Presseschau vom 08.10.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Chef der „Volksrepublik Lugansk“: Anscheinend haben wir zweitstärkste Armee Europas
Der Chef der selbsternannten „Volksrepublik Lugansk“ (LVR) Igor Plotnizki hat bei Feierlichkeiten zum dritten Jahrestag der Gründung der „Volksmiliz der LVR“ die bewaffneten Kräfte der „Volksrepublik“ als die zweitstärkste Armee in Europa bezeichnet. Damit spottete er über eine ähnliche Aussage des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko.
Plotnizki erinnerte an die Äußerungen Poroschenkos, die Ukraine hätte eine der stärksten Armeen auf dem europäischen Kontinent.
„Wenn Poroschenko angibt, dass er die drittstärkste Armee in Europa hat, und wir alle ihn ja zweimal geschlagen haben, so haben wir – nach seiner eigenen Logik – die zweitstärkste Armee in Europa. Na ja, und wer die stärkste Armee Europas hat, wisst ihr ja“, erklärte der LVR-Chef.
Laut Plotnizki hat die Formierung der Volksmiliz vor drei Jahren mit 47 Freiwilligen begonnen, die sich als erste in das Befreiungsbataillon „Zarja“ (deutsch: Morgenrot) eingeschrieben haben.
Heute sehe man nun, was alles bereits erreicht worden sei, so Plotnizkij weiter.
„Ihr seid wahrlich das Schild und Schwert der Republik. Das Schild, welches die Menschen beschützt und das Schwert, das unsere Feinde treffen wird“, betonte der LVR-Chef.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mehrmals die ukrainischen Streitkräfte umfassend gelobt.
Für gewöhnlich erklärte er, dass die ukrainische Armee eine der stärksten und effektivsten in Europa sei und behauptete, seine Truppen könnten sich absolut jedem Gegner widersetzen.
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten.
Nach jüngsten Angaben der Uno hat der Konflikt bisher mehr als 10.000 Menschenleben gefordert.

de.sputniknews.com: Russisch-Orthodoxe und Katholische Kirchen – im Wiederaufbau Syriens vereint
Die Katholische und die Russisch-Orthodoxe Kirche haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe für den Wiederaufbau zerstörter syrischer Kirchen und Wohnhäuser gebildet. Dies teilte am Samstag der Leiter der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion (Alfeew), mit.
„Wir haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Russisch-Orthodoxen und der Römisch-Katholischen Kirche. Diese Gruppe schafft einen Katalog zerstörter Kirchen, bei deren Wiederaufbau geholfen werden muss“, sagte der „Außenamtschef“ des russisch-orthodoxen Patriarchats.
Neben den Gotteshäusern hätten selbstverständlich auch Wohnhäuser Bedarf an dieser Hilfe.
„Man muss den Menschen, einschließlich der Christen, alle Bedingungen für ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit schaffen“, fügte er hinzu.
Eine beträchtliche Zahl syrischer Kirchen und Klöster sei zerstört und ausgeplündert. Es sei sehr wichtig, diese wieder zum Leben zu bringen

vormittags:

dnr-news.com: Luzenko: Das Gesetz zur Reintegration des Donbass wird die Kämpfer der ukrainischen Armee vor Den Haag schützen
Der ukrainische Gesetzentwurf zur Reintegration des Donbass macht es unmöglich, ukrainische Soldaten wegen Kriegsverbrechen zur Verantwortung zu ziehen. Dies sagte in einer Sendung des ukrainischen Fernsehsenders Espresso.TV die Vertreterin des Präsidenten in der Obersten Rada, die Abgeordnete der Partei „Block Petro Proschenko“ Irina Luzenko.
„Juristisch werden sie, die Verteidiger der Ukraine, einen zusätzlichen Schutz und eine Rechtfertigung haben, wenn, was Gott verhüte, Russland das Haager Tribunal nutzt und unsere Soldaten einschüchtern will, wie es dies in Georgien getan hat. Jetzt ist dieses Gesetz verabschiedet und es wurde die Definition verankert, dass wir Truppen einsetzen können, weil wir uns selbst verteidigen“, erklärte die Vertreterin des ukrainischen Präsidenten.
Luzenko fügte hinzu, das das neue Gesetz es auch ermöglicht, amerikanische letale Waffen zu erhalten.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 14 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Slawjanoserbsk, Frunse, Kalinowo, Sholtoje, Dolgoje, Krasnyj Liman und Kalinowka sowie die Umgebung des Denkmals des Fürsten Igor bei Staniza Luganskaja.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Granatwerfern und Schusswaffen.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 31 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 15 Ortschaften der Republik mit Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

ukrinform.ua: DGAP-Experte Wilfried Jilge: Gesetzesprojekt über Staatspolitik im Donbass bedeutet keine Behinderung des Minsk-Prozesses, fördert diesen möglicherweise aber auch nicht
Es ist umstritten, ob und in welchem Ausmaß das vom Präsidenten der Ukraine eingebrachte und in erster Lesung angenommene Gesetzesprojekt “ Über Besonderheiten der Staatspolitik für die Gewährleistung der staatlichen Souveränität der Ukraine über die vorübergehend besetzten Gebiete in den Oblasten Donezk und Luhansk“ überhaupt eine Bedeutung für den Minsker Prozess hat, beziehungsweise ob es diesen beeinflusst.
Das sagte der Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V. (DGAP), Wilfried Jilge im Gespräch mit einer Ukrinfom-Korrespondentin in Deutschland. „Das Gesetz kann auch als Versuch der Ukraine gelesen werden, den juristischen Rahmen an die Realitäten anzupassen (z.B. die Bezeichnung Russlands als Aggressor im Gesetzesprojekt) oder bereits bekannte Verhandlungspositionen der Ukraine (z.B. „prioritetnist vykonannja bezbekovykh polozhen“) festzuschreiben“, so Jilge.
Laut Jilge lassen sich zumindest aus Sicht Deutschlands und der westlichen Partner der Ukraine im Gesetzesprojekt keine Punkte finden, die gegen eine Fortführung des Minsker Prozesses sprechen. Dies gilt auch für die in erster Lesung angenommene Fassung des Gesetzes, aus dem die Erwähnung der Minsker Dokumente gestrichen wurde. Für diese Einschätzung spreche auch, so Jilge, dass an die Stelle der Erwähnung der Minsker Dokumente die Resolution 2202 des UN-Sicherheitsrates vom 17. Februar 2015 eingefügt wurde. In der Resolution unterstützt der Sicherheitsrat beispielsweise das Maßnahmenpaket von Minsk vom Februar 2015. Mit anderen Worten: Das Gesetzesprojekt bedeute, so Jilge, keine Behinderung des Prozesses, fördere diesen möglicherweise aber auch nicht. Aus Sicht der deutschen Diplomatie dürften, laut Jilge, auch diejenigen Passagen des Gesetzes positiv vermerkt werden, die in ihrem Geist nicht auf Absonderung, sondern auf die Reintegration der besetzten Gebiete zielen. Jilge verwies als Beispiel auf § 6 des Gesetzesprojektes, wonach die Förderung der Gewährleistung der sozioökonomischen und kulturellen Bedürfnisse wie auch die Gewährung humanitärer Hilfe die Grundlage für den Schutz der Rechte und Freiheiten der Bürger in den vorübergehend besetzten Gebieten bilde. Dem Experten zufolge ist für die deutsche Bundesregierung, die der friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass im Rahmen des Minsker Prozesses besonders verpflichtet sei, das vom ukrainischen Parlament beschlossene Gesetz zur Verlängerung des Gesetzes „Über die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für die friedliche Lösung der Situation in den bestimmten Gebieten der Regionen Donezk und Luhansk“ (Sonderstatusgesetz) um ein Jahr möglicherweise noch wichtiger als das Gesetzesprojekt „Über Besonderheiten der Staatspolitik für die Gewährleistung der staatlichen Souveränität der Ukraine über die vorübergehend besetzten Gebiete in den Oblasten Donezk und Luhansk“. Als Beleg verwies Jilge auf eine Pressemitteilung des deutschen Außenministeriums, in der die Verlängerung des Sonderstatusgesetzes gewürdigt worden sei, da es aus Sicht der Bundesregierung zeige, „dass die Ukraine zu ihren internationalen Verpflichtungen und der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen steht“. Für die Ukraine wiederum sei wichtig, dass die deutsche Bundesregierung Verständnis für die Sicherheitsbedürfnisse der Ukraine zeige, da laut Pressemitteilung des Außenamtes „eine nachhaltige Stabilisierung der Sicherheitslage und ein vollständiger, dauerhafter Waffenstillstand“ Voraussetzung für weitere Fortschritte seien.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: „Weder leicht noch schnell“ – Neuer US-Botschafter in Moskau über seine Hauptaufgabe
Der neue amerikanische Botschafter in Russland, Jon Huntsman, hat seine Hauptaufgabe auf dem Posten in Moskau formuliert, meldet das Portal KSL.
Laut Huntsman ist seine Hauptaufgabe als Botschafter in Russland „das Vertrauen zwischen den beiden nuklearen Supermächten“ wiederaufzubauen.
„Wir dürfen nicht glauben, dass das leicht oder schnell gehen wird. Aber ich denke, dass wir mit dem guten Willen beider Seiten eine effektive gemeinsame Arbeit für die Lösung einiger wichtiger Fragen beginnen können“, so Huntsman.
Zuvor war berichtet worden, dass sich US-Präsident Donald Trump mit Huntsman getroffen hatte, um ihm Erfolg bei seiner Arbeit an der Verbesserung der russisch-amerikanischen Beziehungen zu wünschen.
Trump hatte Huntsman am 18. Juli 2017 zum neuen US-Botschafter Russland berufen.

Dnr-news.com: Poroschenko: das neue Gesetz zur Reintegration des Donbass wird es ermöglichen, die Teilnahme von russischen Friedenstruppen in der Konfliktzone zu verhindern
Das neue Gesetz zur Reintegration des Donbass stärkt die Position der Ukraine in der Frage einer möglichen Entsendung von UN-Friedenstruppen unter Ausschluss Russlands aus dieser Mission. Dies erklärte der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko auf seiner Facebook-Seite.
„Russland als Aggressor-Staat wird keinerlei Recht auf Teilnahme an dieser Mission haben, die auf dem gesamten okkupierten Territorium stationiert sein sollte, eingeschlossen der zeitweise nicht von uns kontrollierten Abschnitten der ukrainisch-russischen Grenze“, sagte er.

de.sputniknews.com: Nach Sanktionsdrohungen: Iran will US-Armee dem IS gleichsetzen
Der Kommandeur der Iranischen Revolutionsgarde, Generalmajor Mohammad Ali Dschafari, hat die USA davor gewarnt, neue Sanktionen gegen Teheran zu verhängen und die Wächter der Islamischen Revolution als Terrorgruppe einzustufen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag. Dabei drohte er mit Konsequenzen für die US-Armee.
„Sollten die USA ein neues Sanktionsgesetz verabschieden, so wird dieses Land seine regionalen Stützpunkte außerhalb der 2.000-Kilometer-Reichweite der iranischen Raketen verlegen müssen“, sagte er.
Laut Dschafari werden neue Sanktionen allen Chancen auf einen zukünftigen Dialog mit den USA ein Ende bereiten. Das Verhalten der USA in Bezug auf den Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) zeige, dass Washington die Gespräche nur nutze, um Druck auszuüben und nicht um das Problem zu lösen.
„Wenn die Nachrichten über die Dummheit der US-Regierung wahr sind, und sie die Iranische Revolutionsgarde als Terrorgruppe einstufen wollen, dann wird die Revolutionsgarde die US-Armee dem „Islamischen Staat“ gleichsetzen, weltweit und vor allem im Nahen Osten“, so Dschafari.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump sich sicher gezeigt, dass der Iran Nordkorea finanziell unterstütze. Da der Iran den friedlichen Charakter seines Nuklearprograms nicht einhalte, sollten die USA ihn daran hindern, Nuklearwaffen zu bekommen, so Trump

Lug-info.com: Miteillungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen das Regime der Feuereinstellung 14 Mal verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten m Gebiet von
Sheltoje, Dolgoje, Slawjanoserbsk, Frunse, Kalinowo, Kalinowka, Krasnyj Liman und im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor. Trotz der Minsker Vereinbarungen haben die ukrainischen Streitkräfte 120mm- und 82mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art, Abwehrgeschütze und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 113 Geschosse abgeschossen.
Die Volksmiliz geht nicht auf Provokationen der ukrainischen Streitkräfte ein und hält die Minsker Vereinbarungen streng ein. Wir unsererseits streben eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg an, aber im Fall von groben Verletzungen von der ukrainischen Seite aus sind wir bereit, entschieden zu handeln.

de.sputniknews.com: Nach „Sojus“-Kritik: Russische Botschaft rät Briten per iPhone ins All zu starten
Russlands Botschaft in London hat sich zu der Kritik an Sojus-Raketen, die in einem Artikel der Zeitschrift „The Times“ veröffentlicht wurde, geäußert.
In seinem Artikel „Tim Peake: space oddity“ vom Samstag befasst sich der Journalist Giles Whittell mit der Biografie des britischen Astronauten Tim Peake. In einem Gespräch mit Whittel räumt der Kosmonaut plötzlich ein, ein Fan des Weltraumbahnhofes Baikonur und sowjetischer Technologien zu sein.
Offenbar ging dies dem Journalisten aber gegen den Strich, was er auch im selben Artikel zum Ausdruck bringt:
„Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus hat sich praktisch nichts an dem geändert, was die Russen in die Umlaufbahn bringen. Sie haben die Computer in ihrer besten Rakete – der Sojus – modernisiert, die aber immer noch weniger Power als ein iPhone aufweist“, schreibt er.
Dennoch zitiert Whittell weiter den Astronauten, der die Beförderung von Kapseln mit der Sojus-Rakete als „die bei weitem zuverlässigste und sicherste Art, in den Weltraum zu gelangen“ bezeichnet. Den Worten des Journalisten entgegnete nun via Twitter die russische Botschaft in London: „Vielleicht sollte G. Whittell dann einmal versuchen, mit seinem iPhone in den Weltraum zu fliegen, und nicht mit einer ‚veralteten‘ Sojus.“

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden wurden
31 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Panzer, Mörser, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Auf die Gebiete von elf Ortschaften wurden zehn Panzergeschosse, sieben Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 59 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol hat der Gegner 17 Mörsergeschosse des Kalibers 82 auf die Gebiete von Leninskoje und Kominternowo abgeschossen, außerdem wurden verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner mit verschiedenen Arten von Schusswaffen die Gebiete von Sajzewo und der Siedlung des Isotow-Bergwerks beschossen.
Das Kommando der 28. mechanisierten Brigade führt weiter Kampfübungsmaßnahmen zur
Ausbildung von Scharfschützenpaaren unter Leitung von US-Instrukteuren auf dem Truppenübungsplatz Welikoanadolskij durch, um diese im weiteren zur Durchführung von provokativen Beschüssen von Ortschaften der Republik einzusetzen.
Nach Angaben unserer Aufklärung sind im Gebiet von Dokutschajewsk sechs Scharfschützengruppen aus dem Bestand der 28. mechanisierten Brigade eingetroffen, um Aufgaben unter Führung von NATO-Instrukteuren durchzuführen.
Auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium des Donbass gehen die Rechtsverletzungen von Seiten der ukrainischen Straftruppen weiter. Am 3. Oktober gegen 22:30 wurde in Kramatorsk ein Soldat der Wachkompanie für den Flughafen, der Obersoldat Danilow, während des Dienstes festgenommen. Der Soldat, der stark betrunken war, leistete bei der Festnahme Widerstand. Wie sich herausstellte, hatte Danilow eine Stunde vor der Festnahme zeitweise seinen Posten verlassen, war nach Hause gegangen, wo er seiner Lebensgefährtin Gratschowaja schwere Körperverletzungen zufügte. Das Kommando der Einheit versucht dieses Vorfall zu verheimlichen. Die Vertreter des Innenministeriums haben die Anzeige der Bürgerin Gratschowaja aufgrund einer kriminellen Vereinbarung der Polizisten mit dem Kommando der Kommandantur Nr. 85 von Kramatorsk nicht angenommen.

de.sputniknews.com:Saudischer Außenminister nennt Schlüsselbereiche bei Zusammenarbeit mit Russland
Der saudische Außenminister Adel bin Achmed al-Dschubeir hat Kernbereiche aufgezählt, bei denen Riad mit Moskau zusammenarbeiten will.
„Seine Majestät (der König Saudi-Arabiens — Anm. d. Red.) hat sehr produktive Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew abgehalten. Unsere Länder beschlossen, die Ebene der Beziehungen zu erhöhen“, sagte er.
Bislang seien die Beziehungen der beiden Länder auf politische Konsultationen beschränkt worden, so al-Dschubeir. Momentan gehe es aber um das Zusammenwirken in den Bereichen Wirtschaft, Militärtechnik, Bildung und Kultur.
„In all diesen Bereichen arbeiten wir zusammen, um unsere Länder anzunähern. Gerade auf diese Weise werden feste Beziehungen geschaffen“, sagte er abschließend.
Zuvor äußerte al-Dschubeir, die internationale Gemeinschaft könnte in naher Zukunft eine Einigung erzielen und die Russland-Sanktionen aufheben.
Der König Saudi-Arabiens, Salman ibn Abd al-Aziz, hatte vom 4. bis zum 7. Oktober seinen ersten Russland-Besuch in Moskau abgestattet. Der russische Staatschef Wladimir Putin bezeichnete diesen Besuch als ein markantes Ereignis.
Insgesamt haben die beiden Länder während des Besuches 14 Dokumente unterzeichnet.

Dan-news.info: „Das Zentrum zur Entwicklung des Donbass wird am 8. Oktober zwei Jahre alt. In diesem Zeitraum hat die humanitäre Mission etwa 400.000 Einwohner des Donbass unterstützt, von denen mehr als 70.000 zielgerichtete Unterstützung erhielten. Außerdem wurden 777 soziale Einrichtungen unterstützt“, teilte der Pressedienst des Zentrum mit.
Das ZED erläuterte, dass während der Zeit seiner Arbeit von der Organisation mehr als 100.000 Lebensmittelpakete ausgegeben wurden. Im Dokutschajewsk erhielten 4600 Menschen Gutscheine für den Erhalt von Lebensmitteln und Waren des dringenden Bedarfs. Die medizinischen Einrichtungen dieser Stadt erhielten 52.000 Stück Verbrauchsmaterial und 388 moderne medizinische Ausrüstungsgegenstände. Außerdem haben 1000 Einwohner des frontnahen Streifens bei Luganskoje Futter für Haustiere erhalten.
„Seit zwei Jahren tun wir alles uns
Mögliche, um in einer so schwierigen Zeit den Menschen zu helfen, die tatsächlich Hilfe benötigen. Jedes unserer Programme, jedes Projekt ist ein weiterer Schritt zur Entwicklung der Zivilgesellschaft, zur Unterstützung von Menschen, die sich schwierigen Lebenssituation befinden. Ich bin allen dankbar, die an der Arbeit unseres Zentrums beteiligt sind, den Menschen helfen und nicht gleichgültig gegen fremdes Elend sind“, sagte die Vorsitzende der Organisation Anastasija Chmelnizkaja laut dem Pressedienst.
„Eine der wichtigsten Aufgaben der Tätigkeit der ZED ist der kostenlose Unterricht. In den zwei Jahren der Arbeit der Or
ganisation haben 15.946 Menschen Weiterbildungskurse und -seminare besucht. Außerdem haben 2030 Kinder und Erwachsene verschiedene Veranstaltungen des Kinderzentrums besucht. Mehr als 1700 Menschen haben kostenlose Beratungen zu juristischen, finanziellen und IT-Fragen besucht. Den frei zugänglichen Büroraum haben 543 Menschen genutzt“, teilte der Pressedienst mit.
Es wurde erläutert, dass bei den Kursen alle Interessierten sich in Erster Hilfe, Computerkenntnissen, 3D-Drucken und Fremdsprachen weiterbilden können.

Abends:

Dan-news.info: „Heute haben ukrainische Soldaten Sajzewo beschossen. In der Folge des Beschusses starb ein 47 Jahre alter Mann in der Karbyschew-Straße. Der Tote hatte drei minderjährige Kinder, die er allein erzog“, sagte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko.
In der Folge der Beschüsse wurden fünf Häuser beschädigt.

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