Presseschau vom 14.11.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: Medwedew offenbart Südkorea prinzipielle Haltung Moskaus zur Nordkorea-Krise
Russland ist dem Premierminister des Landes Dmitri Medwedew zufolge daran interessiert, dass auf der koreanischen Halbinsel Frieden herrscht.
Bei seinem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in sagte Medwedew, dass dies eine prinzipielle Haltung Russlands sei, die in allen offiziellen Instanzen verteidigt werde.
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, es gebe keine Alternative zur friedlichen Regelung der Situation rund um Nordkorea.
Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist nach den jüngsten Raketen- und Atomwaffentests in Nordkorea besonders angespannt. Trump hatte bereits einmal in der Vergangenheit einen Militäreinsatz gegen Nordkorea nicht ausgeschlossen und den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un als „wahnsinnig“ bezeichnet. Pjöngjang hatte seinerseits gedroht, die US-Stützpunkte auf der US-Pazifikinsel Guam anzugreifen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden elfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Alamasnaja, Kalinowo, Frunse, Logwinowo, Kalinowka und Dolgoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: „Unfreundlicher Schritt“: Russlands Botschafter in USA zu Situation um RT
Der russische Botschafter in Washington Anatolij Antonow hat sich wegen der Situation um RT in den USA beunruhigt gezeigt und dem TV-Sender seine Unterstützung zugesichert.
„Wir sind heute Zeugen davon geworden, wie RT gezwungen wurde, sich als ausländischer Agent registrieren zu lassen“, wendete sich Antonow an die Mitarbeiter des Senders. „Wir betrachten dies als einen unfreundlichen Schritt.“ Zugleich unterstrich der russische Diplomat, dass viele nicht-einheimische Medien in den USA im Gegensatz zu RT nicht als ausländische Agenten registriert seien.
Wie der Diplomat weiter ausführte, zeige RT ein realistisches Bild der Geschehnisse in der Welt. „Ich würde gern meine Unterstützung gegenüber ihrer Tätigkeit äußern. Wir sind wegen dem, was rund um RT geschieht, sehr besorgt, und wollen Ihnen zusichern, dass wir stets zu Ihnen stehen“, fuhr Abtonow fort.
Am Montag hatte die Chefredakteurin des Senders, Margarita Simonjan, bekanntgegeben, dass RT America – Ableger des russischen Fernsehsenders RT – sich in den USA als ausländischer Agent habe eintragen lassen….

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 47 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 12 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern verschiedener Art, Schützenpanzerwagen- und Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

Ukrinform.ua: Treffen von Volker und Surkow: Russland lehnt 26 von 29 Punkten des amerikanischen Vorschlags zu UN-Resolution ab
Der amerikanische Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, und der Berater des russischen Staatspräsidenten Putin, Wladislaw Surkow, haben bei ihrem Treffen den aktuellen Stand der Bemühungen um die Lösung des Konflikts in der Ostukraine erörtert.
Das dritte Treffen fand am 13. November in Belgrad statt, teilt die amerikanische Botschaft in Russland mit. Trotzt verschiedener Konzeptionen bezüglich der Wege zum Frieden werde die Arbeit in dieser Richtung fortgesetzt.
Nach den Worten von Wladislaw Surkow hätten die beiden Seiten die russische Initiative über einen Blauhelmeinsatz in der Ostukraine besprochen. Die russische Delegation hätte nur drei von 29 Punkten des amerikanischen Vorschlags zum Entwurf der russischen UN-Resolution über die Friedenstruppen akzeptiert, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS.

de.sputniknews.com: Treffen zu UN-Mission im Donbass: Gibt es Konsens zwischen Surkow und Volker?
Russland und die USA haben die Möglichkeit der Stationierung einer UN-Mission im Osten der Ukraine ausführlich besprochen, wie der Sonderbeauftragte Russlands für die Ukraine, Wladislaw Surkow, nach dem jüngsten Treffen mit seinem amerikanischen Kollegen Kurt Volker in Belgrad mitteilte.
Wir haben die russische Initiative zur Verlegung von UN-Kräften in der Ukraine ausführlich besprochen“, so Surkow.
Bei den Verhandlungen übergab der US-Vertreter Ergänzungen zu der von Russland vorgeschlagenen Variante der Resolution über die Verlegung der UN-Mission im Donbass.
„Die amerikanischen Freunde haben ihre Vorschläge zu unserem Resolutionsentwurf des Sicherheitsrates übergeben, die aus 29 Absätzen bestehen. Drei von ihnen hat unsere Delegation als akzeptabel eingestuft“, erläuterte Surkow.
Die beiden Seiten haben ihm zufolge beschlossen, die Arbeit an der Annäherung der Positionen fortzusetzen. Zudem äußerten Surkow und Volker ihre Entschlossenheit, dass „die Minsker Abkommen umgesetzt werden sollen“. Dafür sei es notwendig, die Erfüllung der politischen Verpflichtungen seitens Kiew bei gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheit in der Konfliktzone zu forcieren.
Es war bereits das dritte Treffen zwischen Surkow und Volker in diesem Jahr. Zuvor hatten sie sich am 7. Oktober in Belgrad und am 21. August in Minsk getroffen.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor die Idee unterstützt, eine UN-Friedensmission in die Ukraine zu schicken. Er räumte zugleich ein, dass es dabei nur um die Gewährleistung der Sicherheit der OSZE-Mitarbeiter gehen könne und dass die Blauhelme sich an der Trennlinie und auf keinen anderen Territorien aufhalten dürften.
Kiew hingegen plädiert für ein umfassenderes Mandat der UN-Mission, das den Einsatz von Blauhelmen auf dem gesamten Territorium des Donbass bis hin zur russischen Grenze vorsieht.

Dnr-online.ru: Heute, am 14. November, fand im Donezker staatlichen akademischen musikalisch-dramatischen Theater eine feierliche Veranstaltung zum 3. Jahrestag der Gründung des 1. Armeekorps der Streitkräfte der DVR statt, an der das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der Verteidigungsminister der DVR Wladimir Kononow sowie Soldaten der Streitkräfte der DVR teilnahmen.
„Ich wünsche Gesundheit, Genossen Soldaten! Guten Tag Brüder! Wir haben in sehr kurzer Zeit eine echte Armee geschaffen. Das ist ein Verdienst eines jeden von Ihnen!. Vielen Dank dafür an alle Soldaten“, sagte Alexandr Sachartschenko.

Das Republikoberhaupt bat um eine Schweigeminute im Gedenken an die Soldaten, die bei der Verteidigung der Donezker Volksrepublik gefallen sind.
„Wir müssen unser Leben sowohl für uns als auch für unsere Gefallenen leben. Aber heute ist ein Festtag, ich gratuliere allen herzlich zu diesem Tag! Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gesundheit und Wohlergehen. Dass alle, die Kampfaufgaben übernehmen, lebend und gesund zurückkehren, dass es in unseren Reihen keine Verluste gebe.
Wir haben in der Republik das 1. Armeekorps, das heißt, es wird ein 2. und 3. geben. Wir wachsen und wir alle haben zwei Aufgaben – unsere Bürger zu verteidigen und natürlich die zweite Aufgabe – zu siegen!
Ich bin überzeugt, dass jeder von uns den glücklichen Tag sehen wird, wo wir unseren Sieg feiern werden. Ich gratuliere Ihnen zum 3. Jahrestag der Gründung des 1. Armeekorps“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Für besonders herausragende Verdienste gegenüber der Republik zeichnete das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko den stellvertretenden Kommandeur des Truppenteils 00100, Generalmajor Denis Sinenkow und den stellvertretenden Kommandeur des Truppenteils 08803, Oberst Gennadij Aljabjew mit dem „Orden der Republik“ aus.
Außerdem wurden ausgezeichnete Soldaten für Verdienste zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit und Sicherheit der DVR vom Oberhaupt der DVR mit der Auszeichnung „Für Verdienste gegenüber die Republik“ und Ehrenurkunden geehrt
„Sehr geehrte Soldaten! Ich hoffe, dass dieser Feiertag im
Weiteren in einen Tag der Schaffung der Streitkräfte der DVR übergeht und auf staatlicher Ebene begangen wird. Ich will Ihnen starke Gesundheit, Geduld und Ausdauer wünschen. Vervollkommnen Sie weiter Ihre Kampferfahrungen, vergessen Sie nicht, dass der Feind nicht schläft. Wir haben eine gemeinsame Aufgabe – zu siegen. Der Sieg wird unser sein!“, sagte der Verteidigungsminister der DVR, Generalleutnant Wladimir Kononow.
Für Mut, Kühnheit und ausgezeichnete Erfüllung der Aufgaben wurden Soldaten der Republik mit der Auszeichnung „Georgskreuz 3. Stufe“, „Georgskreuz 4. Stufe“, „Orden der militärischen Tapferkeit“, der Medaille „Für Kühnheit“, „Für militärische Verdienste“, dem Abzeichen „Für militärischen Dienst“, mit persönlichen Feuerwaffen sowie mit Ehren- und Dankesurkunden ausgezeichnet.

Das 1. Armeekorps der Streitkräfte der DVR wurde am 12. November 2014 gegründet und vereinigt alle Truppenteile der Republik.

de.sputniknews.com: Ukraine bricht mit Russland und will daran verdienen – Medien
Die Ukraine will nicht nur die diplomatischen Beziehungen zu Russland abbrechen, sondern daran auch Geld verdienen. Diese Ansicht vertreten laut der russischen Zeitung „Iswestija“ einige Abgeordnete von der Präsidentenpartei Block Petro Poroschenko.
Demnach besprechen die zuständigen Ausschüsse der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) die Außerkraftsetzung eines Abkommens zwischen Russland und der Ukraine, das die Tätigkeit von Kulturzentren regelt. Dabei soll das Ukrainische Kulturzentrum in einer der zentralen Straßen Moskaus, Arbat, geschlossen und sein Gebäude verkauft werden.
„Sein Nennwert beträgt rund vier Millionen US-Dollar und sein Marktwert – ab 70 Millionen Dollar. Verstehen Sie, wie man davon profitieren kann? Sowohl politisch mit einer Anti-Russland-Geste punkten als auch am Weiterverkauf verdienen“, hieß es von der Partei.
Dennoch teilen nicht alle Block-Mitglieder diese Meinung, weil nach der Aufhebung des Vertrags einer der letzten Wege der Zusammenarbeit zwischen den Ländern gesperrt würde. Falls das Zentrum geschlossen und sein Gebäude verkauft werde, „wird es sehr schwer und teuer sein, an den Arbat zurückzukehren“, so ein Sprecher. Man solle „eine Verbesserung der Beziehungen nie ausschließen“.
Wenn das Gesetz über die Außerkraftsetzung des Abkommens verabschiedet werden sollte, wird auch Moskau das Russische Zentrum für Wissenschaft und Kultur, das sich unweit von Kiews Mitte liegt, schließen müssen.
Am 4. Oktober hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko einen Gesetzentwurf über die Reintegration des Donbass ins Parlament eingebracht. Darin wird Russland als „Aggressor“ bezeichnet, der einen Teil des ukrainischen Territoriums „zeitweilig besetzt“ habe. Demzufolge wird jegliche Zusammenarbeit von Ukrainern mit Russland als Hochverrat betrachtet, so der Vorsitzende des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Alexander Turtschinow

ukrinform.ua: IWF hebt Inflationsprognose für Ukraine an
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das Wachstum der ukrainischen Wirtschaft in diesem Jahr bei 2 Prozent unverändert gelassen.
Die Inflationsprognose für 2017 wurde um 1,3 Prozentpunkte auf 12,8 Prozent angehoben, heißt es im regionalen Ausblick des Fonds für Europa, berichtet „Wirtschaftliche Prawda“. Auch die Prognose für den BIP-Zuwachs 2018 belässt der IWF bei 3,2 Prozent und 2019 bei 3,5 Prozent. Die Inflationsprognose 2018 wurde um 0,4 Prozentpunkte auf 10 Prozent, 2019 um 0,5 Prozentpunkte auf 7 Prozent erhöht.

de.sputniknews.com: EU soll nun mit schönen Nachrichten das Ukraine-Image aufpolieren
Ukrainische Beamte rechnen laut der stellvertretenden Ministerpräsidentin Iwanna Klimpusch-Zinzadse auf Hilfe der europäischen Kollegen bei der Verbreitung von Nachrichten über ukrainische Erfolge und Fortschritte. Das soll das Land näher an die EU-Integration bringen.
„Wir brauchen Hilfe bei der Verbreitung von guten Nachrichten aus der Ukraine“, zitiert die für die EU-Integration zuständige Politikerin die Online-Ausgabe „Jewropejskaja Prawda“ (dt. „Europäische Wahrheit“). Dies sei für eine weitere Annäherung der Ukraine an die Europäische Union erforderlich.
Die Ukraine „leide ungerechterweise unter einem negativen Image“, was bei den EU-Bürgern Widerstand gegen eine weitere Integration hervorrufe. Schuld daran sei nach Ansicht der Ministerin die mangelnde Vermittlung positiver Nachrichten aus ihrem Land.
„Gute, manchmal sogar langweilige Nachrichten sollen von der europäischen Gesellschaft und nicht bloß von Politikern gehört werden“, sagte Klimpusch-Zinzadse. „Wir wissen, dass schlechte Nachrichten schnell und ohne jegliche Hilfe ihren Weg in die Medien finden“. Die Ukraine habe keine Möglichkeit, ein positives Informieren zu fördern.

ukrinform.ua: Regierungschef erwartet 2018 erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung
Der Entwurf des Staatshaushalts 2018 sieht ein Wirtschaftswachstum von mehr als 3 Prozent vor. Damit wird die Produktion an Waren und Dienstleistungen um 400 Milliarden Hrywnja im Vergleich zum Jahr 2017 wachsen, erklärte der Regierungschef der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, in einer Videobotschaft auf Facebook, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Der Premier betonte in der Botschaft weiter, die Tradition der rechtzeitigen Entscheidungen solle fortgesetzt werden. Das sei derzeit wichtig. Dafür würden gute Diskussionen mit dem Parlament und Experten durchgeführt. „Ich glaube, dass 2018 ein Jahr des wirtschaftlichen Erfolgs sein wird“, sagte er.
Nach den Worten von Hrojsman hat der Staatshaushalt 2018 klare Prioritäten. „Für die nationale Sicherheit und Verteidigung werden wir 165 Milliarden Hrywnja gewährleistet. Wir werden Bildung und Gesundheitswesen finanzieren und die Dezentralisierung in unserem Land. Das wird die Möglichkeit geben, Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und andere Infrastruktureinrichtungen zu bauen“, fügte er hinzu
Im Parlament beginnen am Dienstag Beratungen über den Entwurf des Staatshaushalts 2018.

ukrinform.ua: Weltbank lobt Fortschritte der Ukraine bei Reformen
Die Weltbank ist von Fortschritten der Ukraine bei der Umsetzung der Reformen positiv überrascht.
Das sagte der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Regierungschef, Wolodymyr Hrojsman, am Dienstag in Kiew, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Ich will sagen, dass wir verstehen, dass die Reformen eine komplizierte Sache sind und dass das ukrainische Volk für die Reformen viel opfern muss. In der Weltbank sind wir aber positiv überrascht von Fortschritten bei den Reformen in der Ukraine“, betonte Jim Yong Kim. Die Ukraine müsse aber den Prozess der Reformen abschließen und noch weitere Schritte für den Wohlstand der Ukrainer machen.

de.sputniknews.com: Experte zu Ergebnissen der Surkow-Volker-Verhandlungen zu UN-Mission im Donbass
Die Verhandlungen zwischen dem Sonderbeauftragten Russlands für die Ukraine, Wladislaw Surkow, und seinem amerikanischen Kollegen Kurt Volker in Belgrad geben ein deutliches Signal. Diese Ansicht äußerte der Politologe Bogdan Bespalko in einem Interview mit dem TV-Sender RT.
„In dieser Situation wurde die Ukraine, glaube ich, von den Verhandlungen bereits suspendiert“, sagte Bespalko, Mitglied des Rates für interethnische Beziehungen beim russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dafür spreche die Tatsache, dass „die unmittelbaren Verhandlungen über die Verlegung von Friedenstruppen nach Donbass von Volker und Surkow durchgeführt werden und die US-Seite zugleich noch die Ukraine davor warnt, ihren Resolutionsvorschlag bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrates nicht ohne den entsprechenden ‚Befehl‘einzubringen“. In dieser Situation sei das Land offensichtlich ausgeschlossen worden, gleich allen anderen, so der Experte.
Soll dieser Prozess von Erfolg gekrönt sein, werden die konkreten Ergebnisse Bespalko zufolge in den Dokumenten des UN-Sicherheitsrates ordentlich dokumentiert.
Zuletzt war bekannt geworden, dass der Sonderbeauftragte Russlands für die Ukraine, Wladislaw Surkow, und sein amerikanischer Kollege Kurt Volker die Möglichkeit der Stationierung einer UN-Mission im Osten der Ukraine ausführlich besprochen hatten. Moskau und Washington werden Surkow zufolge die Arbeit an der Annäherung der Positionen zu dieser Frage auch weiterhin fortsetzen…

nachmittags:

de.sputniknews.com: „Vorgegaukelter Kampf“: USA schirmen IS-Milizen vor russischen Jets in Abu Kamal ab
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die von den USA angeführte Koalition die russischen Luftstreitkräfte daran gehindert, die aus der letzten IS-Hochburg Abu Kemal flüchtende Terroristen anzugreifen. In einem Bericht spricht die russische Behörde von einer „direkten Unterstützung“ des IS durch die USA.
„Die in der vergangenen Woche von den syrischen Regierungskräften zur Befreiung der Stadt Abu Kemal durchgeführte Operation, die mit Unterstützung der russischen Luftstreitkräfte stattfand, hat Fakten ans Licht gebracht, die von einer direkten Kooperation und Unterstützung der IS-Terroristen durch die von den USA angeführten internationalen Koalition zeugen“, heißt es in der Stellungnahme.
Demnach hätten sich die USA geweigert, Luftschläge gegen eine Kolonne von Terroristen, die aus der Stadt zurückgewichen sei, zu führen.
„Die Amerikaner weigerten sich strikt dagegen, Luftangriffe gegen die Terroristen des Islamischen Staates zu führen“, heißt es weiter.
Dabei hätten sich die US-Militärs auf das Genfer Abkommen berufen, das den Status von Kriegsgefangenen und Kombattanten regelt. Die Milizen hätten sich nach US-Angaben „freiwillig ergeben“, und seien deshalb wie Kriegsgefangene zu behandeln.
Außerdem seien in dem besagten Gebiet unweit der Stadt, berichtet das russische Verteidigungsamt weiter, Jets der Koalition in die Luft gestiegen. Diese hätten den Abzug der IS-Kolonne gesichert und russische Kampfjets daran gehindert, die Terroristen unter Beschuss zu nehmen. Davor sei aber vereinbart worden, dass die Koalition Flüge über dieser Flugzone meiden werde.
„Diese Fakten sind ein eindeutiger Beleg dafür, dass die Vereinigten Staaten, die der Weltgemeinschaft einen unversöhnlichen Kampf gegen den internationalen Terrorismus vorgaukeln, in Wirklichkeit die Abschirmung kampffähiger Einheiten des IS gewährleisten, um deren Kampffähigkeit wiederherzustellen, sie neu zu formieren und für die Förderung der US-Interessen im Nahen Osten auszunutzen“, so das russische Außenamt.
Auch sei eine Operation unter falscher Flagge geplant gewesen. So sollten in der nun befreiten Stadt nach US-Plänen zu einem bestimmten Zeitpunkt „pro-amerikanische“ Kräfte zum Vorschein kommen. Dabei sollten das nicht tatsächliche Mitglieder der Demokratischen Kräfte Syriens, sondern schlicht dieselben IS-Terroristen werden, die die Stadt besetzt hatten. Die IS-Milizen hätten Flaggen dieses von den USA unterstützten Militärbündnisses hinterlassen.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen das Regime der Feuereinstellung elfmal verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Kalinowka, Kalinowo, Dolgoje, Almasnaja, Frunse und Logwinowo. Die ukrainischen Streitkräfte haben 120mm- und 82mm-Mörser, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 140 Geschosse abgeschossen.
Heute erwarten wir auch eine
weitere Verschärfung und neue Provokationen, die am Vortag und während eines Treffens der Kontaktgruppe in Minsk schon zur Tradition geworden sind.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verwendet die „ATO“-Zone weiter als ein Mittel für
zusätzliche Einkünfte.
So hat der Kommandeur der 80. Luftsturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Schworak von einem privaten Unternehmer Gelder für den Bau seines Cafés in Stschastje verlang
t.
Der private Unternehme
r weigerte sich, das Bestechungsgeld an den Brigadekommandeur zu zahlen, in der Folge gab Schworak seinen Untergebenen den Befehl, das Gebäude mit einem Schützenpanzer zu beschießen.
Soldaten der 80. Luftsturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte führen ein zügelloses Leben und verwandeln auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium das ruhige Leben in einen Al
ptraum.
Am 6. November 2017 überfuhr ein Soldat der 80. Brigade der ukrainischen Streitkräfte mit Codenamen „Max Kejt“ mit einem Auto BAS-2106 in betrunkenen Zustand einen Menschen. Der Schuldige versteckt sich zur
zeit im Quartier des Truppenteils vor der Polizei.
Das Pressezentrum der sogenannten „ATO“ hat am 14. November erklärt, dass Soldaten der Volksmiliz der LVR angeblich die Positionen der Kiewer Truppen mit 120mm-Mörsern beschießen.
Mörser wie auch andere Waffen, die von den Minsker Vereinbarungen für den Abzug von der Kontaktlinie vorgesehen sind, befinden sich in den Lagerorten, die überprüfen die Vertreter der OSZE-Mission regelmäßig. In ihren Berichten gibt die Mission die abgezogenen Waffen als an den Abzugsorten vorhanden an.

Wir wollen erklären, dass wir diesen Prozess nicht behindern und die Beobachter der Mission können unsere Lagerorte für abgezogene Waffen jederzeit besuchen und sich von ihrem Vorhandensein überzeugen.
Um es deutlich zu sagen, die OSZE-Mission stellt regelmäßig Waffen von Seiten der Ukraine außerhalb der Lagerorte fest und in unseren Berichten werden auch Beschüsse mit diesen Mörsern festgestellt.

de.sputniknews.com: Keine Obduktionen mehr: Leichenhaus in Kiew streikt wegen Kälte
Mitarbeiter eines Leichenhauses in Kiew haben Medienberichten zufolge aufgehört, Obduktionen vorzunehmen und Leichen an Verwandte zu übergeben. Grund dafür sei die grausige Kälte.
Im Gebäude gibt es demnach weder Heizung noch Warmwasser. Das Personal sei gegen solche Bedingungen in Streik getreten.
„Zwei Minuten unter Kaltwasser, und die Hände werden blau und können nicht bewegt werden. Mehrere Menschen sind bereits krank. Wir haben keine Kräfte mehr, dies zu dulden“, so ein Mitarbeiter gegenüber Journalisten.
Laut der Leitung ist bereits ein Drittel des Personals krank.
An der Tür des Leichenhauses gibt es einen Aushang mit der Information, dass die Administration gezwungen sei, die Arbeit bis zur Wiederherstellung der Heizung einzustellen.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die Lage an der Kontaktlinie
bleibt angespannt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Mörser, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Auf die Gebiete von elf Ortschaften hat der Gegner zwei Artilleriegeschosse, 118 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte auf die Gebiete von fünf Ortschaften 95 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner die Gebiete von drei Ortschaften mit verschiedenen Arten von Granatwerfern beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden
47 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Heute zwischen 7 und 8 Uhr morgen
s haben Strafsoldaten der ukrainischen Streitkräfte unter Leitung des stellvertretenden Kommandeurs des 1. Gebirgsjägerbataillons der 128. Gebirgsjägerbrigade Major A. I. Schewtschenko einen Mörserbeschuss auf Straßen von Sajzewo durchgeführt, auf denen Kinder in die Schule gingen. Es wurde mit 82mm-Mörsern geschossen. Es wurden fünf Mörsergeschosse abgeschossen.
Durch glücklichen Zufall und auch dank der durchdachten Handlungen der Kinder, die mit Beginn des Beschusses sofort Schutz in nahe liegenden Gebäuden suchten, wurde niemand verletzt.
Diese Fakten zeugen davon, dass die ukrainischen Strafsoldaten nicht einfach Wohngebiete von Ortschaften der DVR beschießen, sondern eine
Jagd auf unsere Kinder durchführen! Darin liegt das terroristische Wesen der ukrainischen Armee, die gegen die Einwohner des Donbass kämpft.
Außerdem verbreitet die ukrainische Regierung Falschmeldungen über Beschüsse des von den ukrainischen Truppen kontrollierten Territoriums durch die Streitkräfte der DVR, um die verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Streitkräfte zu verheimlichen und zu versuchen, das Gesicht bei den Minsker Verhandlungen zu wahren. Diese entsprechen nicht der Wirklichkeit! Diese Erklärungen werden am Vortag der Verhandlungen in Minsk abgegeben und s
ind eine Provokation gegen die Republik.
Die Kriegsverbrecher aus den ukrainischen Streitkräfte
n und den Strafbataillonen werden durch die verlogenen Erklärungen der derzeitigen Regierung unter anderem über die Straflosigkeit für ihre Verbrechen beflügelt.
So wurde der Beschuss mit 120mm- und 82mm-Mörsern, der gestern um 16:30 auf Besymennoje erfolgte, unter der persönlichen Leitung des Kommandeurs des 11. Panzergrenadierbataillons der 59. Panzergrenadierbrigade W. P. Fedtschenko durchgeführt.
Dabei wurde unserer Aufklärung bekannt, dass der Leiter der Raketenartilleriewaffendienstes des 11. Panzergrenadierbataillons der 59. Panzergrenadierbrigade O. N. Soldatow Waffen und Munition an das nationalistische Bataillon „Aratta“, das in Mariupol stationiert ist, verkauft.

Unter Nutzung seiner dienstlichen Position und unter Deckung der durchgeführten Beschüsse schreibt O. N. Soldatow Mörser- und Schusswaffenmunition in solchen Mengen ab, die die bei den Beschüssen verwendeten überschreiten. Und in Absprache mit dem Bataillonskommandeur schreibt er auch Maschinengewehre und Schusswaffen ab, die angeblich in der Folge eines Beschusses von Seiten unserer Republik vernichtet wurden.
Nach unseren Informationen ist es so, dass für die nationalistischen Bataillone, deren Unterstützung und Deckung von Seiten des Innenministeriums der Ukraine in der letzten Zeit klar nachgelassen hat, diese Art der Beschaffung von Waffen und Munition die einzig mögliche ist.
Nach unseren Informationen ist so eine Praxis nicht nur in der 59. Panzergrenadierbrigade üblich, sondern auch in anderen Einheiten und Verbänden der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone.
Außerdem wurde nach unseren Informationen in der Zone der sogenannten ATO die Arbeit einer Einheit des 71. mobilen Zentrums für Funkaufklärung verstärkt.
Dabei betreiben sie entgegen ihrer Bestimmung keine Aufklärung, sondern befassen sich mit elementarem Abhören der örtlichen Bevölkerung, die sich sehr weit von der Kontaktlinie entfernt befindet. Die Materialien des Monitorings des Funkverkehrs „gelangt“ dann an Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine, um auf deren Grundlage dann Festnahmen durchzuführen.

de.sputniknews.com: Lawrow: US-Terroristenschützlinge stellen größte Gefahr in Syrien dar
Die größte Gefahr in Syrien stellen laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow Schützlinge der USA von verschiedenen Kämpfergruppierungen dar.
„Wenn man sich ansieht, wer die größte Gefahr darstellt, so sind es Schützlinge der USA, verschiedene ausländische Terroristen, Kämpfer, die sich den bewaffneten Oppositionsgruppen anbiedern, die die USA unterstützen“, sagte Lawrow am Dienstag.
In Bezug auf den jüngsten Vorfall in der letzten IS-Hochburg in Syrien, Abu Kemal, sagte der russische Außenminister, dass dies nicht das erste Mal sei, dass die USA Terroristen schonen würden. Dazu sei es bereits bei der Befreiung von Rakka in Syrien und Mossul im Irak gekommen, als die „Pforten“ für IS-Kämpfer geöffnet worden seien, durch die sie geflüchtet seien.
„Es gibt viele Fragen an die USA in Bezug darauf, welche Ziele sie überhaupt in Syrien verfolgen“, so Lawrow abschließend.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die von den USA angeführte Koalition die russischen Luftstreitkräfte daran gehindert habe, die aus der letzten IS-Hochburg, Abu Kemal, flüchtenden Terroristen anzugreifen. In ihrem Bericht warf die russische Behörde Washington „direkte Unterstützung“ des IS vor.

Dan-news.info: „Zwischen 11:00 und 15:00 haben die ukrainischen Streitkräfte das Territorium der DVR beschossen. Unter Beschuss gerieten Spartak, Jakowlewka, Mineralnoje im Jasinowataja-Bezirk, Trudowskije im Westen von Donezk und Sajzewo im Norden von Gorlowka“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Es wurde mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. Weitere Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Truppenabzug aus Syrien: US-Aussagen verstoßen gegen Genfer Vereinbarungen – Lawrow
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die jüngsten Aussagen des amerikanischen Verteidigungsministers James Mattis kommentiert, wonach die USA nicht vorhaben, ihre Militärs aus Syrien abzuziehen.
„Erst gestern habe ich die Erklärungen des Verteidigungsministers Mattis gehört, dass die USA aus Syrien nirgendwohin gehen, bis sie feststellen, dass der politische Prozess in eine richtige Richtung läuft“, sagte Lawrow.
„Für die richtige Richtung halten die USA bekanntlich sowieso den Regimewechsel. Obwohl sie keinen vorläufigen Rücktritt von Baschar al-Assad fordern. Dies alles verstößt gegen die Genfer Vereinbarungen, dies alles verstößt gegen jene Erklärungen seitens der Leitung des US-Außenministeriums, die ich nun zitiert habe, laut denen es das einzige US-Ziel in Syrien ist, gegen den Terrorismus zu kämpfen“, erläuterte Russlands Außenminister.
Entsprechende Fragen habe die russische Seite an amerikanische Kollegen gestellt und warte darauf, dass die USA eine offene, ehrliche und verständliche Position entwickeln würden.
Der Pentagon-Chef hatte zuletzt erklärt, dass die Uno den amerikanischen Militärs angeblich erlaubt habe, Luftangriffe gegen die Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) in Syrien zu fliegen. Den Abzug von US-Truppen aus Syrien brachte Mattis zudem in Verbindung mit den Erfolgen des Genfer Prozesses zur Regelung der Krise im Land. Er behauptete, ein derartiges Vorgehen hänge mit der Notwendigkeit zusammen, jegliche Möglichkeiten zur Bildung eines „IS 2.0“ zunichte zu machen.
Zuvor hatte der syrische Vize-Außenminister Faisal Mekdad erklärt, dass die Anwesenheit von US-Militärs im Land „illegal und unzulässig“ sei, da sie nicht von der Regierung gebilligt worden sei. Washington solle demnach seine Soldaten abziehen, sonst werde die syrische Armee diese als feindliche Streitkräfte betrachten.
Die von den USA geführte Koalition fliegt nach eigener Darstellung seit August vergangenen Jahres Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien und im Irak. In Syrien geht sie ohne Zustimmung der dortigen Regierung vor. Doch bleiben die Bombardements ohne Wirkung: In den vergangenen Monaten hatte der IS sogar expandieren können.

Dan-news.info: „Gegen 13:30 haben die ukrainischen Streitkräfte begonnen das Jushnodonbasskij-Wasserwerk (bei Jasinowataja) zu beschießen. Zuerst wurde Scharfschützenfeuer auf das Objekt eröffnet, dann mit einem großkalibrigen Maschinengewehr geschossen“, teilte ein Vertreter des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ mit. „Das Personal befindet sich im Schutzraum“.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen sind nicht eingegangen.

de.sputniknews.com: Transport, Zement, Metall – Was bietet Lukaschenko Kaliningrad noch für WM-2018 an?
Weißrussland ist laut dem Staatschef Alexander Lukaschenko bereit, mit der russischen Oblast Kaliningrad in allen Bereichen – insbesondere bei der Austragung der Fußballweltmeisterschaft 2018 – zusammenzuarbeiten, meldet Sputnik Belarus.
Eine Delegation aus Kaliningrad ist nach Minsk eingereist. Der Gouverneur der russischen Region Anton Alichanow hat traf sich am Montag mit Lukaschenko am Montag getroffen.
„Wenn Sie Hilfe brauchen, können wir sie leisten. Nicht nur mit dem Bau, so wie wir es einmal in Sotschi getan haben, sondern auch mit dem Transport. Wir können Ihnen auch Metallkonstruktionen, Zement sowie andere Baumaterialien liefern“, so Lukaschenko.
Die Fußball-Weltmeisterschaft findet vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in elf russischen Städten statt: Moskau, Kaliningrad, St. Petersburg, Kasan, Wolgograd, Nischni Nowgorod, Samara, Saransk, Rostow am Don, Sotschi und Jekaterinburg.
Das erste Testspiel im Rahmen der Vorbereitung auf die WM in Kaliningrad wird voraussichtlich am 17. März ausgetragen. Insgesamt werden in der Stadt drei Testspiele im März und April drei Testspiele stattfinden.
Kaliningrad baut für die Weltmeisterschaft ein Stadion mit 35.000 Zuschauerplätzen. Auf der Arena werden vier Spiele der Gruppenphase am 16., 22., 25. und 28. Juni vier Spiele der Gruppenphase ausgetragen

ukrinform.ua: Nato verbindet Sicherheit der Mitgliedsländer mit Situation in der Ukraine
Das aggressive Vorgehen Russlands in der Ukraine habe einen Wechsel der Prioritäten der Nato verursacht und zu der Erkenntnis geführt, dass die Sicherheit der Mitglieder der Allianz eng mit der Situation in unserem Land verbunden sei, erklärte auf der internationalen Konferenz „System der regionalen Sicherheit in Osteuropa. Platz und Formate der Anwerbung der Ukraine“ die Direktorin des Zentrums für Informationen und Dokumentation der Nato, Barbora Maronkova, berichtet der Ukrinform-Korrespondent aus Brüssel.
„Wenn wir über die Nato reden, ist heute das erste und das wichtigste für unsere Diskussion, dass die Sicherheit der euroatlantischen Region mit der Sicherheit in der Ukraine sehr verbunden ist. Solche enge Verbindung lässt sich sehr leicht beobachten, weil der aktuelle Fokus der Nato zur Zurückhaltung der Aggression und Stärkung der Verteidigung gegen die russischen Aggression in der Ukraine und der rechtswidrigen Annexion der Krim verbunden ist“, sagte Maronkova.
Sie fügte hinzu, dass die Ereignisse von Februar und März 2014 in der Ukraine Änderungen in den Prioritäten der Nato zur Folge hatten. Nach den Worten von Maronkova hat die Allianz immer die kollektive Sicherheit, als primäre und wichtigste Aufgabe, in Betracht gezogen, aber seit den Zeiten des Kalten Krieges wurde die Betonung darauf gelegt, was an den Grenzen der Nato geschieht und nicht immer auf die Gewährleistung der Sicherheit in den Ländern der Allianz.
„Der Wechsel von Prioritäten der Nato wurde das Ergebnis des Vorgehens Russlands in der Ukraine“, sagte Maronkova

de.sputniknews.com: Polen führt Einreiseverbot für polenfeindliche Ukrainer ein
Seit Dienstag gilt in Polen ein Einreiseverbot für Ukrainer, die gegen das Land eingestellt sind, wie am Dienstag der stellvertretende polnische Außenminister Bartosz Cichocki dem Portal pap.pl mitteilte.
„Die Rede ist von Beamten – Vertretern des ukrainischen Staates, und nicht von Journalisten, Analytikern, Lehrern oder Künstlern, von Beamten, die Entscheidungen treffen, die nicht nur die Polen beleidigen, wie beispielsweise die Nichtanerkennung des Verbrechens von Wolhynien, sondern auch ukrainische Einheiten preisen, die mit Nazi-Deutschland zusammengearbeitet haben“, so der Politiker.
Diese Auffassung bezeichnete er als „antieuropäisch“ und betonte, dass Polen die Menschen, für die die Einreise gesperrt sei, nicht im Voraus informieren werde. Sie sollen von dem Verbot an der Grenze erfahren. Laut Cichocki hat die Ukraine eine ähnliche Liste von Polen, die über die Einreisesperre auch erst an der Grenze informiert werden.
Am 2. November hatte Polens Chefdiplomat Witold Waszczykowski erklärt, „Menschen, die demonstrativ Uniformen der ‚SS Galitschina‘ anziehen, werden nicht nach Polen einreisen“.
Im Sommer 2016 hatte das Unterhaus des polnischen Parlaments beschlossen, den 11. Juli zum Nationalen Gedenktag für die Opfer des Genozids zu erklären, das von ukrainischen Nationalisten gegen die Bewohner der Polnischen Republik in den Jahren 1943-1945 verübt worden war. Nach der Version der polnischen Seite wurden diese Massenmorde in den Jahren 1939 bis 1945 von Anhängern der Ukrainischen Aufständischen Armee (OUN-UPA) gegen die polnische Bevölkerung in Wolhynien verübt.
Die Werchowna Rada (das ukrainische Parlament) hatte die Entscheidung des polnischen Sejms verurteilt, das Wolhynien-Massaker als Genozid einzustufen. Laut den ukrainischen Abgeordneten gefährdet diese Entscheidung die politischen und diplomatischen Kontakte beider Länder

rusvesna.su: Rada ändert den Großen Vaterländischen Krieg in 2. Weltkrieg um
Heute, am 14. November, wurde auf der Sitzung der Obersten Rada in zweiter Lesung im Ganzen der Gesetzentwurf zum Status der Veteranen des Krieges und der Garantie ihres sozialen Schutzes angenommen.
Dies berichten ukrainische Medien.
Durch das verabschiedete Gesetz wurde die Bezeichnung „Großer Vaterländischer Krieg“ durch „Zweiter Weltkrieg“ ersetzt.
Auch im Gesetzestext wurden alle Begriffe „Großer Vaterländischer Krieg 1941-1945“, „Großer Vaterländischer“, „Großer Vaterländischer Krieg und Krieg mit Japan“ und „Kriegv 1945 mit dem imperialistischen Japan“ in „Zweiter Weltkrieg“ umbenannt.

abends:

rusvesna.su: In der Staatsduma wird man vorschlagen, die Republiken des Donbass anzuerkennen
Der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Komitees für internationaler Fragen in der Staatsduma, Dmitij Nowikow,( Fraktion der KPRF) sprach über die Notwendigkeit, die DVR und die LVR anzuerkennen.
„Wir treten ein für die Anerkennung der Lugansker und Donezker Volksrepubliken. Fehlt eine solche Anerkennung auch weiterhin nicht, so führt das zu der Tatsache, dass die Politiker in Lugansk ins Wanken kommen und über die Möglichkeit der Reintegration der LVR in den Bestand der Ukraine sprechen“, sagte er auf einer Pressekonferenz in Moskau.
Außerdem betonte Nowikow, dass Russland sich mit seinen eigenen Problemen „ohne Einmischung von außen“ auseinandersetzen sollte.
Er erklärte, dass zurzeit der Versuch unternommen werde, die Situation in Russland hochzuschaukeln, um eine Farbrevolution zu bewirken, die zum Zerfall des Landes führen würde.
„Russland muss sich
schützen“, unterstrich der Abgeordnete.

Dnr-online.ru: Die ukrainische Seite verletzt weiter grob die Minsker Vereinbarungen. So haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte heute ab 17:40 mit schwerer Artillerie und Panzern die Umgebung von Donezk beschossen, teilt der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der DVR mit.
„Auf das Gebiet des
Volvo-Zentrums haben die ukrainischen Truppen zehn Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm abgeschossen und sechs Schüsse mit Panzern auf Shabitschewo abgegeben, gleichzeitig wurde mit Abwehrgeschützen geschossen. Informationen über Opfer unter der friedlichen Bevölkerung und über Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt.
Das Artilleriefeuer auf Wohngebiete erfolgte von den Positionen der 1. Abteilung der 55. Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Den Panzerbeschuss führten Einheiten des 34. Bataillons der 57. Brigade der ukrainischen Streitkräfte unter dem Kommando von Major S. M. Schpanko durch.
Wir bewerten diese Provokation als einen Versuch, die Situation an der Kontaktlinie am Vortrag der Minsker Vereinbarungen zu verschärfen“, heißt es in der Mitteilung.

de.sputniknews.com: „Schmutziger Deal“ von US-Koalition ermöglichte IS-Massenexodus – britischer Sender
Nach Angaben des Senders BBC hat ein Geheimabkommen zwischen der von den USA und Großbritannien angeführten Koalition und dem Islamischen Staat die Flucht von hunderten Kämpfern, mehreren berüchtigten Warlords der Terrororganisation sowie deren Familien aus Rakka ermöglicht.
Im vergangenen Monat sei ein kilometerlanger Konvoi mit den berüchtigtsten Mitgliedern des IS aus der umkämpften und im Oktober befreiten syrischen Stadt Rakka geflüchtet. Einige von ihnen hätten sich bereits in ganz Syrien verteilt und es sogar bis in die Türkei geschafft.
Laut der BBC-Recherche unter dem Titel „Rakkas schmutziges Geheimnis“ sei der IS-Abzug bei einem Deal der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDK) und der US-geführten Anti-IS-Koalition ausgehandelt worden.
Trotz Versprechen des Pentagons, keine ausländischen Kämpfer laufenzulassen, sollen auch dutzende Milizen mit fremden Staatsangehörigkeiten geflüchtet sein.
​Für den Abzug seien LKW- und Busfahrer angeheuert worden. Einer der Fahrer des Konvois, Abu Fawzi, berichtet gegenüber dem Sender über den Abzug. Für den Auftrag seien ihm tausende Dollar versprochen worden, alles sollte lediglich sechs Stunden dauern. Stattdessen sei der Fahrer drei Tage lang, vom 12. bis 15. Oktober, in einem Konvoi mit hunderten IS-Kämpfern sowie Tonnen von Waffen durch die Wüste gefahren. Bis heute haben weder er noch andere Fahrer das versprochene Geld bekommen.
Ein weiterer Fahrer berichtet, dass die Kolonne bis zu sechs Kilometer lang gewesen sei — 50 Lkw, 13 Busse und mehr als 100 Fahrzeuge der Terroristen. Einige Trucks seien mit Sprengstoff und Munition beladen worden. Insgesamt seien, so BBC, 250 IS-Kämpfer und rund 3500 ihrer Familienmitglieder aus Rakka geschleust worden.
Nach Veröffentlichung der Recherche habe ein Sprecher der US-geführten Koalition, Ryan Dillon, gegenüber dem Sender den Deal einräumen müssen. „Eigentlich wollten wir niemand rauslassen“, zitiert ihn BBC. Unter dem Druck der örtlichen Behörden und von SDK sei man dann aber eingeknickt, um unnötige Opfer zu vermeiden.
Im Oktober hatten die Syrischen Demokratischen Kräfte mit Hilfe der US-Koalition Rakka für befreit erklärt. Es sei der „entscheidende Sieg“ im Kampf gegen den Islamischen Staat gewesen, ließ US-Außenminister Rex Tillerson damals verlauten.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s