Presseschau vom 16.09.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
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aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

lug-info.com: Pressekonferenz des Innenministers der LVR Igor Kornet (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Mitarbeiter des Innenministeriums der Ukraine und der Generalstaatsanwaltschaft der LVR haben fünf Personen festgenommen, die der Begehung des Terrorakts in Lugansk am 7. Juli dieses Jahres verdächtig sind.
„Mitarbeiter des Innenministeriums haben die Angelegenheit mit der zweifachen Detonation im Zentrum unserer Hauptstadt, in Lugansk, aufgedeckt“, erklärte er.
„Im Verlauf von langen operativen Maßnahmen des Innenministeriums wurden die Personen ermittelt, die den Terroristen das Auto zur Verfügung gestellt haben, das dann
mit Sprengstoff gefüllt wurde“, erläuterte der Minister.
Diese Personen haben die Ausführenden des Terrorakts sicher identifiziert. Im weiteren wurde eine erfolgreiche Operation zur Festnahme durchgeführt, zu der ich vor allem der Generalstaatsanwaltschaft danken will, die daran unmittelbar beteiligt war“, teilte Kornet mit.
„Im Verlauf der weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass die direkten Ausführenden der Terrorakte aus einer Familie mit Namen Sliwka war. Es sind Nikolaj Dmitrijewitsch Sliwka, Alexandr Dmitrijewitsch Sliwka, Iwan Dmitrijewitsch Sliwka, Sergej Wjatscheslaowotsch Sliwka sowie Eduard Jurjewitsch Polschtschikow, Wadim Wasiljewitsch Beresnitschenko, Dmitrij Jewgenjewitsch Michajlitschenko und Sergej Anatoljewitsch Jarzew“, erklärte er.
„Fünf der aufgezählten Bürger wurden festgenommen und befinden sich jetzt in einem Untersuchungsgefängnis unserer Republik. Leider ist es den anderen gelungen, die Abgrenzungslinie zu überschreiten und sie befinden sich jetzt in Charkow“, sagte der Minister.
Festgenommen wurden Alexandr und Iwan Sliwka, Polschtschikow, Michajlitschenko und Jarzew.
„Ausgehend von der Art der Verbrechen droht den Festgenommenen eine lebenslängliche Haftstrafe. Weil das eine Reihe von Morden ist, mindestens drei, von denen uns bekannt ist, wir verfügen über eine vollständige Beweisbasis, sowie der Terrorakt am 7. Juli in Lugansk“, erklärte Kornet.
Die Festgenommenen legen bereits Geständnisse ab. Bei der Festnahme wurden bei ihnen sachliche Beweisstücke von den Orten der Verbrechen gefunden.
„Bei weiteren operativen Maßnahmen wurde festgestellt, dass diese Gruppe nicht nur Terrorakte auf dem Territorium unserer Republik beging, sondern auch blutige Verbrechen kriminellen Charakters“, merkte der Minister an.
„Ich will anmerken, dass diese Gruppe bereits 2014 unter der Schirmherrschaft des Sicherheitsdienstes der Ukraine gebildet wurde und ihre Aufgabe waren die Schaffung einer panischen Stimmung durch blutige Verbrechen: Morde, Raub sowie Terrorakte an Infrastrukturobjekten unserer Republik und in Bezug auf den militärischen Block – sowohl Soldaten der Volksmiliz als auch Polizisten“, teilte er mit.
„Im letzten Jahr wurde einer unserer Kollegen ermordet – der Leiter der Verkehrspolizei in Rowenki und dabei wurde ein goldener Gegenstand gestohlen, der der Frau unseres ermordeten Mitarbeiters gehörte“, berichtete er.
„Die Frau, die Ehefrau unseres Mitarbeiters, wurde zuerst gefoltert, gewürgt und dann in der Wanne ertränkt. Hier wird deutlich, wie unmenschlich sie sind“, stellte er fest.
Bei weiteren Ermittlungen wurde dieser goldene Gegenstand bei der Verlobten eines der Verbrecher gefunden, deren Foto mit dem gestohlenen Schmuckstück im Internet gefunden wurde.
„Hier ist e
r – der Kern dieser verbrecherischen ukrainischen Regierung, die normale Kriminalität zur Erreichung ihrer verbrecherischen faschistischen Ziel verwendet“, sagte der Innenminister.
Am 7. Juli fanden im Zentrum von Lugansk am Platz der Helden des Großen Vaterländischen Kriegs zwei Terrorakte statt. In der Folge der Detonation einer Sprengeinrichtung in einem Abfalleimer am Eingang eines Lebensmittelgeschäfts starb eine Frau und fünf Menschen wurden verletzt. Die zweite Detonation, bei der zwei Menschen verletzt wurden, fand mehrere Dutzend Meter entfernt statt, als Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane und der Volksmiliz vor Ort arbeiteten.

armiyadnr.su: An der täglichen Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin nahm der Generaldirektor des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ Oleg Mokryj teil, der von der Situation bei den Wasserversorgungsobjekten berichtete und darüber, was durch ihre Stilllegung in der Folge von Beschüssen droht.
– Sehr geehrte Kollegen, am Anfang dieser Woche erfolgte ein intensiver Beschuss der Pumpstation erster Ebene des Jushnodonbasskij-Wasserwerks, dies ist keine große Pumpstation, das Objekt ist nicht groß, aber strategisch
wichtig.
Von seiner Versorgung mit Wasser hängt die Funktion von fünf Filterstationen ab: die Donezker Filterstation, die die Wasserversorgung von Donezk und Jasinowataja und eines Teils von Awdejewka gewährleistet, die Kransnoarmejsker Filterstation, die Anadolskaja-Filterstation und zwei Filterstationen in Mariupol. Im
Ganzen sind dies mehr als anderthalb Millionen Menschen. Wenn diese Pumpstation ihren Betrieb einstellt, folgt praktisch eine humanitäre Katastrophe.
Während die Donezker Filterstation eine gewisse Reservequelle der Wasserversorgung hat, die Mariupoler Filterstation auch eine Wasserversorgungsquelle hat, so haben dies die Krasnoarmejsker und die Anadolskaja-Filterstation nicht. Die Menschen, die auf dem Territorium der Ukraine leben, werden vollständig ohne Wasser sein. Dies sind mehr als eine halbe Million Menschen, die kein Wasser haben werden.
Zu Beginn dieser Woche war es anfangs ein Schusswaffenbeschuss, dann gab es zwei ernsthafte Treffer auf das Gebiet der Pumpstation. Das Personal verbrachte die Zeit der Beschüsse im Schutzraum. Jetzt ist die Pumpstation in
Betrieb. Insgesamt wurde die Pumpstation erster Ebene in diesem Jahr dreimal gestoppt. Einen ernsten Beschuss gab es Ende Juni 2017, damals gab es mehr als 20 Treffer und sehr ernsthafte Schäden an der Pumpstation – sowohl Stromleitungen als auch unmittelbar Aggregate, Elektroausrüstung wurde beschädigt, 35-Kilovolt-Transformatoren, das ist eine riesige Menge teurer Ausrüstung. Wir haben die Ausrüstung wiederaufgebaut, weil wir die Menschen nicht in schlechte und gute einteilen, und nun liefert diese Pumpstation trotz allem Wasser.
– Ich habe eine Frage zu den Systemen der Videoüberwachung, die die OSZE-Mission auf dem Territorium der Donezker Filterstation installiert hat. Wie ist hier derzeit die Situation?
– Die Videoüberwachung funktioniert derzeit nicht, die Videokameras wurden Anfang August 2017 im Testmodus installiert und sie funktionierten nicht länger als 24 Stunden. Ich war anwesend, als diese Kameras demontiert wurden, ich habe die Richtung gesehen, von wo aus die Kugeln flogen – es war das Industriegebiet. Wer geschossen hat, werde ich nicht sagen, ich weiß es nicht, deshalb kann ich auf diese Frage nicht antworten, aber die Richtung war aus dem Industriegebiet. Wie wir wissen, haben Kugeln nicht die Flugbahn eines Bumerangs. Ich sage es
Ihnen so: Die Donezker Filterstation ist ein einmaliges Objekt, das sowohl das Territorium, das von der Ukraine kontrolliert wird – das ist Awdejewka – als auch Donezk, Jasinowataja auf dem Territorium der DVR versorgt.
Und die Ereignisse, die dort geschahen, wenn sie mit der Videokamera aufgezeichnet worden wären, hätten, denke ich, gesellschaftliche Resonanz gehabt, sehr ernsthafte weltweite gesellschaftliche Resonanz. Weil es neben Beschüssen, die bei der Donezker Filterstation erfolgen, das waren mehr als 400 Geschosse auf das Territorium und auf die Einrichtungen, dort Entführungen von Menschen gab – im Jahr 2016, dann ein außer Kontrolle geratener ukrainischer Soldat, irgendwann Ende Juli, wenn ich mich nicht irre, kam er am 27. Juli auf das Territorium der DFS und schoss chaotisch mit einem Maschinengewehr und einem Unterlauf-Granatwerfer… er war dort mehr als drei Stunden, ihn haben Soldaten der Ukraine dort weggebracht, in Richtung der ukrainischen Positionen. Wenn all dies mit der Videokamera aufgezeichnet worden wäre, so denke, wäre die gesellschaftliche Resonanz sehr ernsthaft gewesen. Denn wenn wir darüber reden, wenn Mitarbeiter von „Woda Donbassa“ das bezeugen, nun, dann kann es sein, dass das jemand nicht glaubt. Aber wenn all dies mit einer Kamera festgehalten worden wäre, so wäre das Ergebnis ein wenig anders. Deshalb wurden die Kameras einfach vernichtet.
– Erläutern Sie, wer war bei der Demontage anwesend?
– Ich war anwesend, Alexander Hug, es waren dort Vertreter der OSZE-Mission, Mitarbeiter der DFS.
– Aber Vertreter der OSZE-Mission haben sie abgenommen?
– Ja, zweifellos. In Anwesenheit von Mitarbeitern der DFS. Sie wurden auch von Vertretern der OSZE montiert, aber auch mit Hilfe unserer Mitarbeiter.

vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 14 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Frunse, Kalinowo, Wergulewka, Shelobok, Smeloje und Losowoje.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Russlands Verteidigungsamt zu neuen Methoden des Anti-IS-Kampfes in Syrien
Bei der Befreiung der strategisch wichtigen Stadt Akerbat in der syrischen Provinz Hama von der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) sind laut dem Stabschef der russischen Streitkräfte in Syrien, Alexander Lapin, neue Methoden in der Gefechtsführung angewandt worden.
Ihm zufolge handelt es sich dabei neben intensiven Angriffen der russischen Luftwaffe auch um eine Einkesselungsstrategie mithilfe von drei Umfassungsstößen, die Zergliederung der feindlichen Gruppierung in Teile, die Vernichtung der restlichen Extremisten in den südlichen Stadtvierteln.
Die Rückeroberung von Akerbat, das von den Dschihadisten in eine regelrechte Festung verwandelt worden war, ermöglichte es, „sich auf eine entscheidende Offensive auf Deir ez-Zor zu konzentrieren, die Blockade der Stadt zu durchbrechen und die Euphrat-Ufer zu erreichen“.
Bei den Gefechten im Raum Akerbat konnten laut Lapin mehr als 1.200 Terroristen vernichtet, über 3.000 Objekte, 49 Panzer, 157 Pick-ups mit Maschinengewehren und Fla-Raketen-Komplexen sowie mehr als 80 Artilleriestellungen der Dschichadisten zerbombt werden.
„Gerade hier erfolgte ein radikaler Umbruch im Anti-IS-Kampf und begann eine Offensive auf Deir ez-Zor“, fügte Lapin hinzu.
Den strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt Akerbat hatte die syrische Armee Anfang September vom IS befreit. Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die syrische Armee im Raum von Deir ez-Zor mit Unterstützung der russischen Luftwaffe dem IS eine vernichtende Niederlage zugefügt habe – die größte seit drei Jahren.

armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 27 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 12 Ortschaften der Republik mit Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge eines Beschusses von Trudowskije im Petrowskij-Bezirk erlitt Wera Iwanowna Antjuschenko, geb. 1953, von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Splitterverletzung.

de.sputniknews.com: Interessant, aber…: Merkel kommentiert Putins Donbass-Vorschlag
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Stationierung von Blauhelmsoldaten im Donbass als „interessant“ bezeichnet. Zugleich sprach sie sich gegen eine Lockerung der antirussischen Sanktionen aus.
„Ich finde den Vorschlag des russischen Präsidenten Putin interessant, zum Schutz der OSZE-Beobachter auch UN-Truppen einzusetzen“, sagte Merkel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Sie habe darüber mit Putin gesprochen und dabei betont, dass die UN-Truppen „überall Zugang haben müssen, wo die OSZE stationiert ist, also im gesamten Gebiet Donezk/Lugansk“.
Dies sei aber noch kein Anlass für eine Sanktions-Lockerung: „In diese Richtung sollten wir weiterarbeiten, aber das sind zarte Pflänzchen, die zu einer Lockerung der Sanktionen noch keinen Anlass geben.“
„Es müssen substanzielle Fortschritte erzielt sein, die wir leider noch nicht haben“, so Merkel weiter.
Zuvor hatte Putin angekündigt, das russische Außenministerium werde dem UN-Sicherheitsrat eine Resolution über die Stationierung von UN-Friedenssoldaten in der Ost-Ukraine vorlegen. Die UN-Blauhelme sollen sich Putin zufolge nur an der Trennungslinie ausschließlich zum Schutz der OSZE-Mission befinden. Die Lösung dieser Frage werde aber erst nach dem Rückzug schwerer Technik und unter Bedingung eines direkten Kontakts mit Vertretern der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk möglich.

Ukrinform.ua: Merkel: Putins Idee mit „Friedensmission“ ist gut, aber kein Grund für Aufhebung von Sanktionen
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel findet den Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Einführung der UN-Friedensmission in den Donbass interessant, aber das ist ihrer Ansicht nach nicht genug für die Aufhebung von Sanktionen gegen Russland, berichtet Ukrinform unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters.
In Putins Vorschlag ersieht die deutsche Kanzlerin die „ersten Triebe“ des Fortschritts im Prozess der Beilegung der Situation in der östlichen Ukraine, aber dies sei jedoch noch kein Anlass für die Minderung der Sanktionen.
„Die Annexion steht im Widerspruch zum Völkerrecht und kann nicht akzeptiert werden“, betonte Frau Merkel.
Bekanntlich hat der russische Präsident Wladimir Putin am 5. September der Idee mit der Einführung der UN-Friedenstruppen in den Donbass zum Schutz der OSZE-Mission zugestimmt, aber er erklärte jedoch, dass diese Kräfte nur an der Trennlinie sein sollen.

Rusvesna.su: Der Bevollmächtigte der DVR Denis Puschilin kommentierte im Gespräch mit RT die Erklärung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die Idee der Stationierung einer Friedenstruppenmission der UNO im Donbass „interessant“ fand, aber anmerkte, dass die Friedenstruppen auf dem Territorium der gesamten Region stationiert sein müssten.
„Wenn es nicht eine solche Unterstützung der Ukraine von Seiten Deutschlands, Frankreichs und der USA gäbe, so wäre der Konflikt schon lange gelöst. Für sie sind offensichtlich nicht die Interessen der Bürger der DVR und der LVR vorrangig, sondern die der Politiker.
Aber die Geschichte erinnert daran, dass es Kroatien, die Serbische Kraina gab, was mit Jugoslawien passiert, deshalb ist eine solche Variante für uns unannehmbar.
Wenn der Westen der
nKonflikt wirklich auf politische Weise lösen will, wenn es Friedensinitiativen sind und nicht irgendwelche verschleierten Ziele einer Stationierung eines UN-Kontingents, so ist es natürlich notwendig es dort zu stationieren, wo Gefahr insbesondere für die OSZE-Mitarbeiter ist.
Auf dem Territorium der DVR ist die Situation ruhig, auch an der Grenze mit Russland ist sie ruhig“, sagte er.
Puschilin merkte auch an, dass ohne Vereinbarung mit der DVR und der LVR es nicht zielführend wäre, eine UN-Friedensmission auf dem Territorium der Region zu stationieren.
„Für eine Stationierung von Friedenstruppen ist die Zustimmung beider Konfliktseite unabdingbar. In diesem Fall ist die eine Seite die Ukraine und auf der anderen Seite sind die DVR und die LVR. Deshalb ist eine Stationierung eines Kontingents ohne unsere Zustimmung nicht zielführend. Ich zweifle daran, dass es gelingen wird, dafür in der Ukraine eine Lobby zu finden, selbst mit der Unterstützung des Westens“, schloss der Bevollmächtigte der DVR.

Ukrinform.ua: Premier: Agrarindustriekomplex bekommt im nächsten Jahr mehr als 7 Mrd. Hilfe
Nach dem Entwurf des Staatshaushaltes für 2018 werden für die Unterstützung des Agrarindustriekomplexes der Ukraine 7,3 Mrd. Hrywnja (UAH) zugeteilt, sagte während der gestrigen Regierungssitzung der ukrainische Ministerpräsident Wolodymyr Hrojsman, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Er stellte weiter fest, es sei sehr wichtig, dass jede dieser Ziffern mehr Arbeitsplätze schafft und mehr qualitative Produkte bringt.
„Und diese Investition soll eine Auswirkung auf die Stabilisierung der Preise auf dem Lebensmittelmarkt des Landes haben“, fügte Hrojsman hinzu.

de.sputniknews.com: Kiew meldet Absage von Ausrüstungslieferung durch Siemens: Konzern dementiert
Der deutsche Konzern Siemens hat sich laut dem Chef des ukrainischen Energieversorgers „Naftogas“, Andrej Kobolew, geweigert, Ausrüstungen für das ukrainische Gastransportsystem zu liefern und zwar aus Angst, einen Auftrag in Russland zu verlieren. Das teilte der TV-Sender „112 Ukraina“ mit.
„Am Freitagmorgen habe ich mich mit Vertretern von ‚Ukrtransgas‘ getroffen, das für den Gastransit nach Europa zuständig ist. In einem Rechenschaftsbericht, den es erhalten hat, heißt es, dass die ersten sieben (Güter – Anm. d. R.), die zur ersten Hälfte eines Kompressors von General Electric gehören, am Freitag in der Ukraine eingetroffen sind“, sagte Kobolew bei dem vom Sender ausgestrahlten Forum „Europäische Strategie von Jalta“ (YES) in Kiew.
„Ich muss sagen, dass zuerst von einem Siemens-Kompressor die Rede gewesen war. Siemens hat uns aber später angerufen und gesagt, dass es nur eine einzige Anlage an uns liefern kann, dann aber würden seine Lieferungen an Russland auf Null gehen. Deswegen verzeiht uns, Leute“, fügte Kobolew hinzu.
Dabei präzisierte er nicht, welches Projekt den Import von Kompressoren vorsehe.
Indes sagte Siemens-Sprecher Philipp Encz gegenüber RIA Novosti, dass der Konzern die Äußerung des „Naftogas“-Chefs in Bezug auf die Einstellung der Lieferungen an Kiew nicht bestätigen könne.
„Wir können die Erklärung des ‚Naftogas‘-Chefs nicht bestätigen. Unser Dienstleister hat uns kein Signal gegeben, dass er der Ukraine keine Dienstleistungen mehr erweist“, so Encz.
Dabei erläuterte er, dass der Dienstleister eine innere Abteilung von Siemens sei.
Im Juli hatte der Siemens-Konzern offiziell erklärt, dass alle vier Gasturbinen, die für ein Projekt auf der Taman-Halbinsel bestimmt gewesen seien, „rechtswidrig“ auf die Krim gebracht worden seien. Der Konzern schlug die Aufkündigung des entsprechenden Vertrages vor. Siemens wolle außerdem die Lizenzabkommen mit russischen Unternehmen kündigen, die Lieferungen von Energieausrüstungen an russische Staatsunternehmen aussetzen und neue Kontrollmaßnahmen beschließen, hieß es.

Nachmittags:

Lug-info.com: „Die zweite Etappe des Wettbewerbs von Panzereinheiten ist beendet. Es fand eine Stafette statt, bei der das beste Team im Wettbewerb zwischen Panzereinheiten der Republiken ermittelt wurde“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko vom Ort des Geschehens mit.
„Im Ergebnis des Wettbewerbs haben die Panzermannschaften der LVR einen überzeugenden Sieg sowohl in der Gesamt- als auch in den Einzelwertungen errungen, wo wir den ersten und den dritten Platz belegt haben“, erzählte der Oberstleutnant.
„Außerdem wurde der beste Panzerkommandeur ermittelt – das ist der Kommandeur eines Panzers aus der 4. Brigade der LVR, der beste Richtschütze ist ein Richtschütze aus einem Panzerbataillon der DVR und der beste Fahrer aus der 100. Brigade der DVR“, erläuterte der Vertreter der Volksmiliz der LVR.

de.sputniknews.com: Uno sieht Anzeichen für Verbesserung der Lage in Syrien
In der Situation in Syrien sind Anzeichen einer Verbesserung zu beobachten, es müssen Bedingungen für die Rückkehr der Menschen zu ihrer Tätigkeit und zum Wiederaufbau des früheren Lebens geschaffen werden. Dies erklärte laut Medienberichten der Vize-Exekutivdirektor des Welternährungsprogrammes WFP der Vereinten Nationen, Amir Mahmoud Abdullah.
„Sobald es in der Situation am Boden positive Veränderungen geben wird, erhalten wir einen größeren Zugang mit geringerem Aufwand. Über eine lange Zeit konnten wir der Bevölkerung mehrerer Gebiete Syriens, insbesondere in Deir ez-Zor, mittels recht teurer Fallschirmabwürfe Hilfe erweisen. Wenn es uns die Bedingungen, wie wir hoffen, bald erlauben werden, am Boden zu ihnen zu gelangen, so wird das die Lieferkosten verringern und ermöglichen, einer größeren Zahl von Menschen über einen längeren Zeitraum zu helfen“, sagte Abdullah am Freitag in Rom bei der Präsentation des UN-Berichts über die Lebensmittelsicherheit und den Hunger in der Welt.
Sollten die Verhandlungen zur Herstellung des Friedens führen und die Menschen in ihre Häuser zurückkehren können, sagte er ferner, so müsse die humanitäre Hilfe in eine Förderung der Bevölkerung hinüberwachsen, damit sie ihr Leben neu gestaltet, wieder landwirtschaftliche Kulturen anbaut oder irgendwie an der Wirtschaftstätigkeit teilnimmt.
„Ja, es gibt frühe Anzeichen einer Verbesserung (der Lage in Syrien – Anm. d. Red.), und wir hoffen, dass dies anhält, doch man muss von Verhandlungen zur Situation am Boden übergehen, damit die Menschen sicher in ihre Häuser zurückkehren“, erwiderte der WFP-Vize-Exekutivdirektor auf eine Frage der Agentur RIA Novosti.
In dem am Freitag in Rom vorgestellten Bericht von fünf humanitären Organisationen der UNO zum Stand der Lebensmittelsicherheit und der Ernährung in der Welt heißt es, dass durch den Bürgerkrieg in Syrien sechs Millionen Menschen ihre Häuser verlassen und Zuflucht in anderen Regionen des Landes gefunden hätten, weitere fünf Millionen – in anderen Ländern. Sieben Millionen Syrer sollen demnach unter fehlender Lebensmittelsicherheit leiden.
„Das gibt Anlass für Optimismus, doch wir müssen uns davon überzeugen, dass die Menschen Dividenden vom Frieden bekommen, weil dieser Frieden unterstützt wird“, so Abdullah.
In Deir ez-Zor hatte die syrische Armee am 5. September die mehr als dreijährige Blockade der Terrormiliz IS (auch Daesh) durchbrochen. Bis dahin erhielt die leidgeprüfte Bevölkerung Hilfsgüter, die die Regierung Syriens und das russische Verteidigungsministerium auf dem Luftwege lieferten. Nun hat sich dem auch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und Roten Halbmond angeschlossen.
Parallel hierzu erstürmen die arabisch-kurdischen Trupps der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) den IS-Vorposten am Euphrat – die Stadt Rakka. Die Lieferungen von Hilfsgütern der Uno und des Welternährungsprogrammes WFP sind erschwert. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz schätzt die Lage der Menschen in Rakka als sehr schwierig ein.
Im Juli hatte die Uno mitgeteilt, dass keine einzige Kolonne mit Hilfsgütern in die belagerten Gebiete habe gelangen können, so dass der Umfang der Hilfslieferungen in die eingekesselten syrischen Städte ein „kritisch niedriges“ Niveau erreicht habe. Im August sprach die Uno erneut von einem äußerst eingeschränkten Zugang zu Trinkwasser und Nahrungsmitteln für 25.000 Einwohner von Rakka.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
hat sich aufgeheizt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner 14 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Bei den Beschüssen wurden Mörser des Kalibers 120mm und 82mm, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 240 Geschosse abgeschossen.
Im Ergebnis der Arbeit einer Inspektion des rückwärtigen Dienstes des Verteidigungsministerium der Ukraine in der 58. Panzergrenadierbrigade, deren Kommandeur Oberstleutnant Drapatyj ist, wurden vier Strafverfahren gegen Funktionsträger aufgenommen die a
m Diebstahl von Treibstoff, Lebensmitteln und Material in den Einheiten der Brigade beteiligt sind.
Auch wurde bei der Überprüfung der vorhandenen Technik in einer der Einheiten der Brigade das Fehlen von vier Ural-Lastwagen und zwei Schützenpanzern festgestellt.
Die gesamte aufgezählte Technik befand sich in zerlegtem Zustand in einer Garage, Bauteile und Aggregate in Kisten zum Abtransport und Verkauf und die Karosserierahmen waren zersägt.
Bei weiteren Untersuchungen wurde entdeckt, dass Dokumente gefälscht wurden und reparierte und gefechtsbereite Technik in die Kategorie zur Abschreibung eingetragen worden war.
Am 14. September gegen 22:30 fand im 1. Bataillon der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur Oberst Gusewitsch ist, ein Streit zwischen betrunkenen Soldaten statt, in der Folge eröffnete ein Soldat das Feuer mit einem Maschinengewehr auf seine Kameraden.
In der Folge der Schüsse wurden zwei Soldaten unterschiedlich schwer verletzt. Zu diesem Fall werden interne Ermittlungen durchgeführt. Ein Bericht an das übergeordnete Kommando ist nicht erfolgt.

de.sputniknews.com: Kosovo: Präsident bekräftigt Gründung eigener Armee mit Hilfe von Nato und USA
Bis zum Ende dieses Jahres soll die Republik Kosovo in Kooperation mit der Nato und der USA eigenständige, voll bewaffnete Streitkräfte aufstellen, erklärte der kosovarische Präsident Hashim Thaci. Dies berichtet die Rundfunkanstalt Radio Televizioni i Kosovës (RTK).
Thaci musste schon im April einen entsprechenden Gesetzentwurf über die Umwandlung der bereits bestehenden armeeähnlichen „Sicherheitskräfte des Kosovo“ (FSK) in eine eigenständige kosovarische Armee aus dem Parlament zurückziehen, weil dieser Schritt eine Verfassungsänderung implizieren würde.
Dafür wäre eine Zwei-Drittel-Mehrheit im kosovarischen Parlament nötig, die zu dem Zeitpunkt allerdings nicht zustande kam: Abgeordnete der Opposition sowie der serbischen Minderheitenpartei „Serbskij Spisok“ („Serbische Liste“) hatten diese Initiative abgelehnt.
Ein weiterer Versuch Thacis, die FSK-Transformation durch ein gewöhnliches Gesetz zu erreichen und so die Verfassungsänderung zu umgehen, scheiterte ebenfalls: International stieß dieses Vorgehen auf scharfe Kritik, auch von Seiten der Verbündeten Kosovos – der EU und der USA.
Dennoch, nun scheint sich Thaci sicher zu sein, dass die Umwandlung der FSK in eine reguläre Armee noch in diesem Jahr erfolgen wird.
„Sicher, die Streitkräfte werden, wie wir es erwarten, noch bis zum Ende des Jahres formiert. Jetzt haben wir die Möglichkeit, die Verfassung zu ändern, und wir unterstützen diesen Schritt voll. Die Armee wird in Kooperation mit der Nato und der USA gegründet“, zitiert der Sender das Staatsoberhaupt.
Man werde so eine „moderne, multinationale, professionelle und beständige Perspektive“ zum Nato-Beitritt erschaffen, so Thaci weiter.
Aktuell verfügt Kosovo nur über die sogenannten „Sicherheitskräfte des Kosovo“ (FSK), die eigentlich unter dem Kommando der internationalen KFOR-Truppe stehen, von den Kosovaren selbst aber als Vorstufe zu einer eigenen Armee gesehen werden.
Die FSK wurden bald nach der Abspaltung von Serbien gegründet und umfassen 5000 aktive Soldaten und 2500 Reservisten.
Zuvor hatte der serbische Präsident Alexander Vucic in seiner Reaktion auf die Armee-Pläne aus Pristina die internationale Gemeinschaft zu Gegenmaßnahmen aufgerufen. Er erklärte, dass Belgrad vor allem von Brüssel, Washington und Moskau erwarte, die Schaffung einer eigenständigen kosovarischen Armee zu verhindern.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bewertete Pristinas Initiative als „äußerst gefährlichen Schritt“, der die Stabilität auf dem Balkan untergraben könnte und die Resolution 1244 vom UN-Sicherheitsrat verletzt.
Die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrats vom 10. Juni 1999 (auch als Kosovo-Resolution bekannt) bildet die völkerrechtliche Grundlage für die Einrichtung der Übergangsverwaltungsmission der Vereinten Nationen im Kosovo sowie für die Stationierung der internationalen Sicherheitspräsenz KFOR.

Dnr-online.ru: In der Republik fand die zweite, abschließende Etappe der Wettbewerbe von Panzermannschaften der Einheiten der Streitkräfte der DVR und der LVR statt. Nach der Auswahletappe kamen sechs Teams ins Finale.
Die Panzermannschaft durchliefen einen Staffellauf mit Überwindung von Hindernisse und Schüssen auf Zielscheiben. Die zweite Wettbewerbsetappe sah einen Teamwettbewerb vor.
Den ersten Platz im Einzelwettbewerb erreichte eine Mannschaft aus der LVR (Kommandeur des Panzers Oberfeldwebel Otomantschuk), den zweiten Platz erreichte ein Team der Streitkräfte der DVR (Kommandeur des Panzers Oberfeldwebel Ostapjuk), den dritten Platz erreichte auch ein Team aus der LVR (Kommandeur des Panzers Feldwebel Chababulin). Bester Richtschütze des Wett
bewerbs wurde der Unterfeldwebel Ponomarjow (DVR, Panzerbataillon), der beste Fahrer wurde Leutnant Torbajew (DVR, 11. Panzergrenadierkompanie), der beste Panzerkommandeur Feldwebel Chababulin (LVR, 4. Panzergrenadierbrigade).
Am Staffellauf im Teamwettbewerb erreichte eine Mannschaft der Streitkräfte der DVR den zweiten Platz, den ersten Platz nahmen in beiden Bereichen die Panzersoldaten aus Lugansk ein. Eine Frauenmannschaft der Streitkräfte der DVR
trat mit einer Vorführung auf.
Zu ihrem verdienten Sieg gratulierte der Verteidigungsminister der DVR, Generalleutnant Wladimir Kononow und der Kommandeur des ersten Armeekorps, Generalmajor Sinenkow den Luganskern.
„Einzelne Sekunden entscheiden über den Ausgang des Wettbewerbs, der stärkste hat gesiegt. Die Mannschaften zeigten einen echten Kampf, einen reifen Wettbewerb“, sagte Wladimir Kononow.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Journalist verprügelt – wegen Reportage über Poroschenko
Mitarbeiter des ukrainischen Staatsschutzes haben vor einem Restaurant im Kiewer Nobel-Vorort Kontscha Saspa Medienvertreter überfallen und verprügelt, wo der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und mehrere ranghohe Beamte zu Abend gegessen hatten. Das schrieb der betroffene Reporter Michail Tkatsch auf Facebook.
Ihm zufolge hat er gemeinsam mit seinem Kameramann lediglich eine Reportage über das Abendessen Poroschenkos drehen wollen. Die Mitarbeiter des Staatsschutzes hätten ihn aber daran gehindert.
Wie Tkatsch behauptet, haben sich neben Poroschenko auch Premier Wladimir Groisman, die Vizevorsitzende der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Irina Geraschtschenko und andere Politiker im Restaurant aufgehalten.
Die ukrainische Präsidialverwaltung gab bislang keine Kommentare dazu ab.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden wurden
27 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Mörser, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen sowie verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Auf die Gebiete von zehn Ortschaften wurden 19 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 105 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In der Folge des Mörserbeschusses von Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde
Wera Iwanowna Pantjuschenko, geb. 1953, verletzt. Den Beschuss von friedlichen Einwohnern führte das 46. Spezialbataillon „Donbass-Ukraina“ unter dem Kommando von Oberst Wjatscheslaw Wiktorowitsch Wlasenko durch. In Bezug auf ihn werden Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt. Dieser Verbrecher wird seine verdiente Strafe entsprechend den Normen des internationalen humanitären Rechts erhalten. Die Tatsache, dass eine friedliche Einwohnerin verletzt wurde, bestätigt das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination. Die OSZE ist auch über das Geschehen informiert. Wir hoffen, dass der Verstoß der ukrainischen Streitkräfte in entsprechender Weise festgehalten wird.
In Richtung Mariupol wurden die Gebiete von Kominternowo und Oktjabrj mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Die Kriegsverbrecher der ukrainischen Streitkräfte scheuen selbst die gemeinsten Methoden der Kriegsführung nicht, dabei werden die grundlegenden Anstrengungen auf die Durchführung von Provokationen gegen die Streitkräfte der DVR und auf
den Terror gegen die friedliche Bevölkerung gelegt.
So wurden von unserer Aufklärung fünf Feuerpositionen von Scharfschützenpaaren sowie acht
Feuerpositionen von Mörsermannschaften entdeckt, die auf Befehl des Kommandeurs der 92. mechanisierten Brigade Oberst Kokorjow unmittelbar in Höfen von Wohnhäusern im privaten Sektor von Marjinka eingerichtet wurden.
Außerdem wurde das Vordringen einer Diversionsgruppe zur Kontaktlinie im Gebiet von Belaja Kamenka, die weitere Provokationen durchführen soll, festgestellt. Im Zusammenhang mit dem Fehlen von Zusammenarbeit zwischen den Einheiten der 28. mechanisierten Brigade geriet der Schützenpanzer, der die Gruppe transportierte, auf ein Minenfeld vor den Positionen der „Rechten Sektors“. In der Folge starben zwei Soldaten, sieben wurden verletzt. Um die Unprofessionalität in der Anleitung der Untergebenen und den ihm zugeordneten Einheiten zu verdecken, befahl der Kommandeur der Brigade Oberst Subowskij, Granat- und Schusswaffenfeuer auf die Positionen der Streitkräfte der DVR zu eröffnen, um eine Erwiderung des Feuers zu provozieren und die Verluste auf die Beschüsse zu schieben.
Es ist eine hohe Professionalität der Soldaten der Streitkräfte der DVR in diesem Verantwortungsbereich festzustellen, die die Lage rechtzeitig eingeschätzt haben und nicht auf Provokationen eingegangen sind.
Wir bemerken ein weiteres Mal, dass die ukrainische Führung die Versuche, die Lage im Donbass zu destabilisieren, fortsetzt, trotz der in diesen Tagen stattfindenden Generalversammlung der UNO.
Der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission A. Hug hat während einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass die fehlende Erfüllung der Anforderungen des Regimes der Ruhe im Donbass das Ergebnis dessen ist, dass die Kommandeure der Verbände und Truppenteile der ukrainischen Streitkräfte den Befehl über die Feuereinstellung nicht befolgt haben.
Aber was kann man über Brigadekommandeure der ukrainischen Streitkräfte sagen, wenn der Verteidigungsminister der Ukraine Poltorak selbst erklärt: „Niemand verbietet den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, das Feuer zu eröffnen“.
Solche Erklärungen der militärisch-politischen Führung der Ukraine sind für die Straftruppen der ukrainischen Streitkräfte ein Signal zum Handeln, zur Vernichtung des Volk
es des Donbass.

de.sputniknews.com: „Poroschenko poltert mit den Füßen an die Türen des Nuklearklubs” – Duma-Mitglied
In der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) ist eine Äußerung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko über Nuklearwaffen kommentiert worden.
Nach der bildlichen Einschätzung des Vize-Vorsitzenden des Staatsduma-Ausschusses für Nationalitäten, Ruslan Balbek, „poltert Poroschenko mit den Füßen an die Türen des Nuklearklubs“.
„Der ukrainische Präsident scheint zu glauben, dass er einen nuklearen Knüppel bekommen und damit ungestraft in der Luft herumfuchteln könne und niemand ihn daran hindern und ihm die Waffe aus der Hand schlagen würde. Das ist ein gewaltiger Irrtum“, zitiert der russische Sender RT den Abgeordneten.
Poroschenko hatte zuvor erklärt, dass das Budapester Memorandum im Vergleich zu einem nuklearen Sprengsatz nichts wert sei.
Das Budapester Memorandum wurde am 5. Dezember 1994 in Budapest im Rahmen einer Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa unterzeichnet.

Dnr-online.ru: In Donezk fand am 16. September die Präsentation einer illustrierten Ausgabe des Buches „Chronik der Lebenden: 2014-2016“ in russischer und englischer Sprache statt. Einige Exemplare dieses Buches wird der bevollmächtigte Vertreter der DVR bei den Verhandlungen in Minsk, der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin während des nächsten Treffens in Minsk den Vertretern der OSZE und der ukrainischen Seite übergeben.
„In diesem Buch sind Fakten des Genozids der Kiewer Regierung gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass gesammelt. In dem Sammelband sind Zeugnisse und Beweise von Verbrechen des Regimes, das in der Folge eines Staatsstreichs in Kiew an die Macht kam. In dem Buch werden auch die Folgen der Katastrophe der malaysischen Boeing 777 gezeigt, deren Untersuchung bis heute von einer internationalen Ermittlungsgruppe durchgeführt wird. Die Generalstaatsanwaltschaft der DVR widmet dieser Ermittlung besondere Aufmerksamkeit. Wir haben Fragmente von Leichen und von Trümmern des Flugzeugs, die am Ort der Tragödie gefunden wurden, die wir bereit sind, zur Einbeziehung in die Ermittlungen weiterzugeben. Wir hoffen, dass dies dazu beiträgt, die wirklichen Schuldigen an diesem Verbrechen festzustellen. Leider geht der Krieg weiter, es sterben sowohl Soldaten als auch friedliche Einwohner. In dieser Zeit sind viele Fakten außer Acht gelassen worden, dieses Buch soll auch bis zum Ende des Kriegs die Verbrechen festhalten“, sagte Denis Puschilin.

In dem Buch sind 111 Seiten, darunter eine Chronik der Ereignisse 2014-2016 sowohl in der gesamten DVR als auch in einzelnen Städten und Bezirken einschließlich der Ereignisse in Slawjansk. In ihm finden sich die Namen der während des Kriegs im Donbass getöteten Kinder. Das Buch ist mit Fotos illustriert, die diese tragischen Ereignisse bestätigen.
Der stellvertretende Kommandeur der Volksmiliz der DVR Oberst Eduard Basurin erzählte, dass man dieses Buch ein Buch des Volk
es nennen kann, weil die Materialien dafür von einer großen Zahl von Menschen unter Beteiligung der Mitglieder der gesellschaftlichen Kommission zur Feststellung von Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung im Donbass gesammelt wurden.
„Wir wollten den Krieg nicht, aber die Kiewer Regierung hat anders entschieden. Deshalb sammeln wir Informationen über die Kriegsverbrechen, die die ukrainische Seite gegen die Einwohner des Donbass begangen hat. Der Krieg wird enden, aber die Verbrechen dürfen nicht vergessen werden. Und dieses Buch ist eines der Dokumente, das im Gedächtnis bleiben wird. Auf seiner Grundlage werden die Personen, die für den Tod der Zivilbevölkerung, für die Tränen unserer Mütter, Väter, Kinder verantwortlich sind, zur Verantwortung gezogen werden. Es ist ein Beweis, dass die Wahrheit nicht versteckt werden kann“, sagte er.
Das Buch endet mit einem Aufruf der Einwohner des Donbass an die Weltöffentlichkeit, jeden Fall von Verletzung der Normen des internationalen Rechts in Bezug auf die Einwohner des Donbass objektiv zu ermitteln und alle Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen. Das Buch wird leider eine Fortsetzung haben.. Noch ist Krieg, das Buch wird durch neue Fälle ergänzt werden.

de.sputniknews.com: Iranische Garde drang in US-Kommandozentralen ein und machte spannenden Fund
Agenten des Korps der Beschützer der islamischen Revolution des Iran sind laut dem Kommandeur der Luftwaffe der iranischen Revolutionsgarde, Amir Ali Hadschisadeh, in den vergangenen Jahren mehrmals in US-Kommandozentralen eingedrungen und haben Beweise für die Unterstützung des „Islamischen Staates“ (IS) durch die USA gefunden.
„Wir haben gesehen, was sie (die Amerikaner – Anm. d. Red.) beobachten, wohin sie schlagen und wie sie den IS unterstützen“, sagte Hadschisadeh gegenüber dem TV-Sender IRIB.
Zudem versprach er den USA einen „großen Skandal“, wenn das Korps die Beweise veröffentlichen werde.
Der Iran und die USA hatten einander mehrmals vorgeworfen, Terroristen Hilfe erwiesen zu haben. Washington verhängte unter diesem Vorwand sogar Sanktionen gegen Teheran.

Abends:

ukrinform.ua: Weißes Haus bestätigt das Treffen zwischen Trump und Poroschenko am 21. September
Das Treffen des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, finde am Donnerstag, am 21. September, in New York statt, kündigte am Freitag der Berater des US-Präsidenten für Nationale Sicherheit, Herbert McMaster, an, berichtet Ukrinform unter Bezugnahme auf die Nachrichtenagentur Reuters.
„Der US-Präsident Donald Trump wird eine Reihe von Treffen mit den Weltpolitikern während der außerordentlichen Tagung der UN-Generalversammlung nächste Woche in New York haben“, heißt es in der Meldung der Nachrichtenagentur mit Bezugnahme auf das Weiße Haus.
In diesem Zusammenhang hat McMaster festgestellt, dass das Treffen des Chefs des Weißen Hauses mit dem Präsidenten der Ukraine am Donnerstag, am 21. September, stattfindet.
Diese Information hat der Pressesprecher des ukrainischen Staatschefs, Swjatoslaw Tseholko, per Facebook bestätigt.
Petro Poroschenko wird sich nächste Woche in New York aufhalten, wo er an der Arbeit der 72. Tagung der UN-Generalversammlung teilnehmen wird.

de.sputniknews.com: Russische Blauhelme lassen ukrainischen Außenminister an die Decke gehen
Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hat sich strikt gegen Russlands Beteiligung an der Friedensmission im Donbass ausgesprochen. Diese Idee lasse ihn „an die Decke gehen“.
„Wir sind der Meinung, dass das auf keinen Fall geschehen kann, weil Russland ein Aggressor-Land ist, und wenn es dazu noch an der Friedensmission teilnimmt, da geht man einfach an die Decke“, so Klimkin.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Stationierung von Blauhelm-Soldaten im Donbass als „interessant“ bezeichnet. Sie habe im Gespräch mit Putin aber betont, dass die UN-Truppen überall Zugang haben müssten, wo auch die OSZE stationiert sei, also im gesamten Donbass.
Zuvor hatte Putin angekündigt, das russische Außenministerium werde dem UN-Sicherheitsrat eine Resolution über die Stationierung von UN-Friedenssoldaten in der Ost-Ukraine vorlegen. Die UN-Blauhelme sollen sich Putin zufolge nur an der Trennungslinie ausschließlich zum Schutz der OSZE-Mission befinden. Die Lösung dieser Frage werde aber erst nach dem Rückzug schwerer Technik und unter Bedingung eines direkten Kontakts mit Vertretern der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk möglich.

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