Presseschau vom 25.06.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

wpered.su: Ein Kommunist aus den USA erhielt das Parteibuch der Kommunistischen Partei der DVR.
Am 20. Juni 2018 wurde der legendäre internationalistische Kämpfer aus den USA, der Bürger der Donezker Volksrepublik Russell Bentley, bekannt unter dem Codenamen „Texas“, 58 Jahre alt.
Zur Ehren seines Geburtstags wurde „Texas“ am 23. Juni 2018 das Parteibuch der Kommunistischen Partei der DVR überreicht. Der amerikanische Kommunist Russell Bonner Bentley hat wie alle Antifaschisten der Welt von Anfang an aufmerksam den Kiewer Maidan und die sich entwickelnden Ereignisse im Osten der Ukraine verfolgt. Nach der Odessaer Tragödie am 2. Mai 2014 beschloss er, dass er es nicht länger ertragen kann, die Verbrechen der ukrainischen Faschisten von außen zu beobachten. Er verkaufte alles, was er hatte und kaufte ein Flugticket nach Rostow am Don.
Seine Erinnerung beschreibt „Texas“ in seinem Buch „The Donbass Cowboy“, dessen erster Teil in elektronischer Form auf Englisch erschienen ist.
Glückwunsch zum Geburtstag Donbass Cowboy!
Glück Dir, Gesundheit und die Überzeugung, dass wir siegen werden!
Im Auftrag der Kommunisten Makejewkas,
der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees der KP der DVR Sergej Jurtajew


de.sputniknews.com: Tschechische Aktivistin: „Merkel will Kriegsgeschichte neuschreiben“.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit ihrer Rede zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung für empörte Reaktionen in Prag gesorgt. Merkel behauptete, dass es für die Vertreibung von Deutschen aus Zentral- und Ost-Europa nach dem Zweiten Weltkrieg weder eine moralische noch eine politische Rechtfertigung gegeben hat.
Der tschechische Präsident Miloš Zeman äußerte seine „tiefste Missbilligung“, wie sein Sprecher mitteilte. Premierminister Andrej Babiš nannte die Aussage „absolut inakzeptabel“.
Professorin Vladimíra Vítová, die Vorsitzende des Tschechischen Forums für Friedenskampf und Co-Vorsitzende der politischen Plattform „Allianz nationaler Kräfte“, hat Merkels Worte gegenüber Sputnik kommentiert. Mit ihrer skandalösen Aussage wolle die deutsche Kanzlerin, so Vítová, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs neu schreiben.
„Deutschland bereitet schon seit Längerem mithilfe einiger unserer Politiker hier in Tschechien den Boden dafür vor. Die sogenannte Vertreibung der Deutschen und das Recht der tschechischen Seite auf Reparationen sind im Potsdamer Abkommen verankert.“ Diese Vereinbarungen hätten kein Ablaufdatum, betont Vítová.
Der erste Außenminister der Tschechoslowakei nach 1989, Jiří Dienstbier, habe es seinerzeit versäumt, von Deutschland Reparationen zu verlangen. „Damals hatte er diese Frage nicht auf die Tagesordnung gesetzt, weil ihm die Wiedervereinigung Deutschlands weitaus wichtiger erschien, und die Reparationsfrage ließ er in den Hintergrund rücken. Das war der größte Fehler.“
Prag hätte der deutschen Wiedervereinigung damals nicht zustimmen dürfen, bevor es nicht Reparationen erhält, so die Professorin weiter. „Das Problem ist, dass wir das nicht gefordert haben und auch jetzt nicht fordern, was uns zusteht. Nicht vor der Wiedervereinigung Deutschlands und auch nicht vor dem Beitritt zur EU.“
Merkels Aussage sei eine Folge des seit 1989 bestehenden Wunsches tschechischer Politiker, sich bei den Deutschen anzubiedern.
Vítová nannte den aus ihrer Sicht effektivsten Weg, Reparationen von Deutschland zu erhalten. Dafür müsse die Aktion „Mit Angela reden wir nicht“ fortgesetzt werden.
„Ferner fordern wir, dass unsere Regierung klare Stellung bezieht, was die Pläne der Sudetendeutschen angeht, provokative Versammlungen auf unserem Boden abzuhalten. Wir fordern, dass unsere Politiker keine,Touristenreisen‘ nach Deutschland machen, wo unter dem Deckmantel privater Verhandlungen die Interessen unseres Landes verraten werden.“


wpered.su: Von Antifaschisten Europa
s an die „Gajdarowzy“:
Der Kinder- und Jugendclub „Gajdarowez“ in Makejewka hat neue Lernspiele für Kinder sowie notwendiges Inventar für seine Arbeit erhalten“, teilte ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Im Mai 2018 hat eine Delegation der internationalen antifaschistischen Karawane den Kinder- und Jugendclub „Gajdarowez“ besucht, deren Vertreter persönlich Kinder des Clubs kennenlernen und sehen konnten, unter welchen Bedingungen die Kinder dort aktiv sind und sich entwickeln.
Leider hat der Club schon seit vielen Jahren keine regelmäßige Finanzierung und die Antifaschisten Europas beschlossen, diese Einrichtung nach Kräften zu unterstützen und übergaben den Kindern Lernbrettspiele sowie einen großen Globus mit
Beleuchtung, der bei den „Gajdarowzy“ Freudenausbrüche hervorrief.
Die Kinder freuten sich, neue Spiele zu erhalten, die ihnen dabei helfen, die sie umgebende Welt kennenzulernen und zu untersuchen, sich mit der Geschichte bekannt zu machen und die Zeit fröhlich und nutzbringend zu verbringen.


Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Wesjologorowka, Sokolniki, Losowoje, Frunse und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 24. Juni 3:00 Uhr bis 25. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 15.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Sajzewo, Wasiljewka, Oserjanowka, Golmowskij), Dokutschajewsk, Nowolaspa, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo, Nowowybojeo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, erlitt gestern in Folge eines Mörserbeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte A. L. Konowalow, geb. 1968, zahlreiche Splitterverletzungen m Gesicht und an den oberen Gliedmaßen.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 203
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 171.

de.sputniknews.com: Russland zieht Kampfjets aus Syrien ab.
Russland baut offenbar seine militärische Präsenz in Syrien ab. In der vergangenen Woche haben elf Kampfflugzeuge und Hubschrauber den Flugplatz Hmeimim in Latakia verlassen.
„Elf Flugapparate sind in der vergangenen Woche zu ihren ständigen Stationierungsorten in der Russischen Föderation zurückgekehrt“, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Auch Techniker seien abgezogen worden.
Die russische Luftwaffe unterstützt seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen Daesh*, al-Nusra-Front und weitere Terrormilizen, die zuvor weite Teile des vorderasiatischen Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten. In den letzten Jahren konnte die syrische Regierung die Kontrolle über das Land weitgehend zurückgewinnen.
Im Dezember 2017 erklärte das russische Militär den endgültigen Sieg über den IS in Syrien. Kurz danach besuchte Präsident Wladimir Putin den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim (VIDEO >>) in der nordwest-syrischen Provinz Latakia und ordnete den Rückzug eines Großteils der russischen Militärs aus Syrien an. Sowohl die Basis Hmeimim in der Provinz Latakia als auch die Marinebasis Tartus an der Mittelmeerküste sollen jedoch beibehalten werden.

Dnr-online.ru: Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde Kaschtanowoje, Krasnyj Partisan, Wasiljewka, Schirokaja Balka beschossen. Beschädigt wurden Wohnhäuser, Objekte der sozialen Infrastruktur. Dies teilte heute die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Am 23. Juni wurde durch eine Detonation ein privates Haus in Kaschtanowoje beschädigt. Beim Eintreffen einer Gruppe des Zivilschutzministeriums der DVR ist es nicht gelungen, die verwendeten Geschosse zu identifizieren.
Am 22. Juni um 21:50 Uhr wurde in Krasnyj Partisan die allgemeinbildende Schule in der Gagarin-Straße 9 beschädigt. Fenster und die Turnhalle wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand.


de.sputniknews.com: „Zwei Drittel planen keinen Urlaub“: Kiewer Politiker geißelt Armut in Ukraine.
Die ukrainischen Behörden haben das Land mit ihren Reformen in die Verarmung geführt, sagte der Abgeordnete der Werchowna Rada Wadim Rabinowitsch gegenüber dem Fernsehsender „112 Ukraina“.
„Es geschieht zum ersten Mal, dass zwei Drittel der Ukrainer in diesem Jahr keinen Urlaub planen. Selbst bei dem von Euch schlecht gemachten Kommunismus hat es so etwas nicht gegeben – die Menschen hatten immer einen Monat Urlaub. Wenn zwei Drittel der Menschen keinen Urlaub planen, bedeutet das, dass Ihr das Land zur Verarmung gebracht habt“, so der Politiker.
Er überführte die ukrainischen Behörden der Lüge, die die vom Statistikamt belegte drastische Preiserhöhung im Land leugneten. Die Führung des Landes behaupte das Gegenteil, so Rabinowitsch.
„Wo habt Ihr denn eine Verbilligung gesehen, auf welchem Handelsmarkt? Im Allgemeinen hat sich alles verteuert, und die Menschen sind nicht mehr imstande, etwas zu kaufen. Dabei sagt Ihr, es laufe alles gut.“
Rabinowitsch wandte sich gegen die Begründung des Sozialministers Andrej Rewa dafür, dass die Arbeitsentlohnung in der Ukraine als niedrigste in ganz Europa gilt. Laut Rewa lägen 40 Prozent der Wirtschaft im Schatten und die Ukrainer hätten Zusatzeinkünfte. „In Wirklichkeit sollen wir gut leben und nur ein Theater vorspielen, um Mitleid bei unserer merkwürdigen Regierung zu erregen“, ironisierte Rabinowitsch.
Der Politiker hatte zuvor auf eine drohende Katastrophe wegen der hohen Außenverschuldung des Landes verwiesen.

Dnr-online ru: Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 24. Juni wurden zwei Hochspannungs- und vier weitere Stromleitungen beschädigt, zwei Unterstationen und 19 Transformatorunterstationen haben keinen Strom. 7 Dörfer im Nowoasowskij-Bezirk – Kominternowo, Saitschenko, Dssershinskoje, Leninskoje, Nowotawrija, Sachanka und Sergejewka – haben keinen Strom, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
Störungsbrigaden des republikanischen Unternehmens „Regionale Energielieferungsgesellschaft“ konnten bisher leider nicht mit den Reparaturarbeiten beginnen, da die Orte, wo die Schäden vermutet werden, sich weiterhin unter Feuer der Kiewer Truppen befinden.
Sobald es die Kampflage erlaubt, wird die Energieversorgung der Ortschaften in kürzester Zeit wieder hergestellt werden.

de.sputniknews.com: Europarat „entsetzt“ über Angriffe ukrainischer Radikaler auf Roma-Camps.
Der Europarat hat einen Angriff auf ein Lager der Roma-Minderheit in der Westukraine verurteilt, bei dem ein Mann ermordet wurde. Wie der Sprecher der Organisation, Daniel Höltgen, via Twitter berichtete, ist der Rat entsetzt über den Fall und fordert schnellstmögliche Aufklärung.
„Wir verurteilen den Angriff auf die Roma, über den die Polizei heute berichtete. Wir sind entsetzt, dass diesmal ein Mensch ermordet wurde“, schrieb Höltgen via Twitter. „Wir erwarten vollständige und transparente Ermittlungen ohne Verzögerung.“
Ukrainische Jugendliche sind am Samstag mit Schlagstöcken und Messern bewaffnet auf ein Roma-Camp am Stadtrand von Lwiw losgegangen. Ein 24-jähriger Roma-Mann erlag seinen schweren Stichwunden, vier weitere wurden verletzt. Die Polizei nahm sieben Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17 Jahren und den 20-jährigen Drahtzieher des Angriffs fest. Allen drohen nun Haftstrafen von bis zu 15 Jahren.
Angriffe auf Roma haben sich in der letzten Zeit in der Ukraine gehäuft. Am 23. Mai unternahmen aggressive Menschen mit Baseballschlägern eine Attacke auf ein Roma-Zeltlager in Ternopil. Damals nahm die Polizei zwölf Personen fest.
Am 22. April haben die Aktivisten der rechtsextremen Organisation C14, die dem in Russland verbotenen „Rechten Sektor“ angehört, ein Roma-Camp in Kiew attackiert. Die Roma flohen aus dem Lager, woraufhin es verbrannt wurde. Die Nationalisten hatten in sozialen Netzwerken offen über ihre Beteiligung an den Ausschreitungen informiert. Doch die Polizei hatte niemanden festgenommen. Danach hat die Organisation auch weitere Angriffe auf „gesetzwidrige Erscheinungen“ von Roma-Menschen angekündigt.

Dan-news.info: „Heute, am 25. Juni, hat die Einschreibungskampagne bei den höheren Bildungseinrichtungen der DVR begonnen“, teilt das Bildungs- und Wissenschaftsministerium der DVR mit.
Nach Angaben des Ministeriums nehmen 18 Hochschulen Studierende auf, 17 davon sind staatliche Hochschulen.
„Die Abiturienten haben die Möglichkeit, sich bei zwei Hochschulen mit je zwei Fachrichtungen zu bewerben“, erinnerte das Ministerium.
Die Einschreibungskampagne läuft vom 25. Juni bis zum 31. Juli. Die Bewerbungsfrist für die Einrichtungen der mittleren Berufsbildung läuft vom 1. Juli bis 15. August.


de.sputniknews.com: Putin gratuliert Erdogan zu Sieg bei Präsidentschaftswahlen.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Telegramm den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu seiner Wiederwahl bei den Präsidentschaftswahlen gratuliert, wie der Kreml-Pressedienst mitteilt.
„Russlands Staatschef hat betont, dass die Wahlergebnisse in vollem Maße von einer großen Autorität von Recep Tayyip Erdogan, einer breiten Unterstützung des unter seiner Leitung durchgeführten Kurses zur Lösung der aktuellen, vor der Türkei stehenden sozialwirtschaftlichen Aufgaben sowie zur Verstärkung der außenpolitischen Positionen des Landes zeugen“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.
Darüber hinaus bestätigte der russische Präsident die Bereitschaft zu einem weiteren informativen Dialog, einer Zusammenarbeit in den bilateralen, regionalen und internationalen Themen, die auf der Agenda stehen, was „unbedingt den Interessen der Bevölkerungen Russlands und der Türkei entspricht und im Rahmen der Friedenssicherung und der Stabilität und Sicherheit auf dem eurasischen Kontinenten läuft“.
Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen hat Erdogan mit 52,6 Prozent die türkischen Präsidentschaftswahlen gewonnen, die am Sonntag stattgefunden hatten.

Dnr-online.ru: Im Rahmen eines Arbeitsbesuchs in Zchinwali haben der Gesundheitsminister der DVR Alexandr Oprischtschenko und der Minister für Gesundheitswesen und soziale Entwicklung der Republik Südossetien Georgij Tottschijew eine Vereinbarung über Zusammenarbeit im Bereich des Gesundheitswesens unterzeichnet.
Wie der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der DVR mitteilt, planen die Seiten gemäß dem unterzeichneten Dokument, die wechselseitig nutzbringende Zusammenarbeit im Rahmen von Informationsaustausch, Austausch von Spezialisten und Delegationen, Teilnahme von Spezialisten an Kongressen und wissenschaftlichen Konferenzen sowie die Durchführung gemeinsamer medizinischer Forschungen und die Koordination der wissenschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Aktivität zu entwickeln.
Vorrangige Bereiche der Zusammenarbeit, die in der Vereinbarung genannt sind, sind der Gesundheitsschutz von Mutter und Kind, die Organisation Rehabilitationen und Erholung, die Stärkung der Gesundheit der Bevölkerung und der medizinischen Prophylaxe, Infektions- und Nichtinfektionskrankheiten einschließlich Prophylaxe, Diagnostik, Behandlung und medizinische Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebserkrankungen. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Stärkung der Gesundheit der Bevölkerung und der medizinischen Prophylaxe sowie die Leistung von medizinischer Basisversorgung, spezialisierter und hochtechnologischer medizinischer Behandlung gewidmet.
Die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien der beiden Republiken ist insbesondere auch auf die Entwicklung der Lehraktivitäten gerichtet – Austausch von Spezialisten und Studenten, Praktika, Erhöhung der Qualifikation von Dozenten, Durchführung wissenschaftlicher Forschungen und Konsultationen. Im Rahmen der Vereinbarung werden die Ministerien eine gemeinsame Arbeit zur Optimierung von Lehrplänen und Programmen der höheren und mittleren medizinischen Ausbildungseinrichtungen durchführen, einander bei der Ausbildung von Aspiranten und Studenten unterstützen.
Diese Vereinbarung wird große Möglichkeiten für eine vollwertige Zusammenarbeit und Zusammenwirken des Gesundheitssystems der DVR und der Republik Südossetien bieten.

Nachmittags:

av-zakharchenko.su: Durch den Erlass des Oberhaupts der DVR Nr. 181 wird dem gefallenen Kommandeur des Bataillons „Pjatnachschka“ Oleg Mamiew (Codename „Mamaj“) postum die höchste militärische Auszeichnung – Held der Donezker Volksrepublik – verliehen.
Oleg Mamijew, ein Freiwilliger aus Südossetien, verteidigte den Donbass seit Beginn des Krieges. Das Leben von „Mamaj“ endete tragisch am Abend des 17. Mai auf seinem Kampfposten im Gebiet des Jasinowatajer Frontabschnitts. Der Bataillonskommandeur wurde tödlich verletzt. Nach der Trauerfeier in Donezk wurde er in seiner Heimat beerdigt.

de.sputniknews.com: Peskow bestätigt: Trumps Sicherheitsberater plant Russland-Besuch.
Der nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten Donald Trump, John Bolton, plant tatsächlich, Russland zu besuchen. Diese Information bestätigte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.
Die Frage, ob sich Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem nationalen US-Sicherheitsberater John Bolton treffen werde und wann ein solches Treffen stattfinden könne, beantwortete Peskow vor Journalisten wie folgt: „Ich bin nicht in der Lage, Ihnen diese Information zu geben. Solch ein Besuch ist tatsächlich geplant, aber wann er stattfindet, werden wir Ihnen mitteilen.“

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Streitkräfte der DVR über die Lage am 25. Juni 218:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte die Intensität des Beschusses des Territoriums der Republik fast verdoppelt, dabei wurde das Feuer zu einem großen Teil auf Wohngebiete von Ortschaften konzentriert.
In Richtung Mariupol wurden fünf Ortschaften von Seiten der ukrainischen Kämpfer beschossen. Am intensivsten beschossen die ukrainischen Terroristen aus der 36. Marineinfanteriebrigade, die in diesem Gebiet aktiv ist, die Ortschaften Sachanka, Leninskoje und Kominternowo. Die Straftruppen verwendeten Artillerie des Kalibers 122mm (12 Geschosse), 120mm-Mörser (35 Geschosse) sowie Panzer (sechs Schüsse). Außerdem wurden aktiv Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrige eingesetzt.
In Folge eines geplantem zielgerichteten Mörserbeschusses auf Sachanka durch die Kämpfer eines Luftsturmbataillons der 36. Marineinfanteriebrigade, die auf Befehl ihrer Anführer, der Kriegsverbrecher Gnatow (Brigadekommandeur) und Sikos (Bataillonskommandeur), aktiv sind, erlitt ein Zivilist, geb. 1968, zahlreiche Splitterverletzungen am Gesicht und an den oberen Gliedmaßen. Zu diesem Fall führt die Generalstaatsanwaltschaft Ermittlungen durch, und in nächster Zeit werden gegen die genannten Verbrecher in Uniform und ihre Komplizen Strafverfahren eingeleitet werden.
In Richtung Donezk haben Kämpfer aus der 93. mechanisierten Brigade unter Kommando eines weiteren Kriegsverbrechers, Klotschkow, die vorgestern die Verletzung einer alten Frau, geb. 1942, auf ihr blutiges Konto gesetzt haben, gestern wieder Dokutschajewsk beschossen. Es muss angemerkt werden, dass das Kaliber der vom Gegner verwendeten Waffen sich erheblich vergrößert hat. Die Granatwerfer haben die ukrainischen Kämpfer durch Panzer ersetzt, deren Anwesenheit in der Nähe der Kontaktlinie ein Beweis für das Ignorieren ihrer Verpflichtungen zum Abzug schwerer Waffen ist. Auf Dokutschajewsk haben die Kämpfer Klotschkows zwei Panzergeschosse abgefeuert. Zum Glück gab es diesmal keine Opfer.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Besatzer vier Ortschaften beschossen: Sajzewo, Golmowskij, Oserjanowka und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks. Die Kämpfer aus der 24. mechanisierten Brigade haben vier Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf Wohngebiete abgefeuert. Außerdem hat der Gegner mit Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, Wasiljewka beschossen. In diesem Fall gab es keine Opfer.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 15 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
In Folge von Beschuss durch den Gegner wurden zwei Verteidiger der Republik verletzt.
Gestern haben ukrainische Terroristen einen weiteren erfolglosen Versuch unternommen, ihre Positionen in Richtung Mariupol zu verbessern. Der Angriff ging wieder im Blut der miesen Kämpfer aus den Besatzungskräften Najews unter.
Zuvor hatten wir erklärt, dass die ukrainische Seite in diesem Gebiet Provokationen gegen unsere Einheiten geplant hat, um die Streitkräfte der DVR gegenüber einer Delegation der OSZE-Mission zu diskreditieren, die gestern zwischen 10 und 15 Uhr im Gebiet von Gnutowo arbeitete. Die Terroristen der ukrainischen Streitkräfte haben gestern die Anwesenheit des besonderen Vertreters des Vorsitzenden der OSZE M. Sajdik in diesem Gebiet genutzt und darauf gesetzt, dass aufgrund dessen die Streitkräfte der DVR sich nicht entscheiden werden, den Angriff abzuwehren, und sind gegen 13:30 Uhr mit einer Gruppe von 10-12 Mann in Richtung unserer Positionen vorgerückt und haben dabei die Beschaffenheit der Örtlichkeit genutzt. Trotz der verstärkten Ausbildung der angreifenden Kämpfer nach NATO-Standards konnten die ukrainischen Terroristen nicht verdeckt bis zu unseren Positionen gelangen, darurch gerieten sie wieder in eine Falle und erlitten Verluste.
Durch eine entschiedene Vernichtung des Gegners unter Verwendung von Schusswaffen haben Soldaten der Streitkräfte der DVR die ukrainischen Terroristen auseinandergejagt, die ins Stolpern kamen, in Richtung Wodjanoje flohen und dabei ihre Waffen und drei verletzte Kämpfer auf dem Kampffeld zurückließen.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Terroristen der ukrainischen Streitkräfte bei Abzug ihrer Kämpfer Artillerie- und Mörserfeuer in Richtung DVR eröffneten, darunter auch auf friedliche Ortschaften. Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
So versuchen die ukrainischen Kämpfer die Ruhe zu nutzen, um den Abstand zwischen den Positionen zu verringern. Außerdem spucken sie auf alle Vereinbarungen und streben danach weitere Ortschaften in der „Grauen Zone“ einzunehmen und von der Erde zu tilgen. All diese Versuche enden für die ukrainischen Kämpfer mit massenhaften und unangenehmen Verlusten und für Najew mit dem Verlust seiner jämmerlichen Reputation. Dennoch richten wir die OSZE-Mission darauf aus, die ukrainischen Terroristen von der Verletzungen der Minsker Vereinbarungen im Waffenabzugsgebiet in der Nähe von Petrowskoje abzuhalten. Im Zusammenhang damit fordern wir, die ukrainische Regierung entschieden zu verurteilen, die die Kämpfer ermutigt, sich mit der Vorbereitung zur Besetzung taktisch ungünstiger Gebiete in der „Grauen Zone“ zu befassen. Andernfalls werden die ukrainischen Kämpfer beim Versuch, sich unseren Positionen zu nähern, die verdiente Strafe erhalten: die Koordinationspunkte, die Stationierungsorte von Personal und Militärtechnik sind uns bekannt, und sie sind nicht gegen unsere Vergeltung geschützt. Dasselbe erwartet die Kämpfer auch in Richtung Mariupol. Bei jedem Versuch, sich zu nähern oder die Positionen an einem Ort zu verbessern, werden wir adäquat auf ungeschützte militärische Objekte an einem anderen Ort einwirken, wo eine große Zahl von Personal und Militärtechnik konzentriert sind.
Wir warnen davor, dass wir nicht zulassen werden, dass die ukrainischen Terroristen eine weitere Ortschaft für die PR ihres mit Minderwertigkeitskomplexen behafteten Mörders Najew vom Antlitz der Erde tilgen, wie es die ukrainischen Terroristen in letzter Zeit gern tun. Außerdem wenden wir uns an die ukrainischen Soldaten, verweigern Sie die Durchführung verbrecherischer Befehle ihrer Kommandeure! Denken Sie an Ihre Familien und auch daran, dass es mit solchen Blutsaugern, von denen Sie jetzt befehligt werden, keine helle Zukunft gibt.
Das Besatzungskommando nutzt seine Kämpfer als „Kanonenfutter“ und für die eigene PR. Unter anderem hat der Kommandeur Najew nach dem Tod einer ganzen Kompanie von Kiewer Terroristen in Gladosowo und Metallist die Entscheidung getroffen, die Einheiten aus diesen Ortschaften abzuziehen. Dasselbe geschah mit Tschigari, wo die Kämpfer im Mai einen ganzen Zug ihrer Kämpfer verloren und jetzt in die Tiefe der Ortschaft Jushnoje abgezogen sind, von wo aus sie den zuvor „befreiten“ Ort planieren. Für Najew und seine Dienerschaft bedeutet das Leben ihrer Soldaten nichts! Und die Territorien, die sie vernichten, sind für sie nur ein Übungsplatz. Aber am unangenehmsten ist es für die Kämpfer, die ihr Leben für die PR Najews verloren haben, dass jener dann als Dank den Befehl zur Aufgabe der ungünstigen Positionen gegeben hat.
Es muss angemerkt werden, dass die Folgen der sogenannten „Befreiung“ durch die ukrainischen Besatzer, das humanitäre Elend und die Gewalt gegen friedlicher Einwohner von Seiten der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte in den Ortschaften von internationalen Organisationen, der OSZE-Mission, des IKRK, der UNO, festgestellt wurden. Für diese Kriegsverbrechen werden die ukrainischen Terroristen noch zur Verantwortung gezogen werden.
Wir bemerken eine Inkompetenz einzelner Vertreter der OSZE-Mission im Zusammenhang mit deren haltlosen Erklärungen. Am 23. Juni 2018 wurde in einem operativen Bericht der Mission eine Information veröffentlicht, dass sich in Petrowskoje am Straßenrand eine unbekannte Sprengeinrichtung befand und daneben ein angeblich betrunkener Soldat. Bei einer sorgfältigen Ermittlung zu diesem Fall unter Durchführung medizinischer Expertisen wurde festgestellt, dass der Soldat nüchtern war, aber wegen des langen Dienstes erschöpft aussah. Außerdem hat der Soldat die Beobachter mit guten Absichten mit der Warnung angehalten, dass sich an der Straße eine unbekannte Sprengeinrichtung befand, um ihr Leben zu schützen, falls das Fahrzeug vom Asphalt abkommt.
Wie wir sehen, beschuldigten die Vertreter dieser Patrouille als Dank für ihre Rettung den Soldaten der Trunkenheit. Ich erinnere diese Beobachter daran, dass solche Behauptungen nur nach einer medizinischen Begutachtung abgegeben werden können, damit andere Zeugen von unrichtigem Fahrverhalten von Fahrzeugen der Mission in den Städten der DVR nicht dazu verführt werden, eine solche Fahrt als in betrunkenem Zustand durchgeführt zu bezeichnen. Im Zusammenhang damit, bitte ich darum, zur Erhöhung der Kompetenz einzelner Beobachter Übungen zur objektiven Formulierung ihrer Bewertungen abzuhalten.
Nachdem der Kommandeur der 30. Brigade das Vertrauen des Kommandos der Besatzungsoperation verloren hat sowie durch den Verlust einer Reihe von Positionen und das Scheitern grundlegender Aufträge, wurde dieser Verband außerplanmäßig aus der „OOS“-Zone abgezogen. Dabei hat der Kommandeur zur Wiederherstellung der demoralisierten Kämpfer vom Kommandeur des operativen Kommandos „Nord“ die Anweisung erhalten, nach dem Eintreffen der Einheiten des Verbandes aus der Zone der Besatzungsoperation im ständigen Dislozierungspunkt in erster Linie Arbeit mit Psychologen durchzuführen, um Kämpfer ausfindig zu machen, die sich durch Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung ausgezeichnet haben, von Psychologen beobachtet werden müssen und bei denen psychische Abweichungen zu beobachten sind, um sie zwangsweise in spezialisierte medizinische Einrichtungen einzuweisen.
Nach unseren Informationen sind in der Brigade bis jetzt mehr als 90 Soldaten mit verschiedenen psychischen Abweichungen entdeckt worden und zwangsweise zur Behandlung eingewiesen worden.
Die ukrainischen Kämpfer verwenden weiter in Verletzung der Minsker Vereinbarungen Drohnen zur Aufklärung und zur Leitung des Artilleriefeuers. Aber nicht jeder Flug der Terroristen endet erfolgreich. So gelang es im Gebiet von Mogila Tschornaja dank der professionellen Handlungen unserer Soldaten, eine Drohne des Feindes rechtzeitig abzufangen und in der Luft zu vernichten. Derzeit wird der Datenträger der abgeschossenen Drohne untersucht. Wie immer haben die ukrainischen Kämpfer nicht so weit gedacht, dass sie die alten Bilder gelöscht haben, jetzt dienen sie als Beweis für die Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte.

de.sputniknews.com: Vor Putin-Trump-Gipfel: Moskau baut Truppen in Syrien ab – USA verweigern FSA Hilfe.
Die Vorbereitung eines Treffens von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin beginnt offenbar mit gegenseitigen Zugeständnissen im Nahen Osten, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.
Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Samstag über einen massiven Abzug des Verbandes der Kampfflugzeuge und Hubschrauber vom Stützpunkt Hmeimim in Syrien, was der Westen so sehr wünschte. „Elf Flugzeuge und Hubschrauber kehrten zu den ständigen Stationierungsorten in Russland zurück“, hieß es im russischen Verteidigungsministerium. Das ist fast ein gemischtes Geschwader.
Die gebliebenen Kräfte der russischen Luftstreitkräfte in Syrien würden ausreichen, um den Kampf gegen Terroristen fortzusetzen. Die USA und ihre Verbündeten ändern in diesem Kampf offenbar bereits ihr Verhalten gegenüber Russland. Am Sonntag veröffentlichten einige große westliche Medien Informationen, dass die USA den Kräften der Freien Syrischen Armee die Hilfe verweigert haben, die bei Operationen an der Grenze zu Jordanien und Israel nahe der Golanhöhen gegen syrische Regierungstruppen vorgehen. Dabei hatte das US-Außenministerium vor zehn Tagen Damaskus und Moskau mit harten Maßnahmen gedroht, falls sie die zuvor angekündigte Offensive im Südwesten Syriens beginnen.
Seitdem haben die Flugzeuge der russischen Fliegerkräfte keine Kampfflüge zur südlichen Front absolviert. Erst gestern wurden nach Angaben arabischer Medien rund 20 massive Angriffe gegen Terroristen im Deeskalationsgebiet nahe den Golanhöhen und der Grenze Jordaniens ausgeführt, wo Assads Truppen Ende vergangener Woche eine Offensive begannen. Die Extremisten gerieten in Panik und meinten, dass Washington, Moskau und Tel-Aviv eine Absprache erreicht haben. „Es gibt eine russisch-israelische Vereinbarung über die Unterstützung der Offensive der Assad-Kräfte, die USA und Jordanien geben die Positionen gegen diese Militärkampagne auf, in den nächsten Tagen werden die neuen Vereinbarungen bekannt werden“, sagte der Vertreter der Extremisten in der Provinz Deraa, Ahmed Abaseid.
Nach der Bekanntgabe dieser Informationen wechselten einige Einheiten der Freien Syrischen Armee zur Seite der Regierungstruppen und sprachen von einem gemeinsamen Kampf gegen den Islamischen Staat und andere Terroristen im Südwesten Syriens. So verkündete Waschdi abu Sles, Anführer einer großen Gruppierung der Freien Syrischen Armee namens Tadschamua al-Wijat al-Umari, den baldigen Wechsel auf die Seite der syrischen Regierung. Dabei vermitteln Vertreter des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien.
Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Sonntag, dass die syrische Regierung dank Kontakten und Versöhnung mit der Freien Syrischen Armee in der südlichen Deeskalationszone bereits elf Ortschaften unter Kontrolle genommen hat.
„Die russische Seite hat vorgeschlagen, eine Möglichkeit zur Regelung und Versöhnung wie in anderen Gebieten zu schaffen“, sagte Assad. „Uns passt dieser Vorschlag.“
Dabei erwähnte Assad die laufenden Verhandlungen zwischen Russland, den USA und Israel zur Konfliktregelung im Süden des Landes. Inzwischen ist bekannt, dass der Iran und zahlreiche schiitische Gruppierungen, die die Assad-Regierung unterstützen, von den Kontakten zwischen Russland und den USA und anderen westlichen Ländern, besonders Israel, alarmiert sind. Wie Medien zuvor berichtet hatten, wurde nach dem Besuch einer militärischen Delegation aus Israel in Moskau eine Vereinbarung zwischen Russland und Israel über die Nichtteilnahme der schiitischen Einheiten, darunter Hisbollah-Einheiten, an der geplanten Offensive Assads gegen IS-Stellungen bei den Golanhöhen erreicht. Schiitische Einheiten weigerten sich bis zum letzten Moment, die Gebiete an der Grenze Syriens zu Israel zu verlassen. Doch anscheinend haben sie sich zurückgezogen, weil die USA und Israel andernfalls Moskau und Damaskus kaum eine Offensive an der südlichen Front „erlaubt“ hätten.
„Ich denke nicht, dass die Widersprüche zwischen Russland und den USA in Syrien und im Irak nach dem geplanten Treffen Trumps und Putins verschwinden werden“, meint der Militärexperte Alexander Owtschinnikow. „Die Amerikaner machten Zugeständnisse im Südwesten Syriens, weil das für sie vorteilhaft ist und weil dort mit Hilfe Russlands und im Interesse Israels Gebiete gesäubert wurden, die zuvor vom Iran kontrolliert worden waren“, so der Experte. Ein solcher Konsens mit den USA würde bezüglich anderer Gebiete, die jetzt von den USA besetzt sind, kaum erreichbar sein. „Trump ist weiterhin bereit, die Assad-Regierung zu vernichten und wird nie darauf eingehen, Moskau und Damaskus die an Kohlenwasserstoffen reichen Gebiete östlich des Euphrats kampflos zu übergeben“, so der Experte.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich verschärft, bleibt aber kontrollierbar.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Gebiete von Wesjologorowka, Losowoje, Logwinowo, Frunse und Sokolniki.
Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Antipanzergranatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden etwa 70 verschiedene Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert, davon 29 mit einem Kaliber von mehr als 100mm.
Der Beschuss erfolgte von den Positionen der 53. und 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus, die von den Kriegsverbrechern Grusewitsch und Tatus kommandiert werden.
Das ukrainische Kommando nutzt trotz des Verbots der Verwendung von Drohnen in der Kontaktzone diese zur Leitung des Artilleriefeuers und verletzt so zynisch die Minsker Vereinbarungen.
So wurde im Gebiet von Nishneje Losowoje der Flug einer Drohne vom Typ „Mara-2M“ aus dem Bestand einer Aufkärungskompanie der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte bemerkt. Nach unseren Informationen erfolgt die Aufklärung zur Leitung von provokativem Feuer auf Positionen der Volksmiliz der LVR.
Es muss angemerkt werden, dass die ukrainischen Truppen weiterhin eine Reihe von Maßnahmen durchführen, um von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen vor den OSZE-Beobachtern zu verbergen. Es wurden Flüge ukrainischer Drohnen im Gebiet von Solotoje und Popasnaja festgestellt. Diese Flüge werden durchgeführt, um die Tarnmaßnahmen der Positionen, der Waffen und der Militärtechniker der Einheiten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zu kontrollieren.
Wir rufen die OSZE-Mission auf, ihre Beobachtung zu aktivieren, um in diesem Gebiet verbotene Waffen der ukrainischen Streitkräfte festzustellen und um deren Abzug auf den vorgeschriebenen Abstand zu erreichen.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der Operation der Besatzungskräfte sinkt das moralisch-psychische Niveau des Personals weiter ab. Eine Bestätigung dafür ist ein weiterer Fall von Desertion von Soldaten der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Das Kommando dieser Brigade führt eine Ermittlung zum eigenmächtigen Verlassen des Truppenteils durch zwei Soldaten durch, die den Stationierungsort unter Mitnahme ihrer Waffen – zwei AK74-Maschinengewehren mit Munition und vier Granaten F-1 – verlassen haben. Derzeit ist ihr Aufenthaltsort nicht bekannt. Der militärische Rechtsordnungsdienst führt gemeinsam mit der Polizei Fahndungsmaßnahmen nach den Desesrteuren durch.
Im Zusammenhang mit den zunehmenden Fällen massenweiser Desertion von Soldaten sind in Mironowoskij am Stationierungsort der 72. Brigade Mitarbeiter des SBU eingetroffen, um Ermittlungen durchzuführen. Außerdem soll die Kommission die Umstände von zuvor entdeckten Fällen der Ausfuhr von Waffen aus der Zone der militärischen Operation durch ukrainische Soldaten aufklären. Es ist bekannt, dass zu Fällen des Verkaufs von Waffen und Munition aus den Raketenartilleriewaffenlagern bereits einige Strafverfahren gegen das Kommando und Offiziere der Brigade aufgenommen wurden.
Die Volksmiliz hält das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen ein. Unsere Handlungen sind auf eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass ausgerichtet.
Die Einheiten und Truppenteile erhöhen planmäßig das Niveau ihrer Professionalität und ihrer Fähigkeit zur Erfüllung von Aufgaben zur Vereidigung und Gewährleistung der Sicherheit der Einwohner der Republik.


de.sputniknews.com: Erfolgreich gegen IS: Syrische Armee säubert Grenzgebiet zum Irak.
Die syrischen Regierungstruppen haben nach eigenen Angaben ein größeres Wüstengebiet westlich der Stadt Al-Bukemal an der Grenze zum Irak von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ befreit.
„Die in der Provinz Deir ez-Zor stationierten Einheiten unserer Armee haben ein 1800 Quadratkilometer großes Gebiet freigekämpft und sind bis zur irakischen Grenze vorgerückt und am Punkt 400 westlich von Al-Bukemal angelangt, nachdem zahlreiche IS-Terroristen in der Wüste von Deir ez-Zor getötet worden waren“, heißt es in der Mitteilung.
Am vergangenen Mittwoch hatte die Führung der syrischen Armee verkündet, dass ein 2500 Quadratkilometer großes Wüstengebiet östlich von Palmyra und südlich von Hmeimim, befreit worden sei. Das Territorium erstreckt sich zwischen den Provinzen Homs und Deir ez-Zor.

Dnr-online.ru: Alle Ortschaften des Nowoasowskij-Bezirks der DVR die durch Artillerie- und Mörserbeschuss von Seiten der ukrainischen Truppen von der Stromversorgung abgeschnitten wurden, haben wieder Strom. Das Kohle- und Energieministerium der DVR teilt mit, dass Reparaturbrigaden des republikanischen Unternehmens „Regionale Energielieferungsgesellschaft“ die Reparaturarbeiten in den sieben südlichen Dörfern abgeschlossen haben.


de.sputniknews.com: Litauen: EU schafft Einsatzkräfte gegen Cyberbedrohungen.
Litauen hat im Rahmen der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (Pesco) die Schaffung von Schnellreaktionskräften gegen Cyberbedrohungen initiiert. Nach Angaben des litauischen Verteidigungsministers Raimundas Karoblis haben mehrere EU-Mitgliedsstaaten eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.
„Wir unterzeichnen eine Absichtserklärung über die Einrichtung einer europäischen schnellen Cyber-Reaktionskraft und eines Mechanismus für die gemeinsame Unterstützung“, erklärte Karoblis am Rande eines EU-Ministertreffens in Luxemburg.
„Sechs Länder unterzeichnen sie: Estland, Kroatien, Rumänien, Litauen, Spanien und Portugal.“
Laut Karoblis sind auch andere EU-Länder an dem Projekt beteiligt. Sie unterzeichnen die Erklärung jedoch „aus verfahrenstechnischen Gründen unter Berücksichtigung der Komplexität des Themas“ nicht. Dennoch bezeichnete Karoblis die Initiative von Vilnius als eines der Schlüsselprojekte innerhalb der Pesco.

Dan-news.info: Ein Sturz des Präsidenten der Ukraine Pjotr Poroschenko könnte erfolgen, weil radikale Gruppierungen außer Kontrolle geraten. Diese Auffassung vertrat der Vorsitzende des Komitees für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Volkssowjets der DVR Miroslaw Rudenke in einem Kommentar zu dem kürzlichen Angriff auf ein Roma-Lager in Lwow.
„Das Pogrom gegen das Roma-Lager in Lwow ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der Ukraine. Vor kurzem gab es ein ähnliches Ereignis in Kiew, aber damals gab es keine Toten. Das sind die Fälle, in denen die ‚Kettenhunde‘ der ukrainischen Oligarchen und der äußeren Kräfte außer Kontrolle geraten und Säuberungen unter den Bürgern durchführen, um ihre Kraft und Macht zu zeigen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er unterstrich, dass das die Neonazis deckende Regime für diese unausweichlich zur Zielscheibe werden wird. „Wenn die Verbreitung dieser Ideologie nicht gestoppt wird und wenn die Toleranz gegen solche Organisationen gefördert wird, werden sie früher oder später genügend Kräfte erlangen, um die jetzige Regierung zu ersticken“, fasste der Abgeordnete zusammen.
Die Vertreterin der Roma-Diaspora der DVR Luisa Shemtschushnaja verurteilte die Politik der gegenwärtigen Regierung in der Ukraine, die Ausschreitungen der Extremisten zulässt. „Es ist untragbar, wenn in solchen Situationen Kinder verletzt werden. All das geschieht in der Ukraine, weil dort überall der Faschismus erblüht. Wir halten die Hand am Puls, wir sind immer bereit zu Hilfe zu kommen“, sagte sie.
Wir fügen hinzu, dass am Abend des 23. Juni eine Gruppe unbekannter Personen ein Roma-Lager am Rand von Lwow überfallen hat. In Folge des Vorfalls starb ein Mensch und vier wurden verletzt, darunter ein Kind. Die Polizei nahm die Angreifer fest, die sich als junge Leute im Alter von 16-17 Jahren sowie deren 20-jähriger Anführer erwiesen.

de.sputniknews.com: USA verweigern Ex-Nato-Generalsekretär die Einreise.
Die USA haben dem ehemaligen Nato-Generalsekretär und Ex-Außenminister Spaniens, Javier Solana, die Einreise verweigert. Grund dafür sind Reisen des Politikers in den Iran, eines der Länder, die Donald Trump auf die schwarze Liste gesetzt hat. Das schreibt die spanische Zeitung „El Pais“ am Montag.
Wie die US-Botschaft erklärte, lehnt das Online-System für Reisegenehmigung für die Vereinigten Staaten (ESTA) eine Anfrage auf Einreise automatisch ab, wenn im Reisepass Vermerke über Besuche im Iran, Irak, Syrien, Sudan, Libyen, Somalia und Jemen enthalten seien.
Solana sollte in Washington mit einer Rede an der Brookings Institution auftreten. Nun muss Solana, der von 1995 bis 1999 den Posten des Nato-Generalsekretärs bekleidete, ein Visum beantragen.

Wpered.su: In Donezk fand ein Fußballspiel zur Erinnerung an die Fußballer des Jahres 1941 statt.
Am 24. Juni gingen die Spiele der 6. Runde der Donezker Minifußballmeisterschaft weiter. In der dritten Liga trafen die Mannschaft „Avantgarde“ des Sportklubs der Kommunistischen Partei der DVR und die Mannschaft des Minifußballklubs „Sturm“ aufeinander, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Vor Beginn des Spiels stellten sich die Spieler und die Schiedsrichter auf dem
Platz auf. An die Sportler und Zuschauer wandte sich der erste Sekretär des ZK der Kommunistischen Partei der DVR Boris Litwinow. In seiner Rede rief er die Mannschaften auf, das heutige Spiel den Fußballern und Zuschauern der „unterbrochenen Meisterschaft der UdSSR“ zu widmen.
Genau vor 77 Jahren, am 24. Juni 1941, fand in Stalino das letzte Spiel der Fußballmeisterschaft der UdSSR des Jahres 1941 statt. Damals trafen sich auf dem Spielfeld „Stachanowez“ aus Stalino und „Rotor“ aus Stalingrad. Es war der dritte Tag des Krieg
es. Fünf Mitglieder der Mannschaft „Stachanowez“ hatten bereits Einberufungen an die Front erhalten. Aber das Spiel fand statt. Im Stadion verfolgten an diesem Tag 10.000 Zuschauer das Spiel. Während des Spiels begann ein Überfall der deutschen Luftwaffe auf die Eisenbahnstation Jasinowataja und die umliegenden Gleise. Während des Überfalls der feindlichen Luftwaffe wurde die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die Schlacht am Himmel gefesselt. Dort wurde die feindliche Luftwaffe durch die sowjetische Luftabwehr niedergehalten. Aber auf dem Platz wurde das Spiel für keine Minute unterbrochen. Die Zuschauer verließen das Stadion nicht vor dem Ende des Spiels. In diesem Spiel gewann „Rotor“ mit 3 zu 2. Nach dem Spiel entschied die Führung der UdSSR, die Spiele der Meisterschaft der UdSSR des Jahres 1941 zu stoppen. Dieser Wettbewerb wurde auch nicht wieder aufgenommen. In der Fußballwelt erhielt er die Bezeichnung „unterbrochene Meisterschaft der UdSSR“. Ein Teil der Fußballer ging an die Front, um die sowjetische Heimat zu verteidigen, andere schmiedeten den Sieg in den Industriebetrieben des Landes. Im Jahr 1946 nahm die Mannschaft „Stachanowez“ die Spiele in der Meisterschaft der UdSSR wieder auf. Von den Spielern des Jahres 1941 kehrten drei Fußballer in die Mannschaft zurück.
In der Donezker Volksrepublik ist Fußball eine der populärsten und eine Massensportart. Und wenn sich im Land der Sport aktiv entwickelt, so heißt das, es gibt einen gesunden Geist des Vertrauens in den nächsten Tag, des Vertrauens in den Sieg. Im Donbass waren Sport und Arbeit immer nahe beieinander. Das vergangene Spiel wurde in gegenseitiger Übereinkunft der Sportler den Fußballern und Zuschauern des furchtbaren Jahres 1941 gewidmet. Ihre Liebe zum Fußball wird von Generation zu Generation der Einwohner des Donbass weitergegeben. Und auf den Fußballplätzen der Republik werden noch Fußballer von allen Kontinenten spielen, werden sich Fans freuen, wird Frieden sein!
„Avantgarde“ errang mit 12 zu 3 einen weiteren Sieg und festigte seinen ersten Platz in der Tabelle mit 18 Punkten. Das nächste Spiel der Mannschaft der KP der DVR wird am 8. Juli um 13:15 Uhr im Stadion „Kirowez“ gegen die Mannschaft des Minifußballklubs „Imperium“ stattfinden.


de.sputniknews.com: 1000 Züge China-Europa: Weißrussland, Kasachstan und Russland feiern Verkehrsrekord.
Weißrussland, Kasachstan und Russland haben einen neuen Verkehrsrekord aufgestellt – auf der Eisenbahnstrecke zwischen China und Europa, die durch das Territorium der drei Länder verläuft, ist vor kurzem der 1000. Zug des Jahres 2018 gefahren.
Die zwei Erdteile – Asien und Europa – werden von der Vereinigten Verkehrs- und Logistikgesellschaft, der Eurasischen Eisenbahn-Allianz, miteinander verbunden. Das ist ein Joint Venture der Unternehmen Russische Eisenbahnen, Weißrussische Eisenbahn und Kasachische Eisenbahnen. Trotz der Spannungen zwischen Russland und Litauen beteiligt sich auch die Litauische Eisenbahn seit September 2017 am Transit von chinesischen Waren.
Dass auf der Eisenbahn zwischen dem Reich der Mitte und der Alten Welt inzwischen 1000 Züge gefahren sind, „ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass der Umfang der Güterbeförderung von Jahr zu Jahr wächst, dass ihre Geografie immer breiter wird“, sagte der Präsident der Eurasischen Eisenbahn-Allianz, Alexej Grom. „2016 empfingen wir den 1000. Zug im Dezember in Dostyk und 2017 im August in Brest. In diesem Jahr wurde der 1000. Zug im Juni im Grenzterminal in Kaliningrad bedient. Wir sehen konkrete Ergebnisse unserer Kooperation und haben noch ambitioniertere Pläne für die Zukunft.“
Der „Jubiläums“-Zug aus 41 Containern verließ Kaliningrad in Richtung Polen mit Digitaltechnik als Ladung. Der Weg zwischen der kasachisch-chinesischen Grenze und der russisch-polnischen Grenze hatte weniger als sechs Tage in Anspruch genommen. In dieser Zeit passiert jeder Zug nur zwei Zölle – den kasachisch-chinesischen und den russisch-polnischen. Das ist einer der wichtigen Vorteile des einheitlichen Zollraums Russlands, Kasachstans und Weißrusslands.
„Unsere Züge fahren mehr als 5500 Kilometer innerhalb von sechs Tagen. Das ist eine ziemlich hohe Geschwindigkeit. Zum Vergleich: Auf dem Seeweg würden die Güter nach Europa erst in 45 bis 60 Tagen eintreffen“, sagte der Leiter des Kundendienstes der Firma, Alexej Proposchin.
Die Eisenbahnunternehmen der drei Länder beteiligen sich an der Arbeit der Eurasischen Eisenbahn-Allianz gleichberechtigt: Alle drei stellen ihre Lokomotiven zur Verfügung und bedienen die Züge.
Das Terminal in Kaliningrad ist eine neue Grenzkontrollstelle auf der „Seidenstraße“. An jeder Kontrollstelle können bis zu zehn Züge pro Tag kontrolliert werden. Bald werden chinesische Waren aus Russland nach Europa auch über die Ostsee befördert – vom Hafen Kaliningrad.
Die Zahl der Grenzübergänge in China wächst jedes Jahr weiter, und das bedeutet, dass auch der Handelsumsatz zwischen dem Reich der Mitte und der Alten Welt wächst – und damit auch die Einnahmen der Eurasischen Eisenbahn-Allianz. 2017 hatte sich der Umfang der Güterbeförderung beispielsweise nahezu verdoppelt.
Den gemeinsamen Verkehrsrekord hat der Leiter der Eisenbahn-Verwaltung des Gebiets Kaliningrad, Viktor Golomolsin, kommentiert: „Die Bedeutung der Eisenbahnen Russlands, Kasachstans, Litauens und Weißrusslands im Rahmen des Projekts ‚Europa-China‘ ist gleichermaßen groß. Abhängig von der Koordinierung des Zusammenwirkens der Eisenbahnen, werden die Technologie zur Aufbewahrung der Güter und die Geschwindigkeit des Eisenbahnverkehrs entwickelt. Der Weg (…) via Kaliningrad ist gefragt und lukrativ – sowohl aus der Sicht der Tarife als auch aus der Sicht der Beförderungszeit. Wie garantieren, dass ein Güterzug höchstens in zwölf Stunden das Gebiet Kaliningrad passieret und die Grenze zu Polen erreicht.“

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