Presseschau vom 25.03.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Ukrinform.ua: Präsident: Gesetz über nationale Sicherheit sieht parlamentarische Kontrolle über Sicherheitsdienst vor
Die endgültige Fassung des Gesetzes „Über die nationale Sicherheit“ werde eine Norm über die zivile parlamentarische Kontrolle über die Tätigkeit des Sicherheitsdienstes der Ukraine enthalten, erklärte heute der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in seiner Rede bei Feierlichkeiten anlässlich des Tages des Sicherheitsdienstes der Ukraine, teilt ein Korrespondent von Ukrinform mit.
„Die endgültige Fassung des neuen Gesetzes „Über die nationale Sicherheit“ sieht die Einführung einer zivilen parlamentarischen Kontrolle über die Tätigkeit des Sicherheitsdienstes vor“, betonte er.
Seiner Meinung nach wird eine solche Norm die Anpassung des Gesetzes über die nationale Sicherheit an die Nato-Standards in vollem Maße gewährleisten.
Der Präsident unterstrich ferner, die Nato-Mitgliedschaft bleibe weiterhin ein strategisches Ziel der Ukraine, und versprach, in naher Zukunft die Vornahme von entsprechenden Änderungen an der Verfassung zu initiieren.

vormittags:

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurden keine Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen festgestellt. Das Regime der Feuereinstellung wird eingehalten.

de.sputniknews.com: Unerwarteter Zeuge im Fall Skripal aufgetaucht
Der Ex-Doppelagent Sergej Skripal hat eine enge Freundin gehabt, die offenbar über dessen letzte Tage vor der Vergiftung berichten kann. Dies meldet die Zeitung „The Telegraph“.
Demnach ist die Frau aus Russland nach Großbritannien gekommen. Der Grund für den Beginn der Beziehungen zwischen den beiden sei die finanzielle Attraktivität von Skripal gewesen.
„Er sagte ihr, dass er ein russischer Multimillionär sei und sie begannen zu kommunizieren. Die Polizei weiß nicht einmal, dass sie existiert. Nur wenige wissen von der Beziehung“, zitiert die Zeitung einen Freund des Paares.
Ein anderer Bekannter von den beiden soll gesagt haben, dass die Frau große Angst habe und deswegen nicht zur Polizei gehen werde.
„Als sie die Nachrichten über den Vorfall sah, sagte sie ‚Das war mein Ex‘. Sie hat wirklich Angst“, so der Bekannte.
Am 4. März waren der 66-jährige ehemalige russische GRU-Agent und Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia in der britischen Stadt Salisbury bewusstlos aufgefunden und mit Anzeichen einer Vergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Sie sollen sich zurzeit im Koma befinden….

armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von zwei Ortschaften mit Panzern, Mörsern des Kalibers 82mm, Granatwerfern verschiedener Art und Schusswaffen beschossen.

Ukrinform.ua: Poroschenko dankt den USA für finanzielle Hilfe für die Ukraine
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat sich auf seiner Facebook-Seite bei dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, und dem US-Kongress für die Unterstützung des Haushaltsgesetzes bedankt, das eine Erhöhung von Ausgaben zur Unterstützung der Ukraine im Jahr 2018 vorsieht.
„Ich danke dem Präsidenten Donald Trump und dem US-Kongress für die Unterstützung des Haushaltsgesetzes, das eine Erhöhung von Ausgaben für die Unterstützung der Ukraine im Jahr 2018 vorsieht und somit die führende Rolle der Vereinigten Staaten bei der Verteidigung der Grundprinzipien von Freiheit und Demokratie bestätigt“, schreibt der Präsident.
Er betonte auch, dieser Schritt sei eine echte praktische Hilfe bei der Stärkung des Verteidigungspotentials der Ukraine.
Am Freitag, dem 23. März, hat der US-Präsident Donald Trump das Gesetz über die Haushaltsfinanzierung der USA für 2018 in Höhe von $ 1,3 Billionen unterzeichnet, das eine Gesamtsumme der Hilfe für die Ukraine in Höhe von 620,7 Millionen Dollar vorsieht.

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und im Verhandlungsprozess teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Besymennoje, Sachanka, Donezker Flughafen.
In der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte von Sachanka wurde in der Lenin-Straße eine Gasleitung und die Fassade eines Wohnhauses beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 48.
Wir erinnern daran, dass der geltende Waffenstillstand am 5. März 2018 um 01:00 (Moskauer Zeit) in Kraft trat.

de.sputniknews.com: Poroschenko zu „Entlarvung“ von Saakaschwili und Sawtschenko: „Lehrbücher wert“
Der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, ist der Meinung, dass die „Entlarvung“ des ehemaligen Gouverneurs der Schwarzmeerregion Odessa Michaiil Saakaschwili und der ukrainischen Parlamentsabgeordneten Nadeschda Sawtschenko Seiten in den Lehrbüchern für Sicherheitsdienste verdient hat.
„In den letzten Monaten hat der SBU (der ukrainische Sicherheitsdienst – Anm. d. Red.) zwei großangelegte Operationen durchgeführt, die es wert sind, in die Lehrbücher für zukünftige Sicherheitsmitarbeiter einzugehen“, sagte Poroschenko am Samstag auf einer Veranstaltung zum Jahrestag der Gründung des Geheimdienstes.
Laut Poroschenko hatten Saakaschwili und Sawtschenko einen „Staatsstreich im Interesse Russlands“ vorbereitet.
Sawtschenko war am 23. März in Kiew festgenommen und vorerst für zwei Monate in Haft gesetzt worden. Saakaschwili war am 12. Februar am Kiewer Flughafen verhaftet und später nach Polen ausgewiesen worden.

Dan-news.info: „Gegen 7:00 gab es einen Beschuss des Nikitowskij-Bezirks von Gorlowka,dort, in der Ordshonikidse-Straße wurde eine Frau tödlich verletzt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Das Haus, in dem sich die Tote befand, wurde stark beschädigt.
Einzelheiten des Geschehens werden noch ermittelt.

ukrinform.ua: Wiederherstellung von Donbass: Frankreich gibt eine halbe Million Euro
Frankreich werde den Wiederaufbau der Schule in Krasnohoriwka und die Reparatur eines Wasserbehälters einer Wasserpumpstation in Popasnaja finanzieren, erklärte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian während einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Außenminister Pawlo Klimkin in Kiew, teilte ein Ukrinform-Korrespondent mit.
„Frankreich wird zwei Projekte finanzieren, die im Donbass das Internationale Komitee vom Roten Kreuz umsetzt. Das erste von ihnen betrifft den Wiederaufbau einer Schule in Krasnohoriwka, das zweite – die Reparatur eines Wasserbehälters einer Wasserpumpstation in Popasnaja“, sagte der französische Minister.
Darüber hinaus teilte er mit, dass Frankreich beschlossen habe, finanzielle Hilfe in Höhe von einer halben Million Euro den zwei Nichtregierungsorganisationen für die Umsetzung von Projekten zu leisten, die mit der Ernährungssicherheit der lokalen Bevölkerung im Donbass verbunden sind.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR
Nach Informationen, die wir gerade von unserer Aufklärung erhalten haben, wird von den ukrainischen Besatzern und namentlich der 53. Panzergrenadierbrigade
im Gebiet von Lebedinskoje eine weitere Provokation vorbereitet, die das Ziel hat, die Erwiderung des Feuers hervorzurufen. Dazu wird ein Mörser- und Panzerbeschuss der Positionen der Einheiten der Streitkräfte der DVR durchgeführt werden.
Außerdem schließen wir nicht aus, dass zielgerichtetes „freundschaftliches“ Feuer auf das Gebiet von Lebedinskoje erfolgen wird, damit die in der Zone der sogenannten „ATO“ eingetroffenen Journalistengruppen gestellte Reportagen, in denen sie unsere Verteidiger der Beschüsse beschuldigen, produzieren können.

Wir rufen die friedliche Bevölkerung, die auf dem zeitweise von der Ukraine besetzten Territorium und in den in der Nähe liegenden Gebieten unserer Republik lebt, wachsam zu bleiben und sich in der Nähe von Schutzräumen aufzuhalten.

Nachmittags:

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt und das Territorium unserer Republik unter anderem mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen beschossen.
In Richtung Donezk wurde das Gebiet des Flughafens von Donezk von den ukrainischen Kämpfern beschossen, bei dem Beschuss verwendete der Feind Panzer, Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer und Schusswaffen.
In Richtung Mariupol verwendete der Feind auch Mörser des Kalibers 82mm und großkalibrige Schusswaffen und schoss sechs Mörsergeschosse auf das Gebiet von Sachanka ab, wo eine Gasleitung und die Fassade eines Wohnhauses in der Lenin-Straße beschädigt wurden.
Außerdem wurde heute um 8:35
Kominternowo mit Mörsern des Kalibers 120mm und Granatwerfern beschossen, die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte haben acht Mörsergeschosse abgeschossen und sechs Schüsse mit Granatwerfern abgegeben.
Informationen über Zerstörungen und Verletzte werden noch ermittelt.

Heute Nacht hat der Feind einen weiteren erfolglosen Versuch unternommen, in die Positionen unserer Streitkräfte einzudringen.
Gegen 2 Uhr nachts wurde von unseren Beobachtern
im Gebiet von Peski eine 15köpfige Gruppe bewaffneter Aufklärer der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, die sich in Richtung unserer Positionen bewegte. Wir haben die Beobachtung fortgesetzt, ohne das Feuer zu eröffnen. Aber im Verlauf der Vorwärtsbewegung geriet der Gegner auf ein Minenfeld.
In der Folge haben die Kämpfer auf
den Minen vermutlich Verluste von zwei Toten und drei Verletzten gehabt und begannen abzuziehen. Der Abzug der Kämpfer wurde von Feuer mit Panzern und Mörsern gedeckt, gleichzeitig wurden unsere Positionen beschossen.
Danach zu urteilen, dass der ukrainischen Seite die Existenz der Minenfelder und die starke Verteidigung an diesem Abschnitt bekannt ist, kann man den Schluss ziehen, dass diese Aufklärer entweder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Eine andere Erklärung für solch unvernünftige Handlungen der ukrainischen Seite haben wir nicht.
Von unserer Aufklärung wurde festgestellt, dass in einem Feldartillerielager der 57. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Nowogorodowka derzeit eine Kommission des Stabs der sogenannten „ATO“ und Ermittlungsorgane der Ukraine arbeiten. Das außerplanmäßige Eintreffen der Kommission hängt damit zusammen, dass im Oblast Kiew ein Versteck mit Waffen und Munition gefunden wurde. Alle Inventurnummern dieser Waffen gehörten zur 57. Brigade.

Vergleichbare Kommission wurden auch in andere Verbände und Truppenteile der Besatzungstruppen geschickt.

de.sputniknews.com: Russland will Brücke nach Nordkorea bauen – WP
Russland hat vor, eine Autobrücke an der Grenze zu Nordkorea zu bauen, schreibt am Samstag die US-amerikanische Zeitung „Washington Post“ (WP).
Die Grenze zwischen den beiden Ländern verläuft am Fluss Tumen und verfügt nur über eine Eisenbahnbrücke, während es keine Grenzübergänge für Autos gibt.
Momentan würden Warenlieferungen zwischen Russland und Nordkorea durch das chinesische Staatsgebiet erfolgen. Beide Seiten hätten während eines Besuchs der russischen Delegation in Pjöngjang die Möglichkeit besprochen, zur Verkürzung dieses Weges eine Brücke zu bauen, schreibt die Zeitung.
Zuvor hatte das russische Ministerium für Entwicklung des Fernen Ostens die Einberufung einer Arbeitsgruppe für das Projekt angekündigt.

de.sputniknews.com: Moskau zu Londons Skripal-Vorwürfen: „Nahezu Banditismus“
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat am Sonntag die Beschuldigungen Großbritanniens im Fall Skripal als nahezu „nahezu an Banditismus grenzende“ bezeichnet und aufgerufen, mit dieser Provokation fertigzuwerden.
„Das ist eine beispiellose Frechheit. Die Hauptsache ist, dass niemand so eine Situation erlebt hat, in der einem Land etwas zu Last gelegt wird, was nicht einmal formuliert werden kann und es gibt auch keine Versuche, das zu formulieren“, so Peskow.
„Wir stellen fest, dass es etwas noch nie Dagewesenes ist, das sind vermutlich nahezu an Banditismus grenzende internationale Angelegenheiten. Und was steckt dahinter? Die inneren Probleme Großbritanniens oder Probleme der britischen Beziehungen mit seinen Verbündeten oder noch etwas? Das geht uns wahrscheinlich nicht an. Was uns angeht ist die Frage, wie wir mit dieser Provokation umgehen“, sagte der Kremlsprecher am Sonntag in einem TV-Interview.
Laut Peskow bewahrt der russische Präsident, Wladimir Putin, „absolute Ruhe und absolute Haltung“.
„Im Gegensatz zu seiner Amtskollegin auf der Insel bleibt Putin absolut korrekt. Er hat seine Stellungnahme von Anfang an formuliert. Das heißt, wir beschäftigen uns in erster Linie mit inneren Angelegenheiten und dieser Vorfall ist bei euch passiert, ihr sollt zuerst selbst den Vorfall klären und erst dann etwas sagen. Das ist im Grunde genommen die Position von Putin“, so Peskow….

Mil-lnr.info: Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR ist relativ ruhig.
In den letzten 24 Stunden wurden keine Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen festgestellt.
Nach uns vorliegenden Informationen hat vom 19. bis 24. März 2018 in den Einheiten der 54. mechanisierten Brigade eine
Kommission des US-Außenministeriums zu Fragen der Ukraine gearbeitet.
In der Kommission waren
NATO-Spezialisten und Instrukteure. Während der Arbeit der Kommission wurden stichprobenartig einige Einheiten der Brigade auf die Fähigkeiten des Umgangs der ukrainischen Besatzer mit Waffen aus der Produktion von Ländern des NATO-Blocks überprüft. Wahrscheinlich war einer der Gründe für die Überprüfung die sich häufenden Fälle von Tod und Verletzung von ukrainischen Kämpfern bei der Verwendung von ausländischer Technik und Waffen.
Außerdem ändert das Kommando der ukrainischen Kämpfer, statt wenigstens zu versuchen, den Soldaten beizubringen zu schießen und unter Kampfbedingungen zu überle
gen, einfach die Bezeichnungen der Funktionen, Hauptsache, es gefällt den ukrainischen Schutzherren. So ist in den Einheiten der Spezialoperationskräfte geplant, die Funktion eines „Scharfschützen“ durch „Spezialist für genaues Schießen in geringer und mittlerer Entfernung (marksman)“ zu ersetzen.
Die Ukraine verstärkt weiter ihre Positionen in der Zone der sogenannten Operation der Vereinigten Kräfte und zeigt so, dass sie die Absicht hat, den Konflikt im Donbass nur mit gewaltsamen Methoden zu lösen.
Nach uns vorliegenden Informationen sind am 23. März an der Eisenbahnstation Rubeshnoje einige Waggons mit Technik eingetroffen. Zur Ladung gehörten T-72-Panzer und Schützenpanzer. Die Kolonne eingetroffener Technik bewegte sich in Richtung Sewerodonezk.

Im Zusammenhang damit bitten wir die Vertreter der OSZE-Mission ein weiteres Mal, ihre Aufmerksamkeit auf die Verlagerung verbotener Technik in der Nähe der Kontaktlinie zu richten.
Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen genau ein. Wir treten für Verhandlungen und eine Lösung des Konflikts auf friedlichem Weg ein, aber im Fall einer direkten Aggression behalten wir uns das Recht auf erwidernde Maßnahmen vor.

de.sputniknews.com: US-Militärs erhalten Handbuch über „Niederlage“ in Konflikt mit Russland
Das Army Cyber Institute der US-Militärakademie hat ein illustriertes Handbuch in Form eines Comic veröffentlicht, in dem die Nato-Kräfte einen Konflikt mit Russland verlieren. Das berichtet die Zeitschrift IEEE Spectrum.
Die Zeitschrift merkt an, die illustrierten Handbücher seien für US-Militärs herausgegeben worden, um diese zu bewegen, sich über die Kriege der Zukunft Gedanken zu machen sowie darüber, wie man sich auf solche Konflikte vorbereiten müsse.
Laut dem Sujet des Comic entscheiden sich im Jahr 2027 Moldawien und Rumänien, sich zu vereinigen, und überschreiten damit Russlands „rote Linie“, weshalb ein großangelegter Konflikt beginnt.
Der Kampf gehe schnell zu Ende, da Russland den Krieg mit hochtechnologischen Waffen führe. Moskau beginne mit einem Cyberangriff, von dem unbemannte Waffen des Gegners betroffen seien, und greife dann Panzer der Allianz an. Nach dem von den Autoren des Handbuchs vorgegebenen Szenario besetzen russische Truppen ein US-Konsulat in einer der besiegten Städte.
Wie die ACIA-Beamte Natalie Vanetta erklärte, sieht das Format des Handbuches ungewöhnlich aus. Die Comics würden aber den Militärs helfen, „unbegreifliche Dinge“ zu verstehen.

Dnr-online.ru: Gemäß einer Mitteilung des Bürgermeisters von Gorlowka Iwan Prichodko haben heute um 7 Uhr die Streitkräfte des Gegners die Siedlung des Isotow-Bergwerks im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka beschossen.
Die Vertretung der DVR im GZKK hat gemeinsam mit der Zivilschutzministerium der DVR die eingehende Information überprüft.
Nach genaueren Ermittlungen wurde aus Richtung Leninskoje auf das Isotow-Bergwerk mit Waffen des Kalibers 23mm geschossen. Es gab einen Treffer auf ein Haus in der Ordshonikidse-Straße 3/3.
In der Folge eines Beschusses
starb Ljubow Nikolajewna Tretjakowa, geb. 1952, die in der Ordshonikidse-Straße 2/2 wohnte, an zahlreichen Splitterverletzungen am Brustkorb.

de.sputniknews.com: Skripal-Fall: A234-Nervengift in USA entwickelt – russisches Verteidigungsministerium
Immer noch ist es ungeklärt, von wem der Ex-Doppelagent Sergej Skripal vergiftet worden war. Auch ist der Ursprung des Nervengiftes weiterhin unklar. Nun hat der Vetreter des Labors für die chemische und analytische Kontrolle beim russischen Verteidigungsministerium, Igor Rybaltschenko, erklärt, wo das Nervengift A-234 entwickelt wurde.
Nach Angaben von Rybaltschenko wurde das Nervengas A-234 in den Vereinigten Staaten entwickelt. Dem russischen Verteidigungsministerium liege ein entsprechendes Dokument vor, aus dem dies hervorgehen würde.
„Tatsache ist, dass wir im Jahr 1998, als wir eine andere Version der spektralen Bibliothek durchgesehen haben, die vom National Bureau of Standards der Vereinigten Staaten (NBS) veröffentlicht wurde, eine Substanz gefunden haben, die wir interessant fanden, da sie eine phosphororganische Substanz war. Und wir haben festgestellt, dass sie eine starke tödliche Wirkung haben musste. Jetzt stellt sich heraus, dass es, nach dem Namen dieser Substanz zu urteilen, genau derselbe Nervenkampfstoff war, A-234 „, sagte der Leiter des russischen Militärlabors.
Bemerkenswert sei in diesem Zusammenhang, dass in den nächsten Versionen der Bibliothek diese Substanz nicht mehr aufzufinden war.
In der Regel würden solche spektralen Bibliotheken „nur expandieren“, weil mehr und mehr chemische Stoffe dort eingetragen sein würden.
In diesem Fall sei dies aber anscheinend anders gewesen.
An ihrer molekularen Formel und dem Molekulargewicht zu urteilen, habe es sich wohl um „eine schwere und flüchtige Substanz“ gehandelt.
„Ich bestätige, dass sie genau der Formel entspricht, die von Mirzajanow (Wil Mirzajanow, sowjetischer Chemiker, der in die USA ausgewandert und der Autor eines Buches über das Gas A-234 war) veröffentlicht wurde. Der chemische Name dieser Substanz ist A-234 und wurde von Boris Johnson „Novitschok“ genannt — eine Substanz, die im Labor von Porton Down erhältlich ist „, sagte Rybaltschenko.

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