Presseschau vom 06.10.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Donbass-Reintegration: Ukrainisches Parlament stellt neue Bedingungen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat einen redigierten Gesetzentwurf über die Reintegration des Donbass in die Oberste Rada (Parlament der Ukraine) eingebracht, der neue Bedingungen für die Verleihung eines besonderen Status an die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk festlegt.
In der zweiten Vorlage bekommen die Territorien erst dann einen besonderen Status, nachdem „Russland von den okkupierten Territorien alle illegitimen bewaffneten Gruppen und Militärtechnik sowie Kämpfer und Söldner abzieht“, berichtet der Fernsehsender 112 Ukraina.
„Ich denke, wir finden Unterstützung im Tagungssaal, und diese Frage wird gelöst, und die Ukraine wird mit einem genauen, verständlichen Schritt an die Befreiung der Territorien kommen, die jetzt in den Gebieten Donezk und Lugansk von Russland okkupiert sind, und wir setzen alle Waffen ein: sowie Militärwaffen, als auch diplomatische und politische, in der Gesamtheit bringt das ein Ergebnis“, sagte der Sekretär des Ausschusses für nationale Sicherheit und Verteidigung, Iwan Winnik.
Zuvor hatte Poroschenko einen Gesetzentwurf über die Reintegration des Donbass ins Parlament eingebracht. In dem Dokument wird Russland als „Aggressor-Land“ bezeichnet, das einen Teil des ukrainischen Territoriums „zeitweilig besetzt“ habe. Laut Medienberichten sieht die Gesetzesvorlage eine mögliche Verhängung des Kriegszustands in verschiedenen Regionen der Ukraine vor.

de.sputniknews.com: Zwei Bürger Russlands von Terroristen in Syrien hingerichtet
Die Terroristen in Syrien haben zwei Bürger Russlands hingerichtet. Das bestätigte Viktor Wodolazki, Vizevorsitzender des Duma-Ausschusses für GUS, eurasische Integration und Angelegenheiten von Landsleuten, am Donnerstag in Rostow am Don.
Zuvor hatten westliche Medien berichtet, dass die Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat) ein Video mit zwei angeblich gefangengenommenen Russen veröffentlicht hatte. Einer von ihnen stellt sich als Roman S. vor und nennt sein Geburtsdatum. Wodolazki sagte, er habe Roman persönlich gekannt, der aktiv an einer Kosaken-Bewegung in Südrussland teilgenommen hatte.
„Ich versuchte, ihn anzurufen. Aber alle Telefone schwiegen. Auch per Kurznachrichtendienst war Roman nicht erreichbar“, sagte der Abgeordnete. Der zweite Gefangengenommene – Grigori Z. – wurde von Mitgliedern der russischen Veteranenorganisation „Waffenbrüderschaft“ erkannt.
Wodolazki zufolge wurde den beiden Gefangenen nach Ende der Videoaufzeichnung ein Text zugeschoben, den sie in die Kamera verlesen und den Übergang auf die Seite der Islamisten verkünden sollten. „Als sie sich weigerten, wurden die beiden getötet“, sagte der Abgeordnete. Nach jüngsten Angaben fand die Hinrichtung am 3. Oktober statt.

vormittags:

dnr-news.com: Der SBU hat einen Gesetzesentwurf vorbereitet, dass Beamte für Reisen in die RF zur Verantwortung gezogen werden können
Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) initiiert eine öffentliche Diskussion des Gesetzesentwurfs zur Beschränkung der Reisen nach Russland für ukrainische Beamte und schlägt vor, diese zur strafrechtlichen Verantwortung zu ziehen, erklärte am Freitag der Pressedienst der Behörde.
„Der SBU initiiert eine öffentliche Diskussion des Gesetzesentwurfs zur Beschränkung der Reisen in die RF für ukrainische Beamte… Juristen des SBU haben diesen Entwurf zur Begrenzung von Reisen in die Russische Föderation für Beamte, Vertreter der Organe der regionalen Selbstverwaltung und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens vorbereitet. Im Entwurf ist unter anderem die strafrechtliche Verfolgung von Beamten für Besuche in der RF mit dem Ziel der Schädigung der nationalen Interessen der Ukraine vorgesehen. Diesen Artikel sollte in das Strafgesetzbuch der Ukraine aufgenommen werden“, heißt es in der Erklärung auf der Webseite des SBU.
Der Pressedienst erklärte, der SBU sei offen für Vorschläge zur Verbesserung und wird den vorbereiteten Entwurf zur öffentlichen Diskussion stellen.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Generalstab legt offen: Kiew will diese Waffen von Washington
Kiew hat laut dem ukrainischen Generalstabschef Viktor Muschenko eine Liste mit erwünschten Waffen an Washington übergeben, berichtet das Portal „112.ua“.
Kiew bittet Muschenko zufolge um Luftaufklärungsmittel, Abwehrsysteme und Systeme der elektronischen Kampfführung. Derzeit warte Kiew auf eine politische Entscheidung Washingtons.
Zudem sagte er, man sei der Meinung, dass die jüngsten Explosionen in der Stadt Kaliniwka die Lieferung der amerikanischen Waffen beeinflussen oder sogar verhindern könnten.
Die ersten Geschosse in Kaliniwka bei Winnyzja waren in der vergangenen Woche am späten Dienstagabend detoniert. Aus umliegenden Siedlungen mussten rund 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Zwei Bewohner wurden verletzt. In dem Depot waren unter anderem Geschosse für Mehrfachraketenwerfer des Typs Grad, Smertsch und Uragan gelagert.
Die Behörden mussten den Luftraum in einem Umkreis von 50 Kilometern um das Munitionslager sperren. Ein Ermittlungsverfahren läuft.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte Ende September mitgeteilt, dass der US-Senat angeblich 500 Millionen US-Dollar Militärhilfe für die Ukraine gebilligt habe. Derzeit sieht das offizielle, vom US-Senat abgesegnete Verteidigungsbudget nur 150 Millionen Dollar für die Ukraine vor. Davon sollen aber nur 75 Millionen Dollar sofort zugänglich werden, für die restliche Summe ist eine Extra-Zustimmung des Senats erforderlich.
Russland hatte wiederholt vor den Waffenlieferungsplänen an die Ukraine gewarnt, da dieser Schritt aus Moskaus Sicht lediglich zu einer Eskalation des Konflikts im Donbass führen werde. Auch ein Großteil der europäischen Politiker hat sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Slawjanoserbsk, Frunse, Kalinowo, Krasnyj Liman, Sheltoje, Wesjolaja Gora, Krutaja Gora, Kalinowka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: 17 Spionageflugzeuge vor russischer Grenze geortet, eins davon abgefangen
In der vergangenen Woche haben 17 ausländische Militärflugzeuge vor den russischen Grenzen spioniert, eins von ihnen wurde abgefangen, berichtet die offizielle Zeitung des russischen Verteidigungsministeriums, „Krasnaja Swesda“.
Laut dem Bericht „Die russischen Streitkräfte in der vorigen Woche“ wurden im besagten Zeitraum insgesamt 15 Maschinen in der westlichen strategischen Richtung und zwei in der arktischen Region geortet. Ein ausländisches Aufklärungsflugzeug sei abgefangen worden. Außerdem hätten fünf ausländische Schiffe Aufklärung betrieben.
Die russischen Grenzen sollen dabei nicht verletzt worden sein.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Durch Beschüsse durch die ukrainischen Truppen wurde in
Jasnoje eine Stromleitung beschädigt. Infolgedessen haben die Einwohner der Ortschaft keinen Strom“, teilte der Bürgermeister von Dokutschajewsk Alexandr Katschanow mit.
Außerdem wurde nach Angaben des Pressedienstes des Zivilschutzministeriums der DVR in der Ortschaft in der Schtschorse-Straße in der Folge von Beschüssen ein Balkon in einem zweistöckigen Wohnhaus beschädigt.
Weitere Informationen über Folgen der Beschüsse werden ermittelt.
Durch nächtliche Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden in Sajzewo in der Straße der Roten Partisanen 26 ein Haus beschädigt. Die Menschen waren zu dem Zeitpunkt im Haus, aber mit ihnen ist alles in Ordnung, Gott war gnädig“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass weitere Informationen über Schäden noch ermittelt werden.

de.sputniknews.com: „Schauspieler und Zuschauer“: Sacharowa zu Schlägerei im ukrainischen Parlament
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Freitag die Schlägerei in der Werchowna Rada (Parlament der Ukraine) bei der Erörterung des Gesetzentwurfes über die Reintegration des Donbass kommentiert.
Sacharowa schrieb auf ihrer Facebook-Seite, man habe sich an die Schlägereien im ukrainischen Parlament gewöhnt, es gebe darin nichts Neues.
„Wirklich überraschend ist die Tatsache, dass, wenn einige sich prügeln, die anderen ihre Kollegen auf Handy filmen! Das ukrainische Parlament hat sich aufgeteilt: Es gibt dort jetzt Schauspieler und Zuschauer. Es ist schwer zu sagen, ob das ein Fortschritt oder ein Rückschritt ist. Aber sicher ist, dass es wild ist“, so Sacharowa.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko einen Gesetzentwurf über die Reintegration des Donbass ins Parlament eingebracht. In dem Dokument wird Russland als „Aggressor-Land“ bezeichnet, das einen Teil des ukrainischen Territoriums „zeitweilig besetzt“ habe. Laut Medienberichten sieht die Gesetzesvorlage eine mögliche Verhängung des Kriegszustands in verschiedenen Regionen der Ukraine vor. Bei der Erörterung des Gesetzentwurfes war es zu einer Schlägerei gekommen.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 48 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 18 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge eines Beschusses wurde ein Gebäude in Jasnoje in der Schtschorse-Straße 31, Wohnung 2 und 5 beschädigt.

de.sputniknews.com: US-Militärbasis in At-Tanf: Moskau über „Schwarzes Loch“ von IS-Terroristen
Die Grenze zwischen Syrien und Jordanien nahe dem US-Stützpunkt in At-Tanf hat sich in ein hundert Kilometer langes Schwarzes Loch verwandelt, von dem aus die Abteilungen der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) ihre Attacken ausüben. Dies sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow.
Konaschenkow verwies darauf, dass Vertreter des Pentagons mehrmals erklärt hätten, dass die Ausbilder der USA, Großbritanniens und Norwegens, die sich dort unter Deckung der taktischen Luftwaffe und von Raketenwerfern befinden, Kämpfer der „Neuen syrischen Armee“ trainieren.
„In Wirklichkeit hat sich At-Tanf in ein hundert Kilometer langes Schwarzes Loch an der syrisch-jordanischen Grenze verwandelt“, sagte er weiter.
Statt der „Neuen syrischen Armee“ üben demnach IS-Mobilgruppen von dort aus terroristische Diversionen gegen die syrischen Truppen und Zivilisten aus.
Konaschenow betonte dabei, Grund für die illegale Verlegung dieses Stützpunktes im April 2017 sei die Notwendigkeit der Durchführung eines Anti-IS-Einsatzes gewesen.
„Aber im Laufe des halben Jahres, das dieser Stützpunkt existiert, sind keine US-Operationen gegen den IS bekannt geworden.“
Außerdem sagte Konaschenkow, dass sich in der Nähe des amerikanischen Stützpunktes das größte Flüchtlingscamp Rukban befindet, in dem sich derzeit mehr als 60.000 Frauen und Kinder aus Rakka und Deir ez-Zor aufhalten, „zu denen die Amerikaner keine humanitären Konvois der syrischen Regierung, Jordaniens, der Uno und anderer internationaler Organisation durchlassen“.
„Die Flüchtlinge in Rukban sind heute tatsächlich Geiseln oder genauer: ein menschlicher Schutzschild des amerikanischen Stützpunktes. Ich möchte darauf verweisen, dass solche ,Schutzʻ-Barrieren neben den Amerikanern nur jene nutzen, gegen die sie (die Amerikaner – Anm. d. Red.) dort kämpfen sollen – nämlich die Terroristen“, erläuterte Konaschenkow.

Dnr-online.ru: In einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR berichtete die Vorsitzende des Rentenfonds der DVR Galina Sagajdakowa über das Recht auf vorzeitige Rente und die notwendigen Arbeitsjahre zum Erhalt einer Rente.
„Derzeit beträgt bei uns die Mindestzahl der Arbeitsjahre beim
Erreichen des Rentenalters (55 Jahr für Frauen, 60 Jahre für Männer), die für den Erhalt einer Rente notwendig ist, 15 Jahre. In der Ukraine gibt es unter Berücksichtigung der letzten Änderungen eine Tendenz zur Vergrößerung der Zahl der notwendigen Arbeitsjahre auf 25 und etappenweise auf 35 Jahre. Dabei wird das Rentenalter entsprechend auf 65 Jahre angehoben.
Bei uns in der Republik gibt es ein Recht auf vorzeitige Renten nach den Listen 1 und 2. Das betrifft Bergleute und Metallarbeiter sowie Arbeiter in der Chemieindustrie. Außerdem gibt es bei uns
Abschläge beim notwendigen Dienstalter für medizinisches und pädagogisches Personal. Derzeit gelten alle Bedingungen, die es zuvor gab, weiter. Wenn man wieder einen Vergleich mit der Ukraine anstellt, so wird dort maximal versucht, die Bedingungen für eine vorzeitige Rente einzuschränken“, kommentierte Galina Sagajdakowa.

de.sputniknews.com: BMW will neues Werk in Russland bauen – für Komplettfertigung
Luxuskarossen des bayerischen Herstellers werden schon seit Jahren in Russland gebaut. Die Autos werden zerlegt nach Kaliningrad geliefert und dort zusammengeschraubt. Jetzt will der Münchner Konzern seine Autos für den russischen Markt komplett vor Ort fertigen. Investitionsvolumen: Hunderte Millionen Euro, berichtet die Zeitung „Wedomosti“…

Lug-info.com: Die Produktion von Grieß in der Republik hat im Vergleich zum letzten Jahr um das 2,5 fache zugenommen, die von Hühnerfleisch um das 1,8 fache, von alkoholfreien Getränken um das 1,5 fache. Dies wird auf der offiziellen Seite des Staatlichen Statistikkomitees der LVR mitgeteilt.
Weiter wird dort mitgeteilt, dass die Produktion von nicht raffiniertem Sonnenblumenöl um 33,5% zugenommen hat, von Milch um 33,1%.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Werchowna Rada verlängert Gesetz über Sonderstatus des Donbass
Die Werchowna Rada (Parlament) in Kiew hat am Freitag das Gesetz über den Sonderstatus des Donbass um ein Jahr verlängert. Diese Entscheidung unterstützen 229 Abgeordnete.
Für die Verabschiedung des Gesetzes brauchte man mindestens 226 Stimmen. In dem Dokument heißt es, dass die Territorien erst dann einen Sonderstatus bekommen, wenn „von den okkupierten Territorien alle illegitimen bewaffneten Gruppen und Militärtechnik sowie Kämpfer und Söldner“ abgezogen werden.
Am Mittwoch hatte der ukrainische Präsident einen Gesetzentwurf über die Verlängerung des Sonderstatus des Donbass im Parlament eingebracht. Die Werchowna Rada sollte bereits gestern das Gesetz behandeln, aber die Diskussion wurde verschoben, weil die Opposition die Tribüne im Sitzungssaal blockierte. Ein Teil der Parlamentarier war der Auffassung, dass das Dokument die Föderalisierung des Landes gefährde, und forderte in diesem Zusammenhang bestimmte Bedingungen für die Verleihung eines Sonderstatus an die Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Danach brachte Poroschenko das korrigierte Dokument erneut ins Parlament ein.
Das entsprechende Gesetz war 2014 im Rahmen der Minsker Verabredungen verabschiedet worden, wurde aber nicht angewandt, weil es dafür notwendig gewesen wäre, in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk Wahlen abzuhalten. Das Gesetz war bis zum 18. Oktober 2017 gültig.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Wochenrückblick)
In der letzten Woche haben Verbände und Truppenteile der Streitkräfte an Kommandostabsübungen zur Erhöhung der professionellen Fähigkeiten der Soldaten bei Verteidigungsaktivitäten der Einheiten teilgenommen.
In den letzten 24 Stunden wurden 48 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Auf die Gebiete von 12 Ortschaften wurden zwei Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 13 Panzergeschosse, 8 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 83 Mörsergeschosse Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol hat der Gegner auf die Gebiete von Nowolaspa, Leninskoje, Kominternowo und Sachanka 27 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen sowie Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
In Richtung Gorlowka wurden zwei Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen, außerdem hat der Gegner verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
In der Folge eines Beschusses von
Gorlowka wurde ein Haus in der Straße der Roten Partisanen 26 beschädigt.
In den letzten 24 Stunden starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR bei der Verteidigung der Republik.
Insgesamt hat der Gegner
in der letzten Woche 278 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und auf das Territorium der Republik 980 Artillerie-, Panzer- und Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 2
5 Ortschaften der Republik beschossen.
Am meisten von den Aktivitäten der Kriegsverbrecher der ukrainischen Streitkräfte waren Jasinowataja, Wasiljewka, Spartak, Dokutschajewsk, Sachanka, Saitschenko, Kominternowo und der Petrowskij-Bezirk von Donezk betroffen, in denen in der Folge der ukrainischen Aggression ein friedlicher Einwohner starb, einer verletzt wurde und 20 Häuser beschädigt wurden.
In der letzten Woche starben bei der Verteidigung der Republik zwei Soldaten der Streitkräfte der DVR und drei wurden verletzt.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verlagert weiter schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie.
Folgendes wurde festgestellt:
9 Panzer;
4 100mm-Antipanzergeschütze „Rapira“;
7 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“.
Außerdem wurde das Fehlen von schwerer Technik an den Lagerorten in den Berichten der OSZE bestätigt:
12 Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
2 152mm-Haubitzen „Akazija“;
33 152mm-Haubitzen „MSTA-B“;
4 152mm-Haubitzen „Giazint-B“;
18 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
14 Panzer;
12 100mm-Antipanzergeschützen MT-12 „Rapira“.
Insgesamt wurde in der letzten Woche das Fehlen von 115 Stück schwerer Technik der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Trotz der zahlreichen Beschuldigungen gegenüber Mushenko und die Forderung nach seinem Rücktritt von Seiten Geraschtschenkos, Awakows und Turtschinows erweckt Poroschenko weiter den Anschein, dass nach den Explosionen der Lage in Satowo, Balakleja und Kalinowka in der „blühenden“ Ukraine alles nach Plan läuft. Durch was hat Mushenko solche Privilegien verdient und wie ist es ihm nach einer ganzen Serie von Vorfällen, die die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine in Gefahr gebracht haben, gelungen, „trocken aus dem Wasser“ zu kommen?

Für niemanden ist es ein Geheimnis, dass die Ukraine schon vor dem Krieg ein großer Waffenlieferant in viele Regionen der Welt war. Der Bürgerkrieg im Donbass war ein leckerer Happen für die Waffenbarone der Ukraine. In der Zone der sogenannten ATO werden Milliarden Dollar gewaschen. Waffen, die für ukrainische Soldaten vorgesehen sind, gehen illegal in den Sudan, nach Algerien und Nigeria, Äthiopien, Uganda, Georgien, Tschechien und Kroatien. Allein im Jahr 2014 hat das Pentagon in der Ukraine mehr als 26.000 Stück sowjetische Schusswaffen gekauft, die im weiteren an syrische Aufständische geliefert wurden, die im folgende die Basis solcher terroristischer Organisationen wie IS und Al-Nusra-Front wurden.
Um einen Skandal und die Verantwortlichkeit für den ungesetzlichen Verkauf von Waffen in alle Richtung zu vermeiden, braucht Poroschenko einen solch ergebenen Ausführenden wie Mushenko, der ohne das geringste Bedenken bereit ist, strategische Lager des Landes zu sprengen, um die Spuren eines schmutzigen Geschäfts zu verbergen.
Dabei hat sich Mushenko selbst mehrfach in Deckung gebracht, indem er seine Stellvertreter geopfert hat. Während des Vorfalls, der auf dem Übungsplatz von Swatowo erfolgt, hat er kühn seinen Stellvertreter General Chishyj entlassen. Außerdem wurden mehr als hundert Offiziere der ukrainischen Streitkräfte zur Verantwortung gezogen.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine setzt die
Versuche fort, westliche Staaten für die Strafoperation im Land des Donbass heranzuziehen. Es ist bis zur Kiewer Führung gedrungen, dass leere Erklärungen zu wenig sind, um westliche Länder von einer Aggression von Seiten der Streitkräfte der DVR zu überzeugen. Zur Diskreditierung der Republik hat Kiew eine breit angelegte Informationskampagne zur Fabrizierung von Beschuldigungen bezüglich Beschüssen gegenüber der DVR in Gang gebracht. Die ukrainische Regierung lädt jetzt immer häufiger Vertreter von Armeen westlicher Staaten ein, um das Geschehen in der ATO-Zone zu demonstrieren. Es ist nicht verwunderlich, dass sich die maximale Zahl von provokativen Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gerade im Vorfeld von solchen Besuchen erhöht, wie dem des obersten Kommandeurs der Streitkräfte des Königreichs Schweden General Buden geschehen, was seinerseits das Bestreben des Kommandos der ATO beweist, die Streitkräfte der DVR in den Augen der Weltöffentlichkeit zu diskreditieren.
Hauptziel der Provokationen, die von der Kiewer Führung organisiert werden, ist die Legalisierung und Steigerung der Lieferung von tödlichen Waffen durch westliche Länder. Dabei ist gerade die Legalisierung wichtig! Weil inzwischen schon viele Einheiten der ukrainischen Streitkräfte Schusswaffen vom NATO-Typ haben!
Neben der Versorgung der nationalistischen Bataillone mit Waffen vom NATO-Typ befassen sich westliche „Wohltäter“ mit der
Ausbildung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte für deren Beteiligung am brudermörderischen Krieg im Donbass. Allein in der letzten Woche sind auf dem Jaworowskij-Truppenübungsplatz mehr als 200 amerikanische Instrukteure und litauische Militärinstrukteure aus dem Bataillon „dragun“ eingetroffen, um an einer sogenannten militärischen Übungsoperation auf dem Territorium der Ukraine teilzunehmen.
Ganz von Beginn des Kriegs im Donbass an sind dort ausländische Söldner und Instrukteure aktiv. Die Jagd auf unsere Soldaten und Einwohner der Republik führen
polnische und litauische Scharfschützen aus ,genauso wie die Leitung des Artilleriefeuers. Die Aktivitäten der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte werden von amerikanischen und kanadischen Instrukteuren koordiniert.
Eine der am meisten mit westlichen Waffen ausgerüstete Einheiten der ukrainischen Streitkräfte ist die 36. Marineinfanteriebrigade, die in Richtung Mariupol operiert.
Diversions- und Erkundungsgruppen aus dieser Brigade, die von NATO-Instrukteuren ausgebildet sind, haben mehrfach provokative Beschüsse der Ortschaften Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, Besymennoje durchgeführt.
Als Kommandeur der Brigade wurde Oberst Deljatizkij ernannt, der seit Beginn des Kriegs durch seine Härte und Prinzipienlosigkeit bekannt ist. Der Marineinfanterist erzieht selbst seine Söhne im Geist des Hasses gegen das Volk des Donbass, indem er sie im Sommer in das nationalistische Lager „Asowez“ schickt. In den sozialen Netzen brüstet er sich eifrig mit Fotos auf dem Hintergrund von Militärtechnik sowie mit Scharfschützengewehren ausländischer Herkunft. Sie wurden offensichtlich
als humanitäre Hilfe an die ukrainischen Streitkräfte geliefert.
Der blutige Marineinfanterist hat niemals Morde an friedlichen Einwohnern und die Durchführung beliebiger Provokationen auf Befehl Kiews hin gescheut. Dafür hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte immer die Augen vor der in der 36. Brigade blühenden Gesetzlosigkeit verschlossen.
Nach uns vorliegenden Informationen hat unter der Führung von Deljatizkij der Kommandeur des 500. Marineinfanteriebataillons Major Sucharewskij seit Anfang Juli 2017 eine kriminelle Vereinbarung mit Vertretern der nazistischen Grupperiung „ASOW“ getroffen, um die Lieferung von Schmuggelware über den Hafen von Mariupol zu organisieren.
Offiziere der Brigade wurde auch beim Verkauf von Waffen an kriminelle Gruppen in Ortschaften im Gebiet von Mariupol bemerkt. Von ihrer völligen Straflosigkeit von Seiten des Marineinfanteriekommandos berauscht, haben sie sich schon lange in eine vollwertige Gruppe des organisierten Verbrechens verwandelt.
Trotz der Ausbildung durch westliche Instrukteure bleibt Disziplin für die Brigade Deljatizkijs ein unbekanntes Wort.
Nicht ordnungsgemäße Verhaltensweisen, Alkoholismus und Drogensucht sind die Visitenkarte der „Eliteeinheit“. Viele Soldaten ertragen den Druck und die Abgaben von Seiten der Offiziere nicht, was zu Fällen von
Desertion und Selbstmord führt, ein Opfer des Drucks und der systematischen Erniedrigung von Seiten der Kommandeure wurde der Matrose Belizkij, der am 2. September 2017 Selbstmord beging.
Am ständigen Stationierungspunkt der Brigade in Nikolajew wurden am 29. September gegen 4 Uhr morgens auf der internationalen Straße M-05 Kiew-Odessa nach einer langen Verfolgung unter Verwendung von Schusswaffen 5 Soldaten aus dem 1. Bataillon der 36. Marineinfanteriebrigade festgenommen. Nach der Rückkehr aus der ATO-Zone haben die Soldaten in betrunkenem Zustand mit der Waffe eigenmächtig den Truppenteil verlassen und versucht, dem ihnen folgenden Polizeifahrzeug zu entkommen. In Folge eines Schusswechsels wurde ein Mitarbeiter der Polizei verletzt. Außerdem wurden zwei Soldaten schwer verletzt.
Indem sie die Strafoperation im Donbass begonnen hat, hat die Kiewer Führung eine riesige Schicht von Menschen mit geschädigter Psyche hervorgebracht, die moralisch durch den Krieg gegen das eigene Volk geschädigt ist, die Kämpfer der ATO erzeugen weiter Chaos und Tod und jetzt auch auf dem eigenen Territorium.

de.sputniknews.com: Action-Highlights aus ukrainischem Parlament: Sawtschenko vs Turtschinow u.a. –VIDEOS
Am Donnerstag ist es in Kiew bei der Parlaments-Sitzung zu einer Auseinandersetzung zwischen der Abgeordneten der Werchowna Rada, Nadeschda Sawtschenko, und dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, gekommen. Diese wurde auf Video erfasst.
Dabei nahm Sawtschenko Turtschinow bei seinem Auftritt einfach das Mikrofon weg. Dies geschah gerade, als er über die sogenannte „russische Aggression“ sprach, berichtet der TV-Sender „112 Ukraine“.
Die Szene, die sich bei der Sitzung in der Werchowna Rada über die Reintegration des Donbass ereignete, wurde von dem Fernsehsender live übertragen. Darauf folgte eine Prügelei.
Auf einem anderen Video aus dem Parlament ist zu sehen, wie der Abgeordnete Juri Lewtschenko versucht, sich zum Präsidium durchzukämpfen, daran aber gehindert wird. Dann beginnt er den Vorsitzenden des ukrainischen Parlaments, Andrij Parubij, mit Flaschen und anderen Gegenstände zu bewerfen. Dabei versuchen seine Kollegen, ihn zu stoppen.
Nach Angaben des Portals „Ukrainskaja Prawda“ wollte Lewtschenko damit die Abstimmung zum Gesetzentwurf über die Reintegration des Donbass zum Scheitern bringen.
​Der Abgeordnete Wladimir Arjew schrieb in seinem Facebook-Account sogar von einem Rauchkörper, der vom Abgeordneten Semjon Sementschenko im Parlament eingesetzt wurde. Dieser Moment wurde von den Kameras aber nicht gefilmt.

https://youtu.be/1akKPiCLjWo


https://youtu.be/Qbv2Pnu50wI

Ukrinform.ua: Gesetz über staatliche Souveränität im Donbass in erster Lesung angenommen
Das ukrainische Parlament hat am Freitag den von Präsident Poroschenko eingebrachten Gesetzentwurf Nr. 7163 „Über Besonderheiten der Staatspolitik für die Gewährleistung der staatlichen Souveränität der Ukraine über die vorübergehend besetzten Gebiete in den Oblasten Donezk und Luhansk“ in erster Lesung verabschiedet.
Für das Gesetz votierten 233 Abgeordnete der Werchowna Rada, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung, Olexandr Turtschynow, sagte bei der Vorstellung des Gesetzes: „Das Wichtigste. Der Gesetzentwurf definiert klar und unmissverständlich die Russische Föderation als das Aggressor-Land und bestimmte Gebiete der Regionen Donezk und Luhask als besetzt.“
Gemäß dem Gesetz gelten für die bestimmten Gebiete der Regionen Donezk und Luhansk als besetzt. Das Gesetz bestimmt Ziel und Mittel der staatlichen Politik zur Gewährleistung der staatlichen Souveränität über diesen Gebieten, Besonderheiten für den Schutz der Rechte der ukrainischen Bürger, die dort wohnen.
Laut dem Gesetzt ist die vorübergehende Okkupation eine der Folgen der russischen Aggression gegen die Ukraine.
Die Ukraine erkennt dem Gesetzt zufolge die Besetzung eines Teils ihres Territoriums durch Russland nicht an. Russland „initiierte, organisierte und unterstützte die terroristische Tätigkeit in der Ukraine, führt eine bewaffnete Aggression gegen die Ukraine und okkupiert ein Teil ihres Territoriums, mit Einsatz der regulären Verbände und Einheiten der Streitkräfte und anderer Militärformationen der Russischen Föderation, der ihm unterstellten und geführten Militärberater und Ausbilder, der eingeschleusten, gebildeten, kontrollierten und unterstützten, auch finanziell, bewaffneten Banden und Gruppen, der irregulären Kräfte und Söldner und mit Einrichtung der von der Streitkräften Russlands und anderen Militärformationen, den staatlichen Organen Russlands und selbst ernannten Organen ausgeführten Besatzungsmacht“, heißt es.
Der Präsident schlägt vor, dass die Grenzen der okkupierten Gebiete auf Antrag des Generalstabs der Ukraine bestimmt werden. Ein einheitlicher Operativstab der Streitkräfte soll für alle Militäreinheiten und örtliche militärisch-zivilen Administration zuständig sein.
Die Vereinbarungen von Minsk werden im Gesetzt nicht erwähnt.

de.sputniknews.com: Parlament in Kiew verabschiedet in erster Lesung Gesetz über Donbass-Reintegration
Die Werchowna Rada (Parlament) in Kiew hat in der ersten Lesung das Gesetz über die Reintegration des Donbass verabschiedet. Diese Entscheidung unterstützten 233 Parlamentarier.
Das Gesetz, in dem Russland als „Aggressor-Land“ bezeichnet wird, wurde mit Abänderungen verabschiedet, die den Punkt über die vorrangige Bedeutung der Umsetzung der Minsker Abkommen zur Regelung des Konflikts ausschließen. Stattdessen wird die Resolution des UN-Sicherheitsrates über den Donbass als Maßgabe bezeichnet.
Diese Entscheidung unterstützten 233 Abgeordnete. Für die Verabschiedung des Gesetzes waren 226 Stimmen nötig. Dem Gesetz steht noch eine zweite Lesung bevor.
Gemäß dem Gesetz können die ukrainischen Streitkräfte in der Region in Friedenszeiten eingesetzt werden, um die Souveränität des Landes zu bewahren. Dies ermöglicht es, den Einsatz der Armee im Osten ohne Kriegserklärung zu legalisieren. Die Soldaten nehmen derzeit an der Militäroperation im Donbass teil, aber deren Präsenz benötigt eine gesetzliche Regelung, weil die ukrainische Regierung den Militäreinsatz als „antiterroristisch“ bezeichnet.
Am Mittwoch hatte Poroschenko einen Gesetzentwurf über die Reintegration des Donbass ins Parlament eingebracht. In dem Dokument wird Russland als „Aggressor-Land“ bezeichnet. Zudem wird behauptet, dass „Russland die Terrortätigkeit in der Ukraine initiiert, organisiert und unterstützt hat, eine bewaffnete Aggression gegen die Ukraine und eine zeitweilige Okkupation von Teilen ihres Territoriums ausübt, wobei es reguläre Abteilungen und Einheiten der Streitkräfte und andere Militärformationen Russlands verwendet“. Laut Medienberichten sieht die Gesetzesvorlage eine mögliche Verhängung des Kriegszustands in verschiedenen Regionen der Ukraine vor.

Dnr-news.com: Poroschenko ist überzeugt, dass sich das Gesetz zur Reintegration auf den Einsatz von Friedenstruppen auswirken wird
Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko meint, dass der Gesetzesentwurf zur Reintegration des Donbass die Position Kiews bei den Fragen der Gefangenenbefreiung und der Möglichkeit eines Blauhelmeinsatzes stärkt.
„Das Gesetz stärkt unsere Position im Kampf um die Befreiung der Geiseln und in der Frage eines möglichen Einsatzes von Friedenstruppen der UNO im Donbass. Russland als Aggressor-Staat wird keine Möglichkeit zur Teilnahme an dieser Mission haben, die im gesamten okkupierten Territorium stationiert werden muss, einschließlich der zeitweise von uns nicht kontrollierten Abschnitten der ukrainisch-russischen Grenze“, werden die Worte Poroschenkos auf seiner Webseite angeführt.

de.sputniknews.com: Peskow: Druck auf RT in USA darf nicht unbemerkt bleiben
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat am Freitag seine Hoffnung geäußert, dass der Druck auf RT in den USA nicht unbemerkt bleibt.
„Wir hoffen, dass der Druck auf unsere Medien — in diesem Fall spreche ich von RT und Sputnik in Amerika – von den entsprechenden internationalen Organisationen, zu deren Aufgaben die Überwachung der Situation mit der Meinungs- und der Medienfreiheit gehört, nicht unbemerkt bleibt“, so Peskow.
Das Verhalten des Westens verletze den Grundsatz der Redefreiheit und verstoße gegen die Freiheit der Arbeit der Massenmedien, fügte Peskow hinzu.

de.sputniknews.com: US-Senat: „Null Beweise“ für russische Einmischung in US-Wahlen
Der Aufklärungsausschuss des US-Senats hat keine Beweise für Absprachen zwischen dem Wahlteam des amerikanischen Präsidenten Donald Trump und Russland gefunden. Dies meldet die Zeitung „The Washington Examiner“ unter Verweis auf die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders.
Laut Sanders hat der Aufklärungsausschuss des US-Senats mitgeteilt, dass nach fast neun Monaten der Ermittlung „buchstäblich Null Beweise“ für eine Absprache zwischen Trumps Team und Russland gefunden worden seien.
Während dieser Ermittlung seien mehr als 100 Interviews mit einer Gesamtdauer von mehr als 250 Stunden, sowie 4.000 Manuskriptseiten, und 100.000 Dokumentseiten analysiert worden. Darüber hinaus wurden Interviews mit Aufklärern durchgeführt, die einen Bericht über die angebliche Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen vorbereitet hatten. Auch Gespräche mit Vertretern der Administration des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und mit jedem offiziellen Vertreter aus Trumps Team wurden geführt.
Sanders rief „im Namen des amerikanischen Volkes“ den Ausschuss auf, sich nach der Veröffentlichung dieser Informationen auf „andere Angelegenheiten“ zu konzentrieren.
Zuvor hatten Medien berichtet, dass der Aufklärungsausschuss die Ergebnisse der Ermittlung über die angebliche Einmischung Russlands noch in diesem Jahr darstellen wolle

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen, Wochenrückblick)
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 65 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen, mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm, Granatwerfern verschiedener Art, Schützenpanzern und Schusswaffen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 291 Geschosse abgeschossen. Im Vergleich mit der letzten Woche hat sich die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte um 15 erhöht, aber die Zahl der Geschosse hat sich um ein Drittel verringert.
In der letzten Woche wurden die Gebiete von
Kalinowka, Losowoje, Kalinowo, Perwomajsk , Michajlowka, Slawjanoserbsk, Sholtoje, Wesjolaja Gora, Krasnyj Liman, Krutaja Gora, Semloje, Frunse, Dolgoje, Choroscheje, Sokolniki, Shelobok, Krasnyj Jar und das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor beschossen.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers gaben der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Grusewitsch, der Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Subanisch, der Kommandeur der 58. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Drapatyj, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Shakun.
Die hauptsächliche Zahl der ukrainischen Technik und Waffen, die sich an der Kontaktlinie befinden, kommen regelmäßig in den täglichen offiziellen Berichten der OSZE Mission als in den Lagerorten fehlend zum Ausdruck.

So wurde in der letzten Woche das Fehlen folgender Technik in den OSZE-Berichten registriert: 33 152mm-Haubitzen 2A65 „Msta-B“; 18 152mm-Haubitzen 2A36 „Giazint-B“; zwei 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija“; 18 122mm-Haubitzen 2S1 „Gwosdika“; 21 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“; 3 85mm-Antipanzergeschütze D48“.
Das Fehlen dieser Technik und Waffen haben wir schon seit langer Zeit festgestellt, aber eine Reaktion von Seiten der ukrainischen Regierung auf diese Verstöße gibt es nicht. Wir sind überzeugt, dass die Mehrheit dieser Waffen von den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte bei den Beschüssen des Territoriums unserer Republik verwendet wird.
Diese Fakten bestätigen den Unwillen der ukrainischen Seite, einen friedlichen Dialog zu führen und die Vereinbarungen zur Regelung der Situation im Donbass zu erfüllen.
Wir stellen weiterhin eine Konzentration von Kräften und Mitteln der ukrainischen Truppen in der Nähe der Kontaktlinie fest, was deutlich auf die fehlende Bereitschaft der Kiewer Regierung hinweis
t, den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen.
In den letzten Tagen wurden von der Aufklärung der LVR Lieferungen von Material auf die Positionen der ukrainischen Streitkräfte bemerkt. Unter anderem sind auf den Positionen der Kiewer Truppen im Gebiert von Petrowka, Krymskoje und Troizkoje elf Fahrzeuge eingetroffen. Außerdem ist auf den Positionen in der „ATO“-Zone Personal eingetroffen.
Außerdem gehen weiter Informationen über den Transport von Artilleriemunition großen
Kalibers über die Eisenbahn und Lastwaffen nach Sewerodonezk in den ständigen Stationierungspunkt der 44. Artilleriebrigade ein. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Munition nach der Explosion in Kalinowka gesammelt wurde und ihre Nutzung zu bedauerlichen Folgen führen könnte.
Auch kann man mit Überzeugung feststellen, dass die für die ersten Oktobertage angesetzte Rotation der Einheiten der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine weiteres Mal gescheitert ist und auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, im Zusammenhang damit gehen wir von einem weiteren Absinken der Disziplin und einer Zunahme der Rechtsverletzungen unter den Soldaten dieser Brigade aus.
Morgen,
am 7. Oktober, feiert die Volksmiliz der LVR den dritten Jahrestag ihrer Gründung. Im Namen des Kommandos der Volksmiliz, in meinem eigenen Namen gratuliere ich über die Medien dem gesamten Personal der Volksmiliz, allen, die militärischen Dienst tun, die Souveränität und Sicherheit unserer jungen Republik gewährleisten.
Ich wünsche den Soldaten der Volksmiliz einen unbeugsamen Willen, ein zuverlässiges familiäres Hinterland, starke Gesundheit, Verwirklichung all Ihrer guten Vorsätze, große Errungenschaften bei der schwierigen Arbeit zu
m Wohle des Staates.

de.sputniknews.com: Foto von ermordetem Botschafter Russlands in Computerspiel entdeckt
In der zweiten Staffel des berühmten Computerspiels zu Batman von Telltale haben Gamer das Foto des im vergangenen Jahr in Ankara ermordeten russischen Botschafter Andreij Karlow gefunden.
Andrej Karlow, der frühere russische Botschafter in der Türkei, war am 19. Dezember bei einer Fotoausstellung in Ankara vor laufenden Kameras und Publikum erschossen worden. Der Täter war der türkischer Polizist Mevlut Mert Altintas, der die Veranstaltung bewachen sollte. Er schoss dem Botschafter mehrmals in den Rücken und rief radikal-islamische Parolen. Er wurde am Tatort von Sicherheitskräften getötet.
„Telltale hat einfach das Foto des ermordeten russischen Diplomaten in ihrem Spiel benutzt“, schreibt der Twitter-User Bro Team Pill‏, der beim Spielen darauf aufmerksam geworden ist.
​„Ehrlich, ich habe mich zuerst gefragt, wie glaubhaft das sein kann. Dann habe ich nach einem LetsPlay von diesem Spiel gesucht und da war es!“, kommentierte der Twitter-User SteeScribbles. „Ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich nur daran denke, dass sie das in Ordnung finden.“
Sputniknews untersuchte mehrere Videos und ist ebenfalls auf das Bild des ermordeten Botschafters aufmerksam geworden, das offenbar von einem Grafiker einfach in das Spiel eingefügt wurde. Es taucht am Anfang der Episode in einem Video einer Überwachungskamera auf, das sich Batman mit seinem Butler Alfred anschaut. Dabei handelt es sich um einen Einbruch in eine Bank der erfundenen Stadt Gotham aus dem Batman-Comicuniversum.
Telltale Games hat sich bislang nicht dazu geäußert.

ukrinform.ua: Europarat: Präsident Pedro Agramunt reicht Rücktritt ein
Der Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates hat am Freitag seinen Rücktritt eingereicht.
Das teilte der Leiter der ukrainischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung Wolodymyr Arjew auf seiner Facebook-Seite mit. „Der Präsident Pedro Agramunt, der in diesem Jahr mit einer russischen Regierungsmaschine nach Syrien zu Assad reiste, ist freiwillig zurückgetreten. Er beschloss, nicht auf eine Abstimmung in der Parlamentarischen Versammlung am Montag zu warten. Als Grund nannte er seine Gesundheit. Glückwunsch an alle Beteiligten, das ist unser gemeinsamer Sieg“, schrieb er.
Am 27. Juni hatte die Parlamentarische Versammlung eine Änderung der Geschäftsordnung beschlossen, die eine Abwahl des prorussischen Parlamentspräsidenten ermöglichte. Agramunt kündigte den Rücktritt an, lehnte aber dann ab, sein Amt niederzulegen.
Die Abgeordneten forderten den Rücktritt von Agramunt nach seiner Reise mit russischen Abgeordneten nach Syrien.

de.sputniknews.com: Militärische Lösung des Donbass-Konflikts? Kiew rechnet bereits Verluste an Toten aus
In der Ukraine gibt es bereits Berechnungen, wie viele tote Soldaten und Zivilisten es in Fall einer militärischen Lösung des Konfliktes im Donbass geben wird, schreibt die Zeitung „Ukrainskaja prawda“.
Wie der Chef des ukrainischen Generalstabs, Viktor Muschenko, gegenüber dem Blatt sagte, würde die Ukraine im Fall einer militärischen Lösung des Konflikts im Donbass innerhalb von zehn Tagen 10.000 bis 12.000 Militärs verlieren, wobei 3000 von ihnen getötet würden.
Bei solch einem Einsatz ist ihm zufolge auch mit zivilen Opfern zu rechnen. Auf 2300 Militärs werden demnach 10.000 Zivilisten entfallen. Diese Zahlen wurden laut Muschenko im Rahmen von Militärübungen unter Nutzung von speziellen Methoden bekommen.
Muschenko versicherte, dass die ukrainischen Streitkräfte genügend Waffen für ein solches Szenario hätten. Gleichzeit zweifelt er daran, dass die ukrainische Gesellschaft zu einer Gewaltlösung des Konflikts bereit sei.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass Kiew laut dem ukrainischen Generalstabschef Viktor Muschenko eine Liste mit den gewünschten Waffen an Washington übergeben hat. Darin geht es um Luftaufklärungsmittel, Abwehrsysteme und Systeme der elektronischen Kampfführung….

Dan-news.info: Gestern hat der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Mushenko erklärt, dass im Falle eines militärischen Szenarios im Donbass unter Anwendung der Luftwaffe die Ukraine in zehn Tagen 10.000 bis 12.000 Soldaten verlieren wird, ein Viertel davon Tote. Die Verluste unter der Zivilbevölkerung könnten mehr als 10.000 betragen.
„Die Beschreibung einer möglichen Statistik der Verluste durch Mushenko ist nur eine Farce zur Rechtfertigung der Unfähigkeit und Kraftlosigkeit im Angesicht der Situation im „Osten der Ukraine““, sagte dazu ein Vertreter des operativen Kommandos der DVR.
„I
nsgesamt ist es lobenswert, dass Kiew das erste Mal in der Zeit des Krieges im Donbass eine Einschätzung seiner Chancen für den Fall vornimmt, dass die ukrainische Militärführung sich für einen Angriff entscheidet“, unterstrich der Gesprächspartner der Agentur.

de.sputniknews.com: US-Waffen für die Ukraine sind von symbolischer Bedeutung – Experte
Die jüngsten Aussagen des ukrainischen Generalstabschefs Viktor Muschenko über erwünschte US-Waffen sind nicht an Washington adressiert und eher ein Versuch, sich selbst vor der ukrainischen Öffentlichkeit zu rehabilitieren. Dies sagte der Politologe Sergej Koslow gegenüber Sputnik.
Die Erklärungen des ukrainischen Generalstabschefs Viktor Muschenko verweisen dem Experten zufolge darauf, „dass die ukrainische Regierung nicht ernsthaft an den Erhalt amerikanischer Waffen, sondern an die Gewährleistung ihrer eigenen Legitimation in den Augen der besonders ,patriotisch gesinntenʻ ukrainischen Öffentlichkeit denkt“. Er fügte hinzu:
„Amerikanische Waffen für diese politisierte Schickeria haben eine symbolische Bedeutung: Amerika ist mit uns, wir bekommen Hilfe von den USA und der Nato und werden im Endergebnis in diese Nato und EU kommen.“
Zudem kommentierte Koslow die Aussagen von Muschenko, wonach die Ukraine im Falle einer Gewaltlösung des Konfliktes im Donbass innerhalb von zehn Tagen 10.000 bis 12.000 Soldaten verlieren würde, wobei 3000 von ihnen getötet würden.
„Dies muss im Kontext der innerukrainischen Politik betrachtet werden“, sagte er weiter.
Der Politologe betonte dabei, dass man in letzter Zeit ernsthaften Druck auf Muschenko ausübe. Nach den Explosionen in Kaliniwka beschuldige man ihn der Fahrlässigkeit.
„Und um sich selbst vor der aktiven Öffentlichkeit zu rehabilitieren, benimmt er sich wie ein Kampfgeneral, der bereit ist, mit allen militärischen Mitteln die Situation mit dem Donbass zu regeln (…)“, so der Experte abschließend…

Dan-news.info: „In der letzten Woche haben die Streitkräfte der DVR gemeinsam mit den humanitären Fonds „Ruspomoschtsch“, „Keinen Schritt zurück“, und „Zivile Patrouille“ dem Kinderheim Nr. 4 in Amwrosiewka, dem Donezker Kinderheim der Familie Kowaljow und dem Republikanischen spezialisierten Kinderheim in Makejewka Unterstützung geleistet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurden mehr als 10 Tonnen Lebensmittel, etwa zwei Tonnen Kleidung und Hygieneartikel sowie mehr als 300 kg Medikamente übergeben.

de.sputniknews.com: Moskau: Gesetzentwurf über Donbass-Reintegration widerspricht Minsker Abkommen
Der Gesetzentwurf über eine Reintegration des Donbass widerspricht den Minsker Abkommen, äußerte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Der kürzlich von der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) in Kiew in der ersten Lesung verabschiedete Gesetzentwurf bezeichnet Russland als „Aggressor-Land“, was laut Peskow inakzeptabel ist.
„Rein juristisch kann diese Formulierung für uns weder de jure, noch de facto annehmbar sein“, so der Kreml-Sprecher.
Das widerspreche „dem Buchstaben und dem Sinn der Minsker Abkommen“, weil sie eine solche Definition nicht enthalten.
„Die russische Seite ist ein Garant der Minsker Abkommen“, teilte Peskow mit.
Am 4. Oktober hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko einen Gesetzentwurf über die Reintegration des Donbass ins Parlament eingebracht. Darin wird Russland als „Aggressor-Land“ bezeichnet, das einen Teil des ukrainischen Territoriums „zeitweilig besetzt“ habe. Laut Medienberichten sieht die Gesetzesvorlage eine mögliche Verhängung des Kriegszustands in verschiedenen Regionen der Ukraine vor. Bei der Erörterung des Gesetzentwurfes war es zu einer Schlägerei im Parlament gekommen.

Dnr-news.com: Kurt Volker meint, dass die Minsker Vereinbarungen ineffizient funktionieren
Man kann nicht sagen, dass die Minsker Vereinbarungen effizient greifen, erklärte der Besondere Vertreter der USA in der Ukraine Kurt Volker.
„Es sind nun schon 3 Jahre seit dem Beginn des Konfliktes vergangen und der Minsker Prozess hat die Kämpfe nicht gestoppt.In jeder Woche sterben Menschen. Eine Einstellung des Feuers, Waffenstillstand und weitere politische Schritte, inklusive der Wahlen im Donbass – in keiner Richtung ist es gelungen, Fortschritte zu erzielen. So kann man nicht behaupten, dass die Minsker Vereinbarungen wirksam funktionieren würden“, sagte er in einem Interview mit „Gaseta.Ru“.
„Wir hoffen, dass die amerikanisch-russischen Konsultationen die Situation von diesem Punkt weiterbewegen werden, um den Zustand zu erreichen, dass die Minsker Vereinbarungen beginnen sich zu erfüllen, und der Konflikt endet“, fügte Volker hinzu.

Ukrinform.ua: Volker hält Sonderstatus für bestimmte Gebiete von Donbass für guten Schritt
Der Sonderbeauftragte der Vereinigten Staaten für die Ukraine, Kurt Volker, findet die Annahme des Gesetzes über die Verlängerung des Sonderstatus in bestimmen Gebieten von Donbass um ein Jahr in der ersten Lesung für einen wichtigen Schritt seitens der Ukraine zur Erreichung des Friedens.
Darüber schreibt er auf Twitter.
„Die Verlängerung des Sonderstatus zeigt, wie die Ukraine schwierige Schritte zum Frieden macht. Ich hoffe, dass Russland jetzt handeln wird, um den Frieden herzustellen, es ist Zeit, diesen Konflikt zu beenden“, schreibt Volker.
Wie Ukrinform bereits berichtet hat, hat das ukrainische Parlament (Werchowna Rada) in erster Lesung mit 229 Abgeordnetenstimmen einen Gesetzentwurf Nr. 7164 „Über die Schaffung von notwendigen Voraussetzungen für eine friedliche Beilegung der Situation in den bestimmten Gebieten der Regionen Donezk und Lugansk“ angenommen.

de.sputniknews.com: Toter russischer Botschafter in Batman-Computerspiel – Moskau nimmt Stellung
Der US-Spielentwickler Telltale hat in der zweiten Staffel des Computerspiels „Batman: The Telltale Series“ das Foto des im vergangenen Jahr in Ankara ermordeten russischen Botschafter Andreij Karlow benutzt. Moskau nimmt dazu nun Stellung.
„Wir werden alles tun, damit das Foto entfernt wird“, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, zu RIA Novosti.
Zuvor hatten Gamer das Foto des im vergangenen Jahr in Ankara ermordeten russischen Botschafter Andreij Karlow in der zweiten Staffel des berühmten Computerspiels zu Batman von Telltale gefunden.

Abends:

de.sputniknews.com: Nach Zerschlagung des IS: An-Nusra-Front dürfte Nachfolger werden – Moskau
Die Terrormiliz Dschebhat an-Nusra dürfte zur Nachfolgerin des berühmt-berüchtigten Daesh (Islamischer Staat) werden, der kurz vor der Zerschlagung steht. Das sagte Wladimir Andrejew, Vizedirektor des Departements Neue Herausforderungen und Bedrohungen im Außenministerium Russlands, am Freitag in einem RIA-Novosti-Gespräch.
Dazu werde Dschebhat an-Nusra derzeit von interessierten Kräften „geschont“. „Russland ruft die gesamte Weltgemeinschaft weiterhin auf, sich zu einer einheitlichen Antiterrorfront zusammenzuschließen, und zwar auf der festen Basis des Völkerrechts, der UN-Charta und der Billigung der Regierungen, in deren Länder dieser Kampf geführt wird“, sagte der Experte.
Leider verfolge eine Reihe westlicher Länder ganz andere Aufgaben: Sicherung eigener Überlegenheit, Dominanz und Kontrolle. „Nachdem der Daesh, der zu weit gegangen ist, früher oder später zerschlagen wird, wird das Terrornetzwerk Al-Qaida in Gestalt von An-Nusra möglicherweise die Führungsrolle übernehmen… Es geht um ein Instrument zur Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Staaten, um Destabilisierung und Sturz unbequemer Regimes.“
Andrejew zufolge ist Russland zu einer umfassenden Zusammenarbeit zur „Vernichtung dieser Hydra“ bereit. „Das liegt nicht in unserem Interesse, sondern im Interesse der gesamten Menschheit“, betonte der Experte in einer Sitzung des Komitees von Vertretern örtlicher orthodoxer Kirchen der EU.

de.sputniknews.com: Angebliche US-Wahleinmischung: Facebook schließt Russland aus
Das Sozialnetzwerk Facebook hat alle Erwähnungen Russlands aus seinem Bericht, der den US-Präsidentschaftswahlen 2016 gewidmet war, entfernt, schreibt „The Wall Street Journal“.
Während der Arbeit an dem Bericht brachen im Unternehmen Streitigkeiten darüber aus, welcher Informationsumfang über Russlands Versuche, Meinungen der Amerikaner zu beeinflussen, in den Bericht gehört, schreibt das Blatt unter Berufung auf gut unterrichtete Quellen.
Einige Facebook-Mitarbeiter fanden die Vermutungen über Moskaus Beteiligung zu hypothetisch. Letztendlich wurde der 13-seitige Bericht, der am 27. April veröffentlicht worden war, um einige Seiten gekürzt. Die Erwähnung Russlands wurde herausgestrichen.
„Zu der Zeit, als wir den Bericht veröffentlicht haben, konnten wir nicht genau wissen, wer hinter den darin beschriebenen Handlungen gestanden hat, und wir hielten es nicht für notwendig, eine endgültige Verantwortung aufzuerlegen“, zitiert „The Wall Street Journal“ einen Facebook-Vertreter.
Zuvor hatte Facebook erklärt, „russische Bots“ hätten während des Wahlkampfes in den USA Anzeigen gekauft, um den Ausgang der Wahlkampagne zu beeinflussen. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, Moskau habe damit nichts zu tun…

Dan-news.info: Die Aufklärung der DVR hat fast 900 ausländische Söldner gezählt, die derzeit im Donbass auf Seiten der ukrainischen Streitkräfte kämpfen. Dies teilte das operative Kommando der DVR mit.
„Nach Angaben unserer Aufklärung kämpfen in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte in der sogenannten ATO-Zone weiter ausländische Söldner und Instrukteure“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er merkte an, dass derzeit die Anwesenheit von
129 Instrukteuren aus den USA, Kanada, der Türkei, Algerien, Litauen, Lettland, Großbritannien bekannt ist, die im Grunde die Aktivitäten der ukrainischen Einheiten koordinieren. In Richtung Donezk und Mariupol wurden Gruppierungen aus Georgien und Ungarn bemerkt.
Die
„Georgische Nationallegion“ und das ungarische Bataillon „Magyar“ zählen insgesamt 500 Personen“, unterstrich der Vertreter des Kommandos.
Nach seiner Informationen sind gegen die DVR
etwa 260 Kämpfer aus anderen westlichen Ländern aktiv – aus Polen und Litauen. Es handelt sich um Scharfschützen und Führer von Artilleriegeschützen und Mörsermannschaften.

de.sputniknews.com: Donezk: So viele ausländische Söldner kämpfen für Kiew im Donbass
Donbass: Mehr als 900 Ausländer aus der EU, den USA und dem Baltikum sollen für Kiew gegen die selbsterklärten Volkrepubliken Donezk und Lugansk im Einsatz sein. Dies teilte ein Sprecher des Donezker Armeekommandos am Freitag RIA Novosti mit….
Es gebe außerdem Informationen darüber, dass mehrere private internationale Militärunternehmen mit 200 ihrer Söldner am Donbass-Konflikt teilnehmen würden.

 

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