Presseschau vom 10.09.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Losowoje, Shelobok und Sokolniki.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Neue Syrien-Gespräche: Tillersons Berater als Beobachter in Astana erwartet
Der amtierende Berater des US-Außenministers, David Satterfield, hat seine Teilnahme als Beobachter bei den bevorstehenden Syrien-Verhandlungen im kasachischen Astana bestätigt. Das hat der Pressedienst des kasachischen Außenamtes am Freitag gemeldet.
Zuvor hatte der Leiter der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Sergej Rudskoi, mitgeteilt, dass ein Treffen zwischen Vertretern der syrischen Regierung und der Opposition dieses Landes vom 13. bis 15. September in Astana stattfindet.
„Die Delegation Russlands wird vom Sonderbeauftragen des russischen Präsidenten, Alexander Lawrentjew, geleitet. Der amtierende Berater des US-Außenministers im Bereich Nahost, David Satterfield, hat seine Teilnahme an dem Treffen als Beobachter bestätigt“, hieß es.
Die syrische Regierungsdelegation reist unter Leitung des syrischen UN-Botschafters Baschar al-Dschafari nach Astana.
Die Teilnehmer des Treffens sollen etliche Dokumente behandeln, die die Tätigkeit der Kräfte zur Kontrolle der Deeskalation in Syrien regeln, und über die Personalzusammensetzung der Kontrollkräfte in Idlib weiter beraten.
Es wird u.a. erwartet, dass die Verhandlungspartner eine gemeinsame Erklärung zu Minenräumarbeiten für historische Denkmäler in Syrien abgeben.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 25 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von elf Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden Gebäude in Jasnoje in der Schtschorse-Straße 46, Schtschorse-Strße 33, Wohnung 17 beschädigt (Beschädigung der Eisenbetonabdeckung des Daches).

de.sputniknews.com: Syrische Armee durchbricht IS-Stellungen im Süden von Deir iz-Zor
Die Truppen des fünften Korps der syrischen Armee haben die Stellungen der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) im Süden von Deir ez-Zor durchbrochen und sich mit den in der Stadt stationierten Kräften vereinigt. Das hat ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort berichtet.
Demnach sind die Kräfte der syrischen Armee neben dem südlichen Haupttor der Stadt auf der Hauptstraße aufeinander getroffen. Die Kämpfer des fünften Korps und die verbündeten Kräfte hätten die Stellungen von der Stadt As-Suchna aus in Richtung Palmyra durchbrochen.
Die Vereinigung der Kräfte ist bereits die zweite Durchbrechung der IS-Einkesselung um Deir ez-Zor. Die erste war am 5. September von Kämpfern der Elitetruppen der syrischen Armee „Tiger“ durchgeführt worden.

Lug-info.com: Gratulation zum Tag der Panzertruppen
Sehr geehrte Kameraden!
Heute, am Tag der Panzertruppen, will ich dem gesamten Personal der Panzereinheiten gratulieren.

Und wenn diese Truppengattung im Vergleich mit anderen noch sehr jung ist, hat sie doch ihre Macht auf den Kampffeldern gezeigt. Und mit ihrem Erscheinen hat sich die gesamte Strategie der Kämpfe völlig verändert. Und wie es im Lied heißt, „und das Kampffeld beruht auf den Panzern“.
Ich wünsche allen Panzersoldaten starke Gesundheit, dass sie immer ihrer Truppengattung und ihrem Volk treu bleiben.
Zum Feiertag!
Der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko

ukrinform.ua: Saakaschwili trifft sich mit Timoschenko in Rjaschew
Der Ex-Gouverneur des Oblast Odessa Michail Saakaschwili traf sich im polnischen Rjaschew mit der Parteivorsitzenden der „Vaterlandspartei“ Julia Timoschenko anstelle der von ihm angekündigten Pressekonferenz.
Dies berichtet unser Ukrinform-Korrespondent aus Polen.
Timoschenko und Saakaschwili gingen durch die Stadt.
Eine Kolonne von Journalisten aus Polen fuhr zur polnisch-ukrainischen Grenze in der Nacht zum Sonntag, dem 10. September. Es war für um 11:00 eine Pressekonferenz durch Saakaschwili angekündigt, die jedoch aus unbekanntem Grund nicht stattfand.
Gegenwärtig hat sich die Autokolonne und der Bus, in dem sich Saakaschwili und Timoschenko befinden, in Richtung ukrainischer Grenze in Bewegung gesetzt…

nachmittags:

Dnr-online.ru: Eine Kundgebung aus Anlass des Tages der Stadt und des Tages der Befreiung von Mariupol von den faschistischen deutschen Besatzern, der von der gesellschaftlichen Initiative „Forum zur Rettung von Mariupol“ organisiert wurde, fand heute am Denkmal für Grinkewitsch in der Hauptstadt der DVR statt.
„Diese Kundgebung ist dem Tag der Befreiung Mariupols von den faschistischen deutschen Besatzern gewidmet. Wir wissen, dass in der Stadt heute Terror ist und die Mariupoler selbst nach den Erschießungen am 9. Mai 2014 Angst haben, auf Kundgebungen zu gehen. Dennoch konnten sich gestern im Lewobereshnij-Bezirk von Mariupol Menschen versammeln, es waren wenige, aber sie kamen. Mehr noch, das Mariupoler Gartenamt hat trotz allem Bäume am Denkmal für die Befreier der Stadt gepflanzt“, berichtete die Leiterin des „Forums zur Rettung von Mariupol“ Irina Popowa.
An der Kundgebung am Grinkewitsch-Denkmal nahmen sowohl Einwohner von Mariupol, die gezwungen waren, die Stadt mit Beginn des Konflikts zu verlassen, als auch einfach nicht gleichgültige Donezker, die ihre Landsleute unterstützen wollen, teil.
„Wir wollen zeigen, dass der Donbass ein
ig ist, die Frontlinie hat uns nicht geteilt. Mit dem Aufruf „Mariupol, ergibt dich nicht!“ haben wir uns an die Einwohner der Stadt gewandt und sie haben uns gehört – in der Stadt wurden Flugblätter „Mariupol ergibt sich nicht“ plakatiert“, fügte Irina Popowa hinzu.
Über die schwierige sozialökonomische Situation und die Atmosphäre der Angst, die in Mariupol herrscht, berichtete die Einwohnerin der zeitweise von Kiew kontrollierten Stadt Jelena Subbotina, die schon drei Jahre lang gezwungenermaßen in Donezk lebt. „Ich bin gekommen, um den Mariupolern zum Tag der Stadt zu gratulieren. Heute ist es sehr traurig, über die Situation in Mariupol zu sprechen, für die Menschen ist es sehr schwer in einer Atmosphäre von Hass zu leben, wo man nicht in der Muttersprache sprechen kann. Dies ist eine der zentralen Städte des Donbass und heute ist sie von Kämpfern von „Asow“ besetzt, die morden, rauben und Menschen entführen“, sagte sie.

Unter den Bedingungen des nicht endenden Terrors ruft die Tatsache, dass am 9. September am Gedenkstein „Puschka“ im Lewobereshnij-Bezirk von Mariupol eine Kundgebung zu Ehren des 74. Jahrestages der Befreiung von Mariupol von den faschistischen Besatzern stattfand, besonderen Respekt hervor. An der Veranstaltungen nahmen Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs und einfach Einwohner der Stadt teil, die keine Angst hatten, auf die Straße zu gehen und der Helden, die die Stadt von den faschistischen deutschen Besatzern befreit haben, zu gedenken. Um den Veteranen zu gratulieren kamen auch Künstlerkollektive des bezirklichen Hauses für Kinderkultur und des städtischen Kulturpalastes.
Über die Wichtigkeit der patriotischen Erziehung der Jugend in einer solche schwierigen Zeit sprach auch Olga Selezkaja, eine Einwohnerin von Mariupol und Soldatin der Armee der DVR, die 120 Tage in Gefangenschaft bei den ukrainischen Straftruppen verbrachte. „Im Dezember 2014 wurde ich im Rahmen der Minsker Vereinbarungen aus der Gefangenschaft befreit, ich befand mich 120 Tagen in Gefangenschaft, ich wurde von ukrainischen Strafsoldaten gefoltert und misshandelt. Heute befasse ich mich mit patriotischer Erziehung der Jugend, denn unsere Kinder müssen ihre Familie und Heimat lieben, sie verteidigen, nach Ehre und Gewissen leben“, fasste sie zusammen.
Zum Abschluss der Kundgebung ehrten die Teilnehmer das Andenken der gefallenen Befreier des Donbass mit einer Schweigeminute und legten Blumen am Denkmal von Grinkewitsch nieder.


de.sputniknews.com: Unerwartetes Lob: Kiew mit russischem UN-Botschafter zufrieden
Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja hat einen „ruhigen Umgang“ mit der ukrainischen Frage ohne „negative Gefühle“. Mit diesen Worten hat sich der ukrainische UN-Botschafter Wladimir Jeltschenko über seinen russischen Amtskollegen geäußert.
„Es ist offensichtlich, dass sich der Stil drastisch verändert hat, und zwar zum Besseren, würde ich sagen“, sagte Jeltschenko in einem Interview mit der Zeitung „Ukrainform“.
Das bedeute natürlich keinen Umschwung in der russischen Position. Aber die „Frechheit“ und „die unverhohlene Bösartigkeit“ gegenüber der Ukraine, welche der verstorbene UN-Botschafter Russlands Witali Tschurkin immer wieder demonstriere habe, sei nicht mehr da, betonte er.
Er schließe nicht aus, dass weitere Gespräche zu einer gewissen „Änderung der Taktik“ im positiven Sinne führen würden.
Der russische UN-Vertreter Witali Tschurkin war am 20. Februar in New York an einem Herzinfarkt gestorben, einen Tag vor seinem Geburtstag. Zu seinem Nachfolger war Wassili Nebensja ernannt worden.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verschärft trotz des „Schulwaffenstillstands“ weiter die Lage in der Region und konzentriert Kräfte und Mittel in der „ATO“-Zone.
Nach Informationen unserer Aufklärung wurde im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade im Gebiet von Liman, auf dem Territorium eines landwirtschaftlichen Betriebs ein Mehrfachraketenwerfer „Uragan“ entdeckt.
An dem angegebenen Ort sind auch fünf Fahrzeuge mit Munition eingetroffen. Die Markierungen auf den Raketengeschossen verweisen darauf, dass es Kassettenmunition ist.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gibt es weiterhin Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten. So führt das Kommando der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine administrative Ermittlung zum Fall eines Soldaten einer der Einheiten der Brigade durch, der eine Schusswunde erlitten hat.
Die Verletzung erlitt der Soldat in der Folge von unvorsichtigem Umgang mit der Waffe in stark betrunkenem Zustand. Der Fall wird vor dem übergeordneten Kommando sorgfältig verheimlicht.

de.sputniknews.com: Uno-Vollversammlung: Ukraine plant „viele Überraschungen“ für Russland
Kiew hat für die kommende Sitzung der UN-Vollversammlung „viele Überraschungen“ für Moskau vorbereitet. Das sagte der ukrainische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Wladimir Jeltschenko, am Sonntag gegenüber der Agentur Ukrinform.
Ihm zufolge gibt es eine Reihe von Initiativen, die dem „ehemaligen strategischen Partner“ der Ukraine vorerst nicht offengelegt würden.
„Dennoch müssen sie (Russland – Anm. d. Red.) sicher sein, dass auf ihrem Wege viele Überraschungen sein werden“, sagte Jeltschenko.
„Ich kann nur sagen, dass es viele Fragen gibt. Die Generalversammlung besitzt sechs Hauptausschüsse, die die Bereiche Wirtschaft, Menschenrechte, Völkerrecht und Informationen umfassen. In jenem davon kann man viele Aspekte finden, die Moskau entweder verletzt oder einfach nicht erfüllt. Natürlich wird dies alles Russlands Aggression gegen die Ukraine betreffen“, erläuterte er.
Zudem brachte er seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Ukraine bei der für den 16. Oktober in New York anberaumten Wahl zum UN-Menschenrechtsrat in dieses Gremium gewählt und dann mehrere Fragen in Bezug auf die Krim sowie den Donbass im Kontext der Menschenrechte aufwerfen werde.
Die jährliche Tagung der UN-Vollversammlung beginnt am 12. September in New York

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Guten Tag. Heute wi
ll ich in erster Linie den Panzersoldaten der Streitkräfte der DVR zu ihrem Berufsfeiertag gratulieren. Die Panzertruppen sind die eiserne Faust unserer Armee, Schutz und Stütze der jungen Republik. Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen Erfolg in Ihrer nicht leichten Sache zur Verteidigung der Grenzen der Republik.
In den letzten 24 Stunden wurden 25 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen und Schusswaffen verwendet. Auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden ein Artilleriegeschoss des Kalibers 122mm, 32 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen sowie aktiv verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. In der Folge von Beschüssen von Jasnoje wurden zwei Häuser in der Schtschorse-Straße 46 und der Schtschorse-Straße 33, Wohnung 17 beschädigt.
In Richtung Mariupol wurde Kominternowo von Seiten des Gegners mit Mörsern beschossen, auf dessen Gebiet sieben Mörsergeschosse des Kalibers Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen wurden. Mit Schusswaffen wurde Sosnowskoje beschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner Sajzewo mit Schusswaffen beschossen.
Ein weiteres
Mal haben ukrainische Massenmedien eine Mitteilung, die nicht der Wirklichkeit entspricht, verbreitet und haben eine erfolglose Provokation im Gebiet des Kontroll- und Passierpunkts „Majorsk“ als angeblichen Beschuss von Seiten unserer Einheiten dargestellt.
Das ukrainische Kommando verlegt zusätzliche Luftstreitkräfte in sogenannte „ATO-Zone“. Auf dem Flugplatz von Kramatorsk sind vier militärische Transporthubschrauber Mi-8 eingetroffen und ein Aufklärungsflugzeug An-30. Ich will die ukrainischen Piloten und ihr Kommando vor provokativen Flügen in der Nähe der Abgrenzungslinie warnen und sie zu einer strengen Einhaltung der Minsker Vereinbarungen aufrufen.
Die Kämpfe des Jahres 2014, in deren Verlauf ein großer Teil der Flugzeuge und Hubschrauber der ukrainischen Streitkräfte vernichtet wurden, haben die Kiewer Führung nichts gelehrt. Sie versuchen wieder die Verteidiger und die friedlichen Einwohner des Donbass mit der vorgeblichen Macht ihrer Luftstreitkräfte einzuschüchtern.
Der
aufsehenerregende Fall mit dem stellvertretenden Kommandeur der Bodentruppen General Nikitenko, der sich nicht gefürchtet hat, öffentlich seine Meinung zur großen Masse der ukrainischen Soldaten zu sagen, hat zu massenhaften Überprüfungen in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte geführt. In den Einheiten und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte führt der Sicherheitsdienst der Ukraine Überprüfungen einschließlich Befragungen von Offizieren durch, um Offiziere zu entdecken, deren Meinung dem politischen Kurs Kiews widerspricht. Soldaten, die Verdacht hervorrufen, werden in das Hinterland abgezogen oder aus den Reihen der ukrainischen Streitkräfte entlassen. Dabei wurden gegen eine Reihe von Offizieren aus der 59. Panzergrenadierbrigade, der 72. und der 92. mechanisierten Brigade, die die Strafoperation gegen die Einwohnern der Donbass und die Verschlechterung der Beziehungen der Ukraine zu Russland verurteilt haben, bereits Repressionen verhängt. Dies zeugt davon, dass die ukrainische Führung vor dem Druck der eigenen Soldaten Angst hat und Ungehorsam von ihrer Seite fürchtet.

de.sputniknews.com: Wer tötete Maidan-Demonstranten? Das weiß Ex-Chef ukrainischer Bereitschaftstruppen
Der ehemalige Chef der ukrainischen Bereitschaftstruppen Stanislaw Schuljak hat den Staatsstreich in der Ukraine als ein ungeheuerliches Verbrechen bezeichnet, das zur Spaltung der Gesellschaft und zu einem Bürgerkrieg geführt hat. Das hat er in einem Interview mit Sputnik gesagt.
Ihm zufolge waren die Scharfschützen, die während der blutigen Ereignisse im Februar 2014 in Kiew das Feuer auf die Demonstranten eröffnet hatten, größtenteils ausländische Söldner.
Er wisse, dass Andrij Parubij (heute Parlamentschef — Anm. d. Red.), Sergej Paschinski (heutiger Leiter des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des Parlaments) und andere dieses Verbrechen organisiert hätten.
Weder er selbst noch (der damalige Innenminister Vitali) Sachartschenko noch (Ex-Präsident) Viktor Janukowitsch hätten befohlen, auf die Protestteilnehmer und die Ordnungshüter zu schießen, so Schuljak. „Alle gegen uns erhobenen Anschuldigungen sind gesetzwidrig und haltlos.“
Nach Schuljaks Angaben waren schon im November 2013 erste organisierte Strukturen gebildet worden, die an den Maidan-Ereignissen beteiligt waren. Es seien 10 000 bis 15 000 eigens dafür ausgebildete Kämpfer gewesen. Sie seien von Kommandeuren befehligt worden, die den Putsch-Organisatoren unterstellt waren.
Unter Propagandaeinfluss hätten sich später weitere Bürger der Ukraine den Protesten angeschlossen, so Schuljak. Nach seinen Angaben hatten je nach Situation zu verschiedenen Zeiten 20 000 bis 350 000 Personen daran teilgenommen. Kaum habe das Interesse an den Ereignisse nachgelassen, so sei es schon durch provokante Handlungen wieder angeheizt worden, die von den Medien als Informationsanlässe genutzt worden seien, sagte der Ex-Beamte.
Schuljak äußerte die Überzeugung, dass der Staatsstreich in der Ukraine zur Spaltung der Gesellschaft und zum Bürgerkrieg geführt habe.

de.sputniknews.com: Entblößte Femen-Aktivistin protestiert gegen Saakaschwilis Rückkehr in Ukraine –VIDEO
Eine Aktivistin der feministischen Protestbewegung Femen hat am ukrainisch-polnischen Grenzübergang Krakowez eine Aktion gegen die Rückkehr des früheren Gouverneurs des ukrainischen Gebiets Odessa Michail Saakaschwili in die Ukraine veranstaltet. Das berichtet ein Korrespondent der Agentur RIA Novosti am Sonntag vor Ort.
Wie ein Video des Korrespondenten zeigt, ist die Aktivistin mit nackten Brüsten, einem Kranz aus Bändern in den Farben der ukrainischen Flagge am Kopf und zwei Bildern, die Saakaschwili und Präsident Petro Poroschenko zeigen, in den Händen auf die Straße gegangen. Anschließend warf sie die Bilder zu Boden und versuchte zu fliehen. Zahlreiche Polizisten folgten ihr umgehend und führten sie ab.
Zuvor hatte Saakaschwili seine Absicht bekundet, am 10. September in die Ukraine zurückzukehren. Indes hatte die von ihm gegründete Partei „Bewegung der neuen Kräfte“ mitgeteilt, 27 Rada-Abgeordnete, darunter auch die Vorsitzende der Partei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) Julia Timoschenko, seien bereit, ihn an der Grenze abzuholen.
Kiew prüft zurzeit dagegen ein Ersuchen Georgiens, Saakaschwili zu verhaften und nach Tiflis auszuliefern.
Am 26. Juli hatte der ukrainische Migrationsdienst bestätigt, dass dem ehemaligen Präsidenten Georgiens und ehemaligen Gouverneur von Odessa die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen wurde, weil er falsche Angaben bei der Einbürgerung gemacht hätte. Die Staatsbürgerschaft der Ukraine könne keinen Personen gewährt werden, die in anderen Ländern schwere Straftaten begangen haben, die gerichtlich verfolgt werden.
2012 war die Femen-Bewegung in Frankreich registriert worden. Später wurden Femen-Ableger auch in anderen Ländern ins Leben gerufen.

dnr-news.com: Die ukrainischen Behörden stoppten den Zug an der Grenze, um Saakaschwili nicht ins Land zu lassen
Den Ex-Gouverneur von Odessa Michail Saakaschwili, der heute den Versuch unternahm, aus Polen in die Ukraine zu gelangen, lassen die ukrainischen Grenzschützer nicht ins Land. Dies berichten ukrainische Medien.
Im Moment versucht Saakaschwili mit dem Zug „Intercity“ in die Ukraine einzureisen.
„Über Lautsprecher des Zugs wurde gesagt, dass sich gemäß der Informationen, die von der Nationalpolizei kommen, sich eine Person im Zug befindet, der die Einreise in die Ukraine verboten sei. Der Zug wird so lange nicht fahren, solange diese Person den Zug nicht verlässt“, heißt es in der Erklärung.
Zuvor wurde berichtet, dass ihn an der Grenze schon regierungstreue Schlägertruppen Poroschenkos erwarten.

Video: https://www.facebook.com/hromadskeua/videos/1628575797162777/

de.sputniknews.com: Moskau wirft USA Tatenlosigkeit im israelisch-palästinensischen Konflikt vor
Einer der Gründe, warum die israelisch-palästinensische Regelung auf der Stelle tritt, liegt bei der US-Administration, ist der russische Außenminister Sergej Lawrow überzeugt. Washington habe nämlich bis heute seine Position in der Frage nicht festgelegt.
„Bislang haben die USA trotz eines Sondergesandten, der die Region schon etwa 20 Mal besucht hat, ihre Position in der israelisch-palästinensischen Regelung nicht definiert“, sagte Lawrow im Anschluss an sein Treffen mit dem saudischen Amtskollegen Adel al-Dschubeir am Sonntag.
Russland unterhält laut Lawrow Kontakte zu allen Konfliktseiten, darunter auch zu dem US-Sondervertreter und Israel. In den entsprechenden Verhandlungen habe Moskau an die Wichtigkeit erinnert, die Regelung des Konflikts nicht aus den Augen zu verlieren.

Ukrinform.ua: Saakaschwili kam mit dem Bus zum Grenzübergang Schegini“
Der Ex-Gouverneur fuhr mit dem Bus nicht, wie angekündigt, zum Grenzübergang „Krakowez“, sondern zum Übergang „Sxchegini“. Dies berichtet der Ukrinform-Korrespondent.
Michail Saakasxchwili, der den „Intercity“ in Peremyshl verlassen und erklärt hatte, er werde noch einmal zum Passierpunkt „Krakowez“ fahren, kam jedoch zum Fußgängerübergang „Schegini“, derzeit auf der polnischen Seite „Medika“

de.sputniknews.com: Lawrow glaubt fest an Vereinigung syrischer Opposition
Russlands Außenminister Sergej Lawrow zeigt sich zuversichtlich, dass sich die syrische Opposition bei den Genfer Friedensgesprächen zu einer Delegation zusammenschließen wird, und unterstützt Riads diesbezügliche Bemühungen.
„Wie ich bereits gesagt habe, unterstützen wir aktiv Saudi-Arabiens Anstrengungen zur Vereinigung der Oppositionellen zu einer Delegation. Zumal die Plattform, auf deren Basis diese Fusion erfolgen soll, im Grunde genommen in der Resolution 2254 definiert ist, in der sowohl die Riad-, die Kairo- und die Moskauer Gruppe als obligatorische Komponente für Gespräche aufseiten der Opposition erwähnt werden“, sagte Lawrow am Sonntag in Dschidda am Rande des Treffens mit seinem saudischen Amtskollegen Adel al-Dschubeir.
Darüber hinaus werde in dem Dokument die Tatsache genannt, dass nur die Syrer selbst über das Schicksal ihres Landes entscheiden könnten.
Laut Lawrow sind sich Moskau und Riad darin einig, dass sie nach der Vereinigung der Opposition zu einer Delegation diese dazu bewegen müssten, eine einheitliche Plattform zu erarbeiten, damit alle Syrer den Weg zur Konfliktlösung vereinbaren könnten.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit März 2011 an. Die Syrien-Friedensgespräche werden in Astana und in Genf durchgeführt.

Dnr-online.ru: Heute, am 10. September, dem Tag der Befreiung Mariupols von den faschistischen deutschen Besatzern haben Patrioten von Mariupol als Antwort auf die Kundgebung, die heute in Donezk unter der Losung „Mariupol, ergib Dich nicht!“ stattfand, eine Aktion durchgeführt und auf dem Stroiteli-Prospekt Flugblätter „Mariupol ergibt sich nicht!“ plakatiert.
„Natürlich wissen wir, dass die Menschen ihr Leben riskiert haben. Es ist für unsere Leute sehr schwierig dort zu arbeiten, im Untergrund, aber trotz allem, sie arbeiten. Die Strafbataillone, die die Ukraine gegen ihr eigenes Volk geschickt hat, können den Siegesgeist und das Gefühl des Patriotismus, das unsere Väter und Großväter uns weitergegeben haben, nicht töten. Wir alle wissen, dass bald die Stunde kommt und wir diese braune Pest des Faschismus wieder aus unserer Heimat vertreiben“, sagte die Leiter der gesellschaftlichen Initiative „Forum zur Rettung von Mariupol“ Irina Popowa.

de.sputniknews.com: Wegen Krim-Vergleich: Russischer Sicherheitspolitiker übt Kritik an Merkel
Das Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) Alexej Puschkow hat via Twitter die jüngste Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Wiedervereinigung der Krim mit Russland heftig kritisiert.
„Zu Merkels Kenntnis: Wenn man etwas mit der Wiedervereinigung Deutschlands vergleicht, muss damit gerade die Wiedervereinigung der Krim mit Russland nach einer künstlichen Trennung verglichen werden“, sagte der Sicherheitspolitiker.
​Er betonte dabei, dass sich die Bundeskanzlerin nicht mit falschen Vergleichen beschäftigen sollte. Stattdessen sollte sie sich an die Rolle Moskaus beim Fall der Berliner Mauer erinnern.
„Nicht Kiew ist das deutsche Volk zu Dank verpflichtet“, schrieb er ferner auf Twitter.
​Damit reagierte Puschkow auf eine Aussage der deutschen Bundeskanzlerin, die die Wiedervereinigung der Halbinsel Krim mit Russland mit der deutschen Teilung in die DDR und BRD verglichen hatte.
„…dann überlege ich: Was wäre denn passiert, wenn man damals so mit uns in der DDR umgegangen wäre, nach dem Motto, ist ja klar, dass Deutschland geteilt bleibt, daran wird sich nichts mehr ändern“, sagte Merkel in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Zugleich bezeichnete die Kanzlerin Menschen, die bereit seien, für etwas lange zu kämpfen, als „mutig“.
Zuvor hatte der FDP-Chef und Spitzenkandidat der Liberaldemokraten bei den Bundestagswahlen, Christian Lindner, in einem Gespräch mit der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ vorgeschlagen, die Krim als „dauerhaftes Provisorium“ anzusehen und den Konflikt „einzukapseln“. Später hatte auch AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland in einem Interview für die Zeitungen der Funke-Mediengruppe gefordert, die Krim als Teil Russlands anzuerkennen.

Abends:

timer-odessa.net: Saakaschwili fuhr zur ukrainischen Grenze. Der Übergangspunkt wurde „vermint“
Der Bus, in dem sich der Ex-Gouverneur Odessas M. Saakaschwili und seine Unterstützer aus den Kreisen ukrainischer Politiker befanden, traf am Übergangspunkt „Schegini“ (Oblast Lwow) ein.
Zunächst hatten Saakaschwili und seine Gefährten die polnischen Grenzschutzbeamten passiert, sie ließen ohne Probleme die Delegation in die Ukraine, aber warnten Saakaschwili davor, dass sein Pass ungültig sei und dass ihn auf der ukrainischen Seite Probleme erwarten könnten.
Allerdings konnte der Bus mit dem Politiker nicht bis zur ukrainischen Passstelle gelangen, das Gebäude wurde von Grenzschutzbeamten umringt. Nach offiziellen Angaben ist bei den Strafverfolgungsbehörden eine Erklärung darüber eingegangen, dass der Passierpunkt vermint sei, im Moment wird es auf Sprengsätze untersucht…
Das ist schon der dritte Versuch Saakaschwilis, in die Ukraine einzureisen….

 

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