Presseschau vom 31.12.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von vier Ortschaften der Republik mit Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

de.sputniknews.com: Nach Schießerei nahe Kreml – Polizei nimmt Verdächtigen fest
Die Polizei hat im Zusammenhang mit der jüngsten Schießerei nahe des Rotes Platzes in Moskau einen Verdächtigen festgenommen.
Der 26-jährige Tatverdächtige wurde am frühen Sonntagmorgen im Moskauer Gebiet festgenommen. Während der Verhaftung hat er sich selbst verletzt, wonach er von Ärzten behandelt wurde.
Zuvor wurde berichtet, dass ein Unbekannter am Samstagabend im Moskauer Stadtzentrum, rund 300 Meter vom Roten Platz entfernt, das Feuer eröffnet hatte. Den Ordnungskräften zufolge wurden dabei zwei Menschen verletzt. Laut einer Quelle hat der Mann mehrmals einem anderen Mann in den Kopf geschossen.
Nach vorläufigen Erkenntnissen soll den Schüssen ein Streit vorausgegangen sein. „Es ist nicht auszuschließen, dass es unter Alkoholeinfluss zu dem Streit gekommen war. Diese Informationen werden derzeit geprüft“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Dnr-online.ru: Die Situation in Sajzewo bei Gorlowka, das sich unmittelbar an der Kontaktlinie befindet, kommentierte die Leiterin der Ortsverwaltung von Sajzewo Irina Dikun.
„Wenn man es mit der vorangegangenen Zeit vergleicht, so kann man sagen, dass der Waffenstillstand eingehalten wird, aber nicht vollständig. Der Beschuss geht mit Schusswaffen und 82mm-Mörsern weiter. Aber wir leben, entwickeln uns weiter. Wir haben eine Post eröffnet, wir haben Strom, die Ortsverwaltung arbeitet, die Straßen werden repariert. Trotz des Krieges geht das Leben weiter, bei uns wird alles gut werden“, sagte Irina Dikun.

de.sputniknews.com: Facebook fügt sich den Befehlen Israels und der USA – „The Intercept“
Das soziale Netzwerk Facebook fügt sich offenbar den Anweisungen Israels und der US-Regierung: Laut der publizistischen Webseite „The Intercept” löscht die Firma regelmäßig auf Geheiß der Behörden der beiden Länder bestimmte Beiträge, die von diesen als unpassend betrachtet werden. Die Folgen diesen Vorgehens seien besorgniserregend.
Die Webseite erinnert an die Treffen von Facebook-Vertretern mit der israelischen Regierung im vergangenen September. Bei den Gesprächen sollte beschlossen werden, welche Accounts von palästinensischen Nutzern aufgrund der „Anstachelung zur Gewalt“ gelöscht werden sollten. Die Treffen, denen die israelische Justizministerin Ajelet Schaked vorsaß, fanden laut der Online-Zeitung statt, nachdem Israel Facebook mit schweren Geldstrafen und sogar der Sperrung auf seinem Territorium gedroht habe, sollte das soziale Netzwerk bestimmte Accounts nicht blockieren.
Die Folgen dieser Treffen seien vorhersehbar gewesen: Seitdem habe Facebook den palästinensischen Aktivisten, die gegen die „jahrzehntelange Besetzung durch Israel“ protestierten, einen richtigen Zensur-Krieg erklärt.
Dabei scheinen israelische Behörden laut „The Intercept“ sogar offen damit zu prahlen, wie gefügig Facebook sein könne, wenn es um israelische Zensur-Befehle gehe. So habe die israelische Justizministerin vor Kurzem erklärt, dass Tel Aviv in den letzten vier Monaten 158 Anfragen an Facebook gerichtet habe, mit der Bitte, Inhalte zu löschen, die von Israel als „Anstiftung“ betrachtet würden. Der Medien-Riese habe 95 dieser Forderungen Folge geleistet.
Was die Lage besonders ernst mache, sei die Tatsache, dass 95 Prozent der Palästinenser angegeben haben sollen, Facebook hauptsächlich dafür zu nutzen, um sich zu informieren.
In den Wochen nach den Gesprächen zwischen Facebook und den israelischen Behörden berichtete die britische Zeitung „The Independent” von zahlreichen Sperrungen palästinensischer Accounts mit Millionen von Abonnenten. Im vergangenen März habe Facebook kurzzeitig die Seite der politischen Partei „Fatah“ gesperrt, der Millionen Nutzer folgten. Grund war „The Intercept“ zufolge ein altes Foto, auf dem der ehemalige palästinensische politische Anführer Jassir Arafat mit einem Gewehr in der Hand zu sehen war.
Dabei betreffe die Zensur nur palästinensische Nutzer, israelische hätten dagegen freie Hand und könnten alles über Palästinenser posten, was immer ihnen beliebe. Laut einer Studie sollen etwa 122.000 israelische User bei Facebook direkt zur Gewalt aufrufen, mit Worten wie „töten”, „Mord” oder „verbrennen”. Die Empfänger solcher Hass-Kommentare seien hauptsächlich Araber. Dennoch scheine sich Facebook wenig Mühe zu geben, um diese Kommentare auszufiltern.
Facebook macht sich der US-Regierung gefügig
Nun scheint Facebook ausdrücklich zu verstehen zu geben, dass es auch den Befehlen der US-Regierung gehorchen wird. In dieser Woche hat das soziale Netzwerk die Accounts des Chefs der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, bei Facebook und Instagram gelöscht. Dabei ging es Facebook nicht um angebliche Menschenrechtsverletzungen Kadyrows. Wie eine Sprecherin von Facebook gegenüber „The New York Times“ (NYT) sagte, wurde „der Account von Herrn Kadyrow deaktiviert, weil er auf die Sanktionsliste der USA gesetzt wurde“. Die Firma sei zu diesem Schritt rechtlich verpflichtet gewesen.
Diese Begründung ist laut NYT jedoch ziemlich fragwürdig: Denn der venezolanische Präsident Nicolas Maduro, der ebenfalls auf der Sanktionsliste sei, könne seine Accounts bei Facebook und Instagram ungestört weiter benutzen.
Es liegt laut „The Intercept” auf der Hand, was das Ganze bedeuten soll: Die US-Regierung verfüge über die uneingeschränkte Macht, beliebige Personen von Facebook und Instagram auszuschließen, indem sie sie einfach auf die Sanktionsliste setze. Das Sanktionsgesetz werde dafür genutzt, die Meinungsfreiheit zu unterdrücken, anstatt Handel und Finanzoperationen zu stoppen, was der eigentliche Zweck von Sanktionen sei.
Die Feinde der USA und Israels seien darum für Zensur durch Facebook anfällig. Und das sei ein echtes Problem.

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und im Verhandlungsprozess teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 4.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie de
r Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abge
feuerten Geschosse betrug 43.
Außerdem wurde der westliche Rand von Donezk mit Brandgranaten und einem großkalibrigen Maschinengewehr beschossen.
In Folge des Beschusses entstand ein Brand in einer Wohnung auf der 5. Etage eines Mehrparteienwohnhauses in
Trudowskij, Sokolowskij-Straße 2, Wohnung 44.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 74.

de.sputniknews.com: Gabriel appelliert an Moskau und Washington
Die EU-Länder sind laut Aussagen des deutschen Außenministers Sigmar Gabriel gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe an der Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und den USA interessiert.
„Gerade wir in Europa müssen ein Interesse daran haben, dass das Verhältnis zwischen den USA und Russland besser wird“, so Gabriel.
„Am Ende können nur die USA und Russland – unterstützt von China – die Verbreitung von Atomwaffen verhindern“, fügte Deutschlands Außenminister hinzu.
Falls das Verhältnis zwischen Russland und den USA so schlecht bleibe, wie es sei, würden andere Staaten dies nutzen. Deshalb sei das Bemühen der Europäer so groß, die USA und Russland wieder näher zusammenzubringen.
Zudem äußerte sich Gabriel zur Situation um Nordkorea, wobei er betonte, dass eine militärische Lösung des Problems „unfassbar viele Menschenleben kosten“ würde.
„Wenn sich Nordkorea Atomwaffen beschafft und der Rest der Welt schaut zu, dann wird es verdammt gefährlich“, sagte er weiter.
„Dann werden andere dem Beispiel folgen“, präzisierte Gabriel abschließend.
Zuvor hatten Russland und China einen Vorschlag zur Entspannung der Lage auf der koreanischen Halbinsel unterbreitet, demzufolge Nordkorea seine Atomwaffentests einfrieren und die USA und Südkorea ihre gemeinsamen Militärübungen stoppen sollten. Washington ignorierte allerdings diese Initiative.

Dnr-online.ru: Der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte der DVR Oberst Eduard Basurin übergab heute den Kindern von Sajzewo bei Gorlowka, das sich unmittelbar an der Kontaktlinie befindet, Neujahrsgeschenke von Soldaten der Streitkräfte der DVR.
„In Sajzewo ist es jetzt, das kann man sagen, ruhig. Wir stellen keine Verstöße fest. Aber die Menschen sind die ganze Zeit unter Anspannung, weil sich das jeden Moment ändern und der „Neujahrswaffenstillstand“ verletzt werden kann. In Sajzewo leben zurzeit 110 Kinder und die Soldaten unterstützen sie ständig. Traditionsgemäß haben wir ihnen zum neuen Jahr Geschenke gebracht“, kommentierte Eduard Basurin.

de.sputniknews.com: China will 2018 Zusammenarbeit mit Russland verstärken
Der chinesische Präsident Xi Jinping hat laut der Nachrichtenagentur Xinhua in einer Gratulation an Wladimir Putin Neujahrsgrüße geschickt und erläutert, dass China bereit sei, das politische und strategische Vertrauen Moskau gegenüber im kommenden 2018 Jahr zu konsolidieren.
„Xi Jinping hat angekündigt, dass er bereit sei, sich in der Konsolidierung des politischen und strategischen gegenseitigen Vertrauens sowie im Ausbau der umfassenden strategischen Zusammenarbeit seinem russischen Amtskollegen anzuschließen“, so die Agentur.
Am Tag zuvor hat Putin seine Bereitschaft zur Arbeit an der Erweiterung des strategischen Zusammenwirkens zwischen den beiden Ländern bestätigt. Putin hat auch auf die wesentliche Zunahme des bilateralen Handelsumsatzes aufmerksam gemacht und betont, dass Moskau und Peking in den internationalen Angelegenheiten effektiv zusammenarbeiten würden.

Lug-info.com: Mitteilung des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation m Verantwortungsbereich der LVR hat eine Tendenz zur Stabilisierung, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung einmal verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Nishneje Losowoje. Beim Beschuss haben die ukrainischen Streitkräfte Granatwerfer verschiedener Art, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 30 Granaten abgeschossen.
Die ukrainischen Streitkräfte verletzten systematisch die Bedingungen zur Stationierung von schweren Waffen entlang der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind, und ziehen militärisch-technisches Potential ihrer Einheiten in der Konfliktzone zusammen.
Im Gebiet von Popasnaja wurde die Verlegung von zwei 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ beobachtet, die sich in Richtung Solotoje bewegten.
Im Vorfeld der Neujahrsfeiern ist in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte die Zahl der Fälle von Alkoholmissbrauch und der damit verbundenen Verletzungen und nicht kampfbedingten Verluste gewachsen.
Am 29. Dezember sind zwei Soldaten des 25. Bataillons der 54. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte bei der Vorbereitung eines Neujahrsfeuerwerks in Folge von unvorsichtigem Umgang mit Sprengeinrichtungen in betrunkenem Zustand unterschiedlich schwer verletzt worden.
Im Zusammenhang mit dem mangelhaften moralisch-psychischen Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in den Truppenteilen und Einheiten in der „ATO“-Zone geht die Desertion weiter.
Am 23. Dezember hat der Oberleutnant Fursa eigenmächtig einen provisorischen Stationierungspunkt der 54.Panzergrenadierbrigade verlassen. Nach den Worten von Kameraden hatte der Offizier lange Zeit keinen Urlaub. Trotz zahlreicher Bitten weigerte sich das Brigadekommando, ihn für die Neujahrsfeiertage zu seiner Familie zu lassen. Derzeit führen die Polizei und die Militärkommandantur Fahndungsmaßnahmen durch.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Trumps Worte über Erfolge der USA in Syrien sind unrealistisch – russischer Senator
Die Behauptungen des amerikanischen Staatschefs Donald Trump über die Erfolge der USA in Syrien haben laut dem Mitglied des russischen Föderationsrates (Parlamentsoberhaus) Alexej Puschkow wenig gemein mit den Tatsachen und sind für die Durchsetzung politischer Ziele erforderlich.
„Trumps Behauptung über die Erfolge der USA in Syrien hat nichts mit den Tatsachen gemein. Das ist eine ‚Nach-Wahrheit‘ – eine Pseudorealität, die für politische Ziele gebraucht wird“, schrieb Puschkow auf Twitter.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit dem März 2011 an. Russland hat seine Operation gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) auf Bitte des offiziellen Damaskus unternommen. Der russische Präsident hat am 11. Dezember dieses Jahres den Befehl erteilt, mit dem Abzug der russischen Truppengruppierung aus Syrien zu beginnen. Vor Militärs auf dem russischen Stützpunkt Hmeimim erklärte Putin, sie hätten ihre Aufgabe hervorragend erfüllt: Syrien sei als souveräner, unabhängiger Staat erhalten geblieben, im Lande seien Bedingungen für die politische Regelung unter Ägide der Uno geschaffen worden.
Die von den USA geführte Koalition führt seit 2014 ihren Einsatz gegen den IS in Syrien, handelt dabei aber ohne eine Genehmigung der Behörden dieses Landes.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte weiterhin das Regime der Feuereinstellung verletzt. Auf das Gebiet von Sosnowskoje hat der Gegner acht Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert und auf die Gebiete von Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk und Spartak sowie auf das Gebiet des Flughafens hat der Feind mit automatischen Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Folge eines Beschusses mit Brandgeschossen auf ein Mehrparteienwohnhaus in der Sokolowskij-Straße in Trudowskije entstand ein Brand in einer Wohnung. Der Brand wurde von den Kräften des Zivilschutzministeriums unserer Republik gelöscht.
Wir rufen die ukrainische Seite im GZKK auf, auf das kommandierende Personal der ukrainischen Streitkräfte einzuwirken und bei ihnen eine vollständige Feuereinstellung durchzusetzen.
Unsere Handlungen und Taten zeugen von einem – wir wollen Frieden und ein Ende des brudermörderischen und blutigen Kriegss auf immer. Es ist schlecht, dass man das von den ukrainischen Streitkräften nicht sagen kann.
Heute, an diesem Tag vor dem neuen Jahr, sollten zur selben Zeit alle Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, vom Soldaten bis zum General, darüber nachdenken, dass es nur in ihrem persönlichen Interesse liegt, diesen Krieg zu beenden!
Und zum Abschluss möchte ich mich an alle Bürger unserer Republik und der zeitweise von der Ukraine kontrollierten Territorien wenden, zum Neuen Jahr gratulieren und allen das Wichtigste wünschen – Frieden und Gesundheit für Sie und Ihre Lieben!
Wir, die Soldaten der Streitkräfte der DVR, versprechen unsererseits, alle Anstrengungen einzubringen um Sie gegen den Feind zu schützen.

de.sputniknews.com: Putins Neujahrsansprache: Präsident dankt Bürgern für den Glauben an ihr Land
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in seiner traditionellen Neujahrsansprache den Landsleuten für den Glauben an Russland, für den Zusammenhalt und die geleistete Arbeit gedankt. Nachstehend die im russischen Fernsehen in der fernöstlichen Region Primorje gegen Mitternacht(Ortszeit)übertragene Rede Putins im Wortlaut:
Liebe Freunde!
Das neue Jahr 2018 steht vor der Tür. Natürlich kommt dieses Fest jedes Jahr zu uns, aber trotzdem nehmen wir es als ein Neues, Gutes und Ersehntes wahr. Wir glauben, dass alles in diesen Minuten Erwünschte, all unsere Hoffnungen in Erfüllung gehen werden.
Das Neujahrsfest ist für uns vor allem ein Familienfest. Wir begehen es, wie es in der Kindheit war: mit Geschenken und Überraschungen, mit besonderer Wärme, mit der Erwartung wichtiger Veränderungen. Und sie werden unbedingt in unser Leben treten, wenn jeder von uns immer an seine Eltern denken, sie behüten und jede mit ihnen verbrachte Minute schätzen wird, wenn wir die eigenen Kinder, ihr Bestreben und ihre Träume, mehr verstehen werden, wenn wir jene in unserer Nähe unterstützen, die unsere Teilnahme und seelische Freigebigkeit brauchen.
Die Fähigkeit zu helfen, teilnahmsvoll zu sein und Güte zu schenken, erfüllt unser Leben mit einem wahren, menschlichen Sinn. Egal wo wir uns befinden: An der Festtafel im Familienkreise, in fröhlicher Gesellschaft, auf den festlichen Straßen, — uns vereint die gehobene Neujahrsstimmung, und die modernen Technologien erlauben es uns, unsere Gefühle mit uns teuren Menschen zu teilen, die sich Hunderte, ja Tausende Kilometer entfernt befinden.
Und wie immer gelten meine besonderen Glückwünsche allen, die jetzt arbeiten, die ihre wehrdienstliche oder berufliche Pflicht erfüllen, die in den Krankenhäusern Dienst haben, die Flugzeuge und Züge steuern. Wir sind in dieser wundervollen Neujahrsnacht miteinander. Auch in unserem alltäglichen Tun sind wir miteinander. Der Zusammenhalt, die Freundschaft, die uneigennützige Liebe zu Russland mehren unsere Kräfte für würdige Taten und hohe Errungenschaften.
Ich möchte allen herzlichst für den Glauben an sich selbst und an unser Land, für die Arbeit und ihre Ergebnisse danken. Mögen Vertrauen und gegenseitiges Verständnis uns stets begleiten.
Liebe Freunde!
Bis zum Beginn des Jahres 2018 sind buchstäblich Sekunden geblieben. Es ist an der Zeit, einander die sehnlichsten Worte zu sagen, Fehler und Kränkungen zu vergeben, einander zu umarmen, die Liebe zu gestehen, einander mit Fürsorge und Aufmerksamkeit zu umgeben. Möge es im neuen Jahr im Leben eines jeden Menschen, einer jeden Familie Veränderungen zum Besseren hin geben, damit alle gesund bleiben, damit Kinder zur Welt kommen und uns Freude bereiten.
Ich wünsche allen aufrichtig Erfolg und Wohlergehen. Frieden und Gedeihen unserem großen Russland – unserem geliebten und einzigen!
Werden Sie glücklich! Auf das Fest – auf das neue Jahr 2018!

Lug-info.com: Der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR, der Leiter der Vertretung der LVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung Oberst Michail Filiponenko gratulierte den Soldaten und Einwohnern der Republik zum Neuen Jahr.
Das vergangene Jahr war für viele von uns nicht einfach: wir kämpfen, haben Angriffe des Gegners zurückgeschlagen, haben nicht gut zu machende Verluste erlitten, gearbeitet, gelernt. Aber leider hat der Krieg unser Land im Jahr 2017 nicht verl
assen.
Trotz allem verlieren wir nicht den Glauben und die Soldaten der Volksmiliz stehen weiter an der Front. Wir tun alles, da
mit in jedes Haus der Einwohner der Republik Frieden, Ruhe und Glück kommt.
Von ganzem Herzen gratuliere ich dem Personal der Volksmiliz, jedem Offizier, Unteroffizier und Soldaten sowie allen Einwohnern und Gästen unserer Republik zum Neuen Jahr und zu Weihnachten. Sie sind die Verteidiger, Sie sind die Hoffnung und Stütze, Sie sind der Garant der Zuverlässigkeit und Sicherheit.
Ich will allen Einwohnern der Republik versichern, dass sie unter zuverlässigem Schutz stehen. Ich wünschen allen zum
neuen Jahr einen klaren Himmel, Gesundheit, Wohlergehen und Seelenstärke. Gratulation zu den Feiertagen, liebe Landsleute!

de.sputniknews.com: Poroschenko lobpreist ukrainischen Pass – Moskau warnt vor Identitätsverlust
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat neulich erklärt, der Wert des ukrainischen Passes steige weiter an. In der russischen Staatsduma (Parlamentsunterhaus) hat man darauf hingewiesen, dass die Ukraine auf den Verlust ihrer nationalen Identität zusteuere.
Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Angelegenheiten der Völker, Ruslan Balbek, äußerte in einem Interview mit dem Fernsehsender RT die Meinung, dass Kiew die massive Auswanderung ukrainischer Bürger nur fördere.
„Poroschenko will die mit den armseligen Lebensverhältnissen unzufriedene arbeitsfähige Bevölkerung aus dem Land jagen. Deshalb preist er so die Vorteile des Nationalpasses als Möglichkeit, sich in Europa zu integrieren.“ Die Auswanderung der „Arbeitsmigranten“ in EU-Länder erlaube Kiew, sich vor neuen „Maidans“ nicht mehr zu fürchten, da sowieso niemand da sein werde, um auf die Barrikaden zu gehen.
Balbek zufolge kann die Politik der Kiewer Führung zum Verlust der Identität des ukrainischen Volkes führen.
„Im Großen und Ganzen kann der ukrainische Pass aus Poroschenkos Sicht den Volkstraum – Teil Europas zu werden – wahr werden lassen. Dabei verschweigt der ukrainische Präsident bescheiden, dass die massenweise Auswanderung der Bevölkerung faktisch den Verlust der nationalen Identität bedeutet“, so der Politiker weiter. Die Strategie des ukrainischen Staates werde das komplette Verschwinden des Wortes „Ukraine“ zur Folge haben.
Zuvor hatte Poroschenko in seinem Facebook-Account anlässlich der Aufhebung der Visumspflicht mit den Vereinigten Arabischen Emiraten geschrieben, der ukrainische Pass werde immer wertvoller.

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