Presseschau vom 12.11.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination lenkt die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf das nicht adäquate Verhalten der ukrainischen Truppen.
„Am 11. November ist um 11:20 an der Kreuzung der Straße E-58 eine Patrouille der OSZE-Mission eingetroffen, um eine spiegelbildliche Patrouille im Gebiet von Sachanka durchzuführen. Von der Beobachtergruppe des GZKK „Besymennoje“ trafen Vertreter der RF und der DVR ein, um rechtzeitig auf mögliche Sicherheitsgefahren für die OSZE-Patrouille zu reagieren.
Gegen 12:40 wurde die Patrouille der OSZE-Vertreter im Zusammenhang mit dem Beginn eines Artilleriebeschusses aus Richtung Schirokino und die dadurch entstandene Situation, die eine Gefahr für das Leben des Personal
s der Patrouille darstellte, beendet.
Insgesamt wurden zwischen 12:40 und 13:4 15 Detonationen von Artilleriegeschossen des Kalibers 82mm festgestellt.
Die Arbeiten zur technischen Wartung der Videokameras im Gebiet von Schirokino wurden von den OSZE-Vertretern nicht abgeschlossen“, heißt es in der Mitteilung.

timer-odessa.net: Ein Odessaer Gericht verurteilte einen „Spitzel der DVR“ zu 4 Jahren und 5 Monaten Gefängnis
Das Pimorskij-Bezirksgericht verurteilte einen Organisator eines Informationsnetzes der Donezker Volksrepublik zu 4 Jahren und 5 Monaten Gefängnis.
Dies berichtet das Pressezentrum des Sicherheitsdienstes der Ukraine. Wie es in der Meldung heißt, hatte der SBU Ende 2015 festgestellt, dass 4 Spitzel auf Anweisung ihrer Kuratoren aus der DVR „in verschiedenen Städten der Ukraine Daten über die Kräfte der ATO gesammelt und an die Terroristen übergeben hatten“.
„Die Übeltäter übermittelten den Kuratoren insbesondere Codenamen, Radiofrequenzen, Einsatzorte, die Anzahl von Personal, Waffen und Militärfahrzeugen sowie die Positionen der ukrainischen Soldaten“, berichtete man im SBU.
Der Organisator des Informationsnetzes wurde beim Überschreiten der Abgrenzungslinie festgenommen. Das Gericht befand ihn für schuldig eines Verbrechens nach Strafgesetzbuch der Ukraine, Teil 1, Artikel 258-3 (das Urteil ist bereits in Kraft getreten).

Vormittags:

rusvesna.su: Ein 22jähriger Rekrut heiratete eine Rentnerin, um nicht in die Armee zu müssen
In Winnizia heiratete ein 22jähriger Mann eine 80jährige Frau mit einer Behinderung. Dies berichten lokale Medien.
Er war mit Dringlixhkeit zur ukrainischen Armee einberufen worden und am 25. Oktober sollte er sich im Militärkommissariat. Doch schon am 31. Oktober heiratete er eine Rentnerin. Unmittelbar nach der Hochzeit kam der junge Mann mit seinem Vater in das Kommissariat der Stadt, um zu bezeugen, dass der frisch Verheiratete seinen Wehrdienst nicht antreten könne.
Im Kommissariat ist man der Meinung, dass die Ehe fiktiv ist und man sich an das Gericht wenden werde.
„Der Vater selbst brachte den Wehrpflichtigen zum Militärkommissariat und der Vater selbst sprach für seinen Sohn: ‚Er wird nicht zur Armee gehen, denn er ist verheiratet, seine Frau hat eine Behinderung ersten Grades‘. Das hat mich am meisten erschüttert“, sagte der Militärkommissar Alexandr Daniljuk.
Der Vater des jungen Mannes erklärte gegenüber Journalisten, dass er froh über seine Schwiegertochter und die Heirat seines Sohnes sei und dass die frisch Vermählten nun irgendwo in New York leben.

ukrinform.ua: Präsident unterzeichnet Erlass über Ernennung von 114 Richtern des Obersten Gerichts
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat den Erlass über die Ernennung von 114 Richtern des neuen Obersten Gerichts der Ukraine unterzeichnet.
Den Erlass bei der feierlichen Zeremonie der Ableistung des Eides der Richter des Obersten Gerichts der Ukraine las der stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung, Oleksij Filatow, vor, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Der Präsident stellte fest, das neue Oberste Gericht sei zum ersten Mal auf der Grundlage eines präzedenzlosen und einzigartigen, offen und transparenten Wettbewerbs gebildet worden.
„Jeder vierte Richter des erneuerten Obersten Gerichts ist ein Rechtsanwalt oder ein Wissenschaftler. Sie werden eine Chance haben, ein neues System der Gerechtigkeit aufzubauen, indem sie sich von den ukrainischen Gesetzen und den europäischen Standards und Werten werden leiten lassen“, sagte er.

ukrinform.ua: Poroschenko an neue Richter: Bringt den Menschen das Vertrauen in Gerechtigkeit zurück
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat bei der heutigen feierlichen Zeremonie der Ableistung des Eides der neuen Richter des Obersten Gerichts der Ukraine die neuen Richter aufgefordert, immer an den Preis zu denken, den die Ukraine für ein unabhängiges und faires Gericht gezahlt hat, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Eine große Bitte, bringt den Menschen das Vertrauen in die Gerechtigkeit zurück, helft ihnen, die Wahrheit zu finden. Und ich bitte euch, denkt immer an den Preis, den die Ukraine für ein unabhängiges und faires Gericht, für eure Möglichkeit, dort zu arbeiten, gezahlt hat“, wandte sich der Präsident an die Anwesenden und stellte fest, das Oberste Gericht sei die letzte Instanz, wohin ein Mensch kommen werde, um seine Rechte zu verteidigen.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowo, Logwinowo, Kalinowka, Dolgoje, Shelobok und Sokolniki.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Warschau: Ukraine muss für Verbrechen der Vergangenheit büßen
Die Ukraine trifft heute Entscheidungen, die nicht zur Entwicklung eines historischen Dialoges beitragen, sagte der stellvertretende Außenminister Polens, Bartosz Cichocki, laut dem Portal pap.pl.
Als Beispiele dafür nannte der Diplomat die „kopflose Rehabilitierung“ der UPA (Ukrainische Aufständische Armee – Anm. d. Red.), das Nutzen von „sowjetischen Formulierungen“ in Bezug auf die Okkupation der Westukraine durch Polen und die „schockierende Entscheidung“ Kiews, die Suche nach den sterblichen Überresten der polnischen Opfer von Militärkonflikten und deren Exhumierung zu verbieten.
Zudem habe die Ukraine „das Verbrechen von Katyn noch nicht gesühnt“, ergänzte Cichocki. Er meinte damit offensichtlich die Massaker von Wolhynien 1943.
Cichocki forderte die Regierung auf, auf die Situation, in der Polen die Ukraine weiterhin als einen Verbündeten betrachte, während Kiew eine nicht freundschaftliche Haltung zeige, angemessen zu reagieren.
Als Massaker von Wolhynien werden Massenmorde an der überwiegend polnischen Zivilbevölkerung der ehemaligen polnischen Ostgebiete durch die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) während des Zweiten Weltkrieges bezeichnet. Bei den Massakern wurden etwa 100.000 Polen, aber auch Ukrainer und Angehörige anderer Nationalitäten von ukrainischen Nationalisten ermordet

Lug-info.com: „Bei der diensthabenden Abteilung des Innenministeriums ist eine Mitteilung über die Detonation einer unbekannten Sprengeinrichtung in Krasnodon in der Engelsstraße 4 eingegangen. In der Folge der Detonation wurden die Tore einer Garage beschädigt. Tote und Verletzte gibt es keine. Zu dem Sachverhalt werden Ermittlungen durchgeführt“, teilte der Leiter der diensthabenden Schicht des Koordinationszentrums in Krisensituationen des Zivilschutzministeriums der LVR Oberstleutnant des Zivilschutzes Jurij Garanin mit.
Erst gestern war in Krasnodon im Hof des Gebäudes des Kulturhauses der Jungen Garde ein Sprengeinrichtung detoniert.

de.sputniknews.com: WADA-Chef weist auf neues Hindernis für Teilnahme Russlands an Olympia 2018 hin
Die Ablehnung der Schlussfolgerungen des Berichts von Ermittler Richard McLaren durch Russland kann laut dem WADA-Chef Olivier Niggli die Teilnahme der russischen Sportler an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang 2018 verhindern, wie Reuters meldet.
Falls Russland dem Anti-Doping-Kodex der WADA nicht entsprechen wird, wird dies laut Niggli ein Hindernis auf dem Weg zur Teilnahme der russischen Sportler an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang sein.
Die Staaten und Sportföderationen sollten den WADA-Kodex befolgen, die endgültige Entscheidung treffe jedoch das Internationale Olympische Komitee (IOC).
„Wir haben eine Roadmap, die mit allen vereinbart wurde… Wir werden nicht erwägen, dass sie (Russland – Anm. d. Red.) alle Bedingungen erfüllt haben, solange es in der Roadmap solche gibt, die bisher nicht erfüllt wurden“, sagte Niggli.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte am Samstag nach eigenen Angaben neue Erkenntnisse zum angeblichen Staatsdoping Russlands bekommen, die angeblich zu neuen Sanktionen gegen Russland führen können.
Am 12. September hatte die WADA angekündigt, 95 der ersten 96 untersuchten Fälle von angeblich gedopten russischen Athleten aus dem Bericht von Ermittler Richard McLaren nicht mehr zu verfolgen. Die verfügbaren Beweise seien unzureichend, um zu behaupten, dass diese 95 Athleten gegen die Anti-Doping-Richtlinien verstoßen hätten.
Der kanadische Anwalt Richard McLaren hatte 2016 eine zweiteilige Ermittlung im Auftrag der WADA vorgestellt. Danach sollen in Russland zwischen 2011 und 2015 mehr als 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, darunter bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Im November werden die Ergebnisse erwartet. Im Anschluss sollen gegebenenfalls Sanktionen verhängt werden. Die WADA hatte bis zuletzt einen Ausschluss der russischen Mannschaft von den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gefordert.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 43 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiet von 12 Ortschaften der Republik mit Artillerie des Kalibers 152mm, Mörser verschiedener Art, Schützenpanzerwagen- und Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

de.sputniknews.com: Lugansker Volksrepublik beginnt Goldgewinnung 2018
Im Jahr 2018 kann die industrielle Entwicklung eines Goldvorkommens auf dem Territorium der selbsternannten Volksrepublik Lugansk beginnen, wie Republikchef Igor Plotnizki örtlichen Medien mitteilte.
„Ich habe es mehrmals erwähnt, aber dieses Jahr ist es einfach deshalb nicht gelungen, weil die Finanzierung an anderen Orten notwendig war, und darum haben wir dieses Projekt ein bisschen gebremst. Ich werde versuchen, es so zu bewerkstelligen, dass unsere ‚Goldmine‘ 2018 eröffnet wird“, zitieren die Medien Plotznizki.
Dabei erläuterte der Republikchef, dass die Goldgewinnung nicht sehr profitabel sein werde. „Dennoch wird es dort Gewinn geben“, betonte er.

de.sputniknews.com: Vertrauensbildung im Ostseeraum: Russisch-finnischer Kommunikationskanal aufgebaut
Die Militärbehörden Russlands und Finnlands haben laut dem russischen Verteidigungsministerium eine direkte Kommunikationslinie zur Förderung vertrauensbildender Maßnahmen im Ostseeraum aufgebaut.
„Das Hauptziel des nach gemeinsamer Absprache aufgebauten Kommunikationskanals ist die Vertrauensbildung sowie die höhere Transparenz der militärischen Aktivität im Ostseeraum“, so das Verteidigungsministerium.
Die direkte Hotline für die Prävention von Vorfällen auf See und im Luftraum über der Ostsee funktioniere zwischen dem Nationalen Führungszentrum für die Verteidigung Russlands und dem Vereinigten Stab der Streitkräfte Finnlands.
Nach den Informationen des russischen Verteidigungsministeriums funktioniert dieser Kommunikationskanal seit November rund um die Uhr.

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 43.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen und des „Schulwaffenstillstands“ mit folgenden Waffen beschossen:…
(es folgt eine detaillierte Aufzählung der Geschosse – Anm. d. Übers.)
…Außerdem haben die ukrainischen Streitkräfte die Wartungsarbeiten der OSZE an der Kamera in Schirokino zum Scheitern gebracht.

Außerdem wurden Sachanka und die Beobachtergruppe „Besymennoje“ beschossen.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl des auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 1265.

de.sputniknews.com: „Dummköpfe“: Trump zu Gegnern von guten Beziehungen zu Russland
US-Präsident Donald Trump hat via Twitter über seine Eindrücke vom jüngsten Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin berichtet.
„Ich habe mich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen, der beim APEC-Gipfel war. Gute Diskussion über Syrien. Ich hoffe auf seine und Chinas Hilfe, um die gefährliche Nordkorea-Krise zu regeln. Fortschritt“, twitterte Trump.
​„Wann werden alle Hasser und Dummköpfe endlich begreifen, dass eine gute Beziehung zu Russland eine gute und keine schlechte Sache ist. Ich will eine Lösung (der Krisen – Anm. d. Red.) in Nordkorea, in Syrien, hinsichtlich des Terrorismus, und Russland kann großartig dabei helfen!“, schrieb er weiter.
​Am Samstag hatte sich Trump bereits positiv zum Treffen mit seinem russischen Amtskollegen geäußert. „Nach ein paar Gesprächen hatten wir gute Eindrücke“, sagte er am Rande des APEC-Gipfels im vietnamesischen Da Nang.
Unter anderem hatten Putin und Trump am Samstag eine gemeinsame Erklärung zu Syrien gebilligt. Das Dokument wurde von Experten beider Länder vorbereitet und von den Außenamtschefs Sergej Lawrow und Rex Tillerson abgestimmt, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erläuterte. Die Erklärung wurde ihm zufolge speziell zum Treffen im vietnamesischen Da Nang vorbereitet.

de.sputniknews.com: Syrien: Zehn Zivilisten sterben bei Koalitionsangriff in Provinz Deir ez-Zor
Zehn friedliche Bürger sind bei einem Luftangriff der von den USA geführten Koalition auf ein syrisches Dorf in der Provinz Deir ez-Zor ums Leben gekommen, wie die Agentur SANA berichtet.
Der Meldung zufolge traf eine Rakete auf ein Auto. Alle Insassen seien tot.

de.sputniknews.com: US-Außenministerium zu Putin-Trump-Erklärung zu Syrien
Die Verhandlungen bei der Vorbereitung der gemeinsamen Erklärung Putins und Trumps zu Syrien sind nicht einfach, aber konstruktiv und professionell gewesen. Das teilte ein ranghoher Vertreter des US-Außenministeriums bei einem speziellen Briefing am Samstag mit.
„Ich würde diese Diskussionen als intensiv, komplex, aber auch als professionell und im Endergebnis konstruktiv bezeichnen“, sagte der Vertreter. Der Diplomat äußerte sich ebenso dazu, dass Moskau und Washington trotz Diskrepanzen in mehreren Fragen zusammenarbeiten könnten und diese Zusammenarbeit der ganzen Welt zugutekommen werde.
„Die Erklärung spiegelt auch unsere Vision wider, dass unsere Länder, wie heute früh der Präsident (der USA Donald Trump – Anm.d. Red.) auch gesagt hat, trotz vieler Auseinandersetzungen mit Russland in komplexen Fragen zusammenarbeiten können und diese Zusammenarbeit im Interesse unserer nationalen Sicherheit liegt“, so der Vertreter weiter.
Russland werde mit der syrischen Regierung zusammenarbeiten, um die Präsenz der vom Iran unterstützten Kräfte in den von der Opposition besetzten Regionen sowie in der Nähe von den Golanhöhen und an der jordanischen Grenze zu beschränken. Dagegen würden sich die USA mit der Beschränkung der Präsenz von Dschihadisten der „Dschabhat an-Nusra“ beschäftigen.
„Das Hauptprinzip in diesem Fall besteht darin, dass alle ausländischen Streitkräfte und Kämpfer diese Regionen verlassen und gemeinsam aus Syrien abziehen sollen“, so der Diplomat.
Ein anderer Vertreter des US-Außenministeriums hat erklärt, diese Vereinbarungen seien nach den Verhandlungen zwischen den USA und Russland getroffen worden, und ihr Ziel sei es, die einander gegenüberstehenden Kräfte aus der Region abzuziehen, damit ihr Konflikt nicht das Leben der syrischen Bürger stört.
„Sollte das funktionieren, würde dies ein Signal sein, dass (…) ein Schritt in die richtige Richtung gemacht worden ist“, fügte er hinzu.
Der zweite Vertreter hat ebenfalls betont, dass die politische Regelung des Syrien-Konflikts im Rahmen des Genfer Prozesses gefunden werden solle und es aus der Sicht Washingtons „keinen Platz“ für den syrischen Staatschef Baschar al-Asad in der Zukunft des Landes gebe.
In der am Samstag am Rande des APEC-Gipfels im vietnamesischen Da Nang gebilligten gemeinsamen Erklärung zu Syrien haben Putin und Trump vereinbart, die existierenden militärischen Kommunikationskanäle für die Sicherheit der Streitkräfte beider Länder sowie für die Prävention gefährlicher Vorfälle unter Teilnahme der gegen den IS kämpfenden Partner zu unterstützen.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Kiews „wahnsinnige Erfindung“: Duma-Politiker zu „Umfärbung“ russischer Truppen
Der Erste Vizechef des Sicherheitsausschusses der Staatsduma, Andrej Krassow, hat in einem Interview mit Sputnik die Äußerung des ukrainischen Sicherheitsratssekretärs Alexander Turtschinow, Russland ziehe Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammen und wolle diese zu UN-Blauhelmen „umfärben“, als „wahnsinnige Erfindung“ abgetan.
Turtschinow hatte zuvor erklärt, Russland habe mit der Verlegung von Truppen an die Grenze zur Ukraine begonnen und beabsichtige, diese „umzufärben“ und für eine UN-Friedenstruppe auszugeben. Das Gesetz über die Reintegration des Donbass werde Russland an der Umsetzung seiner Pläne hindern, betonte Turtschinow.
„Was das Zusammenziehen von Truppen betrifft, die man ‚umzufärben‘ beabsichtige, so ist das eine weitere wahnsinnige Erfindung der Kiewer Führung… Diese muss nur ein Ziel anstreben – die Minsker Abkommen in die Tat umsetzen. Stattdessen versucht sie, diesem Ziel unter jedem beliebigen Vorwand auszuweichen. In ganz Europa werden Angst und Schrecken vor Russland verbreitet“, so Krassow.
„Die gesamte zivilisierte Weltgemeinschaft muss die Ukraine dazu zwingen, diese Abkommen endlich mal zu erfüllen…, damit in zwei Republiken – der Lugansker und der Donezker – kein Blut mehr vergossen wird“, sagte der Duma-Politiker.
Frankreich und Deutschland, die als Garanten der Minsker Abkommen vonseiten der Ukraine auftreten würden, müssten in dieser Situation vor allem dafür sorgen, dass Kiew diese Abkommen einhalte, so Krassow

dnr-news.com: Kinder aus den von der ukrainischen Armee besetzten Territorien des Donbass nahmen am Sängerwettstreit in Jenakijewo teil
Im Rahmen des Humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass fand am 11. November im Kultur- und Freizeitzentrum von Jenakijewo der offene republikweite Pljatzkowskij-Wettbewerb für Kinderlieder statt.
Am Wettstreit nahmen mehr als 160 Kinder aus dem Territorium der Republik teil und außerdem aus den Gebieten der von der Ukraine kontrollierten Teile des Donbass.. Organisatoren des Wettbewerbs waren das Ministerium für Kultur der DVR, das Donezker Republikanische Erziehungswissenschaftszentrum für Kultur und Kunst sowie die Kulturabteilung der Verwaltung Jenakijewos.
Am Wettstreit beteiligten sich Kinder zwischen 6 und 12 Jahren in drei Kategorien: „Gesangssolisten“, „Gesangsensembles“ und „Chöre“.
„Das Programm sieht die Darbietung von Liedern M.S. Pljatzkowskijs und anderer Kinderliederkomponisten vor. Das Hauptziel des Wettbewerbs ist der Ausbau der Fähigkeiten junger Sänger und Liedermacher. Außerdem wollen wir die Erinnerung an unsere Landsleute verewigen, deshalb gibt es in der DVR das sozial-kulturelle Programm „Semljaki“. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass statt und wir waren sehr froh, heute unsere talentierten Landsleute aus dem Teil des Donbass zu sehen, der zeitweise unter Kontrolle der Ukraine steht“, sagte die stellvertretende Ministerin für Kultur der DVR Wera Krochmaljuk.

de.sputniknews.com: „Strafe folgt“: Peskow reagiert auf Putins Scherz über Ausfall des Treffens mit Trump
Der Kreml hat Wladimir Putins Scherz über die Bestrafung des Protokolldienstes wegen des Ausfalls des Treffens mit dem US-Staatschef Donald Trump kommentiert. Dies melden die Medien am Sonntag.
„Selbstverständlich folgt die Strafe“, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow.
Zuvor erklärte Wladimir Putin, die Gespräche mit Trump in vollem Format hätten deshalb nicht stattgefunden, weil es nicht gelungen sei, die Nichtübereinstimmungen in den Agenden der beiden Staatschefs und die Protokollformalitäten zu überwinden. Der russische Präsident versprach scherzhaft, sein Team dafür zu bestrafen.
Dabei betonte Putin, dass „nichts Schreckliches passiert ist“. „Wir haben uns während der heutigen Sitzung unterhalten und alles, was wir wollten, im Großen und Ganzen besprochen“, unterstrich er und meinte, dass es für beide Staatschefs nötig sei, doch die Möglichkeit zur Erörterung des ganzen Themenkreises der bilateralen Beziehungen zu finden.
Unterhaltung „im Gehen“
Am zweiten Tag des APEC-Gipfels hat sich die Unterhaltung der beiden Präsidenten auf aktive Gespräche „im Gehen“ beschränkt, während sich die Staatschefs zum Ort des gemeinsamen Fotografierens der Gipfelteilnehmer begaben. Neben ihnen schritt der chinesische Staatschef Xi Jinping. Während der Zeremonie der Bildaufnahme standen Putin und Trump nebeneinander in der zweiten Reihe.
Einen Tag zuvor hatten sich Putin und Trump bei der Foto-Zeremonie der Gipfelteilnehmer gesehen und einander mit Händedruck begrüßt. Danach saßen sie während des Abendessens nebeneinander, unterhielten sich jedoch nicht miteinander.
Gemeinsame Anstrengungen
Wladimir Putin und Donald Trump haben nach ihren Gesprächen eine gemeinsame Erklärung zu Syrien gebilligt, die der russische Präsident für sehr wichtig hält, weil sie einige grundsätzliche Sachen unterstreicht.
„Erstens ist es die Fortsetzung des Kampfes gegen den Terrorismus, er ist äußerst wichtig für die Vereinigten Staaten, insbesondere angesichts der jüngsten tragischen Ereignisse, die dort passiert und auf terroristische Aktionen zurückzuführen sind“, sagte Putin.
Dieses Thema ist laut dem Präsidenten auch für Russland, das seit langem gegen den Terrorismus kämpft, sowie für die ganze Welt wichtig. Er unterstrich, dass der Kampf gegen den Terrorismus durch Anstrengungen der beiden Länder fortgesetzt werden wird.
Darüber hinaus hat Putin die Bestätigung der territorialen Integrität und Souveränität Syriens in der Erklärung für wichtig befunden. Der Präsident betonte, dass sich die Arbeit zur Vernichtung der Terroristen in Syrien ihrem Ende nähere, und die Hauptaufgabe bestehe nun darin, die Vereinbarungen über die Deeskalationszonen und das Waffenstillstandsregime zu verankern und Bedingungen für den Beginn einer politischen Regelung zu schaffen.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die Lage an der Kontaktlinie
bleibt angespannt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Mörser, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Auf die Gebiete von 13 Ortschaften hat der Gegner 190 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol haben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte mit Artillerie des Kalibers 152mm auf das Territorium von Kominternowo sechs Geschosse abgeschossen. Außerdem hat der Gegner auf die Gebiete von vier Ortschaften 96 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In Richtung Gorlowka haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte das Gebiet von Sajzewo und Dolomitnoje mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 43 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Der Feind beendet den Terror gegen die friedliche Bevölkerung nicht und
beschießt weiter Ortschaften unserer Republik. In dem Gefühl einer vorgeblichen Straflosigkeit hat Oberstleutnant E. B. Mamedow (Kommandeur der 4. Abteilung der 40. Artilleriebrigade) gestern einen weiteren verbrecherischen Befehl zur Eröffnung des Feuers mit 152mm-Artilleriesystemen auf Wohngebiete von Kominternowo gegeben. Von den ukrainischen Straftruppen wurden um 16:40 6 Artilleriegeschosse auf Kominternowo abgeschossen. Zum Glück konnten Opfer unter der Zivilbevölkerung vermieden werden.
E
s ist wichtig anzumerken, dass die ukrainischen Streitkräfte die Feuerleitung der Artillerie unter Nutzung von Drohnen durchführen. Eine von diesen wurde gestern um 16 Uhr im Gebiet von Peski während eines Beschusses mit 82mm-Mörsern von den Positionen der 57. mechanisierten Brigade aus von unseren Soldaten abgeschossen. Es ist bemerkenswert, dass direkt nach der Vernichtung der Drohne der Beschuss endete. Ich stelle Ihnen die Überreste der Drohne vor, mit deren Hilfe die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte die Feuerleitung beim Beschuss des Territoriums der DVR durchführten. Wir erinnern daran, dass die Verwendung von Drohnen durch die Minsker Vereinbarungen verboten ist. Aber die ukrainische Seite hat deren Existenz lange vergessen, was ein weiteres Mal das Fehlen jedes Interesses an einer Beendigung dieses brudermörderischen Kriegs bestätigt.
Außerdem wird von unserer Aufklärung die Ankunft des 501. Marineinfanteriebataillons der 36. Marineinfanteriebrigade in Richtung Mariupol bemerkt, vermutlich zur Ablösung der Einheiten des 1. Marineinfanteriebataillons. Als sich das 501. Bataillon das letzte Mal in der „ATO“-Zone befand, machte es sich vom Gesichtspunkt der Einhaltung der Minsker Vereinbarungen bezüglich der Begehung von Verbrechen gegen friedliche Bürger nicht von einer positiven Seite bekannt. Dabei litten durch diese „üblen Infanteristen“ nicht nur Bürger unserer Republik, sondern auch der Territorien, die von der Ukraine kontrolliert werden. Man erinnere sich etwa an die Vergewaltigung und den Mord an zwei jungen Frauen in Pawlopol und die Plünderung von Alkoholgeschäften und -kiosken in der Nähe von Mariupol im Frühjahr dieses Jahres, die von Soldaten des 501. Bataillons begangen wurden. So wird die Ankunft einer weiteren Partie dieser hirnlosen „Raufbolde“nur die ohnehin schwierige Situation in der Nähe der Kontaktlinie in Richtung Mariupol verschlechtern.

de.sputniknews.com: Hunderte Befürworter Saakaschwilis marschieren durch Kiew
Die Befürworter des ehemaligen georgischen Präsidenten und Ex-Gouverneurs des ukrainischen Gebiets Odessa, Michail Saakaschwili, sind durch das Zentrum Kiews gezogen und haben die Werchowna Rada, das Parlament, erreicht, um eine Wetsche (Volksversammlung) abzuhalten. Das berichtet die Agentur RIA Novosti vom Ort des Geschehens.
Die Teilnehmer des Aufmarsches verlangen die Verabschiedung von zwei Gesetzen: über Amtsenthebung und über die Bildung eines Anti-Korruptions-Gerichts.
Laut dem Bericht haben sich an der als friedlich eingestuften Aktion etwa 400 Menschen beteiligt, darunter auch Saakaschwili selbst.
Die Teilnehmer des Aufmarsches hätten die Zeltstadt der Befürworter Saakaschwilis vor der Werchowna Rada erreicht, wo die Wetsche stattfinden werde, heißt es. Saakaschwili soll angekündigt haben, dass ein gewisser „Plan für weitere Aktionen“ dabei verkündet werde.
Seit dem 17. Oktober finden in der ukrainischen Hauptstadt Proteste mit jeweils Hunderten bis Tausenden Teilnehmern statt. Die Demonstranten fordern unter anderem Antikorruptionsgerichte und eine Wahlrechtsreform.Die wichtigste Persönlichkeit der Protestbewegung ist Saakaschwili, der von 2004 bis 2013 Georgiern regierte und nach Ende seiner Amtszeit — wegen Vorwürfen des Amtsmissbrauchs — zuerst in die USA und dann in die Ukraine geflohen war…

de.sputniknews.com: Dann eben zu Fuß: Experte über Kiews Vorschlag zu Zugverkehr-Stopp nach Russland
Der Vorschlag des Beauftragten des ukrainischen Präsidenten auf der Krim, Boris Babin, die Zugverbindung nach Russland einzustellen, spiegelt laut dem Wirtschaftsexperten Andrej Susdalzew die Stimmungen in Kiew wider, dem zufolge die Arbeitsmigration ukrainischer Bürger nach Russland Landesverrat ist.
Babin hatte zuvor in einem Beitrag für die Wochenzeitung „Serkalo Nedeli“ vorgeschlagen, die Zugverbindung nach Russland einzustellen. Das russische Portal rueconomics schrieb in diesem Zusammenhang, dass die Einnahmen von in Russland tätigen ukrainischen Gastarbeitern eine der Hauptquellen der Deviseneingänge der Ukraine seien. Das ermögliche dem Land, die Illusion einer finanzwirtschaftlichen Stabilität zu schaffen.
Die Tatsache, dass allein in diesem Jahr bislang mehrere Millionen Ukrainer nach Russland gereist seien, um dort zu arbeiten, sei dabei Gegenstand der ständigen politischen Spekulationen, darunter auch von Babin.
„Diese Aussagen von Babin spiegeln die Stimmungen in der ukrainischen Führung sowie eines Teils der ukrainischen politischen Klasse wider, wo man die Arbeitsmigration ukrainischer Bürger nach Russland für einen echten Verrat hält“, so Andrej Susdalzew, stellvertretender Dekan der Fakultät für Weltwirtschaft und Politik an der Higher School of Economics in Moskau, gegenüber dem Portal.
Die ukrainischen Spitzenpolitiker würden den Arbeitsmigranten offen vorwerfen, „dem Aggressor“ Hilfe zu leisten.
„Das politische Establishment der Ukraine meint, dass man gegen einen solchen Transfer der Arbeitskräfte ankämpfen soll, aber nicht etwa mit einer Erhöhung der Gehälter oder der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, sondern mittels Verboten“, erläuterte der Politologe.
Allerdings sei das absurd, da viele Politiker, darunter auch der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, über Aktiva in Russland verfügten.
Wie der Experte ausführt, wird in lokalen Medien derzeit aktiv eine Kampagne gegen die in Russland tätigen Ukrainer geführt, die auch von zahlreichen politischen Erklärungen bestätigt werde. Als Beispiel dafür gab er den jüngsten Vorschlag über den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Russland an.
„Das ist dasselbe Kapitel, weil in einer solchen Situation die Verkehrsverbindung zwischen Russland und der Ukraine wesentlich erschwert werden würde.“
Es ist Susdalzew zufolge außerdem nicht verwunderlich, dass diese Frage der Beauftragte des ukrainischen Präsidenten auf der Krim aufgefasst hat, weil in der ganzen russischen Politik gerade die Frage der Halbinsel für Kiew besonders schmerzhaft sei.
„Derzeit investiert Russland viel in die Krim, um die beiden Regionen der Halbinsel auf das durchschnittliche Niveau der russischen Wirtschaftsentwicklung zu bringen. Im Ergebnis gibt es dort einen Mangel an Arbeitskräften, wodurch es wiederum bereits seit 2015 einen großen Migrantenstrom von der Ukraine auf die Krim gibt“, präzisierte der Experte. Dies schade dem Ansehen der ukrainischen Regierung sehr.
Darüber hinaus betonte Susdalzew, dass seit 2014 keine Verkehrsmittel von der Ukraine auf die Krim eingesetzt würden. Dies störe aber weder den Tourismus noch die ukrainische Migration.
„Die Ukraine hat keine Verkehrsverbindung auf die Krim. Es gibt keine, weil Menschen aus der Region Cherson zu Fuß gehen, um die Halbinsel zu erreichen. So bleibt nur, dort Gräben zu ziehen und Krokodile anzusiedeln. Aber die Menschen, die von der Ukraine auf die Halbinsel fuhren, fahren weiterhin dorthin. Dasselbe wird auch passieren, falls die Initiative von Babin umgesetzt wird“, so Susdalzew abschließend.
Zwischen Russland und der Ukraine kursieren noch Personenzüge, deren Anzahl aber deutlich geringer ist als vor dem Staatsstreich 2014 in Kiew. Dennoch nahm allein im ersten Halbjahr 2017 die Anzahl der nach Russland gereisten Ukrainer nach Angaben des ukrainischen Grenzschutzes um mehr als 50 Prozent auf 2,6 Millionen Menschen zu.
Im Oktober 2015 hatte die ukrainische Regierung den 25 größten russischen Airlines Flüge in die Ukraine und teilweise auch den Überflug verboten. Moskau reagierte mit ähnlichen Strafmaßnahmen: Ebenfalls vom Oktober an war der russische Luftraum für ukrainische Fluggesellschaften gesperrt

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen elfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Gebiete von
Logwinowo, Dolgoje, Shelobok, Kalinowo, Perwomajsk, Frunse, Kalinowka und Sokolniki. Die ukrainischen Streitkräfte haben 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 70 Geschosse abgeschossen.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gibt es weiter nicht kampfbedingte Verluste, die mit dem Genuss von Alkohol verbunden sind.
So wurde bekannt, dass am 9.November in einem Aufklärungszug der 10. Gebirgssturmbrigade während eines Streits, der nach gemeinsamem Alkoholgenuss aufgekommen war, einer der Beteiligten des Saufgelages mit dem Maschinengewehr auf einen Kameraden schoss und danach eigenmächtig den Dienstort verließ.
Auch am 9. November erfolgte nach dem Genuss von Alkohol und unvorsichtigem Umgang mit der Waffe ein Brand in einem Unterstand, in der Folge erlitt ein Soldat des 24. Sturmbataillons „Ajdar“, Oberleutnant Breshnew, Brandverletzungen.

de.sputniknews.com: RT-Chefin findet US-Forderung an russischen Sender unsinnig
Die Chefredakteurin der TV-Anstalt RT, Margarita Simonjan, hat im russischen Fernsehen die Forderung des Justizministeriums der USA an den in diesem Land tätigen TV-Sender RT America, sich als Auslandsagent registrieren zu lassen, als unsinnig bezeichnet.
Kaum habe der US-Sender CNN berichtet, dass Russland und RT America dem Justizministerium klarzumachen wollen, dass eine solche Registrierung nicht erforderlich sei, werde RT schon unter allseitige Kontrolle gestellt und mit dieser Forderung konfrontiert, so Simonjan.
Ihr haben Juristen klargemacht: Sollte sich RT bis zum Montag, dem 13. November, nicht als Auslandsagent registrieren lassen, würden die Konten des Unternehmens gesperrt, weshalb es seine Tätigkeit nicht mehr ausüben können werde.
Hier gehe es entweder um ein Strafverfahren und die Inhaftierung von RT- Mitarbeitern oder eben um den Status eines Auslandsagenten, und sie wähle Letzteres, so Simonjan.
Sie betonte, RT unterwerfe sich den Forderungen verschiedener Länder, außerdem habe der Fernsehsender ein großes Juristenteam.
„Wir können nicht umhin, der Forderung des US-Justizministeriums nachzukommen, obwohl wir grundlegend anderer Meinung sind und diese Forderung unsinnig und völlig unbegründet finden“, sagte die RT-Chefin.
Zuvor war bekannt geworden, dass das Justizministerium der USA vom Unternehmen RT America gefordert hat, sich bis zum 13. November als Auslandsagent registrieren zu lassen

abends:

Dan-news.info: „Um 18:20 haben die Kräfte des Gegners das Feuer mit Mörsern des Kalibers 120mm auf Oktjabrj eröffnet. Eine der Mörsergeschosse traf auf einen Transformatorkasten, in der Folge ist das ganze Dorf Oktjabrj vollständig ohne Strom“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung Ruslan Jakubow mit.
Informationen über Verletzte und Tote werde noch ermittelt.

de.sputniknews.com: Damaskus plädiert an Uno: „Kriegsverbrechen“ der US-Koalition müssen gestoppt werden
Das syrische Außenministerium hat am Sonntag UN-Generalsekretär Antonio Guterres und den UN-Sicherheitsrat in Briefen aufgefordert, Maßnahmen zur Einstellung der „Kriegsverbrechen“ der internationalen US-geführten Anti-Terror-Koalition zu ergreifen.
„Die syrische Regierung ruft den UN-Sicherheitsrat auf, unverzüglich die grausamen Verbrechen dieser rechtswidrigen Koalition gegen unschuldige Zivilbürger zu stoppen und Maßnahmen zu ergreifen, um große Verbrechen gegen das syrische Volk und die Souveränität Syriens zu verhindern“, heißt es in einer Erklärung des syrischen Außenministeriums.
Ferner wird betont, dass die Handlungen der US-Koalition auf die Schaffung von Hindernissen für die syrische Armee und ihre Verbündeten im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS, auch Daesh) abzielen würden.
„Die syrische Regierung verurteilt eindeutig die Aggression der ‚internationalen Koalition‘ sowie Kriegsverbrechen, die jene gegen die syrische Zivilbevölkerung in den Provinzen Deir ez-Zor und Rakka begeht“, geht aus der Erklärung weiter hervor.
Zuvor hatte die ständige Vertretung Syriens bei der Uno ähnliche Briefe verfasst, in denen sie der Koalition vorwarf, den Rückzug der IS-Kämpfer aus Rakka und Deir ez-Zor während der Operation zur Befreiung dieser Städte geschützt zu haben.
Am Sonntag hatte die Agentur Sana gemeldet, dass zehn Zivilisten bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition auf das syrische Dorf Duadschi in der Provinz Deir ez-Zor an der Grenze zum Irak ums Leben gekommen seien…

 

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