Presseschau vom 30.10.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

wpered.su: Am 29. Oktober fand im Petrowskij-Bezirk von Donezk ein Runder Tisch „Oktober – eine neue Ära der Menschheit“ statt. Die Veranstaltung fand auf Initiative der KP der DVR statt.
Die Anwesenden diskutierten den Vortrag von Ljudmila Michajlowka „die UdSSR – ein Bollwerk des Internationalismus“. Tamara Perelomowa
hielt einen Vortrag „Stalin und die sowjetische Zivilisation“. Nina Shitnik, Einwohnerin des vielgeprüften Alexandowka, trat mit interessanten Informationen zum Thema „Bildung, Gesundheitswesen und Kultur in der UdSSR auf“. Ihre Tochter diente in der Armee der DVR und starb an ihren tödlichen Verletzungen im Krankenhaus, ihr Schwiegersohn ist vermisst. Jetzt zieht sie allein ihre Enkel auf.
Am Runden Tisch nahmen Kinder teil, die den Anwesenden zum Tag des Komsomol und zum bevorstehenden 100. Jahres des Großen Oktober gratulierten. Schüler der Schule Nr. 106, die die ukrainischen Faschisten in eine Ruine verwandelt haben, stellten unter Leitung von Oxana Dolgich ihre Zeichnungen vor.
Die Lehrerin selbst, die Siegerin von Bezirks- und Stadtwettbewerben ist, las ihre Gedichte. Oxana Dolgich wurde von der Bezirksorganisation der KP der DVR mit der Lomonossow-Medaille ausgezeichnet.
Die Arbeit der Leiterin der Bezirkskinderbibliothek Ljudmila Andrijesch muss
ebenfalls erwähnt werden, dort findet eine sehr große Arbeit zur patriotischen Erziehung der Schüler und der Jugend statt.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Russland liefert Komplex für Reparatur von Militärtechnik an Venezuela.
Der russische Rüstungskonzern Rosoboronexport hat zum ersten Mal einen mobilen Komplex für die Wartung und Reparatur von Militärtechnik an Venezuela geliefert, wie der Pressedienst des Unternehmens am Montag mitgeteilt hat.
Der mobile Komplex sei für die technische Wartung sowie die Instandhaltung der Waffen und Ausrüstung der Landstreitkräfte konzipiert.
Es wird unter anderem berichtet, dass solche Technik zum ersten Mal ins Ausland geliefert wurde.
Der Vizechef von Rosoboronexport Sergej Goreslawskij teilte mit, dass der Auftragsgeber schon Interesse an der Ausweitung der Möglichkeiten des Komplexes für andere Arten der Streitkräfte gezeigt habe.
„Sie (die Komplexe) ermöglichen es, die Informationen über den Stand der Technik im Echtzeitmodus zu bekommen, ihre feldmäßige Wartung und Reparatur zu planen, ein elektronisches Waffenhandelsbuch zu führen sowie automatisch Anforderungen für Ersatzteile zu konzipieren“, sagte der Vizechef über die Möglichkeiten der neuen Komplexe.

armiyadnr.su: Operative Information über die Lage:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 34-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 13 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Schützenpanzerwagen- und Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Folge eines Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 29.10.2017 wurde in Alexandrowka in der Lenin-Straße 171 die Fassade und die Verglasung an einem vierstöckigen Schulgebäude beschädigt. Verletzte gibt es nicht.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Slawjanoserbsk, Frunse, Choroscheje, Kalinowo-Borschtschewatoje, Kalinowka und Shelobok.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Trump-Administration zögert mit Entscheidung zu Waffen-Lieferung an Kiew.
Die Administration des US-Präsidenten Donald Trump zögert bezüglich der Frage der Versorgung der Ukraine mit Waffen, schreibt die Zeitung „The Washington Post“.
Nach monatelangen internen Debatten darüber, ob Kiew mit Verteidigungswaffen versorgt werden solle, um die es bereits lange bittet, zögert das Weiße Haus schon wieder, schreibt der Autor des Artikels, Josh Rogin.
De facto werde die Politik der Administration des vorherigen Präsidenten Barack Obama fortgesetzt. Kiew bekomme also immer wieder Absagen, während Trump an seinem Wunsch, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu widerstehen, immer stärker zweifle.
Vertreter des nationalen Sicherheitsrats der USA behaupten ihrerseits, dass die neue Administration langsam aber sicher an dieser Frage arbeite. Derzeit würden angeblich mögliche Varianten ausgearbeitet, die Trump anschließend präsentiert werden sollen.
Zwar versorge Washington Kiew bereits mit einigen militärischen Mitteln, darunter Panzertechnik, Medikamenten und Infrarot-Sichtgeräten. Die Ukraine bitte aber seit Jahren um Artillerie und Kampfjets. Bislang weigerte sich Washington allerdings, die Ukraine mit den Panzerabwehrraketen „Javelin“ für den Widerstand gegen die Aufständischen im Donbass sowie mit Kommunikationsmitteln und Anti-Raketen-Radaren zu versorgen.
„Trump sagt stets, er würde gerne die Beziehungen zu Russland verbessern. Das kann allerdings nur aus der Position der Stärke geschehen“, so Rogin. Washington konnte aus der Sicht des Autors die angebliche „Einmischung“ Moskaus in Georgien und auf der Krim nicht abwenden und müsse nun entscheiden, ob die USA noch einen „eingefrorenen Konflikt“ zulassen wollen, während sie „abseits stehen“.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Erste Anti-Drohnen-Spezialeinheit in Russland gebildet.
In Russland ist erstmals eine taktische Einheit speziell zur Bekämpfung unbemannter Flugzeuge gebildet worden. Der Stationierungsort befindet sich im Gebiet Kursk im Westen des Landes.
„Die neue Einheit ist einzigartig“, sagte Oberst Alexander Wostrikow vom Presseamt des Wehrkreises West. Sie setze sich aus den besten Spezialisten für elektronische Kampfführung zusammen.
In der vergangenen Woche hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu vor einer Zuspitzung an der Grenze zur Nato gewarnt und eine Truppenverstärkkung angekündigt, um die „Herausforderungen zu neutralisieren“.

 

Ukrinform.ua: US-Senator: Russland nutzt Korruption in der Ukraine aus.
Der Senator der Vereinigten Staaten für den Bundesstaat Connecticut, Chris Murphy, hat über seine Eindrücke von der Reise in die Ukraine berichtet.
Darüber schreibt „Voice of America“ (voanews.com) unter Berufung auf die Seite des Politikers.
„Das Ziel des Besuchs in der Ukraine war, mehr über den aktuellen Konflikt in der Ostukraine zu erfahren, und auch darüber, wie die Vereinigten Staaten unsere Verbündeten in Osteuropa gegen das immer aggressivere Russland unterstützen können“, schreibt der Senator Murphy.
Während der Reise hat er eine Rede in der katholischen Universität von Lwiw gehalten.
„Die Studenten sind in erster Linie über die hohe Korruption im öffentlichen und privaten Sektor in der Ukraine besorgt. Ich habe von ihnen erfahren, wie üblich die Korruption in der Ukraine geworden ist“, stellte der Senator fest.
„Russland nutzt die Korruption aus, weil es die Unterstützung der ukrainischen nationalen Regierung untergräbt, die versucht, das Land für den Kampf gegen die russische Invasion zu vereinen“, fuhr er fort.
Der US-Senator hat auch das Jaworow-Polygon besucht, wo das Kontingent der Nationalgarde von Oklahoma die ukrainischen Truppen trainiert.
„Es ist gut zu beurteilen, wie effektiv unser Geld für Trainings aufgewendet wird“, schrieb der Senator und fügte hinzu: „Der Kampf um die Zukunft dieses Landes soll von Ukrainern und nicht von Amerikanern geführt werden, aber diese kleinen Investitionen in Trainings sind die großen Dividenden für die regionale Sicherheit“.


armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Mörser, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen eingesetzt. Auf die Umgebung von elf Ortschaften wurden 34 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 18 Panzergeschosse, 113 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 99 des Kalibers 82mm abgesfeuert.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner Sajzewo und Shelesnaja Balka mit verschiedenen Arten von Granatwerfern, Schützenpanzern und Schusswaffen beschossen.
Gestern wurde während eines Beschusses von Alexandrowka durch die ukrainischen Straftruppen das Gebäude einer Schule beschädigt, auf deren Gelände sich ein Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination befindet. Dies ist schon der zweite Beschuss mit gezieltem Feuer auf Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination durch die ukrainischen Truppen in den letzten zwei Tagen.
Zuvor war am 28. Oktober das Gebiet eines Postens des Gemeinsamen Zentrums in Besymennoje beschossen worden.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 34 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
Durch einen Mörserbeschusses von Seiten des Gegners starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR.
Ein eigenartiges Zusammenkommen von Umständen ruft bestimmte Zweifel hervor: sobald in der Konfliktzone Vertreter von Massenmedien der Ukraine eintreffen, beginnen sofort Geschichten über angeblichen Beschuss von Seiten unserer Republik. All diese Berichte bestehen aus offener Lüge und Desinformation. Dabei gelangen Bilder des realen Beschusses von friedlichen Stadtteilen unserer Ortschaften von Seiten der ukrainischen Streitkräfte niemals in die Sendungen der ukrainischen Fernsehsender.
Am häufigsten erfolgte der Beschuss in den letzten 24 Stunden aus Richtung Awdejewka, wo durch eine Rotation Einheiten aus der 25. Luftlandbrigade eingetroffen sind. Dies zeugt davon, dass die „Flagge des Genozids“ an unseren Bürgern, die die 72. mechanisierte Brigade erhoben hat, von den Luftlandesoldaten der Ukraine weiter getragen wird.
Dabei verstehen die ukrainischen Journalisten nicht, dass sie sich mit solchen „Fakes“ und inszenierten Aufnahmen auf dem professionellen Niveau einer jüngeren Kindergartengruppe in erster Linie selbst diskreditieren. Sie verstärken weiter den Fluss an Falschinformationen, die an die Bürger der Ukraine vermittelt werden. Außerdem werden zur Erstellung von Reportagen aktiv ausländische Journalisten herangezogen, die derzeit im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppe „Donezk“ arbeiten.
Und damit die Berichte der ukrainischen Zensur entsprechen, werden mit Journalisten, auch mit ausländischen, bevor sie eine Akkreditierung erhalten, besondere Übungen und Kurse durchgeführt. Sie unterschreiben Papiere, dass die Reportagen vorgegebenen Anforderungen entsprechen müssen, dass das Zeigen von verbrecherischen Handlungen von ukrainischen Soldaten an der Front ausgeschlossen ist.
Gerade wegen solcher Kurse gelangen keine Informationen darüber in die Reportagen, dass gestern wegen des geringen professionellen Ausbildungsstands des Personals in Fragen der Wartung der Technik ein Schützenpanzer in der 72. mechanisierten Brigade bei Awedejewka ausgebrannt ist.
Oder über ein weiteres Gefecht zwischen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und Nazis aus dem Bataillon „Ajdar“. Ursache dieses Gefechts war ein Konflikt des „Ajdarers“ Igor Kretschet mit dem Kommandeur einer der Kompanien der 53. Brigade. Um es so zu sagen, Kretschet hatte entschieden, sich zum Abschied, vor der Beendigung der Rotation der 53. Brigade, an seinem Widersacher zu rächen.
In den ukrainischen Nachrichten wird auch nicht gezeigt, wie Soldaten der 28. mechanisierten Brigade im Gebiet von Nowotroizkoje eilig Mörser stilllegen, um bei der Ankunft von OSZE-Vertretern so ihre Verwendung beim Beschuss unserer Positionen und Ortschaften zur verheimlichen.
Es wird auch nicht das „Lager“ gezeigt, das für Soldaten auf dem Truppenübungsplatz von Belaja Zerkowj errichtet wurde, wohin die 72. mechanisierte Brigade abgezogen wird. Es kann nur nach einer vollständigen Kontrolle aller persönlichen Dinge und der Uniform auf Waffen und Munition durch Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine und des militärischen Rechtsordnungsdienstes verlassen werden. Während der Kontrolle gibt es Fälle, dass Geld und persönliche Dinge der Soldaten konfisziert werden, angeblich um zusätzliche Kontrollen durchzuführen.
All diese Informationen hat unsere Aufklärung, auch in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte liegen sie vor, aber darüber wird in der Ukraine geschwiegen.

 

de.sputniknews.com: Siemens scheitert im Turbinen-Streit – Inbetriebnahme auf Krim erlaubt.
Im Streit um Kraftwerksturbinen auf der Krim hat die Siemens AG eine zweite Niederlage erlitten: Am Montag lehnte ein russisches Gericht eine Berufung des deutschen Technologiekonzerns gegen das frühere Urteil des Moskauer Schiedsgerichts ab. Das war bereits der zweite Versuch der Siemens AG, eine Beschlagnahme der Turbinen durchzusetzen.
Das Moskauer Schiedsgericht hatte bereits am 18. August einen Antrag des Münchner Konzerns abgelehnt, die Turbinen zu beschlagnahmen und ihre Inbetriebnahme zu untersagen. Die Siemens AG legte Berufung ein.
„Das Urteil des Moskauer Schiedsgerichts bleibt (…) unverändert in Kraft, die Berufungsklage wird abgelehnt“, verkündete der zuständige Richter Pjotr Rumjanzew am Montag die Entscheidung der Berufungsinstanz.
Die Siemens AG beschuldigt die russische Firma Technopromexport, die für ein Kraftwerk auf der südrussischen Halbinsel Taman bestimmten Turbinen trotz der EU-Sanktionen auf der Krim installiert zu haben. Der deutsche Konzern verlangt, das Geschäft rückgängig zu machen und die Turbinen von der Krim abzutransportieren. Die russische Firma erklärt dagegen, die Turbinen auf dem Sekundärmarkt gekauft und tiefgreifend modernisiert und umgebaut zu haben. Deshalb seien sie russische Fabrikate und befänden sich rechtmäßig auf der Krim.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der Republik bleibt weiterhin angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen achtmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Choroscheje, Frunse, Kalinowka und Shelobok. Trotz der Minsker Vereinbarungen haben die ukrainischen Streitkräfte 120mm- und 82mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 90 Geschosse abgefeuert.
Nach Angaben unserer Aufklärung verlassen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in einigen Gebieten systematisch die Frontpositionen. Dies hängt dem Fehlen der nötigen Versorgung zusammen und mit dem Unwillen der Soldaten, weiter an Kämpfen auf der Seite der Regierung, die sie verraten hat, teilzunehmen.
So wurde bekannt, dass ein provisorischer Stationierungspunkt in Krymskoje von den Soldaten des 15. Bataillons der 58. Panzergrenadierbrigade eigenmächtig verlassen wurde.
Vom Generalstab der ukrainischen Streitkräfte wurde im Zusammenhang mit dem niedrigen moralisch-psychischen Niveau des Personals der 58. Brigade und dem Unwillen der Soldaten dieser Einheit, an der „ATO“ teilzunehmen, beschlossen, diese Brigade aus der Zone der Antivolksoperation abzuziehen.
Die Aufklärung der Volksmiliz der LVR stellt weiter eine Konzentration von Kräften und Mitteln der ukrainischen Truppen in der Nähe der Kontaktlinie fest.
Am 28. und 29. Oktober wurde in Stschastje die Ankunft einer Kolonne mit Waffen und Militärtechnik des Gegners bemerkt, darunter 10 Schützenpanzerwagen, 15 Fahrzeuge und drei bis fünf Schützenpanzer.
So kann man den Schluss ziehen, dass trotz der schlechten moralisch-psychischen Zustands und der Unfähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, Kämpfe zu führen, die politische Führung weiterhin mit einem militärischen Szenario der Lösung des Konflikts im Donbass rechnet.
Bei der Volksmiliz gehen weiter Informationen über den schlechten moralisch-psychischen Zustand und die niedrige militärische Disziplin der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ein.
Die wieder eingetroffenen Soldaten der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte betreiben Plünderungen und nehmen ungesetzlich Wohnungen im Gebiet von Solotoje und Popasnaja ein.
Die Zahl der Anzeigen bei der Bezirkspolizei, bei denen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte der Plünderung und des Raubs beschuldigt werden, betrug allein in der letzten Woche mehr als zehn.

 

de.sputniknews.com: Warum Assange kein Asyl in Russland will:
Der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, hat eigenen Worten zufolge Asyl in Russland in Betracht gezogen, doch die Idee später aus politischen Gründen verworfen.
„Ich habe alle Varianten erwogen, ich habe daran gedacht“, äußerte Assange in einem Interview mit dem bekannten russischen TV-Moderator Wladimir Posner für den Ersten Kanal.
„Im Großen und Ganzen teile ich die politischen Ansichten von Snowden (ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter – Anm. der Red.). Aus politischen Gründen ist es besser in einem Land zu bleiben, das kein politischer Gegner des Westens ist“, sagte Assange. „Ecuador wurde nie als Gegner des Westens wahrgenommen. Hätte ich Asyl in Russland beantragt, wäre dies in der Kampagne ausgenutzt worden, die damals die westliche Presse führte“.
Das Interview wurde in der ecuadorianischen Botschaft in London geführt, wo Assange seit fünf Jahren lebt.

Dan-news.info: „Gegen 12:00 Uhr wurden von den Positionen der ukrainischen Truppen aus Spartak und Mineralnoje in der Nähe von Jasinowataja beschossen. Gegen 14:00 Uhr geriet Leninskoje im Süden der DVR unter das Feuer der ukrainischen Streitkräfte“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Es wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm geschossen. Weitere Informationen werden noch ermittelt.

 

Ukrinform.ua: In den letzten 24 Stunden seien durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) keine ukrainischen Soldaten getötet worden, gab heute auf einem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt.
„Während der Kämpfe ist ein Soldat der Streitkräfte der Ukraine verletzt worden. Er wurde sofort ins mobile Lazarett in Pokrowskoe gebracht. Sein Zustand ist befriedigend“, sagte Lysenko.

 

de.sputniknews.com: Serbische Ärzte-Initiative: Bill Clinton und Tony Blair gehören auf die Anklagebank.
Zehn Tonnen abgereichertes Uran sollen Nato-Flieger 1999 auf Jugoslawien abgeworfen haben – so die offizielle Zahl. Was die Fachleute alarmiert, ist der Anstieg der Krebsrate in Serbien seit dem Nato-Überfall: Mehr als um das Doppelte haben Todesfälle durch Leukämie zugenommen. Eine Ärzte-Gruppe will die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.
Sie würde gerne Bill Clinton und Tony Blair auf der Anklagebank sehen, sagt die serbische Neurochirurgin Danica Grujicic gegenüber der Agentur Sputnik. Die beiden „hatten ihre Freude daran, unsere Kinder sterben zu sehen“, so die Ärztin.
Grujicic ist Mitglied einer Expertengruppe, die die Folgen des Nato-Bombardements von 1999 für die Gesundheit der Menschen in Serbien untersuchen will. Zugegeben, eine sehr heikle Angelegenheit. „Ohne seriöse Daten kommen wir hier nicht aus. Würden wir jetzt schon über Klagen gegen Nato-Länder spekulieren, wäre dies unseriös“, sagt die Chirurgin.
Denn noch ist der direkte Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Uranmunition und der höheren Krebsrate nicht bewiesen. „Es gibt eine Unmenge an Daten, die über verschiedene Behörden verstreut sind.“
Der erste Schritt der Ärzte-Initiative ist deshalb: Daten, die über das ganze Land verteilt sind, zu sammeln und auszuwerten. „Wir sind überzeugt davon beweisen zu können, dass der Nato-Angriff auf Jugoslawien eine Umweltkatastrophe regionalen Ausmaßes verursacht hat“, sagt Grujicic.
Ein klares Indiz dafür sei auch die Zunahme von Genmutationen in jenen Gebieten, wo die Nato-Kräfte Uranmunition abgeworfen haben: 27 Prozent der Menschen in diesen Gegenden weisen Missbildungen auf – gegenüber dem Landesdurchschnitt von maximal zwei Prozent.
Es gehe auch darum zu verstehen, welche Gebiete in Serbien wegen hoher Belastung durch radioaktive und chemische Stoffe besonders gefährdet sind. „Wir sind keine Panikmacher und behaupten auch gar nicht, dass ganz Serbien verschmutzt sei. Das sicher nicht. Aber es gibt bestimmte Gebiete, wo das Leben stärker gefährdet ist als in anderen“, sagt die Ärztin.
Deshalb sei es wichtig, nicht nur den Ist-Zustand festzustellen, sondern „Maßnahmen auszuarbeiten, die die Folgen dieses Horrors von 1999, wenn nicht beseitigen, so doch abmildern.“
Enorme Arbeit müsse die Ärzte-Initiative noch leisten, um die schlimmen Folgen des Bombardements zu belegen – viel Zeit könnte vergehen, bis es soweit ist. Die Folgen des Nato-Angriffs würden noch in 100 bis 200 Jahren zu spüren sein. Aber dies beweise geradezu, dass „die Nato-Aggression auch ein Völkermord war. Darin bestand eben ihr hinterhältiger Plan“, sagt die Neurochirurgin.
Ihre eigenen Truppen hatte die Nato jedenfalls vor möglichen Krankheiten gewarnt, die bei ihnen nach dem Einsatz in Jugoslawien auftreten könnten.
„Sie veröffentlichten damals eine Broschüre darüber, wie amerikanische Soldaten sich in jenen Teilen des Kosovo verhalten sollen, die bombardiert worden waren“, sagt Grujicic.
Italienische Soldaten seien aber nicht gewarnt worden. „Sie gewannen dann später Gerichtsprozesse gegen ihre eigenen Länder – besser gesagt ihre Familien gewannen die Prozesse, weil die meisten Soldaten vorher an Krebs gestorben waren.“ Fälle, die bis heute als „Balkan-Syndrom“ bekannt sind.
Skandalös nennt Grujicic die Tatsache, dass die Nato die Uranmunition ohne jede Notwendigkeit einsetzte. Die Allianz habe so ihren radioaktiven Müll loswerden wollen. „Wer behauptet, die Wirkung abgereicherten Urans sei überhaupt nicht schädlich, müsste mir erklären, warum man diesen Strahlenmüll in speziellen Lagern aufbewahrt statt mitten auf der Wiese.“
Abgereichertes Uran sei dabei nur die Spitze des Eisberges: „Nicht abzuschätzen sind die Folgen dessen, dass die Nato auch Chemiewerke in der Nähe serbischer Städte bombardiert hat – Ölraffinerien zum Beispiel.“
Am meisten unter dem Einsatz von Uranmunition gelitten hat die serbische Teilrepublik Kosovo. Doch dort Daten zu erheben, sei besonders schwierig: „Das Problem ist, dass an der Spitze dieses Quasi-Staates heute Menschen stehen, an deren Ruf und Integrität man durchaus zweifeln darf. Sie werden nicht zulassen, dass dort jemand über diese Probleme spricht und die Missstände anprangert.“
Aber auch wenn hinreichend Belege gesammelt werden: Eine Klage gegen die Nato sei ohnehin unmöglich – verklagt werden könnten nur die einzelnen Mitgliedsländer der Allianz. „Und es ist ja bekannt, wer sich beim Angriff auf Jugoslawien besonders hervorgetan hat: Die USA und Großbritannien“, so die Chirurgin.
„Heute höre ich einige Nato-Vertreter sagen, es tue ihnen leid, dass 1999 friedliche Zivilisten gestorben sind. Aber was sie getan haben, ist ein schreckliches Verbrechen. Und ich hoffe, sie werden sich dafür verantworten müssen.“
Vorerst aber müssen die Wissenschaftler die nötigen Daten bereitstellen. Aber es seien ja noch andere Länder bombardiert worden: Libyen, Syrien, Afghanistan, Irak, so die Chirurgin Grujicic. „Es gibt also die Möglichkeit, ein Gremium zu schaffen, in dem dann mehrere Generationen von Ärzten arbeiten könnten“, damit die Verbrechen aufgeklärt werden.

ukrinform.ua: Klimkin: Man darf keine Parallelen zwischen Katalonien und der Krim ziehen.
Parallelen zwischen dem Wunsch von Katalonien nach Abspaltung von Spanien und der Besetzung der Krim durch Russland zu ziehen, sei unmöglich, erklärte der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin auf dem gemeinsamen Briefing mit dem Minister für auswärtige Angelegenheiten Spaniens, Alfonso Dastis, in Kiew.
„Hier darf man definitiv keine Parallelen ziehen. Stellen Sie sich vor, dass Katalonien jetzt 2000 Kampfpanzer und gepanzerte Fahrzeuge, Tausende von russischen regulären Soldaten und Zehntausende von russischen Söldnern hätte und das Ganze Russland finanzieren würde. In diesem Sinne haben wir keinen Separatismus, bei uns ist es die reale russische Aggression, zuerst auf der Krim und dann im Donbass“, sagte Klimkin.
Gleichzeitig stellte er fest, dass angesichts der russischen Versuche, einen Hybridkrieg gegen das ganze Europa zu führen, um es zu schwächen, die Ukraine und Spanien tatsächlich gemeinsame Herausforderungen hätten.
Der spanische Außenminister, Alfonso Dastis, teilte seinerseits mit, er habe während des Treffens mit dem ukrainischen Außenminister die Fragen von Katalonien, der Krim und des Donbass diskutiert.
„Ich möchte betonen, dass die Positionen unserer Länder absolut solidarisch zueinander sind“, sagte Dastis.

 

de.sputniknews.com: Russische Beobachter kehren nach Idlib zurück – Putins Beauftragter
Laut dem Syrien-Beauftragten des russischen Präsidenten, Alexander Lawrentjew, stimmen die Gesprächsparteien bei den Syrien-Verhandlungen in Astana derzeit die Stationierung von iranischen und türkischen Beobachtern in den Deeskalationszonen ab. Zudem hat Lawrentjew die Rückkehr russischer Beobachter nach Idlib bekanntgegeben.
„Wie Sie wissen, sind türkische und russische Beobachter bereits vor Ort. Wir setzen die Vereinbarung der Stationierung von iranischen und türkischen Beobachtern fort“, sagte Lawrentjew vor Journalisten.
Lawrentjew verwies darauf, dass russische Beobachter in der Region Idlib bereits tätig gewesen seien. „Sie arbeiten dort, etwa zehn Beobachtungsposten wurden dort bereits vor anderthalb Monaten stationiert. Zurzeit ist ihre Rückkehr im Gange“, sagte er.
Diese Posten seien nach einer Provokation geräumt worden, hob Lawrentjew hervor. Damals hätten mehrere bewaffnete Gruppen versucht, von Idlib nach Hama durchzubrechen, und sogar einen russischen Beobachtungspunkt erobert.
„Als sie mit einer gebührenden Reaktion konfrontiert wurden, mussten sie sich selbstverständlich zurückziehen. Wir beschlossen wiederum, der Sicherheit unserer Militärs halber diese Posten vorübergehend zu räumen“, so Lawrentjew.
Das siebte internationale Syrien-Treffen findet am 30. und 31. Oktober in der kasachischen Hauptstadt Astana statt.
Sechs Verhandlungsrunden der Syrien-Gespräche haben in Astana seit Januar 2017 bereits stattgefunden.
Bei dem sechsten Treffen Mitte September wurde die Bildung von vier Deeskalationszonen in Syrien bekanntgegeben.

wperjod.su: Die KPRF hat anlässlich des 100. Jahrestages des Großen Oktober einen weiteren humanitären Konvoi in den Donbass geschickt.
Am 30. Oktober wurde aus Anlass des 100. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution der 66. humanitäre Konvoi der KPRF in den Donbass verabschiedet, berichtet der Pressedienst der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation. An der Veranstaltung nahmen der Vorsitzende des ZK der KPRF Gennadi Sjuganow, der Erste Sekretär der KP der DVR Boris Litwinow und der Erste Sekretär des ZK der KP der LVR Igor Gumenjuk teil.
„Heute schicken wir von diesem Platz den 66. Konvoi los“, sagte Gennadi Sjuganow. „Insgesamt haben wir bisher 8000 Tonnen Güter zur Unterstützung in den Donbass gesendet. Das sind Lebensmittel, Medikamente, Lehrbücher und Baumaterialien. Wir betrachten das nicht nur als Solidarität. Es ist das Gefühl der Zusammengehörigkeit, das die arbeitenden Menschen antreibt, sich in dieser schwierigen Zeit, da Nazismus, Faschismus und Banderismus die Ukraine beherrschen, gegenseitig zu unterstützen.“
Er erwähnte auch, dass die KPRF in diesem Jahr 2000 Kinder aus dem Donbass versorgt hat. Sie wurden medizinisch behandelt und nahmen an Sportwettkämpfen teil. Im nächsten Jahr werden es erneut 2000 Kinder sein.


de.sputniknews.com: Putin: Wer sammelt landesweit Gewebeproben von Russen und wozu?
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Montag mitgeteilt, dass irgendjemand landesweit Gewebeproben verschiedener russischer Stammvölker zu unklaren Zwecken sammelt. Der Zweck sei unklar, sagte Putin in einer Sitzung des Menschenrechtsrats in Moskau.
Der Direktor des Russischen Instituts für Wahlrecht, Igor Borissow, informierte seinerseits, dass Unbekannte mittels Videobeobachtung Bilder von russischen Bürgern aufnehmen und speichern würden.
Die Sache mit den Bildern sei noch halb so schlimm, antwortete Putin „Sie wissen aber, dass landesweit Gewebeproben entnommen werden. Und zwar von verschiedenen Ethnien in verschiedenen Regionen der Russischen Föderation.“ „Das wird zielgerichtet und professionell gemacht. Da erhebt sich die Frage: wozu? Wir sind offenbar Objekt von großem Interesse“, so Putin weiter.
Im August hatten Medien berichtet, dass das US-Militär auf der Suche nach RNA-Mustern „russischer/europäischer Abstammung“ sei. Den Berichten zufolge passen Gewebemuster der Ukrainer den Amerikanern nicht.

Abends:

lug-info.com: Der Koordinator der humanitären Untergruppe von der OSZE Toni Frisch hat sich mit dem für den Austausch vorgesehenen Personen getroffen, die in der Lugansker Justizvollzugsanstalt festgehalten werden, die früher als Untersuchungsgefängis Nr. 17 bekannt war.
Das Innenministerium der LVR teilte weiter mit, dass der Vertreter der Mission zuvor heute auch das Gefängnis in Krasnyj Lutsch besucht hat.
„Das Programm war intensiv, aber sehr interessant. Wir haben den Haftort der Gefangenen besucht und haben uns mit einigen von ihnen getroffen. Einige von ihnen habe ich bereits im letzten Jahr gesehen. Ich wollte erfahren, wie die Angelegenheiten bei ihnen stehen, was sich geändert hat. Wir hatten eine sehr offene Diskussion“, berichtete er.
„Wir sind Frau Kobzewa (Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe) sehr dankbar, dass sie uns hilft“, fügte er hinzu.
Frisch ist mit dem Besuch zufrieden, aber sagte, dass er im Rahmen seiner Vollmachten Einzelheiten nicht bekannt geben kann.
„Alles, was wir mit den Gefangenen besprochen haben, alles, was wir gesehen haben, wissen nur ich, Frau Kobzewa, Mitarbeiter des Innenministeriums der LVR sowie Herr Dejnego, und wir können dies nicht veröffentlichen“, sagte Frisch.
Das Innenministerium berichtete, dass sich der Koordinator der Untergruppe beim Besuch des Gefängnisses in Krasnyj Lutsch mit den Haftbedingungen bekannt gemacht hat, sich mit Gefangenen getroffen und sich mit ihnen unterhalten hat, sowie sich über die Bedingungen bei der Zubereitung des Essens und der medizinischen Behandlung informiert hat.

Standard

Ein Gedanke zu “Presseschau vom 30.10.2017

  1. Pingback: Presseschau vom 30.10.2017 — Alternative Presseschau | Steven25's Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s