Presseschau vom 17.04.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

de.sputniknews.com: Britischer Professor: Moskau wird „wunderschöne russische Frauen“ als Waffe einsetzen
Während die Fußball-WM in Russland immer näher rückt, werden auch britische Berichte über angebliche Bedrohungen für englische Fußball-Spieler in Russland immer absurder. Wie Daily Express berichtet, haben britische „Sicherheitsexperten“ nun eine neue Gefahrenquelle ausgemacht – schöne russische Frauen.
Laut dem britischen Sicherheitsexperten Professor Anthony Glies könnte der Kreml „wunderschöne russische Frauen“ (gorgeous Russian women) benutzen, um Fußballspieler der englischen Mannschaft bei der Fußball-WM 2018 zu „verführen“.
„Ich weiß, dass die englische Nationalmannschaft keine großen Hoffnungen hat, die WM 2018 zu gewinnen. Sollten aber die Chancen der Mannschaft (auf den Sieg) steigen, dann werden die Russen den Sieg verhindern.
Mit Hilfe von Lebensmittelvergiftung oder Verführung von Spielern mit wunderschönen russischen Frauen, aber sie werden es tun“, sagte Glees.
Laut dem Experten sind die russischen Frauen dabei ein Teil der Taktik des Kremls.
„Die Aufmerksamkeit der Spieler vom Wettkampf mit Hilfe von russischen Frauen abzulenken, ist eine Kreml-Taktik. Sogar britische Beamte wissen, dass es notwendig ist, russische Frauen zu meiden“, fügte er hinzu.

 

de.sputniknews.com: Nun doch nicht? Trump stoppt für Montag angekündigte Sanktionen gegen Russland.
Noch gestern hat die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley neue Sanktionen gegen russische Firmen für Montag angekündigt. Nun scheint die amerikanische Regierung ihre Meinung geändert zu haben. Nach Angaben des Weißen Hauses gibt es im Moment doch keine Entscheidung über neue Sanktionen gegen Russland.
Laut Donald Trumps Sprecherin Sarah Sanders werden neue Sanktionen zwar „erwogen“, die endgültige Entscheidung wird jedoch erst später getroffen.
Die „Washington Post“ berichtet unterdessen, dass der US-Präsident sich schon am Sonntag bei seinen Sicherheitsberatern beschwert habe, dass die Sanktionen öffentlich angekündigt wurden, obwohl er sie noch nicht endgültig beschlossen habe.
Demnach sei es jetzt „wenig wahrscheinlich, dass Trump irgendwelche neuen Sanktionen ohne einen Grund seitens Russlands“ billigt.
Die voreilige Ankündigung von Haley sei dabei ein „Fehler“ gewesen, so Trump.
Am Sonntag hatte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, mitgeteilt, dass US-Finanzminister Steven Mnuchin am Montag (16.04) neue antirussische Sanktionen ankündigen wird.
Sie würden Unternehmen treffen, die mit Syriens Präsident Baschar al-Assad verbunden seien, sagte Haley.

 

de.sputniknews.com: Skurrile Logik: Wegen US-Angriff in Syrien sorgt sich Kiew um „russische Bedrohung“
Nach dem jüngsten Schlag der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen Syrien hält Kiew einen Schlag Russlands gegen die Ukraine durchaus für möglich. Das erklärte der ukrainische Vizeaußenminister Wassili Bodnar am Montag nach Angaben der Agentur Ukrinform.
„Niemand weiß, wie Russland auf Handlungen westlicher Verbündeter in Syrien reagieren wird. Es ist nicht bekannt, was Herr (Russlands Präsident Wladimir) Putin im Schilde führt. Aber man müsste sich auf das Schlimmste gefasst sein“, sagte Bodnar.
Nach welcher Logik er dabei genau verfährt und warum Russland die Ukraine angreifen sollte, nachdem der Westen Syrien angegriffen hatte, präzisierte der Politiker allerdings nicht.
In der Vorwoche sei er jedenfalls zusammen mit seinem slowakischen Amtskollegen Lukáš Parízek im Osten der Ukraine gewesen. „Wir sahen, wie sich unsere Kämpfer auf die Verteidigung und auf das schlimmste Szenario vorbereiten“, sagte er.
Bodnar zufolge arbeiten ukrainische Diplomaten jetzt daran, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit von Syrien auf die Ukraine zu lenken. „Denn im Osten des Landes ist ein weiterer Schlag Russlands möglich, der von der gesamten Welt abgewehrt werden müsste“, sagte der Minister….

de.sputniknews.com: Syrien-Angriff: Moskau begegnet US-Erklärungen mit Skepsis.
Moskau begegnet den Erklärungen der USA und ihrer Verbündeten, dass die Raketenangriffe auf Syrien nur gegen drei Objekte geplant waren, mit großer Skepsis. Dies erklärte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.
„Laut den offiziellen Erklärungen der Verteidigungsbehörden der USA, Großbritanniens und Frankreichs waren alle Luftangriffe am 14. April angeblich nur auf drei syrische Ziele geplant. Das heißt, dreißig oder mehr Flügelraketen und Luft-Boden-Raketen für jedes Ziel. Gleichzeitig rufen diese Erklärungen große Skepsis hervor“, sagte er.
Alle als militärische Ziele erklärten syrischen Objekte seien keine Tiefbauten oder durch ein gestaffeltes Luftabwehrsystem geschützte Bunker. Wie auf den von westlichen Medien verbreiteten Aufnahmen deutlich zu sehen sei, handele es sich um konventionelle Gebäude auf der Erdoberfläche.
„Nach jeder Berechnungsmethode hätten zehn Raketen pro Objekt für dessen garantierte Zerstörung gereicht, wenn man sich dreifach absichern wollte”, so Konaschenkow.
Ihm zufolge waren die eigentlichen Ziele des Syrien-Angriffs am 14. April nicht nur Objekte in Barza und Jaramani, sondern auch syrische Militäreinrichtungen, einschließlich Flugplätze. Die effiziente Arbeit syrischer Raketenabwehrsysteme hätte aber größeren Schaden verhindert.
Während der Luftabwehr wurden dabei aktiv russische Fla-Raketen-Komplexe vom Typ Panzir eingesetzt, die Russland zuvor an die syrische Armee geliefert hatte, hieß es.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums erwies sich dieser Komplex bei der Luftabwehr als fast hundertprozentig effizient.

 

Dnr-online.ru: Mitteilungen der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und im Verhandlungsprozess
19:00 Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer in folgenden Richtungen eröffnet:
– aus Richtung Peski auf
Shabitschewo mit Schützenpanzern (40 Schüsse), großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen;
– aus Richtung Dsershinsk (Bergwerk Jushnaja) auf
Gorlowka (Gagarin-Bergwerk) mit 120mm-Mörsern (10 Mörsergeschosse) 82mm-Mörsern (5 Mörsergeschosse), Schützenpanzerwaffen (10 Schüsse).
19:15
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Awdejewka (Truppenteil) auf Spartak eröffnet, es wurden 13 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und 5 Granaten mit Antipanzergranatwerfern abgeschossen.
19:20
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Nowgorodskoje auf Shelesnaja Balka eröffnet, es wurden 50 Schüsse mit Schützenpanzerwagen abgegeben, außerdem werden großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
19:30
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Peski auf das Volvo-Zentrum eröffnet, es wurden 30 Schüsse aus Schützenpanzern abgegeben, außerdem werden großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
19:30
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer in zwei weiteren Richtungen eröffnet:
– aus Richtung Pischtschewik auf
Oktjabrj: es werden großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet;
– aus Richtung Pawlopol auf
Sosnowskoje: es wurden 10 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert und 40 Schüsse mit Schützenpanzern abgegeben;
19:35
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Leninskoje auf das Gagarin-Bergwerk eröffnet, es wurden 50 Schüsse aus Schützenpanzern abgegeben.
19:55
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer in drei Richtungen eröffnet:
– aus Richtung Wodjanoje auf
Leninskoje, es wurden 38 Granaten abgeschossen, davon 9 mit Antipanzergranatwerfern, 29 mit automatischen Granatwerfern;
– aus Richtung Schirokino auf
Kominternowo, es wurden 7 Granaten mit Antipanzerhandgranatwerfern abgeschossen;
– aus Richtung Lebedinskoje auf
Sachanka, es wurden 3 Granaten mit Antipanzergranatwerfern abgeschossen.
20:05
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Mörserfeuer aus Richtung Awdejewka auf Jasinowataja eröffnet, es wurden 21 Mörsergeschosse abgefeuert, davon 13 des Kalibers 120mm, 8 des Kalibers 82mm.
20:20
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Peski auf Donezk (Volvo-Zentrum) eröffnet, es wurden 15 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert, außerdem werden großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
23:50
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Mörserfeuer aus Richtung Sajzewo Sewernoje auf Sajzewo Jushnoje eröffnet. Es wurden 12 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
In der Nacht wurde in
Richtung Gorlowka Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unter Verwendung von Haubitzen des Kalibers 152mm und Panzern festgestellt:
01:50 – 2.20
Uhr – aus Richtung Showanka auf Sajzewo, es wurden 10 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 29 Granaten mit automatischen Granatwerfern abgeschossen;
02:35 – 03:00
Uhr – aus Richtung Schumy auf das Gagarin-Bergwerk, es wurden 15 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert und 50 Schüsse mit Schützenpanzern abgegeben;
03:00 – 03:30
Uhr – aus Richtung Dalejewka auf das Bergwerk 6-7, es wurden 5 Artilleriegranaten des Kalibers 152mm abgeschossen und 10 Schüsse mit Panzern abgegeben;
04:15 – 04:55
Uhr – aus Richtung Nowgorodskoje auf Schirokaja Balka, es wurden 6 Artilleriegranaten des Kalibers 152mm abgeschossen;
04:15 – 04:55
Uhr – aus Richtung Nowgorodskoje auf Komsomolskoje, es wurden 3 Artilleriegranaten des Kalibers 152mm abgeschossen.

 

Vormittags:

de.sputniknews.com: Darum wollen die USA Russland einschüchtern – Sacharowa
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat erklärt, warum die USA auf eine „endlose Einschüchterung“ gegen Russland zurückgreifen.
Laut Sacharowa kann Washington „das diplomatische Spiel mit Russland nicht aufrechterhalten“, daher ging es zur Umsetzung eines anderen Plans über.
„Nachdem die USA die Gelegenheit nicht genutzt hatten, ein diplomatisches Spiel mit uns aufrechtzuerhalten und ihr diplomatisches Spiel im Nahen Osten und im Norden Afrikas zum Scheitern gebracht hatten, sind die USA offenbar zum Plan B übergegangen. Und zwar zur endlosen Einschüchterung und Sanktionen“, sagte Sachrowa gegenüber dem Sender „Rossija 24“.
Dieses Verhalten der USA sei ein Teil einer „großen Strategie“, so die Außenamtssprecherin.
Zuvor hatte die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, die Verschärfung der Sanktionen gegen Russland wegen der Lage in Syrien versprochen. Diese Sanktionen würden demnach direkt gegen die Unternehmen gerichtet werden, die angeblich Ausrüstung und Technologien liefern, die zur Herstellung von Chemiewaffen beigetragen haben. Später berichtete „The Washington Post“, der US-Präsident Donald Trump habe angeordnet, die Verhängung der neuen Sanktionen gegen Russland zu verschieben.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben heute Nacht einen Artillerieschlag auf Lugansk verübt. Dies teilte die Volksmiliz der LVR mit.
Mit 152mm-Artillerieg
ranaten wurde das Gebiet, wo sich die Militärtechnik für die Parade des Sieges am 9. Mai befindet, beschossen.
Das Feuer erfolgte aus Richtung Makarowo.
Die ukrainischen Streitkräfte haben zielgerichtet den Lagerort von Technik der Volksmiliz beschossen, um die Parade am 9. Mai zu sabotieren“, sagte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko.
„Heute, am 17. April, um 1:50
Uhr haben Kämpfer der 80. Luftsturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte in grober Verletzung des seit dem 30. März geltenden Osterwaffenstillstands das Feuer mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm auf das Gebiet von Lugansk eröffnet“, teilte Marotschko mit.
„Ziel der ukrainischen Faschisten war das Territorium der Lugansker höheren Luftwaffenschule, wo die Volksmiliz sich auf die Parade des Sieges vorbereitet. Dies haben wir mehrfach der OSZE-Mission mitgeteilt“, sagte Marotschko.
Während des wortbrüchigen Beschusses wurden vier Stück Militärtechnik beschädigt. Verluste unter der Zivilbevölkerung und der Volksmiliz der LVR gibt es keine“, informierte er.
„Ich möchte anmerken, dass im Bericht der OSZE-Mission vom 13. April Zahl, Art und Stationierungsort der Technik für die Siegesparade am 9. Mai angegeben wurden. Außerdem wurde auf der offiziellen Seite der OSZE-Mission in der Ukraine in Twitter ein Foto von einer Drohne der Mission veröffentlicht, auf dem diese Technik gezeigt wurde. Die ukrainischen Streitkräfte haben gerade diese veröffentlichte Information für den Artillerieschlag genutzt“, informierte Marotschko weiter.
„Außerdem wurde mit Artillerie unmittelbar vom Rand von Makarowo aus geschossen, 6 km von der Kontaktlinie. Die Verletzung ihrer Verpflichtungen zum Abzug schwerer Waffen durch die Ukraine wird so ein weiteres Mal bestätigt, darunter ist großkalibrige 152mm-Artillerie mit einer Reichweite von mehr als 33 km“, sagte er.
Später wird gemeldet, dass Vertreter der OSZE vor Ort eingetroffen sind.


Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden Lugansk, die Gebiete von Kalinowka, Kalinowo und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 152mm-Artilleriegeschützen, 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

de.sputniknews.com: Kiew will nicht Donbass-Konflikt stoppen – Rada-Abgeordneter
Der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Jewgeni Murajew hat in einem Interview mit dem TV-Sender „Ukraine 112“ den Staatsbehörden vorgeworfen, keine gesetzgebenden Initiativen zur Umsetzung der Minsker Abkommen zu unternehmen.
Die ukrainischen Behörden setzen laut Murajew die Minsker Abkommen nicht um, denn sie seien nicht an einem Ende des Krieges im Donbass interessiert. Mindestens drei Punkte der Minsker Abkommen würden nicht eingehalten, so Murajew.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben heute Morgen intensiv den Kontroll- und Passierpunkt Majorsk“ und die Ortschaft Sajzewo im Norden von Gorlowka beschossen. Dies teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Der Beschuss von Sajzewo begann am frühen Morgen. Es wurden bereits mehr als 50 Treffer mit schweren Waffen festgestellt. Unter Beschuss geriet auch der KPP“, sagte Prichodko.
Nach seinen Angaben wurde durch einen direkten Treffer ein Haus in der Poletajewa-Straße schwer beschädigt. Informationen über Verletzte und weitere Zerstörungen werden noch ermittelt.
Der Beschuss hält derzeit noch an.

 

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und im Verhandlungsprozess teilt mit (Stand 17.04.18):
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 35.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Donezker Flughafen, Volvo-Zentrzum, Shabitshewo, Spüartak, Besymjannoje (Kominternowo, Leninskoje, Oktjabrj, Sachanka), Gorlowka (Dolomitnoje, Shelesnaja Balka, Sajzewo Jushnoje, Gagarin-Bergwerk), Dokutschajewsk, Telmanowo (Petrowskoje, Sosnowskoje), Jasinowataja (Wasiljewka).
In Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden Wohnhäuser in folgenden Ortschaften beschädigt:
Sajzewo, Poletajewa-Straße 173, Smolenskaja-Straße 20;
– Schirokaja Balka, Plotinnaja-Straße 1;
– Gorlowka, Melitopolskaja-Straße 34.
Wie bereits zuvor mitgeteilt wurde, wurden
während eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte acht Wohnhäuser und eine Tankstelle in Dokutschajewsk beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 895.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abge
feuerten Geschosse 872.
Wir erinnern, seit 00:01
Uhr (Moskauer Zeit) am 30. März 2018 trat gemäß der von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung – der „Oster“waffenstillstand – in Kraft.

 

de.sputniknews.com: Neue Raketenangriffe in Syrien – was bislang bekannt ist
Die syrischen Flugabwehrsysteme haben laut staatlichen Medien Raketen bei Homs abgeschossen, deren Ziel der Militärstützpunkt Schairat gewesen sein soll. Darüber hinaus wurde demnach auch ein Angriff gegen den Flugplatz Dumair bei Damaskus verübt.
„Das syrische Flugabwehrsystem hat Raketen abgeschossen, die den Luftraum in der Region Homs verletzt haben“, meldet die Nachrichtenagentur Sana.
​Lokalen Medien zufolge wurden circa neun Raketen bei Homs abgefangen, deren Ziel der Militärstützpunkt Schairat war. Es gibt keine Angaben über Opfer und Zerstörungen.
Der Pentagon-Sprecher Eric Pahond äußerte sich zu diesem Raketenangriff wie folgt:
„Es gibt derzeit keine militärischen Aktivitäten der USA in dieser Region. Derzeit können wir keine weiteren Details zur Verfügung stellen“, zitiert ihn Reuters.
Das Portal AMN berichtete, dass die Attacke durch Israel verübt worden sei.
Im April 2017 hatten die USA Damaskus beschuldigt, einen Giftgasangriff in Chan Scheihun verübt zu haben. Der US-Präsident, Donald Trump, ordnete daraufhin als Vergeltung einen Raketenangriff auf den syrischen Flugplatz Schairat an. Dabei wurde ohne Beweise behauptet, dass der Chemiewaffenangriff von dort ausgeführt worden sei.
Laut internationalen Medien wurden unter anderem mehrere Raketen über dem Militärflugstützpunkt Dumair bei Damaskus abgefangen. Der Raketenangriff soll sich ereignet haben, als dort die Verhandlungen über den Abzug der Kämpfer aus der Region durchgeführt wurden.
Dem Portal AMN zufolge kann Israel hinter dem Raketenangriff auf Dumair stehen.
Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, der syrische Militärflugplatz Tifor sei am 9. April von zwei Jagdflugzeugen des Typs F-15 der israelischen Luftwaffe angegriffen worden. Der Luftwaffenstützpunkt sei von drei Raketen getroffen worden, hieß es. Israel weigerte sich, dies zu kommentieren.
Anfang Februar hatten israelische Militärs eine vermutlich vom syrischen Territorium gestartete iranische Drohne abgefangen und danach iranische Ziele in Syrien angegriffen. Als Antwort darauf schoss die syrische Luftabwehr einen israelischen Kampfjet F-16 ab….

 

Dan-news.info: „Im Rahmen der Strategie „Kraft des Donbass“ wurden bis zum 16. April 2018 1509 Veranstaltungen organisiert, an denen sich 141.858 Menschen beteiligten“, teilte heute die Leiterin des Zentralen Exekutivkomitees der Gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Natalja Wolkowa mit.
Zu den Veranstaltungen gehörten 30 allgemeine Diskussionen, 803 Treffen in Unternehmen, 369 Treffen und Versammlungen von Einwohnern von Städten und Bezirken sowie 307 Bürgersprechstunden. Bei der Hotline sind mehr als 1000 Anrufe eingegangen.

 

de.sputniknews.com: US-Journalisten dementieren Berichte über Chemiewaffen-Angriff in syrischem Duma.
Journalisten des US-Kabel-Nachrichtensenders „One America News Network“ (OAN) haben die syrische Stadt Duma besucht und keine Hinweise auf eine chemische Attacke entdeckt. Dies geht aus einem Video hervor, das auf der Webseite des Nachrichtensenders und seinem YouTube-Kanal veröffentlicht worden ist.
In seiner Reportage schilderte der OAN-Korrespondent Pearson Sharp, wie er mit Dutzenden Ortsbewohnern gesprochen und das „Epizentrum der chemischen Attacke“ besucht hätte, über die lokale Aktivisten berichtet hatten. „Keiner von den Menschen, mit denen wir uns unterhalten haben, hat etwas von diesem Vorfall gehört oder gesehen“, sagte er.
Zudem gab er die Erzählung eines Arztes, der an dem Tag der angeblichen Attacke Dienst gehabt hatte, wieder. Dem Arzt zufolge stürmte am 7. April 2018 „ein Haufen von Unbekannten“ in den Raum und schrie, es habe einen Chemiewaffen-Angriff gegeben. „Sie brachten angebliche Opfer und begannen, sie mit Wasser zu bespritzen“. Dabei sollen die Unbekannten alles mit Videokameras gefilmt haben. Als sie mit ihrer Aktion fertig gewesen seien, „packten sie ihre Sachen und weg waren sie.“
Dabei sollen die „Opfer des Chemiewaffen-Angriffs“ nach Angaben der Ärzte ganz normal ausgesehen haben. Es habe keine Hinweise darauf gegeben, dass sie einer Giftgasattacke ausgesetzt worden seien.
Zuvor hatte der russische Außenminister, Sergej Lawrow, gesagt, es gebe Hinweise darauf, dass die angebliche Giftgasattacke im syrischen Duma eine Inszenierung der Geheimdienste eines Staates sei, der „zurzeit danach strebt, an vorderster Front der russophoben Kampagne zu sein“.
Der russische Vertreter bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Alexander Schulgin, hatte am Montag gesagt, Moskau habe unwiderlegbare Beweise dafür, dass es keinen Chemiewaffenangriff am 7. April im syrischen Duma gegeben habe und die vermeintliche Giftgasattacke eine geplante Provokation der britischen Geheimdienste gewesen sei….

 

Lug-info.com: Die OSZE-Mission meint, dass der Bericht der Beobachter, dessen Information die Kiewer Truppen nach Angaben der Volksmiliz der LVR für den Beschuss von Lugansk genutzt haben, „gewöhnlich“ war. Dies erklärte heute bei der Begutachtung der Schäden der stellvertretende Leiter der Beobachtergruppe der Mission Arne Dalhaug.
Der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko erklärte, dass die ukrainischen Streitkräfte bei dem nächtlichen Beschuss von Lugansk Informationen aus dem Bericht der OSZE-Mission verwendet haben. Er erkundigte sich bei den Beobachtern, ob sie in ihrem Bericht zum Ausdruck gebracht haben, dass die von den Kiewer Truppen beschossene Technik ohne Munition aus den Lagerorten geholt wurde und ausschließlich für die Parade vorgesehen ist.
„An dem Bericht, der auf unserer offiziellen Webseite veröffentlicht wurde, ist nichts
Besonderes, es ist ein gewöhnlicher Bericht“, antwortete Dalhaug.
„Auch heute begutachten wir den Ort, halten Fakten fest und es werden Fotos gemacht werden. Dann wird die Informationen mit den Fotos in unserem Bericht auf unserer offiziellen Seite veröffentlicht werden“, versprach er.
Die Parade ist dazu vorgesehen, um der gesamten Weltgemeinschaft zu zeigen, dass wir gegen den Faschismus sind, und die Parade wird zu diesem Zweck durchgeführt. Und das, was heute Nacht geschehen ist, ist eine deutliche Bestätigung dafür, dass die ukrainischen Streitkräfte die faschistische Ideologie unterstützen“, erklärte Marotschko.
„Wir würden sehr wollen, dass Sie in Ihren Berichten zuverlässige und wahrheitsgemäße Informationen veröffentlichen, denn der T-34-Panzer, der sich im Hintergrund befindet, wurde im Zweiten Weltkrieg nicht beschädigt, als Faschisten hier waren, und jetzt wurde er durch die Handlungen der ukrainischen Streitkräfte beschädigt“, fügte er hinzu.

 

de.sputniknews.com: Fall Skripal: Außenpolitiker über G7-Aufruf zu „dringenden Antworten“ von Moskau
Die G7-Länder haben Russland dazu aufgerufen, „dringend auf Fragen“ zum Fall Skripal zu antworten, wie es in einem vom kanadischen Außenministerium verbreiteten Statement heißt. Der Leiter des Auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus), Konstantin Kossatschjow, nahm bereits dazu Stellung.
Die G7-Staaten unterstützten demnach die Einstellung Großbritanniens zur Verwicklung Russlands in den Vorfall in Salisbury:
„Wir verurteilen die andauernden Verzichte Russlands auf die legitimen Anfragen der britischen Regierung, was nochmals die Verantwortung (der russischen Seite) unterstreicht“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.
„Wir rufen Russland dazu auf, dringend auf alle Fragen in Bezug auf den Vorfall in Salisbury zu antworten.“
Die diplomatischen Behörden der G7-Länder appellierten dabei an Moskau, dringend „das bislang nicht verkündete Nowitschok-Programm“ gegenüber den OPCW-Experten zu enthüllen.
„Diese Aktion ist nicht mehr als eine banale Demonstration der Solidarität unter Bedingungen der vor den Augen zerfallenden Konstruktion der sogenannten,Beweiseʻ seitens Großbritanniens“, kommentierte der russische Außenpolitiker Konstatin Kossatschjow.
Alle Antworten, die Großbritannien angeblich bislang nicht bekommen haben soll, wurden ihm zufolge gründlich von der russischen Seite erläutert und seien sowohl für die Chefs der G7-Länder als auch für die OPCW zugänglich.
Im Allgemeinen sehen diese ihm zufolge so aus: Russland habe und hat nie das Programm „Nowitschok“ gehabt; Russland habe die Vorräte von Chemiewaffen vollständig vernichtet und dieser Prozess sei von der OPCW zertifiziert worden; Russland kontrolliere vollständig die Arsenale von Massenvernichtungswaffen auf seinem Territorium entsprechend internationalen Verpflichtungen. „Russland hat nichts mit dem,Fall Skripalʻ zu tun. Und weiter im Kreis, beginnend mit dem ersten Punkt“, sagte der Politiker….

 

Lug-info.com: „Das Staatssicherheitsministerium der LVR verfügt über eine namentliche Liste mit Passinformationen einer ausländischen Kampfgruppe der NATO, die an der Ausbildung ukrainischer Diversanten, die auf dem Territorium der Volksrepubliken des Donbass zum Schaden der Sicherheit des Staates und der Interessen seiner Bürger aktiv waren, beteiligt waren“, teilte das MfS der LVR mit.
Die multinationale Kampfgruppe wurde von einem norwegischen Staatsbürger, Oberst Joar Eidheim, geb. 15.04.1966, Passnummer 32625986 geleitet.
Zur Gruppe gehörten: der norwegische Staatsbürger Oberstleutnant Sven Svennson, geb. 25.05.62, Passnumer 00116749; der norwegische Staatsbürger Major Eddi Groettheim, geb. 21.01.63, Passnummer 00112217; der norwegische Staatsbürger Hauptmann Michael Rikanek, geb. 5.7.74, Passnummer 00112219; der Bürger Kanadas, Major Owen Bradburn, geb. 23.06.82, Passnumner DG304580; der Bürger Lettlands Hauptmann Janis Slajdnis, geb. 19.05.
74, Passnummer VL4393655; der Staatsbürger Dänemarks, Fähnrich John Kristensen, geb. 19.06.65, Passnummer 450018773.
„Die Beteiligung der genannten Personen an Kriegs- und anderen Verbrechen gegen friedliche Einwohner des Donbass ist festgestellt. Es werden weitere Maßnahmen zur Feststellung von Personen, die am Tod von friedlichen Bürgern beteiligt sind,
durchgeführt“, fügte das MfS hinzu.

 

de.sputniknews.com: „Westliche Informationskrake umgarnt die Welt“: Sacharowa zu Mainstream-Medien
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat vor den Gefahren einer weltweiten Dominanz der westlichen Medien gewarnt und aufgerufen, Primärquellen zu benutzen.
„Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat irgendeine Krake der westlichen Information die Welt umgarnt und sich im Grunde genommen auch nationale Medien untertan gemacht“, äußerte sie beim 4. Internationalen Forum der russischsprachigen Sender.
„Es gibt nationale Medien in Asien und in Afrika, aber sehen Sie sich an, was sie als Primärquelle benutzen. Leider sind die Informationen der westlichen Nachrichtenagenturen oder Bilder, die westliche TV-Sender verbreiten, in vieler Hinsicht Primärquellen für sie.“
Die russischsprachigen Sender seien weltweit einem mächtigen Druck ausgesetzt: Bei verschiedenen Veranstaltungen würden Sperren verhängt, ihnen würde die Akkreditierung entzogen, sie würden als Propaganda-Medien verleumdet, betonte Sacharowa.
Dabei seien russische Medien eine Informationsquelle, die eine alternative Ansicht bieten könne, so Sacharowa: „Das ist eine Quelle, die einen zum Nachdenken anregen kann: Vielleicht kehren wir doch zu irgendeiner Analyse zurück? Vielleicht werden wir unser eigenes Bewusstsein aufrechterhalten? Vielleicht werden wir von unterschiedlichen Informationsquellen Gebrauch machen, um unsere Meinung zu bilden und uns nicht von einem sehr schönen und sehr professionellen, aber mainstreamhaften Köderprodukt beeinflussen zu lassen?“, sagte sie.

 

Dnr-online.ru: Mitteilungen der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und im Verhandlungsprozess vom Vormittag:
Heute Morgen wurde Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in folgenden Richtungen festgestellt:
05:45 – 06:15 Uhr – aus Richtung Showanka auf Sajzewo, es wurden 20 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert, es wurden 10 Schüsse mit Panzern abgegeben;
05:50 – 06:25 Uhr – aus Richtung Nowgorodskoje auf Schirokaja Balka, es wurden 15 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm abgeschossen;
06:15 – 06:55 Uhr – aus Richtung des KPP „Majorsk“ – auf den KPP „Gorlowka“, es wurden 5 Schüsse mit Panzern abgegeben und Schusswaffen verwendet;
08:55 Uhr – aus Richtung Nowgorodskoje auf Schirokaja Balka, es wurden zwei Granaten mit Antipanzerhandgranatwerfern abgeschossen, außerdem werden großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
10:20 Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Showanka auf Sajzewo mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
11:35 Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Trawnewoje auf Dolomitnoje eröffnet, es wurden zwei Antipanzerlenkraketen abgeschossen.

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Raketenangriff auf Schairat? Sana spricht nun von falschem Alarm
Ein falscher Alarm hat die syrische Flugabwehr in der Nacht zum Dienstag in höchste Bereitschaft gesetzt, wie die Nachrichtenagentur Sana meldet. Es soll keinen Angriff auf den Militärstützpunkt Schairat gegeben haben.
Ein falscher Alarm über die Verletzung des Luftraums in der vergangenen Nacht habe zum Ertönen der Sirenen der Luftabwehr sowie zum Start mehrerer Raketen geführt. Es habe keine Außenattacke auf Syrien gegeben, so die Agentur unter Berufung auf eine Militärquelle.
Eine Quelle von dem internationalen Rafiq-Hariri-Flughafen in Beirut teilte zuvor gegenüber Sputnik mit, dass die israelischen Flugzeuge keinen Angriff gegen Syrien ausüben hätten können: „Von 21.00 Uhr bis 1.30 Uhr (Ortzeit) gab es keine israelischen Flugzeuge im Luftraums Libanons.“
Zuvor hatten die Medien, darunter auch die Nachrichtenagentur Sana, berichtet, dass in der Nacht zum Dienstag die syrischen Flugabwehrsysteme Raketen bei Homs abgeschossen hätten, deren Ziel der Militärstützpunkt Schairat gewesen sein soll. Das Portal AMN berichtete dabei, dass die Attacke durch Israel verübt worden sei.

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die Lage an der Kontaktlinie
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzu
ngskräfte in Richtung Donezk die Gebiete von sieben Ortschaften beschossen. Der Feind hat 15 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und 55 Mörsergeschosse verschiedenen Kalibers abgefeuert sowie mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Gorlowka wurden die Gebiete von vier Ortschaften barbarisch beschossen, die der Feind 15 Mal mit Panzern beschossen hat, auf die er 139 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm und zwei Lenkraketen abgefeuert sowie sie mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen hat.
In Richtung Mariupol hat der Feind die Gebiete von sechs Ortschaften beschossen und 14 152mm-Artilleriegranaten abgeschossen, zehnmal mit Panzern geschossen, 104 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm und eine Antipanzerlenkrakete abgefeuert sowie mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Banden in den letzten 24 Stunden
35 Mal den Waffenstillstand verletzt.
Ich will anmerken, dass gestern im Verlauf
des Beschusses von Dokutschajewsk acht Wohnungen in Mehrparteienwohnhäusern beschädigt wurden, und heute Morgen wurden vier Wohnhäuser in Sajzewo, Schirokaja Balka und Gorlowka beschädigt.
In Folge von feindliche
m Beschuss starb ein Verteidiger unserer Republik.
Heute Morgen hat der Feind einen heftigen Schlag mit Artilleriegeschützen und Panzern auf das
Bergwerk 6/7, Gorlowka und Schirokaja Balka verübt.
Seit 3 Uhr nachts haben die ukrainischen Besatzer über eine Stunde hinweg 14 152mm-G
ranaten auf friedliche Wohngebiete unserer Städte und Dörfer abgeschossen und zehn Schüsse aus Panzern abgegeben.
In dieser Situation heben sich die unserer Aufklärung vorliegenden Informationen über eine Verringerung der Zahl der Vertreter der Ukraine im GZKK auf dem zeitweilig besetzten Teil des Donezker Oblast besonders heraus. Und der Beobachterpunkt in Wolnowacha soll
gänzlich aufgelöst werden.
Solche Handlungen der ukrainischen Seite bringen wir mit der Weigerung der Ukraine in Verbindung, die durch die Minsker Vereinbarungen übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Außerdem bestätigt sich die vorsätzliche Verschärfung der Lage für den Beginn einer Aggression gegen den Donbass, um ihn vollständig zu besetzen.
Die ukrainischen Offiziere im GZKK halten angesichts ihrer unmittelbaren Unterordnung unter das Kommando der ukrainischen Streitkräfte oft Besch
ießungen des Territoriums unserer Republik von Seiten der Ukraine nicht fest. Aber einige von ihnen berücksichtigen dennoch ihre Offiziersehre und geben Fälle von zynischem Beschuss auf friedliche Wohngebiete der Republik mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern zu.
Nicht immer operativ, aber mitunter ist es gelungen, ein Regime der Feuereinstellung oder Garantien der Ruhe für die Durchführung von Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an Wasser- und Stromleitungen an der Kontaktlinie zu erreichen.
Jetzt aber, unter Bedingungen der Reduzierung der ukrainischen Vertreter im GZKK, vergrößert sich die Wahrscheinlich
keit von Schlägen auf Wohngebiete der DVR sowie falschen Beschuldigungen an uns, um die eigene Aggression zu rechtfertigen.
Mit solchen Handlungen verschärft die Ukraine nicht nur die Lage und ignoriert dabei das internationale Recht, sondern gefährdet auch die Sicherheit der OSZE-Vertreter, die Kiew beim Genozid an der Bevölkerung des Donbass behindern. Wir sehen nicht, dass die Ukraine an der Gewährleistung der Sicherheit der OSZE-Vertreter interessiert ist. Durch solche Handlungen zeigt Kiew deutlich seine Absicht, unter anderem auch die internationalen Beobachter, die die Ukraine bei wahnsinnigen Taten zurückhalten, loszuwerden.

 

de.sputniknews.com: Putin-Merkel-Telefonat: Syrien und Nord Stream 2 im Mittelpunkt – Kreml
Der russische Präsident Wladimir Putin und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die Zuspitzung der Situation in Syrien besprochen. Im Mittelpunkt des bilateralen Gesprächs stand auch die Umsetzung des Projekts Nord Stream 2. Dies geht aus der Erklärung des Kremls am Dienstag hervor.
Demnach haben Putin und Merkel betont, dass eine gründliche und objektive Untersuchung der sich in Syrien befindenden OPCW-Mission wichtig sei.
„Die Verschärfung der Lage in und um Syrien wurde ausführlich diskutiert. Der russische Präsident betonte erneut, dass das Vorgehen einer Gruppe westlicher Länder, die einen Aggressionsakt gegenüber der Arabischen Republik Syrien verübt hätten, gegen das Völkerrecht einschließlich der UN-Charta verstoße und dem Prozess der friedlichen Regulierung der syrischen Krise erheblich schade“, heißt es in der Erklärung.
Zuvor war berichtet worden, dass der Westen dem offiziellen Damaskus vorgeworfen hatte, die syrische Stadt Duma in Ost-Ghuta mit Chemie-Waffen angegriffen zu haben. Moskau dementierte diese Informationen. Das russische Außenministerium teilte mit, dass derartige Falschmeldungen das Ziel verfolgen würden, Terroristen zu schützen und mögliche Militärschläge von außen zu rechtfertigen.
Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich verübten am 14. April Raketenangriffe auf syrische Regierungseinrichtungen, die ihrer Meinung nach für die Herstellung chemischer Waffen genützt werden.
Darüber hinaus stand bei dem Putin-Merkel-Telefonat die Umsetzung des Projekts Nord Stream 2 im Mittelpunkt.

 

Dnr-online.ru: Mitteilungen der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und im Verhandlungsprozess vom frühen Nachmittag:
12:30
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus zwei Richtungen eröffnet:
– aus Richtung Showanka auf
Sajzewo: es wurden 29 Granaten mit automatischen Granatwerfern abgeschossen, außerdem werden Schusswaffen verwendet;
– aus Richtung Awdejewka auf
Jasinowataja: es wurden 15 Granaten mit automatischen Granatwerfern abgeschossen, außerdem werden Schusswaffen verwendet.
12:50 Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Gnutowo auf Kominternowo eröffnet, es wurden 4 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert, 60 Schüsse mit Schützenpanzern und 90 Schüsse mit Abwehrgeschützen abgegeben, außerdem werden großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter aus Richtung Gnutowo
Kominternowo, es wurden weitere 26 Mörsergeschosse abgefeuert, davon 14 120mm und 12 82mm.
13:20
Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Awdejewka (Truppenteil) auf Spartak eröffnet, es wurden 10 Granaten mit automatischen Granatwerfern abgeschossen, außerdem werden Schusswaffen verwendet.
Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter aus Richtung Awdejewka
Spartak mit großkalibrigen Maschinengewehren.

 

de.sputniknews.com: USA schicken Drohnen für drei Millionen Dollar nach Lettland.
Lettlands Streitkräfte erhalten im kommenden Jahr US-Drohnen im Gesamtwert von mehr als drei Millionen US-Dollar. Das teilte das lettische Verteidigungsministerium am Dienstag mit.
„Die Lieferungen von unbemannten US-Fluggeräten werden die Möglichkeiten der Nationalen Streitkräfte zur Überwachung und Aufklärung verbessern“, hieß es in der Mitteilung des lettischen Verteidigungsministeriums. Die lettische Armee erhält demnach drei Drohnen des Typs RQ-20A Puma von AeroVirnment.
US-Präsident Donald Trump hat den baltischen Ländern nach dem Treffen am 3. April Militärhilfe zum Wert von 170 Millionen Dollar versprochen. Für knapp 100 Millionen soll schwere Munition gekauft werden. Die restlichen mehr als 70 Millionen sollen für Übungen und Ausrüstung ausgegeben werden.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A. W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt äußerst angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen trotz des geltenden „Osterwaffenstillstands“ fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Kalinowka, Kalinowo und Logwinowo. Außerdem wurde Lugansk beschossen. Die ukrainischen Straftruppen haben dabei Artilleriegeschütze des Kalibers 152mm, 120mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer verschiedener Art, großkalibrige und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 70 Geschosse abgefeuert.
Die verbrecherische Kiewer Regierung demonstriert weiter ihre Absicht, den Konflikt im Donbass ausschließlich auf gewaltsamem, blutigem und gemeinem Weg zu lösen.
So haben die ukrainischen Faschisten heute Nacht den „Osterwaffenstillstand“ verletzt und auf die Minsker Vereinbarungen gespuckt und mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm das Feuer auf Lugansk eröffnet. Unter zielgerichtetem Feuer des Feindes befand sich das Territorium der Lugansker höheren Luftwaffenschule, wo die Volksmiliz Trainings mit dem Personal und der Technik vor der Teilnahme an der Parade des Sieges durchführt. Darüber haben wir offiziell und mehrfach die OSZE-Mission informiert und es in den Massenmedien bekannt gegeben.
In Folge des zynischen Beschusses der ukrofaschistischen Straftruppen wurden fünf Stück Technik außer Betrieb gesetzt, die an den Proben für die Parade beteiligt waren, darunter ein legendärer Panzer T-34, der durch den Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 gegangen ist. Nur durch glücklichen Zufall konnten Opfer unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten der Volksmiliz der LVR vermieden werden.
Außer dem Panzer wurden Lastwagen beschädigt, die zum Transport der Technik vorgesehen waren. Kampftechnik ist nicht beschossen worden.
Es ist wichtig anzumerken, dass der Beschuss des Territoriums der Lugansker Luftwaffenschule erfolgte, nachdem die OSZE-Mission Aufnahmen über die Lage der Technik auf dem Flugplatz veröffentlicht hat, die der Gegner nutzte. Zum Glück haben wir diese Variante der Ereignisse vorausgesehen, deshalb hat die Kampftechnik, die an den Übungen für die Parade beteiligt ist, den Standort gewechselt. Und die untaugliche ukrainische Aufklärung konnte die Veränderungen vor ihrer groben Provokation mit dem Beschuss nicht feststellen.
Wir rufen die OSZE-Mission auf, entscheiden auf die grobe Verletzung der Minsker Vereinbarungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zu reagieren und künftig ihre Aktivitäten zur Information der ukrainischen Streitkräfte, die von den Kiewer Straftruppen als Grundlage für eine grobe Verletzung der Minsker Vereinbarungen genutzt werden kann, abzuwägen. Dieses Mal haben die ukrainischen Verbrecher dank der von der OSZE veröffentlichten Aufnahmen verbotene großkalibrige Artillerie gegen Lugansk eingesetzt und das Leben friedlicher Einwohner in Gefahr gebracht.
Denken Sie daran, dass jede Unachtsamkeit der Beobachter friedlichen Einwohnern das Leben kosten kann. Ihre Mission dient der Eindämmung des Konflikts und nicht der Versorgung eines blutigen Regimes mit aktuellen Informationen für Artillerieschläge.
Ich erinnere daran, dass seit Beginn des „Osterwaffenstillstands“ seit dem 20. März bis heute die ukrainischen Streitkräfte mehr als 750 Mörser- und Artilleriegeschosse mit verbotenen Waffen auf das Territorium unserer Republik abgefeuert wurden. Die Aggression der ukrainischen Kämpfer hat das Leben von zwei Soldaten der Volksmiliz der LVR gekostet, weitere neun Menschen wurden verletzt.
Wir sehen keine klare Reaktion der OSZE auf diese verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Streitkräfte. Wo ist Ihre entschiedene Verurteilung der ukrainischen Beschießungen? Wo das Ultimatum an die ukrainische Seite? Wo die öffentlichen Erklärungen über eine sofortige Einstellung des Beschusses des Territoriums des Donbass von Seiten der ukrainischen Truppen? Wir möchten feststellen, dass die Vertreter der OSZE-Mission bei der Stabilisierung der Lage im Südosten der Ukraine mitwirken.
Es wurde bekannt, dass die ukrainischen Streitkräfte die Bedingungen der Rahmenvereinbarungen vom 21. September 2016 grob verletzen. Namentlich Punkt 8, in dem es heißt, dass die ukrainischen Streitkräfte unter keinen Umständen am Trennungsabschnitt stationiert werden dürfen. Ein weiterer solcher Fall eines Verstoßes von Seiten der ukrainischen Truppen wurde von der OSZE-Mission festgestellt.
Am 15. April haben die Beobachter einen Aufklärungsschützenpanzer gesehen, der sich innerhalb des Trennungsbereichs in Solotoje nach Westen bewegte. Nach etwa einer Stunde sahen sie, wie dieses Gerät mit vier Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in umgekehrte Richtung fuhr.
Ich wende mich an die Vertreter der OSZE-Mission. Im Zusammenhang mit der Publikation von falschen Informationen über die Absichten der Volksmiliz der LVR, eine Drohe der OSZE zu vernichten, will ich Sie rechtzeitig vor möglichen Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte warnen. Auch warne ich die OSZE vor einem möglichen Start einer Drohne in der Nähe der Kontaktlinie im Beschussbereich der ukrainischen Streitkräfte.
Die Volksmiliz garantiert ihre Einhaltung der Minsker Vereinbarungen, auch was die Bereitstellung der Möglichkeit für Drohnen der OSZE betrifft, die Lage auf dem von der Volksmiliz der LVR kontrollierten Territorium entsprechend dem zuvor beschlossenen Reglement zu beobachten.
Die Volksmiliz der LVR hält die übernommenen Verpflichtungen aus den Minsker Vereinbarungen vollständig ein, aber im Fall der Fortsetzung der Aggression von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wird sie gezwungen sein, adäquat zu reagieren und das Feuer auf den Gegner zu eröffnen.

 

de.sputniknews.com: Sonneborn: „Leopard-II-Panzer auf Syrien abwerfen?“
„Es ist verboten, Marschflugkörper in fremde Länder zu schießen“, erklärte Martin Sonneborn im EU-Parlament. Der Europaabgeordnete von der PARTEI kritisierte die Raketenangriffe auf Syrien und besonders den französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
Bei der jüngsten Sitzung im EU-Parlament sorgte Martin Sonneborn wieder einmal für Aufsehen. „Unserem alten Kollegen Lambsdorff, der sich echauffiert, wie Deutschland seine Teilnahme an diesem Unsinn abgesagt hat, möchte ich entgegnen: ‚Lieber Graf, wenn Sie unbedingt in den Krieg ziehen wollen, niemand hindert Sie‘. Fallschirmspringen hat ja eine gewisse Tradition in der FDP“, regte der Bundesvorsitzende der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) an.
Der Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff hatte die Absage von Bundeskanzlerin Angela Merkel an eine deutsche Beteiligung an einer Militäroperation in Syrien kritisiert. „Ich finde es bedauerlich, dass die Bundeskanzlerin in ihrer Äußerung sofort jede Unterstützung an dieser Stelle ausgeschlossen hat“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag. „Sollten unsere Partner Unterstützung brauchen und eventuell anfordern, dann sollte das zumindest nicht von vornherein ausgeschlossen sein.“
Der ehemalige Bildungs- und Wirtschaftsminister Jürgen Möllemann (FDP) war 2003 bei einem Fallschirmsprung gestorben. Es wird vermutet, dass es sich um einen Selbstmord handelte.
Die Bundeswehr könne man Alexander Graf Lambsdorff allerdings nicht mitschicken – die sei kaputt und könnte höchstens defektes Militärgerät auf den Palast des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad abwerfen, fuhr Sonneborn fort: „So ein Leopard II aus 8000 Metern Höhe knallt da ganz schön rein.“ Ähnlich wie die deutschen Nato-Panzer in Afrin. Denn auch der „Irre vom Bosporus“ – wie der Satiriker den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan meist nennt – bleibt vor dem europäischen Parlament nicht unerwähnt, ebenso wie der „brutale Angriffskrieg, den er derzeit führt“.
Seine einminütige Rede – mehr Redezeit gibt es nicht für die Abgeordneten – beendet Sonneborn mit deutlicher Kritik am französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der gerade das EU-Parlament besuchte, um für EU-Reformen zu werben. Die zentrale Botschaft hätte aber genauso gut in Richtung Großbritannien, die USA oder den Westen allgemein gehen können:
„Ein Wort noch an Präsident Macron: Sie sollten wissen, dass das maßgebliche Erbe ihrer Kultur die Aufklärung ist. Zuerst wird aufgeklärt, dann geschossen – nicht umgekehrt. Wie wollen Sie sich vor Voltaire und Diderot rechtfertigen?“

Dan-news.info: Die gesellschaftliche Organisation „Fond Einiger Donbass“ hat seit März 2017 2309 Bedürftigen einmalige finanzielle Unterstützung in einer Gesamthöhe von 73.287.440 Rubel ausgezahlt, berichtete auf einer Pressekonferenz der Vorsitzende des Fonds Oleg Balykin.
Die Kommission hat 6991 Anträge behandelt, davon wurden 2903 gebilligt und eine Gesamtsumme von 96.590.440 Rubel vorgesehen. Ein Teil der Mittel muss noch ausgezahlt werden.

 

de.sputniknews.com: London: Skripals wurden mit Flüssigkeit vergiftet.
Die Substanz, mit der der Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter im britischen Salisbury vergiftet wurden, ist britischen Behörden zufolge im flüssigen Zustand gewesen. Darüber berichtet der TV-Sender Sky News am Dienstag unter Berufung auf das Umweltministerium Großbritanniens.
Als Hauptort der Vergiftung gilt laut dem Ministerium das Haus des Ex-Spions. Britische Behörden haben mit der Reinigung der mit der Vergiftung verbundenen Orte in Salisbury begonnen, hieß es weiter. Insgesamt sollen neun Orte bearbeitet werden, was einige Monate dauern werde.
Moskau wartet derzeit laut dem Außenminister Sergej Lawrow auf Informationen von der Organisation für das Verbot chemischer Waffen, ob in den Proben vom angeblichen Vergiftungsort in Salisbury Spuren des Kampfstoffes BZ nachgewiesen wurden.

 

Dan-news.info: „Es ist geplant, dass bald die Arbeit von mobilen Büros beginnt, die die Bedürfnisse und Probleme aufnehmen, mit denen Verwandte von vermissten Personen zu tun haben, um psychologische und juristische Unterstützung, soziale und humanitäre Hilfe zu leisten“, teilte der Pressedienst der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR mit.

 

Ukrinform.ua: Maas und Freeland besprechen „Blauhelme“ für Donbass.
Der deutsche Außenminister Heiko Maas und die Außenministerin Kanadas, Chrystia Freeland, haben während ihrer heutigen Gespräche in Berlin die Situation im Donbass und die mögliche Stationierung von Blauhelmen dort erörtert.
Das gaben Maas und Freeland auf einer Pressekonferenz nach den Gesprächen bekannt, berichtete die Ukrinform-Korrespondentin aus Deutschland.
„Wir hatten ein sehr tiefes Gespräch über die Ukraine und wir werden es auch in Toronto fortsetzen“, sagte Freeland.
Kanada und Deutschland seien sich ihrer Meinung nach einig darüber, dass die Invasion in der Ukraine, die Annexion der Krim und die anhaltende Aggression im Donbass zu den ernst zu nehmendsten Verstößen gegen das Völkerrecht seit dem Ende des zweiten Weltkriegs gehören, als die Grenzen der souveränen Staaten gewaltsam geändert wurden. „Es ist sehr wichtig für uns, klar zu sagen, dass das nicht akzeptabel ist“, sagte Freeland.
Maas hat auch seinerseits bestätigt, dass beim Treffen in Toronto Gespräche über die Ukraine geführt werden. Er erinnerte daran, dass Deutschland ernsthaft am Prozess beteiligt sei.
„Wir brauchen Schritte zur Herstellung einer Waffenruhe und zur Erfüllung der Vereinbarungen von Minsk, und die UN-Friedensmission könnte eine wichtige Rolle dabei spielen“, sagte Maas.
Er teilte auch mit, dass er dieses Thema vor ein paar Tagen mit dem Präsidenten Petro Poroschenko diskutiert habe.

 

Dan-news.info: „Am 16. April ab 20 Uhr befanden sich Objekte des Kanals Sewerskij Donez – Donbass in der Beschusszone. In Folge von Kampfhandlungen wurde die Stromversorgung an den Pumpstationen 3 und 3A, Majorskaja und an der Gorlowker Filterstation Nr. 2 unterbrochen“, teilte das kommunale Unternehmen Woda Donbassa mit. Die Objekte funktionieren weiter, haben jetzt aber keine Ersatzstromversorgung mehr. Die Wasserlieferungen laufen weiter“.
Für den Fall, dass die Hauptleitung, an die jetzt die Objekte angeschlossen sind, außer Betrieb gesetzt wird, könnte der gesamte Kanal außer Betrieb gesetzt werden. Die genannten Stromleitungen befinden sich in der Grauen Zone und werden von einem Unternehmen gewartet, das seinen Sitz in Kramatorsk hat.

 

de.sputniknews.com: Syrien: OPCW-Spezialisten betreten Stadt Duma – Sana-Agentur
Nach Angaben der syrischen staatlichen Nachrichtenagentur Sana haben Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) die syrische Stadt Duma betreten. Dort sollen sie den angeblichen Chemiewaffen-Angriff untersuchen.
Die Spezialisten sollen vor Ort die Umgebung untersuchen und möglicherweise die ersten Erkenntnisse liefern, ob es den angeblichen C-Waffen-Angriff überhaupt gegeben hatte.
Am Montag hatte bereits der Chef der russischen ABC-Truppen, Igor Kirilov, erklärt, dass ein vorläufiger Termin für die Fahrt der OPCW-Experten nach Duma vereinbart werden konnte.
Zunächst hieß es dabei, dass dies am Mittwoch geschehen solle.
Anscheinend wurde dieser Termin jedoch auf heute vorverlegt…

Dnr-online.ru: Der gesellschaftliche Stab für die frontnahen Bezirke hat humanitäre Hilfe an die Einwohner von Staromichajlowka geliefert, die regelmäßig von ukrainischen Truppen beschossen werden.
„Diese Ortschaft wird seit den ersten Tagen des Krieges regelmäßig von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen, und deshalb sind die Einwohner in einer sehr schwierigen Lebenssituation. Die Mitglieder gesellschaftlichen Stabs haben diese Ortschaft schon mehrfach besucht, sich mit den Menschen unterhalten und die Probleme aufgedeckt. Heute haben wir gemeinsam mit Vertretern der Kampfsportassoziation des Donbass einen Kindergarten und eine Schule besucht und den Kindern süße Geschenke gebracht“, sagte die Direktorin der Abteilung für Sozialpolitik des Ministerrats der DVR und Mitglied des Stabs Larissa Iwanilowa.
Der gesellschaftliche Stab für die frontnahen Gebiete arbeitet eng mit Ministerien, Behörden und örtlichen Verwaltungen zusammen, was es erlaubt operativ Probleme zu lösen und den Einwohnern Hilfe zu leisten. So war Ende März in Staromichajlowka eine Sprechstunde des Gesundheitsministers der DVR Alexandr Oprischtschenko. Im Ergebnis des Treffens wurde die Entscheidung getroffen, dass eine mobile Ärztebrigade, darunter auch Spezialisten, in der Ortschaft arbeitet.
„In Staromichajlowka leben heute mehr als 3500 Menschen, darunter 400 Kinder. Und heute haben wir ihnen Geschenke gebracht, eine Schule, einen Kindergarten und ein Krankenhaus besucht“, fügte der Leiter der Kampfsportassoziation des Donbass Roman Troschin hinzu.

 

de.sputniknews.com: Im Westen steigt gefährliche und beschämende Tendenz“ – Lawrow
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Dienstag das Verhalten einiger westlicher Ländern gegenüber ihren geistigen und zivilisatorischen Wurzeln kommentiert.
„In einer ganzen Reihe der westlichen Ländern steigt eine gefährliche und beschämende Tendenz des Verzichts auf deren geistige und zivilisatorische Wurzeln“, sagte Lawrow.
Laut Lawrow sind das Wohlbefinden und die Leistungen der wichtigste Wertmesser des menschlichen Daseins in diesen Ländern. „Grundprinzipien von Moral und Sittlichkeit werden in Frage gestellt“, so der russische Außenminister.
Lawrow fügte hinzu, diese Linie sei nicht nur verderbt, sondern auch antidemokratisch, weil sie von einer aggressiven Minderheit gegen den Willen der überwiegenden Mehrheit der Bürger lanciert werde.

 

Dnr-online.ru: Mitteilungen der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und im Verhandlungsprozess vom Nachmittag;
14:19 Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Awdejewka auf Wasiljewka mit Schusswaffen eröffnet.
Es wurde Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in zwei Richtungen festgestellt:
15:15 Uhr – aus Richtung Lüftungsschacht des Butowka-Bergwerks auf Spartak: es wurden 5 Schüsse mit Schützenpanzern abgegeben;
15:20 Uhr – aus Richtung Wiktorowka auf Petrowskoje: es wurden 12 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert.
16:15 Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Bogdanowka auf Petrowskoje eröffnet, es wurden 7 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und 29 Granaten aus automatischen Granatwerfern abgeschossen, außerdem werden großkalibrige und Schusswaffen eingesetzt.
Die ukrainischen Streitkräfte schießen weiter aus Richtung Bogdanowka auf Petrowskoje, es wurden 7 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und 2 des Kalibers 120mm abgefeuert, es wurde ein Schuss mit einem Schützenpanzer abgegeben.
16:40 Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Nowotroizkoje auf Dokutschajewsk eröffnet, es wurden vier Granaten mit Antipanzerhandgranatwerfern abgeschossen.
17:50 Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Kamenka auf
Krutaja Balka eröffnet, es wurden 40 Granaten mit automatischen Granatwerfern abgeschossen, außerdem werden großkalibrige und Schusswaffen verwendet.
Es wurde Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in zwei Richtungen festgestellt:
18:00 Uhr – aus Richtung Trawnewoje in Richtung Dolomitnoje, es wurden 2 Antipanzerlenkraketen abgeschossen;
18:05 Uhr – aus Richtung Troizkoje auf Oserjanowka, es wurden 11 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
Der Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Troizkoje auf Oserjanowka geht weiter, es wurden zusätzlich 8 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und 10 Granaten abgeschossen sowie 20 Schüsse aus Schützenpanzern abgegeben.
18:20 Uhr – die ukrainischen Streitkräfte haben das Feuer aus Richtung Peski auf Shabitschewo eröffnet, es wurden 2 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert, außerdem werden großkalibrige Maschinengewehr und Schusswaffen eingesetzt.

 

de.sputniknews.com: „Mit alten KGB-Methoden“: Französische Presse will Sputnik nicht vertrauen.
Das französische Nachrichtenmagazin „L’Obs“ hat Sputnik vorgeworfen, Verschwörungstheorien zu unterstützen und Propaganda zu betreiben. Zu dem Anlass für diese Vorwürfe wurde die Äußerung des russischen Generalstabchefs Waleri Gerassimow, der vor einer Inszenierung einer Chemiewaffenattacke in Syrien warnt.
Das beliebte Wochenmagazin zweifelt bei einem seiner Artikel vom 13. April an der Echtheit des von Sputnik France veröffentlichten Videos, das den Auftritt von Gerassimow zeigt.

Der russische Generalstabschef hatte bereits vor einem Monat vor einer Provokation des Westens mit einer Inszenierung eines Chemiewaffen-Angriffs gewarnt. Die angebliche chemische Attacke sollte der syrischen Regierung zur Last gelegt werden, sagte Gerassimow. Als Vergeltungsmaßnahme plane Washington einen Raketen- und Bombenangriff auf Regierungsviertel in Damaskus.
Seine Zweifel brachte das Magazin mit ziemlich rauen Tönen zum Ausdruck: „Ohne sich vor den alten KGB-Methoden zu scheuen, nutzt Moskau seine üblichen Propaganda-Kanäle. Sein Brückenkopf, Sputnik France, hat am Donnerstag ein Video ausgegraben, das im März gefilmt worden sein und in dem der russische Generalstabschef „prophetische Worte“ aussprechen soll, wie die pro-russische Webseite behauptet“, heißt es im Artikel.
Allerdings war das Video tatsächlich am 13. März erstmals von der Nachrichtenagentur „Ruptly“ veröffentlicht worden.
Schon damals wurde auch die Nachrichtenagentur „Reuters“ auf das Video aufmerksam und veröffentlichte einen Bericht über diese Erklärung.
Sputnik France erstellte für alle Fälle einen Screenshot des L’Obs-Artikels.

 

Dnr-online.ru: Heute um 15:40 Uhr wurde eine Fahrzeugkolonne mit der Arbeitsschicht der Donezker Filterstation, die sich auf der Straße N-20 in Richtung der Station bewegte, von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen, teilte die Vertretung der DVR im GZKK mit.
Von der westlichen Seite der Straße, wo sich die Linie mit Unterständen der ukrainischen Streitkräfte befindet, wurde das Feuer zielgerichtet mit Schusswaffen auf die Kolonne eröffnet, dabei wurden fünf Mitarbeiter der DVR unterschiedlich schwer verletzt:
S.W. Schewtschenko, Abschnittsmeister – Verletzung am Hals;
A.W. Iswizkij, Reparaturschlosser – Verletzung an der Hand;
W.W. Chishnjak – Schlosser für Störungs- und Wiederaufbauarbeiten – die Art der Verletzung wird noch ermittelt;
W.W. Goroschtschak, Elektorgasschweißer – die Art der Verletzung wird noch ermittelt;
A. Markewitsch – Laborant/Bakteriologe im Wasserkontrolllabor – die Art der Verletzung wird noch ermittelt.
Die Verletzten wurden in das Jasinowatajer Eisenbahnkrankenhaus eingeliefert.
Genauere Informationen werden ermittelt.
Später Meldung der Vertretung der DVR im GZKK:
Nach genaueren Informationen geriet ein Bus mit Mitarbeitern der Arbeitsschicht der DFS, der von der Station in Richtung Jasinowataja fuhr unter Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte.
Von Mitarbeitern des Innenministeriums und des Zivilschutzministeriums wurde eine vorläufige Untersuchung des Busses vorgenommen, dabei wurde festgestellt, dass mit Schusswaffen des Kalibers 5,45mm geschossen wurde. Eine der Kugeln traf einen Eisengriff. Durch Fragmente der Kugel und des Griffs wurden fünf Menschen verletzt.

 

Abends:

Dan-news.info: „Die Mitarbeiter der Donezker Filterstation, die heute unter Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte geraten sind, befinden sich in einem mittelernsten Zustand“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Alle Verletzten sind bei Bewusstsein, derzeit behandeln Ärzte die Verletzungen.

 

Dnr-online.ru: Mitteilungen der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und im Verhandlungsprozess:
Es wurden Beschießungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in drei Richtungen festgestellt:
18:50 Uhr – aus Richtung Nowotroizkoje auf Dokutschajewsk, es wurden 3 Granaten mit Antipanzergranatwerfern abgeschossen, es werden Schusswaffen verwendet;
18:55 Uhr – aus Richtung Wodjanoje auf Leninskoje, es wurden 9 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 26 Granaten aus Antipanzergranatwerfern abgeschossen, es wurden 29 Schüsse mit automatischen Granatwerfern abgegeben, außerdem werden großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt;
18:55 Uhr – aus Richtung Nowoluganskoje auf Dolomitnoje, es wurden 8 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert.
18:50 Uhr – der Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje auf Dokutschajewsk geht weiter, es wurden 10 Schüsse mit Schützenpanzern abgegeben, außerdem wurden 106 Granaten mit automatischen Granatwerfern abgeschossen.
Der Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje auf Dokutschajewsk geht weiter, es wurden 30 Schüsse mit Schützenpanzern abgegeben.
20:40 Uhr – es wurde ein Beschuss aus Richtung Awdejewka auf Jakowlewka festgestellt, es wurden 7 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert.

 

de.sputniknews.com: „Westen in Syrien an den Rand gedrängt“ – Neue Friedensverhandlungen in Brüssel.
Paul Linke
Nach den Raketenangriffen auf Syrien will die EU nächste Woche in Brüssel für einen Neustart der Friedensgespräche werben. Der Iran-Experte Behrooz Abdolvand von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik glaubt, dass der Westen den Iran und Russland unter Druck zu setzen versucht, um in Syrien ein Mitspracherecht zu erlangen.
Es müsse Druck auf das Regime von Syriens Präsident Baschar al-Assad ausgeübt werden, damit dieser sich konstruktiv an den von den Vereinten Nationen vermittelten Gesprächen beteilige. Dies sagte am Montag die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini nach einem EU-Außenministertreffen in Luxemburg. Die bisherigen Unterstützer der Assad-Regierung, Russland und der Iran, könnten vor allem dafür sorgen.
Druck auf Russland und Iran
Als mögliches Druckmittel gegen Russland und den Iran bezeichnete die Außenbeauftragte eventuelle Wiederaufbauhilfen für das völlig zerstörte Bürgerkriegsland Syrien. Doch diese seien, falls es keine Änderungen und Bewegung in der Politik gebe, zunächst „komplett undenkbar und unrealistisch“, sagte Mogherini: „Das Geld für den Wiederaufbau von Seiten der Europäischen Union wird nur in dem Moment kommen, wenn ein politischer Übergangsprozess läuft.“ Auf die Frage, ob Vertreter Russlands und des Irans bereits eine Teilnahme an der am Dienstag kommender Woche beginnenden Konferenz bestätigt haben, wollte Mogherini nicht antworten.
Vorerst keine Sanktionen gegen Iran
Zudem konnten sich die EU-Staaten trotz starken Drucks der USA vorerst nicht auf neue Sanktionen gegen den Iran einigen. Deutschland, Frankreich und Großbritannien scheiterten mit dem Versuch, die Zweifel von Ländern wie Italien und Spanien am Sinn einer solchen Maßnahme zu zerstreuen. Es gebe Kräfte innerhalb der EU, die die Integration des Irans als ein Instrument der Eindämmung ansehen würden. „Und vielleicht werden diese Kräfte dann auch die Politik von Handel und Wandel voranbringen, damit der Iran integriert wird“, hofft der Politikwissenschaftler Behrooz Abdolvand von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
„Westen an den Rand gedrängt“
Europäische Interessen hätten dazu geführt, dass man sich jahrelang gegen Bashar al-Assad engagiert habe, erklärte Abdolvand. Der Nahost-Experte sagte im Sputnik-Interview: „Assad zu schwächen, hieß auch, den Iran zu schwächen. Und die Europäische Union hat es auch sehr bewusst gemacht. Weil man nun zu dem allgemeinen Ergebnis gekommen ist, dass Iran und Russland jetzt die Geschehnisse in Syrien entscheidend beeinflussen können, hat man das Gefühl, dass man an den Rand der Ereignisse in Syrien gedrängt worden ist. Jetzt versucht man, die Akteure wie den Iran und Russland unter Druck zu setzen, damit man ein Mitspracherecht hat. Frankreich wollte bei den Friedensverhandlungen teilnehmen. Iran und Russland haben abgelehnt. Das ist gewissermaßen ein Erpressungsversuch, damit man bei dem Friedensprozess Mitspracherecht hat und Friedensregelungen beeinflussen kann. Aus dieser Perspektive versucht die EU, sich mit Zuckerbrot und Peitsche an den Verhandlungstisch zu bringen.“
Tanzaufführungen um Syrien
Die Raketenangriffe der USA, Frankreichs und Großbritanniens seien rein symbolischer Natur gewesen, vermutet Abdolvand. „Das Ergebnis der Angriffe war, dass niemand beschädigt wurde. Ein paar Gebäude sind bombardiert worden. Aus meiner Sicht war das ein klarer gesichtswahrender, vereinbarter Angriff.“ Die Amerikaner hätten ein paar Ziele freibekommen, damit sie bombardieren können.
„Denn der US-Präsident hat vorher gedroht. Symbolisch sind damit die Gesichter von Trump und der anderen Staaten gewahrt worden. Keiner will eine neue Stufe des Konfliktes im Nahen Osten und insbesondere in Syrien.“
Alle Parteien seien nun bereit für den Verhandlungstisch, bemerkt Abdolvand: „Wir sehen gerade nur Tanzaufführungen, damit auch die westlichen Staaten sich an den Friedensverhandlungen beteiligen. Mit Sicherheit hat die iranische Regierung durch die Lage in Syrien und im Irak bessere Verhandlungspositionen. Und man muss den Iran auf gleicher Augenhöhe sehen, als strategischen Partner in der Region. Die Iraner wollen gern ein Teil der Lösung der Probleme im Nahen Osten sein – und nicht Teil des Problems.“
Iranischer Einfluss
Der Iran-Experte hält die Forderung der westlichen Staaten, dass sich der Iran aus dem Syrien-Konflikt heraushalten soll, für unlogisch: „Wenn die französischen, amerikanischen und britische Truppen in der Region sind, können sie nicht von Regionalmächten erwarten, dass sie Länder wie Syrien und den Irak verlassen. Die Amerikaner kommen in den Irak aus mehr als 15.000 Kilometern Entfernung, um ihre Interessen im Irak oder in Syrien zu verteidigen. Warum erwarten sie alle, dass die Iraner, die in Nachbarschaft von solchen Konfliktherden leben, sich nicht in diese Konflikte einmischen?“, fragt der DGAP-Politologe.
Unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen laufen in Genf Syrien-Friedensverhandlungen, die aber zu stagnieren drohen. Russland, die Türkei und der Iran treiben indes parallel einen separaten Syrien-Friedensprozess voran, der mit der trilateralen Konferenz in Astana begonnen hatte und in Sotschi fortgesetzt wurde. An den Gesprächen in Sotschi hatte auch der UN-Syrien-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura teilgenommen.

 

Dnr-online.ru: Offizieller Kommentar der Leitung der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Ruslan Jakubow zur Lage an der Donezker Filterstation (DFS):
Wie zuvor mitgeteilt wurde, geriet heute ein weiteres Mal ein Bus mit Mitarbeitern einer Arbeitsschicht der DFS, der von der Station in Richtung Jasinowataja fuhr, unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte, dabei wurden 5 Menschen verletzt.
Morgen, am 18. April, ist mit Unterstützung der OSZE-Mission und unter Beteiligung des Zivilschutzministeriums der DVR die Evakuierung des Personals der DFS geplant, das derzeit in dem Objekt arbeitet. Danach wird der Prozess der Stilllegung der Station und anschließend die Konservierung der Einrichtung beginnen.
Ich will darauf hinweisen, dass ein Stopp der Arbeit der DFS zu einer ökologischen Katastrophe führen wird und mehr als eine halbe Million friedlicher Einwohner auf beiden Seiten der Kontaktlinie ohne Wasserversorgung lässt.
Dennoch gefährdet die ukrainische Seite im Wissen um alle Risiken vorsätzlich das Leben der Einwohner des Donbass, indem sie zielgerichtet lebenswichtige Objekte der zivilen Infrastruktur attackiert.
Wir verurteilen die inhumanen Handlungen der ukrainischen Streitkräfte und bitten die internationalen Organisationen, auf die ukrainische Seite Einfluss zu nehmen und die Schuldigen am Beschuss des Busses mit Menschen zur Verantwortung zu ziehen.
Wir äußern die Hoffnung, dass die OSZE-Mission alle Folgen festhält und entsprechende Informationen in ihren Berichten veröffentlicht. Die Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess ist bereit, alle notwendigen Daten zur Verfügung zu stellen.
Wir rufen die OSZE-Mission und die Garantenstaaten auf, alle ihnen möglichen Maßnahmen einzuleiten, um eine humanitäre Katastrophe im Donbass zu verhindern.

 

de.sputniknews.com: Chemikalienlager von Terroristen in Duma entdeckt – Medien
Die russischen Militärs haben in der syrischen Stadt Duma ein Lager mit Chemikalien gefunden, die für die Herstellung von Chemiewaffen notwendig sind. Das berichtete der russische Fernsehsender Swesda am Dienstag.
Die aufgefundenen Stoffe, wie Thiodiglycol und Diethanolamin, seien für die Gewinnung von Schwefel- und Stickstoffyperit notwendig. Darüber hinaus sei eine Flasche mit Chlorgas gefunden worden, die der von den Terroristen in ihrem veröffentlichten gefälschten Video benutzten Flasche ähnlich sei, berichtet Swesda.
Das Lager sei im Keller eines Wohnhauses eingerichtet worden. Laut einem Vertreter der russischen ABC-Truppen war das Lager von den Terroristen genutzt worden, die die Stadt unter ihrer Kontrolle gehabt hatten.
Dem Fernsehsender zufolge fanden die russischen Militärs Notizen mit chemischen Formeln und mit Berechnungen der Proportionen. Die russischen Experten würden die Beweismittel untersuchen, so der Fernsehsender.
Zuvor war berichtet worden, dass die syrischen Regierungstruppen in der Ortschaft Aftris in Ost-Ghuta eine Werkstatt zur Herstellung von Chemiemunition gefunden hatten.
Am Samstagmorgen hatten die USA, Großbritannien und Frankreich, die Damaskus einen angeblichen Chlorgaseinsatz in Duma vorgeworfen hatten, Raketenangriffe auf syrische Regierungsobjekte unternommen und mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen abgefeuert. Die syrischen Luftabwehrkräfte haben die meisten davon abgeschossen. Dabei waren drei Menschen verletzt worden. Die westlichen Länder hatten die Luftangriffe vor der Ankunft der Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) geflogen, die die Stadt Duma am Dienstag betreten haben.
Zuvor hatten die Spezialisten des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien den Ort des angeblichen C-Waffeneinsatzes besucht und keine Spuren von Giftstoffen vorgefunden. Nach Angeben des Zentrums hatte es in den lokalen Krankenhäusern keine Patienten mit Symptomen einer Vergiftung gegeben.
Zugleich hatte das russische Verteidigungsministerium Beweise erbracht, dass der „Giftgas-Einsatz“ eine Inszenierung gewesen war. Laut dem Ministerium war der Angriff von britischen Geheimdiensten inszeniert worden. Dasselbe erklärte später der russische Vertreter bei der OPCW, Alexander Schulgin.

 

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des Kommandos der Streitkräfte der DVR:
Die ukrainischen Besatzer haben ein weiteres Mal ihr rohes Wesen, die Unterstützung der Ideen des Neonazismus und ihr Streben nach einem Genozid an unserem Volk gezeigt.
Diese Säufer und Gesocks aus der 95. Luftsturmbrigade, die sich „Kämpfer des Lichts“ nennen, aber tatsächlich nur Leid und Tod in unsere Häuser bringen, haben einen weiteren Akt des Terrors begangen, der es nur erlaubt, sie mit den faschistischen „SSlern“ zu vergleichen.
Heute haben sie einen Bus mit einer Schicht von Arbeitern der Donezker Filterstation beschossen. Diese moralischen Missgestalten, denen irgendein wahnsinniger Bandit Waffen anvertraut hat, haben in ihren Gehirnen und vor ihren Augen nur eines – alles zu zerstören, was sich bewegt. Ohne Frauen oder Kinder zu berücksichtigen, ohne an die Folgen zu denken.
Bei keinem einzigen dieser Barbaren ist der Gedanke aufgekommen, dass sie außer dem Schmerz, den sie mit ihrem Beschuss den verletzten Arbeitern der DFS zugefügt haben, eine Situation erzeugt haben, die für das Unternehmen „Woda Donbassa“ der „letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt“ war und die Filterstation geschlossen wird, um das Leben und die Gesundheit ihrer Arbeiter zu bewahren.
Bei diesen hohlköpfigen Kämpfern erkennt keine einzige Windung in ihren Gehirnen, dass wegen des Beschusses mehr als 400.000 Menschen kein Wasser haben werden, von denen die Hälfte auf dem zeitweilig von der Ukraine besetzten Territorium lebt. Dabei werden wir unsere Bürger mit Wasser durch Umverteilung der Wasserströme in den Hauptleitungen versorgen können, aber Awdejewka bleibt ohne Alternative zu 100% ohne Wasser. Dies ist eine neue, dumme und brutale Provokation der ukrainischen Streitkräfte.
Macht nur weiter in diesem Sinne, Faschisten. Das Volkstribunal und die Vergeltung erwarten jeden von den Verbrechern in Uniform.

 

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