Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 29.12.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Reisebericht einer Delegation der KPRF

Kprf.ru: https://kprf.ru/kpss/171794.html
Drei Tage zwischen Krieg und Frieden
Vor jedem neuen Jahr schickt die KPRF bereits traditionell eine Ladung mit Geschenken für die Kinder des Donbass. So war es auch in diesem Jahr. Im 68. humanitären Konvoi der KPRF befanden sich neben Lebensmitteln und warmer Kleidung auch Neujahrsgeschenke für die kleinen Einwohner von Donezk und Lugansk.
Gemeinsam mit diesem Konvoi fuhr am 24. Dezember eine Delegation des ZK der KPRF unter Leitung des Abgeordneten der Staatsduma der RF, dem Sekretär des ZK der KPRF, dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralrats des SKP-KPSS K.K. Tajsajew und dem Sekretär des Moskauer Stadtkomitees der KPRF W.R. Rodin in den Donbass.
Zur Delegation gehörten auch die leitende Redakteurin der Zeitung „Prawda Moskwy“ Ju. Michajlowna, der Leiter der Begleitgruppe für humanitäre Lieferungen, der Assistent eines Abgeordneten der Staatsduma der RF Ju. Jakubow und der Leiter der Vertreter des SKP-KPSS in der LVR und DVR, der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR S. Prokopenko.
„Die Reise wurde nicht nur deshalb unternommen, um den Kindern Geschenke zu bringen, sondern auch um zu sehen, was im letzten Jahr zur Unterstützung des Donbass getan wurde“, sagt K.K. Tajsajew.
Und getan wurde viel. Jeden Monat wurden einige humanitäre Konvois geschickt, es wurden Studenten vor Ort beim Erwerb russischer Diplome geholfen, Erholung für Kinder aus dem Donbass in Snegiri bei Moskau organisiert usw.
„Und dieses Mal haben wir uns entschlossen, unseren großen Freunden an der Front zu helfen, denen wir schon mehrfach geholfen haben“, führt Kasbek Kuzukowitsch fort. „Damit zum Beispiel dass wir humanitäre Güter zielgerichtet an das Verteidigungsministerium der DVR geschickt haben. Weil wir wissen, dass es heute für diejenigen besonders schwer ist, die sich schon vier Jahre in den Schützengräben, an der Front befinden. Deswegen sind wir auch dorthin gefahren, um die Ergebnisse der im letzten Jahr getanen Arbeit zusammenzufassen, um vor Ort zu sehen, was dort konkret während dieser Zeit getan wurde. Und deshalb sind wir bei dieser Reise vor allem an die Front gefahren und haben uns auch mit führenden Ministern der Regierung getroffen.
Tag eins. Komm herein und wohne
Am ersten Tag des Aufenthalts im Donbass hat sich die Delegation des ZK der KPRF selbst davon überzeugt, dass es dem Staatsoberhaupt der DVR A.W. Sachartschenko gemeinsam mit seinem Team schon gelungen ist sehr viel zu erreichen.
„Allein die Tatsache“, sagt der Abgeordnete K. K. Tajsajew, „dass sich in der DVR in dieser Zeit die Einnahmen des Haushalts um 52% erhöht haben und davon eine große Zahl sozialer Objekte gebaut wurde. Man hat uns beispielsweise einen Wohnneubau gezeigt, der sehr schön gebaut ist: mit modernen Einrichtungen, mit allen Bequemlichkeiten. Der glückliche Inhaber einer solchen Wohnung muss nur seinen Koffer mit persönlichen Sachen bringen und kann völlig bequem leben, was für die Menschen sehr gut ist, deren Haus beispielsweise mit allem Besitz abgebrannt ist. Und für solche Menschen wurde dieser Wohnraum gebaut, im Zentrum von Donezk. Viele der neuen Bewohner wohnten zuvor beim Flughafen, in einem neunstöckigen Haus, das von Seiten der ukrainischen Straftruppen mit Artillerie beschossen wurde, danach konnte es einfach nicht mehr wiederaufgebaut werden.
Genau an diesem Ort fand damals unser Treffen mit dem legendären Giwi statt. Und nun gibt A. W. Sachartschenko die Schlüssel für einen wunderschönen Neubau aus, wo es alles für ein bequemes Wohnen gibt: wunderschön renoviert, mit der modernsten Ausrüstung. In der Küche gibt es Spüle und Herd, auch die Sanitärausstattung ist komplett. Kurz gesagt – komm herein und wohne. Mit einem Wort, wir haben eine maximale Sorge um die Menschen gesehen. Dabei sind die örtlichen Behörden sparsam und geben buchstäblich jeden Rubel mit Bedacht aus.
Auszeichnung mit einer Medaille …
Schon zu Beginn unseres Besuchs im Donbass haben sich die Vertreter des ZK der KPRF mit einer ganzen Reihe von Leitern örtlicher Ministerien und Behörden getroffen.
„Neben Treffen mit dem Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij und dem Zivilschutzminister der DVR Alexej Kostrubizkij, bei denen wir Pläne für die Zusammenarbeit bei humanitären Missionen besprochen haben, haben wir uns auch mit dem Landwirtschaftsminister Wladimir Antonow unterhalten, der Geburtstag hatte“, erzählt der Abgeordnete K. K. Tajsajew. „Er ist ein sehr mutiger und guter Mensch, ein ehemaliger Soldat, den A. W. Sachartschenko gebeten hat, eines der schwierigsten Gebiete in der Ökonomie zu leiten, und er kommt absolut erfolgreich mit den gestellten Aufgaben zurecht. Von ganzem Herzen haben wir ihm gratuliert und ihm das Allerbeste gewünschte“.
Es fanden auch Treffen mit dem Gesundheitsminister der DVR Alexandr Oprischtschenko und der Bildungs- und Wissenschaftsministerin der DVR Larissa Poljakowa statt. Während des letzteren haben zum Beispiel die Seiten die Zusammenarbeit in diesem Jahr insgesamt als erfolgreich eingeschätzt, weil dank der Anstrengungen der Führung des ZK der KPRF die örtlichen Studenten zum ersten Mal mehr als 3000 russische Diplome erhielten. Sie tauschten auch Pläne bezüglich der Zusammenarbeit im bevorstehenden Jahr aus.
„Jedem der Minister haben wir während des Treffens im Auftrag von G. A. Sjuganow unsere Medaille zu Ehren des 100. Jahrestags des Großen Oktober überreicht – für hohe Ergebnisse bei der Arbeit“, berichtet der Abgeordnete K. K. Tajsajew. „Was den Industrieminister beispielsweise betrifft, so hat er die hohe Auszeichnung dafür erhalten, dass er eine Rekordzahl von Industriebetrieben in Betrieb genommen hat. Und wenn man über die Bildungsministerin spricht, so hat sie die Medaille für das hohe Ausbildungsniveau der Studenten verdient, das von russischen Spezialisten bei der Vergabe der russischen Diplome festgestellt wurde.
Der Landwirtschaftsminister konnte die Arbeit seines Bereichs so organisieren, dass es, nachdem er von uns Saatgut und auch konkrete Unterstützung beim Wiederaufbau der Frühbeetwirtschaft erhalten hat, gelungen ist, dass all dies heute begonnen hat zu funktionieren und fühlbare Ergebnisse bringt.
Eine andere Sache ist, dass wir auch gesehen haben, was noch alles getan werden muss. Zum Beispiel hat die örtliche Medizin während der Kämpfe ernsthafte Probleme gehabt. Aber A. W. Sachartschenko und sein Team tun alles ihnen Mögliche, dass sie schon heute auf vordere Positionen kommt. Das Republikoberhaupt hat beispielsweise der Führung des Ministeriums die Aufgabe gestellt, dass schon ab dem kommenden Jahr der größere Teil der Medikamente in der DVR selbst produziert wird. Eine solche Produktion gab es vor dem Krieg bereits. Sie muss jedoch wieder aufgebaut werden, weil es für den Haushalt der Republik sehr teuer ist Medikamente von außerhalb zu importieren.
Tag zwei. Mit Stalin auf dem Banner
Die KPRF ist schon lange mit dem Personal der örtlichen Artilleriebrigade „Kalmius“ befreundet, der sie seit Beginn des militärischen Konflikts im Donbass humanitäre Hilfe liefert.
„Diesen Truppenteil hat ein sehr enger Freund kommandiert, der hochqualifizierte Walentin Motusenko“, berichtet K. K. Tajsajew. „Mit der Zeit erhielt er den hohen Rang eines Generalmajors, wurde Held der DVR, aber zum großen Unglück starb er nach einer langen schweren Operation im Krankenhaus. Und man muss sehen, mit welcher Verehrung sich seine ehemaligen Kameraden seinem hellen Andenken gegenüber verhalten. In der Kaserne gibt es einen Gedenkort für den Helden.
Wodurch sind die Soldaten dieses Regiments bekannt, in dem man uns einfach großartig empfangen hat, und warum sind wir mit ihnen seit langer Zeit befreundet? Weil sie seinerzeit ein Kampfbanner mit einer Abbildung von J. W. Stalins getragen haben. Bei ihnen ist auch eine Stalin-Büste aufgestellt. Und als höchste Auszeichnung galt bei ihnen, wenn der Kommandeur des Regiments Personen, die sich besonders ausgezeichnet haben, eine Anstecknadel mit einem Stalinbild überreichte. Damals gab es keine höhere Auszeichnung. Eine solche haben auch wir seinerzeit erhalten – für die Hilfe bei der Errichtung der Unabhängigkeit der Republik.
Und um das Andenken dieses bemerkenswerten Menschen, des ersten Kommandeurs des berühmten Regiments, zu ehren, und auch um den Kampfgeist der Soldaten zu unterstützten, haben wir dorthin im Auftrag von G. A. Sjuganow die ersten Medaillen zu Ehren des 100. Jahrestags der Roten Armee gebracht, der im nächsten Jahr begangen wird. Und eine Medaille haben wir dem jetzigen Kommandeur der berühmten Brigade, Gennadij Kowaltschuk, überreicht.
Von der KPRF für die Kinder des Donbass
Ein wenig später haben die Mitglieder der Delegation den Donezker Zirkus „Kosmos“ besucht, wo die örtlichen Behörden für die Kinder, einschließlich Kindergartenkindern, ein Neujahrsfestkonzert organisiert haben, das mit der Überreichung von Geschenken endete. Gemeinsam mit der Bildungs- und Wissenschaftsministerin der DVR Larissa Poljakowa haben die Mitglieder der KPRF-Delegation der heranwachsenden Generation zum Neuen Jahr gratuliert.
Larissa Petrowna wandte sich an die Kinder, ihre Lehrer und Eltern, die sich für das festliche Neujahrsprogramm „Im Sternbild des Löwen“, das von Künstlern des russischen Zirkus „Rosgoszirk“ im Donezker Zirkus „Kosmos“ vorbereitet wurde, versammelt hatten, gratulierte allen zu den Neujahrsfeiertagen und erzählte, welche Geschenke die Gäste von der KPRF für sie vorbereitet haben.
Unter anderem berichtete sie, dass im Vorfeld der Feiern zum neuen Jahr 2018 die Kommunisten des Moskauer Oblast, Moskaus und Tulas den 68. humanitären Konvoi aus der Lenin-Sowchose bei Moskau abgeschickt haben. Drei vieltonnige LKW, die mit den wichtigsten Lebensmitteln, künstlichen Neujahrsbäumen für eine Neujahrsstimmung und natürlich süßen Neujahrsgeschenken und Spielzeug für die Kinder beladen waren, sind bereits am Bestimmungsort eingetroffen. Schon zum vierten Mal erhalten die jungen Einwohner der Republik solche Geschenke von den Abgeordneten der Franktion der KPRF in der Staatsduma der RF.
Der Sekretär des Moskauer Stadtkomitees der KPRF Wladimir Rodin unterstrich in seinem Beitrag: „In diesem Paket haben Pioniergruppen Moskaus ihre Geschenke gesammelt, die sie zusammen mit unserer großen Lieferung an die Kinder des Donbass schicken und ihnen wünschen, das neue Jahr in guter Stimmung zu beginnen. Dank an unsere Kinder und Parteiorganisationen, die aktiv an der Sammlung der humanitären Hilfe beteiligt sind. Ich wünsche den Einwohnern des Donbass Erfolge!“.

Der erste stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats des SKP-KPSS, der Sekretär des ZK der KPRF, das Mitglied des Komitees der Staatsduma für Angelegenheiten der GUS, eurasische Integration und Verbindungen zu Landsleuten Kasbek Kuzukowitsch Tajsajew merkte insbesondere an: „Indem sie diese weitere humanitäre Ladung geschickt haben, haben die Kommunisten ein weiteres Mal bewiesen, dass sie das Brudervolk des Donbass niemals in der Not allein lassen werden. Auf dem Weg haben sich dem humanitären Konvoi Lastwagen aus Woronjosh, Kursk, Tula und aus dem Oblast Rostow angeschlossen und aus dem Süden der RF, Nordossetien, Karatschajewo-Tscherkessien, Kabardino-Balkarien, dem Stawropoler Bezirk, wurden zu den Neujahrsgeschenken für die Kinder noch Mandarinen und Äpfel hinzugefügt, die auch die Donezker Kinder erhalten. Dank unseren humanitären Konvois erhalten zivile Einwohner, Kinder in Kindergärten und Schule die für sie notwendige Unterstützung. Und wir werden unsererseits alles tun, um ihnen maximal zu helfen“.
Nach dem Ende der Veranstaltung fuhren die Mitglieder der Delegation des ZK der KPRF an die Front, zu den Menschen, mit denen sie seit vier Jahren befreundet sind. Die Einheit, in der sie dienen, verteidigt einen großen Abschnitt an der Grenze der Republik. Hierhin sind mehrfach humanitäre Lieferungen gekommen, die die KPRF an das republikanische Verteidigungsministerium geschickt hat.
„Sie sollten wissen, wie sehr die Soldaten uns erwartet haben“, berichtet der Abgeordnete K. K. Tajsajew. „In dieser Einheit dient der Chefkoch eines der besten Restaurants der Republik. Man konnte sehen, mit welcher Liebe und Kunst die Gerichte für die Gäste zubereitet waren. Besonders erstaunten uns buchstäblich schneeweiße Porzellanteller, die einfach strahlend hell vor dem Hintergrund der von Geschossen zerwühlten Erde hinter den Schützengräben aussahen, wo man auch mit Stiefeln nicht leicht gehen kann. Vor allem in dieser kalten Zeit, bei ergiebigen, lang andauernden Regenfällen. Man muss auch das durchdachte Servieren auf den gewöhnlichen Holztischen bewundern. Und das frische leckere Brot, mit dem bwir ewirtet wurden, war, wie sich herausstellte, mit dem Mehl gebacken, dass wir hierher geliefert hatten. Ja und die bequemen Unterstände, mit Liebe und Fantasie an der Front ausgerüstet, ließen uns nicht gleichgültig.
Hier an der Front haben wir in festlicher Atmosphäre unsere Auszeichnungen dem Kommandeur der Einheit und den besten Soldaten überreicht. Übrigens kam man von hier buchstäblich mit der Hand zum Gegner langen – nicht mehr als 70 Meter. Es kommt vor, dass Soldaten auch auf Beschimpfungen von Seiten des Gegners antworten – so gut sind die Stimmen zu hören.
Starke Rüstung
Nach dem Besuch an der Front fuhr die Delegation des ZK der KPRF in das örtliche Kinderkunstzentrum, wo ein sehr bewegendes Treffen mit Kindern stattfand, die auch Geschenke von der KPRF in farbigen Festschachteln mit der Parteisymbolik und Fotos erhielten.
Dann wurden die Gäste bereits im Verteidigungsministerium erwartet, wo sie ein ausführliches vertrauensvolles Gespräch mit dem Minister Generalleutnant Wladimir Kononow führten. Der Minister dankte der Führung der KPRF für die Unterstützung und Hilfe bei der Arbeit. Die Kommunisten ihrerseits zeichneten ihn mit einer Parteimedaille aus. Und aus seiner Hand erhielten sie im Namen der Regierung der DVR Medaillen „Internationalistischer Kämpfer“. Den Befehl über die Auszeichnung unterschrieb der Minister während des Treffens. Unter den Ausgezeichneten sind – G. A. Sjuganow, W. I. Kaschin, K. K. Tajsajew, W. R. Rodin und noch einige weitere.
Der bei dem Treffen anwesende stellvertretende Verteidigungsminister, der für die Arbeit im Hinterland zuständig ist, sprach den Mitgliedern der Delegation des ZK der KPRF auch seine Anerkennung für die von der Partei geleistete humanitäre Hilfe für das Verteidigungsministerium aus. Ein großer Teil der Lebensmittel, die das Ministerium benötigt, kommt aus den Lieferungen der KPRF. Die Gäste aus Moskau versprachen, den Umfang der gelieferten humanitären Lebensmittel zu vergrößern.
Im Ministerium fand zu dieser Zeit überall die Vorbereitung für den am nächsten Tag stattfindenden Austausch von Gefangenen mit der Ukraine statt. Unmittelbar mit der Lösung dieser Frage befasst sich in der DVR die Bevollmächtigte für Menschenrechte Darja Morosowa. Unter Berücksichtigung der riesigen Menge an Arbeit, die sie leistet, wurde D. Morosowa auch mit einer Medaille ausgezeichnet, die sie mit großem Dank annahm.
Tag drei
Am letzten Tag des Aufenthalts der Delegation des ZK der KPRF im Donbass fand eine Reihe von Treffen mit den Leitern örtlicher Parteiorganisationen der DVR und der LVR statt. Aber das wichtigste war das Treffen mit dem Oberhaupt der DVR A. W. Sachartschenko, mit dem Kasbek Tajsajew eine lange Freundschaft verbindet. Und obwohl es erst direkt vor der Abreise gelang, sich mit ihm zu treffen und zu unterhalten, war das Gespräch sehr gut und konstruktiv. Das Republikoberhaupt dankte der Führung der KPRF für die prinzipielle Position, die sie in vielen Fragen, die den Donbass betreffen, einnimmt, einschließlich der Frage der internationalen Anerkennung der Volksrepubliken sowie der konkreten humanitären Hilfe für das Volk des Donbass.
A. W. Sachartschenko tauschte sich mit den Gästen auch über Probleme aus, mit denen die Republik in der letzten Zeit zu kämpfen hat und berichtete über seine Eindrücke vom Treffen mit dem Patriarchen Kirill, dessen Aktivität er sehr hoch einschätzt, und ihn einen sehr strahlenden Menschen nannte. Dieses Treffen hat ihm nach seinen Worten sehr viel gegeben.
Mit A. W. Sachartschenko wurde ein weiteres Treffen verabredet, um die aufgelaufenen Probleme zu erörtern und eine allgemeine Strategie für das kommende Jahr festzulegen.
Die Gäste informierten das Oberhaupt der DVR auch über die Rede des Abgeordneten K. K. Tajsajew bei der kürzlichen Plenarsitzung der Staatsduma, die die Situation im Donbass betraf.In ihr wurden drei grundlegende Punkte deutlich benannt, deren Annahme die KPRF zu erreichen versucht. Dies sind die offizielle Anerkennung beider Volksrepubliken, die Integration der Unternehmen des Donbass in die Ökonomie der RF und eine beschleunigte, erleichterte Möglichkeit für die Einwohner des Donbass die russische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Die Information nahm A. W. Sachartschenko sehr positiv auf und bat darum, noch aktiver in dieser Richtung zu arbeiten.
Das Treffen endete damit, dass A. W. Sachartschenko und der Verteidigungsminister der DVR Generalleutnant Wladimir Kononow ihre Gesprächspartner um Hilfe bei der Übergabe von Auszeichnungen aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges baten, die an Orten des Kampfes gegen die deutschen faschistischen Besatzer von Milizangehörigen des Donbass bei der Ausrüstung der heutigen Schützengräben gefunden wurden, an die Verwandten der gefallenen Helden.
Die Sucharbeiten sind auf dem Territorium des Donbass selbst während der Kämpfe nicht unterbrochen wurden, was die örtlichen Behörden ehrt und große Wertschätzung verdient. In der DVR wurde am 26. Dezember sogar ein besonderes Gesetz über die Sucharbeit beschlossen – um das Andenken derjenigen, die bei der Verteidigung des Vaterlands gefallen sind, zu verewigen.
Vor nicht allzu langer Zeit haben bei der Ausrüstung von Verteidigungseinrichtungen im Slawjanskij-Bezirk des Donezker Oblast Kämpfer der Miliz an Kampforten des Jahres 1943 im Bereich der Höhe 195.5 militärische Auszeichnungen aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges entdeckt – einen Orden „Roter Stern“, Medaillen „Für Kühnheit“, „Für militärische Verdienste“, „Und für die Verteidigung von Stalingrad“, sowie ein Abzeichen „Garde“.
Örtliche Suchaktivisten erklärten, dass sie den Rotarmisten Ismail Umjarowitsch Schumgalakow und Nikolaj Wasiljewitsch Gaponow gehören. Sie stellen auch fest, dass Verwandte der Gefallenen derzeit im Pensenskij- und im Kemerowskij-Oblast leben. Dorthin müssen die Auszeichnungen übergeben werden.
Die Mitglieder der Delegation des ZK der KPRF halten es für ihre heilige Pflicht, die Bitte der Führung der DVR zu erfüllen, und haben schon beschlossen, dass sie zur feierlichen Übergabe der militärischen Auszeichnungen Journalisten des ersten Kanals des russischen Fernsehens heranziehen werden.
Am 28. Dezember kehrte die Delegation des ZK der KPRF nach Moskau zurück.

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