Presseschau vom 13.12.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen.
Beschossen wurden die Gebiete von Stachanow, Perwomajsk, Kalinowo, Losowoje, Dolgoje, Kalinowo-Borschtschwatoje, Shelobok, Logwinowo und Sansharowka.
Geschossen wurde mit 152mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.
In Perwomajks wurden zwei zivile Einwohner verletzt, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit. In Perwomajsk wurden Beschädigungen ziviler Infrastruktur an acht Orten, in Stachanow an drei festgestellt.
Während des Beschusses auf Perwomajsk waren die Vertreter des GZKK gezwungen, sich in Sicherheit zu bringen.

 

Dan-news.info: „Heute Nacht, gegen 2:20 Uhr, haben die ukrainischen Streitkräfte das Zentrum von Gorlowka beschossen. Beschädigt wurden: Stachanow-Straße 98a – ein privates Haus, Straße 60 Jahre UdSSR 51 – ein direkter Treffer in eine Wohnung“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka mit.
Außerdem wurde in der Grigoraschtschenko-Straße eine Gasleitung beschädigt. Informationen über Verletzte und weitere Zerstörungen werden noch ermittelt.

 

de.sputniknews.com: Als neuer Premierminister? Saakaschwili enthüllt Details von Poroschenko-Vorschlag.
Der georgische Ex-Präsident und ehemalige Gouverneur des ukrainischen Gebiets Odessa, Michail Saakaschwili, hat gegenüber dem TV-Sender Zik gesagt, dass der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko ihm vorgeschlagen habe, das Premierministeramt zu bekleiden.
„Er (Poroschenko – Anm. d. Red.) hat ständig (dem Regierungschef Arseni – Anm. d. Red.) Jazenjuk angedeutet, dass ich der nächste Premierminister bin, aber als ich erfahren habe, was er angedeutet hat, sagte ich: Petro Aleksejewitsch, sagen Sie dies wirklich? Er antwortete: Warum nicht? Ich sagte: Nein!“, zitiert der TV-Sender Saakaschwili.
Zuvor hatte Saakaschwili gegenüber Zik erklärt, dass er bereit sei, Premierminister der Ukraine zu werden, aber betont, dass er keine Präsidenten-Ambitionen habe. „Ich bin eindeutig bereit, die Verantwortung für eine normale Regierung der Ukraine zu übernehmen. Ich werde mich nie um das Präsidentenamt bewerben … Meiner Meinung nach dürfen ukrainische Präsidenten nur Ukrainer sein, die hier geboren und aufgewachsen sind“, sagte er.
Saakaschwili saß seit Freitag in U-Haft. Die Generalstaatsanwaltschaft und der Inlandsgeheimdienst SBU begründeten seine Festnahme mit dem Verdacht, der Georgier habe angeblich mit einer kriminellen Gruppierung zusammengearbeitet.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 39-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 16 Ortschaften der Republik mit Artillerie des Kalibers 122mm, Mörsern verschiedenen Kalibers, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Gorlowka gab es vom 12. bis zum 13. Dezember in Folge von Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte folgende Schäden:
– Grigoraschtschenko-Straße 58 – Gasleitung beschädigt,
– Stachanow-Straße 91a – privates Haus,
– Straße 60 Jahre UdSSR 51 – direkter Treffer in eine Wohnung;
– Bolotnikow-Straße 21a – der Kindergarten 134 wurde beschädigt.
Zerstörungen ziviler Objekte in Dokutschajewsk in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 12. Dezember 2017:
– Frunse-Straße 6 – Gasleitung und Fassade des Hauses beschädigt;
– Frunse-Straße 8 – Zaun beschädigt;
– Frunse-Straße 11 – Zaun beschädigt;
– Frunse-Straße 1A – Verglasung beschädigt;
– Frunse-Straße 2A – Dach des Hauses beschädigt;
– Watutin-Straße 24 – an einer Tankstelle ist die Fassade des Büros des Tankstellenwärters beschädigt;
– Tschapajew-Straße 3 – Dach des Hauses beschädigt;
– Tschapajew-Straße 6 – Dach einer Sommerküche beschädigt;
– Tschapajew-Straße 8 – Tor beschädigt;
– Furman-Straße 7A – Dach beschädigt;
– Furman-Straße 4A – Tor beschädigt;
– Furman-Straße 8 – Fassade und Verglasung des Hauses beschädigt;
– Zentralnaja-Straße 83, Wohnungen 14, 33, 29 – Fassade und Verglasung beschädigt;
– Komsomolskaja-Straße 120, Wohnung 2 – Fassade beschädigt;
– Komsomolskaja-Straße 124, Wohnung 1 – Fassade, Dach beschädigt;
– Komsomolskaja-Straße 118, Wohnung 1 – Fassade beschädigt;
– Komsomolskaja-Straße 116, Wohnung 1 – Fassade, Dach beschädigt;
– Komsomolskaja-Straße 94 – Fassade, Dach, Verglasung beschädigt;
– Ostrowskij-Straße 99 – Fassade, Dach, Verglasung beschädigt;
– Ostrowskij-Straße 112 – Dach beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 85, Wohnung 2 – Dach, Verglasung beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 83, Wohnung 2 – Dach beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 84, Wohnung 2 – Dach beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 80, Wohnung 1 – Fassade beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 80, Wohnung 2 – Dach beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 79, Wohnung 1 – Dach beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 78, Wohnung 2 – Garagentor beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 77 – Dach beschädigt

 

Dan-news.info: „Im Rahmen des Projekts „Unterstützung der Bevölkerung im Winter“ hat das Zentrum zur Entwicklung des Donbass gemeinsam mit Spendern am 12. Dezember mit der Leistung von humanitärer Hilfe in Form von Kohle begonnen. Es ist geplant, mit Anthrazit-Kohle mehr als 3000 Menschen zu versorgen“, teilte das Zentrum mit.
Die Kohle wird Invaliden der 1. und 2. Gruppe, Familien mit behinderten Kindern unter 18 aowie alleinstehenden Bürgern über 75 übergeben. Jeder erhält drei Tonnen. Die Ausgabe hat mit Uglegorsk begonnen, dann werden Jenakiewo, Schachtorsk, Tores, Sneshnoje, Jasinowataja, Charzysk, Kirowskoje und Shdanowka Brennstoff erhalten. Insgesamt werden 9000 Tonnen Kohle ausgegeben.
„Leider können diese Menschen nicht selbst teuren Brennstoff kaufen. Die Kosten einer Tonne Kohle übersteigt die monatlichen Einkommen der Menschen, deshalb ist diese Art von humanitärer Unterstützung im Winter sehr nötig“, sagte die Leiterin des Zentrums Anastasija Chmelnizkaja.

 

Dan-news.info: „Heute Nacht haben ukrainische Truppen den Kiewskij-Bezirk von Donezk beschossen. Dabei wurde eine Verteilungsgasleitung durch Splitter beschädigt. Mehr als 300 Verbraucher der Siedlungen Gorkij, insbesondere in der Panas-Mirnyj-, der Domostroitelej-, der Swetlow- und der Menshinskij-Straße haben kein Gas“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Walentin Lewtschenko mit.
Er fügte hinzu, dass es keine Toten und Verletzten in Folge deschusses gibt. Die Reparaturbrigaden haben schon mit der Beseitigung der Schäden begonnen.

 

de.sputniknews.com: Polens neuer Premier deklariert Annäherung an Ukraine.
Polen will zur „echten strategischen Partnerschaft im Osten“ zurückkehren und dabei unter anderem die Beziehungen zur Ukraine festigen, erklärte der neuernannte polnische Premier Mateusz Morawiecki.
„Wir beabsichtigen, unsere Beziehungen zur Ukraine, zu Litauen und Georgien auszubauen und diesen Beziehungen eine neue Eigenschaft zu verleihen“, zitiert die ukrainische Agentur Ukrinform Morawiecki.
Der polnische Premier sieht die Nordatlantische Allianz als Fundament für die Sicherheit Polens. Er nannte die USA als den Hauptverbündeten seines Landes.
Morawiecki, der die bisherige polnische Regierungschefin Beata Szydło abgelöst hat, hatte am Montag den Diensteid geleistet. Szydło war am Donnerstag zurückgetreten und hatte das Amt der Vize-Ministerpräsidentin übernommen…

Dnr-online.ru: Am Abend des 12. Dezember um 20:10 Uhr ging beim Feuer- und Rettungsdienst von Jasinowataja eine Mitteilung über Zerstörung durch einen Artilleriebeschuss ein, der gegen 19:25 Uhr in Krutaja Balka, Donezker Filterstation des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ erfolgte. Eine Inspektion des Orts zeigte Schäden an einer Backsteinmauer und an einem Fenster. Die Filterstation ist in Betrieb. Dies teilte heute die Verwaltung von Jasinowataja mit.

 

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 39
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie des „Schulwaffenstillstands“ mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse, Anm. d. Übers.).
Weiter Folgen die zahlreichen Schäden in Dokutschajewsk, über die auch der Pressedienst der Armee informiert hat, s. o. (Anm. d. Übers.)
Außerdem erlitt ein ziviler Einwohner, geb. 1955, zahlreiche Splitterverletzungen.
Durch Beschuss seitens der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Awdejewka auf Spartak wurde eine Gasleitung beschädigt.
Weiter folgen die bereits o.a. Schäden in Gorlowka (Anm. d. Übers.).
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 1539
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 721.

 

de.sputniknews.com: Gastransit über Ukraine um ein Viertel geschrumpft.
Nach der jüngsten Gasexplosion im Gas-Hub Baumgarten in Österreich hat sich der Transit dieses Brennstoffs über das ukrainische Territorium um 23 Prozent auf 200 Millionen Kubikmeter pro Tag verringert, sagte der Berater des ukrainischen Ministers für Energie und Kohle, Maxim Beljawski, gegenüber Sputnik.
„Die Ukraine kommt den Anträgen der europäischen Importeure termingerecht nach und ist bereit, die Transitmengen des blauen Brennstoffs für Europa auf entsprechende Anträge hin zu vergrößern“, so Beljawski.
Dabei bleibe der Import von Erdgas aus der EU stabil: Die Liefermenge belaufe sich auf 32,2 Millionen Kubikmeter pro Tag, sagte der Ministerberater. Der Vorfall in Österreich habe sich auf die ukrainischen Verbraucher ebenfalls nicht ausgewirkt, ergänzte er.
Der Berater nannte drei Quellen, aus denen die ukrainischen Verbraucher Gas erhalten: die nationale Gasförderung von 58,1 Millionen Kubikmeter pro Tag, die Gasvorräte in den Gasspeichern (48,1 Millionen Kubikmeter pro Tag) und der Gasimport aus Europa.
Am Dienstagmorgen hatte sich im österreichischen Gas-Hub Baumgarten eine Explosion ereignet, bei der ein Mensch ums Leben kam und 21 Personen verletzt wurden. Die Gasstation, über die rund ein Drittel des für Westeuropa bestimmten Gases aus Russland transportiert wird, ist vorübergehend stillgelegt worden. Der österreichische Gas-Regulator E-Control meldete die Einstellung der Transit-Gaslieferungen in Richtung Italien, Slowenien und Ungarn.

 

Dan-news.info: „Absolventen der Charkower Nationaluniversität für Zivilschutz der Ukraine sind beim Zivilschutzministerium der DVR eingestellt worden“, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit. Im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass hat das Zivilschutzministerium der Republik Kursanten von zeitweise von der Ukraine kontrolliertem Territorium in den Dienst genommen, die aus dem Donbass stammen“.
Der Zivilschutzminister, Generalmajor des Zivilschutzes Alexej Kostrubizij, hat drei Absolventen die Abzeichen eines Leutnants des Zivilschutzes in feierlicher Atmosphäre überreicht und ihnen einen erfolgreichen Dienst gewünscht.

 

Lug-info.com: „Derzeit sind bei uns 16 Wohnhäuser unterschiedlich schwer beschädigt. Ein Haus in der Kowalenko-Straße 7 hat einen direkten Treffer, die Einwohner, zwei Kinder und drei Erwachsene, sind zum Glück mit dem Schrecken davon gekommen“, teilte der Bürgermeister von Perwomajsk Sergej Afanasjew mit.
1241 Verbraucher in drei Stadtteilen haben keinen Strom. Bei einer Schule sind die Fensterscheiben beschädigt. Die Gasversorgung, die durch Beschuss unterbrochen wurde, ist in einer Reihe von Stadtteilen bereits wieder in Betrieb.
Der leitende Arzt des Perwomajsker Zentralkrankenhauses Nikolaj Suchow teilte mit, dass nach dem Beschuss drei Menschen ins Krankenhaus gekommen seien, zwei davon mit Splitterverletzungen. Ihr Zustand ist zufriedenstellend. Eine weitere Frau kam nach einem direkten Treffen auf ihr Haus, sie wird gerade untersucht. Ihr Leben ist nicht bedroht.
Die Stadtverwaltung wird bei erneutem Beschuss die Kinder aus Schulen und Kindergärten sofort in Schutzräume bringen.

 

de.sputniknews.com: Putins Syrien-Besuch: „Klare Botschaft für die Welt – USA unter Zugzwang“.
Russlands erfolgreicher Einsatz in Syrien ist für alle Welt ein Signal: Moskau lässt seine Verbündeten nicht im Stich. Dies ist die einhellige Meinung syrischer Experten, die im Sputnik-Interview Putins jüngsten Besuch auf der Luftwaffenbasis Hmeimim kommentiert haben. Demnach hat Russlands Präsident die US-Amerikaner unter Zugzwang gesetzt.
Es sei vor allem eine politische Botschaft gewesen, das Treffen der beiden Präsidenten Putin und Assad in Hmeimim: „Dem Herbeireden eines großen Krieges im Nahen Osten wurde dadurch ein Ende gesetzt“, sagte der syrische Offizier und Parlamentsabgeordnete Muhannad al Haj im Sputnik-Gespräch.
Überdies sei der Abzug russischer Truppen eine Mahnung an die USA. Die würden weiterhin Kräfte in At-Tanf am östlichen Euphrat-Ufer halten. „Russland jedoch hatte seine Präsenz in Syrien mit der syrischen Regierung abgestimmt und zieht seine Truppen jetzt ab. Mal schauen, wie die Amerikaner darauf reagieren – sie sind jedenfalls am Zug“, so der Abgeordnete.
Der syrische Politologe Timur Dwidar sagte: „Putin hat den Terroristen und ihren Herren klar gezeigt, dass sie sich in Syrien nicht noch einmal blicken lassen sollten.“ Putins Besuch auf der Luftwaffenbasis Hmeimim sei auch eine klare politische Botschaft: „Der Krieg gegen den Terror ist zu Ende, Putin hat sein Wort gehalten“, so der Experte. Russische Truppen könnten indes jederzeit innerhalb von 24 Stunden wieder nach Syrien verlegt werden.
Es gibt aber auch die Meinung, Putins Besuch sei Teil seiner Wahlkampagne zuhause.
„Dem kann ich definitiv nicht zustimmen“, sagt der Politologe Dwidar. „Der russische Präsident ist sehr beliebt, er braucht keine künstlichen Tricks. Es gibt in Russland keine Person, die sich in Sachen Beliebtheit mit Putin messen könnte.“
Diese Beliebtheit reiche bis in den Nahen Osten: „Wir haben gesehen, wie warmherzig Putin in der Region empfangen wurde. In Ägypten hat man ihn so empfangen, als würde er einfach dazugehören.“
Der syrische Sicherheitsexperte Akram al Shalli erinnert indes an ein weiteres wichtiges Ziel des russischen Einsatzes in Syrien: „Der Krieg in Syrien war für Moskau ein präventiver Kampf gegen den Terror. Denn es bestand die Gefahr, dass der Terrorismus auch Russland erreicht.“
Das Ergebnis dieses Krieges: „Syrien ist von Terroristen befreit.“ Wobei natürlich noch vereinzelte Terrorzellen vertrieben werden müssen. Ein klares Signal für die Welt ist der Syrien-Einsatz aber jetzt schon: „Die Sieger-Länder haben wertvolle Erfahrungen gesammelt und können andere Ländern im Kampf gegen den Terror unterstützen“, so der Sicherheitsexperte.

Lug-info.com: „Nach vorläufigen Informationen sind in Folge von Beschuss Wohnhäuser im privaten Sektor in der Nikitin-Straße 23, 29, 30, 31 beschädigt. Es handelt sich um Schäden an Fenstern und Dächern. Außerdem wurde eine Stromleitung beschädigt“, teilte die Stadtverwaltung von Stachanow mit.
Auch in der Jakir-Straße 6 wurde die Verglasung eines Wohnhauses, eine Mitteldruckgasleitung sowie eine Stromleitung beschädigt.
Um 8 Uhr morgen war der Schaden an der Gasleitung bereits beseitigt. Die Stromleitung wird gerade repariert.
Nach vorläufigen Informationen wurde niemand verletzt oder getötet.

 

Dnr-online.ru: Vom 12. auf den 13. Dezember haben die ukrainischen Streitkräfte das Territorium der DVR beschossen. Vom Feuer der ukrainischen Truppen waren Häuser und Infrastruktur in Gorlowka betroffen. Der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko kommentierte die Folgen der nächtlichen Beschießungen.
„Leider haben die Gorlowker heute praktisch die ganze Nacht nicht geschlafen. Etwa ab 22 Uhr waren starke Detonationen zu hören. Gegen drei Uhr nachts begannen Geschosse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte das Zentrum von Gorlowka zutreffen, was es seit etwa anderthalb Jahren nicht gab. Einige Häuser wurden beschädigt. In einem der privaten Wohnhäuser befand sich eine Frau mit einem minderjährigen Kind, sie konnte zu Nachbarn fliehen. Durch einen direkten Treffer auf ein neunstöckiges Haus, in einer Wohnung in der Straße 60 Jahre UdSSR, wurde ein Mann von Betonteilen einer Wand getroffen, wie durch ein Wunder wurde er nicht verletzt. Auch der Kindergarten Nr. 134 wurde beschädigt. Außerdem wurde Infrastruktur beschädigt – eine Gasleitung in der Grigarjaschtschenko-Straße wurde durch Splitter beschädigt“, sagte Iwan Prichodko.
Die Folgen des letzten Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen werden bereits beseitigt, Reparaturarbeiten laufen. Das staatliche Unternehmen Stirol hat Spezialtechnik zur Verfügung gestellt, um die Betontrümmer in einer Wohnung zu beseitigen. Im Kindergarten werden die Fenster repariert.

 

ukrinform.ua: Taktische Drohne Sparrow-LE in Odessa getestet.
In Odessa fand die Erprobung von neuen taktischen Drohnen Sparrow-LE statt.
Die Flughöhe bis 5000 Meter, die Arbeitshöhe etwa 1000 Meter, Kommunikationsreichweite etwa 50 Kilometer, optischer Sensor, die Kamera mit 20-fachem Zoom-Objektiv, Nachsichtsensor, das sagte über die Drohne der Direktor des Unternehmens, das die Drohen baut, Wolodymyt Bolta.
Die Drohne kann bei Tempertauren bis minus 30 Grad und bei Windgeschwindigkeiten bis 12 m/s fliegen. Gemäß der Flugdauer und Flughöhe ist Sparrow-LE besser als ihre Vorgänger. Die Drohne stellte drei nationale Rekorde auf.
Die Drohne wiegt 3 Kilogramm und erreicht eine Geschwindigkeit von 120 Kilometer pro Stunde. Deswegen kann sie in einem Rucksack getragen werden.
Sparrow-LE werden im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) eingesetzt. Auch die ukrainische Marine ist an diese Drohnen interessiert.


Dan-news.info/Dnr-online.ru: „Die ukrainische Seite hat heute Vormittag das Feuer zielgerichtet auf eine Gruppe von Arbeitern eröffnet, die in Krasnyj Partisan zur Durchführung von Arbeiten an Stromleitungen gekommen waren, die erneut durch Beschuss des Gegners beschädigt wurden. Die Arbeiten sind unterbrochen, die Gruppe versucht, die Beschusszone zu verlassen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Es wird mit Mörsern und großkalibrigen Schusswaffen geschossen. Weitere Informationen werden ermittelt.
Die Vertretung der DVR im GZKK teilte dazu mit, dass bereits 14 Mörsergeschosse abgefeuert wurden, davon sechs des Kalibers 120mm und acht des Kalibers 82mm. Eine Reparaturbrigade befindet sich derzeit noch unter Feuer der ukrainischen Streitkräfte, die übrigen konnten in Sicherheit gebracht werden.
Etwas später teilte das Kohle- und Energieministerium mit, dass alle Mitarbeiter in Sicherheit sind.
Zuvor waren für den Zeitraum von 9. bis 30. Dezember von beiden Seiten Sicherheitsgarantien für Reparaturarbeiten vereinbart worden, die aber von der ukrainischen Seite nicht eingehalten werden.

 

Dnr-online.ru: Die ukrainischen Streitkräfte zerstören vorsätzlich die Infrastruktur von Ortschaften der Republik. Wegen Beschusses von ukrainischer Seite haben Einwohner des Donbass keine Wasserversorgung, keinen Strom und keine Heizung, teilte die Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess mit.
„Heute, am 13. Dezember um 00:25 Uhr haben ukrainische Truppen aus Richtung Kurdjumowka zielgerichtet Golmowskij beschossen und 10 Granaten des Kalibers 122mm, sowie 30 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert. Außerdem wurden großkalibrige und leichte Schusswaffen eingesetzt.
In Folge eines Beschusses wurde die Kläranlage von Golmowskij, Stromleitungen sowie die Gesteinsfabrik UTES „Sawodskaja“ beschädigt, in Dolomitnoje wurde ein Transformator außer Betrieb gesetzt, der die Einwohner der Ortschaft mit Strom versorgt. Dadurch haben 5000 Menschen weder Strom noch Wasser, vier Heizwerke sind außer Betrieb. Eine Poliklinik, eine allgemeinbildende Schule zwei Vorschuleinrichtungen und mehr als 70 Mehrparteienwohnhäuser haben keine Heizung.
Mit jedem Tag verstärken die ukrainischen Streitkräfte die militärische Aggression gegen die DVR. Der Beschuss des Territoriums der Republik findet trotz der Minsker Vereinbarungen und „lauter Erklärungen“ der ukrainischen Seite über die Feuereinstellung und die vorgebliche Sorge um die friedlichen Bürger statt“, heißt es in der Mitteilung.

 

nachmittags:

de.sputniknews.com: Kreml kommentiert Erdogans Jerusalem-Vorschlag:
Die Position der Türkei bezüglich des palästinensisch-israelischen Konflikts ist Russland bekannt, stimmt jedoch mit dem Standpunkt Moskaus nicht überein, wie der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch sagte. Damit reagierte er auf den jüngsten Aufruf Erdogans, Jerusalem als die Hauptstadt von Palästina anzuerkennen.
„Wir kennen diese Position. In diesem Fall stimmt sie mit unserem Standpunkt nicht überein. Russlands Position zu Jerusalem und zur Nahost-Regelung ist sehr gut bekannt“, sagte Peskow.
Erdogan hatte Trumps Jerusalem-Entscheidung bei einer Sondersitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit scharf kritisiert. Er bezeichnete Israel als einen „Terror-Staat“ und schlug vor, Jerusalem zur Hauptstadt des „besetzten“ Staates Palästina auszurufen.
Vorige Woche hatte Trump Jerusalem als die Hauptstadt Israels anerkannt und die Verlegung der US-Botschaft aus Tel-Aviv nach Jerusalem angeordnet. Dieser Schritt löste eine Kritikwelle in der ganzen Welt aus, besonders in den Ländern des Nahen Ostens. Viele Politiker kritisieren Trumps Beschluss als eine gefährliche Verletzung des Völkerrechts und der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von neun Ortschaften elf Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 15 Panzergeschosse sowie 185 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, außerdem hat der Gegner mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. In Folge von Beschuss wurde eine Gasleitung im Kiewskij-Bezirk von Donezk in der Obskij-Gasse 1 beschädigt.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte auf die Gebiete von fünf Ortschaften 63 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert und mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner auf die Gebiete von Gorlowka und Golmowskij 14 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und 38 Mörsergeschosse der Kaliber 120 bzw. 82mm abgefeuert sowie mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Vier 122mm-Artilleriegranaten, die gegen zwei Uhr nachts auf Gorlowka abgeschossen wurden, trafen eine Gasleitung, eine Wohnung in der 6. Etage eines neunstöckigen Hauses in der Straße 60 Jahre UdSSR und ein privates Haus in der Stachanow-Straße sowie den Kindergarten Nr. 134.
In Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen auf Dokutschajewsk wurde der zivile Einwohner L. Ja. Swinorenko, geb. 1955, verletzt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 39 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte registriert.
Wir stellen weiter Fälle der Stationierung verbotener Waffen in der Nähe der Kontaktlinie fest, sowie die Vorbereitung der ukrainischen Seite auf die Durchführung aktiver Angriffshandlungen in Richtung Gorlowka.
So hat unsere Aufklärung die Stationierung einer 152mm-Haubitzenbatterie 2S3 „Akazija“ im Gebiet von Semigorje 11 km von der Kontaktlinie festgestellt. Unter Beschuss dieser verbotenen Waffen kann ganz Gomowskij sowie ein Teil von Gorlowka und Sajzewo geraten.
Außerdem befinden sich diese Ortschaften im Schussbereich einer Brigadenartilleriegruppe der 128. Brigade. Im Zusammenhang damit, dass das Ausbildungsniveau der für die Feuerleitung zuständigen Personen des Leitungsbataillons und der Artillerieaufklärung sehr gering ist, kann man prognostizieren, dass es Treffer auf Wohngebiete unserer Ortschaften sowie auf Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie geben wird. Wie dies oft geschieht.
Eine andere Methode zur Erhöhung des militärischen Ausbildungsstands wurde im 1. Bataillon der 28. Brigade, die durch Waffenhandel, Legalisierung von Drogenkonsum sowie den in Korruption versunkenen Bataillonskommandeur Ju. Ju. Krupko traurig bekannt ist, gewählt.
Diese „bekifften Bestien“ verwenden Dokutschajewsk als Schießstand, in dem es sowohl statische Ziele – Wohnhäuser – als auch bewegliche Ziele – die Einwohner dieser Stadt – gibt.
Das Beschusstraining wird mit allen Arten von Waffen durchgeführt und sowohl nachts als auch tagsüber, ohne sich selbst wegen der Arbeit von internationalen Beobachtern in diesem Gebiet zu genieren.
Solche Aktivitäten der 28. Brigade blamieren die Regierung der Ukraine sehr stark, die angeblich für eine politische Lösung dieses Konflikts eintritt. Aber tatsächlich ist sie nicht in der Lage ihre Unterstützung eines friedlichen Dialogs zu beweisen. Deshalb neigen wir zu der Auffassung, dass die ukrainische Regierung auf internationaler Ebene offene Heuchelei zeigt. Andernfalls kann dies nur dadurch erklärt werden, dass die Soldaten der 28. Brigade sich einfach weigern, sich ihrem Kommando und der obersten Führung unterzuordnen und deshalb mit niemandem abgestimmte Ausschreitungen betreiben.
Im Zusammenhang damit wenden wir uns an die Vertreter der OSZE-Mission. Während der letzten Tage beschießen die ukrainischen Truppen täglich Dokutschajewsk, dabei ist in den letzten vier Tagen kein einziges Mal eine Patrouille der Mission am Ort der Zerstörungen gewesen und hat die Schäden an Wohnhäusern festgehalten. Und das, obwohl die Beschießungen seitens der ukrainischen Truppen selbst tagsüber stattfinden.
Wir stellen weiter Fälle von Kriegsverbrechen ukrainischer Soldaten beim Beschuss von Ortschaften fest. Von den Positionen der 128. Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus ist ein verstärkter Einsatz von verbotener Artillerie beim Beschuss von Gorlowka und Golmowskij festzustellen. Gleichzeitig werden verbotene Mittel beim Beschuss von Golmowskij von den Straftruppen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte verwendet. Der Beschuss erfolgt erbarmungslos, selbst auf die besetzten Ortschaften Gladosowo und Metallist (Trawnewoje). Möglicherweise gelangt ein Teil der Munition der ukrainischen Streitkräfte nicht bis zu den Wohngebieten von Golmowskij und trifft das Territorium von Gladosowo und Metallist (Trawnewoje). Aber möglicherweise sind diese Beschießungen zielgerichtet, um die Einwohner der „befreiten“ Ortschaften in ständiger Spannung zu halten.
Dadurch sind unsere Einheiten gezwungen, als Antwort die Feuerstellungen des Gegners ohne Verwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen zu unterdrücken. So wurden gestern von unseren Einheiten mit Schusswaffen zwei weitere ukrainische Terroristen aus dem 1. mechanisierten Bataillon der 54. mechanisierten Brigade vernichtet, die zielgerichtet Zivilisten beschossen haben.
Wir warnen die übrigen Kriegsverbrecher aus den ukrainischen Streitkräften, der Nationalgarde der Ukraine, die Söldner und Terroristen, wir verbieten euch friedliche Ortschaften zu beschießen! Andernfalls wird jeder von euch die verdiente Strafe erhalten.

 

Ukrinform.ua: Bei den Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) sind in den letzten 24 Stunden ukrainische Soldaten weder verletzt noch getötet worden.
Das teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Olexandr Motusjanyk, in einem Briefing am Mittwoch mit.
Laut dem Sprecher verletzten die russisch-terroristischen Truppen in den letzten 24 Stunden die Waffenruhe weiter. Dabei setzten sie verbotene Waffen ein, darunter Mörser, Panzer und schwere Artillerie.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der Republik bleibt stabil angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 12-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Dolgoje, Losowoje, Shelobok, Logwinowo, Kalinowo, Sansharowka, Kalinowo-Borschtschewatoje und Stachanow. Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte 152mm-Artilleriegeschütze, 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 340 Geschosse abgefeuert.
Im Gebiet von Nowoalexandrowka wurde die Verlegung von drei T-72-Panzern beobachtet, im Gebiet von Popasnaja Feuerpositionen von zwei 152mm-Haubitzen.
Diese Waffen werden für den nächtlichen Beschuss des Territoriums der Republik genutzt.

 

de.sputniknews.com: Explosion in Österreichs Gas-Hub: Kreml plädiert für stabile Lieferungen nach Europa.
Der Kreml ist zufrieden, dass es gelungen sei, die Havarie im Gas-Hub im österreichischen Baumgarten innerhalb kürzester Zeit zu beheben. Er sieht in dieser Situation die Wichtigkeit eines zuverlässigen Systems der Gaslieferung nach Europa. Dies sagte der Präsidentensprecher Dmitri Peskow am Mittwoch gegenüber Journalisten.
„Das ist gewiss eine Havarie. Wir sind damit zufrieden, dass es innerhalb einer ziemlich kurzen Frist gelungen ist, die Folgen dieser Havarie beheben zu können“, so Peskow.
Der Politiker hat auch betont, dass die Havarie zeige, wie wichtig und zuverlässig Gaslieferungen und Lieferungen von Energieressourcen nach Europa seien und wie heikel die Frage der Zuverlässigkeit des ganzen Systems sei.
Laut Peskow können die internationalen „Gazprom“-Projekte die Energiesicherheit Europas stärken:
„Wie Sie wissen, bekommt Baumgarten Gas mithilfe des ukrainischen Systems, das über die Ukraine geht, Sie kennen die Situation um die starke Abnutzung dieses Systems, und natürlich sind die internationalen Großprojekte, an denen bei Gazprom jetzt gearbeitet wird, in diesem Kontext dazu geeignet, einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Energiesicherheit Europas zu leisten.“

 

Dan-news.info: „Die kommunalen Arbeiter haben die zuvor durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte unterbrochene Gasversorgung in Gorkij wieder in Betrieb genommen. Alle Verbraucher, das sind mehr als 300, haben bereits wieder Gas“, teilte der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks der Hauptstadt Walentin Lewtschenko mit.
Das Kohle- und Energieministerium teilte mit, dass in Golmowskij bei Gorlowka die Stromversorgung wieder in Betrieb ist. Dies war durch einen Anschluss an Reserveleitungen möglich. Dabei ist die Reparatur der Stromleitung bei Gorlowka derzeit durch anhaltenden Beschuss erschwert.

 

de.sputniknews.com: Washington verkündet „Sieg in Syrien“ – Kreml kontert mit Kennedys Worten.
Donald Trump hat den USA bei der Unterzeichnung des Wehretats für das Jahr 2018 den Sieg über die IS-Terroristen in Syrien und im Irak zugeschrieben. Der Kreml kommentiert nun die Erklärung des US-Staatschefs mit den Worten des 35. Präsidenten der USA, John F. Kennedy, die zu einem Sprichwort geworden sind.
„Sie wissen, wie man sagt: Die Niederlage ist ein Waisenkind, und der Sieg hat viele Väter“, so der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, am Mittwoch. Darüber hinaus bestätigte er die Angaben, laut denen Russland nicht sein ganzes Kontingent aus Syrien abziehen wird. Die Stützpunkte in Hmeimim und Tartus würden ihre Arbeit fortsetzen, „so wie das zuvor der Präsident und der Oberbefehlshaber Putin gesagt hatte“.
Putin habe die Entscheidung über den Truppenabzug aus Syrien getroffen, nachdem „kein Objekt für massive Kampfeinsätze übrig geblieben ist“. Peskow betonte: „Es liegt nicht am Sieg.“
Zuvor hatte Pentagon-Sprecher Adrian Rankine-Galloway seine Zweifel geäußert, dass russische Soldaten Syrien tatsächlich verlassen werden. Nach den vorherigen ähnlichen Erklärungen Moskaus habe es „keine bedeutsame Reduzierung der Kräfte gegeben“, sagte er.
Trump hatte am gestrigen Dienstag geäußert, dass Washington den Sieg über die IS-Terroristen in Syrien und im Irak erzielt habe und die Extremisten in anderen Regionen weiter verfolgen werde.
Die Worte „Der Sieg hat viele Väter, die Niederlage ist aber immer ein Waisenkind“ werden dem 35. US-Präsidenten John F. Kennedy zugeschrieben. Damit soll er die fehlgeschlagene Invasion der USA in der Schweinebucht in Kuba kommentiert haben.

Dnr-online.ru: „Reparaturbrigaden haben in Gorlowka die Stromversorgung der Heizwerke operativ wieder in Betrieb genommen und die Heizungsversorgung in den Wohnhäusern und den Objekten des sozialen Bereichs wieder aufgenommen“, teilte der stellvertretende Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Roman Misewitsch mit.

 

de.sputniknews.com: Aus Kiewer Sicht: „USA billigen Lieferung todbringender Waffen an Ukraine“.
Der Verteidigungsetat der USA erlaubt laut dem ukrainischen Botschafter in den USA, Valeri Tschaly, die Lieferung von letalen Defensivwaffen an Kiew.
Auf seiner Facebook-Seite schreibt der Diplomat, dass das Haushaltsgesetz die Parameter der Unterstützung für die Ukraine im Sicherheitsbereich erheblich erweitere. Das Dokument ermögliche, Geldmittel für die Rehabilitation ukrainischer Militärangehöriger in amerikanischen medizinischen Einrichtungen und die Ausbildung ukrainischer Mediziner in diesem Bereich auszugeben. Das Geld könne auch „für die Luft- und die Seestreitkräfte unseres Staates“ verwendet werden, so Tschaly.
US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag den Verteidigungsetat für das Finanzjahr 2018 unterzeichnet, der 350 Millionen Dollar Militärhilfe für die Ukraine vorsieht. Die Hälfte davon kann allerdings nur anhand der Ergebnisse der ukrainischen Reformen im Militärbereich bereitgestellt werden.
Wie die US-Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Verweis auf Quellen in der US-Administration schreibt, hat das Weiße Haus die Lieferung von Panzerabwehrraketen-Komplexen Javelin an die Ukraine im Prinzip gebilligt.
Die amtliche Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, hatte zuvor erklärt, sie schließe die Möglichkeit von Lieferungen letaler Waffen an die ukrainische Regierung nicht aus.
Ende September hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erklärt, dass Washington keine letalen Waffen an Kiew liefern werde. Es gehe nur um Verteidigungsmittel. „Wir sprechen nicht von Javelin-Komplexen, sondern von radioelektronischen Kampfmitteln, um die Handlungen meiner Streitkräfte effektiv zu machen“, so Poroschenko. Seinen Worten nach stellt die Ukraine selbst effektive Panzerabwehrraketen her.
Poroschenko hatte früher behauptet, dass der US-Senat die Bereitstellung von 500 Millionen Dollar für die Unterstützung Kiews im Sicherheits- und Verteidigungsbereich gutgeheißen habe und der Verteidigungsgesetz-Entwurf die Lieferung von „letalen Defensivwaffen“ an Kiew vorsehe. Diese Erklärung wurde von keiner offiziellen Quelle in den USA bestätigt.
Die USA erweisen der Ukraine heute eine Militärhilfe, bei der es sich offiziell nur um Dienstbekleidung und Ausrüstungen handelt. Außerdem bilden US-Instrukteure Soldaten der ukrainischen Nationalgarde aus.
In Moskau wird die Meinung vertreten, dass die Versorgung Kiews mit Waffen nur zur Eskalation des Donbass-Konflikts führen kann. Auch die meisten europäischen Politiker plädieren gegen die Lieferung von todbringenden Waffen an die Ukraine.

Dan-news.info: „In diesem Jahr wurden im Rahmen der zweiten und dritten Etappe des Wiederaufbauprogramms in Donezk 342 Mehrparteienwohnhäuser und 157 Objekte der sozialen Infrastruktur, darunter Schulen, Krankenhäuser und Kindergärten wieder aufgebaut“, sagte der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin.
Er fügte hinzu, dass die Behörden in diesem Zeitraum 720 private Häuser wiederaufgebaut haben und 1353 Eigentümer von privatem Wohnraum wurden mit Baumaterialien für den selbständigen Wiederaufbau nach den Beschüssen versorgt.
„Im nächsten Jahr haben wir vor, 244 Mehrparteienwohnhäuser und 35 Objekte des sozialen Bereichs wiederaufzubauen. Es ist auch vorgesehen, weitere 633 private Häuser in acht Bezirken von Donezk wiederaufzubauen“, sagte Kulesmin.

 

ukrinform.ua: Bildungsministerin Hrynewytsch: Keine Änderungen im Bildungssgesetz.
Die Empfehlungen der Venedig-Kommission (Europäische Kommission für Demokratie durch Recht) verpflichten die Ukraine nicht, den Artikel 7 des Bildungsgesetztes zu ändern.
Das erklärte die Bildungsministerin der Ukraine, Lilia Hrynewytsch, am Mittwoch vor der Presse. „Wir werden keine Änderungen am Artikel 7 des Gesetzes „Über die Bildung“ vornehmen. Praktisch bedeuten die Empfehlungen der Venedig-Kommission nur, dass eine Übergangsperiode verlängert werden muss. Besonders aktuell ist das für die nationalen Minderheiten, die es schwer haben, ukrainisch zu lernen“, sagte die Ministerin. Gemäß den Empfehlungen müsse die Ukraine ein Bildungsmodell für die nationalen Minderheiten im Gesetz über die Sekundärbildung formulieren.
Das ukrainische Parlament hatte das Bildungsgesetz am 5. September verabschiedet. Am 25. September unterzeichnete Staatspräsident Poroschenko das Gesetz. Für die Diskussion sorgte die Norm des Gesetzes über die Unterrichtssprache in den Schulen für nationale Minderheiten. Einige Nachbarländer äußerten sich besorgt über diese Norm. Das ukrainische Außenministerium schickte das Gesetz zur Prüfung an die Venedig-Kommission. Am 8. Dezember veröffentlichte die Kommission ihre Empfehlungen.

 

Lug-info.com: Reparaturbrigaden haben in Stachanow die durch einen Beschuss der Stadt seitens der Kiewer Truppen beschädigten Stromleitungen repariert. Dies teilte von vor Ort der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR, der Zivilschutzminister Sergej Iwanuschkin mit.
„Die Verwaltung von Stachanow hat operative Reparaturbrigaden zusammengestellt. Bei allen Häusern, wo die Stromversorgung unterbrochen war, wo es Treffer auf Elektroausrüstung gab, wurde diese Ausrüstung ersetzt, die Stromversorgung ist wieder in Betrieb“, sagte Iwanuschkin.
Der Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow teilte mit, dass es an zehn Häusern Schäden gibt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

 

de.sputniknews.com: Mittelmeer: Moskau zu Schicksal von Schiffsverband nach Truppenabzug aus Syrien
Vor dem Hintergrund des von Präsident Wladimir Putin angeordneten Abzugs des Großteils des russischen Kontingents aus Syrien wird der Schiffsverband vorerst weiter im Mittelmeer bleiben. Das berichtete das Portal flot.com am Mittwoch.
Wie es heißt, ist der russische Schiffsverband seit Anfang 2013 im Mittelmeer nach einer „Verschlechterung der politischen Lage in der Region“ präsent.
Dem Verband gehören zehn Schiffe an, darunter auch mit Kalibr-Marschflugkörpern ausgestattete und mehrmals beim Anti-Terror-Kampf eingesetzte Fregatten und U-Boote. Als Kern des Verbandes dienten Kriegsschiffe der Schwarzmeer-Flotte, wobei er auch durch die Schiffe der Baltischen, der Nord- und der Pazifikflotte verstärkt wurde. Das Ziel des Verbandes ist es, die südliche Grenze Russlands zu schützen.
Am heutigen Mittwoch hatte Putin der Staatsduma (Parlamentsunterhaus) ein russisch-syrisches Abkommen über die Erweiterung der materiell-technischen Basis im syrischen Tartus zur Ratifizierung vorgelegt.
In Tartus könnten demnach bis zu elf Kriegsschiffe stationiert werden. Zudem werde das Dokument den russischen Schiffen ermöglichen, in Territorial- und Binnengewässer sowie syrischen Häfen einzulaufen.
Putin hatte am Montag bei seinem Besuch auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim angeordnet, mit dem Abzug des russischen Kontingents aus Syrien zu beginnen. Wie Viktor Oserow, Abgeordneter des Föderationsrates (Parlamentsoberhaus) dazu sagte, kann der Truppenabzug aus Syrien „Wochen oder sogar nur wenige Tage“ dauern.

abends:

de.sputniknews.com: Ukrainischer General listet akute Probleme der Armee auf.
Der für Logistik zuständige Vizebefehlshaber der ukrainischen Landstreitkräfte Juri Tolotschny hat in einem Interview mit dem Portal „Verteidigungs- und Industriekurier“ die aktuell größten Probleme der ukrainischen Armee genannt.
Zunächst verwies der Generalmajor auf fehlende Mittel für den Bau von Objekten zur Stationierung von Truppen, wodurch neu gebildete oder aus dem Donbass nach dem Rotationsprinzip abgezogene Truppenteile in Zeltlagern untergebracht werden müssten.
Darüber hinaus reichen ihm zufolge die für die Sicherheit der Waffenarsenale und -depots bereitgestellten Mittel nicht aus. Für diese Zwecke würden nur fünf von zehn Prozent der erforderlichen Gelder zur Verfügung gestellt.
Es mangele außerdem an Schützen-, Artillerie- und Raketenwaffen. Wie Tolotschny erläuterte, benötigt die ukrainische Armee Geschosse sowjetischer Produktion, da der Großteil der Waffen noch aus den Sowjetzeiten stammte.
„Erstens passt die Munition nach dem Nato-Standard nicht. Zweitens gehört Munition zu den letalen Waffen. Jeder kennt ja die Einstellung unserer westlichen Partner zu den Lieferungen letaler Waffen an die Ukraine“, fügte der General hinzu.
Bei der jetzigen Sachlage werde der Mangel an Munition in ein paar Jahren für die Armee kritisch sein.
Des Weiteren hob er misslungene Entwicklungen von Panzertechnik hervor. Beispielsweise habe sich der modernisierte Panzer vom Typ T-64 BM „Bulat“ unter realen Gefechtsbedingungen als ineffizient erwiesen. Zugleich sei das Modernisierungspotential bei alten Panzern praktisch erschöpft.
Auch die ukrainischen Luftstreitkräfte seien mit ernsthaften Problemen konfrontiert: Ersatzteile würden fehlen, der Flugzeugpark sei veraltet.
Zuvor wurde berichtet, dass sich etwa 70 Prozent der ukrainischen Wehrpflichtigen während der Einberufungskampagne im Herbst 2017 nicht bei den zuständigen Militärkommissariaten gemeldet hätten.

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