Presseschau vom 24.06.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.

de.sputniknews.com: Erinnerung an den Überfall vor 77 Jahren und Nein zur Hetze gegen Russland
Tilo Gräser
Mit einer Kundgebung hat die Friedensbewegung am Freitag in der deutschen Hauptstadt an den 77. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion erinnert. Dabei haben Sänger und Redner an den Krieg und die damaligen Lügen über die „Gefahr aus dem Osten“ erinnert sowie vor den Folgen der heutigen Lügen gegen Russland gewarnt.
„Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ Diese Frage des Dichters Jewgenij Jewtuschenko ist in letzter Zeit immer wieder zu lesen und zu hören. So am Freitagabend an der „Neuen Wache“ Unter den Linden in Berlin. Die Sängerin Gina Pietsch stellte die Frage als Lied – auf einer Kundgebung der Friedenskoordination (Friko) Berlin. Mit dieser wurde an den 77. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 erinnert.
„Hetze gegen Russland – Nicht in unseren Namen!“ war das Motto der Kundgebung, zu der mit Anzeigen in Zeitungen aufgerufen worden war. Während Unter den Linden die Touristen vorbeiliefen, hatten sich nach Angaben der Veranstalter etwa 200 Teilnehmende eingefunden.
Sie trugen Transparente, die sich gegen Faschismus und Krieg wandten. Andere dankten Russland als Nachfolger der Sowjetunion für den Sieg über den Faschismus. Mit einem Banner forderte eine Gruppe auf, die Nato-Truppentransporte nach Osten zu stoppen. Plakate forderten ein Ende der Nato- und US-Manöver an der russischen Grenze.
„Schreckliche Parallelen“
Jutta Kausch von der Friko Berlin erklärte: „Wir sind heute hier am 22. Juni 2018: Vor 77 Jahren überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Damals begann alles mit Lügen und Stimmungsmache. Die Menschen wurden reif gemacht, die damalige Sowjetunion zu verteufeln. Die Sowjetunion wurde diskreditiert und mit Lügen überzogen. Wenn man heute betrachtet, was in unseren Medien ausgegossen wird, dann gibt es dort schreckliche Parallelen. Wir haben gedacht, wir können den 77. Jahrestag des Überfalls nicht einfach ad acta legen.“
Bruno Mahlow ist Sohn deutscher Antifaschisten, die 1931 in die Sowjetunion emigrierten. Er wurde in Moskau geboren, kam 1947 in die DDR, war für diese Diplomat und bei deren Untergang Leiter der internationalen Abteilung des Zentralkomitees (ZK) der SED. Sichtlich bewegt wandte er sich auf der Kundgebung gegen die Hetze gegen Russland und seine Völker sowie Kriegsvorbereitung auf deutschem Boden. „Hut ab vor den Brandenburgern, die sich gegen die Transporte von Waffen über deutsches Territorium an die Grenzen Russlands gewendet haben“, rief Mahlow aus. „Mögen diesem Beispiel viele nachfolgen!“
Aufruf an die Mütter
Er erinnerte sich daran, wie er als vierjähriges Kind 1941 den Überfall mitbekam und was er danach in der Sowjetunion erlebte. Viele Sowjetbürger hätten damals gedacht: „Das kann doch nicht sein, dass das Volk der Dichter und Denker, dass die starke deutsche Arbeiterbewegung das zulässt! Leider wurden aus dieser Hoffnung über vier Jahre Kriegsgeschehen. 27 Millionen tote Sowjetbürger, darunter der größte Teil Zivilbevölkerung.“
Mahlow berichtete von einem Erlebnis als Kind, als er mit seiner Familie bei der Evakuierung von Moskau ein Verwundeten-Lazarett sah.
„Auch wenn ich noch klein war, das Wort ‚Mama‘ war für mich ein Begriff. Ein sehr zu Herzen gehender. Und die Verwundeten hörte ich rufen, vor Schmerzen: ‚Mama!‘ Es drängt mich deshalb dazu, dass unsere deutschen Mütter eingedenk der Zeile ‚Nie soll eine Mutter mehr ihren Sohn beweinen!‘ ihre Stimme erheben gegen die Kriegsministerin und selbst Mutter vieler Kinder von der Leyen.“
Aufrüstung mit Lügen
Lühr Henken vom „Bundesausschuss Friedensratschlag“ hob auf der Kundgebung hervor: „Es ist kaum vorstellbar und öffentlich wenig bekannt, dass die USA bereits ein Vierteljahr nach den verheerenden Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki eine nukleare Aufrüstung begannen, die sich gegen die Sowjetunion richtete. ‚Atombombenziel Sowjetunion‘ hieß der Geheimplan von November 1945.“ Henken beschrieb mit Zahlen und Fakten, wie das siegreiche, aber vom Krieg geschundene Land ins Visier der US-Atomwaffen genommen wurde, mit bis zu 20.000 Zielen.
Diese Pläne der USA seien bis zum Ende der Sowjetunion nicht aufgegeben worden, erinnerte der Friedensaktivist. Das sei immer wieder mit dem „Schutz vor einem sowjetischen Angriff“ begründet worden. „Diese Behauptung war allerdings eine Erfindung“, stellte Henken klar und verwies auf entsprechende bestätigende Aussagen aus US-Dokumenten und von US-Politikern. Vier von ihnen hätten in den 1980er Jahren klargestellt, dass es in der Sowjetunion keine Neigung gab, „eine militärische Überlegenheit zu erreichen, um einen Angriffskrieg zu führen oder eine Weltrevolution auszulösen, noch habe es sowjetische Invasions- oder atomare Erstschlagspläne gegeben. Vielmehr habe die sowjetische Rüstung defensiven und abschreckenden Charakter gehabt.“
Deutsche Mitverantwortung
Henken erinnerte ebenso daran, wie die USA und die Nato dennoch weiter aufrüsteten und das mit immer neuen Lügen über „Lücken“ bei verschiedenen Waffensystemen und Rüstungsausgaben begründete. Die geschichtlichen Beispiele, die er nannte, klangen wie die heutigen Begründungen für die Aufrüstung gegen Russland. Von Anfang an habe die Bundesrepublik als Mitglied der Nato die volle Mitverantwortung dafür getragen.
Henken wollte zeigen, dass die Nato „vom ersten Tage ihres Bestehens an ein aggressives Bündnis ist, kein Verteidigungsbündnis, so wie es in den Mitgliedsländern ihr vorherrschendes Image ist“. Er fügte hinzu: „Auch heute gilt: Anknüpfend an die Zeit des Kalten Krieges wird den Russen eine Angriffsabsicht auf Nato-Gebiet unterstellt, gegen die wir uns zu verteidigen hätten. Das ist ein Standardargument, das kaum noch jemand hinterfragt.“
Aufruf zu Widerstand
Das sei eigenartig, „weil Fakten auf dem Tisch liegen, die diese Behauptung geradezu als absurd entlarven“, so der Friedensaktivist. Er verwies dabei auf die aktuellen Zahlen des militärischen Kräfteverhältnisses zwischen Nato und Russland zugunsten des westlichen Bündnisses. Henken warnte vor eine „immer gefährlicher werdenden Spirale der Aufrüstung und Eskalation“ sowie vor der Gefahr eines „Krieges aus Versehen“. „Wir sind aufgerufen, unseren Widerstand dagegen zu setzen!“
Die anwesende Polizei ließ es sich nicht nehmen,
einigen der Teilnehmenden an der Kundgebung das Tragen der mitgebrachten KPD-Fahnen zu untersagen. Das wurde damit begründet, es handele sich um eine verbotene Organisation. Kurze Zeit später wehten diese roten Fahnen aber wieder vor der „Neuen Wache“, neben russischen und solchen der Sowjetunion mit Hammer und Sichel.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 23. Juni 3:00 Uhr bis 24. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 8.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).s
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Sajzewo), Dokutschajewsk, Leninskoje, Nowolaspa, Sachanka.
Gestern wurde in Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Einwohnerin von Dokutschajewsk L. T. Bronskaja verletzt.
Nach vorläufigen Informationen wurden vier Wohnhäuser beschädigt:
– Schirokaja Balka, Plotinnaja-Straße 1l, Treffer auf einen Anbau;
– Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jasnaja-Straße 15 – Verglasung beschädigt;
– Sajzewo, Obrutschew-Straße 40;
– Sajzewo, Poletajew-Straße 161 – Wirtschaftsgebäude beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 171
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 54.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Syrien: FSA-Rebellen wechseln massenweise zu Assad – gleich zehn Orte ergeben sich.
Die Truppen der Freien Syrischen Armee (FSA), die elf Siedlungen im Süden Syriens kontrollierten, sind laut dem russischen Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien freiwillig zu den Regierungstruppen übergelaufen.
„In den letzten Tagen nach der Abwehr einer groß angelegten Offensive der Truppen von „Dschabhat an Nusra“ in der südlichen Zone der Deeskalation sind die Verbände der Freien Syrischen Armee (FSA), die die Siedlungen Habab, Khirbat el-Msap, Dscherfi, Asem, Sheikh Gharbi, Sheikh-Sharqi, El Shumari, Khirbat al-Zababir, Deir-Dame, Asch-Shchaich und Dzhadal kontrollierten, freiwillig zu den Regierungstruppen übergelaufen“, heißt es in der Erklärung.
Nach Angaben des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien sind diese Siedlungen am Ende des 23. Juni von den syrischen Behörden vollständig unter Kontrolle gebracht worden.
„Die dort agierenden FSA-Truppen haben sich den Einheiten der Regierungstruppen angeschlossen, um gemeinsame Operationen gegen die Terrorgruppierungen IS und „Dschabhat an Nusra“ durchzuführen“, so das russische Militär.
Das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien hat Arbeiten zur Lieferung von humanitärer Hilfe und Notversorgung der Zivilisten in den befreiten Gebieten im Süden Syriens organisiert.
Die FSA ist die größte Rebellengruppe, die seit Jahren für den Sturz von Präsident Baschar al-Assad kämpft. Sie hatte sich 2011 zu Beginn des Syrien-Krieges aus Deserteuren der regulären syrischen Truppen gebildet.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Streitkräfte der DVR über die Lage am 24. Juni 2018:
In den letzten 24 Stunden hat die Lage an der Kontaktlinie sich nicht wesentlich verändert und ist weiterhin durch unsere Truppen kontrollierbar.
In Richtung Gorlowka wurden Sajzewo und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks von den ukrainischen Kämpfern beschossen. Dabei hat der Gegner drei Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert sowie Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
Es ist wichtig anzumerken, dass Banden von Besatzern nicht nur Schläge auf das Territorium der DVR ausgeführt haben, sondern auch auf die Umgebung von Jushnoje sowie auf Gladosowo und Metallist, die von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert werden. Unsere Soldaten haben beobachtet, wie ukrainische Kämpfer Häuser beschossen haben, die von zivilen Einwohnern verlassen wurden, in denen derzeit wegen der gewaltsamen Besetzung der Ortschaft durch die Terroristen Najews, nicht sicher gelebt werden kann.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Terroristen Dokutschajewsk beschossen und dabei zwei Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Durch zielgerichtetes Feuer auf Dokutschajewsk von den Positionen der Terroristen der 93. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Klotschkow aus, erlitt eine zivile Einwohnerin, geb. 1942, eine Splitterverletzung, außerdem wurde das Haus in der Lenin-Straße 84 beschädigt.
In Richtung Mariupol haben die Besatzer die Gebiete von Sachanka, Nowolaspa und Leninskoje beschossen und zehn Artilleriegranaten des Kalibers 122mm sowie zehn Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert, außerdem wurden bei dem Beschuss Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden acht Fälle der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Unsere Aufklärung hat Informationen erhalten, dass Kämpfer des 503. Marineinfanteriebataillons der 36. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte heute provokativen Beschuss im Gebiet von Gnutowo zwischen 10:00 und 15:00 Uhr, im Zeitraum des Besuchs einer OSZE-Delegation unter Leitung des besonderen Vertreters des Vorsitzenden der OSZE M. Sajdik vorbereiten, um die Streitkräfte der DVR zu diskreditieren. Es muss angemerkt werden, dass gestern Nacht in diesem Gebiet Gruppen ukrainischer Terroristen aktiv waren, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen unter Deckung von Mörserfeuer zuerst unsere Positionen angriffen und dann nach einem Misserfolg einen Artillerieschlag auf Wohngebiete von Leninskoje verübten. Wir schließen nicht aus, dass die ukrainischen Terroristen sich darauf vorbereiten, inszenierte Zerstörungen oder Detonationen, angeblich in der Folge unseres erwidernden Feuers, zu demonstrieren, um die Führung der Mission von ihren Verbrechen abzulenken.
Unsere Aufklärung hat Informationen von ukrainischen Soldaten erhalten, dass der Anführer der Besatzer, der Heuchler Najew, sich zuvor an den Kommandeur der Bodentruppen der ukrainischen Streitkräfte mit der Bitte gewandt hat, beim Stab der Besatzungsspezialoperation „Gruppen zur Planung und Koordination von Feuerangriffen“ unter Hinzuziehung von Offizieren der Raketentruppen und der Artillerie der Bodentruppen der ukrainischen Streitkräfte zu bilden. Die Gruppen sind notwendig zur Koordination des Artilleriefeuers auf Wohngebiete von Ortschaften des Donbass. Es ist wichtig anzumerken, dass Wohlmeinende uns die Namen der Kandidaten mitteilten, gegen die nach der ersten Ausführung eines verbrecherischen Befehls Strafverfahren eingeleitet werden. Es muss angemerkt werden, dass die Existenz dieser Gruppe von einer unmittelbaren Koordinierung der Artillerieschläge auf friedliche Ortschaften durch Najew zeugen wird.
Und zum Abschluss, unsere Aufklärung hat Informationen erhalten, dass im Gebiet von Leninskoje drei Scharfschützenpaare der Terroristen aus dem Bestand von Aufklärungseinheiten der 24. mechanisierten Brigade eingetroffen sind, die an der Front im Verantwortungsbereich des 1. mechanisierten Bataillons der 24. Brigade verteilt werden. Nach unseren Informationen haben die Kämpfer den Auftrag, in den grenznahen Ortschaften auf dem Territorium der DVR Panik zu säen und außerdem für die Einwohner der vor kurzem besetzten Ortschaften Tschigari, Gladosowo und Metallist (Trawnewoje) unerträgliche Bedingungen zu schaffen.


de.sputniknews.com: Drittes Roma-Camp in Ukraine überfallen: Ein Toter, mehrere Verletzte.
Im ukrainischen Lwow haben Unbekannte ein Roma-Camp überfallen. Ein Mensch kam nach Angaben der ukrainischen Polizei ums Leben, vier weitere wurden verletzt.
Bei der Polizei ging die Meldung über den Angriff demnach am Samstagabend ein. Eine maskierte Gruppe von Unbekannten habe ein Roma-Lager in einem Waldstück am Stadtrand überfallen.
Die Beamten hätten sieben mutmaßliche Täter festgenommen. Nach Polizeiangaben waren diese mit Stichwaffen bewaffnet.
Das ist bereits der dritte Angriff gegen Sinti und Roma in der Ukraine seit einigen Monaten. Am 9. Mai hatten Unbekannte im Gebiet Lwow ein Roma-Lager in Brand gesetzt. Die Polizei hatte damals ein Strafverfahren wegen „Rowdytum“ eingeleitet.
Vor einem Monat hatte es im Gebiet Ternopil im Westen der Ukraine einen Überfall auf ein Roma-Camp in einem Wald gegeben. Sieben Erwachsene und mehr als 30 Kinder mussten nach Medienberichten in der Nacht die Flucht ergreifen.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination: Wie bereits mitgeteilt wurde, wurde Sachanka heute von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit Mörsern beschossen. Der Beschuss erfolgte aus Richtung Schirokino, es wurden 10 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
In der Folge des Beschusses wurde der Zivilist A. L. Konowalo, geb. 1968, verletzt. Diagnose: zahlreiche Splitterverletzungen im Gesicht und an den oberen Gließmaßen.


de.sputniknews.com: Assad zu angeblichen Investitionswünschen aus EU: „Wir brauchen den Westen nicht“.
Nach der Rückgewinnung der Kontrolle über weite Teile seines Landes bekommt der syrische Präsident Baschar al-Assad nach eigenen Angaben inoffizielle Investitionsanfragen von der europäischen Wirtschaft.
Rund 400 Milliarden US-Dollar wären nötig, um das kriegszerstörte Syrien wiederaufzubauen, sagte Assad in einem Interview für den russischen TV-Sender NTW. Das sei ein gewaltiges Investitionsvolumen.
„Viele europäische Unternehmen nehmen Kontakt zu uns auf, um eine Tür für ihre Investitionen in Syrien zu öffnen“, sagte Assad. Diese Kontakte kämen nicht öffentlich, so dennoch mit Unterstützung europäischer Regierungen zustande.
„Wenn Länder Europas von Wiederaufbauhilfen sprechen, denken sie nicht an Hilfe, sondern wie sie verdienen können“, so der syrische Präsident. „Sie brauchen den syrischen Markt… Aber wir werden sie einfach nicht Teil dieses Marktes werden lassen.“
Eine Beteiligung westlicher Staaten an der Wiederherstellung Syriens schloss Assad aus. „Wir brauchen den Westen nicht. Der Westen weiß nicht, was Ehrlichkeit ist. Denn sie geben nie, sondern sie nehmen nur“.

de.sputniknews.com: „Notfalls mit Gewalt“: Assad zur Beendigung der „Okkupation“ in Nordsyrien.
Syrien wird die Kontrolle über den Norden des Landes laut Präsident Baschar al-Assad dann mit Gewalt zurückholen, wenn die Terrorkämpfer sich nicht ergeben sollten. Assad äußerte sich dazu in einem Interview für den russischen TV-Sender NTW.
Ihm zufolge gibt es zwei Wege, die Okkupation des nördlichen Landesteils zu beenden – Versöhnung und Attacken gegen die Terroristen. Assad ergänzte, dass Damaskus für mehrere Bezirke des syrischen Nordens ein normales Leben sowie die Situation zurückgeholt habe, in dener die Menschen normal leben und die Machtinstitutionen normal durch Versöhnung funktionieren können.
„Der zweite Weg ist, die Terrorkämpfer anzugreifen, wenn sie sich nicht ergeben und zur Versöhnung nicht bereit sind. Wir werden sie bekämpfen und die Kontrolle mit Gewalt zurückerobern. Das ist natürlich nicht die beste Variante für uns, allerdings ist dies die einzige Weise, die Kontrolle über das Land zu gewinnen“, betonte Assad.
Assad zufolge rieten die USA der Türkei, sich in die Situation im Norden Syriens einzumischen, „um wieder Chaos zu schaffen“. „All diese Territorien befinden sich unter der Kontrolle der USA und keines Anderen“, unterstrich der syrische Präsident.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
In den letzten 24 Stunden hat sich die Lage an der Kontaktlinie stabilisiert. Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde nicht festgestellt.
Trotz einer gewissen Tendenz zur Stabilisierung der Lage an der Kontaktlinie verlegt das ukrainische Kommando weiter Waffen in die Zone der sogenannten Operation der Besatzungskräfte.
Nach uns vorliegenden Informationen ist in der Nacht vom 21. auf den 22. Juni an der Eisenbahnstation Rubeshnoje ein Zug mit 13 Panzern aus dem Bestand eines Panzerbataillons der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen. Nach der Entladung wurde die Technik auf Schleppern in Richtung Dmitrowka transportiert.
In der folgenden Nacht trafen an der genannten Eisenbahnstation 18 152mm-Haubitzen D20 ein. Nach der Entladung wurden die Geschützte in das Gebiet von Novyj Ajdar transportiert.
Die Verlegung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Truppen im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ geschieht im Zusammenhang mit der geplanten Ablösung der 80. Luftsturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte durch Einheiten der 59. Panzergrenadierbrigade.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass die verbotenen Waffen unter Deckung der Rotation in der Nähe der Kontaktlinie stationiert werden. Wir rufen die Vertreter der OSZE-Mission auf, die Beobachtung zu intensivieren, um verbotene Waffen der ukrainischen Streitkräfte festzuhalten und im Fall ihrer Entdeckung ihren Abzug auf die festgelegten Abstände zu erreichen.
Außerdem verwenden die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Verletzung der Minsker Vereinbarungen weiter Drohnen in der Nähe der Kontaktlinie.
Am 21. Juni wurden Flüge einer Drohne vom Typ RQ-11B „Raven“ im Gebiet von Tjoploje festgestellt. Vermutlich werden diese Maßnahmen von Soldaten der 59. Panzergrenadierbrigade durchgeführt, um sich mit dem Verantwortungsbereich der Brigade bekannt zu machen.
In der Zone der Operation der Besatzungskräfte wird eine Delegation des Außenministeriums Litauens eintreffen. Im Rahmen des Besuchs plant die Delegation den Besuch von Nishneje und ein Treffen mit dem Kommando des Bataillons „Ajdar“ der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte So versucht das Kommando der 53. Brigade sein verlorenes positives Ansehen in den Augen seiner Soldaten aufrechtzuerhalten. Außerdem plant das Kommando des Bataillons während des Treffens provokativen Beschuss auf Nishneje durchzuführen und kontrollierte Massenmedien heranzuziehen und dann die Einheiten der Volksmiliz der LVR zu beschuldigen.
Außerdem plant das Kommando der sogenannten Operation der Besatzungskräfte in der nächsten Zeit eine Reihe von provokativen Maßnahmen unter Einbeziehung kontrollierter Massenmedien, um Falschinformationen über angebliche Siege der ukrainischen Truppen bei der Einnahme von Ortschaften in der „Grauen Zone“ zu verbreiten.
So plant der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade A. Grusewitsch, im Zeitraum von 24. Juni bis 8. Juli im Gebiet von Shelobok die Durchführung einer Informationsaktion, die auf die Diskreditierung der Einheiten der Volksmiliz und der Führung der Republik gerichtet ist. In diesem Gebiet sind schon Filmteams der Informationsagenturen „1+1“, „ICTV“, 5. Kanal“ und „Ukraina“ eingetroffen.
Die o. g. Informationsaktion ist geplant, um die zuvor von Grusewitsch abgegebene falsche Erklärung über ein Vordringen der ukrainischen Einheiten im Gebiet von Shelobok zu bestätigen. Der Kommandeur der 53. Brigade befindet sich nach dieser Erklärung in einer ungünstigen Situation – jetzt glaubt ihm nicht nur das übergeordnete Kommando nicht, sondern auch das ihm unterstelle Personal. Offensichtlich ist Grusewitsch bereit, zum nächsten Betrug überzugehen, um seine Autorität zu steigern.
Ich merke an, dass die Einheiten der Volksmiliz der LVR nicht auf Provokationen reagieren, das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen einhalten. Wir sind auf eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ausgerichtet, aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, entschieden im Interesse der Verteidigung ihrer Bürger zu handeln.
Zu diesem Zwecke werden in den Einheiten und Truppenteilen der Volksmiliz der LVR komplexe Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt. In der nächsten Woche wird der Ausbildung von Artillerie- und Panzereinheiten sowie Spezial- und Aufklärungseinheiten besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Auf den Übungsplätzen der Volksmiliz werden Herangehensweisen und Methoden der Kampfführung unter Bedingungen unbekannter Örtlichkeiten bearbeitet.


de.sputniknews.com: „Kameraleute eingetroffen“: Idlib-Bewohner warnen vor Inszenierungen von Terroristen.
Einwohner der Provinz Idlib haben das russische Versöhnungszentrum in Syrien vor einer Provokation seitens der Terroristen gewarnt. Es sollen Videos gedreht worden sein, die später für Vorwürfe gegen Moskau und Damaskus genutzt werden sollen.
Einwohner sollen dem Zentrum per Telefon mitgeteilt haben, dass am vergangenen Freitag ein Kamerateam einer „nahöstlichen Nachrichtenagentur“ in der Provinz eingetroffen sei.
Die Kameraleute hätten gemeinsam mit Terroristen von,Dschabhat an-Nusra‘ (frühere al-Nusra-Front) inszenierte Evakuierungen von Zivilisten durch Kämpfer gefilmt. Außerdem sollen die Videos zeigen, wie Objekte der zivilen Infrastruktur durch die Terroristen „wiederhergestellt“ würden, die angeblich bei Angriffen der russischen und der syrischen Luftwaffe zerstört worden seien.
Als „Beweis“ sollen den Zuschauern Häuser gezeigt werden, die bei Zusammenstößen von Kämpfern mit anderen Terrorgruppierungen zerstört wurden. Diese Bilder sollen dann in arabischen und westlichen Medien veröffentlicht werden. Die Aufnahmen würden als Anlass für neue Vorwürfe gegen Russland dienen, so das Zentrum weiter.
Durch die erzielte mediale Aufmerksamkeit hoffen die Kämpfer laut dem russischen Versöhnungszentrum auf eine Finanzierung der bewaffneten Formationen in Syrien durch westliche Nichtregierungsorganisationen.

de.sputniknews.com: “Auferstandener” Journalist Babtschenko beschwert sich über Leben im Bunker.
Der russische Journalist Arkadi Babtschenko hat auf seiner Facebook-Seite mitgeteilt, dass sich sein Leben nach der Inszenierung seines Mordes durch die ukrainischen Geheimdienste stark verändert habe und mit zahlreichen Einschränkungen belastet sei.
„Ich darf jetzt nichts. Ich kann nicht auf die Straße gehen, kann mich nicht nach meinem Wunsch mit Menschen treffen, kann nicht irgendwo hinfahren und nicht das tun, was ich will. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht in einem Café mit Freunden zusammensitzen kann, kann ich nicht einmal einen Kaufladen besuchen. Man versorgt mich mit Essen. Jeder Ausflug in die Stadt ist eine Sonderoperation“, lamentiert Babtschenko.
Ihm zufolge wurde seine Familie aus Russland gebracht. Er und seine Angehörigen „leben jetzt in einem Bunker und halten sich vor bestellten Mördern versteckt“.
„Ich kann mir nicht vorstellen, was weiter kommt. Wo und wie ich weiter leben soll und wie mein Kind weiter leben und welche Schule es besuchen wird. (…) Es ist nichts vorbei“, so Babtschenko.
Ende Mai hatten ukrainische Medien und später auch die Behörden des Landes mitgeteilt, dass Arkadi Babtschenko im Treppenhaus vor seiner Wohnung erschossen worden sei. Der ukrainische Premier Wladimir Groisman beschuldigte Moskau des „Mordes“. Daraufhin sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, dass der Kreml diese Anschuldigung als „Gipfel des Zynismus“ und „russenfeindliche Drescherei“ einstufe.
Gleich am nächsten Tag erschien Babtschenko persönlich in einer Pressekonferenz des Geheimdienstes SBU. Wie der Chef der Behörde, Wassili Grizak, vor der Presse erklärte, sei die Information über den Mord des Journalisten Teil einer Sonderoperation gewesen, die darauf abgezielt gewesen sei, ein Attentat auf den Journalisten zu verhindern.
Die Inszenierung wurde sowohl in Russland als auch im Westen vielfach kritisiert. Der Generalsekretär der „Reporter ohne Grenzen“, Christophe Deloire, hat seine Empörung darüber geäußert, dass die ukrainischen Geheimdienste den Journalistenmord inszeniert hätten, um einen Informationskrieg zu führen.

de.sputniknews.com: Assad: C-Waffen-Vorwürfe nur Vorwand für westliche Einmischung.
Die syrischen Behörden haben laut dem Präsidenten des Landes, Baschar al-Assad, alle C-Waffen-Vorräte vollständig vernichtet, jedoch versucht der Westen, Märchen von ihrem Einsatz dann zu nutzen, wenn die von ihm kontrollierten Terrorkämpfer eine Niederlage erleiden. Dies geht aus einem Interview Assads mit dem russischen TV-Sender NTW hervor.
„Wir haben die chemischen Waffen vollständig vernichtet (…). Wir haben seit 2013 überhaupt keine mehr in Syrien“, sagte Assad gegenüber dem russischen NTW. …
Assad zufolge sind die „Märchen über die chemischen Waffen ein Teil der politischen Linie, die gegen die syrische Regierung gerichtet ist“.
„Zu diesen Märchen greift man dann, wenn ihre Truppen – die von ihnen kontrollierten Terroristen – in einigen Bezirken Syriens eine Niederlage erleiden“, sagte Assad, die Frage beantwortend, warum der Westen Damaskus den Einsatz von chemischen Waffen gegen die Bevölkerung vorwerfe.
„Diese Geschichte mit chemischen Waffen ist nur ein Vorwand für eine direkte militärische Einmischung und für Angriffe auf die syrische Armee. Das passierte bereits viele Male, und jedes Mal, wenn die von ihnen kontrollierten Terrorkämpfer eine Niederlage erleiden, bekommen wir Märchen über C-Waffen zu hören (…). Im Grunde genommen, jedes Mal, wenn wir siegen, verwenden sie, der Logik zuwider, dieses Lügenmärchen, aber dies ist ein Vorwand für die Unterstützung der Terroristen in Syrien“, betonte der syrische Präsident.

Abends:

de.sputniknews.com: Transnistrien lehnt Abzug russischer Friedenstruppen ab.
Nach der Forderung der UN-Generalversammlung an Russland, seine Friedenstruppen aus Transnistrien abzuziehen, hat das Außenministerium der nicht anerkannten Republik dazu Stellung genommen. Tiraspol sprach sich entschieden gegen den von Chisinau geforderten Abzug aus.
„Die russischen Soldaten in Transnistrien erfüllen ausschließlich Aufgaben zur Gewährleistung des nachhaltigen Friedens und der Sicherheit. Es gibt keine anderen Streitkräfte Russlands auf dem Territorium der Republik Transnistrien außer den russischen Friedenstruppen“, hieß es in einer Erklärung auf der Webseite der Behörde.
Es blieben keine Zweifel daran, dass die moldawische Seite sich von Ideen der Vergeltung leiten ließe und das erfolgreiche Friedensstifter-Format zerstören wolle, um die russischen Soldaten zu verdrängen. Ein Abzug der russischen Truppen sei nur nach einer endgültigen Regelung des Konflikts zwischen Transnistrien und Moldawien möglich.
Am 22. Juni hatte Moldawien der UN-Generalversammlung einen Resolutionsentwurf zur Abstimmung vorgelegt. In dem Dokument wurde Moskau aufgefordert, die Operative Gruppe russischer Truppen und Waffen aus Transnistrien abzuziehen. 64 Staaten stimmten dafür, 14 waren dagegen. Weitere 83 Staaten enthielten sich der Stimme.
Transnistrien ist der östlich des Dnjestrs gelegene Teil Moldawiens. Nach der Unabhängigkeit Moldawiens im Jahr 1991 erklärte auch das mehrheitlich von Russen und Ukrainern bewohnte Transnistrien seine Unabhängigkeit, da eine Eingliederung Moldawiens in Rumänien im Gespräch war. Der Streit mit der moldauischen Regierung mündete in einen militärischen Konflikt, der durch die Vermittlung Russlands beigelegt werden konnte. Heute ist Transnistrien (offiziell „Transnistrische Moldauische Republik“) de facto ein autonom agierender, international aber nicht anerkannter Staat innerhalb Moldawiens.
Die internationalen Friedenskräfte sichern seit 1992 den Waffenstillstand in Transnistrien, dessen Bevölkerung bei einem Referendum 2006 mehrheitlich für die Unabhängigkeit des Gebietes stimmte. Das Friedenskontingent besteht aus 385 russischen, 403 moldauischen und 411 transnistrischen Soldaten sowie zehn Militärbeobachtern aus der Ukraine.

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