Presseschau vom 04.11.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
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aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Junge Amerikaner würden lieber im Sozialismus leben – Umfrage
Junge Amerikaner der sogenannten Millennium-Generation – die Millennials – würden es zu 44 gegen 42 Prozent vorziehen, im Sozialismus und nicht im Kapitalismus zu leben. Das ergab laut Medienberichten eine Umfrage des internationalen Unternehmens YouGov im Auftrag der NGO Communism Memorial Foundation.
Diese Umfrage wurde laut den Medien im Vorfeld des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution in Russland unter jungen Leuten in den USA durchgeführt.
Laut den Organisatoren dieser Studie haben sich weitere sieben Prozent der Befragten für den Kommunismus ausgesprochen. Die Analytiker erklären dies damit, dass sich ein großer Teil der amerikanischen „Millennium-Generation“, der jungen Leute zwischen 15 und 30 Jahren, benachteiligt fühlt. 53 Prozent der Befragten seien überzeugt, dass die US-Wirtschaft „gegen sie arbeitet“.
„Die Millennials sind bereits die umfangreichste Generation in Amerika, und wir beobachten eine sehr beunruhigende Tendenz“, sagte die Exekutivdirektorin der Stiftung, Marion Smith. „Die Vertreter dieser Generation wenden sich immer öfter vom Kapitalismus dem Sozialismus und sogar dem Kommunismus als lebensfähiger Alternative zu.“
Insgesamt vertritt die Bevölkerung des Landes mehr traditionelle Ansichten für die USA. Die meisten Teilnehmer der Umfrage – 59 Prozent – sollen sich zugunsten des kapitalistischen Systems geäußert haben, 34 Prozent lehnen es ab.
Die Umfrage war im September und Oktober dieses Jahres unter etwa 2.300 Bürgern der USA im Alter über 16 Jahren durchgeführt worden.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Ukrainer in „SS-Uniform“: Kiew antwortet Warschau auf Einreiseverbot
Das Außenministerium der Ukraine hat auf die Erklärung des polnischen Außenministers Witold Waszczykowski geantwortet, dass Warschau gegen das Land eingestellte Ukrainer nicht einreisen werden lasse.
„In der Ukraine gibt es keine antipolnischen Stimmungen, die Mehrheit der Ukrainer verhält sich Polen gegenüber absolut positiv“, hieß es aus Kiew.
Zur Bekräftigung dieser Tatsache erinnerte das Außenministerium daran, dass in Polen Hunderttausende Ukrainer arbeiten würden. „In der ukrainischen Gesellschaft ist man sich der Notwendigkeit einer weiteren Festigung der Zusammenarbeit mit Polen im Interesse der beiden Völker und auch ganz Europas klar bewusst“, ergänzte man in der Behörde.
Am vergangenen Donnerstag hatte Polens Chefdiplomat Witold Waszczykowski erklärt, „Menschen, die demonstrativ Uniformen der ‚SS Galitschina‘ anziehen, werden nicht nach Polen einreisen“.
In der Ukraine haben Nationalisten mehrere antipolnische Aktionen durchgeführt. So wurde im Gebiet Lwiw ein Denkmal für jene Polen gesprengt, die im Jahr 1944 von SS-Leuten aus der Division „Galitschina“ getötet worden waren, welche aus an Nazi-Deutschlands Seite kämpfenden Ukrainern bestand. Ein anderer Akt des Vandalismus ereignete sich unlängst im Gebiet Kiew, wo Unbekannte ein Denkmal auf einem polnischen Friedhof mit der Symbolik der SS-Division „Galitschina“ beschmiert hatten.
Im Sommer 2016 hatte das Unterhaus des polnischen Parlaments beschlossen, den 11. Juli zum Nationalen Gedenktag an die Opfer des Genozids zu erklären, das von ukrainischen Nationalisten gegen die Bewohner der Polnischen Republik in den Jahren 1943-1945 verübt worden war. Nach der Version der polnischen Seite wurden diese Massenmorde in den Jahren 1939 bis 1945 von Anhängern der Ukrainischen Aufständischen Armee (OUN-UPA) gegen die polnische Bevölkerung in Wolhynien, Ostgalizien und in den südöstlichen Woiwodschaften der Zweiten Polnischen Republik, die von 1918 bis 1945 bestand, verübt.
Die Werchowna Rada — das ukrainische Parlament, — hatte in einer Erklärung die Entscheidung des polnischen Sejms verurteilt, das Wolhynien-Massaker als Genozid einzustufen. Die ukrainischen Abgeordneten meinten, diese Entscheidung gefährde die politischen und diplomatischen Kontakte beider Länder.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zehnmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Almasnaja, Perwomajsk, Kalinowo, Krasnyj Liman, Smeloje und Losowoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Washington knüpft Regelung des Donbass-Konflikts nicht an Krim
Washington hat nicht vor, die Regelung des Konflikts in der Ost-Ukraine von der Situation um die Halbinsel Krim abhängig zu machen. Darüber sprach der Sonderbeauftragte der USA für die Ukraine, Kurt Volker. Zugleich machte Volker aber eine ziemlich widersprüchliche Erklärung.
Eine Anerkennung der Krim als Teil Russlands schloss er zudem strikt aus.
Wenn eine Chance bestehe, einen Fortschritt im Donbass zu erzielen, dann sollte man auf diesen Fortschritt hinarbeiten, statt wegen der Krim zu zögern, betonte Volker laut der Zeitung „Vzgljad“.
Was aber die Wiedervereinigung der Krim mit Russland betreffe, so erkennen die USA laut Volker „das alles nicht an“ und würden dies auch in Zukunft nicht tun.
Zugleich fügte der Sondervertreter aber hinzu, der Westen sei zu einer „verhältnismäßigen Auflockerung der Sanktionen gegen Russland“ bei der Umsetzung der Minsker Abkommen bereit.
Damit hat Volker jedoch in gewissem Maße seiner eigenen Aussage vom vergangenen September widersprochen. Damals hatte er betont, die antirussischen Sanktionen würden auch nach der Umsetzung der Minsker Abkommen wegen der Halbinsel Krim in Kraft bleiben. „Selbst wenn Russland das (die Minsker Abkommen – Anm. d. Red.) erfüllt, selbst wenn wir die Wiederherstellung der ukrainischen Souveränität im Donbass sehen, egal durch welchen von uns geschaffenen Mechanismus. Die Sanktionen, die wegen der Krim verhängt worden sind, bleiben in Kraft“, zitierte ihn der ukrainische TV-Sender „112 Ukraina“.

Ukrinform.ua: Volker kündigt Treffen mit Surkow an
Der Sonderbeauftragte der Vereinigten Staaten für die Ukraine, Kurt Volker, hat gestern vor Journalisten in Washington erklärt, dass er sich mit dem Assistenten des russischen Präsidenten, Wladislaw Surkow, am 13. November in Belgrad treffen werde, teilte Bloomberg mit.
Ihm zufolge sollen beim Treffen die Initiativen über die Stationierung von Friedenstruppen im Donbass diskutiert werden.
Volker und Surkow hatten bereits Verhandlungen am 21. August in Minsk und am 7. Oktober in Belgrad.
In Belgrad besprachen sie den durch Russland vorgeschlagenen UN-Resolutionsentwurf über den Donbass. Nach den Gesprächen hatten Lawrow und Tillerson betont, dass die Treffen fortgesetzt werden sollen.
Auch letzte Woche war Volker zu einem ungeplanten Besuch in Kiew. Er traf sich mit dem Parlamentspräsidenten Andrij Parubiy, dem Staatschef Petro Poroschenko und den Abgeordneten und besprach die russische Aggression.

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 52.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie des „Schulwaffenstillstands“ mit folgenden Waffen beschossen:
Richtung Gorlowka: Schützenpanzer/Schützenpanzerwagen, Handgranatwerfer, automatische Granatwerfer sowie großkalibrige und leichte Schusswaffen.
Richtung Donezk: Haubitzen der Kaliber 152mm und 122mm, Mörser der Kaliber 120mm und 82mm, Panzer, Schützenpanzer/Schützenpanzewagen, Handgranatwerfer, automatische Granatwerfer sowie großkalibrige und leichte Schusswaffen.
Richtung Mariupol: Schützenpanzer/Schützenpanzerwagen, Handgranatwerfer, automatische Granatwerfer sowie verschiedenen Arten von Schusswaffen.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse beträgt 2315
Während des Beschusses in der Schestakow-Straße (Trudowskije) aus Richtung Marjinka erlitt eine zivile Einwohnerin eine Schussverletzung.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgesfeuerten Geschosse 1341.

de.sputniknews.com: „Auf richtige Seite der Geschichte übergehen“: Moskau zu US-Verhalten zu Nazismus
Die russische Botschaft in Washington ist darüber enttäuscht, dass die USA nicht gegen die Heroisierung des Nazismus in der Uno stimmen wollen. Das geht aus einem Kommentar der diplomatischen Vertretung hervor.
Wie es heißt, dient die Verabschiedung der Resolution als klares „Signal, auf die richtige Seite der Geschichte überzugehen“.
„Der Unwillen der USA, das Dokument zu unterstützen, ruft jedes Mal Erstaunen und Enttäuschung hervor, zumal die hartnäckigen Versuche, diese Position mit der Sorge über die Meinungsfreiheit zu begründen, nicht überzeugend aussehen. Besonders vor dem Hintergrund der Reaktion der US-amerikanischen Gesellschaft auf die in der Resolution angeführten Erscheinungen, die in den USA selbst vorkommen“, heißt es in dem Kommentar der Botschaft.
Insbesondere werde im Dokument die Besorgnis wegen wachsender Aktivitäten extremistischer Bewegungen und Parteien geäußert, es werde die Heroisierung von Nazis und Kollaborateuren, die Einweihung von Denkmälern für sie sowie die Schändung und Zerstörung von Denkmälern für Kämpfer gegen den Nazismus verurteilt.
Dabei erinnerte die Botschaft daran, dass Moskau zurzeit den Entwurf einer weiteren Resolution „Kampf gegen die Heroisierung des Nazismus, Neonazismus und andere Arten der Praxis, die die Eskalation der modernen Formen von Rassismus, Rassenverfolgung, Xenophobie und der mit ihr verbundenen Intoleranz fördern“ vorbereite, der der UN-Vollversammlung zur Erörterung vorgelegt werden soll.
Als Co-Autoren dieser Resolution treten traditionell Dutzende Länder auf. Für das Dokument selbst stimmt gewöhnlich die überwiegende Mehrheit, außer Washington. Beispielsweise hatten im Jahr 2016 nur die USA und die Ukraine dagegen votiert.

armiyadnr.su: Operative Information über die Lage:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 52mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 18 Ortschaften der Republik mit Panzer, Mörsern verschiedenen Kalibers, Schützenpanzerwagen- und Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Gestern um 23:20 Uhr erlitt durch Beschuss mit Schusswaffen von den Positionen der 92. mechanisierten Brigade aus auf Trudowskije, Schestakow-Straße 6, die zivile Einwohnerin Irina Gennadjewna Ljapko, geb. 1986, eine Schussverletzung. Außerdem wurde ein Haus in der Andrusow-Straße 14 beschädigt.
Am 3. November um 12:50 Uhr wurden in Folge des Beschusses mit einem Granatwerfer AGS-17 von Seiten der 25. Luftlandebrigade das Dach und die Verglasung eines Gebäudes in Krutaja Balka, Schirokaja-Straße 69, sowie ein Verwaltungsgebäude der Donezker Filterstation beschädigt.

de.sputniknews.com: “Klassenkampf statt Krieg”: Oktoberrevolution rollt über Deutschland.
Ein Zug aus Kanonen, Panzern, aber auch Traktoren und Lastwagen fuhr durch die Straßen Hamburgs, zieht gerade durch Bremen und bald auch durch Berlin. Diese Kunstaktion soll an die Oktoberrevolution vor 100 Jahren erinnern – und sieht in der damaligen Revolution einen Ausweg aus dem heute kollabierenden Kapitalismus.
In Hamburg rollten russische und sowjetische Panzer, angeführt von einer Kanone der Pariser Kommune. Sie rollten anlässlich der Oktoberrevolution an vier aufeinanderfolgenden Tagen zum Erstaunen der Hamburger durch die Straßen und waren Teil einer „Kunstaktion“ der internationalen Aktionseinheit „Revolution statt Krieg“.
Laut Stephan Eggerdinger, Sprecher des Aktionsbüros „Klassenkampf statt Weltkrieg“, sollte das Kriegsgerät daran erinnern, „dass es immer Revolutionen waren, die die großen Kriege beendet hatten“. So hätten die französischen Kanonen mit ihrem Donner 1871 das Ende des Deutsch-Französischen Kriegs eingeläutet.
Und der Panzerkreuzer „Aurora“ habe mit seinem Schuss zum Beginn des Aufstands „das Ausscheiden Russlands aus dem großen Völkergemetzel des Ersten Weltkriegs“ markiert. Die Absicht der Aktion ist es also, „vor dem kommenden Krieg zu warnen“. Denn derzeit kontrollierten wenige Großmächte die Erde und: „Deren Zusammenstoß droht unseres Erachtens, die Welt in eine neue Phase eines umfassenden Kriegs zu stürzen“, so Eggerdinger.
Doch das sei nicht der einzige Zweck der Aktion, sondern ihr liege auch ein Appell zugrunde, nämlich „der Aufruf, dem Weg dieser Revolution zu folgen“. Denn für Eggerdinger spitzen sich die Dinge auf der Welt nicht nur in der Frage nach Krieg oder Frieden zu, sondern die gesamte Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung sei im Zerfall begriffen, in dem er das „Ende der kapitalistischen Ära“ sieht.
Die Gruppe „Notstand der Republik“, die Teil der Aktionseinheit ist, übt dabei auch konkret Kritik am heutigen Deutschland. Die Demokratie sei Stück für Stück abgeschafft worden. Es lägen seit zehn Jahren zahlreiche Verstöße gegen die deutsche Verfassung vor, was die Arbeit von Polizei und Geheimdiensten sowie die direkte Überwachung und Bedrohung der Bürger durch den Staatsapparat betrifft.
Dabei gibt es für die Aktionseinheit einen Weg aus der Sackgasse des Kapitalismus, und der sei bereits beschritten worden: der Weg der russischen Arbeiter und Bauern nämlich, die Oktoberrevolution. Deswegen bemerkt Eggerdinger auch zur Aktion: „Es soll durchaus ein Aufruf sein, sich zu organisieren, sich zusammenzuschließen für eine grundsätzliche Veränderung der Dinge.“ Leider, so Eggerdinger, habe sich Russland jedoch zugunsten Weniger von den Errungenschaften der Oktoberrevolution entfernt.
Dass die Oktoberrevolution aber keinen Irrweg eingeleitet hatte, demonstrierten die Veranstalter mit einem sowjetischen Traktor, der zeigte, dass das kommunistische Land den Westen in wenigen Jahrzehnten aufholen konnte. Dem Traktor schloss sich in der Kolonne außerdem ein T34-Panzer an, der ein wesentlicher Bestandteil im Kampf der Sowjets gegen den Faschismus gewesen war.
Und wie haben die Bürgerinnen und Bürger in Hamburg auf diese Aktion reagiert? Eggerdinger bezeichnet die Reaktionen als interessant, weil diese „die Klassenspaltung“ widerspiegelten. In Vierteln mit gutsituierten Bürgern hätten wohlwollende Bürger den Aufzug mit einem Schmunzeln als zu einer anderen Epoche gehörig gewertet und hätten „das alles ins Museum stellen wollen“. Es hätte aber auch wütende Angriffe auf diese Darstellung gegeben. In den Vierteln „der kleinen Leute“ dagegen sei man auf Zustimmung und großes Interesse gestoßen.
Die Aktion ist damit noch nicht abgeschlossen. Diese Woche konnte man sie in Bremen erleben und am Sonntag, Montag und Dienstag zieht die Kolonne aus Revolutionssymbolen und Kriegsgerät durch Berlin.
Valentin Raskatov

Lug-info.com: Mitteilungen des bevollmächtigten Vertreters der LVR bei den Minsker Verhandlungen, des Außenministers der Republik Wladislaw Dejnego (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Gestern hat der besondere Vertreter des US-Außenministeriums für die Ukraine Kurt Volker erklärt, dass die USA „mit Interesse“ die russische Variante einer Resolution für UN-Kräfte im Donbass betrachten.
„Diese Aussagen Volkers bedeuten nicht, dass die USA vorhaben, die Lösung der Aufgaben zu unterstützen, die in dem Entwurf der Resolution für den UN-Sicherheitsrat, der von der RF eingebracht wurde, vorgesehen sind“, sagte Dejnego.
„Hier ist die deutliche Absicht zu erkennen, seine Ziele, wenn nicht so, dann anders zu erreichen und mit der Behandlung eines Textvorschlags zu beginnen, um im Diskussionsprozess ihn völlig umzudrehen“, erklärte er.
„Denn andere Varianten haben sie natürlich nicht. Ihn zu ignorieren, dadurch ginge grundsätzlich die Chance verloren, die Frage von UN-Kräften im Donbass zu erörtern. Einen alternativen Entwurf einbringen – dann würden sie parallel behandelt und beide Varianten werden blockiert werden. Deshalb ‚mit Interesse‘“, meint der Vertreter der LVR in Minsk.
„Die Außenpolitik der USA ist ausschließlich an der Durchsetzung der eigenen Interessen orientiert, und das Schicksal der übrigen Völker interessiert wenig. Aus der Situation heraus befand sich die Ukraine im Bereich der Interessen, die sich aus dem Konflikt der USA mit Russland ergeben. Und die ganze Logik ihrer Handlungen baut auf einer maximalen Ausnutzung der gegenwärtigen Lage zugunsten der Interessen der USA auf, die in dieser Region auf die Schaffung von Herden der Instabilität an der Grenze zu Russland gerichtet sind“, sagte Dejnego.
„Und die derzeitige ukrainische Regierung muss sich nicht verleiten lassen – der von Volker erklärte modus operandi der USA ist nicht auf ihre Unterstützung orientiert, sondern auf die Nutzung der innerukrainischen politischen Instabilität für die eigenen Interessen. Wenn sich die Situation ändert, werden sie ohne nachzudenken allesamt abgeschrieben. Was wir natürlich in eingeschränkter Weise bei der Unterstützung des „Micho-Maidans“ beobachten. Oder denkt irgendwer, dass Saakaschwili selbständig handelt?“, erklärte der Außenminister.
Zu den Aussagen Volkers, dass die Frage einer möglichen Stationierung eines UN-Kontingents im Donbass ohne die LVR und die DVR entschieden wird erklärte Dejnego:
„Die derzeitige Kiewer Regierung bauscht seit langem die Frage der Nutzung der Erfahrung der serbischen Kraina im Donbass auf. Und ein solcher Lauf der Ereignisse widerspricht nicht den Interessen der USA. Aber dass dies grundsätzlich den Minsker Vereinbarungen widerspricht, ist für Volker (wie übrigens auch für Kiew) ein unwesentliches Detail“, merkte Dejnego an.
„Versteht Volker, dass seine Rhetorik direkt der Logik der in Minsk unterzeichneten Dokumente widerspricht? Er muss es wissen. Auf seinem Tisch liegen zweifellos Zusammenfassungen von Pressemeldungen, sowohl zur Unterstützung als auch zur Kritik an seiner Position. Entsprechend wird die Lage bewusst zugespitzt, im Interesse der USA. Bei einem völligen Verständnis dessen, dass wir zweifellos auf unseren Positionen bestehen und auch nicht einen halben Schritt von den Minsker Vereinbarungen abweichen werden. Dass wir über ausreichend Potential zur Verteidigung des Donbass, unseres Rechts auf die eigene Sprache, unsere Geschichte, Helden und die Einheit mit der russischen Welt verfügen. Und das Wichtigste ist, mit dem Wissen, dass die RF bereit ist, uns jegliche Unterstützung zur Gewährleistung dieser unserer Rechte zu leisten“, sagte der Außenminister der LVR.

de.sputniknews.com: „Sie erreichen dies nie“: Iran zu US-Plänen zur Teilung Syriens entlang des Euphrats
Die USA haben laut dem außenpolitischen Berater des obersten religiösen Führers des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, und Ex-Außenminister Ale Akbar Velayati vor, Syrien zu teilen.
„Die USA planen die Teilung Syriens entlang dem Ostufer des Euphrats. Es ist aber offensichtlich, dass sie dies nie erreichen werden“, zitiert die iranische Agentur IRNA den Berater.
Seiner Auffassung zufolge wird die syrische Regierung demnächst die Stadt Rakka sowie die an das Ostufer des Euphrats angrenzenden Gebiete unter ihre Kontrolle bringen.
Zudem dienen laut Velayati die jüngsten Siege des Libanon, Syriens und des Irak über die Terroristen zum Wohle der ganzen Region.
Im Oktober hatten die US-geführte Anti-IS-Koalition und die von ihr unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) nach ihrer vier Monate andauernden Operation gemeldet, Rakka von den IS-Terroristen völlig befreit zu haben.
Das seit 2014 von den Terroristen kontrollierte Rakka galt als IS-Hochburg.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die Lage an der Kontaktlinie hat sich in den letzten 24 Stunden wesentlich verschärft.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Mörser, Panzer, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen eingesetzt. Auf die Gebiete von 14 Ortschaften wurden zehn Artilleriegranaten des Kalibers 152mm und 14 des Kalibers 122mm, 55 Panzergeschosse sowie 239 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 180 des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Mariupol wurden auf die Gebiete von drei Ortschaften 17 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, außerdem wurden Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In Richtung Gorlowka haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte Sajzewo mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 52 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
Gestern um 23:20 Uhr erlitt in Folge von Beschuss auf Trudowskije von den Positionen der 92. mechanisierten Brigade aus die zivile Einwohnerin Irina Gennadjewna Ljapko, geb. 1986, eine Schussverletzung am linken Bein. Ein Haus in der Andrusow-Straße 14 wurde beschädigt. In Sajzewo wurde die Decke eines zweistöckigen Hauses in der Torgowyj-Straße 3 beschädigt.
Am 3. November um 12:50 Uhr wurden in Folge von Beschuss mit einem Granatwerfer AGS-17 von Seiten der 25. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte Dächer und Verglasung von Gebäuden in Krutaja Balka in der Schirokaja-Straße 69 beschädigt. Im Verlauf des zielgerichteten Feuers der Straftruppen auf die Donezker Filterstation unter Verwendung von Granatwerfern wurde das Filtergebäude beschädigt.
Die letzten 24 Stunden haben gezeigt, wie die ukrainischen Artilleristen ihren Berufsfeiertag „begehen“ – mit Terror gegen friedliche Einwohner unserer Republik. Eine solche Zunahme der Zahl der Beschießungen verbinden wir in erster Linie mit der Unlenkbarkeit dieser betrunkenen Einheiten sowie mit der Erklärung Poroschenkos über eine mögliche Rückkehr der Artillerie an die Kontaktlinie, was praktisch ein Signal für die ukrainischen Truppen war, Verbrechen gegen das Volk des Donbass zu begehen.
Dabei hat der Alkoholismus unter den Soldaten einen solchen Grad erreicht, dass das Kommando in Absprache mit der örtlichen Verwaltung den Verkauf von alkoholischen Getränken nach 18:00 Uhr verbietet. Aber auch das stoppt die „Pseudobefreier“ nicht! Ein Beispiel ist das ausgeraubte Geschäft „ATB“ in Kurachowo, wo betrunkene ukrainische Kämpfer das Schaufenster eingeschlagen, vier Kisten Wodka und Snacks genommen und ihre Feiern nicht weit vom Ort des Verbrechens fortgesetzt haben. Dabei blieben die örtlichen Rechtsschutzorgane tatenlos, weil die Kriegsverbrecher mit Maschinengewehren bewaffnet waren.
Selbst wenn die Kommandeure nicht mit den Soldaten trinken, unternehmen sie nichts dagegen, weil der Begriff der Führungsverantwortung in diesem angetrunkenen Haufen, der sich „Verteidiger der Ukraine“ nennt, ganz und gar fehlt! Dort schießt jeder, wann und wohin er will: in unsere Richtung, in Richtung des Rechten Sektors – es ist ihnen ganz egal!
Unter diesen üblen Kämpfern, die ihre Seelen mit dem Blut von Kindern beschmutzt haben, leiden die friedlichen Bürger unserer Republik und der Territorien, die zeitweise von den ukrainischen Streitkräften besetzt sind.

de.sputniknews.com: Gazprom beendet Verlegung des russischen Abschnitts von Turkish Stream.
Der russische Staatskonzern Gazprom hat das Verschweißen der Tiefseerohre der Gaspipeline Turkish Stream auf dem Territorium Russlands im Schwarzen Meer beendet. Der erste Strang hat die ausschließliche Wirtschaftszone der Türkei erreicht, wie South Stream Transport B. V., eine Gazprom-Tochter, die die Pipeline verlegt, am Samstag mitteilte.
„Die ‚Pionieering Spirit‘, das weltgrößte Rohrleger- und Bauschiff, hat dieses Ereignis gefeiert und die Rohrsegmente mit den russischen und türkischen Flaggen darauf auf dem Meeresboden verlegt. Das soll die Überquerung der Grenze der ausschließlichen Wirtschaftszone zwischen den beiden Ländern symbolisieren“, hieß es in der Pressemitteilung.
Gazprom hat bereits 448 Kilometer Rohre für die zwei Pipeline-Stränge auf dem Meeresgrund verlegt. Das Schiff „Pioneering Spirit“ des Unternehmens Allseas verlegt im Durchschnitt vier Kilometer Rohre täglich. Die Tiefe des Schwarzen Meeres an der Grenze der ausschließlichen Wirtschaftszonen Russlands und der Türkei liegt bei 2.170 Metern – das ist einer der tiefsten Abschnitte der Pipeline.
Die Gesamtlänge der Gaspipeline auf dem Meeresgrund soll 910 Kilometer und auf dem Festland in der Türkei 180 Kilometer betragen. Der erste Strang ist für die Türkei und der zweite für die Länder Süd- und Südosteuropas bestimmt. Die Kapazität der Pipeline-Stränge soll je 15,75 Milliarden Kubikmeter pro Jahr betragen. Der erste Strang soll 2018 verlegt sein.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 10mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Kalinowo, Almasnaja, Losowoje, Perwomajsk, Krasnyj Liman und Smeloje. Die ukrainischen Streitkräfte haben 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 345 Geschosse abgefeuert.
Die ukrainischen Streitkräfte erleiden weiter nicht kampfbedingte Verluste in der „ATO“-Zone. Am 1. November starb durch unvorsichtigen Umgang mit der Waffe eine Soldat der 53. mechanisierten Brigade, ein weiterer wurde verletzt.
Während der Fahrt mit einem Fahrzeug vom Typ SIL-131, das der 10. Gebirgssturmbrigade gehört, geriet es im Gebiet von Popasnaja auf eigene Minenfelder. In Folge der Detonation wurde der Fahrer des Fahrzeugs verletzt, das Fahrzeug ist irreparabel zerstört.

de.sputniknews.com: Estland baut antikommunistisches Denkmal – für knapp sieben Millionen Euro.
Im Herbst 2018 wird in Tallinn eine Gedenkstätte für die Opfer des Kommunismus unter dem Namen „Weg“ errichtet. Wie das estnische Nachrichtenportal ERR schreibt, soll die Fläche des gesamten Komplexes 30.000 Quadratmeter betragen.
Dabei soll der Bau 6,6 Millionen Euro kosten. Das Projekt werde aus dem Budget des Estnischen Fonds für Hilfe an Repressionsopfer sowie aus dem Staatsetat finanziert. Der Bau an sich werde nur aus dem Staatsbudget bezahlt.
Die Gedenkstätte wird laut ERR aus zwei Teilen bestehen – „Weg“ und „Hausgarten“. Unter anderem werde es ein Monument für Offiziere geben.
Video-Link: https://player.vimeo.com/video/219369083

Dan-news.info: Ein republikanischer Wettbewerb im Traktorfahren wurde heute auf einem Truppenübungsplatz im Dorf Swobodnoje im Telmanowo-Bezirk im Süden der DVR eröffnet. An den Wettkämpfen nehmen sechs Teams teil – insgesamt 18 Teilnehmer aus dem gesamten Donbass.
„Solche Wettkämpfe zwischen Traktorfahrern finden bei uns in der Republik zum ersten Mal statt. Wir hoffen, dass heute alle Teams ein ordentliches Ergebnis erzielen“, sagte der Leiter der Abteilung für Informationspolitik der Bildungs- und Wissenschaftsministeriums Kirill Baryschnkow. Das Bildungsministerium ist nicht zufällig Organisator der Veranstaltung, denn neben beruflichen Traktorfahrern nehmen heute auch Teams von Meistern aus der Berufsausbildung und Lehrer eines Lyzeums aus Amwrosiewka teil.
Die Teams mit je drei Mitgliedern kommen aus den Bezirken Amwrosiewka, Telmanowo und Starobeschewo der DVR sowie aus dem von der ukrainischen Regierung kontrollierten Bezirk Wolnowacha. Die Mehrzahl der Teilnehmer haben vieljährige Erfahrung beim Führen eines Traktors.
„In der Landwirtschaft bin ich praktisch seit meiner Kindheit, und schon mehr als 30 Jahre sitze ich am Lenkrad eines Traktors. Heute bin ich gekommen, um meine Fertigkeiten und mein Wissen, die ich in diesen Jahren erarbeitet haben, zu zeigen und Neues von meinen Kollegen zu lernen. Ich hatte Befürchtungen wegen dieser Reise, aber es war nichts Schlimmes, ich bin mit meinem Team hierher gefahren. Denn wir sind ein Volk und diese Teilung, dies es jetzt gibt, darf uns nicht voneinander entfernen“, sagte der Fahrer Jurij aus dem von Kiew kontrollierten Teil des Donbass.
Der Wettbewerb findet in drei Etappen statt – mit einer theoretischen und zwei praktischen Aufgaben, die nach der Zeit für ihre Durchführung bewertet werden. So zeigen die Teilnehmer am Anfang ihr Wissen über den Aufbau eines Traktors, die Regeln für die Fahrt mit ihm und die Sicherheitstechnik. Dann gehen sie auf den Platz und zeigen ihre Meisterschaft hinter dem Lenkrad, unter anderem auf einem Feld mit Hindernissen. Zehn Schiedsrichter werden sie bewerten.
Um den Teilnehmern die Daumen zu drücken, kamen der Leiter der Verwaltung des Telmanowo-Bezirks Alexandr Surskajow und etwa 300 Einwohner der Republik. Es gibt Zelte mit Essen und Getränken. Auch eine Feldküche ist in Betrieb, die Kascha und Tee ausgibt. Bald wird ein Konzert mit Künstlerkollektiven stattfinden. Die Ordnung wird von Mitarbeitern des Innenministeriums und des Zivilschutzministeriums gewährleistet, es ist auch eine 1.-Hilfe-Brigade anwesend.

ukrinform.ua: Botschafter: Hrojsmans Besuch in Kanada hat Kontakt zwischen zwei Staaten gestärkt
Der Besuch des ukrainischen Premierministers Wolodymyr Hrojsman in Kanada habe geholfen, den persönlichen Kontakt zwischen den Regierungschefs der beiden Staaten herzustellen, brachte der ukrainische Botschafter in Kanada Andrij Schewtschenko seine Meinung für den Ukrinform-Korrespondenten zum Ausdruck .
„Ich halte den Besuch für erfolgreich. Mit seiner Hilfe hat der Premierminister Hrojsman den Kontakt der Führung der Ukraine mit der Führung Kanadas gestärkt. Außerdem haben wir konkrete Entwicklungen in der handelswirtschaftlichen Zusammenarbeit, es gibt unterzeichnete Dokumente und ein Verständnis dafür, wohin man weiter in den zwischenstaatlichen Beziehungen wachsen kann“, sagte Schewtschenko.
Er betonte, für den amtierenden ukrainischen Premierminister sei dieser Besuch in Kanada der erste in seiner Karriere gewesen.
„Die praktischen Ergebnisse würde ich in erster Linie in den handelswirtschaftlichen Aspekten der Umsetzung des Freihandelsabkommens und in der Luft- und Raumfahrtindustrie sehen“, erklärte der Botschafter.
Nach seiner Überzeugung war der Besuch von Wolodymyr Hrojsman in Kanada „eine logische Fortsetzung einer extrem intensiven Periode von Beziehungen zwischen unseren Ländern“.

de.sputniknews.com: Ljubljana will Erklärung gegen Russland-Sanktionen unterschreiben.
Bei der Generalkonferenz der europäischen Städte will Ljubljana eine Erklärung über die Notwendigkeit zur Aufhebung der antirussischen Sanktionen unterschreiben. Dies sagte der Bürgermeister der slowenischen Hauptstadt, Zoran Janković.
„In diesen Tagen wird in Ljubljana die Generalkonferenz der europäischen Städte stattfinden, bei der wir vorhaben, eine Erklärung über die Notwendigkeit zur Aufhebung der Sanktionen (gegen Russland – Anm. d. Red.) zu unterschreiben“, so der Politiker.
Zuvor kritisierte der Chef der italienischen Region Venetien bereits die antirussischen Sanktionen.
Am Freitag hat Kanada nach Angaben seines Außenministeriums Sanktionen gegen 52 Personen verhängt. Darunter seien auch 30 russische Bürger. Moskau reagierte prompt auf diese Maßnahme: Dutzenden kanadischen Bürgern ist nach Angaben des Außenministeriums in Moskau nun die Einreise nach Russland verboten.

ukrinform.ua: Export nach Kanada innerhalb von 8 Monaten um 74 % gestiegen
Die Ukraine erhöhe ständig die Ausfuhr nach Kanada, erklärte in einem Interview mit Ukrinform die stellvertretende Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Ukraine, Natalia Mykolska.
„Der Handel der Ukraine mit Kanada wächst in der Tat: Unser Export ist innerhalb von 8 Monaten um 74 % gestiegen. Was äußerst wichtig ist, dass in erster Linie nicht die Lieferungen von Rohstoffen, sondern die Waren mit hohem Mehrwert steigen, insbesondere: Säfte, Maschinen des speziellen Verwendungszwecks, Kunststofftara und Keramikfliesen“, sagte Mykolska.
Sie gab zu, dass die Zunahme in absoluten Zahlen zunächst nicht sehr groß ist, dafür aber stabil und dauerhaft.

dnrsovet.su: Der Vorsitzende des Volkssowjets, der ständige bevollmächtigte Vertreter der DVR bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk Denis Puschilin, kommentierte in einem Interview mit einem Korrespondenten der Internet-Ausgabe von RT die Erklärung des Präsidenten der Ukraine Pjotr Poroschenko über die Notwendigkeit, dass Raketentruppen und Artillerie bereit sind, um jederzeit an die Abgrenzungslinie im Donbass zurückzukehren.
„Leider sehen wir jetzt auf der einen Seite Sabotage und eine Imitation der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen auf den Treffen der Kontaktgruppe. Auf der anderen Seite sind die Erklärungen der westlichen Kuratoren in Gestalt von Kurt Volker, dass die DVR und die LVR nicht zum Verhandlungsprozess hinzugezogen werden sollen, insbesondere bezüglich der Stationierung eines UN-Kontingents, unannehmbar und widersprechen dem gesunden Menschenverstand. Jetzt kommt noch die kriegstreiberische Rhetorik von Seiten des Präsidenten der Ukraine hinzu. Das zwingt uns natürlich, über die Sicherheit unserer Grenzen nachzudenken“, unterstrich der Sprecher des Parlaments der DVR.

de.sputniknews.com: Kreml-Sprecher zu möglichem Putin-Trump-Treffen: Situation um Nordkorea im Fokus
Es gibt noch keinerlei Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA bei der Nordkorea-Problematik, nur zeitweise werden Meinungen ausgetauscht, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Sputnik im Hinblick auf ein mögliches Treffen von Wladimir Putin und Donald Trump in Vietnam.
Mit einem hohen Maß an Sicherheit könne angenommen werden, dass die Staatschefs Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, bei ihrem Treffen, wenn ein solches vereinbart werden sollte, die Situation um Nordkorea besprechen würden, so der Sprecher.
Wie Peskow zuvor berichtet hatte, werde über ein solches Treffen der beiden Staatschefs bei dem aktuellen APEC-Gipfel in Vietnam verhandelt.

Abends:

de.sputniknews.com: Deir ez-Zor: Abteilung von Versöhnungszentrum eröffnet.
In der syrischen Stadt Deir ez-Zor ist eine Abteilung des Russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien eröffnet worden, die Militärs führen das Monitoring der humanitären Lage auf dem linken Euphrat-Ufer durch, teilt das Zentrum am Samstag mit.
Der Meldung zufolge setzen die russischen Militär-Fachleute des internationalen Abwehrzentrums der russischen Streitkräfte die Minenräumung in den befreiten Bezirken von Deir ez-Zor fort.
„Im Laufe von 24 Stunden wurden 25,5 Hektar der Stadt und ihrer Umgebung, darunter 21 Gebäude, durchsucht, 338 gefährliche Gegenstände entdeckt und vernichtet“, so das Zentrum.
Am Freitag hatte der Generalstab der syrischen Streitkräfte die endgültige Befreiung der Stadt Deir ez-Zor von den militanten Kämpfern des „Islamischen Staates“ verkündet.

de.sputniknews.com: Darin sieht russischer US-Botschafter Basis für Verbesserung der Beziehungen zu USA:
Laut dem russischen Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, können Wissenschaft und Bildung die Grundlage für eine gegenseitige Annäherung Russlands und der USA unter den komplizierten politischen Bedingungen schaffen, welche in den beiden Ländern derzeit herrschen.
Bei einer Konferenz der Russisch-Amerikanischen Vereinigung für Wissenschaft (RASA-USA) in Chicago sagte Antonow: „Ihr beredtes Beispiel zeigt, dass Wissenschaft und Bildung außerhalb der Politik bleiben. Gute und sachliche persönliche Beziehungen zwischen den Wissenschaftlern können eine wichtige, zementierende Grundlage für die Annäherung unserer Länder bilden.“
Im Rahmen der Konferenz wurde die auf Video aufgezeichnete Grußansprache des russischen Kosmonauten Alexander Missurkin von der Weltraumstation ISS gezeigt.
Die diesjährige Konferenz findet mit Unterstützung der Nordwestlichen Universität NWU in Chicago statt und ist dem 150. Geburtstag des russisch-amerikanischen Chemikers Wladimir Ipatjew gewidmet. Von russischer Seite nehmen Abgesandte des Forschungszentrums Skolkowo, der Korporation Rosnano und des Instituts für Forschung und Technik Skoltech daran teil.

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