Presseschau vom 29.04.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

de.sputniknews.com: Russland verbietet „feindlich gesinnten“ Politikern aus EU die Einreise
Als Antwort auf die Handlungen von Vilnius hat Moskau nach Angaben des russischen Außenministeriums einer gewissen Personengruppe aus dem EU-Land Litauen verboten, nach Russland einzureisen.
„Wie Sie wissen, ist es nicht in den Regeln Russlands, Partnern im Zusammenhang mit ihren provokativen Aktionen schuldig zu bleiben“, heißt es in einer Erklärung des Außenministeriums.
Die Maßnahmen seien als Reaktion auf das dem amerikanischen „Magnitsky Act“ ähnlichen Gesetz in Litauen ergriffen worden. Auf der Moskauer „schwarzen Liste“ stünden nun litauische Politiker, Abgeordnete und Politikwissenschaftler, die eine offen antirussische Position vertreten. Die Liste könne um weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens erweitert werden, die eine offene Russophobie an den Tag legen, so das Außenministerium.
Im November 2017 hatte das litauische Parlament den „Magnitsky Act“ verabschiedet. Das Dokument sieht ein Einreiseverbot für Ausländer als Sanktion bei Korruption, Geldwäsche oder Menschenrechtsverletzungen vor. 49 Russen, darunter auch der Präsident der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, sollen auf der Sanktionsliste stehen.
Der „Magnitsky Act“ wurde von den USA Ende 2012 mit dem Ziel angenommen, russische Amtsträger zu bestrafen, die aus Sicht der US-Behörden den Tod des Wirtschaftsprüfers des Fonds Hermitage Capital, Sergej Magnitski, in einem Moskauer Gefängnis und damit die Verletzung der Menschenrechte verschuldet haben sollen. Die Liste mit den Namen dieser Amtsträger wird auch als „Magnitski-Liste“ bezeichnet.

de.sputniknews.com: „Alle sind hochkant auszusiedeln“ – Tragödie der Wolgadeutschen
Anlässlich der Gründung der Autonomen Republik der Wolgadeutschen vor fast 100 Jahren wurde in Moskau eine Fotoausstellung unter dem Titel „Unvollendete Fotochronik“ eröffnet. Sie enthält nicht nur Aufnahmen aus russischen Archiven, die den Besuchern erstmals präsentiert werden, sondern auch Zeugnisse des heutigen Lebens der Russlanddeutschen.
Am interessantesten sind diejenigen Bilder, die von den Höhen und Tiefen der deutschen Autonomie an der Wolga handeln: von der Hungersnot der frühen 20er Jahre, den unabdingbaren Kennzeichen des deutschen Alltags und des Wehrdienstes der Deutschen in der Roten Armee, betitelt „,Verdächtige‘ Helden des großen Krieges“.
Deutsche begannen sich in dieser Gegend noch unter Katharina der Großen niederzulassen, als diese sich vorgenommen hatte, die Steppen und schwach bevölkerten Randgebiete des Russischen Kaiserreichs nutzbar zu machen. Dahin zogen Menschen aus deutschen Fürstentümern, die vom Krieg verwüstet waren. Dabei wurden ihnen in Russland von der Zarin zahlreiche Privilegien und Vergünstigungen gewährt.
Nach der Revolution wurde 1918 in der Wolgaregion, wo damals rund 500.000 Deutsche kompakt angesiedelt waren, ihre nationale autonome Republik gebildet. Aber nach dem Überfall von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion unterzeichnete Stalin am 28. August 1941 den Erlass, der den Wolgadeutschen Hochverrat vorwarf und ihre Abschiebung nach Sibirien und Kasachstan anordnete, während ihre Republik aufgehoben wurde.
In der Ausstellung wird Stalins Autogramm demonstriert. Mit rotem Stift hat er geschrieben: „Dem Genossen Beria. Alle sind hochkant auszusiedeln!“ Dies gab dem beim Event anwesenden Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Bernd Fabritius den Grund zu sagen: „Die Wolgadeutschen mussten mit ihrem Schicksal und dem Verlust ihrer autonomen Republik für die Aggression des Dritten Reiches bezahlen, das viele von ihnen nie betreten oder vorher nur gesehen hatten. Die Auflösung der Wolgarepublik, und vor allem die Deportationen haben den Deutschen von Russland einen Schaden zugefügt, dessen Folgen bis heute zu spüren sind.“
Es spreche viel auch für die These, so der Politiker weiter, „dass sich die Aussiedlung der Deutschen in ihre historische Heimat Deutschland während und vor allem nach dem Kalten Krieg in einem deutlich geringeren Ausmaß vollzogen hätte, wenn die Pläne zur Wiederherstellung der Wolgarepublik verwirklicht worden wären.
„Die Ausstellung endet mit einem roten Punkt“, hob die Vize-Vorsitzende des Internationalen Verbands der deutschen Kultur Olga Martens hervor. „Der rote Punkt stellt die tragische Geschichte dar, die jede Familie erlebte, die zur deutschen Minderheit gehört, auch meine Familie. Deswegen ist das ein Datum, das niemals vergessen werden darf.“
Bernd Fabritius hat die Anwesenden dazu ermutigt, „den konstruktiven Dialog zwischen unseren Staaten fortzusetzen und alle Fragen, die sich aus der historischen Verantwortung beider Länder in Bezug auf die Russlanddeutschen ergeben, offen und in einem von gegenseitigem Respekt und Freundschaft getragenen Geist, kontrovers und mit dem Ziel einer Verständigung zu diskutieren.“
Der Politiker unterstrich, „dass man deutsche Minderheiten gerade in Krisenzeiten nie wieder instrumentalisieren darf, sodass sie dafür mit ihrem Schicksal bezahlen müssen. Gerade im Gegenteil, müssen sie als Brückenbauer und Vermittler zwischen unseren Ländern und Kulturen fungieren.“
Die Zahl der Wolgadeutschen beträgt gegenwärtig etwa 400.000 Menschen. Es funktionieren katholische und lutherische Gemeinden und deutsche Kulturzentren. Deutsche Zeitungen und Magazine werden herausgegeben.

de.sputniknews.com: Botschafter: USA, Großbritannien und Frankreich führen Krieg gegen OPCW
Die USA, Großbritannien und Frankreich führen einen regelrechten Krieg gegen die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW). Dies sagte der russische OPCW-Botschafter Alexander Schulgin am Samstag in Den Haag.
Mit ihrem Schlag gegen Syrien Mitte April haben die drei Länder demonstriert, dass „sie nichts von der OPCW halten und gegenüber der Leitung des technischen Sekretariates vertreten durch den OPCW-Generaldirektor Ahmet Üzümcü völlige Respektlosigkeit zeigen“, so Schulgin.
„Angesichts dessen wird offensichtlich, dass ein Krieg gegen die OPCW, und zwar nicht ein propagandistischer, sondern ein realer, nicht von Russland, sondern von den USA, Frankreich und Großbritannien geführt wird“, betonte der OPCW-Botschafter.
In der Nacht zum 14. April hatten die USA, Großbritannien und Frankreich als Vergeltung für die angebliche Chemieattacke im syrischen Duma mehr als 100 Raketen auf Regierungsobjekte in Syrien, die ihrer Ansicht nach mit der Produktion von Kampfstoffen zu tun haben, abgefeuert. Die syrischen Behörden erklärten mehrmals, dass das gesamte Arsenal an chemischen Waffen Syriens unter Kontrolle der OPCW außer Landes gebracht und entsorgt worden war.

de.sputniknews.com: Bloomberg-Journalist fordert: Russland wie Land „zweiter Klasse“ behandeln!
Russland ist nach Erachten des Bloomberg-Kolumnisten als ein Land der zweiten Sorte zu betrachten und muss aus dem Kommissionen und Räten internationaler Organisationen ausgeschlossen werden, die sich mit internationalem Recht befassen.
In seinem Artikel meint er, Russland nage „wie eine Termite“ und diskreditiere große und kleine internationale Organisationen. „Das kann man im UN-Sicherheitsrat beobachten, wo das russische Veto den syrischen Diktator vor der Verantwortung für den Einsatz von Chemiewaffen geschützt hat. Das kann man bei Interpol sehen, wo Russland versucht, Oppositionäre festzunehmen“, schreibt Lake.
Als Beispiel führt der Autor die Arbeit der UN-Kommission zur Bekämpfung der Gesetzlosigkeit in Guatemala an, welche einem einheimischen Gericht empfohlen hatte, den Fall der drei Mitglieder der Familie Bitkov zu verhandeln, die im Jahr 2015 in diesem Land wegen gefälschter Dokumente gefasst worden waren.
In Russland ist der frühere Besitzer des Nordwestlichen Holzindustrie-Unternehmens Igor Bitkov in Abwesenheit wegen mutwilligen Bankrotts des Neman Zellulose- und Papierkombinats angeklagt. Die Bitkovs sind in Guatemala zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.
Lake meint in den Handlungen der Kommission eine Offenbarung der „Vendetta der russischen Oligarchen“ zu sehen, die seitens der Weltgemeinschaft ohne eine Antwort bleibe.
Der Bloomberg-Kolumnist ist der Ansicht, dass der Westen Russland aus den Kommissionen, Arbeitsgruppen und Komitees, die mit der Gewährleistung des internationalen Rechts verbunden seien, „verjagen“ müsse.
„Wo das nicht gelingen will, muss man den Einfluss Russlands und seine Teilnahme an Organisationen wie der Kommission zur Bekämpfung der Gesetzlosigkeit in Guatemala viel aufmerksamer verfolgen als hinsichtlich anderer Länder“, schließt der Autor.
Zuvor hatte der UN-Generalsekretär Antonio Guterres strukturelle Probleme im Weltsicherheitsrat zugegeben und erklärt, der Kalte Krieg sei zurück. Seines Erachtens würden manche Länder ihr Vetorecht missbrauchen. Guterres betonte, dass eine volle Reform ohne die Einbringung von Veränderungen in die Arbeit des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen unmöglich sei. Er gab auch die Unfähigkeit der Uno zu, eine Regelung des Syrien-Konflikts zu erwirken.
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte in diesem Zusammenhang, dass Moskau keinerlei Alternativen für den UN-Sicherheitsrat sehe.
Der Chef des Staatsduma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten, Leonid Sluzki, hob seinerseits hervor, die USA würden versuchen, eine Reform der Uno „durchzubringen“, um die dominierende Rolle dieser Organisation herabzustufen. Russland trete jedoch entschieden dagegen ein, stellte er fest.

Vormittags:

dnr-news.com: Wjatrowitsch erklärte, dass die SS-Division „Galizien“ besser als die Rote Armee war
Die SSDivision „Galizien“, die in den Kriegsjahren an der Seite des faschistischen Deutschlands kämpfte, hat sich vorteilhaft von der Roten Armee unterschieden. Dies verkündete der Leiter des ukrainischen Instituts für Nationales Gedenken Wladimir Wjatrowitsch.
„Die in die Division ‚Galizien‘ Eingezogenen trainierten ein Jahr lang, bevoer man sie in den Kampf schickte, doch die neuen Rekruten der Roten Armee wurden oft sofort zu Kanonenfutter. Doch das geschah nicht aus Liebe der Deutschen zu den Ukrainern – sie sind lediglich rationell mit den menschlichen Ressourcen umgegangen, die geringer waren als bei den Russen“, schrieb Wjatrowitsch auf seiner Facebook-Seite.
Zugleich äußerte Wjatrowitsch als Kommentar zur Festveranstaltung in Lwow anlässlich des Jahrestages der Gründung der Division „Galizien“, dass man ein solches Ereignis in der Ukraine nicht feiern sollte.
„In der deutschen wie in der sowjetischen Armee wurden während des II. Weltkrieges Ukrainer auf gleiche Weise behandelt – als Kanonenfutter“, glaubt er.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Rechtspolitiker nennt Bedingung für militärischen Angriff auf Russland
Dmytro Kortschynskyj (54), Chef der ukrainischen Nationalistenbewegung Bratstwo * (dt. Brüderschaft), hält es für möglich, dass die Ukraine Russland militärisch angreifen könnte.
Kiew warte jetzt ab, bis in Russland eine Krise ausbreche, sagte der rechtsextreme Politiker am Freitag in einer Sendung des ukrainischen Fernsehsenders Ukrlife.tv.
„Im Fall einer Krise in Moskau werden eine solche Offensive und ein großer Krieg mit Russland möglich werden.“
Kortschynskyj zufolge sollte die Ukraine eine solche Krise ausnutzen, um möglichst viele russische Gebiete zu erobern – „alles, was wir wollen und wozu wir fähig sein werden“.
* Bratstwo ist in Russland als extremistisch eingestuft und verboten.

Dnr-news.com: In Lwow wurde zu Ehren des 75. Jahrestages der SS-Division „Galizien“ eine Demonstration veranstaltet
In Lwow wurde das 75-jährige Jubiläum der Gründung der SS-Division „Galizien“ mit einem Marsch begangen. Darüber berichten ukrainische Medien.
Nach Angaben eines der Organisatoren des Marsches Swjatoslaw Sirogo nahmen an dem Marsch Vertreter der Freiwilligenbataillone „Asow“, DUK „Rechter Sektor“, Bataillon „OUN“, Bataillon „Krapatskaja Setsch“, „Aidar“ sowie einer Reihe von gesellschaftlichen Organisationen teil. Er fügte hinzu, dass er diesen Tag für „einen der Tage des ukrainischen Freiwilligen und Tag des Gedenkens an die galizische, ukrainische, ritterliche Militärtradition“ hält.

de.sputniknews.com: „Kein Potenzial für Widerstand“: Russischer Politiker kommentiert US-Ultimatum an EU
Die USA haben ein Ultimatum an die EU gestellt, gemäß dem die europäischen Länder Quoten für den Export von Metallen in die USA akzeptieren sollten, wie die Agentur Bloomberg meldet. Dies kommentierte der russische Politiker Alexej Puschkow.
„Die USA beabsichtigen, ihre Bedingungen für den Handel in Europa zu diktieren. Europa wird sich empören, die Bedingungen wird es aber akzeptieren“, twitterte der Chef der Kommission für Informationspolitik im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus) Alexej Puschkow.
„Es hat kein Potenzial für einen Widerstand gegen USA.“
Am Freitag hatte der US-Handelsminister Wilbur Ross erklärt, dass die Verbündeten die Quoten, „falls keine Tarife“, akzeptieren sollten. Diese Entscheidung sollen ihm zufolge Europa, Kanada und andere Verbündeten bis zum 1. Mai treffen. Sonst werden demnach harte Einführzölle eingeführt.
„Der Handelskrieg ist ein Spiel mit Verlusten für jeden“, zitiert „Bloomberg“ den belgischen Finanzminister Johan Van Overtveldt.
Nun sollten die EU-Kollegen ruhig bleiben und eine Lösung finden, die es ermögliche, die Verluste für alle zu vermeiden.
Darüber hinaus soll Ross im jüngsten Telefonat mit der EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström verlangt haben, dass die EU die Ausfuhr von Stahl und Aluminium in die USA freiwillig einseitig auf 90 Prozent des durchschnittlichen Niveaus von 2016/2017 begrenze.
Anfang März hatte US-Präsident Donald Trump ein Dekret unterzeichnet, das die Einführung von weltweiten Einfuhrzöllen auf Stahl und Aluminium vorsieht. Die Einfuhrzölle werden für Stahl 25 Prozent und zehn Prozent für Aluminium betragen. Die Regel gilt für alle Länder außer Kanada und Mexiko als Unterzeichner des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA). Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass auch diese Länder künftig von den Restriktionen betroffen werden.
Verschiedene internationale Wirtschaftsexperten äußerten daraufhin ihren Unmut darüber, dass diese Schritte zu einem „Handels-Weltkrieg“ führen könnten, falls beispielsweise China und die EU mit Gegenzöllen reagieren.

Dnr-news.com: Poroschenko: Vor 100 Jahren stürzte die ukrainische Armee das bolschewistische Regime auf der Krim
Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko ist sich sicher, dass am 29. April 1918 „die ukrainische Armee das bolschewistische Reime auf der Krim stürzte“. Dies erklärte er auf seiner Facebook-Seite.
„Am 29. April 1918 wurde über der überwiegenden Mehrheit der Schiffe der Schwarzmeer-Flotte in Sewastopol die blau-gelbe Flagge gehisst. Die Proklamation der Schaffung der Seestreitkräfte der Ukraine hat endgültig den Sieg der ukrainischen Bewegung in der Schwarzmeer-Flotte befestigt und die Handlungen der ukrainischen Armee führten zum Sturz des bolschewistischen Regimes auf der Krim“, schrieb Poroschenko.

Ukrinform.ua: Mike Pompeo: Ukraine muss noch viel auf dem Weg zur Nato tun
Die USA erwarten von der Ukraine weitere Bemühungen auf dem Weg zur Nato-Mitgliedschaft.
Das betonte der US-Außenminister Mike Pompeo nach dem Außenministertreffen der Nato am Freitag in Brüssel, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Pompeo antwortete auf die Frage nach einem Aktionsplan zur Nato-Mitgliedschaft für die Ukraine, die Minister hätten über die Ukraine gesprochen, über ihr Potential als Partner der Nato. Man müsse noch viel tun auf dem Weg zu diesem Ziel, sagte er.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde die Gebiete von Kalinwowo, Donezkij, Shelobok, Nishneje Losowoje und Wesjologorowka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: In 48 Sekunden: Fjodor Jemeljanenko erzielt Knock-out-Sieg über Amerikaner Frank Mir
Der berühmte russische Schwergewichts-Kampfsportler Fjodor Jemeljanenko hat in der Nacht auf Sonntag einen Kampf im Bellator-Turnier in Rosemont nordwestlich von Chicago gewonnen. Er brauchte nur 48 Sekunden, um seinen Rivalen, den Amerikaner Frank Mir, in der ersten Runde ins Knock-out zu schicken.
Im Halbfinale des Bellator-Turniers soll Jemeljanenko auf den 41-jährigen Amerikaner Chael Sonnen stoßen.
Wie die Zeitung „The Telegraph“ schrieb, hatten Vertreter der US-Bundespolizei FBI Jemeljanenko drei Tage vor Beginn seines Kampfes mit Mir in einem Hotel in Chicago verhört.
Obwohl das Motiv hierfür unbekannt ist, vermutet das Blatt, dass es aus Sicherheitsgründen geschehen sei.
Zudem soll ein Unternehmen von US-Präsident Donald Trump nach Angaben des Blattes früher ein Mitinhaber der Affliction Entertainment gewesen sein, die mit Jemeljanenko zusammengearbeitet haben soll. Der Chief Operating Officer jener Organisation war Trumps Rechtsanwalt Michael Cohen, der in den USA im Fokus der Justiz steht.
Der 41-jährige Jemeljanenko ist vierfacher Weltmeister im Kampfsport nach der Version der japanischen Organisation „Pride“, sowie vierfacher Sambo-Weltmeister. Jemeljanenko hat derzeit 37 Siege aufzuweisen.
Nach der Wiederaufnahme seiner Karriere nach einer dreijährigen Pause im Jahr 2015 hat er den dritten Sieg in vier Kämpfen errungen.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 28. April 3:00 bis 29. April 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und im Verhandlungsprozess teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 12.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).

In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Isotow-Bergwerks, Oserjanowka, Dolomitnoje), Jasinowataja (Mineralnoje), Alexandrowka (Trudowskije), Dokutschajewsk, Telmanowo (Petrowskoje), Besymennoje (Leninskoje).
Gestern wurden in der Folge eines Mörserbeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zwei friedliche Einwohner tödlich verletzt: A.P. Plochich, geb. 1951, G.P. Bassow; verletzt wurde L.Ja. Licholet, geb. 1955. Außerdem wurden in der Folge von Beschüssen mit Granatwerfern, Scharfschützenwaffen und Schusswaffen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte N.L. Pilipenko, geb. 1942, und W.W. Borbrik, geb. 1972 verletzt.
Außerdem wurden in der Folge von Feuer von Seiten der ukrainischen Truppen Wohnhäuser in Dokutschajewsk beschädigt:
– Lenin-Straße 20 (Verglasung, Dach, Tor);
– Lenin-Straße 37A (Verglasung, Dach und ein Fahrzeug vom Typ WAS 2107);

– Lenin-Straße 35A (Verglasung, Dach, Fassade);
– Swoboda-Straße 1A (Verglasung, Dach);
– Swoboda-Straße 1B (Verglasung, Dach, Fassade);
– Swoboda-Straße 2A (Verglasung, Tor);
– Swoboda-Straße 7 (Verglasung, Dach, Fassade);
– Swoboda-Straße 9 (Zaun, Verglasung);
– Swoboda-Straße 2 (Verglasung, Dach);
– Swoboda-Straße 14/1 (Verglasung, ein Nebengebäude und die Sommerküche sind zerstört);

– Swoboda-Straße 14/2 (Verglasung);
– Swoboda-Straße 14A (Verglasung);

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 354.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 758.

Nachmittags:

rusvesna.su: Die Partisanen schlafen nicht: In Kramatorsk wurde eine Leninbüste aufgestellt
Zum Jahrestag des Geburtstages des Führers des Weltproletariats und zum 86. Jubiläum des Stalinskij-Oblast wurde in Kramatorsk eine brillante Aktion des lokalen antifaschistischen Untergrunds durchgeführt, deren Aufnahmen unserer Redaktion zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden.
Im Gebiet der Belenowsky-Berge (etwas außerhalb der Stadt) wurde Iljitschs Büste aufgestellt, so als ob dieser die ehemalige Ukrainische SSR in Augenschein nimmt, die heute in den Bürgerkrieg verstrickt ist.
Offensichtlich nahmen die Partisanen am Ende ihrer Aktion die Büste wieder mit, damit sie nicht in die Hände der Besatzungsmacht falle und zerstört werde, wie das mit allen Lenindenkmälern in der Stadt geschah.
Das Video, das als Bericht über die Aktion gedreht wurde, hat in den Sozialen Netzwerken bereits stürmische Diskussionen ausgelöst….
Wir erinnern daran, dass im letzten Jahr in Kramatorsk an einem Schulgebäude die Flagge der DVR zum Tag der Republik am 11. Mai gehisst wurde und an einem der Hochhäuser – die rote Fahne.

Dan-news.info: „Gestern Abend wurde in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein friedlicher Einwohner von Trudowskije am westlichen Rand von Donezk verletzt. Die Information über den Verletzten traf gegen 22:00 ein. Die genaue Zeit des Geschehens ist nicht bekannt“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
Der Verletzte ist im städtischen Krankenhaus Nr. 14.

de.sputniknews.com: „Mein Freund Putin“: Juncker fordert „Gespräch auf Augenhöhe“ mit Russland
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat in einem neuen Interview die aktuelle Rhetorik des Kalten Krieges kritisiert: Europa muss laut ihm lernen, Russland auf Augenhöhe zu begegnen. Er warnte davor, das Land zu unterschätzen.
„Mein Freund Wladimir Putin – wir sind schon seit Jahren Freunde, obwohl man heute nicht sagen darf, dass man mit Putin befreundet ist – war seinerzeit sehr unangenehm von einem Satz des Präsidenten Obama betroffen, als dieser sagte, Russland sei bloß eine Regionalmacht“, sagte Juncker in einem Interview für die niederländische Tageszeitung „Trouw“.
Wenn Russland etwas nicht sei, dann eine Regionalmacht, betonte Juncker. „Wir müssen es lernen, mit Russen auf Augenhöhe zu sprechen.“
Europa müsse den Kontakt mit Russland wiederaufnehmen. „Russland ist ein wichtiger Akteur. Es gibt keine Sicherheitsagenda für Europa ohne Russland. Mir gefällt die aktuelle Rhetorik des Kalten Krieges nicht“, so Juncker weiter.
Der Kommissionspräsident rief die Europäer zu Bescheidenheit auf: „Wir Europäer denken manchmal, dass wir die Herren der Welt sind. Wir vergessen, dass wir ein kleiner und schwacher Teil des Universums sind.“ Europa verliere allmählich die wirtschaftliche Stärke: „Wir kommen langsam aber sicher vom BIP von 25 Prozent auf 18 bis 16 Prozent herunter.“
Auch demographisch gesehen gehe es Europa nicht so gut. „Wir existieren kulturell, aber wir sind nicht dominant.“ Daher lade er alle immer ein, bescheidener zu sein. „Wir müssen tatsächlich auf den Rest der Welt hören.“

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die Lage an der Kontaktlinie
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte
in Richtung Donezk die Gebiete von vier Ortschaften beschossen. Die ukrainischen Terroristen haben 82 Mörsergeschosse abgeschossen, davon 70 des Kalibers 120mm. Auch haben sie mit Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In der Folge eines Beschusses von Seiten der Banden der ukrainischen Streitkräfte auf
Dokutschajewsk starben zwei Bürger der Republik und drei wurden verletzt. Außerdem wurden 12 Wohnhäuser und zivile Technik, drei Traktoren und sechs Autos, unterschiedlich schwer beschädigt.
In Richtung Mariupol hat der Feind die Gebiete von drei Ortschaften beschossen und 14 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen sowie verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
In Richtung Gorlowka hat der Feind die Gebiete von drei Ortschaften beschossen und vier Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen und Schützenpanzer und verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt haben die ukrainischen Banden in den letzten 24 Stunden 12 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Bei der Verteidigung unserer Republik
starb ein Soldat unserer Streitkräfte.
Nach genaueren Angaben, die wir aus der 93. Brigade erhalten haben, haben zwei Kriegsverbrecher den gestrigen Beschuss von Dokutschajewsk, bei dem zwei friedliche Einwohner starben und einer verletzt wurde, geleitet – der Kommandeur einer Brigadeartilleriegruppe O.K. Martynenko und der Kommandeur eines Panzerbataillons dieser Brigade D.A. Kaschtschenko mit Codenamen „Kaschtschej“.
Beide Kriegsverbrecher sind seit 2014 aktiv am Mord an friedlichen Bürgern des Südostens der Ukraine beteiligt. Informationen über ihre Aktivitäten werden an Ermittlungsorgane der
DVR übergeben werden.
A
ußerdem ist der gestrige Beschuss der Stadt mit dem Besuch von Freiwilligen aus dem Oblast Poltawa in der 93. Brigade verbunden, die Auszeichnungen des Poltawer Oblastrats „Für Treue zum Volk der Ukraine“ an Kämpfer der Brigade, die sich in Kämpfen bei Dokutschajewsk besonders ausgezeichnet haben, übergeben haben.
Überlegen Sie nur – „Kämpfe bei Dokutschajewsk“! Kämpfe gibt es hier nicht! Es gibt Beschüsse der ukrainischen Besatzer mit Artillerie und Panzern auf friedliche Stadtteile, bei denen seit der Ankunft der 93. Brigade der Terroristen an diesem Ort acht friedliche Einwohner starben und neun verletzt wurden!
Diese Unmenschen ermorden jeden Tag friedliche Einwohner und geraten dann im Alkoholrausch auf ihre eigenen Minen und Granaten oder erschießen einander einfach bei Auseinandersetzungen!
Die Kommandeure dieser Faschisten versuchten sich Orden und Medaillen zu erarbeiten, indem sie Diversions- und Terrorgruppen auf Minenfelder in der Nähe unserer Positionen schicken und dann versuchen, den Tod ihrer Untergebenen auf nicht existente Beschüsse angeblich von Seiten unserer Streitkräfte zu schieben!
Die Erfahrung dieser Terroristen übernehmen auch die Kämpfer der 30. Brigade, die gestern um 22 Uhr im Petrowskij-Bezirk von Donezk einen friedlichen Einwohner durch Scharfschützenfeuer verletzten, er erlitt eine Durchschussverletzung am Oberschenkel.
Nach der Unterhaltung mit einigen ehemaligen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die Dienst als Scharfschützen in der sogenannten „ATO“ geleistet haben, wird deutlich, welche Aufgabe diese Schützen haben.
So erhält ein Scharfschütze der Terroristen vor einem Ausfall auf eine Position die Aufgabe, unsere Soldaten zu vernichten und Zivilisten zu verletzten. Ausdrücklich zu verletzen, weil dieser Bürger angeblich der „unabhängigen Ukraine“ nach der Einnahme des Territoriums unserer Republik durch die Besatzer nützlich sein kann.

de.sputniknews.com: Putin telefoniert mit Moon Jae-in – Kreml offenbart Details
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag mit dem südkoreanischen Staatschef Moon Jae-in telefoniert. Darüber informierte der Pressedienst des Kremls.
„Das Telefongespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Staatschef der Republik Korea, Moon Jae-in, hat auf Initiative der südkoreanischen Seite stattgefunden“, heißt es in der Erklärung.
Moon habe Putin über die Ergebnisse seines Treffens mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un am Freitag informiert, so der Pressedienst weiter.
Beide Seiten hätten die bei diesem Treffen erzielten Vereinbarungen positiv bewertet, wobei die Wichtigkeit der in der Panmunjom-Deklaration verankerten Absicht, einen atomwaffenfreien Status der koreanischen Halbinsel durch eine vollständige Denuklearisierung zu gewährleisten, besonders unterstrichen worden sei.
Wie der Pressedienst ferner mitteilte, hat Putin die Bereitschaft Russlands bestätigt, die Zusammenarbeit zwischen den beiden koreanischen Staaten, darunter auch mithilfe der Umsetzung von wichtigen dreiseitigen Infrastruktur- und Energieprojekten, weiter zu fördern.
Russlands Präsident habe ebenso betont, dass es wichtig sei, die Bemühungen aller Seiten, die an der politischen und diplomatischen Regelung der Probleme auf der koreanischen Halbinsel beteiligt sind, fortzusetzen und dabei auch die in der russisch-chinesischen Roadmap für die Regelung enthaltenen Richtwerte zu berücksichtigen.
„Die aktuellen Fragen der bilateralen Beziehungen sind mit dem Schwerpunkt auf die Ausweitung der gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen besprochen worden. Es wurde ein Zeitplan für Kontakte auf höchster Ebene vereinbart“, so die Erklärung.
Am Freitag hatte Kim Jong-un als erster nordkoreanischer Staatschef seit Kriegsende vor 65 Jahren den südkoreanischen Boden betreten. Kim traf sich mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in im Waffenstillstandsdorf Panmunjom. Moon sprach von einem „Symbol des Friedens“.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Donezkij, Nishneje Losowoje, Wesjologorowka, Shelobok und Kalinowo.
Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte Mörser des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 70 Geschosse abgeschossen.
Nach genaueren Informationen wurde der gestrige Beschuss von Donezkij von dem Kriegsverbrecher, dem Kommandeur der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch persönlich geleitet.
Nach den Worten örtlicher Einwohner sind im Gebiet von Popasnaja auf dem zeitweise besetzten Territorium des Lugansker Oblast in den nächsten Tagen P
rovokationen möglich, die von den Kämpfern der Spezialoperations- und Terroreinheiten der ukrainischen Streitkräfte organisiert werden. Die örtlichen Einwohner fürchten, dass die Besatzer der 14. mechanisierten Brigade unmittelbar aus der Ortschaft schießen, um die Volksmiliz zu erwidernden Handlungen zu provozieren. Ein Teil der örtlichen Einwohner hat die Absicht, ihre Häuser in der Nähe der Kontaktlinie zu verlassen.
Davon, dass das offizielle Kiew die Absicht hat, den Konflikt im Donbass ausschließlich aus gewaltsamem Weg zu lösen, zeugt die fortdauernde Konzentration von Waffen und Technik in der Nähe der Kontaktlinie. In Rubeshnoje sind mit der Eisenbahn angekommen: 9
Schützenpanzer, 2 Mehrfachraketenwerfer „Grad“ und 4 Waggons mit Personal.
Die Ankunft zusätzlicher Kräfte wurde auch in Belowodsk festgestellt. Dorthin wurde nach unseren Informationen eine Kompanie aus dem Bataillon „Poltawa“ der Nationalgarde der Ukraine geschickt.
Der Umfang des Diebstahls von Treibstoff und Material in der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte hat zur Aufnahme von Ermittlungen und einem Konflikt unter dem kommandierenden Personal der Brigade geführt.
Einer von solchen
Angehörigen des rückwärtigen Dienstes der Brigade im Rang eines „Majors“, den der Kommandeur der Brigade und sein für die materiell-technische Versorgung zuständiger Stellvertreter der Organisation von Diebstählen beschuldigten, hat den auf ihn ausgeübten Druck nicht ertragen und ist aus dem Truppenteil geflohen. Nach einer anderen Version wurde er als unnötiger Zeuge getötet.
Weitere Fälle der Ausfuhr von Sprengstoffen, Waffen und Munition aus der Konfliktzone im Donbass erhalten eine Bestätigung. Gestern erfolgte eine Detonation in einem dicht bevölkerten Bezirk Kiews an einem mehrstöckigen Haus. Wie es sich erwies detonierte eine Granate in einem Auto, in dem sich ein sogenannter Veteran der „ATO“ befand. Er war Kommunikationssoldat, hielt sich selbst für einen Journalisten, hat viel zu militärischen Themen geschrieben. Wahrscheinlich wurde er ein weiteres Opfer seines eigenen Gewissens wie viele, die aus dem brudermörderischen Krieg zurückkehren, und erlitt eine posttraumatische Stres
sstörung.
Die Volksmiliz der Republik verfolgt das Ziel, den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen und hält die Minsker Vereinbarungen streng ein, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite ist sie bereit, operativ mit adäquaten Gegenmaßnahmen zu reagieren.

de.sputniknews.com: Sana: Syrische Armee verjagt US-Verbündete aus vier Ortschaften
Die syrischen Regierungstruppen haben nach Angaben der Nachrichtenagentur Sana vier Ortschaften am östlichen Euphrat-Ufer in der Provinz Deir ez-Zor wieder unter ihre Kontrolle gebracht.
Laut der Meldung waren die Siedlungen von Extremisten des von der US-geführten Koalition unterstützten arabisch-kurdischen Militärbündnisses „Demokratische Kräfte Syriens“ (SDF) kontrolliert worden.
Die Militanten sollen zuvor den Teil des syrischen Gebiets unter dem Vorwand besetzt haben, gegen den „Islamischen Staat“* zu kämpfen.

Dan-news.info: „Gegen 15:00 begann ein Beschuss von Sajzewo. Auf der Poltajewa-Straße 117 geriet ein Haus in Brand, in der Poletajewa-Straße 119 wurde durch einen direkten Treffer ein Sommerküche zerstört“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Informationen über Verletzte werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: Briten zeigen russischer Botschaft ihr wahres Gesicht
Die russische Botschaft in Großbritannien hat nach eigenen Angaben zahlreiche Briefe bekommen, in denen einfache Briten der russischen Regierung für die Handlungen in Syrien danken und ihre Unterstützung bekunden.
Einige Ausschnitte aus den Briefen hat die Botschaft am Sonntag auf Twitter veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass viele Briten den Beitrag Russlands zum Kampf gegen den Terrorismus im Nahen Osten sehr schätzen.
​“Die Westmächte sollten einen Blick auf die Geschichte und ihre heutigen Handlungen werfen, bevor sie ein anderes Land kritisieren. Russland hatte während des Zweiten Weltkriegs die Welt gerettet und kämpft nun gegen den Terrorismus. In Großbritannien haben Sie viele Freunde und Unterstützung. Danke an Präsident Putin und das russische Volk“, geht aus einem der Schreiben hervor.
In anderen Briefen wird die Hoffnung geäußert, dass die Präsidenten Syriens und Russlands Frieden in der Region gewährleisten können. Ein Mensch schlug in seinem Schreiben vor, die Hilfe des Präsidenten der Republik Südafrika anzunehmen.
Zuvor hatten die russischen Diplomaten Briefe veröffentlicht, in denen sich Briten für die Handlungen ihrer Regierung im Giftskandal um den Ex-Spion Sergej Skripal entschuldigt haben.

abends:

de.sputniknews.com: Merkel, May und Macron erklären sich zu „entschlossenen“ Schritten bereit
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierministerin Theresa May haben sich bei einem gemeinsamen Telefonat am Samstag über die Handelsbeziehungen mit den USA ausgetauscht. Die Resultate des Gesprächs gab die Regierung in Berlin am Sonntag bekannt.
„Sie (Merkel, May und Macron – Anm. d. Red.) waren sich einig, dass die Vereinigten Staaten keine handelspolitischen Maßnahmen gegen die Europäische Union ergreifen sollten und die Europäische Union anderenfalls bereit sein sollte, im Rahmen der multilateralen Handelsordnung entschlossen ihre Interessen zu vertreten“, heißt es in der Erklärung von Regierungssprecher Steffen Seibert.
Zuvor hatte die Agentur Bloomberg berichtet, dass Washington die europäischen Länder aufgefordert habe, Quoten für den Export von Stahl und Aluminium in die USA zu akzeptieren. Sollten sie das bis zum 1. Mai nicht tun, würde Washington harte Einfuhrzölle einführen. Die bisherige Zollausnahme-Regelung für die EU läuft am morgigen Montag aus. Brüssel pocht indes auf deren dauerhafte Verlängerung.


 

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