentrum
Militärs haben ein Versteck mit Munition und Waffen in der syrischen Provinz Homs gefunden, wie das russische Versöhnungszentrum in Syrien meldete.
„Eine gelenkte Panzerrakete, drei reaktive Panzerminen, 52 leichte Panzerbüchsen und über 8500 Munitionsstücke unterschiedlichen Typs wurden beschlagnahmt und den syrischen Regierungstruppen übergeben“, hieß es in der offiziellen Mitteilung.
Das Versteck soll im östlichen Teil der Ortschaft Umm Sharshuh in der Provinz Homs entdeckt worden sein.
Zuvor war berichtet worden, dass syrische Truppen, unterstützt von russischen Luftstreitkräften, einen Durchbruch der Terrorkämpfer im Süden der Provinz Homs verhindert hätten.

Nachmittags:

dnr-online.ru: Vertreter des Bauministeriums haben den Beginn der Wiederaufbauarbeiten zur Beseitigung der Folgen des Orkans in Gorlowka kontrolliert.
„Aus der ganzen Republik wurden Baubrigaden geholt. An die Objekten arbeiten mehr als 100 Personen. Material ist in vollem Umfang vorhanden. Der Bauprozess hat begonnen. Wir hoffen, in kurzer Zeit alle Zerstörungen durch den Orkan beseitigen zu können“, teilte der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez mit.
Am 6. Juni gab es in Gorlowka einen Notfall. Ein Orkan deckte mehr als 3000 Quadratmeter Dächer ab. Mehr als 40 Häuser wurden beschädigt.

Ukrinform.ua: Präsident Poroschenko zum 4. Jahrestag der Befreiung von Mariupol: Wir werden besetze Gebiete zurückholen.
Präsident Petro Poroschenko ist überzeugt, dass die Ukraine alle besetzen Gebiete zurückholen wird.
Das schrieb er auf seiner Facebook-Seite anlässlich des 4. Jahrestages der Befreiung der Stadt Mariupol. „Ich bin überzeugt, dass wir bestimmt Frieden schaffen und alle besetzen Gebiete in die Ukraine zurückholen werden“, so der Staatschef.
Die ukrainischen Kräfte hatten die Stadt am 13. Juni 2014 von prorussischen Besatzern befreit. Diese besetzten Mitte April den Stadtrat und nach dem Sturm der Polizeizentrale brachten sie am 9. Mai Mariupol unter ihre Kontrolle.
An der Befreiungsoperation beteiligten sich 150 Soldaten des Bataillons „Asow“, zwei Kompanien des Bataillons „Dnipro“, zwei Kompanien der Nationalgarde sowie andere Kräfte.

de.sputniknews.com:MH17-Abschuss: Niederlande haben über Gerichtsprozess abgestimmt
Niederländische Abgeordnete haben im Zusammenhang mit dem Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine über der Ostukraine ein Abkommen mit Kiew gebilligt. Demzufolge soll das mögliche Gerichtsverfahren zu diesem Fall in den Niederlanden stattfinden, meldet die Agentur France Press.
Über das Dokument wurde am Dienstag abgestimmt. Der Gerichtsprozess gegen mögliche Angeklagte finde höchstwahrscheinlich in Den Haag statt, so die Agentur. Eine Gerichtssitzung dürfe auch per Videokonferenz durchgeführt werden. Die Gefängnisstrafe könne in der Ukraine verbüßt werden, falls Verurteilte nicht in die Niederlande ausgeliefert werden können.
Das Abkommen hatten der niederländische Justizminister, Stef Blok, und sein ukrainischer Amtskollege, Pawel Petrenko, im Juli 2017 unterzeichnet.
MH17-Absturz
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli 2014 im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen warfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben.
Weil die meisten Opfer Niederländer waren, übernahm die Niederlande die Leitung der Untersuchung. Doch noch vor Beginn der Ermittlungen hatten viele Kiewer und westliche Politiker die ostukrainischen Volksmilizen schon für den mutmaßlichen Abschuss verantwortlich gemacht und Russland eine Verwicklung vorgeworfen.
Nach Erkenntnissen des internationalen Ermittlungsteams JIT (Niederlande, Australien, Ukraine, Belgien, Malaysia), die seit 2014 die Katastrophe untersuchen, wurde die Maschine mit einer Boden-Luft-Rakete der Baureihe Buk abgeschossen.
Das JIT veröffentlichte unlängst einen neuen Bericht, laut dem die Rakete aus einem von den Volksmilizen kontrollierten Gebiet abgefeuert wurde. Sie soll aus Russland dorthin gebracht worden sein. Diese Angaben widersprechen jedoch den Ergebnissen von mehr als 100 Feldexperimenten des Buk-Herstellers Almaz-Antey, der im Rahmen eigener Untersuchungen sogar ein abgemustertes Flugzeug mit einer Rakete zerstört hat.
Der Rüstungskonzern warf den Ermittlern vor, wichtige technische Daten der Rakete ignoriert und ihre Schlussfolgerung an eine bereits vorgefertigte Meinung angepasst zu haben.
Auch die Regierung in Moskau weist diese Schlussfolgerungen der Ermittler als voreingenommen zurück. Sie kritisiert unter anderem, dass die Ukraine die Towergespräche und die USA ihre Radardaten vom Tag der Katastrophe geheim halten. Russland hingegen hat alle seine Daten zur Verfügung gestellt.
Die Ermittlungen laufen inzwischen weiter.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Streitkräfte der DVR zur Lage für den 13. Juni 2018
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die
Zahl der Beschüsse auf das Territorium der Republik vergrößert. Es wurden schwere Waffen verwendet, deren Vorhandensein ein weiteres Mal die Weigerung der ukrainischen Seite, die erreichten Vereinbarungen einzuhalten, bestätigt.
Die größte Feueraktivität wurde in Richtung Mariupol festgestellt. Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade haben zweimal Leninskoje beschossen und dabei 19 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen. Auf Kominternowo hat der Gegner mit schwerer Artillerie und Mörsern geschossen und sechs Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm und zehn Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen. In der Folge dieses Beschusses wurden drei Häuser zerstört oder beschädigt, bei einem von ihnen wurden ein direkter Treffer festgestellt. Außerdem wurde eine Stromleitung beschädigt, in der Folge wurde die Stromversorgung von Kominternowo unterbrochen.
In Richtung Donezk haben ukrainischen Kämpfer Dokutschajewsk, Werchnetorezkoje (nishneje), Jasinowataja und Trudowskije beschossen. Dabei hat der Gegner aktiv verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrige, verwendet.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Kämpfer Oserjanowka mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden
neun Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Leider
starb bei der Verteidigung der Republik ein Soldat.
Einer der hauptsächlichen Spezialisten für den Mord an schutzlosen Menschen und für die Einschüchterung friedlicher Menschen, der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade der Kriegsverbrecher Klotschkow hat gestern ein weiteres Verbrechen begangen. Ihm unterstellte Kämpfer haben auf seinen Befehl gestern einen zielgerichteten Beschuss von Dokutschajewsk vorgenommen, in der Folge erlitt eine Mitarbeiterin des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“, geb. 1974 zahlreiche Verletzungen, als sich sich in einem Büro des Verwaltungsgebäudes befand. Außerdem wurden sechs Häuser in der Lenin- und der Watutin-Straße beschädigt.
Die ukrainischen Kämpfer haben eine wahre Jagd auf die Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ organisiert, die unter Einsatz ihres Lebens die Bevölkerung mit Wasser versorgen. Hauptsächlich haben die Besatzer die Mitarbeiter der Donezker Filterstation terrorisiert, jetzt sind sie bis zu den kommunalen Arbeiten von Dokutschajewsk gekommen.
Dies ist bei weitem nicht der erste Fall eines schweren Verbrechens der Kämpfer unter der Führung Klotschkows. Ich erinnere daran, dass sie auf ihrem blutigen Konto den Mord an Ärzten und einem Verletzten, die Vernichtung eines Krankenwagens und eines zivilen Autos, das den Menschen Brot lieferte, haben. Vor einigen Tagen haben die Besatzer Klotschkows
auch Dokutschajewsk beschossen, in der Folge wurden in der Proletarskaja-Straße Häuser beschädigt und ihre Stromversorgung unterbrochen und eine Gasleitung durchschlagen.
Ein weiterer ukrainischen Kämpfer, der vor kurzem zum Kommandeur der 56. Panzergrenadierbrigade ernannte Iwanow, erringt den zweiten Tag hintereinander „große Siege“ im Kampf gegen friedliche Bürger. Ich erinnere daran, dass am 11. Juni Iwanow unterstellte Kämpfer auf seinen verbrecherischen Befehl hin Arbeiter, die ein Gebäude in Donezk in der Sofijskaja-Straße 13 reparierten, beschossen. Gestern wurde auf Befehl von Iwanow Jasinowataja beschossen, in der Folge wurde eine friedliche Einwohnerin, geb. 1984, verletzt.
Zu allen Verbrechen, einschließlich des gestrigen, hat die Generalstaatsanwaltschaft der Republik Strafverfahren aufgenommen. Denke Sie daran, Terroristen in Uniform, alle Ihre Verbrechen gegen friedliche Menschen werden erfasst und niemand wird der Verantwortung für seine Taten entgehen! Bislang genießen Sie Freiheit, alles hat seine Zeit. Bislang werden Sie als Helden angesehen. Wenn Ihre Herren Sie mit „Kind und Kegel“ aufgeben, werden alle Mörder und ihre Komplizen auf der Anklagebank sitzen.
Interessant ist die Tatsache, dass der Anführer der ukrainischen Besatzungskräfte im Donbass, der Kriegsverbrecher Najew, bereits begriffen hat, dass er früher oder später für seine Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden wird. Im Zusammenhang damit hat er das Recht, Entscheidungen über Beschüsse von Ortschaften und Objekten der zivilen Infrastruktur zu treffen, an seine Untergebenen, die Brigadekommandeure übertragen. Er hofft darauf, dass wenn er sich vor dem Gesetz verantworten muss, es ihm gelingen wird, seine Schuld auf andere abzuwälzen. Vergebens! Die Schuld eines jeden wird bewiesen werden!
Gesondert gehen wir auf die Verzerrungen der Mitteilung des sogenannten Ministeriums für Fragen der nicht von Kiew kontrollierten Territorien über die Zerstörung des beschädigten Damms der Phenolfabrik im von der Ukraine kontrollierten Dsershinsk (bei Gorlowka) durch ukrainische Massenmedien ein.
Das Ministerium selbst hat mitgeteilt, dass der Damm seit 2014 aufgrund der Kämpfe in dem Gebiet beschädigt ist. Damit hat es faktisch bestätigt, dass dies durch die Schuld der ukrainischen Seite erfolgt ist, weil damals nur die von Kiew kontrollierten Besatzungstruppen Artillerie und Panzer verwendet haben. Außerdem wird in der Mitteilung unterstrichen, dass die ukrainischen Behörden von 2014 bis 2018 keinerlei Anstrengungen unternommen haben, einen Teil der chemischen Abfälle, die derzeit an eine kritische Marke geraten, zu entsorgen.
Die ukrainischen Behörden versuchen jetzt, die Verantwortung insbesondere für ihre Verbrechen und ihre Verantwortungslosigkeit anderen zuschieben und den Beschuss des Dammes der Phenolfabrik durch Artillerie der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2014 und ihre verbrecherische Untätigkeit bei der Entsorgung der chemischen Abfälle von 2014 bis 2018 zu verheimlichen.

Es ist wichtig anzumerken, dass nach der erheblichen Verzerrung des Inhalts der Mitteilung durch ukrainische Massenmedien der ursprüngliche Tweet gelöscht wurde. Allem Anschein nach, um die ukrainischen Massenmedien, die jetzt die Streitkräfte der DVR der Beschädigung des Dammes beschuldigen, nicht zu entlarven.
„Der Damm der Phenolfabrik befindet sich seit 2014 aufgrund der Kämpfe in einem beschädigten Zustand. Seit dieser Zeit wurden keinerlei neuen Schäden festgestellt. Wir merken an, dass die Frage des Zustands des Objekts sich wegen seiner Wichtigkeit für die Region immer unter besondere Kontrolle befand“, sagte der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Generalmajor Ruslan Jakubow.
Wir sind überzeugt, dass die Falschmeldung über verlogene ukrainischen Massenmedien Anzeichen für die Vorbereitung einer sehr harten Provokationen gegen die gesamte friedliche Bevölkerung der Region durch das verbrecherische oligarchische Regime Poroschenko beinhaltet.
Nach unseren Informationen ist es Najew und Shebriwskij nicht gelungen, eine humanitäre Katastrophe durch den Stopp der Donezker Filterstation in der Folge zielgerichteter Beschüsse von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus zu schaffen. Es war geplant, das Kommando der Streitkräfte der DVR zu einer Aktivierung der Kämpfe zu ihrer Befreiung zu zwingen, um dann die Republik zu beschuldigen. Unter Vermittlung der OSZE-Mission und insbesondere von Alexander Hug ist es gelungen, die Station wieder in Betrieb zu nehmen und die ukrainischen Streitkräfte zu zwingen, die zuvor erreichte Vereinbarung über die Einstellung des Feuers im Gebiet der der DFS wieder einzuhalten. In diesem Zusammenhang wurde aufgrund seines Scheiterns an dieser Aufgabe und einer Reihe anderer der Leiter der Donezker militärisch-zivilen Verwaltung Shebriwskij seines Amtes enthoben, auch wenn so getan wurde, als habe er das Amt auf eigenen Wunsch niedergelegt. Jetzt wurde eine Blankovollmacht in die Hände Najews gelegt, der eine blutige Provokation gegen die friedliche Bevölkerung der Region verwirklichen kann, indem er den Damm der Phenolfabrik im von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Dsershinsk (bei Gorlowka) zerstört. Wir hoffen, dass Kiew nicht zu einem solchen Wahnsinn übergeht und den unter seiner Kontrolle stehenden üblen Heerführer Najew stoppen wird.
Außerdem rufen wir die internationalen Organisationen auf, das Problem um den Damm der Phenolfabrik unter Kontrolle zu nehmen, um Kiew daran zu hindern, ihn für seine politischen und militärischen Ziel gegen die einheimische Bevölkerung des Donezker Lands zu nutzen.
Und zum Abschluss: unsere Aufklärung hat Informationen erhalten, dass das Kommando der „OOS“ die Aufgabe gestellt hat, entlang der Kontaktlinie auf Seiten der Ukraine im Verantwortungsbereich der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte (Konstantinowka-Dsershinsk-Majorsk-Sajzewo)
mobile Gruppen für elektronische Kriegsführung einzurichten, um die Kommunikations- und Leitungskanäle für Drohnen der OSZE-Mission zu stören, um die Beobachtung der Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte und deren Verstöße bei der Stationierung schwerer Waffen zu erschweren.

de.sputniknews.com:„Ganz konkret“ – Peskow kommentiert Putins Antwort auf Donbass-Frage
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in der jüngsten Live-Fragerunde die Frage des Schriftstellers Sachar Prilepin über die Lage im Donbass ganz konkret beantwortet, wie am Mittwoch der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte.
Der Schriftsteller Sachar Prilepin sprach kürzlich als Berater des Chefs der selbsterklärten Republik Donezk seine Befürchtungen bezüglich der Situation in der Ukraine aus.
Ihm zufolge könnte die ukrainische Armee die Fußball-WM 2018 ausnutzen und aktive Kampfhandlungen im Donbass eröffnen. Putin wiederum betonte, er hoffe, dass es nicht zu solchen Provokationen kommen würde. Falls dies passiere, würde es aus seiner Sicht „sehr schwere Folgen für die ukrainische Staatlichkeit im Ganzen“ haben.
„Putin redet ganz klar und sagt genau das, was er meint. Was hier verlautbart wird, ist ganz konkret. Die Frage von Sachar Prilepin war, was passieren würde, wenn die Ukraine die Fußball-WM 2018 ausnutzen und entscheiden würde, dem Donbass einen Schlag zu versetzen, um wieder einen Krieg mit Blut und Brudermord zu entfesseln. Präsident Putin antwortete sehr eindeutig“, sagte Peskow.
Die Fußball-Weltmeisterschaft findet vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in elf russischen Städten statt: Moskau, Kaliningrad, St. Petersburg, Kasan, Wolgograd, Nischni Nowgorod, Samara, Saransk, Rostow am Don, Sotschi und Jekaterinburg.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinwo, Sokolniki, Logwinowo und Donezkij.
Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte von den Minsker Vereinbarungen verbotene 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Antipanzergranatwerfer und großkalibrige Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 70 Geschosse abgefeuert. Geschossen wurde von den Positionen der 53. und der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte unter dem Kommando der Verbrecher Grusewitsch und Tatus.
Im Ergebnis von Beschuss durch die ukrainischen Straftruppen auf Doenzkij wurden drei private Häuser beschädigt. Außerdem ist 100 m von der Mittelschule entfernt ein 122mm-Artilleriegeschoss detoniert, das von den Kiewer Straftruppen aus dem Gebiet von Nowotoschkowskoje abgefeuert wurde. Nur durch glücklichen Zufall konnten Opfer vermieden werden.
Wir wenden uns an die Vertreter der OSZE-Mission mit der Forderung, die rechtswidrigen Handlungen der ukrainischen Seite festzuhalten und von ihr eine strenge Einhaltung der Minsker Vereinbarungen zu erreichen.
Außerdem will ich hinzufügen, dass alle gesammelten Beweismittel für die verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Regierung gesammelt und dem Material für die Strafverfahren bezüglich der Verbrechen der Ukraine gegen das Volk des Donbass hinzugefügt werden.
Der Gegner konzentriert weiter Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie. Nach uns vorliegenden Informationen ist im Verantwortungsbereich der 53. mechanisierten Brigade in Nowotoschkowka eine Kolonne Technik des Gegners aus zwei Lastwagen mit Personal und Munition und einem Schützenpanzer eingetroffen.
Im Verantwortungsbereich der 14. Brigade im Gebiet von Solotoje wurde die Lieferung von Munition in das Raketenartilleriewaffenlager bemerkt.
So füllt die ukrainische Militärführung ihre Vorräte an Munition auf, um provokative Aktivitäten gegen die Volksmiliz der LVR und Beschießungen des Territoriums der Republik durchführen zu können.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gibt es Fälle nicht kampfbedingter Verluste, die dadurch auftreten, dass das Personal auf eigene Minensperren gerät…. (Es folgen drei Fälle mit genauer Beschreibung, Anm. d. Übers.)
Im Zusammenhang mit den sich häufenden Fällen, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte auf eigene Minensperren geraten, hat das Kommando der „OOS“ den Kommandeuren der unterstellten Verbände und Truppenteile die Anweisung gegeben, Maßnahmen zur Detaillierung der Karten der Minenfelder und zur Optimierung der Lage der technischen Sperren durchzuführen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Maßnahmen auch im Rahmen der Entscheidung über eine Aktivierung der Vorbereitung der ukrainischen Truppen zu Angriffsaktionen in einzelnen Gebieten durchgeführt werden.
Eine weitere Ursache für den Tod ukrainischer Strafsoldaten sind Konflikte unter den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte.
Nach Informationen unserer Aufklärung gab es gestern zwischen 9 und 10 Uhr Mörserschüsse im Gebiet von Popasnaja zwischen den Positionen der 4. und 5. Kompanie der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Es wurde mit 82mm-Mörsern geschossen. In Folge dieses Konflikts betrugen die Verluste auf beiden Seiten insgesamt vier Personen: ein Toter, drei mit Splitterverletzungen. Außerdem wurde durch einen direkten Treffer eines Mörsergeschosses ein T-72-Panzer beschädigt, der sich getarnt unweit der Positionen der 5. Kompanie befand.
Der kürzlich ernannte Kommandeur der 14. Brigade Oberst Wojtschenko befahl, die Information über diesen Vorfall gegenüber der übergeordneten Führung geheim zu halten und bezüglich des Toten und der Verletzten die Volksmiliz der LVR zu beschuldigen.
Solche Handlungen zeugen von dem gleichgültigen Verhältnis des kommandierenden Personals der ukrainischen Streitkräfte gegenüber ihren Untergebenen. Eine solche Lage der Dinge ist praktisch in allen Einheiten und Truppenteilen der operativ-taktischen Gruppierung „Luhansk“, deren Kommandeur Generalmajor Krawtschenko ist, zu bemerken.

de.sputniknews.com:Bis zu einer Milliarde Euro: EU-Parlament genehmigt weitere Finanzhilfe für Ukraine
Das EU-Parlament hat in einer Plenarsitzung am Mittwoch ein weiteres Paket von Makrofinanzhilfe für die Ukraine in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro genehmigt.
Am Mittwoch hat eine entsprechende Abstimmung stattgefunden. Mit einer überwiegenden Mehrheit wurde beschlossen, dass die Ukraine eine weitere Makrofinanzhilfe erhält.
Zuvor hatte eine mit der Situation vertraute Quelle gemeldet, dass eine endgültige Entscheidung über die Unterzeichnung eines Finanzhilfe-Pakets von den EU-Behörden erst im Juli erwartet werde. Danach werde man eine Genehmigung der Ukraine und der EU für das Memorandum über das Verständnis benötigen. Darin sollen Maßnahmen und Reformen festgelegt werden, die die ukrainischen Behörden für den Erhalt von Krediten im Rahmen dieses Programms treffen müssen.
Mitte Mai war berichtet worden, dass die EU eine weitere Finanzhilfe für die Ukraine in der Gesamthöhe von bis zu einer Milliarde Euro bereitstellen wolle. Die Zahlung soll für den Zeitraum von zweieinhalb Jahren gelten.
Dies wird die dritte EU-Makrofinanzhilfe für die Ukraine seit 2014 sein. Seither soll Kiew im Rahmen dieser Programme circa 2,8 Milliarden von der EU erhalten haben.

de.sputniknews.com:Ukraine: Naftogaz droht mit Gassperre in rund 130 Besiedlungspunkten
Der ukrainische Energiekonzern Naftogaz kann laut seinem Chef Andrej Kobolew die Gasversorgung in 129 Besiedlungspunkten des Landes stoppen, sollte die Regulierungsbehörde die Netzentgelte für die Gaslieferung nicht erhöhen.
Kobolew richtete vor kurzem einen Brief an den ukrainischen Regierungschef, Wladimir Groisman, wie die ukrainischen Staatsmedien übereinstimmend berichten. Im Schreiben soll stehen, dass die Nationale Kommission für die Regulierung der Energie- und Dienstleistungsmärkte die Erhöhung der Gaspreise abgelehnt und sich geweigert hätte, die derzeit geltenden Tarife mit Netznutzungsentgelten zu ergänzen.
„Die aktuelle Situation treibt uns zur Ergreifung von Maßnahmen. Wir müssen nun Teile des eigenen Gasversorgungssystems einfrieren, um die illegale Nutzung des Konzern-Eigentums zu unterbinden“, heißt es in der Erklärung.
Naftogaz will laut Kobolew die gleiche Zahlung für den Betrieb seiner Gasnetze wie der Staat erhalten.
Naftogaz hatte zuvor nach eigenen Angaben bei dem schwedischen Gericht beantragt, die Anteile von Gazprom an dessen niederländischen Tochtergesellschaften beschlagnahmen lassen zu dürfen. Dem Antrag sei stattgegeben worden.
Außerdem sollen die Anteile an den Pipeline-Projekten Nord Stream AG und Nord Stream 2 AG des russischen Staatskonzerns eingefroren werden, so Naftogaz.
Ende Mai hatte Gazprom bestätigt, dass Naftogaz Aktivitäten zur Zwangseintreibung der notwendigen Summe unternimmt.

Dnr-online.ru: In der Republik fand ein weiterer Test des Raketensystems „Sneshnika“ aus der Produktion des militärisch-industriellen Komplexes der DVR statt.
„Das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko hat den Raketenkomplex „Sneshnika“ genannt. Die Schüsse der ersten produzierten Raketen waren weiß, und als wir sie auf Fotos dem Republikoberhaupt gezeigt haben, sah er sie an und sagte: „Weiß, wie Schneeflocken“. Daher kommt der Name des Raketengeschützes.
Die Tests verliefen erfolgreich. Die Charakteristika, die nötig sind, haben wir festgelegt, jetzt werden die Ingenieure arbeiten. Der Raketenkomplex wurde zur Erfüllung bestimmter Aufgaben entwickelt – in eine Tiefe bis zu 10 km. Das ist die erste bzw. zweite Verteidigungslinie des Gegners. Ein Schuss löst bezüglich der Kapazität die Aufgaben eines ganzen Truppenteils an einem Tag“, berichtete der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Alexandr Timofejew.
Der Kommandeur der Testgruppe Alexandr Schirko merkte an, dass die Arbeit zur Entwicklung des Raketenkomplexes lange Zeit dauerte.
„Es war schwer den Komplex zu entwickeln. Zuerst war das ein einfaches System, dann wurde beschlossen es zu erweitern und die Kapazität zu erhöhen. Für die Bedienung des Raketenkomplexes sind zwei Personen notwendig“, berichtete Alexandr Schirko.

de.sputniknews.com:Blackout auf Krim: Großstädte teilweise ohne Strom
Auf der russischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat es ein teilweises Blackout gegeben. In den Großstädten Simferopol und Sewastopol ist in zahlreichen Stadtbezirken der Strom ausgefallen. Zahlreiche Infrastrukturobjekte sind auf Notfall-Generatoren umgestiegen.
Nach Medienberichten ist die Innenstadt der Hafenstadt Sewastopol auf der Krim ohne Strom.
Banken und Bankautomaten funktionieren nicht, zahlreiche Einkaufszentren und Wohnhäuser müssen ohne Licht auskommen.
Durch den Stromausfall soll auch das Funknetz nur teilweise funktionieren.
Mittlerweile hat das russische Energieministerium den vermuteten Grund für den Energieausfall genannt.
Es habe einen Unfall an der Unterstation „Taman“ in Südrussland gegeben.
Mittlerweile sei jedoch die Schadensursache festgestellt worden. Es werde an der Behebung gearbeitet.
Nach neusten Angaben ist der Schaden nun größtenteils behoben. Objekte, die zuvor ohne Strom geblieben sind, würden nun nach und nach wieder an das Stromnetz angeschlossen werden.
In den nächsten Stunden werde die Stromversorgung in allen betroffenen Stadtbezirken komplett wiederhergestellt sein, so das russische Energieministerium.

 

Ukrinform.ua: Europarlament genehmigt Finanzhilfe für Ukraine.
Das europäische Parlament hat eine Finanzhilfe in Höhe von einer Milliarde Euro im Rahmen eines Programms für makroökonomische Hilfe für die Ukraine genehmigt.
Für diese Entscheidung votierten am Mittwoch 527 Europaabgeordnete. 124 waren dagegen und 29 enthielten sich, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform aus Straßbourg. Damit stimmte das Europaparlament dem Vorschlag der Europäischen Kommission zu.
Die EU knüpft die Finanzhilfe an Fortschritte der Ukraine bei der Korruptionsbekämpfung. Es geht vor allem um ein automatisches System zur Prüfung der e-Deklarationen von Staatsbeamten, die Einrichtung des Antikorruptionsgerichts.
Die Europäische Kommission hatte Anfang März das neue (vierte) Programm für makroökonomische Hilfe für die Ukraine eingeleitet. Ziele des Programms sind Stabilisierung der Wirtschaft und Umsetzung von Reformen.


de.sputniknews.com:Poroschenko dankt „Freunden der Ukraine“ für neues Geld aus Westen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sich bei den „Freunden“ seines Landes für den jüngsten Zuschuss bedankt.
„Ich bin allen Freunden der Ukraine im Europäischen Parlament und den europäischen Institutionen für die einheitliche Unterstützung der Ukraine dankbar!“, schrieb Poroschenko auf Facebook.
Dies sei ein weiterer Beweis für den erheblichen Fortschritt auf dem Weg der Reformen, so der ukrainische Staatschef weiter.
„Ich freue mich auf die rasche Verabschiedung der endgültigen Entscheidung des EU-Rates“.
Am Mittwoch hat das EU-Parlament ein weiteres Makrofinanzhilfe-Paket für die Ukraine in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro genehmigt.

Dnr-online.ru: Der gesellschaftliche Stab für die frontnahen Gebiete bei der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ hat mit Unterstützung der Streitkräfte der DVR humanitäre Hilfe in das frontnahe Gorlowka geliefert.
„Heute haben wir uns mit Einwohnern von Gorlowka unterhalten, die durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte verletzt wurden, sowie mit Übersiedlern aus Tschigari, die von dort nur mit dem geflohen sind, was sie tragen konnten. Sie haben ein weiteres Mal die Information bestätigt, dass die ukrainischen Streitkräfte zielgerichtet Menschen vertrieben haben, und die Häuser derer, die nicht gehen wollten, wurden in Brand gesetzt“, sagte die Leiterin des Stabs Jekaterina Martjanowa.
Die Situation, in der sich die Einwohner von Tschigari befinden, nannte die Leiterin des Stabs eine weitere Bestätigung dessen, dass im Donbass ein Genozid am Volk von Seiten der Regierung der Ukraine stattfindet.
„In den humanitären Paketen sind Konserven, Grieß und Gegenstände des dringenden täglichen Bedarfs. Was die Flüchtlinge aus Tschigari betrifft, so haben wir ihre Probleme gehört, wir werden helfen“, fügte der Abgeordnete des Volkssowjets Alexandr Bykardorow hinzu.

de.sputniknews.com: „Politische Torheit” – Russlands Außenministerium über neue US-Sanktionen.
Neue US-Sanktionen gegen das russische Unternehmen „Sowfracht“, das angeblich Flugbenzin an die russischen Luft- und Weltraumkräfte in Syrien geliefert hat, haben keinen Sinn. Dies teilte Russlands Außenministerium am Mittwoch mit.
Washington hat erneut seine „politische Torheit“ gezeigt, als es die russische Aktiengesellschaft „Sowfracht“ wegen Stromlieferungen nach Syrien beschuldigte, hieß es aus russischen Diplomatie-Kreisen.
Mit diesem Strom sollten nach Angaben des Außenministeriums die Divisionen der russischen Luft- und Weltraumkräfte versorgt werden, die gegen terroristische Gruppierungen in Syrien kämpfen.
„Die neue antirussische Aktion ist ein weiterer Beweis dafür, dass die USA, die durch eigene Unterstützung der afghanischen Mudschaheddin für die Entstehung der Al-Qaida gesorgt hatten, wollen nie aus der Geschichte lernen und, wie schon erwähnt, den Feind nicht dort suchen wo er wirklich ist”, so die Behörde.
Zuvor hatte das US-Justizministerium eine Anklage gegen mehrere Mitarbeiter von „Sowfracht“ wegen angeblicher Flugbenzin-Lieferungen nach Syrien erhoben.
Russlands Außenministerium hatte Mitte April erklärt, dass die Sanktionen der USA und der EU den Wiederaufbau der syrischen Infrastruktur behindern würden.

Ukrinform.ua: Freilassung von Häftlingen: Ukrainische Diaspora startet Medienkampagne RedCard4Putin.
Eine Koalition der ukrainischen Verbände im Ausland hat eine globale Medienkampagne RedCard4Putin (Rote Karte für Putin) gestartet. Ziel der Kampagne ist die Freilassung ukrainischer Häftlinge, die in Russland inhaftiert sind.
Die Koalition für Menschenrechte gab den Start am Mittwoch in Kiew bekannt. Mit der Aktion wolle die Koalition Druck auf Russland als Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft ausüben und die Freilassung von 70 Ukrainern, ein Ende der Aggression gegen die Ukraine, der Menschenrechtsverletzungen, der Versuche, die Weltordnung zu zerstören, fordern, sagte Leiter der Koalition für Menschenrechte und Vizepräsident Weltkongresses der Ukrainer Pawlo Grod auf einer Pressekonferenz.
Die Kampagne wird laut Grod ein Monat dauern. Während dieser Zeit werden „Rote Karten“ für das Putinsche Regime vergeben, analytische Materialien über Verbrechen des Kremls in der Ukraine und im Westen veröffentlicht. „Die Besetzung der Krim, der Krieg in der Ostukraine, der Giftanschlag in Großbritannien, der Abschuss von MH17 sind nur ein Teil der bekannten Verbrechen des Regimes Putins gegen die Menschlichkeit“, so Grod.
Neben dem Weltkongress der Ukrainer nehmen an der Koalition für Menschenrechte die ukrainischen Verbände aus den USA, Kanada, Australien, Großbritannien, Zentral- und Osteuropa teil.

Abends:

novorosinform.org: Die Energieversorgung auf der Krim ist vollständig wiederhergestellt.
Die Stromversorgung der Krim wurde vollständig wiederhergestellt. Dies wurde durch den Pressedienst von Krimenergo mitgeteilt.
Nach Angaben des Unternehmens gab hatten infolge des Unfalls in der Umspannstation Taman zeitweise etwa 2,5 Millionen Menschen keinen Strom.
„Die schrittweise Anschaltung der Verbraucher erfolgte ab 15:55 Uhr auf Befehl des Disponenten der regionalen Versandbehörde des Schwarzen Meeres (CHRDU). Ab 17:22 Uhr war die Energieversorgung der Verbraucher vollständig wiederhergestellt „, berichtete Krimenergo.
Der Grund for den Stromausfall auf der Krim war eine Betriebsstörung im Umspannwerk „Taman“…

 

Standard

Presseschau vom 12.06.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Ukraine-Regelung auf Ministerebene: Normandie-Vier trifft sich in Berlin
Die Außenminister des sogenannten „Normandie-Quartetts“ (Russland, Deutschland, Frankreich und die Ukraine) kommen am 11. Juni in Berlin zu einem Treffen zusammen. Von Moskauer Seite werden die Verhandlungen vom Chef des russischen Außenamtes, Sergej Lawrow, geführt.
Neben Lawrow setzen sich seine Amtskollegen Heiko Maas (Deutschland), Jean-Yves Le Drian (Frankreich) und Pawlo Klimkin (Ukraine) an den Verhandlungstisch. Das Treffen findet 16 Monate nach der letzten derartigen diplomatischen Initiative statt. Im Februar 2018 war in München eine neue Verhandlungsrunde geplant. Der damalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel musste sich aber mit der Freilassung des Journalisten Deniz Yücel aus türkischer Haft befassen.
Moskau besteht darauf, dass eine Übereinkunft über die Truppenentflechtung in der Staniza Luhanska gefunden sowie die „Steinmeier-Formel“ schriftlich festgehalten werden soll. Sonst wäre das Treffen sinnlos.‘
Die Formel, die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vorgeschlagen wurde, sieht das zeitweilige Inkrafttreten des Gesetzes über einen Sonderstatus für die Volksrepubliken Lugansk und Donezk am Tag der Wahlen und das dauerhafte Inkrafttreten des Gesetzes nach der Veröffentlichung eines OSZE-Berichts zu den Wahlen vor.
Ein anderes wichtiges Verhandlungsthema ist ein möglicher UN-Blauhelmeinsatz im Donbass. Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, er unterstütze eine mögliche Entsendung von Blauhelmen in die Ukraine, jedoch dürfe dies ausschließlich für die Gewährleistung der Sicherheit von OSZE-Mitarbeitern erfolgen. Kiew verlangt jedoch eine Stationierung der UN-Mission auf dem gesamten Territorium des Donbass bis zur russischen Grenze….

Dan-news.info: „Gerade haben die ukrainischen Streitkräfte mit Abwehrgeschützen unsere Ortschaft beschossen, in der Folge wurde ein Haus in der Lenin-Straße 67 beschädigt, bei dem Haus ist das Dach vollständig abgebrannt. Die Einwohner konnten rechtzeitig fliehen und sind am Leben“, teilte der Leiter Ortsverwaltung von Alexandrowka Konstantin Tschalyj mit.
Er fügte hinzu, dass Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR operativ an den Ort des Geschehens kamen und den Brand gelöscht haben. Nach vorläufigen Informationen gab es weder Tote noch Verletzte, weitere Einzelheiten des Beschusses werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: Für neuen IWF-Kredit: Poroschenko unterschreibt Gründung von Antikorruptionsgericht
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat während eines Treffens mit Studenten das Dokument unterzeichnet, mit dem im Land das Höchste Antikorruptionsgericht geschaffen wird. Eine Live-Übertragung des Geschehens hat der Fernsehsender „Prjamoj“ ausgestrahlt.
„Ein sehr wichtiger Augenblick, in eurer Anwesenheit signiere ich ein Gesetz der Ukraine“, sagte der Staatschef.
Die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) stimmte am Donnerstag für das Gesetz. Die Gründung des Antikorruptionsgerichts war unter den Schlüsselforderungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) an die Ukraine für die Gewährleistung einer erneuten Kredittranche.
Petro Poroschenko hatte zuvor erklärt, dass es im Gesetzentwurf über die Bildung eines Antikorruptionsgerichts auch Empfehlungen der sogenannten Venedig-Kommission gegeben habe. Unter anderem sehe der Gesetzentwurf einzelne Sicherheitsgarantien für Richter der Antikorruptionsgerichte sowie eine transparente Rekrutierung von Richtern vor.
Gleichzeitig soll die Organisation Transparency International dem ukrainischen Präsidenten vorgeschlagen haben, das Dokument zurückzuziehen und es nachzuarbeiten, weil das Dokument aus der Sicht der Organisation den Empfehlungen der Venedig-Kommission nicht entspreche.
Laut der Organisation setzt der Gesetzentwurf unrealistisch hohe Anforderungen an die Kandidaten für die Position eines Richters des Obersten Antikorruptionsgerichts, was eine angemessene Auswahl unmöglich mache.

de.sputniknews.com: „Nichts außer haltlosen Vorwürfen“: Russische Botschaft kontert G7-Kommuniqué
Der Pressesprecher der russischen Botschaft in London hat die Passagen des G7-Abschlusskommuniqués kommentiert, in denen es um die Vergiftung von Sergej und Julia Skripal geht. Eine entsprechende Mitteilung wurde auf der Webseite der Botschaft veröffentlicht.
Nach dem G7-Gipfel in Charlevoix hatten die G7-Staatschefs Russland aufgefordert, sein „destabilisierendes Verhalten“ zu beenden, und Großbritanniens Äußerungen unterstützt, Moskau stecke angeblich hinter der Vergiftung von Sergej und Julia Skripal in Salisbury.
„So wie es mit den Ergebnissen des G7-Außenministertreffens im April der Fall war, sehen wir erneut haltlose Äußerungen gegenüber Russland, die sich auf keine Beweise stützen“, so der Sprecher der Botschaft.
In ihren unbegründeten Anschuldigungen würden sich die britischen Behörden nach wie vor auf die „Solidarität“ der Verbündeten verlassen und ihren Partnern nichts anderes vorschlagen als die These darüber, dass es „keine andere plausible Erklärung“ für die Skripal-Vergiftung gäbe, außer der Verwicklung Russlands, hieß es in der Mitteilung.
Überraschend sei, dass die konservative Regierung ernsthafte Vorwürfe gegen ein anderes Land erhebe und versuche, die Reaktionen des westlichen Blocks allein aufgrund der „Plausibilität“ und nicht auf Grundlage von konkreten Fakten zu mobilisieren….

de.sputniknews.com: UN-Sonderberichterstatter spricht von landesweiter Anwendung von Folter in Ukraine
Der UN-Sonderberichterstatter über Folter, Nils Melzer, hat erklärt, dass in der Ukraine landesweit Folter angewandt wird. Zu dieser Schlussfolgerung kam er nach einer zwölftägigen Reise durch das Land, berichtet die russische Zeitung „Iswestija“ unter Berufung auf das Büro des Hohen Kommissars der Uno für Menschenrechte.
„Folter und Misshandlung werden weiterhin angewandt und bleiben ungestraft, im ganzen Land, auch in Gebieten, die von der Regierung nicht kontrolliert werden“, zitiert die Zeitung den Experten.
Vom 28. Mai bis 8. Juni besuchte Melzer Haftanstalten und traf sich mit Vertretern der Staatsbehörden und Organisationen, die sich mit Menschenrechten befassen. Er traf sich außerdem mit Vertretern der Zivilgesellschaft, Opfern von Misshandlung und deren Familien.
Melzer besuchte ebenfalls die Donbass-Gebiete, die von Kiew nicht kontrolliert werden. Er erhielt dort einen begrenzten Zugang zu drei Haftanstalten, konnte aber mit den Gefangenen nicht ohne Anwesenheit von Wärtern sprechen.
Der UN-Sonderberichterstatter rief die ukrainischen Behörden auf, alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, um jegliche Möglichkeiten zu verhindern, dass Folter angewandt wird und deren Anwendung unbestraft bleibt.

de.sputniknews.com: Ukrainische Armee verkauft Waffen und Munition an Bevölkerung – Lugansk
Nach Angaben der Volkswehr der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk verkaufen ukrainische Soldaten Waffen, Munition, Treib-und Schmierstoffe sowie Sachbestände der ukrainischen Armee an Ortsbewohner, die an der Berührungslinie im Donbass leben. Dies teilte der Sprecher der Lugansker Volksmiliz Andrej Marotschko mit.
„Nach Angaben unserer Aufklärung hat eine Kommission des ukrainischen Generalstabs am 4. Juni eine umfassende Inspektion in der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eingeleitet. Die Inspektion soll Fehlbestände an Waffen und Munition festgestellt haben. Dieselkraftstoff im Umfang von fünf Tonnen sowie drei „Ural“-Lastkraftwagen seien ebenfalls abgängig.
Nach vorläufigen Erkenntnissen sollen ukrainische Militärs die gestohlene Technik und das Material an Ortsbewohner verkauft haben, so Marotschko.
Nach Informationen der Lugansker Volksmiliz werden in der nächsten Woche Ermittler der ukrainischen Militärstaatsanwaltschaft ihre Untersuchungen zu dem Fall vor Ort aufnehmen, sagte Marotschko.
Der illegale Waffenhandel in der Ukraine ist seit dem Beginn des bewaffneten Konflikts im Donbass deutlich gestiegen. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach Angaben der Uno hat der Konflikt bisher über 10.000 Menschenleben gefordert.

vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Losowoje und Kalinowo-Borschtschewatoje.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Kiew: Chemieabfall-Lagerstätte im Donbass beschädigt
Das ukrainische Ministerium für besetzte Gebiete meldete, dass eine Chemieabfall-Lagerstätte in der von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Stadt Torezk beschädigt worden ist.
„Wir haben die Zerstörung der Absetzanlage am Phenolwerk in Torezk an der Kontaktlinie registriert. 270 Tonnen von Chemieabfällen werden dort gelagert, die Lagerstätte ist zu 90 Prozent belegt”, teilte die Behörde via Twitter mit.

ukrinform.ua: Chemische Abfälle: Beckendamm in Torezk in Gefahr
Der Damm eines Beckens, wo Abfälle eines Phenolwerkes in der Stadt Torezk gelagert sind, ist beschädigt.
Das gab das Ministerium der Ukraine für besetze Gebiete und Binnenflüchtlinge auf Twitter bekannt. Das Becken ist zu 90 Prozent gefüllt, dort befinden sich 270 Tonnen Abfälle.
Die Stadt Torezk liegt an der Konfliktlinie in der Oblast Donezk.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 11. Juni 3:00 bis 12. Juni 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 6.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Michajlowka), Donezk (Spartak, Volvo-Zentrum), Dokutschajewsk, Besymennoje (Leninskoje, Kominternowo).
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Peski auf Donezk (Volvo-Zentrum) wurden drei Arbeiter des Unternehmens „Stroj-Servis), die Reparaturarbeiten in der Sofijskaja-Straße 13 durchführten verletzt:
W.W. Swiredenko, geb. 1993
P.P. Pogorezkij, geb. 1976
A.N. Kirijak, geb. 1950.
In Dokutschajewsk wurde in der Watutin-Straße 15 ein Haus beschädigt.
In Alexenadrowka wurde ein Haus in der Lenin-Straße 67 beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 58.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 116.

de.sputniknews.com: Syrien: US-Koalition zerbombt ein Dorf in Al-Hasaka – SANA
Nach einem Luftangriff der US-geführten Koalition sind im Dorf Tall Asch-Schajir im Südosten der Provinz Al-Hasaka zwölf Menschen ums Leben gekommen, weitere zwei erlitten Verletzungen. Das meldet die syrische staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf lokale Quellen.
Früher war von sieben Verstorbenen berichtet worden.
„Die Zahl der Todesopfer nach dem Luftangriff der US-geführten Koalition im Dorf Tall Asch-Schajir im Südosten der Provinz Al-Hasaka ist auf zwölf Menschen gestiegen. Zwei Zivilisten sind verwundet worden, sie waren miteinander verwandt“, hieß es von der Agentur.
Im Laufe der letzten Wochen kamen bereits mehrere Zivilisten infolge der Koalitionsaktionen in der Provinz Al-Hassaka im Nordosten Syriens ums Leben oder erlitten Verletzungen. Am 11. Juni starben infolge des Luftschlags 18 Flüchtlinge aus dem Irak. Am 5. Juni waren zehn Opfer bei einem Anschlag auf das Dorf Dschasa und am 12. Mai acht Tote beim Angriff auf das Dorf Al-Hamadi gemeldet worden.
Das russische Außenministerium betonte mehrmals, dass die Aktionen der Vereinigten Staaten und der internationalen Koalition in Syrien ohne die Zustimmung und Koordination mit der syrischen Regierung und der Resolution des UN-Sicherheitsrates durchgeführt würden.

Ukrinform.ua: 10. Sitzung der Parlamentarischen Versammlung zwischen Ukraine und Polen
In Warschau beginnt die 10. Sitzung der Parlamentarischen Versammlung zwischen der Ukraine und Polen.
Am Dienstag werden die Gesetzgeber beider Länder im polnischen Parlament diskutieren, am Dienstag in der Stadt Swinoujscie tagen, berichtet der eigene Korrespondent von Ukrinform aus Polen. Schwerpunktthemen der Gespräche sind Energiesicherheit in der Region und Koordinierung der Handlungen für die Verhinderung der Pipeline Nord Stream 2, militärische Zusammenarbeit, Beziehungen der Ukraine mit der EU und Nato. In Swinoujscie werden die Parlamentarier ein LPG Terminal besichtigen. Die Delegationen leiten die stellvertretende Parlamentschefin Oxana Syrowid und Sejm-Vizemarschall Ryszard Terlecki.

de.sputniknews.com: Rada-Abgeordneter verrät, wie man Russland „besiegen“ kann
Es ist nicht damit zu rechnen, dass Russland mit den westlichen Sanktionen „besiegt“ werden kann. Dies verkündete der ukrainische Parlamentsabgeordnete Wadim Rabinowitsch am Dienstag.
In einem Interview mit dem Sender „112 Ukraine” sagte er, dass „Sanktionen die einzige Unterstützung des Westens für die Ukraine sind“. Dem fügte er noch hinzu, dass „echte Sanktionen” ganz anders aussehen würden.
„Die USA haben letzte Woche für die Ukraine und andere Länder Metallzölle eingeführt. Das sind echte Sanktionen”, so Rabinowitsch.
Zudem betonte er, dass die Sanktionen für die ukrainische Politik notwendig seien, der „Feind” jedoch nicht damit besiegt werden könne.
„Wissen Sie, wie man den Feind besiegen kann? Nur wenn wir unsere Menschen glücklicher machen… Wir sollten nicht daran denken, dass dieser Sieg den Sanktionen zu verdanken ist, sondern wir sollten denken, dass wir selbst gewinnen müssen. Wir müssen ein Land so aufbauen, dass jeder unserer Nachbarn in Russland, Weißrussland, Ungarn und Polen uns darum beneidet, wie gut die Menschen in der Ukraine leben”, betonte Rabinowitsch.
Der ukrainische Vize-Minister für zeitweilig okkupierte Gebiete und vertriebene Personen, Georgi Tuka, hatte zuvor gegenüber dem TV-Sender „NewsOne“ erklärt, dass die US-Sanktionen Russland „ruinieren“ könnten.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Streitkräfte der DVR für den 12. Juni 2018
In den letzten 24 Stunden ist die Intensität der Beschüsse der Donezker Volksrepublik niedrig geblieben.
In Richtung Donezk wurden von Seiten der ukrainischen Kämpfer Dokutschajewsk, Spartak sowie das Volvo-Zentrum und der Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk beschossen, auf die der Gegner 20 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen sowie mit Schützenpanzerwaffen beschossen hat.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Kämpfer Michajlowka beschossen, das mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen wurde.
In Richtung Mariupol haben die Terroristen die zwei Ortschaften, Leninskoje und Kominternowo mit Mörsergeschossen des Kalibers 120mm und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden
sechs Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungsformationen festgestellt.
In den letzten 24 Stunden
starb ein Verteidiger aus den Streitkräften der DVR.
Nach Angaben unserer Aufklärung haben die Einheiten des Sicherheitsdienstes der Ukraine und der Nationalgarde der Ukraine Anweisungen vom Kommandeur der Besatzungskräfte Najew erhalten, ab dem 8. Juni Personal und Militärtechnik zur Verfügung zu stellen, um Örtlichkeiten und Aufstellungsorte von mobilen Checkpoints an Umgehungs- und Ortsstraßen in 10-50km Entfernung von der Kontaktlinie zu patrouillieren. Diese Maßnahmen dienen der Entdeckung von Kanälen für den Waffenschmuggel unter Beteiligung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und von Freiwilligen sowie der Erschwerung des Verkehrs der Zivilbevölkerung, die
bestrebt ist, die zermürbenden und erniedrigenden Kontrollen von Seiten der ukrainischen Kämpfer beim Betreten und Verlassen ihrer Ortschaften zu vermeiden.
Nach unseren Informationen wurden im Juni mit den Einheiten von zwei Abwehrraketenregimentern im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ und im Gebiet des Stabs der „OOS“ in der Nähe von Kramatorsk Übungen zum Vorrücken und zur Stationierung von Kampfmannschaften auf provisorischen Feuerpositionen und zur Vernichtung von Luftzielen durchgeführt. An der Übungen nahmen je zwei Mannschaften teil, die direkt aus dem Stab der „OOS“ geleitet werden. Wir schließen nicht aus, dass die Übungen das Ziel hatten, die Mannschaften für die Provokationen auszubilden, die gestern vom MfS der DVR genannt wurden.
Die ukrainische Führung übergibt weiterhin Rüstungsunternehmen an Oligarchen und vernichtet den nationalen Besitz der Ukraine. So plant der Sekretär des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine A. Turtschinow eine Initiative
zur Abschaffung der Beschränkungen für die Privatisierung von Unternehmens des militärisch-industriellen Komplexes in das Parlament einzubringen. So wird Turtschinow den ausländischen Partnern erlauben, den militärisch-industriellen Komplex der Ukraine endgültig zu vernichten, in dem große Unternehmen an Personen verkauft werden, die sich mit der Beseitigung von Konkurrenten befassen. Diese Tatsache unterstreicht ein weiteres Mal, dass in der Ukraine zur Zeit Verräter und westliche Marionetten an der Regierung sind
Gestern haben ukrainische Freiwillige, die „niemals“ lügen, mitgeteilt, dass eine ukrainische Diversions- und Erkundungsgruppe einen Ausfall in die Tiefe der Verteidigung der DVR unternommen und erfolgreich irgendeinen grandiosen Auftrag erledigt ha
t. Am ehesten haben die oberflächlichen Freiwilligen den für sie unangenehmen Fall der Bergung der Leichen von zwei von unseren Soldaten liquidierten Terroristen der ukrainischen Streitkräfte in die Leichenhalle von Donezk und ihren anschließenden Übergang an die ukrainische Seite im Blick gehabt. Es muss angemerkt werden, dass dies die am 28. Mai bei Donezk vernichteten Diversanten der ukrainischen Streitkräfte sind, die das ukrainische Kommando ein weiteres Mal zurückgelassen hat und dabei über den schmählichen Misserfolg und seine Verluste geschwiegen hat.
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Ausrüstung der ukrainischen Diversanten, die halb zivile Kleidung trugen. Und das ist die reale Wirklichkeit der ukrainischen Armee. Allem Anschein nach sind die Freiwilligen, die anstelle des Kommandos die Armee mit Kleidung ausrüsten müssen, jetzt mit Schmuggelwaffen und deren Transport aus der „OOS“-Zone beschäftigt. Auf sie machen übrigens Vertreter des SBU und der Nationalgarde Jagd.
Und zum Abschluss, gestern hat die OSZE-Mission auf ihrer offiziellen Seite in den sozialen Netzen eine Einschätzung der Handlungen der ukrainischen Terroristen in der Tschigari-Schlucht bei Jushnoje, über deren Befreiung alle ukrainischen Massenmedien so heroisch geschrieben haben, abgegeben. Tatsächlich ist das eine weitere Seite der Schande der ukrainischen Armee, die in die Ortschaft eindrang und sie vollständig vernichtet hat. Nur dank der unvernünftigen Handlungen Najews und seiner engsten Umgebung haben die ukrainischen Kämpfer eine weitere Ortschaft, die sie dabei gestört hat, den Donbass von seiner örtlichen Bevölkerung zu „befreien“, vo
m Antlitz der Erde getilgt. Wir schlagen allen vor, sich eigenständig mit dem Bereich der internationalen Beobachtermission bekannt zu machen und zu begreifen, wie sich die die Besatzung im Verlauf des kriechenden Angriffs der ukrainischen Streitkräfte tatsächlich darstellt.
Es ist wichtig anzumerken, dass
Zerstörung und Elend in den von den ukrainischen Straftruppen „befreiten“ Tschigari, Gladosowo und Metallist (Trawnewoje) die internationalen Beobachter nicht gleichgültig lassen konnten, sie haben alle Versuche des verbrecherischen ukrainischen Kommandos, gewaltsam Ortschaften in der „grauen Zone“ zu besetzten, deutlich und sehr negativ beurteilt.

Nachmittags:

Dnr-online.ru: In der Ortschaft Sedowo wurden die Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserversorgung abgeschlossen. Dies teilte heute der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez mit.
„Zur Vorbereitung der Sommerurlaubssaison wurden in Sedowo die Wasserversorgungs- und Kanalisationsnetze repariert oder ausgetauscht. In der Schlussphase befindet sich die grundlegende Reparatur der Wasserleitungsstation zweiter Ebene der Wasserwerke „Balka Schirokaja“. Die Erledigung aller geplanten Maßnahmen hat es erlaubt, die Wasserversorgungssystem
e von Nowoasowsk und Sedowo aufzuteilen, was sich positiv auf die Stabilität der Wasserversorgung in diesen Ortschaften ausgewirkt hat“, berichtete der Minister.

de.sputniknews.com: Kiew empört über „unzumutbaren“ deutschen Artikel zu Donbass-Konflikt
Die „Deutsche Welle“ hat in einem Artikel über den jüngsten Normandie-Vier-Gipfel die Militärhandlungen im Donbass als „Bürgerkrieg“ bezeichnet und damit das Außenministerium der Ukraine verärgert. Nun fordert die Sprecherin des Ministeriums Marjana Beza via Twitter eine Korrektur der Formulierung.
„Es ist unzumutbar, dass DW-News über einen „Bürgerkrieg“ in der Ukraine schreiben. Es gibt eine andauernde russische Aggression gegen die Ukraine“, erörterte Beza.
Sie betonte demnach, dass die Berichtsermittlung „auf Fakten beruhen“ soll, und dass Kiew eine „Klarstellung und Korrektur des Artikels in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht“ erwarte.
Nach der Kritik seitens der Außensprecherin wurde die Formulierung in „Konflikt im Osten der Ukraine“ umgeschrieben.

Ukrinform.ua: Deutsche Welle entschuldigt sich für Begriff „Bürgerkrieg“ in der Ukraine
Die Deutsche Welle hat sich für den Begriff „Bürgerkrieg“ in der Ukraine in ihrem Bericht entschuldigt.
Die Sprecherin des ukrainischen Außenministeriums Marianna Betsa schrieb auf Twitter, dwnews habe sich entschuldigt und den Bericht korrigiert.
Die Deutsche Welle bezeichnete zuvor den Konflikt in der Ostukraine als „Bürgerkrieg“. Betsa kritisierte auf Twitter das Wort und nannte das „inakzeptabel“. Sie erinnerte daran, dass in der Ostukraine die russische Aggression gegen die Ukraine andauert.

de.sputniknews.com: Russland und Ukraine sprechen wieder miteinander
16 Monate war Funkstille. Am Montag fand jetzt in Berlin ein Treffen zwischen den Außenministern Russlands und der Ukraine im sogenannten Normandie-Format statt. Dabei ging es um eine Uno-Friedensmission in der Ostukraine.
Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) wertete allein das Zustandekommen des Treffens als Erfolg. Neben Maas nahmen der russische Außenminister Sergej Lawrow, der ukrainische Ressortchef Pawlo Klimkin und der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian teil. Das letzte derartige Treffen auf Außenminister-Ebene hatte im Februar 2017 stattgefunden.
Nach Angaben deutscher Medien zeigten sich alle Nationen offen für eine Friedensmission der Vereinten Nationen (UN), sagte der deutsche Außenminister nach den Gesprächen. In der Frage der Einbindung der Uno gehe es „nicht um das Ob, sondern um das Wie“. Die Vorstellungen Russlands und der Ukraine zu einer Einbindung der Uno lägen momentan aber noch „sehr weit auseinander“, sagte Maas weiter.
Russland will eine mögliche UN-Truppe nur an der Frontlinie zwischen dem Rebellengebiet und dem Rest der Ukraine einsetzen. Die Ukraine lehnt das ab, weil sie fürchtet, dass diese Frontlinie zur dauerhaften Grenze zwischen der Ukraine und den Rebellengebieten werden könnte. Stattdessen sollte eine derartige Truppe im gesamten Rebellengebiet stationiert werden, heißt es in der „Zeit“.
Alle Seiten hätten sich laut Maas zu einer anhaltenden Waffenruhe bekannt. Diese solle schwerpunktmäßig in Gebieten mit „kritischer Infrastruktur“ durchgesetzt werden, berichtet die Tagesschau – etwa in der Region um die Wasserfiltrierstation in Donezk. Deutschland und Frankreich hätten außerdem angeboten, bei der Minenbeseitigung im Krisengebiet mehr Mittel zur Verfügung zu stellen. Es werde eine Vielzahl von Folgetreffen auf unterschiedlichen Ebenen geben, kündigte Maas zudem an….

mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich
nicht wesentlich verändert.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Kalinowo-Borschtschwatoje, Kalinowo und Losowoje. Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Kämpfer Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 40 verschiedene Geschosse abgeschossen.
Die ukrainischen Kämpfer haben von den Positionen der 14. und 72. Brigade und Kommando der Kriegsverbrecher Wojtschenko und Tatus aus geschossen.
Das ukrainische Besatzungskommando konzentriert weiter seine Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie. So hat nach Informationen unserer Aufklärung gestern im Gebiet von Sewerodonezk die 53. mechanisierte Brigade aus den Raketenartilleriewaffenlagern 122mm-Artilleriemunition und Munition für Schusswaffen erhalten.
Außerdem ist im Gebiet von Gretschischino in einem Waldstücke eine große Zahl von Panzertechnik einschließlich Panzern sowie Mehrfachraketenwerfern und andere Artillerie konzentriert. Die gesamte Technik ist getarnt. Im Umkreis des Gebiets tun militärische Patrouillen Dienst, damit die Waffen nicht von OSZE-Beobachtern entdeckt werden. Außerdem verbergen die Kiewer Straftruppen diese Waffen mit Hilfe von Funkunterdrückung vor Drohnen der OSZE-Mission. Ich erinnere daran, dass die Unterdrückung von OSZE-Drohnen eine Verletzung des Mandats der internationalen Mission ist.
Eine weitere Ansammlung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen befindet sich im Gebiet von Wrubowka im Popasnaja-Bezirk 12 km von der Kontaktlinie, wo 21 Artilleriesysteme „Msta-B“ des Kalibers 152mm stationiert sind.
Im Zusammenhang damit bitten wir die Vertreter der OSZE-Mission diese Information zu nutzen, um die Strecken ihrer Patrouillen zu planen und nach Möglichkeit die Luftbeobachtung zu verstärken, um die Existenz dieser verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte festzustellen und ihren Abzug auf die vorgegebene Entfernung zu erreichen.
Nach den Worten örtlicher Einwohner von Stschastje ist am 9.-10. Juni eine Gruppe von Soldaten
ukrainischer Spezialeinheiten eingetroffen, die Uniformen russischer Art tragen. Außerdem hatte diese Gruppe spezielle Waffen. In diesem Zusammenhang erwarten wir mögliche Provokationen, die auf die Beschuldigung der Volksmiliz und russischer Soldaten abzielen, Terror- und Gewaltakte gegen friedliche Einwohner des Lugansker Oblast zu begehen. Die ukrainische Provokationen können als Grundlage für eine diskreditierende Informationskampagne gegen die LVR und und die RF dienen.
Der moralisch-psychische Zustand des Personals der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der Operation der Besatzungskräfte bleibt niedrig. Nach Informationen unserer Aufklärung gab es
in einer Einheit der 53. mechanisierten Brigade einen Selbstmord. Die Umstände werden noch ermittelt.
Dies ist nicht der einzige Fall nicht kampfbedingter Verluste in dieser Einheit. Allein in der letzten Woche gab es vier Tote unter den Soldaten der 53. Brigade. Alle Todesfälle erfolgten aufgrund des vollständigen Fehlens von Disziplin und Konflikten unter den Soldaten, bei denen Waffen verwendet wurden. Die unmittelbare Schuld für diese Todesfälle liegt beim Brigadekommandeur Grusewitsch.
Im Unterschied zu den ukrainischen Soldaten zeigen die Soldaten der Volksmiliz der LVR ein hohes moralisch-psychisches Niveau und militärische Disziplin. Unsere Soldaten sind voller Kraft und Entschiedenheit.
Die Einheiten erhöhen planmäßig das Niveau ihrer professionellen Fähigkeiten und ihrer Fähigkeit zur Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung und Gewährleistung der Sicherheit der Einwohner der Republik.

Frage: Im Bereich der OSZE-Mission für den 10. Juni sind Informationen über eine große Zahl von Technik und Artilleriesystemen der Volksmiliz der LVR in den Gebieten von Krasnyj Lutsch, Miusinsk, Schimschinowka, Kruglik und Bugajewka. Können Sie sagen, was das für Technik ist und warum sie sich dort befindet?
Antwort: Diese Technik und Waffen, die im OSZE-Bericht angegeben sind, befindet sich dort seit langer Zeit und es ist keine Verletzung der Minsker Vereinbarungen. Alle oben aufgezählten Gebiete sind Truppenübungsplätze der Volksmiliz der LVR, auf denen Soldaten ausgebildet werden.

Ukrinform.ua: Generalstabschef Muschenko über Hauptaufgabe für Vereinigte Kräfte
Die Hautaufgabe der Vereinigten Kräfte in der Ostukraine ist die volle Kontrolle über die Situation und die adäquate Reaktion auf Provokationen der russischen Besatzungstruppen.
Das betonte der Generalstabschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, Wiktor Muschenko, während seines Besuchs ins Konfliktgebiet, berichtet die Pressestelle der Streitkräfte. Im Gebiet der Operation der Vereinigten Kräfte fand auch eine Beratung von Muschenko mit Kommandeuren der Verbände statt.

Dnr-online.ru: Während eines provokativen Beschusses von Dokutschajewsk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde die Mitarbeiterin von Woda Donbassa Marina Wasiljewna Fedorenko, geb. 1973, verletzt. Dies teilt ein Korrespondent der offiziellen Seite der DVR mit.
„Um 12:00 begann ein Beschuss des Gewerbegebiets. Eines der Geschosse traf auf ein Gebäude der städtischen Wasserwerke in der Lenin-Straße 61a, in der Folge wurde eine Mitarbeiterin von Woda Donbassa am Kopf verletzt“, kommentierte die Verwaltung Dokutschajewsk.
Die Verletzte wurde ärztlich behandelt.

Ukrinform.ua: Südlicher Gaskorridor: Präsident Aserbaidschans lädt Ukraine zu Teilnahme ein
Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew hat die Ukraine zur Teilnahme am Projekt des „Südliche Gaskorridor“ eingeladen.
Alijew traf sich mit dem Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko in der Türkei. Die beiden Staatschefs widmeten der bilateralen Zusammenarbeit besondere Aufmerksamkeit, meldet die Pressestelle von Poroschenko. Weitere Themen des Gesprächs seien die Entwicklung der Beziehungen im trilateralen Format zwischen der Ukraine, Türkei und Aserbaidschan und der bilaterale Dialog auf allen Ebenen gewesen. Poroschenko und Alijew hätten im Zusammenhang mit der Vorbereitung der turnusmäßigen Sitzung der ukrainisch-aserbaidschanischen Regierungskommission in Kiew festgestellt, dass der bilaterale Handel im Vorjahr deutlich gestiegen sei. Beide betonten auch die gegenseitige Unterstützung der territorialen Integrität und Souveränität der Länder.
Der Sprecher des ukrainischen Staatschefs, Svyatoslav Tsegolko, schrieb später auf Twitter, dass die Ukraine künftig Erdgas aus Aserbaidschan über den „Südlichen Gaskorridor“ erhalten könne.
Poroschenko besucht am 12. Juni die Türkei. Er wird an der Eröffnungszeremonie der Transanatolischen Gaspipeline teilnehmen.

de.sputniknews.com: „Russland nicht vom Kurs abzubringen“: Außenministerium kommentiert US-Sanktionen
Die Vereinigten Staaten haben ihre antirussischen Sanktionen wieder ausgeweitet. Nun hat das russische Außenministerium in einem Kommentar auf diesen Schritt reagiert. Laut Moskau wird der Effekt der neuen Sanktionen auf Russland „gleich Null“ sein.
Laut dem Ministerium werden die Sanktionen keine realen Auswirkungen auf Russland haben und das Land nicht vom eigenen internationalen Kurs oder der eigenen internationalen Politik abbringen.
„Washington kann sich mit seinen Sanktionen nicht beruhigen. (…) Das Ergebnis wird nach wie vor Null sein. Es wird nicht klappen, Russland dazu zu zwingen, den eigenen unabhängigen Kurs auf der internationalen Arena zu ändern“, so das russische Außenministerium in dem Kommentar.
Gleichzeitig betonte das Außenamt, dass die USA anscheinend weiterhin „in der Geiselhaft ihrer eigenen Illusionen schweben“ und sich für den „Weltpolizisten halten“ würden.
Jeder Versuch, Druck auf Russland auszuüben, sei dabei allerdings nicht mehr als ein Zeichen „ihrer eigenen Hilflosigkeit“.
„Die USA zeigen offensichtliche Kurzsichtigkeit und erfinden dort einen Feind, wo er nicht existiert, anstatt ernsthaft gegen den Terrorismus und andere reale Bedrohungen zu kämpfen. Dies ist nicht nur eine bösartige, sondern eine sehr gefährliche Politik, für die die Geschichte von ihren Initiatoren ihren Tribut verlangen wird“, erkärte das russische Außenministerium weiter.
Unübersehbar sei in diesem Fall auch die Symbolik gewesen. Die neuen US-Sanktionen seien „am Vorabend unserer wichtigsten nationalen Feiertage — dem Tag des Sieges und dem Tag Russlands“ — verhängt worden.
„Wir werden das nicht vergessen“, so die Stellungnahme im Kommentar.

Dan-news.info: Die Erklärungen über eine Zerstörung des beschädigten Damms der Phenolfabrik in Dsershinsk bei Gorlowka entsprechen nicht der Wirklichkeit, teilte der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Ruslan Jakubow mit.
Über einen Vorfall mit den Damm in Dsershinsk berichteten heute ukrainische Medien mit Bezug auf eine Twitter-Meldung des sogenannten Ministers für Fragen der nicht von Kiew kontrollierten Territorien.
Der Damm der Phenolfabrik befindet sich seit 2014 aufgrund der Kämpfe in einem beschädigten Zustand. Seitdem wurden keinerlei neuen Schäden festgestellt. Wir merken an, dass die Frage des Zustands des Objekte sich aufgrund seiner Wichtigkeit für die Region immer unter besondere Kontrolle befand“, sagte Jakubow.
Auf Nachfrage von DAN teilte das Pressezentrum der OSZE-Mission mit, dass keinerlei Informationen über eine Zerstörung des Damms eingegangen seien.
Jakubow teilte weiter mit, dass am 11. Juni von der ukrainischen Seite weitere Anfragen nach Sicherheitsgarantien für Arbeiten an dem Damm des Schlammbehälters eingegangen seien. Dort war von keinerlei Dringlichkeit oder einer Zerstörung des Damms die Rede. Es ging um normale Arbeiten, die mehrfach durchgeführt wurden.
E
r ist überzeugt, dass die Mitteilung über die Störung nicht zufällig ist. Um Kiew Sicherheitsgarantien zu erteilen, hat Donezk die Erfüllung einer Reihe von Bedingungen verlangt, darunter dass die Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus dem Gebiet entfernt werden, die während der Reparaturarbeiten am Damm im Herbst 2017 aufgebaut wurden. „Kiew hat alle unsere Bedingungen erfüllt außer einer, die Positionen sind noch vor Ort. Die Ukraine hat sie nicht entfernt“, sagte Jakubow weiter. „Die Falschmeldung über die Zerstörung des Damms zielt darauf, Donezk zu einem Regime der Ruhe ohne Erfüllung der Verpflichtungen Kiews zu nötigen“.
„In welchem Zustand sich der Damm heute befindet, ist schwer zu sagen. Weil es trotz zahlreicher Versuche bis jetzt nicht gelungen ist, die Frage der Beteiligung republikanischer Spezialisten bei Unterstützung internationaler Organisationen bei der Überprüfung gefährlicher Industrieobjekte auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium zu lösen“, teilte auf Nachfrage das staatliche Komitee für Ökologiepolitik beim Oberhaupt der DVR mit.

de.sputniknews.com: Normandie-Verhandlungen zu Ukraine-Regelung: Was die Minister alles besprachen
Die Außenminister Russlands, Deutschlands, Frankreichs und der Ukraine haben die Ergebnisse des jüngsten Treffens in Berlin im sogenannten „Normandie-Format“ zur Regelung in der Ukraine kommentiert.
Die Außenminister des „Normandie-Quartetts“ (Russland, Deutschland, Frankreich und die Ukraine) setzten sich am 11. Juni in der Berliner Villa Borsig an den Verhandlungstisch. Die Zusammenkunft war dem russischen Außenminister, Sergej Lawrow, zufolge „nützlich“, obwohl nicht alle Probleme gelöst werden konnten.
„Wir haben die ganze Situation erneut betrachtet: Sowohl im Sicherheitsbereich als auch im Bereich der politische Reformen, der Wirtschaft und der humanitären Probleme“.
Unter den wichtigsten Themen wurde die UN-Mission im Donbass besprochen. Lawrow betonte, dass die Ukraine weiter auf die US-amerikanische Variante der Mission bestehe, was den Minsker Vereinbarungen völlig widerspreche.
„Wir erklärten, dass die Ideen amerikanischer und ukrainischer Vertreter darüber, dass diese Mission in eine Art militär-politische Kommandantur verwandelt werden soll, die die Kontrolle über dem ganzen Territorium der selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk gewinnt, (…) die Minsker Abkommen völlig zerstört“.
Nach Meinung des Ministers „verstehen die Franzosen und die Deutschen unsere Logik“.
Im Laufe der Zusammenkunft seien Beweise darüber vorgelegt worden, dass die OSZE-Beobachtungsmission „mehr als 20 Mal siebentägige und längere Zeitspannen einer völligen Einhaltung der Waffenruhe“ festgestellt habe. „Ungeachtet dessen weigert sich die ukrainische Seite, die Absprachen der Leiter des Normandie-Formats über den Truppenabzug zu erfüllen“, so Lawrow.
Sein französischer Amtskollege, Jean-Yves Le Drian, hob während einer Pressekonferenz nach den Gesprächen dessen „Intensität und Qualität“ hervor. Es bestehe eine „neue positive Dynamik“, die bei der Findung einer „friedlichen Lösung“ helfen soll, zitieren russische Medien den Minister.
„Alle Parteien haben sich dazu verpflichtet, einen langfristigen Waffenstillstand einzuhalten. Es handelt sich um den „Abzug schwerer Waffen sowie den Rückzug der Truppen aus drei Teilgebieten und die Entminung der gesamten Region“.
Außerdem sollen die Minister erklärt haben, sie würden „die Arbeitsbedingungen für die Aktivitäten der OSZE-Beobachter sicherstellen“. Le Drian befürwortete auch die Ausweitung humanitärer Maßnahmen und den Austausch von Gefangenen. Demzufolge schlugen Frankreich und Deutschland ihre Hilfe bei der Minenräumung der Territorien vor.
Laut dem Bundesaußenminister, Heiko Maas, sollen die Beratungen über die Etablierung einer UN-Friedensmission im Konfliktgebiet auf Ebene der Politischen Direktoren der beteiligten Länder weitergeführt werden. Er bedauerte, dass die Vorstellungen Russlands und der Ukraine in diesem Bereich momentan noch „sehr weit auseinander“ lägen.
Sein ukrainischer Amtskollege, Pawlo Klimkin, legte bei seinem Auftritt nach dem Treffen einen besonderen Akzent auf die Frage der Befreiung „politischer“ Häftlinge. Das Thema sei früher nie sachlich besprochen worden….

ukrinform.ua: Ukrainische Autokephalie: Geheimdienste Russlands planen Provokationen
Die russischen Geheimdienste wollen unter Einbeziehung einer „fünften Kolonne“ Provokationen der inneren Konfliktsituationen unter Kirchgängern aktivieren.
Dies teilte der Koordinator der Gruppe „Informationswiderstand“, der Parlamentsabgeordnete Dmytro Tymtschuk via Facebook mit.
Wie Tymtschuk betonte, wolle der Kreml, indem er Möglichkeiten seiner Geheimdienste und der „fünften Kolonne“ in der Ukraine ausnutzt, „Schwungkraft aktivieren sowie innere Konfliktsituationen in diesem Prozess darunter in der Zivilgesellschaft erzeugen und anheizen“.
Am 17. April erklärte Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, er habe ein Appell an den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus I. vorbereitet, Tomos (Erlass) über die Autokephalie der orthodoxen Kirche in der Ukraine zu erlassen.
Am 22. April teilte Poroschenko die Übergabe der entsprechenden Appelle dem Ökumenischen Patriarchat und den Anfang von Prozeduren mit, die für die Gewährung der Autokephalie an die Ukrainische orthodoxe Kirche notwendig sind.

Ukrinform.ua: Russische Geheimdienste spielen jüdische Karte aus – Klimpusch-Zinzadse
Ein Teil der gemeinsamen Strategie des Kremls sei das Schüren von nationaler Feindschaft in der Ukraine, deshalb geben die russischen Geheimdienste Versuche nicht auf, in dem Ukrainischen Staat „die jüdische Karte“ auszuspielen.
Dies erklärte die Vizepremierministerin, Iwanna Klimpusch-Zinzadse, die für die Europa-Integration und die Europa-atlantische Zusammenarbeit zuständig ist, bei der Konferenz „Erfahrung bei der Gründung des Staates Israel: Die Lehren für die Ukraine“, teilt ein Ukrinform-Korrespondent mit.
„Unsere Partnerschaft (mit Israel – Red.) wird ernsthaft gefährdet, die Bedrohung hat vorwiegend keine ukrainischen Wurzeln. Das sind insbesondere die aktive Nutzung der sogenannten jüdischen Karte in der Ukraine seitens der russischen Geheimdienste und Versuche, ein bestimmtes Gleichheitszeichen zwischen den ukrainischen Patrioten und den Antisemiten zu stellen“, sagte Klimpusch-Zinzadse.
Gleichzeitig betonte sie, es wäre verantwortungslos zu erklären, dass es dieses Problem überhaupt nicht gäbe.

de.sputniknews.com: Kiew unfähig zu Krieg gegen Moskau – ukrainischer Offizier
Die Ukraine hat nicht genug Kräfte, um einen möglichen Krieg gegen Russland zu führen. Dies tat ein Offizier der ukrainischen Armee gegenüber dem Nachrichtenportal „Strana.ua“ kund.
Im Gespräch über den jüngsten ukrainischen Militäreinsatz, die sogenannte „Operation Vereinigter Kräfte“, berichtete der Militär von einer „Probe“ des Durchbruchs von der Volkswehr im Gebiet Donezk, welche zu einem „politischen Skandal“ geführt haben soll.
„Moskau hat erklärt, es sei bereit, auf die ukrainischen Streitkräfte ‚entsprechend zu reagieren‘, und Kiew hat sofort den Rückwärtsgang eingelegt“, zitiert Strana.ua den Offizier.
Laut ihm ist allen klar: Wenn Russland seine Hilfe (für die Volkswehr – Anm. d. Red.) verstärkt oder sogar einen „direkten Krieg“ mit der Ukraine beginnt, werden „weder die ukrainischen Streitkräfte noch der Staat einen solchen Krieg ertragen“.
Er fügte hinzu, dass die Ukraine nicht genug kampffähige Truppen habe, um gegen Russland an den Grenzen der Gebiete Charkow, Tschernihiw oder Sumy zu kämpfen.
Ein anderer ukrainischer Offizier hat jedoch im Interview mit Strana.ua nicht ausgeschlossen, dass sich Kiew für aktive Kriegshandlungen im Donbass entscheiden würde. Laut ihm pflegen der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, und einige Generäle die Idee eines lokalen „Blitzkrieges“, um vor den kommenden Präsidentschaftswahlen feierlich den „Beginn der Befreiung von Donbass“ zu verkünden.

Lug-info.com: „Ab dem 1. Juli 2018 werden die Rentenzahlungen für Bürger in der LVR um 10% erhöht. Ein entsprechender Erlass wurde vom Ministerrat der LVR am 12. Juni beschlossen“, teilte der Rentenfonds der LVR mit.
Die Mindestrente steigt damit auf 3300 Rubel.

Abends:

de.sputniknews.com: Der Tag Russlands: Putin ruft zur „schaffenden Liebe“ zum Land auf
Der russische Präsident Wladimir Putin hat anlässlich des Tages Russlands eine „schaffende Liebe“ zum Land als Garantie für die Unverrückbarkeit der russischen Souveränität bezeichnet.
„Eine schaffende Liebe zu Russland, die Verantwortung für es, die Bereitschaft von jedem, sich der Lösung der gesamtnationalen und wichtigen täglichen Aufgaben anzuschließen, sind heute eine Garantie für die Unverrückbarkeit der Souveränität unseres Landes sowie eine verlässliche Stütze für den effektiven Schutz der nationalen Interessen“, sagte Putin bei einem feierlichen Empfang anlässlich des Tages Russlands.
„Wir wissen gut, dass Russland an talentierten, klugen und mutigen Menschen reich ist. Sie können erstaunliche Erfolge erzielen und scheinbar Unmögliches erreichen“, sagte Putin.
Der russische Staatschef rief auf, nicht auf dem Erreichten auszuruhen, zu träumen und zusammen die gestellten Ziele zu erreichen.
„Wir alle streben nach Prosperität unseres Landes, nach einer aktiven zukunftsträchtigen Entwicklung im Interesse der Menschen“, betonte Putin.
Feierlichkeiten auf dem Flugplatz Hmeimim
Das russische Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, dass auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Syrien Feierlichkeiten anlässlich des Tages Russlands stattgefunden haben.
Vor dem Personal des Flugplatzes traten russische Sänger, Musik- und Tanzgruppen, darunter Kollektive des russischen Verteidigungsministeriums auf.
Den Militärs wurden außerdem staatliche und behördliche Auszeichnungen verliehen.
Spitzenpolitiker gratulieren Russland
Mehrere Staats- und Regierungschefs sowie Spitzenpolitiker gratulierten dem russischen Volk zum Nationalfeiertag.
Die britische Königin Elisabeth II. hat an den russischen Präsidenten und an das russische Volk eine Grußbotschaft geschickt.
„Ich freue mich, dem russischen Volk meine besten Wünsche anlässlich des Nationalfeiertages – des Tages Russlands – zu senden“, heißt es in einem Brief, der auf dem Twitter-Account der britischen Botschaft in Moskau veröffentlicht wurde.
US-Außenminister Mike Pompeo gratulierte auch dem russischen Volk. „Im Namen des US-Präsidenten und des amerikanischen Volkes gratuliere ich Russland und dem russischen Volk zum Tag Russlands“, heißt es in einer Erklärung von Pompeo.
Zum Tag Russlands gratulierten dem russischen Volk außerdem der serbische Präsident Aleksandar Vucic, der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un sowie die Staats- und Regierungschefs der GUS-Länder.

Ukrinform.ua: Klage gegen Russland vor IGN: Memorandum wiegt 90 Kilo
Die Ukraine hat beim Internationalen Gerichtshof (IGH) ein Memorandum im Fall gegen Russland eingereicht.
Wie der Außenminister der Ukraine Pawlo Klimkin auf Twitter mitteilte, umfasst das Memorandum 17500 Seiten in 29 Aktenordnern und wiegt 90 Kilogramm. Das sei unser „Geschenk“ für Russland, so Klimkin.
Die Ukraine hatte Russland zuvor vor dem IGH wegen der Verletzung des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus sowie des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung verklagt. Am 12. Juni 2018, am Nationalfeiertag Russlands, sollte die Ukraine Nach Anordnung des Gerichts das Memorandum einreichen.

de.sputniknews.com: Donbass: Dammbruch an Chemieabfall-Lagerstätte kann zu Katastrophe führen
Der Dammbruch an der Chemieabfall-Lagerstätte des Phenolwerkes in der Stadt Torezk kann eine ökologische Katastrophe in der betroffenen Region verursachen, hieß es aus dem Staatskomitee für Umweltschutz der selbsternannten Volksrepublik Donezk.
Demnach weigerten sich die ukrainischen Behörden, gemeinsame Inspektionen am Ort des Vorfalls durchzuführen.
Das ukrainische Ministerium für „die besetzten Gebiete“ meldete am Dienstag, dass eine Chemieabfall-Lagerstätte am Phenolwerk in der von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Stadt Torezk beschädigt worden ist. Laut der Mitteilung werden dort 270 Tonnen Chemieabfälle gelagert.
Im Fall eines Dammbruchs der Chemieabfall-Lagerstätte könnte es zu einer massiven Verseuchung des Grund- und Oberflächengewässers sowie der Luft durch gesundheitsschädliche Stoffe, beispielsweise Schwefelsäure, Phenol und Naphthalin, kommen.
Die Verschmutzung von Gewässern in den Gebieten, die fast den gesamten Donbass mit Trinkwasser versorgen, wäre unvermeidlich. Millionen von Menschen würden sich dann im Epizentrum einer Katastrophe befinden, betont die zuständige Behörde.
Nach Angaben des Komitees wurde der Damm bereits 2016 durch Artilleriebeschuss beschädigt, allerdings wurden die Reparaturarbeiten aufgrund der unruhigen Lage sofort eingestellt. „Es ist schwer objektiv zu bewerten, in welchem Zustand der Damm sich heute befindet“, hieß es.

Standard

Presseschau vom 11.06.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben einmal in den letzten 24 Stunden die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und großkalibrigen Schusswaffen.

Ukrinform.ua: Treffen im Normandie-Format. Erstmalig in ein und -einem halben Jahre
Am Montagabend treffen sich die Außenminister des Normandie-Formats der Ukraine Pwlo Klimkin, der Bundesrepublik Deutschland Heiko Maas, Frankreichs Jean-Yves Le Drian und der Russischen Föderation Sergej Lawrow. Die Chefdiplomaten kommen zu einem Gespräch in der Villa Borsig im Vorort Berlin.
Wie Ukrinform berichtet, ist das ihr erstes Treffen in ein- und einem halben Jahre, seit dem Februar 2017.
Auf der Tagesordnung der Verhandlungen steht der Zustand der Erfüllung der Abkommen von Minsk und zum ersten Mal die Aussicht zur Stationierung der Mission der Blauhelme im Donbass.
Am Vorabend gab Heiko Maas zu, dass die Verhandlungen nicht einfach sein würden. „Wir müssen eine Buchenbohle brechen, Interessen und Haltungen der Ukraine und Russlands sind in vielen Bereichen fern von einander“, erklärte der Bundesaußenminister.
Im Mai besuchte Maas Russland, wo er sich mit Lawrow getroffen hatte. Am 31. Mai und 1. Juni war er zu einem Besuch in der Ukraine, wo politische Verhandlungen in Kiew abgehalten wurden. Maas besuchte damals den Osten der Ukraine, er hat in der Entflechtungslinie vor Ort gesehen, was sich im Frontgebiet abspielt

de.sputniknews.com: „Diktator“: Tochter des US-Botschafters in Moskau über Trump
Die Tochter des US-Botschafters in Russland Jon Huntsman, die Mitmoderatorin beim Fernsehsender Fox Abby Huntsman, hat mit ihren Aussagen über den US-Präsidenten Donald Trump in den sozialen Netzwerken Aufsehen erregt, schreibt „The Huffington Post“.#
Huntsman besprach demzufolge bei „Fox & Friends“ mit ihrem Gast, Trumps ehemaligem Kommunikationschef Anthony Scaramucci, das bevorstehende Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und dem nordkoreanischen Staatschef, Kim Jong Un.
„Das wird Geschichte schreiben. Was auch bei diesem Treffen zwischen den zwei Diktatoren geschehen mag – es wird in die Geschichte eingehen“, so die Ko-Moderatorin.
Scaramucci korrigierte Huntsman, die sich entschuldigte. Ihr zufolge kommen solche Versprecher während einer Live-Sendung manchmal vor.
„Ich nannte sowohl Präsident Trump als auch Kim Jong Un einen Diktator. Das habe ich nicht so gemeint. Das ist mein Fehler, ich bitte um Entschuldigung“, sagte sie später in der Sendung.
Trotzdem waren viele Twitter-Benutzer weiterhin auf Huntsmans Wortwahl fixiert. Manche von ihnen sprachen von einem der „ehrlichsten“ Berichte von Fox News über Trump.
​Am 12. Juni ist ein historischer Gipfel zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim in Singapur anberaumt. Pjöngjang hat überraschend mit der Absage der geplanten Gespräche mit den USA gedroht. Hintergrund der neuen Spannungen sind die Vorschläge vonseiten der USA, wonach Nordkorea sein Atomwaffenprogramm unilateral aufgeben solle.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 10. Juni 3:00 bis 11. Juni 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
4.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Werchnetorezkoje, Dokutschajewsk.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf den Stadtteil Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden Objekte der zivilen Infrastruktur beschädigt:
Uroshajnaja-Straße 1, 1a, 3, 3a, 5, 7, 9, 11, 13, 15;
Tschechow-Straße 19, 21.
Außerdem wurde in der Folge eines Beschusses der ukrainischen Streitkräfte auf Sajzewo das Dach eines Wohnhauses in der Karbyschew-Straße 66 beschädigt.

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 116.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse
81.

de.sputniknews.com: Andreas Mauer (Linke): Das ist eine Straße der Schande für die Ukraine
Andreas Maurer von der Linkspartei hat zum vierten Republikgeburtstag erneut Donezk besucht und vom Präsidenten der selbsternannten Volksrepublik in der Ostukraine einen Orden verliehen bekommen. Maurer befürchtet im Sputnik-Interview, dass Kiew die Fußball-WM in Russland für Angriffe auf die Lugansker und Donezker Volksrepubliken nutzen wird.
Das Interview unter:
https://de.sputniknews.com/politik/20180516320745423-donbass-angriff-republikgeburtstag-frieden/

ukrinform.ua: EU-Parlament erwägt Boykott der Fußball-WM 2018
Hauptgrund für den Boykott ist die Verletzung der Menschenrechte in Russland.
Es ist bekannt geworden, dass das EU-Parlament bei der turnusmäßigen Sitzung am 14. Juni eine Resolution übet den Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2018, die in Russland ausgetragen wird, verabschieden kann. Dies teilte Korrespondent Radio Liberty, Rikard Jozwiak, in Twitter mit.
„Das Europäische Parlament wird aller Wahrscheinlichkeit nach in der Resolution über die Situation mit den Menschenrechten in Russland, die am 14. Juni verabschiedet werden soll, einen Aufruf abgeben, der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 den diplomatischen Boykott zu erklären“, schrieb Jozwiak.
Zuvor erklärte die Regierung Australiens, sie werde die FIFA MW 2018 boykottieren.

Dan-news.info: „Die ukrainischen Streitkräfte haben seit dem frühen Morgen den Kujbyschewskij-Bezirk beschossen. Ein friedlicher Einwohner wurde verletzt, jetzt ist er im Stadtkrankenhaus Nr. 17. Wie es ihm geht, können wir derzeit nicht herausfinden, da es Probleme der Telefonverbindung gibt“, teilte der Leiter des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Iwan Adamez mit.
Er fügte hinzu, dass in der Folge eines Beschusses drei Wohnhäuser in der Sofijskaja-Straße 11, 12 und 13 beschädigt wurden. Der Beschuss hält derzeit an.

de.sputniknews.com: „Vorhang geöffnet“: Sacharowa über brisantes G7-Bild
Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat das Foto vom G7-Gipfel in Kanada kommentiert, das in den sozialen Medien die Runde machte.
„In den letzten Monaten nimmt der Fotojournalismus neue außenpolitische Höhen. Jedes Mal, wenn ich mir ein solches Foto zum ersten Mal anschaue, denke ich: ‚Photoshop natürlich. So was kann es nicht geben‘. Dann stellt sich heraus, dass es doch so sein kann“, schrieb Sacharowa in ihrem offiziellen Facebook-Account.
Ihr zufolge kann man dank diesem einen Bild verstehen, was hinter den geschlossenen Türen besprochen wurde.
„Es ist egal, dass die Türen geschlossen waren. Ein Bild und der Vorhang ist geöffnet“, so Sacharowa weiter.
Zuvor machte das Foto vom G7-Gipfel in Kanada die Runde in den Sozialen Netzwerken. Darauf ist zu sehen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel neben anderen Spitzenpolitikern vor dem US-Präsidenten Donald Trump steht und mit ihm spricht, während er ihr mit offenbar verschränkten Armen lauscht.

Dan-news.info: Gestern um 22:25 gab es in der Folge eines Beschusses der ukrainischen Streitkräfte auf Sajzewo einen direkten Treffer auf das Wohnhaus in der Karbyschew-Straße 66, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Der Pressedienst der Stadtverwaltung von Jasinowataja teilte mit, dass das Gebäude einer Schule in Krasnyj Partisan in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt wurde.

Dan-news.info: „Gegen 9:30 waren in der Folge des Beschusses des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk drei zivile Einwohner unterschiedlich schwer verletzt worden“, teilte der Leiter der Bezirksvewaltung Iwan Adamez mit.
Er fügte hinzu, dass zwei der Verletzten von Soldaten der DVR vom Beschussort evakuiert wurden. Genauere Informationen werden ermittelt.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk ein ziviler Einwohner verletzt wurde.

de.sputniknews.com: Lawrow: Russland unterstützt Kabul-Taliban-Gespräch – unter Bedingung des Friedens
Russland unterstützt den direkten Dialog zwischen den afghanischen Behörden und der Taliban, wenn sich die Letzteren für eine friedliche Konfliktlösung einsetzen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow nach einer Tagung des OVKS-Außenministerrates in der kasachischen Stadt Almaty.
„Wir haben alle den Aufruf zum direkten Gespräch unterstützt, der an der Taschkenter Konferenz im März dieses Jahres vom afghanischen Präsidenten, Herrn (Ashraf – Anm. d. Red.) Ghani verlautbart wurde“, sagte Lawrow am Ende des Treffens der Außenminister der OVKS (Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit).
„Russland hat sich lange für einen solchen Dialog eingesetzt. Die Taliben sind Teil der afghanischen Gesellschaft und sollen direkte Teilnehmer am politischen Prozess sein – natürlich unter der Einsicht, dass sie die militanten Methoden zur Verteidigung ihrer Interessen beiseitelegen“.
Lawrow betonte jedoch, dass bislang seitens der Taliban „keine Bereitschaft für einen solchen Dialog bestehe“.
„Aber wir werden weiter daran arbeiten, unter anderem auch auf Grundlage der heutigen Vereinbarungen von den Außenministern der OVKS“, beteuerte Lawrow.

Dan-news.info: „Gestern Abend um 19:00 haben die ukrainischen Truppen Sachanka beschossen. In der Folge wurden in der Oktjabrskaja-Straße drei Häuser beschädigt. Außerdem wurden eine Gasleitung und ein Stromleitung beschädigt“, teilte der Leiter der Bezirksvewaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Der Pressedienst des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ teilte mit, dass eine Störungsbrigade die Störung ohne Abschaltung der Gasversorgung lokalisiert hat. Derzeit werden von Spezialisten Reparaturarbeiten durchgeführt.

Nachmittags:

Dan-news.info: „Das Staatssicherheitsministerium der DVR hat Aufklärungsinformationen über die Vorbereitung einer bewaffneten Provokation gegenüber einer Delegation des EU-Komitees zu Fragen politischer Sicherheit erhalten, die auf Einladung von Pjotr Poroschenko im 13. bis 15. Juni 2018 plant die frontnahen Bezirke des Donbass und Kiew zu besuchen“, teilte der Pressedienst des MfS mit.
Das MfS der DVR erläuterte, dass zur Erreichung dieses Ziels von ukrainischen Spezialdiensten ein transportabler Raketenabwehrkomplex „Igla“ sowjetischer Produktion aus dem Waffenlager des 2. Luftsturmbataillons der 95. Luftsturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte in Werchnetorezkoje am Rand von Jasinowataja entnommen wurde. Mit diesem ist geplant, den Hubschrauber mit der Delegation abzuschießen und dann die DVR und LVR dessen zu beschuldigen.

Dan-news.info: „Nach der Veröffentlichung einer dringenden Nachricht über die Vorbereitung einer bewaffneten Provokation gegenüber einer Delegation des EU-Komitees zu Fragen politischer Sicherheit und in der Folge die DVR und LVR zu beschuldigen wurde die offizielle Seite der Behörde mit einer DDoS- Attacke angegriffen und blockiert“, teilte der Pressedienst des MfS mit.
Die Seite funktioniert zur Zeit nicht, Wiederherstellungsarbeiten laufen.

de.sputniknews.com: Syrien: FSA und US-Spezialkräfte bereiten Provokation mit Giftstoffen vor
Die Freie Syrische Armee (FSA) und die US-Spezialkräfte bereiten eine Provokation mit Chemiewaffen im syrischen Deir ez-Zor vor. Dies teilte am Montag der russische Armeesprecher Igor Konaschenkow mit.
„Nach von drei unabhängigen Sendern in Syrien bestätigten Informationen bereitet das Kommando der so genannten Freien Syrischen Armee in Koordinierung mit den US-Spezialkräften eine ernsthafte Provokation mit C-Waffen in der Provinz Deir ez-Zor vor“, sagte er.
Laut Konaschenkow wurden Zylinder mit Chlorgas in das in der Provinz Deir-ez-Zor gelegene Dorf al-Jafra gebracht, um einen weiteren „C-Waffen-Angriff des Regimes auf Zivilisten“ von FSA-Kämpfern zu inszenieren und per Video zu dokumentieren.
„Die gestellten Aufnahmen, die später in den westlichen Medien kursieren werden, sollten als neuer Grund für die Raketenschläge der US-geführten Koalition gegen syrische Staatseinrichtungen dienen und die Offensive gegen syrische Regierungstruppen am östlichen Euphrat-Ufer rechtfertigen”, betonte Konaschenkow.
Russlands Verteidigungsministerium warne vor unzulässigen Provokationen mit dem Einsatz von C-Waffen, um die Lage in Syrien zu destabilisieren, fügte er hinzu.
Anfang April verbreitete eine Reihe von Nichtregierungsorganisationen, darunter die so genannten Weißhelme, Berichte über den vermeintlichen C-Waffen-Einsatz der Regierungstruppen am 7. April in der syrischen Stadt Duma.
Das russische Zentrum für die Versöhnung der Kriegsparteien in Syrien führte am 9. April eine Inspektion in diesem Gebiet durch. Allerdings konnten keine Spuren einer Chemieattacke nachgewiesen werden.
Am 14. April hatten die USA, Frankreich und Großbritannien Raketenschläge gegen syrische Regierungsobjekte versetzt, die für die Herstellung von Chemiewaffen genutzt worden sein sollen. Der russische Präsident, Wladimir Putin, bezeichnete die Schläge als einen Angriffsakt gegen einen souveränen Staat.
Die syrischen Behörden hatten die Vorwürfe, Chemie-Waffen gegen Zivilisten oder Terroristen eingesetzt zu haben, mehrmals zurückgewiesen. Das syrische Chemiewaffen-Arsenal war 2013 unter Kontrolle der Organisation für das Verbot chemischer Waffen aus dem Land ausgeführt worden.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Heute um 8:30 wurden in der Folge eines Beschusses aus Richtung Peski in Richtung des Volvo-Zentrums (Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk) mit Mörsern des Kalibers 82mm Arbeiter des Unternehmens „Stroj-Servis“, die Reparaturarbeiten in der Sofijskaja-Straße 13 durchführten, verletzt:
– W.W. Swiredenko, geb. 1993 (Splitterverletzung am rechten Oberschenkel, am Unterarm, am Brustkorb);
– P.P. Pogorezkij, geb. 1976 (Splitterverletzung am Oberschenkel, Komplikation durch Blutung);
– A.N. Kirijak, geb. 1950 (Splitterverletzung am Kopf).
Die Verletzten haben alle notwendige ärztliche Behandlung erhalten.

Dan-news.info: „Vom 4. bis 10. Juni betrug die Gesamtzahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 720, das sind zwei Tonnen“, teilte der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Ruslan Jakubow mit.
Nach Informationen des Vertreters der Republik im GZKK wurden in dem genannten Zeitraum 48 Verletzungen des Waffenstillstands von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Fünf friedliche Einwohner wurden verletzt, 29 Wohnhäuser und 5 Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.

de.sputniknews.com: Koalitionsangriff auf Dorf in Nordsyrien – mindestens 18 tote Zivilisten
Kampfflugzeuge der von den USA angeführten internationalen Koalition haben einen Angriff gegen ein Dorf im Süden der Provinz Al-Hassaka geflogen. Dies berichtet die syrische Nationalagentur Sana.
Durch den Schlag seien 18 Flüchtlinge aus dem Irak ums Leben gekommen.
Laut der Nachrichtenagentur wurde das Dorf Howeibaria, wo sich ein Flüchtlingslager befinden soll, von der Luft aus angegriffen.
Im Laufe des vergangenen Monats ist es nicht das erste Mal, dass Zivilisten infolge der Koalitionsaktionen in der Provinz Al-Hassaka im Nordosten Syriens ums Leben kamen.
Am 10. Juni waren zehn Opfer bei einem Anschlag auf das Dorf Dschasa und am 12. Mai acht Tote beim Angriff auf das Dorf Al-Hamadi gemeldet worden.
Das russische Außenministerium betonte mehrmals, dass die Aktionen der Vereinigten Staaten und der internationalen Koalition in Syrien ohne die Zustimmung und Koordination mit der syrischen Regierung und der Resolution des UN-Sicherheitsrates durchgeführt würden.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Streitkräfte der DVR zur Lage am 11. Juni 2018
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen die
Intensität der Beschüsse der Donezker Volksrepublik unwesentlich verringert.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Kämpfer Dokutschajewsk und den Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk beschossen, auf die der Gegner aktiv mit allen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen hat. Und heute Morgen wurden zielgerichtet mit 82mm-Mörsern friedliche Stadtteile im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Kämpfer Werchnetorezkoje und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks beschossen, auf die der Feind drei Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen hat sowie mit Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen hat. In der Folge des Beschusses von Sajzewo durch die ukrainischen Kämpfer wurde das Dach eines Wohnhauses in der Karbyschew-Straße 66 beschädigt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden
fünf Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungsformationen festgestellt.
Leider gab es in den letzten 24 Stunden Verluste. Die in der letzten Woche im Rahmen der Rotation eingetroffene 56. Panzergrenadierbrigade und ihr vor kurzem ernannter frischgebackener Kommandeur Oberst Iwanow haben das Konto ihrer „Kampftrophäen“ eröffnet. In der Folge eines morgendlichen Beschusses des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk durch Kämpfer aus der 56. Brigade wurden
drei friedliche Einwohner verletzt. Informationen über Zerstörungen und Verletzte werden noch ermittelt.
In der letzten Zeit besuchen immer häufiger militärische und Regierungsdelegationen, sowohl ukrainische als auch ausländische, die Zone des militärischen Konflikts. In diesen Tagen gibt es im Stab der ukrainischen Besatzungskräfte und in den unterstellten Einheiten wieder Durcheinander. Najew bereitet sich auf den Besuch hochrangiger Herren vor. Zur Inspektion der schwächsten Armee Europas wird
am 14. Juni eine große Delegation aus Großbritannien unter Leitung des Verteidigungsministers G. Williamson eintreffen.
Die englischen Inspekteure planen den Stab der Besatzungstruppen in Kramatorsk sowie die Einheiten der 30. mechanisierten Brigade westlich und südwestlich von Donezk zu besuchen. Ich erinnere daran, dass nach uns vorliegenden Informationen das ukrainische Kommando gerade dieses Gebiet als eines der grundlegenden für einen Militärschlag betrachtet.
Gleichzeit
ig vergrößert sich unter Berücksichtigung der Liebe von Spezialdiensten westlicher Länder zu schmutzigen Verleumdungen, die wie eine Geschlechtskrankheit an ihre ukrainischen Knechte weitergegeben wird, die Wahrscheinlichkeit der Durchführung von inszenierten Handlungen und Provokationen. Die Geschichten mit Skripal und dem sogenannten Journalisten Babtschenko können als Schablone für zukünftige Inszenierungen ukrainischer Spezialdienste dienen.
Davon, dass der Gegner Angriffspläne ausheckt, zeugt auch eine Information unserer Aufklärung aus der 36. Marineinfanteriebrigade und der 93. mechanisierten Brigade. Ab dem 9. Juni wurden den Soldaten dieser Brigaden, die Aufgaben in der Zone der Operation der Besatzungskräfte erfüllen, ihr grundlegender Urlaub gestrichen. Außerdem werden die 36. und die 93. Brigade beschleunigt mit Personal aus anderen Truppenteilen ausgestattet.
Hier ist es wichtig anzumerken, dass diese Entscheidung vom ukrainischen Kommando nach einem Besuch der Stäbe und Einheiten dieser Brigaden durch den Leiter des Generalstabs, den obersten Kommandeur der Streitkräfte der Ukraine Mushenko, der seit Beginn des militärischen Konflikts ungeachtet der Opfer unter Soldaten und friedlichen Bürgern gerade auf einer gewaltsamen Variante besteht, vor einigen Tagen gefasst wurde.
So besteht die
Wahrscheinlichkeit einer Aktivierung des Gegners in Richtung Mariupol.

de.sputniknews.com: Georgien: Spezialkräfte und hunderte Polizisten am Parlamentsgebäude zusammengezogen
Die Polizei hat nach eigenen Angaben mehrere Mitglieder der Oppositionspartei Vereinte Nationale Bewegung (UNM) im Zentrum der georgischen Hauptstadt Tiflis festgenommen.
Die von den Demonstranten aufgeschlagenen Zelte vor dem Parlamentsgebäude wurden demnach demontiert. Die Situation nahe des Parlamentsgebäudes wird immer angespannter. Die Spezialeinheiten sowie die Polizei sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Umgebung ist für Autofahrer nicht gesperrt. Laut dem TV-Sender Rustawi-2 wurde der Oppositionsabgeordnete Nika Melia festgenommen. Die Demonstranten berichten indes über den Einsatz von körperlicher Gewalt seitens der Polizisten.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Im Verantwortungsbereich der Volksmiliz ist eine
Verringerung der provokativen Beschüsse zu bemerken.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besa
tzungskräfte das Gebiet von Shelobok mit Antipanzergranatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Geschossen wurden von den Positionen der 53. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Grusewitsch.
Nach Angaben unserer Aufklärung hat in der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte seit dem 4. Juni eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte mit einer komplexen Überprüfung begonnen. Es wurde ein Fehlbestand an Waffen und Munition aufgedeckt, Fälle von Fehlbeständen an Treibstoff von etwa fünf Tonnen Diesel und das Fehlen von drei URAL-Lastwagen entdeckt.
Zur Untersuchung der Fälle von Fehlbeständen bei militärischem Eigentum ist in der nächsten Woche in der 72. Brigade die Arbeit von Ermittlern der Militärstaatsanwaltschaft geplant. Nach vorläufigen Informationen haben die ukrainischen Kämpfer das gestohlene Material an örtliche Einwohner verkauft.
Eine Kommission aus acht Offizieren des Stabs der Operation der Besatzungskräfte hat auch die Einheiten der 14. mechanisierten Brigade kontrolliert. Es ist bekannt, dass die Arbeit der Kommission mit der Ablösung des Brigadekommandeurs Oberst Shakun von seinem Amt zusammenhängt. Die Frage, ob der Brigadekommandeur für sein Amt geeignet ist, war bereits
im April dieses Jahres sehr akut, als im Generalstab Informationen über zahlreiche Machenschaften im finanziellen Bereich, Waffenhandel sowie ein Anwachsen der Zahl der nicht kampfbedingten Verluste unter dem Personal der 14. Brigade auftauchten. Shakun wurde durch Sergej Wojtschenko ersetzt, der bis dahin das Amt des Leiters des Stabs der 53. Brigade innehatte.
Wir wollen anmerken, dass Wojtschenko, als er sich in diesem Amt befand, eine administrative Strafe in Form von Arrest im Garnisonsgefängnis erhielt, weil er bei der Verlegung von Personal, Waffen und Technik eines Truppenteils auf das Territorium des 235. Zentrums für übergreifende Ausbildung zwei Tage lang keine Lebensmittel, Trinkwasser, Zelte und Betten für das Personal organisierte. Nach unseren Informationen wurde ein solch gleichgültiges Verhalten gegenüber seinen Verpflichtungen nicht nur einmal beobachtet. Das wird die Soldaten der 14. Brigade mit einem solchen Kommandeur erwarten.
Mit schweigender Zustimmung einiger europäischer Länder setzt die Ukraine Handlungen fort, die auf eine Eskalation des Konflikts im Donbass gerichtet sind. So ist im Bericht der OSZE-Mission für den 8. Juli eine Information erschienen, dass am Trennungsabschnitt im Gebiet von Solotoje, in einem Wohngebiet am südöstlichen Rand von Katerinowka eine Drohne der Mission Schützengräben, militärischen Positionen und einen Schützenpanzer etwa 150 m südlich vom nördlichen Rand des Trennungsabschnitts entdeckt hat. An diesem Tag hat eine Drohne der OSZE am östlichen Rand des Trennungsabschnitts vor kurzem zum ersten Mal einen Schützengraben sowie einen Panzertransporter etwa 100-200 Meter nördliche vom Trennungsabschnitt entdeckt. Wir rufen die internationalen Beobachtungsorganisationen und die Garantenstaaten auf, Kiew zu zwingen, die übernommenen Verpflichtungen einzuhalten.

Frage: Im Internet haben Freiwillige, die die ukrainische Armee unterstützen, ein Video veröffentlicht, in dem Soldaten der ukrainischen Streitkräfte die Positionen einer Einheit der Volksrepublik mit 120mm-Mörsern und Antipanzerlenkraketen beschießen. Haben Sie Informationen, auf welche Positionen geschossen wird (LVR oder DVR) und wie können Sie solche Handlungen der ukrainischen Streitkräfte im ganzen kommentieren?
Antwort: Dass die ukrainischen Streitkräfte verbotene Waffen verwenden und die Minsker Vereinbarungen nicht einhalten, ist für niemanden ein Geheimnis. Aber in diesem Fall wurde das Video, von dem Sie sprechen, zur Erhöhung des moralischen Geistes der ukrainischen Soldaten eingestellt und ist inszeniert. Wir haben dieses Material analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass es auf einem Übungsplatz der ukrainischen Streitkräfte gedreht
wurde. Es gibt eine Reihe grober Fehler, die die sogenannten Propagandisten sich erlaubt haben und diese Fehler verweisen darauf, dass die Überschrift nicht der Realität entspricht.
Frage: Der Stab der OOS teilt mit, dass die Volksmiliz der LVR das Feuer mit Artillerie des Kalibers 122mm auf Nowotoschkowskoje eröffnet hat. Wie können Sie das kommentieren?
Antwort: Vor allem wiederhole ich noch einmal, dass die Artillerie der Volksmiliz der LVR mit einem Kaliber über 100mm schon lange von der Kontaktlinie abgezogen ist und sich an den Abzugsorten befindet. Während der letzten drei Tagen geistert Nowotoschkowskoje in verschiedenen Kontexten durch die ukrainischen Medien. Zuerst haben wir es angeblich angegriffen und bei den ukrainischen Streitkräften gibt es große Verluste. Dann haben sogenannte Freiwillige geschrieben, dass sich die ukrainischen Streitkräfte an diesem Abschnitt einen km voran bewegt hätten. Heute beschießen wir sie schon mit 122mm-Artillerie… Solche Erklärungen der ukrainischen Vertreter werden mit einem medizinischen Terminus paranoide Schizophrenie genannt und es lohnt sich nicht, sich ernsthaft mit ihnen zu befassen.
Natürlich wissen wir, dass diese bewusste Lüge dazu dient, die Aufmerksamkeit von allen Kriegsverbrechen der ukrainischen Straftruppen abzulenken, die am hellen Tag mit Mörsern auf friedliche Einwohner von Goluboskoje und anderen Ortschaften schießen.

de.sputniknews.com: Mit Unterstützung russischer Luftwaffe: Syrische Armee wehrt Terroristendurchbruch ab
Syrische Truppen, unterstützt von russischen Luftstreitkräften, haben einen Durchbruch der Terrorkämpfer im Süden der Provinz Homs verhindert. Dies teilte das russische Versöhnungszentrum in Syrien mit.
„Am 11. Juni dieses Jahres gegen 04.00 MSK (03.00 MESZ – Anm. d. Red) haben syrische Regierungstruppen im Süden der Provinz Homs mit der Unterstützung der russischen Luft- und Weltraumkräfte den Durchstoßversuch der Militanten aus dem Gebiet Al-Tanf in die Richtung Palmyra vereitelt“, heißt es in der Meldung des Versöhnungszentrums.
„Der Durchbruch von Militanten wurde abgewandt. Fünf Militante, ein Kleintransporter und ein Motorrad wurden zerstört. Die anderen Kämpfer haben sich aufgeteilt und in die illegal besetzte Ortschaft Al-Tanf zurückgezogen“.
Eine große Gruppe von Terroristen, die auf Pickup-Trucks mit schweren Waffen und auf Motorrädern unterwegs sei, sei von syrischen Beobachtungsposten im Gebiet des Bergs Gurab entdeckt worden.

Lug-info.com: Die britische karitative und die amerikanische nichtkommerzielle Organisation HALO Trust werben friedliche Einwohner der von Kiew kontrollierten Gebiete des Donbass für die Verminung der Kontaktlinie an. Dies teilte das Zentrum zur Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit des Innenministeriums der LVR mit.
„Bei der Hotline des Innenministeriums der LVR ist eine Mitteilung eines Mitarbeiters der sogenannten „Hauptabteilung der Nationalpolizei der Ukraine im Lugansker Oblast“ eingegangen. Im Rahmen des ministeriellen Programms zur Zahlung für Informationen über Verbrechen der ukrainischen Straftruppen hat ein Angehöriger der Nationalpolizei mitgeteilt, dass derzeit auf den zeitweilig besetzten Territorien der LVR und der DVR eine amerikanisch-britische nichtkommerzielle Organisation HALO Trust“ aktiv ist“, teilte das Ministerium mit.
„Offizielle befassen sie sich mit der Entminung: angeblich suchen sie Minen und nicht detonierte Geschosse und machen sie unschädlich. Aber tatsächlich entfernen diese Herren keine Minen, sondern legen sie“, teilte der Anrufer mit und fügte hinzu, dass westliche Sprengstofftechniker ganze Minenfelder schaffen – sowohl Antipersonenminen als auch Antipanzerminen.
„Vor kurzem hatten sie einen Unfall: eine ganze Gruppe ist auf eine eigene Mine geraten – Kanadier und Amerikaner. Sie haben die Arbeit reduziert. Und jetzt habe ich erfahren, dass sie örtliche Einwohner als Ersatz anwerben. Und was? Einheimische sind insgesamt besser: es muss ihnen weniger gezahlt werden, es gibt keine Versicherung. Und wir sind für sie nicht einmal Menschen. Verbrauchsmaterial, mit einem Wort“, fügte er hinzu.
„Zu diesem Fall wurde eine Überprüfung angesetzt. Gemäß vorläufigen Informationen ist geplant, zwei Gruppen zur Ausbildung in Krasnaja Talowka und Kramatorsk anzuwerben. Außerdem ist bekannt, dass im Fall, dass es zu wenige Kandidaten gibt, die Ausbildung einer Gruppe in Kramatorsk geplant ist. Die Überprüfung geht weiter“, teilte das Innenministerium der LVR mit.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Außenminister nennt drei Bedingungen für „Weg zum Frieden“ im Donbass
Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin hat erläutert, welche Voraussetzungen seiner Ansicht nach für Frieden im Donbass notwendig sind.
„Alle Medien sprechen über Singapur, wir sollen aber unsere Arbeit machen: Reale Sicherheit unter der Kontrolle der OSZE und der Friedenstruppen, die Befreiung unserer Leute und echte Wahlen, die von der Ukraine und der internationalen Gemeinschaft organisiert werden – das ist der Weg zum Frieden“, schrieb Klimkin auf Twitter.
Er führte seine Gedanken fort und fügte demnach hinzu, heutzutage gebe es im Donbass ukrainisches Land und ukrainische Bürger, aber keine Ukraine. Nach seiner Auffassung soll die Ukraine ins Gebiet „zurückkehren“.
Im Osten der Ukraine schwelt seit über vier Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen.

Ukrinform.ua: Präsident Poroschenko unterschreibt Gesetz über Antikorruptionsgericht
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat am Montag das Gesetz über das Antikorruptionsgericht unterzeichnet.
Die Unterzeichnungszeremonie fand während des Treffens des Staatschefs mit Studenten der Akademie der Führungskräfte, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Heute, am 11. Juni, ist ein historischer Tag. Historisch wegen der Visafreiheit (der erste Jahrestag der Visafreiheit mit der EU- Red.) Für mich persönlich ist es wichtig, weil der Tag auch der Geburtstag meines Vaters ist. Es ist historisch auch deswegen, dass es ein wichtiger Meilenstein für das Ende der Schaffung der unabhängigen Infrastruktur zur Korruptionsbekämpfung“, sagte Poroschenko.
Der Präsident ist überzeugt, dass das Antikorruptionsgericht seine Tätigkeit noch in diesem Jahr aufnehmen werde.
Die Werchowna Rada der Ukraine verabschiedete das Gesetz am 7. Juni mit 317 Stimmen.

Mil-lnr.info: Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine schüchtern friedliche Einwohner ein, deren Verwandte auf dem Territorium der LVR leben, um Informationen über Soldaten der Volksmiliz zu erhalten. Weitere Opfer des SBU wurden Verwandte von Inna Gusarez, die auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium in Gorskoje leben.
„Mitarbeiter des SBU sind zu meinen Eltern nach Haus gekommen, haben mich aus deren Wohnung angerufen und gesagt, dass ich mit ihnen zusammenarbeiten muss, wenn meine Verwandten nicht darunter leiden sollen,. Die Zusammenarbeit besteht darin, dass ich ihnen Namen und Telefonnummern meiner Führung geben soll“, sagt Inna.
Nach ihren Worten haben sie nur eine Zustimmung zur Zusammenarbeit erwartet, andernfalls würden sie den Eltern die Renten und die Wohnung und der Schwester den Arbeitsplatz entziehen.
„Als ich diesen Menschen am Telefon gefragt habe – Sie bedrohen meine Eltern? Sagte er – Ja“, sagte sie.
„Meine Eltern sind Menschen mit von alter Art, ich denke, sie haben sich nicht sehr erschreckt. Das einzige ist, dass sie mir gesagt haben, dass ich nicht auf jenes Territorium fahren soll, das war alles“.
Inna Gusarez ist keine Soldatin. Sie arbeitet als Zivilistin bei der Volksmilz als Sachbearbeiterin in einer nicht der Geheimhaltung unterliegenden Abteilung. Woher die Mitarbeiter des SBU ihre Telefonnummer haben, hat sie keine Ahnung – die Eltern haben ihnen diese Information nicht gegeben.
„Ich will einfach, dass sie meine Eltern in Ruhe lassen. Mehr will ich nicht. Sie sind alte Menschen, sie haben den Krieg durchlebt, durchleben den zweiten Krieg. Und sie zu bedrohen ist gemein! Es ist hinterhältig, ganz einfach“, erklärte sie.

de.sputniknews.com: Merkel schließt Reise zu Fußball-WM nach Russland nicht aus
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einem Interview in der ARD-Sendung „Anne Will“ eine Reise nach Russland zur Fußball-WM 2018 grundsätzlich nicht ausgeschlossen.
„Kann gut sein“, sagte sie im Wortlaut. „Im Grundsatz“ sei eine solche Reise nicht ausgeschlossen, so Merkel. Es komme nur drauf an, dass ihre sonstigen zahlreichen Verpflichtungen, die von Überraschungen geprägt seien, dies zulassen. Prinzipiell sage sie jedoch „ein klares ‚Ja‘“.
Solch einen Besuch würde sie für politische Gespräche nutzen, wie sie diese vor kurzem in Sotschi geführt habe. „Ohne Sprechen wird man überhaupt gar keine Lösung finden“, betonte die Bundeskanzlerin. Der Westen müsse einen Dialog mit Russland unterhalten, um Lösungen für internationale Konflikte zu finden: „Wir brauchen Russland für Abrüstungsverhandlungen, wir brauchen Russland für die Verhandlung über die Ukraine, wir brauchen Russland im Zusammenhang mit politischen Lösungen mit Blick auf Syrien“.
Den Vorschlag des US-Präsidenten Donald Trump, Russland wieder in den Kreis der G7, dann also G8, aufzunehmen, würde sie jedoch lediglich unter bestimmten Voraussetzungen unterstützen: „Ich kann mir das vorstellen, dass Russland wieder dazu kommt, dann brauchen wir aber bei der Umsetzung des Minsker Abkommens vorher Fortschritte“, sagte Merkel.

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen konzentrieren schwere Technik an der Kontaktlinie und stationieren sie in Wohngebieten. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
„Auf den Bildern von abgeschossenen ukrainischen Drohnen wurde von den Minsker Vereinbarungen verbotene Militärtechnik, die in Artjomowsk, Konstantinowka und einer Ortschaft im Donskaja-Wolnowacha Bezirk konzentriert ist, festgestellt. Darunter sind Artilleriegeschütze und Panzer. Eine solche Zahl von Militärtechnik zeugt von der Absicht des Kommandos der OOS, die Kämpfer wieder aufzunehmen“, heißt es in der Mitteilung.

de.sputniknews.com: Washington weitet antirussische Sanktionen aus: US-Finanzministerium nennt „Gründe“
Die USA haben am Montag Sanktionen gegen fünf russische IT-Unternehmen sowie gegen drei Einzelpersonen verhängt. US-Finanzminister Steven Mnuchin legte die Gründe der neuen Restriktionsmaßnahmen offen.
„Die Vereinigten Staaten bemühen sich weiter, den böswilligen Handlungen der Unternehmen entgegenzuwirken, die unter der Leitung der Russischen Föderation und ihrer militärischen Kräfte und Nachrichtendienste operieren, um Russlands Cyber-Fähigkeiten zu erhöhen. Die Unternehmen, die heute auf die Sanktionsliste gesetzt wurden, trugen durch ihre Zusammenarbeit mit dem FSB zur Verbesserung der Cyber- und Unterwasserfähigkeiten Russlands bei. Sie gefährden somit die Sicherheit der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten“, erklärte Mnuchin.
Der Minister fügte hinzu, dass die Sanktionen auf die Fähigkeit der russischen Behörden zielten, Daten zu verfolgen, die durch Unterwasserkabel, „die den Großteil der Telekommunikationsinformationen der Welt tragen“, geleitet werden.
Wie aus einer Erklärung des US-Finanzministeriums hervorgeht, wurden fünf russische IT-Unternehmen eingetragen auf die Sanktionsliste gesetzt: Digital Security, Divetechnoservices, das Forschungszentrum Kvant, ERPScan und Embedi. Nach Angaben der Behörde sind sie mit dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB verbunden. Auf die Liste kamen außerdem drei Einzelpersonen: Oleg Tschirkow, Wladimir Kaganski und Alexander Tribun, die laut dem US-Finanzministerium Verbindungen zu Divetechnoservices haben sollen.

Abends:

Lug-info.com: Kinder, die sich im Ferienlager der Schule Nr. 9 von Brjanka erholen, haben den Soldaten des ersten Slawjansker Bataillons Briefe und Zeichnungen übergeben. Dies teilte heute die Stadtverwaltung mit Bezug auf die Zeitung „Bergmannsarbeit“ mit.
„Am 11. Juni haben Kinder aus dem Schulferienlager „Sdorowjatschok“ für die Soldaten des ersten Slawjansker Bataillons, das sich jetzt an der Front befindet, Briefe mit Worten der Unterstützung und Zeichnungen erstellt und sie an Vertreter der Brigade übergeben“, teilte die Redaktion mit.
Die Schule Nr. 9 und die Soldaten des Bataillons sind durch eine lange Freundschaft verbunden.
„Die Soldaten waren mehrfach bei den Schülern zu Gast und haben unter anderem bei der Vorbereitung auf den Militärsportwettbewerb „Sarniza“ geholfen. Und genau das Team der Schule Nr. 9 wurde bei „Sarniza-2018“ Sieger“, erinnerte die Redaktion.

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de.sputniknews.com: Fall Skripal: Berlin macht weiter Moskau verantwortlich
Tilo Gräser
Trotz aller widersprechenden Informationen machen die britische und andere westliche Regierungen Russland weiter für die Vergiftung von Sergej Skripal und dessen Tochter verantwortlich, so zuletzt auf dem G7-Gipfel. Auch die Sprecher der Bundesregierung und des Berliner Außenministeriums reagieren entsprechend auf Nachfragen.
Die Bundesregierung hält an ihren unbewiesenen Vorwürfen gegenüber Russland im Fall des mutmaßlich am 4. März vergifteten Sergej Skripal und dessen Tochter fest. Das erklärten Regierungssprecher Steffen Seibert und Maria Adebahr, Sprecherin des Auswärtigen Amtes, am Montag in Berlin auf der Regierungspressekonferenz gegenüber Sputnik.
Dagegen hatte ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes (WD) des Bundestages festgestellt: „Die Verantwortung Russlands für das Attentat auf den Ex-Agenten Skripal in Großbritannien ist bis heute nicht nachgewiesen.“ Das hatte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ am 8. Juni berichtet.
Die Regierungssprecher ließen sich nicht von dem Hinweis auf jüngste widersprechende Informationen wie das Gutachten beirren. Die ARD hatte bereits am 7. Juni berichtet, nach ihren Informationen habe die Bundesregierung keine Beweise für die behauptete Verantwortung Russlands. Auch das brachte die Regierung nicht von ihren bisherigen Behauptungen ab.
Unveränderte Position trotz wachsender Zweifel
Die Zweifel an der Version Großbritanniens und anderer westlicher Staaten wachsen, wie Harald Neuber am Samstag im Online-Magazin „Telepolis“ feststellte. Nicht so anscheinend bei Außenamtssprecherin Adebahr: „Unsere Position in diesem Fall ist unverändert“, erklärte sie in der Regierungspressekonferenz am Montag. Sputnik hatte nachgefragt und wollte auch wissen, ob sich ihr Ministerium für die Vorwürfe auf seiner Homepage gegen „staatlich kontrollierte russische Auslandsmedien“ entschuldigen würde. Diese würden „falsche Gerüchte“ und „gezielte Falschmeldungen“ verbreiten, so das Berliner Außenamt. Am 26. März hatte Außenminister Heiko Maas gar erklärt, „die Fakten und Indizien weisen nach Russland“.
Maas warf Moskau damals vor, es habe „bisher keine der offenen Fragen beantwortet und keine Bereitschaft gezeigt, eine konstruktive Rolle bei der Aufklärung des Anschlags spielen zu wollen“. Das lässt sich längst gegen sein Ministerium wenden, samt Belegen dafür.‎ So behauptete seine Sprecherin Adebahr am Montag trotz des anderslautenden Zitates dazu, das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages treffe „zu der Frage, ob Russland den Anschlag von Salisbury zu verantworten hat, ausdrücklich keine Aussage“.
Westliche Vorwürfe trotz russischer Hilfsbereitschaft
Anstatt auf die Zweifel an den Vorwürfen gegen Moskau einzugehen oder sich gar zu entschuldigen, meinte Adebahr nur, das Gutachten „bestätigt im Übrigen, dass die von uns getroffene Maßnahme der Ausweisung von Diplomaten völkerrechtlich nicht zu beanstanden ist“. So redete Adebahr schön, dass es in dem Dokument laut „Telepolis“ heißt, der Schritt gegen die russischen Diplomaten sei ein „unfreundlicher, aber nicht völkerrechtswidriger Akt“. Der gesamte Fall Skripal und die westlichen Reaktionen hatten immerhin zu einer „dramatischen Verschlechterung der diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und zahlreichen westlichen Staaten geführt“, wie selbst die ARD feststellte.
Adebahr ließ sich auch nicht davon beeindrucken, dass die Bundestagsjuristen Russland nachgewiesene Kooperationsbereitschaft für die Untersuchung des Falls bescheinigen. Sie bezeichnete es stattdessen als „unerlässlich, dass Russland weiter an der Aufklärung mitwirkt“. Regierungssprecher Seibert stimmte seiner Kollegin zu und verwies auf die Abschlusserklärung des G7-Treffens am Wochenende im kanadischen Charlevoix. Darin wird erneut Russland als „höchstwahrscheinlich für den Anschlag verantwortlich“ erklärt und hinzugefügt, „dass es keine plausible alternative Erklärung gibt“.
Kanzlerin Angela Merkel stehe weiter zu dieser von Anfang an aufgestellten Behauptung, so Seibert. Die Bundesregierung habe keinen neuen Stand, beantwortete er die Frage nach eventuellen neuen Beweisen dafür. „Es bleibt bei unserer Einschätzung, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine russische Verantwortung gibt und dass es aus unserer Sicht keine andere plausible Erklärung gibt.“
Wiederholte Anklage trotz fehlender Beweise
Der ehemalige russische Agent Skripal und seine Tochter Julia waren mutmaßlich am 4. März im britischen Salisbury vergiftet worden. Beide überlebten das Attentat. Ohne Beweise dafür vorzulegen, wurde von Beginn an Russland vorgeworfen, für diesen Anschlag verantwortlich zu sein. Begründet wurde das unter anderem damit, dass der angeblich verwendete Kampfstoff aus der „Nowitschok“-Gruppe in der Sowjetunion entwickelt wurde. Das zuständige britische Labor in Porton Down konnte keine Angaben zur Herkunft des verwendeten Giftes machen.
Die in die Untersuchungen einbezogene Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hatte diese Ergebnisse bestätigt. Darauf beruft sich unter anderem die Bundesregierung, obwohl eben nichts zur Herkunft gesagt wurde. OPCW-Direktor Ahmet Üzümcü hatte Anfang Mai gegenüber der New York Times erklärt, dass für den Anschlag schätzungsweise 50 bis 100 Gramm verwendet worden seien. Das musste die Organisation selbst in einer Erklärung widerrufen. Sie erklärte, es könne sich nur um eine Dosis im Milligramm-Bereich gehandelt haben. Inzwischen wurde zudem bekannt, dass der angeblich verwendete Kampfstoff nach 1990 auch in anderen Ländern bekannt war und sogar hergestellt wurde.

Standard

Presseschau vom 10.06.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/ nachts:

de.sputniknews.com: „Freundschaft mit Russland? Ja, aber…“ – Linke sendet widersprüchliche Zeichen
Als Friedenspartei will sich die Linke auf ihrem Parteitag in Leipzig für eine Entspannungspolitik gegenüber Russland einsetzen. Doch ein Antrag des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke scheiterte: Er wollte seine Partei zu mehr Unterstützung und Vertrauen gegenüber Moskau überreden. Auch aus historischer Verantwortung.
Am Rande des Bundesparteitags der Partei die Linke in Leipzig hat Sputnik mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke über das Russlandbild seiner Partei gesprochen. Kurz zuvor hielt Gehrcke eine flammende Rede, dass seine Partei mehr auf Moskau zugehen müsse. In einem Antrag forderte er die Delegierten des Parteitags auf, geschlossen einen Appell an die Bundesregierung zum Politikwechsel gegenüber Russland zu unterstützen. Der Antrag scheiterte, zu schwerwiegend sei laut Parteivorstand das Verhalten Moskaus im Syrien-Konflikt und in der Ukraine.
Sputnik Deutschland Politikchef Marcel Joppa im Gespräch mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke (Die Linke).

de.sputniknews.com: Trump weicht Frage über Krim-Status aus
US-Präsident Donald Trump hat eine Journalisten-Frage über den Status der Halbinsel Krim an seinen Vorgänger Barack Obama „weitergeleitet“.
„Glauben Sie, dass die Krim schon als Russland anerkannt werden sollte?“, fragte ein Reporter Trump.
„Sie sollten Präsident Obama fragen. Er war derjenige, der es zugelassen hat, dass die Krim (von der Ukraine – Anm. d. Red.) wegkommt“, antwortete der US-Staatschef. „Er war auch derjenige, der Russland erlaubt hat, viel Geld für die Krim auszugeben, weil sie (die Russen – Anm. d. Red.) viel Geld zum Wiederaufbau der Halbinsel ausgegeben haben. Sie haben da, glaube ich, einen U-Boot-Hafen usw.“
​„Obama kann sagen, was er will, aber er hat Russland erlaubt, die Krim zu nehmen“, fügte Trump hinzu. Er selbst wäre wahrscheinlich „ganz anders“ vorgegangen. Zugleich betonte Trump, dass die Situation mit der Krim schon weit zurückliege.
Der US-Staatschef wiederholte erneut, dass er Russlands Rückkehr in die G8 begrüßen würde. „Ich würde sagen, die G8 ist eine sinnvollere Gruppe als die G7.“

Dan-news.info: „Heute um 20:50 haben die ukrainischen Streitkräfte das Feuer auf Wasijewka eröffnet. Der Beschuss kam aus Richtung Kamenka, es wurden Schusswaffen verwendet. In der Folge von Scharfschützenfeuer wurde eine Frau, geb. 1992, wohnhaft Lesnaja-Straße 11 verletzt“, teilte die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination mit.
Nach vorläufigen Informationen erlitt die Verletzte eine Schussverletzung an der Bauchhöhle. Die Frau wurde in das Eisenbahnerkrankenhaus von Jasinowataja eingeliefert und hat die notwendige ärztliche Behandlung erhalten.

de.sputniknews.com: „Gleiche Rechte für alle“: Europa bittet Poroschenko, Gay Pride anzuführen
Eine Gruppe von 35 Abgeordneten des Europäischen Parlaments hat ein Schreiben an den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko gerichtet und ihn gebeten, die diesjährige Schwulen-Parade in Kiew anzuführen. Das Dokument wurde auf der Webseite der Grünen-Abgeordneten Rebecca Harms veröffentlicht.
Wie es heißt, propagiert die EU die gleichen Rechte für alle, unabhängig von Geschlecht, Nationalität und Hauptfarbe und sexueller Ausrichtung. Der Ukraine werde damit vorgeschlagen, den erzielten Fortschritt gegenüber Vertretern der LGBT-Gemeinschaft zu demonstrieren.
Unter anderem wird im Schreiben darauf verwiesen, dass der Gesetzgebungsprozess ins Stocken geraten sei. Zudem sei die Ukraine beinahe das einzige Land in Europa, wo die Gesetze sexueller Minderheiten nicht geschützt würden, wo aus Hass ihnen gegenüber Konflikte entstünden und Verbrechen begangen würden.
Die Abgeordneten riefen Poroschenko auf, bei der bevorstehenden Gay Pride Ruhe und Sicherheit zu gewährleisten.
„Unter anderem fordern wir die ukrainischen Behörden, die Regierung und den Präsidenten auf, das Festhalten des Landes an der europäischen Zukunft zu stärken und die Arbeit zur Gewährleistung der grundlegenden Rechte der LGBT-Vertreter in der Ukraine zu Ende zu bringen“, heißt es.
Am 17. Juni soll in Kiew die vierte Schwulen-Parade stattfinden. Im vorigen Jahr hatten Nationalisten deren Teilnehmer angegriffen, um die Veranstaltung zum Scheitern zu bringen. Im Jahr 2016 waren während einer solchen Parade 50 aggressiv gestimmte Männer festgenommen worden. Bei einer 2016 durchgeführten Umfrage sollen sich 43 Prozent der Kiewer gegen die Gay Pride ausgesprochen haben.

de.sputniknews.com: Politiker: Zuspitzung im Donbass bedeutet Kiews Vorbereitung auf Blitzangriff
Der Leiter des Internationalen Rates russischer Landsleute, Wadim Kolesnitschenko, hat am Samstag in einem Interview mit Sputnik zur jüngsten Erklärung des Außenministeriums über eine Zuspitzung der Situation im Donbass Stellung genommen.
„Bedauerlicherweise spitzt sich die Situation im Donbass zu und wird sich weiter zuspitzen. Dies findet seinen Niederschlag in ständigen Angriffen der ukrainischen Streitkräfte mit verbotenen Waffentypen gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk sowie darin, dass die sogenannten grauen Zonen, wo es keine Streitkräfte geben soll, durch Vertreter der ukrainischen Armee besetzt sind“, so Kolesnitschenko.
Zudem bezeichnete er diese Tatsache als Vorbereitung auf einen blitzschnellen Schlag gegen die Republiken.
„Sowohl die Bewohner der selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk als auch internationale Beobachter sind natürlich darüber besorgt. Dabei begreifen wir, dass die Völkergemeinschaft, vertreten durch Europäer, diese Tatsache nur konstatiert, ohne dabei gegen die Verletzter etwas zu unternehmen.“
Unter anderem äußerte der Experte sein Bedauern darüber, dass es „die Ukraine als Spannungsherd unweit von Russland“ gebe und geben werde.
„Der Präsident Petro Poroschenko benötigt zurzeit die Zuspitzung der Situation. Der Wahlkampf zum Parlament sowie die Vorbereitung auf die Präsidentschaftswahl stehen bevor. Und ohne eine konkrete Feindgestalt wird es zweifellos unmöglich sein, die Wahlen zu gewinnen und an der Macht zu bleiben“, sagte Kolesnitschenko abschließend.
Wie es in einem Kommentar des Pressedienstes des russischen Außenministeriums in Bezug auf die Teilnahme des Leiters der Behörde, Sergej Lawrow, an einem Ministertreffen im Normandie-Format am 11. November heißt, spitzt sich die Lage im Donbass erneut zu.
„Heute spitzt sich die Lage erneut zu … Die ukrainischen Streitkräfte verletzen grob die Vereinbarungen über die Entflechtung der Kräfte und Mittel der Konfliktparteien. Nachdem den ukrainischen Sicherheitskräften dieser Prozess in der Ortschaft Luganskaja nicht gelungen war, festigen sie ihre Stellungen nun in den Ortschaften Solotoje und Petrowskoje, woraus sie und die Volkswehr des Donbass im Herbst 2016 ihre Truppen und Technik abgezogen hatten“, heißt es.
„Je näher die Stellungen der Konfliktparteien zueinander sind, desto höher wird die Gefahr für Zusammenstöße“, so das Ministerium.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Größte Angst baltischer Länder vor Russland genannt – Medien
Die finnische Zeitung „Helsingin Sanomat“ hat offenbart, in welcher Hinsicht Russland den baltischen Ländern Sorgen bereitet.
Die drei baltischen Länder haben Angst, dass Russland ihre Stromversorgung einstellen könnte, schrieb die Zeitung. Laut der „Helsingin Sanomat“ beunruhigt die baltischen Länder ihre Zugehörigkeit zu einem mit Russland gemeinsamen Eisenbahn-, Öl- und Gaspipelinenetz sowie zu dem gemeinsamen Energieversorgungssystem BRELL (das Weißrussland, Russland, Estland, Lettland und Litauen verbindet). Die alten Systeme aus der Sowjetzeit würden weiter benutzt, obwohl Tallinn, Riga und Vilnius bereits fast vor 15 Jahren der EU beigetreten seien. Der Zeitung zufolge kann den drei Ländern die Einstellung der Stromversorgung seitens Russlands drohen. Denn Moskau könnte in den 2020er-Jahren aus dem BRELL-System aussteigen, da das russische Gebiet Kaliningrad seine energetische Unabhängigkeit ausbauen würde. Daher würden Estland, Lettland und Litauen beabsichtigen, das BRELL-System bis 2025 zu verlassen und sich an das durch Polen verlaufende europäische System anzuschließen.
Die von der Zeitung befragen Experten bezeichneten diese Pläne als ein „politisches Projekt“ und stellten seine Effektivität in Frage. „Die Steuerzahler werden zusätzliche Kosten tragen und die Energiesicherheit wird nicht besser werden“, sagte einer der Experten.
Bereits im Oktober 2017 hatten die baltischen Länder offenbart, das BRELL-System eventuell verlassen zu wollen. Ende März hatten sich die litauische Präsidentin, Dalia Grybauskaitė, der estnische Ministerpräsident, Jüri Ratas, der lettische Regierungschef, Māris Kučinskis sowie der polnische Premierminister, Mateusz Morawiecki mit dem EU-Kommissionspräsidenten, Jean-Claude Juncker, getroffen und eine gemeinsame Erklärung abgegeben, wonach die Stromnetze der baltischen Länder bis 2025 mit dem europäischen Netz durch Polen synchronisiert werden sollen.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben zweimal in den letzten 24 Stunden die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo und Losowoje.
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Putin: Russland hat G8 nie verlassen
Russland ist nie aus der G8 ausgestiegen und würde alle Mitgliedstaaten gerne in Moskau empfangen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin beim Pressebriefing in China.
„Was Russlands Rückkehr in die „Sieben“, die „Acht“ betrifft: Wir sind nicht aus ihr ausgestiegen. Unsere Kollegen haben sich seinerzeit aus bekannten Gründen geweigert, nach Russland zu kommen. Bitte, wir werden uns freuen, alle dort zu sehen, bei uns in Moskau“, so Putin.

de.sputniknews.com: Frankreich, Italien und USA sind sich einig: Russlands G8-Rückkehr ist erwünscht
Die Staatschefs Frankreichs, Italiens und der USA hoffen auf die baldige Wiederaufnahme Russlands in die G8. Dies haben Emmanuel Macron, Giuseppe Conte und Donald Trump nach dem jüngsten G7-Gipfel in Kanada erklärt.
„Es ist einfach. Wir waren bis Anfang 2014 in den G8. Und es gab die allgemeine Entscheidung, zum Format der „Sieben“ zurückzukehren – um Russland nicht mehr am Tisch zu haben, da es in die Ukraine eingedrungen ist. Es wurden die Minsker Vereinbarungen eingeschlossen, die befolgt werden müssen“, sagte der französische Präsident, Emmanuel Macron.
Macron erläuterte zudem, er glaube an Beziehungen zu Russland, und bezeichnete es als einen „großmächtigen europäischen Staat“.
Er erinnerte an sein Gespräch mit Wladimir Putin in Sankt Petersburg und betonte, er wolle mit dem russischen Präsidenten ohne „Blauäugigkeit und Konnivenz“ zusammenarbeiten.
Macron brachte letztlich die Hoffnung zum Ausdruck, dass Russland nächstes Jahr am G8-Gipfel teilnehmen würde. Dafür müssten die Vereinbarungen von Minsk vorangetrieben und die Bedingungen der G7 erfüllt werden.
Der italienische Premierminister, Giuseppe Conte, ließ wissen, dass Italien an der Aufhebung der Sanktionen gegen Russland arbeite. Dennoch würde dies eine Weile dauern, da die Sanktionen mit dem Minsker Abkommen verbunden seien, welches zurzeit noch „in Umsetzung“ sei.
„Wir haben allen unseren Partnern, auch den europäischen, gesagt, dass es niemandem passt, Russland in Isolation zu halten. Denn es spielt in den heikelsten geopolitischen Krisen eine zentrale Rolle. Daher besteht Italiens persönliche Hoffnung darin, dass die ehemalige „Achter“-Gruppe unter Beteiligung Russlands wiederhergestellt wird“, erklärte Conte beim Pressebriefing.
Auch laut dem US-Präsidenten Donald Trump haben einige Teilnehmer des G7-Gipfels die mögliche Rückkehr Russlands befürwortet.
Trump selbst behauptete, eine Rückkehr wäre „gut für die Welt, für Russland, für die USA, für alle G7-Länder“.
„Ich denke, die G8 wäre besser und Russlands Rückkehr wäre gut. Wir suchen Frieden in der ganzen Welt und spielen keine Spiele“.
Diese Meinung hatte das US-Staatsoberhaupt auch kurz vor seiner Reise zum G7-Gipfel in Kanada kundgetan.

Dan-news.info: „Heute 5:00 wurden Trudowskije intensiv beschossen. Es wurden 14 Häuser in der Uroshajnaja-Sraße beschädigt. Es wurde mit Mörsern geschossen“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Er fügte hinzu, dass die Häuser unterschiedlich stark beschädigt wurden. Einige wurden durch direkte Treffer zerstört. Informationen über Verletzte werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: „Nun kommt’s auf die Opposition an“: Putin spricht sich zur Lage in Syrien aus
Der russische Präsident Wladimir Putin hat während der Sitzung im Rahmen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) die Lage in Syrien kommentiert.
Damaskus habe seine Vorschläge zur Zusammensetzung der Mitglieder des Verfassungskomitees, das das neue syrische Grundgesetz vorbereiten soll, eingereicht, erinnerte der Präsident.
„Die Regierung Syriens erfüllt ihre Verpflichtungen vollends und hat ihren Willen zum politischen Dialog gezeigt. Es kommt nun auf die Opposition an“.
Putin wies darauf hin, dass die syrische Regierung derzeit „das Territorium kontrolliere, wo 90 Prozent der Bevölkerung des Landes“ leben würden. Dank gemeinsamen Handlungen mehrerer Staaten hätten wichtige Fortschritte in der Terrorbekämpfung erzielt werden können.
„Dank den gut abgestimmten Handlungen Russlands, der syrischen Regierung, des Irans, der Türkei und anderer Partner, darunter auch Kasachstan, ist es gelungen, die terroristische Tätigkeit in diesem Land wesentlich zu unterdrücken“.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit März 2011 an. Russland hat seine Operation gegen die Terrormiliz Islamischer Staat* (IS, auch Daesh) auf Bitte des offiziellen Damaskus unternommen. Am 11. Dezember dieses Jahres erteilte der russische Präsident den Befehl, mit dem Abzug der russischen Truppengruppierung aus Syrien zu beginnen. Vor Militärs auf dem russischen Stützpunkt Hmeimim erklärte Putin, sie hätten ihre Aufgabe hervorragend erfüllt: Syrien sei als souveräner, unabhängiger Staat erhalten geblieben und im Lande seien Bedingungen für eine politische Regelung unter Ägide der Uno geschaffen worden.
Die von den USA geführte Koalition führt seit 2014 ihren Einsatz gegen den IS in Syrien, handelt dabei aber ohne Genehmigung der Behörden dieses Landes.
Der Kongress des Syrischen Nationalen Dialogs hatte am 29. und 30. Januar im südrussischen Sotschi stattgefunden. Vereinbart wurden die Bildung einer Verfassungskommission und die Übergabe des Prozesses der Erarbeitung einer neuen Staatsordnung für Syrien unter Uno-Schirmherrschaft im Rahmen der Genfer Verhandlungen. Wie Wladimir Putin in der SOZ-Sitzung betonte, soll Damaskus die während des Kongresses getroffenen Vereinbarungen befolgen.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 07. Juni 3:00 bis 08. Juni 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
6.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Jakowlewka, Jasinowataja, Spartak, Wasiljewka, Dokutschajewsk, Sajzewo.
Gestern hat die Donezker Filterstation ihre Funktion normal wieder aufgenommen.
Am 9. Juni wurde in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streikräfte eine Frau in Wasiljewka verletzt.
Außerdem wurden 4 Häuser in Dokutschajewsk beschädigt:
– Zentralnaja-Straße 89/23 (Treffer auf ein Fenster, die Scheiben sind beschädigt);
– Zentralnaja-Straße 93/43 (Fensterscheiben beschädigt);
– Polewaja-Straße 5/43 (Fensterscheiben beschädigt(;
– Lenin-Straße 106 (Fensterscheiben beschädigt).

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 81.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse
93.

de.sputniknews.com: „Kreatives Gelaber“: Putin zu G7-Kritik im Fall Skripal
Beim G7-Gipfel in Kanada ist zu den Ermittlungen der Skripal-Vergiftung nichts Neues gesagt worden. Dies ließ der russische Präsident Wladimir Putin am Sonntag während eines Pressebriefings in China wissen.
Er wies die Kritik der G7 an Russland als „kreatives Gelaber“ zurück und forderte eine reale Kooperation.
„Was die destabilisierenden Handlungen sowie einige andere Ereignisse anbelangt, haben alle (beim G7-Gipfel – Anm. d. Red.) in Bezug auf das Ereignis in Salisbury Solidarität mit London gezeigt. Wieder wurde nichts Konkretes gesagt. Nach wie vor wird davon gesprochen, dass dieses Ereignis mit hoher Wahrscheinlichkeit passiert ist. Solidarität entsteht in diesem Zusammenhang auf einem sehr unruhigen Boden. Ich denke, wir müssen all dieses kreative Gelaber beenden und zu konkreten Fragen übergehen, die mit der realen Kooperation verbunden sind“, erklärte Putin beim China-Besuch.
Mit diesen Worten antwortete der russische Präsident auf die Frage eines Journalisten über die Pressemitteilung der G7. Darin hätten die Staatschefs des Bundes Russland aufgefordert, sein „destabilisierendes Verhalten zu beenden“. Die „Gruppe der Sieben“ habe auch die Ansicht Großbritanniens unterstützt, der zufolge Moskau hinter der Vergiftung der Skripals in Salisbury stehe.
Der Ex-Oberst des russischen Militärgeheimdienstes GRU Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren Anfang März auf einer Parkbank im südenglischen Salisbury bewusstlos aufgefunden worden. Die britische Seite macht Russland für die Attacke mit dem als Nowitschok bekannten chemischen Kampfstoff A234 verantwortlich. Moskau weist jegliche Anschuldigungen vehement zurück.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Streitkräfte der DVR Daniil Bessonow
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen sich wieder auf
gezielte Beschüsse auf Objekte der zivilen Infrastruktur und friedliche Bürger konzentriert.
In Richtung Donezk wurden Dokutschajewsk, Jasinowataja, Jakowlewka, Wasiljewka und Spartak von Seiten der ukrainischen Kämpfer beschossen. Dabei hat der Gegner acht Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen und aktiv alle Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
Außerdem haben heute am frühen Morgen die Terroristen der 30. mechanisierten Brigade, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist, zielgerichtet Wohngebiete von
Trudowskije mit Mörsern beschossen, in der Folge wurden 14 Häuser unterschiedlich beschädigt.
In Dokutschajewsk wurden in der Folge von Beschüssen mit 120mm- und 82mm-Mörsern vier Häuser beschädigt.
Die gesamte Information über Opfer und Zerstörungen wird noch ermittelt.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Kämpfer mit Granatwerfern und Schusswaffen Sajzewo beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden
sechs Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungsformationen festgestellt.
Die vor kurzem auf den Positionen im Gebiet von Awdejewka eingetroffene 92. mechanisierte Brigade der Besatzer schreibt weiterhin neue „Heldentaten“ im Kampf gegen die Zivilbevölkerung in das Buch ihres ruhmlosen Kampfwegs. Der Anführer dieser militärischen Formation, der berüchtigte Kriegsverbrecher Kokorjow, dem es praktisch gelungen ist, 400.000 Einwohner einschließlich des von ihm besetzten Awdejewka ohne Wasserversorgung zu lassen, hat auch gestern versucht, ein Menschenleben zu nehmen.
Auf Befehl des Banditen Kokorjow wurde Wasiljewka beschossen. Nach genaueren Informationen erlitt in der Folge eines Mörserbeschusses durch ukrainischen Terroristen eine junge Frau, geb. 1992, die sich im Hof ihres eigenen Hauses befand, eine Splitterverletzung an der Bauchhöhle.

Die ukrainischen Straftruppen haben gleichzeitig mit 82mm-Mörsern und Scharfschützenwaffen auf Wasiljewka geschossen. Das vorsätzliche Feuer mit verbotenen Waffen auf friedliche Ortschaften reicht den ukrainischen Terroristen schon nicht mehr, weil die Menschen gelernt haben, in Schutzräumen vor dem Artillerie- und Mörserfeuer Schutz zu suchen. Deshalb hat Najew den Brigadekommandeuren in seinem Verantwortungsbereich befohlen, Scharfschützen als Mörder für den zielgerichteten Beschuss auf friedliche Einwohner heranzuziehen, um garantiert Tote zu erreichen und die Einwohner des Donbass einzuschüchtern.
Dies ist schon
der vierte friedliche Einwohner, der innerhalb von zwei Tagen in der Folge von zielgerichteten Beschüssen der ukrainischen Kämpfer verletzt wurde! Wenn man hierzu die zielgerichteten terroristischen Handlungen der Besatzungskräfte Najews, die auf die Einstellung der Funktion der Donezker Filterstation gerichtet sind, sowie die Beschädigung eines Stromleitung und die Unterbrechung der Stromversorgung von sieben Ortschaften im Süden der Republik in der Folge von Beschüssen des ukrainischen Verbrecher hinzufügt, so haben wir ein sehr erschreckendes Bild. Die Statistik zeugt davon, dass die ukrainischen militärischen Formationen und ihre Anführer speziell die zivile Infrastruktur und friedliche Bürger als Objekte für ihre Angriffe wählen. Ich merke an, dass der Kommandeur der ukrainischen Besatzungskräfte Najew praktisch nach jedem solchen Beschuss seine Liebe zur friedlichen Bevölkerung und seine Fürsorge für die Menschen verkündet. Wie zynisch muss man sein, um solchen Unsinn von sich zu geben!
Wir haben auch zwei Anführer ukrainischer Formationen ermittelt, die die Verantwortung für die Beschüsse von Sachanka und Sajzewo tragen, in deren Folge am vorangegangenen Tag drei friedliche Einwohner verletzt wurde. Es sind die Kommandeure der 36. Marineinfanteriebrigade (die Sachanka beschossen hat) und der 24. mechanisierten Brigade (die Sajzewo beschossen hat), die Kriegsverbrecher Gnatow und Guds.
Die Kämpfer aus der 93. mechanisierten Brigade hat ihr geistiger Betreuer der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, der Kriegsverbrecher Mushenko besucht, der einer der hauptsächlichen Anhänger eines gewaltsamen Wegs der Lösung des Konflikts im Donbass ist. Um seinen Herrn zu erfreuen, hat der Kommandeur der 93. Brigade Klotschkow demonstrative Beschüsse auf Dokutschajewsk organisiert. Die ukrainischen Kämpfer haben es nicht riskiert, am hellen Tag schwere Waffen zu verwenden, da sie fürchteten, von den OSZE-Beobachtern bemerkt zu werden. Aber auch Schusswaffen reichten, um Wohnhäusern von Dokutschajewsk in der Lenin-Straße 106, der Polewaja-Straße 5 und der Zentralnaja-Straße 89 Schaden zuzufügen. Zum Glück wurden dabei keine friedlichen Einwohner verletzt.
Ich will diese Kriegsverbrecher mit Schulterstücken und ihre Herren ein weiteres Mal daran erinnern: Jedes Verbrecher, dass von Ihnen und Ihren Komplizen begangen wird, wird festgehalten. Es scheint Ihnen bislang so, dass es immer so sein wird und Sie der Verantwortung entgehen. Ich unterstreiche, BISLANG! Alles hat seine Zeit, aber Sie haben noch die Möglichkeit, das Blutvergießen zu beenden.
Wir stellen weiter eine
Konzentration von Militärtechnik des Gegners an der Kontaktlinie fest. Dies zeugt von der Bereitschaft der Besatzungskräfte zur Aktivierung der Kämpfe. Gleichzeitig ist eine Verstärkung der Luftaufklärung des Gegners in Richtung Gorlowka, Donezk und Mariupol festzustellen.
Es ist wichtig anzumerken, dass dank der professionellen Handlungen unserer Einheiten die
Mehrzahl der Drohnen der Besatzungskräfte der Ukraine nach Überschreiten der Kontaktlinie abgeschossen werden. Jede Drohne ist für uns wertvoll, weil sie auf ihrem Flug ukrainische Positionen und Militärtechnik aufnimmt. Viele von ihnen werden vom Gegner zur Überprüfung der Qualität der durchgeführten Tarnmaßnahmen verwendet. Die abgeschossenen Drohnen fallen mit diesen Dateien in unsere Hände.
Allein
im letzten Monat haben unsere Luftabwehrkräfte fünf Drohnen der Besatzungskräfte der Ukraine im Luftraum über der Republik abgeschossen. In drei von ihnen waren für uns nützliche Informationen. Dafür sind wir den ukrainischen Aufklärern, die Drohnen verlieren und uns ständig mit wertvoller Information versorgen, sehr dankbar.

de.sputniknews.com: „Ich stimme ihm zu”: Putin über Trumps Besorgnis
Der US-Präsident Donald Trump hat gegenüber Russlands Staatschef Wladimir Putin seine Besorgnis über eine neue Runde im Wettrüsten geäußert.
„Der Präsident der Vereinigten Staaten hat selbst wiederholt gesagt, dass er eine solche Zusammenkunft für zweckmäßig halte. Ich kann bestätigen, dass es richtig so ist. Ich wiederhole nun: Bei unserem letzten Telefonat hat er seine Besorgnis über die Gefahr einer neuen Runde des Wettrüstens zum Ausdruck gebracht. Ich stimme ihm zu. Um das im Detail zu besprechen, müssen unsere Außenministerien kooperieren. Unsere Experten arbeiten sehr eng zusammen und natürlich sind auch persönliche Treffen notwendig“, sagte Putin am Sonntag vor der Presse.
Er fügte hinzu, dass seine Sitzung mit Trump „so bald wie möglich” abgehalten werde, wenn die USA dazu bereit seien.
„Was den Ort der Begegnung angeht, haben wir das noch nicht in einer sachlichen Art und Weise besprochen. Aber viele Länder haben den Wunsch geäußert, uns zu helfen. Dazu gehören auch einige EU-Staaten, einschließlich Österreich, (…). Im Allgemeinen scheint es mir eher ein technisches Problem zu sein. Es ist wichtig, dass bei solchen Treffen, wenn sie stattfinden oder wenn es stattfindet, um konkrete Inhalte geht“, so Putin.

de.sputniknews.com: Russlands Wirtschaft für neue Sanktionen seitens G7 bereit – Außenpolitiker
Russland und seine Wirtschaft sind für mögliche neue Restriktivmaßnahmen seitens der G7 bereit und werden dadurch kaum Verluste erleiden. Dies hat der Vizechef des Außenausschusses des russischen Oberhauses Wladimir Dschabarow gegenüber Sputnik kundgetan.
„Russland, unsere Wirtschaft ist seit langem für neue Sanktionen bereit, für alles. Ich denke nicht, dass wir Verluste erleiden werden“, sagte Dschabarow.
Gleichzeitig wies er auf das „Nachhinken“ der Aktionen der G7 hin.
„Sie werfen uns Destabilisierung vor, aber ohne Russland oder seinen Kampf gegen den IS* würde die Situation zusammenbrechen. Die Destabilisierung wird von der ‚Sieben‘ selbst geschaffen“, so Dschabarow weiter.
Der G7-Gipfel habe gezeigt, dass es keinen Konsens zwischen den Mitgliedstaaten gebe.
„Trump hat sich, wenn nicht mit allen, dann mit der Mehrheit (anderer G7-Staatschefs – Anm. d. Red.) zerstritten, die Unterzeichnung des Abschlusskommuniqué verweigert, und niemand hat seine Idee über die Rückkehr Russlands unterstützt. Offensichtlich gibt es keinen Konsens“, erläuterte Dschabarow.
Seiner Ansicht nach wird die „Sieben“ zu einem „veralteten“ Mechanismus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der durch die G20 ersetzt wird. Die Letztere sei durch die Vereinigung der größten und sich am intensivsten entwickelnden Wirtschaften der Welt zu einer angeseheneren Institution geworden.
Die G7-Staatschefs hätten Russland aufgefordert, sein „destabilisierendes Verhalten zu beenden“, und mit neuen Gegenmaßnahmen gedroht, heißt es in der Abschlusserklärung des Gipfeltreffens. Die Chefs von sieben Staaten hätten ihre Bereitschaft erklärt, „zusätzliche restriktive Maßnahmen“ gegen Russland zu ergreifen, und Großbritanniens Ansicht unterstützt, der zufolge Moskau hinter der Vergiftung der Skripals in Salisbury stehe.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR
Wir bemerken eine
Verringerung der provokativen Beschüsse des Territoriums unserer Republik.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte die Gebiete von
Kalinowo und Losowoje beschossen. Der Feind hat mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Schusswaffen geschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Banden in den letzten 24 Stunden 18 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen und zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Geschossen wurde von den Positionen der 14. und der 72. Brigade unter Kommando der Verbrecher Wojtschenko und Tatus.
Die ukrainische Seite unternimmt weiter Versuche zur Diskreditierung der Volksrepubliken in den Medien und versucht das Kommando der Volksmiliz der Eskalation des Konflikts im Donbass zu beschuldigen.
Gestern haben verlogene ukrainische Massenmedien begonnen Informationen zu verbreiten, dass
Einheiten der Volksmiliz der LVR angeblich ukrainische Positionen im Gebiet von Nowotoschkowka angegriffen haben.
Ich will diese Erklärung dementieren und versichern, dass die Einheiten der Volksmiliz der LVR sich auf den zuvor eingenommenen Positionen befinden und die Minsker Vereinbarungen einhalten. Waffen und Militärtechnik, die von den Minsker Vereinbarungen verboten sind, befindet sich an speziellen Orten und sind an der Kontaktlinie gar nicht vorhanden. Vertreter der OSZE-Mission verifizieren diese Waffen regelmäßig und berichten darüber in ihren täglichen Berichten.
Die Soldaten der Volksmiliz halten den „absoluten Waffenstillstand“ ein, der am 5. März dieses Jahres in Kraft getreten ist. Zur Kontrolle über seine Einhaltung wurde ein Befehl des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR „Über die Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung“ ausgegeben und veröffentlicht, der dem gesamten Personal, das Militärdienst tut, zur Unterschrift übergeben wurde.

Wir nehmen an, dass solche provokativen Erklärungen der ukrainischen Seite aus mehreren Gründen verbreitet werden:
Erstens: Damit die ukrainischen Strafsoldaten Geldprämien und Auszeichnungen für Kampfhandlungen erhalten.
Zweitens: Um die Eskalation des Konflikts zu rechtfertigen und sich in den Augen der Weltöffentlichkeit als Verteidiger des Volks darzustellen, obwohl in der Folge der aggressiven Handlungen der ukrainischen Strafsoldaten täglich friedliche Einwohner des Donbass sterben.
Drittens: Um die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit und der internationalen Beobachter von den Verbrechen, die von ihnen gegen die Zivilbevölkerung begangen werden, abzulenken. Ein Beispiel für das letzte Verbrechen, das von den Kiewer Faschisten begangen wurde, ist der Mörserbeschuss am 7. Juni in Golubowskoje, in dessen Folge Passagiere eines Linienbusses verletzt wurden. Aber den ukrainischen Banditen und Mörsern wird es nicht gelingen, der Verantwortung für die begangenen Strafaktionen gegen friedliche Einwohner zu entgehen.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass solche Informationsprovokationen von der ukrainischen Seite im
Vorfeld der Treffen im Rahmen des „normannischen Formats“ der Außenminister sowie der Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk erfolgen.
Für den Gegner ist es günstig, die Tagesordnung der Treffen der normannischen Vier und der Minsker Kontaktgruppe zu verändern, indem er die LVR der Eskalation des Konflikts beschuldigt. Aber alle Handlungen, die auf eine Destabilisierung der Lage an der Kontaktlinie
gerichtet sind, tragen den Charakter von leeren, durch nichts bestätigten Erklärungen, die keinerlei Kritik standhalten und durch die Demonstration der realen Lage an der Front zerbrechen. Alle Beteiligten dieses kriminellen Plans, der ganzen Kette der Ereignisse der letzten Woche, aufgrund deren Aktivitäten friedliche Bürger leiden, werden keine Verzeihung erlangen und auf sie wartet eine unabwendbare Strafe und ein Kriegstribunal.
Und zum Abschluss will ich mitteilen, dass die Volksmiliz der LVR die UN-Vertreter für Menschenrechte über den Beschuss eines Linienbusses in Golubowskoje am 7. Juni durch ukrainische Truppen informiert hat.
Der Versuch der Kiewer Regierung, den Konflikt auf gewaltsame Weise zu lösen, wird nur zu zahlreichen Opfern sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite führen.

de.sputniknews.com: Kleinflugzeug in Polen abgestürzt: Ukrainischer Parlamentsabgeordneter war an Bord
Juri Tschischmar, Abgeordneter der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) wurde bei einem Flugzeugunfall über der polnischen Stadt Rzeszow verletzt und befindet sich zurzeit im Krankenhaus. Dies teilte sein Amtskollege Ihor Mosijtschuk via Facebook mit.
„Im polnischen Rzeszów ist ein Leichtmotorflugzeug abgestürzt, an Bord befand sich unser Kollege, der Volksabgeordnete der Radikalen Partei von Oleh Ljaschko, Juri Tschischmar“, schrieb Mosijtschuk.
Tschischmar sei jetzt im Krankenhaus, so Mosijtschuk weiter.
Am Samstag hatte der polnische Nachrichtensender TVN24 gemeldet, drei Menschen seien infolge des Absturzes eines kleinen Flugzeugs beim Anflug auf den Flughafen Rzeszów-Jasionka verletzt worden.

Abends:

de.sputniknews.com: SBU-Generalmajor gesteht: Auch „graue Zone“ der Ukraine schaut nach Russland
Der Generalmajor des ukrainischen Geheimdienstes SBU, Wassili Wowk, hat gegenüber dem Online-Portal „Obosrewatel“ offenbart, wann Kiew die Kontrolle über die Krim und den Donbass zurückzugewinnen gedenkt.
„Heute zeigen die objektive Realität und die operative Lage, dass wir in naher Zukunft keine Möglichkeit sehen, unsere Territorien zu befreien. Die nahe Zukunft ist in fünf, zehn, fünfzehn Jahren“, sagte Wowk.
Er merkte dabei an, etwa 80 Prozent der Donbass-Bewohner würden gegen die Rückkehr der Region in die Ukraine auftreten. „Ich könnte sagen, dass sie alle Patrioten sind und dass sie unterdrückt werden, aber sie haben fast alle russische Pässe erhalten“, betonte Wowk.
„Man muss die Wahrheit sagen und nicht die Menschen mit Aussagen, dass ‚der ganze Donbass zu 99 Prozent bereit ist, morgen in die Ukraine zurückzukehren‘, zum Lachen bringen. Wir kennen doch die wirkliche Lage: Sogar die unbesetzten Territorien, die sich in einer ‚grauen Zone‘ und weiter weg befinden, schauen mehr nach Russland“, fügte der Generalmajor hinzu.
Auf der Krim „hasst man die Ukraine“, so Wowk weiter. Man behalte nur dort die ukrainischen Pässe, „um in die Ukraine zu kommen, einen Reisepass zu erhalten und ohne Visum ins Ausland zu fahren“….

Wpered.su: In Donezk fand ein „Runder Tisch“ zur kommunistischen Jugendbewegung statt
Am 10. Juni fand in Donezk auf Initiative der KP der DVR, des Leninschen Komsomol der DVR, von „Nadeshda Donbassa“ ein „
Runder Tisch“ zur kommunistischen Jugendbewegung statt. An ihm nahm auch die Vertreterin des Moskauer Stadtkomitees der KPRF, der allrussischen Frauenunion „Nadesha Rossii“, der Internationalen Demokratischen Föderation der Frauen in Russland Tatjana Desjatowa teil, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Während des Einleitungsbeitrag
s unterstrich der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow, dass der Komsomol der DVR vor drei Jahren gegründet wurde. Derzeit geht der Prozess der Formierung des Leninschen Komsomol der DVR als ganze Organisation weiter. Es gibt eine Menge von Beispielen dafür, wie es vor Ort gelungen ist, Komsomolorganisationen zu bilden. In der Perspektive hat der Leninsche Komsomol der DVR vor, in die internationale Jugendgemeinschaft einzutreten.
Ihre Erfahrung vermittelten junge Kommunisten der Bezirke Woroschilowskij, Kujbyschewskij und Budennowskij von Donezk sowie aus Makejewka. Anton Sajenko berichtete über die Arbeit des Klubs „Gajdarowez“, Wadim Popkow
sprach über seine Erfahrung mit der Gründung des Minifußballclubs „Avantgarde“, Roman Klemenjuk sprach über die Zusammenarbeit mit örtlichen Bibliotheken. Nadeshda Retinskaja hielt einen Bericht über ihre Teilnahme an einem Lehrgang im Zentrum für politische Studien des ZK der KPRF, die Organisation von Kontakten mit Vertretern regionaler Organisationen der KPRF, des Leninschen Komsomol der RF, „Nadeshda Rossii“ und berichtete über die internationale Aktion „Die Kinder des Kriegs wollen Frieden“.
Tatjana Desjatowa berichtete über die Arbeit der kommunistischen Jugendorganisationen in Russland und anderen Ländern der Welt. Zu diesem Thema wurde ein Dokumentarfilm gezeigt.
Während des „
Runden Tischs“ wurde beschlossen, den 2. Kongress des Leninschen Komsomol der DVR am 19. August durchzuführen. Die Vorbereitung des Kongresses wird von einem Organisationskomitee aus acht Personen übernommen. Bei der Vorbereitung haben die Mitglieder des Organisationskomitees vor, sich mit dem Jugendprogramm der KPRF bekannt zu machen.

de.sputniknews.com: Braucht Russland die G7? – Tschetschenien-Chef Kadyrow sieht das ganz anders
Die G-7-Länder werden es bald als Ehrensache betrachten, in Moskau empfangen zu werden. Dies erklärte am Sonntag der Chef der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow.
„Russland ist eine Großmacht! Da geht es nicht um Ausstiege oder Einstiege. Russland würde es selbst anbieten einzusteigen, wenn es nötig wäre”, so Kadyrow. Demnach werden die G-7-Länder es bald als Ehrensache empfinden, in Moskau empfangen zu werden.
Russland ist laut Kadyrow ein souveränes Land, das „natürliche Ressourcen, die stärkste Armee der Welt und die Einheit der Völker“ genießt. Es kann sich weiter entwickeln und seine Macht aufrechterhalten, „ohne an diesen Klubs – G7 und G8 – teilzunehmen”.
Der Tschetschenien-Chef betonte außerdem, dass während die Vereinigten Staaten und Europa von Widersprüchen zerrissen seien, zeige das Beispiel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), wie Russland, China, Indien und andere Verbündete ihre politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit erweitern.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor erklärt, Russland sei nie aus der G8 ausgestiegen und würde alle Mitgliedstaaten gerne in Moskau empfangen.
Russland war der Vereinigung der sieben führenden Industrienationen (G7) im Jahr 1998 beigetreten. Doch nach der Wiedervereinigung der Halbinsel Krim mit Russland im Jahr 2014 wurde das Land aus dem Format ausgeschlossen.
Der letzte G7-Gipfel fand am 8. und 9. Juni 2018 in der kanadischen Stadt La Malbaie (Provinz Québec) statt.

de.sputniknews.com: Maas hält Wiederaufnahme der Verhandlungen im „Normandie-Format“ für Erfolg
Bundesaußenminister Heiko Maas hat in einem Interview für die „Bild“-Zeitung die Wiederaufnahme der Verhandlungen im Normandie-Format als Erfolg bezeichnet.
„Schon allein die Tatsache, dass wir heute nach 16 Monaten zu einem Treffen der Außenminister zusammenkommen, ist ein Erfolg“, sagte Maas der „Bild“-Zeitung.
„Ich mache mir nichts vor, der Wiederanfang wird schwer. Die Interessen und Standpunkte der Ukraine und Russlands liegen in vielen Bereichen weit auseinander“, fügte der Bundesaußenminister hinzu.
Die Außenminister des „Normandie-Quartetts“ (Russland, Deutschland, Frankreich und die Ukraine) werden am 11. Juni in Berlin zu einem Treffen zusammenkommen…

 

Standard

Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass und der Ukraine vom 10. Juni 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Mptdnr.ru: Am Dienstag, den 5. Juni, fand im staatlichen Unternehmen „Donezker elektrotechnische Fabrik“ ein Forum „Entwicklung der Maschinenbaubranche im Bereich der Produktion von Bergbau- und Energieausrüstung 2018“ statt.
An der Veranstaltung nahmen der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats, der Minister für Einnahme und Abgaben der DVR Alexandr Timofejew, der Minister für Industrie und Handel Alexej Granowskij, der Minister für Industrie und Handel der LVR Dmitrij Boshitsch, der Kohle- und Energieminister der DVR Anatolij Nesterenko sowie Vertretern von Kohleunternehmen der DVR teil.
Im Rahmen der Veranstaltung machten sich die Anwesenden
bei einer Exkursion mit den Produktionshallen des staatlichen Unternehmens „DETF“ bekannt.
„Heute haben wir die Produktionsbereiche gesehen, die in unseren Industriebetrieben bereits in Gang sind. Die Rede ist nicht vom Wiederaufbau oder Reparatur alter Ausrüstung, sondern wir sprechen von absolut neuen Produkten, die in der DVR produziert werden. Diese Technik ist für unsere Bergwerke. Das, was wir vor Beginn der Kämpfe hatten, haben wir nicht außer Acht gelassen und haben in Erfüllung des Auftrags des Republikoberhaupts Alexandr Sachartschenko die Herstellung solcher Produkte erweitert und dabei neue Modelle ausgearbeitet. Der Staat muss sich nicht um Gewinne kümmern, sondern um die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Erhöhung der Löhne und die Erfüllung sozialer Programme. Und all dies bildet sich gerade ausgehend von der Industrieproduktion heraus“, unterstrich Alexandr Timofejew.
Alexej Granowskij unterstrich, dass den Kollegen und Partnern aus der Kohlebranche bei der Exkursion das Spektrum der Produkte des Unternehmens demonstriert wurde.
„Wir haben Arbeiten gezeigt, die in Kohleunternehmen verwendet werden können und die Zusammenarbeit mit den Kollegen erörtert. Wenn unsere Ausarbeit
ungen die Kohlebranche interessieren, so werden wir diesen Bereich weiter entwickeln. Wenn es Anmerkungen gibt, werden wir die Wünsche des Kohlebereichs zur Kenntnis nehmen und die technischen Möglichkeiten der Fabrik umbauen, um die notwendigen Produkte zu erzeugen“, sagte der Minister.
Außerdem trug der Direktor des staatlichen Unternehmens „DETF“ Wadim Tazenko im Rahmen des Forums eine Präsentation des Unternehmens vor. „Unsere Fabrik ist mit moderner technologischer Ausrüstung ausgestattet, sowohl mit spezialisierter als auch mit universeller, sie verwendet breit fortschrittliche Technologien, nutzt bei der Produktion hochwertige moderne Materialien. Das Unternehmen verfügt über eine Praxis bei der Herstellung Prototypen einschließlich deren industriellen Erprobung und Überführung in de Serienproduktion. Das staatliche Unternehmen „DETF“ ist auf die Herstellung detonationssicherer Bergbauelektroausrüstung spezialisiert, es führt grundlegende Reparaturen an allen Wechsel- und
Gleichstromgeräten in jeder Spannungsklasse durch. Wir sind in der Lage, hochwertige Reparaturen zu gewährleisten: Elektroausrüstung von Fahrzeugen, Elektroausrüstung von Transformatorstationen, mechanische Geräte usw.“, berichtete der Leiter des Unternehmens.

Mptdnr.ru: Im Rahmen der Realisierung des Protokolls über eine Zusammenarbeit zwischen den Industrieministerien der DVR und der LVR wurde am 5. Juni eine Vereinbarung über die Schaffung einer Arbeitsgruppe zu Fragen der Zusammenarbeit im Bereich der Industrie, des Handels und der technischen Regulierung unterzeichnet.
„Unsere Industrieregionen sind durch eine vieljährige Zusammenarbeit verbunden und unsere Aufgabe ist es, diese zu erweitern und zu entwickeln. Die Schaffung einer Arbeitsgruppe ist ein großer Schritt bei der Gewährleistung einer effektiven Zusammenarbeit der Industrieministerien der DVR und der LVR. Wir werden an der Entwicklung des industriellen und des Handelspotentials der Republiken arbeiten und auch die Frage der Harmonisierung der normativen und technischen Regulierung des Bereich von Industrie und Handel bearbeiten“, erklärte der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij.
Der Minister für Industrie und Handel der LVR Dmitrij Boshitsch merkte an, dass für die LVR die interessantesten Bereiche für eine Zusammenarbeit der Maschinenbau und die Metallindustrie sind. „Ich denke, wir werden mit den Kollegen aus der DVR Erfahrungen austauschen und an gemeinsamen Projekten arbeiten“, sagte er.
Hauptaufgaben der Arbeitsgruppe sind die Festlegung vorrangiger Bereiche der Zusammenarbeit und die Durchführung einer abgestimmten Politik im Bereich der Industrie, des Handels und der technischen Regulierung sowie die Ausarbeitung gemeinsamen Maßnahmen zur Realisierung der Zusammenarbeit im Bereich der Industrie, des Handels und der technischen Regulierung.
Wir erinnern daran, dass das Protokoll über die Zusammenarbeit im Bereich der Industrie, des Handels und der technischen Regulierung zwischen den Ministerien für Industrie und Handel der DVR und der LVR am 29. März 2018 unterzeichnet wurde.

Standard

Presseschau vom 09.06.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/ nachts:

Dan-news.info: „Heute um 19:00 wurde Sachanka von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit Mörsern beschossen. In der Folge des Beschusses wurde ein friedlicher Einwohner, der in der Friedensstraße lebt, leicht verletzt. Er hat die notwendige ärztliche Hilfe erhalten“, teilte die Vertretung der DVR im GZKK mit.
Es wurden aus Richtung Schirokino geschossen. Es wurden neun Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen. Außerdem wurde ein Wohnhaus, eine Gasleitung und eine Stromleitung beschossen.

de.sputniknews.com: Willkommen in Russland: „Hier gibt es kein Rassismus-Problem“- Nigerias Botschafter
In Russland gibt es kein Problem mit Rassismus. Ausländer werden sich während der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft selbst davon überzeugen können. Diese Meinung äußerte der nigerianische Botschafter in Moskau, Steve Davies Ugbah, am Freitag bei einem Pressegespräch.
„Rassismus ist eine sehr ernsthafte Frage, die ja den Geist und die Konzentration verletzt. Wenn Rassisten Spieler überfallen, ist es unehrlich gegenüber dem Spiel. Ich bin froh, dass der Internationale Fußball-Verband Fifa kräftig gegen mit Rassismus verbundene Fälle ermittelt“, erklärte Ugbah.‘
Wie der Diplomat ferner ausführte, haben Menschen mit dunkler Hautfarbe zurzeit für ihre Sicherheit nicht nur in Moskau, sondern auch in ganz Russland nichts zu befürchten.
„Jetzt wohne ich in Moskau und habe keine Angst, spazieren zu gehen. Ich würde Fans mit dunkler Hautfarbe empfehlen, in Bezug auf Rassismus nicht beunruhigt zu sein. Das Sicherheitsniveau im Land gibt mir den Grund, dies zu behaupten“, fügte er hinzu.
Seiner Ansicht nach sind viele Ängste auf wackelige Geschichten aus dem Netz zurückzuführen.
„Ja, einige Storys konnten noch vor 20 Jahren wirklich vorkommen. Seither hat sich die Gesellschaft entwickelt, ist toleranter geworden. Die Russen reisen jetzt viel durch die Welt und machen sich mit verschiedenen Kulturen vertraut“, so der Botschafter.
Im Ausland herrsche eine falsche Einschätzung zu Russland, besonders hinsichtlich des Rassismus-Problems. Zudem wurde Ugbah seinen eigenen Worten zufolge auch in der eigenen Familie mit einer falschen Vorstellung von Russland konfrontiert.
So habe sich sein Sohn im Alter von 13 Jahren zuerst geweigert, nach Russland überzusiedeln, da er dies für nicht ungefährlich gehalten habe.
Nach einem kurzen Russland-Besuch habe er aber beschlossen, in diesem Land zu bleiben, weil er mit eigenen Augen gesehen habe, wie sich die reale Situation von den Internet-Storys unterscheide.
„Meine 16-jährige Tochter behauptet, dass eine Schule in Moskau jetzt sicherer sei als die in den USA, in die sie gegangen sei“, sagte er abschließend.
Die Fußball-WM findet vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018 in elf russischen Städten statt: Moskau, Kaliningrad, St. Petersburg, Kasan, Wolgograd, Nischni Nowgorod, Samara, Saransk, Rostow am Don, Sotschi und Jekaterinburg

de.sputniknews.com: Poroschenko nennt Hauptgefahr für Ukraine
In der Korruption sieht der ukrainische Präsident Petro Poroschenko die Hauptbedrohung für sein Land. Dies ist dem Twitter von Poroschenko am Freitag zu entnehmen.
„Die Korruption ist eine der größten Gefahren für unseren Staat. Um in der Ukraine das ganze System der Antikorruptionsinstitute in Bewegung zu bringen, musste ich einen blindwütigen Widerstand überwinden, insbesondere in Bezug auf das System der elektronischen Deklarationen“, schrieb der ukrainische Staatschef auf Twitter.
Am Donnerstag hatte die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) das Gesetz über die Gründung des Höchsten Antikorruptionsgerichts verabschiedet, um den Forderungen des Internationalen Währungsfonds zu entsprechen. Auf solche Weise will Kiew vom IWF eine nächste Kredit-Tranche bekommen. Zuvor hatte die Nichtregierungsorganisation „Transparency International“ (für den Kampf gegen die Korruption) Poroschenko empfohlen, den Gesetzentwurf aus dem Parlament abzuberufen. Laut den Experten entspricht das vom Präsidenten eingebrachte Dokument nicht den Empfehlungen der Venedig-Kommission (Europäische Kommission für Demokratie durch Recht, eine Einrichtung des Europarates – Anm. d. Red.).
Zuvor hatte der ukrainische Finanzminister, Alexander Daniljuk, den Behörden politische Bestechlichkeit vorgeworfen. Eigenen Worten zufolge wurde er gezwungen, ein Programm zu unterstützen, das „Geldvergabe für die Projekte der Mehrheits-Abgeordneten vorsehe“. Daniljuk betonte, dass er vor die Wahl gestellt worden sei, „sich zurückzuziehen oder Mitbeteiligter zu werden“.

Av-zakharchenko.su: Alexandr Sachartschenko antwortete auf Fragen eines Korrespondenten von „Rossija Segodnjy“, Ria Nowosti
– Die Verschärfung, die es vor kurzem gab, kann sie ein Wegbereiter einer Angriffskampagne sein?
– Wegbereiter ist zu klangvoll. Sie bereiten sich schon lange darauf vor und ich denke, dass sie groß angelegte Provokationen mit Beginn der Fußballweltmeisterschaft planen. Sie wissen sehr gut, dass sie die RF im Fall einer Verschärfung hier in eine sehr ungünstige Position bringen. Und die Verschärfung, die bei Gorlowka und im Gebiet von Awdejewka erfolgt ist, ist wohl damit verbunden, dass die Brigaden, die eine Ausbildung mit NATO-Instrukteuren durchlaufen haben und gemeinsam mit ihnen an der Frontlinie eingetroffen sind, gezeigt haben, zu was sie fähig sind. Die Amerikaner haben sich angesehen, wie sie ausgebildet sind. Ich bin überzeugt, dass die Amerikaner jetzt große Kopfschmerzen haben – sie haben sie nicht gut ausgebildet. Dies war eine Kontrolle und eine Erprobung des Koordinations- und Kommunikationssystems.
– Das heißt es gab ein Training?
– Ich denke, die Verschärfung bei Gorlowka ist eine Prüfung, bei der die ukrainischen Streitkräfte durchgefallen sind.
Eine weitere Frage, zur Kontaktlinie. Wir alle wissen von der Änderung des Formats der Operation der Truppen hier im Donbass. Ständig wird davon gesprochen, dass irgendwelche Rotationen von Technik stattfinden. Ich möchte einen Schlussstrich ziehen – wie hat sich die Situation an der Kontaktlinie seit Anfang des Jahres verändert? Ändert sich etwas? Zum Guten oder zum Schlechten?
– Wenn dies zuvor mehr ein Krieg der Gegenaufklärung und der Aufklärung war, so haben jetzt Militärs die Zügel übernommen und sie ausgehend von der Wissenschaft, die sie gelernt haben, jetzt sind das militärische Operationen. Das ist die Heranziehung großer Kräfte und Mittel, das Heranziehen von Armeeeinheiten. Die Umbildung in eine Armeeoperation und keine Gegenaufklärungs- oder Antiterroroperation. Und deshalb ist das für den Erhalt des Friedens schlecht. Der zweite negative Faktor – dennoch geht der Kampf der ukrainischen Spezialdienste um die Kontrolle über diese Operation weiter. Der SBU wird die Kontrolle kaum ohne einen Kampf abgeben. Die Militärs versuchen zu zeigen, dass sie, weil sie nun die Leitung haben, gewisse Erfolge begonnen haben. Deshalb werden sie auf Kampf aus sein. Und die SBUler werden auf Kampf aus sein, um zu zeigen, dass das Format vergeblich geändert wurde. Und das dritte, was sich geändert hat, ich wiederhole – das ist die Beteiligung amerikanischer Instrukteure, die hier Prüfungen bei denen, die sie ausgebildet haben, abnehmen werden. Das ist auch schlecht.
– Kann man sagen, dass es von jener Seite mehr massive Truppenoperationen gegen die Kräfte der DVR gibt?
– Nein. Es ist nur klarer ersichtlich geworden. Zuvor war es mehr verdeckt und jetzt verstecken sie es nicht.
– Und welche Maßnahmen ist die Führung der Republik im Fall einer weiteren Verschlechterung der Situation bereit zu ergreifen?
– Wir können das sehr bald satt haben. Wir können es satt haben, dass wir die Minsker Vereinbarungen unterstützen. Wir können sagen: „Leute, es reicht. Jetzt werden wir nach unseren Regeln spielen“. Und unsere Regeln haben wir schon in Ilowajsk, in Debalzewo und in Uglegorsk gezeigt. Ich als oberster Kommandeur haben bereits einen Befehl zur Eröffnung des Feuers erteilt. Die Armee kann alle Bürger der Donezker Volksrepublik dadurch
verteidigen, dass sie die ukrainischen Streitkräfte zum Frieden zwingt.
– Und welche konkreten Entscheidungen sind Sie bereit zu treffen, um das Niveau der Spannung zu senken?
– All diese Entscheidungen sind bereits getroffen, aber das Niveau der Spannung hängt nicht von meinen Entscheidungen ab. Wir bereiten uns jetzt nicht auf eine Senkung des Niveaus der Spannung vor, sondern auf eine Minimierung der Verluste, die im Fall einer Verschärfung entstehen können. Und das Niveau der Spannung hängt davon ab, ob die transatlantischen Herren „Fass“ sagen werden oder nicht. Ich denke, dass die Mehrheit der ukrainischen Soldaten auch nicht kämpfen will. Für sie ist das kein Befreiungskrieg. Eine Verschärfung zu beginnen oder nicht, ist nicht die Entscheidung Poroschenkos. Es ist die Entscheidung Trumps und vielleicht sogar nicht nur Trumps.
– Hat sich Ihre Position zum Thema Stationierung eines UN-Friedenskontingents im Donbass insbesondere auf dem Territorium der DVR nicht geändert?
– Wenn es das Format sein wird, das Wladimir Wladimirowitsch Putin genannt hat, so ändert sich meine Positionen nicht – ich bin bereit einen Vorschlag, die Sicherheit der OSZE-Mission zu gewährleisten und OSZE-Patrouillen, die von der UNO bewacht werden, an der Abgrenzungslinie mit uns zu stationieren, zu behandeln und in den Volkssowjet einzubringen. Aber das heißt nicht, dass wir unsere Truppen abziehen werden, damit
jene sich dort frei bewegen können.
Ein zweites Moment. Soweit mir bekannt ist, hat selbst die ukrainische Seite kein Verständnis des Formats der Stationierung von Friedenstruppen. Es gibt nur Gerüchte, Streit und Vermutungen. Und das dritte Moment. Gemäß der UN-Satzung wird eine Mission nicht stationiert, wenn es keine Zustimmung der beiden kämpfenden Seiten gibt. Und an uns hat sich noch niemand mit solchen Vorschlägen gewandt. Wenn solche Anträge nicht eingehen und die Mission selbständig stationiert wird, so werden wir das als Besatzung, eine Interventionen der internationalen Gemeinschaft auf dem Territorium der DVR auffassen. Zum Erhalt der Unabhängigkeit und um gegen die Besatzung vorzugehen, wird eine Entscheidung über die Vernichtung der Interventen getroffen werden.
– Und gibt es irgendwelche Alternativen zu UN-Einheiten?
– Eine – sie nicht zu stationieren.
– Und wer könnte anstelle der UNO die Sicherheit der OSZE-Mission auf dem Territorium der DVR gewährleisten?
– Schon das Wort „Sicherheit“ verwirrt mich. Sie arbeiten hier nicht erst ein Jahr. In all dieser Zeit gab es nur zwei Fälle, wo es eine Gefahr gab. Als ein Fahrzeug auf eine Mine geriet und als wir sie bei Nikischino vor einem Beschuss gerettet haben, unter dem Feuer des Gegners haben wir sie dort herausgeholt. Und im übrigen fühlen sie sich absolut sicher. Hier gibt es keine Gefahr für die Sicherheit der OSZE. Unter diesem Vorwand versuchen sie nur, 40.000 Mann „Friedenstruppen“ hier zu stationieren. Sagt Ihnen diese Zahl nichts? Das sind vier vollwertige Divisionen. Das ist mehr als unser 1. und 2. Armeekorps zusammengenommen. Die UNO will sie stationieren, um jeden Widerstand im Fall eines Angriffs der Ukraine zu unterdrücken. Wir interpretieren das so. Wir haben der OSZE vorgeschlagen – nehmt Waffen in die Hand, Pistolen, und verteidigt euch selbst. Aber selbst wenn man es rein theoretisch sieht. Wenn ein OSZE-Mitarbeiter einen Bewacher mit einem Maschinengewehr haben wird und bei einer Inspektion auf eine Mine gerät, so wird ihn das Maschinengewehr nicht retten. Es ist nicht nötig. Auf der anderen Seite – sie sitzen hier im Café, gehen durch die Straße und schon einige Jahre lang hat sie keiner angegangen – eine Wache ist hier auch nicht nötig. Und sie schlagen vor, 40.000 solcher Bewacher zu stationieren – einen ganzen Zug auf jeden OSZE-Mitarbeiter. Das ist lächerlich auch nur zu hören.
Dieser Konflikt kann nicht durch die Stationierung unbeteiligter Truppen gelöst werden. Hier gehört jedes Stück Erde uns. Und wir können nirgendwohin abziehen. Die Abgrenzungslinie befindet sich am Flughafen. Von uns fordert man eine Dreikilometer-Zone zu gewährleisten.
Ich soll meine Einheiten in die Stadt abziehen? So etwas wird es nie geben.
Und ich wiederhole, nach der UN-Satzung ist die Zustimmung der zwei Konfliktseiten notwendig. Die Ukraine auf der einen Seite und die DVR, LVR auf der anderen. Weder an mich noch, davon bin ich überzeugt, an Leonid Iwanowitsch Pasetschnik, hat sich jemand mit dem Vorschlag gewandt, eine UN-Mission zur Bewachung der OSZE zu stationieren. Deshalb ist alles, was jetzt gesagt wird, auf der Ebene von Gerüchten.
In jedem Fall werden wir von der UNO deutlich fordern, ihre Ziele und Aufgaben zu erläutern. Ich verstehe, dass ein Konflikt an den Grenzen Europas nicht nötig ist. Und ein Land, das mit Waffen, Neonazis und Radikalem getränkt ist, ist nicht nötig. Polen nimmt diese Ideologie nicht an – sie haben die Bandera-Ideologie verboten. Das ist ein harter Schlag, ein kalter Wasserguss, der die
Hitzköpfe der ukrainischen Nationalisten abkühlen wird. Ich denke, auch das übrige Europa wird die Bandera-Bande nicht dulden. Heute Polen, morgen Ungarn, übermorgen Rumänien. Sie wissen, dass an den Grenzen Gangster stehen, die ganz Europa anfüllen können. Für die Weltgemeinschaft ist es einfacher, das Regime Poroschenko auszuwechseln.
Warum Truppen stationieren, wenn man einfach reden kann. Donezk kann mit Kiew reden. Wir haben unsere gesetzlichen Forderungen, die Ukraine wird natürlich ihre Forderungen vorbringen. Dieses Gespräch kann Jahre dauern, aber in der Perspektive kann es den Krieg in der Form stoppen, die er jetzt hat – in der heißen Phase. Und eine Stationierung von Truppen kann diesen Krieg ausweiten.
– Eine Frage zur Präzisierung. Was meinen Sie, ist möglicherweise das Fehlen einer Anfrage an Sie und das Oberhaupt der LVR ein politische Frage? Denn eine solche Anfrage würde noch mehr Anerkennung der Republiken bedeuten?
– Erstens, sie wollen das einfach nicht tun. Zweitens, für die Ukraine wird das eine absolute Niederlage sein – sich mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen. Sie haben uns zu Terroristen erklärt und Verhandlungen bedeuten, dass dies ein Bürgerkrieg ist. Aber in der UNO gibt es vernünftig denkende Menschen. Als 2014 in Kiew ein bewaffneter Umsturz geschah, was dies echter Landesverrat. Man kann sich unterschiedlich zu Janukowitsch verhalten, aber er er war der rechtmäßige Präsident. Und wegen Landesverrats – das schwerste Verbrechen in jedem Staat – wurde niemand bestraft. Die Zivilgesellschaft hat den ungesetzlich gewählten Poroschenko angenommen. Nach der Verfassung der Ukraine müssen alle wählen. Wenn die Ukraine deklariert, dass die Krim ukrainisch ist, dass der Donbass ein Teil der Ukraine ist, dann müssen die Wahlen auch auf der Krim und bei uns stattfinden. Aber weder die Krim noch wir sind noch Ukraine. Und Wahlen gab es hier nicht. Deshalb sag Dich von diesen Territorien los oder Du bist ein unrechtmäßiger Präsident.

de.sputniknews.com: Generalstabschefs Russlands und der USA sprechen über Syrien-Krise
Die Militärführungen Russlands und der USA bemühen sich um die Beilegung der Syrien-Krise. Am Freitag trafen sich in Helsinki der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Waleri Gerassimow, und sein US-Kollege, General Joseph Dunford.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden „verschiedene Aspekte der Beilegung der Krise in Syrien erörtert, einschließlich der bilateralen Kontakte und der Verhinderung von Zwischenfällen“.
Gerassimow und Dunford wiesen auf die große Bedeutung einer schnellstmöglichen Stabilisierung der Lage in Syrien hin. Diskutiert wurden auch Probleme des Abbaus von Spannungen und der Gewährleistung der Sicherheit in Europa, hieß es in Moskau.
Zuletzt waren die beiden Generalstabschefs am 21. und am 13. März zusammengetroffen. Schwerpunkt der Verhandlungen war das Syrien-Problem.

Wpered.su: Der Leninsche Komsomol von Makejewka leistet weiter humanitäre Hilfe an Bedürftige
In dieser Woche fand in Makejewka eine weitere Ausgabe von humanitärer Hilfe an bedürftige Einwohner der Stadt mit Anspruch auf Unterstützung statt, dazu gehören: kinderreiche Familien, Kinder mit Behinderung, bedürftige Familien, alleinstehende Rentner, Menschen mit Behinderung sowie Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, berichtet ein Korrespondent von „Wperjod“.
Nach den Worten des ersten Sekretärs des Makejewker Stadtkomitees der Leninschen Komosol der DVR Anton Sajenko, der die Sammlung und Ausgabe humanitärer Hilfe an die Bevölkerung organisiert, wächst die Zahl der Menschen, die sich um Unterstützung an die Kommunisten wenden, regelmäßig:
„In der letzten Woche haben sich zusätzlich vier kinderreiche Familien aus dem Kirowskij- und dem zentralen Stadtbezirk von Makejewka mit der Bitte, humanitäre Hilfe zu erhalten, an uns gewandt. In diesen Familien leben drei bis sieben Kinder und wir bemühen uns, jedem von ihnen zu helfen. Neben kinderreichen Familien haben sich einige alleinerziehende Mütter und eine große Zahl alleinstehender Rentner an uns gewandt. Eine Besonderheit unserer humanitären Arbeit ist, dass wir sie regelmäßig durchführen und jeder Mensch, der sich auch nur einmal an uns gewandt hat, wird regelmäßig Hilfe und Unterstützung erhalten.
Neben Lebensmitteln für die Familie Sjukowyj, wo ein schwer krankes Kind lebt, das von einer Großmutter erzogen wird, wurden Medikamente, teure importierte Antibiotika, ausgegeben, für die die Familie nicht genug Geld hat. Außerdem erhielten die bedürftigen Familien Sasonowyj, Wolodinyj, Derenskij, die Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges Michail Fatjanow und Jewdokija Dudina, die einen Herzinfarkt erlitten hat, Unterstützung in Form von Medikamenten.
Die Makejewker Stadtorganisation des Leninschen Komsomol der DVR dankt den nicht gleichgültigen Stadtbewohnern, der Deutschen Kommunistischen Partei sowie den Vertretern der internationalen antifaschistischen Karawane, Einwohnern Italiens und Russlands, die große Unterstützung bei der Zusammenstellung der humanitären Pakete für die bedürftigen Einwohner Makejewkas leisten.

Vormittags:

Ukrinform.ua: Parlamentschef Parubij unterzeichnet Gesetz über Antikorruptionsgericht
Parlamentschef Anrdij Parubij hat am Samstag das Gesetz das Antikorruptionsgericht unterzeichnet. Die Werchowna Rada der Ukraine verabschiedete das Gesetz am Donnerstag mit 317 Stimmen.
Parubij unterzeichnete das Gesetz bei einer Pressekonferenz mit seinen Amtskollegen aus Georgien und Moldawien, Irakli Kobakhidze und Andrian Candu, am Samstag in Kiew. Für die Ukraine ist das ein wichtiger Schritt auf dem Reformweg, sagte er.
Die Parlamentschefs von drei Ländern nehmen an der Konferenz „Georgien, Moldawien und die Ukraine: Stärkung der parlamentarischen Komponente der Zusammenarbeit auf der regionalen Ebene und im Sicherheitsbereich sowie die Entwicklung der Zusammenarbeit mit der EU und Nato“, teil, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.

de.sputniknews.com: Medien: G7 beschließen „Schnelleinsatz-Einheit“ gegen Russland
Die sieben führenden Industrienationen (G7) haben bei ihrem Gipfel in Kanada die Bildung einer „Schnelleinsatz-Einheit“ („Rapid Response Unit”) beschlossen, um „feindliche Aktionen“ zu kontern. Die Liste reicht von „Hackerangriffen bis Giftanschlägen“, wie die Zeitung „The Guardian“ berichtet.
Die Anregung ging dem Blatt zufolge von der britischen Premierministerin Theresa May aus. Diese soll damit auf die Forderung des US-Präsidenten Donald Trump reagiert haben, Russland wieder in den Kreis der führenden Industrienationen aufzunehmen.
May lehnte Trumps Vorstoß ab und machte Russland erneut für den angeblichen Giftanschlag im britischen Salisbury verantwortlich. Moskau solle seine „Vorgehensweise ändern“, forderte May.
In dieser Woche hatten deutsche Medien berichtet, dass die Bundesregierung in Berlin noch immer keine Beweise aus London erhalten habe, dass Russland für den Vorfall im südenglischen Salisbury verantwortlich sein könnte…

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben dreimal in den letzten 24 Stunden die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij und Krasnyj Jar.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Gefahr aus Tschernobyl: Forscher machen überraschende Folge der Katastrophe publik
Eine internationale Forschergruppe hat Kuhmilch von Privatfirmen analysiert, die circa 200 Kilometer vom Tschernobyl-Kernkraftwerk entfernt ansässig sind, berichtet das Fachportal EurekAlert!. Die Ergebnisse sind überraschend.
Experten der britischen Universität Exeter analysierten demnach Kuhmilch aus 14 Siedlungen in der Region Riwne im Nordwesten der Ukraine. Die Forscher stellten dabei fest, dass die Radioaktivität von Milch den normalen Kennwert um das Fünffache übertrifft. Das Niveau von extrem reaktivem Caesium übertreffe die sichere Stufe für Erwachsene (100 Becquerel pro Liter) in sechs Siedlungen und die für Kinder (40 Becquerel pro Liter) in acht Siedlungen.
„Viele Menschen in der Region haben Milchkühe, und Kinder sind Hauptkonsumenten von Milch“, hieß es aus der Universität.
Obwohl der Verschmutzungsgrad durch radioaktive Elemente im Boden der von der Katastrophe betroffenen Regionen nicht so hoch sei, sammele sich Caesium in Milch und anderen Nahrungsmitteln an. Dies habe eine chronische Auswirkung auf den menschlichen Organismus, vor allem den von Kindern, und stelle Krankheitsrisiken für alle Körpersysteme dar.
Um das Risiko zu mildern, können laut den Forschern einfache Maßnahmen ergriffen werden: Die Kühe sollten mit Ferrocen gefüttert werden, das Caesium bindet und nicht ins Blut lässt.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 07. Juni 3:00 bis 08. Juni 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
8.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jasinowataja, Mineralnoje, Besymennoje (Sachanka, Leninskoje).
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden drei friedliche Einwohner verletzt:
N.M. Poloshajew, geb. 1937 – Einwohner von Sachanka;
A.A. Axjonow, geb. 1986 – Einwohner von Sajzewo;
W.I. Baranow – Einwohner von Sachanka.
Es wurden 4 Häuser in Sachanka beschädigt:
– Straße der Verfassung der UdSSR 18 – beschädigt sind Fenster, Fassade, Dach, Zaun;
– Straße der Verfassung der UdSSR 20 – beschädigt sind Fassade und Fenster am Haus und an der Sommerküche;
– Straße der Verfassung der UdSSR 22 – Treffer auf das Grundstück, der Zaun ist beschädigt;
– Straße der Verfassung der UdSSR 28 – beschädigt sind Fassade, Fensterrahmen, Wände eines Zimmers.

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 93.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse
46.

de.sputniknews.com: Putin schenkt Xi russisches Schwitzbad
Bei seinem China-Besuch hat Russlands Präsident Wladimir Putin seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping ein russisches Schwitzbad (Banja) geschenkt. Dies bestätigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber russischen Medien.
„Die chinesische Seite wird einen Ort auswählen, und unsere Spezialisten installieren sie“, sagte Peskow.
Am Freitag wurden dem chinesischen Staatschef demnach die Skizze seiner Banja sowie der Blockbau gezeigt. Das Blockhaus ist aus 200 Jahre altem Altai-Zedernholz.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass der russische Präsident Wladimir Putin im Vorfeld seines China-Besuchs nach eigener Aussage eine „Überraschung“ für seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping vorbereite.

de.sputniknews.com: Vor WM in Russland: USA verlegen Stratotanker in die Ukraine
Wenige Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat die US-Armee nach eigenen Angaben strategische Tankflugzeuge des Typs KC-135 Stratotanker in die Ukraine verlegt. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte die ukrainische Regierung vor militärischen Provokationen während der WM ausdrücklich gewarnt.
KC-135 Stratotanker sind unter anderem für die Luftbetankung von Langstreckenbombern bestimmt. Vier Tankflugzeuge dieses Typs mit 150 Mann Bedienungspersonal trafen Anfang Juni im westukrainischen Lwiw ein, wie die US-Luftwaffe mitteilte.
Die Maschinen seien aus den Stützpunkten RAF Mildenhall (Großbritannien), McConnell AFB (US-Bundestaat Kansas), Beale Air Force Base (Kalifornien) und von einem Stützpunkt der US-Nationalgarde in Illinois für Übungen in die Ukraine verlegt worden. Eine weitere KC-135 Stratotanker soll laut ukrainischen Medien am Donnerstag in Lwiw gelandet sein.
Am Donnerstag war der russische Präsident Wladimir Putin bei seiner alljährlichen TV-Fragestunde auf Befürchtungen aus dem Donbass angesprochen worden, dass die ukrainische Armee die Fußball-WM 2018 ausnutzen könnte, um den Waffenstillstand zu brechen und eine militärische Offensive zu starten.
„Ich hoffe, dass es nicht zu solchen Provokationen kommt“, antwortete Putin. „Sollte das passieren, wird das aus meiner Sicht sehr schwere Folgen für die gesamte ukrainische Staatlichkeit haben.“ …

Lug-info.com: Offener Aufruf des Außenministers der LVR Wladislaw Dejnego
Am 7. Juni 2018 um 10:30 haben Einheiten der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte einen Mörserbeschuss des Gebiets von Golubowskoje mit Waffen des Kalibers 120mm durchgeführt.
In der Folge wurden 6 Menschen unterschiedlich schwer verletzt, zwei von ihnen sind noch im Krankenhaus.
Der Stab der OOS hat operativ reagiert und
sich von dem Vorfall losgesagt, indem es eine absurde, keinerlei Kritik standhaltende Erklärung abgegeben hat, dass dies ein Terrorakt der LVR gegen die eigenen Bürger war.
Am gleichen Tag hat die Vertretung der LVR im GZKK und im Verhandlungsprozess vom Lugansker Team der OSZE-Mission verlangt, die Folgen des Beschusses des Linienbusses festzuhalten.
Als Antwort hat das Lugansker Team der OSZE-Mission ein Regime der Ruhe zur Gewährleistung der Arbeit einer Patrouillengruppe angefragt und angegeben, dass die Arbeit am 8. Juni zwischen 9 und 14 Uhr erfolgen wird. Das Regime der Ruhe wurde sowohl von der Seite der LVR als auch von der Seite der ukrainischen Streitkräfte verlangt. Die LVR hat eine positive Antwort gegeben, aber die ukrainische Seite ist einer Antwort ausgewichen und hat keine Sicherheitsgarantie gewährleistet.
Am 8. Juni 2018 um 9:00 wurde von den ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotoschkowskoje in Richtung Donezkij ein Beschuss der Gebiete von Donezkij und der Straße nach Golubowskoje durchgeführt. In der Folge des Beschusses wurde ein Kindergarten in Donezkij beschädigt.
Die Vertreter der OSZE-Mission waren gezwungen, die Fahrt aus Sicherheitsgründen abzubrechen.
So hat die OSZE-Mission selbst die ukrainische Seite über die Fahrt vor Ort zur Feststellung des Beschusses und der Verletzung friedlicher Bürger informiert, die ihrerseits einen provokativen Beschuss durchgeführt hat und die Arbeit der Beobachtermission sabotiert hat.
Es muss die Hartnäckigkeit der Mitarbeiter der Mission erwähnt werden, die sofort über den Beschuss des Bestimmungsortes berichtet haben. Dank der operativen Aktivitäten und der außerplanmäßigen Erörterung dieses Umstands bei der Videokonferenz der Untergruppe der Kontaktgruppe zur Sicherheit ist es gelungen, den Beschuss der Ortschaften zu stoppen und die Sicherheit der Arbeit der Patrouille der OSZE-Mission im Gebiet von Donezkij und Golubowskoje zu gewährleisten.
Neben den Erklärungen des Stabs der OOS, des Kommandeurs Sergej Najews persönlich, über die allseitige Unterstützung der Tätigkeit der Mission, blockieren die ukrainischen Truppen weiterhin in jeglicher Weise deren Arbeit und lassen die Vertreter der internationalen Beobachter nicht ihren direkten Verpflichtungen nachgehen. Zur Verheimlichung eines Verbrechens geht das Kommando des Stabs der OOS und der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zu einem anderen Verbrechen über und gefährden dabei jedes Mal das Leben friedlicher Bürger.

Dieser Fall hat präzedenzlosen Charakter und fordert eine Regelung auf internationaler Ebene durch die Einmischung von Vertretern der Garantenstaaten für die Einhalten der übernommenen Verpflichtungen zur friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass durch die Ukraine.

de.sputniknews.com: Syrien: So gelangen US-Waffen an Terroristen – Russlands Verteidigungsministerium
Die meisten Waffen, die von den USA an die Opposition in Syrien geliefert werden, sind in die Hände von Kämpfern der Terrorgruppierungen „Dschabhat an-Nusra“ und IS* gelangt, die wie Washington den Sturz der legitimen Regierung Syriens angestrebt haben. Dies sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.
Russlands Verteidigungsministerium hat die jüngsten Aussagen von Pentagon-Chef James Mattis kommentiert, wonach der syrische Staatschef Baschar al-Assad mit Unterstützung des Iran und Russlands angeblich „die syrische Bevölkerung zur Katastrophe“ geführt habe. Und die kurdischen Formierungen SDF (Demokratische Kräfte Syriens – Anm. d. Red.) seien die einzige Organisation, die den IS („Islamischer Staat“; auch Daesh) im harten Kampf habe besiegen können.
„Diese ganze Zeit konzentrierte sich Washington auf die Finanzierung und direkte Waffenlieferungen im Wert von Millionen US-Dollar an eine ausgedachte ,syrische Oppositionʻ. Aber die meisten Waffen und Munition sind in die Hände der Kämpfer der syrischen al-Qaida-Filiale ,Dschabhat an-Nusraʻ und den ,ISʻ gelangt, deren Ziel es entsprechend der Politik Washingtons war, die legitime Regierung Syriens zu stürzen“, so Konaschenkow.
Was die aktuelle Situation angehe, „empfehlen wir dem Pentagon-Chef die Karte mit der Lage in diesem Land zu studieren. Alle übrig gebliebenen Brennpunkte des Widerstandes der IS-Terroristen in Syrien befinden sich nur in den Bezirken, die von den USA kontrolliert werden.“
Er betonte dabei, dass derzeit in den von der syrischen Regierung kontrollierten Provinzen das friedliche Leben wiederhergestellt wird: Die Minenräumung laufe weiter, Betriebe, Märkte, Schulen und Kindergärten seien wieder offen. Darüber hinaus würden humanitäre Hilfe und Lebensmittel geliefert, „wo es nicht einmal ein Stück Verpackung gibt, das aus dem US-Haushalt bezahlt worden wäre“.
„Die reale ,Katastrophe für die syrische Bevölkerungʻ wird von der Uno und Menschenrechtlern gerade im von den US-Truppen okkupierten Bezirk al-Tanf und im illegal von den USA kontrollierten Rakka fixiert“, erläuterte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums. Er unterstrich, dass dies im jüngsten Bericht von „Amnesty International“ bewiesen worden sei.
Konaschenkow sagte dabei, dass sich Russlands Verteidigungsministerium erstaunt über „Wortmanipulationen des amtierenden Pentagon-Chefs James Mattis in Bezug auf das Geschehene in Syrien“ zeige. Er erinnerte Mattis daran, dass „die Bildung und die weitere Entwicklung der IS-Organisation im Irak eine direkte und von niemandem in Frage gestellte Folge der Invasion von US-Truppen“ unter dem Vorwand des Besitzes von Chemiewaffen seitens des irakischen Anführers Saddam Hussein sei.
„Die weitere Expansion der IS-Gruppierung nach Syrien wurde möglich dank der verbrecherischen Untätigkeit der USA und der sogenannten ,internationalen Koalitonʻ, dank der die IS-Kämpfer schnell die Kontrolle über wichtige ölhaltige Bezirke des Ostens Syriens sowie den ständigen Zufluss von Finanzmitteln durch die illegale Umsetzung von Ölprodukten bekommen haben“, sagte Konaschenkow abschließend.

Nachmittags:

armiyadnr.su. Erklärung des offiziellen Vertreters der Streitkräfte der DVR zur Lage am 9. Juni 2018
In den letzten 24 Stunden ist die Lage an der Kontaktlinie
angespannt geblieben.
Die ukrainischen Kämpfer
beschießen weiter das Territorium der Republik und konzentrieren die grundlegenden Anstrengungen in Richtung Mariupol. Die Kämpfer haben die Gebiete von Sachanka und Leninskoje mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen und 23 Geschosse abgeschossen. In der Folge des Beschusses wurden zwei friedliche Einwohner von Sachanka verletzt. Außerdem wurden vier Häuser, eine Gasleitung und eine Stromleitung in dieser Ortschaft unterschiedlich beschädigt.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner unter Verwendung von Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen die Ortschaften Sajzewo jushnoje und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks beschossen und dabei vier Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen und 29 Schüsse mit automatischen Granatwerfern abgegeben. In der Folge eines Beschusses wurde ein friedlicher Einwohner in Sajzewo jushnoje verletzt. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo er die notwendige ärztliche Behandlung erhielt.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Besatzungskräfte die Ortschaften Jasinowataja und Mineralnoje beschossen und 14 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Unter den
Soldaten der Streitkräfte der DVR wurde einer verletzt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden
acht Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Das ukrainische Kommando beherrscht die Lage in der Zone des militärischen Konflikts überhaupt nicht. Es zeigt weiterhin vollständige Inkompetenz und führt so seine militärisch-politische Führung in die Irre und diese ihrerseits betrügt die Weltgemeinschaft. Davon zeugt die Tatsache, dass praktisch das gesamte führende Personal des Auslandsgeheimdienstes der Ukraine ihrer Ämter enthoben wurden.
Die Inkompetenz der Führung des Auslandsgeheimdienstes der Ukraine führte dazu, dass seine Mitarbeiter sich mit der Anwerbung von Personen ohne festen Wohnsitz befassten, die auf Anweisung ihrer Kuratoren Fahnen und Aufkleber mit ukrainischer Symbolik auf dem Territorium der Republiken aufhängten, um so die Illusion zu schaffen, dass es in der DVR und der LVR viele proukrainische Aktivisten gibt. Zur Koordination dieser Aktivitäten wurde in Sewerodonezk im Gebäude der militärisch-zivilen Lugansker Oblastverwaltung eine Abteilung mit 14 Personen eingerichtet. Übrigens gelang es uns dank der Mitarbeiter der Lugansker Oblastverwaltung, alle wieder eingetroffenen Aufklärungsspezialisten zur Propagierung ukrainischer Symbolik in den Republiken zu identifizieren.
Unsere Befürchtungen wurden bestätigt. Gestern hat der
stellvertretende Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine Alexander Hug während einer Pressekonferenz selbst bestätigt, dass ukrainische Kämpfer bei seinem Besuch in der Tschigari-Schlucht am Rand von Jushnoje einen Anschlag auf ihn verübt haben. Die ukrainischen Kämpfer wollten die Feststellung der humanitären Katastrophe in der Siedlung, die durch die verantwortungslosen und verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Terroristen hervorgerufen wurde, durch einen Vertreter der Mission verhindern. Und das nennen Najew und seine Banditenumgebung Befreiung des Territoriums, aber tatsächlich ist das eine Säuberung des Donbass von örtlichen Einwohnern. Alexander Hug bestätigte, dass jedes Vordringen der ukrainischen Streitkräfte in der „grauen Zone“ mit einer Tragödie für die friedlichen Einwohnern, Plünderung und Vernichtung ihrer Wohnungen endet. Während der Anwesenheit der ukrainischen Kämpfer in Tschigari wurden mehr als 130 friedliche Einwohner aus ihren Häusern vertrieben. Außerdem ist nach Informationen der örtlichen Bevölkerung ein Teil von ihnen nach einer Unterhaltung mit den ukrainischen sogenannten „Befreiern“ vermisst.
Einzelne ukrainische Massenmedien, die von Militärpropagandisten Najews kontrolliert werden, haben versucht, ihre Terroristen, die auf Alexander Hug geschossen haben, zu rechtfertigen. Sie logen, dass dies angeblich nicht ukrainische Kämpfer waren, sondern Soldaten der Streitkräfte der DVR.
Im Zusammenhang damit schlagen wir diesen Massenmedien, die verbrecherische Handlungen der Besatzungskräfte rechtfertigen, vor, ihre Position zu bestimmen: haben eure miesen Kämpfer in Verletzung von Minsk die Tschigari-Schlucht besetzt oder sind sie nach zahlreichen Verlusten schmählich aus ihr geflohen.
Jeder Versuch, den Abstand zwischen den Positionen in der „grauen Zone“ zu verringern und damit faktisch die Einnahme taktisch ungünstiger Positionen durch Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte endet für sie mit Massenverlusten. Es ist wichtig zu begreifen, dass der Begriff „graue Zone“ dank eines vernünftigen Denkens von Kommandeuren beider Seiten entstanden ist, die ihre Soldaten schätzen und die Ungünstigkeit von Positionen auf diesem Territorium für die Gegner in taktischer Hinsicht verstanden haben. Im folgenden wurde der Begriff „graue Zone“ politisch in den Minsker Vereinbarungen verwendet, um sichere Bedingungen für friedliche Einwohner zu schaffen. Aber beim Kommando der „ATO“ und jetzt der „OOS“ ist mit der Zeit das rationale Denken zurückgegangen, was zu Massenverlusten der ukrainischen Kämpfer führte.
Mehr noch, die ukrainische Öffentlichkeit, umso mehr die Patrioten der Ukraine, wissen vermutlich nicht, dass die gewaltsame Einnahme von Gladosowo und Metallist (Trawnewoje) durch ukrainische Kämpfer und das leidvolle Halten ihrer ungünstigen Positionen in der Schlucht mit der schmählichen Aufgabe der Ortschaften durch die ukrainischen Terroristen endete. Derzeit sind in Gladosowo und Metallist noch 3 bis 4 ukrainische Kämpfer, die unsere Einheiten beobachten sollen. Dabei verlassen diese Kämpfer manchmal die Ortschaften, verlassen ihre Positionen, für die vor kurzer Zeit mehr als eine Kompanie ukrainischer Kämpfer geopfert wurde. Und darin liegt das Wesen des rationalen Denkens des ukrainischen Kommandos, das seine Kämpfer nicht hoch schätzt.
Wir verfolgen weiter die Banden ukrainischer Kämpfer, die von ihrem Kommando den Auftrag erhalten haben, mindestens dreimal pro Woche Aufklärung an der vordersten Linie zu betreiben, und Orte für ein mögliches Vordringen in die Tiefe unserer Positionen zu suchen. Soldaten einer Aufklärungskompanie und eine Reihe Funktionsträger der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte informieren uns regelmäßig über die Pläne ihrer Gruppen im Verantwortungsbereich des 3. mechanisierten Bataillons der 93. mechanisierten Brigade. Wir erwarten die miesen ukrainischen Diversanten, um auf Grundlage ihrer traurigen Erfahrung und den professionellen Aktivitäten unserer Soldaten eine neue Generation von Verteidigern der Republik zu erziehen.
Beim nächsten Mal, wenn Gruppen ukrainischer Kämpfer ihre Aufgabe angehen, schlagen wir ihnen vor, an ihre Familien zu denken, die sie nicht vielleicht nicht mehr lebend sehen werden. Und sich auch daran zu erinnern, dass uns ihr Auftrag, der ihr letzter sein könnte, bekannt ist.
Das ukrainische Kommando sät weiter Panik in den Reihen seiner Kämpfer. In der Erwartung, dass nach den gescheiterten Angriffen mächtige Gegenangriffe von unserer Seite folgen werden, verstärken die Kämpfer die Verteidigungslinie des 2. mechanisierten Bataillons der 72. mechanisierten Brigade im Gebiet von Luganskoje mit Antipanzermitteln.
Außerdem konzentriert das ukrainische Kommando trotz der traurigen Erfahrung weiter verbotene Technik an einem Ort, so dass von Seiten ukrainischer Partisanen günstig Vergeltungsakte durchgeführt werden können. Insbesondere im Gebiet von Podgorodnoje ist die Dislozierung eines Panzerbataillons der 72. mechanisierten Brigade zu bemerken. Zu
seinem Bestand gehören 21 Stück Technik, darunter 5 Panzer, 2 Schlepper, 7 Fahrzeuge, 7 Stück Spezialtechnik. Soldaten der 72. Brigade, die einen Bericht für ihr Kommando über die Durchführung von Tarnmaßnahmen erstellt haben, haben diese gern mit uns geteilt. Außerdem sind diese Informationen ins Netz gesickert und wir schließen nicht aus, dass Volksrächer sich ihrer bedienen könnten.
Und zum Abschluss, gestern haben sich örtliche
Einwohner von Majorsk mit der Bitte, sie zu schützen, an uns gewandt. Sie sind zu einer Kundgebung gegen das verbrecherische oligarchische Kiewer Regime sowie die Banditenaktivitäten der Besatzungs- und Terrorkräfte in der Ortschaft auf die Straße gegangen. Die Einwohner haben sich für den Bürgermeister ihrer Ortschaft eingesetzt und die ukrainischen Kämpfer auch aufgerufen, ihre Ortschaft in Ruhe zu lassen, die Truppen abzuziehen und ihnen nicht die banditenhaften und korrumpierten Gebräuche Kiews aufzuzwingen. Außerdem erinnerten die Einwohner die ukrainischen Nazisten an alle ihre letzten Verbrechern, darunter auch der Mord an der 15jährigen Dascha in Shelesnoje beim Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus. Zur Einschüchterung der Demonstranten haben die ukrainischen Kämpfer eine Inszenierung mit einem Beschuss der Ortschaft durchgeführt. Und danach haben die ukrainischen Terroristen die friedliche Aktion gewaltsam niedergeschlagen und ein weiteres Mal gezeigt, dass sie auf die Meinung der örtlichen Einwohner spucken. All dies ist sehr schamlos und gemein.
Wir unsererseits sind durch die Handlungen der ukrainischen Behörden gegen die örtliche Bevölkerung auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium beunruhigt. Und wir rufen die Weltgemeinschaft auf, die Gewalt von Seiten Najews, des Kommandeurs der Besatzungskräfte im Donbass, Shebriwskijs, des Häuptlings der Kiewer Regierung im Donezker Lands, und Semenischins, des leitenden Polizisten und Anwalts des verbrecherischen oligarchischen Regimes, zu verurteilen.
Diese Beispiele unterstreichen, dass die Einwohner auf dem von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territorium in der langjährigen Besatzung ihre Überzeugungen nicht verraten haben und den Prinzipien der Freiheit und der Dezentralisierung treu geblieben sind. Und auch davon überzeugt sind, dass in Kiew ein gewaltsamer Umsturz der Regierung erfolgt ist und jetzt eine organisierte kriminelle Gruppierung das Land regiert.

de.sputniknews.com: Europäische Journalisten verurteilen Diskriminierung von Kollegen in Ukraine
Das leitende Komitee der Europäischen Journalisten-Föderation (EJF) hat in einer Resolution Besorgnis über die in der Ukraine lauernden Bedrohungen gegen Medienvertreter geäußert. Das Dokument wurde nach Abschluss des EJF-Jahreskongresses in Lissabon unterzeichnet.
Die Mitglieder der Organisation verurteilen in der Resolution die zunehmende Gewalt gegen Journalisten in der Ukraine und „die Einschüchterungskampagne vonseiten ukrainischer Amtspersonen“ und beauftragen das Komitee, ukrainischen Kollegen Unterstützung zu erweisen.
Hinsichtlich der vorgetäuschten „Ermordung“ von Arkadi Babtschenko schreiben die Verfasser, dass die von Kiew organisierte „Fake-Operation sich auf das Vertrauen zu Journalisten ernsthaft auswirkt, indem die Öffentlichkeit mit dieser propagandistischen Operation wissentlich irregeführt wird“.
„Der Jahreskongress beauftragt das leitende Komitee, um die Wiederherstellung der ‚roten Linie‘ der Europäischen und der Internationalen Journalisten-Föderation zu ersuchen, falls eine außerordentliche Situation eintreten sollte, und die beiden Regierungen – die Russlands und die der Ukraine – um den Schutz der Pressemitarbeiter zu bitten, die über die Region berichten, sowie die Journalisten, die heute in Gefängnissen gehalten oder strafrechtlich verfolgt werden, zu entlassen“, heißt es in der Resolution.
Die Methoden der ukrainischen Geheimdienste sind von vielen internationalen Organisationen einer scharfen Kritik ausgesetzt worden. Die OSZE, das Europäische Parlament, die Internationale Journalisten-Föderation und die „Reporter ohne Grenzen“ haben die Verbreitung von falschen Nachrichten über das Schicksal von Babtschenko verurteilt.
Die ukrainischen Behörden hatten im Mai ein Strafverfahren gegen den Leiter des Portals RIA Novosti Ukraine, Kirill Wyschinski, eingeleitet. Der Journalist war vor seiner Wohnung in Kiew wegen Verdacht auf Landesverrat und Unterstützung für die selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk festgenommen worden. Dem Journalisten drohen bis zu 15 Jahre Haft.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Situation mit Wyschinski als beispiellos und unzulässig verurteilt.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Wir bemerken eine
Verringerung der provokativen Beschüsse des Territoriums unserer Republik.
In den letzten 24 Stunden hat der Feind die Gebiete von
Donezkij und Krasnyj Jar beschossen und zehn 120mm-Mörsergeschosse, vier 82mm-Mörsergeschosse abgeschossen sowie Schützenpanzerwaffen und Granatwerfer verwendet.
Die Beschüsse des Territoriums der Republik erfolgten von den Positionen der 80. und der 53. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Kowaltschuk und Grusewitsch.
Insgesamt haben die ukrainischen Banden in den letzten 24 Stunden etwa 30 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen und dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In der Folge von Beschüssen durch die ukrainischen Straftruppen auf Donezkij wurde ein Kindergarten in der Moskowskaja-Straße beschädigt. Nur weil sich die Vorschuleinrichtung in Reparatur befand und daher keine Kinder da waren, konnten Opfer vermieden werden.
Wir wenden uns an die Vertreter der OSZE-Mission mit der Forderung die rechtswidrigen Handlungen der ukrainischen Seite festzuhalten und von ihr eine strenge Einhaltung der Minsker Vereinbarungen zu erreichen.
In einer Reihe ukrainischer Internetseiten, darunter auf der offiziellen Seite des Stabs der OOS in Facebook wurde eine Informationen über einen angeblichen Beschuss durch die Volksmiliz der LVR auf ihr eigenes Territorium, auf Golubowskoje am 7. Juni 2018 veröffentlicht.
Golubowskoje konnte nicht in der Beobachtungszone der Radaraufklärungsstation AN/TPQ-36, die von der amerikanischen Regierung für die ukrainischen Streitkräfte geliefert wurde und in der Mitteilung der ukrainischen Vertreter genannt wird, geraten.
Von ihrem Stationierungsort in Krjakowka konnte die genannte Station die Lage in Donezkij nicht feststellen, von dessen nördlichem Rand angeblich der Beschuss ausging. Die Entfernung von Donezkij bis zum Ort des Beschusses des Linienbusses in Golubowskij beträgt mehr als 18,5 km. Und nach ihren Charakteristika beträgt die Erfassungszone der Radarstation für 82mm-Mörser nur 15 km. Mehr noch, nach uns vorliegenden Informationen, die aus den ukrainischen Streitkräften stammen, wurde der Beobachtungsradius der Radarstation verringert. Dies ist eine weitere Bestätigung für die Verlogenheit der Mitteilungen des Pressezentrums der Stabs der OOS.
Wir erhalten weiter Informationen über Verluste der Kämpfer an der Kontaktlinie. Nach Angaben aus medizinischen Einrichtungen von Sewerodonezk wurden in den letzten 24 Stunden drei ukrainische Kämpfer – Ustinow, Bondarenko und Simenjuk – mit unterschiedlicher schweren Verletzungen eingeliefert. Ursache der Verletzungen der Soldaten war, dass sie auf eine eigene Mine gerieten, die die Strafsoldaten der ukrainischen Streitkräfte wo auch immer sie hingeraten installieren. Die Verletzten tun Dienst in der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Zu diesem Vorfall hat das Kommando der Brigade einen Bericht an den Stab der OOS erstellt, in dem angegeben wird, dass die Kämpfer sich eigenmächtig entfernt hätten. Ein solcher Bericht ist erfolgt, damit der Kommandeur der 53. Brigade, Oberst Grusewitsch, die Verantwortung für den Vorfall von sich abwälzen kann und außerdem um zu verhindern, dass an die Verletzten Kompensationszahlungen erfolgen.
Außerdem ist festzustellen, dass ein Fahrer des 1. mechanisierten Bataillons der 53. Brigade, der Soldat Perepelka, seinen Dienstort im Gebiet von Krymskoje am 6. Juni mit seiner Waffe verlassen hat. Dieser Fall wird sorgfältig gegenüber dem übergeordneten Kommando verheimlicht.
Beide Fälle zeugen davon, dass das Kommando der 53. Brigade eine Politik des Betrugs gegenüber der übergeordneten Führung betreibt und außerdem eine gleichgültige Haltung gegenüber seinen Untergebenen demonstriert.

de.sputniknews.com: Putin hofft, dass Trump sein Russland-Versprechen doch noch einlöst
Russlands Präsident Wladimir Putin hält es seinem US-Amtskollegen Donald Trump zugute, dass dieser trotz des Widerstandes der Kritiker seine Wahlversprechen doch erfüllt. Er hoffe, dass der US-Staatschef auch sein Russland-Versprechen einlösen werde, sagte Putin in einem TV-Interview.
„Man kann die Entscheidungen des US-Präsidenten unterschiedlich beurteilen. Auch wenn es Vieles zu kritisieren gibt, ist aber der Umstand zu beachten, dass Trump seinen Wahlversprechen nachkommt“, sagte Putin in dem Interview des russischen Senders Vesti.
Er erinnerte daran, dass Trump während des US-Wahlkampfes unter anderem versprochen hatte, Amerikas Beziehungen zu Russland zu verbessern.
„Ich hoffe, dass auch dieses Versprechen in Erfüllung gehen wird“, sagte Putin. Russland jedenfalls sei dazu bereit. „Der Ball liegt nun bei der amerikanischen Seite.“

de.sputniknews.com: Poroschenko ruft Putin an – Kremlchef fordert sofortige Journalisten-Freilassung
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Freitag mit dem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko am Telefon die Lage im ostukrainischen Kriegsgebiet Donbass erörtert. Wie der Kreml mitteilte, forderte Putin die Freilassung der verhafteten russischen Journalisten in der Ukraine.
„Das Gespräch fand auf Wunsch der ukrainischen Seite statt“, teilte der Kreml mit. Die beiden Präsidenten erörterten die Umsetzung des Minsker Maßnahmenplans zur Beilegung des Konflikts im Donbass.
„Wladimir Putin betonte die Notwendigkeit, die russischen Journalisten, die in der Ukraine verhaftet wurden, unverzüglich freizulassen.“
arüber hinaus sei vereinbart worden, dass Menschenrechtsbeauftragte aus beiden Ländern die Häftlinge in dem jeweils anderen Land besuchen werden.
Der ukrainische Geheimdienst SBU hatte am 15. Mai die Redaktion der kritischen Nachrichtenagentur Ria Novosti Ukraina in Kiew durchsucht und den Chefredakteur Kirill Wyschinski wegen Verdachts auf „Landesverrat“ verhaftet. Russische und internationale Journalistenverbände sowie die OSZE äußerten sich besorgt über das Vorgehen der ukrainischen Behörden.

Ukrinform.ua: Ukraine, Georgien und Moldawien wollen Parlamentarische Versammlung gründen
Die Parlamentschefs der Ukraine, Georgien und Moldawien, Anrdij Parubij, Irakli Kobakhidze und Andrian Candu, haben am Samstag in Kiew eine Erklärung über die Gründung der Parlamentarischen Versammlung der drei Länder unterzeichnet.
Das ist laut Anrdij Parubij der erste Schritt zur Gründung der Versammlung, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Er hoffe, dass bei einem Treffen in der georgischen Hauptstadt Tiflis die Gründung der interparlamentarischen Organisation offiziell verkündet werde. Die Organisation werde mehr Möglichkeiten für die Zusammenarbeit der Länder geben. Die Ukraine hat schon eine ähnliche Erfahrung mit Polen und Litauen, sagte der ukrainische Parlamentschef weiter.
Parubij, Kobakhidze, Candu, nehmen an der interparlamentarischen Konferenz „Georgien, Moldawien und die Ukraine: Stärkung der parlamentarischen Komponente der Zusammenarbeit auf der regionalen Ebene und im Sicherheitsbereich sowie die Entwicklung der Zusammenarbeit mit der EU und Nato“, teil. Die Konferenz wurde am 9. Juni im Kiewer Hoten „Kyiv“ eröffnet

de.sputniknews.com: Sacharowa empfiehlt britischem Botschafter Buch über Russland-Hass
Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat dem britischen Botschafter in Moskau, Laurie Bristow, vorgeschlagen, ein Buch über den Hass gegen Russland zu lesen.
„Heute hat der britische Botschafter erklärt, dass er ‚keinen einzigen Russophoben in Großbritannien kennt‘. Das ist ein direktes Zitat. Da haben Sie die Antwort auf Ihre unzähligen Fragen, ‚ob man jemanden so zynisch in die Irre führen kann?‘: ‚Ich kenne keinen einzigen‘“, erklärte Sacharowa via Facebook.
Sie hob hervor, dass sie Bristow das Buch des schweizerischen Journalisten Guy Mettan „Russland-Westen: Ein tausendjähriger Krieg” empfehlen könne, das auch den vielsagenden Untertitel trägt: „Warum wir so gern Russland hassen“. Mettan analysiert darin die Angst vor den Russen von Karl dem Großen bis zur Ukrainekrise.
„Darin wird auch Großbritannien erwähnt. Ich lese es gerade am Strand von Sotschi. Beim Briefing in der kommenden Woche werde ich das eingehend kommentieren“, ergänzte die Außenamtssprecherin.
Zuvor hatte Maria Sacharowa der ältesten Frau aus Tschetschenien eine Torte geschenkt. Sie betonte dabei, dass sie die Worte dieser Frau verblüfft hätten, dass es in ihrem Leben keinen einzigen glücklichen Tag gegeben hätte.

Dan-news.info: „Etwa gegen 13:40 haben die ukrainischen Streitkräfte Dokutschajewsk beschossen. In der Folge wurden zwei Wohnhäuser in der Zentralnaja-Straße 89 und der Lenin-Straße 106 beschädigt“, teilte die Stadtverwaltung von Dokutschajewsk mit.
Tote und Verletzte gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Poroschenko sieht in die Zukunft und findet dort keine Pipeline Nord Stream 2
Die Gaspipeline Nord Stream 2 wird laut Behauptung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko nicht existieren. Dies teilt das ukrainische Online-Nachrichtenportal Gordon mit.
„Ich denke, dass Nord Stream 2 die ukrainische Wirtschaft nicht so stark beeinflussen wird. Weil es ihn nicht geben wird. Ich bin sicher, dass wir ihn durch gemeinsame Anstrengungen stoppen können, weil dies ein absolut politisch bedingtes Projekt ist, das gegen die Ukraine gerichtet ist, keine wirtschaftliche Komponente beinhaltet und der Ukraine fast drei Milliarden US-Dollar wegzunehmen versucht“, sagte er.
Eine äquivalente Summe gebe die Ukraine für die Verteidigung aus, betonte Poroschenko. „Ist Ihnen klar, wozu die Pipeline gebaut wird? Nicht dafür, um durch Wirtschaftsfaktoren die Diversifizierung vorzunehmen, sondern um die Ukraine ohne Geld für die Finanzierung der Verteidigung zu lassen“, unterstrich der Präsident.
Am 7. Juni hatte Schweden den Bau der Gaspipeline in seiner Witschaftszone der Ostsee gebilligt. Das Bundesamt für Schifffahrt und Hydrographie (BSH) Deutschlands hatte die Genehmigung für den Bau und Betrieb der neuen Pipeline auf deutschem Territorium im März erteilt. Finnland hatte am 12. April erlaubt, seine exklusive Wirtschaftszone in der Ostsee für die Verlegung der neuen Pipeline zu nutzen. Die Genehmigung von Dänemark wird noch erwartet.
Am 30. März hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, dass er bereit sei, ein gewisses Volumen des Gastransits über die Ukraine aufrechtzuerhalten.
„Wieviel geliefert wird – ist eine Frage, wieviel Transit wir über die Ukraine behalten werden (und wir sind bereit, den ukrainischen Transit beizubehalten) – ist auch eine Frage, (…) wieviel unsere Verbraucher heute und in der nächsten Zukunft benötigen werden, ist ebenso eine Frage“, sagte er.
Die Gaspipeline Nord Stream 2 soll Russland und Deutschland über den Grund der Ostsee verbinden. Ihre Gesamtkapazität wird auf 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr bewertet. Die Inbetriebnahme der Gaspipeline ist für das Ende 2019 geplant.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Präsident gratuliert Sewastopol mit einem merkwürdigen Tweet
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Sewastopol zum Tag der Stadt gratuliert. In seinem Tweet verwendete er den Hashtag #KrimistUkraine. Er äußerte die Überzeugung, dass über Sewastopol eines Tages die ukrainische Flagge gehisst werden würde. Ein Duma-Abgeordneter aus Sewastopol wies seinerseits auf Poroschenkos Ungebildetheit hin.
„Der ruhmvolle Nachfahre des antiken Chersones, das heldenhafte Sewasotpol, ist eine ukrainische Stadt. Ich bin mir sicher, dass die ukrainische Flagge über Sewastopol gehisst und die ukrainische Nationalhymne erklingen wird“, schrieb Poroschenko am Samstag auf Twitter.
​Das Problem ist nur, dass der Tag der Stadt Sewastopol erst am 14. Juni gefeiert wird. In der russischen Staatsduma (Parlamentsunterhaus) hat man inzwischen den ukrainischen Staatschef auf dessen Fehler hingewiesen: Der Abgeordnete von der Sewastopol-Region, Dmitri Belik, erklärte, die Gratulation Poroschenkos könne als Zeichen der Ungebildetheit gedeutet werden
„Der ukrainische Präsident weiß nicht einmal, wann, von wem und wozu der wichtigste Marinestützpunkt der Schwarzmeerflotte Russlands errichtet wurde – die Heldenstadt Sewastopol“, sagte Belik gegenüber Sputnik. „Ich werde ihn daran erinnert: Die Zarin Katharina II. wies den Fürsten Grigori Potjomkin an, in der Nähe des antiken griechischen Chersones eine Festung zu errichten, die Sewastopol genannt wurde. Die Errichtung ist mit dem 14. Juni 1783 datiert. An diesem Tag wird die Gründung der Stadt gefeiert.“
Belik äußerte die aufrichtige Hoffnung, dass die Gratulation nur ein Zeichen der Ungebildetheit und keine Demonstration der Verachtung gegenüber den Stadtbewohnern sei.
„Unsere Stadt ist ihrem Geist nach nie ukrainisch gewesen. Sewastopol hat keine ukrainische Zukunft, und die Ukraine wird dies gleich nach dem Machtwechsel in Kiew begreifen“, sagte Belik in einem Gespräch mit dem Sender RT.

ukrinform.ua: Donezker Wasserfilterstation: Mitarbeiter evakuiert, Chlor-Vorrat weggebracht
Die Mitarbeiter der Donezker Wasserfilterstation wurden evakuiert. Das teilte das Ministerium der Ukraine für besetze Gebiete und Binnenflüchtlinge mit.
Auch ein Vorrat an Chlor (4 Tonnen) wurde weggebracht. Die Donezker Wasserfilterstation wurde am 6. Juni von der Stromversorgung abgetrennt. Ein Stromleitung in dem nicht kontrollierten Gebiet wurde beschädigt. Die Wasserversorgung von Awdijiwka wurde eingestellt.
Nach Angaben des Ministeriums bekommen die Einwohner von Awdijiwka Trinkwasser aus Wasserbehältern am Sonntag um 08:00 Uhr. Ab 11. Juni wird der Katastrophenschutzdienst der Ukraine die Ortschaft mit Trinkwasser versorgen.

de.sputniknews.com: Darum wurde Russland Rückkehr zu G7 vorgeschlagen
Westliche Politiker werfen immer wieder das Thema der Wiederaufnahme Russlands in die G7 auf, um für sich selbst zu werben. Diese Auffassung vertrat der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Samstag.
„Ich denke nicht, dass dieses Thema in kurzer oder mittelfristiger Sicht noch aktuell wird“, so Rjabkow.
Ihm zufolge taucht dieses Thema ab und zu ohne irgendwelche Anlässe seitens Russlands auf. Und Politiker jeglicher Art heizen es künstlich an.
„Ich denke, dass dies zum Teil im Interesse getan wird, für sich selbst zu werben und zusätzliche Aufmerksamkeit auf das G7-Format an und für sich zu lenken, das offensichtlich aus politischer und wirtschaftlicher Hinsicht an Schwung verliert“, fügte der Diplomat hinzu.
Am Freitag hatte die Agentur Bloomberg Trumps Aussagen zitiert, wonach Russland erneut der G8 beitreten sollte. Trump hat nach Angaben der Agentur Reuters gesagt, Russland sollte beim G7-Treffen präsent sein. Inzwischen hat der Kreml Trumps Vorstoß kommentiert. „Wir setzen auf andere Formate“, sagte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow auf eine Anfrage hin.
Zuvor hatte Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht gegenüber dem „Deutschlandfunk“ gesagt, Russland solle wieder an den Kreis der G8 herangeführt werden.
Die sieben führenden Industrienationen (USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Japan und Italien) hatten 2014 vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise ihre Teilnahme am Gipfel mit Russland (G8) in Sotschi abgesagt. Stattdessen trafen sich die G7-Spitzenpolitiker ohne Russland in Brüssel. Damit war die Gruppe der Acht (G8) zur Gruppe der Sieben (G7) geschrumpft.

Ukrinform.ua: Trinkwasserversorgung: Notstand in Awdijiwka
Wegen der Einstellung des Betriebs der Donezker Wasserfilterstation ist in der Ortschaft Awdijiwka der Notstand ausgerufen worden.
Das gab das Ministerium der Ukraine für besetze Gebiete und Binnenflüchtlinge bekannt. Alle Objekte der Gas-, Wasser und Stromversorgung funktionieren im Normalbetrieb, heißt es in der Meldung.
Am 8. Juni wurden Mitarbeiter der Donezker Wasserfilterstation evakuiert. Auch ein Vorrat an Chlor (4 Tonnen) wurde weggebracht.

de.sputniknews.com: Weiteres Treffen von Kim Jong-un in Sicht – diesmal in Russland
Der japanische Premier Shinzo Abe wird sich voraussichtlich zum ersten Mal persönlich mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un in Russland treffen, schreibt die japanische Zeitung „The Mainichi“ am Samstag.
Das Treffen könne am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok im September dieses Jahres stattfinden, so die Zeitung. Ihr zufolge sind Einladungen an Abe und Kim geschickt worden. Allerdings sei noch nicht bekannt, ob die Einladungen angenommen würden.
Laut Insiderquellen in der japanischen Regierung wolle Tokio informelle Verhandlungen mit Pjöngjang aufnehmen, damit ein weiteres Treffen eingerichtet werden könne. Erste Kontakte könnten während des Gipfeltreffens des nordkoreanischen Staatschefs mit US-Präsident Donald Trump am 12. Juni in Singapur stattfinden. Zu diesem Zweck soll Abes Sicherheitsberater Shotaro Yachi nach Singapur geschickt werden.
Tokio rechnet ferner damit, am 14.-15. Juni Verhandlungen während der Konferenz „Ulan-Bator-Dialog“ in der Mongolei zu führen. Geplant sei auch, im August in Singapur Kontakte aufzunehmen und ein Außenministertreffen abzuhalten.
apan hatte bereits früher die südkoreanischen Behörden gebeten, bei der Veranstaltung eines Gipfeltreffens mit dem nordkoreanischen Staatschef zu helfen.
Tokio ist überzeugt, dass die Geheimdienste Nordkoreas seit den 1970er Jahren 17 Japaner entführt hätten. Pjöngjang hatte zuvor ein dahingehendes Geständnis in Bezug auf 13 japanische Bürger abgelegt. Fünf von ihnen sollen Anfang der 2000er Jahre heimgekehrt sein. Die anderen seien nach Angaben der nordkoreanischen Behörden gestorben. Wie Tokio vermutet, könnte Nordkorea nicht die ganze Wahrheit über das Schicksal der restlichen acht Japaner eröffnet haben, die womöglich noch am Leben seien.

Abends:

de.sputniknews.com: Putins Besuch in Wien: Österreich und Russland sprechen dieselbe Sprache
Am 5. Juni war der russische Präsident Wladimir Putin zu einem offiziellen Besuch nach Wien gekommen. Der Besuch fiel mit dem 50. Jahrestag des ersten Gas-Liefervertrags zwischen Österreich und der damaligen Sowjetunion zusammen.
„Man hat vor, den Zustand und die Aussichten der russisch-österreichischen Beziehungen zu erörtern sowie Meinungen zu Schlüsselthemen auszutauschen“, teilte der Kreml im Vorfeld der Reise mit.
Punkt 13 Uhr landete die Maschine des russischen Präsidenten am Flughafen Wien-Schwechat. Der russische Präsident Wladimir Putin besuchte Österreich nun schon zum sechsten Mal offiziell. Die sowjetischen Staatschefs Breschnew und Chruschtschow sowie auch der russische Präsident Jelzin besuchten die österreichische Hauptstadt nur einmal. Warum kommt Putin so gern nach Wien?
Putin finde die treusten Verbündeten in der FPÖ. Deren EU-feindliche Politik treffe sich mit dem strategischen Interesse Putins, die Europäische Union zu schwächen, nennt den Grund RP Online. Österreich sei der letzte Freund unter den westeuropäischen EU-Ländern, den Russland noch besitzt, vermutet Handelsblatt. Doch das ist zu einfach erklärt.
Kurz: „Wir sind ein neutrales Land“
In vielen Fragen der internationalen Politik versucht sich Österreich möglichst neutral zu positionieren. Während sich einige EU-Staaten dazu entschlossen hatten, russische Diplomaten wegen des angeblichen Giftanschlags (auf den Ex-Doppelspion Sergej Skripal) aus ihren Ländern auszuweisen, tat Österreich dies nicht. Der Bundeskanzler Kurz verwies darauf, dass er diese Entscheidung zusammen mit der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl getroffen habe, „weil wir traditionell gute Beziehungen zu Russland haben, weil wir ein neutrales Land sind“.
Österreich – Russland: Eine gemeinsame Geschichte
Russland und Österreich verbindet eine lange Geschichte. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern wurden im 16. Jahrhundert durch den Österreicher Siegmund von Herberstein eingeleitet, der diplomatische Missionen nach Russland unternahm. Diese verstärkten sich im 18. Jahrhundert, als unter Peter dem Großen Russland als werdende Großmacht nach Mitteleuropa strebte. Sogar in der Zeit des Kalten Kriegs war Österreich traditionell das westeuropäische Land mit dem zweithöchsten Außenhandelsanteil mit der Sowjetunion.
FPÖ und ÖVP in der Russlandfrage
Die Vertreter der FPÖ unterzeichneten im Jahr 2016 eine Absichtserklärung mit der Partei „Geeintes Russland“. Das löste sofort Kritik bei den westlichen Medien aus: „Rechtspopulisten und Putin-Partei“, „Die rechten russischen Freunde der FPÖ“. Die Tatsache ist, dass sowohl FPÖ, als auch ÖVP die Verbesserung der bilateralen Beziehungen unterstützen. Vor kurzem teilte der österreichische Vizekanzler und Bundesparteiobmann der FPÖ, Heinz-Christian Strache, in einem Interview mit, dass die EU ihre Haltung gegenüber Russland überdenken und die Sanktionen abschaffen sollte. Aber schon vor zwei Jahren übte der ehemalige Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) Kritik an den EU-Sanktionen. „In Österreich gibt es keine bedeutenden politischen Kräfte, die Russland gegenüber irgendwie negativ eingestellt wären“, sagte der russische Botschafter in Wien, Dmitri Ljubinski.
Kanzler Kurz als die letzte Hoffnung?‘
„Vom jungen Regierungschef scheinen viele eine klar russlandfreundliche Haltung, ja einen Befreiungsschlag zu erwarten, der Russland endlich aus der Isolation führt“, — schreibt Die Welt. Doch wurde dieses Jahr beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg offiziell zugegeben, was Beobachter bereits seit langem sagen: Europa will den Konfrontationskurs mit Moskau beenden und konstruktive Beziehungen aufbauen. Die „Isolierung Russlands“ ist wohl gescheitert. Der Besuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sotschi und das Treffen des französischen Präsidenten mit dem russischen Staatschef zeigen, dass Russland und Europa offenbar mehrere gemeinsame Interessen haben.
Putin in Wien
Nach dem feierlichen Empfang in der Hofburg fand am Dienstag eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen statt. Bereits vor der Visite des russischen Kollegen betonte Van der Bellen Österreichs Beitrag zum „Spannungsabbau“. In Bezug auf Sanktionen werde Österreich aber im Einklang mit der EU vorgehen. Jedoch wünschen sich sowohl einige Politiker als auch die wirtschaftlichen Kreise schon jetzt einen Abbau der Sanktionen. „Sanktionen sind schädlich für alle. Nicht nur Russland, sondern auch unsere europäischen Freunde sind daran interessiert, die Zusammenarbeit in vollem Umfang wieder aufzunehmen“, sagte der russische Präsident auf der Pressekonferenz.
Der Besuch zeigte, dass Moskau und Wien schwierigen Themen gar nicht ausweichen – es wird darüber gesprochen. „In so einem Dialog lassen sich Entscheidungen besser finden“, betonte Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow.
Vor dem Besuch in Wien sagte Putin gegenüber ORF: „Wir verfolgen nicht das Ziel, die EU zu spalten. Wir sind daran interessiert, dass die EU geeint ist und floriert, weil die EU unser wichtigster Handelspartner ist.“ Die österreichische Regierung versteht das. Hoffentlich nehmen das auch die anderen EU-Länder zur Kenntnis.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK
Heute wurde nach der Durchführung der notwendigen Arbeiten für die Wiederinbetriebnahme der Stromversorgung der Donezker Filterstation die Station, die am 7. Juni stillgelegt wurde, wieder normal in Betrieb genommen. Um 17:30 wurden alle Kapazitäten der Station wieder in Betrieb genommen.
Das Wasser wird innerhalb einiger Stunden wi
eder in vollem Umfang zu den Einwohnern auf beiden Seiten der Kontaktlinie gelangen.
Dies konnte dank der persönlichen Unterstützung des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug gelingen, der einen Arbeitsbesuch im Donbass durchführte und mehrstündige Verhandlungen mit den Vertretern der führte und ein Einverständnis und Ergebnis erzielt
e.
Die Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess bringt allen, die an diesem
Prozess aktiv beteiligt waren und persönlich Alexander Hug ihre Dankbarkeit für die Anstrengungen zur Wiederinbetriebnahme des wichtigen Wasserinfrastrukturobjekts des Donbass zum Ausdruck.
Wir äußern die Hoffnung, dass das heutige Ereignis ein guter Start für die Gewährleistung der weiteren sicheren und unterbrechungsfreien Arbeit der DFS durch die Seiten wird.

de.sputniknews.com: Lawrow: Russland hat nie um Rückkehr zu G8 gebeten
Russland kommt laut dem Außenminister Sergej Lawrow auch ohne das G8-Format hervorragend aus und hat nie um eine Wiederaufnahme gebeten.
„Als der Beschluss getroffen wurde, dass unsere westlichen Partner nicht mehr an der G8 teilnehmen und zu ihrem Format G7 zurückkehren würden, haben wir das einfach als ihre Entscheidung wahrgenommen und arbeiten in anderen Formaten hervorragend weiter. Bei der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit, bei BRICS und insbesondere bei G20 werden unsere Herangehensweisen geteilt“, sagte Lawrow bei einem Gespräch mit dem russischen Sender „Perwyj Kanal“.
Im Rahmen der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) könne man nicht auf Ultimaten ausweichen. Er bezeichnete die G20 als Mechanismus zum Erreichen einer Übereinstimmung und als das zukunftsfähigste Format der multilateralen Diplomatie.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen, Russland wieder in die G8 zurückzunehmen. Der Großteil der G7-Teilnehmer in Kanada, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, sprach sich jedoch dagegen aus. Nur der italienische Premierminister Guiseppe Conte unterstützte Trumps Vorstoß.
Ähnlich wie der russische Außenminister hatte zuvor auch Kremlsprecher Dmitri Peskow Trumps Idee kommentiert: Russland setze auf andere Formate, so Peskow

Standard

Presseschau vom 08.06.2018

 

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/ nachts:

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR
Die ukrainische Seite terrorisiert weiter die örtliche Bevölkerung auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium. So wurde
n uns auch Informationen von örtlichen Einwohnern bekannt, dass am Mittwoch Kämpfer während der Ausgabe von humanitärer Hilfe in Showanka (im besetzten Teil von Sajzewo) Knallkörper verwendeten, um die friedlichen Einwohner einzuschüchtern. Die Geräusche eines losgehenden Knallkörpers und die erschreckte Reaktion der Einwohner zeichneten die Kämpfer auf Video auf, um sie als Beweis für einen Beschuss von den Positionen der Streitkräfte der DVR aus auszugeben.
Außerdem wurde nach uns vorliegenden Informationen von einer Quelle aus dem Stab der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte von Kämpfern der Besatzungskräfte eine Provokation gegen den stellvertretenden Leiter der OSZE in der Ukraine A. Hug während seines Besuchs in den Ortschaften im Verantwortungsbereich der Brigade an der Kontaktlinie geplant. Wir schließen nicht aus, dass die Imitation eines Beschusses friedlicher Einwohner während der Ausgabe von humanitärer Hilfe und die Aktion zur Einschüchterung des Vertreters der OSZE-Mission Glieder einer Kette sind. Die ukrainischen Terroristen versuchen so, die Weltgemeinschaft von den Kriegsverbrechen der ukrainischen Kämpfer in den von den ukrainischen Streitkräften besetzten Ortschaften Gladosowo, Metallist (Trawnewoje) und der Tschigarskij-Schlucht in der Ortschaft Jushnoje abzulenken. Unter anderem von Fällen von Plünderung, Raum, gewaltsamer Evakuierung von Bürgern, Inbrandsetzen von Häusern und Verwendung von Einwohnern als lebendes Schild bei den Beschüssen des Territoriums der DVR.

de.sputniknews.com: Wie im Donbass: Rada-Abgeordnete schlagen Alarm wegen „Kontrollverlust“ über Odessa
Ukrainische Parlamentarier haben den Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, aufgefordert, im Zusammenhang mit dem Verlust der „pro-ukrainischen Kontrolle“ in Odessa Maßnahmen zu ergreifen. Dies berichtet der Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Igor Luzenko.
Den Medienmeldungen zufolge hat er erläutert, dass der „Terror“ gegen russlandfeindliche Aktivisten in der Stadt ein „ungeahntes Ausmaß“ angenommen habe. Wie Luzenko behauptet, unterstützen die Behörden von Odessa die antiukrainischen Organisationen und „prorussische Aktionen“.
„Wir verlieren Odessa nach demselben Szenario wie auch den Donbass“, erklärte der Abgeordnete.
Er richtete die Bitte an Turtschinow, zur Situation in Odessa eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates einzuberufen. Luzenko zufolge bedroht der Verlust der Kontrolle über „die drittgrößte, historisch ukrainische Stadt“ die nationalen Interessen der Ukraine.
Zuvor hatte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow erklärt, die Wiedererlangung der Kontrolle Kiews über den Donbass werde höchstwahrscheinlich im Zuge eines polizeilichen Einsatzes ohne das Heranziehen der Armee erfolgen.

wpered.su: Der internationalistische Kämpfer Alexis Castillo wurde mit einer Gedenkmedaille „Für die Verteidigung des Donezker Flughafens“ ausgezeichnet
Der internationalistische Kämpfer, ein Kolumbianer aus Spanien, heute Bürger der Donezker Volksrepublik und Mitglied der Kommunistischen Partei der DVR, Alexis Castillo befindet sich in der Folge einer schweren Verletzung, die er im August 2017 erlitt, in Genesung.
Am 6. Juni wurde Alexis Castillo auf Vorschlag des Makejewker Stadtkomitees der Kommunistischen Partei der DVR aufgrund gezeigten Mutes in den Kämpfen um den Donezker Flughafen und im Zusammenhang mit seinem 30. Geburtstag mit einer Gedenkmedaille „Für die Verteidigung des Donezker Flughafens“ ausgezeichnet.
Glückwünsche zum Geburtstag, Alexis! Glück, Gesundheit und Erfolge im persönlichen Leben!
No pasaran!
Sergej Jurtajew
Erster Sekretär des Makejewker Stadtkomitees der KP der DVR

dnr-online.ru: Mit dem Ziel der Entwicklung der Handelsverbindungen und der ökonomischen Zusammenarbeit zwischen der DVR und der Republik Südossetien wurde ein Abkommen über die Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer der DVR und der Industrie- und Handelskammer der Republik Südossetien unterzeichnet.
Das Dokument wird die weitere Entwicklung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und die Zunahme des Warenaustausches zwischen den Republiken befördern und wird so die Möglichkeit zu einer Ausweitung der Absatzmärkte für Produktion vergrößern, die Prozedur des Austauschs von Waren, die in der DVR und in Südossetien produziert werden, erleichtern.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Wegen Nord Stream 2: Kiew wirft Europa Doppelstandards vor
Der Westen demonstriert eine Politik der doppelten Standards bezüglich der Gaspipeline Nord Stream 2. Das erklärte der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates, Alexander Turtschinow, am Freitag.
„Immer mehr Politiker sagen, dass ihre Länder von den Sanktionen genug haben und schlagen vor, sie aufzuheben und abzubauen. Das heißt, die Ukraine ist vom Blut und Schmerz, die jeder erlebt, nicht müde, und unsere Partner sind der Sanktionen, die in der Tat eine Verteidigung für Europa darstellen, müde“, zitiert das Nachrichtenportal LB.ua Turtschinow.
In diesem Zusammenhang nannte er die Gaspipeline Nord Stream 2 ein eindrucksvolles Beispiel für das Herrschen von Doppelstandards in Europa.
„Einerseits sprechen sie öffentlich von der Verlängerung von Sanktionen, und andererseits helfen sie bei der Umsetzung russischer wirtschaftlicher strategischer Interessen, was alle Entwicklungen der letzten vier Jahre durchkreuzt“, so der Politiker weiter.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Pipelinesträngen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Gaspipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen.
Ende März wurde von Deutschland und im April von Finnland eine Baugenehmigung für Nord Stream 2 erteilt. Gegen das Pipeline-Projekt machen mehrere Länder Front. Dazu gehören die Ukraine, die um ihre Einnahmen aus dem Transit russischen Gases bangt, und die USA, die ambitionierte Pläne zum Export von Flüssiggas nach Europa hegen.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben fünfmal in den letzten 24 Stunden die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von
Donezkij, Kalinowo, Golubowskoje und Shelobok.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: „Keine US-Militärbasis im Plan“: Washington zerstreut Warschaus Hoffnungen
In Polen wird es keine ständigen US-Militärbasen geben, erklärte die US-Botschafterin bei der Nato, Kay Bailey Hutchison, in Bezug auf die von Warschau bekundete Bereitschaft, bis zu zwei Milliarden Dollar für die US-Präsenz auf eigenem Territorium zu zahlen.
Washington erwäge eine solche Möglichkeit überhaupt nicht, sagte Hutchison gegenüber dem Sender Polskie Radio. Ihr zufolge ist Polen „ein großartiger Verbündeter“ der USA und „ein starker Teil“ der Nato. Doch es stehe jetzt nicht auf dem Plan Washingtons, eine Militärbasis auf polnischem Territorium zu errichten.
„Wenn diese Frage einmal erörtert werden sollte, würden wir eine Vielzahl an verschiedenen Faktoren in Betracht ziehen. Vorerst ist es nicht der Fall“, so Hutchison.
Aufgrund von Nato-Beschlüssen und bilateralen Verträgen sind aktuell in Polen etwa 5000 amerikanische Soldaten stationiert, und zwar ausschließlich auf Rotationsgrundlage.
Im Mai war im Netz ein Dokument des polnischen Verteidigungsministeriums aufgetaucht, laut dem Warschau dem Weißen Haus und dem US-Kongress vorgeschlagen hatte, in Polen eine US-Militärdivision permanent zu stationieren. Im Gegenzug sollte sich Polen verpflichten, 1,5 bis zwei Milliarden Dollar zu zahlen, gemeinsame Militärobjekte zu errichten und eine flexiblere Truppenverlegung zu gewährleisten. Daraufhin erklärte das russische Verteidigungsministerium die Bereitschaft, im Falle der Errichtung einer ständigen US-Militärbasis in Polen Gegenmaßnahmen zu treffen.
Der pensionierte US-General Ben Hodges, der in den Jahren 2014 bis 2017 die US-Kräfte in Europa befehligt hatte, hat sich gegen die Errichtung einer ständigen Militärbasis in Polen ausgesprochen. Seiner Meinung nach könnte dies die Verbündeten in Europa spalten und von Russland als eine Provokation gewertet werden.

Dnr-online.ru: Mitteilung der Vertretung der DVR im GZKK:
Gestern am 7. Juni wurde in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Lebedinskoje auf Sachanka eine Stromleitung beschädigt.
Derzeit haben sieben Ortschaften – Sachanka, Sergejewka, Leninskoje, Dsershinskoje, Saitschenko, Kominternowo, Nowaja Tawrija – keinen Strom.
380 Verbraucher des privaten Sektors haben keine Elektrizität.

de.sputniknews.com: Vor Odessa: Ukrainischer Flieger soll russisches Raketenschiff verjagt haben
In der Ukraine soll ein Transportflugzeug ein russisches Raketenschiff vor der Grenze im Schwarzen Meer abgefangen haben. Dies berichtet die Odessaer Zeitung „Dumskaya.net“ unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Quellen. Die russische Marine hält sich mit Kommentaren vorerst zurück.
Der Zwischenfall soll sich demnach am 2. Juni in neutralen Gewässern unweit der ukrainischen Seegrenze vor der zu Odessa gehörenden Schlangeninsel (ukrainisch: Smijinyj) ereignet haben.
Ein Kleines Raketenschiff Russlands sei „in unmittelbarer Nähe unserer Grenze“ geortet worden, schreibt die Zeitung. Die ukrainischen Seeflieger hätten daraufhin ein Transportflugzeug des Typs Antonow An-26 losgeschickt. „Das Abfangen fand unweit der Schlangeninsel statt.“ Das Schiff habe dann die Gegend verlassen.
Das russische Militär hat diese Meldung vorerst nicht kommentiert.
Der Duma-Abgeordnete Dmitri Belik wies sie jedoch als „lächerliche Prahlerei“ zurück. Ein mit Flugabwehrwaffen gespicktes Kleines Raketenschiff würde nicht vor einem Transportflugzeug „fliehen“, kommentierte der Abgeordnete.
Auch der Moskauer Militärexperte Viktor Baranez hält die Meldung der ukrainischen Zeitung für „unsinnig“. „Dass ein Frachtflugzeug ein Schiff abfängt – so etwas hat es in der Geschichte der Streitkräfte noch nie gegeben“, sagte der Oberst i.R. und ehemalige Berater im russischen Generalstab in einem Sputnik-Gespräch.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 07. Juni 3:00 bis 08. Juni 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 4.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
Am 7. Juni wurde das Personal der Donezker Filterstation evakuiert und die Station stillgelegt.
Gestern wurde in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Stromversorgung von 7 Ortschaften der Republik unterbrochen.
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Jasinowataja, Mineralnoje, Kominternowo, Sachanka, Sajzewo.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 46.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 37.

de.sputniknews.com: „Gefahr kommt aus Süden, nicht aus Osten“ – Italiens Vize-Premier zu Krim-Status
Italien ist laut dem Vize-Premier und Innenminister des Landes, Matteo Salvini, bereit, den Status der Krim zu erörtern. Darüber schreibt die italienische Tageszeitung „Il Giornale“.
„Da steht der Außenminister. Ich möchte ihm nicht seine Arbeit wegnehmen. Aber wir werden alles erörtern“, antwortete Salvini auf die Frage von Journalisten nach dem Status der Schwarzmeer-Halbinsel.
Salvini schloss nicht aus, dass Rom ein Veto gegen die Verlängerung der europäischen Sanktionen einlegen werde, die nach dem Beitritt der Krim zur Russischen Föderation gegen Moskau verhängt worden waren. Dieses Thema soll am 23. Juni im Rat der Europäischen Union behandelt werden.
Der Politiker brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die Hauptbedrohung für die Nato von Afrika und nicht von Russland ausgehe.
„Insofern wir Mitglieder einer Verteidigungsallianz sind, möchte ich, dass diese uns gegen reale Gefahren aus dem Süden und nicht gegen vermeintliche Gefahren aus dem Osten schützt“, so Salvini.
Die Beziehungen zwischen Russland und den EU-Ländern haben sich während der politischen Krise im Jahr 2014 in der Ukraine verschlechtert. Als die Krim sich mit Russland wiedervereinigt hatte, beschuldigte der Westen Moskau der Verletzung der Völkerrechtsnormen und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Moskau hat Gegenmaßnahmen getroffen und Kurs auf Importersatz genommen. Die russischen Behörden betonten wiederholt, dass Russland keine Partei im innerukrainischen Konflikt und kein Subjekt der Minsker Abkommen über die Regelung im Osten der Ukraine sei.
Wie der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, ist die Krim-Frage „endgültig gelöst“.

Dan-news.info: Seit Beginn der Ausgabe von DVR-Pässen am 16. März 2016 wurden 192.000 Pässe ausgegeben, davon allein 42.000 seit Beginn dieses Jahres, teilte der Leiter des Migrationsdienstes des Innenministeriums der DVR Wladimir Krasnoschtscheka mit. Darunter sind auch 1313 Ausländer aus 40 verschiedenen Ländern.

Nachmittags:

Lug-info.com: „Am 8. Juni fuhr eine OSZE-Patrouille nach Golubowskoje, um den gestrigen Beschuss dort zu registrieren. Dies teilte die OSZE-Mission der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination mit“, teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
„Um 9:00 am 8. Juni haben die ukrainischen Streitkräfte dieses Gebiet aus Richtung Nowotoschkskoje in Richtung Donezkij mit Mörsern des Kalibers 82mm und Schützenpanzerwaffen beschossen, um die Arbeit der OSZE zu verhindern, in der Folge wurde das Gebäude eines Kindergartens in Donezkij beschädigt“, teilte die Vertretung der LVR im GZKK weiter mit und fügte hinzu, dass „die OSZE-Mission im Zusammenhang mit der Gefahr für die Sicherheit das Gebiet von Golubowskoje verlassen haben“.
Die Vertretung der LVR im GZKK „ruft die OSZE-Mission auf, die äußerst groben Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite entsprechend zu bewerten“.

Ukrinform.ua: Stoltenberg: NATO hält Tür für Ukraine weiter offen
Der Generalsekretär Jens Stoltenberg bestätigte die Offenheit der NATO für den Beitritt neuer Mitglieder.
So war die Antwort von Stoltenberg auf dem Treffen mit dem Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, auf die Frage bezüglich der Aussichten der Mitgliedschaft der Ukraine in der Verteidigungsallianz.
„Das Prinzip der offenen Türen, eines der grundlegenden Prinzipien der NATO, ist aktuell sowohl für die Ukraine als auch für andere Länder. Ich halte es für ein historisches Ereignis, im neuen Stabsquartier der Allianz den Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak als den ersten Minister der Partnerländer empfangen zu dürfen“, sagte der NATO-Generalsekretär.
Bei dem Treffen teilte Poltorak Stoltenberg die Besonderheiten der militär-politischen Situation in der Ukraine mit und berichtete über die Reformen in der ukrainischen Verteidigungsbehörde.
Wie berichtet, hat der NATO-Generalsekretär bestätigt, dass der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko zum NATO-Gipfel am 11.-12. Juli in Brüssel eingeladen wurde. Allerdings sei das Format des Treffens noch nicht bestimmt, so Stoltenberg.

de.sputniknews.com: Putin und Xi erklären: Niemand soll je wieder ohne UN-Mandat intervenieren
Russland und China wollen militärische Aktionen anderer Staaten, die unter Umgehung der Organisation der Vereinten Nationen erfolgen, zukünftig gemeinsam verhindern. Das geht aus einer Erklärung hervor, die die Präsidenten der beiden Länder, Wladimir Putin und Xi Jinping, bei ihrem Treffen in Peking angenommen haben.
Der UN-Sicherheitsrat trage die Hauptverantwortung für den Weltfrieden und die Weltsicherheit, heißt es in der Erklärung.
Russland und China wollen diese führende Rolle des Weltgremiums weiter stärken.
Dabei werden beide Länder „Versuchen von Staaten entgegenwirken, militärische Aktionen in einem anderen Land ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats beziehungsweise ohne Zustimmung der Regierung des jeweiligen Landes durchzuführen“, so Putin und Xi in ihrer Stellungnahme.
Putin beehrt China am Freitag mit einem Staatsbesuch. Beide Staaten unterzeichneten bereits ein Vertragspaket über zivile Atomkooperation – das größte in der Geschichte ihrer Beziehungen. Xi zeichnete Putin als ersten Staatschef mit dem Freundschaftsorden aus, der höchsten Staatsauszeichnung Chinas.

Dnr-online.ru: „Die Wasserversorgung von Donezk erfolgt über die Werchnekalmusskaja-Filterstation. Im Kujbyschewskij-Bezirk der Stadt reguliert sich die Situation, die Einschränkung der Wasserversorgung beträgt nur noch 20% und nicht vorher veröffentlichten 50%. Gegen Abend wird die Wasserversorgung vollständig normal sein“, teilte der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez mit.
Gleichzeitig sagte der Minister, dass der Stillstand der Donezker Filterstation eine Reihe negativer Folgen hat. „Der erzwungene Stillstand der DVS führt zu außerplanmäßigen Arbeit bei der Desinfektion und der Reinigung. In der Folge hat sich der Verbrauch an Chemikalien, Strom
und Arbeitskraft vervielfacht“, erklärte er.

de.sputniknews.com: Radikale wollten Janukowitsch lebendigen Leibes verbrennen – Zeuge vor Gericht
Der ehemalige Chef des Sicherheitsdienstes des ukrainischen Ex-Präsidenten, Wladimir Pawlenko, hat vor Gericht erklärt, dass die Radikalen im Jahr 2014 Viktor Janukowitsch lebendigen Leibes verbrennen wollten.
Den Mord an dem ehemaligen Staatschef der Ukraine planten Pawlenko zufolge gleich zwei Gruppen, bestehend aus Vertretern der nationalistischen Partei „Swoboda“ („Freiheit“) und deren Anhängern. Im Februar 2014 sollte Janukowitsch die Stadt Charkiw besuchen, wo damals zwei Gruppen von Radikalen eingetroffen seien.
„Sollte das Attentat der ersten Gruppe misslingen, und es war der Einsatz von Schusswaffen geplant (…), so plante die zweite Gruppe, den Präsidenten, wenn ihn seine Bewachung herausführt, entweder zu erschießen oder ihn bei der Abfahrt mit Molotow-Cocktails zu bewerfen und lebendigen Leibes zu verbrennen“, sagte Pawlenko.
Nach dem Eingang dieser Information sei der geplante Charkiw-Besuch damals abgesagt worden.
Mitte April hatte der jetzige Staatschef Petro Poroschneko per Erlass Janukowitschs Festnahme in Abwesenheit genehmigt.
Am 4. Mai hat ein ukrainisches Gericht eine vorläufige Sitzung zum Fall des Staatsverrats durch Janukowitsch abgehalten. Dem ehemaligen Staatschef wird „Beihilfe für Vertreter der russischen Regierung mit dem Ziel der Änderung der ukrainischen Grenzen“ vorgeworfen, ebenso eine Verletzung der Verfassung und Kriegsanstiftung.
Janukowitsch, der von 2010 bis 2014 das Präsidentenamt in der Ukraine bekleidet hatte, verließ nach dem gewaltsamen Machtwechsel infolge der Euro-Maidan-Aktivitäten in Kiew und anderen Städten sein Land. In der Ukraine wurden gegen ihn mehrere Strafverfahren eingeleitet und sein Vermögen eingefroren.

Dan-news.info: Die Teilnehmer der Untergruppe zur Sicherheit haben heute eine außerordentliche Videokonferenz durchgeführt, weil es von Seiten der Ukraine Verstöße in den Gebieten der Trennung von Kräften und Mitteln gibt. Dies teilte heute der Leiter der Delegation der DVR bei den Minsker Verhandlungen, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin mit.
„Wie wir sagten, im Gebiet der Trennung von Kräften und Mitteln in Petrowskoje (DVR) und in Solotoje (LVR) gibt es Probleme, die die OSZE festgestellt hat. Es handelt sich um die Rückkehr der ukrainischen Streitkräfte auf die vorherigen Positionen, an einigen Stellen sogar etwas weiter. Dies gefährdet die Rahmenvereinbarungen. Zu dieser Frage gab es heute eine außerordentliche Videokonferenz der Untergruppe zur Sicherheit, um mögliche Auswege aus der Situation zu finden“, erklärte Puschilin.
Er fügte hinzu, dass die Vertreter Kiews auf dem Treffen wieder eine destruktive Position eingenommen haben. „Es waren vollständig abstruse Rechtfertigungen und sie sind auf ganz andere Fragen ausgewichen, die mit der Rahmenvereinbarung nichts zu tun haben“, unterstrich Puschilin.

Dan-news.info: „Die Ukraine hat seit 10:00 die Einreise am KPP „Majorsk“ geschlossen. Die Ursachen und eine genaue Zeit für die Eröffnung sind nicht bekannt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Diese Information bestätigte auch das operative Kommando der DVR.

Ukrinform.ua: Minsker Vereinbarungen und UN-Friedensmission sind Themen von Außenministertreffen im „Normandie“-Format
Ein Außenministertreffen im so genannten „Normandie“-Format findet am 11. Juni in Berlin statt.
Bundesaußenminister Heiko Maas wird seine Amtskollegen aus der Ukraine, Frankreich und Russland in der Villa Borsig empfangen, teilte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes, Maria Adebahr, am Freitag mit. Im Mittelpunkt des Treffens würden die Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk und zum ersten Mal die Friedensmission der Vereinten Nationen im Donbass stehen. Die Positionen der Ukraine und Russlands hinsichtlich der Friedensmission seien weit auseinander und die Außenminister sollten mögliche Annäherungspunkte ausloten.
Das erste Treffen der Minister seit dem Februar 2017 wird um 18:30 in Berlin beginnen.

Dnr-news.com: „Die nächsten Monate sind entscheidend“: Frankreich und die BRD kündigten den letzten Versuch an, die Minsker Vereinbarungen wieder zu beleben
Die Außenminister Frankreichs und der BRD werden während des Treffens im „Normandie-Format“ in Berlin eine Reihe von Vorschlägen für Russland und die Ukraine einbringen, die auf die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zielen. So hieß es am Freitag auf einer Pressekonferenz im französischen Außenministerium.
„Wie der französische Präsident Emmanuel Macron am 24. Mai bei seinem Besuch in St. Petersburg betonte, werden die nächsten Monate entscheidend sein. Ohne konkrete Fortschritte in Sachen Sicherheit, Politik, humanitärem Bereich und Wirtschaft steht die Glaubwürdigkeit des aktuellen Friedensprozesses auf dem Spiel. Alles muss getan werden, um die Situation zu überwinden, die durch Hunderte von täglichen Waffenstillstandsverletzungen, Dutzende von Todesfällen pro Monat, den Einsatz schwerer Waffen und die sich verschlechternde humanitäre Lage der Menschen in der Konfliktzone gekennzeichnet ist“, wurde im Ministerium erklärt.
In dieser Hinsicht „werden Frankreich und Deutschland der Ukraine und Russland Vorschläge für Maßnahmen in jeder Richtung unterbreiten, um eine positive Dynamik für Fortschritte auf dem Weg zur vollständigen Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zu stimulieren.“
In der Erklärung des Ministeriums wurde gesagt, „das Ergebnis sollte die Rückkehr der Ukraine zur Souveränität in den Gebieten sein, die jetzt unter der Kontrolle der Separatisten innerhalb der lokalen Selbstverwaltung stehen.“
Das Ministertreffen im „Normandie-Format“ wird am 11. Juni stattfinden.

de.sputniknews.com: 19. Besuch: Xi zeichnet Putin als ersten Staatschef mit höchstem Orden aus
Der chinesische Präsident Xi Jinping hat seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin als erstem Staatschef den Freundschaftsorden der Volksrepublik China, die höchste Staatsauszeichnung des Landes, verliehen.
Die feierliche Zeremonie fand am Freitag in Peking statt. Putin weilt in China zu einem Staatsbesuch.
„Die Überreichung dieses Ordens an Präsident Putin ist die erste Überreichung nach der Schaffung eines Systems zur Auszeichnung für Staatsverdienste. Präsident Putin als das Oberhaupt einer großen Macht mit weltweitem Einfluss ist der Begründer der heutigen chinesisch-russischen Beziehungen und treibt ihre Entwicklung stets auf hohem Niveau voran“, sagte der chinesische Staatschef Xi Jinping bei der Auszeichnungszeremonie.
Der Orden wurde Putin im Rahmen seines Staatsbesuches in China überreicht, zu dem er am Freitag eingetroffen ist.
„Seit dem Jahr 2000 ist Präsident Putin 19 Mal zu einem Besuch oder zur Teilnahme an internationalen Veranstaltungen nach China gekommen. Unter den Staatschefs der Weltmächte hat er China mehr als die anderen besucht, er ist in China der am meisten bekannte und geachtete“, sagte Xi Jinping.
Putin wird in China ebenfalls am Gipfeltreffen der Mitgliedsländer der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) teilnehmen.

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Streitkräfte der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 02. bis 08. Juni 2018
Guten Tag!
In der letzten Woche fanden in den Streitkräften der Donezker Volksrepublik Übungen statt, bei denen die Einheiten in Gefechtsbereitschaft versetzt wurden, um ihre vorgesehen Aufgaben durchzuführen. Es wurden Übungen ab der Ebene Zug-Kompanie durchgeführt, die Übungen werden mit Aktivitäten enden, die Einheiten im Rahmen eines Verbandes in Gefechtsbereitschaft zu versetzen.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner Sajzewo mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die ukrainischen Kämpfer Kominternowo und Sachanka mit fünf Mörsergeschossen des Kalibers 120mm beschossen. Es wurde auch der Abschuss von drei Antipanzerlenkraketen bemerkt.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Besatzungskräfte Mineralnoje mit 15 Mörsergeschossen des Kalibers 82mm beschossen, außerdem wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In der letzten Woche hat der Gegner 68 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Der Gegner hat auf 18 Ortschaften der Republik sieben 122mm-Geschosse, 206 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen, er hat 203 Schüsse mit Schützenpanzerwaffen und Schützenpanzerwagenwaffen abgegeben, er hat aktiv alle Arten von Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrige und Scharfschützenwaffen, verwendet.
Neun Häuser und Infrastrukturobjekte in Donezk und Sajzewo wurde unterschiedlich stark beschädigt oder zerstört.
In dem genannten Zeitraum
starben zwei Verteidiger des Donbass. Verluste unter der friedlichen Bevölkerung konnten in der letzten Woche vermieden werden.
Der Gegner unterlässt seine Absichten, unsere Positionen anzugreifen, nicht, aber nach riesigen Verlusten bei Gorlowka tut er das mit Befürchtungen. Wir haben Informationen erhalten, dass das Kommando der ukrainischen terroristischen Gruppen in Verletzung der Minsker Vereinbarungen
beabsichtigt, einen Teil der „grauen Zone“ im Gebiet von Petrowskoje zu besetzen, um den Raum zwischen den Positionen der Konfliktseiten zu verringern.
Um heiße Köpfe abzukühlen, warnen wir die ukrainische Seite. Alle Positionen, die von den Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte in der „grauen Zone“ ausgerüstet wurden, Artillerie- und Mörsermannschaften in dieser Richtung sowie die Koordinaten der Kommandopunkte sind uns bekannt. Wir empfehlen Najew nicht, die Minsker Vereinbarungen zu verletzen und die friedliche Bevölkerung zu gefährden, andernfalls sind die Streitkräfte der DVR bereit zu beweisen, dass dies eine weitere fehlerhafte Entscheidung sein wird, wegen der wieder Dutzende ukrainischer Kämpfer sterben werden, diesmal aus der 30. mechanisierten Brigade und der Brigade zugeordneten Kräfte.
Das Fehlen realer Erfolge bei den Kämpfen zwingt einzelne ukrainische Massenmedien dazu, offen zu lügen. So haben in dieser Woche Kiewer Massenmedien, die sich mit Lügen beschmutzt haben, sich wieder bei der Verbreitung von Fake-Informationen über die Verringerung des Abstands zwischen den Positionen bei Donezk ausgezeichnet. Als neue Positionen haben die ukrainischen Massenmedien ihre alten demonstriert und verwundbare Stellen aufgedeckt. Die Journalisten haben mit ihrer Reportage die gefilmten Kämpfer bloßgestellt, die jetzt aufgrund der Aufdeckung ihres Stationierungsorts gefährdet sind.
Die ukrainische Bevölkerung muss sich das Axiom merken, dass jede Erwähnung eines Vordringens der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte automatisch ein Eingeständnis von Massenverlusten ihrerseits ist. Wunder gibt es nicht. Jede Praxis zur Verringerung des Abstands zwischen den Positionen hat für die ukrainischen Besatzungs- und Terrorkräfte immer mit einer großen Tragödie geendet. Allein in Richtung Gorlowka hat der Gegner in den letzten 6 Monaten bei den Versuchen, sich auf für ihn ungünstigen Positionen festzusetzen, mehr als eine Kompanie Tote gehabt. Dasselbe erwartet die Kämpfer der 30. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die hinter Fakes in Deckung gehen, aber im Grunde ihre genaue Lage und ihren Zustand mitteilen.
Das Kommando der ukrainischen Besatzungstruppen konzentriert weiter verbotene Waffen in der Nähe der Kontaktlinie und bereitet weiter Angriffshandlungen vor. Diese Fakten werden unter anderem auch von Vertretern der OSZE-Mission festgestellt:
9 152mm-Haubitzen „Giazint-B“;
9 152mm-Haubitzen „MSTA-B“;
11 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
12 100mm-Antipanzergeschütze „Rapira“;
5 Artilleriemörsergeschütze „Nona-C“;
1 Abwehrraketenkomplex „BUK“;
66 T-64-Panzer;
12 Schützenpanzer und Schützenpanzerwagen.
Tarnungsmaßnahmen von Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie wird die ukrainische Seite nicht vor massenhaften Verlusten im Fall einer Aktivierung der Kriegshandlungen retten. Dies haben die Ereignisse vor kurzem bei Gorlowka bestätigt. Najew wird noch lange Militärtechnik, die von uns auf dem Kampffeld vernichtet wurde, unter dem Anschein, dass
sie tagtäglich aus eigenartigen Gründen kaputt geht, abschreiben.
Es ist wichtig den Nutzen zu unterstreichen, der von den ukrainischen Soldaten, Bloggern und Freiwilligen ausgeht. Viele von ihnen, die den Krieg nicht brauchen, teilen uns gern für uns interessante Informationen mit. Unter anderem, indem sie Fotos von Positionen und Technik in den sozialen Netzen veröffentlichen und so ihre genauen Stationierungsorte aufdecken. Wir analysieren diese Materialien, die uns helfen, die Datenbank der Ziele des Gegners zu vervollkommnen, sorgfältig. Praktisch neutralisieren die Kämpfer die Bemühungen ihres Kommando zur Geheimhaltung von Gruppierungen. Wir werden natürlich keine Einzelheiten enthüllen, aber wir sagen, dass wir im Fall einer Aktivierung von Kriegshandlungen von der ukrainischen Seite aus bereit, sind sie entschieden abzuwehren und dem Gegner inakzeptablen Schaden zuzufügen.
Und zum Abschluss wollen wir anmerken, dass die
ukrainische Seite zielgerichtet den Stillstand der Donezker Filterstation anstrebt. Dazu sabotiert sie einen Tag nach dem anderen den Schichtwechsel des Personals und beschießt das lebenswichtige Objekt auch mit verbotenen Waffen. So gefährdet sie das Leben der Arbeiter der Station. Nach Informationen unserer Aufklärung will das Kommando der Besatzungskräfte mit seinen Handlungen eine humanitäre Katastrophe im Vorfeld der heißen Zeit schaffen und so unser Kommando zu aktiven Handlungen zur Befreiung des strategisch wichtigen Objektes, das die DVR mit Trinkwasser versorgt, zwingen. Andernfalls wird Najew sich bemühen, eine Katastrophe in der Region erreichen, um auf ihrem Hintergrund unseren Angriff im Gebiet der DFS zu inszenieren, was ihm die Fesseln in dem brudermörderischen, blutrünstigen Krieg gegen die Bevölkerung des Donbass lösen wird.
In diesem Zusammenhang spielen die internationalen Organisationen eine Schlüsselrolle. Wir rufen die
OSZE-Mission, die UNO, das IKRK auf, sich in das Problem um die DFS einzuschalten, um das verbrecherische ukrainische Kommando zu zwingen, seine Kämpfer von der Station abzuziehen, um eine humanitäre Katastrophe in der Region nicht zuzulassen, die Najew versucht zu erreichen. Und um so eine weitere Runde des blutigen Kriegs zu verhindern.
Wir wollen keine Opfer. Wir verteidigen nur die Freiheit, verteidigen unser Land gegen Terroristen, die zu uns gekommen sind, um uns das verbrecherische oligarchische Regime Poroschenkos aufzuzwingen.

Ukrinform.ua: Blutiger Mai: USA rufen erneut Abzug russischer Truppen aus dem Donbass auf
Das US-Außenministerium hat Russland erneut aufgerufen, seine Truppen aus dem Donbass abzuziehen.
Die Sprecherin des US-Außenministeriums Heather Nauert schrieb auf Twitter: „Der Mai war der blutigste Mona in diesem Jahr für ukrainische Soldaten: 10 Tote und 91 Verletzte. Die USA unterstützen die Ukraine und rufen Russland auf, seine Truppen aus dem Donbass abzuziehen“, so Nauert.

Dan-news.info: „In den Dörfern Kominternowo, Saitschenko, Dsershinskoje, Leninskoje, Sachanka, Sergejewka und Nowaja Tawrija, deren Stromversorgung gestern in der Folge von Artillerie- und Mörserbeschüssen der ukrainischen Streitkräfte unterbrochen wurde, ist die Stromversorgung wieder in Betrieb“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.

de.sputniknews.com: Putin in Peking: Mega-Atomdeal geschlossen
Russland und China haben am Freitag in Peking ein Paket bilateraler Vereinbarungen zur friedlichen Nutzung der Atomenergie unterzeichnet. Nach Angaben des russischen Atomkonzerns Rosatom geht es um das bisher umfangreichste Atompaket in der Geschichte der Zusammenarbeit beider Länder im nuklearen Bereich.
Insgesamt sind 4 Abkommen abgeschlossen worden: über die Lieferung der Ausrüstung und die Service bei der Errichtung eines schnellen Brüters China, über die Errichtung der Energieblöcken 7 und 8 im chinesischen Atomkraftwerk in Tianwan, über die Errichtung der Energieblöcke in Xudabao sowie ein Vertrag über die Lieferung von Radionukliden-Energieblöcken für Raumfahrzwecke an China.
Die Unterzeichnungszeremonie fand in Anwesenheit des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des chinesischen Staatschefs Xi Jinping statt.
Die unterzeichneten Dokumente bestimmen laut Rosatom die Grundrichtlinien in der Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Russland und China im Bereich der Atomenergie für die nächsten Jahrzehnte.
Dieses Vertragspaket ist das größte in der Geschichte der russisch-chinesischen Zusammenarbeit in der Nuklearsphäre. Seine Einzigartigkeit ist dadurch bedingt, dass es sich um die Kooperation gleichzeitig in mehreren Hi-Tech-Projekten handelt, die in dieser Sphäre in der Welt nicht ihresgleichen haben, so „Rosatom“.

mil-lnr.info: Wöchentliche Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Guten Tag!
Heute berichte ich über die Ergebnisse der Tätigkeit der Einheiten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche und informiere über die Lage an der Kontaktlinie.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Verschärfung, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Bei den Beschüssen haben die von Kiew kontrollierten Kämpfer Mörser des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 26 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen und Schusswaffen. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 287 Geschosse abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von
zehn Ortschaften beschossen. …
In der letzten Woche wurden in der Folge der verbrecherischen Aktivitäten der ukrainischen Straftruppen zwei Häuser in Donezkij beschädigt. Es wurden sechs friedliche Einwohner in Golubowskoje verletzt. In der Folge von Scharfschützenaktivitäten des Gegners wurde ein Soldat der Volksmiliz verletzt.
Außerdem haben die Kiewer Straftruppen heute einen
Kindergarten in Donezkij beschossen, damit die Beobachter der OSZE nicht zum Ort kommen konnten, wo gestern ein Bus in Golubowskoje beschossen wurde.
Ich will die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft ein weiteres Mal auf die zielgerichteten Beschüsse der Straftruppen auf die friedliche Bevölkerung des Donbass richten, die so versuchen, die Soldaten der Volksmiliz der LVR zur Erwiderung des Feuers zu provozieren.
Die ukrainischen Verbrecher greifen weiter zur Unterstützung ausländischer Söldner und verwenden sie als Lehrer bei der Durchführung des Genozids am eigenen Volk.
Nach Informationen unserer Aufklärung ist in der Nähe von Olchowoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk, in einem Waldstück eine Basis stationiert, die von einer Spezialeinheiten der Hauptabteilung Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine in einer Stärke von 20
Mann bewacht wird und die technisch gut ausgestattet ist. In dieser Basis ist eine der Aufklärungseinheiten der Allianz, die die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte schult, stationiert.
Um ukrainische Terroristen in Makarowo in Diversions- und Sabotageaktivitäten auszubilden, ist eine
Gruppe ausländischer Instrukteure eingetroffen.
Im Zusammenhang mit der Tätigkeit ausländischer Söldner in der Zone der Operation der Besatzungskräfte erwarten wir provokative Aktivitäten von Seiten des Gegners in der Nähe der Kontaktlinie.
Der Versuch der Kiewer Junta, den Konflikt mit gewaltsamen Mitteln zu lösen, wird nur zu zahlreichen Opfer sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite führen. Wir rufen die OSZE-Mission und die Garantenstaaten auf, wenn Sie tatsächlich Frieden in unserem Land wollen, zwingen Sie Kiew die übernommenen Verpflichtungen zur Feuereinstellung einzuhalten.
Unsere Aufklärung stellt weiter von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen und Militärtechniker der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest:
bei Troizkoje Positionen einer Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
bei Trjochisbjonka die Stationierung von zwei Mörsermannschaften, die vom Gegner für provokative Beschüsse des Republik genutzt werden;
bei Mironowskij Feuerpositionen von vier Artilleriegeschützen „Akazija“;
bei Popasnaja Positionen von 100mm-Antipanzergeschützen „Rapira“;
bei Staryj Ajdar, in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie Feuerpositionen von zwei Mörsermannschaften des Kalibers 120mm;
bei Nowoalexandrowka, 3 km von der Kontaktlinie eine Position eines Mörserzugs, Kaliber 120mm. …
Die ukrainischen Soldaten nutzen weiter Objekte der zivilen Infrastruktur, darunter Kindergärten und Schulen, zur Unterbringung ihres Personals.
Nach Mitteilung örtlicher Einwohner wurde bekannt, dass am 1. Juni in Popasnaja ein ukrainischer Terrorist in Popasnaja im Hof der Schule Nr. 27 OSZE-Beobachtern mitteilte, dass eine technische Einheit der ukrainischen Streitkräfte seit 2017 das Gebäude der Schule nutzt und die Schüler auf andere Schulen von Popasnaja verteilt wurden.
Fälle, dass zivile Objekte von ukrainischen Straftruppen eingenommen wurden, wurden auch in Swetlitschnoje im Popasnaja-Bezirk festgestellt. Dort hat das Kommando der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Personal im örtlichen Kulturhaus untergebracht.
Solche rechtswidrigen Handlungen der ukrainischen Terroristen rufen unter den örtlichen Einwohnern Unzufriedenheit hervor, diese haben sich mehrfach an die örtlichen Rechtsordnungsorgane gewandt, aber leider ist es nicht gelungen, das Problem zu lösen. Allem Anschein nach sind die Probleme der Bevölkerung des Donbass für die derzeitige Kiewer Regierung nicht von Interesse. Sie ist es gewöhnt, ausschließlich persönlichen Nutzen aus den Kriegshandlungen im Osten des Landes zu ziehen.
Die Einheiten und Truppenteile der Volksmiliz der LVR führen planmäßig Übungen zur militärischen Ausbildung durch. Die Soldaten erhöhen im Unterricht und auf den Übungsplätzen ihr professionelles Niveau.
Besondere Aufmerksamkeit wird der Vervollkommnung der Fertigkeiten der Soldaten unter Bedingungen der Nachtzeit und schwieriger Örtlichkeiten gewidmet.

de.sputniknews.com: Syrien: Russisches Verteidigungsamt kommentiert Berichte über angeblichen Luftangriff
Russlands Verteidigungsministerium hat am Freitag die Behauptungen zurückgewiesen, wonach ein russischer Kampfjet am Donnerstag einen Angriff nahe der Ortschaft Sardana in der syrischen Provinz Idlib geflogen haben soll.
„Alle Mitteilungen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London und der Organisation ‚Weißhelme‘ über einen angeblichen russischen Luftangriff am Donnerstagabend nahe der Ortschaft Sardana in der Provinz Idlib entsprechen nicht der Wirklichkeit“, heißt es.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass es in den zurückliegenden 24 Stunden in dem besagten Gebiet zu erbitterten Kämpfen zwischen einer mehrköpfigen Gruppe der Terrororganisation „Dschabhat an-Nusra“ und der oppositionellen Gruppierung „Dscheisch al-Ahrar“ gekommen sei. Dabei sollen unter anderem schwere Artilleriewaffen eingesetzt worden sein.

Lug-info.com: Die Republik hat im Rahmen der staatlichen Programme bereits 5618 von 6160 Einzelhäusern, die in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in den Jahren 2014-2015 beschädigt wurden, wiederaufgebaut. Dies teilte heute das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der LVR mit.
Das staatliche Programm zum Wiederaufbau von individuellen Wohnhäusern (Maßnahmen
nach den Listen „2000“ und „2000+“) begann am 21. Oktober 2015 und sah die Ausgabe von Material an die Eigentümer der beschädigten Häuser vor, um sie mit eigenen Kräften wiederaufzubauen.
„In dem gültigen Programm waren 6160 beschädigte Objekte erfasst und bis heute wurden 5618 bereits vollständig wiederaufgebaut“, teilt das Ministerium mit….

de.sputniknews.com: Erneut Rauferei im ukrainischen Parlament
In der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) ist es am Freitag erneut zu einem Handgemenge gekommen, diesmal zwischen den Abgeordneten der „Volksfront“ und des „Oppositionsblocks“, Juri Beresa und Alexander Dolschenkow. Das berichtete der TV-Sender Newsone.
Auf einem Video ist zu sehen, wie Beresa auf seinen Kollegen zuläuft und ihn am Kragen packt. Erst andere Parlamentarier konnten die beiden Raufbolde trennen. Beresa sei dann aus dem Sitzungssaal entfernt worden.
Unter den ukrainischen Abgeordneten arten Wortgefechte oft in Schlägereien aus. So war der Abgeordnete Sergej Melnitschuk im April nach einem Live-Interview gegen seinen Parlamentskollegen Dmitri Linko handgreiflich geworden.
Einen Monat zuvor hatte sich der Abgeordnete Wladimir Parassjuk geweigert, seine Waffen vor dem Rada-Eingang abzugeben, und war auf Mitarbeiter des staatlichen Bewachungsdienstes losgegangen.

Lug-info.com: Die auf Verlangen der LVR einberufene Videokonferenz der Untergruppe zur Sicherheit der Kontaktgruppe hat wegen der Positionen der ukrainischen Seite keine Ergebnis erbracht, teilte der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlung, der Außenminister der LVR Wladislaw Dejnego mit.
Die LVR hatte die Videokonferenz ursprünglich im Rahmen der Rahmenvereinbarung zur Trennung von Kräften und Mitteln im Zusammenhang mit der Stationierung von Waffen und Personal durch Kiew in der Trennungszone verlangt.
„Leider hat sich die ukrainische Seite kategorisch geweigert, die
s auf der Ebene der Kontaktgruppe zu erörtern, daher wurde das Format auf eine Videokonferenz der Arbeitsgruppe zur Sicherheit verlegt. Wie anzunehmen war, hat dies nicht zu irgendeinem Ergebnis geführt, weil auf der Ebene dieser Untergruppe die Annahme von politischen Entscheidungen nicht möglich ist und die militärischen Entscheidung der Ukraine eindeutig in Richtung einer Entwicklung des militärischen Konflikts gehen“, teilte Dejnego mit und unterstrich, dass „an den Abschnitten, wo es gelungen ist, eine Trennung von Kräften und Mitteln zu erreichen, in der LVR Solotoje, in der DVR Petrowskoje, genau aus diesem Grund heute wieder Postionen ukrainischer Einheiten sind “.
„Wir konnten ein weitere
s Mal die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass die ukrainische Seite grob die Bedingungen der Rahmenvereinbarung verletzt, die die Anwesenheit allen Militärs mit Ausnahme der Offiziere des GZKK in diesen Bereichen verbietet“, sagte Dejnego.

abends:

dnr-news.com: Poroschenko erklärte, dass es kein Minsker Format für den Donbass gebe
Der Präsident der Uraine Petr Poroschenko erklärte, dass es kein „Minsker Format“ der Verhandlungen zur Regulierung im Donbass gäbe, sondern nur das „Normannische Format“.
„Ein Minsker Format der Verhandlungen gibt es nicht. Und Kutschma nimmt nicht an den Verhandlungen im Minsker Format teil. Es gibt ein Format – das normannische. Wer nimmt an diesem normannischen Format teil? Präsident Poroschenko, Präsident Emmanuel Macron, Kanzlerin Merkel und Präsident Putin. Wenn Sie ein anderes Format finden, an dem Präsident Putin teilnimmt, bin ich bereit, darüber nachzudenken“, sagte Poroschenko bei einem Treffen mit Studenten in der Kiewer Schewtschenko-Nationaluniversität.

de.sputniknews.com: Im Nazi-Stil: Roma-Lager in Kiew vernichtet
Mit Äxten und Hämmern bewaffnete Personen haben in einem Roma-Camp in Kiew einen Pogrom verübt. Das teilte der Pressedienst der hauptstädtischen Abteilung der Nationalpolizei der Ukraine mit.
Als die Camp-Bewohner ihre provisorische Unterkunft im „Golossejewski“-Park verlassen hatten, sollen mit Äxten und Hämmern bewaffnete Personen dorthin gekommen sein und die Hütten zerschlagen haben. Wie es weiter hieß, hinderten sie die Park-Mitarbeiter daran, den Trümmerschutt zu räumen.
Wie die Polizei verlauten ließ, sei niemand zu Schaden gekommen. Zu dem Fall sei ein Strafverfahren wegen Rowdytum eingeleitet worden. Den Tätern drohen bis zu vier Jahre Haft.
Laut Medienberichten war das Roma-Camp von radikal gesinnten Mitgliedern der paramilitärischen Organisation „Nazionalnyje druschiny“(Nationale Kampfgruppen) vernichtet worden.
Das ist nicht die erste Attacke gegen Roma in der Ukraine in jüngster Zeit. Im April hatten Vermummte ein Roma-Lager in Kiew überfallen und Gasflaschen gegen die fliehenden Camp-Bewohner eingesetzt. Im Mai wurde im westukrainischen Lwiw eine Roma-Siedlung niedergebrannt.
https://vk.com/video_ext.php?oid=-70187376&id=456240400&hash=1a866969a368b8b6
https://vk.com/video-70187376_456240400

Dan-news.info: „In der Folge eines Beschusses von Sajzewo mit 82mm-Mörsern wurde ein friedlicher Einwohner verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Jessenin-Straße 34“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Pridchodko mit.
Nach seinen Worten hat der Verletzte eine Verletzung am Brustkorb.

 

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