Presseschau vom 24.11.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

rusvesna.su: Sie sprangen auf die Maschinengewehre zu: „Prisrak“ vernichtete eine Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte
Im Donbass in der Region des Swetlodarsker Bogens wurde heute eine Diversionsgruppe der ukrainischen Okkupationskräfte vernichtet.
Dies berichtet der Kommandeur des Bataillons „Prisrak“ der Armee der LVR Alexej Markow.
„Heute haben die Ukrys wieder einmal versucht, über die ‚Bachmutka‘ auf unsere Positionen durchzubrechen. Das Ende war ein wenig vorhersehbar: 4 Tote auf ihrer Seite, zwei Verletzte auf unserer. Morgen werden wir die Leichen unseren „lieben Partnern“ zurückgeben. Einer ist sehr schwer, etwa 120 Kilo, das Seil ist zweimal gerissen“, sagte er.
„Doch ich verstehe immer noch nicht, womit sie rechneten, wenn sie in 40m Entfernung vor zwei Maschinengewehre springen“, merkte Markow an.
Seine Information wird durch den ukrainischen Fonds „Wernis shiwym“ (Komm lebend wieder – Anm. d. Übers.) bestätigt.
„Nach unseren Informationen starben heute, am 23. November um 18:00 Uhr 4 Verteidiger der Ukraine. Im Moment gehen die Kämpfe weiter“, heißt es in der Erklärung auf der Webseite des Fonds.

de.sputniknews.com: Ukrainische Bande von Autodieben gefasst – Vorliebe für Nobelkarossen in Deutschland
Deutsche und ukrainische Polizeibeamte haben in einer gemeinsamen Operation zwölf ukrainische Staatsbürger gefasst, die für den Diebstahl von Nobelkarossen in Deutschland verantwortlich sind. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Ukrainischen Nationalen Polizei vom Donnerstag hervor.
Bereits am Tag zuvor berichtete der Chef der ukrainischen Polizeibehörde, Sergej Knjasew, über eine gemeinsame Operation gegen organisierte ukrainische Kriminellengruppen, die für den systematischen Diebstahl von Luxusautos in Deutschland verantwortlich seien.
„Die Kriminellen haben Luxusautos auf dem Territorium Deutschlands gestohlen und sie in anderen Ländern weiterverkauft“, erklärte Knjasew.
Nach einem fast einjährigen Prozess der Informationsbeschaffung und Dokumentation der gesetzeswidrigen Handlungen seien nun in einer gemeinsamen Operation mit deutschen Kollegen zwölf Personen festgenommen worden.
Die deutschen Beamten hätten dabei wichtige Hilfe geleistet, nachdem sie im Rahmen von internationalen Kooperationsvereinbarungen der Polizeikräfte kontaktiert worden seien.
Bereits am Mittwoch sollen dabei 18 sanktionierte Durchsuchungen in den Wohnungen und Autos der Verdächtigen durchgeführt und wichtige Indizien gesichert worden sein.

vormittags:

de.sputniknews.com: USA und Ukraine inspizieren russischen Luftraum
Die USA und die Ukraine haben im Rahmen des Vertrages über den Offenen Himmel einen Überwachungsflug über Russland unternommen. Das geht aus einer in der Zeitung „Krasnaja Swesda“ veröffentlichten Infografik des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Russland hat seinerseits einen Beobachtungsflug über Italien unternommen.
Außerdem haben in der vergangenen Woche insgesamt 21 ausländische Flugzeuge an russischen Grenzen spioniert.
Der Vertrag über den Offenen Himmel (OH-Vertrag oder Open Skies) war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Teilnehmerstaaten der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE, jetzt Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa – OSZE) unterzeichnet worden. Ziel ist es, die gegenseitige Verständigung und das gegenseitige Vertrauen zu festigen. Russland ratifizierte den Vertrag am 26. Mai 2001

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowka und Sholtoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 25-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 16 Ortschaften der Republik mit 152mm-Artillerie, Mörsern verschiedenen Kalibers, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

 

de.sputniknews.com: IOC sperrt russische Skilangläufer lebenslang – Ski-Verband findet keine Nachweise
Sechs russische Skilangläufer, die zuvor vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) wegen Dopings lebenslang gesperrt worden waren, dürfen beim Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo starten. Das teilte der Internationale Ski-Verband FIS mit.
Laut der FIS sind die Begründungen für die Dopingsperren, die das IOC geliefert hatte, nicht ausreichend. Zu dieser Schlussfolgerung sei der Weltverband nach zusätzlichen Untersuchungen gekommen, die seit Dezember 2016 durchgeführt wurden.
„Das FIS-Dopingkomitee muss warten, bis die IOC-Disziplinarkommission eine begründete Entscheidung vorliegt, bevor es in diesen Fällen weitere Schritte unternehmen kann“, heißt es in einer FIS-Pressemitteilung. Damit seien die Skilangläufer bis auf weiteres berechtigt, beim Skilanglauf-Weltcup zu starten.
Die Präsidentin des russischen Skiverbands, Jelena Wjalbe, bezeichnete die Entscheidung der FIS als „vernünftig“. „Es ist eine gute Nachricht, aber es ist doch weder Sieg noch Niederlage. Die Entscheidung der FIS ist vernünftig. Der Ski-Verband hat beschlossen, nicht auf der Welle mitzureiten. Sie warten ebenso wie wir auf eine Begründung“, sagte Wjalbe gegenüber der Agentur R-Sport.
Zuvor waren sechs russische Skilangläufer – Alexander Legkow, der Olympiasieger von Sotschi, Jewgeni Below, Maxim Wylegschanin, Alexej Petuchow, Julia Iwanowa und Jewgenija Schapowalowa – vom IOC wegen Dopings bei den Winterspielen 2014 in Sotschi lebenslang gesperrt worden.

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit, dass in den letzten 24 Stunden die Gesamtzahl der Verletzungen der Feuereinstellung durch die ukrainischen Streitkräfte 25 betrug.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie des „Schulwaffenstillstands“ mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse, Anm. d. Übers.).
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 344.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 171.

 

de.sputniknews.com: USA schnappen EU Initiative bei Ukraine-Frage vor der Nase weg
Am Freitag findet in Brüssel der Gipfel der „Östlichen Partnerschaft“ statt. Kiew erwartet, dass dann klar wird, welche Pläne die EU gegenüber der Ukraine hat. Diese Frage hat sich vor dem Hintergrund einer erzwungenen Pause im Normandie-Format zugespitzt, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
Statt Vermittlungen europäischer Staats- und Regierungschefs bei den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland wurde vor einigen Monaten ein direkter Dialog zwischen den USA und Russland aufgenommen.
Die Anführer des Normandie-Formats sprachen letztes Mal Ende August per Telefon. Trotz den Anstrengungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron kam es nicht zum Durchbruch bei der Regelung. Es gab nicht einmal einen Plan für eine Roadmap, die ein Treffen der Staatschefs der Ukraine, Deutschlands, Frankreichs und Russlands am Verhandlungstisch ermöglichen könnte.
Zugleich gab es bereits mehrere Gespräche des US-Sondergesandten für die Ukraine, Kurt Volker, mit dem Berater des russischen Präsidenten, Wladislaw Surkow.
Die Situation wurde von den Wahlen in Deutschland beeinflusst. Der Russland-Sonderbeauftragte Frankreichs, Jean-Pierre Chevenement, sagte Mitte November: „Was die Verhandlungen im Normandie-Format betrifft, hat deren Einberufung vor der Bildung einer neuen Regierung in Deutschland keinen Sinn.“
Volker sagte Ende November im Interview der russischen Zeitung „Serkalo Nedeli“, dass die USA eine entschlossenere Position bei der Donbass-Regelung einnehmen, was das Normandie-Format jedoch nicht aufhebt. „Es ist wichtig, dass Deutschland und Frankreich die führenden Teilnehmer dieses Prozesses bleiben. Das ist bequem. Berlin und Paris nutzen ihre Möglichkeiten im Rahmen des Minsker Prozesses, um konkrete Details zu besprechen – wo die Trennlinie verlaufen soll, wie, wann und wohin schwere Waffen abgezogen werden sollen u.a.“, so Volker.
Washington halte es nicht für zweckmäßig, sich dem Normandie-Format anzuschließen, weil es strategische Aufgaben lösen wolle. Das Endziel sei die Wiederherstellung der territorialen Integrität und staatlichen Souveränität der Ukraine und die Gewährleistung der Sicherheit aller ukrainischen Staatsbürger, so Volker.
Einige Experten in Kiew machen darauf aufmerksam, dass gerade das Normandie-Format seit 2014 als Plattform zur Festlegung der Strategie der Donbass-Regelung betrachtet wurde. Der in diesem Jahr aufgenommene Dialog zwischen Russland und den USA hat das geändert. Der ukrainische Politologe Konstantin Bondarenko sagte, dass das Normandie-Format früher ein prinzipiell wichtiges Projekt für Angela Merkel war – um zu beweisen, dass Deutschland ein europäischer Anführer sei, der die Probleme in Europa lösen und effektiver als die Obama-Administration vorgehen kann.
Doch das Normandie-Format ließ den Konflikt nicht regeln. „Solch ein Ergebnis war zu erwarten. Die Begünstigten befinden sich nicht in Deutschland oder Frankreich, sondern in Russland und den USA. Sie beschließen das. Berlin und Paris haben keine Einflusshebel, die die Situation verändern könnten. Washington und Moskau haben solche Instrumente – darin besteht der Unterschied“, so der Politologe.
Ob das die Abkühlung der Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU in anderen Richtungen bedeuten würde, wird nach dem Gipfel „Östliche Partnerschaft“ klar. Wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko vor wenigen Tagen sagte, soll der Gipfel neue Zwischenziele auf dem europäischen Wege festlegen. Das Endziel sei die vollwertige Mitgliedschaft der Ukraine in der EU, die endgültige Rückkehr in das europäische Haus.
Experten in Kiew zufolge gibt es in der EU Gegner der Bereitstellung jeglicher Versprechen über eine künftige EU-Mitgliedschaft. Es wird an das Referendum in den Niederlanden erinnert, nach dem die Ratifizierung des Assoziierungsabkommens bedroht war. Die Situation wurde nach Präzisierungen gerettet, dass die Assoziierung keine obligatorische Aussicht auf eine Mitgliedschaft vorsieht sowie keine Wirtschafts- und Verteidigungsverpflichtungen der EU gegenüber der Ukraine enthält.
Politologen äußern Zweifel daran, dass solche Fragen beim Gipfel der „Östlichen Partnerschaft“ gelöst werden können. „Dieses Format wurde von Polen als Druckinstrument auf benachbarte Länder initiiert – um sie im Einflussbereich der EU zu halten, ohne unerfüllbare Versprechen zu geben“, sagte Bondarenko.
Die Situation wird dadurch erschwert, dass die „Östliche Partnerschaft“ ganz verschiedene Staaten vereinigt – nicht nur nach dem Niveau der Entwicklung und des politischen Aufbaus, sondern auch nach den Beziehungen zu Russland: Das sind die Ukraine, Moldawien, Georgien, Aserbaidschan, Armenien und Weißrussland.

Dnr-online.ru: Gestern hat der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine Alexander Hug einen Brief von Einwohnern von Gladosowo erhalten, in dem von einer Einnahme ihrer Ortschaft, die sich gemäß den Minsker Vereinbarungen in der „grauen Zone“ befindet, durch die ukrainischen Streitkräfte die Rede ist. Dies teilte der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der DVR mit.
„Sehr geehrter Alexander Hug!
Wir, Einwohner der Ortschaft Gladosowo des ehemaligen Donezker Oblast und jetzt der Donezker Volksrepublik wenden uns an Sie . Unsere Ortschaft befindet sich gemäß den Minsker Vereinbarungen in der „grauen Zone“. Dieser Status der Ortschaft wurde hinterlistig am 21. November 2017 durch ukrainische Truppen verletzt, die uns in der Nacht zum 22. November besetzt haben. Viele Einwohner der Ortschaft wurden festgenommen und in unbekannte Richtung fortgebracht.
Wir rufen Sie als Garanten der Einhaltung der Minsker Vereinbarungen auf, in unsere Ortschaft zu kommen und die Ausschreitungen der ukrainischen Behörden festzuhalten! Und den Status unserer Ortschaft gemäß dem Willen der Einwohner als Territorium der Donezker Volksrepublik festzuhalten“, heißt es in dem Aufruf von Einwohnern der Ortschaft an Alexander Hug.
Bisher hat der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine Alexander Hug die Einnahme der Ortschaft in der „grauen Zone“ durch die ukrainischen Streitkräfte nicht kommentiert.

Ukrinform.ua: Hug fordert vom Rebellenanführer Sachartschenko Zugang zur Grenze mit Russland.
Der erste stellvertretende Leiter der Sonderbeobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Alexander Hug, habe sich mit dem Anführer der illegalen bewaffneten Formation „DNR“ (selbsternannte „Volksrepublik“ – „DNR“), Aleksandr Sachartschenko, getroffen und die Frage über die langfristige Nichteinhaltung der Minsker Vereinbarungen angeschnitten, schrieb auf Facebook das Pressezentrum der OSZE-Beobachtungsmisssion.
„Heute Abend (gestern) hat sich der erste stellvertretende OSZE-Vorsitzende, Alexander Hug, mit Sachartschenko in Donezk im Rahmen der Herstellung des Dialogs und der Förderung der Normalisierung der Situation, die durch das Mandat der Mission vorgesehen ist, getroffen. Herr Hug hat die Frage über die langfristige Nichteinhaltung der Vereinbarungen von Minsk aufgerollt, über die von der OSZE täglich berichtet wird“, heißt es im Bericht.
Alexander Hug zeigte sich besorgt über die ständige Aufstellung von Positionen auf dem Territorium oder in der Nähe von zivilen Infrastrukturobjekten.
„Alexander Hug stellte fest, dass die Bewegungsfreiheit von Patrouillen der Mission, insbesondere ihr Zugang zu unkontrollierten Abschnitten der Grenze mit der Russischen Föderation, bisher immer noch in den Gebieten, die von bewaffneten Gruppen unter dem Kommando von Sachartschenko kontrolliert werden, beschränkt ist. Er wies darauf hin, dass allein im November die Zahl der Einschränkungen der Bewegungsfreiheit nicht weniger als 23 Fälle betrug…“, stellte die OSZE fest.

Rusvesna.su: Russland hat ein zusätzliches Kontingent in den Donbass geschickt – Turtschinow
Der Leiter des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine Alexandr Turtschinow behauptet, dass die gegenwärtige Verschlechterung der Situation im Donbass nicht mit den täglichen Provokationen der ukrainischen Seite verbunden sei, sondern damit, dass Russland angeblich „ein zusätzliches Kontingent der russischen Armee in den Donbass geschickt“ habe.
„ Sie sind informiert, dass es verschiedene Konflikte zwischen … Gruppierungen, die Teil der Verwaltungsbehörden der Besatzer auf okkupiertem Territorium im Osten unseres Landes sind, gibt“, sagte Turtschinow. „Und im Zusammenhang mit dieser Verschärfung hat die russische Militärführung das militärischen Kontingent aufgestockt, das russische Kontingent, das sich auf diesem Gebiet befindet.“
In dieser Hinsicht kamen Problemfragen auf, einschließlich der bewaffneten Auseinandersetzungen, von denen wir heute wissen … Das ist für uns ein schwieriges Problem“, erklärte der Vorsitzende des NSVR.
Dabei versuchte Turtschinow, die Gesellschaft mit der Erklärung zu beruhigen, dass die ukrainische Armee „die Situation kontrolliert und nicht nur den Provokationen der russischen Streitkräfte Widerstand leistet, sondern auch die eigenen Positionen deutlich verbessert.“

nachmittags:

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die Lage an der Kontaktlinie bleibt angespannt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von neun Ortschaften eine 152mm-Artilleriegranate und 66 Mörsergeschosse der Kaliber 120 bzw. 82mm abgefeuert sowie Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet von vier Ortschaften 40 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert außerdem wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner die Gebiete von drei Ortschaften mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 25 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche das Regime der Feuereinstellung 222-mal verletzt und 1166 Artillerie, Panzer- und Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 21 Ortschaften der Republik beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Zivilist verletzt. Es wurden 18 Häuser in Dokutschajewsk, Leninskoje und Sajzewo beschädigt.
Bei der Verteidigung der Republik starben zwei Soldaten der Streitkräfte der DVR, einer wurde verletzt.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte konzentriert weiter schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie. Im Einzelnen wurden von unserer Aufklärung festgestellt:
8 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“;
6 152mm-Haubitzen D-20;
3 152mm-Geschütze „Giazint-B“;
1 122mm-Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
5 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
3 120mm-Artilleriegeschütze „Nona-C“;
33 T-72-Panzer.
Ebenfalls wurde das Fehlen von schweren Waffen an den Lagerorten in den täglichen Berichten der OSZE-Mission festgehalten:
6 152mm-Artilleriegeschütze „MSTA-C“;
18 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
6 122-Haubitzen „D-30“;
12 100mm-Antipanzergeschütze „Rapira“;
6 120mm-Mörser.
Insgesamt wurde in der letzten Woche das Fehlen von 48 schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen sich bemüht, mit allen Mitteln die Situation an der Kontaktlinie zu verschärfen.
Der Gegner hat Artillerie- und Mörserschläge auf Wohngebiete der Ortschaften Dokutschajewsk, Leninskoje, Sajzewo sowie auf Lebenserhaltungssysteme verübt. Dabei erfolgte die Feuerleitung mit Hilfe von Drohnen. In den genannten Ortschaften ist die größte Zahl von beschädigten Häusern auf Grund von Beschuss durch die ukrainischen Straftruppen festzustellen.
Wenn nicht die sachkundigen Handlungen unserer Verteidiger gewesen wären, denen es gelang zwei „Feuerleiter“ der ukrainischen Streitkräfte abzuschießen, so hätte es weitaus mehr Opfer und Zerstörungen auf dem Territorium der Republik gegeben.
Insgesamt wurden seit Anfang 2017 von den Streitkräften der DVR 60 Drohnen des Gegners während der Feuerleitung für verbotene Waffen und zur Aufklärung von Objekten ziviler Infrastruktur auf dem Territorium der Republik vernichtet.
In der letzten Woche sind Aktivitäten an der Kontaktlinie in allen Brigaden des Leiters des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Mushenko und des Kommandeurs der „ATO“-Kräfte Sabrodskij festzustellen. Nach vorliegenden Informationen ist die Verschärfung der Lage in der militärischen Konfliktzone unter anderem durch ihre Anwesenheit bedingt. Wir schließen auch nicht aus, dass es aufgrund ihrer Initiative und persönlichen Anweisungen Provokationen in den Gebieten von Werchnetorezkoje, Peski, Awdejewka, Marjinka, Wodjanoje, Dokutschajewsk geben kann.
Wie dies in Richtung Gorlowka der Fall war. Insbesondere hat die ukrainische Seite in Verletzung der Minsker Vereinbarungen in der „grauen Zone“ die Ortschaft Gladosowo besetzt.
Strafsoldaten aus der 54. mechanisierten Brigade und dem 24. Bataillon „Ajdar“ drangen in der Nacht auf den 22. November 2017 in die Ortschaft ein und begannen, mit der Waffe örtliche Einwohner zu bedrohen und forderten zu schweigen. Einzelne Einwohner wurden gefoltert.
Inzwischen sind unserer Aufklärung die wahren Ziele dieser Provokation bekannt. Unter anderem haben die ukrainischen Soldaten geplant, sich mit den Kräften von zwei Zügen zeitweilig in der Ortschaft festzusetzen und dann am nächsten Tag einen Beschuss von von ihnen kontrollierten Ortschaften vorzunehmen. Die Verwendung von Mörsern sollte von zuvor in diesem Gebiet eingetroffenen Filmteams westlicher und ukrainischer Fernsehsender festgehalten werden, um anschließend die Streitkräfte der DVR der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen.
Wir schließen auch nicht aus, dass diese Provokation eine Verbindung mit der Information von Einwohnern der von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territorien hat, dass im Gebiet von Swetlodarsk drei Lastwagen mit ukrainischen Soldaten, die in russische Uniformen gekleidet sind, eingetroffen sind. Wir nehmen an, dass der Beschuss ihrer eigenen Territorien und die Aktivitäten von in russischen Uniformen gekleideten ukrainischen Diversanten auf dem Territorium der Ukraine Glieder einer Kette sind.
Außerdem stellt unsere Aufklärung weiter eine Konzentration von Waffen und Militärtechnik des Gegners in Richtung Mariupol und Gorlowka fest. Im Zusammenhang damit schließen wir größere Provokationen in diesen Gebieten nicht aus, worauf wir natürlich vorbereitet sind.
Aber die in diesen Gebieten eintreffenden Einheiten sind recht demoralisiert.
Unter anderem wurden in der bataillonstaktischen Gruppe der 79. Luftsturmbrigade, die im Gebiet von Malinowka stationiert ist, aufgrund von Alkoholismus zwei Selbstmorde und vier Fälle unrichtiger Verwendung von Waffen mit tödlichem Ausgang für die Soldaten registriert. Dabei haben sich Einwohner von Malinowka und in der Nähe liegender Ortschaften wegen der Ausschreitungen der Soldaten gegenüber der örtlichen Bevölkerung an den Leiter der militärisch-zivilen Administration des Oblast mit der Forderung gewandt, die ukrainischen Luftlandesoldaten hinauszuwerfen und auf dem freien Feld wohnen zu lassen.
Eine nicht minder kritische Situation existiert auch in den Einheiten der 54. mechanisierten Brigade, die in Richtung Gorlowka stationiert ist. Über deren Handlungen sind die Einwohner von Nowoluganskoje, Kodema und des besetzten Teils von Sajzewo sehr unzufrieden. Dort sind die Soldaten aufgrund der Korruption des Kommandos und der fehlenden Versorgung seit Beginn des Kälteeinbruchs gezwungen die örtlichen Einwohner zu bestehlen, ihre Zäune abzureißen und Brennholzvorräte wegzunehmen, um an den Frontpositionen zu überleben.
All diese Fälle zeugen von einer Demoralisierung der ukrainischen Soldaten und ihrer fehlenden Fähigkeit an weiteren „Kesseln“ beteiligt zu sein, die von Poroschenko vorbereitet werden.
Über diese und andere Probleme der ukrainischen Armee berichtet uns heute der ehemalige Soldat der ukrainischen Streitkräfte Bogdan Jaroslawowitsch Pirus, der auf die Seite der DVR übergegangen ist:
– Wie lange haben Sie in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gedient?
– Von Herbst 2013 bis Herbst 2017, davon saß ich 1,5 Jahre im Strafbataillon wegen eigenmächtigen Entfernens.
– Welcher moralische Zustand herrscht derzeit unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte?
– Der moralische Zustand ist äußerst niedrig. Die Soldaten leider unter Alkoholismus und in einigen Fällen unter Drogenabhängigkeit. Kämpfen will niemand.
– Welche Fälle von Verbrechen von Seiten von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sind Ihnen bekannt?
– Massenhaft Fälle von Plünderungen durch Soldaten der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Schirokino. Von örtlichen Einwohnern von Mariupol habe ich erfahren, dass 2014 und 2015 von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte junge Frauen aus dem Ort von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte entführt wurden, um sie zu vergewaltigen.
– Hatten Sie mit ausländischen Beratern/Instrukteuren zu tun?
– Ich persönlich nicht, aber als wir auf dem Jaworowskij-Truppenübungsplatz im Oblast Lwow waren, wurden wir gewarnt, dass einige Kilometer von unserem Truppenübungsplatz eine amerikanische Basis ist, wo NATO-Soldaten trainieren.
– Welche Beziehung haben die örtlichen Einwohner des Donbass zu den ukrainischen Soldaten?
– Eine äußerst negative. Deshalb wurde uns verboten, das Territorium des Truppenteils der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die ihre Basis in Mariupol hat, in Uniform zu verlassen. Manchmal haben örtliche Einwohner ukrainische Soldaten geschlagen und getötet, außerdem gab es Fälle, wo örtliche Einwohner Handgranaten auf das Territorium des Truppenteils geworfen haben.
– Wie gut ist die rückwärtige Versorgung und die materiell-technische Basis der ukrainischen Streitkräfte?
– Äußerst schlecht. Die Technik geht ständig kaputt. Das Essen bezahlen wir selber.
– Verstehen die ukrainischen Soldaten, dass sie nicht gegen die russische Armee, sondern gegen die eigenen Mitbürger kämpfen?
– Ja.
– Warum tun sie das weiter?
– Wegen des Geldes. In den ukrainischen Streitkräften sind die Löhne erheblich höher als im Zivilleben. Die geringste Bezahlung eines Soldaten beträgt 7000 Griwna. An den Frontpositionen erhalten normale Soldaten 14.000 Griwna plus Zuschläge.
– Wollen Sie in einem Austausch in die Ukraine zurückkehren?
– Nein. Ich will hier leben, deshalb bin ich auch von dort geflohen.

 

de.sputniknews.com: London zieht Baltischen Staaten den Stecker.
Die drei baltischen Staaten wurden auch nach dem Zerfall mit der Sowjetunion mit russischem Strom versorgt. Inakzeptabel sei so eine Abhängigkeit, erklärten Tallinn, Riga und Vilnius laut der Zeitschrift „Expert“ unisono: Man wolle auf russischen Strom verzichten – aus Protest gegen die gemeinsame sowjetische Vergangenheit.
Russland hatte offenbar nichts dagegen, so „Expert“: Man sei bereit, die Baltischen Staaten von russischen Kraftwerken abzukoppeln – jederzeit, heißt es laut dem Blatt nun aus Moskau.
Jetzt stehen die drei EU-Mitglieder vor einem langwierigen und kostspieligen Prozess: Ab vom russischen, ran ans europäische Stromnetz. Rund eine halbe Milliarde Euro soll der Anschluss der Baltischen Staaten an das EU-Netz alles in allem kosten, so die Zeitschrift. Die Europäische Union hatte angekündigt, die Kosten zu übernehmen – doch war das vor dem Brexit-Votum der Briten.
Die Ausstiegspläne Großbritanniens haben die Karten neu gemischt: Das Geld für die Länder Osteuropas sitzt nicht mehr so locker, Subventionen werden gekürzt. Von einer Übernahme der Umschaltkosten der Balten durch Brüssel ist nun keine Rede mehr.

dnr-news.com: Poroschenko und Merkel diskutierten die Initiative zur Stationierung von UN-Friedenstruppen im Donbass
Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko und die Kanzlerin Angela Merkel haben in Brüssel ein Treffen durchgeführt, in dessen Verlauf sie die Situation im Donbass besprachen und die Initiative dort zu stationierender UN-Friedenstruppen. Dies berichtet der Presse-Dienst des ukrainischen Präsidenten.
„Die Seiten haben die gefährliche Entwicklung der Situation im Donbass diskutiert. Es wurden die weiteren Schritte zum Voranbringen der Initiative zur Stationierung von Friedenstruppen der Uno auf dem gesamten Territorium des Donbass, einschließlich des nicht kontrollierten Abschnitts der russisch-ukrainischen Staatsgrenze koordiniert“, heißt es in der Erklärung.
Außerdem besprachen Poroschenko und Merkel einen orientierenden Zeitplan für die Kontakte im normannischen Format zur Regulierung im Donbass und vereinbarten, alle Anstrengungen zur Befreiung der Gefangenen zu unternehmen.
„Der Präsident der Ukraine informierte über dir Reformen, die die Ukraine in diesem Herbst eingeführt hatte und stellte fest, dass der Kurs der Reformierung des Landes fortgesetzt werde“, fügte der Pressedienst hinzu.

Ukrinform.ua: Poroschenko bespricht mit Merkel Eskalation im Donbass und Geiselbefreiung.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die Verschärfung der Situation im Donbass erörtert und weitere Handlungen zur Umsetzung der Initiative über die Stationierung der UN-Friedensmission koordiniert.
Das Treffen hat im Rahmen des Gipfeltreffens der Östlichen Partnerschaft in Brüssel stattgefunden, ließ der Pressedienst des ukrainischen Präsidenten mitteilen.
„Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sich im Rahmen seines Arbeitsbesuchs in Brüssel mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen. Die Parteien haben die gefährliche Entwicklung der Situation im Donbass erörtert…“, steht im Bericht.
Außerdem wurden während des Treffens weitere Schritte zwecks der Förderung der Initiative über die Stationierung der UN-Friedensmission auf dem gesamten besetzten Territorium von Donbass koordiniert, einschließlich des unkontrollierten Abschnitts der ukrainisch-russischen Staatsgrenze.
Dem Pressedienst des Staatsoberhauptes zufolge haben Poroschenko und Merkel vereinbart, „maximale Anstrengungen“ für die möglichst schnelle Befreiung ukrainischer Geisel im Donbass und politischer Gefangenen, die rechtswidrig in Russland und auf der besetzten Krim gefangen gehalten werden, zu unternehmen.
Der Präsident betonte, dass die anhaltende russische Aggression im Donbass und die deutliche Verschlechterung der Situation auf der besetzten Krim die Fortsetzung von sektoralen und Wirtschaftssanktionen gegen Russland erfordern.

Dnr-news.com: Die Ukraine weigerte sich, von Hochschulen der DVR und LVR vergebene Diplome anzuerkennen.
Kiew wird Hochschuldiplome, die auf dem Gebiet der Donezker und Lugansker Volkksrepubliken ausgestellt werden, nicht anerkennen. Dies teilte am Freitag der ukrainische Vizeminister „für die vorübergehend besetzten Gebiete und Binnenvertriebene“ Georgij Tuka mit.
„Zweimal habe ich mich mit internationalen humanitären Organisationen getroffen, wobei die Frage nach der Möglichkeit der Anerkennung von ‚Diplomen‘ einer Hochschulbildung, herausgegeben von der sogenannten LVR und DVR, gestellt wurde. Die Ukraine wird diese Zettel nicht anerkennen, die irreguläre Einrichtungen über eine Quasi-Bildung ausstellen“, schrieb Tuka auf seiner Facebook-Seite.
Er schloss jedoch nicht aus, dass die Frage der Anerkennung von Diplomen, ausgestellt in der DVR und LVR, durch Kiew in Zukunft stehen wird. Nach Tukas Worten ist die Position der ukrainischen Behörden dazu aber unverändert.
„Wir haben zusätzliche Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Kinder aus den nicht kontrollierten Gebieten die Möglichkeit einer qualitativ hochwertigen Hochschulausbildung an ukrainischen Bildungseinrichtungen erhalten“, fügte er hinzu.

de.sputniknews.com: May will der EU über Russlands „Feindlichkeit“ die Augen öffnen.
Die britische Premierministerin Theresa May hat am Freitag Russland als einen „feindlichen“ Staat bezeichnet.
„Wir müssen in Bezug auf die Handlungen der feindlichen Staaten wie Russland, die das mögliche Wachstum der östlichen Partnerschaft bedrohen und versuchen, unsere kollektive Stärke zu zerstören, die Augen öffnen“, sagte May am Rande des EU-Gipfels der östlichen Partnerschaft in Brüssel.
Zuvor hatte die britische Premierministerin in ihrer Jahresansprache über Großbritanniens Außenpolitik Moskau faktisch für die internationale Instabilität verantwortlich gemacht. Sie hatte dabei betont, die „internationale Ordnung“ müsse geschützt werden.

Lug-info.com: Die ukrainische Seite hat die Wasserlieferungen vom Petrowskij-Wasserwerk wieder aufgenommen, aber dies hat jetzt für die Einwohner der Republik keinerlei Bedeutung, weil zuvor aus dieser Quelle versorgten Dörfer auf eigene Quellen der LVR umgestellt wurden. Dies berichtete der Direktor des staatlichen Unternehmens Luganskwoda Alexandr Awerschin.

 

Dan-news.info: „Heute um 14:30 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte das Feuer auf Wohngebiete von Dokutschajewsk eröffnet. Geschossen wurde aus Richtung Nowotroizkoje“, teilte der Leiter der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Kordination des Regimes der Feuereinstellung Ruslan Jakobow mit.
Während des Beschusses wurde ein Wohnhaus in der Teatralnaja-Straße 10 beschädigt. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Toten und Verletzten.

 

Ukrinform.ua: Poroschenkos Rede in Brüssel hat die Schlüsselerklärung geändert.
Nach der emotionalen Rede des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, auf dem Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft in Brüssel, der an fünf getötete Soldaten heute im Donbass erinnert hat, haben die europäischen Politiker einen der Paragraphen der Schlusserklärung geändert, teilte die Internetzeitung radiosvoboda.org unter Bezugnahme auf diplomatische Quellen mit.
Nach Angaben der Veröffentlichung haben die europäischen Staats- und Regierungschefs der sechs Partnerländer erklärt, sie „bleiben zutiefst besorgt über die weitere Verletzung der Grundsätze des internationalen Rechts in vielen Teilen der Region“.
„Die Teilnehmer des Gipfels rufen zur Wiederaufnahme von Bemühungen auf, die sich auf die Förderung der friedlichen Beilegung der ungelösten Konflikte in der Region auf der Grundlage der Prinzipien und Normen des Völkerrechts richten. Die Regelung der Konflikte, Stärkung des Vertrauens und der gut benachbarten Beziehungen sind von wesentlicher Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung und Zusammenarbeit. Die Teilnehmer des Gipfels begrüßen auf höchster Ebene die Anstrengungen und die große Rolle der EU bei der Lösung von Konflikten und der Stärkung des Vertrauens im Rahmen oder zur Unterstützung bestehender vereinbarter Formate und Verfahren der Verhandlungen, insbesondere bei angemessener Präsenz vor Ort“, heißt es im Dokument.


de.sputniknews.com: Im syrischen Norden bricht der Kampf um Energieressourcen aus
In Moskau lässt man sich Washingtons Plan zur weiteren Militärpräsenz im Norden Syriens nicht gefallen, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
„Das ist ein klarer Beweis dafür, dass die Partie das Endspiel erreicht: Viele bemühen sich darum, sich attraktive Positionen zu reservieren, um dann die politische Regelung in Syrien zu beeinflussen“, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Konstantin Kossatschow, zum jüngsten Bericht der „Washington Post“, die US-Führung wolle den Norden Syriens auch künftig durch ihre Militärkräfte kontrollieren.
Das sei „ein Versuch, auf den letzten Waggon des Zuges des Syrien-Prozesses aufzuspringen, der offensichtlich vorbeigefahren ist, was der dreiseitige Gipfel der Präsidenten Russlands, des Irans und der Türkei (in Sotschi) deutlich bewiesen hat“, so der Senator.
Empört zeigte sich auch der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Staatsduma (Parlamentsunterhaus), Wladimir Schamanow: „Der weitere Regelungsprozess hängt von äußeren Faktoren ab, und die wichtigsten von ihnen machen die Amerikaner mit ihrem unberechenbaren Verhalten aus.“
Aber egal wie scharf die Aussagen russischer Politiker klingen, muss Moskau bei der Entwicklung seiner langfristigen Syrien-Strategie Rücksicht darauf nehmen, dass Washington seine Stellungen in den nördlichen Gebieten dieses Landes, die von den kurdischen Kräften kontrolliert werden, beibehalten will. Die Washingtoner Online-Zeitung „Al Monitor“ verwies unlängst auf den jüngsten Vierteljahresbericht der Personalabteilung des US-Verteidigungsministeriums, dem zufolge die Zahl der US-Militärs im Nahen Osten und in Nordafrika im zweiten Halbjahr 2017 um 33 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr gestiegen ist.
Türkische Experten räumen ein, dass der langfristige Aufenthalt von US-Militärstützpunkten in Syrien außer Frage stehe. „Niemand wird den Verbleib der russischen Stützpunkte in Syrien in der Nachkriegszeit besprechen, und genauso wird niemand über die US-Stützpunkte dort diskutieren“, sagte der Politologe Kerim Has gegenüber der „Nesawissimaja Gaseta“.
„Aktuell sind der administrative Aufbau Syriens und die Vollmachten, die die Kurden bekommen könnten, Gegenstand der Verhandlungen. Eine andere äußerst wichtige Frage ist die Verteilung der Energieressourcen“, so der Experte. Im Norden Syriens gebe es bekanntlich Ölfelder, und Russland plädiere dafür, dass die Kurden abhängig von Damaskus und damit indirekt auch abhängig von Moskau bleiben. „In diesem Sinne werden sie keine vollständige Unabhängigkeit bekommen“, ergänzte Has.
In der kurdischen Partei „Demokratische Union“, einer der einflussreichsten Kräfte in Nordsyrien, ist man der Ansicht, dass Vieles vom so genannten Kongress für nationalen Dialog abhängt, dessen Sitzung demnächst in Sotschi stattfinden soll. „Falls die Kurden Teil der Lösung des Syrien-Problems werden, wäre die US-Präsenz im Norden Syriens nicht nötig“, sagte der Emissär der „Demokratischen Union“ in Moskau, Abd Salam Ali. „Die Lösung des Syrien-Problems befindet sich in den Händen Russlands und der USA, aber der wichtigste Akteur ist Russland.“
In der russischen Expertengemeinschaft herrscht die Meinung vor, dass die langfristige US-Präsenz in Syrien einer von zahlreichen Faktoren ist, die die Umsetzung von Russlands Ideen bezüglich des Wiederaufbaus in Syrien belasten. „Ich denke, Moskau begreift, dass ein direkter Druck auf Washington, damit es seine Truppen aus Syrien abzieht, unmöglich wäre“, meint der Experte des Russischen Rats für internationale Angelegenheiten, Maxim Sutschkow. „Für die USA ist der Ausbau ihrer Militärpräsenz die Möglichkeit, nicht nur konkret in Syrien Fuß zu fassen, (…) sondern auch künftig den Iran unter Druck zu setzen.“
Damit ist nach seiner Auffassung auch der Ausbau der US-Kontingente in anderen Nahost-Ländern verbunden. „Russland kann in dieser Richtung kaum etwas tun. Deshalb ist Moskaus Aufgabe in Syrien, alle äußeren Akteure (auch die Türkei und den Iran) zu überzeugen, als Beobachter (…) und Garanten der syrisch-syrischen Verhandlungen (in Sotschi und Astana) aufzutreten und die Seiten positiv zu beeinflussen, auf die die Garanten einen Einfluss ausüben können. Und die militärische Präsenz wird trotz des entsprechenden Punktes der Putin-Trump-Vereinbarungen, dass ausländische Kräfte Syrien verlassen sollten, die nächste Frage sein“, unterstrich Sutschkow.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Nach unseren Informationen sind in der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet von Solotoje stationiert ist, bereits seit vier Monaten keine Zuschläge für die Teilnahme an Kämpfen gezahlt worden. Im Zusammenhang damit ist in den Einheiten eine weitere Welle der Unzufriedenheit mit dem Kommando entstanden. Der moralisch-psychische Zustand der Soldaten sinkt und es wächst die Zahl der Verweigerungen der Erfüllung von Aufgaben an der Front.
Außerdem wurden in den Einheiten der Brigade Unterbrechungen bei der Treibstofflieferung und der Lieferung von Trinkwasser festgestellt, derzeit ist der Treibstoffvorrat in den Einheiten kritisch niedrig.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 60-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen, mit 82mm- und 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern verschiedener Art und Schusswaffen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 930 Geschosse abgefeuert. Im Vergleich zur letzten Woche hat sich die Zahl der Beschießungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte um 10 vermindert.
Im Verlauf der Woche wurden die Gebiete von Kalinowka, Nishneje Losowoje, Logwinowo, Almasnaja, Weselogorowka, Kalinowo, Molodjoshnoje, Perwomajsk, Kalinowo-Borschtschewatoje, Sholtoje, Prischib, Sokolniki, Golobowskoje, Dolgoje, Chorosheje, Frunse, Shelobok, Krasnyj Liman, Smeloje und das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor bei Staniza Luganskaja beschossen.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Oberst Grusewitsch, der Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade Oberst Subanitsch, der Kommandeur der 58. mechanisierten Brigade Oberstleutnant Drapatyj, der Kommandeur der 80. Luftsturmbrigade Oberst Schworak.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte fällt die Disziplin weiter ab, die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste steigt weiter.
In einer der Einheiten der 44. Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte starb ein Soldat der Brigade bei Reifenwechselarbeiten an einem Lastwagen durch einen Schlag durch einen Fixierring, ein weiterer wurde schwer verletzt.
Im 2. Bataillon der 54. mechanisierten Brigade starben drei Soldaten bei unvorsichtigem Umgang mit Munition durch die Detonation einer Granate.
Bei der Volksmiliz sind Informationen über einen weiteren nicht kampfbedingten Verlust in den ukrainischen Streitkräften im Gebiet von Gejewka, Staniza-Luganskaja-Bezirk, eingegangen.
Ein Soldat des 1. Luftsturmbataillons der 80 Brigade der ukrainischen Streitkräfte verübte auf dem Beobachtungsposten eines zeitweiligen Stützpunkts Selbstmord, indem er sich mit seiner eigenen Waffe erschoss.
Alle Fälle werden sorgfältig vom Kommando gegenüber der übergeordneten Führung und den Verwandten der Toten verheimlicht, denen man erklärt, dass die Soldaten in Folge von Kämpfen starben.
In der letzten Wochen wurde von der OSZE-Mission das Fehlen von Technik und Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten festgestellt: 24 Haubitzen, darunter 18 2S1 und 6 152mm 2S19 „Msta-C“; 6 122mm-Haubitzen D-30 „Ljaguschka“; 6 120mm-Mörster 2B11 „Sani“.
Die Aufklärung der Volksmiliz der Republik stellt weiter den Transport von Material auf die Positionen der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten von Krymskoje, Katerinowka, Luganskoje, Troizkoje fest.
Außerdem werden Arbeiten zur weiteren Befestigung von Positionen im 1. mechanisierten Bataillon der 54. mechanisierten Brigade im Gebiet südlich von Luganskoje durchgeführt.

de.sputniknews.com: Kiew will in der DDR stationierte sowjetische Panzer im Donbass einsetzen.
Die Kiewer Führung plant, in der DDR stationierte Panzer der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) gegen die selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk einzusetzen, meldet die Agentur „Westnik Mordowii“.
Die nach dem Fall der Berliner Mauer abgezogenen Panzer vom Typ T-80BW wurden bislang im Panzerwerk Charkiw aufbewahrt. Zuvor hatte die ukrainische Führung beschlossen, die Maschinen zu reparieren und wieder in Dienst zu nehmen. Ein Teil davon wurde bereits an die Truppen ausgeliefert.
In dem im LiveJournal unter der Schirmherrschaft des russischen Zentrums für Analysen und Technologien geführten bmpd-Blog wird darauf hingewiesen, dass die Ukrainer aktiv nach einem Ersatz für T-64-Panzer aus eigener Produktion suchen. Einen Teil dieser Panzer verlor die Kiewer Armee auf dem Schlachtfeld. Dutzende nicht reparierte Maschinen standen im Charkower Werk still, ein Teil befand sich in Lehrzentren. Als Alternative bringt die ukrainische Militärführung diverse Modifikationen des T-72-Panzers ins Gespräch.
Präsident Petro Poroschenko hatte am 16. November erklärt, dass ein Panzerbataillon der Marineinfanterie im kommenden Jahr mit Maschinen vom Typ T-80 ausgestattet wird. Medienberichten zufolge nehmen Angehörige dieses Bataillons am bewaffneten Konflikt im Donbass teil.

Abends:

Dan-news.info: Pressekonferenz des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
„Ich habe bereits mehrfach gesagt: es gibt nur ein Mittel, die Arbeit der Mitarbeiter der Donezker Filterstation sicher zu machen – die bewaffneten Formationen und Waffen abzuziehen. Die Positionen der ukrainischen Streitkräfte befinden sich in einem Abstand von etwa 170 Meter von diesem Infrastrukturobjekt“, sagte Hug.
„Wir haben Informationen bezüglich der Situation in Gladosowo erhalten. Heute wurde eine Patrouille dorthin geschickt, jetzt kehrte sie von dort zurück. Ihr Ziel war es, dieses Territorium mit Hilfe einer Drohne zu untersuchen. Dies war eine vorbereitende Maßnahme für eine mögliche Patrouille, die morgen dorthin geschickt werden könnten“, sagte Hug.
„Es ist wichtig, dass alle, die einen konstruktiven Beitrag bei der Lösung dieses Konflikts leisten wollen, dies durch einen Dialog tun. Wir nehmen an diesem Dialog teil und erwarten, dass alle Beteiligten dies mit guten Absichten tun. Gestern haben wir uns mit Herrn Sachartschenko getroffen. Das Treffen war konstruktiv“, sagte Hug.
Es ist anzumerken, dass im Verlauf der Verhandlungen die Fragen der Sicherheit an der Kontaktlinie, die Bedingungen für die Arbeit der OSZE und der Erhalt der Unversehrtheit des Eigentums der Mission angesprochen wurden.
Nach den Worten Hugs werden die Verhandlungen mit dem Oberhaupt der DVR auch weiterhin fortgesetzt. An dem Dialog wird auch das Donezker Büro der Mission beteiligt sein.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s