Presseschau vom 21.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

Dan-news.info: „Es hat ein Treffen des Koordinators der humanitären Untergruppe Toni Frisch mit Verwandten von von der ukrainischen Seite festgehaltenen Personen stattgefunden. Bei dem Treffen waren auch Menschen anwesend, die in ukrainischer Gefangenschaft waren und bereits durch einen Austausch befreit wurden“, teilte der Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR mit.
Es wurden Fragen der Haftbedingungen in den Strafanstalten der Ukraine, die qualitativ schlechte medizinische Behandlung, die Anwendung ungesetzlicher Methoden der Befragung gegenüber den festgehaltenen Personen und der Unwille der Vertreter der Ukraine, die Gefangenschaft von Menschen offiziell zu bestätigen, erörtert. Außerdem befragten Menschen, die aus der Gefangenschaft befreit wurden, Frisch zur Nichteinhaltung der Prozeduren und der Haftfristen ohne offizielle Anklage durch die Ukraine.
„Schlüsselfrage war die Frage der Durchführung eines Austausches. Leider haben die Angehörigen der festgehaltenen Personen auf diese Frage keine eindeutige Antwort erhalten“, fasste der Apparat der Bevollmächtigten zusammen.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Heute ab 18:30 wurde die Umgebung von Donezk, namentlich Staromichajlowka, das Gebiet des Flughafen und der Jasinowataja-Bezirk der Republik intensiv von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen. Dabei hat der Gegner Mörser des Kalibers 120mm, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und großkalibrige Maschinengewehre verwendet. Derzeit geht der Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte weiter. Informationen über Verletzte werden ermittelt.

Dan-news.info: „Derzeit wird von den Positionen der ukrainischen Truppen aus auf das Territorium des Donezker Flughafens, das Gebiet des Volvo-Zentrums und die Umgebung geschossen sowie auf die Umgebung von Jasinowataja und des Gewerbegebiets und auf Staromichajlowka im Westen von Donezk. Bis 19:00 wurden mehr als 150 Mörser- und Artilleriegeschosse festgestellt“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung mit.
Nach seinen Angaben verwenden die ukrainischen Streitkräfte Mörsergeschosse des Kalibers 82mm, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen verschiedener Art, Granatwerfer und Schusswaffen. Derzeit gehen die Beschüsse weiter. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Iran verlangt von Washington 245 Millionen Dollar Entschädigung
Der Iran fordert von den USA eine Entschädigung in Höhe von 245 Millionen Dollar für die Opfer der C-Waffen-Angriffe während des Irak-Iran-Kriegs. Bei diesem Krieg hat Washington den damaligen irakischen Präsidenten Saddam Hussein unterstützt. Das berichtet die Agentur Fars am Sonntag.
Laut dem offiziellen Sprecher des zuständigen Gerichtes, Gholam Hossein Mohseni Eje’i, strengten 18 Menschen, die an den Giftgasattacken gelitten oder ihre Nächsten verloren hatten, eine Klage an. Das Gericht lehnte ihre Forderungen ab.
Der Irak hatte demnach während des Ersten Golfkriegs 1980/1988 Chemiewaffen gegen den Iran eingesetzt. Unterlagen des US-Geheimdienstes CIA sollen zeigen, dass Washington davon gewusst habe. Die US-Regierung habe Hussein über die Bewegungen der iranischen Streitkräfte informiert, obwohl sie sich dessen bewusst gewesen sei, dass er aufgrund dieser Informationen Giftgasangriffe anordnen würde.
So sei im März 1988 ein kurdisches Dorf, das unter der Kontrolle der iranischen Truppen stand, mit chemischen Substanzen attackiert worden. 5000 Menschen seien dabei ums Leben gekommen, über 10 000 weitere seien verletzt worden – darunter großteils Zivilisten. In den folgenden Jahren seien noch Tausende aufgrund der Giftstoffe an Krankheiten oder Geburtsfehlern gestorben.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der
Im Vorfeld des Unabhängigkeitstags der Ukraine haben Einheiten der 57. Panzergrandierbrigade unter dem Kommando des Kriegsverbrechers Krasilnikow versucht, ihre Meisterschaft darin zu zeigen, sich vor dem Kommando einzuschmeicheln und haben einen Versuch unternommen, unsere Positionen im Gebiet von
Shabunki einzunehmen. Aber der Gegner hat eine gleichartige und angemessene Antwort erhalten und ist schmachvoll geflohen.
Die aktiven Handlungen des Gegners waren mit Beschüssen von Wohngebieten des Petrowskij-, des Kiewskij- und des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk sowie des Jasinowataja-Bezirks der Republik verbunden, wobei Artillerie des Kalibers 122mm, 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und großkalibrige Maschinengewehre verwendet wurden.
Ich empfehle dem Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein weiteres Mal nachdrücklich, von der Verwirklichung der verbrecherischen Pläne Abstand zu nehmen und nicht nur den Worten nach, sondern auch in der Tat die erreichten Vereinbarungen zu erfüllen. Ich hoffe, dass die erfolgten Ereignisse für Sie eine Lehre für die Zukunft sein werden. Ich unterstreiche
meinerseits, dass die Streitkräfte der Donezker Volksrepublik unerschütterlich ihre Bürger verteidigen und immer bereit sind, den Feind zu schlagen!

Lug-info.com: „Heute haben die ukrainischen Streitkräfte wieder die Ortschaften der LVR beschossen. Die ukrainischen Streitkräfte verwenden Brandgeschosse beim Beschuss von Ortschaften und setzen somit Häuser friedlicher Bürger in Brand“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Hier sind keine unserer Soldaten, es ist eine Sommerhauskooperative, die sich bei
Kalinowo befindet und alle Bürger, die hier wohnen, sind Zivilisten. Beim Löschen des Brands wurden 120mm-Brandgeschosse entdeckt, die auf unsere Seite geschossen wurden und die speziell zum Inbrandsetzen unseres Territoriums verwendet werden.
Nachdem der Brand einige Häuser vernichtet hatte, verbreitete er sich auf einer Fläche von etwa 20 Hektar und konnte nur durch Spezialtechnik des Zivilschutzministeriums der LVR gelöscht werden.

Mil-lnr.info: Erklärung der Volksmiliz der LVR
Heute um 1:30 haben die ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von
Kalinowo-Borschtschewatoje einen weiteren Versuch unternommen, uns zur Erwiderung des Feuers zu provozieren. Als sie begriffen, dass die Provokationen nicht gelungen sind, haben die Verbrecher aus den ukrainischen Streitkräfte eine massive Vorbereitung mit Artillerie unter Verwendung von 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern begonnen. Aber auch dies wurde von den Einheiten der Volksmiliz der LVR nicht erwidert.
Ein solches Verhalten des Gegners bringen wir mit dem sich nähernden Unabhängigkeitstag der Ukraine in Verbindung, an dem das Kommando der „ATO“ danach lechzt, über „Siege an der Front“ zu berichten.
Wir erklären offiziell, dass die niederträchtigen Provokationen der Ukraine, die auf die Entfachung des Konflikts und die Verletzung der Minsker Vereinbarungen abzielen, von uns nicht aufgenommen werden.
Wenn aber jemand einen Versuch des Durchbruchs auf das Territorium unserer Republik unternimmt, wird er angemessen abgewehrt werden. Wir sind immer bereit zur Verteidigung unseres Landes!

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11 Mal das Territorium der LVR beschossen, ein Soldat der Volksmiliz starb, zwei wurden verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„Am 20. August um 13:25 wurde in der Folge eines Beschusses von
Kalinowo aus Richtung Nowoswanowka en Soldat verletzt. Um 17:25 wurde bei einem Beschuss des Gebiets von Kalinowo-Botschtschewatoje aus Richtung Nowoalexandrowka ein Soldat getötet, einer wurde verletzt“, berichtete die Volksmiliz.
Ebenfalls beschossen wurde das Gebiet von
Perwomajsk, Krasnyj Jar und Shelobok.
Geschossen wurde
mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Antipanzerraketenkomplexen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Donezker Volksrepublik: Ukrainische Armee versucht Durchbruch
Die ukrainischen Kämpfer haben versucht, die Verteidigungslinie der selbsterklärten Volksrepublik Donezk im Vorort der Stadt Donezk zu durchbrechen. Dies teilte der Vizechef der Volkswehr der Volksrepublik, Eduard Bassurin, mit.
Die Abteilungen der 57. Panzergrenadierbrigade unter Führung von Krassilnikow haben Bassurin zufolge versucht, die Stellungen der Volksrepublik Donezk zu erobern.
„Der Gegner hat eine angemessene und adäquate Antwort bekommen und ist mit Schimpf und Schande geflohen“, so Bassurin.
Er fügte hinzu, dass bei der Attacke die Randgebiete von Donezk beschossen wurden. In diesem Zusammenhang empfahl Bassurin dem Kommando der ukrainischen Streitkräfte, die Minsker Abkommen einzuhalten.
Außerdem teilte der Volkswehr-Sprecher der selbsternannten Lugansker Volksrepublik (LVR), Andrej Marotschko, mit, dass ukrainische Kämpfer erneut die Ortschaften der Republik beschossen hätten, wobei sie beim Beschuss des Dorfes Kalinowo Brandmunition eingesetzt hätten.
„Die ukrainischen Streitkräfte setzen bewusst Brandmunition ein, um bei dem Beschuss der Ortschaften die Häuser von Zivilisten zu zerstören“, erläuterte Marotschko. „Hier gibt es keine Militärs, das ist eine Genossenschaft von Datschen, die sich nahe der Ortschaft Kalinowo befindet, und alle Bürger, die hier wohnen, sind Zivilisten“, sagte er weiter.
Zuvor hatte Bassurin mitgeteilt, dass sich die ukrainischen Kämpfer derzeit darauf vorbereiteten, den bewaffneten Konflikt wieder aufzunehmen, und eine Offensive in Richtung Gorlowka einleiten könnten.

Dnr-online.ru: Die Kommunalwirtschaft von Donezk und namentlich die kommunalen Unternehmen verschiedenster Bereiche, darunter im Transportwesen, durchleben zur Zeit nicht die besten Zeiten – als Erbe der vorhergehenden Regierung verfügt die Stadt über Unternehmen mit einem Verschleiß der Ausrüstung von etwa 80%. Aber trotz der offensichtlichen Probleme löst die Stadtverwaltung weiter nicht nur die aktuellen Probleme, sondern erstellt auch Pläne für die Zukunft, indem sie die Arbeit der Unternehmen und die Bedingungen für ein gutes Leben der Bürger verbessert. Darüber berichtete in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin.
Während des Gesprächs merkte er an, dass trotz der geringeren Finanzierung im Vergleich zu den Vorkriegszahlen die Arbeit bezüglich der Reparatur von Straßen, der Reinigung des Territoriums dank einer engen Zusammenarbeit zwischen den Ministerien und Behörden, die das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko gewährleistet, rechtzeitig und qualitativ hochwertig erfolgt.
„Eine nicht unwichtige Rolle bei der Lösung vieler Aufgaben spielt die Optimierung der verschiedenen Richtungen der Aktivitäten der Verwaltung von Donezk – Arbeit auf ein Ergebnis hin, dabei müssen die Menschen sich
wohlfühlen. Zweifellos spielen unter heutigen Bedingungen die sparsame Verwendung des Budgets und die vernünftige Verwendung staatlicher Gelder eine nicht unwichtige Rolle, aber keine Einsparungen auf Kosten der Menschen und der Arbeiter. Wie das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko sagte – wir arbeiten ehrlich, schnell und sauber“, unterstrich Alexej Kulesmin.
Alexej Kulesmin unterstrich, dass Donezk immer nicht nur ein Industrie- sondern auch ein Kulturzentrum war.
„Donezk
wurde immer durch eine große Zahl von Gästen besucht. Deshalb waren die Anforderungen vor allem an den Zustand des Transportsystem aus offensichtlichen Gründen sehr hoch.
Man kann über den vernachlässigten Zustand vieler abgelegener Straßen der Stadt sprechen, vor allem im privaten Sektor. So gibt es allein im Kirowskij-Bezirk mehr als 250 Straßen, die niemals asphaltiert waren, und etwa 220 Straßen hatten nie eine Beleuchtung. Und das ist nur der Kirowskij-Bezirk.
Wir haben einiges, an dem wir arbeiten müssen. Zweifellos wird es nicht gelingen alles sofort anzugehen, aber alle notwendige Arbeit wird erfolgen“, unterstrich Alexej Kulesmin.

de.sputniknews.com: Poroschenko stolz auf „verbesserten“ Sowjet-Panzer T-72A – VIDEO
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat vor kurzem auf Facebook von der Modernisierung des Kampfpanzers T-72A berichtet. Es gibt auch ein Video mit der Militärmaschine.
„Der Kampfpanzer T-72A ist noch sicherer und effektiverer geworden“, hieß es.
Bei der Modernisierung durch die „Kiewer Panzerfabrik“ wurden laut Poroschenko die Erfahrungen der ukrainischen Soldaten im Osten des Landes berücksichtigt.
Die ukrainische Armee wird jeden Tag stärker“, sagte er.
Zuvor hatte das staatliche Rüstungsunternehmen Ukroboronprom berichtet, dass die Kiewer Panzerfabrik den Panzer vom Typ T72AS modernisiert.
Die neue Version unter der Bezeichnung T-72AMT ist mit Reaktivpanzerung vom Typ Nosch ausgestattet, die bereits in den Panzern Bulat und Oplot installiert ist.
https://www.facebook.com/petroporoshenko/videos/1083147085153016/

armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 43 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 12 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 21. August):
– Nabereshnoje, Molodjoshnaja-Straße 1 – Wirtschaftsgebäude wurden zerstört;
– Donezk, Petrowskij-Bezirk, Seljonyj-Gaj-Straße 115 – Brand eines Hauses;
– Donezk, Petrowskij-Bezirk, Karnawalnaja-Straße 7 – durch Splitter wurde das Dach und Fensterscheiben beschädigt;
– Donezk, Kiewskij-Bezirk, Swoboda-Straße 15 – Dach und ein Wirtschaftsgebäude beschädigt;
– Donezk, Kiewskij-Bezirk, Noworossijskaja-Straße 9 – Wände eines Gebäudes beschädigt, es ist eine Grasfläche von 400 m² abgebrannt;
– Donezk, Kujbyschewskij-Bezirk, Gradostroitelej-Straße 92 – Verglasung und Teil der Fassade beschädigt;
– Donezk Kujbyschewskij-Bezirk, Morosow-Straße 10 – das Dach ist zerstört, die Fassade beschädigt;
– Donezk, Kujbyschewskij-Bezirk, Gradostroitelej-Straße 90 – ein Geschoss ist nicht detoniert;
– Jasinowataja, Temersjew-Straße 5 – in der Folge eines Beschusses wurde Walentina Grigorjewna Woroneshskaja, geb. 21.11.48 verletzt;
– Station Donezk-Sewernyj, ein Reparaturausrüstungsdepot wurde beschossen, Verglasung und Fassade des Gebäudes sind beschädigt.
Weitere Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Abenteuerspielplatz Ukraine: US-Stützpunkt und Raketen für Nordkorea
Uli Gellermann
Die komplette westliche Medienwelt weiß über die neuesten Fälle von islamisch angestrichenem Terror detailliert zu berichten.
Wer da Terror übt, wer da Autos in Menschenmengen fährt oder wahllos um sich sticht, das sind die Amateure der zweiten, dritten Generation muslimischer Einwanderer aus den westeuropäischen Ländern, in denen sie jetzt glauben Rache üben zu müssen. Rache für ihre sozialen Niederlagen, für die Verachtung, die sie ständig erfahren, für die Kriege des Westens in den islamischen Ländern. Dass sie missbraucht werden, von ihren anonymen Hintermännern in der dunklen Hierarchie des IS ebenso, wie sie ausgeschlachtet werden von der Medienfront, die an den Kriegen in Afghanistan, Libyen oder Syrien Quote gemacht hat und ideologische Feldgewinne: Das haben die kleinen Lichter in den Gefängnissen, in denen man sie rekrutiert hat, nicht gelernt.
Für den großen Terror sind die Profis zuständig: Die Absolventen der Militärakademien, geschult in den Stäben der postkolonialen Armeen auf dem Weg zu den neuen Kolonien. Eine dieser Kolonien ist die Ukraine. Ein Land, das lange Zeit dem imperialen Einfluss entzogen schien, das aber spätestens seit dem EU-Assoziierungsabkommen als fette Beute aufschimmert. Es sind weniger die ukrainischen Rohstoffe, nach denen die westeuropäischen Regenten an der Seite der USA so heftig interessiert waren und sind. Es ist zum einen der Absperrhahn für russisches Gas, den die Ukraine in der Hand hält, zum anderen ist es die geostrategische Bedeutung des Landes, die den Profis in den NATO-Stäben das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Die Hoffnung, in der Ukraine die weiche Flanke Russlands zu finden, lässt den Kriegs-Profis keine Ruhe. Da will man nicht einmal die Umsetzung der militärischen Komponente des Abkommens mit der EU abwarten. Wohl deshalb haben Ende Juli die sogenannten SEABEES, die Bautruppen der US-Marine, den Auftrag bekommen, einen US-Marinestützpunkt an der Schwarzmeerküste zu errichten. Der neue Kommandoposten soll im ukrainischen Hafen Otschakow seinen Platz finden, nur rund 300 Kilometer von Sewastopol, dem Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte entfernt. In solchen Plänen lauert der Kriegsterror der Profis, dessen Ausmaß jeden Amateur-Anschlag übersteigt.
Das ist ein abenteuerlicher Versuch einen militärtaktischen Vorteil zu erlangen, der natürlich auf Dauer in einen strategischen Gewinn umgemünzt werden soll. Dass dieser Gewinn nur Krieg mit Russland bedeuten würde, dass dieser scheinbare Gewinn zu schwersten Verlusten führen würde, das müsste selbst den größten Idioten im Pentagon klar sein. Aber für ein Abenteuer sind sowohl die Navy-Planer, die sich weit weg vom Schuss wähnen als auch die Kiewer Gambler – deren Nähe zum Schluss den Verstand offenkundig nicht schärft – stets zu haben.
Wie es um die Hirne in der deutschen Außen- und Militärpolitik bestellt ist, muss man nicht rätseln, wenn man auf die Website des Auswärtigen Amtes sieht:
„Deutschland unterstützt die Ukraine seit 2002.“
Bei welchen Vorhaben unterstützten die Hasardeure im Außenministerium, die sich frech „Deutschland“ nennen, die Ukraine noch? Nur beim Versuch Russland so lange zu provozieren, bis jemand im Kreml die Nerven verliert? Oder auch beim Export von Raketen-Triebwerken an Nordkorea? Eine brisante Lieferung, von der das „International Institute for Strategic Studies“ (IISS) jüngst der New York Times erzählte. Das Institute steht dem britischen Geheimdienst nah, näher, am nächsten. Und der hat keinen Grund die Ukraine zu verleumden. – Es war der heutige Bundespräsident und damalige Außenminister Steinmeier, der Anfang 2014 auf dem Kiewer Maidan das Abenteuer einer Westbindung der Ukraine prominent unterstützt hat.
Die Regierung, die diesem Abenteuer entsprungen ist, hat aus dem Land längst einen Spielplatz für irre Projekte aller Art geformt. Und der ehemalige Obergefreite der Luftwaffe Steinmeier ist als Betreuer des gefährlichen militärischen Abenteuerspielplatzes offenkundig nicht tauglich.

Dan-news.info: „In der Nacht auf den 21. August wurden die Bezirke Kujbyschewskij, Kirowskij und Kiewskij von Donezk beschossen“, teilte das Bürgermeisteramt mit.
Im Kiewskij-Bezirk in der Swoboda-Straße 15 wurde das Dach einer Sauna und ein Anbau getroffen, im Kujbyschewskij-Bezirk in der Gradostroitelej-Straße 92 traf ein Geschoss auf einen Hof, in der Folge wurde die Verglasung des Hauses beschädigt. In Staromichajlowka am westlichen Rand der Hauptstadt gab es einen Treffer auf ein Haus und zwei Garagen.
Später wurde bekannt, dass im Petrowskij-Bezirk der Stadt in der letzten Nacht durch das Feuer der ukrainischen Kräfte ein privates Haus in der Karnavalnaja-Straße 79 beschädigt wurde.

de.sputniknews.com: USA setzen Visa-Ausstellung in Russland aus
Die USA setzen ab dem 23. August die Ausstellung von Nicht-Immigrationsvisa in Russland aus. Die amerikanische Botschaft in Moskau führte die Entscheidung auf den von Russland geforderten Personalabbau zurück.
Die Ausstellung der Nicht-Immigrationsvisa werde landesweit bis auf weiteres ausgesetzt, bestätigte die US-Botschaft am Montag. Ab dem 1. September würde die Ausstellung wieder aufgenommen, allerdings nur in Moskau.
Ende Juli hatte Russland von den USA gefordert, die zahlenmäßige Stärke des diplomatischen und technischen Personals der US-Botschaft in Moskau und der Generalkonsulate in Sankt Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok bis zum 1. September auf 455 Menschen zu reduzieren und so in Übereinstimmung mit der Personalstärke der russischen Vertretungen in den USA zu bringen.
Damit reagierte Moskau auf die Ausweisung von Dutzenden russischen Diplomaten aus den USA im Dezember 2016. Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin müssen insgesamt 755 Mitarbeiter diplomatischer Missionen der USA Russland verlassen.

Dan-news.info: „Heute Morgen hatte die OSZE vor, an den Ort der Tragödie im Petrowskij-Bezirk von Donezk (wo gestern ein Feuerwehrmann durch ukrainisches Feuer starb – Anm. d. Übers.) zu einer Inspektion zu fahren. Um 9:10 Uhr begann ein Beschuss von den Positionen des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ aus dem Gebiet von Marjinka auf Trudowskije. Wegen des anhaltenden Feuers war die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination gezwungen, die Fahrt der OSZE zu verschieben“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung mit.

de.sputniknews.com: Einreisebeschränkung: Russland verspricht USA „spiegelbildliche“ Antwort
Nach der Ankündigung der USA, die Visa-Ausstellung in Russland drastisch zu begrenzen, verspricht Andrej Klimow, Vizechef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrats (russisches Parlaments-Oberhaus), Gegenmaßnahmen.
Die US-Botschaft in Moskau kündigte am Montag an, die Ausstellung amerikanischer Nicht-Immigrationsvisa ab dem 23. August in ganz Russland bis auf weiteres auszusetzen. Ab dem 1. September würde die Ausstellung wiederaufgenommen, allerdings nur in Moskau. Die Botschaft führte die Entscheidung auf den von Russland geforderten Personalabbau zurück.
„Das ist eine Demarche“, kommentierte Andrej Klimow. „Russland wird auf seine Antwort nicht warten lassen. Diese Antwort wird spiegelbildlich sein.“

Lug-info.com: „In Folge des Beschusses des Territoriums der LVR wurden acht Wohnhäuser in Krasnyj Jar beschädigt“, teilte der zuständige Diensthabende des Zivilschutzministeriums der LVR, der Major des Zivilschutzes Konstantin Dachnenko mit.

nachmittags:

de.sputniknews.com: „Logik der bunten Revolution“: Lawrow verurteilt neue US-Einreisebeschränkungen
Hinter den angekündigten Einreisebeschränkungen der USA gegen die Russen sieht der russische Außenminister Sergej Lawrow eine „Logik der Organisation bunter Revolutionen“.
„Mein erster Eindruck ist, dass die Amerikaner mit diesen Entscheidungen versuchen, bei den russischen Bürgern eine Unzufriedenheit mit der russischen Regierung auszulösen“, sagte Lawrow am Montag.
„Das ist eine bekannte Logik, die Logik derjenigen, die bunte Revolutionen organisieren“, äußerte Lawrow. Nach seiner Einschätzung zeigt die Administration Trump mit dieser Entscheidung eine „Trägheit“ aus der Zeit von US-Präsident Obama.
Laut Lawrow wird Russland nicht automatisch reagieren und den einfachen Amerikanern nicht die Einreise erschweren.
„Was unsere Antwort angeht, so müssen wir zuerst die Entscheidungen der Amerikaner studieren“, sagte Lawrow. „Ich kann jetzt nur eins sagen: Wir werden unseren Zorn nicht an den amerikanischen Bürgern auslassen.“ Wer das Gegenteil erwartet habe, habe sich geirrt.
Die US-Botschaft in Moskau kündigte am Montag an, die Ausstellung amerikanischer Nicht-Immigrationsvisa ab dem 23. August in ganz Russland bis auf weiteres auszusetzen. Ab dem 1. September würde die Ausstellung wiederaufgenommen, allerdings nur in Moskau. Die Botschaft führte die Entscheidung auf den von Russland geforderten Personalabbau zurück.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Während sie in Worten die vollständige Einhaltung der Minsker Vereinbarungen erklärt, unternimmt die ukrainische Seite tatsächlich alle Anstrengungen für eine Wiederaufnahme des militärischen Konflikts.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie und Mörser verwendet. Auf elf Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 74 Geschosse des Kalibers 152 und 122mm, 120 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 51 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In der Folge eines Beschusses von Jasinowataja wurde
Walentina Grigorjewna Woroneshskaja, geb. 21.11.1948, wohnhaft Revoluzionnaja-Straße 2, verletzt. Ebenfalls wurde ein Repaturdepot beschossen, wo die Fassade und die Verglasung des Gebäudes beschädigt wurden.
In Erfüllung seiner Pflicht zur Lösung eines Brandes, der in der Folge eines Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Donezk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
entstanden war, starb ein Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR durch gezieltes Feuer von den Positionen des nationalistischen Bataillons „Donbass“, zwei weitere wurden verletzt.
Bei den Beschüssen des Kujbyschewskij-, Kiewskij- und Petrowskij-Bezirks wurden sieben Häuser zerstört.
In Richtung Mariupol hat der Gegner Mörser verschiedenen Kalibers verwendet und 38 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 43 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Gestern haben die Streitkräfte der Donezker Volksrepublik einen
Versuch zur Schaffung eines Brückenkopfes durch die Kräfte eines Panzergrenadierzugs der 57. Panzergrenadierbrigade, der im folgenden dem Angriff auf Donezk im Bereich des Flughafens dienen sollte, unterbunden. Wir waren gezwungen, auf den angreifenden Gegner gleichwertig und adäquat zu reagieren und haben die Erfüllung der Aufgaben, die von der ukrainischen Führung im Vorfeld des „Unabhängigkeits“tags der Ukraine gestellt worden waren, erfolgreich zum Scheitern gebracht. Dabei betrugen die Verluste der ukrainischen Seite zwei Tote und fünf Verletzte, außerdem wurde ein Schützenpanzerwagen zerstört. Ein solches Geschenk zum bevorstehenden Feiertag in Form von Gratulationsbegräbnissen haben der Kommandeur der „ATO“ Lokota und der Kommandeur der 57. Brigade Krasilnikow den Familien der toten ukrainischen Soldaten gemacht. Bei der Verteidigung der Grenzen der Republik starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR.
Es ist wichtig anzumerken, dass große Verluste unter den ukrainischen Soldaten nicht nur durch fehlerhafte Handlungen der Kommandeure hervorgerufen werden, sondern auch durch das Fehlen von gegenseitiger Unterstützung unter den Einheiten. Dies ist bereits das zweite deutliche Beispiel für das Fehlen gegenseitiger Hilfe. Das erste war in der letzten Woche, als Kämpfer des „Rechten Sektors“ mit zwei Gruppen einen Versuch unternahmen, vordere Positionen der Volksmiliz einzunehmen, dabei verweigerten die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte ihnen die Feuerunterstützung. Das zweite war gestern. Dieses Mal haben die Nationalisten die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nicht mit Feuer unterstützt, im Zusammenhang damit gibt es in der ukrainischen Armee so bedeutsame Verluste.
Ich merke an, dass diese Ereignisse sich vor den Augen amerikanischer Journalisten entfalteten, die persönlich von der „Kraft“ und „Unbesiegbarkeit“ der ukrainischen Armee überzeugten.
Außerdem verfügen wir über Informationen, die Beunruhigung hervorrufen müssen. Es handelt sich um den geplanten Besuch von Kontrollpunkten für die Ein- und Ausreise an der Abgrenzungslinie durch Mitglieder verschiedener europäischer gesellschaftlicher Organisationen ohne Anwesenheit von OSZE und IKRK im Zeitraum vom 22. bis 23.August.
Das Kommando der „ATO“ ist bereits mehrfach der Vorbereitung gestellter Aufnahmen und der Erzeugung falscher Beweise überführt worden, die die DVR der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung beschuldigen sollen. Im Zusammenhang damit gibt es eine große Wahrscheinlichkeit, dass dieser Besuch vom ukrainischen Militärkommando für seine hinterlistigen Zwecke genutzt werden wird.

de.sputniknews.com: Putin ernennt neuen Botschafter in den USA
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den bisherigen Vize-Außenminister Anatoli Antonow zum neuen Botschafter in den Vereinigten Staaten von Amerika ernannt. Der 62-jährige Antonow löst Sergej Kisljak (66) ab, der im Juli nach neun Jahren in Washington seine Amtszeit beendet hat.
Ein entsprechender Erlass des Präsidenten wurde am Montag auf der Webseite des Kreml veröffentlicht. Demnach wird Antonow zudem zum russischen Beobachter bei der Organisation Amerikanischer Staaten ernannt.
Der Karrierediplomat Anatoli Antonow war von 2011 bis 2016 stellvertretender Verteidigungsminister Russlands. Davor hatte er mehr als 30 Jahre beim Außenministerium in Moskau gearbeitet.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich
verschärft, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner elf Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von
Beresowskoje, Kalinowo, Kalinowo-Borschtschwatoje, Perwomajsk, Shelobok und Krasnyj Jar. Die ukrainischen Streitkräfte haben 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, lenkbare Antipanzerraketen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden 358 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen. In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
starb ein Soldat der Volksmiliz der LVR, zwei wurden verletzt.
Nachdem es ihm nicht gelang, die Erwiderung des Feuers von Seiten der Volksmiliz zu erreichen, beschoss der Gegner eine Reihe von Wohngebieten von Krasnyj Jar und Kalinowo-Bortschtschewatoje.
Um möglichst hohen Schaden für friedliche Einwohner zu erzielen, haben die ukrainischen Streitkräfte Brandartilleriegeschosse verwendet. Nach Angaben des Zivilschutzministeriums der LVR wurden in der Folge der Beschüsse acht Wohnhäuser beschädigt oder zerstört.
Meinerseits will ich erklärten, dass die Volksmiliz der LVR wie zuvor die Minsker Vereinbarungen streng einhält und nicht auf Provokationen des Gegners eingeht. Wir setzen auf eine friedliche Regelung der Konflikts im Donbass, aber falls diese durch die ukrainische Seite gebrochen wird, sind wir bereit, unsere territoriale Integrität zu verteidigen und dem Gegner an der gesamten Kontaktlinie eine Niederlage zuzufügen.

Wir stellen weiter Vorkommnisse und Verbrechen in der „ATO“-Zone unter Beteiligung von betrunkenen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte fest.
Im Gebiet von Troizkoje starb ein Soldat der 10. Gebirgssturmbrigade aufgrund von unvorsichtigem Umgang mit einer Granate, zwei – die Soldaten Shabko und Kowalenko – wurden verletzt.
Der Kommandeur der Brigade Subanitsch versucht ein weiteres Mal die wahren Ursachen des Todes und der Verletzungen der Soldaten vor dem übergeordneten Kommando zu verheimlichen, indem er die Verluste auf Beschüsse von Seiten der Volksmiliz schiebt.

de.sputniknews.com: „Türkische Soldaten und andere Okkupanten vertreiben“: Neue Miliz entsteht in Syrien
Nach Erkenntnissen von Sputnik ist im bewaffneten Konflikt in Syrien eine neue Gruppierung entstanden. Der Chef des neugegründeten „Bataillons der Revolutionskräfte“, Hussem Çapo, hat in einem Interview die Aufgaben des neuen Kampfgebildes erklärt.
Am vergangenen Wochenende entstand auf der Karte der syrischen Konfliktparteien anscheinend eine neue Kraft: Nördlich von Aleppo wurde die Bildung einer neuen Kampfstruktur unter dem Namen „Bataillon der Revolutionskräfte“ angekündigt, die unter Kontrolle der „Demokratischen Kräfte Syriens“ stehen soll.
Das Kommando der Gruppierung ließ bereits verkünden, das Ziel der Gruppe sei „die Vertreibung von türkischen Soldaten und aller Okkupanten aus den syrischen Gebieten“.
„Innerhalb von sieben Jahren Syrienkrieg haben wir viele radikale Gruppierungen gesehen. Das entscheidende Sagen haben jedoch immer das syrische Volk und die Revolutionäre gehabt“, sagte der Anführer des neuen Kampfgebildes, Hussem Çapo, gegenüber Sputnik.
Die angekündigte „neue Revolutionskraft“, die aus jungen Kurden, Arabern, Turkmenen und Armeniern bestehe, solle sich dem Terrorismus und der Okkupation widersetzen, erläuterte er. Der Stamm der neugebildeten Gruppe, die den „Demokratischen Kräften Syriens“ untergeordnet sei, bestehe aus Freiwilligen aus der Rgion Shehba.
„Unser Bataillon bekommt keine Waffen und keine Hilfe von den USA“, betonte Çapo. Auch beim Training der Soldaten sei die Gruppe nicht auf die US-Amerikaner angewiesen: Die Kämpfer des Bataillons würden „aus eigener Kraft“ ausgebildet.
„Unser Hauptziel ist es, die Okkupanten aus unseren Gebieten zu vertreiben“, hob Çapo hervor.
„Die Anzahl unserer Kämpfer nimmt täglich zu, und wir stellen bereits eine ernsthafte Kraft dar“, behauptete er. Das Bataillon wolle in der nächsten Zukunft auch Frauen in seine Reihen aufnehmen.

de.sputniknews.com: Russischer Generalstab: Aleppo vollständig von Terroristen befreit
Den syrischen Regierungstruppen ist es nach russischen Angaben gelungen, die nordwestliche Provinz Aleppo an der Grenze zur Türkei vollständig von den Terroristen zu befreien.
„In den vergangenen vier Wochen haben sich in Syrien wichtige Wandlungen vollzogen: Die Regierungstruppen, unterstützt durch die russische Luftwaffe, brachten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Zentralsyrien eine schwere Niederlage bei“, teilte General Sergej Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab, am Montag mit.
„Die Provinz Aleppo wurde vollständig von Terroristen befreit“, so der General. Die Dschihadisten seien von mehr 2700 Quadratkilometern verdrängt worden, darunter aus mehr als 50 Ortschaften….

Ukrinform.ua: Erwartungen des Verteidigungsministers vom Treffen mit Mattis:
Der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, erwartet einen konstruktiven Dialog und die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten nach dem Besuch des Pentagon-Chefs James Mattis in Kiew.
„Ich hebe hervor und schätze die Unterstützung der Vereinigten Staaten und den Besuch des US-Verteidigungsministers, General Mattis, in der Ukraine. Ich hoffe auf einen konstruktiven Dialog und gute Zusammenarbeit“, twitterte Poltorak.

de.sputniknews.com: Österreich: Infrastrukturminister plädiert für Transsib-Verlängerung bis Wien
Die Transsib-Breitspurbahn soll verlängert werden: Der Bau einer Strecke zwischen Kosice und Wien beginnt laut dem Infrastrukturminister Österreichs, Jörg Leichtfried, offenbar ab 2023. Dies berichten österreichische Medien.
Österreichs Infrastrukturminister Jörg Leichtfried sowie der Deloitte-Partner Alexander Kainer haben am Freitag eine Studie präsentiert. „Grundtenor: Die Breitspurverlängerung samt Bau eines Terminals auf österreichischem Boden würde der heimischen Wirtschaft einen großen Schub verleihen“, berichtet der TV-Sender ORF.
Dem Minister zufolge können die Bauarbeiten ab 2023 eingeleitet werden. Die gesamten Baukosten sollten etwa 6,5 Milliarden Euro betragen. Jährlich rechnet man mit rund 20.000 Zügen zu je 67 Waggons.
„Österreich ist das logische Land, wo die Transsib enden soll. Hier kann die Transsib an das hochrangige europäische Eisenbahnnetz, die Schifffahrt und auch den Flughafen Wien angebunden werden“, so der Minister. Er fügte hinzu: „Ich will Österreich zur Logistikdrehscheibe in Europa machen.“
Leichtfried zufolge soll die Entscheidung über den Bau einer rund 400 Kilometer langen Verlängerung der Breitspurbahn ab dem ostslowakischen Kosice bis in den Wiener Raum „jetzt“ getroffen werden.
Die EU-Sanktionen gegen Russland würden das Projekt weder gefährden noch bremsen. Von der EU soll es dem TV-Sender zufolge wohlwollende Signale für das Projekt geben.
Die Transsibirische Eisenbahn, kurz Transsib genannt, ist mit 9288 Kilometern die längste Eisenbahnstrecke der Welt, mit mehr als 400 Bahnhöfen zwischen Moskau und Wladiwostok am Pazifik. Sie ist die Hauptverkehrsachse Russlands.

de.sputniknews.com: Jagd auf IS: Russland intensiviert Angriffe vor Deir ez-Zor
Die russische Luftwaffe hat die Angriffe auf den Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) im Raum des syrischen Deir ez-Zor deutlich intensiviert. Nach Angaben des Generalstabs in Moskau ist diese Region entscheidend für den Sieg über die berüchtigte Terrormiliz.
Die Intensität der Angriffe sei auf 60 bis 70 pro Tag gestiegen, um die Terroristen zu vernichten, die im Raum Deir ez-Zor eingekesselt seien und einen Durchbruch versuchten, teilte General Sergej Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab, am Montag mit.
Mit der Befreiung der Stadt Deir ez-Zor, die seit Jahren von den Dschihadisten belagert wird, werde die Zerschlagung des IS weitgehend beendet sein. Bereits zuvor hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu erklärt, dass in Deir ez-Zor über die endgültige Befreiung Syriens von der berüchtigten Terrormiliz entschieden werde.
In diesem August habe die russische Luftwaffe, so Rudskoj weiter, insgesamt 2518 Angriffe in Syrien geflogen. Es seien Panzerfahrzeuge des IS und 106 auf Jeeps angebrachte schwere Maschinengewehre zerschlagen sowie bis zu 800 Terroristen getötet worden.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des Kommandos der Streitkräfte der DVR
Um 14:30
Uhr wurde die Umgebung von Jasinowataja von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen. In der Beschusszone befand sich ein Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Außerdem wurde von den Positionen der 128. Gebirgsjägerbrigade aus Sajzewo mit
Schusswaffen mit Leuchtspurmunition beschossen. Ein Feld geriet in Brand, das Feuer griff auf ein Haus in Showanka über. Einheiten der ukrainischen Streitkräfte setzen den systematischen Beschuss dieses Gebiets fort.

de.sputniknews.com: Ukraine modernisiert Sowjet-Panzer „illegal und ineffektiv“ – Experte
Die Modernisierung des Panzers T-72A, über die der ukrainische Präsident Petro Poroschenko vor kurzem berichtet hat, ist laut dem Chefredakteur des russischen Magazins „Nationale Verteidigung“, Igor Korotschenko, „illegal und ineffektiv“.
Der Waffenexperte hat im Gespräch mit RT darauf hingewiesen, dass die Ukraine Panzer erhalten habe, die zum Moment des Sowjetunion-Zerfalls in den Lagern der Militärbereiche von Kiew, Odessa und des Karpatenvorlandes gestanden seien. Seitdem habe die Ukraine diese Panzer sukzessiv verkauft.
Die Modernisierung des Panzers T-72A sei illegal und im Großen und Ganzen ineffektiv, denn sein Entwickler, die russische Maschinenbau- und Rüstungsfirma „Uralwagonsawod“, habe sich nicht daran beteiligt.
Den Angaben von Korotschenko nach verbucht Kiew die Modernisierung der sowjetischen Technik als einen Erfolg. Die Realität sei aber, dass die ukrainische Rüstungsindustrie aufgrund der Verschlechterung der Beziehungen zu Russland zum Erliegen gekommen sei und nur eine begrenzte Auswahl an Waffen produzieren könne.
„Heute ist dort ein großer Verfall mit massiven Entlassungen zu beobachten – das ist die Realität der ukrainischen Rüstungsindustrie“, so Korotschenko.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko via Facebook von der Modernisierung des Kampfpanzers T-72A berichtet. Dieser sei noch sicherer und effektiverer geworden. Dabei habe die „Kiewer Panzerfabrik“ die Erfahrungen der ukrainischen Soldaten im Osten des Landes berücksichtigt.

Ukrinform.ua: In den letzten 24 Stunden seien durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) keine ukrainischen Soldaten getötet worden, gab heute auf einem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Oleksandr Motusjanyk, bekannt.
„In den letzten 24 Stunden ist zum Glück kein ukrainischer Soldat getötet worden, fünf Soldaten wurden jedoch verletzt“, sagte Motusjanyk.
Nach Angaben der ukrainischen Aufklärung sollen in der vergangenen Woche 20 Terroristen getötet und 51 verletzt worden sein. Größte Verluste hatten die Rebellen in Richtung Mariupol.

de.sputniknews.com: „Täglich Zivilisten getötet“: Neue Opferzahlen bei US-Luftschlägen in Raqqa:
Dutzende Zivilisten sind am Sonntag bei den Luftschlägen der US-geführten Anti-IS-Koalition in der syrischen Stadt Raqqa getötet worden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP mit Berufung auf Angaben von Menschenrechtlern.
Laut Rami Abdel Rahman, einem Mitarbeiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, sind am Sonntag in Raqqa bei Luftschlägen der internationalen Koalition 27 Zivilisten umgekommen, darunter sieben Kinder.
Täglich werden Zivilisten getötet“, sagte der Beobachter. Je näher die Kämpfe dem dichtbevölkerten Stadtzentrum rücken, desto mehr Opfer gibt es unter den Zivilisten.“
Am 17. August hatte die Nachrichtenagentur SANA berichtet, dass bei einem Luftschlag der US-Koalition in der syrischen Provinz Deir ez-Zor sechs Menschen, darunter drei Kinder, ums Leben kamen.
Später forderte der syrische UN-Botschafter Baschar al-Dschafari den UN-Sicherheitsrat auf, die US-geführte Koalition aufzulösen.

abends:

de.sputniknews.com: Friedhof der unvollendeten Schiffe – wie die ukrainische Flotte sank:
Die ruhige und friedliche Stadt Nikolajew war einst eine der strategisch wichtigsten Städte der Sowjetunion, die bei allen westlichen Geheimdiensten großes Interesse hervorrief.
In Nikolajew gab es gleich drei große Werften, wo Zehntausende Menschen arbeiteten und die sowjetische Flotte bauten. Genau hier wurden Flugzeugträger, Kreuzer, Fregatten, Korvetten usw. entwickelt und hergestellt. Genau hier fand auch der Stapellauf des sowjetischen und inzwischen russischen Flugzeugträgers „Admiral Kusnezow“ statt.
Dabei liegt Nikolajew nicht am Schwarzen Meer, sondern in der Mündung der Flüsse Juschny Bug und Ingul. Aber genau im Ingul lief die gesamte flugzeugtragende Flotte der Sowjetunion vom Stapel, die Russland später als „Erbschaft“ bekam.
„Nach dem Zerfall der Sowjetunion war der Bau von Flugzeugträgern nicht mehr wichtig. Das große Imperium verschwand – und zugleich auch die Notwendigkeit, solch große Kriegsschiffe zu bauen“, meint der Chefredakteur der städtischen Online-Zeitung „Gorod N“ („Stadt N“), Anatoli Onofrejtschuk.
Aber auf den drei Nikolajewer Werften, in die die Sowjetunion viele Milliarden Rubel investiert hatte, wurden nicht nur Flugzeugträger, sondern auch andere Kriegs- und auch zivile Schiffe gebaut, unter anderem große Fischfangtrawler.
„Wir bauten sie nach dem Fließbandprinzip, wie Ford Autos baute. Aber für den Schiffbau war diese Technologie einmalig“, erinnerte sich der Cheftechnologe der „Schwarzmeer-Werft“, Jaroslaw Kowalenko. „Vor dem Zerfall der UdSSR gab es Zeiten, wo alle drei Wochen ein großer Frosttrawler vom Stapel lief. Wir haben insgesamt 110 solche Schiffe gebaut.“
Und jetzt werden im Jahr drei bis fünf Schiffe dieser Art hergestellt.
Schiffe, die nie fertig wurden
Die Schiffe, die zu Sowjetzeiten nicht fertig gebaut wurden, sind in den Werften für immer und ewig stehen geblieben. Unter anderem sind das zwei große Frosttrawler und ein einmaliges Schiff, das für die Sammlung von nuklearen Abfällen im Hohen Norden bestimmt war.
Manchmal ereigneten sich auch auf den ersten Blick fast lustige, in Wahrheit aber traurige Geschichten.
Das Leben nach dem Tod des Schiffbaus in Nikolajew
Der Tod des Schiffbaus in Nikolajew kam schnell, aber nicht blitzartig. Wie die von uns befragten Menschen erzählten, hatten sie den Behörden noch einige Zeit geglaubt, die beteuerten, die Branche würde weiter bestehen. Aber allmählich verwandelte sich das weltweit bekannte Zentrum des sowjetischen Kriegsschiffbaus in eine ruhige und friedliche ukrainische Provinzstadt.
Nur noch zahlreiche Pfandleihen erinnern jetzt daran, dass hier einst die Ingenieurs- und Arbeitselite eines Riesenreichs arbeitete, die sich teure Schmuckstücke leisten konnte. Jetzt müssen viele von diesen Rentnern sowie ihre Kinder und Enkel ihre Edelsteine verkaufen – um zu überleben.
„Wir könnten in unserem Betrieb Militärtechnik jeder Art bauen, unter anderem für das Heer“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Werft „61 Kommunarden“, Nikolai Golowtschenko. „Wir könnten auch Haushaltstechnik herstellen. Doch niemand braucht sie – der Staat, dem wir quasi gehören, hat uns im Stich gelassen.“
Golowtschenko zufolge orientiert sich die aktuelle Führung in Kiew an der Nato und der EU und hat kein Interesse am Wiederaufbau der eigenen Industrie, weil die Europäer der Ukraine ihre alte Militärtechnik bereitstellen. Gerade deshalb werde der Kreuzer „Ukraina“ nicht mehr gebraucht. Und die Mitarbeiter des Betriebs müssen nach anderen Einnahmequellen suchen.
Bei ihren Nachbarn von der „Schwarzmeer-Werft“ ereignete sich eine noch merkwürdigere Geschichte: Das Management sucht – und findet – neue Aufträge, unter anderem im Ausland, und zwar in Westeuropa und Russland. Aber wegen der Kontakte mit russischen Kontrahenten ist der Betrieb auf große Probleme gestoßen. Auf den ersten Blick geht es um den „mangelhaften Patriotismus“. Die Wahrheit ist jedoch eine ganz andere.
Zunächst weigerte sich der ukrainische Staat, der die Werft mit dem Bau von mehreren Kriegsschiffen beauftragt hatte, die bereits erledigten Arbeiten zu bezahlen, später aber beauftragte sie die Staatsanwaltschaft mit der Ermittlung der Umstände, warum die Werft keine Steuern zahlte.
Bei diesen Vorwürfen geht es aber nicht um Finanzen, sondern um Politik. Der Besitzer der Werft, Wadim Nowinski, ist Abgeordnete des „Oppositionsblocks“ und damit ein politischer Gegner des Präsidenten Petro Poroschenko.

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